Dossier zur Nutzenbewertung gemäß 35a SGB V

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1 Dokumentvorlage, Version vom Dossier zur Nutzenbewertung gemäß 35a SGB V Sitagliptin (Januvia, Xelevia ) MSD SHARP & DOHME GMBH Modul 3 C Als orale Zweifachtherapie in Kombination mit einem Sulfonylharnstoff Zweckmäßige Vergleichstherapie, Anzahl der Patienten mit therapeutisch bedeutsamem Zusatznutzen, Kosten der Therapie für die GKV, Anforderungen an eine qualitätsgesicherte Anwendung Stand:

2 Inhaltsverzeichnis Seite Tabellenverzeichnis... 3 Abkürzungsverzeichnis Modul 3 allgemeine Informationen Bestimmung der zweckmäßigen Vergleichstherapie Benennung der zweckmäßigen Vergleichstherapie Begründung für die Wahl der zweckmäßigen Vergleichstherapie Beschreibung der Informationsbeschaffung für Abschnitt Referenzliste für Abschnitt Anzahl der Patienten mit therapeutisch bedeutsamem Zusatznutzen Beschreibung der Erkrankung und Charakterisierung der Zielpopulation Therapeutischer Bedarf innerhalb der Erkrankung Prävalenz und Inzidenz der Erkrankung in Deutschland Angabe der Anzahl der Patienten mit therapeutisch bedeutsamem Zusatznutzen Beschreibung der Informationsbeschaffung für Abschnitt Referenzliste für Abschnitt Kosten der Therapie für die gesetzliche Krankenversicherung Angaben zur Behandlungsdauer Angaben zum Verbrauch für das zu bewertende Arzneimittel und die zweckmäßige Vergleichstherapie Angaben zu Kosten des zu bewertenden Arzneimittels und der zweckmäßigen Vergleichstherapie Angaben zu Kosten für zusätzlich notwendige GKV-Leistungen Angaben zu Jahrestherapiekosten Angaben zu Versorgungsanteilen Beschreibung der Informationsbeschaffung für Abschnitt Referenzliste für Abschnitt Anforderungen an eine qualitätsgesicherte Anwendung Anforderungen aus der Fach- und Gebrauchsinformation Bedingungen oder Einschränkungen für den sicheren und wirksamen Einsatz des Arzneimittels Informationen zum Risk-Management-Plan Weitere Anforderungen an eine qualitätsgesicherte Anwendung Beschreibung der Informationsbeschaffung für Abschnitt Referenzliste für Abschnitt Sitagliptin (Januvia, Xelevia ) Seite 2 von 47

3 Tabellenverzeichnis Seite Tabelle 3-1: Prävalenz Typ 2 Diabetes mellitus - Anzahl Patienten mit Typ 2 Diabetes mellitus und medikamentöser Behandlung Tabelle 3-2: Zielpopulation für eine Zweifach-Kombinationstherapie mit Sitagliptin und Sulfonylharnstoff - Anzahl der Patienten und Anteil an allen Typ 2 Diabetes mellitus Patienten mit einer Insulinbehandlung Tabelle 3-3: Zielpopulation für eine Zweifach-Kombinationstherapie mit Sitagliptin und Sulfonylharnstoff Gesamtzahl der Patienten und zu berücksichtigende Behandlungsstrategien Tabelle 3-4: Anzahl der GKV-Patienten in der Zielpopulation Tabelle 3-5: Anzahl der Patienten, für die ein therapeutisch bedeutsamer Zusatznutzen besteht, mit Angabe des Ausmaßes des Zusatznutzens (zu bewertendes Arzneimittel) Tabelle 3-6: Angaben zum Behandlungsmodus (zu bewertendes Arzneimittel und zweckmäßige Vergleichstherapie) Tabelle 3-7: Behandlungstage pro Patient pro Jahr (zu bewertendes Arzneimittel und zweckmäßige Vergleichstherapie) Tabelle 3-8: Jahresdurchschnittsverbrauch pro Patient (zu bewertendes Arzneimittel und zweckmäßige Vergleichstherapie) Tabelle 3-9: Kosten des zu bewertenden Arzneimittels und der zweckmäßigen Vergleichstherapie Tabelle 3-10: Zusätzlich notwendige GKV-Leistungen bei Anwendung der Arzneimittel gemäß Fach- oder Gebrauchsinformation (zu bewertendes Arzneimittel und zweckmäßige Vergleichstherapie) Tabelle 3-11: Übersicht über alle aktuell gültigen Fach- und Gebrauchsinformationen aller derzeit verfügbaren Humaninsuline Tabelle 3-12: Verordnung von Blutzuckermessstreifen zu Lasten der GKV: Empfohlene Verordnungsmenge in den einzelnen KV Bezirken Tabelle 3-13: Verordnung von Blutzuckermessstreifen zu Lasten der GKV: Mittelwert, oberer und unterer Wert der empfohlenen Verordnungen von Blutzuckermessstreifen je Quartal Tabelle 3-14: Zusätzlich notwendige GKV-Leistungen bei Anwendung der Arzneimittel gemäß Fach- oder Gebrauchsinformation (in Verbindung mit den zu berücksichtigenden Wirkstoffkombinationen) Tabelle 3-15: Zusätzlich notwendige GKV-Leistungen Kosten pro Einheit Tabelle 3-16: Zusätzlich notwendige GKV-Leistungen Zusatzkosten für das zu bewertende Arzneimittel und die zweckmäßige Vergleichstherapie pro Jahr (pro Patient und für die jeweilige Population / Patientengruppe insgesamt) Tabelle 3-17: Jahrestherapiekosten für die GKV für das zu bewertende Arzneimittel und die zweckmäßige Vergleichstherapie (pro Patient und insgesamt) Sitagliptin (Januvia, Xelevia ) Seite 3 von 47

