Kostengünstige Niedrigtemperaturheizung

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1 Kostengünstige Niedrigtemperaturheizung mit Wärmepumpe Machbarkeitsanalyse, Problemanalyse und Vorbereitung zum Bau eines Funktionsmusters Zukünftige Niedrigenergiehäuser haben nur noch einen Heizenergiebedarf von unter 200 MJ/m 2 a. Der Brauchwarmwasseranteil, welcher derzeit rund 15% des Heizenergiebedarfs ausmacht, steigt in Niedrigenergiehäusern auf 30-40%. Ziel der ersten Projektphase war eine Machbarkeitsanalyse, Problemanalyse und die Vorbereitung zum Bau eines Funktionsmusters für eine speicherfreie, kostengünstige Niedrigtemperatur-Wärmepumpenheizung. Mit einem einfach zu installierenden System können potentielle Fehlerquellen vermieden und dadurch ein hoher Jahresnutzungsgrad erreicht werden. Die jährlichen Kosten liegen bei diesen Anlagengrössen im selben Bereich wie die einer Ölheizung. DR. THOMAS AFJEI, INFEL, ZÜRICH Ausgangslage Für zukünftige Niedrigenergiehäuser mit einer Energiekennzahl von unter 200 MJ/m 2 a besteht ein dringender Bedarf für ein kostengünstiges Wärmepumpenheizsystem mit hohem Jahresnutzungsgrad. Ein solches Heizsystem muss im Neubaubereich zu einer konventionellen Ölheizung konkurrenzfähig sein. Als Lösungsansatz ist für die Wärmeverteilung ein Niedrigtemperaturheizsystem mit einer Vorlauftemperatur <30 C vorgesehen, das ohne zusätzliche Regelorgane über einen guten Selbstregeleffekt verfügt. Die Wärmepumpe wird ohne Pufferspeicher und Mischventile direkt am Wärmeverteilsystem angeschlossen. Sie soll über eine intelligente Regelung verfügen, welche herstellerseitig in der Wärmepumpe integriert ist. Durch den einfachen Aufbau ergeben sich geringe Installationskosten. Für die Wahl der Wärmepumpe sind die Wechselwirkungen zwischen Niedrigtemperaturheizung und Gebäude von grosser Bedeutung. Als Kriterium für die physiologische Behaglichkeit werden die predicted percentage of dissatisfied (PPD) nach O. Fanger herangezogen werden. Mittels Simulation ist herauszufinden: 1

2 Wie sollte die Niedrigtemperaturheizung aufgebaut sein? Welche Anforderungen muss das Gebäude erfüllen? Welcher Regelbereich ist für die Wärmepumpe notwendig? Wie wirken sich Störgrössen auf die Behaglichkeit aus? (Sonneneinstrahlung, Temperaturwechsel, Wärmequellen, etc.) Welche Sperrzeiten durch das Elektrizitätswerk sind tolerierbar? Welche Jahresnutzungsgrade ergeben sich für die Wärmeerzeugung? Die daraus gewonnenen Erkenntnissen dienen der Machbarkeitsabklärung und Problemanalyse derartiger Heizsysteme. Dazu gehören die erreichbare Jahresarbeitszahl und die Grösse der Marktchancen eines solchen Systems für den Neubau- und Sanierungsmarkt unter Einbezug der Warmwasseraufbereitung. Auswahl eines Referenzgebäudes Für dieses Projekt wurde das NOAH-Systemhaus der Dietlikoner Firma A. Piatti AG ausgewählt. Wesentliche Gründe für die Wahl waren die breite Marktakzeptanz dieses Gebäudes (bereits gegen 100 Gebäude erstellt) sowie die Tatsache eines gleichmässigen, kleinen Wärmeleistungsbedarfes über den Grundriss und nicht allzu grossflächigen Verglasungen. Für dieses Projekt wichtig war ferner, dass eine gute Datengrundlage zu Technik und Kosten vorhanden war. In Abb. 1 ist in den Vorgaben DIANE Öko-Bau, Vision 2050 Kt. ZH und SIA 2020 bereits eine Wohnungslüftung enthalten. Diese wurde bei der Vorgabe für das WP-Projekt und dem NOAH-Haus extra ausgewiesen, aber aus Kostengründen nicht genutzt. 2

