Ausnützungserhöhung in der Regelbauweise in der Stadt Zürich

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1 Ausnützungserhöhung in der Regelbauweise in der Ruth Schnider, Was kann die Nutzungsplanung? Seite 1

2 Verdichten - was kann die Nutzungsplanung? Nahe am Bestand zonieren Gezielte, planerisch gelenkte Verdichtung (z.b. über Sondernutzungsplanung) Grosse Ausnützungsreserven in der Regelbauweise Verdichtung über Projekte Was kann die Nutzungsplanung? Seite 2

3 Bau- und Zonenordnung der BZO-Gesamtrevision 1992 / 1999: Zusätzliche Kapazitäten (Aufzonierungen) Einführung der Ausnützungsziffer Was kann die Nutzungsplanung? Seite 3

4 Art der Ausnützungsreserven in der Neubau Umnutzung, Umstrukturierung von Industriearealen Erneuerung im Bestand Was kann die Nutzungsplanung? Seite 4

5 Ausnützungsreserven BZO Kapazität: 49 Mio. m2 Geschossfläche EW / AP Reserve: 18 Mio. m2 Geschossfläche Bestand: 31 Mio. m2 Geschossfläche Ein Drittel der möglichen Ausnützung gemäss BZO ist noch nicht ausgeschöpft. Grosse Ausnützungsreserven in der Regelbauweise. ( EW) ( AP) Was kann die Nutzungsplanung? Seite 5

6 Ausnützungsziffer (AZ): nominell und effektiv Zone BZO 92/99 AZ effektiv (ca.) AZ effektiv (ca.) (inkl. Unter- und Dachgeschosse) mit Arealüberbauung (inkl. Untergeschoss) Wohnzone W2b I + II 40 % 72 % - Wohnzone W2b III 45 % 81 % - Wohnzone W2 60 % 108 % 135 % Wohnzone W3 90 % 138 % 163 % Wohnzone W4 130 % 182 % 207 % Wohnzone W5 170 % 224 % 250 % Zentrumszone Z5 200 % 264 % 290 % Zentrumszone Z6 230 % 291 % 306 % Zentrumszone Z7 260 % 320 % 339 % Was kann die Nutzungsplanung? Seite 6

7 Gegenüberstellung Ist-Situation / BZO Wohnzone W3, AZ 90 % Ist-Situation: > Ausnützungsziffer ca. 37 % Mögliche Bebauung (BZO): > Ausnützungsziffer ca. 130 % Was kann die Nutzungsplanung? Seite 7

8 Gegenüberstellung Ist-Situation / BZO Wohnzone W3, AZ 90 % Ist-Situation: > Ausnützungsziffer ca. 45 % > Überbauungsziffer: ca. 19 % Mögliche Bebauung (BZO): > Ausnützungsziffer ca. 130 % > Überbauungsziffer ca. 35 % Was kann die Nutzungsplanung? Seite 8

9 Bauliche Entwicklung EinwohnerInnen + 1,5 Mio m2 Wohnfläche 1 Mio m2 Ersatzneubau > 60% auf Brachen > 40% in Wohnquartieren 0,34 Mio m2 Neubau 0.14 Mio m2 Umbau Was kann die Nutzungsplanung? Seite 9

10 Siedlung Altwiesen, Schwamendingen 200 Wohnungen 280 Wohnungen ~ m 2 Geschossfläche ~ m 2 Geschossfläche Was kann die Nutzungsplanung? Seite 10

11 Siedlung Altwiesenstrasse, Schwamendingen 80 Wohnungen 110 Wohnungen ~ m 2 Geschossfläche ~ m 2 Geschossfläche Was kann die Nutzungsplanung? Seite 11

12 Siedlung Brunnenhof, Unterstrass 51 Wohnungen 72 Wohnungen ~ m 2 Geschossfläche ~ m 2 Geschossfläche Was kann die Nutzungsplanung? Seite 12

13 Siedlung Triemli, Albisrieden 144 Wohnungen 192 Wohnungen ~ m 2 Geschossfläche ~ m 2 Geschossfläche Was kann die Nutzungsplanung? Seite 13

14 Siedlung Affoltern, Affoltern 96 Wohnungen 132 Wohnungen ~ m 2 Geschossfläche ~ m 2 Geschossfläche Was kann die Nutzungsplanung? Seite 14

15 Vor- und Nachteile grosser Ausnützungsreserven in der Regelbauweise + - Dynamische Entwicklung entsprechend Nachfrage Schnelle Realisierung des benötigten Wohnraums Grosser Anreiz für Ersatzneubau Rasche energetische Erneuerung (Energieziele) Verhältnismässig wenig Planungsaufwand Starke Veränderungen der Quartiertypologien Weniger Einfluss auf Qualitätssicherung Widerstand in der Quartierbevölkerung Verlust günstiger Wohn- und Gewerberaum Planung / Sicherung öffentliche Infrastrukturen Beteiligung der Grundeigentümer an Infrastruktur und Aufwertungsmassnahmen Was kann die Nutzungsplanung? Seite 15

16 Räumliche Entwicklungsstrategie (RES) Durchgrünter Stadtkörper Kompakter Stadtkörper Was kann die Nutzungsplanung? Seite 16

17 Räumliche Entwicklungsstrategie (RES) Veränderungs- Verdichtung Ausnützungs- strategie gegenüber änderung Bestand BZO Bewahren g gm Weiterentwickeln k gmk Neuorientieren h gkh Was kann die Nutzungsplanung? Seite 17

18 Was kann die Nutzungsplanung? Seite 18

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