Agile Implementierung von Social Media oder Enterprise 2.0

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1 gile Implementierung von Social Media oder nterprise Was ist das esondere bei Social Media und nterprise 2.0? mergenz der Vernetzung und ontent- enerierung mergenz ist die spontane erausbildung von neuen igenschaften oder Strukturen auf der Makroebene eines Systems infolge des Zusammenspiels seiner lemente. abei lassen sich die emergenten igenschaften des Systems nicht oder jedenfalls nicht offensichtlich auf igenschaften der lemente zurückführen, die diese isoliert aufweisen. (aus: de.wikipedia.org)

2 Illustration: Social Media und nterprise 2.0 sind gekennzeichnet durch: Kommunikation (logs, Sociale Netzwerke, hats, Twitter, oren, ) kann zu ganz unvorhersehbaren "lawinenartigen" Situationen führen oder es kann gar nichts passieren. otschaftsvermittlung und otschaftsinhalte entziehen sich der Steuerung durch P- oder Marketingverantwortliche oder des Managements s entstehen "emergent" und kaum steuerbare Kommunikationsbeziehungen zwischen existierenden Kunden, möglichen (interessierten) Kunden, Kritikern, "dabeis" und (ev. getarnten) Konkurrenten, an die man gar nicht gedacht hat die "xpertise" verlagert sich weg von einzelnen "Produktexperten" hin zur "beeurteilenden ommunity" (siehe z.. Kommentare in amazon)

3 ? Können Social Media oder nterprise 2.0 Projekte (oder Internetprojekte wie z.. oogle-kampagnen) überhaupt traditionell" abgewickelt werden?.h.: Ist umfassende nalyse Planung aller Schritte gesamthafte Umsetzung möglich? Nein, denn: Mit Social Media oder nterprise 2.0 Plattformen entstehen "komplexe adaptive soziale Systeme". In complexity the relationship between cause and effect can only be perceived in retrospect, but not in advance, the approach is to Probe - Sense - espond and we can sense emergent practice. ynefin framework von ave Snowden, siehe z..: Kurtz,. & Snowden,. 2003, The New ynamics of Strategy: Sense-making in a omplex-omplicated World, IM Systems Journal, vol. 42, no. 3, pp umfassende nalyse Planung aller Schritte gesamthafte Umsetzung! erproben eobachten eagieren agiles Projektmanagement

4 SUM ein exemplarisches "agiles" ramework Jeff Sutherland schuf den Scrum Process Mit dem Wort "Scrum" bezog er sich auf eine 1986 im arvard usiness eview publizierte Studie von Takeuchi und Nonaka, in der "high-performing, cross-functional teams" mit der Scrum- ormation im ugby verglichen wurden. Ken Schwaber fomalisierte den Process für die Software- Industrie in einem rtikel für die OOPSL SUM ein exemplarisches "agiles" ramework er Product Owner erstellt eine erste Version einer priorisierten Liste der gewünschten rgebnisse ( Product acklog ) ie Projekt ist eine bfolge stets gleich langer "Sprints" (2 bis 4 Wochen) as Team nimmt zu eginn eines Sprints vom Product acklog jene hoch priorisierten rgebnisse, die es im Sprint realisieren kann ( Sprint acklog ) rgebnisse ( Product Increment ) sind sofort nach Sprintende nutzbar Während des Sprints organisiert sich das Team selber: s teilt die ufgaben selbst untereinander auf und sorgt für die notwendige etailplanung, Kommunikation und Kooperation. uf Prozessebene wird es dabei vom "Scrum Master" (vergleichbar einem oach) unterstützt. Product acklog Sprint acklog Sprint Product Increment

5 gile Projekte zur Implementierung von Social Media oder nterprise 2.0 Mit diesen drei Schritten die eigentlichen Projekte vorbereiten: 1. ONIT schaffen / als erwünscht anerkennen 2. ine "O" (Open ompany ommunity) initialisieren: lle M, die bereits regelmässig (und gerne) Social Media nutzen zu einem "Kreativworkshop" einladen 3. In den folgenden Wochen und Monaten agieren und beobachten, was passiert.. als O darüber im Intranet (für alle M sichtbar) diskutieren. neue M für die O gewinnen. und all das hervorheben, was ganz gut funktioniert. und das immer wieder mal mit einem realen ier feiern.

