Gigant im Süden. Südafrika im Jahr 2014: Wie es 20 Jahre nach dem Ende der Apartheid um die wichtigste Wirtschaftsmacht auf dem Kontinent steht 4/2014

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1 4/2014 Das Magazin des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft Südafrika im Jahr 2014: Wie es 20 Jahre nach dem Ende der Apartheid um die wichtigste Wirtschaftsmacht auf dem Kontinent steht Gigant im Süden

2 Editorial Mit Abstand sicher. Liebe Leserinnen, liebe Leser!»Ambivalent«mit diesem Wort lässt sich wohl am ehesten beschreiben, wie internationale Unternehmen Südafrika seit einiger Zeit sehen. Während die einen die Republik am Kap noch immer für den attraktivsten Standort in Afrika halten, prophezeien andere der 20 Jahre alten Demokratie den wirtschaftlichen Niedergang, weil dem Land der Entwicklungsvorsprung gegenüber anderen Staaten Subsahara-Afrikas nach und nach abhanden komme. Und tatsächlich zeigen sich auch deutsche Unternehmen zum Teil verunsichert und strecken ihre Fühler in andere Regionen aus. Aber die Wahrheit liegt bekanntlich in der Mitte. Ja, Nigeria, Ghana oder Kenia holen auf. Aber Südafrika fällt eben nicht zurück. Für Deutschland war, ist und bleibt das Land der größte Wirtschaftspartner südlich der Sahara. Die Firmen vor Ort halten dem Land deshalb die Treue. Sie berichten von Schwierigkeiten, aber eben auch von guten Geschäftsperspektiven. Der neue Polo. Mit automatischer Distanzregelung ACC. ) Jetzt Probefahrt anfragen! Selbst wenn er hinterherfährt, denkt der neue Polo 2) voraus: Die automatische Distanzregelung ACC ) eines seiner zahlreichen Assistenzsysteme sorgt für den optimalen Abstand zum Vordermann und unterstützt Sie im Notfall sogar beim Bremsen. Weitblick beweist der neue Polo 2) auch beim Thema Nachhaltigkeit. Denn die effiziente Euro-6-Technologie im Wert von bis zu 250 Euro 3) gehört bei ihm zur Serienausstattung. Gut zu wissen, dass das eigene Auto nicht nur einen selbst schützt. Beruhigend sicher. Beruhigend innovativ. Soll deshalb am Kap am besten alles so bleiben, wie es ist? Natürlich nicht. Es muss nachgebessert werden. Die Industrialisierung braucht endlich einen Schub. Reformen für mehr Arbeitsmarktflexibilität und eine bessere Fachkräfteausbildung müssen her. Stärkere Investitionen in Forschung, Bildung und Infrastruktur sind dringend notwendig. Es sind deutsche Unternehmen, die diese Entwicklung unterstützen können und sie machen es bereits. Und es ist die Bundesregierung, die einiges dafür tun kann: Durch intensive bilaterale Konsultationen beispielsweise und indem sie nicht müde wird, eine rationalere Wirtschaftspolitik zu fordern und für Kooperationen mit deutschen Unternehmen zu werben. Das Deutsch-Südafrikanische Wirtschaftsforum im September und die anstehenden Beratungen in der Binationalen Kommission sind erstklassige Gelegenheiten dafür. Ein Heft zu Südafrika haben wir jetzt schon gemacht. Viel Spaß bei der Lektüre! ) Diese optionale Sonderausstattung funktioniert nur innerhalb der Systemgrenzen. 2) Kraftstoffverbrauch in l/ 00 km: kombiniert zwischen 5, und 3,4, CO 2 -Emissionen in g/km: kombiniert zwischen 6 und 88. 3) Am Beispiel des neuen Polo TDI mit 66 kw, Kraftstoffverbrauch in l/ 00 km: 4,0 (innerorts)/3, (außerorts)/3,4 (kombiniert), CO 2 -Emissionen in g/km: 88 (kombiniert). 4) Ein Angebot der Volkswagen Autoversicherung AG, Gifhorner Straße 57, 38 2 Braunschweig. Gültig für 24 Monate (ab dem 3. Jahr gilt der individuelle Versicherungsbeitrag). Umfasst die Kfz-Haftpflicht- und Voll kasko versicherung (inkl. Teilkasko). Gilt für Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer. Versicherungsnehmer ab 23 Jahren und mindestens Schadenfreiheitsklasse. Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis. Bestellbarkeit der LED-Scheinwerfer setzt später ein. Christoph Kannengießer Hauptgeschäftsführer aw afrika wirtschaft 4/2014 3

3 Afrika Wirtschaft Inhalt 4/ Editorial 04 Impressum 06 Afrika in Zahlen Impressum AFRIKA WIRTSCHAFT Das Magazin des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft Schwerpunkt: Südafrika 08 Der Gigant im Süden Warum die Republik am Kap vor allem eines bleibt: im Wandel 18 Südafrika, was nun? Welche Auswirkungen die Wahlen auf die Wirtschaft haben eine Kurzanalyse 20 Wunderwaffe oder Worthülsen? Wie Südafrika-Experten über den Nationalen Entwicklungsplan denken 22 Agenda 2014 Was die Regierungen in Berlin und Pretoria wirklich anpacken sollten Gründe für Südafrika Wieso Unternehmer weiter auf den Standort setzen 26 Kap der kreativen Köpfe Die Regenbogennation wird zum Magneten für Macher der Kreativwirtschaft Herausgeber / V.i.S.d.P. Christoph Kannengießer 10 Meinung & Debatte 28 Ohne Bildung kein Wirtschaftswachstum Ein Gastkommentar von Siemens-Vorstandsmitglied Siegfried Russwurm Redaktion Michael Wasner Mitarbeiter dieser Ausgabe Sebastian Christ Max Gehry Johannes Dieterich Johannes Kurt Michael Monnerjahn Christian Nakonz Carla Nickel Caroline Strieder Constanze Tonn Anzeigen Felicitas Otte Druck Riemer Druck GmbH & Co. KG WORLDNET LOGISTICS Air & Seafreight Forwarding - Customs Clearing - Warehousing Logistics Services - Air Charter Services - Express UNTERNEHMEN 30 Der Überbringer Zu Land, zu Wasser und in der Luft: Worldnet Logistics ein Porträt Geschäftsstelle Hamburg Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft e.v. Neuer Jungfernstieg Hamburg +49 (0) Hintergrund 34 Die neuen Botschafter aus und in Afrika Welche Diplomaten vom und auf dem Kontinent Sie unbedingt kennen sollten Panorama 36 Das schönste Ende der Welt Was Reisende am südlichen Zipfel Afrikas alles erwartet Geschäftsstelle Berlin Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft e.v. Friedrichstraße Berlin + 49 (0) Bildnachweise Titel: Getty Images Seite 3: Jan Kuhlmann S. 4 (kleine Fotos): Getty Images (2), Michael Wasner (4), Siemens, Worldnet Logistics, S. 6: Getty Images S. 8: Getty Images S. 10: OECD S : World Economic Forum S. 18 (Grafik): Michael Wasner S. 20: KAS, FES, HBS, RLS, HSS, FNF S : Getty Images S. 26: Michael Wasner S. 28: Siemens S. 30: Worldnet Logistics (2), Fraport S. 32: Sebastian Christ, Worldnet Logistics (5) S. 34 (Infografik): Michael Wasner S. 36, 38 39: Europe Gateway Bremen / Germany T: +49 (0) Contact Africa Johannesburg / South Africa T: +27 (0) Lesenswert Die besten Bücher aus Afrika und über Afrika 44 Afrika-Verein Personalien, Positionen, Mitgliedsunternehmen 48 Agenda Der Terminkalender für Messen und Veranstaltungen 50 Presseschau Der Afrika-Verein in den Medien Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Bücher wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung der Autoren wieder. Diese muss nicht mit der Auffassung der Redaktion übereinstimmen. 4

4 Afrika in Zahlen 1,1 Milliarden Liter Wein hat Südafrika im vergangenen Jahr produziert so viel wie nie nie zuvor. In der Weltrangliste der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) steht das Land am Kap damit auf Platz 9. An der Spitze liegen Italien, Spanien und Frankreich, die jeweils auf mehr als 4 Milliarden Liter pro Jahr kommen und damit zusammen gut die Hälfte der Weinproduktion ausmachen. Lange war Südafrika dabei als Weißweinland bekannt. Rebsorten wie Chenin Blanc, Sauvignon Blanc oder Chardonnay machten bis zu 80 Prozent der Flächen aus. Heute sind es nur noch 60 Prozent. Denn der Kap- Weinbau orientiert sich am weltweiten Nachfragetrend nach Rotwein und liefert Cabernet Sauvignon, Shiraz, Merlot, Pinotage oder wie im Bild die Rebsorte Petit Verdot, deren dickschalige Trauben bei der Gärung für eine rassige Säure und starke Tannine sorgen. 6 aw afrika wirtschaft 4/2014 7

5 Schwerpunkt Fliegen Sie mit South African Airways täglich nonstop von Frankfurt und München nach Johannesburg - und von dort aus mit den besten Anschlüssen nach Afrika. Bequem in unserer komfortablen Business Class. Buchen Sie Ihren Flug unter Tel oder flysaa.com! GIGANT IM SÜDEN DIE BESTE VERBINDUNG NACH UND IN AFRIKA - SEIT 80 JAHREN Südafrika feiert 20 Jahre Freiheit. Wer auf die Republik am Kap blickt, sieht ein Land, in dem die Anfangs-Euphorie Ernüchterung gewichen ist, das zwischen Fortschritt und Stillstand schwankt vor allem aber eines bleibt: im Wandel Von Johannes Dieterich Pretoria, 10. Mai Vor den Union Buildings, dem neoklassizistischen Regierungspalast, der auf einem Hügel über der Stadt thront, haben sich die Staatschefs aus mehr als 140 Nationen versammelt, um die Amtseinführung Nelson Mandelas zu feiern als erstem demokratisch gewählten Präsidenten am Kap der Guten Hoffnung. Die Stimmung ist getragen und zugleich euphorisch. Und als dann Flugzeuge der südafrikanischen Luftwaffe über die Menschenmenge hinweg fliegen, fließen unten die Tränen. Es ist ein kurzer Moment, in einem großen Land. Ein Land, in dem sich die Menschlichkeit gegen ein rassistisches Apartheid-System durchgesetzt hat. Ein Land, das so weit entwickelt ist, wie kein anderes auf dem Kontinent und dessen Wirtschaft eine glorreiche Zukunft vorausgesagt wird. Und tatsächlich: Mit Nelson Mandelas Präsidentschaft wird ein neues Südafrika geboren. Die jahrzehntelangen blutigen Unruhen ebben ab. Die den Fortschritt lähmenden Sanktionen gegen das Land werden aufgehoben. Und aus dem einstigen Paria- Staat wird fast so etwas wie der Liebling der Welt. Pretoria, 24. Mai Vor den Union Buildings haben sich Staatschefs aus mehreren afrikanischen Nationen versammelt, um die erneute Amtseinführung Jacob Zumas zu feiern, des vierten demokratisch gewählten Präsidenten. Wieder ist die Stimmung getragen aber diesmal ist sie inspirationslos. Und 8 aw afrika wirtschaft 4/2014

