Konsumtrends und Suchtpolitik: Monitoringbericht April bis September 2013

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1 Konsumtrends und Suchtpolitik: Monitoringbericht April bis September 2013 Der Monitoringbericht ist eine Publikation von Sucht Schweiz. Mit ausgewählten Themen bietet der Bericht einen Überblick über neue Konsumtrends und aktuelle Entwicklungen in der Suchtforschung und -Politik. Er richtet sich in erster Linie an die Gesundheitsdepartemente der Kantone und an Suchtfachleute, aber auch an alle an Suchtpolitik Interessierten. Der Konsum von psychoaktiven Substanzen zeigt über die Zeit gesehen in vielerlei Hinsicht grössere und kleinere Veränderungen. In der Schweiz bewegt sich die pro Einwohner konsumierte Menge Alkohol in den vergangenen 100 Jahren wellenförmig, während Konsummuster und die Verteilung des konsumierten Alkohols innerhalb der Bevölkerung variieren. Nach dem Heroinboom in den 70er- und 80er-Jahren stehen heute neben Cannabis Drogen im Zentrum, welche ein ausschweifendes Party(er)leben begünstigen, wobei neue synthetische Substanzen die traditionelle Palette bereichern. Und Mischkonsum ist in bestimmten Gruppen an der Tages- und vor allem der Nachtordnung. Auch die strukturelle Prävention ist in Bewegung. Das Geschäft mit der für die Schweiz wohl grössten Tragweite ist die laufende Revision der Alkoholgesetzgebung. Aus Präventionssicht stehen hier die Zeichen auf Sturm: Die wichtigsten Massnahmen zur Eindämmung des problematischen Konsums bei Jugendlichen und Erwachsenen haben gegenüber den Interessen der Alkoholindustrie einen äusserst schweren Stand. Und überdies besteht die Gefahr, dass zukünftig weniger Geld für die Prävention zur Verfügung stehen wird. Das Alkoholgesetz wird nach Abschluss der laufenden Gesamtrevision nicht bereits in wenigen Jahren wieder substanziell geändert werden,

2 2 sondern für die nächsten Generationen bestimmend sein. Ein Gesetz, in dem die wissenschaftlich fundierten wirksamen Präventionsinstrumente mehrheitlich fehlen, kann dem in ebendiesem Gesetz verankerten Zweck den problematischen Konsum sowie alkoholbedingte Schäden zu vermindern und insbesondere die Jugend zu schützen unmöglich gerecht werden. Dass dem Gesetzgeber dieser inhärente Widerspruch scheinbar nicht quer im Hals zu liegen kommt, kann nur mit einem Kniefall vor der Macht der Alkoholindustrie und dem daraus resultierenden Willen erklärt werden, weitgehend alle ihrer Forderungen zu schlucken. Dass damit auch die Ziele des Nationalen Programms Alkohol unterminiert werden, ist nur das Sahnehäubchen auf der bereits reichhaltigen Katastrophentorte. Auf internationaler Ebene bewegt seit einigen Jahren die Frage die Gemüter, wie mit der mittlerweile breiter akzeptierten Tatsache umgegangen werden soll, dass der hauptsächlich auf Repression basierende «War on Drugs» als gescheitert betrachtet werden muss. Als Folgen dieses Krieges dieser Ausdruck steht nicht symbolisch, sondern muss wörtlich verstanden werden stehen neben dem Leiden der Drogenkonsumierenden, welches hierzulande zwar immer weniger sichtbar, aber immerhin bekannt ist, Menschenrechtsverletzungen und brutale Gewalt in den Produktionsländern und entlang der Transportrouten. In beiden Bereichen hat sich die Situation während der beinahe 50 Kriegsjahre kaum verbessert. Und dass sich die mexikanische Drogenmafia in Europa weitgehend etabliert hat, ist ein weiteres Zeichen zunehmender Machtlosigkeit der Behörden. Es ist also überdeutlich, dass sich die internationale Politik vom ausschliesslich repressiven Modell verabschieden muss. In Lateinamerika gewinnt diese Sichtweise zunehmend an Gewicht. Unterschiedliche Modelle der Entkriminalisierung des Konsums wie auch die Legalisierung von Cannabis sind erste Schritte weg von der puren Repression.