3 MJ/m2a Heizenergiebedarf (Qh) im Vergleich SIA Grenzwert DIANE Öko-Bau Vision 2050 Kt.ZH SIA 2020 (Absenk.) Vorgabe für WP- Projekt NOAH- Haus Abb. 1: Vorgaben für den Heizenergiebedarf verschiedener Organisationen und für dieses Projekt (WP-Projekt); mögliches Einsparpotential einer mechanischen Lüftung (hell eingetragen) Abb. 2: NOAH-Niedrigenergiehaus (Foto) Die wichtigsten Kennwerte: Heizenergiebedarf (Qh, SIA380) 174 MJ/m 2 a Energiebezugsfläche (EBF) 147 m 2 Heizleistung (-11 C, ohne WW) 3.1 kw 3

4 durchschn. spez. Heizleistung 22.0 W/m 2 angenomm. Luftwechsel (-11 C) 0.3 h -1 k-werte: Dach Aussenwände Fenster Boden gegen unbeheizt 0.22 W/m 2 K 0.29 W/m 2 K 1.1 W/m 2 K 0.25 W/m 2 K Heizenergiebedarf Der Energiebedarf wurde nach SIA 380/1 [SIA 1988] mit der Methode der Jahresbilanz berechnet. Er dient einerseits der energetischen Klassifizierung des Gebäudes und andererseits der Verifikation der Simulationsresultate. Der Heizenergiebedarf beträgt 174 MJ/m 2 a und beträgt somit 2/3 des Grenzwertes der Energiegesetzgebung des Kantons Zürich (276 MJ/m 2 a). Abb. 3 zeigt die Aufteilung der Energieflüsse. Abb. 3: Energieflussdiagramm des verwendeten Niedrigenergiehaus NOAH 4

5 Beschreibung der untersuchten Varianten Abb. 4 und Tabelle 1 geben eine Übersicht über die betrachteten Grundvarianten. Zur Regulierung ist anzumerken, dass die Raumtemperatur bei keiner Regelstrategie erfasst wird. Die Rückkoppelung der Raumtemperatur auf das Heizungssystem erfolgt also ausschliesslich über den Selbstregeleffekt der Bodenheizung. Die Regler sind bei Simulationsbeginn von Hand derart eingestellt worden, dass die Verteilung der vom Benutzer empfundenen operativen Temperatur optimal ist. Bei allen Hauptvarianten wird der Betrieb täglich zu festen Zeiten durch das Elektrizitätswerk unterbrochen. Variante A: Luft/Wasser WP Leichtbau Variante B: Luft/Wasser WP Massivbau Variante C: Luft/Wasser WP, Leichtbau, Zustandsregler mit Sonnenfühler EW Warmwasser- Wärmepumpe EW Warmwasser- Wärmepumpe 1: mit Zusatzheizung 2: ohne Zusatzheizung T T Variante D: Luft/Wasser WP, Leichtbau, Zustandsregler ohne Sonnenfühler Variante E: Sole/Wasser WP EW Warmwasser- Wärmepumpe EW Beistell- Wassererwärmer T T Variante F: Sole/Wasser WP EW Warmwasser- Wärmepumpe T Abb. 4: Schemata der simulierten Systeme 5

6 Grundvariante Wärmequelle Gebäudekonstruktion Regulierung Warmwasser A Luft Leichtbau Heizkurve Warmwasser-Wärmepumpe B Luft Massivbau Heizkurve Warmwasser-Wärmepumpe C Luft Leichtbau Zustandsregler mit Sonnenfühler Warmwasser-Wärmepumpe D Luft Leichtbau Zustandsregler ohne Sonnenfühler Warmwasser-Wärmepumpe E Erdwärme Leichtbau Heizkurve Beistellwassererwärmer F Erdwärme Leichtbau Heizkurve Warmwasser-Wärmepumpe Tabelle 1: Übersicht Grundvarianten Simulationsresultate Jahresarbeitszahl Die Jahresarbeitszahl gibt das Verhältnis an zwischen der Energie, die dem Benutzer direkt zu Gute kommt (Nutzen) und der Energie, die für die Wärmeerzeugung, den Transport der Wärmeträger (Luft, Wasser, Sole) während des Betriebs sowie die Verlustdeckung der Heizungsanlage aufzuwenden ist (Aufwand). Der Stromverbrauch für die Solepumpe resp. den Verdampferventilator sowie die Vereisung- und Abtauverluste sind in den Angaben enthalten, der für die Umwälzpumpe ist jedoch nicht. Mit Berücksichtigung der Energie für die Heizungsumwälzpumpe würde sich die Jahresarbeitszahl um etwa 5% reduzieren. In Abb. 5 sind die Jahresarbeitszahlen der verschiedenen Wärmepumpen ohne Warmwasseraufbereitung und Heizungsumwälzpumpe gegenübergestellt. Alle drei Angaben sind also nur für die Raumheizung. 6

