SMALL- UND MID-CAPS WEITER BEVORZUGEN

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1 Eine Publikation der DZ BANK und der WGZ BANK Ausgabe 29 / 25. Juli 2014 Überreicht durch Volksbank Schnathorst eg Zuständige Aufsichtsbehörde: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht SMALL- UND MID-CAPS WEITER BEVORZUGEN Nachdem zu Wochenbeginn der DAX zwischenzeitlich die Punkte-Marke unterschritten hatte, setzte der deutsche Blue- Chip-Index zu einer Erholung an. Offenbar nutzen die Anleger durch Anleger sind zum Wiedereinstieg in politische Ereignisse be- die Märkte bereit dingte Marktschwächen zum Wiedereinstieg in die Dividendenpapiere. Für etwas Beruhigung hat die Entscheidung des Weltsicherheitsrats darunter auch Russland gesorgt, den Abschuss des malaysischen Passagierflugzeugs zu verurteilen. Angesichts der Teilmobilmachung der ukrainischen Armee im Osten des Lands muss Russland nun die Ankündigung, seinen Einfluss auf die Separatisten geltend zu machen, nun in die Tat umsetzen. Sollte es nicht dazu kommen, werden die EU und die USA wohl die nächste Stufe der Sanktionstreppe gegen Russland beschreiten. Dies sind nach eigenen Angaben Sanktionen in den Bereichen Schlüsseltechnologien und Militär. Dabei soll es sich noch nicht um Wirtschaftssanktionen im engeren Sinne handeln. Die Erfahrung zeigt, dass politische Börsen heftige Kursausschläge mit sich bringen können, diese aber meist nicht von Dauer sind, sodass diese Rücksetzer für Investoren ein durchaus attraktives Renditepotenzial eröffnen. Der deutsche Aktienmarktindex DAX hat aufgrund der intakten Wachstumsperspektiven der heimischen wie auch der Weltwirtschaft auf Jahressicht die Marke von Punkten vor Augen ein Plus von rund 8%. Besser als für den DAX (plus 100%) lief es innerhalb der letzten fünf Jahre für die deutschen Small- und Mid-Cap-Indizes SDAX (plus 150%) und MDAX (plus 180%). Während der Korrekturphase Mitte 2007 bis März 2009 waren sie zuvor allerdings auch sehr stark unter die Räder gekommen. Beim Ergebniswachstum sind dagegen keine deutlichen Unterschiede erkennbar und 2013 zeigte der DAX sogar ein stärkeres Gewinnwachstum als der MDAX. Durch die starke Kursbewegung sind die Bewertungsrelationen von MDAX und SDAX stark angestiegen. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 20 notiert der MDAX 20% über seinem historischen Mittelwert, der SDAX mit einem KGV von 20,5 sogar % darüber. Der DAX notiert hingegen lediglich rund 10% über dieser Messlatte. Die Bewertungsprämie zum DAX erreicht beim MDAX aktuell rund 20%, beim SDAX sind es rund 40%. DAX-INDEX Quelle: Datastream Allerdings ist für den deutschen Markt festzustellen, dass zum einen der MDAX traditionell mit einer Prämie von rund 20% gegenüber dem DAX gehandelt wurde und zum anderen sich die Prämie des MDAX von den Höchstwerten Mitte 2013 von rund 60% bereits wieder deutlich reduziert hat. Die SDAX und MDAX vor weiterer Outperformance? Bewertungsprämie für den MDAX ist daher, unter Berücksichtigung oben genannter Punkte, nicht außerordentlich hoch. Für die kommenden drei Jahre geht der Konsens für den MDAX und den SDAX von einem stärkeren Ergebniswachstum aus als für den DAX, speziell für das laufende Jahr. Basierend auf dem starken Ergebniswachstum könnte die KGV-Bewertung der deutschen Small- und Mid-Caps bei unveränderten Kursen innerhalb der nächsten drei Jahre von aktuell über 20 in einen Bereich von 13 bis 14 zurückkehren. Bei den deutschen Small- und Mid-Caps sehen wir daher, sowohl kurz- als auch längerfristig, gute Chancen, die Outperformance fortzusetzen. Stand am : Punkte 00 Hinweis: Aussagen zu früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen von Finanzinstrumenten, Finanzindizes oder Wertpapierdienstleistungen stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Eine Gewähr für den zukünftigen Kurs, Wert oder Ertrag eines in diesem Dokument genannten Finanzinstruments, Finanzindex oder einer Wertpapierdienstleistung kann daher nicht übernommen werden. DAX 200-Tage-Durchschnitt