3 3 Inhalt 1. Studien und Konsumtrends Entwicklung des Alkoholkonsum der Schweiz Alkoholbedingte Mortalität in der Schweiz zwischen 1997 und Multipler Substanzkonsum bei 11- bis 15-jährigen Jugendlichen in der Schweiz Junge Biertrinker sind häufiger Rauschtrinker Region Basel: Alkoholkonsum bei Jugendlichen Europäischer Drogenbericht Deutschland: Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung Cannabisabhängigkeit kommt selten allein Legal Highs sind manchmal Lethal Highs Energydrinks und Alkohol Internationale Standards für die Suchtprävention 8 2. Nationale und internationale Politik Totalrevision des Alkoholgesetzes Initiative Bortoluzzi Nationale Präventionsprogramme Bericht zum Nationalen Programm Tabak Bericht zum Nationalen Programm Alkohol Häusliche Gewalt und Alkohol treten oft gemeinsam auf Website zu Alter und Sucht Mindestpreise für Alkohol Kassenpflichtigkeit von Nikotinersatzprodukten für die Tabakentwöhnung Bundesrat eröffnet Vernehmlassungsverfahren zur Änderung des Tabaksteuer gesetzes Der Krieg gegen die Drogen Kritik der bisherigen Drogenpolitik durch Ruth Dreifuss in der New York Times Eine Neuorientierung in der Drogenpolitik Lateinamerikas zeichnet sich ab Eine neue Studie zur Entkriminalisierung und Regulierung Mexikanische Drogenmafia fasst in Europa Fuss Aufruf für eine neue EU Alkohol Strategie WHO fordert weltweites Werbeverbot für Tabak 17

4 4 3. Kantonale und kommunale Politik Alkoholpräventionsprogramm Kanton Solothurn Kanton Zürich: Kampf gegen Alkoholwerbung im Sport Lausanne: Massnahmen zur Regulierung des Nachtlebens Literatur 20

5 5 1. Studien und Konsumtrends 1.1 Entwicklung des Alkoholkonsum der Schweiz 1 Während in den 20er und frühen 30er Jahren des 20. Jahrhunderts noch gut 12 Liter reiner Alkohol pro Person konsumiert wurden, sank der Verbrauch im 2. Weltkrieg auf 7.6 Liter. Nach einem erneuten Anstieg bis in die 80er-Jahre auf knapp 11 Liter hat der Verbrauch in den letzten 20 Jahren wieder auf 8.5 Liter abgenommen, so dass wir uns heute wieder ungefähr auf dem Niveau von 1960 befinden. Andererseits zeigt sich auch, dass ein kleiner Anteil der Bevölkerung sehr viel trinkt, und dass man daher die Problemlast nicht nur anhand der Konsumzahlen der Gesamtbevölkerung beurteilen kann. Die neuesten Zahlen der Suchtmonitoring-Daten zeigen, dass die Hälfte des konsumierten Alkohols von einer kleinen Minderheit von 11% der erwachsenen Bevölkerung getrunken wird. 1.2 Alkoholbedingte Mortalität in der Schweiz zwischen 1997 und 2011 Sucht Schweiz hat im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit eine Studie 3 zur alkoholbedingten Mortalität in der Schweiz durchgeführt, wobei die Situation zwischen 1997 und 2011 untersucht wurde. Die Studie zeigt: Jeder 12. Todesfall ist auf Alkoholkonsum zurückzuführen. Im Jahr 2011 sind dies 1600 Tote (1181 Männer und 419 Frauen) im Alter von 15 bis 74 Jahren, drei von fünf dieser Todesfälle sind bedingt durch chronisch starken Alkoholkonsum. Krebskrankheiten, Unfälle und Verletzungen sowie Leberzirrhosen machen den Grossteil der alkoholbedingten Todesfälle aus. Die Art der Todesursachen verändert sich im Verlauf des Alters. Bei jungen Erwachsenen sind es primär Unfälle und Verletzungen, während im mittleren Erwachsenenalter vermehrt Krankheiten des Verdauungssystems und später auch Krebsarten hinzukommen. Seit 1997 ist der Pro-Kopf-Alkoholkonsum stetig zurückgegangen. Da es auch keine Anzeichen für eine Zunahme beim Rauschtrinken gab, ist es nicht überraschend, dass die alkoholbedingten Todesfälle auch eher rückläufig sind. Dieser Trend ist allerdings auf Männer beschränkt, bei Frauen ist kein Rückgang feststellbar. Die absolute Zahl der alkoholbedingten Todesfälle bei Frauen stieg zwischen 1997 und 2011 um über 20% an. 1 7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCLdIJ5fWym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A-- (Konsultiert am ) 2 Gmel et al. (2012). 3 Marmet et al. (2013).

