Psychologische Beratungsstellen für Familie und Jugend Esslingen und Nürtingen

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1 Psychologische Beratungsstellen für Familie und Jugend Esslingen und Nürtingen Jahresbericht 2009

2 2 Jahresbericht 2009

3 Inhalt Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstelle Esslingen Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstelle Nürtingen Schwerpunktthema: Kindeswohl bei Trennung und Scheidung Einleitung Trennung/Scheidung als kritisches Lebensereignis Formen der Elternschaft nach Trennung/Scheidung Trennung/Scheidung und deren Folgen für Kinder Kindliche Reaktionen auf Trennung/Scheidung Hochstrittige Elternschaft Eskalationsstufen des Konfliktniveaus bei hochstrittigen Eltern Kennzeichen der Persönlichkeit und Beziehungsdynamik hochstrittiger Eltern Folgen für die Kinder hochstrittiger Trennungs- und Scheidungsfamilien Hilfen bei Trennung und Scheidung FamFG Ausblick auf die Zukunft Die Tätigkeit der Beratungsstellen im Jahr 2009 Einzelfallstatistik Öffentlichkeitsarbeit und Prävention Gruppenangebote Kooperation, Vernetzung und Gremienarbeit Projekt ProjuFa - Frühe Beratung und Hilfen Teilnahme an der Falleingangssteuerung der Erziehungshilfestationen Statistischer Überblick Esslingen Statistischer Überblick Nürtingen Jahresbericht

4 4 Jahresbericht 2009

5 Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstelle Esslingen Psychologische Beratungsstelle für Familie und Jugend Pulverwiesen Esslingen am Neckar Telefon: Telefax: Leitung: Mitarbeiter: Longen, Elisabeth Dipl.-Psychologin (100%) Finkbeiner, Edwin Dipl.-Psychologe (100%) Held, Stefanie Dipl.-Heilpädagogin (bis % ab %) Keil, Edmund Dipl.-Psychologe (70%) Kühnreich, Maria Dipl.-Sozialpädagogin (80%) Kurtenbach, Ursula Sonderpädagogin/Therapeutin für Kinder und Jugendliche (100%) Lorscheider, Dorothee Dipl.-Psychologin (100%) ab Sekretariat: Reinicke, Rita (100%) Mauz, Silvia ab (bis %, ab %) Honorarkräfte: Bas, Nedret türkischsprachige Beratung auf Honorarbasis bis Weiß, Barbara Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, fachärztliche Beratung auf Honorarbasis Hennig, Claudius Dipl.-Psychologe und Familientherapeut, Supervision auf Honorarbasis Praktikantin: Drews, Johanna Diplompädagogin und Doktorandin am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Tübingen Jahresbericht

6 6 Jahresbericht 2009

7 Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstelle Nürtingen Psychologische Beratungsstelle für Familie und Jugend Europastr Nürtingen Telefon: Telefax: Leitung: Mitarbeiter: Longen, Elisabeth Dipl.-Psychologin (100%) Bünner, Stefan Dipl.-Sozialpädagoge (55%) Dentgen-König, Dorothea Dipl.-Sozialpädagogin (85%) Diegel, Klaus Dipl.-Psychologe (100%) Häußler, Wolfgang Dipl.-Psychologe (50%) Storz, Heidrun Dipl.-Sozialpädagogin (83%) Weidemann, Mechthild Dipl.-Psychologin (100%) ab in Ruhestand Beiermeister, Melanie Dipl.-Heilpädagogin (80%) Sekretariat: Wegner, Gertrud (100%) Honorarkräfte: Betz, Beate Dipl.-Heilpädagogin auf Honorarbasis Weiß, Barbara Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Supervision auf Honorarbasis Ruckgaber, Karl-Heinz, Dr. med. Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie auf Honorarbasis Praktikanten: Franziska Najib cand. psych. an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen Jahresbericht

8 8 Jahresbericht 2009

9 Kindeswohl bei Trennung und Scheidung Trennung und Scheidung sind zur gesellschaftlichen Normalität geworden. Jedes Jahr sind bundesweit ca Kinder und Jugendliche von der Scheidung ihrer Eltern betroffen; statistisch nicht erfasst sind die Kinder und Jugendlichen, die die Trennung ihrer nicht miteinander verheirateten Eltern erleben. Ratsuchende Scheidungsfamilien sind in Erziehungsund Familienberatungsstellen im Vergleich zu ihrem prozentualen Anteil in der Gesamtbevölkerung deutlich überrepräsentiert % der Kinder und Jugendlichen, die Beratungsanlass sind, sind von einer Trennung bzw. Scheidung ihrer Eltern betroffen. Während den meisten Familien eine Anpassung an die neuen familiären Gegebenheiten im Verlauf der Zeit gelingt, ist diese Entwicklung bei schätzungsweise hochstrittigen Elternpaaren nicht möglich. Ein anhaltend hohes Konfliktniveau zwischen den Eltern ist verbunden mit erheblichen Risiken für die kindliche Entwicklung und kann zu einer Gefährdung des Kindeswohls führen. Seit der Kindschaftsrechtsreform im Jahr 1998 spielen in der fachlichen Diskussion um das Kindeswohl hochkonflikthafte Trennungs- bzw. Scheidungsfamilien, die oft auch trotz gerichtlicher und nichtgerichtlicher Interventionen keine Einigung erreichen, zunehmend eine Rolle. Das zum 1. September 2009 in Kraft getretene neue Verfahrensrecht in Familiensachen - FamFG - beinhaltet mehrere Neuerungen, die einer Eskalation von Elternkonflikten im Kontext einer Scheidung und damit einer Gefährdung des Kindeswohls entgegenwirken sollen. Wesentliche Kernpunkte, die auch die Arbeit der Beratungsstellen direkt tangieren bzw. gestalten, betreffen die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Fokus Kindeswohl, das Vorrang- und Beschleunigungsgebot im kindschaftsrechtlichen Verfahren, den hervorgehobenen Stellenwert von Beratung und das Hinwirken aller Professionen auf einvernehmliche Lösungen. Das In-Kraft-Treten des FamFG war Anlass, den fachlichen Schwerpunkt des vorliegenden Jahresberichts speziell dem Thema Kindeswohl bei Trennung und Scheidung zu widmen. Trennung / Scheidung als kritisches Lebensereignis Scheidung ist in der Regel für alle betroffenen Familien ein kritisches Lebensereignis, das mit weitreichenden Veränderungen in vielen unterschiedlichen Lebensbereichen verbunden ist. Die Bewältigung einer Scheidung erfordert von jedem einzelnen Familienmitglied einen langwierigen Anpassungsprozess, der in den meisten Familien jedoch im Verlauf weniger Jahre abgeschlossen ist. In dieser emotional belastenden Anpassungsphase treten in der Regel sehr intensive Konflikte sowie problematische Entwicklungsverläufe mit psychischen und sozialen Schwierigkeiten bei Eltern und Kindern auf. Sie nehmen in der Mehrzahl der Fälle an Intensität und Häufigkeit im Verlauf der Zeit ab. Auch Symptome und Auffälligkeiten der Kinder reduzieren sich zunehmend innerhalb von zwei bis drei Jahren. In dieser Zeit kommt es meist auch zu einem Rückgang der Streitigkeiten der Eltern. Formen der Elternschaft nach Trennung/ Scheidung Familien unterscheiden sich erheblich darin, wie sie eine Scheidung bewältigen und in welcher Form die Eltern ihre Rolle als Vater und Mutter nach einer Scheidung gestalten. Die Fähigkeit des Kindes, die Scheidung der Eltern zu verarbeiten, wird davon direkt - positiv wie negativ - beeinflusst. Man kann drei Formen der Elternbeziehung in der Nachscheidungsphase unterscheiden: Die kooperative Elternbeziehung erleichtert den Kindern am ehesten die Anpassung an die neue Familien- und Lebenssituation. Die gemeinsame elterliche Verantwortung nach der Trennung wird insbesondere sichtbar in der elterlichen Fähigkeit, verbindliche Absprachen und Vereinbarungen zu treffen und einzuhalten; für das Kind wichtige Entscheidungen können gemeinsam getragen werden, unterschiedliche Standpunkte können ohne eskalierende Konflikte ausgetauscht werden. Wie zu erwarten, erreichen Kinder aus Familien mit viel Kooperation und wenig Konflikten die beste Anpassung und verkraften die Trennung am besten und ohne längerfristige Entwicklungsbeeinträchtigung. Nicht alle Eltern sind allerdings zu kooperativer Elternschaft in der Lage. Die parallele Elternschaft ermöglicht den Kindern, mit Vater und Mutter eine jeweils eigenständige Beziehung leben zu können. Sie basiert auf dem gegenseitigen Respekt des anderen Elternteils als Vater und Mutter, weitestgehender Konfliktvermeidung und der Nichteinmischung in das Leben des anderen. Auch die parallele Elternschaft ermöglicht dem Kind durchaus positive Entwicklungschancen. Jahresbericht

