Branchenhandbuch 2013 Strukturen und Perspektiven

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Branchenhandbuch 2013 Strukturen und Perspektiven"

Transkript

1 Economic Research Swiss Issues Branchen Branchenhandbuch 2013 Strukturen und Perspektiven

2 Impressum Herausgeber Giles Keating Head of Research for Private Banking and Asset Management Oliver Adler Head Economic Research Kontakt Telefon Titelbild ImagePoint.biz/godographie.com Druck galledia ag Burgauerstrasse Flawil Redaktionsschluss 21. Dezember 2012 Bestellungen Direkt bei Ihrem Kundenberater oder bei jeder Credit Suisse-Geschäftsstelle Einzelexemplare über EBIC Fax oder an Interne Bestellungen via MyShop mit Mat.-Nr Besuchen Sie uns auf dem Internet Copyright Die Publikation darf mit Quellenangabe zitiert werden. Copyright 2013 Credit Suisse Group AG und/oder mit ihr verbundene Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten Autoren Marc Bill Nicole Brändle Schlegel Andreas Christen Loris Eichenberger Emilie Gachet Philippe Kaufmann Dr. Christian Kraft Damian Künzi Dr. Manuela Merki Jan Ruffner Niklaus Vontobel Swiss Issues Branchen

3 Inhalt Editorial 5 Branchenperspektiven 6 Mittelfristige Branchenbewertung 9 Industrie Lebensmittelindustrie 12 Textil- und Bekleidungsindustrie 13 Holzindustrie 14 Druck und Verlag 15 Chemie 16 Pharma 17 Kunststoffindustrie 18 Metallindustrie 19 Elektronik 20 Mess- und Kontrollinstrumente 21 Uhrenindustrie 22 Elektrotechnik 23 Maschinenbau 24 Möbelindustrie 25 Medizinaltechnik 26 Energieversorgung 27 Baugewerbe 28 Dienstleistungen Autogewerbe 29 Grosshandel 30 Detailhandel 31 Transport und Logistik 32 Gastgewerbe 33 Telekommunikation 34 Informatikdienste 35 Banken 36 Versicherungen 37 Immobilienwesen 38 Rechts-, Steuer- und Unternehmensberatung 39 Architektur- und Ingenieurbüros 40 Unterrichtswesen 41 Gesundheitswesen und Pflege 42 Sozialwesen und Heime 43 Swiss Issues Branchen 3

4 Swiss Issues Branchen 4

5 Editorial Was würde ein Wirtschaftshistoriker in 20 Jahren über die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz im Jahr 2012 schreiben? Am stärksten prägte wohl die Wechselkursuntergrenze die hiesige Konjunktur. Der von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) durchgesetzte Mindestkurs hatte während des ganzen Jahres 2012 Bestand und entsprechend grossen Einfluss auf die Schweizer Wirtschaft. Die meisten Branchen hängen in irgendeiner Art vom Währungsgefüge ab. Der Leidensdruck unterscheidet sich je nach Branche allerdings stark. Auf dem aktuellen Niveau von 1.20 CHF pro Euro ist der Franken nach wie vor überbewertet und stellt darum das Gros der Branchen vor Herausforderungen. Die Margen sind unter Druck. Rationalisierungen, Kostensenkungen, Auslagerungen ins Ausland und strategische Neuausrichtung sind nur einige der Massnahmen, welche die Unternehmen seit Beginn der Frankenstärke verstärkt durchführen. Wenngleich nicht wenige Unternehmen bis auf die Knochen gefordert und teils gar in ihrer Existenz bedroht sind, könnte das Jahr 2012 für die Schweizer Wirtschaft im Nachhinein positiver in Erinnerung bleiben, als es die aktuelle Stimmung suggeriert. Um die Früchte der durchgeführten Massnahmen ernten zu können, dürfte es nicht 20 Jahre dauern. In Krisenzeiten bauen Unternehmen unnötiges Fett ab, optimieren ihre Strukturen und entfachen frischen Innovationsgeist. Die Schweiz könnte also gestärkt aus dieser schwierigen Situation hervorgehen. Voraussetzung dafür ist, dass der Franken nicht noch stärker wird. Der Mindestkurs brachte für die Firmen grosse Erleichterung und Planungssicherheit und ist somit essenziell für die weitere Aufwärtsbewegung der Schweizer Wirtschaft. Der von den Wechselkursentwicklungen ausgelöste Zwang zu Rationalisierung und Innovation ist gut und recht, der damit einhergehende positive Effekt hat aber gewisse Grenzen. Würde der Franken vom aktuellen Niveau rasch und kräftig aufwerten, spräche man wohl nicht mehr von gesunden Anpassungsprozessen, sondern von Notmassnahmen und Rückbau. Der starke Franken wird 2013 für die meisten Branchen nach wie vor spürbar sein. Die SNB dürfte die Wechselkursuntergrenze weiterhin erfolgreich verteidigen, was in Kombination mit der im Ausland höheren Teuerung eine langsame, aber stetige reale Abwertung des Frankens bewirkt. In Kombination mit den Optimierungsmassnahmen der Firmen führt dies dazu, dass sich die preislichen Wettbewerbsnachteile langsam abbauen respektive durch neu erarbeitete Vorteile überkompensiert werden. Hinzu kommt, dass die Weltwirtschaft 2013 marginal stärker wachsen wird als im Jahr zuvor. Weitere strukturelle Vorteile der Schweiz führen zudem dazu, dass wir uns etwas von der Wachstumsschwäche in Europa ablösen können. Eine komplette Abkoppelung wäre aber aufgrund der engen Verflechtung der Wirtschaftsräume unrealistisch. Das Motto wird weiterhin «Stop and go» lauten. Wachstumsphasen werden durch erneutes Aufflammen der anhaltenden globalen Unsicherheiten unterbrochen und verhindern somit, dass Euphorie ausbricht. Die Schweiz dürfte 2013 gemäss unseren Prognosen mit 1.5% zwar schneller als im Jahr zuvor, aber unter ihrem Potenzial wachsen. Das vorliegende Branchenhandbuch bietet wie gewohnt ein Porträt der 32 wichtigsten Schweizer Branchen sowie deren Aussichten für das laufende Jahr. Jede Branche ist mit einer Chancen-Risiken-Bewertung versehen, welche die mittelfristigen Perspektiven der Branche systematisch einschätzt. Das zweite Kapitel erläutert die Methodik der Bewertung im Detail. Das Autorenteam wünscht Ihnen eine anregende Lektüre. Wie haben sich die Schweizer Branchen 2012 konkret geschlagen? Angesichts der schwierigen Umstände insgesamt nicht schlecht. Der weltweiten konjunkturellen Abschwächung und dem überbewerteten Franken standen tiefe Zinsen, ein stabiler Arbeitsmarkt und die robuste Zuwanderung gegenüber. Naturgemäss entwickelten sich exportorientierte Branchen in einem solchen Umfeld deutlich schwächer besonders solche, die unter strukturellen Problemen leiden, wie die Textil- oder die Metallbranche. Gastgewerbe und Detailhändler kämpften ebenfalls mit dem schwierigen Umfeld. Positiv fielen die Uhren- und Pharmaindustrie sowie binnenorientierte Unternehmensdienstleister auf. Swiss Issues Branchen 5

6 Branchenperspektiven 2012 wird als durchzogenes Jahr in Erinnerung bleiben. Die Wachstumsdelle war jedoch nicht hausgemacht. Die Binnenwirtschaft zeigte sich mehrheitlich in robuster Verfassung. Doch Eurokrise, Frankenstärke und eine abgeschwächte globale Konjunktur stellten vor allem die Exporteure trotz nominal leicht wachsender Ausfuhren vor grosse Herausforderungen. Insel Schweiz in der stürmischen See der Eurokrise? Die Binnennachfrage war dank tiefen Zinsen, einem robusten Arbeitsmarkt und der kräftigen Zuwanderung auch 2012 stark. Trotz eher trüber Konsumentenstimmung kam es nicht zur vielerorts befürchteten Konsumflaute. Unter Druck standen in erster Linie Branchen, die dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt sind, denn die weltweite konjunkturelle Abkühlung, der nach wie vor starke Franken und die Unsicherheiten bezüglich der europäischen Schuldenkrise wirkten sich negativ auf die weltweite Nachfrage nach Schweizer Gütern und Dienstleistungen aus. Die strukturellen Probleme vieler europäischer Staaten sind zudem nach wie vor ungelöst, und der Euroraum fiel 2012 in eine Rezession. Obwohl die SNB dafür sorgte, dass die Wechselkursuntergrenze ihren einjährigen Geburtstag erlebte, ist der Franken nach wie vor überbewertet und belastet die preisliche Wettbewerbsfähigkeit und die Margen der exportorientierten Branchen. Hinzu kam, dass sich die Wachstumsdynamik des zunehmend wichtigen Exportmarkts China deutlich verlangsamte. Vor diesem Hintergrund litten die Exporte in die krisengeschüttelten europäischen Staaten, aber auch nach China am meisten. Letzteres war aber teilweise auf eine Korrektur des enorm starken Wachstums ein Jahr zuvor zurückzuführen. Hingegen entwickelten sich die Exporte nach Nord- und Südamerika äusserst kräftig. Bei der Interpretation der Exportstatistik muss beachtet werden, dass die teils stark negativen Jahreswachstumsraten einiger Branchen partiell auf einem Basiseffekt beruhen. Dort wo die Exporte einbrachen, geschah dies grossmehrheitlich bereits Mitte bis Ende Grund dafür war vielerorts ein Preiseffekt: Da viele Exporteure in Euro fakturieren, schlug die rasche Aufwertung Mitte 2011 eins zu eins auf die in Franken gemessenen Exporte durch eine Entwicklung, die mit der Wechselkursuntergrenze gestoppt wurde war die Exportdynamik in diesen Branchen daher nicht so schlecht, wie die Zahlen teilweise suggerieren. Nichtsdestotrotz war das Umfeld für Exporteure 2012 in den meisten Branchen schwierig. Grosse Branchenunterschiede in der Industrie Die Schweizer Industriebranchen bewegten sich 2012 in unterschiedliche Richtungen. So gewann der Aussenhandel der pharmazeutisch-chemischen Industrie 2012 an Fahrt. Dank der Stabilisierung des Wechselkurses fand die grösste Schweizer Exportbranche wieder Boden, nachdem sich Ende 2011 insbesondere die Chemiesparte im Krebsgang befunden hatte. Die Uhrenhersteller konnten ihre Exporte erneut deutlich steigern und übertrafen sogar das Rekordergebnis des Vorjahrs. Die Wachstumsdynamik verlangsamte sich jedoch kontinuierlich, nicht zuletzt aufgrund der chinesischen Konjunkturabschwächung. Abgesehen von diesen beiden Branchen gab es aus der Industrie nur wenige Erfolgsgeschichten zu vermelden. Die Nahrungsmittelindustrie konnte ihre Exporte zwar steigern, bekam den starken Franken jedoch auf dem wichtigen Heimmarkt indirekt durch den Einkaufstourismus und einen erhöhten Preisdruck zu spüren. Weitere Branchen der traditionellen Industrie wie die Textil- oder die Metallindustrie produzierten und setzten deutlich weniger um als noch Diese Branchen stehen mehrheitlich in einem scharfen internationalen Preiswettbewerb und spürten die Frankenstärke daher besonders stark. Hart traf es auch die Kunststoff- und selbst die hauptsächlich im Qualitätswettbewerb agierenden Elektrotechnik- und Maschinenbranchen. Einzelne Sparten des Maschinenbaus verzeichneten gar Exportrückgänge im zweistelligen Bereich. Im Vergleich zu vielen anderen Industriebranchen brauchten die Maschinenbauer länger, um sich der Talsohle bei den Ausfuhren zu nähern. Neben der Abkühlung der europäischen Hauptabsatzmärkte machte ihnen auch die Wachstumsschwäche einiger Schwellenländer wie China, Indien und der Türkei zu schaffen, wobei auch hier besonders im Falle von China ein Basiseffekt mitspielte. und im Dienstleistungssektor Nicht nur die Industrie steht im internationalen Wettbewerb, sondern auch verschiedene Dienstleistungsbranchen. Besonders stark litt 2012 wie bereits im Vorjahr das Gastgewerbe. Hoteliers kamen aufgrund der Frankenstärke und der konjunkturellen Schwäche in den traditionellen europäischen Herkunftsländern der Gäste vor allem in den Bergregionen unter Druck. Durchzogen entwickelten sich trotz robuster Binnennachfrage auch die verschiedenen Handelssparten. Das Jahr 2012 präsentierte sich für die Detailhändler dank einem kräftigen realen Wachstum zwar etwas besser als das ausserordentlich schwache Vorjahr; das nominale Wachstum fiel allerdings zu schwach aus, um das Umsatzniveau des Jahres 2010 wieder zu erreichen. Wichtiger Grund für diese schwache Umsatzentwicklung war neben der anhaltenden Preiserosion einmal mehr der Einkaufstourismus. Trotz Wechselkursuntergrenze intensivierte sich dieser und belastete vor allem Händler in den grenznahen Gebieten. Das Autogewerbe litt unter einem Preisrückgang sowohl bei Neuwagen als auch bei Occasionen und einer Abkühlung der Nachfragedynamik. Die Telekomanbieter freuten sich auf der einen Seite über die steigende Nachfrage nach mobilen Internetdiensten, standen aber anderseits in verschiedenen Bereichen in einem zunehmend schärferen Preiswettbewerb. Im Gegensatz zur restlichen Wirtschaft stellten die tiefen Zinsen für Lebensversicherer wiederum eine grosse Herausforderung dar, da sich das Tiefzinsumfeld negativ auf die Anlageerträge auswirkt. Auf der anderen Seite entwickelte sich der Geschäftsgang vieler binnenorientierter Dienstleister vergleichsweise robust. Dabei spielte insbesondere die Zuwanderung eine stützende Rolle. IT- und Unternehmensdienstleister profitierten zudem von Rationalisierungs- und Kostensenkungsmassnahmen bei Swiss Issues Branchen 6