6 6 1.3 Multipler Substanzkonsum bei 11- bis 15-jährigen Jugendlichen in der Schweiz Ein im Mai 2013 erschienener Forschungsbericht 4 liefert eine systematische Zusammenstellung von Daten zum multiplen Substanzkonsum bei 11- bis 15-Jährigen: also nicht nur zu Konsummustern einzelner psychoaktiver Substanzen, sondern zu Kombinationen über verschiedene Substanzen. Die Analysen wurden für die Altersgruppen der 11- bis 13-Jährigen und der 14- bis 15-Jährigen getrennt durchgeführt. In den Altersgruppen der 11- bis 13-Jährigen beschränken sich die Analysen aus ethischen Gründen auf den Alkohol- und Tabakkonsum. Die Analysen bei den 14- und 15-Jährigen schliessen im Allgemeinen zusätzlich auch Cannabis mit ein. Bezüglich der Lebenszeitprävalenz werden noch andere illegale Substanzen in die Analysen einbezogen, namentlich Medikamente (um sich zu berauschen), halluzinogene Pilze, Kokain, Amphetamine, Ecstasy, LSD und Opiate. Die in diesem Bericht präsentierten Ergebnisse zeigen, dass multipler Substanzkonsum bei Jugendlichen ein facettenreiches, mehrdimensionales Phänomen ist, dessen umfassende Betrachtung die Einnahme verschiedener Blickwinkel abverlangt, die auf verschiedene Verhaltensweisen gerichtet werden. Dies unterstreicht deutlich, dass sich verhaltensbezogene Präventionsbemühungen auf den Gebrauch psychoaktiver Substanzen in seiner vollumfänglichen Ausprägung richten sollte, und nicht nur separat auf einzelnen Substanzen. 1.4 Junge Biertrinker sind häufiger Rauschtrinker Eine Studie 5 im Rahmen von C-SURF 6 zeigt: Bier ist das beliebteste alkoholische Getränk von jungen Schweizer Männern und wer Bier bevorzugt, trinkt risikoreicher und konsumiert häufiger Cannabis oder andere illegale Suchtmittel. Zudem konsumieren Rausch- und Vieltrinker eher zusätzliche Suchtmittel und sind häufiger in Unfälle, einen Streit oder Schlägereien verwickelt. Dass bei jungen Männern eine Vorliebe für Bier mit einem risikoreichen Trinkmuster und dem Konsum von illegalen Substanzen einhergeht, kann verschiedene Gründe haben. «Bier ist verhältnismässig billig, so dass es sich auch junge Erwachsene leisten können. Und Bier wird möglicherweise öfters an Anlässen wie Partys oder Konzerten getrunken, an denen ein risikoreiches Konsumverhalten verbreitet ist», sagt Meichun Mohler-Kuo, Dozentin am Institut für Sozial- und Präventivmedizin an der Universität Zürich. Eines der Ziele der Prävention sollte daher nach wie vor sein, den risikoreichen Alkoholkonsum von jungen Männern zu reduzieren. 7 4 Windlin, B., & Delgrande Jordan, M. (2013). 5 Dey et al. (2013). 6 C-SURF wird vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich und dem Waadtländischen Universitätsklinikum geleitet. Das Ziel der C-SURF-Studie ist, den Gebrauch verschiedener Substanzen von jungen Männern zu identifizieren und längerfristig zu verfolgen. 7