4 Tabelle 3-18: Erwartete Entwicklung des Versorgungsanteils für Sitagliptin (Januvia, Xelevia ) als Bestandteil einer Kombinationstherapie mit Sulfonylharnstoff für den Zeitraum 2014 bis 2016 (Angaben in Tsd. Patienten) Tabelle 3-19: Erwartete Entwicklung der Jahrestherapiekosten für Sitagliptin (Januvia ) als Bestandteil einer Kombinationstherapie mit Sulfonylharnstoff für den Zeitraum 2014 bis 2016 (in Tausend Euro) Tabelle 3-20: Vorgesehene Pharmakovigilanzaktivitäten Sitagliptin (Januvia, Xelevia ) Seite 4 von 47

5 Abkürzungsverzeichnis Abkürzung Bedeutung AM-NutzenV Arzneimittel-Nutzenverordnung AM-PreisV Arzneimittel-Preisverordnung AM-RL Arzneimittel-Richtlinie AOK Allgemeine Ortskrankenkasse AP Alkalische Phosphatase ATC Anatomical Therapeutic Classification AUC Area under the curve BOT Basal unterstützte Therapie CrCl Kreatinin-Clearance CYP Cytochrom P450 DDD Defined Daily Dose DDG Deutsche Diabetes Gesellschaft DPP-4 Dipeptidyl-Peptidase 4 EBM Einheitlicher Bewertungsmaßstab E.P. Einheit parenteral EPAR European Public Assessment Report ESRD End Stage Renal Disease EU Europäische Union FB Festbetrag G-BA Gemeinsamer Bundesausschuss GFR Glomeruläre Filtrationsrate GKV Gesetzliche Krankenversicherung GLP-1 Glucagon-like peptide 1 GOT Glutamat Oxalacetat Transaminase GPT Glutamat Pyruvat Transaminase γ-gt gamma Glytamyl Transpeptidase HbA1c Glykosyliertes Hömoglobin IDF International Diabetes Federation I.E. Internationale Einheit IU International Unit Sitagliptin (Januvia, Xelevia ) Seite 5 von 47

6 KV Kassenärztliche Vereinigung MSD MSD Sharp & Dohme OAD Orales Antidiabetikum PKV Private Krankenversicherung PPARγ Peroxisome proliverator-activated receptor gamma PZN Pharmazentralnummer QD Einmal täglich SGB Sozialgesetzbuch SmPC Summary of product characteristics SU Sulfonylharnstoff Taxe-HAP Herstellerabgabepreis Taxe-VK Apothekenverkaufspreis T2DM Diabetes mellitus vom Typ 2 TÜV Technischer Überwachungsverein WIDO Wissenschaftliches Institut der AOK zvt Zweckmäßige Vergleichstherapie Sitagliptin (Januvia, Xelevia ) Seite 6 von 47