7 ihren Kundenfirmen und von der Einführung und Umsetzung neuer regulatorischer Standards in der Finanzbranche. Baugewerbe durch das Wetter leicht zurückgebunden Trotz der tiefen Zinsen und der respektablen Zuwanderung konnten die hohen Bauinvestitionen wetterbedingt im 2012 nicht ganz gehalten werden. Der einer Kältewelle im ersten Quartal geschuldete Rückstand konnte in Anbetracht der hohen Kapazitätsauslastung bis Ende des Jahres nicht mehr aufgeholt werden. Die im März 2012 angenommene Zweitwohnungsinitiative bewirkte einen explosionsartigen Anstieg der Baugesuche im Alpenraum, wovon vorerst hauptsächlich das Immobilienwesen und die Architektur- und Ingenieurbüros profitierten. 2013: Leicht anziehende Konjunktur Obwohl die Weltwirtschaft 2013 voraussichtlich nur schwach an Dynamik gewinnen wird, rechnen wir aufgrund verschiedener struktureller Vorteile damit, dass die hiesige Volkswirtschaft ein höheres Wachstum aufweisen wird als andere europäische Staaten. Die Schweiz gilt nach wie vor als «Sicherer Hafen» und hat eine tiefe Staatsverschuldung. Tiefe Zinsen stützen die Bauinvestitionen und entlasten sowohl Haushalte, Unternehmen als auch den Staat. Ein flexibler Arbeitsmarkt lässt Firmen schneller Mitarbeiter einstellen als anderswo, was die Nachfrage nach ausländischen Fachkräften erhöht und damit die Einwanderung fördert. Diese stützt wiederum den Konsum und die Bautätigkeit. Die Schweizerische Nationalbank dürfte die Wechselkursuntergrenze auch 2013 erfolgreich verteidigen können, was in Kombination mit der im Ausland höheren Teuerung zu einer langsamen, aber stetigen realen Abwertung des Frankens führt. Ähnlich wie im vergangenen Jahr dürften die anhaltenden globalen Unsicherheiten jedoch für eine gewisse Volatilität im Geschäftsgang insbesondere der Exportbranchen sorgen. führt zu Entschärfung bis Erholung in der Industrie Von der langsamen Entspannung an der Wechselkursfront sowie der marginal höheren Dynamik der Weltwirtschaft profitiert in erster Linie die Exportindustrie. Dienstleistungs- und Warenexporte dürften heuer kräftiger zulegen als Diese Erholung wird gemäss unserer Einschätzung die meisten Sektoren betreffen, dürfte sich in den einzelnen Branchen jedoch unterschiedlich stark ausbilden (Abbildung 1). Die Lebensmittelexporte zeigten sich von der Frankenstärke und der ausländischen Konjunkturlage bisher relativ unbeeindruckt. Entsprechend dürfte die leichte Aufhellung der allgemeinen Lage 2013 nur moderaten Einfluss auf die Gesamtausfuhren der Branche haben. Für die Nahrungsmittelhersteller wird entscheidender sein, wie der Einkaufstourismus auf die langsame reale Frankenaufwertung reagiert. In der Textil- und Bekleidungsindustrie steht kaum ein Boom bevor, die Margensituation bleibt angespannt. Die Umsätze dürften aber nur noch wenig zurückgehen oder sich sogar stabilisieren. Der Maschinenbau wird voraussichtlich Anfang Jahr noch unter Druck stehen. Wir erwarten jedoch, dass die Vorzeichen im Jahresverlauf dank der leichten Erholung der Weltwirtschaft und der damit steigenden Nachfrage nach Investitionsgütern auch hier ins Positive drehen werden. Ähnliches gilt für die Elektrotechnik und Elektronik sowie die Branche Mess- und Kontrollinstrumente. Die gewichtige Pharmaindustrie dürfte Produktion und Umsätze dank wachsender Nachfrage ebenfalls steigern, auch wenn der Preisdruck hoch bleibt. Die Wachstumsdynamik wird ausserdem massgeblich von Forschungs- und Zulassungserfolgen abhängen. Wir erwarten, dass die Uhrenindustrie auch 2013 auf dem Wachstumspfad bleibt, aufgrund der Normalisierung der Exportdynamik nach China jedoch tiefere Wachstumsraten verzeichnet als in den letzten drei Jahren. und bei international exponierten Dienstleistern Für das mit strukturellen Problemen kämpfende Gastgewerbe wird auch 2013 kein leichtes Jahr. Die leicht bessere Entwicklung der Weltkonjunktur und die marginale Entspannung der Wechselkursproblematik dürfte die Abwärtsdynamik jedoch etwas bremsen dürfte daher eine leichte Stabilisierung der Lage bringen. Im Detailhandel erwarten wir eine Verlangsamung der Preiserosion. Die Umsätze werden daher voraussichtlich wieder im Rahmen der vergangenen Jahre wachsen. Von der leichten Konjunkturerholung dürfte 2013 dank der damit einhergehenden Erhöhung des Handelsvolumens auch die frühzyklische Transport- und Logistikbranche profitieren. Eine Ausnahme stellt gemäss unserer Einschätzung das Autogewerbe dar. Trotz stabiler Konsumentenstimmung wird sich das laufende Jahr für die Branche voraussichtlich durchzogen präsentieren. In den letzten Jahren wurde der Fuhrpark so stark wie selten zuvor erneuert, was das Nachfragepotenzial für 2013 reduziert. Kein Ende des Baubooms; baunahe Branchen profitieren Die Auftragsbücher der Baubranche sind nach wie vor voll, und tiefe Zinsen sowie die Einwanderung sorgen für eine anhaltend kräftige Nachfrage. Dies gilt sowohl für den Wohnungs- als auch den Wirtschaftsbau. Im Wohnungsbau sind die Unternehmen damit beschäftigt, die rekordhohen Arbeitsvorräte abzutragen. Kapazitätsengpässe und tiefe Margen dürften jedoch verhindern, dass das Wachstumspotenzial der Branche voll ausgeschöpft wird. Der Wirtschaftsbau dürfte aufgrund der anziehenden Konjunkturdynamik vom Baustart von Büro- und Verwaltungsgebäuden profitieren, wohingegen der Tiefbau dank der Erschliessung von Arealüberbauungen und der Beseitigung von Engpässen auf Strasse und Schiene wachsende Umsätze erwarten kann. Wir gehen davon aus, dass von diesen Entwicklungen auch dem Baugewerbe nahestehende Branchen wie die Architektur- und Ingenieurbüros, das Immobilienwesen, der Holzbau sowie die Metall- und die Kunststoffindustrie profitieren werden. Profiteure des Kosten- und Regulierungsdrucks Unternehmens- und Rechtsberater sowie IT-Dienstleister dürften wie bereits 2012 von den laufenden Anpassungen des Finanzsektors an neue regulatorische Richtlinien profitieren. Hinzu kommt, dass viele dem internationalen Wettbewerb ausgesetzte Firmen aufgrund des nach wie vor starken Frankens ihre Prozesse optimieren müssen, um Kosten einzusparen. Dies wird die Nachfrage nach unternehmensexternen IT- Dienstleistungen voraussichtlich weiter hoch halten. Swiss Issues Branchen 7

8 Abbildung 1 Branchen im stilisierten Konjunkturzyklus: Prognose für das zweite Halbjahr 2013 Wachstumsraten Chemie & Pharma Unternehmensdienstl. Telekom & IT Versicherungen Bau Detailhandel Autogewerbe Uhren Banken Gastgewerbe Textil Papier Kunststoffe Metall Maschinenbau Lebensmittel Quelle: Credit Suisse Economic Research Prognoserisiken nach wie vor vorhanden Die europäische Schuldenproblematik hat 2012 laufend für Krisenmeldungen und damit für konstante Unsicherheit gesorgt. Doch insbesondere die Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) haben das Risiko eines Auseinanderbrechens der Eurozone stark reduziert. Auch für 2013 sind erhebliche Prognoseunsicherheiten vorhanden. Die europäische (und US-amerikanische) Schuldenproblematik wurde noch nicht gelöst. In einem solchen Umfeld könnte ein kleiner Funke ausreichen, um die latente Unsicherheit wieder offen zutage treten zu lassen und damit das zarte Pflänzchen der konjunkturellen Erholung abzutöten. Brandherde gibt es genug: Im Nahen Osten sind verschiedene Konflikte im Gang, die zu steigenden Ölpreisen führen könnten. In Italien finden 2013 Parlamentswahlen statt, welche sich unter Umständen negativ auf den italienischen Reformwillen auswirken. Die Geduld der Finanzmärkte mit dem US-Budgetdefizit und den strukturellen Problemen Frankreichs könnte an ihre Grenzen stossen. Zudem steht die Schweiz an verschiedenen Fronten unter aussenpolitischem Druck. Immer über die aktuelle Entwicklung informiert sein Die Aussichten der Schweizer Wirtschaft werden von uns laufend analysiert. Die Ergebnisse unserer Untersuchungen stellen wir Ihnen vierteljährlich im Branchen- sowie im Konjunkturmonitor des Economic Research der Credit Suisse zur Verfügung. Beide sind unter kostenlos zum Download erhältlich. Herleitung der Zyklengrafik Mit der Zyklengrafik (Abbildung 1) bestimmen wir auf Basis der aktuellen Daten und unserer Einschätzung die Position der verschiedenen Branchen im eigenen Konjunkturzyklus. Ausgegangen wird dabei von einer relativen Wachstumsbetrachtung. Die Extrempunkte der Kurven markieren die Punkte maximalen Wachstums respektive maximalen Rückgangs. Da wir nur die relative Position der Branchen im eigenen Zyklus betrachten, bedeutet eine höhere Position einer Branche im Vergleich zu einer anderen nicht zwingend, dass diese auch ein höheres Wachstum aufweist. Die Branchen folgen den Zyklen idealtypisch von links nach rechts. In vielen Fällen durchlaufen die Branchen die Zyklen aufgrund von exogenen Schocks jedoch sprunghaft. Zudem kann die Geschwindigkeit variieren. Um der Heterogenität der Branchen Rechnung zu tragen, werden sie nach ihren Eigenschaften, welche wir anhand realer Konjunkturdaten der letzten 10 Jahre schätzen, in vier Gruppen unterteilt. Branchen in der dunkelblauen und dunkelroten Gruppe verhalten sich vergleichsweise stark zyklisch, wie an den starken Schwankungen der Kurven zu erkennen ist. Branchen in der hell- und dunkelblauen Gruppe weisen ein vergleichsweise höheres strukturelles Wachstum auf. Die erklärt das höhere Niveau dieser beiden Kurven im Vergleich zu den hell- und dunkelroten. Swiss Issues Branchen 8

9 Mittelfristige Branchenbewertung Jede Branche ist neben konjunkturellen auch strukturellen Einflüssen unterworfen. Mittel- bis langfristige gesellschaftliche und wirtschaftliche Trends wie der demografische Wandel, die Globalisierung oder die zunehmende Mobilität treiben in gewissen Wirtschaftszweigen die Nachfrage an, während sie sich in anderen vielmehr belastend auswirken. Auch Veränderungen der politischen Rahmenbedingungen können die Entwicklung einer Branche massgebend beeinflussen. Die mittelfristigen Perspektiven im Branchenvergleich In diesem Zusammenhang nimmt das Credit Suisse Economic Research jährlich eine sogenannte Chancen-Risiken- Bewertung der Schweizer Branchen vor. Diese hat zum Ziel, die strukturellen Stärken und Schwächen der einzelnen Wirtschaftszweige systematisch zu messen, um damit eine Aussage über ihr mittelfristiges Wachstumspotenzial unter Berücksichtigung der bestehenden Risiken treffen zu können (siehe Box auf Seite 11). Die Resultate der diesjährigen Chancen- Risiken-Bewertung werden für die 32 im Branchenhandbuch behandelten Wirtschaftszweige in Abbildung 2 dargestellt. Der Gesundheitstrend als Wachstumstreiber Die Gesundheit wird oft als der nächste grosse Megatrend gehandelt. Dementsprechend weisen gesundheitsnahe Branchen die höchste Chancen-Risiken-Bewertung auf. An erster Stelle findet man wie in den Vorjahren die pharmazeutische Industrie, gefolgt vom Gesundheits- und Sozialwesen. Mit der Medizinaltechnik attestiert unser Bewertungsmodell einer weiteren gesundheitsnahen Branche gute mittelfristige Perspektiven. Begründet wird diese positive Bewertung vom stetigen Anstieg der Nachfrage nach Gesundheits- und Pflegeleistungen, welcher nicht zuletzt eine Konsequenz des demografischen Wandels ist. Treiber dieser Nachfrage sind die fortschreitende Alterung und die zunehmende Verbreitung chronischer Krankheiten (z.b. Diabetes, Herz-Kreislauf- Erkrankungen, Krebs) in Industrieländern sowie generell der erhöhte Stellenwert der Gesundheit in der modernen Gesellschaft. Auch in den Schwellenländern nimmt die Bedeutung der Gesundheit infolge der steigenden Lebensstandards zu, wovon die exportorientierten Pharma- und Medizinaltechnikbranchen profitieren dürften. Abbildung 2 Mittelfristige Chancen-Risiken-Bewertung Synthetischer Indikator, Gesamtwirtschaft = 0; blaue Vierecke: Anteil am Schweizer Bruttoinlandprodukt in Prozent 2 10% 1 5% 0-1 Branchen mit überdurchschnittlicher Chancen-Risiken-Bewertung 0% -5% Pharma Gesundheitswesen Sozialwesen Immobilienwesen Medizinaltechnik Unternehmensdienstl. Anteil am Schweizer BIP (rechte Achse) Informatik Uhrenindustrie Grosshandel Architekten/Ingenieure Elektrotechnik Messinstrumente Versicherungen Unterrichtswesen Telekommunikation Banken Holzindustrie Elektronik Lebensmittelindustrie Transport/Logistik Baugewerbe Chemie Branchen mit unterdurchschnittlicher Chancen-Risiken-Bewertung Kunststoffindustrie Autogewerbe Maschinenbau Detailhandel Energieversorgung Gastgewerbe Möbelindustrie Metallindustrie Textil/Bekleidung Druck/Verlag -10% -15% -20% Quelle: Credit Suisse Economic Research Swiss Issues Branchen 9

10 Nichtsdestotrotz werden die gesundheitsnahen Branchen auch mit Herausforderungen konfrontiert. Im Gesundheitsbereich steigt weltweit der Kosten- und Regulierungsdruck. Aus unserer Sicht überwiegen allerdings die sich aus der Demografie ergebenden Chancen deutlich. Zahlreiche Dienstleister und Grosshandel im Spitzenfeld Die steigende Vernetzung und Komplexität von Wirtschaft und Gesellschaft führen in vielen Bereichen zu einem erhöhten Bedürfnis nach Professionalisierung, Optimierung und Externalisierung von Prozessen. Unter den Wirtschaftszweigen, welchen wir eine überdurchschnittliche Chancen-Risiken- Bewertung beimessen, befinden sich daher mehrere Dienstleistungsbranchen, denen dieser Trend zugute kommt. Dazu gehören das Immobilienwesen, die Rechts-, Steuer- und Wirtschaftsberater (Unternehmensdienstleistungen) sowie die Informatikdienste. Auch für den Grosshandel sowie die Architektur- und Ingenieurbüros fällt unsere Chancen-Risiken-Bewertung positiv aus. Fallende Handelsbeschränkungen und steigende Handelsvolumina bieten international orientierten Grosshändlern grosses Potenzial. Der mittelfristig notwendige Infrastrukturausbau eröffnet in der Schweiz zusätzliche Wachstumschancen insbesondere für Ingenieure. Weitere Industriebranchen mit positiven Aussichten Die pharmazeutische Industrie und die Medizinaltechnik sind nicht die einzigen Industriebranchen, welche ein positives Chancen-Risiken-Profil aufweisen. Steigende Einkommen und Lebensstandards in den Schwellenländern dürften dafür sorgen, dass sich die Uhrenindustrie auch in Zukunft einer dynamischen Nachfrage nach Luxusgütern gegenübersehen wird. Aufgrund ihres gewaltigen Infrastruktur- und Energiebedarfs dürften die Schwellenländer auch für Hightech-Branchen wie der Elektro- und Messtechnik mittelfristig positive Nachfrageimpulse liefern. Im Allgemeinen verfügen diese beiden Zweige dank Innovationen im Bereich Energieeffizienz über ein gutes Zukunftspotenzial. Dabei profitieren sie von der starken Position der Schweiz im Forschungs- und Innovationsbereich. Eine Fokussierung auf qualitäts- und technologieintensive Produkte erlaubt es Schweizer Herstellern, sich im globalen Wettbewerb zu behaupten. Die ausländische Konkurrenz schläft aber nicht und fordert die hiesigen Anbieter zunehmend auch im Hightech-Bereich heraus. fällt die Bewertung durchschnittlich aus. Unter den Branchen mit einem durchschnittlichen Chancen-Risiken-Profil befinden sich zudem manche Industriezweige wie die Elektronik, die Chemie, die Kunststoffindustrie oder der Maschinenbau. Dank Qualitäts- und Nischenstrategien konnten sich zahlreiche Schweizer Firmen aus diesen Bereichen eine gute internationale Positionierung sichern. Die ausländische Konkurrenz und der damit einhergehende Preisdruck nehmen jedoch stetig zu. Auch tendenziell steigende Rohstoffpreise sowie der sich verschärfende Fachkräftemangel stellen für die Spitzenindustrie nicht zu vernachlässigende Risiken dar. In anderen Branchen fallen besonders politische Gegebenheiten ins Gewicht. So spürt das Schweizer Bankwesen seit einigen Jahren im Nachgang der Finanzkrise einen zunehmenden Regulierungsdruck von Seiten inländischer und ausländischer Behörden. Für die Energieversorger ist die beschlossene Energiewende noch mit zahlreichen Unsicherheiten verbunden. Traditionelle Industriebranchen stark unter Druck Fünf Branchen weisen eine unterdurchschnittliche oder stark unterdurchschnittliche Chancen-Risiken-Bewertung auf. Für das Schweizer Gastgewerbe stellt die Globalisierung nicht nur eine Chance dar indem neue Märkte erschlossen werden, sondern auch ein Risiko. Die Konkurrenz durch ausländische Destinationen nimmt stetig zu. Es sind aber vor allem strukturelle Probleme auf der Angebotsseite, welche die Branche belasten. Das Gastgewerbe zeichnet sich durch Überkapazitäten, einen hohen Wettbewerbsdruck und eine tiefe Profitabilität aus. Traditionelle Industriezweige wie die Möbel-, die Metall- sowie die Textil- und Bekleidungsindustrie werden schon länger durch einen scharfen globalen Konkurrenz- und Preisdruck geprägt. Der Importdruck ist in diesen Branchen hoch. Für das Druck- und Verlagswesen stellen insbesondere die fortschreitende Digitalisierung und der Trend zu Gratisinformationen Gefahren dar. Umfassendere Informationen zur Chancen-Risiken-Bewertung der einzelnen Branchen finden Sie in den 32 nachfolgenden s. Ein sehr heterogenes Mittelfeld Im Mittelfeld unserer Bewertung befinden sich Branchen aus den unterschiedlichsten Bereichen. In diesen Wirtschaftszweigen halten sich Chancen und Risiken unserer Einschätzung nach weitgehend die Waage. So hält sich das Wachstumspotenzial aufgrund des gesättigten Binnenmarkts vielerorts in Grenzen, wie zum Beispiel bei den Versicherungen, den Telekomanbietern oder den Lebensmittelherstellern. Gleiche Argumente gelten für das Autogewerbe oder den Detailhandel. Im Baugewerbe werden die angesichts der Bevölkerungs- und Zinsentwicklung durchaus positiven Nachfrageaussichten durch die in weiten Teilen der Branche bestehenden Risiken struktureller Natur (u.a. hohen Preis- und Margendruck, verschärften Wettbewerb einschliesslich durch ausländische Firmen) zunichte gemacht. Auch für die baunahe Holzindustrie Swiss Issues Branchen 10

