BildungseinsteigerInnen. an der Schnittstelle von informellem Lernen und formaler Qualifikation

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1 BildungseinsteigerInnen an der Schnittstelle von informellem Lernen und formaler Qualifikation Bildungskooperative Oberes Waldviertel Bericht

2 Einleitung Die Arbeit der BIKOO passiert an der Schnittstelle von informellem / arbeitsintegriertem Lernen und (formaler) Qualifizierung. Unser Kursprogramm mag auf den ersten Blick wie ein schmalspuriges Volkshochschulprogramm wirken es ist aber von den Rahmenbedingungen her ebenso von gängiger Freizeitbildung und Persönlichkeitsbildung zu unterscheiden wie der Intention nach: Das BIKOO-Angebot lebt von der Einbettung in umfassende Personalentwicklungskonzepte der Beschäftigungsprojekte. Diese Grundlage und die Professionalisierungsschritte, die von arbeitsmarktpolitischen Einrichtungen in den letzten Jahren unternommen wurden, müssen unbedingt mitgedacht werden. Nach Klärung dieser Rahmenbedingungen in Kap. 1 wird im Kernstück dieses Berichts (Kap. 2) dargestellt, was die BIKOO in den letzten 2 Jahren gearbeitet und womit sich das Team beschäftigt hat. Als Hintergrund der niederschwelligen Bildung soll das Leben in einer peripheren Region Konturen erhalten: es sind die Bedrohung durch Erwerbslosigkeit, die Gefahren von Verarmung und Ausgrenzung, die unsere Aktivitäten durchziehen. Kap. 3 ist unserer Theorierezeption gewidmet. Das Projekt BildungseinsteigerInnen gab uns die einzigartige Gelegenheit, uns genauer umzuschauen, was sich in der Bildungslandschaft tut. Und wir haben neben dem Trend zur Ökonomisierung, der uns allzu bekannt ist, weil er uns immer wieder hart trifft mit Begeisterung festgestellt, dass sich die Diskussion um lebenslanges Lernen (LLL) in den letzten Jahren viel um informelles / arbeitsintegriertes Lernen dreht. Wir haben Vieles aufgesaugt, sehen aber durchaus auch unsere Chancen, Beiträge aus einem wenig beleuchteten Praxisfeld einzubringen. Daher widmen sich bereits die Zusammenfassung (Kap.4) und unser Ausblick (Kap. 5) wieder der Umsetzbarkeit in konkrete Praxen. Die Auseinandersetzung hat uns beflügelt, mehrere Schienen zu verfolgen. Wir werden versuchen, unsere Aufbruchsstimmung gegen alle Einsparungstrends zu verteidigen. Hierin sehen wir die Parallelen zu unseren Zielgruppen, die trotz offensichtlich schwieriger Zukunftsperspektiven ihren Weg gehen. Die Finanzierung des Projekts BildungeinsteigerInnen erfolgte durch: Das Projekt wurde begleitet von Frau Mag. a Rosc (bm:bwk) mit freundlicher Unterstützung und hoher fachlicher Kompetenz und von Frau Maria Rigler (Frauenabtlg. Land NÖ.) mit verlässlicher Hilfe bei Engpässen. Die Förderabteilung des AMS NÖ hat unsere Aktivitäten von Beginn an unterstützend begleitet. Wir bedanken uns! Irmgard Kaufmann-Kreutler Hedwig Presch für das BIKOO-Team 2

3 Inhalt Einleitung Vorbemerkungen Geschichte der BIKOO Methodische Anmerkungen Mitarbeit am Bericht Aktivitäten der BIKOO in 2003 bis Leitbild: was heißt schon bildungsfern? Begriffsklärung? AdressatInnenorientierung Bildungsmotivation, -erfahrungen und wünsche Lernorte Organisation und KooperationspartnerInnen Öffentlichkeitsarbeit Qualität der Bildung Prinzipien der Selbstevaluation Organisationsentwicklung Vernetzung Vernetzung im Waldviertel Arbeitskreis Spezielle Aktivitäten des Teams Die Glücksschmiede Antidiskriminatorische Ansätze Qualifikationsportfolio Differenzaufmerksamkeit und biografische Passung Neue Formen der Bildungsberatung Persönlichkeitsbildende Themen Schwerpunkt Resignation? Fragmentierungen von Erwerbsverläufen LLL und Dequalifizierung Positiv denken oder Scheiternskompetenz erwerben? Die Aufbruchserfahrungen der Erwachsenenbildnerinnen Kurse Kursangebot Durchgeführte Kurse Kursstatistik Geschlecht Alter Formaler Bildungsstand Teilnahme frequenz und -dauer Kursevaluation Standardisiertes Feedback TN-Selbstevaluation Die Rückmeldungen der TrainerInnen Anknüpfen an Erfahrungen Teilnahmebestätigungen Anmerkungen zu speziellen Programmschwerpunkten Kein Interesse an Politik und Psychologie? Alphabetisierung: verlernte Kulturtechniken Deutschkurs: gegen das Verlernen der Landessprache GeM: Erfahrungen mit Frauen- / Männerkursen Gewalt (Gewaltschutzgesetz) Kurse im Bereich Kommunikation Gesundheitsthemen

4 Selbstpräsentation Veranstaltungen zur Kompetenzbiografie Peer-Lernen und Selbststeuerung Inklusion: Menschen mit besonderen Anforderungen Lernumfeld: Praktisches Lernen und Bildungsmentoring Herstellen umfassender Lernkompetenz Durchlässigkeit erhöhen Dokumentieren als Grundlage der Weiterentwicklung Befragung Methodische Anmerkungen Anzahl der TN-Gespräche Ergänzende Gespräche Auswertung der TN-Befragung Anzahl der besuchten Kurse Teilnahmebereitschaft Interesse an BIKOO Unterschiedlich(e) (kommunizierte?) Bildungsmotivation Reduktion der allgemeinen Handlungskompetenz Zwischen Angst und Arroganz Einzeln kämpfen gemeinsam verweigern Themenbereiche der Gespräche Wie haben Sie am meisten bzw. am besten gelernt? Bewertung der BIKOO-Kurse Eine gute Kursleitung Bildungskosten Weiterbildungserfahrungen Bildungspläne Verbesserungsvorschläge Auffällige Aussagen: Frau sein Fremd sein Ängstlich sein Zur Zukunft der niederschwelligen Bildung BildungseinsteigerInnen informelles Lernen und formale Qualifizierung Praktisches arbeitsintegriertes Lernen ist das Um und Auf Der dritte Sektor: Lernfeld und -modell Arbeit als Schlüssel zur Kompetenz Vermittlung von Daseinskompetenzen Vom Schwellenkurs zur Transformationskompetenz Der implizite Wandel der Paradigmen Bildungsbarrieren (Erwachsenen)Bildung als Selektion Exkurs: E-Learning (Erwachsenen)Bildung als Begegnung Der Stellenwert der Gruppe Lernängste und Widerstände Die Kombination Fachorientierung und Würdigung Diversität in der Bildung Wiederherstellung / Erweiterung der Handlungskompetenz Verschärfung der Risken Selbstaufklärung Biografiearbeit und Kompetenznachweis Einbettung als methodische Richtschnur AdressatInnenbezug Stellenwert des Lernens in der Personalentwicklung Zwischenbilanz: Widersprüche überall! Informelle Kompetenzen : Chance oder Vernebelung von Selektion?.90 4