7 3 Modul 3 allgemeine Informationen Modul 3 enthält folgende Angaben: Bestimmung der zweckmäßigen Vergleichstherapie (Abschnitt 3.1) Bestimmung der Anzahl der Patienten mit therapeutisch bedeutsamem Zusatznutzen (Abschnitt 3.2) Bestimmung der Kosten für die gesetzliche Krankenversicherung (Abschnitt 3.3) Beschreibung der Anforderungen an eine qualitätsgesicherte Anwendung (Abschnitt 3.4) Alle in diesen Abschnitten getroffenen Aussagen und Kalkulationsschritte sind zu begründen. Die Abschnitte enthalten jeweils einen separaten Abschnitt zur Beschreibung der Informationsbeschaffung sowie eine separate Referenzliste. Für jedes zu bewertende Anwendungsgebiet ist eine separate Version des vorliegenden Dokuments zu erstellen. Die Kodierung der Anwendungsgebiete ist in Modul 2 hinterlegt. Sie ist je Anwendungsgebiet einheitlich für die übrigen Module des Dossiers zu verwenden. Im Dokument verwendete Abkürzungen sind in das Abkürzungsverzeichnis aufzunehmen. Sofern Sie für Ihre Ausführungen Abbildungen oder Tabellen verwenden, sind diese im Abbildungs- bzw. Tabellenverzeichnis aufzuführen. 3.1 Bestimmung der zweckmäßigen Vergleichstherapie Zweckmäßige Vergleichstherapie ist diejenige Therapie, deren Nutzen mit dem Nutzen des zu bewertenden Arzneimittels verglichen wird. Näheres hierzu findet sich in der Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses. Die zweckmäßige Vergleichstherapie ist regelhaft zu bestimmen nach Maßstäben, die sich aus den internationalen Standards der evidenzbasierten Medizin ergeben. Bei mehreren Alternativen ist die wirtschaftlichere Therapie zu wählen, vorzugsweise eine Therapie, für die ein Festbetrag gilt. Die zweckmäßige Vergleichstherapie muss eine nach dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse zweckmäßige Therapie im Anwendungsgebiet sein, vorzugsweise eine Therapie, für die Endpunktstudien vorliegen und die sich in der praktischen Anwendung bewährt hat, soweit nicht Richtlinien oder das Wirtschaftlichkeitsgebot dagegen sprechen. Bei der Bestimmung der Vergleichstherapie sind insbesondere folgende Kriterien zu berücksichtigen: 1. Sofern als Vergleichstherapie eine Arzneimittelanwendung in Betracht kommt, muss das Arzneimittel grundsätzlich eine Zulassung für das Anwendungsgebiet haben. Sitagliptin (Januvia, Xelevia ) Seite 7 von 47

8 2. Sofern als Vergleichstherapie eine nichtmedikamentöse Behandlung in Betracht kommt, muss diese im Rahmen der GKV erbringbar sein. 3. Als Vergleichstherapie sollen bevorzugt Arzneimittelanwendungen oder nichtmedikamentöse Behandlungen herangezogen werden, deren patientenrelevanter Nutzen durch den G-BA bereits festgestellt ist. 4. Die Vergleichstherapie soll nach dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse zur zweckmäßigen Therapie im Anwendungsgebiet gehören. 5. Bei mehreren Alternativen ist die wirtschaftlichere Therapie zu wählen, vorzugsweise eine Therapie, für die ein Festbetrag gilt. Für Arzneimittel einer Wirkstoffklasse ist unter Berücksichtigung der oben genannten Kriterien die gleiche zweckmäßige Vergleichstherapie heranzuziehen, um eine einheitliche Bewertung zu gewährleisten. Die zweckmäßige Vergleichstherapie muss auch geeignet sein für Bewertungen von Arzneimitteln auf Veranlassung des Gemeinsamen Bundesausschusses nach 35a Absatz 6 SGB V, die vor dem 1. Januar 2011 in den Verkehr gebracht worden sind. Zur zweckmäßigen Vergleichstherapie kann ein Beratungsgespräch mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss stattfinden. Näheres dazu findet sich in der Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses Benennung der zweckmäßigen Vergleichstherapie Benennen Sie die zweckmäßige Vergleichstherapie für das Anwendungsgebiet, auf das sich das vorliegende Dokument bezieht. Die zweckmäßige Vergleichstherapie (zvt) für eine Kombinationstherapie mit Sitagliptin + Sulfonylharnstoff wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) wie folgt bestimmt: Humaninsulin + Sulfonylharnstoff (Glibenclamid, Glimepirid), ggf. Therapie nur mit Humaninsulin. Die zweckmäßige Vergleichstherapie wurde für Patienten bestimmt, wenn Diät und Bewegung plus eine Monotherapie mit einem Sulfonylharnstoff in der höchsten vertragenen Dosis den Blutzucker nicht ausreichend senken und wenn Metformin aufgrund von Gegenanzeigen oder Unverträglichkeit nicht geeignet ist (Fachinformationen Januvia, Xelevia ). Sitagliptin (Januvia, Xelevia ) Seite 8 von 47

