Kanton Zürich Baudirektion Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft. Abwasserreinigung in Zahlen 2013

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1 Kanton Zürich Baudirektion Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft Abwasserreinigung in Zahlen 13

2 Abwasserreinigung in Zahlen 13 Stand der Abwasserreinigung im Kanton Zürich 13 Das Abwasser von über 99 % der Bevölkerung des Kantons Zürich wird zur Reinigung einer öffentlichen oder privaten Abwasserreinigungsanlage (ARA) zugeleitet. Ende 13 standen im Kanton Zürich ARA in Betrieb. Davon waren 69 öffentliche Anlagen mit einer Ausbaugrösse für mehr als 5 Einwohner sowie 4 kommunale Anlagen kleinerer Ausbaugrösse (KleinARA). Rund.5 % der Einwohnerinnen und Einwohner wohnen so abgelegen, dass der Anschluss an eine ARA wirtschaftlich nicht tragbar ist. Ihr Abwasser wird entweder in einer abflusslosen Grube gesammelt und periodisch einer ARA zugeführt oder in einer der 16 privaten KleinARA gereinigt (Tab. 1). In den 93 öffentlichen Anlagen wurden im Jahr 13 rund 5 Mio. m3 Abwasser gereinigt. Dies entsprach rund 13 % des langjährigen Mittelwerts. Dabei behandelten die 6 grössten ARA des Kantons mit einer Ausbaugrösse von über 5' Einwohnerwerten (EW) mehr als die Hälfte der gesamten Abwassermenge (Abb. 1). Bei der Reinigung dieses Abwassers wurden rund 6' m3 Klärschlamm produziert. Dieser enthält 95 % Wasser und 5 % respektive rund 3' Tonnen Trockensubstanz. Anzahl 5 1 Öffentliche ARA >5 EW Öffentliche ARA <5 EW Industrie-ARA 3 Private ARA <5 EW Total ARA 4 1 Abwassermenge Mio m Tab. 1: Anzahl ARA im Kanton Zürich, aufgeteilt nach Ausbaugrösse in Einwohnerwerten (EW) und Trägerschaft. Total der behandelten Abwassermenge < 1 EW 1-1' EW Anzahl ARA 1' - 5' EW > 5' EW Mengenanteil in % der gesamten Abwassermenge Abb. 1: Verteilung der Abwassermenge auf ARA-Grössenklassen. Die 6 grössten ARA im Kanton Zürich reinigen mehr als die Hälfte der anfallenden Abwassermenge. Bilder: ERZ, Zürich.

3 Abwasserreinigung in Zahlen 13 Ausrüstungsstand der öffentlichen Abwasserreinigungsanlagen Zentrale Stufe jeder ARA ist die biologische Abwasserreinigung. Hier bauen Mikroorganismen mit Hilfe von Sauerstoff die Schmutz- und Nährstoffe ab. 53 der 69 kommunalen ARA betreiben die biologische Reinigungsstufe als klassisches Belebtschlammverfahren (Abb. ). Zwei ARA sind mit Tropf- oder Tauchtropfkörper, drei mit Festbett, zwei mit Wirbelbett und vier mit dem SBRVerfahren ausgerüstet (Abb. 3). Bei 5 ARA sind verschie- dene Verfahren kombiniert worden. In den letzten Jahren wurden viele ARA erweitert und dem aktuellen Stand der Technik angepasst. Die nachstehenden Abbildungen zeigen den derzeitigen Ausbaustand der öffentlichen ARA bezüglich Nitrifikation und Denitrifikation sowie bezüglich Phosphorfällung und zusätzlicher Flockungsfiltration unter Berücksichtigung der Anlagengrösse in EW (Abb. 4,5). Abb. : ARA mit Belebtschlamm-Verfahren: Einem belüfteten Becken folgt eine Nachklärung, wo der Belebtschlamm abgetrennt wird. Abb. 3: ARA mit SBR-Verfahren (Sequencing Batch Reactor): Die einzelnen Schritte der biologischen Abwasserreinigung erfolgen zeitlich gestaffelt im selben Becken. Die Anzahl der Becken variiert je nach Ausbaugrösse der ARA. Neuhausen (SH) Neuhausen (SH) Dachsen Hohentengen (D) Dachsen Marthalen Rheinau Stammheim Hohentengen (D) Marthalen Rheinau Ossingen Alten Glattfelden oberes Surbtal (AG) Alten Andelfingen Flaach Eglisau Rheinsfelden Thalheim Altikon Rorbas Aadorf (TG) Glattfelden oberes Surbtal (AG) Seuzach Pfungen Andelfingen Flaach Eglisau Rheinsfelden Ellikon a. d. Thur Stadel Thalheim Pfungen Winterthur Elsau Elsau Bülach Elgg Niederglatt Niederglatt Buchs KlotenOpfikon Regensdorf Otelfingen Bassersdorf Buchs KlotenOpfikon Regensdorf Weisslingen Illnau Dübendorf Dietikon Bassersdorf Weisslingen Illnau Dübendorf Dietikon Fehraltorf Fehraltorf ZürichWerdhölzli Bauma Uster Fischenthal Zumikon Küsnacht Maur Adliswil Wetzikon Mönchaltorf Egg Thalwil Gossau Männedorf Sihlwald Horgen Hausen Knonau Hirzel Wädenswil Schönenberg ARA Kelleramt (AG) Hom- Bubikon brechtistäfa- kon Oetikon Uerikon Bauma Uster Fischenthal Zumikon Küsnacht Affoltern a. A. ARA-Einzugsgebiet Gemeindegrenze Wetzikon Mönchaltorf Egg Thalwil Gossau Obfelden Männedorf Sihlwald Horgen Hausen Hirzel Wädenswil Schönenberg Standort und Ausbaugrösse < 1 EW > 5 EW EW = Einwohner + Einwohnergleichwerte aus Industrie und Gewerbe Wald Rüti Richterswil Mechanisch-biologisch mit Phosphat-Fällung Mechanisch-biologisch mit Phosphat-Fällung und Flockungsfiltration 1-5 EW Abb. 4: Ausrüstungsstand in öffentlichen ARA bezüglich Nitrifikation und Denitrifikation per Ende 13. Hom- Bubikon brechtistäfa- kon Oetikon Uerikon Ausrüstungsstand Mechanisch-biologisch 1-1 EW Hinwil Dürnten Meilen Rüti Knonau ganzjährige Nitrifikation und Teildenitrifikation Maur Adliswil Wald Richterswil Ausrüstungsstand keine ganzjährige Nitrifikation und keine Denitrifikation ganzjährige Nitrifikation Pfäffikon Fällanden Birmensdorf Hinwil Dürnten Meilen Obfelden ZürichWerdhölzli PfäffiPfäffikon kon Fällanden Birmensdorf Affoltern a. A. Aadorf (TG) Seuzach Stadel Elgg ARA Kelleramt (AG) Altikon Ellikon a. d. Thur Rorbas Winterthur Bülach Otelfingen Stammheim Ossingen ARA-Einzugsgebiet Gemeindegrenze Standort und Ausbaugrösse < 1 EW 1-1 EW 1-5 EW > 5 EW EW = Einwohner + Einwohnergleichwerte aus Industrie und Gewerbe Abb. 5: Ausrüstungsstand in öffentlichen ARA bezüglich Phosphor-Elimination und Flockungsfiltration Ende 13. 3

4 Abwasserreinigung in Zahlen 13 Bewertung des ARA-Abflusses Das Labor des AWEL erhebt, zusätzlich zu den ARAinternen Eigenkontrollen, jährlich pro ARA 4-StundenMischproben zur Überprüfung der Reinigungsleistung und der Qualität des gereinigten Abwassers. Die kommunalen ARA erbrachten, wie in den Jahren zuvor, eine gute Reinigungsleistung. Für die Reinigung der organischen Abwasserinhaltsstoffe konnten 93 % der beurteilten ARA im Jahr 13 der Bewertungsklasse A (Einleitungsbedingungen erfüllt) zugeordnet werden. Im Berichtsjahr konnten bei 88 % der beurteilten ARA die vorgeschriebenen Einleitungsbedingungen bezüglich Nitrifikation eingehalten werden. Bei der Phosphor-Restbelastung konnten 91 % der beurteilten ARA der Bewertungsklasse A zugewiesen werden (Abb. 6,7). Wichtig: Neben den generell geltenden Bedingungen gemäss Gewässerschutzverordnung legt der Kanton bei Bedarf angepasste Einleitungsanforderungen fest. Abwasserproben von ARA mit der Auflage tieferer Abflusswerte wurden ebenfalls in die Bewertung mit