10 Die hochstrittige Elternschaft ist gekennzeichnet durch ein über Jahre hinweg hohes Konfliktniveau, gerichtliche wie außergerichtliche Interventionen zeigen kaum Effekte. Hier wird die Scheidungserfahrung zu einem bedeutsamen Risikofaktor für die weitere Entwicklung des Kindes und kann zur Gefährdung des Kindeswohls führen (s. u.). in der die Kinder besonders auf Verständnis, Aufmerksamkeit und Einfühlung angewiesen wären, sich ihre Eltern selbst in einer Lebenskrise befinden und den Kummer der Kinder kaum wahrnehmen können. Kindliche Reaktionen auf Trennung/Scheidung Trennung/Scheidung und deren Folgen für Kinder Scheidung ist kein punktuelles Ereignis, sondern beginnt lange vor Einreichen des Scheidungsantrags und wirkt oft lange in die Zeit nach der rechtlichen Scheidung hinein. Nicht nur das Scheidungserlebnis selbst wirkt verstörend auf die Kinder, sondern die oftmals langwierigen zermürbenden Paarkonflikte, die der Trennung vorausgehen. (Wie einschlägige Forschungsstudien belegen, ist ein anhaltend hohes Konfliktniveau zwischen den Eltern, auch unabhängig von Trennung und Scheidung, mit erheblichen Entwicklungsrisiken für die Kinder verbunden, die bis zur Kindeswohlgefährdung reichen können.) Ob und wie Kinder eine Scheidung langfristig verkraften, hängt weniger von der Tatsache der Trennung selbst ab, als von den Bedingungen davor und, wie beschrieben, von den elterlichen Lösungen danach. Außerdem spielen individuelle Faktoren der Kinder wie Entwicklungsstand, psychische Stabilität, intellektuelle, soziale und emotionale Kompetenzen eine wichtige Rolle, ebenso bisherige Bindungserfahrungen und die Beziehungsqualität zu beiden Eltern vor und nach der Scheidung. Ein wesentlicher und oben beschriebener Faktor ist die Form elterlicher Rollengestaltung nach der Scheidung und die Fähigkeit der Eltern, trotz Trennung als Paar weiterhin Elternverantwortung zu tragen. Symptome und Auffälligkeiten, die Kinder im Kontext einer Trennung und Scheidung entwickeln, sind zunächst als Versuche zu sehen, mit einer momentanen psychischen Überlastung fertig zu werden. Sie hängen in dieser Phase zusammen mit dem drohenden Verlust eines Elternteils, dem Erleben von Enttäuschung und Wut auf die Eltern, die ihm diese schmerzliche Situation zumuten, mit Einsamkeit, Ohnmacht und Unsicherheit und der Angst vor einer nicht überschaubaren Zukunft. Hinzu kommt, dass gerade in dieser emotional höchst belastenden Zeit, Trotz aller individuellen Unterschiede lassen sich bestimmte alterstypische, z. T. auch geschlechtsspezifische Scheidungsreaktionen beschreiben: Sehr kleine Kinder reagieren häufig mit Trennungsängsten und Angstzuständen, Schlafstörungen und nächtlichem Aufschrecken. Sie wirken irritiert und weinen leicht, sind häufig trotzig und sehr aggressiv. Manchmal treten Entwicklungsrückschritte z.b. bzgl. Sauberkeitserziehung auf. Kinder im Kindergartenalter zeigen ihren Kummer ähnlich, sind irritiert, ängstlich und weinerlich, auch bei ihnen treten Schlaf- und Essstörungen auf. Allerdings sind Gefühle des Verlassenseins und der Trauer deutlicher wahrnehmbar. Sie zeigen mit ihrem aggressiven und wütenden Verhalten, dass sie den anderen Elternteil vermissen und sehen wollen. Aufgrund ihres noch egozentrischen Weltbildes geben sie sich selbst oft die Schuld am Zerbrechen der Familie. Schulkinder, die anfangen, die Trennung der Eltern zwar kognitiv besser zu verstehen, sind dennoch traurig, hilflos und zornig; oft zeigen sie ihren Kummer in psychosomatischen Beschwerden oder depressivem Rückzugsverhalten. Häufig treten Gefühle der Scham auf. Die Auflösung der Familie wird als Bedrohung der gesamten Existenz erlebt. Heftige Loyalitätskonflikte und Wiedervereinigungsphantasien prägen zeitweilig ihre Beziehung zu den Eltern. Besonders Jungen reagieren mit Leistungsabfall in der Schule und Problemen mit Gleichaltrigen. Ältere Schulkinder machen sich oft auch große Sorgen um die Eltern, übernehmen Verantwortung für Haushalt, jüngere Geschwister oder auch die Erwachsenen, die sie oft überfordert, mit der Gefahr, dass eigene Bedürfnisse und Interessen sowie der Kontakt zu Gleichaltrigen zu kurz kommen. In diesem Alter ergreifen die Kinder oft Partei für einen Elternteil, verbunden mit intensivem Zorn auf den, der allem Anschein nach der Initiator der Scheidung war. Sie haben Angst vor einer ungewissen Zukunft Als Symptome zeigen sich oft Interesselosigkeit, Antriebsprobleme sowie Konzentrations- und Leistungsschwierigkeiten in der Schule. 10 Jahresbericht 2009

