vorgelegt von Nina Beer aus Moers Dr.med. Olav A. Gressner Herr Universitätsprofessor Dr.med. Nikolaus Gaßler

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "vorgelegt von Nina Beer aus Moers Dr.med. Olav A. Gressner Herr Universitätsprofessor Dr.med. Nikolaus Gaßler"

Transkript

1 Zur analytischen und medizinischen Bewertung der nicht- invasiven multiparametrischen Bestimmung der Leberfibrose und fibrogenese am Beispiel von Fibrotest und Actitest Von der Medizinischen Fakultät der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen zur Erlangung des akademischen Grades einer Doktorin der Zahnmedizin genehmigte Dissertation vorgelegt von Nina Beer aus Moers Berichter: Herr Privatdozent Dr.med. Olav A. Gressner Herr Universitätsprofessor Dr.med. Nikolaus Gaßler Tag der mündlichen Prüfung: 21. Oktober 2009 Diese Dissertation ist auf den Internetseiten der Hochschulbibliothek online verfügbar.

2 A Inhaltsverzeichnis I A Inhaltsverzeichnis B Abkürzungen 1 Einleitung Ätiologie und Pathogenese der Leberfibrose Epidemiologie und Therapieoptionen der Leberfibrose Diagnostik der Leberfibrose Invasive Verfahren Nicht- invasive Verfahren Fibrotest/ Actitest der Firma Biopredictive Testdurchführung Internetauftritt von Fibro-/ Actitest Fibrotest Form Fibrotest Actitest Technische Empfehlungen für Fibrotest- und Actitestanwendung Präanalytische Vorrausetzungen Untersuchungsmaterial Interferenzen Analytische Vorraussetzungen Vorsichtsmaßnahmen für den Gebrauch von Fibrotest Analytische Variabilität Externe Qualitätskontrollen 18 2 Fragestellung 20 3 Material und Methoden Theoretisch mögliche qualitätsgesicherte (Ringversuche) Analytkonzentrationen Berechnung der Fibrose- Scores auf der Grundlage externer Ringversuchsergebnisse der DGKL und INSTAND Kombinationsmöglichkeiten 27

3 A Inhaltsverzeichnis II 3.2 Mehrfachanalyse aliquotierter Seren von Patienten mit histologisch manifestierter Leberfibrose in ausgewählten medizinischen Laboratorien (interner Ringversuch) Beteiligte Laboratorien Analytik der beteiligten Laboratorien Kenngrößen und deren Analyseverfahren Haptoglobin Bilirubin Alanin- Aminotransferase (ALT) Gamma- Glutamyltransferase (GGT) Apolipoprotein A α2- Makroglobulin Durchführung der internen Ringversuche 39 4 Ergebnisse Ergebnisse der Berechnung von Außmaß (Fibrotest) und Aktivität (Actitest) der Leberfibrose auf der Basis subextremer Konstellationen von akzeptierten Ergebnissen bei (externen) Ringversuchen Ergebnisse der Mehrfachanalyse der aliquotierten Seren sowie deren Berechnung durch Fibrotest und Actitest (interner Ringversuch) 45 5 Diskussion Pathogenese der Fibrose Konventionelle Leberfibrosediagnostik durch invasive Methoden Die ideale klinisch- chemische Diagnostik Klinisch- chemische Diagnostik am Beispiel von Fibrotest und Actitest 52 6 Zusammenfassung 56 7 Literatur 59

4 A Inhaltsverzeichnis III 8 Anhang Danksagung Erklärung zur Datenaufbewahrung tabellarischer Lebenslauf 66

5 B Abkürzungen IV B Abkürzungsverzeichnis AC- Labor Aachen ALD- chronisch alkoholtoxische Lebererkrankung (Alcoholic Liver Disease) ALT- Alanin- Aminotransferase AST- Aspartat- Aminotransferase BMP-7- Bone Morphogenetic Protein 7 BN- Labor Bonn CT- Computertomographie CTGF- Connective Tissue Growth Factor D- Labor Düsseldorf DGKL- Deutsche Vereinigte Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin e.v. DPD- Dichlorphenyldiazoniumtetrafluoborat EBV- Epstein- Barr- Virusinfektion ECM- Extrazelluläre Matrix G-CSF- Granulocyte Colony- Stimulating Factor GGT- Gamma- Glutamyltransferase HAV- Hepatitis A Virus HBV- Hepatitis B Virus HCV- Hepatitis C Virus HDL- High Density Lipoprotein IFCC- International Federation of Clinical Chemistry and Laboratory Medicine ING- Labor Ingelheim INR- International Normalized Ratio INSTAND- Institut für Standardisierung und Dokumentation im medizinischen Laboratorium e.v. K- Labor Köln Median- Medianwert MG- Labor Mönchengladbach MRT- Magnetresonanztomographie NAFLD- nicht- alkoholische Fettleberkrankheit (Non-Alcoholic Fatty Liver Disease)

6 B Abkürzungen V OE- Labor Bad Oeynhausen PDGF- Platelet Derived Growth Factor RES- Retikuloendotheliales System RMW- Referenzmethodenwert TGF- Transforming Growth Factor WHO- IFCC SP1-01- World Health Organization and International Reference Material

7 1 Einleitung 1 1 Einleitung 1.1 Ätiologie und Pathogenese der Leberfibrose Die Leberfibrose ist eine Erkrankung, die durch die bindegewebige Umwandlung der Leber charakterisiert ist. Die Leber verliert ihre typische Architektur und damit auch die Funktion zum Stoffaustausch. Ätiologisch sind für die Entstehung einer Leberfibrose chronische Schädigungen verantwortlich, die viralen (chronische Hepatitiden), toxischen (chronische alkoholtoxische Hepatitis), autoimmunen, parasitären und metabolischen (Morbus Wilson) Ursprungs sein können (1). Die häufigsten Ursachen sind heutzutage die Virushepatitiden Typ C (und B) und der Alkoholabusus. Bei dieser Erkrankung entsteht ein Ungleichgewicht zwischen Fibrogenese und Fibroslyse. Exzessiv wird extrazelluläre Matrix produziert, die zu Störungen der Integrität der Hepatozyten und somit zu metabolischen Funktionsstörungen führen. Einerseits verursacht die massive Überproduktion von Bindegwebe eine Diffusionsbarriere und andererseits führt es zu Lumenreduzierungen mit hämodynamischen Konsequenzen. Histologisch dominiert septenbildendes Bindegewebe, besonders prädispositioniert ist der subendotheliale Disse- Raum. Zytokin- vermittelte Interaktionen der Leberzellen (z. B. Parenchymzellen) mit entzündlich infiltrierenden Zellen (z. B. Granulozyten) führen zur Mediatorenfreisetzung. Die Mediatoren, wie TGF-β, PDGF u. v. a., aktivieren im geschädigten Organ hepatische Sternzellen. Diese transdifferenzieren in der chronisch geschädigten Leber zu Myofibroblasten, welche die Fähigkeit besitzen übermäßig extrazelluläre Matrix (Bindegewebe) und auch Zytokine, Chemokine und Wachstumsfaktoren zu synthetisieren. Die extrazelluläre Matrix besteht aus Proteinen (Kollagen), strukturellen Glykoproteinen, Proteoglykanen und Glykosaminoglykanen (Hyaluron) und nimmt um das 6 bis 10fache zu (2).

8 1 Einleitung 2 Das Endstadium der Leberfibrose ist die Leberzirrhose, die im Gegensatz zur Fibrose durch einen kompletten Umbau charaktarisiert ist. Insbesondere sind bei der Zirrhose Pseudolobuli, Hepatozytendestruktionen und konsekutive Parenchymregenerationen zu finden. Als Folge der Leberzirrhose können Komplikationen wie Leberinsuffizienz, das hepatozelluläres Karzinom und die portale Hypertension auftreten (dekompensierte Zirrhose). 1.2 Epidemiologie und Therapieoptionen der Leberfibrose Die Inzidenz an Neuerkrankungen der Leberfibrose in den Industrieländern beträgt 250 pro Einwohner pro Jahr. Das Verhältnis von Männern zu Frauen ist 2:1 (3). Zurzeit ist die einzige kurative Behandlung der fortgeschrittenen (dekompensierten) Leberzirrhose die Lebertransplantation. Konservative Vorgehensweisen sind lediglich symptomatisch ausgerichtet. Daher hat die Leberfibrosediagnostik auch eine zentrale Bedeutung für die Beurteilung der Progredienz der Erkrankung. Therapien können somit frühzeitig und schnell fibrosestadien- orientiert begonnen werden. 1.3 Diagnostik der Leberfibrose Die Diagnose und Verlaufskontrolle von chronischen Lebererkrankungen basiert auf drei Säulen: 1. klinische Symptomatik 2. histologische Beurteilung des bioptisch gewonnenen Lebergewebes 3. labormedizinische Parameterkonstellation Die zur Verfügung stehenden labordiagnostischen Möglichkeiten werden im Einzelnen in den folgenden Abschnitten aufgeführt, ohne genauer auf die klinische Symptomatik einzugehen.