6 Schwerpunkt Always Erfinder der»african Renaissance«: Thabo Mbeki. Nach den ersten freien Wahlen 1994 wurde Mbeki Vizepräsident, 1999 dann als Nachfolger Nelson Mandelas zum Präsidenten gewählt. Während seine Wirtschaftspolitik international gelobt wurde, musste er nach neun Jahren auf Druck seiner Partei seinen vorzeitigen Rücktritt einreichen. Refreshing. als schließlich die Flugzeuge der Luftwaffe über die Menschenmenge fliegen, beginnt kaum jemand zu weinen und bei denen, die es tun, kommen Tränen reumütiger Erinnerung. Denn fast auf den Tag genau zwanzig Jahre später gilt Südafrika nicht mehr als unangefochtener Vorreiter auf dem Kontinent. Eine Streikwelle nach der anderen überrollt das Land. Das Wirtschaftswachstum hinkt deutlich hinter dem anderer afrikanischer Länder hinterher. Die Ratingagenturen werten den kapitalhungrigen Schwellenstaat Stufe um Stufe ab. Quo vadis, Südafrika? fragen sich ausländische Beobachter genauso wie einheimische Akteure. Südafrika im Jahr 2014: ein Problemfall? Kann ein ganzes Land mit mehr oder weniger 50 Millionen Einwohnern innerhalb von zwei Jahrzehnten synchron von Euphorie in Ernüchterung umschlagen? Oder verweist die 180-Grad-Wendung eher auf unseren Hang, in Südafrika immer das Absolute zu sehen, den erwachenden Löwenstaat oder das schwächelnde Schwellenland, den Liebling Subsahara-Afrikas oder die Problemregion am Kap? So wie Hochphasen manche Investoren blind zu machen scheinen für die spezifischen Probleme eines Landes, so machen schlechtere Phasen sie blind für die unterschiedlichen Aussichten. Ein Bild jedoch, das immer nur zwischen Extremen schwankt, wird Südafrika keinesfalls gerecht. Die Wirklichkeit der Wirtschaft am Kap ist bunt, vielschichtig, widersprüchlich, voller Kontraste und voller Möglichkeiten. Damals, im Jahr 1994, konnte sich Südafrika nicht nur aus der Umklammerung der Wirtschaftssanktionen lösen, sondern auch die heimischen Märkte von deren Schwarz-Weiß-Denken befreien: Statt sich wie zuvor nur auf die bevorzugte Minderheit der Bevölkerung zu konzentrieren, wurden erstmals alle 40 Millionen Südafrikaner als ökonomische Subjekte ernstgenommen. Die Townships mauserten sich vom wirtschaftlichen Niemandsland zu Vororten mit Einkaufszentren, Büros und Arbeitsplätzen. Und gut bezahlte Jobs waren von da an nicht mehr nur für Weiße reserviert. Mandelas Regierung hatte zunächst einen schwierigen Balanceakt zu meistern. Einerseits durfte sie den wackligen sozialen Frieden nicht durch radikale Umverteilungen gefährden. Andererseits musste sie die seit Jahrhunderten benachteiligte Mehrheit der Bevölkerung so schnell wie möglich am nationalen Reichtum der von Rohstoffen gesegneten Nation beteiligen. Um das ökonomische Erbe der Apartheid anzugehen, brachte sie das Reconstruction and Development Programme (RDP) auf den Weg. Ziel: die Befriedigung von Grundbedürfnissen wie Wohnraum, Wasser, Strom. Der an Einfluss gewinnende Thabo Mbeki, der schon als Vizepräsident unter Nelson Mandelas die eigentliche Regierungsarbeit leistete, bevor er später selbst den Vorsitz des African National Congress (ANC) übernahm und Staatspräsident wurde, war der Meinung, dass der Kuchen erst wachsen müsse, bevor er neu verteilt werden kann. Er ahnte, dass alles andere für erhebliche Verstimmungen beim weißen Establishment gesorgt und zu Abwanderung und massiven Investitionseinbußen geführt hätte. Und so vollzog die Mandela-Regierung 1996 einen Richtungswechsel und brachte das Wachstums-, Beschäftigungs- und Umverteilungsprogramm Growth, Employment and Redistribution, kurz GEAR, auf den Weg. In dessen Akronym war die Reihenfolge der Ziele bereits angelegt: Erst musste mit Wachstum für neue Arbeitsplätze gesorgt werden, dann sollten die zusätzlichen Steuereinnahmen umverteilt werden. Als das neue Südafrika 1994 aus der Taufe gehoben wurde, machten schwarze Südafrikaner 90 Prozent der Bevölkerung aus, kontrollierten aber weniger als 2 Prozent der Werte, die an der Börse in Johannesburg gehandelt wurden. Lediglich 4 Prozent aller Manager waren dunkler Hautfarbe und unter den Vorstandsvorsitzenden lag ihr Anteil sogar nur bei 0,2 Prozent. Mit einem Wert von 68 beim Gini-Koeffizienten, der den Grad der Wohlstandsverteilung angibt und dessen Skala mit der größten Ungleichheit bei 100 endet, gehörte das Kap der Guten Hoffnung zu den ungleichsten Staaten dieser Welt. Um das zu ändern, forcierte die Regierung unter dem Schlagwort Black Economic Empowerment (BEE) die Integration Schwarzer in das von Weißen dominierte Wirtschaftsleben. Die daraus resultierende Politik bewirkte immerhin, dass sich nach einigen Jahren mehr als 6 Prozent der Werte der Johannesburger Börse im Besitz dunkelhäutiger Südafrikaner befanden. Im Grunde aber konzentrierte sie sich darauf, ein paar schwarze Persönlichkeiten in wirtschaftliche Schaltstellen zu hieven: Wenig überraschend gehörten zu den Profiteuren politisch gut verknüpfte Köpfe wie Cyril Ramaphosa, Tokyo Sexwale oder Patrice Motsepe, die so fast über Nacht zu Geld und Einfluss gelangten. Weil diese Form des Black Empowerment für den Großteil der Bevölkerung so gut wie nichts geändert hatte, beauftragte die Regierung mit dem ehemaligen Gewerkschaftsführer Cyril Rama- DAL Deutsche Afrika-Linien Head Office Palmaille Hamburg Germany T: +49 (0) F: +49 (0) E: I: Service Quality Made in Germany. Specialists for the transport of containers to and from Africa. DAL Schiffahrts-Agentur Hamburg T: +49 (0) E: DAL Agency Johannesburg T: +27 (0) E: 10 aw afrika wirtschaft 4/2014

7 Schwerpunkt Pioniergeist hat bei uns Familientradition. Erst innerparteilicher Rivale Mbekis, dann dessen Nachfolger: Die Unzufriedenheit der Masse war es, die Jacob Zuma 2009 ins Präsidentenamt trug. Inzwischen hat er seine zweite Amtszeit angetreten. Millionen Südafrikaner erhoffen sich von ihm eine Verbesserung ihres Lebensstandards. phosa einen Nutznießer aus der kleinen schwarzen Elite damit, ein anderes Konzept zu entwerfen. Ramaphosas Kommission legte im Jahr 2000 eine ausgefeilte Strategie vor. Daraufhin wurde das BEE zum B-BBEE ausgeweitet, dem Broad-Based Black Economic Empowerment: ein beispielloses Anreizsystem, das Unternehmen dazu bringen sollte, Schwarze bei Entscheidungen über Neueinstellungen, Beförderungen, Mit-Eigentümer oder bei der Auftragsvergabe an Zulieferfirmen bevorzugt zu behandeln. Ein detailliertes und verbindliches Regelwerk, das als lästige Bremse vor allem unter den Verfechtern der freien Marktwirtschaft auf Kritik stieß, von vielen Unternehmern jedoch als Begleiterscheinung für das Wirtschaften in einer historisch vorbelasteten Gesellschaft akzeptiert wurde. Die meisten Firmen arrangieren sich irgendwie damit, auch wenn immer neue Änderungen immer wieder für Verunsicherung sorgen. Der Wachstumsplan Mbekis, der 1999 als Mandelas Nachfolger zum Staatspräsidenten gewählt wurde, ging zum Teil auf. Unter seiner Führung entwickelte sich das Land nicht nur zur Musterdemokratie Afrikas, sondern zur wirtschaftsstärksten Nation des Kontinents und erlebte den längsten Aufschwung der Nachkriegsgeschichte: 14 Jahre lang wuchs die Wirtschaft um jeweils bis zu 5 Prozent. Mehr noch: Im Einvernehmen mit der Zentralbank wurde die Inflation stark im Rahmen gehalten. Und von der weniger als 1-prozentigen Neuverschuldung des Landes in den Jahren 2006 und 2007 konnten damals selbst europäische Staaten nur träumen. Mit den steigenden Steuereinnahmen webte Südafrika unter Minister Zola Skweyiya sein soziales Sicherungssystem so dicht, wie kein anderer afrikanischer Staat. Der»Wohlfahrtsstaat für Weiße«aus dem Apartheidsystem, wurde auf die gesamte Bevölkerung ausgedehnt. Dass Eltern auf Kindergeld zählen konnten, Pensionäre auf eine Staatsrente und Schwerkranke oder Behinderte auf eine Stütze, sorgte dafür, dass am Kap keine Menschen mehr verhungerten und sicherte dem ANC auch weiterhin satte Wahlsiege. Die Wirtschaft selbst überließ Mbeki, der als»architekt eines neuen Südafrikas«gilt und den Begriff»African Renaissance«prägte, weitgehend dem freien Spiel der Kräfte. Wie von der Weltbank empfohlen, privatisierte seine Regierung zwar Schlüsselunternehmen: den Stahlgiganten Iscor etwa, den Telekommunikationskonzern Telkom oder die Logistik-Gruppe Transnet. Abgesehen von Maßnahmen zur Wettbewerbskontrolle und B-BBEE bekamen Unternehmen aber kaum staatliche Bandagen angelegt. Während Mebkis Wirtschaftspolitik international gelobt wurde, sorgte sie beim Gewerkschaftsbund COSATU und der kommunistischen Partei SACP, mit denen der ANC das Land seit 1994 in einer Dreier-Allianz regiert, für erheblichen Unmut. Beide geißelten seine Politik als neoliberal und warfen ihm vor, dass ein Wachstum im Vordergrund stehe, das keineswegs Arbeitslosigkeit und Armut überwinde. Der Staat, so Mebkis Kritiker, müsse viel entschiedener eingreifen, um nach der politischen endlich auch die wirtschaftliche Apartheid zu beenden. An der Kritik änderte auch die im Jahr 2006 eingeführten Accelerated and Shared Growth Initiative for South Africa, kurz ASGISA, nichts, mit der Mbeki deutlich mehr Gewicht auf Arbeitsbeschaffung legen wollte. Ähnlich wie bei dem 2010 vom dann zuständigen Wirtschaftsminister Ebrahim Patel vorgestellten New Groth Path (NGP), verpuffte die Wirkung. Spätestens als Mbeki Mitte seiner zweiten Amtszeit mit dem Gedanken spielte, seine Präsidentschaft um eine dritte zu verlängern, wurde ihm der Machtkampf mit seinen Opponenten zum Verhängnis, allen voran die tiefe persönliche Feindschaft mit seinem ehemaligen Stellvertreter Jacob Zuma. Den hatte Mbeki 2005 als Vizepräsident gefeuert, nachdem er immer wieder unter Korruptionsverdacht geraten war. Nach dem Rauswurf stellte sich Zuma als Opfer einer von Mbeki angeführten Intrige dar und kämpfte mit allen juristischen und politischen Mitteln um sein Comeback. Im Dezember 2007 gelang ihm schließlich der entscheidende Schlag gegen seinen Widersacher: Auf dem alle fünf Jahre stattfindenden Parteitag wählte der ANC den 65-jährigen Zuma in einer Kampfabstimmung zum neuen Vorsitzenden. Ein Erdrutschsieg. Enge Verbündete Zumas kamen in Führungspositionen. Der Mann, der 1942 im Zulu-Land als Sohn eines Polizisten und einer Haushaltshelferin geboren wurde, sich später dem bewaffneten Arm des ANC anschloss und zehn Jahre auf Robben Island eingekerkert war, galt als tausendmal volksnäher als der autoritär und distanziert wirkende Mbeki, trotz dessen Erfolgen mit stetigem Wachstum und dem Entstehen einer schwarzen Mittelklasse fast die Hälfte der Südafrikaner weiter in bitterer Armut lebte. Zuma hatte vor allem die Sympathien derjenigen gewonnen, die von der liberalen Wirtschaftspolitik Mbekis enttäuscht waren: den mächtigen Gewerkschaftsdachverband COSATU, die Kom- Zementwerk Sargberg der OHORONGOcement (Pty) Ltd. Seit über 165 Jahren steht der Name SCHWENK für Pioniergeist und Innovation in der deutschen Zementund Baustoffindustrie. Mit den Kernkompetenzen Zement, Transportbeton, Betonfertigteile und Werktrockenmörtel sind wir an über 100 Standorten in Deutschland, Europa, dem Nahen Osten und in Afrika international aktiv. Als Familienunternehmen verbindet uns OHORONGOcement in besonderer Weise mit Namibia und seinen Menschen. Das Werk fertigt in Namibia hochwertige Zemente für den afrikanischen und den inter- nationalen Markt. Seit der Inbetriebnahme in 2011 konnten wichtige Auszeichnungen, wie der NAMIBIA BUSINESS AWARDS 2011 sowie im Juni 2013 der New Manufacturer Award der Namibia Manufacturers Association, entgegengenommen werden. Mit Energy For Future wurde ein weiteres Unternehmen gegründet, das unerwünschtes Buschholz rodet und zu wertvollem Brennmaterial für das Zementwerk aufbereitet. 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8 Schwerpunkt Genießt internationale großes Ansehen: Der ehemalige Finanzminister Trevor Manuel, der mit seiner eisernen Sparpolitik dafür sorgte, dass die Kaprepublik eine vergleichsweise niedrige Staatsverschuldung aufwies. Unter der Administration von Präsident Zuma ist er Planungsminister. munistische Partei und den Jugendverband. Parteijugend-Chef Julius Malema tönte damals sogar, er werde für einen Präsidenten Jacob Zuma notfalls töten. Weil der ANC das Land am Kap wie einen Einparteienstaat beherrscht, war die Wahl zum Parteichef auch eine Vorentscheidung der für April 2009 geplanten Präsidentschaftswahl. Mbeki durfte nach seinen zwei Amtszeiten nicht noch einmal kandidieren. Als dann Vorwürfe laut wurden, er habe ein Korruptionsverfahren gegen seinen Rivalen Jacob Zuma initiiert, reichte Thabo Mbeki auf Druck der eigenen Partei im September 2008 seinen vorzeitigen Rücktritt ein und kam damit einem Misstrauensvotum zuvor. Übergangsweise übernahm der Vize der Regierungspartei ANC, Kgalema Motlanthe, das Amt ein Gefolgsmann Zumas wurde der 67-jährige Jacob Zuma schließlich zwei Wochen nach den Wahlen vom Parlament zum neuen Staatspräsidenten ernannt und zog 15 Jahre nach Ende der Apartheid als neuer starker Mann des Landes in die Union Buildings ein. Damit endete ein Machtkampf, wie ihn die internationale Politik seit dem erbitterten Ringen zwischen dem damaligen Präsidenten der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, und seinem erfolgreichen Rivalen Boris Jelzin nicht mehr erlebt hatte. Die Zusammenstellung seines Kabinetts wurde für Zuma allerdings zu einer wackeligen Angelegenheit. Während die Linke von ihm für die Unterstützung auf seinem Weg an die Spitze mehr staatliche Interventionen forderte, mahnte die Rechte, die Kapitalmärkte nicht zu verschrecken. Die Folge: Zuma besetzte sein Kabinett streng paritätisch. Er musste ein stramm Links ausgerichtetes Gegengewicht zu dem als neoliberal geltenden und vom linken ANC-Flügel kritisierten Planungsminister Trevor Manuel schaffen, der sich schon in seiner Zeit als Mbekis Finanzminister einen hervorragenden Ruf erarbeitet hatte, und machte deshalb den Gewerkschafter Ebrahim Patel zum Minister für wirtschaftliche Entwicklung. Zuma holte Pravin Gordhan als Finanzminister, der zuvor die Steuerbehörde als Chef zur effizientesten Behörde am Kap ausgebaut hatte. Dafür gab er mit Rob Davies einem Führungsmitglied der kommunistischen SACP den Posten des Ministers für Industrie und Handel. Die Folge dieses arretierten Gleichgewichts, für das Zuma anfangs sogar von hartgesottenen Gegnern Respekt gezollt bekam: eine wirtschaftspolitische Starre, an der auch etliche Kabinettsumbildungen nichts geändert haben. Ohne klare Richtung, oszilliert Südafrika seitdem zwischen Stillstand und Konfusion. Immer mehr Menschen sind frustriert, weil so viele Jahre nach dem Ende der Rassentrennung noch immer so viele in Armut leben. Die Stimmung ist aufgeheizt. Immer wieder werden die Minen und Fabriken des Landes von Streiks gelähmt. Im Sommer 2012, Monate bevor sich Jacob Zuma vom ANC erneut für das Präsidentenamt nominieren lässt, eskaliert die Lage: Im Bergwerk Marinaka, gut 100 Kilometer nördlich von Johannesburg, verlieren schwer bewaffnete Polizisten die Nerven und erschießen mehr als 30 streikende Kumpels. Die Tragödie erschüttert Südafrika tief auch weil das Blutbad an die brutale Niederschlagung der Anti-Apartheids-Proteste in den 1960erbis 1980er-Jahren erinnert. Auch aus der Opposition muss Zuma in dieser Zeit harte Kritik gefallen lassen. Ex-ANC-Jugendchef Julius Malema, der Anfang 2012 aus der Partei ausgeschlossen wird, entwickelte sich zu einem erbitterten Gegner seines früheren Mentors, für den er einst zu töten bereit war. Er warf ihm diktatorisches Verhalten vor und gründete die neue linksradikale Partei Kämpfer für Wirtschaftsfreiheit (EFF), zu deren politischen Zielen die Verstaatlichung von Minen und Banken genauso zählt, wie die Enteignung weißer Farmer nach dem Beispiel Simbabwes. Die wirtschaftliche Krise und die Arbeitslosigkeit trieben Malema und seinen Mitstreitern vor allem Angehörige der Born-Free-Generation zu, jene, die zu jung sind, um sich der Apartheid noch erinnern zu können. Bei den Wahlen im Mai dieses Jahres, in deren Vorfeld es zu Protesten und Krawallen gekommen war, haben Malema und seine Mitstreiter dem ANC rund sechs Prozent der Stimmen abgejagt und sind damit aus dem Stand zur drittstärksten Partei des Landes aufgestiegen. Viele Unternehmer reagierten auf diesen Erfolg des linksradikalen Hardliners verschreckt. Und so scheint Südafrika vor allem eines zu produzieren: keine guten Nachrichten. Während sich der Kontinent über satte Wachstumsraten freut, dümpelt das Land an der Südspitze vor sich hin. Lag das Plus im Jahr 2006 noch bei 5,6 und 2011 bei 3,6 Prozent, waren es 2013 nur noch 1,9 Prozent. Für das laufende Jahr prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) immerhin 2,3 Prozent. Subsahara-Afrika insgesamt soll dagegen auf 5,4 Prozent kommen, nach bereits beachtlichen 4,9 Prozent im vergangenen Jahr. Gründe für das mäßige Abschneiden Südafrikas gibt es viele. Der IWF macht vor allem niedrige Privatinvestments, das geringe Vertrauen von Verbrauchern und Investoren, die angespann- 4 th GERMAN-SOUTH AFRICAN BUSINESS FORUM 17 th 19 th September 2014 Johannesburg, South Africa Main Platform for German-South African Co-Operation in the Private Sector High-Ranking German and South African Representatives from Politics and Business Information on Policy Frameworks as well as Business Opportunities in both Countries Projects and Opportunities in the Areas of Transportation, Urban Development, Industrialization and Energy Supply 14 aw afrika wirtschaft 4/2014