11 Jugendliche reagieren widersprüchlich: einerseits ermöglicht die Fähigkeit zur realistischen Einschätzung der familiären Situation Verstehen und Einfühlung gegenüber den Eltern, andererseits entstehen heftige Wutgefühle, in denen die Enttäuschung über den Verlust der intakten Familie spürbar wird. Ältere Jugendliche haben es oft schwer, den phasenspezifischen Entwicklungsaufgaben gerecht zu werden, da der emotionale Rückhalt durch die Eltern eingeschränkt ist. Der in diesem Alter anstehende Ablösungsprozess von der Familie gelingt nur schwer. Schuldgefühle in Form von Ausbruchsschuld oder oft auch eine abrupte und konfliktreiche Ablösung vom Elternhaus sind die Folge. Geschlechtsspezifische Reaktionen Jungen reagieren tendenziell eher externalisierend und äußerlich heftiger, auffälliger, oft mit aggressivem Verhalten; häufig sind Defizite in der schulischen und sozialen Entwicklung. Mädchen erscheinen oft vernünftig und pseudoerwachsen und zeigen eher internalisierende Auffälligkeiten wie depressive Verstimmung, soziales Rückzugsverhalten oder Schlafstörungen. Während die beschriebenen Symptome und Auffälligkeiten als unmittelbare Reaktionen der Kinder auf die Scheidung ihrer Eltern in der Regel, wie schon erwähnt, innerhalb weniger Jahre bei den meisten Kindern wieder abklingen, lassen sich jedoch bei jedem 4. Kind längerfristige Entwicklungs- und Verhaltensstörungen nach der Scheidung feststellen, wobei Jungen offenbar stärker betroffen sind. Maßgeblich hierfür dürfte in vielen Fällen eine hochstrittige Elternbeziehung sein. Hochstrittige / hochkonflikthafte Elternschaft Während, wie erwähnt, die weitaus meisten Familien nach einem mitunter langwierigen Anpassungsprozess wieder ein neues Gleichgewicht finden und eine Reorganisation der Familie erreichen, bleibt diese positive Entwicklung in hochstrittigen Scheidungsfamilien aus. Experten in Deutschland gehen davon aus, dass schätzungsweise 8 10 % der Trennungen/ Scheidungen einen hochstrittigen Verlauf nehmen. Es gibt keine einheitliche Definition / Begriffsbestimmung hochstrittiger Elternschaft, im Unterschied zur angloamerikanischen Forschung stehen in Deutschland wenig empirische Erkenntnisse zu hochkonflikthaften Familien zur Verfügung. Als Maßstab für Hochkonflikthaftigkeit gelten in der Fachliteratur Gerichtsanhängigkeit und die Inanspruchnahme anwaltlicher Vertretungen (bei oft häufigem Wechsel der Anwälte). Außergerichtliche Regelungen sind eher selten. Die Unzufriedenheit mit bisherigen Regelungen ist ebenfalls typisch. Hochstrittige Eltern sind getrennte oder geschiedene Eltern, die über Jahre hinweg im Streit ums Kind anhaltende Konflikte bzgl. Sorgerechts- und Umgangsvereinbarungen haben, die weder durch gerichtliche noch außergerichtliche Interventionen nachhaltig reduzierbar sind. Zwischen den Eltern herrscht ein hoher Grad an Wut und Misstrauen sowie an offener und verdeckter Feindseligkeit. In die stark eskalierenden elterlichen Konflikte werden die Kinder in der Regel mit einbezogen. Manche Eltern versuchen, die Beziehung des Kindes zum anderen Elternteil regelrecht zu sabotieren. Eine konstruktive elterliche Kooperation in der Erziehung der Kinder ist nicht möglich, vereinbarte Regelungen werden nicht eingehalten. Hochstrittige Eltern binden zudem in einem unverhältnismäßig hohen Maß Arbeitskapazitäten aller mit ihnen befassten Professionen und (über)fordern deren psychische Belastbarkeit. Eskalationsstufen des Konfliktniveaus bei hochstrittigen Eltern nach U. Alberstötter (2006) Zur Einschätzung des Konfliktniveaus bei hochstrittigen Eltern beschreibt Alberstötter drei Eskalationsstufen: Stufe 1 - Zeitweilig gegeneinander gerichtetes Reden und Tun Auf dieser Stufe treten kurze Konfliktepisoden auf, zeitweilig verhärten sich die Positionen. In solchen Spannungszeiten kommt es vorübergehend zu Polarisierungen, verbalen Angriffen und Schuldzuweisungen. Deeskalierend wirkt auf dieser Stufe das Wissen der Eltern, dass das Kind eine gute Beziehung zu beiden Eltern braucht. Außerdem gelingt es den Eltern immer wieder, das Wohl des Kindes als gemeinsamen Nenner zu sehen, vor dem konfliktträchtige Eigeninteressen zurückgestellt werden können. Stufe 2 - Verletzendes Agieren und Ausweiten des Konfliktfeldes Auf dieser Stufe wird der Konflikt zum chronischen Dauerzustand. Es gibt Phasen, in denen die Konfliktereignisse rasch aufeinander folgen. Das Verhalten des ehemaligen Partners wird aus dem Zusammenhang Jahresbericht

