Leiter des Integrationsfachdienstes Rhein-Main in Frankfurt am Main Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Integrationsfachdienste in Hessen

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1 Referent: Christopher Weber Leiter des Integrationsfachdienstes Rhein-Main in Frankfurt am Main Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Integrationsfachdienste in Hessen Sehr geehrte Damen und Herren, in vielen Gesprächen, die ich bisher im Rahmen der Messe mit den unterschiedlichsten Personen geführt habe, ist mir in Bezug auf den Auftrag und die Arbeit der Werkstätten immer wieder folgender Dreiklang begegnet: Berufliche Bildung Beschäftigung Persönlichkeitsentwicklung Auf den Punkt gebracht bündelt er in meinen Augen sehr treffend die unterschiedlichsten Ansätze mit denen die einzelnen auf der Messe vertretenen Werkstätten sowohl ein breit aufgestelltes Produktions- und Dienstleistungsangebot sicherstellen als auch die individuelle berufliche Entwicklung und Qualifizierung der jeweiligen Mitarbeitenden. Aber in diesen Dreiklang mischen sich auch Dissonanzen. Mehr oder weniger vehement fordern die Leistungsträger eine Modularisierung der durch die Werkstätten vorgehaltenen Angebote, oft verbunden mit der Feststellung, die Werkstätten würden auf ihren Klienten sitzen wie eine Henne auf ihren Eiern. Seitens der ASMK steht die Forderung im Raum, über eine Modularisierung von Angeboten nachzudenken, welche das Teilhabeangebot für Mitarbeitende der Werkstatt zwar nicht beschneiden, aber auf andere Grundlagen stellen soll. Klarer und eindeutiger sind da schon die Aussagen der BAGüS, welche eine durch den Leistungsträger gesteuerte Modularisierung einfordert. Auch die BAG WfbM hat mit ihrem Positionspapier 'Maßarbeit - neue Chancen mit Sozialunternehmen', welches morgen im Rahmen der Messe vorgestellt wird, eindeutig Stellung bezogen. Der Markt ist in Bewegung und auch die Werkstätten müssen sich bewegen und Kooperationspartner ins Boot holen, um in der Modularisierungsdebatte gut aufgestellt zu sein. Im Interesse der betroffenen Menschen mit Behinderung kann es nur von Vorteil sein, wenn es den Werkstätten gelingt, eine fachlich fundierte Öffnung ihres Angebotes einzuleiten, bevor die Leistungsträger den 'monetären Dosenöffner' ansetzen und Schnitte vornehmen, deren fachliche Sinnhaftigkeit zumindest diskussionswürdig ist. Aber nicht nur unter leistungsrechtlichen Aspekten ist die Modularisierungsdebatte von Bedeutung. Sie ist auch

2 inhaltlich absolut sinnvoll. Spricht man nämlich das Thema 'Integration von Menschen mit einem Handicap in den allgemeinen Arbeitsmarkt' in Personalabteilungen von Unternehmen an, rollen die zuständigen Referenten und Personalchefs oft nur mit den Augen oder winken gleich ab. Werkstätten für geistig bzw. psychisch behinderte Menschen, die Haftentlassenenhilfe, das Übergangsprojekt für ehemalige Drogenabhängige, die Integrationsmaßnahme für Frauen mit Migrationshintergrund, der Integrationsfachdienst für Menschen mit Behinderung - sie alle treten mit dem Wunsch nach einem Praktikums- oder Arbeitsplatz für einen Menschen mit einem Handicap an den Arbeitgeber heran und versuchen mit den unterschiedlichsten Strategien ihr Klientel am Arbeitsmarkt zu platzieren. Für Unternehmen ist die Organisation sozialer Dienstleistungen oft ein Buch mit sieben Siegeln. Und daher greift in vielen Fällen dann doch wieder das gängige Klischee, dass sich der Arbeitgeber einem dieser sozialen Dienstleister zuwendet, um dessen Klientel 'was Gutes zu tun'. Schließlich hat das Unternehmen ja eine 'soziale Ader'. In Bezug auf Werkstätten für Menschen mit Behinderung und die Haftentlassenenhilfe mag der eine oder andere Arbeitgeber so seine Vorurteile pflegen. Am Integrationsfachdienst (IFD) hingegen kann er sich nicht ganz so einfach vorbei mogeln. Der Dienst ist im Sozialgesetzbuch IX verankert, das Integrationsamt schaltet ihn ein, wenn es um die Sicherung der Arbeitsplätze schwerbehinderter Menschen geht - und die gibt es in (fast) jedem Unternehmen. Was liegt da näher, als dass sich ein Werkstattträger dieses eingeführten Dienstleisters bedient, um die Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu organisieren. Daher möchte ich Ihnen den Aufbau und die Entwicklung der Kooperation zwischen Werkstattträgern und dem Integrationsfachdienst in Frankfurt am Main näher erläutern. Stellt man sich den inhaltlichen Auftrag einer Werkstatt als ein Gebäude vor, kann man verkürzt sagen, dass es auf zwei Säulen gegründet ist, der Produktion von Waren sowie der Erbringung von Dienstleistungen auf der einen Seite und der Qualifizierung und Förderung der Beschäftigten auf der anderen. Damit sage ich Ihnen nichts Neues.