9 1 Einleitung Invasive Verfahren Leberbiopsie: Die Leberbiopsie ist heute immer noch, trotz hoher analytischer Variabilitäten, als Goldstandard für die Diagnostik und Klassifizierung der Leberfibrose/ Leberzirrhose anzusehen. Gleichzeitig können die Ätiologie und histologische Malignitätszeichen (z. B. ein sich entwickelndes Leberzellkarzinom) erkannt werden. Dennoch bestehen bei dieser diagnostischen Methode eine Vielzahl von Problemen: Das Entnahmegewebe ist nicht repräsentiv für den Fibrosegrad des ganzen Organs, da nur 1/ des Organs entnommen wird. Eine Studie von Bedossa et al. zeigt, dass nur 65% mit 15mm langen und 75% mit 25mm langen Biopsieproben richtig nach dem METAVIR- Score klassifiziert worden sind (4). Die Beurteilung des Punktats ist von der Erfahrung des jeweiligen Pathologen abhängig und unterliegt einer erheblichen Variabilität mit einer 33%igen Fehlerrate (5,6). Die Leberfibrosegenese ist ein Prozess, der heterogen in der Leber verläuft. Je nach Entnahmestelle kann sich ein anderes histologisches Bild der Fibrose, bzw. des Fibrosegrades darstellen. Für den Patienten ist die Leberbiopsie ein schmerzhafter und teurer Eingriff, der schwerwiegende Komplikationen, z. B. Blutungen, mit sich bringen kann. Eine Vielzahl von Klassifikationssystemen (Metavir, Scores nach Desmet & Scheuer, Knodell u.a.) erschweren die Vergleichbarkeit zwischen den histologischen Beurteilungen verschiedener Untersucher. Die Diagnostik durch die Leberbiopsie sollte daher immer kritisch im Kontext mit der klinischen Symptomatik betrachtet werden (6).

10 1 Einleitung Nicht- invasive Verfahren Labor: Blutparameter, die im Standardlabor bestimmt werden können, die aber nur indirekt mit der Pathogenese der Leberfibrose in Zusammenhang stehen, können als Klasse II Fibrosemarker bezeichnet werden. Diese Fibrosemarker wie z.b. Bilirubin, ALT, AST, Thrombozyten, Gamma- Glutamyltransferase, Cholesterol, α2- Makoglobulin, Haptoglobin, Apolipoprotein A1 sind bei lebererkrankten Patienten verändert. Klasse I Fibrosemarker sind direkt mit der Pathogenese der Leberfibrose verknüpft, da sie Bestandteile der extrazellulären Matrix sind. Dazu zählen: Bindegewebsrelevante Enzyme, Kollagene, Hyaluronan, Mediatoren, Glykoproteine und Glykoaminoglykane (7). Ein Potential bieten als Indikatoren für die Fibrosierung und für therapeutische Ansätze besonders TGF-β, BMP-7, CTGF/CCN2, Fibrozyten, G-CSF (8). Nicht- invasive Indices: Nicht- invasive Indices basieren gegenwärtig auf Klasse II Fibrosekenngrößen. Die analysierten Parameter werden mit Hilfe von Algorithmen und Formeln in einen Score umgerechnet, wie z.b. Fibrotest, Actitest, APRI- Index, FIB-4, Forns- Index, Wai- Index u. v. a.. Derzeit sind etwa 20 multiparametrische Scores empfohlen worden (7). Mittels des errechneten Ergebnisses können der Fibrosegrad und die fibrogene Aktivität der Leber bestimmt werden. Fibrotest/ Actitest ist eine diagnostische Kenngröße für Patienten mit chronischer Hepatitis C/B, chronisch alkoholtoxischer Hepatitis (ALD) und nicht- alkoholische Fettleberkrankheit (NAFLD) (9). Der bisher nicht publizierte Algorithmus basiert auf Patientenalter, Geschlecht, Datum der Analyse und folgenden Serumparametern: Haptoglobin, Gamma- Glutamyltransferase (GGT), Apolipoprotein A1, α2- Makroglobulin, Gesamt- Bilirubin. Für die Actitestberechnung wird zusätzlich noch die Aktivitätsbestimmung der Alanin- Aminotransferase (ALT) benötigt.

11 1 Einleitung 5 Die Klassifizierung erfolgt nach dem METAVIR- System. Die Spezifität für Fibrotest liegt bei 85% und die Sensitivität bei 75% (10). In der Übersichtsarbeit von Lörke et al. wurde eine Formel für die Fibrotestberechnung veröffentlicht (11). Fibrotest- Formel: F= 4,467 x log [α2- Makroglobulin (g/l)] -1,357 x log [Haptoglobin (g/l)] +1,017 x log [GGT (IU/l)] + 0,281 x [Alter (Jahre)] + 1,737 x log [Bilirubin (µmol/l) - 1,184 [Apolipoprotein A1 (g/l)] + 0,301 x Geschlecht (0 für weiblich, 1 für männlich)-5,540 Diese Formel stellte sich nach Überprüfung jedoch als fehlerhaft heraus. Der APRI- Index (WAI- Index) ist ein simpler Index, der sich aus der Ratio von AST/ Thrombozytenzahl x 100 zusammensetzt. Ein APRI < 0,50 bedeutet keine Fibrose, während der APRI- Wert > 1,50 auf eine signifikante Fibrose hinweist. 89% beträgt die Sensitivität und 75% die Spezifität für Patienten mit HCV (12). FIB-4- Index ist ein 3-Fibroselevel-Modell (Ishak 0-1,2-3,4-6) und besteht aus Alter, ALT, AST und Thrombozytenzahl. FIB-4-Index- Formel: Alter (Jahre)x AST (U/l)/ PLT (10 9/L) x ALT (U/l) ½) Bei Patienten mit HIV/HCV- Koinfektion soll der Index das Fibrosestadium bestimmen. Die Vorteile dieses Index sind die einfache Formel, die aus Parametern zusammengesetzt ist, welche in der Routine normalerweise bei lebererkrankten Patienten mitbestimmt werden. Die Werte der Indizes verlaufen von 0,2-10. Die Spezifität liegt bei 74% und die Sensitivität bei 70% (7,13,14). Forns- Index für HCV- Patienten setzt sich aus Patientenalter, Thrombozytenzahl, Gamma- Glutamyltransferase und Cholesterol zusammen.

12 1 Einleitung 6 Forns- Index- Formel: ln (platelet count) ln (GGT) ln (age) (cholesterol) Das Punktesystem verläuft von 0(= keine Fibrose) bis 10(= Zirrhose). Werte unter 4,21 bedeuten, dass keine signifikante Fibrose vorliegt und Werte über 6,9 weisen auf die Anwesenheit einer signifikanten Fibrose hin. Die Sensitivität liegt bei 94% und die Spezifität lediglich bei 51% (7,15). Bildgebende Verfahren: Sonographie, MRT, CT des Abdomens Andere Methoden: Transiente Elastographie, ein nicht- invasives Verfahren zur Diagnose einer Leberzirrhose. Die transiente Elastographie bestimmt die Lebersteifigkeit. Die Spezifität liegt bei 82% und die Sensitivität beträgt 90% (16). Nicht- invasive Verfahren müssen verlässlich, reproduzierbar, genau und einfach durchzuführen sein, um den Grad bzw. die Aktivität der Fibrose zu diagnostizieren und um den Therapieerfolg zu überwachen. Dadurch können kostspielige Diagnoseverfahren vermieden und der krankheitsspezifische Therapiebeginn beschleunigt werden. Fibrotest wird häufig in Studien als Alternative zur Leberbiopsie bei lebererkrankten Patienten erwähnt, mit einem diagnostischen Wert, der mit der Leberbiopsie vergleichbar ist (9,17) Fibrotest/ Actitest der Firma Biopredictive Die Firma Biopredictive, Paris (www. Biopredictive.com) bietet verschiedene nichtinvasive Tests zur Bestimmung des Leberfibrosegrads (Außmaß des fibrotischen Umbaus) und der nekrotisierenden- entzündlichen Aktivität in der Leber an. Bei Patienten mit chronischer HCV- Infektion soll es eine Alternative zur Leberbiopsie sein. Propagiert wird die Priorität ihrer Tests bei der Diagnose von Leberfibrose.

13 1 Einleitung 7 Fibrotest und Actitest sollten als erstes diagnostisches Ergebnis wegweisend für weitere Verfahren, z. B. die Leberbiopsie, durchgeführt werden. Die Ergebnisse von Fibrotest/ Actitest sollen in 80% der Patienten eine korrekte Klassifikation der Leberfibrose ermöglichen (18). Biopredictive wirbt mittels Informationsbroschüren mit der Anwendung von Fibrotest und Actitest bei Patienten, die schwierig zu biopsieren sind. Zu dieser Patientengruppe zählen laut Biopredictive, Kinder mit chronischer HCV Infektion, Patienten, die eine Behandlung mit erforderlicher Leberbiopsie ablehnen (und Patienten, welche vor Behandlung Genotyp 2 und 3 haben.) Diese Tests basieren auf Blutparametern, welche zu den Klasse II Fibrosemarkern zählen, die in einem patentierten nicht veröffentlichten Algorithmus verrechnet werden. Die nicht- invasiven Tests werden weltweit vertrieben und der Fibrosegrad kann via Internet (www.biopredictive.com) berechnet werden. Die Kosten pro Test (Fibro-/ Actitest) betragen Testdurchführung Der Ablauf der Testdurchführung vollzieht sich in vier Stufen für den Patienten. Stufe1: Ein Arzt verschreibt Fibro-/Actitest und dem Patienten wird venöses Blut abgenommen. Stufe 2: Die Patientenblutprobe wird in einem lokalen Laboratorium in seiner Nähe analysiert. Stufe 3: Die Analyseergebnisse werden Biopredictive übermittelt. Stufe 4: Analyseergebnisse werden sofort berechnet und der Leberfibrosegrad angezeigt.