einbezogen. Bei ARA, für die die Nitrifikation, die Phosphatfällung und/oder die Stickstoff-Elimination nicht erforderlich sind, werden diese Kriterien nicht bewertet Elimination organischer Abwasserinhaltsstoffe Stickstoff-Umwandlung Phosphor-Elimination Abb. 6: Einhalten der Einleitungsbedingungen durch kommunale ARA in %. Dank der stetigen Sanierung und Erweiterung von ARA können die zu reinigenden Abwassermengen einer höheren Anzahl Verfahrensstufen zugeführt und die Schadstoffe weitergehend abgebaut werden. Insbesondere die Verfahrensstufe der Vollnitrifikation (Umwandlung von unerwünschtem Ammonium/Ammoniak in weniger schädliches Nitrat) und der Denitrifikation (Stickstoffelimination durch Umwandlung von Nitrat zu elementarem Stickstoff) wurden in den letzten Jahren realisiert. Von der im Kanton Zürich mechanisch-biologisch gereinigten Abwassermenge wurde 98 % einer Phosphatfällung unterzogen und 79 % der gesamten Ab- ARA organisch Ammonium Phosphor Stickstoffund Elimination Nitrit Adliswil Affoltern am Albis Altikon Andelfingen Bassersdorf Bauma Birmensdorf Bubikon-Wolfhausen Buchs Bülach Dachsen Dietikon Dübendorf Dürnten-Bubikon Egg-Oetwil Eglisau Elgg Ellikon a. d. Thur Elsau Fällanden Fehraltorf Fischenthal Flaach Gastro-Star Glattfelden Glattfelden-Rheinsfelden Gossau Hagenbuch-Unterschneit Hausen Hinwil Hirzel Hombrechtikon-Feldbach Horgen Illnau-Effretikon Kleinandelfingen-Alten Kloten-Opfikon Knonau Küsnacht Lindau (Givaudan) Männedorf Marthalen Maur Meilen Mönchaltorf Niederglatt Obfelden Ossingen Otelfingen Ottenbach-Jonen Pfäffikon Pfungen Regensdorf Rheinau Richterswil Rorbas Rüti Schlatt-Nussberg Schlatt-Unterschlatt Schlatt-Waltenstein Schönenberg Seuzach Stadel Stäfa-Oetikon Stäfa-Uerikon Stammheim Thalheim-Gütighausen Thalwil Uster Wädenswil Wald Weisslingen Wetzikon Winterthur Zumikon Zürich (Werdhölzli) Einleitungsbedingungen erfüllt Einleitungsbedingungen nicht erfüllt Abb. 7: Einhalten der Einleitungsbedingungen im Jahr keine Anforderung

5 Abwasserreinigung in Zahlen 13 Qualität des gereinigten Abwassers wassermenge durchliefen zusätzlich zur PhosphatFällung noch eine ergänzende Reinigungsstufe (Flockungsfiltration). 9 % der gesamten Abwassermenge wurden ganzjährig nitrifiziert (Vollnitrifikation) und in 83 % der gesamten gereinigten Abwassermenge erfolgte teilweise die Umwandlung von Nitrat zu elementarem Stickstoff (Denitrifikation) (Abb. 8) mechanisch-biologische Reinigung mechanisch-biologische Reinigung, Phosphatfällung, Vollnitrifikation mechanisch-biologische Reinigung und Phosphatfällung mechanisch-biologische Reinigung, Phosphatfällung, Vollnitrifikation, Denitrifikation Abb. 8: Gereinigte Abwassermengen nach Verfahrensstufen, in % der gesamten behandelten Menge 9 Limmat Rhein Reuss 8 7 BSB5 t/a Die heutigen ARA verfügen grösstenteils über eine sehr gute Reinigungsleistung. Trotz aufwendiger Technik verbleibt im Ablauf der ARA jedoch eine Restbelastung an Schmutzstoffen. Diese konnte, trotz Bevölkerungszunahme im Kanton Zürich, durch Ausbauten und Optimierungen in den letzten Jahren verringert oder zumindest konstant gehalten werden. Nicht immer können ARAAusbauten ohne Reduktion der Reinigungsleistung durchgeführt werden. So sind z.b. die erhöhten Frachten an organischen Schmutzstoffen (BSB5) und Ammonium (NH 4 -N) im Jahr 1 auf die eingeschränkte Reinigungsleistung des Klärwerks Werdhölzli, Zürich, zurückzuführen, welche sich zu diesem Zeitpunkt im Ausbau befand. Im Hinblick auf eine zukünftig optimierte ARA-Reinigungsleistung sind kurzfristige Belastungsspitzen für das Gewässer nicht immer zu vermeiden. Abb. 9: Ablauffrachten BSB5. 