9 3.1.2 Begründung für die Wahl der zweckmäßigen Vergleichstherapie Geben Sie an, ob ein Beratungsgespräch mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss zum Thema zweckmäßige Vergleichstherapie stattgefunden hat. Falls ja, geben Sie das Datum des Beratungsgesprächs und die vom Gemeinsamen Bundesausschuss übermittelte Vorgangsnummer an, und beschreiben Sie das Ergebnis dieser Beratung hinsichtlich der Festlegung der zweckmäßigen Vergleichstherapie. Sofern ein Beratungsprotokoll erstellt wurde, benennen Sie dieses als Quelle (auch in Abschnitt 3.1.4). Ein Beratungsgespräch mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss zur Festlegung der zweckmäßigen Vergleichstherapie fand statt: Datum des Beratungsgesprächs: 20. August Beratungsanforderung: 2012-B-028, 2012-B-29. Niederschrift des G-BA zum Beratungsgespräch gemäß 8 Abs. 1 AM-NutzenV: 22. Oktober Der Gemeinsame Bundesausschuss hat als Ergebnis dieser Beratung folgende zweckmäßige Vergleichstherapie für eine Zweifach-Kombinationstherapie mit Sitagliptin + Sulfonylharnstoff, mitgeteilt: Humaninsulin + Sulfonylharnstoff (Glimepirid, Glibenclamid), ggf. nur mit Humaninsulin. Falls ein Beratungsgespräch mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss zum Thema zweckmäßige Vergleichstherapie nicht stattgefunden hat oder in diesem Gespräch keine Festlegung der zweckmäßigen Vergleichstherapie erfolgte oder Sie trotz Festlegung der zweckmäßigen Vergleichstherapie in dem Beratungsgespräch eine andere zweckmäßige Vergleichstherapie für die vorliegende Bewertung ausgewählt haben, begründen Sie die Wahl der Ihrer Ansicht nach zweckmäßigen Vergleichstherapie. Benennen Sie die vorhandenen Therapieoptionen im Anwendungsgebiet, auf das sich das vorliegende Dossier bezieht. Äußern Sie sich bei der Auswahl der zweckmäßigen Vergleichstherapie aus diesen Therapieoptionen explizit zu den oben genannten Kriterien 1 bis 5. Benennen Sie die zugrunde gelegten Quellen. Nicht zutreffend Beschreibung der Informationsbeschaffung für Abschnitt 3.1 Erläutern Sie das Vorgehen zur Identifikation der in Abschnitt genannten Quellen (Informationsbeschaffung). Sofern erforderlich, können Sie zur Beschreibung der Informationsbeschaffung weitere Quellen benennen. Sitagliptin (Januvia, Xelevia ) Seite 9 von 47

10 Die Niederschrift zum Beratungsgespräch vom 20. August 2012 wurde vom G-BA zur Verfügung gestellt (Datum 22. Oktober 2012). Die Fachinformationen zu Januvia und Xelevia lagen MSD vor Referenzliste für Abschnitt 3.1 Benennen Sie nachfolgend alle Quellen (z. B. Publikationen), die Sie in den Abschnitten und angegeben haben. Verwenden Sie hierzu einen allgemein gebräuchlichen Zitierstil (z. B. Vancouver oder Harvard). 1. BERLIN-CHEMIE Fachinformation Xelevia. 2. GEMEINSAMER BUNDESAUSSCHUSS Niederschrift zum Beratungsgespräch gemäß 8 Abs. 1 AM-NutzenV. Beratungsanforderung Nr.: 2012-B (22. Oktober 2012). 3. MSD SHARP&DOHME Fachinformation Januvia Anzahl der Patienten mit therapeutisch bedeutsamem Zusatznutzen Beschreibung der Erkrankung und Charakterisierung der Zielpopulation Geben Sie einen kurzen Überblick über die Erkrankung, zu deren Behandlung das zu bewertende Arzneimittel eingesetzt werden soll und auf die sich das vorliegende Dokument bezieht. Berücksichtigen Sie dabei, sofern relevant, geschlechts- und altersspezifische Besonderheiten. Charakterisieren Sie die Patientengruppen, für die die Behandlung mit dem Arzneimittel gemäß Zulassung infrage kommt (im Weiteren Zielpopulation genannt). Beschreiben Sie auch Ursachen und den natürlichen Verlauf der Erkrankung. Benennen Sie die zugrunde gelegten Quellen. Eine zusammenfassende Darstellung des Typ 2 Diabetes mellitus mit Erläuterung der unterschiedlichen Krankheitsstadien und den daraus resultierenden therapeutischen Notwendigkeiten ist in Abschnitt von Modul 3A gegeben. Charakterisierung der Zielpopulation für eine Zweifach-Kombinationstherapie mit Sitagliptin + Sulfonylharnstoff Den Empfehlungen im Algorithmus zur Behandlung des Typ 2 Diabetes mellitus folgend (Matthaei et al. 2009) wird davon ausgegangen, dass diese Patientengruppe bereits mit Sulfonylharnstoff behandelt wurde, ohne jedoch eine ausreichende Kontrolle des Blutzuckers zu erreichen. Weiterhin wird davon ausgegangen, dass in dieser Patientengruppe eine Sitagliptin (Januvia, Xelevia ) Seite 10 von 47