11 Die Chancen-Risiken-Bewertung der Credit Suisse Die Chancen-Risiken-Bewertung der Credit Suisse zeigt die mittelfristigen Chancen und Risiken der Schweizer Branchen im Quervergleich auf. Sie basiert auf einem 2006 eigens entwickelten Modell, welches letztes Jahr einer grundlegenden Revision unterzogen wurde. 1 Die Bewertung stellt eine zukunftsorientierte Einschätzung aus makroökonomischer Sicht dar. Mikroökonomische bzw. unternehmensinterne Faktoren werden explizit nicht berücksichtigt. Der Betrachtungshorizont umfasst drei bis fünf Jahre. Das Modell unterscheidet die beiden Dimensionen «Chancen» und «Risiken» (Abbildung 3). Sowohl quantitative, vergangenheitsorientierte als auch qualitative, zukunftsorientierte Elemente fliessen in die Bewertung ein. Die vergangenheitsorientierten Komponenten basieren auf Branchendaten aus offiziellen Schweizer Statistiken, die zukunftsorientierten Elemente auf Experteneinschätzungen des Credit Suisse Economic Research. Die quantitativen Branchendaten haben bekanntlich den Nachteil, dass sie nur die Vergangenheit widerspiegeln, meist sogar mit einer grossen Verzögerung. Durch den systematischen Einbezug von Experteneinschätzungen werden strukturelle Einflussfaktoren und Trends berücksichtigt, welche in den Statistiken (noch) nicht abgebildet, aber für die zukünftige Entwicklung einer Branche massgebend sind. Die Dimension «Chancen» bildet das Wachstumspotenzial der einzelnen Branchen ab. Zur Beurteilung der Chancen werden Daten zum Wertschöpfungs-, Produktivitäts- und Beschäftigungswachstum sowie zu Lohnentwicklungen und Unternehmensgründungen herangezogen («Wachstum»). Hinzu kommen Experteneinschätzungen zu den potenziellen Wachstumschancen, welche sich für die Branchen aus diversen langfristigen Trends sowie aus dem politischen Umfeld ergeben. Die Dimension «Risiko» bildet Unsicherheiten ab, welche das nachhaltige Wachstumspotenzial beeinträchtigen können. Sie basiert auf quantitativen Indikatoren, welche die Stärke der Wachstumsschwankungen («Volatilität») und das Ausmass des Strukturwandels («Struktur») in den einzelnen Branchen messen, sowie auf Analystenmeinungen zu den aus Trends und aus dem politischen Umfeld hervorgehenden Risiken. Chancen und Risiken werden für alle Branchen gegeneinander abgewogen und zu einem einzigen Wert zusammengefasst. Die Ergebnisse werden so standardisiert, dass für die Gesamtwirtschaft ein Wert von Null resultiert. Die Chancen-Risiken-Bewertung bietet somit eine relative Betrachtung: Eine Branche mit einem hohen Wert dürfte sich gemäss unseren Einschätzungen in der mittleren Frist besser entwickeln als eine Branche mit einem tiefen Wert. Die Chancen-Risiken-Bewertung gibt explizit keine Prognose über das absolute Wachstum in den einzelnen Branchen ab. Abbildung 3 Struktur des Chancen-Risiken-Bewertungsmodells datengestützt, vergangenheitsorientiert Prognosen/Einschätzungen, zukunftsorientiert Wachstum Trends Politisches Umfeld 20% 15% 15% Chancen Chancen-Risiken- Bewertung Risiken 10% 10% 15% 15% Volatilität Struktur Trends Politisches Umfeld Quelle: Credit Suisse Economic Research 50% 50% Informationen zu den Branchenkennzahlen Die Branchen auf den folgenden Seiten werden nach der «Allgemeinen Systematik der Wirtschaftszweige (NOGA 2008)» abgegrenzt. Die Daten zur Beschäftigung 2011 stammen aus der Beschäftigungsstatistik (BESTA) des Bundesamts für Statistik (BFS). Sie werden in Vollzeitäquivalenten angegeben und wo nötig (NOGA 3-Steller und 4-Steller) von Credit Suisse Economic Research geschätzt. Die Zahlen zur nominalen Bruttowertschöpfung werden für das Jahr 2011 von Credit Suisse Economic Research auf Basis des vom BFS veröffentlichten Produktionskontos geschätzt. Die nominale Arbeitsproduktivität errechnet sich für jede Branche aus der Division der im Produktionskonto ausgewiesenen Bruttowertschöpfung und der im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung veröffentlichten vollzeitäquivalent Beschäftigten. 2 Letztere sind nur für den jeweils marktwirtschaftlichen Teil einer Branche verfügbar. 1 Für weitergehende Informationen zur Chancen-Risiken-Bewertung siehe Swiss Issues Branchen, Branchenhandbuch 2012 Strukturen und Perspektiven. 2 Die Beschäftigungszahlen gemäss VGR weichen aus methodologischen Gründen von den Zahlen gemäss BESTA ab. Swiss Issues Branchen 11

12 Lebensmittelindustrie Mittelfristige Chancen-Risiken-Bewertung: 0.1 Durchschnittlich Beschäftigte: 56'900 Bruttowertschöpfung: 9.2 Mrd. CHF Arbeitsproduktivität: 154'600 CHF Privater Konsum, Bevölkerungswachstum, Wohlstandsentwicklung in den Schwellenländern, Politik Zweiteilung in Binnen- und Exportindustrie, Deregulierungstendenz Technologieführer im Bereich Convenience/Functional Food, Premiumproduktehersteller mit starkem Standbein in Schwellenländern Die Nachfrage der mehrheitlich binnenorientierten Lebensmittelindustrie ist in erster Linie von der inländischen Konsumentwicklung abhängig und daher dem Konjunkturzyklus weniger stark unterworfen als andere Branchen. Der Binnenmarkt ist vergleichsweise stark gesättigt und wächst hauptsächlich mit der Bevölkerung. Anbieter sind durch mehrwertschaffende Produktinnovation in den Bereichen Convenience, Bio und Functional Food zwar auch im Inland in der Lage zu wachsen oft jedoch auf Kosten bestehender Produkte. Der Exportsektor steuert schätzungsweise nur rund 15 30% des Branchenumsatzes bei. Er entwickelte sich in den letzten 10 Jahren dynamischer als der Binnenmarkt. Rund 70% des Exportwachstums der letzten 10 Jahre wurde jedoch alleine durch Kaffee- und Erfrischungsgetränkeausfuhren generiert fielen knapp 70% der Exporte in den Bereichen Kaffee, Erfrischungsgetränke, Schokolade, Käse und Zuckerwaren an. Die grossen Subbranchen Fleisch, Milch sowie Konserven, Kühl- und Tiefkühlprodukte weisen einen deutlich kleineren Exportanteil auf. Schweizer Exporteure profitieren vom zunehmenden Wohlstand der Schwellenländer und dem guten Ruf der Marke Schweiz. Die Lebensmittelindustrie ist verglichen mit anderen Schweizer Branchen eher konzentriert. Zwischen 1998 und 2008 fanden kleinere strukturelle Verschiebungen statt. So verschwanden pro Jahr knapp 4% aller Milchverarbeiter, dafür schufen Kaffeehersteller gut 4% zusätzliche Vollzeitstellen. Insgesamt verlor die Lebensmittelindustrie in diesem Zeitraum 9% der Betriebe, schuf jedoch 5% neue Stellen. Die Branche hat aufgrund ihrer Nähe zur Landwirtschaft grosse Reibungsflächen mit der Politik und ist relativ stark reguliert. So werden verschiedene Rohstoffe durch hohe Schutzzölle verteuert. Die dabei im Vergleich zur internationalen Konkurrenz entstehenden Kostennachteile für Lebensmittelhersteller werden auf Basis des «Schoggigesetzes» teilweise kompensiert. Von grosser Bedeutung wird die konkrete Ausgestaltung der «Swissness-Vorlage» sein. Viele Produzenten fürchten, dass sie im Rahmen eines strengeren Markenschutzes ihr Produkt nicht mehr unter dem begehrten Label «Made in Switzerland» vermarkten können oder an preislicher Wettbewerbsfähigkeit einbüssen. Grossen je nach Konkurrenzfähigkeit einzelner Subbranchen positiven oder negativen Einfluss haben Freihandelsabkommen. Viele Hersteller erhoffen sich durch allfällige Abkommen mit der EU und China neue Impulse. Aufgrund des Widerstands der Landwirtschaft liegt das Agrarfreihandelsabkommen mit der EU momentan auf Eis. Die Schweizer Lebensmittelindustrie weist im Inland zwar ein beschränktes Wachstumspotenzial auf, profitiert aber von einer hohen Krisenbeständigkeit und hat in den aufstrebenden Schwellenländern gute Wachstumschancen. Obwohl einige Subbranchen strukturell nach wie vor schwach aufgestellt sind, erachten wir das Chancen-Risiken-Profil daher gesamthaft als durchschnittlich. Geprägt von der Frankenstärke und dem Einkaufstourismus stagnierten die Umsätze 2012 trotz wachsender Exporte. Unter der Annahme, dass die Rezession in Europa 2013 zu Ende geht und sich die Konjunkturdynamik in den Schwellenländern etwas verbessert, dürften die Exporte 2013 erneut wachsen. Zusätzlich dürfte der Einkaufstourismus abflachen, was auch dem Binnenmarkt im Rahmen der erwarteten Bevölkerungszunahme zu einem moderaten Wachstum verhelfen wird. Exporte ausgewählter Subbranchen In Mrd. CHF In den letzten zehn Jahren veränderte sich das Exportbild stark. So stagnierten die Käseexporte trotz Liberalisierung mehr oder weniger, während Schokoladeexporte leicht und Kaffee- und Erfrischungsgetränkeexporte (Nespresso und Red Bull) rasant zulegen konnten Käse Schokolade Kaffee/Tee Erfrischungsgetränke Übrige Nahrungsmittel Übrige Getränke * Quelle: Eidgenössische Zollverwaltung, *Werte 2012 von Credit Suisse Economic Research geschätzt Zur Branche gehört die Herstellung verarbeiteter Nahrungsmittel und von Getränken (NOGA 10 und 11). Die grosse Mehrheit der Betriebe ist in der Nahrungsmittelherstellung tätig. Swiss Issues Branchen 12

13 Textil- und Bekleidungsindustrie Mittelfristige Chancen-Risiken-Bewertung: 2.2 Stark unterdurchschnittlich Beschäftigte: 13'100 Bruttowertschöpfung: 1.1 Mrd. CHF Arbeitsproduktivität: 79'700 CHF Privater Konsum vor allem im Ausland, Modetrends, technologischer Fortschritt, Investitionszyklen, Wechselkurse Hoher internationaler Preisdruck, exportorientiert Firmen mit qualitativ hochwertigen, beratungsintensiven Produkten im Premiumsegment oder starkem Hightech-Bezug Als eine der ältesten Industriebranchen der Schweiz deckt die Textil- und Bekleidungsindustrie von Baumwollgarnen bis hochkomplexen funktionalen Textilien eine breite Palette an unterschiedlichen Produkten ab. Die Nachfrage der äusserst exportorientierten Branche wird stark von der weltweiten Entwicklung des Privatkonsums inklusive von Luxusgütern beeinflusst, vor allem im Hauptabsatzmarkt Europa. Eine zunehmend wichtige Rolle spielt die Nachfrage aus gewissen Schwellenländern. Eine weitere wichtige Einflussgrösse stellen die meist relativ kurzlebigen Modetrends dar. Die Nachfrage nach technischen Textilien hängt vom technologischen Fortschritt und den Investitionszyklen der Abnehmerfirmen ab. Textilproduzenten spüren konjunkturelle Schwankungen daher oft früher als die konsumnäheren Bekleidungshersteller. Die gesamte Branche steht in einem ausgesprochen harten internationalen Preiswettbewerb und ist dementsprechend stark abhängig von der Wechselkursentwicklung sowie von standortgebundenen Produktionskosten wie Löhne oder Energiepreise. Künftig verspricht vor allem das weite Feld der technischen Textilien Wachstumspotenzial. Die Branche exportiert über 80% ihrer Produktion vornehmlich nach Europa, wobei Deutschland und Italien die Hauptabsatzmärkte darstellen. In der letzten Dekade gewann der asiatische Markt besonders für Bekleidungsexporteure an Gewicht. Die Bekleidungsindustrie weist dennoch schon seit Jahrzehnten ein beträchtliches Handelsbilanzdefizit aus; in der Textilindustrie ist ein solches erst ab 2003 auszumachen. Das wachsende Handelsbilanzdefizit ist Ausdruck eines stetigen Strukturwandels, der seit Beginn des 20. Jahrhunderts in mehreren Wellen stattfand. Induziert wurde dieser Prozess durch das Aufkommen kostengünstiger Konkurrenzanbieter in Entwicklungs- und Schwellenländern. Aufgrund der hiesigen hohen Lohnkosten wurden arbeitsintensive Produktionsschritte zunehmend ausgelagert. Zwischen 1991 und 2011 reduzierte sich die inländische Beschäftigtenzahl um fast zwei Drittel. Schweizer Firmen beschäftigen heute 6.5-mal mehr Personen im Ausland als in der Schweiz. Zwar produzieren verschiedene Betriebe noch am hiesigen Standort; zunehmend beschränkt sich die Binnenwertschöpfung jedoch auf Dienstleistungen wie Forschung, Design, Marketing und Service. Langfristige Überlebenschancen bestehen praktisch nur für etablierte Premiummarkenanbieter oder Nischenproduzenten, vornehmlich im Bereich forschungsintensiver, schwer imitierbarer technischer und funktionaler Textilien. Selbst in den Nischen ist der Wettbewerbsdruck gross. So sanken die Exporte technischer Textilien seit 2008 um rund 25%. Auslagerungen werden daher auch in den kommenden Jahren ein Thema bleiben. Angesichts der strukturellen Schwächen gehen wir für die Branche von einer stark unterdurchschnittlichen Chancen- Risiken-Bewertung aus. Sowohl Umsätze und Produktion als auch Exporte lagen 2012 deutlich tiefer als im Vorjahr. Hauptgrund war neben der konjunkturellen Schwäche in wichtigen Absatzmärkten der Frankenkurs. Trotz Untergrenze litten viele Firmen wie kaum in einer anderen Branche am nach wie vor überbewerteten Franken dürfte sich die Situation aufgrund des leicht besseren ausländischen konjunkturellen Umfelds und des real weniger stark überbewerteten Frankens etwas aufhellen. Exporte und Beschäftigte im In- und Ausland Index 2002 = 100; für Auslandsbeschäftigung 2004 = 100 Der Strukturwandel wird eindrücklich sichtbar, wenn man die Entwicklung der Exporte und der Beschäftigung betrachtet. Auffallend ist, dass Schweizer Firmen in den letzten Jahren vornehmlich im Inland schrumpften, im Ausland das Beschäftigungsniveau jedoch knapp halten konnten Exporte Textilien Beschäftigung Inland Exporte Bekleidung Beschäftigung Ausland Quelle: Eidgenössische Zollverwaltung, Bundesamt für Statistik, Schweizerische Nationalbank Die Branche setzt sich aus der Textil- (NOGA 13) und der Bekleidungsindustrie (NOGA 14) zusammen. Mit einem Beschäftigungsanteil von 64% ist die Textilindustrie, welche Spinnerei, Weberei, Textilveredelung sowie Teppich- und Bettwäscheherstellung umfasst, die grössere der beiden Subbranchen. Swiss Issues Branchen 13