5 Ambiguität aushalten? Scheitern eine Kompetenz? Eigenverantwortlichkeit ein Bumerang? Orientierungshilfen für ein besseres Weltverständnis Bildung als Biografiearbeit - Biografiearbeit als Haltung Lernfeld Biografie - zentrale Kategorie Gefahren aus der Psycho-Ecke Politische Bildung als Selbstfindung Marke-ICH versus Kulturen des Helfens Biografiearbeit als Antwort auf Verunsicherungen Biografizität und Handlungskompetenz Dringend notwendig: Theorie und Haltung Zusammenfassung Verbindung der Lernformen das Beschäftigungsprojekt als offene Lernumgebung Ebene TeilnehmerInnen Motivation Mobilität Bildungskosten Bildungswünsche Ebene BIKOO Team / Organisation Der Rahmen Längerfristig LLL - Chance für formale berufliche Bildung UND für ein besseres Leben? Das begriffliche Instrumentarium AdressantInnenorientierung und organisatorische Sorgfalt Entwicklungstendenzen Ausblick Konzepte für die Zukunft Lernende Region Aktivitäten der Kooperationspartnerin modätex: Kompetenznachweis Qualifikationsportfolio für praktische LernerInnen Programm für betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) Ausbau in anderen nö. Regionen Theorie Praxis Dialog Bildungs- und sozialpolitische Überlegungen Schlusspolemik Quellen Impressum

6 1 Vorbemerkungen 1.1 Geschichte der BIKOO Die BIKOO wurde 1999 von der Sozialbetreuerin und Tutorin Irmgard Kaufmann- Kreutler initiiert. Frau Kaufmann-Kreutler hat in den Kreisen der SozialarbeiterInnen übereinstimmend festgestellt, dass viele der MitarbeiterInnen in den Beschäftigungsprojekten und viele der KlientInnen in den Waldviertler Sozialeinrichtungen sehr viel mehr an Bildung interessiert sind, als öffentlich wahrgenommen wird. Gerade im oberen Waldviertel gibt es viele Erwachsene, deren Ausbildungsmöglichkeiten als Kinder und Jugendliche sehr eingeschränkt waren. Es gibt allerdings auch viele, denen durch die eingeschränkten Vorgaben, wie gelernt werden muss, die Lust auf Weiterbildung vergangen ist. Die BIKOO entwickelt bewusst ein niederschwelliges Bildungsangebot, das von den Lebensumständen und Erfahrungen der Teilnehmenden ausgeht und in dem ein wertschätzender Umgang mit diesem Erfahrungshintergrund gepflegt wird. Ganz wesentlich ist ein erweiterter Bildungsbegriff, in dem informell erworbene Kompetenzen den gebührenden Platz haben. Die BiKOO hat es sich zur Aufgabe gemacht, den aktuellen und ehemaligen TransitmitarbeiterInnen der Beschäftigungsprojekte ein bedarfgerechtes, ganzheitliches Kursprogramm zur Verfügung zu stellen, an dem auch andere (erwerbslose) Menschen in der Region teilhaben können. 1 Die Angebote wurden und werden laufend weiter entwickelt und anhand der Rückmeldungen adaptiert. Die Angelpunkte der aktuellen Diskussionen werden um mehr Selbststeuerung und betriebliche Gesundheitsförderung geführt, d.h. es geht um nichts weniger als um lern- und gesundheitsförderliche Arbeitsplätze in einer lernenden Region. 1.2 Methodische Anmerkungen Ziel dieses Berichts ist es, möglichst umfassend und genau darzustellen, welche Aktivitäten die Bildungskooperative aktuell setzt, wie wir die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sehen und wissenschaftliche Arbeiten dazu aufgreifen, welche Schlüsse wir daraus ziehen und welche Perspektiven wir uns vorstellen. Unsere Vorgangsweise orientiert sich vor allem an unseren Interessen. Diese sind: ein adäquates Bildungsangebot für die AdressatInnen - dieses anhand von theoretischen Erkenntnissen ebenso weiter zu entwickeln wie die Rückmeldungen der TN zu berücksichtigen und die beobachtbaren Folgen zu beachten; die TeilnehmerInnen zu Wort kommen zu lassen und die Arbeit des Teams zu würdigen. Und nicht zuletzt: aus Fehlern zu lernen, unsere Erfahrungen mit anderen Fachleuten auszutauschen und unseren Blick für Bildungsschwellen schärfen. Die durchgeführten Befragungen wurden zwar nach Kategorien ausgewertet, die 1 Mehr s. BIKOO-Profil, Zwischenbericht, Anhang N 6

7 Aussagen der TN wie auch der in den Beschäftigungsprojekten mit Weiterbildung Befassten fließen aber vor allem als Gesprächsbeiträge in diesen Bericht ein. Sie stehen als Aussagen zur Einstellung zu Bildung und über Weiterbildungsverhalten - gleichwertig neben den Einschätzungen von ExpertInnen (sowohl BildungsmentorInnen in den Beschäftigungsprojekten wie zitierten WissenschafterInnen). Wir wollen damit auch die Vorgangsweise der PraktikerInnen demonstrieren: Neben dem im Allgemeinen hohen Interesse an Bildungstheorien stehen die Aussagen der TN und die jeweils praktizierten Methoden der ErwachsenenbildnerInnen als Reflexionsgrundlagen zur Verfügung. Diese sollen zu brauchbaren Bildungsansätzen verwoben werden. Ziel dieses Berichts ist somit auch, das Interesse der PraktikerInnen an Theoriebildung darzustellen. Theoriebildung, die die Breite unserer Erfahrungen ebenso aufnimmt wie spannende Erkenntnisse, die sich im scheinbar Banalen verstecken. Wir hoffen daher, dass es gelingt zu vermitteln, wie spannend unsere Arbeit ist: dass es in diesem Feld nicht nur viel Beschreibenswertes gibt, sondern auch noch viel zu entdecken ist. 1.3 Mitarbeit am Bericht Dieser Bericht entstand aus den Diskussionen und Reflexionen des BIKOO-Teams und dient zur Bilanz der bisherigen und Planung der weiteren Aktivitäten. Das BIKOO-Team besteht aus den VertreterInnen des Vereins und der KooperationspartnerInnen: o Dunja Eisner (MühlenhofRadVit) o Hertha Hiemetzberger (lebmit & bunttex, Gmünd) o Irmgard Kaufmann Kreutler (Geschäftsführerin BIKOO, GNK Brand) o Hedwig Presch (Projektleitung Bildungseinsteigerinnen ) o Dieter Prohaska (EIBE, Waidhofen/Th.) o o Johanna Resch-Veigl (modätex, Waidhofen/Th.) Rosemarie Winkler (Mitarbeiterin BildungseinsteigerInnen und Trainerin) verstärkt durch Helfried Langer als Vertreter des Beschäftigungsprojekts SozialAktiv. Der Bericht basiert auf vielen wertvollen Gesprächen mit TeilnehmerInnen (im Folgenden: TN). Ihrer differenzierten Kritik und ihren Anregungen verdankt die Bildungskooperative ihre Entwicklung. Besonderer Dank gilt allen TN, die für ein ausführliches Gespräch zur Verfügung standen 2 : TN 1 EIBE, auf eigenen Wunsch anonymisiert TN 2 - EIBE, auf eigenen Wunsch anonymisiert Manuel Stary EIBE Annemarie Kollmann EIBE Franz Strobl EIBE TN 1 - Mühlenhof, auf eigenen Wunsch anonymisiert TN 2 - Mühlenhof, auf eigenen Wunsch anonymisiert Christian Huschka, Vorarbeiter Mühlenhof Christine Tagwerker, GNK Irmgard Maier, GNK Petra Widhalm, GNK TN 1 - GNK, auf eigenen Wunsch anonymisiert Sonja Fritz, modätex 2 S. Kap. Befragung 7