14 1 Einleitung 8 Fünf Blutparameter müssen bestimmt werden, die in Kombination mit Alter, Geschlecht und Analysedatum in einem mathematischen Algorithmus berechnet werden (18). Bei diesen Blutparametern handelt es sich um: Haptoglobin Apolipoprotein A1 α2- Makroglobulin Gesamt Bilirubin Gamma- Glutamyltransferase Alanin- Aminotransferase Alle Testergebnisse werden anhand des METAVIR- Scoresystem klassifiziert. Tabelle 1: Metavir- Scoresystem. Die Tabelle zeigt den Zusammenhang zwischen den histologischen Veränderungen der Leberfibrose und dem Staging nach Metavir. Fibrosestadium Metavir 0 Keine Fibrose 1 Portale Faservermehrung 2 3 Portale Faservermehrung mit vereinzelten Septen Zahlreiche Septen ohne Zirrhose 4 Zirrhose

15 1 Einleitung Internetauftritt von Fibro-/ Actitest Fibro- und Actitest werden zusammen angeboten, die Web- Seiten dieser Tests sind identisch, bei jeder Berechnung werden beide Testergebnisse aufgeführt Fibrotest Form Please enter the required information in the form. Demographics Sex (Required) Female Male Birthdate (Required) 2008 / ---- Analysis Sample Date (Required) / June 2 / / Alpha2 Macroglobulin (g/l) (Required) Haptoglobin (g/l) (Required) Apolipoprotein A1 (g/l) (Required) Bilirubin (micromol/l) (Required) Gamma GT (IU/l) (Required) ALT (IU/l) (Required) Other Internal Reference Thank you to preserve patient's anonymity and never enter patient's name in the internal reference field Invoicing Code Abbildung 2: Fibrotest Form (Copyright Biopredictive). Abgebildet ist die Internetseite der Fa. Biopredictive (www.biopredictive.com) für die Testberechnung von Fibrotest und Actitest. Abkürzungen: ALT: Alanin- Aminotransferase

16 1 Einleitung Fibrotest Fibrotest ist ein analytischer Test zur Diagnostik und Verlaufskontrolle von Leberfibrose, bei Patienten mit chronischer Hepatitis B und C, HIV- Koinfektion, alkoholischen Lebererkrankungen und nicht-alkoholischer Fettleber (9). Der positive Vorhersagewert liegt bei >90% für Scores zwischen 0,60 und 1 (Fibrose vorhanden), und der negative prädiktive Wert bei 100% für Scores zwischen 0 und 0,1 (keine Fibrose vorhanden) (19). Beim Fibrotest wird auf die Analyse der Alanin- Aminotransferase verzichtet. Bei der Berechnung muß aber für Alanin- Aminotransferase nach den Richtlinien für die Anwendung der Tests die Zahl 3333 eingegeben werden. Im Ergebnisprotokoll ist eine Skala enthalten, die den errechneten Score und den Fibrosegrad angibt. Tabelle 2: Fibrotestergebnisse und Fibrosestadium. Dargestellt ist der Zusammenhang zwischen den errechneten Ergebnissen von Fibrotest und dem Fibrosestadium nach METAVIR. Fibrotest 0,75-1,00 F4 0,73-0,74 F3-F4 0,59-0,72 F3 0,49-0,58 F2 0,32-0,48 F1-F2 0,28-0,31 F1 0,22-0,27 F0-F1 0,00-0,21 F0 Fibrosestadium

17 1 Einleitung Actitest Mit Actitest kann nach Herstellerangaben die virale nekrotisierende- endzündliche Aktivität in der Leber bei Patienten mit chronischer Hepatitis C und B diagnostiziert werden. 6 Blutparameter werden bei der Testberechnung verwendet. Im Unterschied zu Fibrotest, hier wird zusätzlich die Aktivität der Alanin- Aminotransferase mitbestimmt. Die Zuordnung des Fibrosegrads nach Metavir zu den errechneten Ergebnissen zeigt folgende Tabelle. Tabelle 3: Actitestergebnisse und Aktivitätsgrad. Dargestellt ist der Zusammenhang zwischen den errechneten Ergebnissen von Actitest und dem Aktivitätsgrad nach Metavir. Actitest Nekroinflammatorisches Aktivitätsstadium 0,64-1,00 A3 0,61-0,63 A2-A3 0,53-0,60 A2 0,37-0,52 A1-A2 0,30-0,36 A1 0,18-0,29 A0-A1 0,00-0,17 A0

18 1 Einleitung Technische Empfehlungen für Fibrotest- und Actitestanwendung Für die Blut/- Serumanalysen empfiehlt Biopredictive gewisse technische Bedingungen zu befolgen, um die Richtigkeit und Qualität der Testergebnisse nicht zu gefährden. Diese Empfehlungen basieren auf dem Umgang mit der Blutprobe nach Entnahme, der analytischen Methode, dem Analysegerät, den Reagenzien und der Referenzmethode Präanalytische Vorrausetzungen Untersuchungsmaterial Das venöse Blut sollte in 5ml oder 7ml Röhrchen ohne Antikoagulantien gesammelt werden. Innerhalb von zwei Stunden nach der Blutentnahme muß die Blutprobe nach den Richtlinien des Röhrchenherstellers zentrifugiert werden. Sollten die Analysen nicht direkt erfolgen, kann das Serum für 72 Stunden bei +2 C bis +8 C lichtgeschützt gekühlt werden. Bei Te mperaturen von +2 C bis +8 C ist es nicht möglich die Analyse für α2- Makroglobulin, Haptoglobin und Apolipoprotein A1 später als 5 Tage Kühlung durchzuführen. Wenn das Serum von Beginn an bei -80 C tiefgefrohren wird, ist eine lä ngere Lagerung bis zur Analyse möglich. Einfrieren der Probe und wieder Auftauen kann nur einmal durchgeführt werden. Nach dem Auftauen muß das Serum nochmal für 10 Minuten zentrifugiert werden Interferenzen Interferenzen können bei lipidreichem Serum und bei Hämolyse entstehen. Hämolysierte und hyperlipämische Seren können nicht verwendet werden.

19 1 Einleitung Analytische Vorraussetzungen Die Parameteranalyse für die Fibro-/ Actitestberechnung kann in jedem Laboratorium, welches von Biopredictive anerkannt wird, durchgeführt werden. Die erforderlichen Qualitätsvoraussetzungen wurden von einem Referenzlaboratorium (Doctor Françoise Imbert- Bismut, Laboratoire de Biochimie du Groupe Hospitalier Pitié-Sapêtrière) und von einem Netzwerk aus französischen Biologen (RBML, geleitet von Dr. Philippe Halfon) definiert. Die autorisierten Laboratorien prüfen und akzeptieren die anzuwendenden Methoden, die Analysegeräte und die Reagenzienbestecke. Die Durchführung der Analytik ist für bestimmte Analysegeräte und unter den angebenden Bedingungen festgelegt. Unter Einhaltung dieser Konditionen kann die Fa. Biopredictive die Qualität von Fibrotest garantieren. Tabelle 4: Übersicht der analytischen Vorraussetzungen. Die Tabelle zeigt die Automaten, Verfahren und Reagenzien, die von der Fa. Biopredictive verifiziert sind und in dieser Untersuchung verwendet werden. Abkürzungen: CRM 470: Referenzmaterial für Serumproteine, GGT: Gamma- Glutamyltransferase, IFCC: International Federation Of Clinical Chemistry And Laboratory Medicine, NIST SRM 916a: NIST-National Institute of Standards and Technology, SRM 916a- Standard Reference Material, consists of a sample of unconjugated bilirubin that is certified as a chemical of known purity, WHO- IFCC SP1-01: World Health Organization and International Reference Material. Parameter Analyseautomat BN2 Dade- Behring Haptoglobin BN2 Dade- Behring Reagenzien Material/ Referenzmethode α2-makroglobulin Apolipoprotein A1 Modular Architect c8000 BN2 Modular Architect c8000 Roche Diagnostics Analytische Methode CRM 470 Nephelometrie g/l CRM 470 Nephelometrie g/l CRM 470 Turbidimetrie g/l Abbott CRM 470 Turbidimetrie g/l Dade- Behring Roche Diagnostics WHO-IFCC SP1-01 Nephelometrie g/l WHO-IFCC SP1-01 Turbidimetrie g/l Abbott WHO-IFCC SP1-01 Turbidimetrie g/l Einheit

20 1 Einleitung 14 Fortstzung Tabelle 4 Parameter Reagenzien Material/ Referenzmethode Gamma- Glutamyltransferase (GGT) Gesamt Bilirubin ALT Analyseautomat Hitachi 917 Modular Architect c8000 Hitachi 917 Modular Architect c8000 Hitachi 917 Modular Architect c8000 Roche Diagnostics Roche Diagnostics Abbott Roche Diagnostics Roche Diagnostics Methode gemäß der Referenzmethode nach IFCC Methode gemäß der Referenzmethode nach IFCC Referenzmethode IFCC Referenz-methode von Doumas Referenz-methode von Doumas Analytische Methode Methode gemäß der Referenz-methode nach IFCC Methode gemäß der Referenz-methode nach IFCC Methode gemäß der IFCC Kalibration Cfas Roche Diazoreaktionen: Jendrassik Grof modifiziert von Wahlefeld Malloy- Evelyn Diazoreaktionen: Jendrassik Grof modifiziert von Wahlefeld Malloy- Evelyn Einheit IU/l IU/l IU/l µmol/l µmol/l Abbott NIST SRM 916a Diazoreaktionen µmol/l Roche Diagnostics Roche Diagnostics Abbott Referenz-methode IFCC mit Pyridoxalphosphat Referenz-methode IFCC mit Pyridoxalphosphat Referenz-methode IFCC mit Pyridoxalphosphat Enzymatische Methode gemäß der Referenzmethode IFCC Enzymatische Methode gemäß der Referenzmethode IFCC Enzymatische Methode gemäß der Referenzmethode IFCC. Kalibration Cfas Roche IU/l IU/l IU/l In der Tabelle 4 sind nur die Analysegeräte, Methoden, und Reagenzien aufgeführt, die im Rahmen dieser Dissertation Verwendung finden. Zusätzlich wird das Analysegerät Dimension Vista/ Siemens benutzt. Nach Rücksprache mit Biopredictive sollten in diesem Fall die technischen Bedingungen von Dade- Behring erfüllt werden. Einschränkungen für die Durchführung der Analyse mit Dimension Vista sind nicht vorhanden. Statt des Architect c8000/ Abbott wird von einem Laboratorium der Architect ci8200/ Abbott zur Analyse eingesetzt. Auch in diesem Fall sind keine Besonderheiten zu beachten. Die technischen Empfehlungen sind mit Architect c8000/ Abbott vergleichbar.