12 herausgelöst beschrieben und nur mit seiner pathologischen Persönlichkeit begründet. Die Kinder werden aktiv in den Konflikt mit einbezogen. Es wird Öffentlichkeit hergestellt. Personen aus dem nahen Umfeld (Freunde, Verwandte,...) werden instrumentalisiert und als Verbündete gesucht. Dabei gilt die Devise: Wer nicht für mich ist, ist gegen mich. Auch im Kontakt mit den professionellen Helfern wird versucht, eine Parteinahme herzustellen. In dieser Phase hat man es meist nicht mehr mit zwei Gegenspielern zu tun, sondern bereits mit zwei Kraftfeldern, die gegeneinander wirken. Stufe 3: Beziehungskrieg Kampf um jeden Preis Extreme Gefühle der Verzweiflung und des Hasses entwickeln sich. Die körperliche Ablehnung des ehemaligen Partners bis hin zum Ekel führt oft zu der Weigerung, mit dem anderen in einem Raum zu sein. Der andere wird als Herr X./Frau Y. oder als die andere Partei bezeichnet. Die Vorstellung einer früher einmal bestehenden sexuellen Beziehung mit dem anderen wird zum absoluten Tabu. Diese Tendenzen der Kontaktvermeidung und Leugnung gehen einher mit einem Gefühl nach Rache und Zerstörung des anderen. Es kommt zu Verleumdungen und Verdächtigungen wie z.b. Kindesentführung, der Gewalt oder des sexuellen Missbrauchs. Es wird versucht, professionelle Dritte dazu zu bewegen, diese Vorwürfe durch Expertengutachten zu untermauern. Der andere Elternteil soll möglichst aus dem Leben des Kindes verdrängt werden. Sowohl die Kinder als auch außen stehende Dritte werden zur absoluten Treue verpflichtet und für die eigenen Interessen im Kampf gegen den anderen instrumentalisiert. Dieser Vernichtungskrieg wird unter der Maxime Gut ist, was dem anderen schadet. geführt. Persönlichkeitseigenschaften und Beziehungsdynamik hochkonflikthafter Eltern Die Ergebnisse des Forschungsprojekts Kinderschutz bei hochstrittiger Elternschaft des DJI, IFK und der bke (2010) weisen auf bestimmte Persönlichkeitsmerkmale hochkonflikthafter Eltern: Sie neigen zu rigidem Denken und Handeln und sind wenig offen für neue Erfahrungen, ihre Grundhaltung ist eher konservativ und kritisch. Im Umgang mit negativen Gefühlen der Wut, Kränkung, Enttäuschung oder und Trauer verfügen sie über nur unzureichende Bewältigungsstrategien. Der Umgang miteinander ist erschwert durch wenig Vertrauen, mangelnde Verträglichkeit, Kooperationsbereitschaft und Kompromissfähigkeit. Dabei erleben sie sich als eher hilflos und dem ehemaligen Partner ausgeliefert, und das Verhalten des anderen wird schnell als gegen sich gerichtet erlebt. Die Fähigkeit, sich in die Position und die Bedürfnisse des anderen Elternteils hineinzuversetzen, ist besonders bei Vätern eingeschränkt. Die negative Wahrnehmung des Partners führt dazu, diesem auch elterliche Kompetenzen abzusprechen. Die Unterscheidung zwischen Paar- und Elternebene gelingt nicht. Das erwähnte Forschungsprojekt beschreibt die Beziehungsdynamik hochkonflikthafter Eltern wie folgt: Eine hochemotionale, feindselige Kommunikation ist vorherrschend, eine sachliche Auseinandersetzung ist nicht mehr möglich. Die Bedürfnisse der Kinder sind aus dem Blick geraten. Am liebsten würden sie den Partner aus dem eigenen Leben und dem der Kinder streichen. Vorwürfe und Konfliktthemen kehren immer wieder, ohne dass sie geklärt oder gelöst werden. Typische Vorwürfe sind z.b., der andere sei erziehungsunfähig, habe kein wirkliches Interesse am Kind, vernachlässige das Kind oder hetze das Kind auf. Kinder aus hochkonflikthaften Trennungs- und Scheidungsfamilien Durch ihr exzessives, anhaltendes bzw. eskalierendes Konfliktverhalten das selbst in sog. Kernfamilien ohne Trennung der Eltern mit höchster Wahrscheinlichkeit zu kindlichen Fehlentwicklungen führt muten hochstrittige Eltern ihren Kindern über Jahre hinweg einen extremen emotionalen Ausnahmezustand zu. Die destruktiven, unversöhnlichen Auseinandersetzungen bewirken einen Zustand andauernder psychischer Belastung, der zum Entwicklungsrisiko und zur Gefährdung des Kindeswohls werden kann. Beeinträchtigung von Selbstwertgefühl und Emotionsregulierung, Verhaltensprobleme wie Aggressivität und Delinquenz oder depressive Verstimmung und ängstliches Rückzugsverhalten treten nicht wie bei normalen Scheidungskindern nur vorübergehend auf. Auch außerhalb der Familie zeigen sich dauerhaft Probleme wie auffälliges Sozialverhalten, Unsicherheit im Kontakt mit Gleichaltrigen oder Beeinträchtigung schulischer Leistungsfähigkeit und Entwicklung. Die Qualität der Eltern-Kind-Beziehung ist durch Bindungsunsicherheit, mangelnde Unterstützung, vermehrte negative Interaktionen und Parentifizierung beeinträchtigt. Die Eltern haben die Bedürfnisse der Kinder aus dem Blick verloren bzw. nehmen diese verzerrt wahr. Besonders belastend erleben Kinder, 12 Jahresbericht 2009

13 wenn sie in Rollenumkehr als Gesprächspartner oder Partnerersatz missbraucht werden, von dem Trost und emotionale Unterstützung eingefordert wird. Klagen oder Anklagen im Hinblick auf den anderen Elternteil stürzen die Kinder in heftige Loyalitätskonflikte, die zur Verweigerung des Umgangs bis hin zum Kontaktabbruch mit dem anderen Elternteil führen können. Auch Kinder aus normalen Trennungsfamilien erleben sich als belastet, hilflos und zerrissen, als ungewollte Vermittler, Koalitionspartner oder Partnerersatz ihrer Eltern jedoch über einen vergleichsweise kürzeren Zeitraum. Bei Kindern hochkonflikthafter Eltern gehört dieser Dauerstress jahrelang zu ihrem Alltag. Hochstrittige Eltern bewirken durch ihr destruktives und wenig kindfokussiertes Konfliktverhalten nicht nur eine verzögerte Anpassung ihrer Kinder an die neue Familienwirklichkeit, sondern auch langfristige und gravierende individuelle Fehlentwicklungen bis hin zu Störungen in verschiedenen Persönlichkeitsbereichen. Die Möglichkeiten einer erfolgreichen Lebensgestaltung können dadurch erheblich und dauerhaft beeinträchtigt werden. Hilfen bei Trennung und Scheidung Das Kinder-und Jugendhilfe-Gesetz bietet eine Vielzahl an Hilfen für Familien im Kontext von Trennung und Scheidung in 17, 18 und 28 KJHG. Für Eltern bieten die Psychologischen Beratungsstellen und die Sozialen Dienste Beratung nach 17 Abs. 2 KJHG auf der Grundlage der gemeinsamen Konzeption zur Trennungs- und Scheidungsberatung von 1994 an. Hier handelt es sich um eine fokussierte und lösungsorientierte Beratung, die in der Regel mit beiden Eltern gemeinsam einvernehmliche Lösungen für die Wahrnehmung der elterlichen Verantwortung nach einer Trennung/ Scheidung erarbeitet. Im Einzelfall werden die Kinder mit einbezogen. Im Vorfeld einer möglichen Trennung bieten die Beratungsstellen für Eltern in einer Partnerschaftskrise außerdem Paarberatung nach 17 KJHG Abs. 1. Weiterhin haben Eltern einen Anspruch auf Beratung und Unterstützung bei der Ausübung der Personensorge und des Umgangsrechts nach 18 KJHG haben. Nach 28 KJHG erhalten sowohl Kinder als auch Eltern bei Trennung und Scheidung beratend-therapeutische Einzelfallhilfe, um dieses kritische Lebensereignis bewältigen zu können. Je nach Kapazität werden Gruppenangebote für Scheidungskinder angeboten, die die Bewältigungsstrategien und Ressourcen der Kinder stärken. FamFG Ausblick auf die Zukunft Insbesondere seit In-Kraft-Treten des FamFG werden Familien verstärkt von den Familiengerichten an die Psychologischen Beratungsstellen weiter verwiesen. Die weitere Umsetzung des FamFG erfordert in der Zukunft im Hinblick auf hochstrittige Paare eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit, ein hohes Maß an Abstimmung zwischen den unterschiedlichen Professionen und die Schaffung verbindlicher Kooperationsstrukturen, um den hohen Entwicklungsrisiken eskalierender Elternkonflikte wirksam zu begegnen. Die Orientierung aller Berufsgruppen an der Perspektive des Kindes, die auch den Eltern gegenüber immer wieder in den Fokus gerückt wird, bildet die Basis professionellen Handelns und verbindlicher Vereinbarungen. Die bevorzugte und zeitnahe Behandlung kindschaftsrechtlicher Verfahren soll dazu beitragen, möglichst frühzeitig einer Eskalation der Konflikte entgegenzuwirken und die Chancen für einvernehmliche Lösungen der Eltern als beste Grundlage für tragfähige Regelungen zu erhöhen. Die Beteiligung der Psychologischen Beratungsstellen an der weiteren Umsetzung des FamFG wird auf Arbeitskapazität und Arbeitsweise der Beratungsstellen Einfluss nehmen und möglicherweise eine andere Gewichtung der Arbeitsschwerpunkte zur Folge haben. Literatur Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke); Deutschen Jugendinstituts( DJI) e.v.; Institut für angewandte Familien-, Jugend- und Kindheitsforschung (IFK) e.v. an der Universität Potsdam Im Verbundprojekt: Kinderschutz bei hochstrittiger Elternschaft Arbeit mit hochkonflikthaften Trennungs- und Scheidungsfamilien: Eine Handreichung für die Praxis Alberstötter, U. (2006): Wenn Eltern gegeneinander Krieg führen. In: Weber, M.; Schilling, H. (Hrsg.) Eskalierte Elternkonflikte. Weinheim, München: Juventa Lederle von Eckardstein Niesel Salzgeber Schönfeld: Eltern bleiben Eltern. Hrsg. DAJEB, Augsburg 16.Auflage bke: Kindeswohl, Beratung und Familiengericht. Informationen für Erziehungsberatung, 3/08, Bundeskonferenz für Erziehungsberatung 2008 Jahresbericht