8 Roswitha Kammerer, modätex Anna Hauer, modätex Maria Zuwach, modätex TN 1 - modätex, auf eigenen Wunsch anonymisiert Manuela Hitz, Vorarbeiterin modätex TN 1 SozialAktiv, auf eigenen Wunsch anonymisiert Willibald Koppensteiner, Vorarbeiter - SozialAktiv TN 2 SozialAktiv Axel Lanc, Vorarbeiter SozialAktiv Christioph Mayer SozialAktiv Nadja Zabka - SozialAktiv Martin Minichshofer SozialAktiv und 12 TN einer Gruppendiskussion im Projekt lebmit & bunttex 8

9 2 Aktivitäten der BIKOO in 2003 bis Leitbild: was heißt schon bildungsfern? Begriffsklärung? Weiterbildung muß alle erreichen diese Parole stellt Dohmen seinen Ausführungen zum LLL voraus wenn dieses den steigenden Anforderungen der heutigen Gesellschaft gerecht und eine Gesellschaftsspaltung vermieden werden soll 3. bildungsfern? Die BIKOO lehnt den Begriff bildungsfern als Attribut der Lernenden aus 2 Gründen ab: Erstens inkludiert LLL nicht-formales / informelles Lernen. Es ist nicht bekannt, dass ArbeiterInnen informell weniger lernen als jene, deren Bildungskapital marktfähig ist. Zweitens in Bezug auf formale Bildung und angeleitetes Weltverständnis sollte nicht verwechselt werden, welche Seite der anderen fern bleibt: sind es die Menschen, die der Bildung fern bleiben oder sind es die Bildungseinrichtungen, die den Menschen fern bleiben? Dieser Aspekt der kollektiven Biografie wurde bereits im Zwischenbericht genauer ausgeführt. 4 Wir verwenden den Begriff fallweise, als Kategorie, mit der wir uns in der Bildungsverwaltung verständigen. benachteiligt? Die in der Regel verwendeten Begriffe Benachteiligte, benachteiligte Zielgruppen, Benachteiligtenförderung sind eine unzulässige Verkürzung der dahinter liegenden individuellen wie gesellschaftlichen Problemlagen. Sie verfestigen die Defizitsicht auf die Person und lassen deren Kompetenzen außer Acht.... Auch die positive Wendung des Begriffs Benachteiligung in den der Chancengleichheit ist nicht zufrieden stellend. Er trägt den gesellschaftlichen Veränderungen und dem Prozesscharakter des Wandels zu wenig Rechnung. Unter dem Paradigma des lebenslangen Lernens müssten Chancen auch lebenslang vorhanden sein. Wenn Wissen und Kompetenzen stets aktualisiert werden müssen, relativiert sich das, was inhaltlich in Schule und Ausbildung einmal gelernt wurde. Ob der Begriff Gleichstellung der Thematik wie der Realität angemessener wäre, bleibt zu diskutieren. 5 ausgegrenzt? Es liegt nahe, (auch!) den Begriff Ausgrenzung zu verwenden, auch wenn es radikal anmutet, hier von partieller Ausgrenzung zu sprechen, doch ist es - wie generell bei Diskriminierungsprozessen - wichtig, den Prozess in den Blick zu bekommen also auch den Anteil der Dominanzgesellschaft an der Verteilung der Güter und Chancen. Denn Unter den Bedingungen der Individualisierung ist die Ungleichheit abstrakter 3 Günther Dohmen: Der Bürger im Staat, 1 4 Selbst der Besuch einer Hauptschule war für die jetzt über 40jährigen ArbeitnehmerInnen nicht selbstverständlich, sie berichten von zwei bis achtklassigen Volksschulen, in denen die gesamte Schulpflicht erfüllt wurde, von trotzdem langen Fußmärschen und von Begrenzungen der Fördermöglichkeiten durch unzulängliche Busverbindungen, Mangel an finanziellen Ressourcen etc. 5 Gerhild Brüning: Benachteiligte in der Weiterbildung, Projektabschlussbericht 200, I-8 9

10 geworden 6 und die Marke der Employability ist keine fixe. Die Anforderungen verschieben sich. Sie folgen den beinharten Marktgesetzen und die Zahl der Überflüssigen steigt in einer peripheren Region entsprechend an. Die BIKOO versucht jedenfalls, nicht in die Fallen der Förderung von Benachteiligten zu tappen. Die reflektierte Selbsterfahrung der BIKOO- MitarbeiterInnen ist Garant für eine differenzierte Sicht: Aus unterschiedlichen sozialen Strukturen kommend und teilweise mit dem Stigma und der Förderung des Arme-Leute-Kindes ebenso vertraut wie mit der Zweischneidigkeit von Frauenförderplänen haben sie ihre Professionalität auf der Grundlage einer hohen Sensibilität für Diskriminierung entwickelt und sind bestrebt, durch Intervision diese besondere Qualität der BIKOO auszubauen. Daher besteht eine hohe Affinität zu Diversitätskonzepten. Auch das Ringen um eine Selbstdefinition ist typisch für die hohe Aufmerksamkeit gegenüber den unbeabsichtigten negativen Wirkungen der Sozial- und Bildungsarbeit. Wenn hier trotz einiger Vorbehalte die Bezeichnung Bildungsmentorin verwendet wird, dann aus Gründen der besseren Lesbarkeit. Die Bezeichnung BildungsmentorInnen wurde gewählt, um nicht mit Coaching identifiziert zu werden, da Coaching viel zu stark mit Führung, Anleitung konnotiert ist, während im Mentoring die (gemeinsame) Reflexion und Gestaltung der Lernumgebung im Vordergrund steht. Auf die Idee, die Bezeichnung ErwachsenenbildnerIn in die arbeitsmarktpolitische Szene einzuführen, sind wir nicht gekommen. Warum eigentlich nicht, wenn doch wie die Initiatorin ausführt das Engagement der BIKOO unter anderem auf Überlegungen beruht, die Sozialarbeit in diesen Einrichtungen zu hinterfragen und der Bildungsarbeit den Vorrang zu geben um Psychologisierung und Therapeutisierung des Leidens an Erwerbslosigkeit zu vermeiden? 7 E. Gruber, die sich mit Professionalisierung in der EB beschäftigt, hat auf das interessante Phänomen hingewiesen, dass die Berufsbezeichnung ErwachsenenbildnerIn nicht verwendet wird - ein ganzer Berufsstand also nicht als solcher wahrgenommen wird. 8 Dennoch strukturiert die Trennung von allgemeiner und beruflicher Erwachsenenbildung unser Denken und unserer Umfeld so sehr, dass es leichter scheint, neue Begriffskombinationen zu verwenden als treffende Begriffe wieder ihrer umfassenden Bedeutung zuzuführen. Bildungsmentoring bleibt ein unscharfer Begriff er verweist vor allem auf die Suchbewegungen der Beteiligten AdressatInnenorientierung Bildungsmotivation, -erfahrungen und wünsche Zentrales Merkmal der BIKOO ist die Orientierung an den Bedarfen der TN von Beschäftigungsprojekten. Neben der schriftlichen Evaluation verhelfen die laufenden Nachfragen der BildungsmentorInnen zu einem passablen Bild, wie die BIKOO-Angebote von den TN an- und wahrgenommen werden. Die schriftlichen Mitteilungen der TrainerInnen 6 Christoph Reinprecht: Die Illusion der Chancengleichheit in: Paulo Freire Zentrum, Österr. Hochschülerschaft: Ökonomisierung der Bildung. Tendenzen, Strategien, Alternativen, Wien 2005, Vgl. G Kaufmann-Kreutler 8 Elke Gruber: Professionalisierung in der Erwachsenenbildung: Zwei Schritte vorwärts, einer zurück? 10