3 Betrachtet man sich die Säule 'Produktion Dienstleistung', stellt man fest, dass die Werkstätten durchweg gut aufgestellt sind. Es gibt klare Marketingkonzepte sowie geregelte Verfahren zur Auftragsakquise. Werkstätten schließen sich zu Produktions- bzw. Dienstleistungsverbünden zusammen, um auch größere Aufträge professionell bearbeiten zu können. Und vielerorts bieten Werkstätten sogenannte Komplexleistungen an, wobei sie Auftragssegmente, die sie selbst nicht im Portfolio haben, bei Drittanbietern einkaufen. Der Vorteil für den Auftraggeber besteht darin, dass er in der Gesamtabwicklung des Auftrages einen festen und verlässlichen Ansprechpartner hat. Wer mit offenen Augen über die Messe geht, kann sich ein Bild davon machen. Blickt man hingegen auf die Förderleistungen zur Sicherstellung der Persönlichkeitsentwicklung bzw. des Überganges in den allgemeinen Arbeitsmarkt, sieht die Landschaft nicht ganz so einheitlich aus. Jede Werkstatt hat ihre eigene Förderlogik entwickelt. Übergreifende Kooperationen in Bezug auf die Entwicklung der Mitarbeitenden stecken meist noch in den Kinderschuhen. Letzteres war bis vor einigen Jahren sicher auch in den Werkstätten des Frankfurter Vereins der Fall. Mittlerweile sind wir aber in eine Vorwärtsbewegung gekommen. Eine Vorwärtsbewegung dahingehend, dass wir uns folgende Überzeugung zu eigen gemacht haben: Die Förderung der Mitarbeitenden und die Schaffung von Übergängen in den allgemeinen Arbeitsmarkt haben einer systematischen und einheitlichen Logik zu folgen und dürfen nicht ins subjektive Ermessen der vier im Verein angesiedelten Werkstätten gestellt werden. In einem ersten Schritt haben wir die einzelnen Schritte und Prozesse in Richtung individuelle Förderung und Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt benannt und beschrieben. Dabei herausgekommen sind 20 Prozessschritte, die ich in der folgenden Folie zusammengefasst habe.

4 Der erste Block bildet allgemeine Prozessschritte zur individuellen beruflichen Bildung und Qualifizierung ab, während im zweiten Block die Prozesse beschrieben sind, welche gezielt auf den Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt ausgerichtet sind. Block drei befindet sich noch im Aufbau. Er beschreibt den Qualifizierungsbedarf, welcher sich im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Übergang in den Arbeitsmarkt ergibt. Die entscheidende Frage in diesem Zusammenhang war, ob die vier Werkstätten im Verein mit ihren fünf Standorten bereits über das nötige Know-How verfügen, diese einzelnen Prozessschritte adäquat umzusetzen oder ob da noch nachgebessert werden muss. Und wenn nachgebessert werden muss, in welcher Form? Kann die Werkstatt dieses Paket alleine stemmen oder sollte sie sich der Unterstützung Dritter bedienen? Dieser Aspekt wurde heftig und teilweise auch sehr emotional diskutiert. Immerhin handelt es sich bei den einzelnen Prozessschritten um originäre Werkstattleistungen, deren Umsetzung der Frankfurter Verein in seiner Funktion als Werkstattträger dem Leistungsträger verbindlich zugesichert hat. Die Diskussion mündete in folgende Erkenntnis:

5 Es gibt sogenannte interne Prozesse. Diese sind unabdingbar und mit eigenem Fachpersonal innerhalb der Werkstatt zu erbringen und sicherzustellen. Es gibt externe Prozesse, die im engeren Sinne den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt betreffen. In Bezug auf diese Prozesse lohnt es sich, darüber nachzudenken, ob man einen externen Dienstleister mit ins Boot nimmt. Dabei ist folgendes herausgekommen: Die internen Prozesse verbleiben, wie bereits gesagt, unter dem Dach der Werkstatt. Die externen Prozesse werden in enger Kooperation zwischen der jeweiligen Werkstatt und dem Integrationsfachdienst erbracht. Ein erster Schritt in diese Richtung war, dass sich die Werkstätten darauf verständigt haben, den Fachdienst zu beruflichen Integration (FBI), welcher vom Leistungsträger als Baustein zur Gestaltung von Übergangsleistungen in den allgemeinen Arbeitsmarkt gefordert wird, nicht in einer der Werkstätten sondern im Integrationsfachdienst anzusiedeln. Dieser für die Werkstätten nicht leichte Schritt, der anfangs teilweise auch sehr skeptisch begleitet wurde, hat sich mit der Zeit aber als richtig und sinnvoll herausgestellt, da er mit den in der folgenden Folie beschriebenen Synergieeffekten einherging.