14 Die Tätigkeit der Psychologischen Beratungsstellen für Familie und Jugend Esslingen und Nürtingen im Jahr 2009 Wie in den Vorjahren erfolgt die Auswertung der statistischen Daten für beide Beratungsstellen in einer gemeinsamen Zusammenfassung. Wenn nicht anders vermerkt stehen die Angaben für die Nürtinger Beratungsstelle in Klammern. Die Arbeitskapazität der Esslinger Beratungsstelle war durch Krankheit, Elternzeit und Personalwechsel über viele Monate sehr eingeschränkt. Frau Dipl. Psych. Karin Ostendorf ist seit Dezember 2008 in Mutterschutz bzw. Elternzeit. Erst im Juni 2009 konnte Frau Dipl. Psych. Dorothee Lorscheider die Vollzeitstelle übernehmen. Ende Juli 2009 endete die Honorartätigkeit der türkischsprachigen Beraterin, Frau Nedret Bas. In der Nürtinger Beratungsstelle verabschiedete sich Frau Dipl. Psych. Mechthild Weidemann Ende März 2009 nach 36 Jahren Zugehörigkeit zum Team in den Ruhestand, ihre Stelle wurde nicht mehr besetzt. Das Angebotsprofil der Beratungsstelle lässt sich in drei Leistungsbausteinen zusammenfassen: 1. Beratend-therapeutische Einzelfallarbeit mit Eltern, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen 2. Öffentlichkeitsarbeit und Prävention 3. Kooperation, Vernetzungs- und Gremienarbeit Die Einzelfallarbeit umfasst schätzungsweise 80 % der Gesamtarbeitskapazität. 1. Einzelfallstatistik Fallzahlen weiterhin auf hohem Niveau Trotz verminderter Personalkapazität aus den oben beschriebenen Gründen haben die Fallzahlen im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr in beiden Beratungsstellen nur geringfügig und nicht signifikant abgenommen. Erziehungs- und Familienberatung als Arbeitsschwerpunkt Der gesetzliche Auftrag der Beratungsstellen gründet sich in erster Linie auf 28, 16, 17, 18 und 41 KJHG. Der Bereich Erziehungs- und Familienprobleme war gemäß gesetzlichem Auftrag mit 93 (83) % der Fälle Arbeitsschwerpunkt, d.h. individuelle oder familiäre Probleme, Krisen oder Konflikte und auch länger bestehende Auffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen bzw. ihren Familien waren Anlass, sich an die Beratungsstelle zu wenden. Die Beratung von jungen Erwachsenen (in der Regel bis 21 Jahre) nach 41 KJHG lag in der Esslinger Beratungsstelle bei 4%, in der Nürtinger mit 11% deutlich höher. Ausschließliche Paar- und Lebensberatung von Eltern spielte mit 3% (5%) wie in den Vorjahren eine eher untergeordnete Rolle, da meist auch die Konflikte oder Auffälligkeiten der Kinder Thema der Beratung waren. Die Fallzahlen im Bereich Online-Beratung, die in Kooperation mit der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.v. seit 2004 von einer Mitarbeiterin der Nürtinger Beratungsstelle geleistet wurde, lagen mit 101 Beratungsfällen (sowohl Eltern als auch Jugendliche) auf dem bis dato höchsten Niveau. Gut die Hälfte der Kinder aus sog. Kernfamilien Die Betrachtung der Familienformen zeigt in beiden Beratungsstellen vergleichbare Werte wie 2008: 55% (56%) der angemeldeten Kinder und Jugendlichen lebte mit beiden leiblichen Eltern zusammen, 32% (29%) in Einelternfamilien und 11% (7%) in Stieffamilien, in Pflege- bzw. Adoptivfamilien 2% (2%). Auch ohne Vorlage differenzierter statistischer Daten legt diese Verteilung den Schluss nahe, dass insgesamt mindestens 40% der vorgestellten Kinder und Jugendlichen eine Trennung bzw. Scheidung ihrer Eltern erlebt haben; damit sind Scheidungsfamilien wie bundesweit feststellbar - überproportional im Vergleich zur Gesamtbevölkerung in den Beratungsstellen vertreten. Spezielle Beratungs- und Hilfsangebote im Kontext von Trennung bzw. Scheidung, die sich an betroffene Eltern und deren Kinder richten, sind deshalb notwendig. Verstärkte Inanspruchnahme der Trennungs- und Scheidungsberatung Die Trennungs- und Scheidungsberatung nach 17 Abs. 2 KJHG ist eine fokussierte, lösungsorientierte Beratung mit hohem mediativem Charakter. Ziel dieser Beratung ist es, mit beiden Eltern gemeinsam einvernehmliche Lösungen für die Gestaltung der Trennungs-, Scheidungs- und Nachscheidungssituation zu entwickeln und die gemeinsame Elternverantwortung zu stärken nahmen 21% (18%) aller Familien diese Beratungsform in Anspruch. In den meisten Fällen waren Krisen oder Probleme der Kinder oder Jugendlichen Anlass für eine Trennungs-/ Scheidungsberatung, da 14 Jahresbericht 2009