2 AUSGABE 29 / 25. JULI /8 Börse Frankfurt OHB 3)5)6) STÖSST IN NEUE UMSATZDIMENSIONEN VOR OHB ist in den Geschäftsfeldern Telematik und Raumfahrt tätig. Neben dem europäischen Großauftrag für das Satellitennavigationssystem Galileo wird OHB auch den Bau der neuen Wettersatelliten (MTG) übernehmen. Für 816 Mio. Euro baut OHB als Gesamtauftragsnehmer auch neue Satellitensysteme für die Bundeswehr (Projekt SA- Rah). Die Profitabilität soll dank Lernkurveneffekten bei Galileo weiter steigen. Anstehende Portfoliomaßnahmen durch Verkauf von Randaktivitäten sollten unserer Meinung nach das Unternehmensprofil schärfen und könnten sogar zu Sondererlösen führen. Der geplante Rechtsformwechsel in eine europäische SE im Frühjahr 2015 unterstreicht aus unserer Sicht, dass sich OHB verstärkt als europäischer Player positioniert. UMSATZSTARKE PROJEKTE OHB ist industrieller Hauptauftragnehmer für die insgesamt 22 Galileo-FOC-Satelliten. Der erste FOC-Satellit des künftigen europäischen Navigationssystems Galileo mit Namen Doresa bestand alle Umwelttests Ende November 2013 mit Bravour. Wir erwarten einen erfolgreichen Betrieb der ersten Satelliten im All (Raketenstart: 22. August). Im Oktober 2013 erfolgte die Beauftragung der OHB System AG für die sogenannte Definitionsphase des Telekommunikationssatelliten Electra durch die ESA und SES. Ebenso innovativ wie anspruchsvoll ist das internationale Wissenschafts- und Forschungsprogramm ExoMars. Es besteht aus zwei Missionen, die 2016 und 2018 zum Mars starten sollen. Hier wie auch für das Projekt Heinrich Hertz rechnen wir mit einer Auftragsentscheidung noch Unserer Ansicht nach wird OHB in den kommenden zwei Jahren organisch rund 5% pro Jahr wachsen. Unseren Berechnungen zufolge sollte zwar der Umsatz mit dem Galileo-Projekt nach dem von uns mit 135 Mio. Euro erwarteten Höchstwert für 2014 im Jahr 2015 fallen, allerdings dürften die Projekte SARah und MTG dies deutlich überkompensieren. Diese drei Projekte stehen OHB Xetra-Schlusskurs am Branche: Investitionsgüter : 22,45 Euro ISIN: DE Jahr *) Umsatz in Mio. **) Ergebnis KGV Dividende je Aktie **) je Aktie **) Dividendenrendite ,1 1,12 20,0 0,37 1,6% 2014e 693,7 1,36 16,5 0,45 2,0% 2015e 707,6 1,57 14,3 0,65 2,9% 2016e 728,8 1,69 13,3 0,70 3,1% Fairer Wert je Aktie: 27 Euro Marktkapitalisierung: 390,63 Mio. Euro Streubesitz: 29,8% Dividendentermin: 7/2015 Zwischenbericht: Vergleichswerte: Airbus Group, Orbital Sciences Corp., SES SA OHB *)Geschäftsjahresende zum **)Alle Angaben in Euro Quellen: DZ BANK, Datastream, Unternehmensangaben CHANCEN + Neue Raumfahrtprojekte (ExoMars, Heinrich Hertz, Electra) + Transformation von einem deutschen Mittelstandsunternehmen zum etablierten europäischen Satellitenanbieter + Prognoseanhebung unserer Ansicht nach wahrscheinlich Umsatz in Mio. Euro 680,1 693,7 707,6 728, e 2015e 2016e RISIKEN Probleme beim Betrieb der Galileo-Satelliten (Raketenstart: Mitte August 2014) für 70% des aktuellen Rekordauftragsbestands von 2,2 Mrd. Euro. Für 2016 rechnen wir mit einer Gesamtleistung von über 800 Mio. Euro (2013: 700 Mio. Euro). GEWINNMARGE DÜRFTE STEIGEN Wir gehen von einem Margenanstieg von 5,2% im Jahr 2013 auf 6,3% im Jahr 2015 aus. Neben Lernkurveneffekten bei der Produktion der Galileo-Satelliten (4 von 22 Satelliten wurden bereits ausgeliefert) sollte unserer Meinung nach auch die Integration der im Jahr 2009 zugekauften Unternehmenstochter Kayser-Threde in die OHB Systeme dazu beitragen. Dank geringerer Gemeinkosten im Personal- und Verwaltungsbereich dürften Kostensynergien von etwa 1,5 Mio. Euro ermöglicht werden. UNTERNEHMENSPROGNOSE ZU NIEDRIG OHB will im laufenden Geschäftsjahr und auch in den Folgejahren den Wachstumspfad fortsetzen. Diese Planung basiert wesentlich auf dem angesprochenen rekordhohen Auftragsbestand. Das Unternehmen rechnet für 2014 mit einer Steigerung der konsolidierten Gesamtleistung um rund 50 Mio. Euro auf rund 750 Mio. Euro. Das EBIT dürfte sich nach Aussagen des Managements auf mehr als 39 Mio. Euro belaufen. Das überraschend starke Quartalsergebnis und eine anhaltend gute Projektentwicklung dürften unserer Ansicht nach zu einer Prognoseanhebung im Jahresverlauf führen. Wir erwarten ein EBIT von rund 41 Mio. Euro. Auf Basis der erhöhten Gewinnschätzung erhalten wir einen fairen Wert von 27 Euro und raten weiter zum Kauf der Aktie. RATING-HISTORIE Empfehlung Datum Kurs Kaufen ,98 Euro