21 1 Einleitung Vorsichtsmaßnahmen für den Gebrauch von Fibrotest Der nachfolgende Absatz stützt sich auf die Herstellerangaben der Fa. Biopredicitive. Die Benutzer dieser Tests sollten sich, unter Beachtung der verschiedenen Risikofaktoren für falsch positive und falsch negative Ergebnisse, der Vorsichtsmaßnahmen für die Testinterpretation bewusst sein. Daher müssen die präanalytischen und analytischen Empfehlungen für die Analysegeräte und die verwendeten Reagenzien befolgt werden. In bestimmten Situationen ist der Test zurückzustellen, wenn folgende Einflußgrößen gegeben sind: akute Hämolyse, die Haptoglobin verringern und unkonjugiertes Bilirubin erhöhen kann. Verursacht durch Malaria oder Medikamente, die zur Hämolyse führen (Ribavirin, Azathioprine). akute Hepatitis, durch Drogen, viral (Superinfektion von HAV, HBV, EBV) oder autoimmun induziert. Massive hepatische Nekrosen führen zu einem hohen Anstieg der Transaminasen und des Gesamt- Bilirubin. akute Entzündungen, wie begleitende bakterielle oder akute virale Infektionen: bronchopulmonale Infektionen oder Harnwegsinfektionen bewirken Erhöhungen von Haptoglobin, die zu falsch negativen Ergebnisse führen. die extrahepatische Cholestase, wie Gallensteine. Die Meinung eines Hepatologen sollte für die Interpretation chronischer Stadien der Leberfibrose, bei denen die Parameter der Tests modifiziert sein können, hinzugezogen werden, wie bei: chronischer Hämolyse, besonders bei Patienten mit Herzklappenprothesen. Morbus Gilbert-Meulengracht (Gilbert`s disease), wobei Fibrotest und Actitest unter Verwendung des Mittelwertes des beobachteten Fibrotest in der ursprünglichen Studie berechnet werden sollten.

22 1 Einleitung 16 einer HIV- Therapie mit dem Einsatz von Proteaseinhibitoren. Unkonjugiertes Bilirubin oder GGT können durch Indinavir und Atazanavir erhöht sein, gleiches gilt für ALT (Ritonavir). Die Fibrotestinterpretation ist auch für Nierentransplantationspatienten validiert worden. Der diagnostische Wert von Fibrotest für Patienten mit Niereninsiffizienz und für dialysepflichtige Patienten ist zwar akzeptabel, jedoch geringer als für transplantierte Patienten. Daher müssen noch weitere Studien durchgeführt werden. Generell sollte das Testergebnis bei einzelnen Extremwerten mit Vorsicht interpretiert werden. Besonders sind folgende Fälle zu beachten: Haptoglobinkonzentrationen, die kleiner als 0,12 g/l sind. Eine Hämolyse sollte ausgeschlossen sein. Haptoglobinkonzentrationen, die größer als 3,2 g/l sind. Akute Entzündungen oder Sepsis sollten in dem Fall ausgeschlossen sein. Transaminaseaktivitäten, die höher als 622 IU/l sind, dabei sollte eine akute Hepatitis ausgeschlossen werden. Bilirubinkonzentrationen, welche höher als 30 µmol/l und GGT- Werte, die kleiner als 50 IU/l sind, bei dem das Gilbert Syndrom vermutet wird. Die Testinterpretation ist nicht für Lebertransplantationpatienten validiert. 1.7 Analytische Variabilität Diese technischen Empfehlungen über die Analysatoren, Methoden und Referenzen sind für die Übertragbarkeit der Testergebnisse von entscheidender Bedeutung. Trotz der technischen Vorgaben, sind immer noch Variabilitäten bei der Analyse der Serumparameter für Fibro-/ und Actitest vorhanden. Eine analytische Variabilität besteht bei den Fibrotest- und Actitestproteinen Apolipoprotein A1 und α2- Makroglobulin bei unterschiedlich verwendeten

23 1 Einleitung 17 analytische Techniken, welche jedoch im Routineeinsatz im Labor benutzt werden. Die Ergebnisse für α2- Makroglobulin sind signifikant höher bei der Analyse mit dem Analyseautomaten Immage als mit dem BNProspec. Der wichtigste Einzelparameter zur Vorhersage von einer signifikanten Fibrose ist α2- Makroglobulin, welcher auch großen Einfluss auf das Fibrotestergebnis haben muß (20). Auch das Analyseergebnis für Apolipoprotein A1 ist abhängig von dem verwendeten Analysegeräten. Ein Vergleich zwischen den Analyseautomaten Immage (Beckman- Coulter) und BNProspec (Dade- Behring) ergab geringere Werte für Apolipoprotein A1 bei der Analyse mit dem Immage. Dennoch sind die Auswirkungen auf das Fibro- und Actitestergebnis sehr gering. 2 von 107 Patienten zeigten eine größere Abweichung von >0,1 bei dem Fibrotest (21). Eine australische Studie von Enrico Rossi untersuchte Fibrotest mittels Vergleich zur Leberbiopsie und ermittelte einen positiven prädiktiven Wert von 66% und einen negativen prädiktiven Wert von 96%. Französische Wissenschaftler, die Fibrotest mitentwickelt haben, veröffentlichten einen negativen prädiktiven Wert von 100% und einen positiven prädiktiven Wert von 91% (22). Begründet wurden die Differenzen zwischen den Ergebnissen mit unterschiedlichen Analysebedingungen. Rossi et al. verwendeten für die automatische nephelometrische Analyse von Haptoglobin, α2- Makroglobulin und Apolipoprotein A1 Beckman Immage, anstatt des validierten Orginalanalyseautomaten Dade- Behring/ BN2 (20). Die inter- laboratorielle Variabilität zwischen 8 Laboratorien in Bezug auf Fibrotest und Actitest wurde mit Hilfe der Analyten Gamma- Glutamyltransferase (GGT) und Alanin- Aminotransferase (ALT) untersucht (23). Der Hauptfaktor für eine Variabilität dieser Analyte wurde durch die Verwendung unterschiedlicher Einheiten begründet (international units [IU] und the upper limit of normal [ULN]). Die standardisierte Analysemethode für Alanin- Aminotransferase (ALT) mit Pyridoxalphosphat und die standardisierte originale Analysemethode nach Szasz

Ruhr-Universitä t Bochum. Modellregion West. Akute und chronische Hepatitis. Medizinische Universitätsklinik

Ruhr-Universitä t Bochum. Modellregion West. Akute und chronische Hepatitis. Medizinische Universitätsklinik Ruhr-Universitä t Bochum Modellregion West Akute und chronische Hepatitis Medizinische Universitätsklinik HAV EBV CMV,... Ausheilung ASH DILD HBV HDV HCV Akute Hepatitis Chron. Hepatitis Zirrhose HCC,

Mehr

Klinische Chemie. Dr. Th. Eller (EurClinChem) MHA Leiter der Geschäftstelle

Klinische Chemie. Dr. Th. Eller (EurClinChem) MHA Leiter der Geschäftstelle Klinische Chemie Dr. Th. Eller (EurClinChem) MHA Leiter der Geschäftstelle Einführung in die Klinische Chemie Klinische Chemie ist analytische Biochemie unter erschwerten Bedingungen. (Prof. Dr. Dr. S.

Mehr

Duotrol CRM Liquid Level 1 Flüssiges proteindiagnostisches Richtigkeitskontrollserum Liquid protein control serum

Duotrol CRM Liquid Level 1 Flüssiges proteindiagnostisches Richtigkeitskontrollserum Liquid protein control serum Duotrol CRM Liquid Level 1 Flüssiges proteindiagnostisches Richtigkeitskontrollserum Liquid protein control serum 072641 2010-10 Produktbeschreibung Duotrol CRM Liquid Level 1 ist ein flüssiges Richtigkeitskontrollserum

Mehr

Lebererkrankungen & Hämophilie Spektrum und Diagnostik der Leberambulanz

Lebererkrankungen & Hämophilie Spektrum und Diagnostik der Leberambulanz Hämophilie-Symposium Homburg 2008 Lebererkrankungen & Hämophilie Spektrum und Diagnostik der Leberambulanz Dr. med. Frank Grünhage Medizinische Klinik II Ambulanz für Hepatologie Lebererkrankungen & Hämophilie

Mehr

Hepatitis C. Dr. med. Carl M. Oneta Schaffhauserstrasse 7 8400 Winterthur. Aerztefortbildung im April 2006 in Horgen

Hepatitis C. Dr. med. Carl M. Oneta Schaffhauserstrasse 7 8400 Winterthur. Aerztefortbildung im April 2006 in Horgen Dr. med. Carl M. Oneta Schaffhauserstrasse 7 8400 Winterthur Aerztefortbildung im April 2006 in Horgen Risikofaktoren Transfusion oder Organtransplantation Transfusion von Spendern, die später als HCV-infiziert

Mehr

Häufig gestellte Fragen zur Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen

Häufig gestellte Fragen zur Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen Allgemeine Fragen 1. Wer muss die Richtlinie anwenden? Rechtsgrundlage für die Anwendung der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen, kurz Rili-BÄK

Mehr

. = Standardabweichung, berechnet aus Ergebnissen, die unter Vergleichsbedingungen erhalten worden sind.

. = Standardabweichung, berechnet aus Ergebnissen, die unter Vergleichsbedingungen erhalten worden sind. RESOLUTION OIV/OENO 427/2010 Geändert Durch OIV-COMEX 502-2012 1 Definitionen der Verfahrenskriterien Richtigkeit r = Grad der Übereinstimmung zwischen dem aus einer großen Serie von Testergebnissen erhaltenen

Mehr

Was Sie über Gelbsucht wissen sollten!

Was Sie über Gelbsucht wissen sollten! Was Sie über Gelbsucht wissen sollten! Frankfurter Gesundheitstage B. Kronenberger Samstag, 15. Juni 2013 von 15:00 bis 15:15 Uhr Sonntag, 16. Juni 2013 von 11:30 bis 11:45 Uhr Was ist eine Gelbsucht?