9 Schwerpunkt Hat mit dem ehemaligen Finanzminister Trevor Manuel den National Development Plan entworfen: Zumas Stellvertreter als Parteivorsitzender, Cyril Ramaphosa. Der ANC-Verhandlungsführer bei der Vorbereitung der ersten freien Wahlen ging später in die Privatwirtschaft und wurde schnell zu einem der reichsten Männer des Landes. te Lage im Bergbau und die schwierige Stromversorgung dafür verantwortlich. Und weil berechenbare Anzeichen einer Besserung nicht zu sehen sind, haben Ratingsagenturen ihre Bewertung für die Kreditwürdigkeit des Landes herabgestuft. Es sieht so aus, als könnten die Sorgenfalten auf der Stirn vieler Analysten tiefer nicht sein. Und doch hält sich ein hartnäckiger Optimismus. Auch, weil Südafrika düstere Vorhersagen gewohnt ist. Denn in welchem Grau Prognostiker das Bild des Landes in der Vergangenheit auch immer gemalt hatten, meist stellte es sich als zu dunkel heraus. Rein zahlenmäßig mag das Wirtschafstwachstum Südafrikas derzeit eher mau aussehen. Doch zu den wirtschaftsmathematischen Fakten gehört auch, dass die weltrekordverdächtige Raten anderer Länder zum Teil darauf beruhen, dass sie von einem extrem niedrigen Niveau kommen. Während sie noch beweisen müssen, dass daraus ein langfristiges Wachstum wird, liegt das Bruttoinlandsprodukt der Kaprepublik bei 350 Milliarden US-Dollar. Und das ist nicht das einzige Argument, mit dem sich Südafrika 2010 als finales S an die BRIC-Staaten hängte an das boomende Brasilien, das rohstoffreiche Russland und die asiatischen Riesen Indien und China. Denn die Verfassung Südafrikas zählt zu den modernsten weltweit. Das Rechtswesen gilt als progressiv. Die Haushaltspolitik wird als transparent eingestuft. Die Infrastruktur ist zweifelsohne die beste des ganzen Kontinents und das gilt nicht nur für den Transport, sondern auch für den Finanzsektor mit seinem gut funktionierenden und international anerkannten Banksystem sowie für Bereiche wie Kommunikation und Bildung. Zudem sorgt eine wachsende Mittelschicht für Konsum. Die Mineralienvorkommen sind riesig; Experten schätzen, dass Südafrika über die größten Reserven weltweit verfügt, insbesondere bei Industriemineralien. Und nachdem das Land früh das Potenzial von öffentlich-privaten Partnerschaften erkannte und bereits 1999 für die gesetzlichen Grundlagen sorgte, hat es in Sachen Public Private Partnerships (PPP) inzwischen Vorbildcharakter für andere Länder. Mehr noch: Als Tor zum Boomkontinent und seinen einzelnen regionalen Märkten ist Südafrika nahezu ideal. Für Aussteller und Messemacher ist das Land ein Muss. All das macht Südafrika zu einem interessanten Umfeld für Unternehmer aus aller Welt. Nicht umsonst haben sich auch etwa 600 deutsche Firmen in Südafrika niedergelassen darunter sind nahezu alle größeren Unternehmen aber auch viele kleine und mittlere. Weder bot die Lage in Südafrika jemals Grund zur Euphorie, noch ist sie heute hoffnungslos. So wie man sich vor gutgemeinten Beschönigungen hüten sollte, so riskant und unangebracht ist ein Südafrika-Pessimismus. Trotz aller Hausforderungen ist war und bleibt Südafrika vor allem eins: ein Land im Aufbruch. Es hat noch immer die Voraussetzungen dafür, ein sogenannter Löwenstaat zu werden, wie die Aufsteiger Afrikas in Anlehnung an die asiatischen Tigerstaaten genannt werden. Eine Arbeitsgruppe unter dem ehemaligen Finanzminister Trevor Manuel hat in den vergangenen Jahren eine Art Medizin dafür entwickelt: den National Development Plan (NDP). Und der hat es in sich: Mit Wirkstoffen wie massiven Investitionen in die Infrastruktur, Steuererleichterungen für Unternehmen, Lockerungen des rigiden Arbeitsrechts, Abbau von Bürokratie und freiem Devisenverkehr. Von Ökonomen hochgelobt, könnte das die Schockbehandlung sein, die Südafrika braucht, um sich aus seiner langen Apathie zu reißen, den überfälligen Kurswechsel einzuleiten und für die erhofften Wachstumsraten und Millionen neue Arbeitsplätze zu sorgen. Bislang scheitert die Umsetzung am Widerstand der Gewerkschaften und dem linken Flügel der ehemaligen Bürgerrechtsbewegung. Wird das Land die Reformen, die zu seiner Gesundung unabdingbar sind, erst einleiten, wenn es richtig leidet? Einer, der den Widerstand auflösen könnte, ist einer der den Entwicklungsplan mitentworfen hat: Cyril Ramaphosa. Der einstige Gewerkschaftsführer, ANC-Verhandlungschef bei den Gesprächen mit der weißen Minderheitsregierung und spätere Wirtschaftsboss verkörpert wie kein anderer den wirtschaftlichen Aufstieg der schwarzen Elite am Kap. Er gilt als Hoffnungsträger im Kabinett und steht als ANC-Vizechef an erster Stelle, sollte die Partei irgendwann einen Nachfolger für Zuma suchen. Wenn Südafrika die zukunftsweisende Wirtschaftspolitik umsetzt, die im Nationalen Entwicklungsplan formuliert ist, dann könnte das Kap der Guten Hoffnung seinem Namen am Ende vielleicht noch alle Ehre machen. Because success comes from working Because success comes from working together. The STRABAG Group generates an together. The STRABAG Group generates an output volume of about 14 billion and handles output volume of about 14 billion and handles more than 15,000 projects a year, making us more than 15,000 projects year, making us one of the leading European-based technology one of the leading European-based technology groups for construction services. Our offer groups for construction services. Our offer covers the entire construction value chain covers the entire construction value chain made possible by the know-how and dedication made possible by the know-how and dedication of our 73,000 employees. We are operating of our 73,000 employees. 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10 Schwerpunkt Von Peter Draper und Andreas Freytag Südafrika, was nun? Die Republik am Kap hat gewählt. Welche Auswirkungen hat das auf die Wirtschaft und was kann getan werden, damit das Land auch weiterhin ein guter Investitionsstandort bleibt? Eine Kurzanalyse 18 Für die deutsche Wirtschaft ist Südafrika bleibt. So gesehen war Südafrikas fünfdas wichtigste Land auf dem Kontinent. te Wahl seit dem Ende der Apartheid ein Es ist Ziel von Investitionen und Handels- Schritt in die Normalität. Es gibt gefestigströmen und gilt als Tor zu Sub-Sahara Af- te demokratische Strukturen, die vermutrika. Deshalb ist es besonders unerfreulich, lich positiv auf den ganzen Kontinent ausdass die wirtschaftlichen Kennzahlen so strahlen werden. Dies ist eine gute Nachnegativ sind: Das Wachstum ist schwach, richt. Auch weil sich das Parteienspektrum die Inflationsrate liegt in einem Korridor aufzufächern scheint. So hat die liberale von drei bis sechs Prozent befindet und Partei Democratic Alliance (DA) ihr Ergebnis am Westkap aus dem Jahr 2009 nicht die Arbeitslosigkeit bleibt extrem hoch. Die mittelfristigen Aussichten schei- nur bestätigen, sondern verbessern können eher trüb, zumal die Politik nicht viel nen. Und es gibt mit den Economic Freedazu beiträgt, positive Stimmung zu ver- dom Fighters, so der Name der neuen Parbreiten. Im Gegenteil: Sie ergreift protek- tei des Ex-Jugendligapräsidenten des Afritionistische Maßnahmen und tendiert zu kanischen Nationalkongresses (ANC), JuliImportsubstitution. Alles Wege in die fal- us Malema, eine Opposition von links. Auch wenn es Malemas Partei nicht sche Richtung. Das zeigt sich außer an Indien auch an vielen Ländern Lateinameri- geschafft hat, die satte ANC-Mehrheit im kas, wo die Politik der Importsubstitution Land aufzuweichen und im Grunde nur gescheitert ist vor allem, weil der fehlen- eine andere Abspaltung des ANC, den de Wettbewerbsdruck dort das Produkti- Volkskongress COPE, ersetzt: Insgesamt verlief die Wahl so, wie man es einem zuvitätswachstum erlahmen lässt. Auch der Nationale Entwicklungsplan tiefst demokratischen Land erwarten kann. Doch es gibt auch Hinweise darauf, dass der Regierung ändert daran noch wenig. Denn weder setzt er Anreize für Investitio- sich das Klima für die private Wirtschaft im nen, noch macht er die Schaffung von Ar- Land weiter verschlechtern könnte. Dazu beitsplätzen attraktiver. Im vergangenen gehören einige Personalentscheidungen Herbst hat dann Südafrika zudem viele sowie die wirtschaftspolitische AusrichInvestitionsschutzabkommen aufgekün- tung der Regierung von Präsident Jacob digt, darunter auch das mit Deutschland. Zuma. Das eher für einen interventionistian den verheerenden Streiks im Land schen Kurs stehende Wirtschaftskabinett zeigt sich, dass die Arbeitsbeziehungen wurde bestätigt. Der für die Rohstoffindusauf einen Tiefstand stehen. Die Regierung, trie zuständige Minister treibt die Nationaan der auch der Gewerkschaftsdachver- lisierung des Bergbausektors voran. Und band COSATU beteiligt ist, tut offenbar zu auch bei der Besetzung anderer Ressorts wenig dafür, illegale Streiks zu beenden scheint es offenbar weniger um Kompeund stellt sich damit als Partei in einem tenz als vielmehr um Loyalität zum PräsiArbeitskonflikt dar. Dem Frieden im Land denten gegangen zu sein. Eine stärker staatlich gesteuerte und dient das nicht gerade. Viele Beobachter betrachten das Land von willkürlichen Eingriffen geprägte Wirtmit Sorgen. Und die Wahl am 7. Mai 2014 schaftspolitik wird jedoch nicht dabei helhat an diesem Blick wenig geändert. Es fen, die Armut zu bekämpfen und die Argibt aber die berechtige Hoffnung, dass beitslosigkeit zu verringern. Der ProsperiSüdafrika auf dem demokratischen Pfad tät des Landes dient das nicht. Eine weite- aw afrika wirtschaft 4/2014 re Legislaturperiode ohne Fortschritte bei der Armutsbekämpfung aber könnte den ANC bei der nächsten Wahl in ernsthafte Schwierigkeiten bringen. Es bleibt abzuwarten, inwieweit sich vieles nur um politische Rhetorik handelt und ob es tatsächlich zu einer stärkeren Importsubstitution oder gar staatlichen Wirtschaftslenkung kommt. Dagegen spricht, dass die Regierung Mitte Juli die sogenannten Economic Partnership Agreements (EPAs) mit Ländern des südlichen Afrikas und der EU unterzeichnet hat jetzt muss es noch in allen beteiligten Ländern ratifiziert werden, was in Südafrika angesichts der großen ANC-Mehrheit im Parlament wohl nicht in Zweifel zu ziehen ist. Was deutsche Diplomaten und Vertreter der deutschen Wirtschaft tun können, ist weiterhin für ein wirtschaftsfreundliches Klima zu werben und immer wieder darauf hinzuweisen, was sich in Südafrika wie auf die Investitionsneigung von deutschen aber auch von internationalen Unternehmen auswirkt. Es steht einiges für Südafrika auf dem Spiel. Und es ist eine Herausforderung, dies den Verantwortlichen bewusst zu machen. Peter Draper ist Gründer und Direktor von Tutwa Consulting und berät Regierungen und Unternehmen vor allem in Feldern wie Handelspolitik, Investitionen und Markterschließung. Dr. Andreas Freytag ist Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Jena, Honorarprofessor an der Universität von Stellenbosch und Direktor von Tutwa Deutschland. Froesch GRP+AGS Frasers_GermanyAfricaWeek_210mmx148mm_CTP.pdf 1 12/4/2013 2:47:02 PM C M Y CM MY CY CMY K 19