7 7 1.5 Region Basel: Alkoholkonsum bei Jugendlichen DEine Studie von Dr. med. Kathrin Haursi vom Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) untersuchte von 2005 bis 2010 den übermässigen Alkoholkonsum Jugendlichen. 662 Mädchen und Jungen im Alter von 11 bis 18 Jahren, die aufgrund eine Alkoholvergiftung eine Notfallstation aufsuchten, wurden anhand eines strukturierten Fragebogens zu ihrem Alkoholkonsum befragt. Die Studie kommt zum Schluss, dass der Alkoholkonsum bei Jugendlichen in der Zeit der Studie stagniert. Die Jugendlichen konsumierten Alkohol in erster Linie an Festen oder Partys und im privaten Rahmen. Öffentliche Orte wie Restaurants, Bars etc. spielten nur selten eine Rolle. Zudem hat die Studie gezeigt, dass der Grossteil der Jugendlichen gemäss eigenen Angaben aus einer mehr oder weniger spontanen Laune heraus Alkohol getrunken hat Europäischer Drogenbericht Die Hauptmerkmale der europäischen Drogenlandschaft sind in den letzten Jahren relativ unverändert geblieben. Der Drogenkonsum befindet sich weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Stand, es sind aber auch positive Entwicklungen zu beobachten. So hat das Behandlungsangebot ein Rekordniveau erreicht, und es zeichnet sich ein allmählicher Rückgang des Heroin-, Kokainund des Cannabiskonsums ab. Allerdings sind durch das Aufkommen neuer synthetischer Drogen und neuer Konsummuster sowohl im Bereich der illegalen Drogen als auch im Bereich der von den Drogengesetzen nicht erfassten Substanzen auch neue Probleme erkennbar, angesichts derer die derzeitigen Strategien und Praxismodelle hinterfragt werden müssen. 1.7 Deutschland: Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung 10 DZahl der Drogentoten in Deutschland ist 2012 auf dem niedrigsten Stand seit Die Zahl der Drogentoten (Haupttodesursache: Überdosis von Heroin/Morphin in Verbindung mit anderen Substanzen) ist im Jahr 2012 um weitere 4 Prozent auf 944 (Vorjahr: 986) gesunken. Insgesamt sank die Zahl der den Polizeibehörden erstmalig bekannt gewordenen Konsumenten harter Drogen im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent. Allerdings stieg die Zahl der erstauffälligen Konsumenten von kristallinem Methamphetamin (so genanntem Crystal ) deutlich an. Auch die bereits seit einigen Jahren festgestellte Zunahme neu aufgetretener psychotroper Wirkstoffe (Designerdrogen, Legal Highs) hat sich 2012 fortgesetzt Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (2013): Europäischer Drogenbericht 2013: Trends und Entwicklungen. Luxemburg: Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union. 10 Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Bundesministerium für Gesundheit: Drogen und Suchtbericht. Mai Berlin, Kernaussagen des Berichts: Kernaussagen_Factsheet. pdf

8 8 1.8 Cannabisabhängigkeit kommt selten allein Eine Studie 11 aus Spanien zum Konsum von Cannabis resümiert, dass eine so genannte Doppeldiagnose besonders häufig bei Cannabisabhängigen anzutreffen ist, die sich in Behandlung begeben. Ziel der Studie war es, zu ermitteln, ob und welche anderen Erkrankungen neben der Cannabisabhängigkeit eine Rolle spielen. Das Ausmass der psychischen Störungen sei besonders dann ausgeprägt, wenn die Patientinnen und Patienten schon früh in den Cannabiskonsum eingestiegen sind. Kaum einer der an der Studie beteiligten Cannabisabhängigen hatte ausschliesslich Probleme mit dem Kiffen. Andere psychische Erkrankungen sind unter Cannabisabhängigen weit verbreitet. Am häufigsten vertreten waren Gemütserkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen. Die häufigste Einzeldiagnose war jedoch Suizidalität. Die Hälfte der Cannabisabhängigen wies zudem eine Persönlichkeitsstörung auf, deren Ursachen meist bis in die Kindheit zurückreichen (z.b. traumatische Erfahrungen) Legal Highs sind manchmal Lethal Highs 13 Der Begriff Legal Highs umfasst neben künstlich hergestellten Cannabinoiden auch synthetische Cathinone. Diese Substanzen werden meist als Badesalz, Reiniger oder Research Chemicals ausgewiesen. Die Substanzen sind bislang wenig wissenschaftlich erforscht. Es mehren sich allerdings Fallbeispiele, in denen der Konsum dieser Drogen tödlich geendet hat. Problematisch ist in diesem Zusammenhang auch der Umstand, dass die meisten synthetischen Cathinone nicht durch standardmässige Drogenscreenings erkannt werden. Dies kann fatale Folgen nach sich ziehen, denn im Notfall erkennen die behandelnden Ärztinnen und Ärzten womöglich nicht die wahre Ursache Energydrinks und Alkohol Das Journal of the American Medical Association publizierte einen Artikel zu den Gefahren, Alkohol mit Energydrinks gemischt zu konsumieren. Der Mischkonsum von Alkohol und Energydrinks erhöht dem Artikel zufolge das Risiko risikoreich Alkohol zu konsumieren und für eine Reihe negativer Konsequenzen wie sexuelle Übergriffe, alkoholbedingte Verkehrsunfälle oder ärztliche Behandlung zu benötigen. Der Artikel ist online auf Englisch erhältlich Internationale Standards für die Suchtprävention Gemäss UNODC (United Nations Office on Drugs and Crime) können mit jedem in die Prävention investierten Dollar in Zukunft zehn Dollar an zukünftigen Gesundheits-, sozialen und Kriminalitätskosten gespart werden. Dank evidenzbasierten Präventionsstrategien kann vor allem Kindern und 11 Arias et al. (2013)

