Prüfungsvorbereitung: Aufgabensammlung II

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1 Thema Dokumentart Mikroökonomie: 2. Semester Teilzeit Aufgabensammlung Prüfungsvorbereitung: Aufgabensammlung II Aufgabe 1 Maschinen (in Stück) A F 280 B Spielfilme (in Stück) 1.1 Welche Aussagen in Bezug auf Punkt F sind richtig? Die Realisierung von Punkt F ist mit den verfügbaren Ressourcen und Technologien nicht möglich. Die Erweiterung der Produktionsmöglichkeiten ist lediglich mit mehr Ressourcen möglich. Wirtschaftswachstum ist nur möglich, wenn bei der Mehr-Produktion eines Gutes die Reduktion der Produktion eines anderen Gutes erfolgt. Punkt F könnte allein mit technischem Fortschritt erreicht werden, jedoch nicht allein mit organisatorischem Fortschritt. Punkt F könnte auch erreicht werden, wenn die bestehenden Ressourcen effizienter genutzt werden. 1.2 Auf wie viel belaufen sich die Alternativkosten (Opportunitätskosten), wenn man auf der Produktionsmöglichkeitskurve von Punkt A nach Punkt B geht. Mikroökonomie Seite 1 von 7 U. Siegenthaler

2 Aufgabe 2 Überprüfen Sie die folgenden Aussagen. Ist eine Aussage Ihrer Meinung nach richtig, dann lassen Sie sie so stehen. Andernfalls korrigieren Sie die Aussage so, dass sie anschliessend richtig ist. 2.1 Bei der Frage: Warum verdienen Männer im Durchschnitt mehr als Frauen? handelt es sich um eine normative Frage. 2.2 Unter dem Ertragsgesetz versteht man das Gesetz vom abnehmenden Ertrag. 2.3 Wenn der Staat Mindestpreise festlegt, dann kommt es zu einer Fehlallokation von Ressourcen. 2.4 Realkapital, Produktionsgüter und Investitionsgüter umschreiben alle denselben Produktionsfaktor. Aufgabe 3 Zeichnen Sie in die untenstehende Grafik die Gesamtnutzenkurve so ein, dass daraus ein abnehmender Grenznutzen resultiert. Mikroökonomie Seite 2 von 7 U. Siegenthaler

3 Aufgabe 4 Die Nachfragekurve nach Ferien in Italien verschieb sich (bei annähernd vollständiger Konkurrenz, ceteris paribus) nach links, nach rechts, oder gar nicht? 4.1 Die Alpentransversale von Norden nach Süden wurde stark ausgebaut und verbessert. 4.2 Die Preise für Übernachtungen in italienischen Hotels sind stark gestiegen. 4.3 Die Einkommen der möglichen Touristen, die nach Italien gehen, sind zurückgegangen. 4.4 Ferien in England sind attraktiver und billiger geworden. Mikroökonomie Seite 3 von 7 U. Siegenthaler

4 Aufgabe 5 Überprüfen Sie die folgenden Aussagen. Ist eine Aussage Ihrer Meinung nach richtig, dann lassen Sie sie so stehen. Andernfalls korrigieren Sie die Aussage so, dass sie anschliessend richtig ist. 5.1 Die Kreuzpreiselastizität hat bei Komplementärgütern ein negatives Vorzeichen. 5.2 Eine Kreuzpreiselastizität von 0 ist möglich. 5.3 Eine vollkommen elastische Nachfragekurve verläuft horizontal. 5.4 Bei verderblichen Gütern ist das Angebot weniger preiselastisch als bei lagerfähigen Gütern 5.5 Je kleiner der Anteil der Ausgaben für ein bestimmtes Gut ist, umso kleiner ist auch die Preiselastizität der Nachfrage. Aufgabe 6 Ein Unternehmer hat mit seinem bisherigen Preis (CHF 20) CHF 40'000'000 Erlös (Umsatz) gemacht. Er will nun den Preis auf CHF 16 senken un neu einen Erlös von CHF 44'800'000 erzielen. Wieviele Stück muss er mehr produzieren und wie gross muss die Preiselastizität der Nachfrage sein, damit seine Rechnung aufgeht. Mikroökonomie Seite 4 von 7 U. Siegenthaler

5 Aufgabe 7 Eine Unternehmung hat Fixkosten von CHF 2 500'000 und ein Erlös von CHF 6 500' Wie gross sind die variablen Kosten gesamthaft und pro Stück, wenn 1 Stück CHF 1 kostet und die Unternehmung einen Gewinn von CHF 500'000 erzielt. 7.2 Maximiert die Unternehmung ihren Gewinn, wenn die Grenzkosten CHF 0.90 betragen? Ja Nein, sie müsste die Produktion vergrössern verkleinern Aufgabe 8 Überprüfen Sie die folgenden Aussagen. Ist eine Aussage Ihrer Meinung nach richtig, dann lassen Sie sie so stehen. Andernfalls korrigieren Sie die Aussage so, dass sie anschliessend richtig ist. 8.1 Bei der Gewährung von Subventionen an Unternehmungen handelt es sich um eine marktkonforme Massnahme. 8.2 Die Steuerinzidenz gibt darüber Auskunft, wer (Konsumenten oder Anbieter) die Steuer bezahlt. 8.3 Wenn der Staat Subventionen an Unternehmen ausrichtet, profitieren die Unternehmen davon dann recht stark, wenn die Preiselastizität der Nachfrage sehr gross ist. 8.4 Ein staatlich fixierter Höchstpreis, der unter dem Marktpreis liegt, verursacht einen Mangel. Mikroökonomie Seite 5 von 7 U. Siegenthaler

6 Aufgabe 9 Zeichnen Sie in die zweite Grafik, die Grenzkosten, die durchschnittlich totalen und die durchschnittlich variablen Kosten sowie jenen Preis ein, der das kurzfristige Betriebsminimum darstellt. Totalkosten Mikroökonomie Seite 6 von 7 U. Siegenthaler

7 Aufgabe 10 Zeichnen Sie die Situation, dass der Staat durch die Erhöhung einer indirekten Steuer (z.b. Lenkungssteuer auf Energie) erreicht, dass dadurch markant weniger Energie verbraucht (bzw. nachgefragt) wird. Aufgabe 11 Preis, GE, GK, TDK Menge 11.1 Wie heissen die Geraden bzw. Kurven 1 bis 4? 11.2 Schraffieren Sie in der Grafik die Gewinnfläche, sofern es überhaupt einen Gewinn gibt Verändern Sie die Grafik so, dass sich dieses Monopolunternehmen gerade im langfristigen Betriebsminimum befindet. Mikroökonomie Seite 7 von 7 U. Siegenthaler

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