11 Schwerpunkt Wunderwaffe oder Worthülsen? 3,6 Prozent, 2,5 Prozent und zuletzt nur noch ein Wachstum von 1,9 Prozent Südafrikas Wirtschaft lahmt. Der Nationale Entwicklungsplan soll das ändern. Doch ist er wirklich die wirtschaftspolitische Wunderwaffe, die das Land braucht? Oder steckt in ihm eher gesellschaftspolitischer Sprengstoff? Wir haben die Südafrika-Experten von Deutschlands parteinahen Stiftungen vor Ort gefragt, was sie vom Masterplan der Regierung halten DR. HOLGER DIX Konrad-Adenauer-Stiftung Johannesburg RENATE TENBUSCH Friedrich-Ebert-Stiftung Johannesburg LAYLA AL-ZUBAIDI Heinrich-Böll-Stiftung Kapstadt DR. ARMIN OSMANOVIC Rosa-Luxemburg-Stiftung Johannesburg DR. WOLF KRUG Hanns-Seidel-Stiftung Johannesburg BARBARA GRÖBLINGHOFF Friedrich-Naumann-Stiftung Johannesburg Südafrika hat ein kapitales Problem. Die hohe Arbeitslosigkeit und vor allem die im weltweiten Vergleich große Zahl an Jugendlichen, die keine Arbeit finden, sind eine enorme Bedrohung für das Land. Die Regierung weiß das. Und hat die Schaffung von Arbeitsplätzen als eine der zentralen Aufgaben in den Nationalen Entwicklungsplan geschrieben. Voraussetzung dafür ist ein nachhaltiges und inklusives Wirtschaftswachstum. Der Entwicklungsplan selbst geht von mehr als 5 Prozent aus, um die offizielle Arbeitslosenquote von etwa 25 bis zum Jahr 2030 auf 6 Prozent zu senken. Von diesen 6 Prozent jedoch ist das Land noch weit entfernt. Unzureichend ausgebildete Schulabgänger, abschreckende Signale an ausländische Investoren sowie Gewerkschaften, die einerseits direkt in die Regierung eingebunden sind, den Entwicklungsplan aber nur zum Teil mittragen, zählen zu den Ursachen dafür. So bemängeln Arbeitgeber immer wieder die aktive Rolle des Staates in der Wirtschaft und beklagen einen Arbeitsmarkt, der gemessen an der Qualifikation der Arbeitnehmer überreguliert ist und dringend flexibler gestaltet werden muss, um Anreize für neue Stellen zu bieten. Und so ringt Südafrika vorerst weiter um eine schlüssige Wirtschaftsordnung, die auf dem politischen Willen aller Koalitionspartner fußt. Der neue Masterplan der Regierung will eine soziale und wirtschaftliche Transformation. Das setzt zwei Dinge voraus: eine Erneuerung des Gesellschaftsvertrags und einen funktionierenden Sozialen Dialog. In seiner Rede zur Lage der Nation hat Präsident Jacob Zuma betont, wie wichtig es sei, den Dialog zwischen den gesellschaftlichen Gruppen wieder herzustellen, um das ambitionierten Vorhaben umzusetzen. Im politischen System des Landes ist der Dialog institutionell im National Economic Development and Labour Council verankert. Hier sollen Vertreter aus allen gesellschaftlichen Bereichen wirtschafts- und sozialpolitischen Fragen verhandeln, bevor Reformen umgesetzt werden. Spätestens mit der Ablösung des auf Umverteilung fokussierten Reconstruction and Development Programme durch den auf Wachstum und Finanzstabilität ausgerichteten Growth and Economic Development Plan Mitte der 1990er-Jahre wurde der Soziale Dialog jedoch ausgehebelt. Regierung, Wirtschaft, Arbeitnehmervertreter und Zivilgesellschaft stehen sich fast antagonistisch gegenüber. Das haben die sozialen Unruhen und die ausufernden Streiks in den vergangenen zehn Jahren deutlich gezeigt. Ob der Entwicklungsplan gelingt, hängt davon ab, ob der der gesellschaftliche Konsens wiederhergestellt werden kann. Die Zahlen klingen vielversprechend. Mit einem Frauenanteil von 45 Prozent im nationalen Parlament und einer freiwilligen Quote von 50 Prozent für alle politischen Ämter innerhalb des regierenden African National Congress gilt Südafrika bei der Chancengleichheit für Frauen international als Vorreiter. Wer sich jedoch den gesellschaftlichen Alltag anschaut, muss feststellen, dass diese Zahlen alles andere als ein verlässlicher Gradmesser sind. Tatsächlich ist die Kluft zwischen Frauen und Männern gewaltig. Nur wenige Frauen gelangen in der Wirtschaft in Top-Positionen. Bei den Spitzenjobs liegt ihr Anteil unter 1 Prozent. Stattdessen dominieren Frauen den informellen Sektor und sind da in der Mehrheit, wo es um prekäre Arbeitsverhältnisse geht. Da überrascht es, dass der Nationale Entwicklungsplan zwar von der Regierung als Mittel zur Bekämpfung von Armut, Arbeitslosigkeit und Ungleichheit gepriesen wird, die Rolle von Frauen in der Wirtschaft aber vernachlässigt. Dabei geht es um nicht weniger als die Frage, ob Südafrika mit beiden Geschlechtern die Basis für eine zukunftsfähige Wirtschaft legen kann und damit am Ende auch für eine zukunftsfähige Gesellschaft. Kein Wunder, dass die Gleichstellungskommission den Entwicklungsplan vor allem als eines bezeichnet:»geschlechterblind«. Südafrika zählt zu den weltweit größten Kohlendioxid-Emittenten. Das Land stillt seinen Energiehunger zu 70 Prozent mit Strom aus Kohle, weil der Energieträger billig, praktisch und in riesigen Mengen verfügbar ist. Bei der Verstromung in den teils ineffizienten Kraftwerken werden große Mengen Treibhausgase freigesetzt. Die gute Nachricht ist: Der National Development Plan will das ändern und Südafrika endlich rausholen aus der Schmuddelecke und zukunftsfähig machen. Aber es gibt auch eine schlechte: Die neue Energiepolitik sieht einen Rückgang des CO 2 -Ausstoßes erst ab 2025 vor. Bis dahin fällt das Thema Emission dem wachsenden Energiebedarf zum Opfer. Dem Ausbau der Kohleverstromung wird Vorrang gegeben vor dem Ausbau der Energieversorgung aus erneuerbaren Energiequellen. Erst etwa 1 Prozent des Energiebedarfs werden aus Wind, Sonne und Wasserkaft gedeckt. Mit Partnern aus der Zivilgesellschaft unterstützt die Rosa-Luxemburg-Stiftung deshalb die Initiative»One Million Climate Jobs«. Denn in einem Land, in dem einerseits Tausende Menschen mit ihren Familien von der Kohle und ihrer Verstromung leben und andererseits Arbeitslosigkeit ein massives Problem ist, muss der energiepolitische Umbau unbedingt struktur- und sozialpolitisch abgefedert werden. Der Nationale Entwicklungsplan ist in aller Munde. Seit der Veröffentlichung Ende 2012 wird er von der Regierung, allen voran Präsident Jacob Zuma, als Allheilmittel für die sozio-ökonomischen Probleme des Landes gepriesen. Doch abgesehen davon, ob er jemals umgesetzt wird, ist es fraglich, ob die gesteckten Ziele überhaupt erreichbar sind. Wie die Verminderung der hohen Arbeitslosigkeit und die Beseitigung von Armut setzen viele Vorhaben ein Wirtschaftswachstum von durchschnittlich mehr als 5 Prozent bis 2030 voraus. Das ist ambitioniert. In der Vergangenheit gelang Südafrika ein solches Wachstum nur zwei Mal und dann auch jeweils nur wenige Jahre lang: sowie Der vorgeschlagene gesamtgesellschaftliche Pakt zwischen Regierung, Unternehmen, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft könnte zur Erreichung des Wachstumsziels beitragen, ist aber in Anbetracht der langen Streiks im Platin-Sektor, der die Wirtschaft im zweiten Quartal dieses Jahres einbrechen ließ, in weite Ferne gerückt. Zudem lehnen der Gewerkschaftsdachverband COSATU und die Kommunistische Partei beides Regierungspartner des ANC den Plan als»neoliberal«ab. So ist wahrscheinlicher, dass er wie viele andere Pläne vor ihm auch nur in Teilen umgesetzt werden kann. Der Nationale Entwicklungsplan hat einen Kardinalfehler: Er will den Staat zum zentralen Partner jeder Entwicklung machen ein Problem, das er mit allen Plänen und Programmen der Regierung gemeinsam hat. Denn damit das funktionierte, bräuchte es einen effizienten Staatsapparat mit kompetenten Mitarbeitern. Der jedoch existiert nicht. Und das macht den Entwicklungsplan zu einem Rolls Royce, in den man einen Rasenmäher-Motor eingebaut hat. Der Plan ist damit weder Wunderwaffe noch Sprengsatz, eher ist er ein Rohrkrepierer. So hat die Korruption der ANC-Elite beispielsweise im Bereich Infrastruktur inzwischen groteske Ausmaße angenommen. Und ausgerechnet in diesem Bereich sollen nun ANC- Politiker zusammen mit den in staatseigene Betriebe entsandten ANC-Kader Aufträge in Milliardenhöhe vergeben. Wie in den 1990er-Jahren beim südafrikanischen Waffenskandal, dem so genannten Arms Deal, drohen diese Aufträge nicht nach Bedarf, Kompetenz oder Preis vergeben zu werden; und sie werden wohl so auch nicht die versprochenen Arbeitsplätze schaffen. Der Nationale Entwicklungsplan will ein Versuch sein, die ANC-Titanic vom Eisberg wegzusteuern. Aber statt das zu tun, werden nur die Liegestühle auf dem Schiff umgestellt. 20 aw afrika wirtschaft 4/