9 9 Jugendlichen ein gesundes und sicheres Heranwachsen gewährleistet werden. Vor diesem Hintergrund hat ein Expertengremium der UNODC eine Übersicht über die aktuell verfügbaren wissenschaftlichen Evidenzen zu Interventionen und Gesetzen/Richtlinien verfasst, die positive Resultate in der Suchtprävention zeigen. Gleichzeitig werden Hauptmerkmale von wirksamen nationalen Drogenpräventionssystemen aufgezeigt. 15 Der ambitionierte Bericht 16 umfasst in einem ersten Teil nach Ziel- bzw. Altersgruppe geordnet eine Reihe von Interventionen samt der Beschreibung der Hauptcharakteristiken und der Evidenzen zu deren Wirksamkeit. Der zweite Teil widmet sich der Beschreibung der Charakteristiken eines effektiven Präventionssystems

10 10 2. Nationale und internationale Politik 2.1 Totalrevision des Alkoholgesetzes Anlässlich der Frühjahrssession 2013 hat der Ständerat den Entwurf zum Spirituosensteuergesetz und den Entwurf zum Alkoholhandelsgesetz genehmigt und ein Nachtverkaufsverbot befürwortet, sich dabei aber gegen ein Verbot von Happy Hours ausgesprochen, die rund um die Uhr für alle alkoholischen Getränke erlaubt werden sollen. Weiter hat sich der Ständerat entgegen der vorberatenden Kommission (WAK-S) für die Einführung von Mindestpreisen ausgesprochen. Diese sollten dann der WAK-N zufolge nebst dem Nachtverkaufsverbot und dem Verbot von Happy Hours wieder gekippt werden. Bei der Vorlage zum Spirituosensteuergesetz hat die Kommission ihre Zustimmung zur Ausbeutebesteuerung bekräftigt. Damit ist mit massiven Kürzungen der Präventionsgelder zu rechnen. 17 Am 18. September hat schliesslich der Nationalrat die durch die WAK-N vorgegebene Richtung mit seinen Entscheiden bestätigt und der Deregulierung des Alkoholmarktes den Weg geebnet. Ausser einer gesetzlichen Verankerung der Testkäufe sollen laut den Abstimmungsergebnissen des Nationalrates keine präventiven Massnahmen umgesetzt werden. Weder Mindestpreise, Nachtverkaufsverbot noch ein Verbot von Happy Hours für Spirituosen wurden gutgeheissen. Ebenfalls befürwortet der Nationalrat die Einführung der Ausbeutebesteuerung. Damit sollen inländische Schnapsproduzenten gegenüber ausländischen geschützt werden. Falls der Steuersatz für Spirituosen nicht wie vom Nationalrat schliesslich entschieden auf 32 CHF/l festgesetzt wird, werden Präventionsgelder in Millionenhöhe verloren gehen. Ob dieses Steuersystem verfassungskonform ist, ist indes unklar. 18 Die am 18. und 19. September 2013 vom Nationalrat verabschiedeten Gesetzesentwürfe entsprechen den Ständeratsentscheiden in vielen Punkten, beinhalten gleichzeitig jedoch mehrere Differenzen, die nun im Bereinigungsverfahren eliminiert werden. 19 Kommentar Das Alkoholgesetz wurde ursprünglich mit dem Ziel erlassen, den problematischen Alkoholkonsum zu reduzieren und die Jugend zu schützen. Mit der Aktualisierung des geltenden Rechts sah der Bundesrat Bedarf nach ergänzenden Bestimmungen, Alkoholexzesse an Wochenenden einzuschränken, um damit einhergehende Lärmbelästigungen und Littering zu bekämpfen (Nachtverkaufsverbot). Weiter sollten gemäss den Erläuterun Vgl. hierzu das Gutachten Matteotti, demzufolge die Ausbeutesteuer verfassungswidrig ist. 19

