Jeder Mensch ist anders: das ist sehr wert-voll

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1 Logo: Leichte Sprache Jeder Mensch ist anders: das ist sehr wert-voll In unserem Büro geht es darum: Menschen sind unterschiedlich. Unterschiedlich heißt: jeder Mensch ist anders. Für uns ist es wichtig: jeder hat die gleichen Chancen. Jeder hat die gleichen Rechte. Egal, wie alt jemand ist. Egal, ob jemand eine Behinderung hat. Egal, aus welchem Land jemand kommt. Egal, ob es ein Mann oder eine Frau ist. Egal, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist. Egal, an welchen Gott jemand glaubt. 1

2 Egal, wenn jemand an keinen Gott glaubt Egal, ob jemand schwul ist. Egal, ob jemand lesbisch ist. Egal, ob jemand arm oder reich ist. Unsere Arbeit im Büro: Wir wollen zeigen: es ist gut verschieden zu sein Wir helfen mit, dass jeder die gleichen Chancen hat Keiner darf schlechter behandelt werden als ein anderer. Keiner darf einen anderen Menschen schlecht behandeln. Bloß weil er anders ist. Diese Arbeit ist überall in der Stadt Erlangen wichtig. Deshalb unterstützt die Stadt diese Ideen. Deshalb hat die Stadt Erlangen unser Büro gegründet. Unser Büro heißt: Büro für Chancen-Gleichheit und Vielfalt Vielfalt ist ein anderes Wort für: unterschiedlich sein. Männer und Frauen sind gleich viel wert Die Stadt Erlangen will: Männer und Frauen sollen die gleichen Rechte haben. Männer und Frauen sollen die gleichen Chancen haben. 2

3 Männer und Frauen sind gleich viel wert. Mädchen und Jungen sind gleich viel wert. Männer sind nicht mehr wert als Frauen. Jungen sind nicht mehr wert als Mädchen. Jeder Mensch ist gleich viel wert wie der andere. Das ist leider noch nicht überall so. Deshalb gibt es in der Stadt Erlangen: eine Gleich-Stellungs-Beauftragte. Das ist ein schweres Wort. Diese Person hat einen Auftrag. Sie soll sich darum kümmern: dass Männer und Frauen gleiche Rechte haben. Dass Männer und Frauen gleiche Chancen haben. Das nennt man Gleichberechtigung. Gleichstellung ist ein anderes Wort für Gleichberechtigung. Die Gleich-Stellungs-Beauftragte arbeitet auch im: Büro für Chancen-Gleichheit und Vielfalt. Alle sind überall dabei Keiner wird ausgeschlossen Die Idee ist: Keiner wird ausgeschlossen. Jeder darf überall mitmachen. 3

4 Beispiele: Alle Kinder gehen auf die gleiche Schule. Es gibt keine Schule mehr nur für Kinder mit Behinderungen. Auch Menschen im Roll-Stuhl können ins Kino. Es gibt keine Hindernisse mehr. Das nennt man Inklusion. Erlangen ist schon ziemlich gut in Inklusion Aber auch wenn man schon ziemlich gut ist: kann man immer noch besser werden. Das ist unser Ziel. Inklusion ist toll. Aber Inklusion klappt nur, wenn alle mitmachen. Wir sind schon viele. Aber vielleicht wollen Sie auch noch mit-machen. Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Tipps. Sie können uns auch sagen: wo es noch nicht so gut klappt. Offen sein für fremde Menschen In Erlangen war es schon immer so: es kamen Menschen aus anderen Ländern. Das hat immer gut geklappt. In Erlangen ist es so: so: hier leben viele Menschen aus fremden Ländern. 4

5 Deswegen ist die Stadt sehr bunt. Es gibt unterschiedliche Gebräuche. Es gibt unterschiedlichen Glauben. Es wird unterschiedlich gekocht. Menschen ziehen sich unterschiedlich an. Man kann viele verschiedene Sprachen auf der Straße hören. Erlangen ist eine moderne Stadt. Für uns ist Unterschiedlich-Sein kein Problem. Wir finden Vielfalt toll. So denken auch die meisten anderen Menschen in Erlangen. Wir wollen, dass es noch mehr werden. Damit Menschen aus fremden Ländern sich wohl fühlen. Damit wir lernen, dass wir alle gleich viel wert sind. Die Menschen aus fremden Ländern können viele Sachen gut. Das ist auch gut für uns. So haben wir alle etwas davon: dass die Menschen in Erlangen so verschieden sind. Jeder lernt vom anderen. 5