6 Limmat Rhein Reuss 5 NH4-N t/a Abb. 1: Ablauffrachten NH4-N. 4'5 Limmat Rhein Reuss 4' 3'5 3' Ntot t/a Der Parameter BSB5 (biochemischer Sauerstoffbedarf) ist ein Mass für den Gehalt an abbaubaren organischen Schmutzstoffen. Dank Sanierungen und Erneuerung bei ARAs sind die Frachten in den vergangen zehn Jahren relativ konstant (Abb. 9). '5 ' 1'5 1' Ammonium ist eine fischgiftige Stickstoffverbindung. Spezialisierte Bakterien wandeln Ammonium in ungiftiges Nitrat um (Nitrifikation). Der stete Rückgang der Ammoniumfrachten ist auf den Ausbau zahlreicher ARAs zurückzuführen (Abb. 1). Gesamt-Stickstoff (Ntot) ist ein Summenparameter. Er umfasst den organischen Stickstoffanteil (wie Harnstoff, Peptid, Proteine) sowie den anorganischen Stickstoffanteil (wie Ammonium, Nitrat). Dank künftiger ARAOptimierungen ist für die seit rund zehn Jahren konstante Fracht langfristig ein weiterer Rückgang zu erwarten (Abb. 11) Abb. 11: Ablauffrachten Ntot. 14 Limmat Rhein Reuss 1 1 Ptot t/a Phosphat fördert v.a. in Seen das unerwünschte Algenwachstum. Mit Ausnahme einiger weniger kleiner ARA müssen alle Anlagen Phosphat aus dem Abwasser entfernen. Im Kanton Zürich wurden ab den 7er Jahren für sensible Gewässer besonders strenge Einleitungsbedingungen formuliert. Die Abflussfrachten konnten mit diesen Massnahmen weitestgehend optimiert werden. Der leichte Anstieg der Phosphorfracht über das letzte Jahrzehnt ist auf die Bevölkerungszunahme zurückzuführen (Abb. 1) Abb. 1: Ablauffrachten Ptot. 5

6 Abwasserreinigung in Zahlen 13 Energieverbrauch und Energieproduktion 1' 1'5' 1'4' 9' 1'3' 8' 1'' MWh/a 1'' 6' 9' 8' 5' 7' 4' 6' 5' 3' 4' ' 3' ' 1' Einwohner 1'1' 7' 1' Angeschlossene Einwohner/innen Totaler Stromverbrauch Abb. 13: Totaler Stromverbrauch aller Zürcher ARA und Entwicklung der Zahl der angeschlossenen Einwohnerinnen und Einwohner. 1 4' 9 8 3' 7 5' % 6 5 ' 4 15' 3 1' 5' Stromerzeugung MWh Faulgaserzeugung in 1 m3 35' Stromerzeugung in % des totalen Stromverbrauchs totale Stromerzeugung aller ARA Faulgaserzeugung Der Stromverbrauch im Jahr 13 aller Zürcher ARAs beträgt 71'45 MWh. Dies entspricht bei rund 1'38' angeschlossenen natürlichen Einwohnern einem spezifischen Verbrauch von 5 kwh pro Einwohner und Jahr. Aus der Abb. 13 ist ersichtlich, dass bei zunehmender Anzahl der angeschlossenen Einwohner im Kanton Zürich der gesamte Stromverbrauch der Zürcher ARA in den letzten 1 Jahren leicht rückläufig war. Die umgesetzten ARA-Sanierungsmassnahmen führten somit zu einer Reduktion des gesamten Stromverbrauchs. Diese Ent-wicklung ist mit dem Wissen, dass im gleichen Zeitraum die ARA-Reinigungsleistung angestiegen ist, erfreulich. Das bei der Schlammfaulung anfallende Faulgas wird in den Zürcher ARAs grösstenteils zur Wärme- und Stromproduktion verwendet oder bei vereinzelten Anlagen nach einer entsprechenden Aufbereitung in das Erdgasnetz eingespiesen. Abbildung 14 zeigt, dass sich die