6 1. ONIT schaffen / als erwünscht anerkennen: irmenintern alle Sozialen Netzwerke (sofern technisch sicher / absicherbar) ohne inschränkung nutzbar. "Wir vertrauen unseren M dass sie verantwortungsvoll damit umgehen". irmeninterne (Intranet) Web 2.0 Plattformen analog zu Xing oder Wiki oder hats für nicht öffentliche Inhalte. J M (auch die Top-Manager) dort präsent und erreichbar. 2. ine "O" (Open ompany ommunity) initialisieren: lle M, die bereits regelmässig (und gerne) Social Media nutzen zu einem "Kreativworkshop" einladen: Impulsbotschaft des Top Managements zu: Wir sind eine Open ompany ngenommen, ein neuer M beginnt bei uns. Was alles wird ihm bereits in den ersten Tagen auffallen, das uns in angenehmer Weise von anderen irmen unterschiedet? Wie haben einen Kunden gewonnen: Was stellt er fest, das uns positiv von den Mitbewerbern unterscheidet? Typische und konkrete und reale "eispielgeschichten" finden! Wo und wie die Workshop-TN diese später weitererzählen ist ihnen überlassen. Vereinbaren, wie die Leute der O sich gegenseitig informieren, wenn sie irgend etwas in einem der Social Media beitragen, das mit unserer irma oder unseren Produkten / ienstleistungen zu tun hat Vereinbaren, wie die Leute der O sich gegenseitig informieren, wenn irmenexterne etwas über unsere irma / Produkte / ienstleistungen schreiben

7 3. In den folgenden Wochen und Monaten agieren und beobachten, was passiert.. als O darüber im Intranet (für alle M sichtbar) diskutieren. neue M für die O gewinnen. und all das hervorheben, was ganz gut funktioniert. und das immer wieder mal mit einem realen ier feiern UN US ISN I SMMLTN UNN US SPZIIS POJKT USTZN, I "IL" WIKLT WN: inkrementelles rstellen einzelner bereits brauchbarer Lösungsteile innerhalb von jeweils 2 bis allerhöchstens 4 Wochen permanente und enge Zusammenarbeit und persönliche Kommunikation mit Kunden und anderen stakeholdern etailplanung und rarbeitung der Lösung durch sich selbst organisierende Projektteams iese vier Leitsätze des gilen Manifests (2001) bilden dabei das ückgrat: Individuen und Interaktionen gelten mehr als Prozesse und Tools. Zwar sind wohldefinierte ntwicklungsprozesse und hochentwickelte ntwicklungswerkzeuge wichtig, wesentlich wichtiger ist jedoch die Qualifikation der Mitarbeitenden und eine effiziente Kommunikation zwischen ihnen. unktionierende rgebnisse gelten mehr als ausführliche okumentation. Umfangreiche okumentation (nalysen, Konzepte, Modelle, ) kann zwar hilfreich sein, das Ziel der ntwicklung ist jedoch die funktionierende Lösung. ie stetige Zusammenarbeit mit dem Kunden steht über Verträgen. in Vertrag ist nur rundlage und ahmen für die Zusammenarbeit - ersetzt sie aber nicht. er Mut und die Offenheit für Änderungen stehen über dem efolgen eines festgelegten Plans. Im Verlauf eines ntwicklungsprojektes ändern sich viele nforderungen und andbedingungen ebenso wie das Verständnis des Problemfeldes. as Team muss darauf schnell und dennoch diszipliniert reagieren können.

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