11 Behandlung mit Metformin aufgrund von Gegenanzeigen und Unverträglichkeiten nicht angezeigt ist. Im Prävalenzansatz besteht die Zielpopulation aus Patienten, die eine Zweifach- Kombinationstherapie erhalten, mit Sulfonylharnstoff als einer der beiden Komponenten. Aufgrund der unzureichenden Wirkung einer Sulfonylharnstoff-Monotherapie wurde diesen Patienten entweder zusätzlich ein weiteres orales Antidiabetikum verabreicht oder die Patienten wurden auf eine basal unterstützte orale Therapie (BOT) mit Sulfonylharnstoff und Humaninsulin umgestellt. Für die Bestimmung der Größe der Zielpopulation in Modul 3C wurden daher Patienten berücksichtigt, die folgende Therapien erhalten: Basal unterstützte orale Therapie mit Sulfonylharnstoff als OAD und Humaninsulin (basal) Orale Zweifach-Kombinationstherapie mit Sulfonylharnstoff und einem weiteren OAD (aber nicht Metformin) Um der Beratung des G-BA bezüglich der Festlegung der zweckmäßigen Vergleichstherapie in den Modulen 3C, 3D und 3E zu folgen und Doppelzählungen zu vermeiden, wurden in Modul 3C als BOT-Zweifach-Kombinationstherapien nur Patienten berücksichtigt, die eine Kombination aus Humaninsulin und Sulfonylharnstoff erhielten. Die ebenfalls verordnete BOT mit Humaninsulin und Metformin wurde bei der Bestimmung der Patientenzahl in Modul 3D berücksichtigt. Alle sonstigen möglichen BOTs wurden in Modul 3E berücksichtigt. Weiterhin wurde bei der Bestimmung der Zielpopulation in Modul 3C davon ausgegangen, dass alle Patienten in Übereinstimmung mit den jeweiligen Fachinformationen behandelt werden. Anpassungen bezüglich der Nierenfunktion der Patienten oder wegen sonstigen Gegenanzeigen und Unverträglichkeiten waren daher nicht erforderlich Therapeutischer Bedarf innerhalb der Erkrankung Beschreiben Sie zusammenfassend, welcher therapeutische Bedarf über die bereits vorhandenen Behandlungsmöglichkeiten hinaus innerhalb der Erkrankung besteht. Beschreiben Sie dabei, ob und wie dieser Bedarf durch das zu bewertende Arzneimittel gedeckt werden soll. Benennen Sie die zugrunde gelegten Quellen. Eine ausführliche Darstellung des therapeutischen Bedarfs ist in Abschnitt 3.2.1, Modul 3A gegeben. Sitagliptin (Januvia, Xelevia ) Seite 11 von 47

12 Bedeutung einer Zweifach-Kombinationstherapie mit Sitagliptin + Sulfonylharnstoff für die Behandlung des Typ 2 Diabetes mellitus Die Zielpopulation in Modul 3C ist charakterisiert durch Patienten mit einem fortgeschrittenen Typ 2 Diabetes mellitus, die mit Sulfonylharnstoff nicht ausreichend behandelt werden können. Therapeutisch ergeben sich für die erforderliche Intensivierung der Therapie verschiedene Möglichkeiten: ein Wechsel des Therapieregimes auf eine basal unterstützte orale Therapie oder der Wechsel auf eine orale Zweifach-Kombinationstherapie. Gemäß Fachinformation kann Sitagliptin mit Sulfonylharnstoffen kombiniert werden und ermöglicht dem behandelnden Arzt eine leitliniengerechte Therapie ohne eine frühzeitige Umstellung auf Insulin. Letztere ist bekanntermaßen mit subkutanen Injektionen und der Erfordernis einer regelmäßigen Kontrolle der Blut- und Harnzuckerwerte verbunden, die von den Patienten als belastend empfunden werden können Prävalenz und Inzidenz der Erkrankung in Deutschland Geben Sie eine Schätzung für die Prävalenz und Inzidenz der Erkrankung in Deutschland an. Geben Sie dabei jeweils einen üblichen Populationsbezug und zeitlichen Bezug an. Bei Vorliegen alters- oder geschlechtsspezifischer Unterschiede oder von Unterschieden in anderen Gruppen sollen die Angaben auch für Altersgruppen, Geschlecht bzw. andere Gruppen getrennt erfolgen. Verwenden Sie hierzu eine tabellarische Darstellung. Benennen Sie die zugrunde gelegten Quellen. Prävalenz und Inzidenz des Typ 2 Diabetes mellitus (allgemeine Diskussion) Die Prävalenz und Inzidenz des Typ 2 Diabetes mellitus wurde bereits in Abschnitt 3.2.3, Modul 3A, ausführlich behandelt. Für grundlegende und modulübergreifende Aussagen zur Epidemiologie des T2DM wird auf diese ausführliche Darstellung verwiesen. Auf der Basis des IMS Disease Analyzer und der 5. Auflage des IDF Diabetes Atlas wurde für das Jahr 2011 die Prävalenz des T2DM in der Altersgruppe 20 Jahre mit 8,4% bestimmt. Dies entspricht ca. 5,60 Millionen Patienten in einer Population von 66,5 Millionen. Geben Sie nachfolgend an, ob und, wenn ja, welche wesentlichen Änderungen hinsichtlich Prävalenz und Inzidenz der Erkrankung in Deutschland innerhalb der nächsten 5 Jahre zu erwarten sind. Verwenden Sie hierzu eine tabellarische Darstellung. Benennen Sie die zugrunde gelegten Quellen. Die Veränderung der Patientenzahl in den nächsten 5 Jahren ( ) wurde in Abschnitt in Modul 3A ausführlich behandelt. Für grundlegende und modulübergreifende Aussagen zur Entwicklung der Patientenzahl in den kommenden Jahren wird auf diese ausführliche Darstellung verwiesen. Sitagliptin (Januvia, Xelevia ) Seite 12 von 47

