»Eleganz, Effizienz und der ökonomische Umgang mit Ressourcen sind mir wichtig.« N Das Magazin für Geist, Geld & Gesellschaft

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "»Eleganz, Effizienz und der ökonomische Umgang mit Ressourcen sind mir wichtig.« N 10 2014. Das Magazin für Geist, Geld & Gesellschaft"

Transkript

1 Das Magazin für Geist, Geld & Gesellschaft N »Eleganz, Effizienz und der ökonomische Umgang mit Ressourcen sind mir wichtig.«christoph INGENHOVEN (S.28)

2 WERTE / N SIMONE BAGEL-TRAH steht im Zentrum des Kraftwerks West als Aufsichtsratsvorsitzende der Henkel AG gibt sie dem Konzern und der WERTE-Region wichtige Impulse. 55 INNOVATIVE BAUSTOFFE verändern die Welt. Wie Architekten die Zukunft des Wohnens planen Fotos: Dorothea Schmid (Titel); Henkel; action press

3 Das Magazin für Geist, Geld & Gesellschaft CHRISTOPH INGENHOVEN (S.28) INHALT Innovation WERTE N Geist Geld Gesellschaft Werte Regional 6 /»VOR DRAMATISCHEN VERÄNDERUNGEN«Michele Faissola, Leiter Deutsche Asset & Wealth Management, über Innovationen und die Bank der Zukunft. 8 / MENSCHEN & INNOVATIONEN Von Catherine von Fürstenberg-Dussmann über Catharina van Delden und Christoph Niemann bis zu Tina Müller. 11 / WACHT AUF, VERKANNTE DIESER ERDE Ein Essay des Zukunftsforschers Matthias Horx über den Siegeszug der Kreativen Klasse. 12 / REISE INS SILICON VALLEY Vom Start-up zum Weltkonzern eine WERTE-Reportage aus dem Tal der Kreativen. 36 / ERLEBNIS KUNST Prof. Christoph Stölzl im Gespräch mit Max Hollein über den Wert der Museen für die Gesellschaft. 78 / TRESOR MENSCHEN, MARKEN & MYTHEN Große Geister, Ideen, Waren und Werke, die es wert sind, bewahrt zu werden. 22 / YES, WE CAN! Wohin steuern die USA? Ein Bericht zur Lage der Nation. 25 / PARTNER DER NÄCHSTEN GENE RATION Junge Unternehmer und ihre Bedeutung für die Gesellschaft. 26 /»WIR GEHEN DA HIN, WO NOCH KEINER IST«Der Internet-Unternehmer Oliver Samwer und seine Strategien. 39 / STRATEGIEN & MÄRKTE Experten von Deutsche Asset & Wealth Management über die Zukunft Chinas und professionelle Risikosteuerung. 51 / TIEF IM WESTEN Uwe Bork, Leiter Strategische Kunden Westdeutschland, über die Region Rhein-Ruhr. 75 / DAS EINMALEINS DER CASH-ANLAGE Über Chancen und Risiken im Umgang mit hoher Liquidität. 82 / SPITZENREITER WEALTH MANAGEMENT Euromoney-Auszeichnung als»best Private Bank«. 28 / ZUKUNFT DES BAUENS Wie neue Baustoffe das Bild unserer Städte verändern. 42 /»DER GEWINN KOMMT ZUM SCHLUSS«Wie der König der Drogerie- Discounter Götz Werner die Gesellschaft verändern will. 44 / GEMEINSAM NUTZEN STATT ALLEIN BESITZEN Wie die Share Economy die Gesellschaft verändert und der Wirtschaft neue Impulse gibt. 46 / WELTMACHT FUSSBALL Werte-Gespräch mit Borussia- Dortmund-Manager Hans- Joachim Watzke über das Geschäft mit dem Fußball. 70 / TRÄUMER UND REALIST Gewinne machen und Gutes tun das Erfolgsrezept des Philosophen und Unternehmers Brunello Cucinelli. 76 / WIR ZEIGEN VERANTWORTUNG Mitarbeiter des Wealth Management helfen in Bolivien; 25 Jahre Partnerschaft Deutsche Bank und Berliner Philharmoniker / EINE REISE IN DAS KRAFTWERK WEST Die Region zwischen Köln, Düsseldorf, Wuppertal und Essen gilt als Kerngebiet des europäischen Wirtschaftsraums. Auf 18 Seiten präsentiert WERTE Menschen, Institutionen und Unternehmen, die die Region stark machen. N »Eleganz, Effizienz und der ökonomische Umgang mit Ressourcen sind mir wichtig.«werte N O 10 Der Titel zeigt den Star architekten Christoph Ingenhoven. Wie der Düsseldorfer die Zukunft des Bauens sieht, lesen Sie ab Seite 28. = Experten von Deutsche Asset & Wealth Management geben Antworten. 5