12 Schwerpunkt Seit 1996 ist die Binationale Kommission das wichtigste Gremium für den Politik- Dialog zwischen Deutschland und Südafrika. Der Afrika- Verein der deutschen Wirtschaft hat seine Mitgliedsunternehmen gefragt, was die Regierungen beider Länder bei ihrem nächsten Treffen im Herbst in Südafrika wirklich anpacken sollten Agenda Südafrika ist für deutsche Firmen der wichtigste Markt in Afrika. Von den insgesamt 10 Milliarden Euro an deutschen Direktinvestitionen auf dem Kontinent entfallen 6 auf das Land am Kap hat die südfrikanische Regierung den 1998 in Kraft getretenen Bilateralen Investitionsschutz- und Förderungsvertrag mit Deutschland gekündigt. Am 22. Oktober 2014 läuft er aus. Bestehende Investitionen sind von da an zwar noch bis 2034 zu den bisherigen Bedingungen geschützt. Neue Investoren aber sind verunsichert auch weil sich nun der Erhalt von Garantien durch den Bund erschweren könnte. Die Regierung in Pretoria begründet ihre umstrittene Entscheidung damit, dass das Ende 2013 verabschiedete nationale Investitionsschutz- und Förderungsgesetz (Promotion and Protection Investment Bill) Investoren ausreichend schütze. Angesichts der immer stärkeren staatlichen Interventionen in der Wirtschaftspolitik und der zunehmenden Nationalisierung von Wirtschaftsbereichen, stärkt das jedoch kaum das Vertrauen. Die Regierungen in Berlin und Pretoria sollten an einer neuen Regelung arbeiten. Investoren brauchen mehr Planungssicherheit. Bei der staatlichen Absicherung von Auslandsgeschäften durch Hermes-Bürgschaften fällt Südafrika in die Risikokategorie 3. Im Vergleich mit anderen Ländern Subsahara- Afrikas scheint das ein Engagement einfach zu machen. Doch der Vergabe-Prozess läuft laut Unternehmern oft schleppend. Sie wünschen sich, dass die Bundesregierung dafür sorgt, dass die Vorlauf- und Bearbeitungszeiten von Anträgen auf Garantieübernahme kürzer werden und der bürokratische Aufwand kleiner wird. Bei großen Energieprojekten sind frühzeitige Zusagen von Vorteil, damit Firmen bei Ausschreibungen schon bei der Abgabe eines Angebots entsprechende Finanzierungen offerieren können. Um es kleinen und mittleren Unternehmen einfacher zu machen, sollten kleinere Export- und Handelsfinanzierungen besser gefördert werden. Darüber hinaus sollte sich die Kündigung des bilateralen Investitionsschutzes möglichst nicht negativ auf die Gewährung von Investitionsgarantien auswirken. Voraussetzung dafür ist ein Investitionsschutzgesetz, dass deutsche Investoren auf hohem Niveau schützt. Etwa Menschen arbeiten in Südafrika direkt bei deutschen Unternehmen. Es könnten noch mehr sein. Doch während das Land einerseits mit einer hohen Arbeitslosigkeit zu kämpfen hat, mangelt es andererseits an Fachkräften. Das hemmt deutsche Investoren und beschränkt das Wirtschaftswachstum am Kap. Weil sie gut ausgebildete und spezialisierte Mitarbeiter brauchen, schulen viele Unternehmen ihr Personal vor Ort. Die Bundesregierung unterstützt dabei Ausbildungsprogramme für klima- und umweltrelevante Berufe. Solche Programme sollten auf andere Sektoren der verarbeitenden Industrie ausgeweitet werden. So könnten Firmen in Kooperation mit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit nicht nur wichtige Impulse geben, sondern sich auch positiv von anderen internationalen Investoren abheben. Zudem sollte durch eine weniger restriktive Visa- Politik auf deutscher Seite ein Fachkräfte-Austausch vorangetrieben werden. Damit hätten deutsche Firmen bessere Möglichkeiten, südafrikanisches Personal auch in Deutschland zu schulen. 4 5 Frisches Gemüse Mehr Sicherheit 2014 Finanzierungen Mehr tun für Bildung für Investitionen erleichtern und Qualifikation Die Politik des Broad-Based Black Economic Empowerment, kurz B-BBEE, soll dazu dienen, die wirtschaftliche Gleichstellung der schwarzen Bevölkerung in Südafrika zu erreichen. Diese langfristig ausgelegte Politik ist bei deutschen Unternehmen im Prinzip akzeptiert. Allerdings ergeben sich durch die Regelungen auch Nachteile. Die Prozesse zur Einhaltung der verschiedenen Quoten sind komplex und zum Teil kostspielig. Firmenanteile müssen oft unter Wert abgegeben werden. Bei der Besetzung von Führungspositionen spielt die Qualifikation der Mitarbeiter nur eine untergeordnete Rolle. Zusammen mit unzähligen Sonderregelungen und häufigen, manchmal wenig transparenten Veränderungen des Regelwerks, sorgt das bei Firmen für Verunsicherung. Da es bei öffentlichen Ausschreibungen unumgänglich ist, sich mit den B-BBEE-Regeln auseinanderzusetzen, müssen Deutschland und Südafrika über eine Vereinfachung der Verfahren reden. Anpassungen müssen transparenter kommuniziert werden. Unternehmen brauchen künftig mehr Hilfestellung bei der Umsetzung. B-BBEE transparenter gestalten Vorschriften, Anleitungen, Regulierungen: Manager deutscher Firmen fühlen sich der Bürokratie in Südafrika immer stärker ausgeliefert. Der Aufwand, den das ordnungsgemäße Erfüllen von Gesetzen nach sich zieht, wird inzwischen höher eingeschätzt als in anderen Ländern Afrikas. Die bürokratischen Hürden machen Unternehmern das Leben schwer, verursachen steigenden Beratungsbedarf, schränken Führungskräfte in ihren unternehmerischen Entscheidungen ein und entpuppen sich als Kostentreiber. Damit bremsen sie Innovationen, Investitionen und Wachstum. Das summiert sich zu großen Lasten und hemmt die wirtschaftliche Entwicklung. Dass es sich dabei nicht um die Larmoyanz ausländischer Investoren handelt, beweist der Bericht»Doing Business 2014«der Weltbank. Südafrikas Regierung mag einiges für den Bürokratieabbau tun. Doch es herrscht das Prinzip»ein Schritt vor und zwei zurück«: Hier werden Regulierungen gestrichen, da wachsen neue nach. Deutschland und Südafrika müssen gegenseitig überflüssige, unverhältnismäßige und wachstumshemmende Vorschriften abbauen. Unternehmer von Bürokratie befreien 6 Stunden auf der Straße 1 Stunde im Tunnel Wenn Sie den Berg nicht versetzen können, gehen Sie doch einfach hindurch. Auch für die ehrgeizigsten Vorhaben gibt es immer eine Lösung. Als führender Rückversicherer für technische Projekte arbeiten unsere erfahrenen Teams mit Ihnen an maßgeschneiderten Risiko lösungen in jeder Phase Ihres Projekts von Anfang bis Ende. Zusammen finden wir das Licht am Ende des Tunnels. Mehr unter: 22 aw afrika wirtschaft 4/2014 NOT IF, BUT HOW

13 Schwerpunkt 10 Gründe für Südafrika Es gibt Länder, die derzeit bessere Wachstumsraten haben als Südafrika. Doch die Republik am Kap ist und bleibt der wichtigste Wirtschaftsstandort auf dem Kontinent. Wir haben Unternehmen gefragt, warum sie weiter auf Südafrika setzen Südafrika hat eine gute Infrastruktur. Für Europa ist das Land damit das logistische Eingangstor zur gesamten Southern African Development Community (SADC). Um im globalen Vergleich aufzuholen, braucht die Republik technologischen Fortschritt. Das macht sie gerade für Deutschland zu einem vielversprechenden Investitionsstandort.«Ayanda Swana Boehringer Ingelheim GmbH Südafrikas Wirtschaft hat den höchsten Entwicklungsstand auf dem ganzen Kontinent und ist im Gegensatz zu der in anderen Ländern sehr diversifiziert; so wird das Einkommen in vielen Sektoren generiert. Die wirtschaftliche Bedeutung für die Region südlich der Sahara ist damit erheblich und bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten für nachhaltige Projekte.«Sabine Dall Omo Siemens AG Die Weltbank ordnet Südafrika dem oberen Segment der mittleren Einkommensgruppe zu. Damit ist das Land einer von nur vier Staaten auf dem Kontinent in dieser Kategorie. Auch deshalb bleibt Südafrika ein Schlüsselmarkt für Bayer und wird einen wesentlichen Beitrag für unsere Expansion nach Afrika leisten insbesondere ins südliche Afrika.«Um den steigenden Energiebedarf zu decken, will die Regierung die Kapazitäten im Land massiv ausbauen. Dabei setzt sie verstärkt auch auf erneuerbare Energien. 3,7 Gigawatt sollen künftig aus diesem Bereich kommen. Als Entwickler und Hersteller von Windenergieanlagen macht das Südafrika für uns zu einem vielversprechenden Markt.«Wir entwickeln, bauen und betreiben Produkte für Sanitärhygiene und Abwasserinfrastruktur in Südafrika, weil es dort nicht nur einen hohen Bedarf dafür gibt und die nötigen Budgets dafür, sondern auch Zulieferer, die uns Qualität liefern können. Außerdem haben wir eine Geschäftskultur gefunden, die mit der unserer vergleichsweise ähnlich ist.«das wichtigste Argument für uns als führenden Hersteller professioneller Landmaschinen für die Bodenbearbeitung, die Aussaat und den Pflanzenschutz ist, dass wir einen gut entwickelten Markt vorfinden. Außerdem können wir von hier unsere Vertriebspartner in anderen Ländern beliefern die in Sambia zum Beispiel oder in Namibia.«Dr. Klaus Eckstein Bayer AG Anne Henschel Nordex SE Annette Hering Hering Bau GmbH & Co. KG Rainer Sy Lemken GmbH & Co. KG Seit mehr als 40 Jahren entwickelt und produziert unsere Firma hochwertige Lehrsysteme für die elektrotechnische Ausbildung. Für uns ist Südafrika so interessant, weil das Land über eine hoch entwickelte Bildungslandschaft verfügt und es zum Beispiel einen großen Bedarf an gut ausgebildeten Fachleuten für den Bereich der erneuerbaren Energien gibt.«stagnierendes Wirtschaftswachstum hin oder her: In Südafrika fließen Milliarden in die Infrastruktur. Der Bedarf an Kapitalgütern ist uneingeschränkt. Das fördert Produktions- und Dienstleistungsprozesse. Weil in diesen Segmenten Qualität gefragt ist, sind die Chancen für deutsche Unternehmen gut genug interessante Geschäftsmöglichkeiten also.«natürlich ist Südafrika aufgrund seiner guten Infrastruktur und der modernen Bankenlandschaft der ideale Standort für einen Markteinstieg auf dem afrikanischen Kontinent aber auch wegen der dort relativ niedrigen Anlaufkosten. Außerdem erleichtert das stark etablierte Netzwerk aus deutschen Unternehmen die Ansiedlung vor Ort.«Warum Südafrika? Eine gute Geschäftsethik, hervorragende Bankdienstleistungen, eine unabhängige Justiz und zuverlässige Arbeitskräfte sowie die Tatsache, dass deutsche Produkte dort einen sehr guten Ruf haben, machen das Land für uns seit Jahrzehnten zu einem wichtigen Geschäftsstandort auch um von dort aus Nachbarländer zu bedienen. Dirk Schönian Lucas-Nülle GmbH Joachim Bade WorldNet Logistics Dr. Marcus Felsner Rödl & Partner Volker Schütte Fredk. Möller Söhne GmbH 24 aw afrika wirtschaft 4/