14 Holzindustrie Mittelfristige Chancen-Risiken-Bewertung: 0.0 Durchschnittlich Beschäftigte: 34'200 Bruttowertschöpfung: 2.9 Mrd. CHF Arbeitsproduktivität: 85'100 CHF Umweltbewusstsein, Bautätigkeit, Erdölpreis, Industrieproduktion, Naturkatastrophen Binnenorientiert, kleinbetrieblich strukturiert Innovative Produzenten von Bauteilen für die ökologische Bauweise (Wärme- und Schalldämmung, Fertigbauteile), Schreiner mit Expertise in ökologischer Bauweise Die Holzindustrie hält mit einem CO2-neutralen Energielieferanten in Zeiten von Klimawandel und Energiewende einen Trumpf in der Hand. Die Knappheit an fossilen Brennstoffen und die politischen Unruhen in ölexportierenden Ländern erhöhen die Attraktivität alternativer Energieträger. Holz ist jedoch nicht nur ein Substitut für Erdöl. Auch in der Bauindustrie wird vermehrt auf Holz gesetzt. Seit 2005 wird jeder neunte Neubau aus Holz gefertigt, und bei den An- und Umbauten stieg sein Anteil in den letzten Jahren leicht an. Der technologische Fortschritt in der Klebestofftechnologie und der Herstellung von Fertigbauteilen begünstigen diesen Trend. Steigende Anforderungen an Energieeffizienz und Wohnkomfort können mit innovativen Lösungen zur Wärme- und Schalldämmung befriedigt werden. Vermehrt werden Holzheizungen wie Pellets- und Schnitzelheizungen eingebaut. Folglich wird auch die Nachfrage nach Energieholz stimuliert, welches knapp die Hälfte des schweizerischen Holzverbrauchs ausmacht. Ein weiterer Viertel wird zur Herstellung von Holzprodukten verwendet. In diesem Bereich wird die Nachfrage durch die Bauindustrie, die Industrieproduktion und die privaten Haushalte bestimmt. Kunde und Bauherr entscheiden über die Menge und Herkunft des verwendeten Holzes, welches bei Aufträgen der öffentlichen Hand ausschliesslich aus Schweizer Wäldern stammen muss. Die Schweizer Holzindustrie weist ein grosses Handelsbilanzdefizit aus. Die Schere zwischen Importen und Exporten öffnete sich Mitte der 1990er Jahre. Danach stagnierten die Exporte, während sich die Importe bis zur Finanzkrise verdoppelten. Die Finanzkrise setzte den in- und ausländischen Produzenten stark zu. Während die ausländische Konkurrenz bereits 2010 wieder wachsen konnte, hat sich die Schweizer Holzindustrie nicht zuletzt aufgrund des starken Frankens bislang nicht erholt. Holz aus den Nachbarländern in identischer Qualität ist bis zu 30% günstiger. Moderne Maschinenparks, tiefere Lohnkosten und Grössenvorteile sind die Treiber dieser Preisdifferenz. Naturkatastrophen wie orkanartige Stürme können kurzfristig das Angebot schlagartig erhöhen und die Preise senken. Die Schweizer Holzindustrie ist stark binnenorientiert. Weit mehr als die Hälfte der Betriebe sind Schreinereien, die ausschliesslich auf dem nationalen Markt tätig sind. Weil es auf Schnittholz keinen Grenzschutz gibt, sind die Sägewerke stark dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt. In Kombination mit hohen Investitionskosten in neue Maschinenparks zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit erzwingt dies eine fortschreitende Konzentration auf immer weniger Sägewerke. Dank dem steigenden Umweltbewusstsein ist Holz zwar ein Werkstoff der Zukunft. Die steigende internationale Konkurrenz beschränkt allerdings das mittelfristige Chancen-Risiken- Verhältnis der Holzindustrie auf durchschnittlich. Die Unternehmen beurteilten ihre Geschäftslage 2012 trotz gedämpften gesamtwirtschaftlichen Umfeldes mehrheitlich als befriedigend. Die starke Bautätigkeit und das leicht bessere konjunkturelle Umfeld dürften der Holzindustrie im Jahre 2013 zu leichtem Wachstum verhelfen. Beschäftigung, Bruttowertschöpfung und reales BIP Veränderung zum Vorjahr in Prozent Dank Produktivitätssteigerungen konnte die Branche ihre Bruttowertschöpfung Mitte des letzten Jahrzehntes steigern. Der Aufschwung wurde durch die Finanzkrise abrupt gebremst. Trotz des günstigeren Umfelds konnte sich die Branche bisher nicht erholen. Dies unter anderem aufgrund der Frankenstärke und den seit Ende 2008 stark fallenden Importpreisen. 15% 10% 5% 0% -5% -10% -15% Bruttowertschöpfung, nominal Beschäftigung BIP, real * Quelle: Bundesamt für Statistik; *Werte 2012 von Credit Suisse Economic Research geschätzt Die Holzindustrie (NOGA 16) umfasst Säge-, Hobel- und Imprägnierwerke (NOGA 161) sowie Hersteller von Holz-, Kork-, Flecht- und Korbwaren (NOGA 162), wie z.b. Parketttafeln, Fertigbauteilen oder Verpackungsmitteln. Rund 80% der Beschäftigten arbeiten in Schreinereien, die in den Bereichen Innenausbauten, Bauschreinereiarbeiten, Fenster und Türen tätig sind. n.a. Swiss Issues Branchen 14

15 Druck und Verlag Mittelfristige Chancen-Risiken-Bewertung: 2.9 Stark unterdurchschnittlich Beschäftigte: 36'400 Bruttowertschöpfung: 4.1 Mrd. CHF Arbeitsproduktivität: 106'200 CHF Werbebudgets der Unternehmen, privater Medienkonsum, Bevölkerungswachstum, technologischer Fortschritt Kleinbetrieblich strukturiert mit einzelnen Grossunternehmen, binnenorientiert Verlage mit etablierten Bezahlinhalten im digitalen Bereich, Unternehmen mit breitem Dienstleistungsangebot Die wichtigsten Nachfragetreiber im Druck- und Verlagswesen sind die Werbebudgets der Unternehmen und die Medienbudgets der privaten Haushalte. Entsprechend beeinflusst das Bevölkerungswachstum die Branchenumsätze positiv. Insgesamt fällt den Printmedien, welche den Hauptteil des Verlagswesens darstellen, rund die Hälfte der gesamtschweizerischen Werbeausgaben zu. Die Einnahmen aus dem Zeitungsverkauf sind vor allem aufgrund der Erfolge von Gratiszeitungen tendenziell rückläufig. Da die Werbeausgaben eine relativ hohe Zyklizität aufweisen, ist die Branche starken konjunkturellen Schwankungen ausgesetzt. Die zyklischen Schwankungen werden bis zu einem gewissen Grad durch den privaten Medienkonsum gedämpft, welcher über Abonnemente stabilisierend auf die Nachfrage wirkt. Der technologische Fortschritt und die damit einhergehende Digitalisierung der Inhalte sind im Begriff, den Medienkonsum der privaten Haushalte nachhaltig zu verändern. In der Schweiz besitzt bereits jeder Dritte ein Smartphone, und die Verkäufe von Tablets wachsen momentan im dreistelligen Bereich. Für den zukünftigen Erfolg der Verleger ist es entscheidend, ob sie die Zahlungsbereitschaft für digitale Inhalte im mobilen Segment abschöpfen können. Dies würde auch zu einer allgemeinen Wertsteigerung digitaler Informationen führen. Gleichzeitig stellen die Online-Angebote eine Gefahr für die Druckindustrie dar. Die steigende Nachfrage nach E-Books und digitalen Zeitungsinhalten sorgt für rückläufige Umsatzzahlen bei den Druckereien. Insbesondere die Druckindustrie ist aufgrund der Nachfrage der Tages- und Wochenpresse stark binnenorientiert. Dennoch sorgt die ausländische Konkurrenz, kombiniert mit der sinkenden Nachfrage nach Printprodukten, in der gesamten Branche für einen hohen Preisdruck. Die Digitalisierung hat einen heftigen Strukturwandel ausgelöst. Der Offsetdruck wurde mehrheitlich vom Digitaldruck abgelöst. Anwenderprogramme ermöglichen es Privatpersonen, einen Teil oder ganze Druckaufträge selbst auszuführen. Im Offsetdruck sank so die Beschäftigung zwischen 1995 und 2008 im Durchschnitt jährlich um 3.6%. Das Druckgewerbe ist immer noch mehrheitlich kleinbetrieblich strukturiert. Einzig der Zeitungsdruck und -verlag durchlief einen Konzentrationsprozess. Hohe Investitionskosten und die zusätzliche Belastung durch die Aufbereitung der Inhalte für die digitale Welt zwangen Regionalzeitungen, sich zusammenzuschliessen oder sich in grössere Verlagshäuser zu integrieren. Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung und der mangelnden Zahlungsbereitschaft für Online-Inhalte, schätzen wir das mittelfristige Chancen-Risiken-Verhältnis der Branche Druck und Verlag als stark unterdurchschnittlich ein. Im 2012 schwächte sich die Nachfrage weiter ab, und der Preisdruck blieb stark dürfte der Medienkonsum dank der Zuwanderung und die Werbeumsätze dank der leicht besseren Konjunkturlage steigen, was sich insgesamt stabilisierend auf die Druck- und Verlagsindustrie auswirken dürfte, die strukturwandelbedingten Einbussen aber nicht vollständig kompensieren kann. Gesamtumsatz, Werbeumsatz Presse, privater Pressekonsum und reales BIP Veränderung zum Vorjahr in Prozent Kurz vor dem Beginn der Finanzkrise zeichnete sich eine erste Erholung in den seit Jahren sehr schwachen Umsatzzahlen der Branche ab. Während und nach der Finanzkrise brachen die Werbebudgets der Unternehmen und folglich auch der Umsatz im Druck- und Verlagswesen allerdings massiv ein. Nach einer kurzen Stabilisierung im 2010 waren die Zahlen von 2011 aufgrund der langsamen konjunkturellen Erholung erneut rückläufig. 15% 10% 5% 0% -5% -10% -15% -20% -25% Werbeumsatz Presse Umsatz Druck und Verlag Private Presseausgaben BIP, real Quelle: Bundesamt für Statistik, Stiftung Werbestatistik Schweiz, Verband Schweizer Medien Die Druck- und Verlagsindustrie besteht einerseits aus der Herstellung von Druckerzeugnissen und der Vervielfältigung von bespielten Ton-, Bild- und Datenträgern (64% VZÄ, NOGA 18), andererseits aus dem Verlagswesen (36% VZÄ, NOGA 58). Swiss Issues Branchen 15

