Die Erde im Überblick

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1 Die Erde im Überblick Lernziele Kontinente und Ozeane Alte Weltbilder kennen und erklären können Grober Aufbau unseres Sonnensystems kennen Kontinente und Ozeane kennen und benennen können Pro Kontinent die wichtigsten Orte, Gewässer und Gebirge kennen und benennen können Arbeit mit dem Atlas Informationen selbständig im Atlas finden Orientierung im Gradnetz, Koordinaten bestimmen können Die Erde als Planet Ursachen von Tag und Nacht sowie den 4 Jahreszeiten kennen und erklären können Zeitzonen verstehen und erklären können

2 Beurteilung M+U Mäppli Name: Thema: 3P 2P 1P 0P Das Mäppli wird termingerecht abgegeben. Das Titelblatt ist ansprechend und sauber gestaltet. Der Name ist auf dem Umschlag zu finden. Das Mäppli enthält alle Blätter des Dossiers. Die Blätter sind richtig geordnet. Alle Blätter sind mit Fülli, Fineliner ausgefüllt (ausser AB). Die Schrift ist sauber und leserlich. Die Darstellungen sind farblich sauber gestaltet. Punktetotal : / 14P Note: Bemerkungen:

3 Alte Weltbilder https://www.youtube.com/watch?v=bhm- PSA8SMc&list=PLtChQtYYwX2PJhpePn6qOJC1GqyXajEbH&index=1 Schon immer hatte der Mensch das Bedürfnis seinen Ursprung und die Gestalt der der Welt zu kennen. Bereits in der Antike wurden Überlegungen dazu angestellt. Als erstes galt das babylonische Weltbild mit der Erde im Mittelpunkt als richtig. Man sah die Welt als eine Scheibe auf Säulen und den Sternen am kuppelartigen Firmament, umgeben von weiten Meeren. Bald erkannte der Grieche Ptolemäus, dass die Planeten in ringförmigen Bahnen durch den Himmel zogen. Noch immer aber herrschte die Ansicht vor, dass die Erde das Zentrum des Universums sei. Darum wird es ptolemäisches oder geozentrisches Weltbild genannt. Als erster erkannten Kopernikus und Keppler, dass die Sonne im Mittelpunkt unseres Sonnensystems steht und von den Planeten umkreist wird. Wir wissen heute, dass es noch unzählige weitere solche Systeme und Galaxien im Universum gibt. Wir nennen es das heliozentrische Weltbild. Mein Vater erklärt mir jeden Samstag unsere Nachbarschaft.

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5 Kontinente und Ozeane Unsere Erde ist vielgestaltig. Sie besteht aus sieben Kontinenten, die von Meeren umgeben sind. Male die Kontinente mit Hilfe des GeoBuch 1 S.20 entsprechend aus und beschrifte sie zudem. Fülle auch die untenstehende Tabelle mit der gleichen Buchseite aus. Farbe Kontinent Anzahl Staaten Durchschnittliche Staatsgrösse in km 2 Europa km 2 Afrika km 2 Asien km 2 Nordamerika km 2 Südamerika km 2 Australien km 2 Antarktis 0 7 Staaten wollen Gebiete

6 Arbeitsblatt Kontinente Schneide die einzelnen Kontinente aus und stelle sie auf einem separaten Blatt zu einer Weltkarte zusammen. Achte darauf, dass Europa und Afrika ungefähr in der Mitte liegen und die Grössen der dazwischen liegenden Meere in etwas stimmen. Wähle selber einen passenden Titel. Füge das Blatt in dein Mäppli ein.

7 Arbeitsblatt Gebirge, Berge und Gewässer der Erde Trage mit Hilfe des Atlas und der vorherigen Postenarbeit die Namen der Berge und Gebirge (braun) und die der Gewässer (blau) zunächst mit Bleistift ein. Erst nach der Kontrolle werden die entsprechenden Farben verwendet.