14 Schwerpunkt Kap der kreativen Köpfe Südafrika lockt nicht nur Touristen aus aller Welt. Zusehends wird das Land auch zum Magneten für Macher aus der Kreativwirtschaft. Und die treiben munter den Übergang in eine wissensbasierte Ökonomie voran Von Joseph Gaylard Athi-Patra Ruga zum Beispiel. Der am Ostkap geborene Künstler ist weltweit bekannt für seine Grenzgänge in Mode, Performance und zeitgenössischer Kunst. Nun hat ihn das französische Luxuslabel Louis Vuitton gebeten, einen riesigen Wandteppich für deren Flagship-Store der Marke auf der Champs-Elysées in Paris anzufertigen. Und egal ob man Ruga nun vorwerfen mag, dass er mit solchen Arbeiten die Grenze zwischen Kunst und Kommerz verwischt oder ob man eher der Meinung ist, dass Kunst weder Kommerz noch Geld etwas anhaben können: Der 30-Jährige ist der erster Afrikaner, den das Modeimperium mit dem berühmten LV-Monogram in den Dienst nimmt; und reiht sich ein in eine Auswahl aus Künstlern wie Vanessa Beecroft, James Turrell, Tim White-Sobieski oder Olafur Eliasson. Ruga ist nicht das einzige Beispiel für die aufstrebende Kreativszene Südafrikas. Pars pro toto stehen auch der Designer Laduma Ngxokolo, dessen an die Initiationsriten des Volkes der Xhosa angelehnten Strick-Kollektionen heute in Boutiquen in London, Grenoble und Amsterdam zu finden sind. Oder der Journalist und DJ Ntone Edjabe, dessen viel gelobtes und in Kapstadt produziertes panafrikanisches Kulturmagazin Chimurenga Chronic eine wichtige Stimme in der weltweiten Kunstdebatte geworden ist. Es herrscht Aufbruchsstimmung am Kap. Und die wird angefeuert von zwei Trends. Erstens: Kreative Städte gelten inzwischen auch in Südafrika als cool, trendy, sexy und fortschrittlich. Nirgends spürt man das momentan wohl so wie in Kapstadt, das 2014 den Titel Welthauptstadt des Designs trägt ist. Eine Ahnung davon bekam man Ende vergangenen Jahres bereits, als im Hafenviertel die Arbeiten an Afrikas neuem Mega-Museum starteten. Wo bislang ein ungenutzes Getreidesilo von Jahr zu Jahr baufälliger wurde, entsteht auf 9500 Quadratmetern über neun Stockwerke ein privates Museum für zeitgenössisches Kunst: das Zeitz Museum of Contemporary Art Africa, kurz MOCAA. Das»Zeitz«im Namen stammt aus der Allianz mit dem deutschen Geschäftsmann und Kunstsammler Jochen Zeitz, der einst den angeschlagenen Konzern Puma auf Kurs brachte und dem Museum seine Sammlung afrikanischer Kunst auf Dauer zur Verfügung stellt, die laufenden Kosten trägt und und für einen Anschaffungsetat sorgt. Zwei Drittel des 35 Millionen Euro teuren Baus sind Ausstellungen gewidmet, der Rest wird Raum für Bildung und kreativen Einzelhandel. Damit könnte das MOCAA ein Impulsbau für postindustrielle Stadtumwandlungen werden; ein Motor ähnlich wie Frank Gehrys Guggenheim Museum in Bilbao, das einer darbenden Arbeiterstadt ein neues Image, neues Selbstvertrauen und vor allem neue wirtschaftliche Aussichten verpasste. Neben Kapstadt ist vor allem Johannesburg ein Beispiel für die Anstrengungen und das Potenzial beim Übergang des postindustriellen Zeitalters in wissensbasierte Ökonomie. Johannesburg, Schmelztiegel für alles Kreative, mausert sich zusehends zur Kulturstadt. Vier Bezirke, in den 1990er-Jahren noch als Nogo-Areas verschrien, gelten inzwischen als hipp. Maboneng im Osten etwa, wo unzählige Shops, Galerien, Buchläden und Büros sowie ein Independent-Kino, ein Theater und ein Design-Museum entstanden sind, verbuchte in nur fünf Jahren 1000 Neu-Zuzüge, vor allem aus der Mittelschicht. Mit seinem kreativen Fieber hat Johannesburg auch Städte wie Durban oder Port Elizabeth infiziert. Selbst der eher als langweilig geltende Verwaltungsbezirk Tshwane/Pretoria räumt inzwischen den Bereichen Kultur und Kreativität bei der Stadtplanung mehr Raum ein. Trend Nummer zwei, der die kreative Aufbruchstimmung Südafrikas anfeuert: Eine neue Veranstaltungskultur. Es gibt immer mehr Plattformen, auf sich denen kreative Köpfe Ideen austauschen, ihr Portfolio präsentieren, auf Veranstaltungen hinweisen oder einfach nur Netzwerken können. Auf der Design Indaba Conference & Expo etwa treffen sich alljährlich nicht nur die Top- Kreativen des Landes in Kapstadt, sondern fast Besucher aus aller Welt. Damit verschafft die Messe Südafrikas Kreativen internationales Gehör und lässt sie gleichzeitig von internationalen Innovationen profitieren. Die Vision, an deren Umsetzung auf der Design Indaba alle arbeiten, ist klar: Wenn irgendjemand auf der Welt sich fragt, wohin er kreative Dienstleistungen outsourcen könnte, soll die unvermeidliche Antwort Südafrika lau- ten. Welche Effekte das hat, zeigt eine Studie der Graduate School of Business an der Universität von Kapstadt. Demnach hat das Event der südafrikanischen Wirtschaft in den vergangenen fünf Jahren umgerechnet 90 Millionen Euro eingebracht. An der ökonomischen Bedeutung des kreativen Sektors zweifelt angesichts solcher Zahlen kaum jemand. Wie lang der Weg allerdings noch ist, zeigt eine aktuelle Studie im Auftrag der Europäischen Union: Kreative Waren und Dienstleistungen sind in Südafrika ein Importschlager. Der Anteil der Kreativ-Exporte dagegen ist derzeit gering. Lediglich in den Sub- Sektoren Werbung und Marktforschung ist die Handelsbilanz positiv. Während sich Südafrika also einerseits bemüht, im kreativen Sektor High-End-Produkte und Dienstleistungen auf dem Weltmarkt anzubieten, importiert es kulturelle Konsumgüter en masse. Dabei machen Länder wie Nigeria oder Kenia vor, wie man Kreativen den Eintritt in in die Welt der Wirtschaft mit neuen Modellen erleichtert, ihnen eine Lebensgrundlage bietet und wie mit Hilfe neuer Technologien innovative Produktions- und Absatzwege entstehen. Wie gut das auch hierzulande funktioniert, zeigt sich aber an der Filmindustrie oder der Entwicklung kreativer Stadtviertel. Hier hat der Markt mit der Hilfe staatlicher Investitionen eine beachtliche Entwicklung hingelegt. Die Kreativwirtschaft hat enormes Potenzial. Sie bringt unzählige neue Talente, Projekte und Ideen hervor. Und sie wird immer wichtiger. Für die Zukunft des Landes dürfte sie sogar mehr zu bieten haben als die kostbaren Rohstoffe, die nach wie vor in Südafrikas Boden schlummern. Anzeige Joseph Gaylard lebt und arbeitet in Johannesburg. Er ist Berater, Dozent, Kurator, Autor und Kulturmanager. Seit März leitet er das Regionalbüro der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Zuvor war er Direktor des Visual Arts Network of South Africa. Gaylard, Jahrgang 1974, ist verheiratet und hat drei Kinder. Regardless of which global business sector you are working in, the chances are good that you will be talking to German-speakers somewhere along the line. With 19 offices on the African continent, the Goethe-Institut is your qualified partner for learning German. SPEAK GERMAN. IT MAKES SENSE. 26 aw afrika wirtschaft 4/2014 goethe_ad.indd /07/24 12:12 PM

15 Toulouse Montpellier Bilbao Nice Florence Bastia Corsica* Ajaccio Rome Figari Lisbon Marseille Meinung Porto Madrid Barcelona Alicante Naples Cagliari Lisbon Faro Malaga Bari Casablanca Corfu Alicante Athens Catania Agadir Cairo Rhodes Malta Malaga Tel Aviv Marrakech Palermo Seville Heraklion Casablanca Morocco Ohne Bildung kein Wirtschaftswachstum Marrakech Tunisia Tel Aviv Agadir Cairo Algeria Libya Banjul Bildung kostet Geld, schlecht ausgebildete Menschen werden für eine Volkswirtschaft aber erheblich teurer durch entgangenes Wirtschaftswachstum. Wenn afrikanische Politiker klug investieren, können sie das verhindern. Aber auch die Wirtschaft kann dafür etwas tun Mauritania Mali Ouagadougou Conakry Freetown Senegal Burkina Fasoallein beim Staat Gambia 5,4 Prozent. Das ist die Wachstumsrate, die 2014 für Subsahara-Af- Banjul kunft. Dabei liegt die Verantwortung nicht Ouagadougou rika erwartet wird ein Plus, das weit über dem globalen Durch- Guinea auch der private Sektor muss eine integrale Rolle spielen. Dafür Bissau Guinea Beispiele. So wie die Mandela School of schnitt liegt. Vielerorts haben sich mit der wirtschaftlichen Ent- gibt es mutmachende Ghana Conakry Sierra (MSST). wicklung auf dem Kontinent auch die Lebensbedingungen der Science & Technology Leone Ivory Coast Freetown Menschen verbessert. Und doch haben Millionen weder Strom, Nelson Mandela, der ehemalige Präsident Südafrikas, hat Liberia noch Zugang zu einer modernen Gesundheitsversorgung. Be- lange geträumt von einer High School in Mvezo, seinem GeburtsAbidjan Monrovia völkerungswachstum und Urbanisierung werden die bestehen- ort. Mit der Eröffnung der Schule in Januar 2014 ist dieser Traum den Infrastrukturen noch stärker unter Druck setzen allen voran Wirklichkeit geworden. Die MSST ermöglicht Kindern und Judie urbane Infrastuktur. Schon jetzt haben viele Städte Schwie- gendlichen aus dem Dorf und umliegenden Bezirken eine wertrigkeiten, damit Schritt zu halten wird volle weiterführende Bildung. In ihren letzin Afrika dann jeder Zweite in der Stadt leben. ten drei Schuljahren können die Schüler ihre Die meisten Regierungen haben erkannt, Schwerpunkte auf Naturwissenschaft, Techdass eine fehlende Infrastruktur eines der nik, Ingenieurswesen oder Landwirtschaft Haupthindernisse für die Entwicklung und zu legen. Dass schafft die Voraussetzungen, damit die Verbesserung der Lebensbedindass sie sich die notwendigen Fähigkeiten für gungen ist. Sie priorisieren deshalb den Auseinen Einstieg in den Arbeitsmarkt aneignen bau auch weil das Arbeitsplätze schafft und und so einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entdie Industrie wettbewerbsfähiger macht. wicklung ihres Landes leisten können. Gleichzeitig hoffen sie auf die so genanndie MSST ist eine Corporate-Citizenshipte demografische Dividende. Denn während Initiative von Siemens, dem Department in Europa viele Länder damit kämpfen, dass of Basic Education & Eastern Cape Departdie Zahl der Arbeitskräfte aufgrund der dement of Education und dem Mvezo Developmografischen Entwicklung sinkt, fragen sie ment Trust, der die Interessen der Einwohner sich in Afrika, wie sie das wirtschaftliche PoMvezos repräsentiert. Am 18. Juli, dem Intertenzial ihrer jungen Bevölkerung zu nutzen nationalen Mandela Tag, hatte ich die Ehre, können. Bereits heute sind gut eine halbe die MSST zu besuchen. Um die Fortschritte Milliarde Menschen in Afrika im Erwerbsal- Prof. Dr. Siegfried Russwurm (5) ist CEO des Indus- weiter voranzutreiben, spendete Siemens und Vorstandsmitglied der Siemens ter. Die Vereinten Nationen schätzen, dass triesektors zwei Ausrüstungssätze, die alles enthalten, AG. Zu seinen vielen Verantwortlichkeiten zählen sich die Bevölkerungszahl des Kontinents unter anderem die Geschäftstätigkeiten in Afrika. damit die Schüler zwei Elektro-Autos entwerbis 2050 auf zwei Milliarden Menschen verfen und bauen und anschließend gegeneindoppeln wird und Afrika damit ein Viertel des weltweiten Ar- ander in einem Rennen antreten können. Das Gewinner-Team beitskräftepools stellt. wird im Herbst nach England reisen, um an der Greenpower ChalWoran es diesem gewaltigen Potenzial an jungen Menschen lenge teilzunehmen. jedoch fehlt, ist Bildung. In Südafrika beispielsweise bedroht der Ich glaube, dass dies ein ausgezeichnetes Beispiel für die Mangel an Fachkräften und qualifizierten Hochschulabsolven- vielen Investitionen des Privatsektors ist, die sich der Überten die wirtschaftliche Entwicklung des Landes zu beeinflussen. brückung mangelnder Kompetenzen sowie der Bildungslücke Um den demografische Bonus in eine demografische Dividen- widmen. Es zeigt die Rolle, die Unternehmen spielen und wie de zu verwandeln, müssen Afrikas Regierungen mehr in hoch- sie einen Beitrag leisten können, um die Fähigkeiten zu entwiwertige Bildung investieren. Bildung ist der Schlüssel für die Zu- ckeln, die der Kontinent braucht. 28 aw afrika wirtschaft 4/2014 Addis Ababa Abuja Sudan Cotonou Lagos Abidjan Lomé Port Harcourt Accra Douala Eritrea Khartoum Yaoundé Monrovia Niger Dakar Khartoum Chad Nigeria Nairobi Entebbe Kigali Bukavu Bujumbura Kinshasa Mbuji-Mayi Luanda Uganda Democratic Republic of the Congo Lubumbashi Kenya Nairobi Entebbe Kigali Bukavu Bujumbura Rwanda Burundi Johannesburg durchgeführt von Korongo Airlines Codeshare Partnern Zimbabwe Namibia durchgeführt von Botswana Neu! 5x pro Woche durchgeführt von Brussels Airlines Mozambique Ein Gastkommentar von Siegfried Russwurm Egypt Dakar Cape Town nach Kigali + Anschlussflüge nach Bukavu Johannesburg Der Afrika Spezialist South Africa Fliegen Sie ab sofort mit Brussels Airlines und Codeshare Partner Rwandair nach Bukavu in der Cape Town Republik Kongo. 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16 Unternehmen Der Überbringer Zu Land, zu Wasser und in der Luft: Dass im weltweiten Warenund Güterverkehr alles zum richtigen Zeitpunkt und in der erforderlichen Menge ankommt, ist die Aufgabe von Experten wie Worldnet Logistics und damit die von Joachim Bade Von Sebastian Christ Die Cargo City Süd am Frankfurter Flughafen ist ein Dschungel. Kaum ein Taxifahrer traut sich hinein, weil die Straßen hier keine Namen haben. Die Gebäudezeilen sind funktional gehalten, Quaderbauten mit Blech- und Kunststofffassaden, zwischen denen man sich verlaufen kann. Joachim Bade arbeitet dort, wo der Blick wieder weiter werden kann. Denn von seinem Büro im dritten Stock aus kann der Logistik-Unternehmer aufs Rollfeld des riesigen Airports sehen wo die Frachtmaschinen starten und landen und wo pro Jahr mehr als zwei Millionen Tonnen Ladung bewegt werden.»derzeit ist ziemlich wenig los«, sagt Bade. Er zeigt auf die Plätze in Rufweite des Büros, an denen sonst die Maschinen stehen würden. Die Lücken sind von hier aus gut zu erkennen. Sie gelten als Seismograf, an dem sich ablesen lässt, wie die Konjunktur gerade tickt. Es ist nicht das Einzige, was das Geschäft von Joachim Bade so spannend macht. Bade, 46, ist Geschäftsführer von Worldnet Logistics. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Johannesburg hat 430 Mitarbeiter und ein Netz aus vier Dutzend Büros in Afrika, Asien und Europa. Allein in Südafrika macht Worldnet Logistics im Jahr einen Umsatz von 260 Millionen Euro. In nur knapp zwölf Jahren ist die Firma damit in die Liga der zehn größten Logistiker am Kap aufgestiegen. Eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte. Joachim Bade trägt auch bei Temperaturen über 30 Grad ein langärmliges, weißes Hemd zum dunkelblauen Anzug. Seine Visitenkarte übergibt er, indem er sie mit beiden Händen anfasst und nach vorne reicht. Der Unternehmer versteht sich auf Business-Etikette, er ist viel herum gekommen in seinem Berufsleben. Dabei hat seine Laufbahn mit einem ganz anderen Wunsch angefangen, und zwar in Norddeutschland.»Eigentlich wollte ich früher mal Pilot werden und die weite Welt sehen«, sagt Bade. In Bremen, seiner Heimatstadt, war damals schon die Pilotenschule der Lufthansa ansässig. Dort wollte er unbedingt sein Schulpraktikum machen. Doch dann kam alles anders: Weil die Stelle bereits vergeben war, empfahl ihn eine Sekretärin der Schule für ein Praktikum an einen Reeder weiter. Dort hatte Bade mit Schiffen zu tun, die Bohrinseln versorgten.»da war einiges an Musik und Dampf dahinter«, erinnert er sich, und wie ihm das neue Umfeld gefiel. Weil das Schulpraktikum nur einen halben Tag dauerte, weil damals meist mittags Schulschluss war, stellte Bade einen Sonderantrag. Er wollte ganztags arbeiten. Und bekam die Erlaubnis. Es war so etwas wie seine Eintrittskarte in die Logistikbranche. Nach der Schule absolvierte er erst eine Ausbildung zum Schifffahrtskaufmann und ging anschließend zur Marine. Südafrika hat Bade erst während seiner Studienzeit für sich entdeckt; BWL an der Deutschen Aussenhandels- und Verkehrs Akademie. Er machte Urlaub am Kap und war fasziniert von den gegensätzlichen Landschaften, von den Menschen und von dem Gefühl der Freiheit, die man in den weiten Ebenen spüren kann. Damals lebten nur knapp 38 Millionen Einwohner in dem riesigen Land, das flächenmäßig fast viermal so groß ist wie Deutschland.»Das ganze Leben war nicht so gedrängt«, sagt er. Und dass ihm das gefallen habe. Und dass er sich deshalb nach seinem Abschluss gezielt auf Jobs in Südafrika beworben habe. Seine erste Stelle fand Joachim Bade bei einem Schweizer Logistiker. Dann leitete er für einen deutschen Anbieter die Niederlassung in Port Elizabeth, dann die in Kapstadt machte er sich selbstständig. Bade erinnert sich noch genau. Es war der 14. Oktober.»An diesem Tag habe ich den ersten Scheck ausgestellt. So was vergisst man nicht.«mit sieben Angestellten fing alles an.»wir hatten von Anfang ein eigenes Lager«, sagt Bade.»Das war unser Glück.«Denn das war in der Logistikbranche damals noch nicht üblich. Ein Kunde wünschte sich, seine Waren einzulagern. Bade machte einen Logistikterminal aus, in dem er der erste Mieter war und bekam so günstige Konditionen. Für die Logistikbranche sieht es gut aus in Afrika: Neben Nigeria und Kenia bietet Südafrika nach Einschätzung der Beratungsgesellschaft PwC überdurchschnittliche Wachstumschancen. Im Logistics Performance Index der Weltbank rangiert das Land auf dem Kontinent seit Jahren ganz oben; weltweit kam es 2014 auf Platz 34. Das Geschäft, sagt er, habe sich im Vergleich zu früher extrem gewandelt.»lange haben Logistikunternehmen viele Dienstleistungen eingekauft. Heute sind eher Alleskönner gefragt.«diesen Trend hat Bade mit Worldnet Logistics früh erkannt. Doch nicht nur das Geschäft hat sich verändert. Auch das Land, in dem Bade arbeitet, ist in den vergangenen Jahren ein anderes geworden. Laut Statistischem Bundesamt wuchs das Bruttoinlandsprodukt Südafrikas zwischen 2003 und 2011 um knapp 250 Prozent. Selbst die Finanzkrise konnte dem Wirtschaftswachstum nur wenig anhaben. Lediglich im Krisenjahr 2009 schrumpfte das BIP um 1,8 Prozentpunkte. Wurden 2003 noch 3656 US- Dollar pro Kopf erwirtschaftet, waren es im Jahr 2011 schon 8078 Dollar. Besonders dynamisch entwickelte sich dabei die kleinste, mit den Millionenstädten Johannesburg und Pretoria aber wichtigsten Provinz des Landes: Gauteng wo Bades Firma ihren Sitz hat. Der Landfleck ist kaum größer als Hessen, gilt aber als so etwas wie das ökonomische Kraftzentrum des Kontinents. Hier wird nicht nur gut ein Drittel des südafrikanischen Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet, sondern zehn Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung Afrikas. Allein Gautengs Logistikbranche, einer der Treiber der Region, steuert umgerechnet etwa zehn Milliarden US-Dollar bei. Das entspricht dem Bruttoinlandsprodukt von Mali. Für Worldnet bedeutet das weltweite Logistik- und Expressgeschäft nicht einfach nur Waren von A nach B zu bewegen. Die Firma sieht sich als Komplettanbieter für einen aufwändigen Rundumservice, der vom Transport über Lagerung und Zollabwicklung bis zur Auslieferung reicht.»dabei ist Kommunikation immens wichtig«, sagt Bade. Auf der Internetseite seiner Firma gibt es eine eigene Unterkategorie:»Unternehmensvision«. Worldnet will»passende Lösungen«bieten, die»den Unterschied ausmachen«. Was auffällt, auch wenn Bade über sein Geschäft redet: Sehr häufig fällt der Begriff»Kundenzufriedenheit«. Und wahrscheinlich würde das jeder Unternehmer von sich sagen: Dass er seine Kunden glücklich machen will. Aber bei der Arbeit von Logistik- Experten steckt ganz offensichtlich mehr dahinter. Als verantwortlicher Manager muss man nicht nur die Produkt- und Technologiezyklen seiner Kunden kennen und die Prozessketten in der Tiefe verstehen, 30 aw afrika wirtschaft 4/