13 Für die nächsten 5 Jahre wurde ein erwarteter jährlicher Anstieg der Patientenzahl von ca ermittelt. Mögliche Unterschiede zwischen einzelnen Schweregraden oder Behandlungsmodalitäten wurden nicht weiter betrachtet. Bestimmung der Zielpopulation für eine Zweifach-Kombinationstherapie mit Sitagliptin + Sulfonylharnstoff Die Zielpopulation für Sitagliptin ist grundsätzlich definiert durch die Gesamtzahl der GKV- Patienten mit Typ 2 Diabetes mellitus, die eine medikamentöse Therapie erhalten und unter Anwendung der Fachinformation mit Sitagliptin behandelt werden können. Durch die umfassende Möglichkeit Sitagliptin mit allen weiteren verfügbaren anti-hyperglykämischen Therapien kombinieren zu können, ergeben sich unter weiterer Berücksichtigung des Schweregrads der Erkrankung, Gegenanzeigen und Unverträglichkeiten unterschiedliche Therapieoptionen in Kombination mit Sitagliptin und unterschiedliche zweckmäßige Vergleichstherapien. Für die Bestimmung des Zusatznutzens ist jede dieser Optionen separat zu betrachten. In Modul 3C wird die Zielpopulation für eine orale Zweifach-Kombinationstherapie mit Sitagliptin + Sulfonylharnstoff bestimmt. Von den GKV-versicherten Patienten mit einer gesicherten Diagnose erhielten Patienten eine medikamentöse Therapie (Tabelle 3-1). Die insgesamt Patienten ohne medikamentöse Behandlung wurden in der Nutzenbewertung grundsätzlich nicht berücksichtigt, da die Annahme getroffen wurde, dass in dieser Gruppe der Blutzucker mit Diät und Bewegung ausreichend gesenkt werden kann. Die ausgewiesenen Patienten werden als Gesamtzahl aller medikamentös behandelten Patienten behandelt (100%). Sie werden als einheitliche Bezugsgröße in allen weiteren Aussagen zu Patientenzahlen, Kosten und Versorgungsanteilen in den Modulen 3A bis 3E berücksichtigt. Tabelle 3-1: Prävalenz Typ 2 Diabetes mellitus - Anzahl Patienten mit Typ 2 Diabetes mellitus und medikamentöser Behandlung Prävalenz und Anzahl Patienten für Typ 2 Diabetes mellitus Patienten Anteil Patienten mit gesicherter Diagnose des Typ 2 Diabetes mellitus - GKV + PKV Patienten mit gesicherter Diagnose des Typ 2 Diabetes mellitus - GKV Patienten ohne eine medikamentöse Therapie Patienten mit einer medikamentösen Therapie % Quelle: IMS Disease Analyzer (2012); MSD data on file GKV: Gesetzliche Krankenversicherung; PKV: Private Krankenversicherung Sitagliptin (Januvia, Xelevia ) Seite 13 von 47