6 Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit in der Vermittlung und berufsbegleitenden Beratung schwerbehinderter Menschen verfügt der Integrationsfachdienst über Betriebskontakte, die in der Werkstatt so nicht abrufbar sind. Ferner betreibt er eine permanente Akquise von Arbeitsplätzen, die in den Werkstätten ebenfalls nicht in diesem Umfang zu leisten ist. Wer im Akquisegeschäft tätig ist, wird feststellen, dass eine große Anzahl von Anbietern sozialer Dienstleistungen mit dem Anliegen an die Unternehmen herantritt, für von ihnen betreute Personen einen Praktikums- bzw. Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen. Da kann es für die Werkstätten nur von Nutzen sein, mit dem IFD einen eingeführten Kooperationspartner zu haben, der den Arbeitgebern bekannt ist und ein nachhaltiges und breit aufgestelltes Spektrum von Teilhabeleistungen anbieten kann. Für den Werkstattmitarbeiter besteht die Herausforderung darin, dass er sich sehr frühzeitig auf den Weg machen muss. Er muss beim IFD anrufen, einen Termin vereinbaren, diesen mit seinem Gruppenleiter kommunizieren, sich vergewissern, wie er den IFD erreicht, welche Zeit er dafür benötigt und welchen Bus er nehmen muss, um von der Werkstatt dorthin zu kommen. Bereits diese Aktivitäten setzen ein strukturiertes Verhalten voraus, welches für einen gelungenen Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt unverzichtbar ist. Die Kollegen in Werkstatt und Integrationsfachdienst arbeiten miteinander statt gegeneinander. Anfangs hat das nur funktioniert, weil es von der Geschäftsleitung so gewollt war. Der Austausch wurde zwar gepflegt, aber das Miteinander war teilweise von Unsicherheit geprägt. Man wusste einfach zu wenig über die Arbeit des Anderen. Im Laufe der Zeit haben die Gruppenleiter und Sozialdienste der Werkstätten und die Integrationsberater im IFD immer mehr voneinander begriffen. Mittlerweile arbeiten sie einander in einem klar definierten Rahmen zu. In Bezug auf die Interessen der Mitarbeitenden in den Werkstätten ergänzen sich ihre Leistungen hervorragend. Für den Werkstattträger kann diese breit aufgestellte Kooperation nur von Vorteil sein. Hört er doch gelegentlich den mehr oder weniger laut ausgesprochenen Vorwurf des Leistungsträgers, dass er ein 'Generalist' sei, der alles selbst machen will. Ein solides und transparentes Konzept zur Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt, das von mehreren Kooperationspartnern getragen wird, ist ein entscheidendes Argument gegen die rein marktwirtschaftlich orientierte Ausschreibungswut einzelner Leistungsträger. Mittlerweile steht die Zusammenarbeit zwischen Werkstatt und Integrationsfachdienst im Frankfurter Verein auf soliden Füßen. Die Verfahrensabläufe haben sich mittlerweile derart stabilisiert, dass nicht die Leitungs- sondern die Mitarbeiterebene die Verzahnung der internen und externen Prozesse weiter entwickelt. Ein Beispiel mag dies verdeutlichen: Die Außenarbeitsgruppe beim Kunden ist ein Beleg dafür, dass die Arbeit nicht in die Werkstatt kommen muss, sondern dass der Gruppenleiter sich mit seiner Arbeitsgruppe auch auf den Weg machen kann, den Auftrag am Produktionsstandort des Kunden abzuarbeiten. Für die Werkstattmitarbeiter