15 sie mit ihrem auffälligen Verhalten auf die elterlichen Kooperationsschwierigkeiten hinwiesen. Ein kleiner Teil betroffener Eltern meldete sich im Vorfeld einer Trennung mit der Frage, wie sie als Vater oder Mutter trotz ihrer Trennung die Kinder gegenwärtig und in Zukunft unterstützen können, um ungünstigen Scheidungsfolgen vorzubeugen. Hohe Akzeptanz der Beratungsstellen für Familien mit Migrationshintergrund Der Anteil der beratenen Familien mit Migrationshintergrund (bei mindestens einem Elternteil) liegt in der Beratungsstelle Esslingen bei 33 %, in Nürtingen bei 21%, was auf eine sehr hohe Akzeptanz der Beratungsstellen für diese Zielgruppe hinweist. In Esslingen wurden 37 Familien (5% der Gesamtfallzahl) durch die türkischsprachige Fachkraft beraten. Wartezeiten bleiben bei dem Großteil der Fälle unter vier Wochen Die Wartezeiten entsprachen trotz zunehmendem Anmeldedruck in beiden Beratungsstellen insgesamt den Vorgaben der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.v.: Ein Erstgesprächstermin soll innerhalb von vier Wochen bei 80% der Neuanmeldungen stattfinden. Dies war in Esslingen in 89%, in Nürtingen in 78% der Fälle möglich. Außerdem bietet die Vergabe von Krisenterminen sofortige bzw. kurzfristige Beratungen innerhalb weniger Tage, so z.b. bei Suizidalität, akuter angstbedingter Schulverweigerung oder bei eskalierenden Familienkonflikten; auch wenn Kinder oder Jugendliche sich selbst (oft auch ohne Kenntnis der Eltern) anmelden, erfolgt eine sofortige bzw. sehr rasche Terminierung. An beiden Beratungsstellen werden seit vielen Jahren Offene Sprechstunden angeboten, die ebenfalls bei Krisen bzw. dringendem Beratungsbedarf genutzt werden können. Sie werden jeweils donnerstags abends, in Nürtingen zusätzlich montags vormittags angeboten und können ohne Voranmeldung, nach Wunsch auch anonym, in Anspruch genommen werden. Die Sprechstunden vor Ort an einigen wenigen Kindergärten des Nürtinger Einzugsbereichs sowie im Mütterzentrum MüZe in Esslingen, die wir als niedrigschwelliges, präventives Angebot im Vorfeld eskalierender psychischer Konflikte oder Probleme vorhalten, fanden weiterhin große Resonanz. Bei den Altersstufen erneut Verschiebung hin zu Jugendlichen In der Altersverteilung zeigt sich in diesem Berichtsjahr wie in 2008 eine Verschiebung zu Gunsten jugendlicher Ratsuchender: Während in den Vorjahren der eindeutige Schwerpunkt der vorgestellten Kinder in beiden Beratungsstellen bei der Altersgruppe der 6- bis 11-Jährigen (im Berichtsjahr 34% bzw. 37%) lag, ist die Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen inzwischen mit 39% (35%) in etwa gleich stark vertreten. Diese Verschiebung zeigt sich deutlicher in der Esslinger Beratungsstelle. Inwieweit hier die Veränderung der Geburtenraten eine Rolle spielt, bleibt abzuwarten; als Hypothese bietet sich auch an, dass für Jugendliche die Schwelle, eine Beratungsstelle aufzusuchen, niedriger geworden ist. Anmeldungen wegen Auffälligkeiten von Kindern im Alter von 0-3 Jahren waren im Berichtsjahr in Nürtingen in 32 Fällen Anlass, sich an die Beratungsstelle zu wenden (5%), in Esslingen waren dies 40 Familien (6% der Gesamtklientel). Die zunehmende Inanspruchnahme durch Familien mit Säuglingen bzw. sehr kleinen Kindern erklärt sich auch vor dem Hintergrund der Beteiligung der Beratungsstellen am landkreisweiten Projekt ProjuFa Frühe Beratung und Hilfen. Grundschüler vor Realschülern und Kindergartenkindern Betrachtet man die Einrichtungen bzw. Schularten, zu denen angemeldete Kinder bzw. Jugendliche gehörten, so nahmen Grundschüler mit 24% (27%) wie in den Vorjahren den ersten Platz ein, gefolgt von Realschülern und Kindergartenkindern, beide 15% (14%). Zunahme von Gesundheitswesen und Sozialen Diensten als Überweiser Die Initiative zur Anmeldung erfolgte bei knapp der Hälfte der Ratsuchenden in Eigeninitiative, die andere Hälfte kam auf Anraten von anderen Berufsgruppen, Einrichtungen oder Diensten: Soziale Dienste (11%/ 9%), Gesundheitswesen (13%/8%) und Schule (9%/10%). Besonders in Esslingen ist eine deutliche Zunahme der Weiterverweisung durch den Gesundheitsbereich festzustellen. Der schulische Bereich, bis vor einigen Jahren eindeutiger Hauptüberweiser, insbesondere in Nürtingen, spielt nicht mehr die zentrale Rolle. Schwerpunkt der Beratungsdauer bei fünf Kontakten Die Anzahl der Beratungskontakte ist vergleichbar der der Vorjahre: Sie reicht von einmaligen Gesprächen bis zu längerfristigen Beratungs- und Therapieverläufen von mehr als 20 Kontakten. In beiden Beratungsstellen lag der Schwerpunkt der Jahresbericht