7 Sole/Wasser WP 4.1 (100%) Luft/Wasser WP ohne elektrische Zusatzheizung 3.1 (76%) Luft/Wasser WP mit elektrischer Zusatzheizung 2.9 (72%) Jahresarbeitszahl [-] (nur Raumheizung, ohne Warmwasser, ohne Heizumwälzpumpe) Abb. 5: Jahresarbeitszahl für Raumheizsysteme (ohne Warmwasser und Heizungsumwälzpumpe, inkl. aller Hilfsenergie) Die elektrische Zusatzheizung führt lediglich zu einer Jahresarbeitszahlverschlechterung des Raumheizsystems von 4%. Infolge der Zusatzheizung kann die Luft/Wasser WP um 40% kleiner gebaut werden, was die Investitionskosten vermindert. Hierzu müssen aber zwei Punkte erwähnt werden: Wird ein falsches Ein- und insbesondere Ausschaltkriterium verwendet, so beträgt die Jahresarbeitszahlverschlechterung wesentlich mehr als die erwähnten 4%. Im weiteren läuft die elektrische Widerstandsheizung an kalten Wintertagen, also gerade dann, wenn das Elektrizitätsnetz ohnehin ausgelastet ist. Abb. 6 zeigt die mit den verschiedenen Heiz- und Warmwassersystemen erreichten Jahresarbeitszahlen. Klar am besten schneidet dabei die Sole/Wasser Wärmepumpe mit separater Warmwasser-Wärmepumpe ab. Die Verbesserung gegenüber der Warmwasserbereitstellung ab Wärmepumpe um 7% ist auf die höhere Quellentemperatur der Warmwasserbereitung zurückzuführen. Die Soletemperatur hat ein Maximum von +4.5 C und liegt somit das ganze Jahr unter der Kellertemperatur von 10 C. Durch eine Erhöhung der Quellentemperatur des Wärmepumpen-Wassererwärmers könnte dessen Leistungszahl noch wesentlich erhöht werden. 7

8 F: S/W WP, Leichtbau, Heizkurvenregler, Beistellboiler E: S/W WP, Leichtbau, Heizkurvenregler, Warmwasser-WP D: L/W WP, Leichtbau, Zustandsregler ohne Sonnenfühler, Warmwasser-WP C: L/W WP, Leichtbau, Zustandsregler, mit Sonnenfühler, Warmwasser-WP B.2: L/W WP, Massivbau, Heizkurvenregler, Warmwasser-WP, ohne elektr. Zusatzheizung B.1: L/W WP, Massivbau, Heizkurvenregler, Warmwasser-WP, mit elektr. Zusatzheizung A.2: L/W WP, Leichtbau, Heizkurvenregler, Warmwasser-WP, ohne elektr. Zusatzheizung A.1: L/W WP, Leichtbau, Heizkurvenregler, Warmwasser-WP, mit elektr. Zusatzheizung Jahresarbeitszahl (inkl. aller Hilfsenergie, ohne Heizumwälzpumpe) [-] Abb. 6: Jahresarbeitszahl der Hauptvarianten. (S/W: Sole/Wasser WP; L/W: Luft/Wasser WP.) Die auf den ersten Blick tiefen Jahresarbeitszahlen erklären sich durch den Umstand, dass Kleinwärmepumpen tiefere COP-Werte aufweisen als grössere Aggregate. Obwohl, soweit verfügbar, die besten der im WP-Testzentrum Töss getesteten Klein-Wärmepumpen für den Variantenvergleich verwendet wurden, liegen ihre COP-Werte zwischen 20% und 24% tiefer als die besten Geräte im Leistungsbereich 8-10 kw. Gelänge es, mit Klein-Wärmepumpen die COP-Werte der besten Aggregate zu erreichen, könnte mit der Sole/Wasser Wärmepumpe (Variante F ) im Heizbetrieb eine JAZ von 5.1 und im kombinierten Heiz-/Warmwasserbetrieb immer noch eine JAZ von 4.0 erreicht werden! Betriebsunterbruch durch EW-Sperrung Bezüglich dem Raumtemperaturverlauf tritt bei einer zweistündigen EW-Sperrung keine Komforteinbusse auf. Einzig die zweistündige Sperrzeit in der Nacht macht sich durch einen minimen Raumtemperaturabfall bemerkbar. Der Abfall ist jedoch kaum spürbar und wesentlich kleiner als die sonstigen Fluktuationen der Raumtemperatur. Daher kann ein zweistündiger Betriebsunterbruch von der Behaglichkeit her problemlos toleriert werden. 8