16 Chemie Mittelfristige Chancen-Risiken-Bewertung: 0.4 Durchschnittlich Beschäftigte: 27'700 Bruttowertschöpfung: 5.3 Mrd. CHF Arbeitsproduktivität: 178'700 CHF Industrieproduktion im In- und Ausland, Wechselkurse, Rohstoffpreise, technologischer Fortschritt Zyklisch, stark exportorientiert, konzentriert Innovative Nischenanbieter, diversifizierte Anbieter massgeschneiderter Kundenlösungen, forschungsstarke Grossunternehmen mit Engagement in Schwellenmärkten Schweizer Chemieproduktion kann sich dort international behaupten, wo sie auf Spezialisierung auf Nischen und knowhow-intensive Bereiche, Automatisierung und Auslagerung von Teilbereichen setzt. Die Unternehmen sind aber zu einer hohen Produktivität und striktem Kostenmanagement gezwungen. Entwicklungsfelder ergeben sich im Bereich komplexer Moleküle und in der Anwendung neuer Technologien wie Bio-, Nano- und Gentechnologie. Aufgrund der intensiven Konkurrenz fällt die Chancen-Risiken-Bewertung trotz Spezialitätenstrategie nur durchschnittlich aus. Dank der Stabilisierung des Wechselkurses fanden die Chemieexporte 2012 wieder Boden. Die Produzentenpreise konnten im Jahresverlauf um mehr als 4% zulegen. Der Preisdruck und die intensive Konkurrenz hatten der Schweizer Chemie in den letzten Jahren stark zugesetzt dürfte sich das Weltwirtschaftswachstum moderat beschleunigen. Als Frühzykliker dürfte die Chemie davon profitieren. Als typische Zulieferbranche hängt die Chemie stark vom Geschäftsgang ihrer Kunden ab. Konjunkturschwankungen und Nachfrageverschiebungen bekommt sie daher in der Regel früh und heftig zu spüren. Wichtige Abnehmerbranchen sind die Pharmaindustrie, die Elektronik- und Präzisionsinstrumentenindustrie, die Kunststoffindustrie sowie je nach Subbranche die Landwirtschaft (Agrochemie), die Automobil-, Maschinenund Bauindustrie (Farben, Lacke) oder der Detailhandel (Kosmetik, Waschmittel). Der grösste Teil der Produktion wird im Ausland abgesetzt. Hauptexportmärkte sind Europa (Deutschland 19%, Italien 10%, Frankreich 9%), gefolgt von den USA (8%). Die Wechselkursentwicklung spielt für die Branche eine wichtige Rolle, ebenso die Entwicklung der Rohstoffpreise. Viele Rohstoffe (Erdöl- und Erdgasderivate, Mineralien, Metalle) müssen importiert werden. Die Schweizer Hersteller können sich vor allem in spezialisierten Bereichen erfolgreich behaupten. In forschungs- und beratungsintensiven Bereichen kommt ihnen die Verfügbarkeit hochqualifizierter Arbeitskräfte und die Qualität des Forschungsplatzes Schweiz zugute. Gleichzeitig ist auch die geografische Nähe zu Schweizer Technologieführern in den verschiedensten Abnehmerbranchen ein Plus. In vielen Gebieten der Chemie ist die Preissetzungsmacht infolge der Homogenität der Güter beschränkt. Die Spezialitätenstrategie ermöglicht es den Schweizer Unternehmen, sich dem Preiswettbewerb etwas zu entziehen. Die Konkurrenz speziell aus Osteuropa und Südostasien hat sich in den letzten Jahren aber weiter intensiviert. Aufstrebende Märkte bieten den Schweizer Anbietern gleichzeitig neue Wachstumschancen. Der Exportanteil in die BRIC-Länder ist innert zehn Jahren von 3.5% auf 7.2% angewachsen. Die Chemie ist stark konzentriert. Fast 60% der Beschäftigten arbeiten in einem Grossunternehmen. Der Anteil von Firmen mit weniger als 50 Mitarbeitern ist tief. Der intensive Wettbewerb hat in den vergangenen Jahrzehnten zu einem starken Strukturbereinigungs- und Konzentrationsprozess geführt. Die Beschäftigung und Exporte Beschäftigung in Vollzeitäquivalenten; nominale Exporte; Veränderung zum Vorjahr in Prozent Die Beschäftigung in der Schweizer Chemie ist seit längerem rückläufig. Teilweise wurden ehemalige Chemieunternehmen mit fortschreitender Spezialisierung zu Pharma-, Kunststoff- oder Materialtechnikfirmen. Teilweise fielen Stellen Rationalisierungs- oder Outsourcingmassnahmen zum Opfer. Die Exporte hingegen konnten sich bis zum Ausbruch der Wirtschaftskrise erfreulich entwickeln machten der Branche die rasche Frankenaufwertung sowie der Kostendruck ihrer Abnehmer zu schaffen. 10% 5% 0% -5% -10% -15% Beschäftigung Exporte * Quelle: Bundesamt für Statistik, Eidgenössische Zollverwaltung; *Werte 2012 von Credit Suisse Economic Research geschätzt Die Chemie (NOGA 20) umfasst die Herstellung chemischer Grundstoffe (NOGA 201) sowie von Zwischen- und Endprodukten in den Bereichen Agrochemie (NOGA 202), Farben und Kitte (NOGA 203), Seifen, Reinigungsmittel und Kosmetika (NOGA 204), sonstige chemische Erzeugnisse (NOGA 205) wie z.b. Klebstoffe oder pyrotechnische Erzeugnisse und Chemiefasern (NOGA 206). Swiss Issues Branchen 16

17 Pharma Mittelfristige Chancen-Risiken-Bewertung: 1.9 Stark überdurchschnittlich Beschäftigte: 36'600 Bruttowertschöpfung: 21.1 Mrd. CHF Arbeitsproduktivität: 571'900 CHF Weltweite Gesundheitsausgaben, Zulassungs- und Preisregulierung, Forschungs- und Entwicklungsumfeld Stark exportorientiert, forschungs- und kapitalintensiv, konzentriert Produzenten patentgeschützter Blockbuster, finanziell robuste Unternehmen mit gut gefüllter Forschungspipeline Die Medikamentennachfrage ist konjunkturell relativ unelastisch. Wichtiger Treiber ist die Entwicklung der weltweiten Gesundheitsausgaben. Diese wachsen in Industrieländern infolge der demografischen Alterung, der zunehmenden Verbreitung von Zivilisationskrankheiten und Krebserkrankungen sowie aufgrund des hohen Stellenwerts der Gesundheit weiterhin stark. In Schwellenländern erhöht der steigende Lebensstandard die Nachfrage. Von zentraler Bedeutung für die Branche sind Zulassungsund Preisregulierungen. Die Preise werden in vielen Ländern ausgehend von einem Auslandpreisvergleich bereits zugelassener Medikamente im selben Therapieumfeld staatlich festgesetzt. Mit zunehmendem Druck auf die Staatsfinanzen kommen auch die Medikamentenpreise verstärkt unter Druck. Die Zulassungsverfahren sind komplex und erfordern eine umfangreiche Dokumentation bezüglich Wirksamkeit, Qualität, Sicherheit und Zusatznutzen. Wachstumschancen bieten sich deshalb vor allem in der Erschliessung neuer Märkte sowie in der Entdeckung neuer Wirkstoffe oder Indikationen. Die Branche ist stark exportorientiert, der Schweizer Medikamentenmarkt klein. Der wichtigste Abnehmermarkt ist Europa (52%; Deutschland 14%) vor den USA (14%) und Japan (5%). Ein wachsender Anteil geht in Schwellen- und Transformationsländer. Gleichzeitig wächst die Konkurrenz aus diesen Ländern, speziell aus dem asiatischen Raum. Sie dringt vor allem in den Generikabereich vor. Auch die Forschung vor Ort gewinnt indes an Bedeutung. Infolge der hohen Lohnkosten in der Schweiz ist die Auslagerung von Produktions- und Forschungstätigkeiten ein ständiges Thema. Die Pharmaindustrie baut in der Schweiz jedoch nach wie vor deutlich Stellen auf. Der Forschungsplatz und die Verfügbarkeit hochqualifizierter Fachkräfte sind für die Branche zentral. Die Firmen investieren hierzulande vor allem in Forschung und Entwicklung. Die Entwicklung innovativer Produkte und die Durchführung klinischer Studien sind teuer und erfordern viel Kapital. Das Risiko, dass eine Substanz nie auf den Markt gelangt, ist gross. Die Pharmabranche ist daher stark konzentriert. Vier von fünf Beschäftigten arbeiten in Grossunternehmen. Neben den Grossbetrieben sind aber fast die Hälfte der Unternehmen Mikrounternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten. Die Kleinunternehmen sind wichtige Innovationslieferanten. Die Eintrittsrate ist im Branchenvergleich stark überdurchschnittlich, die Konkursrate tief. Hohe Erwartungen werden in die personalisierte (dank Biomarkern auf den Patienten zugeschnittene) Medizin gesetzt. Auch wenn Risiken hinsichtlich der Zulassungserfolge und regulatorischer Eingriffe bestehen, erreicht die Branche aufgrund ihres grossen Wachstumspotenzials eine stark überdurchschnittliche Chancen-Risiken- Bewertung. Die Umsätze der Schweizer Pharmaindustrie konnten 2012 dank der Stabilisierung der Preise wieder deutlich zulegen. Die Umkehr ist nicht zuletzt der Stabilisierung des Wechselkurses zu verdanken. Die exportierten Mengen gingen weiter zurück. Der Preisdruck wird künftig anhalten. Dank wachsender Nachfrage wird die Branche dennoch weiter zulegen. Die Wachstumsdynamik wird allerdings massgeblich von Forschungsund Zulassungserfolgen abhängen. Produzentenpreise und Nettoexporte Produzentenpreise: Index Q = 100; Nettoexporte in Mrd. CHF Die Pharmapreise sind in den letzten Jahren stark unter Druck geraten. Grund dafür sind auslaufende Patente umsatzstarker Produkte, die dünne Produktepipeline sowie Sparmassnahmen im Gesundheitswesen. Die Nettoexporte konnten dennoch fast ungebremst weiter zulegen Nettoexporte pharmazeutische Erzeugnisse (rechte Achse) Produzentenpreise Pharmaindustrie Produzentenpreise Total Quelle: Bundesamt für Statistik, Eidgenössische Zollverwaltung Die Pharmaindustrie (NOGA 21) setzt sich zusammen aus der Herstellung pharmazeutischer Grundstoffe (20% der Branchenbeschäftigung) und Spezialitäten (80%). Pharmazeutische Grundstoffe (NOGA 211) sind aktive Substanzen (Antibiotika, Vitamine, Salicyl-, Acetylsalicylsäure), Blutderivate oder Drüsenextrakte. Pharmazeutische Spezialitäten (NOGA 212) umfassen Antiseren, Medikamente, Hormonpräparate, Impfstoffe, Diagnostika sowie Biotech-Produkte Swiss Issues Branchen 17

18 Kunststoffindustrie Mittelfristige Chancen-Risiken-Bewertung: 0.4 Durchschnittlich Beschäftigte: 22'300 Bruttowertschöpfung: 2.8 Mrd. CHF Arbeitsproduktivität: 123'000 CHF Industrieproduktion, Bautätigkeit, Preis von Substituten, zunehmendes Umweltbewusstsein, Erdölpreis Forschungsintensiv, von mittelgrossen Unternehmen dominiert Forschungsstarke mittelgrosse bis grosse Unternehmen, Hersteller mit Know-how in Karbon-, erneuerbarer Energie- und Nanotechnologie Die Kunststoffindustrie findet ihre Abnehmer hauptsächlich in der Baubranche, der Verpackungs- und Automobilindustrie sowie in anderen Industriebranchen. Sie ist dadurch stark von der Industriekonjunktur und der Bautätigkeit abhängig. Auch die Preisentwicklung bei alternativen Materialien wie Holz oder Metall beeinflussen die Nachfrage nach Kunststoff. Dieser ist grundsätzlich günstiger und kann zudem meist preiswerter in massgeschneiderte Form gebracht werden. Vom steigenden Umweltbewusstsein der Gesellschaft kann die Kunststoffindustrie mit innovativen, energieeffizienten Lösungen zur Gewichtsreduktion bei Autos und Flugzeugen oder zur Wärmedämmung profitieren. Bei diesen Anwendungen übersteigt die Energieeinsparung die zur Kunststoffherstellung verwendete Energie teilweise erheblich. Die Branche versucht seit Jahren teilweise erfolgreich, sich ein umweltfreundliches Image zu verschaffen. Die Schweiz steht in dieser Hinsicht mit einer Verwertungsrate von gebrauchtem Kunststoff von 97% (Recycling und Energienutzung) an der Spitze Europas. Die wichtigsten Abnehmerländer der Branche sind nach Deutschland mit rund 39%, Frankreich und Italien mit je 8%, Österreich (5%) sowie die USA (5%). Die Schweizer Kunststoffindustrie weist ein Handelsbilanzdefizit aus. Bei den Gummiwaren übersteigen beispielsweise die Einfuhren die Ausfuhren um das 3 4-fache. Die Schweizer Gummiwarenhersteller sind sehr spezialisiert, besonders im Bereich Klebstoffe und Dichtungen. Zur Produktion wird neben der fossilen Ressource Erdöl auch sehr viel Energie benötigt. Entsprechend leidet die Branche bei steigenden Erdöl- und Energiekosten. Insbesondere die von der Politik angestrebte Energiewende und die dadurch implizierte Erhöhung der Strompreise könnten der Branche in Zukunft stark zusetzen. Bei standardisierten Massenprodukten (z.b. bei Rohren und Ventilen) herrscht ein starker internationaler Wettbewerb. Deshalb weichen Schweizer Produzenten vermehrt auf forschungs- und wertschöpfungsintensive Nischen aus. Eine anhaltende Innovationstätigkeit ist jedoch auch in diesen Segmenten notwendig, um gegen die zunehmende Konkurrenz aus Fernost zu bestehen. Trotz des hervorragenden Forschungsstandorts Schweiz zeigen sich Probleme in der Rekrutierung von hochqualifizierten Arbeitskräften. Neben einigen international tätigen Grossunternehmen sind in der Branche vorwiegend mittelgrosse Unternehmen tätig. Aufgrund der tendenziell steigenden Rohstoff- und Produktionskosten sowie der starken internationalen Konkurrenz schätzen wir das mittelfristige Chancen-Risiken-Verhältnis als durchschnittlich ein. Die Kunststoffindustrie verzeichnete 2012 Produktions- und Umsatzrückgänge. Insbesondere die Eurokrise und der starke Franken belasteten die Branche. Für 2013 erwarten wir eine leichte Aufhellung der Weltkonjunktur, was zu einer Erholung in den Abnehmerbranchen der Kunststoffindustrie führen dürfte. Kombiniert mit der weiterhin starken Bautätigkeit dürfte dies bedeuten, dass die Kunststoffindustrie den Tiefpunkt durchschritten hat und im laufenden Jahr wieder wachsen wird. Ein steigender Erdölpreis könnte allerdings den Aufschwung abbremsen. Importe und Exporte In Mio. CHF, gleitende Summe (4 Quartale) Die Gummiwaren verzeichnen aufgrund der hohen Importe an Reifenprodukten stets ein Handelsbilanzdefizit. Bei den Kunststoffwaren kippte die seit 1996 positive Handelsbilanz 2005 ins Negative. Seither vergrösserte sich das Defizit kontinuierlich besonders stark im Nachgang der Finanzkrise. 6'000 5'000 4'000 3'000 2'000 1' Quelle: Eidgenössische Zollverwaltung Exporte Gummiwaren Importe Gummiwaren Exporte Kunststoffwaren Importe Kunststoffwaren Die Kunststoffindustrie (NOGA 22) stellt Gummiwaren (NOGA 221) und Kunststoffwaren (NOGA 222) her. Knapp 95% der Beschäftigten arbeiten in der Herstellung von Kunststoffwaren. Davon ist je ein Fünftel in der Herstellung von Verpackungsmitteln und Baubedarfsartikeln tätig. Ein weiteres Fünftel stellt Platten, Folien, Schläuche und Profile her. Die restlichen 40% produzieren sonstige Kunststoffwaren wie z.b. Geschirr und Toilettenartikel. Swiss Issues Branchen 18