3 AUSGABE 29 / 25. JULI /8 TecDAX-Wert EVOTEC 5)6) EIGENE POSITION WIRD GESTÄRKT Evotec ist ein Wirkstoffforschungsunternehmen, das Pharma- und Biotechnologieunternehmen Expertise und Kompetenzen in der Wirkstoffforschung bietet. Diese Dienstleistungen werden in Form von vergüteter Auftragsforschung, integrierten Wirkstoffforschungsallianzen, Entwicklungspartnerschaften oder der Lizenzierung innovativer Wirkstoffkandidaten erbracht. Bei Eigenentwicklungen werden Kosten und Risiken durch eine Beschränkung auf frühe Phasen der Entwicklung minimiert. NEUE KOOPERATIONEN EINGEGANGEN Evotec hat im ersten Quartal 2014 ein Ergebnis erzielt, das unter den Erwartungen lag. Das operative Ergebnis mit minus 3,5 Mio. Euro und das Periodenergebnis mit minus 4 Mio. Euro waren insbesondere durch fehlende Meilensteinzahlungen belastet. Evotec bestätigte dennoch seinen Ausblick und erwartet für das Gesamtjahr 2014 einen Umsatzanstieg im hohen einstelligen Prozentbereich sowie Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Bereich von 10 Mio. Euro bis 14. Mio. Euro. Der Optimismus scheint berechtigt, denn Evotec konnte hinsichtlich seiner Forschungskooperationen weitere positive Nachrichten vermelden. So gab das Unternehmen im Juli eine exklusive strategische Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie IME bekannt. Beide Organisationen werden in verschiedenen Krankheitsgebieten die Möglichkeit haben, ihre jeweils relevanten Technologien und Ressourcen für interne und externe Wirkstoffforschungsprojekte zu kombinieren. Die Zusammenarbeit erweitert Evotecs umfassende Wirkstoffforschungsplattform mit dem Zugang zu weitreichenden, komplementären und hochinnovativen Plattformen und Technologien. Dadurch lassen Evotec Xetra-Schlusskurs am Branche: Biotechnologie : 3,73 Euro ISIN: DE Jahr *) Umsatz in Mio. **) Ergebnis KGV Dividende je Aktie **) je Aktie **) Dividendenrendite ,9-0,01 0,00 0,0% 2014e 93,5 0,02 186,5 0,00 0,0% 2015e 102,2 0,02 186,5 0,00 0,0% 2016e 112,7 0,04 93,3 0,00 0,0% Fairer Wert je Aktie: 4 Euro Marktkapitalisierung: 490,50 Mio. Euro Streubesitz: 68,4% Dividendentermin: k.a. Zwischenbericht: Vergleichswerte: Galapagos Genomics, WuXi Pharmatech Evotec *)Geschäftsjahresende zum **)Alle Angaben in Euro Quellen: DZ BANK, Datastream, Unternehmensangaben CHANCEN + Anhaltender Trend zum Outsourcing von Forschung und Entwicklung + Erfolgszahlungen aus Projekten der über-nommenen Unternehmen Develogen und Kinaxo + Daten aus klinischer Entwicklung des Diabetes- Medikaments DiaPep Umsatz in Mio. Euro 85,9 93,5 102,2 112, e 2015e 2016e RISIKEN Wachstumseinschränkungen durch Kapazitätsengpässe Nachlassen des Outsourcing-Trends Entwicklungsrisiken sich eigene Projekte vorantreiben. Des Weiteren werden Partnern und Kunden zusätzliche Möglichkeiten in den Wirkstoffforschungsprojekten angeboten, was auch entsprechend für das Fraunhofer IME gilt. Evotec teilte ferner Mitte Juni mit, dass ihre Forschungskooperation mit Boehringer Ingelheim einen Meilenstein erreicht hat, der Umsatzerlöse in Höhe von 1,0 Mio. Euro an Evotec auslöst. Der Meilenstein wurde für die Überführung einer Nachfolgesubstanz eines Programms für die Behandlung von Atemwegserkrankungen in die präklinische Entwicklung erzielt und stellt den 23. Meilenstein dar, der innerhalb dieser seit zehn Jahren bestehenden Kooperation erzielt wurde. EVOTEC AKQUIRIERT EUPROTEC LTD. Evotec konnte ferner Euprotec Ltd., ein spezialisiertes Auftragsforschungsunternehmen, zum Preis von rund 2,2 Mio. Euro sowie einer zukünftigen Zahlungskomponente von etwa 1,45 Mio. Euro übernehmen. Euprotec ist ein anerkannter Hochtechnologie-Anbieter bei Wirkstoffforschungsleistungen im Bereich Antiinfektiva. Basierend auf einem umfangreichen Portfolio von Krankheitsmodellen und international anerkannter Expertise unterstützt das Unternehmen alle Phasen von Wirkstoffforschungs- und -entwicklungsprogrammen im Bereich Antiinfektiva von der Forschung bis hin zu spätphasigen präklinischen Prüfungen und Wirksamkeitsstudien. Die Akquisition von Euprotec stärkt Evotecs führende Position als voll integrierter Partner von Pharma- und Biotechnologieunternehmen. Mit der Übernahme erweitert Evotec sein Technologieangebot um eine vollständige Infrastruktur im Bereich Antiinfektiva. Evotec ist gegenüber seinen Vergleichsunternehmen hinsichtlich der Kennzahl Unternehmenswert/Umsatz um 23% unterbewertet. Wir sprechen für die Evotec-Aktie eine Kaufempfehlung aus. Den fairen Wert der Aktie haben wir mit 4 Euro ermittelt.