11 sind in der Regel kurz und so positiv, dass sich eine Einzelauswertung der Antworten zu standardisierten Kategorien nicht lohnt. Konkrete Hinweise bekommen wir oft durch Gespräche zwischen TrainerInnen und BildungsmentorInnen. Die teilweise eingesetzte Selbstevaluation durch die TN fördert jedenfalls prononcierte Einschätzungen, da am Beginn des Kurses die eigenen Erwartungen überdacht werden 9. Sie fließen in die mündlichen Rückmeldungen ein. Die Hinweise auf aktuell sich verändernde Motivationsstrukturen aufgrund negativer Schulungserfahrungen sind vielfältig, sie werden uns noch ausführlich beschäftigen. Sie sind nicht zuletzt deshalb von großer Tragweite, weil auch einzelne negative Erfahrungen aufgrund geringer Vergleichsmöglichkeiten ins Gewicht fallen. Dennoch gibt es in einigen Projekten nach wie vor die deutlichen Anzeichen für großen Bildungshunger: Das Extrembeispiel stellt eine Frau im Projekt SozialAktiv dar, die sich als erstmals das BIKOO-Programm detailliert vorgestellt wurde, 30 (!) Kurse aussuchte 10. Auch im GNK gibt es nach wie vor ein Klima, in dem der Wunsch nach besserem Weltverständnis großen Raum einnimmt 11. Bildungshunger, diese Metapher wird auch von Dohmen 12 verwendet. Er vergleicht Lernen mit Essen: Beides sind Grundfunktionen des Lebens, beides sollte sowohl selbstverständlich als auch attraktiv sein und Bedürfnisse befriedigen, beides nährt und stärkt die eigenen Kräfte. Wichtig ist daher die Auswahl der geeigneten Nahrung Lernorte Das Kursgeschehen soll möglichst am praktischen Lernen andocken, aber auch darüber hinaus weisen. Nach Analyse der Zugangsbarrieren im ersten Projektjahr fanden im Folgejahr vor allem Grundlagenmodule häufiger in den Räumen der ProjektpartnerInnen statt. Dafür werden in erster Linie die Projekt-TN im Haus angesprochen. BIKOO-Kurse gehen aber immer über die rein betriebliche Bildung hinaus, werden öffentlich angekündigt und sind allgemein zugänglich. Aufbaumodule werden hingegen am zentralen Kursort Vitis angeboten, so dass auch das Heraustreten aus der gewohnten Umgebung erleichtert und geübt wird. Die Vor- und Nachteile der Kurse innerhalb der Beschäftigungsprojekte waren evident: einerseits nahmen tatsächlich Personen mit Vorbehalten gegenüber Bildung teil, andererseits liegt die Begründung nicht nur in der niederen Schwelle; die Freiwilligkeit ist eingeschränkt: Die Faktoren reichen vom (kollegialen) Gruppendruck über arbeitsorganisatorische Faktoren, die eine geschlossene Teilnahme begünstigen bis hin zu tatsächlichen oder vermuteten Erwartungen von Seiten der Projektleitung. 9 Durch die eingangs durchgeführte Selbstevaluierung konnten die TeilnehmerInnen am Ende die Überprüfung ihres persönlichen Lernerfolges leichter und selbständiger durchführen, was wiederum der Motivation ein wesentlicher Bestandteil ist. Vielfach wurde der Lernerfolg benannt als Sinn der 2 Tage, Rosemarie Winkler als Trainerin von "Bewerben in der Praxis und Erfahrungsaustausch" im Juni und "Stellenrecherche und Bewerbungsbriefe" im Juli G. H. Langer, Bildungsmentor SozialAktiv 11 G. I. Kaufmann-Kreutler, Bildungsmentorin GNK. vgl. Befragung G. C Tagwerker 12 Günther Dohmen: Neues Lernen für neue Kompetenzen, Festrede zur Tagung Zukunft bietet Chancen Kompetenzen öffnen Wege, Zukunftszentrum Tirol, , 11

12 2.2 Organisation und KooperationspartnerInnen Die BIKOO erhielt die Einstufung des bm:bwk als Erwachsenenbildung-Einrichtung und stimmt die TrainerInnenverträge darauf ab. Aufgrund von Problemen mit einer konkurrierenden Bildungseinrichtung im Raum St. Pölten wurde eine Ähnlichkeitsrecherche durchgeführt und die Marke BIKOO beim Patentamt eingetragen. Die KooperationspartnerInnen der BIKOO waren: Grenzlandnaturproduktekreis (GNK): Biobäckerei 3873 Brand 1 Frauenprojekt lebmit & bunttex: Lebensmittelnahversorgung / Schneiderei und Textilverkauf 3950 Gmünd, Schubertplatz 19 MODÄTEX: Schneiderei und Textilverkauf 3830 Waidhofen/Th. Böhmg. 32 Frauenprojekt Frauenprojekt EIBE: Büroservice, Grünlandgestaltung, Tischlerei MühlenHof- RadVit: Radverleih und - reparatur Sozial Aktiv: Tischlerei, Metallverarbeitung, Grünlandgestalltung 3830 Waidhofen/Th. Bahnhofstr Vitis Hornerstr Gmünd Hans Czettelg. 11 SozialAktiv arbeitet seit 2004 in der BIKOO mit, ist aber nicht Kooperationspartner im Projekt BildungseinsteigerInnen. Das BIKOO-Team setzt sich dementsprechend aus VertreterInnen von 6 Projekten, der Projektleitung und der Finanzverantwortlichen zusammen, wobei 3 Personen auch dem BIKOO-Vorstand angehören 13. Wahrnehmung der BIKOO in den Projekten Das Beschäftigungsprojekt stellt einen zentralen Faktor als Lernumgebung dar. Da die BIKOO-Kurse in der Arbeitszeit absolviert werden, bestimmen die KooperationspartnerInnen die Teilnahmemodalitäten entscheidend mit. Die Einschätzungen der BIKOO-Kurse durch Vorgesetzte und KollegInnen sind differenziert. Die BIKOO-MitarbeiterInnen berichten einerseits von höchst interessanten Entwicklungen, dass ArbeitsanleiterInnen ausdrücklich auf fachspezifische Kurse drängen, wo bisher ausschließlich learning-by-doing praktiziert wurde. Andererseits wird von einigen Projektleitungen der hohe Arbeitseinsatz der ProjektsozialarbeiterInnen für die BIKOO als problematisch thematisiert. Auch wenn alle ProjektleiterInnen positiv zur Weiterbildung eingestellt sind der Druck zur wirtschaftlichen Leistung muss berücksichtigt werden. 13 Irmgard Kaufmann-Kreutler als geschäftsführende Obfrau, Hertha Hiemetzberger als Stellvertreterin, Rosemarie Winkler als Kassierin 12