16 Kontakthäufigkeit wie in den Vorjahren bei bis zu fünf Kontakten. 2. Öffentlichkeitsarbeit / Prävention Veranstaltungen wie Elternabende, Vorträge und Seminare fanden für verschiedene Zielgruppen in Kooperation mit unterschiedlichen Institutionen und Fachkräften wie Schulen, Kindergärten, Sozialen Diensten u.a. statt. Zwei Veranstaltungen führte die türkischsprachige Beraterin in Kooperation mit der Frauenbeauftragten der Stadt Esslingen zu verschiedenen Erziehungsthemen für Mütter mit Migrationshintergrund durch. Themen waren in der Esslinger Beratungsstelle z.b.: Grenzen in der Erziehung Angebotsprofil und Arbeitsweise der Beratungsstelle Schlaf Kindlein schlaf Pubertät Probleme in der Schule Beteiligung am Mädchentag der Stadt Esslingen In insgesamt 5 Veranstaltungen wurden 117 Personen erreicht. Themen in Nürtingen waren: Wie können Eltern ihre Kinder bei Trennung und Scheidung unterstützen? Selbstverletzendes Verhalten Umgang mit schwierigen Erziehungssituationen Informationsveranstaltungen zum Thema Essstörungen Angebotsprofil und Arbeitsweise der Beratungsstelle Beteiligung an der Beratungsrallye der Stadt Nürtingen In insgesamt 11 Veranstaltungen wurden ca. 190 Personen erreicht. 3. Gruppenangebote Esslingen Insgesamt wurden im Berichtsjahr fünf Gruppen für Multiplikatoren / Fachkräfte angeboten: Supervisionsgruppe für ehrenamtliche Mitarbeiter/innen des Kinderschutzbundes eine Supervisionsgruppen für Fachkräfte der Sozialpädagogischen Familienhilfe eine Supervisionsgruppen für Eingliederungshelferinnen eine Supervisionsgruppe für Erzieherinnen Nürtingen Insgesamt wurden 15 Gruppen angeboten, davon elf Klienten- und vier Multiplikatorengruppen. Klientenbezogene Gruppen zwei Gruppen für Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Essstörungen in Kooperation mit der Psychologischen Beratungsstelle der Caritas fünf Elternkurse KESS zwei Gruppen für Kinder in Trennungs-/Scheidungssituation zwei Kindergruppen SoKo - Soziale Kompetenz Supervisionsgruppen für Multiplikatoren Angeboten wurden vier Supervisionsgruppen: zwei Gruppen für Fachkräfte der Sozialpädagogischen Familienhilfe Gruppe für Eingliederungshelferinnen eine Gruppe für Pädagogen/innen von INBUS (wurde abgeschlossen). Einzelsupervision Neben Supervision in Gruppen bieten die Beratungsstellen auch Einzelsupervision für Fachkräfte anderer Dienste und Einrichtungen an, die ihrer beruflichen Arbeit mit schwierigen Kindern und Jugendlichen konfrontiert werden. Fortbildung für Fachkräfte der psychosozialen Versorgung Sexuelle Entwicklung und Sexualerziehung bis zum Vorschulalter Verhaltensauffälligkeiten bei geistiger Behinderung Schutz- und Risikofaktoren für Kinder in der Trennungs-/Scheidungssituation Selbstverletzung und Essstörungen AD(H)S: Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten 4. Mitarbeit in Arbeitskreisen und Gremien Die Beteiligung der Beratungsstellen in Arbeitskreisen und Gremien dient der konzeptionellen Weiterentwicklung und Vernetzung psychosozialer Unterstützungsangebote für Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Sie wird sowohl auf Leitungs- als auch auf Mitarbeiterebene wahrgenommen. Die ersten acht Arbeitskreise betreffen den gesamten Landkreis, die weiteren sind regional bezogen. Arbeitsgemeinschaft der sechs Psychologischen Beratungsstellen der freien und des öffentlichen Trägers im Landkreis ( Leitungskreis ) Arbeitskreis Ambulante Eingliederungshilfen gem. 35a SGB VIII Fachkommission Anbieter ambulanter Eingliederungshilfen 16 Jahresbericht 2009

17 Kreisarbeitsgemeinschaft Individueller Kinderschutz Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Kreisarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendpsychiatrie Arbeitskreis Essstörungen in Kooperation mit der Beauftragten für Suchtprophylaxe des Landkreises Inhouse - Seminar Kooperation Schule Jugendhilfe Esslingen Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Esslingen Arbeitskreis Allein Erziehende der Stadt Esslingen Arbeitskreis Mädchen der Stadt Esslingen AG Trauma Qualitätszirkel AD(H)S Esslingen Arbeitskreis Seiltänzer - Kinder psychisch kranker Eltern Nürtingen Fachausschuss Frühförderung Konzeptionsgruppe Einzelintegration Arbeitskreis Suchtprävention im Kindergarten Arbeitskreis Präventive Kinder- und Jugendarbeit Kinder- und jugendpsychiatrische Fallkoordination Nürtinger Familienforum / Bündnis für Familien Junge Erwachsene mit Doppeldiagnosen Konzeptionsgruppe Eingliederungshilfe 5. Fallübergreifende Kooperation Einmalige oder regelmäßige Kooperationsgespräche finden sowohl landkreisweit als auch jeweils regional auf Esslingen oder Nürtingen bezogen statt. Sie werden sowohl von der Leitung als auch von einzelnen Mitarbeiter/innen wahrgenommen. Auch diese Tätigkeiten dienen der Vernetzung und konzeptionellen Weiterentwicklung der Arbeit. Es fanden Kooperationen, die beide Beratungsstellen betreffen, statt mit den Sozialen Diensten des Landkreises der Jugendhilfeplanerin des Landkreises der Beauftragten für Suchtprophylaxe des Landkreises der KOMPASS - Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt Kirchheim Wildwasser Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt Esslingen dem SPZ (Sozialpädiatrisches Zentrum an der Kinderklinik Esslingen) dem Kreisverband der Hebammen der Kinderklinik Esslingen dem Gesundheitsamt Kinder- und jugendärztlicher Dienst der Psychiatrischen Institutsambulanz des Olgahospitals am Nürtinger Psychiatrischen Krankenhaus Esslingen dem Kinderschutzbund Esslingen dem Forschungsprojekt Sodema Soziotherapie für Mütter mit depressiven Erkrankungen der Tagesklinik Esslingen dem Mütterzentrum MüZe der Frauenbeauftragten der Stadt Esslingen Nürtingen dem Haus der Familie Nürtingen Schulsozialarbeiterinnen Berufsschule der Beratungslehrerin des Max-Planck-Gymnasiums 6. Mitarbeit bei ProjuFa- Frühe Beratung und Hilfen Auch im Berichtsjahr arbeiteten die Mitarbeiter/ -innen beider Beratungsstellen im Landkreisprojekt ProjuFa mit, sowohl in der Projektleitung als auch in den jeweiligen regionalen Kernteams Esslingen bzw. Nürtingen (mit je 0,25 Vollkraftstellen). In jedem Kernteam arbeiten jeweils Dipl.- Sozialpädagoginnen als Koordinatorinnen, Fachkräfte der Sozialpädagogischen Familienhilfe und Familienhebammen sowie Beratungsfachkräfte der Psychologischen Beratungsstellen interdisziplinär zusammen. Zielgruppe des Projekts sind Familien mit Säuglingen und Kleinkindern bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres, in erster Linie Eltern in schwierigen oder riskanten Lebenslagen; Beispiele hierfür sind jugendliche Schwangerschaft und Elternschaft, soziale Benachteiligung, allein Erziehen, Migration oder Überforderung vor dem Hintergrund anderer belastender Lebenskontexte oder biographischer Erfahrungen. Das Projekt ist präventiv ausgerichtet und soll einer Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern vorbeugen. Eltern sollen frühzeitig unterstützt werden, wenn möglich schon in der Schwangerschaft, um elterliche Erziehungs- und Beziehungskompetenzen zu fördern. Die Mitarbeiter/innen der Beratungsstellen beteiligten sich in unterschiedlichen Funktionen: einerseits in Jahresbericht