11 11 gen zum Entwurf des Alkoholgesetzes Massnahmen ergriffen werden, die sich gezielt gegen Billigstpreisangebote richten (Mindestpreise). 20 Davon ist schliesslich kaum etwas übriggeblieben ganz im Gegenteil. Mit der Möglichkeit rund um die Uhr Billigstalkohol verkaufen zu können, schiesst das Gesetz nun völlig am ursprünglichen Ziel vorbei. Aus der Perspektive der öffentlichen Gesundheit und der Prävention ist dies sehr bedauerlich und man muss sich darauf gefasst machen, dass solche Entscheide nicht folgenlos bleiben werden. Denn mit Testkäufen allein wird dem Zweckartikel des Gesetzes nicht Rechnung getragen. 2.2 Initiative Bortoluzzi Laut der Initiative von Nationalrat Toni Bortoluzzi soll die medizinische Notversorgung, die durch exzessiven Alkohol- und Drogenmissbrauch notwendig wird, durch die Verursacher selber bezahlt werden, ebenso die Kosten des Aufenthaltes in einer Ausnüchterungszelle. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) ist Mitte August auf einen entsprechenden Gesetzesentwurf eingetreten. 21 Und dies obwohl sich die Schweizerische Gesellschaft für Suchtmedizin (SSAM), die Eidgenössische Kommission für Drogenfragen, die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) und andere dagegen ausgesprochen haben. Von den Gegnern der Initiative wird darauf hingewiesen, dass die Initiative gegen das Grundrecht auf medizinische Versorgung verstosse, dass damit Bemühungen der Prävention unterwandert werden und nicht zuletzt das Solidaritätsprinzip bedroht werde. Zudem ist unklar, ob die Krankenkassen damit in der Praxis tatsächlich die beabsichtigen Einsparungen machen können. 22 Kommentar Grundsätzlich haben alle von chronischen oder akuten Alkoholproblemen Betroffenen ein Grundrecht auf Hilfe und Behandlung. Die Gewährung dieses Grundrechtes ist als Gemeinschaftsaufgabe zu betrachten, wobei die kollektive Solidarität im Vordergrund steht. Durch eine Gesetzesänderung, welche die Verantwortung vollumfänglich auf das Individuum abschiebt, wird jedoch sowohl dieses Grundrecht als auch das Solidaritätsprinzip im KVG unterminiert: Mit der Regelung würde eine erste Bresche in das gesetzlich verankerte Solidaritätsprinzip geschlagen und dieses per se in Frage gestellt. Eine Individualisierung von solchen Problemen ist aus der Sicht von Sucht Schweiz der falsche Weg. Die Gründe für übermässigen Alkoholkonsum sind vielfältig und liegen nicht nur beim Individuum, sondern weitgehend auch in seinem gesellschaftlichen Kontext. Nur ein Ensemble von strukturellen und auf die Person ausgerichtete Massnahmen, die dem Recht auf Gesundheit Rechnung tragen, kann die alkoholbedingen Probleme eindämmen story/