4 AUSGABE 29 / 25. JULI /8 Börse New York JOHNSON&JOHNSON WEITER AUF WACHSTUMSKURS Johnson & Johnson zählt zu den weltgrößten Pharma- und Medizintechnikunternehmen. Neben diesen beiden Geschäftsfeldern verfügt der US-Konzern auch über eine Sparte mit Konsumgütern, zu deren bekanntesten Marken Bebe, Listerine, Neutrogena und Penaten gehören. CHANCEN + Verbesserte Marktstellung im Medizintechnikgeschäft nach Übernahme der Schweizer Synthes + Hoher Diversifizierungsgrad federt mögliche Rückschläge ab + Gute Pharmapipeline mit aussichtsreichen Produktentwicklungen vor der Markteinführung + Effizientes und dezentralisiertes Management untermauert Wettbewerbsstärke RISIKEN Kosten der US-Gesundheitsreform Wiederkehrende Qualitätsprobleme in der Konsumgüter-Sparte Entwicklungsrisiken ERFREULICHES ZWEITES QUARTAL Johnson & Johnson legte für das zweite Quartal 2014 ein überzeugendes Zahlenwerk vor. Demnach stiegen die Erlöse gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 9,1% auf 19,5 Mrd. US-Dollar und übertrafen damit die bereits hohe Markterwartung noch um 400 Mio. US-Dollar. Das bereinigte Nettoergebnis stieg um 17,4% auf 4,8 Mrd. US-Dollar und lag gleichfalls oberhalb des erwarteten Werts von 4,5 Mrd. US-Dollar. Ein auf 21,1% angestiegener Steuersatz (2013: 20%) sorgte dafür, dass das bereinigte Ergebnis je Aktie nur um 12,2% auf 1,66 US-Dollar anwuchs und damit den vom Markt erwarteten Wert in Höhe von 1,54 US-Dollar ebenfalls deutlich übertraf. Aufgrund der guten Entwicklung im bisherigen Jahresverlauf hat das Management den Ausblick hinsichtlich des Gewinns je Aktie für das Gesamtjahr 2014 von bisher 5,80 US-Dollar bis 5,90 US- Dollar leicht auf 5,85 US-Dollar bis 5,92 US- Dollar erhöht und entspricht damit der Erwartung des Marktes von 5,90 US-Dollar. PHARMA-SPARTE ÜBERZEUGT Unter den Sparten glänzte erneut Pharma mit einem Umsatzplus von 21% auf 8,5 Mrd. US-Dollar. Zu diesem beachtlichen Anstieg trugen in erster Linie die neuen Medikamente bei allen voran das erst im vergangenen Herbst eingeführte Hepatitis-Präparat OLYSIO, das bereits im Auftaktquartal einen Umsatz von 354 Mio. US-Dollar erzielte und nun bereits auf 831 Mio. US-Dollar kam. Das Aids- Präparat PREZISTA verzeichnete einen Anstieg Johnson&Johnson Schlusskurs New York am Branche: Pharma : 102,47 US-Dollar ISIN: US Jahr *) Umsatz in Mrd. **) Ergebnis KGV Dividende je Aktie **) je Aktie **) Dividendenrendite ,3 5,52 18,6 2,59 2,5% 2014e 74,9 5,91 17,3 2,71 2,6% 2015e 77,0 6, 16,3 2,88 2,8% 2016e 79,6 6,77 15,1 3,02 2,9% Fairer Wert je Aktie: 110 US-Dollar Marktkapitalisierung: 1,57 Mrd. US-Dollar Streubesitz: 99,9% Dividendentermin: k.a. Zwischenbericht: Vergleichswerte: Eli Lilly, Medtronic, Merck & Co Johnson&Johnson *)Geschäftsjahresende zum **)Alle Angaben in US-Dollar Quellen: DZ BANK, Datastream, Unternehmensangaben ,9 Q2/ 2013 Umsatz in Mrd. US-Dollar 17,6 Q3/ ,4 Q4/ ,1 Q1/ ,5 Q2/ 2014 um 13% auf 492 Mio. US-Dollar und der Blutverdünner XARELTO sogar einen Umsatzsprung um 91% auf 361 Mio. US-Dollar. Aber auch etablierte Medikamente überzeugten wie das Rheumamittel REMICADE mit einem Umsatzplus von 8% auf 1,8 Mrd. US-Dollar oder STELARA zur Behandlung der Psoriasis eine Form der Schuppenflechte mit einem Anstieg um 42% auf 528 Mio. US- Dollar. Darüber hinaus kehrte die Sparte der frei verkäuflichen Medikamente (OTC) nach einem schwachen Auftaktquartal nunmehr mit einem Umsatzplus von 2,4% auf 3,7 Mrd. US-Dollar auf den Wachstumspfad zurück. In der Medizintechnik-Sparte, die um 0,7% auf 7,2 Mrd. US-Dollar zulegte, glich einmal mehr die starke Orthopädie-Sparte mit einem Zuwachs um 3,5% auf 2,5 Mrd. US-Dollar die Umsatzrückgänge bei Diagnostika und Diabetes aus. SEHR GUTE AUSSICHTEN Die Pharma-Sparte profitierte im zweiten Quartal von neuen Produkten und einem erneut sehr starken US-Geschäft. Auch das Geschäft mit frei verkäuflichen Medikamenten kommt wieder in Schwung. Mit der Konzentration auf fünf Therapiebereiche und der starken Pipeline sehen wir Johnson & Johnson für weiteres überdurchschnittliches Wachstum gut aufgestellt. So könnten bis 2015 bis zu elf neue Medikamente zugelassen werden von diesen weisen sechs Produkte ein Umsatzpotenzial von insgesamt 6 Mrd. US-Dollar auf. Zudem soll das Geschäft mit frei verkäuflichen Medikamenten gestärkt werden. Regional bestehen gute Wachstumschancen in Japan, wo sieben Medikamente unmittelbar vor der Markteinführung stehen. Auf dieser Basis sprechen wir für die Aktie eine Kaufempfehlung aus.