Bevölkerungszunahme in einer leicht steigenden Faulgasmenge wiederfindet. Dank effizienteren Gasmotoren mit höheren elektrischen Wirkungsgraden konnte die Stromerzeugung optimiert werden. Gegenwärtig werden rund 46 % des gesamten Stromverbrauchs durch die ARA-interne Stromerzeugung gedeckt. Abb. 14: Totale Strom- und Faulsgaserzeugung aller Zürcher ARA. Anteil des durch Verstromung des Faulgases erzeugten Stroms am gesamten Stromverbrauch (Eigenversorgungsgrad). Kosten der Abwasserreinigung 5 CHF pro Einwohnerwert ' 1' 1' 1'' ARA-Belastung in Einwohnerwerten CHF pro Einwohnerwert (ARA ZH) CHF pro Einwohnerwert, Durchschnittswerte Schweiz pro Grössenklasse Die ARA-Betriebskosten (Personal-/Sach-/Kapitalkosten) sind von verschiedenen Faktoren abhängig, u.a. von der frachtbezogenen ARA-Belastung und der geforderten Reinigungsleistung, welche sich direkt in der erforderlichen Reinigungstechnik niederschlägt. So haben kleinere Anlagen verhältnismässig hohe Fixkosten, während bei gleicher Ausbaugrösse Anlagen mit komplexerer Reinigungstechnologie höhere Kosten aufweisen. In der Tendenz zeigt sich, dass grössere Anlagen das anfallende Abwasser besser und zu tieferen Kosten zu reinigen vermögen. Abb. 15: ARA-Betriebskosten pro angeschlossenen Einwohnerwerten (ohne Anteil Kanalisation) der Zürcher ARA für das Jahr 13 im Vergleich zu schweizweiten Zahlen (Quelle CH-Kosten: Kosten und Leistungen der Abwasserentsorgung, VSA 11). 6

7 Abwasserreinigung in Zahlen 13 Schadstoffbelastung des Klärschlamms Klärschlamm ist eine der wesentlichen Schadstoffsenken in der Anthroposphäre und damit von hoher Aussagekraft für die Umweltbeobachtung. In der ARA wird die zufliessende Abwassermenge auf ca. 1/1 Massenprozent Klärschlamm reduziert. Viele Schadstoffe werden aufkonzentriert und während einiger Wochen im System behalten und vermischt. Die Überwachung der Klärschlammqualität erlaubt somit, mit verhältnismässig geringem Aufwand Aussagen über Art und Umfang der Einleitung von Schadstoffen durch Haushalte und Industrieund Gewerbebetriebe in die Kanalisation zu machen. Lindau Stadel Hirzel Fischenthal Schönenberg Wädenswil Meilen Wald Bauma Ottenbach Flaach Knonau Rheinau Bassersdorf Gossau Glattfelden Zumikon Mit Hilfe der Überwachung der Klärschlammqualität lassen sich aber auch Aussagen über die Schadstoffbelastung des Gewässers durch das gereinigte Abwasser der ARA machen. Die Ergebnisse der laboranalytischen Untersuchungen des Klärschlammes auf die Schadstoffe Quecksilber (Hg), Cadmium (Cd), Nickel (Ni), Chrom (Cr), Kupfer (Cu), Blei (Pb) und Zink (Zn) werden im Schadstoffindex (SI) zusammengefasst. Dieser erlaubt, die Schadstoffe nicht nur mengenmässig, sondern auch in ihrer schädlichen Wirkung auf die Gewässer zu erfassen. Mönchaltorf Kloten-Opfikon Niederglatt Dachsen Rorbas Maur Ossingen ZSA Pfannenstiel Seuzach Thalwil Pfungen Bülach Fehraltdorf Buchs Uster Dübendorf Birmensdorf Dürnten -Bubikon Der SI ist ein Mass für die Belastung des Klärschlamms mit den gemessenen Schadstoffen und gibt gleichzeitig Auskunft über die Schadstoffbelastung des in die Gewässer eingeleiteten gereinigten Abwassers. SI -Mittelwert Hausen Otelfingen Wetzikon Regensdorf Zürich-Werdhölzli Ellikon a.d.thur Es gilt: je tiefer der SI, desto geringer die Schadstoffbelastung