17 Unternehmen Wollte eigentlich Pilot werden: Worldnet-Logistics-Geschäftsführer Joachim Bade. Sein Unternehmen hat zuletzt in Südafrika einen Jahresumstz von 260 Millionen Euro gemacht. Auch die Zahlen für 2014 dürften gut ausfallen. man muss als Logistiker auch analytisch und vernetzt denken können, kontakt- und entscheidungsfreudig sein und vor allem über interkulturelle Kompetenz verfügen. Keine einfache Aufgabe in einem globalen Umfeld. Logistik ist ein komplexes Geschäft, das extreme Präzision erfordert und viele Fehlerquellen hat, das weiß jeder, der schon mal wochenlang auf ein Päckchen gewartet hat oder am Gepäckband am Flughafen vergeblich auf seinen Koffer. In wohl kaum einem anderen Wirtschaftsbereich ist in doppeltem Sinn so viel in Bewegung, wie in diesem. Gleichzeitig scheint Logistik eine austauschbare Dienstleistung zu sein. Denn sie duftet nicht, sie schmeckt nicht, sie hat kein besonderes Aussehen. Sie findet ihre Erfüllung in der Pünktlichkeit und in der Zuverlässigkeit. Wenn das Angebot hundertprozentig stimmt, dann kommen Kunden wieder. Bade setzt diese Gedanken auch in der Unternehmensstruktur von Worldnet Logistics um. Die Fluktuation unter den Beschäftigten soll so gering wie möglich bleiben, damit für die Kunden die Ansprechpartner nicht ständig wechseln. Die Hierarchien sind flach, Bades Bürotür steht immer offen auch an diesem Mittag in Frankfurt am Main. Vor dem großen Fenster rollt eine Lufthansa-Maschine vorbei. Es ist der Dienstag nach dem Finale der Fußball-WM in Brasilien. Auf die Boeing hat die Airline statt ihres obligatorischen Namens Folien mit dem Schriftzug»Siegerflieger Fanhansa«geklebt.»Ist das die Maschine der Nationalmannschaft«, fragt Bade eine seiner Mitarbeiterinnen.»Ja, zeitlich müsste das der Jumbo mit Jogis Jungs sein«, sagt sie. Wie sich herausstellt ist es ein Leerflug. Das DFB-Team feiert schon längst am Brandenburger Tor. Die Maschine bremst langsam in Parkposition. Überall in Deutschland laufen zu dieser Zeit die Bilder von den jubelnden Weltmeistern über die Fernsehschirme. Bade sitzt heute sozusagen Backstage und kann beobachten, wie die Feier abgewickelt wird. Auch das ist spannend an seinem Arbeitsplatz: Von hier aus lässt sich nicht nur beobachten wie die Konjunktur so tickt. Man kann auch ein wenig besser verstehen lernen, wie dieses Land hinter den Kulissen funktioniert. Wir schaffen Vertrauen bei der Sicherung von Werten. Creating Confidence. Weltweit vertrauen Regierungen, Zentralbanken und Technologiekonzerne unseren Lösungen. Unsere Innovationen rund um die Sicherheit von Währungen, die Identifikation von Bürgern, Telekommunikationsanwendungen und elektronische Transaktionen entwickeln wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Wir setzen Maßstäbe für die Welt von morgen seit 160 Jahren. 32 aw afrika wirtschaft 4/2014

18 Hintergrund Die neuen Botschafter aus und in Afrika» TUNESIEN Dr. Andreas Reinicke ist neuer Botschafter in Tunis. Der promovierte Jurist arbeitet schon lange für das Auswärtige Amt ernannten die EU-Außenminister den deutschen Diplomaten zum europäischen Sondergesandten für den Friedensprozess in Nahost. Damals war Reinicke gerade Botschafter in Syrien.» SENEGAL El Hadji Abdoul Aziz Ndiaye ist neuer senegalesischer Botschafter in Deutschland und damit Nachfolger von Henri Antoine Turpin. Von Ende 2004 bis Mitte 2010 war Ndiaye bereits als Gesandter in Berlin tätig.» ALGERIEN Nor-Eddine Aouam kümmert sich in Berlin um die Interessen Algeriens. Er kennt Deutschand aus dem Effeff, hat er doch in 1990er-Jahren lange für die diplomatische Vertretung seines Landes in Bonn gearbeitet. Zuletzt war er für Algerien als Botschafter in Äthiopien und Dschibuti sowie als Ständiger Vertreter bei der Afrikanischen Union. Äthiopien» Joachim Schmidt ist seit Juli Deutschlands neuer Mann in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. Er arbeitet seit 1984 für das Auswärtige Amt und war unter anderem Botschafter in Belgrad und Sarajewo. Zuletzt leitete er die Akademie Auswärtiger Dienst in Berlin. TANSANIA» Philip Sang'ka Marmo ist für Tansania in Deutschland. Der Staatsanwalt war viele Jahre Parlamentarier und hatte verschiedene Ministerposten inne. Zuletzt amtierte er als Botschafter in China. SUDAN» ÄGYPTEN» Hansjörg Haber vertritt Deutschland künftig in Kairo. Der Spitzendiplomat ist seit mehr als 30 Jahren für das Auswärtige Amt tätig. Neben Auslandsposten in Paris, Bern, Manila und Ankara, hat er auch in Moskau und im Libanon gearbeitet. Zuletzt war Haber Leiter des zivilen Planungs- und Durchführungsstabes im Europäischen Auswärtigen Dienst. Badreldin Abdalla Mohamed Ahmed leitet die Botschaft der Republik Sudan in Berlin. Der studierte Agrarwissenschaftler mit einem zusätzlichen Management-Abschluss war als Diplomat bereits in Indonesien, Rumänien und Kenia. Zuletzt arbeitete er im Außenministerium und war dort für den Südsudan zuständig. Egon Kochanke ist Deutschland neuer Botschafter in Tansania. Zuvor war er lange Botschafter in Namibia und anschließend Regionalbeauftragter für Afrika im Auswärtigen Amt.»» MAURETANIEN Mohamed Mahmoud Ould Brahim Khlil hat für die Islamische Republik Mauretanien den Botschafterposten in Berlin übernommen. Er übergab Bundespräsident Joachim Gauck Anfang Juli sein Beglaubigungsschreiben. KOMOREN» Said Mdahoma Ali kümmert sich von Brüssel aus um die Interessen der Komoren in Deutschland. Zudem ist der Kommunikationswissenschaftler und Wahl-Experte als Botschafter für Belgien sowie als Leiter der Vertretung bei der EU tätig.» Rüdiger John ist neuer Botschafter in Accra. Zuvor war er in Sierra Leone und im Niger. Bis zur Wiedervereinigung war der studierte Völkerrechtler an der Ständigen Vertretung der DDR bei den Vereinten Nationen in New York.» GHANA Akua Sena Dansua ist für Ghana nach Berlin entsandt worden. Die ehemalige Ministerin für Sport, Jugend und Tourismus löst dort Paul King Aryene als Botschafter ab. Vor ihrer politischen Laufbahn hat sie als Journalistin gearbeitet. MADAGASKAR» Harald Gehrig leitet künftig die deutsche Botschaft in Madagaskar. Damit ist er von der Hauptstadt Antananarivo aus zugleich auch für Mauritius zuständig. Zuvor hat er als Diplomat unter anderem in Japan, im Jemen und in Rumänien gearbeitet.» TOGO Prof. Kwami Christophe Dikenou ist der neue togoische Vertreter in Deutschland. Er übernimmt den Posten von Botschafter Essohanam Comla Paka. Zuvor hat er lange im akademischen Bereich gearbeitet unter anderem als Professor für Philosophie und angewandten Ethik an der Universität Lomé. Von 2012 an beriet er die Unesco in Fragen der Bioethik. Hinweis: Bei Redaktionsschluss standen bereits weitere Botschafterwechsel fest, bei denen bis dahin jedoch noch keine Agreements erteilt wurden.» Nigeria Michael Zenner ist neuer deutscher Botschafter in Abuja. Er ist seit 1979 beim Auswärtigen Amt. Zu seinen Stationen zählen neben Madrid, Paris, Brüssel unter anderem auch Indien und Mexiko. Zuletzt war er Botschafter in Kopenhagen. Angola» Rainer Müller hat seinen Dienst als Botschafter in Luanda angetreten. Müller arbeitet seit 1980 für das Auswärtige Amt und gilt als Afrika-Kenner er war unter anderem schon im Senegal, in Gabun, Mosambik und Malawi. Botswana» Tswelopele Cornelia Moremi ist vom botswanischen Präsidenten Ian Khama zur Botschafterin in Deutschland bestellt worden. Weil die diplomatischen Beziehungen bisher von Brüssel aus gepflegt wurden, ist sie die erste Vertreterin mit fester Residenz in Berlin. Moremi war mehr als zehn Jahre lang Sekretärin der Geschäftsleitung der Southern African Customs Union (SACU) und arbeitete in verschiedenen Leitungspositionen im öffentlichen Sektor. 34 aw afrika wirtschaft 4/