Mehr

Biochemisches Grundpraktikum

Biochemisches Grundpraktikum Biochemisches Grundpraktikum Versuch Nummer G-01 01: Potentiometrische und spektrophotometrische Bestim- mung von Ionisationskonstanten Gliederung: I. Titrationskurve von Histidin und Bestimmung der pk-werte...

Mehr

Reflotron System. Präsenzdiagnostik für jeden Patienten wertvoll

Reflotron System. Präsenzdiagnostik für jeden Patienten wertvoll Reflotron System Präsenzdiagnostik für jeden Patienten wertvoll Das bewährte System für die klinische Chemie Zuverlässige Bestimmung von 17 Parametern in Ihrer Praxis Das Reflotron System ist ein Einzeltestsystem

Mehr

Titer. französisch titre: Feingehalt

Titer. französisch titre: Feingehalt Serologie Testverfahren (in der Mikrobiologie und Virologie) zur Bestimmung spezifischer Antikörper im Serum oder in anderen Körperflüssigkeiten gegen infektiöse Erreger Titer französisch titre: Feingehalt

Mehr

Evaluierung und mittelfristige Ergebnisse der Radiosynoviorthese bei chronisch- entzündlichen und degenerativen Gelenkerkrankungen

Evaluierung und mittelfristige Ergebnisse der Radiosynoviorthese bei chronisch- entzündlichen und degenerativen Gelenkerkrankungen Aus der orthopädischen Klinik und Poliklinik In der Zentralklinik Emil von Behring Universitätsklinikum Benjamin Franklin Der Freien Universität Berlin Ärztlicher Leiter Univ. Prof. Dr. U. Weber Evaluierung

Mehr

Die Labordiagnose der Virushepatitis

Die Labordiagnose der Virushepatitis Seite 1 von 6 Die Labordiagnose der Virushepatitis Die primär hepatotropen Erreger HepatitisAVirus (HAV) HepatitisBVirus (HBV) HepatitisCVirus (HCV) HepatitisDVirus (HDV) (HepatitisDeltaVirus) HepatitisEVirus

Mehr

HIV1 /HIV2 Schnelltest In nur 60 Sekunden

HIV1 /HIV2 Schnelltest In nur 60 Sekunden HIV1 /HIV2 Schnelltest In nur 60 Sekunden INSTI TM HIV Antikörper Test Features HIV 1 and HIV 2 Antikörpertest Human IgG Kontrolle Findet alle bekannten HIV 1 und HIV 2 Antikörpersubtypen, einschließlich

Mehr

Volkskrankheit Fettleber und die wichtigsten Leberwerte. Gerd Bodlaj. II. Medizinische Abteilung BHS Wien

Volkskrankheit Fettleber und die wichtigsten Leberwerte. Gerd Bodlaj. II. Medizinische Abteilung BHS Wien Volkskrankheit Fettleber und die wichtigsten Leberwerte Gerd Bodlaj II. Medizinische Abteilung BHS Wien Graz, 17.06.2010 Die Leber ist die größte Drüse des Körpers Rechter Leberlappen Hohlvene Linker Leberlappen

Mehr

Vorstellung der Überwachungsbehörde

Vorstellung der Überwachungsbehörde Vorstellung der Überwachungsbehörde Sybille Döring Landesamt für Mess- und Eichwesen Berlin-Brandenburg Bio-Rad, Berlin 17.11.2009 1 Landesamt für Mess- und Eichwesen Berlin - Brandenburg gemeinsames Landesamt

Mehr

evademecum Antikörpernachweis / Serologie

evademecum Antikörpernachweis / Serologie evademecum Antikörpernachweis / Serologie 1. Einfachbestimmungen 2. Messunsicherheit bei quantitativen Bestimmungen 3. Bestimmung von IgG-, IgM- und IgA-Antikörpern 4. Methoden der Serologie 5. Liquor-Diagnostik

Mehr

Blut- und Atemalkohol- Messungen im statistischen Vergleich

Blut- und Atemalkohol- Messungen im statistischen Vergleich Blut- und Atemalkohol- Messungen im statistischen Vergleich von Prof. Dr. Andreas Slemeyer FH Giessen-Friedberg / Fachbereich Elektrotechnik 1, Wiesenstr. 14 * 3539 Giessen Tel.: 641-39-1913 Fax: 641-39-291

Mehr

GFR / Kreatinin Clearance < 60 ml/min/ 1,73m 2. Δ Serum Kreatinin Anstieg > 50% Niereninsuffizienz ja oder nein? Wie heisst der Referent?

GFR / Kreatinin Clearance < 60 ml/min/ 1,73m 2. Δ Serum Kreatinin Anstieg > 50% Niereninsuffizienz ja oder nein? Wie heisst der Referent? Quelle: youtube.com Wie heisst der Referent? Niereninsuffizienz ja oder nein? GFR / Kreatinin Clearance < 60 ml/min/ 1,73m 2 Soll man die Kreatinin Clearance messen oder berechnen?? Δ Serum Kreatinin Anstieg

Mehr

Stammzelltransplantation

Stammzelltransplantation Cornelie Haag Medizinische Klinik und Poliklinik 1 Universitätsklinikum Carl-Gustav-Carus Dresden 1 Klinische Einteilung - Begriffsbestimmung Autologe Quelle: Patient selbst KM oder peripheres Blut (Apherese)

Mehr

Serologische Zöliakiediagnostik

Serologische Zöliakiediagnostik Serologische Zöliakiediagnostik Thomas Mothes Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik Universitätsklinikum Leipzig Pädiatrischer Arbeitskreis 30. Oktober 2009, Wermsdorf

Mehr

genehmigte Dissertation

genehmigte Dissertation Einfluss einer Nährstoffsupplementierung auf Krankheitsaktivität und Nährstoffstatus von Patienten mit rheumatoider Arthritis Von der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität

Mehr

Actinobacillus pleuropneumoniae Infektion, Verbesserung der Diagnostik

Actinobacillus pleuropneumoniae Infektion, Verbesserung der Diagnostik Actinobacillus pleuropneumoniae Infektion, Verbesserung der Diagnostik Dr. Sylvia Baier, LWK Niedersachsen, Schweinegesundheitsdienst, Dr. Jens Brackmann, LWK Niedersachsen, Institut für Tiergesundheit

Mehr

Hepatitis E Harald H. Kessler, Dosch-Symposium, Velden, Juni 2015

Hepatitis E Harald H. Kessler, Dosch-Symposium, Velden, Juni 2015 Hepatitis E Fallpräsentation (1) 39-jähriger Patient mit Hodgkin-Lymphom Therapie: Response Adjusted Therapy AVBD (Doxyrubuicin, Vincristin, Bleomycin, Dacarbizin) Progression Salvage-Therapie Ifosfamid,

Mehr

Messsystemanalyse (MSA)

Messsystemanalyse (MSA) Messsystemanalyse (MSA) Inhaltsverzeichnis Ursachen & Auswirkungen von Messabweichungen Qualifikations- und Fähigkeitsnachweise Vorteile einer Fähigkeitsuntersuchung Anforderungen an das Messsystem Genauigkeit

Mehr

Definition des akuten Leberversagens

Definition des akuten Leberversagens Definition des akuten Leberversagens Plötzlicher Beginn eines Leberversagens bei einem Patienten ohne Hinweis für eine chronische Lebererkrankung Ursachen des akuten Leberversagens virale Hepatitis A,

Mehr

Diese Broschüre fasst die wichtigsten Informationen zusammen, damit Sie einen Entscheid treffen können.

Diese Broschüre fasst die wichtigsten Informationen zusammen, damit Sie einen Entscheid treffen können. Aufklärung über die Weiterverwendung/Nutzung von biologischem Material und/oder gesundheitsbezogen Daten für die biomedizinische Forschung. (Version V-2.0 vom 16.07.2014, Biobanken) Sehr geehrte Patientin,

Mehr

Eine Diagnose-Technik mit großem Potenzial die Ultraschall- Elastographie

Eine Diagnose-Technik mit großem Potenzial die Ultraschall- Elastographie Hintergrundartikel MEDICA 2015 MEDICA thematisiert die Neuheiten der Ultraschall-Bildgebung Eine Diagnose-Technik mit großem Potenzial die Ultraschall- Elastographie Ultraschall-Verfahren haben seit Jahren

Mehr

Immunologische Leistungen im Rahmen der Organtransplantation

Immunologische Leistungen im Rahmen der Organtransplantation 1 von 5 AWMF online Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften Standards der Deutschen Gesellschaft für Immungenetik (DGI) Immunologische Leistungen im Rahmen der Organtransplantation

Mehr

DISSERTATION. Genanalyse bei Patienten mit Akuter Intermittierender Porphyrie. Zur Erlangung des akademischen Grades Doctor Medicinae (Dr. med.

DISSERTATION. Genanalyse bei Patienten mit Akuter Intermittierender Porphyrie. Zur Erlangung des akademischen Grades Doctor Medicinae (Dr. med. Aus der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie Charité Campus Mitte Charité Universitätsmedizin Berlin und dem Hämatologisch-Onkologischen Zentrum München DISSERTATION Genanalyse

Mehr

Verordnung des EDI über die Zuteilung von Organen zur Transplantation

Verordnung des EDI über die Zuteilung von Organen zur Transplantation Verordnung des EDI über die Zuteilung von Organen zur Transplantation (Organzuteilungsverordnung EDI) vom 2. Mai 2007 Das Eidgenössische Departement des Innern, gestützt auf die Verordnung vom 16. März

Mehr

Sinnvolle Labordiagnostik ist ärztliches Handeln im Interesse der Patientengrundversorgung.