19 Metallindustrie Mittelfristige Chancen-Risiken-Bewertung: 1.5 Unterdurchschnittlich Beschäftigte: 95'600 Bruttowertschöpfung: 10.1 Mrd. CHF Arbeitsproduktivität: 102'400 CHF Industrieproduktion, Bautätigkeit, Energie- und Rohstoffpreise, Trend zur Energieeffizienz, Wechselkurse Konzentriert (Metallerzeugung), vorwiegend kleinbetrieblich strukturiert (Metallerzeugnisse) Anbieter von innovativen, energiesparenden Metalllösungen Die Metallindustrie ist in erster Linie eine Vorleistungsindustrie. Zu den Hauptabnehmern gehören Unternehmen aus anderen Industriebranchen, wie dem Maschinen- und Fahrzeugbau sowie der Elektro- oder der Präzisionsinstrumentenindustrie (u.a. Medizinaltechnik, Uhrenindustrie). Die Abhängigkeit von diesen stark zyklischen Branchen macht die Metallindustrie selbst relativ konjunkturanfällig. Etwas stabiler zeigt sich die Nachfrage der Bauwirtschaft nach Produkten des Stahl- und Leichtmetallbaus sowie nach Schmiede- und Schlossereiwaren. Der Absatz von Waffen und Munition wird seinerseits von den weltweiten Rüstungsbudgets bestimmt. Die Metallindustrie (und dabei insbesondere die Metallerzeugung) ist eine rohstoff- und energieintensive Branche. Preisentwicklungen bei Rohmaterial (Rohmetall, Schrott) und Energie haben daher einen erheblichen Einfluss auf die Produktionskosten. Der Trend zur Energieeffizienz stellt die Branche vor Herausforderungen. Wenn es auf Eigenschaften wie Gewicht, Isolierfähigkeit oder Rezyklierbarkeit ankommt, stehen Metallprodukte vermehrt in Konkurrenz mit alternativen Werkstoffen wie Kunststoff oder Textilmaterialien. Zukunftspotenzial bieten deshalb insbesondere innovative Metallanwendungen, welche zu Energieeinsparungen beitragen, wie Leichtmetalllösungen oder reibungsreduzierende Oberflächenbeschichtungen. Die Schweizer Metallindustrie weist eine heterogene Branchenstruktur auf. Während die Metallerzeugung durch mittlere und Grossunternehmen dominiert wird, prägen KMU die Herstellung von Metallerzeugnissen. Angesichts der teilweise hohen Transportkosten für Metallelemente spielt die physische Nähe zu den Kunden eine grosse Rolle. Hauptabsatzmarkt ist daher die Schweiz. Bestimmte Subbranchen (Aluminium, Werkzeuge, Waffen und Munition) weisen eine höhere Exportorientierung auf. Über 80% der Ausfuhren gehen nach Europa, über 60% alleine in die umliegenden Länder Deutschland, Italien, Frankreich und Österreich. Rund 70% der Importe kommen aus denselben Ländern. Demzufolge hat der Euro- Wechselkurs einen massgeblichen Einfluss. Die globale Metallbranche ist generell durch einen starken Preisdruck geprägt, welcher sich mit dem Aufkommen neuer Mitbewerber aus Asien noch verschärft. Die besten Chancen für Schweizer Firmen bieten daher die Abkehr von Standardprodukten und die Spezialisierung auf komplexere Nischenprodukte, was jedoch hohe Investitionen erfordert. Unsere Chancen-Risiken- Bewertung fällt für die Branche insgesamt unterdurchschnittlich aus. Die Schweizer Metallindustrie stand 2012 mehrheitlich unter Druck. Zwar dürfte sich die solide hiesige Baukonjunktur in einigen Bereichen stabilisierend ausgewirkt haben, der schwache Geschäftsgang in vielen Abnehmerbranchen, die Konjunkturflaute im Hauptexportmarkt Europa sowie der Importdruck durch den starken Franken belasteten indes die meisten Sparten. Die frühzyklische Metallbranche dürfte 2013 von der erwarteten moderaten Erholung der Wirtschaft profitieren. Produzentenpreise und Weltmarktpreise für Metalle Produzentenpreise: Index Dez = 100; London Metal Exchange Index: durchschnittliche Monatswerte Die Produzentenpreise der Schweizer Metallindustrie und dabei insbesondere der Metallerzeugung werden durch die Entwicklung der Weltmarkpreise für Metalle massgebend beeinflusst und weisen entsprechend starke Schwankungen auf. Der kräftige Rohstoffpreisanstieg der Jahre wurde durch den starken Franken jedoch weitgehend abgefedert Produzentenpreise Metallerzeugung Produzentenpreise Metallerzeugnisse LME-Preisindex für Basismetalle (rechte Achse) Quelle: Bundesamt für Statistik, Bloomberg 5'500 5'000 4'500 4'000 3'500 3'000 2'500 2'000 1'500 1'000 Zur Metallbranche gehören die Metallerzeugung und -bearbeitung (NOGA 24) sowie die Herstellung von Metallerzeugnissen (NOGA 25). Letztere stellt 85% der Beschäftigung. Die Metallerzeugung und -bearbeitung umfasst das Schmelzen und Legieren von Metallen sowie ihre Verarbeitung zu Halbzeugen. Die Herstellung von Metallerzeugnissen wird von den mechanischen Werkstätten, dem Stahl- und Leichtmetallbau sowie der Werkzeugproduktion dominiert. Ebenfalls zur Branche gehören zum Beispiel die Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen sowie von Waffen und Munition. Swiss Issues Branchen 19

20 Elektronik Mittelfristige Chancen-Risiken-Bewertung: 0.0 Durchschnittlich Beschäftigte: 28'000 Bruttowertschöpfung: 5.6 Mrd. CHF Arbeitsproduktivität: 184'900 CHF Industrieproduktion, technologischer Fortschritt, Rohstoffpreise Exportorientiert, forschungs- und kapitalintensiv, konzentriert Technologieführer im Halbleiter- und Sensorbereich, Anbieter mit Know-how in mobiler Netzwerktechnik Die Schweizer Elektronikbranche fokussiert stark auf die Produktion von elektronischen Bauteilen. Besonders stark vertreten sind die Halbleiter- und die Sensortechnik. Auf der Nachfrageseite stehen Unternehmen aus der Herstellung von elektronischen und elektrischen Geräten, der Präzisionsinstrumentenindustrie, der Gebäudetechnik sowie dem Maschinen- und Fahrzeugbau. Die Schweizer Halbleiterindustrie ist ein wichtiger Zulieferer des Energiesektors, insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien. Aufgrund der Abhängigkeit von der Industrieproduktion reagiert der Geschäftsgang bei den elektronischen Bauteilen stark auf konjunkturelle Schwankungen. Der Geschäftsgang in der zweitgrössten Subbranche der Herstellung von Telekommunikationsgeräten hängt sehr stark von der Investitionstätigkeit ihrer Kunden ab, weist jedoch aufgrund der weniger zyklischen Nachfrage der öffentlichen Hand (Verteidigung, Verkehr) und der Telekommunikationsunternehmen weniger starke Schwankungen auf. Die Elektronik ist stark exportorientiert. Über 60% des Umsatzes wird im Ausland erzielt. Die wichtigsten Abnehmer sind die EU mit Deutschland als Hauptabsatzmarkt, die USA und China. Rund die Hälfte der Exporte sind elektronische Bauteile. Die Branche ist sehr forschungs- und kapitalintensiv. Hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung sind notwendig, um mit dem Innovationstempo und der internationalen Konkurrenz mitzuhalten. In Kombination mit Investitionen in hochspezialisierte Produktionsanlagen ist es möglich, einen Technologievorsprung gegenüber der ausländischen Konkurrenz von mehreren Jahren zu erlangen. Die Branche ist relativ stark konzentriert. Mittel- und Grossunternehmen beschäftigen über 80% der Arbeitnehmer. Der immense internationale Preisdruck machte die Auslagerung von arbeitsintensiven Produktionsschritten in Billiglohnländer unabdingbar. Dieser Umstand hat die Schweizer Hersteller in die Produktion von qualitativ hochwertigen und wissensintensiven Produkten für Nischenmärkte gedrängt. Der zunehmende Mangel an Fachkräften stellt deshalb für die Elektronikbranche ein besonders grosses Risiko dar. Die Unsicherheiten bei der Preis- und Angebotsentwicklung auf den Rohstoffmärkten belasten die Branche zusätzlich. China, dessen Marktanteil bei seltenen Erden über 90% beträgt, könnte seine Vormachtstellung erneut ausnützen wie 2010, als die Exporte beschränkt wurden. Preissteigerungen bei den Rohstoffen und der Druck der ausländischen Konkurrenz werden anhalten, weshalb wir das mittelfristige Chancen-Risiken-Verhältnis der Elektronikbranche als durchschnittlich einschätzen. Das unsichere konjunkturelle Umfeld in den meisten Absatzmärkten sorgte 2012 für eine zurückhaltende Nachfrage nach Schweizer Elektronikprodukten. Der 2011 einsetzende Exportrückgang konnte jedoch gestoppt werden; im Jahresverlauf 2012 entwickelten sich die Ausfuhren weitgehend stabil auf tieferem Niveau. Nach wie vor belastete der Preisdruck die Umsätze: Im Jahresdurchschnitt 2012 lagen die Produzentenpreise der Schweizer Elektronikhersteller über 3% tiefer als im Vorjahr. Die Elektronik gilt als frühzyklische Branche. Sie dürfte 2013 als eine der ersten von der erwarteten leichten Konjunkturbeschleunigung profitieren. Exporte In Mio. CHF, gleitende Summe (4 Quartale); Veränderung zum Vorjahr in Prozent Die Exporte der Schweizer Elektronikbranche reagieren sehr stark auf Änderungen im weltweiten Konjunkturumfeld. Veränderungsraten im zweistelligen Prozentbereich sind üblich standen hohe Zuwächse bei elektronischen Bauelementen starken Rückgängen in den übrigen Subbranchen gegenüber. Der jüngste Einbruch 2011 betraf die Gesamtbranche, allen voran die Hersteller von Telekommunikationsgeräten sowie von elektronischen Bauteilen. 4'500 4'000 3'500 3'000 2'500 2'000 1'500 1'000 Veränderung zum Vorjahr (rechte Achse) Exporte * 2006* 2007* % -20% -30% -40% Quelle: Eidgenössische Zollverwaltung; *Werte durch Reexportaktivitäten im Rahmen eines Mehrwertsteuerbetrugs verzerrt Die Elektronik (NOGA 261 bis 264) umfasst die Herstellung von elektronischen Bauteilen und Leiterplatten die knapp 80% der Branchenbeschäftigung ausmacht, von Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsgeräten sowie die Unterhaltungselektronik. 40% 30% 20% 10% 0% Swiss Issues Branchen 20

Branchenhandbuch 2015 Strukturen und Perspektiven

Branchenhandbuch 2015 Strukturen und Perspektiven Swiss Issues Branchen Branchenhandbuch 2015 Strukturen und Perspektiven Impressum Herausgeber Giles Keating Head of Research and Deputy Global CIO Tel. +41 44 332 22 33 E-Mail: giles.keating@credit-suisse.com

Mehr

Branchenhandbuch 2014 Strukturen und Perspektiven

Branchenhandbuch 2014 Strukturen und Perspektiven Economic Research Swiss Issues Branchen Branchenhandbuch 2014 Strukturen und Perspektiven Impressum Herausgeber Giles Keating Head of Research and Deputy Global CIO +41 44 332 22 33 giles.keating@credit-suisse.com

Mehr

Die Schweiz und die Frankenstärke: Herausforderungen

Die Schweiz und die Frankenstärke: Herausforderungen Die Schweiz und die Frankenstärke: Herausforderungen Prognose Rundschau, Kanton Thurgau 24. Juni 2015 Serge Gaillard, Direktor EFV Aufbau Wieso ist die Schweiz gut durch die Finanz- und Schuldenkrise gekommen?

Mehr

ICT-Nation Schweiz 2015 Trends, Zahlen, Fakten

ICT-Nation Schweiz 2015 Trends, Zahlen, Fakten ICT-Nation Schweiz 2015 Trends, Zahlen, Fakten Georg Ständike, Norman Briner, Pascal Sieber im Dezember 2014 2 2014 Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung, Bearbeitung, Übersetzung, Vervielfältigung und

Mehr

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012 Marcel Koller Chefökonom Highlights September 2012 Makroökonomisches Umfeld Globale Konjunktur: Erste vorsichtige Anzeichen einer Stabilisierung USA

Mehr

Iconomix-Fachtagung 3. September 2011. Romain Baeriswyl Schweizerische Nationalbank

Iconomix-Fachtagung 3. September 2011. Romain Baeriswyl Schweizerische Nationalbank Iconomix-Fachtagung 3. September 2011 Romain Baeriswyl Schweizerische Nationalbank Übersicht 1. Die Schweiz als kleine, offene Volkswirtschaft in der Mitte Europas a. Bedeutung des Exportsektors für die

Mehr

Unternehmenskooperation und andere richtungsweisende Trends der Internationalisierung

Unternehmenskooperation und andere richtungsweisende Trends der Internationalisierung Unternehmenskooperation und andere richtungsweisende Trends der Internationalisierung Daniel Küng, CEO von Osec Business Network Switzerland Europa Forum Luzern, 30. Oktober 2006 Facts und Trends zum Aussenhandel

Mehr

Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life

Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life «Ein gutes Verständnis der schweizerischen Geldpolitik ist für Kreditnehmer und Kreditgeber von Frankenkrediten

Mehr

abcdefg Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Mediengespräch

abcdefg Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Mediengespräch abcdefg Mediengespräch Zürich, 14. Dezember 2006 Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Wie Sie unserer Medienmitteilung entnehmen können, erhöht die Schweizerische Nationalbank das Zielband für

Mehr

Vortragspräsentation: Perspektiven der IT-Technology

Vortragspräsentation: Perspektiven der IT-Technology Vortragspräsentation: Perspektiven der IT-Technology Dr. Hans-Joachim Frank Deutsche Bank Research 90er\Forum\Frank\ITFrankfurt_61102 \1 Frankfurt am Main, November 2002 Agenda 1. Wie sieht das wirtschaftliche

Mehr

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan Schillerstr. 59 10 627 Berlin E-Mail: info@berlin-institut.org Tel.: 030-22 32 48 45 Fax: 030-22 32 48 46 www.berlin-institut.org Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China,

Mehr

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 28. Februar 2013 Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Das Jahr 2012 endete mit einem konjunkturell schwachen Quartal, im laufenden Jahr

Mehr

TAG DER TOURISMUSWIRTSCHAFT MITTWOCH, 29. FEBRUAR 2012 PARTNERSCHAFT. POLITIK. QUALITÄT.

TAG DER TOURISMUSWIRTSCHAFT MITTWOCH, 29. FEBRUAR 2012 PARTNERSCHAFT. POLITIK. QUALITÄT. TAG DER TOURISMUSWIRTSCHAFT MITTWOCH, 29. FEBRUAR 2012 PARTNERSCHAFT. POLITIK. QUALITÄT. PROGRAMM 12:45 Uhr Apéro 13:10 Uhr Begrüssung, Einleitung NR Dominique de Buman, Präsident STV-FST Einfluss des

Mehr

5. Das Standardmodell der realen Außenhandelstheorie

5. Das Standardmodell der realen Außenhandelstheorie 5. Das Standardmodell der realen Außenhandelstheorie 1) Ricardo-Modell: komparativer Vorteil als Ursache der Spezialisierung; keine Aussagen über die Einkommensverteilung. 2) Das modifizierte Ricardo-Modell:

Mehr

Branchenportrait Life Science Zürich

Branchenportrait Life Science Zürich Branchenportrait Life Science Zürich Bedeutung der Life Science Industrie für den Kanton Zürich Zürich, 30. September 2013 Martin Eichler Chefökonom Larissa Müller Wissenschaftliche h Mitarbeiterin, i

Mehr

Weiterhin gute Finanzierungsbedingungen

Weiterhin gute Finanzierungsbedingungen Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 27. August 2012 Weiterhin gute Finanzierungsbedingungen Die deutschen Unternehmen profitieren aktuell von ausgesprochen guten Finanzierungsbedingungen. Sie haben einen

Mehr

INFORMATIONEN FÜR PRESSE, FUNK UND FERNSEHEN

INFORMATIONEN FÜR PRESSE, FUNK UND FERNSEHEN INFORMATIONEN FÜR PRESSE, FUNK UND FERNSEHEN Ihr Ansprechpartner Björn Cukrowski E-Mail bjoern.cukrowski@coburg.ihk.de Tel. 09561/74 26-27 Datum 10.10.2014 IHK-Konjunkturumfrage zum Herbst 2014: Weiterhin

Mehr

Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004!

Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004! ÖsterreichReport Konzernvolkswirtschaft und Marktanalysen http://economicresearch.ba-ca.com X P L I C I T Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004! August 2004 Ein Mitglied der

Mehr

Pressekonferenz zur Hannover Messe 2014 am 8. April 2014. Auftragseingänge Ausgewählte Abnehmerbranchen in D

Pressekonferenz zur Hannover Messe 2014 am 8. April 2014. Auftragseingänge Ausgewählte Abnehmerbranchen in D -Fachverband Automation Pressekonferenz zur Hannover Messe 2014 am 8. April 2014 Dr.-Ing. Gunther Kegel Vorsitzender des Vorstands Fachverband Automation, Vorsitzender der Geschäftsführung Pepperl+Fuchs

Mehr

Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1

Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1 Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1 Übersicht Wer handelt mit wem? Das Gravitationsmodell Einfluss der Größe einer Volkswirtschaft auf den Handel Weitere Faktoren, die den Handel beeinflussen Entferungen

Mehr

Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen Sachsen-Anhalts im Jahr 2007

Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen Sachsen-Anhalts im Jahr 2007 11 Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen s im Jahr 2007 Birgit Mushacke-Ulrich Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen s im Jahr 2007 Teil

Mehr

Sonderthema. Investmentstrategie. November 2014

Sonderthema. Investmentstrategie. November 2014 Investmentstrategie Sonderthema November 2014 Thema des Monats: Gute Aussichten für europäische Gewerbeimmobilien Mieten an den meisten Standorten im Aufwärtstrend Europäischer Gewerbeimmobilienmarkt am

Mehr

Swiss Issues Branchen Branchenhandbuch 2011 Strukturen und Perspektiven. Economic Research

Swiss Issues Branchen Branchenhandbuch 2011 Strukturen und Perspektiven. Economic Research Swiss Issues Branchen Branchenhandbuch 2011 Strukturen und Perspektiven Economic Research Impressum Herausgeber Martin Neff, Head Credit Suisse Economic Research Uetlibergstrasse 231, CH-8070 Zürich Kontakt

Mehr

Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2014 4. November 2014, 10:00 Uhr

Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2014 4. November 2014, 10:00 Uhr 4. November 2014 - Es gilt das gesprochene Wort - Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG 4. November 2014, 10:00 Uhr Guten Morgen, meine Damen und Herren! Auf fünf Punkte gehe

Mehr

Struktur, Performance und Perspektiven des Wirtschaftsraums Muri und des Oberen Freiamts

Struktur, Performance und Perspektiven des Wirtschaftsraums Muri und des Oberen Freiamts Struktur, Performance und Perspektiven des Wirtschaftsraums Muri und des Oberen Freiamts Wirtschaftsanlass 2010 Festsaal Kloster Muri, 28. Oktober 2010 Thomas Schoder Geschäftsleitung Struktur, Performance

Mehr

Swiss Issues Branchen Branchenhandbuch 2007 Strukturen und Perspektiven

Swiss Issues Branchen Branchenhandbuch 2007 Strukturen und Perspektiven Swiss Issues Branchen Branchenhandbuch 2007 Strukturen und Perspektiven Impressum Herausgeber Credit Suisse Economic Research Uetlibergstrasse 231, CH-8070 Zürich Kontakt branchen.economicresearch@credit-suisse.com

Mehr

Die Industrie ein starker Partner für Berlin. Industrie in Berlin warum? Fragen und Fakten präsentiert die IHK Berlin

Die Industrie ein starker Partner für Berlin. Industrie in Berlin warum? Fragen und Fakten präsentiert die IHK Berlin Die Industrie ein starker Partner für Berlin Industrie in Berlin warum? Fragen und Fakten präsentiert die IHK Berlin Wohlstand Lösungen attraktiv Karriere Netzwerk urban nachhaltig Produktion Nachbar Industrie

Mehr

Entwicklung des Kreditvolumens an Nichtbanken im Euroraum

Entwicklung des Kreditvolumens an Nichtbanken im Euroraum Entwicklung des Kreditvolumens an Nichtbanken im Die durchschnittliche Jahreswachstumsrate des Kreditvolumens an Nichtbanken im lag im Jahr 27 noch deutlich über 1 % und fiel in der Folge bis auf,8 % im

Mehr

Indikatoren der nationalen und internationalen Konjunktur. Land Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2014 Jahr 2015

Indikatoren der nationalen und internationalen Konjunktur. Land Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2014 Jahr 2015 WIFO - Monatsreport Mai 2014 Indikatoren der nationalen und internationalen Konjunktur Prognosen der Europäischen Kommission Land BIP-Wachstum (%) Arbeitslosenquote (%) Öff. Haushaltsdefizit (% BIP) Jahr

Mehr

Branchenstudie: Landverkehr und Logistik 2011

Branchenstudie: Landverkehr und Logistik 2011 Branchenstudie: Landverkehr und Logistik 2011 Anstieg der Insolvenzen um 8 Prozent auf 169 Fälle Anstieg der Neugründungen um 11 Prozent auf 1016 Firmen Überdurchschnittliches Konkursrisiko und unterdurchschnittliche

Mehr

Der Verfall der terms of trade für die sich industrialisierende Länder des Südens.

Der Verfall der terms of trade für die sich industrialisierende Länder des Südens. Der Verfall der terms of trade für die sich industrialisierende Länder des Südens. Anmerkungen zum jüngsten UNCTAD Handels- und Entwicklungsbericht Thomas Kalinowski Der jüngste UNCTAD Handels- und Entwicklungsbericht

Mehr

Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864. Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort

Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864. Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864 Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort Anfrage des Abgeordneten Dr. Stephan Siemer (CDU), eingegangen am 22.07.2014 Wie haben

Mehr

GfK Switzerland / VSV Der Schweizer Online- und Versandhandel 2011 15. März 2012. Der Schweizer Online- und Versandhandel 2011

GfK Switzerland / VSV Der Schweizer Online- und Versandhandel 2011 15. März 2012. Der Schweizer Online- und Versandhandel 2011 1 Der Schweizer Online- und Versandhandel 2011 Der Inhalt 2 1. Gesamtmarkt Detailhandel 2. Der Markt Online- und Versandhandel 3. Fokusbefragung VSV-Mitglieder - Gesamtbetrachtung - Fokus B2C 4. Ausblick

Mehr

Weltwirtschaftlicher Ausblick und Auswirkungen auf den Schweizer Tourismus

Weltwirtschaftlicher Ausblick und Auswirkungen auf den Schweizer Tourismus Weltwirtschaftlicher Ausblick und Auswirkungen auf den Schweizer Tourismus 3. April 2012 Nicole Brändle Schlegel Leiterin Branchenanalysen Credit Suisse 3.4.2012 Slide 1 Auch Prognosen sind volatil BIP-Prognose

Mehr

Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei

Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei Dr. Manuel Rupprecht, Abteilung Geldpolitik und monetäre Analyse, Zentralbereich

Mehr

Der IT-Markt in Deutschland nach Branchen, 2011-2016

Der IT-Markt in Deutschland nach Branchen, 2011-2016 Der IT-Markt in Deutschland nach Branchen, 2011-2016 Analyst: Mark Alexander Schulte Studie GY02U September 2012 INHALTSVERZEICHNIS Abstract 1 Management Summary 2 Einleitung 4 Methodik 5 Trends und Prognosen...

Mehr

Prognose der österreichischen Wirtschaft 2013 2015

Prognose der österreichischen Wirtschaft 2013 2015 Wien, am 17. Dezember 2013 Prognose der österreichischen Wirtschaft 2013 2015 Allmählich zu neuem Wachstum Sperrfrist: Donnerstag, 19. Dezember 2013, 11:00 Uhr Im Einklang mit der schwachen internationalen

Mehr

Trotz Bilanzkonsolidierung der Kreditinstitute geringfügiges Wachstum von Einlagen und Krediten von privaten Haushalten

Trotz Bilanzkonsolidierung der Kreditinstitute geringfügiges Wachstum von Einlagen und Krediten von privaten Haushalten Trotz Bilanzkonsolidierung der Kreditinstitute geringfügiges Wachstum von Einlagen und Krediten von privaten Haushalten Wesentliche Entwicklungen im inländischen Finanzwesen Jänner bis August Norbert Schuh

Mehr

Anzeichen konvergierender Entwicklungen

Anzeichen konvergierender Entwicklungen Auszug aus dem Jahresgutachten 214/15 Anzeichen konvergierender Entwicklungen in den Mitgliedstaaten Textziffern 217 bis 223 Strukturelle Anpassung und geldpolitische Lockerung im Euro-Raum Kapitel 4 II.

Mehr

Executive Summary Ein Gesundheitssatellitenkonto für Österreich (ÖGSK)

Executive Summary Ein Gesundheitssatellitenkonto für Österreich (ÖGSK) Executive Summary Ein Gesundheitssatellitenkonto für Österreich (ÖGSK) In der öffentlichen Diskussion wurde bisher Gesundheit vorwiegend als Kostenfaktor wahrgenommen, und auch in den Rechenwerken der

Mehr

Weltweite Unternehmensinsolvenzen: Europa gefährdet

Weltweite Unternehmensinsolvenzen: Europa gefährdet Weltweite Unternehmensinsolvenzen: Europa gefährdet D&B analysiert Firmenkonkurse mit globalem Insolvenzindex Nordamerika und nordische Länder stehen gut da Im Q4/2011 zeigte sich bei den Unternehmensinsolvenzen

Mehr

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart ConTraX Real Estate Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche ) Der Investmentmarkt im Bereich gewerbliche wurde im Jahr 2005 maßgeblich von ausländischen Investoren geprägt. Das wurde auch so erwartet.

Mehr

CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT ZENTRALEUROPA!

CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT ZENTRALEUROPA! CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT ZENTRALEUROPA! ENTDECKEN SIE JETZT ZENTRALEUROPA. GEBÜHRENFREI INTERNATIONALE AKTIEN HANDELN! WILLKOMMEN BEI DER SECHSTEN ETAPPE UNSERER WELTREISE! Während

Mehr

Neue Technologien und Produktivität im Euro Währungsgebiet und USA

Neue Technologien und Produktivität im Euro Währungsgebiet und USA Neue Technologien und Produktivität im Euro Währungsgebiet und USA auf Grundlage des EZB Monatsberichtes Juli 2001 1. Was sind Neue Technologien (IuK)? Information:...das Wissen über Sachverhalte und Vorgänge

Mehr

Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Versicherungsstandortes t Zürich

Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Versicherungsstandortes t Zürich Kanton Zürich Volkswirtschaftsdirektion Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Versicherungsstandortes t Zürich Einführungsreferat von Regierungsrat Ernst Stocker Tagung zur Bedeutung der Versicherungen

Mehr

Hamburger Kreditbarometer

Hamburger Kreditbarometer Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer Konjunkturumfrage, 1. Quartal 2010 Der Aufwärtstrend in der Hamburger Wirtschaft hält insgesamt an, so das Ergebnis der Handelskammer

Mehr

Aussichten der Schweizer Wirtschaft 2014

Aussichten der Schweizer Wirtschaft 2014 Lehrstuhl Marketing Institut für Betriebswirtschaftslehre Aussichten der Schweizer Wirtschaft 214 Ergebnisse der Konjunkturstudie Andrew Mountfield Prof. Dr. H.P. Wehrli Zürich, Januar 214 Inhalt Management

Mehr

Das makroökonomische Grundmodell

Das makroökonomische Grundmodell Universität Ulm 89069 Ulm Germany Dipl.-Kfm. hilipp Buss Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Wintersemester 2013/2014

Mehr

HDE-Konjunktur-Pressekonferenz

HDE-Konjunktur-Pressekonferenz HDE-Konjunktur-Pressekonferenz 3. September 2014, Düsseldorf mit Ergebnissen der HDE-Konjunkturumfrage Sommer 2014 1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaft Bruttoinlandsprodukt im 2. Quartal

Mehr

Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2015

Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2015 Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2015 Pressemitteilung Sperrfrist: Donnerstag, 16.04.2015, 11.00 Uhr 16. April 2015 Gemeinschaftsdiagnose im Frühjahr 2015: Kräftiger Aufschwung dank günstigem Öl und schwachem

Mehr

Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld

Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld Peter Heckl Leiter Unternehmenskunden Regionalbereich Filder Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen Zweitgrößte Sparkasse in Baden-Württemberg

Mehr

Swiss Issues Branchen Kreditmarkt Schweiz Monitor Gesamtjahr 2010

Swiss Issues Branchen Kreditmarkt Schweiz Monitor Gesamtjahr 2010 Swiss Issues Branchen Kreditmarkt Schweiz Monitor Gesamtjahr März 2011 Impressum Herausgeber Martin Neff, Head Credit Suisse Economic Research Uetlibergstrasse 231, CH-8070 Zürich Kontakt branchen.economicresearch@credit-suisse.com

Mehr

Wenig Bewegung auf dem Zürcher Arbeitsmarkt

Wenig Bewegung auf dem Zürcher Arbeitsmarkt Kanton Zürich Volkswirtschaftsdirektion Medienmitteilung 9. Juni 2015 Entwurf 05.06.2015 16:31 Kommunikationsabteilung des Regierungsrates kommunikation@sk.zh.ch www.zh.ch Wenig Bewegung auf dem Zürcher

Mehr

Swiss Issues Branchen Kreditmarkt Schweiz Monitor Gesamtjahr 2008

Swiss Issues Branchen Kreditmarkt Schweiz Monitor Gesamtjahr 2008 Swiss Issues Branchen Kreditmarkt Schweiz Monitor Gesamtjahr 2008 März 2009 Impressum Herausgeber Credit Suisse Economic Research Uetlibergstrasse 231, CH-8070 Zürich Kontakt branchen.economicresearch@credit-suisse.com

Mehr

Leichter Rückgang des Unternehmervertrauens im August

Leichter Rückgang des Unternehmervertrauens im August 5-8-25 Links NBB.Stat Allgemeine Informationen Monatliche Konjunkturerhebung bei den Unternehmen - August 5 Leichter Rückgang des Unternehmervertrauens im August Das Konjunkturbarometer der Belgischen

Mehr

Deka-Deutschland Balance Kundenhandout. Oktober 2011

Deka-Deutschland Balance Kundenhandout. Oktober 2011 Deka-Deutschland Balance Kundenhandout Oktober 2011 1 In Deutschlands Zukunft investieren Die Rahmenbedingungen stimmen Geographische Lage Deutschland profitiert von der zentralen Lage. Diese macht das

Mehr

Länderprofil Schweiz Demografischer Wandel

Länderprofil Schweiz Demografischer Wandel Länderprofil Schweiz Demografischer Wandel Im Laufe der nächsten 25 Jahre altert die Bevölkerung der Schweiz in allen Kantonen stark. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung wird 2050 voraussichtlich 65 Jahre

Mehr

Vom Exportweltmeister zur Stärkung der Binnenwirtschaft Wo können neue Arbeitsplätze entstehen? Berlin, 29. April 2010 Dr. Michael Dauderstädt

Vom Exportweltmeister zur Stärkung der Binnenwirtschaft Wo können neue Arbeitsplätze entstehen? Berlin, 29. April 2010 Dr. Michael Dauderstädt Vom Exportweltmeister zur Stärkung der Binnenwirtschaft Wo können neue Arbeitsplätze entstehen? Berlin, 29. April 2010 Dr. Michael Dauderstädt Struktur meiner Präsentation Wachstumsmodell gesucht Exportorientierung:

Mehr

Kreditinstitute: Rückläufige Bilanzsumme und gebremstes Kreditwachstum

Kreditinstitute: Rückläufige Bilanzsumme und gebremstes Kreditwachstum Kreditinstitute: Rückläufige Bilanzsumme und gebremstes Kreditwachstum Wesentliche Entwicklungen im inländischen Finanzwesen im ersten Quartal Norbert Schuh Trotz historisch niedriger Zinssätze kam es

Mehr

Berlin mit höchstem Zuwachs in ITK-Branche Schwache Finanzbranche bremst Frankfurt aus Immobilienwirtschaft mit wenig Beschäftigungsaufbau

Berlin mit höchstem Zuwachs in ITK-Branche Schwache Finanzbranche bremst Frankfurt aus Immobilienwirtschaft mit wenig Beschäftigungsaufbau P R E S S E M I T T E I L U N G Neue Untersuchung zu Top-15 Bürostandorten 2,2 Millionen mehr Bürobeschäftigte seit Finanzbranche auf Schrumpfkurs und Immobilienwirtschaft mit wenig Beschäftigungsaufbau

Mehr

IHK-Fachkräftemonitor Bayern

IHK-Fachkräftemonitor Bayern IHK-Fachkräftemonitor Bayern Zentrale Ergebnisse für Bayern und Oberbayern bis in den einzelnen Branchen, Regionen und Berufsgruppen 2013 Angebot: 4.205.000 Nachfrage: 4.45 Engpass: 249.000 Engpass in

Mehr

Inflation oder Deflation? Was ist die größere Gefahr?