7 ist es ein großer Schritt zu mehr Normalität, den 'Blaumann' des Kunden zu tragen und mit den dortigen Kollegen in die Kantine zum Essen zu gehen. Dem Gruppenleiter ist dabei allerdings aufgefallen, dass das Verhalten der Werkstattmitarbeiter oft bei weitem nicht dieser Normalität des Arbeitsalltages genügt. Im Smalltalk mit den 'normalen' Kollegen tun sie sich oft schwer, sie wissen nicht so recht, wie man Vorgesetzte anspricht, angemessene Rituale sich am Arbeitsplatz zu begrüßen oder eine gute Mittagspause zu wünschen sind ihnen fremd. Als er diese Defizite in der Werkstattbesprechung ansprach, war allen Beteiligten schnell klar, dass der Binnenraum der Werkstatt nicht der angemessene Rahmen ist, zu diesem Thema eine Weiterbildung zu initiieren. Im Arbeitsalltag der Werkstatt ist die mit diesem Thema geforderte Verbindlichkeit nur schwer durchzuhalten, da sie zugleich auch Arbeitsraum für Mitarbeitende ist, welche über die persönliche Ressource eines arbeitsmarktadäquaten Verhaltens (noch) nicht verfügen. Daher wurde der IFD mit der Durchführung einer Qualifizierungsmaßnahme zum Thema 'Arbeitstugenden' beauftragt. Die Mitarbeitenden der Werkstatt müssen sich dazu ohne Gruppenleiter nach draußen zum IFD begeben - ein weiterer Schritt in Richtung 'normale' Arbeitswelt. Da es in der Werkstatt eine Gruppe Büroservice gibt, welche für externe Kunden u.a. sensible Dokumente scannt, ist die Werkstatt aktuell mit dem Auftrag an den IFD herangetreten, eine Qualifizierung zum Thema Datenschutz durchzuführen. Die Zusammenarbeit ist ausbaufähig. Der Entwicklung und Umsetzung von Übergangsleistungen für Mitarbeitende der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ist eine größere Erfolgsquote garantiert, wenn sie in ein übergreifendes Systemangebot zur beruflichen Teilhabe eingebunden ist. Gelenkstelle dieses Systems ist der IFD mit seinen im SGB IX verankerten Dienstleistungen zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Dieses System ist weiter ausbaufähig - auch leistungsträger- und leistungserbringerübergreifend. Begonnen hat die Zusammenarbeit zwischen Werkstatt und IFD mit der gemeinsamen Sicherstellung von Angeboten zum Übergang von Menschen mit einer seelischen Erkrankung Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Diese Kooperation ist vereinsintern, da der Frankfurter Verein beide Angebote vorhält. Der gemeinsame 'Stallgeruch' sowie eine eindeutige Positionierung der Geschäftsleitung haben die Annäherung von Werkstatt und Integrationsfachdienst enorm erleichtert. Es hat aber nicht lange gedauert, bis die Praunheimer Werkstätten ggmbh als Werkstattträger für Menschen mit einer geistigen Behinderung mit dem Anliegen an den Frankfurter Verein herangetreten ist, ebenfalls mit dem IFD zu kooperieren und an dessen Know-How zu partizipieren. Aus dieser Zusammenarbeit heraus bahnt sich gerade in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz in Frankfurt ein weiteres Qualifizierungsprojekt für Werkstattmitarbeitende mit einer geistigen Behinderung an.

8 Und last but not least werden im Frankfurter Verein gerade Überlegungen angestellt, das breit aufgestellte Qualifizierungsangebot auch für Teilnehmer anderer Leistungserbringer von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zu öffnen, deren eigenen Bedarfe vom Umfang zu gering sind, um ein eigenes Qualifizierungsangebot vorzuhalten. Wir als Frankfurter Verein gehen den eben beschriebenen Weg weiter, weil er uns sinnvoll und nachhaltig erscheint, um die Qualität des Überganges von der WfbM in den allgemeinen Arbeitsmarkt sowie einen langfristigen Verbleib sicherzustellen. Mit unserem Konzept tragen wir der Tatsache Rechnung, dass menschliche Biographien in den seltensten Fällen linear verlaufen, sondern immer auch Schleifen und Umwege beinhalten. Wir wollen sicherstellen, dass es im Einzelfall auch absolut normal sein kann, zur persönlichen Stabilisierung eine Auszeit vom allgemeinen Arbeitsmarkt zu nehmen, in der WfbM mitzuarbeiten und dann auch selbstverständlich wieder an den alten Arbeitsplatz zurückzukehren. Für diesen differenzierten personenbezogenen Ansatz von Inklusion werben wir bei den Leistungsträgern. Auf diesem Weg nehmen wir gerne weitere Kooperationspartner mit ins Boot, denn wo viele gemeinsam in einem Boot sitzen, ist die Gefahr, dass einer den Stöpsel zieht und das gemeinsame Boot untergehen lässt geringer. Ich möchte aber keinen Hehl daraus machen, dass es im Frankfurter Verein auch Bereiche gibt, in denen wir 'schwach auf der Brust' sind und es gerne sehen, wenn andere uns ihr Boot öffnen. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Interesse. Unser Konzept ist eines unter vielen. Auch andere machen sich gute Gedanken. Daher bin ich am Austausch mit Ihnen interessiert, um weitere Initiativen und Modelle zur werkstatt- und trägerübergreifenden Umsetzung von Inklusion und Teilhabe kennenzulernen. Sie können gerne telefonisch bzw. per Mail mit mir in Kontakt treten.

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