Sinnvolle Labordiagnostik ist ärztliches Handeln im Interesse der Patientengrundversorgung. Pressemitteilung, 09. November 2015 Sinnvolle Labordiagnostik ist ärztliches Handeln im Interesse der Patientengrundversorgung. Die ärztliche Steuerung der Labormedizin ist entscheidend, um möglichst effektiv

Mehr

Formular Untersuchungsverzeichnis Zentrallabor (Beispiel)

Formular Untersuchungsverzeichnis Zentrallabor (Beispiel) Formular Untersuchungsverzeichnis Zentrallabor (Beispiel) AFP Methode Alpha-Fetoprotein Serum /1ml MEIA-Test Tumormarker für Leber- und Keimzelltumor Männer:

Mehr

QM: Prüfen -1- KN16.08.2010

QM: Prüfen -1- KN16.08.2010 QM: Prüfen -1- KN16.08.2010 2.4 Prüfen 2.4.1 Begriffe, Definitionen Ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung ist das Prüfen. Sie wird aber nicht wie früher nach der Fertigung durch einen Prüfer,

Mehr

Aktuelle. Urindiagnostik. für Labor und Arztpraxis. herausgegeben von Peter Hagemann und André Scholer

Aktuelle. Urindiagnostik. für Labor und Arztpraxis. herausgegeben von Peter Hagemann und André Scholer Aktuelle Urindiagnostik für Labor und Arztpraxis herausgegeben von Peter Hagemann und André Scholer Vernachlässigt? Und ob, in zweifacher Hinsicht: Urin ist fast zu einfach zu gewinnen. So vernachlässigt

Mehr

Was gehört ins Praxislabor?

Was gehört ins Praxislabor? 12. Fortbildungstagung des KHM, Luzern Roman Fried, Adliswil / Jürg Rufener, Interlaken Verein für med. Qualitätkontrolle, Zürich Qualitätskontrollzentrum im IKC/USZ Ringversuche für 3600 Teilnehmer Klin.

Mehr

Quantifizierung von Cytomegalievirus (CMV)-DNA in Darmbiopsien mittels PCR zur Diagnostik der gastrointestinalen CMV-Erkrankung

Quantifizierung von Cytomegalievirus (CMV)-DNA in Darmbiopsien mittels PCR zur Diagnostik der gastrointestinalen CMV-Erkrankung Quantifizierung von Cytomegalievirus (CMV)-DNA in Darmbiopsien mittels PCR zur Diagnostik der gastrointestinalen CMV-Erkrankung Dr. med. Tina Ganzenmüller Institut für Virologie Humanes Cytomegalievirus

Mehr

ZHW / CB / AnP SS 03. Quantitative Bestimmung von Co- und Ni-Ionen im Gemisch Kinetische Untersuchungen an Farbstoffen

ZHW / CB / AnP SS 03. Quantitative Bestimmung von Co- und Ni-Ionen im Gemisch Kinetische Untersuchungen an Farbstoffen UV/VIS Methode: UV/VIS - Spektrometrie Themen: Analyte: Matrix: Quantitative Bestimmung von Co- und Ni-Ionen im Gemisch Kinetische Untersuchungen an Farbstoffen Ni 2+, 2+, Murexid Rostfreier Stahl, Wasser

Mehr

Antivirale Prophylaxe Leitlinie

Antivirale Prophylaxe Leitlinie Antivirale Prophylaxe Leitlinie Empfehlungen der Fachgesellschaft zur Diagnostik und Therapie hämatologischer und onkologischer Erkrankungen Herausgeber DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische

Mehr

Standardisierung der serologischen Immundiagnostik. Möglichkeiten, Grenzen, Perspektiven

Standardisierung der serologischen Immundiagnostik. Möglichkeiten, Grenzen, Perspektiven Standardisierung der serologischen Immundiagnostik Möglichkeiten, Grenzen, Perspektiven Grundproblem Vielfalt der Antikörper Vielfalt der Antigene Problem: Messung von Antigenspezifischen Antikörpern Antikörper

Mehr

Die Relevanz der klinischen & analytischen Validität von Biomarker- Tests in der Onkologie

Die Relevanz der klinischen & analytischen Validität von Biomarker- Tests in der Onkologie Prof. Dr. Franz Hessel, MPH Healthcare Management SRH Hochschule Berlin Die Relevanz der klinischen & analytischen Validität von Biomarker- Tests in der Onkologie STAATLICH ANERKANNTE HOCHSCHULE Biomarker-Tests

Mehr

Von Microgenics lieferbare Materialien:

Von Microgenics lieferbare Materialien: Microgenics Corporation Part of Thermo Fisher Scientific CEDIA Cyclosporine PLUS High Range Anwendung Ortho Clinical Diagnostics VITROS 5600 Integrated System und VITROS 5,1 FS und 4600 Chemistry Systeme

Mehr

Laborbestimmungen in der Thyreologie

Laborbestimmungen in der Thyreologie Laborbestimmungen in der Thyreologie Wiener Schilddrüsendonnerstage 8.5.2014 Markus Exner, Gruppenpraxis Labors.at, 1020 Wien Analyseplattformen Labors.at verwendet derzeit für die Schilddrüsenparameter

Mehr

Grundlagen der Labormedizin. Die analytische Phase

Grundlagen der Labormedizin. Die analytische Phase Grundlagen der Labormedizin Die analytische Phase Die analytische Phase im diagnostischen Prozess Begriffe analytischer Qualität - Richtigkeit - Präzision - Genauigkeit Definition der Richtigkeit Die Richtigkeit

Mehr

Vergleichende Untersuchungen der Sarstedt Blutsenkungssysteme. S-Monovette BSG und S-Sedivette und der Messgeräte Sediplus S 200 und S 2000

Vergleichende Untersuchungen der Sarstedt Blutsenkungssysteme. S-Monovette BSG und S-Sedivette und der Messgeräte Sediplus S 200 und S 2000 Vergleichende Untersuchungen der Sarstedt Blutsenkungssysteme S-Monovette BSG und S-Sedivette und der Messgeräte Sediplus S 200 und S 2000 Einleitung: Für Blutentnahmen einer BSG Bestimmung bietet Sarstedt

Mehr

vom 23. November 2007 (Dt. Ärzteblatt 105, Heft 7, 15. Februar 2008, S. A 341)

vom 23. November 2007 (Dt. Ärzteblatt 105, Heft 7, 15. Februar 2008, S. A 341) Informationsblatt Patientennahe Sofortdiagnostik (POCT) mit Unit-use-Reagenzien nach der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen (Rili-BÄK 2008)

Mehr

Proteinbestimmung. Diese Lerneinheit befasst sich mit der Beschreibung von verschiedenen Methoden der Proteinbestimmung mit den folgenden Lehrzielen:

Proteinbestimmung. Diese Lerneinheit befasst sich mit der Beschreibung von verschiedenen Methoden der Proteinbestimmung mit den folgenden Lehrzielen: Diese Lerneinheit befasst sich mit der Beschreibung von verschiedenen Methoden der mit den folgenden Lehrzielen: Verständnis der Prinzipien der sowie deren praktischer Durchführung Unterscheidung zwischen

Mehr

2. Patienten, Material und Methodik. 2.1. Patienten

2. Patienten, Material und Methodik. 2.1. Patienten 2. Patienten, Material und Methodik 2.1. Patienten Insgesamt wurde bei 76 Patienten mit bekannter chronischer Niereninsuffizienz eine Messung der Knochendichte mit dem Ultraschall-Osteodensitometriegerät

Mehr

Therapieoptionen Hepatitis B

Therapieoptionen Hepatitis B Therapieoptionen Hepatitis B Interferon alpha Viral entry Uncoating Nuclear import Assembly & budding cccdna HBsAg ER Positive strand synthesis Removal of pregenome Lamivudin Adefovir Entecavir Tenofovir

Mehr

Ein Blick in die Zukunft, Entwicklung neuer Testverfahren zum Nachweis von Salmonellen und Campylobacter. Dr. Janin Stratmann-Selke

Ein Blick in die Zukunft, Entwicklung neuer Testverfahren zum Nachweis von Salmonellen und Campylobacter. Dr. Janin Stratmann-Selke Ein Blick in die Zukunft, Entwicklung neuer Testverfahren zum Nachweis von Salmonellen und Campylobacter Dr. Janin Stratmann-Selke Salmonellen und Campylobacter als Erreger von Lebensmittelinfektionen

Mehr

METHODENLEHRE I WS 2013/14 THOMAS SCHÄFER

METHODENLEHRE I WS 2013/14 THOMAS SCHÄFER METHODENLEHRE I WS 2013/14 THOMAS SCHÄFER DAS THEMA: INFERENZSTATISTIK IV INFERENZSTATISTISCHE AUSSAGEN FÜR ZUSAMMENHÄNGE UND UNTERSCHIEDE Inferenzstatistik für Zusammenhänge Inferenzstatistik für Unterschiede

Mehr

Update Hepatitis B und C

Update Hepatitis B und C Update Hepatitis und C Dr. med. eat Helbling und Prof. Dr. med. Stephan Vavricka beat.helbling@hin.ch stephan.vavricka@usz.ch VZI www.gastrobethanien.ch Symposium, 28.1.2016 s HV und HCV 2016 Screening

Mehr

Molekulare Bildgebung von Morbus Alzheimer

Molekulare Bildgebung von Morbus Alzheimer Molekulare Bildgebung von Morbus Alzheimer Dr. Ludger Dinkelborg - Piramal Imaging - Düsseldorf 24 June 2014 Übersicht Einführung in die molekulare Bildgebung Morbus Alzheimer (MA) als Herausforderung

Mehr

Erfahrungsbericht über die Dokumentation der AQS auf der Kläranlage Achental-Inntal-Zillertal

Erfahrungsbericht über die Dokumentation der AQS auf der Kläranlage Achental-Inntal-Zillertal Erfahrungsbericht über die Dokumentation der AQS auf der Kläranlage Achental-Inntal-Zillertal Einleitung: Christian Fimml Die analytische Qualitätssicherung auf Kläranlagen hat in den letzten Jahren immer

Mehr

Bilirubin ist das Abbauprodukt des Häm-Anteils vom Hb.