13 2.3 Öffentlichkeitsarbeit Das Programm wurde jährlich geplant und in je 2 Teilen herausgegeben. Als allgemeine Information dienen ein Folder über das Kursangebot 14 und ein Infoblatt über die BIKOO 15. Das Kursprogramm wurde in die Datenbanken von AMS, nöb (Netzwerk nö. Beschäftigungsprojekte) und eduvista eingespeist. Die Beteiligung an der Datenbank des Landes NÖ. wurde in Relation zur erwarteten Nutzung durch Bildungsinteressierte als zu teuer eingestuft. Die Öffentlichkeitsarbeit über regionale Medien ist prinzipiell ausbaufähig. Sie wurde aber zurückgestellt, da Konkurrenzdiskussionen befürchtet werden. Daher setzt die BIKOO vor allem auf Mundpropaganda unter den AdressatInnen, sowie auf regionale Vernetzung, elektronische Medien und Fachöffentlichkeit, um MultiplikatorInnen zu erreichen. In der Region wird die BIKOO wahrgenommen, in Fachkreisen gibt es ein positives Echo von Seiten des AMS (sowohl regional als auch auf der Ebene der Landesgeschäftsstelle) und diverser EB-Einrichtungen 16. Die Homepage 17 wurde erweitert und enthält neben dem laufend aktualisierten Kursprogramm Informationen über das gesamte Spektrum der BIKOO-Aktivitäten und Angebote. 2.4 Qualität der Bildung Die wichtigsten Instrumente der Qualitätssicherung sind die regelmäßigen Treffen des BIKOO-Teams in Form eines monatlichen Jour fixe. Darüber hinaus finden bei Bedarf Kleinteams statt. Für eine gut funktionierende Zusammenarbeit werden bei geringer Dichte der persönlichen Begegnungen die neuen Medien genutzt. Die fachliche Begleitung ist durch den Arbeitskreis Informelles Lernen/niederschwellige Bildung bestehend aus BildungsarbeiterInnen - und einschlägigen WissenschafterInnen abgesichert. Jour Fixe und Klausuren sind der Ort des organisierten Austauschs und haben fallweise intervisorischen Charakter; als wichtigstes Instrument der Qualitätssicherung muss allerdings auch der rege informelle Austausch gewertet werden. Entsprechend gut vorbereitet und anregend sind die Teamdiskussionen in den beiden Foren. Vernetzungsaktivitäten und Tagungsteilnahmen ergänzen den Informationsfluss nach außen Prinzipien der Selbstevaluation Das BIKOO-Kernteam (Geschäftsführerin und Projektmitarbeiterinnen) konkretisiert die vorhandenen Ansätze der Qualitätskontrolle. Rosemarie Winkler erstellte das BIKOO Profil incl. Organigramm als Grundlage für eine Präsentation nach außen 18. Wir verwenden Elemente der Selbstevaluation und erwarten uns davon, eine Kultur 14 S. Zwischenbericht, Anhang O: Folder Kurse 15 S. Zwischenbericht, Anhang P: Folder BiKoo allgemein, dieser Folder liegt auch in tschechischer Fassung auf 16 S. Kap Vernetzung S. Zwischenbericht, Anhang N: BIKOO-Profil 13

14 der Selbstreflexivität und Selbststeuerung herzustellen, über die wir auch unsere TN stärken. Qualitätssicherung auf Basis von Selbstevaluation ist die Methode der Zukunft. Sie ermöglicht permanente Qualitäts- und Zielerreichungskontrolle durch die Durchführenden selbst, qualifiziert sie zu verantwortlicher Selbstkontrolle und trägt so zur kontinuierlichen Qualitätsentwicklung bei. 19 Die Leitfragen unserer Qualitätssicherung beziehen sich besonders auf die Praxisrelevanz unserer möglichst nachhaltigen - Aktivitäten Wie können Angebote der Erwachsenbildung eine langfristige Entwicklung kognitiver und emotionaler Kompetenzen initiieren bzw. begleiten und fördern? 20 Wie müssen die Lernkulturen der Erwachsenenbildung weiterentwickelt werden, um selbstgesteuertes und kompetenzbildendes Lernen für Lernende aus unterschiedlichen Milieu- und Biographiekontexten zu ermöglichen? 21 Welche mikro- und makrodidaktischen Arrangements bzw. Vorkehrungen sind angezeigt, damit ein wirksamer Transfer des Gelernten in die Lebensund Arbeitssituation gelingt? 22 Wie kann Erwachsenenbildung gewährleisten bzw. sich vergewissern, inwieweit Lernende in der Gestaltung ihrer biographischen und lebensweltlichen Lernprojekte weitergekommen sind? 23 Zu bearbeiten ist auch das sich verändernde Anforderungsprofil an ErwachsenenbildnerInnen. Diesbezügliche Überlegungen fließen in die Kommunikationsstrukturen zwischen VeranstalterInnen, TrainerInnen und BildungsmentorInnen ein. 24 Perspektivisch interessiert uns auch das Spannungsfeld zwischen Nachfrage der TeilnehmerInnen und Relevanz der Themen in Bezug auf sich verändernde gesellschaftliche Wissensbestände Organisationsentwicklung Die kritischen Anmerkungen der wissenschaftlichen Expertise zum Zwischenbericht förderten die Diskussion zur Neustrukturierung der BIKOO. Die Expertise wies auf die Gefahr der Selbstausbeutung hin. Es stimmt, dass das vertraglich festgelegte Ausmaß der Mitarbeit der ProjektpartnerInnen bestenfalls einen reibungslosen Ablauf der Kurse gewährleistet. Dass es eine spannende Weiterentwicklung des Angebots, eine theoriegeleitete Auseinandersetzung und auch ein hohes Maß an Selbstqualifikation gibt, ist dem Einsatz der einzelnen MitarbeiterInnen zu verdanken. Teilweise gelingt es ihnen, ihre Berufsrolle neu zu definieren und Bildungsarbeit als für ihr Arbeitsfeld zentral zu etablieren. 19 Gerhild Trübswasser zu Qualitätssicherung Selbstevaluation 20 Vgl. Kap Kurse, Befragung 21 Vgl. Kap Kursevaluation 22 Vgl. Kap Biografie und Ausblick 23 Rolf Arnold, Peter Faulstich, Wilhelm Mader, Ekkehard Nuissl, Erhard Schlutz, Jürgen Wittpoth: Forschungsschwerpunkte zur Weiterbildung, DIE, Frankfurt/M 2002, 9, vgl. Kap Kurse 24 Vgl. Kap Profession im Umbruch; keine Ergebnisse in diesem Bericht 25 Bildungsmotiv Weltverständnis vs. Qualifizierung, praktische Qualifizierungswünsche vs. unattraktive Schulungen mit Schwerpunkt Persönlichkeitsbildung. Vgl. Kap Zwischenbilanz: Widersprüche überall! 14