9 Die insgesamt 4-stündige EW-Sperrung führt jedoch wegen den höheren Vorlauftemperaturen zu einer Leistungszahlverschlechterung und somit auch zu einer Erhöhung des Jahresheizenergieverbrauchs um rund 5%. Selbstregeleffekt Unter Selbstregeleffekt versteht man die automatische Abnahme der Heizleistung, falls dem Raum Fremdwärme zugeführt wird. Der Selbstregeleffekt ist um so ausgeprägter, je kleiner die Temperaturdifferenz zwischen Heizmedium und Raumtemperatur ist. Diese Beziehung ist in Abb. 7 für den heizungstechnisch relevanten Betriebsbereich aufgetragen. Der Selbstregeleffekt nimmt mit zunehmender Übertemperatur massiv ab Relative Änderung der Wärmeabgabe [-] bei Änderung der Raumtemperatur um 1 [K] Betriebsbereich für Fussbodenheizung n=1.1 Betriebsbereich für Heizkörper n= Übertemperatur Heizmedium [K] Abb. 7: Selbstregeleffekt von Wärmeabgabesystemen (bei Übertemperaturänderung von 1 K) 9

10 10 Aussenklima 500 Aussenlufttemperatur [ C] Globalstrahlung horizontal [W/m2] Aussenlufttemperatur [ C] Globalstrahlung horizontal [W/m2] Uhrzeit [h] 24 Temperaturen und Wärmeströme 100 Temperaturen [ C] Uhrzeit [h] (16. März) Spez. Wärmestrom pro [m2] Bodenoberfläche in [W/m2] Strahlungstemperatur [ C] Innenlufttemperatur [ C] Bodenoberflächentemperatur [ C] Wärmeabgabe Bodenoberfläche [W/m2] Interne konvektive und radiative Wärmequellen [W/m2] Einfallende Solarstrahlung [W/m2 Bodenfl.] Abb. 8: Wärmeflüsse über 24 h im Falle einer Fussbodenheizung, Wohnen EG Leichtbau Abb. 8 zeigt den Tagesverlauf der Boden-, Luft- und Strahlungstemperatur im Wohnen EG (Leichtbau) an einem Tag mit durchschnittlicher Aussenlufttemperatur. Die mittlere Heizwassertemperatur beträgt an diesem für unser Klima typischen Tag 23.1 C. Der Wärmefluss an der Bodenoberfläche ist an diesem Tag während zwei Perioden negativ, d.h. es wird während dieser Zeit, trotz dem Heizbetrieb, Energie von oben in die Bodenplatte gespeichert. Der Grund für die Umkehr des Wärmeflusses ist nicht etwa eine Umkehr der Temperaturdifferenz zwischen Raum und Bodenoberfläche, sondern der Strahlungseinfall auf den Boden, hervorge- 10