12 Nationale Präventionsprogramme Bericht zum Nationalen Programm Tabak In der Schweiz sterben jedes Jahr mehr als Menschen vorzeitig an den Folgen des Rauchens. Das sind rund 25 Todesfälle pro Tag. Das sind mehr als alle Todesfälle durch illegale Drogen, AIDS, Suizide, Verkehrsunfälle und vorsätzliche Tötungsdelikte zusammen. Die Mission des nationalen Programms lautet, die tabakbedingten Todes- und Krankheitsfälle in der Schweiz zu reduzieren. Die drei davon abgeleiteten Oberziele sind der Anteil der Rauchenden in der Wohnbevölkerung der Schweiz einerseits und in der Altersgruppe der 14- bis 19-Jährigen andererseits um 20 % zu senken und den Anteil der Personen, die wöchentlich sieben Stunden oder mehr dem Tabakrauch anderer Personen (Passivrauchen) ausgesetzt sind, ist um 80 % zu senken. Seit 2001 legt es die nationale Strategie zur Tabakprävention fest, an der sich alle beteiligten Partner orientieren. Die Strategie gründet auf einer ausgewogenen Mischung aus Verhaltens- und Verhältnisprävention Bericht zum Nationalen Programm Alkohol In der Schweiz trinkt die Mehrheit der Bevölkerung Alkohol, die meisten in einer unproblematischen Art und Weise. Jede fünfte Person ab 15 Jahren in der Schweiz jedoch missbraucht Alkohol, in dem sie zu viel, zu oft oder zur falschen Zeit trinkt (Schwangerschaft, Strassenverkehr, Arbeitsplatz etc.). In Zahlen ausgedrückt: 15.6 % Rauschtrinkende 1.3 % chronisch problematisch Konsumierende 3.2 % chronisch problematisch und Rauschtrinkende Weiter gibt es in der Schweiz rund Alkoholabhängige. Alkoholmissbrauch schädigt aber nicht nur die Gesundheit, sondern verursacht auch gesellschaftlichen Schaden. Eine breit vernetzte Allianz setzt sich dafür ein, diese Probleme im Rahmen einer kohärenten Alkoholpolitik zu verhindern oder zu vermindern und engagiert sich erstmals gemeinsam in einem nationalen Programm. Ziel des Nationalen Programms Alkohol (NPA) war und ist es, den Alkoholmissbrauch und die alkoholbedingten Schäden zu reduzieren und folglich die negativen Auswirkungen auf die Gesundheit, die Angehörigen, die Gesellschaft und die Wirtschaft zu senken. Diese Ziele behalten auch für die 2. Programmphase bis 2016 ihre Gültigkeit. Das NPA verfolgt weiterhin die Vision: «Wer alkoholische Getränke trinkt, tut dies ohne sich selber und anderen Schaden zuzufügen.» 23 Bundesamt für Gesundheit: Nationales Programm Tabak: Bericht für die Jahre April TU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCLdoN6f2ym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A-- 24 Bundesamt für Gesundheit: Nationales Programm Alkohol: Bericht für die Jahre April TU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCLdoN7e2ym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--