14 Die in Modul 3C betrachtete Zielpopulation für eine orale Zweifach-Kombinationstherapie mit Sitagliptin + Sulfonylharnstoff rekrutiert sich aus zwei Patienten-Subgruppen (Tabelle 3-2): Patienten, die eine orale Zweifach-Kombinationstherapie mit Sulfonylharnstoff und einem weiteren oralen Antidiabetikum (jedoch nicht Metformin) erhalten. Patienten, die eine BOT mit Sulfonylharnstoff und Humaninsulin (basal) erhalten. Tabelle 3-2: Zielpopulation für eine Zweifach-Kombinationstherapie mit Sitagliptin und Sulfonylharnstoff - Anzahl der Patienten und Anteil an allen Typ 2 Diabetes mellitus Patienten mit einer Insulinbehandlung Therapie Anzahl Patienten Anteil Patienten mit einer medikamentösen Therapie % Orale Therapie (OAD) des Typ 2 Diabetes mellitus ,76 % OAD Zweifachtherapie ,11 % OAD Zweifachtherapie (SU + orales Antidiabetikum; aber nicht Metformin) ,75 % Basal unterstützte orale Therapie (BOT) mit Insulin (basal) und einem OAD ,10 % Insulin Zweifachtherapie (SU + Insulin) ,01 % IMS Disease Analyzer (2012), MSD data on file OAD: orale anti-hyperglykämische Therapie; SU: Sulfonylharnstoff; BOT: basal unterstützte Therapie Insgesamt erhielten Patienten (74,76%) eine orale Therapie des T2DM. Hiervon erhielten Patienten (18,11%) eine orale Zweifach-Kombinationstherapie Patienten (0,75%) erhielten eine orale Zweifach-Kombinationstherapie mit Sulfonylharnstoff und einem weiteren OAD (aber nicht Metformin); einer von zwei in Modul 3C berücksichtigten Patientengruppen. Weiterhin erhielten Patienten eine BOT mit Humaninsulin (basal) und einem OAD. Hiervon wurden Patienten mit Humaninsulin (basal) + Sulfonylharnstoff behandelt; der zweiten in Modul 3C berücksichtigten Patientengruppe. Die in Modul 3C zu berücksichtigende Zielpopulation beträgt somit insgesamt ( ) oder 1,76% aller medikamentös behandelten Patienten (Tabelle 3-3). Die Verteilung der Zielpopulation zwischen den beiden berücksichtigten Zweifachtherapien ist in Tabelle 3-3 gezeigt. Sitagliptin (Januvia, Xelevia ) Seite 14 von 47

15 Tabelle 3-3: Zielpopulation für eine Zweifach-Kombinationstherapie mit Sitagliptin und Sulfonylharnstoff Gesamtzahl der Patienten und zu berücksichtigende Behandlungsstrategien Patientengruppe Anzahl Anteil Zielpopulation für Sitagliptin und Sulfonylharnstoff ,76 % OAD Zweifachtherapie (SU + orales Antidiabetikum; aber nicht Metformin) ,75 % Sulfonylharnstoff + DPP-4 Inhibitoren ,50 % Sulfonylharnstoff + Glitazone ,04 % Sulfonylharnstoff + GLP-1-Mimetika 848 0,02 % Sulfonylharnstoff + Sonstige ,18 % Insulin Zweifachtherapie (Insulin + Sulfonylharnstoff) ,01 % Quelle: IMS Disease Analyzer, MSD data on file OAD: Orales Antidiabetikum; SU: Sulfonylharnstoff; DPP-4: Dipeptidyl-Peptidase 4; GLP-1: Glucagon-like peptide 1 Geben Sie in der nachfolgenden Tabelle 3-4 die Anzahl der Patienten in der GKV an, für die eine Behandlung mit dem zu bewertenden Arzneimittel in dem Anwendungsgebiet, auf das sich das vorliegende Dokument bezieht, gemäß Zulassung infrage kommt (Zielpopulation). Tabelle 3-4: Anzahl der GKV-Patienten in der Zielpopulation Bezeichnung der Therapie (zu bewertendes Arzneimittel) Anzahl der GKV-Patienten in der Zielpopulation Sitagliptin + Sulfonylharnstoff Begründen Sie die Angaben in Tabelle 3-4 unter Nennung der verwendeten Quellen. Ziehen Sie dabei auch die Angaben zu Prävalenz und Inzidenz (wie oben angegeben) heran. Die Zielpopulation für eine orale Zweifach-Kombinationstherapie mit Sitagliptin + Sulfonylharnstoff (Glimepirid, Glibenclamid) wurde mit Patienten bestimmt. Details zur Festlegung und Herleitung der Zielpopulation sind in der Tabelle 3-2 und Tabelle 3-3 enthalten Angabe der Anzahl der Patienten mit therapeutisch bedeutsamem Zusatznutzen Geben Sie in der nachfolgenden Tabelle 3-5 die Anzahl der Patienten an, für die ein therapeutisch bedeutsamer Zusatznutzen besteht, und zwar innerhalb des Anwendungsgebiets, auf das sich das vorliegende Dokument bezieht. Ziehen Sie hierzu die Angaben aus Modul 4, Abschnitt heran und differenzieren Sie ggf. zwischen Patientengruppen mit Sitagliptin (Januvia, Xelevia ) Seite 15 von 47