des Klärschlamms und damit auch des Gewässers. Rüti Küsnacht Eglisau Altikon Thalheim Es sind nur Klärschlämme von denjenigen Anlagen in die Bewertung einbezogen worden, für die alle erforderlichen Daten des Jahres 13 dem AWEL zur Verfügung stehen. Winterthur Dietikon Adliswil Elsau Elgg Marthalen Pfäffikon Horgen Hinwil Schadstoffindex (SI) Affoltern Fällanden Illnau SI-Klasse SI <.9.9 <= SI < <= SI < <= SI < <= SI < 1.9 SI >= 1.9 Bubikon Stäfa -Oetikon Obfelden Männedorf Weisslingen Egg Belastung gering mässig mittel erheblich gross sehr gross Stammheim mittlerer Wert aller Andelfingen Hombrechtikon Zürcher ARAs: Stäfa -Uerikon 1.3 Richterswil Abb. 16: Schadstoffindices der Zürcher Klärschlamme. 7 Klasse

8 Abwasserreinigung in Zahlen 13 Klärschlamm: Qualität und Entsorgung Richtwertüberschreitungen Verwertung und Entsorgung Die Zahl der untersuchten Klärschlammproben ist abhängig von der Schadstoffbelastung und der Ausbaugrösse der ARA und beträgt im Routineprogramm eine bis vier Messungen pro Jahr. Flächendeckende, regelmässige Messungen von Schwermetallen im Klärschlamm erlauben es, langfristige Trends zu verfolgen (Abb. 18). Gesamthaft wurden im Jahr Untersuchungen von Klärschlamm aus 69 öffentlichen Anlagen auf die Schwermetalle Quecksilber (Hg), Molybdän (Mo), Cadmium (Cd), Kobalt (Co), Nickel (Ni), Chrom (Cr), Kupfer (Cu), Blei (Pb) und Zink (Zn) vorgenommen und bewertet. Bei fünf der erhobenen Proben mussten Richtwertüberschreitungen (v.a. bei den Schwermetallen Nickel und Kupfer) verzeichnet werden (Abb. 17). Die Überschreitung von Richtwerten hatte weiterführende Untersuchungen im Einzugsgebiet der ARA zur Folge. In Fällen, in denen Verursacher der erhöhten Belastung ausfindig gemacht werden konnten, hat das AWEL die notwendigen Sanierungsmassnahmen angeordnet. Die übrigen Vorfälle können Einzelereignissen zugeordnet werden. In den öffentlichen ARA fielen im Jahr 13 rund 3' t Trockensubstanz Klärschlamm an. Seit Oktober 6 gilt Klärschlamm rechtlich als Siedlungsabfall und darf nicht mehr in der Landwirtschaft verwertet werden: Der getrocknete Schlamm wurde in Schlamm- beziehungsweise Kehrichtverbrennungsanlagen oder Kehrichtheizkraftwerken im Kanton Zürich verbrannt. Ein Teil diente auch als Brennstoffersatz in einem Zementwerk im Kanton Aargau. Sämtlicher Klärschlamm der öffentlichen ARA des Kantons Zürich wird ab Mitte 15 in einer einzigen zentralen Klärschlammverwertungsanlage in der ARA Werdhölzli behandelt. Dies erlaubt eine optimale Energienutzung und die Möglichkeit zur (späteren) Rückgewinnung des wertvollen Nährstoffs Phosphor aus der Klärschlammasche (www.klaerschlamm.zh.ch) Klärschlammverwertungsanlage Werdhölzli im Bau (Bild: ERZ, Zürich) Anzahl Richtwertüberschreitungen in Routineproben Anzahl Betroffene öffentliche ARA Anzahl Betroffene Schwermetalle Abb. 17: Anzahl Richwertüberschreitungen bei Schwermetalluntersuchungen. 7 6 % Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Chrom Nickel Blei Zink Cadmium Kupfer 1 11 Abb. 18: Schwermetallgehalte im Klärschlamm in % des jeweiligen Richtwerts Kanton Zürich Baudirektion Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft Abteilung Gewässerschutz Hardturmstr. 15, Postfach, 89 Zürich 8

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