Bilirubin ist das Abbauprodukt des Häm-Anteils vom Hb. Bilirubin ist das Abbauprodukt des Häm-Anteils vom Hb. Unkonjugiertes Bilirubin = Indirektes Bilirubin (I-Bil): wasserunlöslich Konjugiertes Bilirubin = Direktes Bilirubin (D-Bil): wasserlöslich Der Hb-Abbau

Mehr

Kompetenzfeld Virushepatitis Klinik. T. Goeser Gastroenterologie und Hepatologie

Kompetenzfeld Virushepatitis Klinik. T. Goeser Gastroenterologie und Hepatologie Kompetenzfeld Virushepatitis Klinik T. Goeser Gastroenterologie und Hepatologie Leber GB Magen Dünndarm Dickdarm Fallvorstellung 1 Rentnerin, 63 Jahre Vor 2 Wochen Beginn Abgeschlagenheit, Müdigkeit Fieber

Mehr

Hepatitis. Markus Heim

Hepatitis. Markus Heim Hepatitis Markus Heim Nicht-Alkoholische Steatohepatitis Alkoholische Steatohepatitis Autoimmunhepatitis Chronische Hepatitis C Chronische Hepatitis B (D) 5-30 Jahre Zirrhose 1. Aktivierung der Stellate

Mehr

Klinische Chemie Harnstoff

Klinische Chemie Harnstoff Ein Stoff, welcher im Harn in hoher Konzentration vorkommt (daher kommt zwar der Name, gemessen wird aber fast ausschliesslich im Blut). Abkürzungen: Urea, Bun (Blood Urea Nitrogen also Blut-Harnstoff-Stickstoff)

Mehr

Marktliquidität von Aktien

Marktliquidität von Aktien Marktliquidität von Aktien Inauguraldissertation zur Erlangung der Würde eines Doctor rerum oeconomicarum der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern Lukas Roth Die Fakultät

Mehr

Klinik für Transplantationsmedizin Univ.-Prof. Dr. med. Hartmut H.-J. Schmidt [Adresse] Patienteninformation/Einwilligungserklärung

Klinik für Transplantationsmedizin Univ.-Prof. Dr. med. Hartmut H.-J. Schmidt [Adresse]  Patienteninformation/Einwilligungserklärung Universitätsklinikum Münster. Klinik für Transplantationsmedizin. 48149 Münster [Adresse] Klinik für Transplantationsmedizin Univ.-Prof. Dr. med. Hartmut H.-J. Schmidt Direktor Albert-Schweitzer-Campus

Mehr

24-STUNDEN-SAMMELURIN

24-STUNDEN-SAMMELURIN Blutfarbstoffs (Hämoglobin), wird normalerweise nicht mit dem Urin ausgeschieden. Erst bei einer erhöhten Konzentration im Blutserum enthält auch der Urin Bilirubin dies ist der Fall, wenn eine Funktionsstörung

Mehr

Klinisches Institut für Medizinische und Chemische Labordiagnostik (KIMCL) Allgemeines Krankenhaus Wien. Medizinische Universität Wien

Klinisches Institut für Medizinische und Chemische Labordiagnostik (KIMCL) Allgemeines Krankenhaus Wien. Medizinische Universität Wien Klinisches Institut für Medizinische und Chemische Labordiagnostik (KIMCL) Allgemeines Krankenhaus Wien Medizinische Universität Wien KlMCL Probenaufkommen Ca. 8.000 Proben/Tag Ca. 80.000 Ergebnisse/ Tag

Mehr

Die Diagnostik der Toxoplasmose. Wo stehen wir?

Die Diagnostik der Toxoplasmose. Wo stehen wir? Die Diagnostik der Toxoplasmose. Wo stehen wir? I. Reiter-Owona, A. Hoerauf Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Parasitologie (IMMIP), Universitätsklinikum Bonn I N S T A N D e. V.

Mehr

Acne inversa: Klinische Daten und Histologie des Operationsguts von 60 Patienten. Die Suche nach sehr frühen morphologischen Veränderungen.

Acne inversa: Klinische Daten und Histologie des Operationsguts von 60 Patienten. Die Suche nach sehr frühen morphologischen Veränderungen. Aus der Universitätsklinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Direktor: Prof. Dr. med. Wolfgang Ch. Marsch Acne inversa: Klinische Daten und

Mehr

Plasmaproteine und immunologische Messmethoden. 2013/2014 Dr. Brodner, Dr. Hermsen

Plasmaproteine und immunologische Messmethoden. 2013/2014 Dr. Brodner, Dr. Hermsen Plasmaproteine und immunologische Messmethoden 2013/2014 Dr. Brodner, Dr. Hermsen Plasmaproteine: Definition Primäre Funktion im Plasma Synthese in der Leber oder im Immunsystem Abgabe in das Interstitium

Mehr

Therapie von Lebererkrankungen. Ivo Graziadei Gastroenterologie & Hepatologie Medizinische Universität Innsbruck

Therapie von Lebererkrankungen. Ivo Graziadei Gastroenterologie & Hepatologie Medizinische Universität Innsbruck Therapie von Lebererkrankungen Ivo Graziadei Gastroenterologie & Hepatologie Medizinische Universität Innsbruck Virus Fett Alkohol Eisen/Kupfer Medikamente gesunde LEBER Akute Hepatitis Therapieziele Chronische

Mehr

Xtra Austria Februar 2011 Nr. 10

Xtra Austria Februar 2011 Nr. 10 Hämatologischer Workflow auf höchstem Niveau Das Klinische Institut für Medizinische und Chemische Labor diagnostik (KIMCL) der Medizinischen Universität Graz Xtra Austria Februar 2011 Nr. 10 Das»Klinische

Mehr

Vorsorgeuntersuchung, PSA Test, Prostatabiopsie

Vorsorgeuntersuchung, PSA Test, Prostatabiopsie Kapitel 8: Vorsorgeuntersuchung, PSA Test, Prostatabiopsie Basiswissen Warum soll man zur Prostatavorsorgeuntersuchung? Ziel einer Vorsorgeuntersuchung der Prostata ist, daß eine eventuell bestehende Erkrankung

Mehr

EUREKA-Register des Europäischen Leukämienetzes (ELN) Patienteninformation

EUREKA-Register des Europäischen Leukämienetzes (ELN) Patienteninformation Universitätsklinikum Jena Prof. Dr. Andreas Hochhaus Klinik für Innere Medizin II Tel. 03641 932 4201 Abteilung Hämatologie/Onkologie Fax 03641 932 4202 Erlanger Allee 101 cml@med.uni-jena.de 07740 Jena

Mehr

30.11.2011 Amtsblatt der Europäischen Union L 317/17

30.11.2011 Amtsblatt der Europäischen Union L 317/17 30.11.2011 Amtsblatt der Europäischen Union L 317/17 VERORDNUNG (EU) Nr. 1235/2011 DER KOMMISSION vom 29. November 2011 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1222/2009 des Europäischen Parlaments und des

Mehr

Proteinbestimmung in Latexhandschuhen

Proteinbestimmung in Latexhandschuhen Proteinbestimmung in Latexhandschuhen Seit die Probleme mit Allergien gegen Naturkautschuklatex in den frühen 1980-iger Jahren stark zunahmen und man erkannt hatte, dass die Ursache für diese Typ-I-Allergien

Mehr

Einsatz der Mehrkörpersimulation in Verbindung mit Computertomographie in der Produktentwicklung

Einsatz der Mehrkörpersimulation in Verbindung mit Computertomographie in der Produktentwicklung Einsatz der Mehrkörpersimulation in Verbindung mit Computertomographie in der Produktentwicklung Hintergrund Bei komplexen Baugruppen ergeben sich sehr hohe Anforderungen an die Tolerierung der einzelnen

Mehr

Webergänzung zu Kapitel 10

Webergänzung zu Kapitel 10 Webergänzung zu Kapitel 10 10.1.4 Varianzanalyse (ANOVA: analysis of variance) Im Kapitel 10 haben wir uns hauptsächlich mit Forschungsbeispielen beschäftigt, die nur zwei Ergebnissätze hatten (entweder

Mehr

Wochenbericht vom 5.7.99 16.7.99, 03.01.00 04.02.00 Infektionsimmunologie

Wochenbericht vom 5.7.99 16.7.99, 03.01.00 04.02.00 Infektionsimmunologie Wochenbericht vom 5.7.99 16.7.99, 03.01.00 04.02.00 Infektionsimmunologie Nils Volkening Ziel der Untersuchung ist die quantitative Angabe der nachgewiesenen Antikörper gegen z.b. CMV, HSV, VZV, jeweils

Mehr

Vergleich Borrelia-ELISA unterschiedlicher Testhersteller mit Immunoblot: Hochspezifische, aber niedrig-sensitive Tesverfahren

Vergleich Borrelia-ELISA unterschiedlicher Testhersteller mit Immunoblot: Hochspezifische, aber niedrig-sensitive Tesverfahren Vergleich Borrelia-ELISA unterschiedlicher Testhersteller mit Immunoblot: Hochspezifische, aber niedrig-sensitive Tesverfahren Dr. med. Armin Schwarzbach Facharzt für Laboratoriumsmedizin Mitglied der

Mehr

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) Version 1 vom 23. September 2015 QUALAB Einleitung zum KVP Einleitung Ringversuche zur externen Qualitätskontrolle sind ein bewährtes Instrument zur Verbesserung

Mehr

Häufigkeit und mögliche klinische Relevanz von Koinfektionen mit Borrelien und Anaplasma phagocytophilum.