16 unterschiedlichem Ausmaß des Zusatznutzens. Fügen Sie für jede Patientengruppe eine neue Zeile ein. Tabelle 3-5: Anzahl der Patienten, für die ein therapeutisch bedeutsamer Zusatznutzen besteht, mit Angabe des Ausmaßes des Zusatznutzens (zu bewertendes Arzneimittel) Bezeichnung der Therapie (zu bewertendes Arzneimittel) Bezeichnung der Patientengruppe mit therapeutisch bedeutsamem Zusatznutzen 1 Ausmaß des Zusatznutzens Anzahl der Patienten in der GKV Sitagliptin + Sulfonylharnstoff Patienten, wenn Diät und Bewegung plus eine Monotherapie mit einem Sulfonylharnstoff in der höchsten vertragenen Dosis den Blutzucker nicht ausreichend senken und wenn Metformin aufgrund von Gegenanzeigen oder Unverträglichkeit nicht geeignet ist kein Zusatznutzen Fachinformationen zu Sitagliptin (Januvia, Xelevia ), 4.1 Anwendungsgebiete Begründen Sie die Angaben in Tabelle 3-5 unter Nennung der verwendeten Quellen. Ziehen Sie dabei auch die Angaben zu Prävalenz und Inzidenz (wie im Abschnitt angegeben) heran. Die Gesamtzahl der Patienten, für die bei Behandlung mit Sitagliptin + Sulfonylharnstoff ein Zusatznutzen bestimmt wurde, beträgt oder 1,76% aller medikamentös behandelten Patienten. Für alle Patienten wurde der Zusatznutzen gegenüber der vom G-BA festgelegten zweckmäßigen Vergleichstherapie Sulfonylharnstoff (Glimepirid, Glibenclamid) + Humaninsulin (basal) bestimmt. Es wird kein Zusatznutzen in Anspruch genommen. Die begründenden Daten sind im Detail in Modul 4C dargestellt Beschreibung der Informationsbeschaffung für Abschnitt 3.2 Erläutern Sie das Vorgehen zur Identifikation der in den Abschnitten bis genannten Quellen (Informationsbeschaffung). Sofern erforderlich, können Sie zur Beschreibung der Informationsbeschaffung weitere Quellen benennen. Die Methodik der berücksichtigten Datenquellen (IMS Disease Analyzer; IDF Atlas, 5. Auflage) wurde in Abschnitt in Modul 3A ausführlich behandelt. Für grundlegende und modulübergreifende Aussagen zur Vorgehensweise wird auf diese ausführliche Darstellung verwiesen. Sitagliptin (Januvia, Xelevia ) Seite 16 von 47

17 3.2.6 Referenzliste für Abschnitt 3.2 Benennen Sie nachfolgend alle Quellen (z. B. Publikationen), die Sie in den Abschnitten bis angegeben haben. Verwenden Sie hierzu einen allgemein gebräuchlichen Zitierstil (z. B. Vancouver oder Harvard). 1. BERLIN-CHEMIE Fachinformation Xelevia. 2. IMS Therapie der Type-2-Diabetes Patienten (IMS Disease Analyzer) [MSD data on file]. 3. INTERNATIONAL DIABETES FEDERATION (IDF) Diabetes Atlas 5th Edition Diabetes estimates [Online]. International Diabetes Federation (IDF),. [Accessed MSD SHARP&DOHME Fachinformation Januvia Kosten der Therapie für die gesetzliche Krankenversicherung Angaben zur Behandlungsdauer Geben Sie in der nachfolgenden Tabelle 3-6 an, nach welchem Behandlungsmodus (z. B. kontinuierlich, in Zyklen, je Episode, bei Bedarf) das zu bewertende Arzneimittel und die zweckmäßige Vergleichstherapie eingesetzt werden. Machen Sie diese Angaben getrennt für die Zielpopulation und die Patientengruppen mit therapeutisch bedeutsamem Zusatznutzen (siehe Abschnitt 3.2). Geben Sie die Anzahl der Behandlungen (z. B. Zyklen, Episoden) pro Patient pro Jahr an (bei kontinuierlicher Behandlung ist in der Spalte Anzahl Behandlungen pro Patient pro Jahr kontinuierlich anzugeben). Geben Sie jeweils auch die Behandlungsdauer in Tagen an (bei kontinuierlicher Behandlung: 365 Tage bei täglicher Behandlung, 182 bei zweitäglicher Behandlung etc.; sonst Angabe als Mittelwert und Spannweite) an. Fügen Sie für jede Therapie und jede Population bzw. Patientengruppe eine neue Zeile ein. Sitagliptin (Januvia, Xelevia ) Seite 17 von 47

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