5 AUSGABE 29 / 25. JULI /8 Börse New York MICROSOFT 5) PLANT UMFANGREICHE NEUERUNGEN Microsoft entwickelt und lizenziert eine breite Palette von Software-Produkten für Endgeräte privater und gewerblicher Nutzer. Bekannt ist der Konzern für das Betriebssystem Windows und die Büroanwendung Office. Zum Portfolio gehören unter anderem Server-Software, die Spielekonsole Xbox, die Internet-Suchmaschine Bing sowie Tablet-PCs ( Surface ) und Smartphones (Nokia-Gerätesparte). SCHLUSSQUARTAL IM RAHMEN Microsoft hat für das Schlussquartal des am. Juni beendeten Geschäftsjahres 2013/14 ein anständiges Zahlenwerk vorgelegt. Demnach stieg der Umsatz im Zeitraum von April bis Juni 2014 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um knapp 18% auf 23,4 Mrd. US-Dollar. Dabei zeigte sowohl die Cloud-Sparte als auch die Office- Serie eine recht erfreuliche Geschäftsentwicklung. Zudem profitierte Microsoft von der steigenden Nachfrage seitens der Firmenkunden nach klassischen PCs wie Desktops und Notebooks. Diese Entwicklung ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass viele Unternehmen ihre Betriebssysteme von Windows XP, für das Microsoft den Support beendet hatte, auf die neue Version Windows 8 umstellen. Dieser Trend dürfte sich auch in den kommenden Quartalen fortsetzen und sich auch positiv auf die Verkäufe von Office -Produkten auswirken. Der Gewinn des Schlussquartals ließ im Vorjahresvergleich um 7% auf 4,6 Mrd. US- Dollar nach. Einen erheblichen Anteil hieran hatte die Nokia-Sparte, die einen operativen Verlust in Höhe von 692 Mio. US-Dollar verzeichnete. KONKRETE UMBAUMASSNAHMEN Der erst seit Kurzem amtierende Vorstandsvorsitzende Satya Nadella beabsichtigt, den weltweit größten Software-Konzern stärker in Richtung Cloud-Computing auszurichten. In diesem Bereich macht Microsoft bereits Microsoft Schlusskurs New York am Branche: Software : 44,83 US-Dollar ISIN: US Jahr *) Umsatz in Mrd. **) Ergebnis KGV Dividende je Aktie **) je Aktie **) Dividendenrendite 2012/13 77,8 2,68 16,7 0,94 2,1% 2013/14e 86,8 2,73 16,4 1,18 2,6% 2014/15e 105,0 3,10 14,5 1,26 2,8% 2015/16e 114,0 3,50 12,8 1,38 3,1% Fairer Wert je Aktie: 49 US-Dollar Marktkapitalisierung: 370,29 Mrd. US-Dollar Streubesitz: 91,8% Dividendentermin: k.a. Zwischenbericht: 10/2014 Vergleichswerte: Oracle, SAP, Software AG Microsoft *)Geschäftsjahresende zum.6. **)Alle Angaben in US-Dollar Quellen: DZ BANK, Datastream, Unternehmensangaben CHANCEN + Langfristig höhere Bereitschaft der Kunden auf Windows 8 zu wechseln + Hohe Nettoliquidität ermöglicht strategische Zukäufe und eröffnet umfassendes F&E-Potenzial + Live -Versionen der Softwareprodukte profitieren vom Trend zum Cloud-Computing + Starker Cashflow aus Produkten Windows / Office + Marktanteilsgewinne des Betriebssystems Windows 8 auf Smartphones durch Kauf von Nokias Gerätesparte Umsatz in Mrd. US-Dollar 19,9 Q4-2012/13 18,5 Q1-2013/14 24,5 Q2-2013/14 20,4 Q3-2013/14 23,4 Q4-2013/14 RISIKEN Steigender Wettbewerb durch Tablet-PCs mit Betriebssystemen von Apple (ios) und Google Android) Internet-Sparte MSN wird von starker Konkurrenz weiter unter Druck gesetzt Raubkopien lassen den Absatz vor allem in Asien weniger dynamisch wachsen Microsoft -Smartphones besitzen v.a. bei jüngeren Käuferschichten einen geringen Coolness -Faktor Geplanter Stellenabbau sorgt für Unruhe und Unsicherheit bei der Belegschaft große Fortschritte. Dies spiegelt sich in den Umsätzen mit den neuen Cloud-Angeboten Azure und Office 365 wider, die sich bereits im dritten Quartal mehr als verdoppelt haben. Wir erwarten, dass die Nachfrage nach Produkten aus der Datenwolke auch in Zukunft spürbar anziehen wird. Zudem soll das Angebot an Software-Lösungen für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablet-PCs ausgeweitet werden. Diesen Schritt bewerten wir positiv, hat doch Microsoft in diesem Bereich gegenüber Konkurrenten wie Google und Apple noch erheblichen Nachholbedarf. Darüber hinaus sind auch strategisch einige Neuerungen in Planung: So soll der Konzern künftig schlanker aufgestellt, Entscheidungsprozesse verkürzt und Managementebenen eingespart werden. Ferner besteht nach dem Kauf von Nokias Gerätesparte ein Personalüberhang, der nun abgebaut werden soll. Hierzu plant Microsoft die Streichung von Stellen das sind gut 14% der Belegschaft. Ein Großteil davon entfällt auf die ehemalige Nokia-Sparte, nämlich der knapp.000 Stellen. AKTIE WIEDER KAUFENSWERT Der Konzernumbau in Richtung wachstums- und ertragsstarker Produkte kommt voran. Für die Aktie sprechen zudem die Stabilisierung des PC-Marktes, umfangreiche Aktienrückkäufe, die hohe Nettoliquidität in Höhe von 66 Mrd. US-Dollar sowie die für den Technologie-Bereich hohe Dividendenrendite. Auf dieser Basis sprechen wir eine Kaufempfehlung für die Aktie von Microsoft aus, deren fairen Wert wir mit 49 US-Dollar ermittelt haben