15 Überwiegend leisten sie diese Arbeit für die Weiterentwicklung ihres Tätigkeitsfeldes und des Projekts unbezahlt. Nach eigenen Aussagen bisher allerdings immer noch dem BIKOO-Motto entsprechend mit Lust an der Bildung(sarbeit)! Die Notwendigkeit der Umstrukturierung speist sich aus den veränderten Rahmenbedingungen ebenso wie aus den Kapazitätsgrenzen der MitarbeiterInnen und der Geschichte der BIKOO, die auch eine Geschichte der Professionalisierung darstellt. Die Erfahrungen der Frauen im Team, die sich gemeinsam mit einigen weiteren BildungsarbeiterInnen eine Weiterbildung organisierten (s. u. Spezielle Aktivitäten des Teams ) trugen wesentlich zur Ausdifferenzierung aktueller Fragen und zu neuen Wegen bei. Standortbestimmung Die Faktoren, die die Standortbestimmung und Neuausrichtung der BIKOO im Herbst 2005 kennzeichneten, waren also folgende: Veränderte Rahmenbedingungen von Seiten der TN: veränderte und tendenziell sinkende Motivationsstruktur weitere Verbreitung der Negativbeurteilung der AMS-Kurse im Sinne einer generalisierten veröffentlichten Meinung, die eine differenzierte Sichtweise - auf Kurse überhaupt - erschwert Details Höherer Bekanntheitsgrad der BIKOO unter MigrantInnen mit entsprechenden Erwartungen an DaF/DaZ-Angeboten zunehmende Vertrautheit mit dem PC Sich verändernde gesellschaftliche Bedingungen für die Zielgruppe Neben den allgemein bekannten wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen sind die AdressatInnen besonders betroffen von eingeengten beruflichen Handlungsspielräumen durch weitere Reduktion der Industriearbeitsplätze zunehmender Armutsgefährdung regionalen Umstrukturierungen durch den EU-Beitritt Tschechiens Einsparungen in den Bereichen Gesundheit, Pensionen, Soziales mit der Folge, dass es unabdingbar bleibt, einen äußerst prekären bis aussichtslosen Status am Arbeitsmarkt zu erhalten (mit einer eventuellen fragwürdigen Alternative der Familienzentrierung) Veränderte Rahmenbedingungen von Seiten der Projekte: Ein Frauenprojekt, der GNK, wird 2006 geschlossen. Alle weiteren Beschäftigungsprojekte, ausgenommen Mühlenhof RadVit sind von schweren Reduktionen betroffen. Professionalisierungsgeschichte Laufende Erweiterung des Kursangebotes und des Finanzrahmens Routinierte TrainerInnen stehen zur Verfügung Routine in Kursorganisation und Verwaltung stehen einem Mehraufwand an Koordination gegenüber 15

16 Die Abläufe in Administration und Finanzgebarung wurden zwar ebenfalls laufend verbessert, die Effizienz hängt allerdings von der Zahl der Beteiligten (vor allem auch von den TrainerInnen) ab; aktuell zeigen sich die Grenzen einer bürolosen Organisationsstruktur 26. Innovationstendenz Die Tendenz zu ständigen Erweiterungen und Erneuerungen speist sich aus dem noch nicht versiegten PionierInnengeist im BIKOO-Team aus den positiven Erfahrungen der Kooperation mit hohem Selbstqualifizierungsanteil aus dem Wunsch nach jobenrichment und jobenlargement (nicht zuletzt aufgrund der in diesem Arbeitsmarktsegment sehr eingeschränkten Aufstiegschancen) dem routinierten Umgang mit Arbeitsmarktbedrohungen, die eine ständige Suche nach sinnvollen neuen Arbeitsfeldern zur Routine werden lässt theoriegeleiteten Wünschen nach Ausrichtung der Bildung, die gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung trägt. Die ambivalenten Entwicklungsperspektiven 27, die die BIKOO kennzeichnen, nämlich der Wunsch nach Konsolidierung gleichzeitig mit dem ständigen Drang nach Innovation, müssen als charakteristisch für eine Einrichtung des 3. Sektors betrachtet werden: Sowohl die Konsolidierung der bewährten Aktivitäten soll ihren Platz haben als auch der Charakter der BIKOO als innovative Bildungseinrichtung, die AdressatInnenorientierung als Auftrag versteht, die sich verändernden Strukturen konstruktiv zu verarbeiten. Der Umsetzungsplan der divergierenden Ansprüche sah so aus, dass versucht werden sollte, Kursorganisation und Administration zu zentralisieren und damit den Koordinationsaufwand zu verringern. Gut vorstellbar war auch die Diversifizierung in mehrere kleine Projekte mit unterschiedlichen Beteiligungen von Beschäftigungsprojekten. Darin enthalten wäre die Möglichkeit der MitarbeiterInnen, sich ihren spezifischen entsprechend Interessen (die sich aus den aktuellen Bedarfen in den Projekten speisen) zu engagieren. 28 Gemeinsame Kursangebote und Austauschforen sollen jedenfalls erhalten bleiben. Weiters setzt die BIKOO auf inhaltliche und didaktische Weiterentwicklung durch mehr Selbststeuerung und sucht nach den entsprechenden Organisationsstrukturen (vgl. Konzept Lernzentrum / Lernende Region). 2.5 Vernetzung Vernetzung im Waldviertel Die BIKOO ist in regional gut verankert und laufend im Austausch mit Einrichtungen vor Ort, die mit den gleichen Zielgruppen befasst sind. Spezielle Kooperationen haben sich in Bezug auf MigrantInnen und Frauen ergeben: Regionale Kooperation Deutschkurse : Flüchtlingshaus Schrems, VHS Heidenreichstein 26 Die Administration incl. Abrechnung wird bisher im Homeoffice auf Basis einer geringfügigen Beschäftigung erledigt. 27 Monika Kastner: Expertise im Auftrag des bm:bwk, Abteilung Erwachsenenbildung zu BiKoo Bildungskooperative Oberes Waldviertel - Projekt BildungseinsteigerInnen, ZWISCHENBERICHT Klagenfurt, April 2005, Die schlechten Finanzierungsaussichten lassen Pläne Ende 2006 als illusorisch erscheinen. 16