6 Keiner darf schlecht behandelt werden Für uns sind alle Menschen wert-voll. Deshalb darf keiner schlechter behandelt werden als andere. Manchmal sind Menschen nicht nett. Es kann sein, dass jemand etwas Böses tut. Zum Beispiel: Jemand schlecht behandeln, weil er anders ist. Jemand nicht gerecht behandeln, weil er anders ist. Dann hilft unser Büro. Jeder, der schlecht behandelt wird, kann sich melden. Es können sich auch Leute melden: die bei unserer Idee mithelfen wollen. Wir machen auch Treffen und Vorträge. Damit alle Leute in Erlangen lernen: jeder Mensch ist gleich viel wert. Es darf niemand schlechter behandelt werden. 6

7 Wir sind gegen Rassismus Rassismus heißt: jemand denkt, er ist mehr wert. Zum Beispiel, weil er weiße Haut hat. Das ist Unsinn. Es gibt keine Sorte Menschen: die mehr wert ist als eine andere. die weniger wert ist als eine andere. Egal, welche Haut-Farbe jemand hat. Egal, aus welchem Land jemand kommt. Alle Menschen sind gleich viel wert. Wir sind gegen Rassismus. Wir arbeiten zusammen mit vielen anderen Büros: die auch gegen Rassismus sind. In Erlangen soll es keinen Rassismus mehr geben. 7

8 Im Büro für Chancen-Gleichheit und Vielfalt arbeiten: Silvia Klein Zimmer Stockwerk, Rathausplatz 1 Silvia Klein ist die Leiterin für den Bereich: offen sein für fremde Menschen. Ihr ist wichtig: Menschen aus fremden Ländern sollen in Erlangen gut leben. Dr. Cornelia Höschele Frau Dr. Höschele ist die Gleich-Stellungs-Beauftragte. Sie kümmert sich darum: dass Männer und Frauen gleich behandelt werden. Sie kümmert sich darum: Erlangen soll eine Stadt mit vielen unterschiedlichen Leuten sein. Alle leben gut zusammen. Sie hilft auch: wenn jemand schlecht behandelt wurde, weil er anders ist. 8

9 Cornelia Basara und Amil Sharifov sind Mit-Arbeiter für den Bereich Inklusion. Till Fichtner Till Fichtner kümmert sich: wenn jemand wegen seines Anders-Seins schlecht behandelt wird. Er arbeitet dafür: keiner soll einen anderen schlecht behandeln. Anders sein ist gut. Alle Menschen sind gleich viel wert. Alle haben die gleichen Rechte. Birgit Zenkel und Margit Mayer arbeiten in der Verwaltung. Sie machen Büro-Arbeiten. Beispiele: Briefe schreiben Pläne machen Listen schreiben Schulungen vorbereiten 9

10 Dieser Text wurde übersetzt vom: Kompetenz-Zentrum Leichte Sprache PARITÄTISCHES Zentrum Marktplatz Westerburg Fon: / Fax: /26 67 Mail: HP: Der Text wurde gemäß den Bestimmungen des Netzwerks Leichte Sprache von Menschen aus der Zielgruppe geprüft. Leitung: Träger: Vera Apel-Jösch, (ass.jur.) DER PARITÄTISCHE, Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland e.v. Feldmannstr Saarbrücken 1.Vors.: Prof. Reiner Feth Landesgeschäftsführer: Wolfgang Krause Vereinsregister: Amtsgericht Saarbrücken VR 2490 Steuer-Nr.: Finanzamt Saarbrücken 040/140/

11 Mitglied im Netzwerk Leichte Sprache Übersetzerin: Vera Apel-Jösch 1. Prüfer: Katrin Weiland (Kompetenz-Zentrum) 2. Prüfer: Prüflesergruppe (Lebenshilfe Altenkirchen) Bilderlizenz: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.v., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel,

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