6 AUSGABE 29 / 25. JULI /8 AKTIENUNIVERSUM KURZ GEFASST Software AG 5) : Gewinnwarnung In der vergangenen Woche ist die Aktie der Software AG auf den niedrigsten Stand seit Ende Oktober 2009 gefallen. Die Gründe für diesen starken Kursrückgang lagen in den deutlich unter den Markterwartungen Quelle: Datastream gelegenen vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal 2014 und in einer damit verbundenen Gewinnwarnung für das laufende KURS AM : 19,50 Euro Software AG Jahr. Wegen der überraschenden Zurückhaltung der Kunden bei großen Infrastrukturprojekten musste das Unternehmen die Jahresprognose für 2014 senken. Die Software AG rechnet nun anstelle eines Umsatzwachstums von 12% bis 18% im BPE-Segment mit einem Umsatz in etwa auf Vorjahresniveau (423 Mio. Euro). Infolge der Gewinnwarnung haben wir die Schätzungen für 2015 und die Folgejahre deutlich gesenkt. Das für 2018 avisierte Unternehmensziel, im Bereich BPE einen Umsatz von 1 Mrd. Euro zu erzielen, ist ambitioniert, da sich der Wettbewerb unter den Cloud-Anbietern verschärft. Zwar halten wir die Software AG weiterhin für gut positioniert, der Konzern muss aber das angeschlagene Investorenvertrauen zurückgewinnen. Nach dem sehr starken Kursrückgang erwarten wir nun eine Beruhigung. Der neue faire Wert beträgt 23 Euro. Wir haben unser Anlageurteil von Kaufen auf Halten reduziert. FAIRER WERT: 23 Euro Drägerwerk 5) : Auf Halten herabgestuft Dräger hat mit den in der Vorwoche überraschend bekannt gegebenen vorläufigen Zahlen zum zweiten Quartal 2014 unsere Erwartungen vor allem beim operativen Gewinn massiv verfehlt. Der Konzern erzielte ein EBIT von 15 Mio. Euro und lag damit Quelle: Datastream um 62% niedriger als im Vorjahr. Der Umsatz fiel um 1% auf 560 Mio. Euro. Drägerwerk gibt als Gründe für das schwache Abschneiden den starken Euro, ein schwächeres Russland-Geschäft, Absatzschwächen in den USA und dem asiatisch-pazifischen KURS AM : 66,60 Euro Raum sowie eine Verschiebung hin zu margenschwächeren Produkten an. Das Unternehmen hat auch die Prognose für 2014 gesenkt. Dräger erwartet nun ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 2% bis 4% (zuvor: 3% bis 6%) und eine EBIT-Marge zwischen 4,5% und 6,5% (zuvor: unteres Ende der Spanne von 8% bis 10% auf Basis der durchschnittlichen Wechselkurse von 2013). Die neue EBIT-Margenprognose liegt unterhalb unserer bisherigen Schätzung von 6,8%. Wir haben unsere Gewinnschätzungen für 2014 und die Folgejahre gesenkt und erwarten nun für dieses Jahr eine EBIT- Marge von nur noch 5,1%. Auf Basis dieser neuen Schätzungen ergibt sich ein fairer Wert von 67 Euro eine Halteposition für die Vorzugsaktie. Drägerwerk Vz FAIRER WERT: 67 Euro Henkel 5) : Gewinnmitnahmen Die Henkel-Vorzugsaktie wies in den ersten vier Monaten des Jahres eine Underperformance gegenüber dem HDAX auf, der seit Mai eine längere Phase der Outperformance folgte. Die Anleger reagierten positiv darauf, dass Henkel im ersten Quartal Quelle: Datastream trotz des kräftigen Gegenwinds auf der Währungsseite und der Turbulenzen in der Henkel Vz. Ukraine eine überraschend gute Ergebnisentwicklung verzeichnete. Herausragend war der Anstieg der bereinigten EBIT-Marge von 14,9% auf 15,8%. Für das Gesamtjahr 2014 geht das Management von einem organischen Umsatzwachstum zwischen 3% und 5% aus. Positive Nachrichten hat das Unternehmen auch insofern vermeldet, als es seine Position auf dem europäischen Waschmittelmarkt verbessern will. So wurde Anfang Juni mit BC Partners der Kauf aller Aktien der Spotless Group SAS in Frankreich vereinbart. Die Transaktion ist inklusive Schulden mit 940 Mio. Euro bewertet. Tradingorientierten Anlegern raten wir auf dem aktuellen Kursniveau zu Gewinnmitnahmen, da wir nicht mit Nachrichten rechnen, die in den kommenden Wochen für KURS AM : 84,95 Euro eine Fortsetzung der starken Outperformance sprechen. Längerfristig orientierten Investoren empfehlen wir wegen der guten Marktpositionierung weiter den Kauf des Titels, dessen fairer Wert bei 90 Euro liegt. FAIRER WERT: 90 Euro RATING-HISTORIE ISIN: DE Empfehlung Datum Kurs Kaufen ,43 Euro Kaufen ,41 Euro Kaufen ,02 Euro RATING-HISTORIE ISIN: DE Empfehlung Datum Kurs Kaufen ,00 Euro Kaufen ,59 Euro RATING-HISTORIE ISIN: DE Empfehlung Datum Kurs Kaufen ,08 Euro Kaufen ,17 Euro

7 AUSGABE 29 / 25. JULI /8 MARKTTECHNIK DAX-KURSRÜCKSCHLAGSRISIKO BIS AUF ZÄHLER Nachdem noch am vergangenen Freitag erste Zukäufe beim deutschen Blue-Chip- Index die Hoffnungen auf einen freundlichen Wochenstart nährte, zerplatzten diese DAX - CHARTANALYSE Quelle: DZ BANK recht schnell wieder mit einer erneut schwachen Handelseröffnung am Montag. Der DAX bildete ein neues Bewegungstief im kurzfristigen Abwärtstrend heraus, wobei die charttechnische Unterstützung bei Punkten auch auf Basis des Schlusskurses unterschritten wurde. Mit der Etablierung eines neuen Bewegungstiefs stellt sich charttechnisch ein intakter Abwärtstrend dar. Die zwischenzeitliche Gegenbewegung lässt sich formationstechnisch als eine fast idealtypische Wimpel - Konsolidierungsbewegung klassifizieren. Insgesamt eröffnet sich damit ein weiter gehendes Kursrückschlagsrisiko bis etwa Punkte. In diesem Bereich verläuft auch die steigende 200-Tagelinie. Sentimenttechnisch ist demgegenüber das noch Anfang Juli abgeleitete hohe Niveau an Optimismus bei den Marktteilnehmern verflogen. Insbesondere die privaten Investoren verkauften in den vergangenen Handelstagen ihre Dividendenpapiere. Die neuesten von animusx Investors Sentiment per Umfrage unter Finanzinvestoren erhobenen Daten dokumentieren, dass die zuvor erreichte deutliche Übergewichtung der Aktienquote der privaten Investoren von 41% auf eine eher unterdurchschnittliche Quote von 27% reduziert wurde. Bleibt somit ein negativer Sentimentimpuls aus, sollten die kurzfristigen Kursrisiken beim DAX begrenzt bleiben. Der derzeitige gültige