Inflation oder Deflation? Was ist die größere Gefahr? Inflation oder Deflation? Was ist die größere Gefahr? Führt ausufernde Staatsverschuldung in Zukunft zu hoher Inflation? Oder führt die Schwäche der makroökonomischen Kräfte zu einem deflationären Szenario?

Mehr

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13)

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13) Kurzfassung: Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13) Das Comeback des US-Dollar, kurzfristig unterbrochen durch die Entscheidung der US- Notenbank die Reduzierung der Anleihekäufe nicht

Mehr

Landwirtschaft ohne Subventionen das Beispiel Neuseeland

Landwirtschaft ohne Subventionen das Beispiel Neuseeland Landwirtschaft ohne Subventionen das Beispiel Neuseeland Vortrag anlässlich der Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung Auf dem Weg zu einer Landwirtschaft ohne Subventionen? am 10. November 2008 in Berlin

Mehr

Keine Kreditklemme in Deutschland

Keine Kreditklemme in Deutschland Februar 2009 Zur Lage der Unternehmensfinanzierung: Keine Kreditklemme in Deutschland Deutschland befindet sich gegenwärtig in einem außergewöhnlich starken und abrupten Wirtschaftsabschwung. Alles in

Mehr

Die Schweiz im globalen Standortwettbewerb: Welche Trümpfe haben wir in der Hand?

Die Schweiz im globalen Standortwettbewerb: Welche Trümpfe haben wir in der Hand? Die Schweiz im globalen Standortwettbewerb: Welche Trümpfe haben wir in der Hand? Präsentation an der Maitagung der Berufsbildung Bern, 28. Mai 2013 Prof. Dr. Aymo Brunetti Universität Bern Inhalt 1. Widerstandsfähige

Mehr

SIPLACE FED Marktprognosen und deren Einflussfaktoren Der Elektronikmarkt heute Stephanie Pepersack Oktober 2014

SIPLACE FED Marktprognosen und deren Einflussfaktoren Der Elektronikmarkt heute Stephanie Pepersack Oktober 2014 SIPLACE FED Marktprognosen und deren Einflussfaktoren Der Elektronikmarkt heute Stephanie Pepersack Oktober 2014 Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich schneller als jemals zuvor? Telekommunikation:

Mehr

Starkes Wachstum und Gewinnsteigerung

Starkes Wachstum und Gewinnsteigerung Jahresabschluss 2014 Medienmitteilung 13. Februar 2015 Starkes Wachstum und Gewinnsteigerung Schindler hat die eingeschlagene Wachstumsstrategie erfolgreich weitergeführt und 2014 mit einem starken vierten

Mehr

Der Weg in die Zinsfalle

Der Weg in die Zinsfalle Der Weg in die Zinsfalle tenen Länder deutlich. Hierbei ist anzumerken, dass die EZB im Gegensatz zu anderen Zentralbanken nicht systematisch Staatsanleihen von Mitgliedsstaaten aufgekauft hat und die

Mehr

IHK-FACHKRÄFTEREPORT 2014

IHK-FACHKRÄFTEREPORT 2014 IHK-FACHKRÄFTEREPORT 214 Ergebnisse für Bayern, Oberbayern und die Wirtschaftsräume In Bayern fehlen aktuell 265. Fachkräfte Bayern boomt. Die prosperierende Wirtschaft im Freistaat erfordert eine hohe

Mehr

Perspektiven M+E Bayerischer Patentkongress

Perspektiven M+E Bayerischer Patentkongress Perspektiven M+E Bayerischer Patentkongress Mittwoch, 29.10.2014 um 13:00 Uhr hbw I Haus der Bayerischen Wirtschaft, Europasaal Max-Joseph-Straße 5, 80333 München Innovation und Patente im Wettbewerb Bertram

Mehr

Die Umfrage fand im September 2011 statt. 205 Mitgliedsunternehmen haben geantwortet.

Die Umfrage fand im September 2011 statt. 205 Mitgliedsunternehmen haben geantwortet. Konjunkturumfrage der IHK Bonn/Rhein-Sieg zum Herbst 2011 Mit der Auswertung der Konjunkturumfrage zum Herbst 2011 präsentiert die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg die Ergebnisse ihrer

Mehr

... China QUANT. Eine aktuelle China-Einschätzung ... 1

... China QUANT. Eine aktuelle China-Einschätzung ... 1 China QUANT Eine aktuelle China-Einschätzung 1 Das aktuelle Umfeld» Die großen Börsen der meisten Industrieländer durchlaufen zur Zeit eine ausgedehnte Konsolidierung. In deren Gefolge haben auch die asiatischen

Mehr

Handel digital ONLINE-MONITOR 2014

Handel digital ONLINE-MONITOR 2014 Handel digital ONLINE-MONITOR 204 3 Multi-Channel Handel Stationärer Handel 70% Guten Tag! BRANCHE KONSOLIDIERT SICH AUCH ONLINE Als Folge von Umsatzverschiebungen weg von stationären Formaten könnten

Mehr

Der Markt für Industrielle Bildverarbeitung in Deutschland

Der Markt für Industrielle Bildverarbeitung in Deutschland Industrial VISION Days 2008 Patrick Schwarzkopf Stellvertretender Geschäftsführer VDMA Robotik+Automation Leiter VDMA Industrielle Bildverarbeitung Der Markt für Industrielle Bildverarbeitung in Deutschland

Mehr

Schwierige Zeiten für Existenzgründer? Mittelständler sagen: Wenn Gründung, dann mit der Sparkasse

Schwierige Zeiten für Existenzgründer? Mittelständler sagen: Wenn Gründung, dann mit der Sparkasse Wirtschaftsbarometer 2/2012 xx Schwierige Zeiten für Existenzgründer? Mittelständler sagen: Wenn Gründung, dann mit der Sparkasse +++ Mittelstand weiter im Stimmungshoch +++ Schritt in die Selbstständigkeit

Mehr

07.15 MONATS REPORT. Juli 2015

07.15 MONATS REPORT. Juli 2015 07.15 MONATS REPORT Juli 2015 Wirtschaftswachstum, Unternehmen 1 Arbeitsmarkt 3 Inflation 5 Außenhandel 6 Tourismus 8 Kreditwesen 9 Obstwirtschaft, Baugewerbe 10 Internationale Konjunktur 11 Autoren Luciano

Mehr

Strukturwandel der österreichischen Wirtschaft - Ziele und Maßnahmen

Strukturwandel der österreichischen Wirtschaft - Ziele und Maßnahmen Strukturwandel der österreichischen Wirtschaft - Ziele und Maßnahmen Pressekonferenz mit Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny Mittelstands-Offensive Motto

Mehr

Herausforderungen an die deutsche Wettbewerbsfähigkeit durch einen neuen Weltenergiemarkt. 13. November 2013 Berlin

Herausforderungen an die deutsche Wettbewerbsfähigkeit durch einen neuen Weltenergiemarkt. 13. November 2013 Berlin Herausforderungen an die deutsche Wettbewerbsfähigkeit durch einen neuen Weltenergiemarkt 13. November 2013 Berlin Energiekosten spielen für die deutsche Industrie eine besondere Rolle Exportorientiert

Mehr

Vorsicht versus Vision: Investitionsstrategien im Mittelstand

Vorsicht versus Vision: Investitionsstrategien im Mittelstand 14. Studie der UnternehmerPerspektiven Vorsicht versus Vision: Investitionsstrategien im Mittelstand Ergebnisse für die chemische und pharmazeutische Industrie UnternehmerPerspektiven 2014 Agenda 1. Untersuchungsdesign

Mehr

Arbeitsgruppe 1: Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2014

Arbeitsgruppe 1: Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2014 Arbeitsgruppe 1: Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2014 Innovationstreiber IKT Zentrale Ergebnisse Veröffentlichung Anfang Dezember 2014 Die Digitale Wirtschaft ist von entscheidender Bedeutung für

Mehr

Monitoring-Report Digitale Wirtschaft

Monitoring-Report Digitale Wirtschaft Monitoring-Report Digitale Wirtschaft Innovationstreiber IKT www.bmwi.de Der aktuelle Monitoring-Report Digitale Wirtschaft Digitale Wirtschaft: IKT und Internetwirtschaft MehrWert- Analyse Internationales

Mehr

Jena: Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern

Jena: Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern : Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern Ergebnisse der Geschäftskundenstudie 2014 Agenda und Rahmenbedingungen der Studie Ziel und Inhalte der Studie: Gewinnung

Mehr

Dienstleistung und Einzelhandel Urbanisierung und Infrastruktur Modernisierung der Industrie Sinkende Energiepreise

Dienstleistung und Einzelhandel Urbanisierung und Infrastruktur Modernisierung der Industrie Sinkende Energiepreise Entwicklungen im Überblick Wirtschaftliche Situation Wachstumstreiber Risiken BIP Wachstum zwischen 7-7,2% Langsame Abschwächung Kerndaten weiterhin stabil Wirtschaftliche Risiken steigen Weitere Stabilisierungsmaßnahmen

Mehr

Cluster Monitor Deutschland

Cluster Monitor Deutschland Cluster Monitor Deutschland Trends und Perspektiven von Unternehmen in regionalen Netzwerken und Clustern Redaktion Dr. Sonja Kind, Dr. Gerd Meier zu Köcker, Michael Nerger Geschäftsstelle Kompetenznetze,

Mehr

Volkswirtschaftslehre inkl. Lösungen

Volkswirtschaftslehre inkl. Lösungen Prüfungsfach: Prüfungsdauer: Volkswirtschaftslehre inkl. en 1 Stunde Maximale Punktzahl 60 Anzahl Aufgabenblätter 8 Anzahl sblätter... Bitte bei den sblättern nicht auf die Rückseite schreiben! Bitte beachten

Mehr

Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf den deutschen Büromarkt

Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf den deutschen Büromarkt Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf den deutschen Büromarkt Dr. Michael Voigtländer, Forschungsstelle Immobilienökonomik Frankfurt am Main, 31. März 2009 Forschungsstelle Immobilienökonomik Das Institut

Mehr

Vorstellung der Ergebnisse der Marktanalyse nachwachsende Rohstoffe durchgeführt im Auftrag von BMEL / FNR

Vorstellung der Ergebnisse der Marktanalyse nachwachsende Rohstoffe durchgeführt im Auftrag von BMEL / FNR Vorstellung der Ergebnisse der Marktanalyse nachwachsende Rohstoffe durchgeführt im Auftrag von BMEL / FNR Papier, Pappe und Kartonage Berlin, 18. März 2014 im Auftrag von: Dieter Hofmann Fraunhofer IAP

Mehr

Kreditgeschäft im Wandel: wie viel Geld braucht Wirtschaftswachstum?

Kreditgeschäft im Wandel: wie viel Geld braucht Wirtschaftswachstum? Kreditgeschäft im Wandel: wie viel Geld braucht Wirtschaftswachstum? Peter Bosek, Privat- und Firmenkundenvorstand der Erste Bank Eine Studie von Macro-Consult im Auftrag der Erste Bank und Sparkassen

Mehr

Unternehmens-Investitionen in Computer- und Kommunikationsprodukte

Unternehmens-Investitionen in Computer- und Kommunikationsprodukte PRESSEINFORMATION Unternehmens-Investitionen in Computer- und Kommunikationsprodukte peilen 100 Mrd. an ITK-Dienstleistungen und Services wachsen nach wie vor überdurchschnittlich Kassel, 15.08.2007 -

Mehr

13. Studie der UnternehmerPerspektiven Neue Märkte, neue Chancen Wachstumsmotor Internationalisierung. 1. Untersuchungsdesign Seite 2

13. Studie der UnternehmerPerspektiven Neue Märkte, neue Chancen Wachstumsmotor Internationalisierung. 1. Untersuchungsdesign Seite 2 13. Studie der UnternehmerPerspektiven Neue Märkte, neue Chancen Wachstumsmotor Internationalisierung Ergebnisse für die chemische und pharmazeutische Industrie Projektteam UnternehmerPerspektiven Agenda

Mehr

09.15 MONATS REPORT. September 2015

09.15 MONATS REPORT. September 2015 09.15 MONATS REPORT September 2015 Wirtschaftswachstum, Unternehmen 1 Arbeitsmarkt 3 Inflation 5 Außenhandel 6 Tourismus 8 Kreditwesen 9 Obstwirtschaft, Baugewerbe 10 Internationale Konjunktur 11 Autoren

Mehr

Österreichische Kreditkunden profitieren von attraktiven Zinskonditionen

Österreichische Kreditkunden profitieren von attraktiven Zinskonditionen Österreichische Kreditkunden profitieren von attraktiven Zinskonditionen Entwicklung der Kundenzinssätze in Österreich und im Euroraum bis März 03 Martin Bartmann Österreich zählt derzeit zu jenen Ländern

Mehr

Wir informieren Sie!

Wir informieren Sie! Wir informieren Sie! 1. Aktuelles vom Markt 2. Portfolio per 3. Bericht des Fondsmanagers per 4. Vermögensaufstellung per 1 AKTUELLES August 2015 24.08.2015 20.08.2015 2 Portfolio Strategische Asset Allokation

Mehr

Quelle: Eurostat (2015): Europäisches System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG), BIP und Hauptkomponenten

Quelle: Eurostat (2015): Europäisches System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG), BIP und Hauptkomponenten Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts in ausgewählten EU-Ländern 2000-2014 Indexdarstellung 2000 = 100, BIP zu konstanten Marktpreisen (Wechselkurse zu 2005 in Euro) 180 170 160 150 140 130 120 110

Mehr

BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050

BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050 BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050 Energieeinsparung und Energieeffizienz München 22.11.2014 Energiedialog Bayern AG 1 Werner Bohnenschäfer BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050 1 Basis der Ergebnisse 2 Entwicklung

Mehr

PSA Peugeot Citroën. Finanzergebnisse des Konzerns 2004: Ziele erreicht Operative Marge IFRS: 4,5 % vom Umsatz

PSA Peugeot Citroën. Finanzergebnisse des Konzerns 2004: Ziele erreicht Operative Marge IFRS: 4,5 % vom Umsatz PSA Peugeot Citroën Finanzergebnisse des Konzerns : Ziele erreicht Operative Marge : 4,5 % vom Umsatz : WICHTIGE DATEN konnten die Absatzzahlen des Konzerns erneut gesteigert und die Markteinführungen

Mehr

Bankenbarometer, Too-big-to-fail und makroprudentielle Aufsicht

Bankenbarometer, Too-big-to-fail und makroprudentielle Aufsicht Es gilt das gesprochene Wort Medienkonferenz vom 5. September 2011 Bankenbarometer, Too-big-to-fail und makroprudentielle Aufsicht Claude-Alain Margelisch, CEO, Schweizerische Bankiervereinigung Sehr geehrte

Mehr

TELEARBEIT IM DORNRÖSCHENSCHLAF AKZEPTIERT, ABER KAUM GENUTZT! 1/08

TELEARBEIT IM DORNRÖSCHENSCHLAF AKZEPTIERT, ABER KAUM GENUTZT! 1/08 TELEARBEIT IM DORNRÖSCHENSCHLAF AKZEPTIERT, ABER KAUM GENUTZT! 1/0 TELEARBEIT IM DORNRÖSCHENSCHLAF AKZEPTIERT, ABER KAUM GENUTZT! Ende der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts haben flexible, externe Beschäftigungsformen

Mehr

Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt

Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, 4. Quartal 2010 Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt Zum Jahresende 2010 hält das Konjunkturhoch

Mehr