13 Häusliche Gewalt und Alkohol treten oft gemeinsam auf Ausgehend vom Nationalen Programm Alkohol hat das Bundesamt für Gesundheit das Forschungsprojekt Gewalt in der Partnerschaft und Alkohol 25 in Auftrag gegeben. Die Studie zeigt, dass bei nahezu einer von zwei gewaltbetroffenen Frauen ein problematischer Alkoholkonsum in der Beziehung vorliegt. Gewaltvorkommnisse in der Beziehung fallen aber nicht nur mit dem Konsum von Alkohol zusammen. Das simultane Vorkommen von Alkoholkonsum und Partnergewalt trifft lediglich auf rund einen Viertel der in der Studie untersuchten Fälle zu. Diesem Umstand haben die Fachstellen in den beiden Bereichen Opfer- und Suchtberatung bisher nur wenig Rechnung getragen. Die Studie macht deutlich, dass die Zusammenarbeit zwischen den Fachstellen in den Bereichen Opfer- und Suchtberatung sowie auch mit der Polizei und den Spitälern verstärkt werden muss Website zu Alter und Sucht Die neu erstellte und durch das Nationale Programm Alkohol finanzierte Website vereint das aktuelle Wissen zu Alkohol im Alter. Auf der Website finden ältere Menschen und deren Angehörige Informationen über die Veränderungen des Körpers im Alter und zu deren Bedeutung für den Konsum von Alkohol. Für Ärztinnen und Ärzte sowie für Leitende von Institutionen der Altershilfe und Fachpersonen aus Spitex, Sozialarbeit und Beratung werden Informationen, Leitfäden und Instrumente zur Verfügung gestellt, die bei der Betreuung und Beratung von älteren Menschen von Nutzen sind. Die Website gibt zudem Hinweise auf Unterstützungsangebote für ältere Menschen mit Alkoholproblemen Mindestpreise für Alkohol Eine Studie der Universität Sheffield 27 modelliert im Auftrag der englischen Regierung den Einfluss von Mindestpreisen für alkoholische Getränke in England für die Jahre 2014/15. Die Autoren Stockwell und Thomas kommen zum Schluss, dass die Umsetzung eines Mindestpreises pro Einheit Alkohol substantiellen Nutzen für die öffentliche Gesundheit zur Folge hätte; weniger alkoholbedingte Todesfälle, Hospitalisationen, Verbrechen und Absenzen wären die Folge. Der Vorteil von Mindestpreisen besteht darin, dass vor allem risikoreich Trinkende davon betroffen sind und moderat Konsumierende kaum tangiert werden. Für die Modellierung der Auswirkungen von Mindestpreisen macht sich die Studie Erfahrungen in Kanada zu Nutze, wo eine Erhöhung des Mindestpreises pro Einheit um 10 % zu einer Reduktion des Konsums um 8 % geführt hat, was 9 % weniger alkoholbedingte Hospitalisationen und 25 Gloor Daniela, Meier Hanna (2013) University of Sheffield: Modeled income group-specific impacts of alcohol minimum unit pricing in England 2014/15.

14 14 32 % weniger Todesfälle zur Folge hatte. 28 Auch die schottische Regierung hat die Einführung von Mindestpreisen geplant und dafür eine entsprechende Gesetzesvorlage ausgearbeitet. 29 Das Parlament hat den Vorschlag schliesslich angenommen, das folgende Formel für die Berechnung von Mindestpreisen vorsieht: Mindestpreis pro Einheit mal Stärke des alkoholischen Getränks mal Volumen. Der Mindestpreis pro Einheit wurde auf 50 Pence (knapp 75 Rappen) festgelegt. Kommentar Während anderswo preisliche Massnahmen zur Reduktion des alkoholbedingten Schadens umgesetzt werden, tut sich die Schweiz im Rahmen der Revision des Alkoholgesetzes immer noch schwer, solche wirksamen Massnahmen im Gesetz zu verankern. Wenn man das schottische Beispiel auf die Schweiz überträgt, so würde ein halber Liter Bier à 5 % vol. bei einem Mindestpreis pro Einheit von beispielsweise 50 Rappen auf 1.25 Franken zu stehen kommen, oder eine Flasche Wodka (7 dl) à 40 % vol. würde dann wenigstens 14 Franken kosten. Damit könnten die billigsten Alkoholika von den Regalen verschwinden, ohne dabei die moderat Trinkenden zu bestrafen. 2.5 Kassenpflichtigkeit von Nikotinersatzprodukten für die Tabakentwöhnung 30 Champix von Pfizer ist als erstes Medikament zur Rauchentwöhnung in der Schweiz jetzt kassenpflichtig. Krankenkassen müssen Menschen mit schwerer Nikotinabhängigkeit daher nun eine Therapie mit dem Medikament bezahlen. Entgegen dem Vorschlag der EKTP, die Krankenkasse soll bei jenen Rauchern für die Entwöhnung aufkommen, die seit mindestens drei Jahren täglich mindestens 10 Zigaretten rauchen 31, kommt die obligatorische Krankenversicherung für eine Champix-Therapie nun jedoch nur bei starken Rauchern auf. Ausschlaggebend für die Einteilung als starker Raucher ist das Resultat eines international anerkannten Fragebogens zur Rauchgewohnheit (Fagerström-Test) Final.pdf 30 raucherentwohnung-%e2%80%93-nun-zahlen-die-krankenkassen-champix / 31 Heinz Borer, Jacques Cornuz: Kassenpflichtigkeit von Nikotinersatzprodukten (NEP) für die Nikotinersatztherapie (NET). In: Schweizerische Ärztezeitung, 2013;94: 21.

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