19 Panorama Das schönste Ende der Welt Beste Reisezeit für Südafrika? Immer! Das milde Klima macht das Land am südlichen Zipfel Afrikas das ganze Jahr über zum idealen Ziel. Wir sagen Ihnen, was Sie bei einer Reise durch die Regenbogennation erwartet Zehn Flugstunden von Deutschland entfernt und ohne Zeitverschiebung ist Südafrika durch sein sonniges und gemäßigtes Klima ganzjährig ein ideales Reiseziel. Europäer schätzen besonders die Monate von Oktober bis April. Denn während die Temperaturen in der Heimat sinken und die Sonnenstunden immer weniger werden, warten an der Südspitze des afrikanischen Kontinents Frühling und Sommer. Und dann gibt es tausend Möglichkeiten, die Zeit zu genießen. Gute Weine Im Frühling schmecken die südafrikanische Küche und ihre ausgewählten Weißweine besonders gut. Während der Winter für kräftige Gerichte und schwere Rotweine steht, finden sich im Sommer leichte Menüs aus frischen saisonalen Zutaten, spritzige Chardonnays und sportliche Sauvignon Blancs auf der Speisekarte. Man sollte nicht vergessen, bei der WineX vorbeizuschauen ein kulinarisches Weinfestival, das sowohl in Johannesburg als auch in Kapstadt Station macht. Gautengs Good Food and Wine Show verspricht Gaumenfreuden, die einem noch lange im Gedächtnis bleiben. Faszinierende Landschaften Die Namaqualand-Region am Nordkap verwandelt sich im Frühling in ein farbenprächtiges Meer aus Blumen. Die normalerweise karge Landschaft erwacht zu neuem Leben, wenn der erste Regen fällt und sich bunte Blumenteppiche auf dem Boden ausbreiten, darunter die bekannte Namaqualand-Daisy. Mehr als 4000 Wildblumenarten gibt es hier zu bewundern grandiose Fotomotive. Kein Wunder, dass die beeindruckende Blumen-Show neben Touristen aus aller Welt auch so viele einheimische Besucher in die Region zieht. Whale-Watching Bis in den November hinein zieht die Walbeobachtung am Westkap von Juni an viele Naturliebhaber in den Bann. Als bevorzugter Ort, um einen der riesigen Southern Right Wale zu erspähen, gilt das Küstenstädtchen Hermanus. Jedes Jahr im September findet hier das Hermanus Whale Festival statt ein Mix aus Musik, Theater, Sport und Kunst sowie kulinarischen Genüssen, Kunsthandwerkermärkten und Straßenunterhaltung. Beeindruckende Wanderwege Ein wirklich inspirierendes Urlaubserlebnis gefällig? Dann auf in den Augrabies Falls National Park am Nordkap. Denn der beheimatet neben einem der mächtigsten Wasserfälle des gesamten Kontinents auch eine dramatische Mondlandschaft. Mit Wandern, Vogelbeobachtung und Mountainbiking kommen Outdoor- Freunde voll auf ihre Kosten. Als besonders reizvoll gilt auch River Rafting, mit Stromschnellen wie dem Rollercoaster, Blind Faith und Cascades. Schübe von Adrenalin Wer auf noch mehr Adrenalinrausch steht, auf den warten eine Kajak-Safari am Kap der Stürme, Sandboarding am Ostkap oder Canyoning in Mpumalanga? Und wem das noch nicht reicht: Kitesurfen vor Langebaan oder River Running entlang der Wild Coast stehen für Abenteurer und Outdoor-Freunde ebenfalls zur Wahl. wir meistern logistische herausforderungen - mit Erfahrung, Professionalität und Engagement sea air projects logistic solutions Alger Antwerpen Bogotá Bremen Bremerhaven Buenos Aires Callao Cartagena Casablanca Córdoba Dakar Dębica Düsseldorf Frankfurt Gdynia Hamburg Hannover Hassi Messaoud Jakarta Kraków Kuala Lumpur Lublin Marseille Mendoza Mexico Montevideo Mostaganem München Penang Santiago Santos São Paulo Singapore Skikda Stuttgart Szczecin Tanger Tomaszów Lubelski Tunis Warszawa 36 aw afrika wirtschaft 4/

20 Panorama Traumhafte Strände Natürlich sind die Sommermonate die perfekte Zeit zum Baden, Tauchen oder Surfen. Ob die Wellen in Plettenberg Bay, die zerklüfteten Strände entlang KwaZulu-Natals Nordküste oder die kühleren atlantischen Wellen bei Camps Bay und Clifton Südafrika ist bekannt für einige der besten Badeorte des ganzen Kontinents. Während Surfer auf Jeffrey s Bay schwören, begeistern sich Taucher für Sodwana Bay an der Elephant Coast. An der Sunshine Coast reihen sich von East London bis nach St Francis Bay Küstenorte wie Port Alfred und Kenton-on-Sea sowie urbane Zentren wie Port Elizabeth und East London aneinander. Ein Abschnitt voller Strandparadiese für die ganze Familie. Wechselnde Perspektive Die Tsitsikamma Canopy Tour ist eine neue Art, den Wald und die Natur von den Baumwipfeln aus zu erleben. Canopy-Touren durch die Welt der Baumkronen werden auch in den Magaliesbergen und in KwaZulu-Natal angeboten. Neben Frühling und Sommer eignen sich aber auch die Herbst- und Wintermonate ab April hervorragend für einen Besuch in Südafrika. Die Temperaturen sind frisch, aber angenehm. Es gibt vieles zu entdecken und zu erleben in dieser besonderen Saison. Denn das Land ist riesig. Allein zwischen Johannesburg und Kapstadt liegen ungefähr 1600 km. Und die Liste der Sehenswürdigkeiten ist lang. Beeindruckende Sternenhimmel Sutherland, in der Central Karoo, genießt den Ruf, während der Wintermonate einer der kältesten Orte des Landes zu sein. Warum also nicht einmal hier vorbeischauen? Dort gibt es auch das South African Astronomical Observatory. In dem Planetarium können Sie den südafrikanischen Sternenhimmel bewundern. Übernachten lässt es sich gut auf den zahlreichen lokalen Farmen. Kulinarische Genüsse In der Herbstund Winterzeit lässt sich die Weinregion des Kaps besonders gut entdecken. Verschiedene Weinrouten führen durch die Anbaugebiete von Stellenbosch, Paarl und Franschhoek in denen jetzt der Wein geerntet wird. Bei einer Weinverkostung lassen sich Merlots, Cabernets und fantastische Cuvées genießen. Lohnenswert ist auch die Route 62, die man auf eigene Faust im Mietwagen erkunden kann, auf Entdeckungstour durch das Robertson Wine Valley. In verträumten Ortschaften am Breede River wie Montagu, Robertson, Ashton, Bonnievale und McGregor erwarten Sie schöne Gästehäuser, B&B-Pensionen und Gourmet-Restaurants. Ausgedehnte Wanderungen Im Winter ist Südafrika bestens für Wanderungen geeignet. Abgesehen vom Westkap, regnet es in den meisten Regionen wenig, die Temperaturen liegen je nach Region zwischen angenehmen 15 und 20 Grad. Die Auswahl an malerischen Wanderwegen ist enorm. So lassen sich das Rietvlei Nature Reserve in Gauteng erkunden, einige Tage auf dem Amatola Trail am Ostkap verbringen oder der Umfolozi Wilderness Trail in KwaZulu-Natal bezwingen. Vielfältige Tierwelt Kaum eine Zeit ist so geeignet den Busch zu erkunden, wie der Winter. Denn wegen der kühleren Temperaturen kommen die Tiere viel mehr aus ihren Schlupflöchern. Warum nicht eine Pirschfahrt an einem frischen Wintermorgen im Madikwe Game Reserve in der Nordwest-Provinz? Das einstige Farmland wurde in ein Wildtierreservat umgewandelt. Dort kann man sich die Spuren von Wildhunden machen oder mit etwas Glück sogar einen der berühmten Madikwe-Büffel erspähen. Endloser Sommer Wer trotz Winter keine Kühle haben möchte, sollte Durban in KwaZulu-Natal ansteuern. Die Stadt genießt nicht umsonst den Ruf als Miami Südafrikas. So prahlen auch die Einheimischen mit der Tatsache, dass in ihrer Provinz das ganze Jahr über Sommer ist. Wohltuende Entspannung Für Entspannung lohnt sich ein Besuch im Free State Örtchen Clarens, das am Rand des Golden Gate Highlands National Park liegt. Es ist bekannt für seine exzentrische Künstlerkolonie und für seine fantastischen Restaurants. Weltkugel final Afrika Stille Berge Im Winter verwandeln sich die Drakensberge, die schon Tolkien inspiriert haben, in ein Wunderland aus schneebedeckten Kuppen in einsamer Stille. Tagsüber sind die Temperaturen niedrig aber nicht zu kalt, um die Berge und Täler zu Fuß zu entdecken. Wenn es gegen Abend richtig frisch wird, ist es an der Zeit, eine der Bars aufzusuchen und sich bei einem Old Brown Sherry am Kaminfeuer zu wärmen. Lebendige Kulturstädtchen Wer Kunst und das Theater liebt, sollte sich im Juli das Städtchen Grahamstown auf die Reiseroute setzen. Denn dann ist dort das National Arts Festival das größte Kulturfestival Südafrikas. Dass es in dem Kulturstädtchen am Ostkap am frühen Morgen recht frostig sein kann, scheint Kulturfans nichts auszumachen. Rödl & Partner ist mit 91 eigenen Niederlassungen in 40 Ländern vertreten. Die integrierte Beratungs- und Prüfungsgesellschaft für Recht, Steuern, Unternehmensberatung und Wirtschaftsprüfung verdankt ihren dynamischen Erfolg unternehmerisch denkenden Partnern und Mitarbeitern. Im engen Schulterschluss mit ihren Mandanten erarbeiten sie Informationen für fundierte häufig grenzüberschreitende Entscheidungen aus den Bereichen Wirtschaft, Steuern, Recht und IT und setzen sie gemeinsam mit ihnen um. Von unseren Niederlassungen in Johannesburg und Kapstadt aus betreuen wir Sie in Südafrika und auf dem gesamten Kontinent. Top 10 Städte Südafrika hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren enorm gewandelt. Am auffälligsten ist dieser Wandel in den Städten. Hier die Urlauber-Lieblinge: 1 Kapstadt (Westkap) 2 Johannesburg (Gauteng) 3 Durban (KwaZulu-Natal) 4 Pretoria (Gauteng) 5 Port Elizabeth (Ostkap) 6 Bloemfontein (Freestate) 7 Nelspruit (Mpumalanga) 8 Kimberley (Nordkap) 9 Polokwane (Limpopo) 10 Pietermaritzburg (KwaZulu-Natal) Vertrauen stärken Ihre Ansprechpartner Dr. Marcus Felsner Tel.: + 49 (30) Dieter Sommer Tel.: + 27 (11) afrikawirtschaft roedl-partner-148x210-v4.indd :17:31 38 aw afrika wirtschaft 4/

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