11 rufen durch den Sonneneinfall und die radiativen internen Wärmegewinne 1. Es ist jedoch an dieser Stelle anzumerken, dass die vieldiskutierte Temperaturumkehr für die passive Nutzung der Wärmegewinne gar nicht zwingend notwendig ist: Zum einen können Strahlungsgewinne auch bei fortlaufender konvektiver Wärmeabgabe der Bodenheizung gespeichert werden, und zum anderen reicht bereits eine Reduktion der Wärmeabgabe, um interne und externe Wärmegewinne ausnutzen zu können. Wirtschaftlichkeit Die Wirtschaftlichkeit der Niedrigtemperatur-Heizung wird aufgrund der Jahreskosten, bestehend aus den Kapitalkosten, den Energiekosten und den Unterhalts- oder Betriebskosten beurteilt. Als Referenzfall wird ein oelbeheiztes Gebäude gleicher Grösse in Massivbauweise gewählt, das die Bedingungen der Musterverordnung "Rationelle Energienutzung in Hochbauten" erfüllt. Heizanlage Um eine vollständige Marktbeurteilung vornehmen zu können, sind die Jahreskosten aller wichtigen Marktkonkurrenten zu ermitteln. Bei der Heizung ist die Oelheizung der Hauptkonkurrent. Bei der separaten Wassererwärmung ist der Elektroboiler aus Kostengründen zu berücksichtigen. Die Kosten einer Gasheizung sind aufgrund der Angaben der Alfredo Piatti AG bekannt. In der Regel ist es sehr schwierig, bei vorhandenem Gasnetz mit der Wärmepumpe erfolgreich einzudringen. Aus diesen Gründen werden die Jahreskosten der folgenden Kombinationen verglichen: Oel-Kombikessel 10 kw Luft/Wasser-Wärmepumpe mit 2.5 kw Heizleistung bei L-7/W kw- Heizstab als Zusatz-Heizung in Kombination mit einem Elektroboiler Luft/Wasser-Wärmepumpe mit 3.5 kw Heizleistung bei L-7/W35 in Kombination mit einem Elektroboiler Luft/Wasser-Wärmepumpe mit 2.5 kw Heizleistung bei L-7/W kw- Heizstab in Kombination mit einer Abluft-Wärmepumpe (=Variante A1) Sole/Wasser-Wärmepumpe mit 3.9 kw Heizleistung bei S0/W35 in Kombination mit einem Elektroboiler 1 Die konvektiven Wärmegewinne können nur über eine Lufttemperaturerhöhung in die Bodenplatte geführt werden. Die radiativen Wärmegewinne wie auch die Solargewinne werden dagegen direkt auf die Bauteiloberflächen geleitet. 11

12 Sole/Wasser-Wärmepumpe mit 3.9 kw Heizleistung bei S0/W35 in Kombination mit einem Beistellboiler (=Variante F) Sole/Wasser-Wärmepumpe mit 3.9 kw Heizleistung bei S0/W35 in Kombination mit einer Abluft-Wärmepumpe (= Variante E) Die Übersicht der Jahreskosten zeigt Abb. 9. Interessant ist dabei, dass bei kleinen Leistungen ein Elektrozusatz ähnlich teuer kommt, wie eine grössere, monovalent dimensionierte Wärmepumpe. 3'500 3'000 2'500 2'000 1'500 1' Jahreskosten Heizung und Wassererwärmung Energie Betrieb Kapital Oel 10 kw L/W/2.5/ E-B L/W/3.5/ E-B L/W/2.5/ A-WP S/W/3.9/ E-B S/W/3.9/ B-B S/W/3.9/ A-WP Abb. 9: Jahreskosten für Heizung und Wassererwärmung Die Jahreskosten unterscheiden sich für die interessantesten Varianten S/W mit Beistellboiler (S/W/3.9/B-B) oder in Kombination mit einer Abluft-Wärmepumpe (S/W/3.9/A-WP) im Bereich von Fr./a. Dies ist angesichts der Umweltfreundlichkeit der Wärmepumpenlösung kein Problem. Entscheidend sind vielmehr die energetischen Kennzahlen. Abb. 11 zeigt eine Gegenüberstellung der Jahresnutzungsgrade aller Varianten in Kombination mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW). Die Produktionsstruktur des BHKWs wurde entsprechend der jüngsten Publikation des BEW über die Ökobilanzen von Wärmepumpen angenommen und sieht wie folgt aus (Abb. 10): 12

13 100% Primärenergie 60% Nutzwärme BHKW 30% Strom 90% Nutzwärme WP JAZ*30% }Nutzwärme total 150% Umgebungswärme Abb. 10: Energieflussdiagramm der Kombination BHKW mit Elektrowärmepumpen Aufgrund der Resultate von Abb. 11 ist klar, dass als zukunftsweisende Lösungen nur die Kombinationen mit Abluft-Wärmepumpe oder mit dem Beistellboiler in Frage kommen. Ähnliche Resultate ergeben sich bei Verwendung von Strom aus Kombikraftwerken (GuD), welche heute an der Generatorklemme bis zu 58 % Wirkungsgrad erreichen. Die Berechnung der Jahresnutzungsgrade erfolgte ohne die Pumpenergie für die Wärmeverteilung, die ja in allen hydraulischen Systemen notwendig ist. Jahresnutzungsgrade mit BHKW-Strom Oel 10kW L/W/2.5/ E-B L/W/3.5/ E-B L/W/2.5/ A-WP S/W/3.9/ E-B S/W/3.9/ B-B S/W/3.9/ A-WP Abb. 11: Jahresnutzungsgrade bei Verwendung von BHKW-Strom für Heizen und Warmwasser (ohne Heizungsumwälzpumpe) Schlussfolgerungen Betriebsunterbruch durch EW-Sperrung Betriebsunterbrüche von einigen Stunden hintereinander sind bei Fussbodenheizungen im Raum nicht spürbar. Aus Behaglichkeitsgründen ist daher nichts gegen Betriebssperrungen einzuwenden. Eine Verkürzung der Laufzeit wirkt sich aber nachteilig auf die Jahresarbeitszahl aus. Anstelle einer Leistungszufuhr an das Gebäude über 24 h muss nun während einer kürzeren Zeit dem Gebäude die gleiche Energiemenge zugeführt werden. Dies lässt sich bei 13