8 Arbeitsblatt Länder, Städte und Inseln Trage mit Hilfe des Atlas und der vorherigen Postenarbeit die Namen der Länder (schwarz), der Städte (rot) und der Inseln (schwarz) zunächst mit Bleistift ein. Erst nach der Kontrolle werden die entsprechenden Farben verwendet.

9 Orientierung mit dem Gradnetz Um die Orientierung zu erleichtern ist die Erde mit einem Koordinatensystem, dem Gradnetz eingeteilt worden. Es gibt Längen- und Breitengrade, die zusammen ein Netz bilden. Der Längengrad Null liegt in England (Greenwich), der Breitengrad Null, dort wo die Erde am dicksten ist, liegt auf dem Äquator. Aufgaben Färbe in der ersten Abbildung folgende Linien an und beschrifte sie entsprechend: Die Längengrade grün Die Breitengrade blau Den Äquator und den Nulllängengrad rot

10 Gestalte auch hier Erdkugel mit folgenden Farben und beschrifte sie entsprechend: Die Nordhalbkugel mit hellgrün Die Südhalbkugel mit hellblau Den Nord- und Südpol rot Merke dir die vier Himmelsrichtungen mit dem Sprüchlein nie ohne Seife waschen. Norden Westen Osten Süden

11 Tageszeiten und Jahreszeiten Jeder von uns hat schon erlebt wie die Sonne auf- und untergeht. In Wirklichkeit bewegt sich die Erde im Verlauf eines Jahres einmal um die Sonne. Ausserdem dreht sich unser Planet in 24 Stunden von West nach Ost um die eigene Achse. Diese Rotation bewirkt den Wechsel von Tag und Nacht. Eine Erdhälfte liegt immer im Sonnenschatten. Da die Erdachse schief steht werden einmal die nördliche und dann die südliche Erdhälfte stärker von der Sonne bestrahlt. Im Winter fallen die Strahlen bei uns flacher ein, die Tage sind kurz. im Sommer treffen die Sonnestrahler steiler auf unser Land und sie scheint länger. So entstehen in unseren Breitengraden die vier Jahreszeiten. 21.Juni 21.März 23.September 21.Dezember In Äquatornähe steht die Sonne immer mehr oder weniger senkrecht, darum sind hier die jahreszeitlichen Klimaschwankungen sehr gering.

12 Die Zeitzonen Ursprünglich verfügte jeder größere Ort über seine eigene Uhrzeit, die nach der Sonne synchronisiert wurde. Wenn die Sonne ihren höchsten Punkt über dem Horizont erreichte, war es 12 Uhr mittags. Mit den technischen Erfindung wie Eisenbahn, Dampfschiff, Telegrafie technischen bereitete diese Gewohnheit für die Erstellung von Zeitplänen grosse Schwierigkeiten. In den er Jahren wurden in fast allen europäischen Ländern landesweit einheitliche Zeitenzonen festgelegt. Diese folgten jedoch keinem festen Raster, sondern waren meist auf die Lokalzeit der jeweiligen Hauptstadt bezogen. Ein weltweites Zeitzonensystem wurde zuerst 1879 vom kanadischen Eisenbahningenieur Sir Sandford Fleming ( ) als Eisenbahnzeit vorgeschlagen. Dies führte im Oktober 1884 in Washington, D. C. dazu, dass die Erde zunächst in 24 Stundenzonen von je 15 Längengraden aufgeteilt wurde. Die Differenz zwischen jeder Zone betrug damit 60 Minuten oder eine Stunde und somit 23 Stunden maximal zu der jeweils rückwärts gesehenen, ersten Zeitzone. Auf dieser Konferenz einigte man sich auf den 1883 zur Berechnung der Weltzeit festgesetzten Greenwich-Meridian als Nullmeridian. Die heutigen Zeitzonen weichen wenig von der damaligen Vereinbarung ab und sind folgender Massen festgelegt:

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