17 Aktivitäten: gemeinsame Organisation von Sprachlernangeboten für Flüchtlinge und MigrantInnen Waldviertler Frauenkooperation: BIKOO, Frauenberatung Zwettl, GNK, lebmit & bunttex, modätex, Interventionsstelle gegen Gewalt Zwettl Aktivitäten: regional- und bildungspolitische Diskussionen, Öffentlichkeitsarbeit, Planung gemeinsamer Kleinprojekte Arbeitskreis Durch den Arbeitskreis Informelles Lernen/niederschwellige Bildung, dem BildungsexpertInnen aus Theorie und Praxis angehören erfährt die BIKOO eine spezielle Unterstützung. Die Gruppe trifft sich regelmäßig zu einer themenzentrierten Intervision und lädt fallweise SpezialistInnen ein. Die ständigen Mitglieder des Arbeitskreises sind: Waltraud Finster, Univ. Innsbruck Borko Ivankovic, Leiter der Bildungsabteilung MA 17 der Gemeinde Wien Irmgard Kaufmann, BIKOO Hedwig Presch, BIKOO Reinhard Zürcher, Pädagog. Institut des Bundes in Wien Eva Tepperberg, Hans Mandl Berufsschule, Wien Vorübergehend arbeiteten mit: Ingrid Waibel, LernBar / Interface Monika Lanzenberger / TU Wien Margret Lammert, BKA (Verwaltungsakademie) Zum Thema Kompetenzenfeststellung wurden Johanna Resch-Veigl (modätex) und Verena Plutzar (Verein Integrationshaus, EQUAL-Partnerschaft Qualifikation stärkt als ExpertInnen eingeladen. Die durchgängige wissenschaftliche Beratung übernahm dankenswerterweise R. Zürcher, der als Experte für neue Lernformen nicht nur viele wertvolle Literaturhinweise gab, sondern auch die konkrete Praxis mit großem Interesse begleitete Spezielle Aktivitäten des Teams Die Untersuchung der Bildungsangebote an der Schnittstelle von informellem Lernen und formaler Qualifizierung führte zu einer Verdichtung der Teamkommunikation. Aus der vertieften Praxisreflexion in Verbindung mit einer erweiterten Theorierezeption - die im BIKOO-Team ausdrücklich begrüßt wurde, entstanden folgende Initiativen: Die Glücksschmiede ist eine selbstorganisierte Weiterbildung zum Lernfeld Biografie 29 unter dem ironischen Titel Jede ist ihres Glückes SchmiedIn : Sie basiert auf der Vorgeschichte des Teams, das sich bereits seit Längerem mit den Opferhaltungen der Projekt-TN beschäftigt. Es werden adäquate Methoden im Umgang mit der 29 Die Veranstaltungsreihe Jede ist ihres Glückes Schmiedin? Lernfeld Biografie umfasst ganztägige Workshops, die mit 1 Ausnahme von TN (=Erwachsenenbildnerinnnen) vorbereitet und moderiert werden. 17

18 zunehmenden Resignation gegenüber der Situation am regionalen Arbeitsmarkt gesucht. Eingeladen waren ErwachsenenbildnerInnen und SozialarbeiterInnen aus dem Umfeld der BIKOO. Die Ergebnisse wurden teilweise bereits in Kursen umgesetzt, stellen aber auch eine wesentliche Grundlage zur Bearbeitung der Leitfrage nach Selbstorganisation dar. Vom Selbstorganisierten Lernen im Selbstversuch Das erste Arbeitsjahr der Glücksschmiede legte den Grundstein für den Entschluss von 2 TeilnehmerInnen (Reininger, Resch-Veigl) ein postgraduate Studium der Biografiearbeit zu beginnen. Aus dieser Schwerpunktsetzung ergaben sich neue Inputs für die BIKOO: Im 2. Arbeitsjahr begleitete die Glücksschmiede die wissenschaftliche Auseinandersetzung der Kolleginnen mit Biografieforschung und arbeitete am Transfer in das eigene Wirkungsfeld. 30 Die Vernetzung mit anderen Bildungseinrichtungen im Arbeitskreis Informelles Lernen / niederschwellige Bildung bewirkte einen zusätzlichen Motivationsschub: Die Berufsschule hat in dieser Zeit ein Projekt zur Erfassung und Weiterentwicklung informeller Kompetenzen, die in der Berufsschule nicht bekannt sind, entwickelt. Hier wird der Akzent auf Migrationserfahrungen gesetzt und es sollen vor allem methodische Zugänge erprobt werden. zu neuen Konzepten Die Erfahrungen der Selbstorganisation werden unter Berücksichtigung einschlägiger Untersuchungen vorsichtig auf die Zielgruppen der Bildungsbenachteiligten übertragen. Während Elemente der Selbststeuerung bereits erfolgreich in den Kursen erprobt sind und durch BildungsmentorInnen abgesichert werden, scheint uns hier noch einige Entwicklungsarbeit nötig. Im abgelaufenen Projektzeitraum hat sich die BIKOO vor allem auf Strategien zum Erkennen informeller Kompetenzen konzentriert. Diese Ausrichtung soll auch erhalten bleiben. Den Zielgruppen müssen konkret wirksame Erfahrungsräume eröffnet werden. Derzeit beschäftigen sich die Bildungsverantwortlichen mit den Einsatzmöglichkeiten des Portfolios. Daneben wird sich die BIKOO unterschiedlichen Lernarrangements zuwenden. Neben der bekannten Lernform Kurs sind die Lernmöglichkeiten so weiter zu entwickeln, dass selbständiges Lernen gefördert wird 31. Unsere Stoßrichtung ist, gleichzeitig Selbststeuerung zu erhöhen und von Verantwortung zu entlasten beispielsweise in einem Konzept der vernetzten betrieblichen Gesundheitsförderung, das die Gesundheitsbildung auf ein Fundament der betrieblichen Verantwortung stellt. Weiters hat die BIKOO ein Folgeprojekt konzipiert, das eine enge Verknüpfung mit Regionalentwicklung vorsieht. 32 Die Kooperationspartnerin modätex hat bereits das Lernfeld Beschäftigungsprojekt so umgestaltet, dass arbeitsintegriertes Lernen besser sichtbar und erweitert wird. Zu regionalpolitisch relevanten Themen ist gut vorstellbar, dass die TN die Sinnhaftigkeit von Selbstorganisation auf Anhieb erkennen, ohne dass Erwartungshaltungen frustriert werden. Die Konzentration auf Orientierungs- und Grundlagenwissen 33 ist im Rahmen eines solchen Modells ebenso logisch wie die 30 Die Biografieforschung wird auch bei der geplanten Tagung zum Abschluss des Projekts BildungseinsteigerInnen eine zentrale Rolle spielen. 31 Vgl. z.b. das Modell von Dohmen - Günther Dohmen: Weiterbildungsinstitutionen, Medien, Lernumwelten. Rahmenbedingungen und Entwicklungshilfen für das selbstgesteuerte Lernen, hg. vom bmb+f, Bonn 1999, 49f 32 Konzept Lernzentrum s. Kap Vgl. Dohmen 1999, 52ff 18