18 konzeptioneller Form, andererseits durch Aktivitäten der Vernetzung und Kooperation sowie durch direkte Unterstützung der Zielgruppe. In der Esslinger Beratungsstelle wurde eine offene Sprechstunde angeboten, die sehr gut von der Zielgruppe angenommen wurde. Die meisten Familien kamen über Kinderärzte, Hebammen oder Mitarbeiter/innen der Kernteams zur Sprechstunde. Neben psychologischer Beratung der Zielgruppe bei Erziehungs-, Lebens- oder auch Paarproblemen arbeiteten die Fachkräfte der Beratungsstellen in den offenen Elterntreffs mit, indem sie Veranstaltungen zu pädagogischen oder (entwicklungs-) psychologischen Themen durchführten. 7. Mitarbeit in den Sozialraumteams der Erziehungshilfestationen Ein weiteres Arbeitsfeld betrifft die Beteiligung jeweils zweier Mitarbeiter/innen der Beratungsstellen an der sog. Falleingangssteuerung in den Erziehungshilfestellen Esslingen-Süd und Plochingen sowie Nürtingen-Stadt und Nürtingen-Umland. In die Falleingangssteuerung, einem neuen Konzept einer spezifischen Hilfeplanung, bringen die Fachkräfte der Beratungsstellen ihre entwicklungspsychologischen und psychopathologischen Kompetenzen sowie ihre systemische und psychodynamische Sichtweise in die diagnostischen Beurteilung der Situation des Kindes und der Konfliktdynamik der Familien ein. Dabei können sie sich auf ihre spezifische Ausbildung und ihre umfangreichen Erfahrungen im Umgang mit individuellen und familialen Krisen und deren Bewältigung stützen. Sie bereichern dadurch die sozialpädagogische Diagnose, die der Hilfegewährung zugrunde liegt und erhöhen zugleich die Qualität der diagnostischen Klärung. Die in Aussicht genommene Hilfe kann dadurch passgenauer auf die Belange des Kindes und seiner Familie zugeschnitten werden. Dies wiederum erhöht die Chance, die pädagogischen Ziele der jeweiligen Maßnahme zu erreichen. 8. Regionaltagung der Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung Im November 2009 veranstaltete die Psychologische Beratungsstelle Nürtingen die Regionaltagung der Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung Baden-Württemberg. Insgesamt hatten sich ca. 70 Teilnehmer/innen, Beratungsfachkräfte und Sekretärinnen aus den Psychologischen Beratungsstellen der Region Neckar-Alb angemeldet. Veranstaltungsort war die Alte Seegrasspinnerei in Nürtingen, in dem der Trägerverein Freies Kinderhaus e.v., ein freier Träger der Jugendhilfe, unterschiedliche Angebote vorhält. Die ganztägige Fachveranstaltung für die Sekretärinnen stand unter dem Thema Selbstmanagement Umgang mit Belastungen. Für die Berater/innen diente der Vormittag dem fachlichen Austausch über neue Entwicklungen und Angebote der Beratungsstellen sowie über die Themen Individueller Kinderschutz ( 8a KJHG) und die Beteiligung der Beratungsstellen im familiengerichtlichen Verfahren seit In-Kraft-Treten des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG). Am Nachmittag stellte eine Dozentin des Instituts für systemische Ausbildung & Entwicklung / Weinheim, das Konzept des israelischen Psychologen Haim Omer Elterliche Präsenz Stärke statt Macht vor. Elterliche Präsenz war Schwerpunktthema des letzten Jahresberichts. Zum Schluss möchten wir wie in jedem Jahr auf die Homepage des Landkreises Esslingen hinweisen, die Sie zu der Homepage der Psychologischen Beratungsstellen führt. Hier finden Sie weitere Informationen und Hinweise zu aktuellen Angeboten, die Jahresberichte der letzten Jahre und auch den aktuellen Bericht. http.//www.landkreis-esslingen.de Elisabeth Longen Dipl.-Psychologin Leiterin 18 Jahresbericht 2009

19 Statistischer Überblick über die Arbeit der Psychologischen Beratungsstellen im Jahr 2009 Stelle: Psychologische Beratungsstelle für Familie und Jugend des Landkreises Esslingen Pulverwiesen 11, Esslingen a.n., Telefon: Anzahl der Fälle, aufgegliedert in Bereich Familienprobleme (Eltern, Kinder, Jugendliche): 674 Bereich Lebensprobleme junger Erwachsener (bis 21Jahre): 27 Bereich Lebensprobleme von Eltern: 9 Bereich Partnerprobleme von Eltern: 12 Gesamtzahl der Fälle: 722 davon aus dem Vorjahr übernommen: Gesamtzahl der Personen, die beraten wurden Anzahl der Klienten: Anzahl der Personen des sozialen Umfelds: 149 Gesamtzahl: Häufigkeit der Beratungs- und Therapiekontakte (im Berichtsjahr): einmaliger Kontakt: 239 bis 5 Kontakte: 314 bis 10 Kontakte: 122 bis 20 Kontakte: 38 über 20 Kontakte: 9 4. Besondere familiäre Situation: Einelternfamilie: 234 Stieffamilie: 79 Adoptiv-/Pflegefamilie: Trennungs-/Scheidungsberatung: Anzahl der Familien mit Migrationshintergrund: beide Eltern 132 ein Elternteil Gruppen Multiplikatorengruppen: Insgesamt 35 Personen nahmen an 4 Gruppen mit insgesamt 37 Sitzungen teil 8. Prophylaktische Veranstaltungen (Elternabende, Informationsveranstaltungen, Vorträge, Seminare) Anzahl der Veranstaltungen: 5 Anzahl der Personen, die erreicht wurden: 117 Jahresbericht

20 Statistischer Überblick über die Arbeit der Psychologischen Beratungsstellen im Jahr 2009 Stelle: Psychologische Beratungsstelle für Familie und Jugend des Landkreises Esslingen Europastraße 40, Nürtingen, Telefon: Anzahl der Fälle (ohne Online-Beratung), aufgegliedert in Bereich Familienprobleme (Eltern, Kinder, Jugendliche): 516 Bereich Lebensprobleme junger Erwachsener (bis 21/27 Jahre): 74 Bereich Lebensprobleme von Eltern: 15 Bereich Partnerprobleme von Eltern: 17 Gesamtzahl der Fälle: 622 davon aus dem Vorjahr übernommen: Gesamtzahl der Personen, die beraten wurden Anzahl der Klienten: Anzahl der Personen des sozialen Umfelds: 107 Gesamtzahl: Häufigkeit der Beratungs- und Therapiekontakte (im Berichtsjahr): einmaliger Kontakt: 172 bis 5 Kontakte: 264 bis 10 Kontakte: 111 bis 20 Kontakte: 64 über 20 Kontakte: Besondere familiäre Situation: Einelternfamilie: 209 Stieffamilie: 53 Adoptiv-/Pflegefamilie: Trennungs-/Scheidungsberatung: Anzahl der Familien mit Migrationshintergrund: Online-Beratungsfälle: Gruppen Klientengruppen: 1 Elterngruppe Essstörungen mit 12 Teilnehmern und 10 Sitzungen 2 Elternseminare KESS-erziehen mit 19 Teilnehmern und 12 Sitzungen 1 Gruppe für Kinder Trennung/Scheidung mit 6 Kindern und 14 Sitzungen 1 Kindergruppe SOKO-Soziale Kompetenz mit 5 Kindern und 8 Sitzungen Multiplikatorengruppen: Insgesamt 43 Personen nahmen an 8 Gruppen mit insgesamt 58 Sitzungen teil 9. Prophylaktische Veranstaltungen (Elternabende, Informationsveranstaltungen, Vorträge, Seminare) Anzahl der Veranstaltungen: 8 Anzahl der Personen, die erreicht wurden: Jahresbericht 2009

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