Häufigkeit und mögliche klinische Relevanz von Koinfektionen mit Borrelien und Anaplasma phagocytophilum. Häufigkeit und mögliche klinische Relevanz von Koinfektionen mit Borrelien und Anaplasma phagocytophilum. Kurzdarstellung Die sichere Diagnose einer Borrelieninfektion stellt die Laboratoriumsmedizin trotz

Mehr

Deutsche Leberstiftung veröffentlicht Real World- Daten aus dem Deutschen Hepatitis C-Register

Deutsche Leberstiftung veröffentlicht Real World- Daten aus dem Deutschen Hepatitis C-Register Presseinformation Fachpresse 8. Dezember 2015 / 5 Seiten Deutsche Leberstiftung veröffentlicht Real World- Daten aus dem Deutschen Hepatitis C-Register Um die Behandlung der chronischen Hepatitis C zu

Mehr

XGEVA 120 mg (Denosumab)

XGEVA 120 mg (Denosumab) München, 03.09.2014 XGEVA 120 mg (Denosumab) Wichtige aktualisierte Informationen für Angehörige der medizinischen Heilberufe, um die Risiken für das Auftreten von n und n zu minimieren. Sehr geehrte Frau

Mehr

Hepatitis. Markus Heim Gastroenterologie USB

Hepatitis. Markus Heim Gastroenterologie USB Hepatitis Markus Heim Gastroenterologie USB Frau G.A., 27j Prolongierte Vigilanzminderung (GCS 5) nach Septumplastik-Operation Status, Routinelabor und CT Schädel unauffällig Hospitalisation 3 Monate später:

Mehr

Medizinische Statistik Epidemiologie und χ 2 Vierfeldertest

Medizinische Statistik Epidemiologie und χ 2 Vierfeldertest Universität Wien Institut für Mathematik Wintersemester 2009/2010 Medizinische Statistik Epidemiologie und χ 2 Vierfeldertest Seminar Angewandte Mathematik Ao. Univ. Prof. Dr. Peter Schmitt von Nadja Reiterer

Mehr

Zweigbibliothek Medizin

Zweigbibliothek Medizin Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) Zweigbibliothek Medizin Diese Dissertation finden Sie original in Printform zur Ausleihe in der Zweigbibliothek Medizin Nähere

Mehr

ZytoFast HPV High-Risk (HR) Types Probe (Digoxigenin

ZytoFast HPV High-Risk (HR) Types Probe (Digoxigenin ZytoFast HPV High-Risk (HR) Types Probe (Digoxigenin Digoxigenin-markiert markiert) T-1140-400 40 (0,4 ml) Zum Nachweis von Human Papilloma Virus (HPV) Typ 16/18/31/33/35/39/45/51/52/56/58/59/66/68/82

Mehr

Prof. Dr. med. H.-P. Schultheiss Sprecher SFB-Geschäftsstelle und Verwaltung

Prof. Dr. med. H.-P. Schultheiss Sprecher SFB-Geschäftsstelle und Verwaltung Prof. Dr. med. H.-P. Schultheiss Sprecher SFB-Geschäftsstelle und Verwaltung Prof. Dr. med. W. Hoffmann, MPH Leiter Zentrales Datenmanagement, Epidemiologie und Biometrie - Projekt Z2 Standard Operating

Mehr

Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß 2. Kapitel 14 Absatz 4 Spiegelstrich 2 der Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses

Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß 2. Kapitel 14 Absatz 4 Spiegelstrich 2 der Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß 2. Kapitel 14 Absatz 4 Spiegelstrich 2 der Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses Der Gemeinsame Bundesausschuss hat im Rahmen der Bewertung

Mehr

Immunoassays http://www.sumanasinc.com/webcontent/anisamples/molecularbiology/elisa.html

Immunoassays http://www.sumanasinc.com/webcontent/anisamples/molecularbiology/elisa.html Immunoassays http://www.sumanasinc.com/webcontent/anisamples/molecularbiology/elisa.html Fanden erstmal in den 50er Jahren Verwendung Zuerst nur radioaktive Markierungen für Immunoassays Ab den 70er Jahren

Mehr

Universität der Pharmazie

Universität der Pharmazie Universität der Pharmazie Institut für Pharmazie Pharmazie-Straße 1 12345 Pharmastadt Identitäts-, Gehalts- und Reinheitsbestimmung von Substanzen in Anlehnung an Methoden des Europäischen Arzneibuchs

Mehr

Untersuchung Ergebnis Vorwert Referenzbereich

Untersuchung Ergebnis Vorwert Referenzbereich Muster, Max geb. 01.01.1970 Barcode 00347722 Labornummer 811030201 Probenabnahme am 03.11.2008 Probeneingang am 03.11.2008 12:05 Ausgang am 05.11.2008 Praxis 9999 Dr. med. Hugo Muster Allgemeinmedizin

Mehr

Healthcare. Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

Healthcare. Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, Healthcare Siemens Healthcare Diagnostics AG, Freilagerstrasse 40, CH-8047 Zürich Name Abteilung Robert Schlatter RAQS-EHS Telefon +41( 0) 585 581 066 Telefax +41 (0) 585 581 151 Mobil E-mail robert.schlatter@siemens.com

Mehr

TECHNISCHE UNIVERSITÄT MÜNCHEN

TECHNISCHE UNIVERSITÄT MÜNCHEN TECHNISCHE UNIVERSITÄT MÜNCHEN Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin der Technischen Universität München Klinikum rechts der Isar (Univ.- Prof. Dr. M. Schwaiger) Vergleich verschiedener Parameter zur

Mehr

Knochendichtemessung

Knochendichtemessung Knochendichtemessung im Krankenhaus Meran Dienst für Radiologie Primar Dr. Anton Wieser Tel. 0473 26 3070, E-Mail: rx-me@asbmeran-o.it Knochendichtemessung DEXA: Ab 21. Oktober 2013 auch in Meran durchführbar

Mehr

HER2-Diagnostik. Ein Leitfaden für Brustkrebs-Patientinnen

HER2-Diagnostik. Ein Leitfaden für Brustkrebs-Patientinnen HER2-Diagnostik Ein Leitfaden für Brustkrebs-Patientinnen Was ist HER2? HER2 vielfach auch als erbb2 oder HER2/neu bezeichnet ist ein Eiweiß bzw. Proteinbaustein an der Oberfläche von Zellen (Rezeptor).

Mehr

cobas u 411 Benutzerfreundlich und effizient das kompakte Analysensystem für den Urinarbeitsplatz

cobas u 411 Benutzerfreundlich und effizient das kompakte Analysensystem für den Urinarbeitsplatz cobas u 411 Benutzerfreundlich und effizient das kompakte Analysensystem für den Urinarbeitsplatz Marke cobast Roche Diagnostics führt in den kommenden Jahren alle Produkte und Dienstleistungen für den

Mehr

Alkoholstoffwechsel. Ausser in der Leber kann Alkohol abgebaut werden. im Magen (m > w) durch dort synthetisierte ADH

Alkoholstoffwechsel. Ausser in der Leber kann Alkohol abgebaut werden. im Magen (m > w) durch dort synthetisierte ADH Leber und Alkohol Alkoholstoffwechsel Ethanol wird in der Leber durch Alkoholdehydrogenase (ADH) zu Acetaldehyd umgesetzt genetisch bedingter ADH-Polymorphismus - hat keinen Einfluss auf die Enzymaktivität

Mehr

Nachweis bakterieller Kontaminationen in Thrombozytenkonzentraten

Nachweis bakterieller Kontaminationen in Thrombozytenkonzentraten Nachweis bakterieller Kontaminationen in Thrombozytenkonzentraten mit der BactiFlow- Durchflusszytometrie: Ergebnisse einer multizentrischen Studie und eines Ringversuches KOLT, Langen, 10.-11. Mai 2011

Mehr

BLUTHOCHDRUCK UND NIERE

BLUTHOCHDRUCK UND NIERE BLUTHOCHDRUCK UND NIERE Hilfreiche Informationen zu Ihrer Nierengesundheit Bluthochdruck und Niere Die Nieren sind die Organe unseres Körpers, die den Blutdruck regeln. Der Blutdruck ist der Druck, der

Mehr

Teleradiologie in Deutschland - Erfahrungen mit einem der größten Teleradiologienetzwerke

Teleradiologie in Deutschland - Erfahrungen mit einem der größten Teleradiologienetzwerke Teleradiologie in Deutschland - Erfahrungen mit einem der größten Teleradiologienetzwerke Dr. Torsten Möller reif & möller/ diagnostic-network Dillingen/Saar Thesen zur Weiterentwicklung der Radiologie

Mehr

FAQ CITSens Bio. 1 Welche Vorteile habe ich, Glukose mit dem CITSens Bio Glukose Sensor zu messen?

FAQ CITSens Bio. 1 Welche Vorteile habe ich, Glukose mit dem CITSens Bio Glukose Sensor zu messen? FAQ CITSens Bio 1 Welche Vorteile habe ich, Glukose mit dem CITSens Bio Glukose Sensor zu messen? Resultate zu jeder Zeit verfügbar -> keine Zeitverzögerung Keine Probeentnahme nötig Geringeres Kontaminationsrisiko

Mehr

Minimale Resterkrankung, Hochdurchsatz-Sequenzierung und Prognose beim multiplen Myelom

Minimale Resterkrankung, Hochdurchsatz-Sequenzierung und Prognose beim multiplen Myelom Minimale Resterkrankung, Hochdurchsatz-Sequenzierung und Prognose beim multiplen Myelom Von Navneet Ramesh und Maike Haehle, übersetzt von Sabine Schock Vom 8. Apr 2014 7:41 Uhr; aktualisiert am 8. Apr

Mehr

Multiple Sklerose. Inhaltsverzeichnis. Encephalomyelitis disseminata. Lisa Hinrichsen & Klaas Rackebrandt Nov. 2006

Multiple Sklerose. Inhaltsverzeichnis. Encephalomyelitis disseminata. Lisa Hinrichsen & Klaas Rackebrandt Nov. 2006 Multiple Sklerose Encephalomyelitis disseminata Lisa Hinrichsen & Klaas Rackebrandt Nov. 2006 Inhaltsverzeichnis 1. Einführung 2. Ätiologie 3. Risikofaktoren 4. Epidemiologie 5. Krankheitsbild 6. Befallene

Mehr