19 gezielte Förderung von Schlüsselkompetenzen und der Einbau von Modulen für kompaktes Wissen Antidiskriminatorische Ansätze Geplante Aktivitäten für die Zielgruppe MigrantInnen führten zur Feststellung einer Schwachstelle in den Projekten. Aufgrund der Zuweisungspraxis des AMS findet interkulturelles Lernen in den Beschäftigungsprojekten kaum statt. In Diskussionen zur Implementierung von antidiskriminatorischen Aktivitäten in Betrieben stellte sich aber heraus, dass die vorhandenen Personalentwicklungskonzepte sehr wohl als Grundlage gut geeignet wären Qualifikationsportfolio Im Frühsommer 2005 erschien das Sprachen- und Qualifikationsportfolio für Flüchtlinge und MigrantInnen, erstellt im Rahmen der EQUAL-Partnerschaft Qualifikation stärkt incl. Handbuch und CD mit Arbeitsblättern. Da die BIKOO an verschiedenen Zugängen zur Kompetenzenbilanz sehr interessiert ist und die Entwicklung des Kompetenznachweises der Kooperationspartnerin modätex mittlerweile weit fortgeschritten ist, lag die Kontaktaufnahme nahe. Die Herausgeberin 35 präsentierte das Instrumentarium sowohl im Arbeitskreis als auch im Waldviertel, wobei immer auch Interessierte aus dem beruflichen Umfeld teilnahmen und sich anregende Diskussionen ergaben: Das eigene Methodenrepertoire wurde verglichen und erweitert; eine möglich Adaption von Portfolio für die Zielgruppe der praktischen LernerInnen erscheint sinnvoll. 2.6 Differenzaufmerksamkeit und biografische Passung sind die wichtigsten Diskurslinien des BIKOO-Teams. Die Entwicklung der gemeinsamen Orientierungen erfolgt in der Regel bottom up: Es wird von konkreten Erfahrungen als BildungsmentorInnen und KursleiterInnen, von Rückmeldungen und Bildungswünschen der TN ausgegangen. Doch es ist Platz für Denkanstöße, die sich aus der wissenschaftlichen Literatur ergeben. Befruchtet wird die Diskussion im Team auch durch den Austausch über Weiterbildungserfahrungen. 34 Leider kamen die Aktivitäten über die Diskursebene bisher nicht hinaus: Die BIKOO war 2004 von der nö. Landesakademie (als Vertreterin des Netzwerks der nö. Beschäftigungsprojekte) zur Mitarbeit an der Planung eines EQUAL -Projektes eingeladen und steuerte Erfahrungen und Analysen aus der allgemeinen Weiterbildung von Beschäftigten zur Konzeption des Moduls Interkulturelles Lernen und interkulturelles Management in Betrieben bei. Hier konnte einem Fachpublikum die Professionalität im Bildungssegment des zweiten Arbeitsmarktes veranschaulicht werden, so dass die Beschäftigungsprojekte und sozialökonomischen Betriebe zur Modellbildung herangezogen werden sollten. In Zusammenhang mit der Antirassismuskonferenz 2004 wurde angeregt, die dort vorgestellte antidiskriminatorische Musterbetriebsvereinbarung in puncto Anerkennung informell erworbener Kompetenzen zu erweitern und damit betriebliche Gleichstellungspolitik zu fördern. 35 Verena Plutzar, Integrationshaus 19

20 Vorrangige Teamthemen waren: Neue Formen der Bildungsberatung Da es nicht genügt, Lernberatung / Bildungsberatung einfach anzubieten, wurden neue Wege gegangen. Erprobt wurden Kombinationen mit EDV-Kursen (Internetrecherche) und die Verlagerung des Schwerpunkts Richtung finanzielle Förderungen. Was die BIKOO-Mitarbeiterin und Bildungsberaterin Rosemarie Winkler berichtet, zeigt wieder einmal deutlich die prinzipiell hohe Bildungsbereitschaft. Erkennbar sind aber auch die Sackgassen, in die uns der vorherrschende Mediendiskurs führt: Großes Interesse und Nachfragen seitens der Teilnehmerinnen zeigte sich beim Thema nationale und europäische Bildungsziele in Verbindung mit den finanziellen Mitteln, welche für Bildung bereitgestellt werden. Wobei die Teilnehmerinnen nicht den oft hohen Preis der Weiterbildung kritisieren (viele sind auch bereit, Geld für WB auszugeben) sondern die Verschwendung mittels Gießkannenprinzip hier wurde der Bezug zu den AMS-Kursen hergestellt. In weiterer Folge kam das Thema Qualität der Bildungsinhalte und der Veranstaltung zur Diskussion. Bildung wird sehr stark im Zusammenhang mit Arbeitsplatz (Job) gesehen. Meist wird auch erwartet, dass Bildung unmittelbar zum Job führt, und dass die Verantwortung für den Erfolg gerne wo anders als bei sich selbst gesucht wird. Beispiel für mehrfache Aussagen: Wozu soll ich einen Kurs machen, wenn ich dann erst wieder arbeitslos bin? (Noch) nicht ausreichend angenommen wurden Angebote, die die Finanzierung oder Recherchen im Internet in den Vordergrund rücken. Das geringe Interesse wird auf die tendenziell sinkende Weiterbildungsneigung zurückgeführt. Bewährt hat sich hingegen die spezifische Lernberatung, die einem Bildungsangebot vorgeschaltet ist (Basisbildung, Sprachberatung), sie wird allerdings eher als Aufnahmeritual wahrgenommen Persönlichkeitsbildende Themen Es besteht Konsens im BIKOO-Team: Die Koppelung von Erwerbslosigkeit und Persönlichkeitsdefiziten ist so stark (internalisiert), dass alle persönlichkeitsnahen Themen besondere Brisanz haben und äußerste Sensibilität für die Einbettung erfordern. In mehreren Projekten wird eindeutig eine sinkende Nachfrage nach Bildung insbesondere nach (sozial-) psychologischen Themen festgestellt, weil unqualifizierte TrainerInnen in Kursen, die die Integration in den Arbeitsmarkt bezwecken, durch einen respektlosen Umgang Abwehrreaktionen hervorrufen. Diese Befürchtung wird in unterschiedlicher Ausprägung von allen BIKOO- MitarbeiterInnen geteilt und mit Äußerungen von TN belegt. Die Verhaltensweisen von unzureichend qualifizierten TrainerInnen in persönlichkeitsbildenden Kursen sind als An- bzw. Übergriff auf Körper und Psyche der TN zu werten. Die Problematik der Zwangszuweisungen ist bekannt. In einer vom AMS in Auftrag gegebenen Studie über Berufsorientierungskurse heißt es: Aus den Interviews mit KursteilnehmerInnen wird ersichtlich, dass sie sich in sieben von acht Fällen zur Maßnahme verpflichtet sehen Manche der befragten TeilnehmerInnen absolvierten bereits vor der Berufsorientierungsmaßnahme AMS-Kurse, wobei diese nicht immer ihren Bedürfnissen entgegenkamen Andrea Egger, Elisabeth Simbürger, Karin Steiner: Berufsorientierung im Fokus aktiver Arbeitsmarktpolitik, hg. AMS Österreich, AMS report 37, Wien 2003, 28 20

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