Chartausblick eines Kursrückgangs auf bis Zähler wird unseres Erachtens dann verworfen, wenn es dem DAX gelingt, die Hürde bei Punkten auf Schlusskursbasis aus dem Weg zu räumen. MARKT IM BRENNPUNKT ROHSTOFFE Rohstoffe haben sich in diesem Jahr als Assetklasse eindrucksvoll zurückgemeldet. Im bisherigen Jahresverlauf legte der DZ BANK Best Commodity Metall & Energie-Index (DZBCMEI) um 6,1% zu und erzielte im Vergleich zum Bloomberg Commodity In- Quelle: dex ex DZ Agrar BANK eine Outperformance von 1,6%. Auch gegenüber dem Aktienmarkt, gemessen am DAX und dem Euro Stoxx 50, konnte der DZBCMEI überzeugen. Die Gründe: Die Ukraine-Krise, die politische Instabilität im Irak und der Nahost-Konflikt haben bei den Edelmetallpreisen zu deutlichen Preisaufschlägen geführt. Aber auch Rohöl konnte von den Ängsten der Marktteilnehmer vor einer Einschränkung irakischer Exporte als Folge des ISIS-Vorstoßes zwischenzeitlich profitieren. Des Weiteren hat der indonesische Exportstopp für Metallerze bei Nickel für eine deutliche Aufwärtsbewegung gesorgt, wovon auch Aluminium profitieren konnte. Zudem ließ der Extremwinter in den USA den hiesigen Erdgaspreis deutlich steigen. Und schließlich hat die Erwartung, dass der globale Konjunkturaufschwung im Jahr 2014 an Stärke gewinnt, das Interesse an konjunktursensitiven Rohstoffen erhöht. Da sich auch in China die Stimmung innerhalb der Industrie wieder aufzuhellen beginnt, tauchen Rohstoffe wieder auf dem Anlegerradar auf und werden als Portfoliobeimischung gesucht. Unseres Erachtens wird der DZBCMEI vor- erst nicht an die Dynamik des ersten Halbjahres 2014 anknüpfen können und voraussichtlich seitwärts tendieren. DZBCME-INDEX Stand am ,4 Punkte Kursziel (12Monate) Quellen: Bloomberg, DZ BANK 100,7 Punkte aber Rohstoffpreis- Index DZBCME

8 AUSGABE 29 / 25. JULI /8 DIE NACHFOLGENDEN ERLÄUTERUNGEN (1-6) BEZIEHEN SICH AUF DIE ANGEGEBENEN HOCHZIFFERN IN DER FINANZANALYSE. Die DZ BANK/WGZ BANK und/oder mit ihr verbundene Unternehmen: 1) sind am Grundkapital des Emittenten mit mindestens 1 Prozent beteiligt. 2) waren innerhalb der vorangegangenen zwölf Monate an der Führung eines Konsortiums beteiligt, das Finanzinstrumente des Emittenten im Wege eines öffentlichen Angebots emittierte. 3) betreuen Finanzinstrumente des Emittenten an einem Markt durch das Einstellen von Kaufoder Verkaufsaufträgen. 4) haben innerhalb der vorangegangenen zwölf Monate mit Emittenten, die selbst oder deren Finanzinstrumente Gegenstand der Finanzanalyse sind, eine Vereinbarung über Dienstleistungen im Zusammenhang mit Investmentbanking-Geschäften geschlossen oder eine Leistung oder ein Leistungsversprechen aus einer solchen Vereinbarung erhalten. 5) halten Aktien des analysierten Emittenten im Handelsbestand. 6) haben mit den Emittenten, die selbst oder deren Finanzinstrumente Gegenstand der Finanzanalyse sind, eine Vereinbarung zu der Erstellung der Finanzanalyse getroffen. ZEITLICHE BEDINGUNGEN VORGESEHENER AKTUALISIERUNGEN: Die Publikationen erscheinen regelmäßig wöchentlich. Für welche Emittenten solche Veröffentlichungen vorgenommen werden, liegt allein im Ermessen der DZ BANK/WGZ BANK. Ob und wann zu den in dieser Publikation enthaltenen Emittenten/Finanzinstrumenten eine Aktualisierung erfolgt, liegt allein im Ermessen der DZ BANK/WGZ BANK. Weitere Informationen und Pflichtangaben zu Finanzanalysen finden Sie unter und RECHTLICHE HINWEISE: 1. Dieses Dokument ist von der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main ( DZ BANK") und der WGZ-BANK AG Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank ( WGZ BANK ) erstellt und/oder herausgegeben und wurde von der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, Deutschland, und der WGZ- BANK AG Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank, Deutschland, im Zusammenhang mit seiner Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland genehmigt. Unsere Empfehlungen stellen keine kundenindividuelle Anlageberatung dar und können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die in diesem Dokument enthaltenen Empfehlungen und Meinungen wurden von der DZ BANK und der WGZ BANK nach bestem Urteilsvermögen abgegeben und entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments und können sich aufgrund künftiger Ereignisse oder Entwicklungen ändern. Die DZ BANK und die WGZ BANK treffen keine Pflicht zur Aktualisierung dieses Dokuments. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin beziehungsweise Finanzinstrumente durch die DZ BANK und/oder die WGZ BANK dar, und alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Dieses Dokument wurde Ihnen lediglich zur Information übergeben und darf weder ganz noch teilweise vervielfältigt, an andere Personen weiter verteilt oder veröffentlicht werden. Es richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Die DZ BANK und die WGZ BANK haben die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus Quellen übernommen, die sie als zuverlässig einschätzen, haben aber nicht alle diese Informationen selbst verifiziert. Dementsprechend geben weder die DZ BANK noch die WGZ BANK und/oder ihre jeweiligen Tochtergesellschaften Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der in diesem Dokument enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Des Weiteren übernehmen die DZ BANK und die WGZ BANK keine Haftung für Verluste, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht und/oder mit der Verteilung/Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Dieses Dokument stellt kein öffentliches Angebot zum Erwerb von Finanzinstrumenten dar. Die Informationen in diesem Dokument stellen keine Anlageberatung dar. Mit der Ausarbeitung dieses Dokuments werden die DZ BANK und die WGZ BANK gegenüber keiner Person als Anlageberater oder Portfolioverwalter tätig. Eine Entscheidung bezüglich einer Wertpapieranlage sollte auf der Grundlage eines Beratungsgespräches, unabhängiger Investmentanalysen und Verfahren sowie anderer Studien, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf, Informationsmemoranden, Verkaufs- oder Emissionsprospekte erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Obgleich die DZ BANK und die WGZ BANK Hyperlinks zu Internet-Seiten von in dieser Studie erwähnten Unternehmen angeben können, bedeutet die Einbeziehung eines Links nicht, dass die DZ BANK und/oder die WGZ BANK sämtliche Daten auf der verlinkten Seite bzw. Daten, auf welche von dieser Seite aus zugegriffen werden kann, bestätigen, empfehlen oder genehmigen. Die DZ BANK und die WGZ BANK übernehmen weder eine Haftung für solche Daten noch für irgendwelche Konsequenzen, die aus der Verwendung dieser Daten entstehen. Die DZ BANK und die WGZ BANK sind berechtigt, Investment-Banking- und sonstige Geschäftsbeziehungen zu dem/den Unternehmen zu unterhalten, die Gegenstand dieser Studie sind. Die Research-Analysten der DZ BANK und der WGZ BANK liefern ebenfalls wichtigen Input für Investment-Banking- und andere Verfahren zur Auswahl von Unternehmen. Anleger sollten davon ausgehen, dass die DZ BANK, die WGZ BANK und/oder deren jeweilige Tochtergesellschaften bestrebt sind bzw. sein werden, Investment-Banking- oder sonstige Geschäfte von dem bzw. den Unternehmen, die Gegenstand dieser Studie sind, zu akquirieren, und dass die Research-Analysten, die an der Erstellung dieser Studie beteiligt waren, am Zustandekommen eines solchen Geschäfts beteiligt sein können. Research-Analysten werden nicht für bestimmte Investment- Banking-Transaktionen vergütet. Der/die Verfasser dieser Studie erhält/erhalten eine Vergütung, die (unter anderem) auf der Gesamtrentabilität der DZ BANK bzw. der WGZ BANK basiert, welche Erträge aus dem Investment-Banking-Geschäft und anderen Geschäftsbereichen des Unternehmens einschließt. Die Analysten der DZ BANK und der WGZ BANK und deren Haushaltsmitglieder sowie Personen, die den Analysten Bericht erstatten, dürfen grundsätzlich kein finanzielles Interesse an Finanzinstrumenten von Unternehmen haben, die vom Analysten gecovert werden. 2. Sämtliche Kursziele, die für die in dieser Studie analysierten Unternehmen angegeben werden, können auf Grund verschiedener Risikofaktoren, einschließlich, jedoch nicht ausschließlich, Marktvolatilität, Branchenvolatilität, Maßnahmen des Unternehmens, Wirtschaftslage, Nichterfüllung von Ertrags- und/oder Umsatzprognosen, Nichtverfügbarkeit von vollständigen und genauen Informationen und/oder ein später eintretendes Ereignis, das sich auf die zugrundeliegenden Annahmen der DZ BANK und der WGZ BANK bzw. sonstiger Quellen, auf welche sich die DZ BANK und die WGZ BANK in diesem Dokument stützen, auswirkt, möglicherweise nicht erreicht werden. Die DZ BANK und/oder die WGZ BANK sind ebenfalls berechtigt, während des Analysezeitraums eine andere Studie über das Unternehmen zu veröffentlichen, in der kein Kursziel angegeben wird, sondern Bewertungsprobleme erörtert werden. Die angegebenen Kursziele sollten im Zusammenhang mit allen bisher veröffentlichten Studien und Entwicklungen, welche sich auf das Unternehmen sowie die Branche und Finanzmärkte, in denen das Unternehmen tätig ist, beziehen, betrachtet werden. Durch die Annahme dieses Dokuments akzeptieren Sie die vorstehenden Beschränkungen als für Sie verbindlich. Zusätzliche Informationen über den Inhalt dieser Studie erhalten Sie auf Anfrage. IMPRESSUM Herausgeber: DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, Platz der Republik, Frankfurt am Main, vertreten durch die Vorstände Wolfgang Kirsch (Vorsitz), Lars Hille, Wolfgang Köhler, Dr. Cornelius Riese, Thomas Ullrich, Frank Westhoff, Stefan Zeidler, alle Frankfurt am Main, und WGZ BANK AG Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank, Ludwig-Erhard-Allee 20, Düsseldorf, vertreten durch die Vorstände Hans-Bernd Wolberg (Vorsitz), Uwe Berghaus, Dr. Christian Brauckmann, Karl-Heinz Moll, Michael Speth, alle Düsseldorf, Genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken Verantwortliche Redaktion: Rainer Raschdorf, Analyst Mail: Autor(en) und Ersteller: Christoph Müller, Analyst Rainer Raschdorf, Analyst Heinz Weyershäuser, Analyst Jeweils Frankfurt am Main. Verantwortliche Unternehmen: DZ BANK AG, WGZ BANK AG Redaktionsschluss: / 22. Jahrgang / Schutzgebühr 2,50 EUR Druck: ICS Internationale Communications-Service GmbH Voiswinkeler Straße 11d, Bergisch- Gladbach Verlag und Vertrieb: Deutscher Genossenschafts-Verlag eg, vertreten durch den Vorstand Peter Erlebach (Vorsitzender) und Franz-J. Köllner, Leipziger Straße 35, Wiesbaden Historische AktienBriefe finden Sie unter Benutzername: Aktienbrief Passwort: Zuständige Aufsichtsbehörde: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Marie-Curie-Straße Frankfurt.

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