14 Vollast nur über eine Erhöhung der Wärmepumpenleistung und der Systemtemperaturen bewerkstelligen. Bei einem Betriebsunterbruch von täglich 4 h ist eine Leistungserhöhung der Wärmepumpe von 20% notwendig. Die Jahresarbeitszahl verschlechtert sich dadurch um 5%. Einbindung der Wärmepumpe Die Speicherfähigkeit des Fussbodens reicht vollkommen aus, um die Wärmepumpenheizung ohne Pufferspeicher zu betreiben. Die Wärmepumpe schaltet nicht öfters als drei- bis viermal pro Tag ein. Ein Speicher würde demzufolge nur zu zusätzlichen Wärmeverlusten führen, das Regelkonzept komplizierter gestalten und die Investitionskosten erhöhen. Es ist notwendig, die Wärmepumpe nach der Rücklauf- und nicht nach der Vorlauftemperatur ein- und auszuschalten. Nur so kann die Speicherfähigkeit des Wärmverteilsystems und des Fussbodens genutzt werden. Bei einer Vorlauftemperaturregulierung würde die Wärmepumpe ständig ein- und ausschalten (Takten). Systemwahl Das energetisch optimale System ist die Sole/Wasser Wärmepumpe mit separater Wassererwärmer-Wärmepumpe. Bei Warmwasseraufbereitung ab der Heizungswärmepumpe muss ein Energiemehrverbrauch von 10% in Kauf genommen werden. Die Jahresarbeitszahl des Raumheizsystems ist um 18% besser, wenn mittels einer Erdsonde Erdwärme anstelle von Luft als Wärmequelle verwendet wird. Wird die L/W Wärmepumpe um 30% kleiner dimensioniert und das Leistungsmanko mit einer elektrischen Widerstandsheizung gedeckt, so erhöht sich der Elektrizitätsaufwand für die Heizung lediglich um 4%. Voraussetzung ist jedoch eine korrekte Zu- und Abschaltung der Zusatzheizung, ansonsten fällt der Mehrverbrauch wesentlich höher aus. Kostenbetrachtungen Mit den Jahreskosten als Kriterium ist die monovalent dimensionierte Luft/Wasser-Wärmepumpe mit separatem Elektroboiler für die Wassererwärmung am günstigsten. Die Mehrkosten der Abluftwärmepumpe für die Wassererwärmung sind gegenüber einer Elektroboilerlösung bei Sole/Wasser und Luft/Wasser-Varianten nicht durch die tieferen Energiekosten amortisierbar. Die Abluftwärmepumpe hat dagegen den Vorteil, dass ein kontrollierter Luftwechsel stattfindet und dadurch die Luftqualität verbessert wird. Infobox 14

15 Das Projekt wurde im Auftrag des Bundesamts für Energiewirtschaft (BEW) durchgeführt. Aus Spezialisten der verschiedensten Fachbereiche wurde ein Projektteam zusammengestellt, bestehend aus: Informationsstelle für Elektrizitätsanwendung (Projektleitung) Basler + Hofmann AG / DIANE Ökobau (Gebäude) Bircher + Keller AG (Fussbodenheizung) ETH-Zürich / Institut für Mess.- und Regeltechnik (Zustandsregler) Zentralschweizerisches Technikum Luzern ZTL (TRNSYS Simulation) Das Projekt wurde von einer Begleitgruppe unterstützt, in der das BEW, ein Architekt und ein Bauträger für Niedrigenergiehäuser, sowie Haustechnikspezialisten und ein Wärmepumpen-Hersteller vertreten waren. Literaturverweise [INFEL 96] [SIA 88] INFEL: Kostengünstige Niedrigtemperaturheizung mit Wärmepumpe, Schlussbericht Phase 1, BEW-Projekt 55701, ENET, 1996, CH. SIA 380/1; Energie im Hochbau; Ausgabe 1988; Nachdruck 7/1993; Zürich 15

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