4 WERTE / N »Uns stehen dramatische Verände run gen bevor«ein Gespräch mit Michele Faissola über Innovation, Kundenberatung nach Maß und die Bank der Zukunft. TEXT CHRISTIANE OPPERMANN Herr Faissola, diese WERTE-Ausgabe steht unter dem Begriff»Innovation«. Was verstehen Sie darunter? Innovationen sind Entwicklungen und Entdeckungen, die das Leben der Menschen zum Positiven verändern. Wir können dabei an große Erfindungen wie das Rad, das Penicillin oder auch so etwas auf den ersten Blick Schlichtes wie den Reißverschluss denken. Aber das sind jetzt nur die sehr greifbaren Verbesserungen. Innovationen können auch neue Ideen, neue Gedanken sein, die die Welt verändern. Welchen Stellenwert haben Innovationen in der Finanzbranche? Innovation wird in dieser Branche häufig nur als Synonym für neue Produkte verwendet, aber das greift viel zu kurz. Innovationen entstehen, wenn Menschen mit Neugierde und Begeisterung ihren Aufgaben nachgehen, wenn sie ihr Tun und ihre Arbeitsprozesse permanent hinterfragen, und zwar um Mehrwert zu schaffen. Das Ergebnis können neue Produkte sein, aber eben auch neue Prozesse oder eine neue Herangehensweise an alte Probleme. Innovation ist für uns vor allem dann ein Erfolg, wenn sie Wert für unsere Kunden schafft. Was die Finanzbranche angeht: Wir haben in den vergangenen 200 Jahren viele dramatische Veränderungen gesehen. Und in den kommenden zehn Jahren stehen uns noch dramatische Veränderungen bevor. Woran denken Sie dabei? Erstens: Die Bank als Gebäude aus Backsteinen und Zement ist nicht mehr wichtig. Viele Kunden erzählen mir 6 Foto: Deutsche Bank

5 GESPRÄCH / MICHELE FAISSOLA schon heute, dass sie seit Jahren keine Bank betreten haben. Die Interaktion wird künftig also noch mehr auf elektronischen Kommunikationswegen stattfinden. Das wird Auswirkungen auf die Organisation haben. Zweitens: Das Wissen der Kunden nimmt zu, die Art, wie sich Kunden über Kapitalmärkte und Dienstleistungen informieren, verändert sich. Auch das hat Folgen für die Aufstellung der Bank. Wenn wir den Anspruch haben, dass das Kundeninteresse für uns an erster Stelle steht, müssen wir diesen Weg nicht nur mitgehen, sondern müssen ihn mitgestalten. Wir müssen und wollen auch mehr sein als der reine Vermittler von Geldanlageprodukten: Wir sind der vertrauenswürdige Partner in allen finanziellen Angelegenheiten. Drittens: Unser Geschäft wird noch globaler, die Unterschiede zwischen Kunden in den USA, in Asien oder in Deutschland werden schwinden. Wenn eine globalisierte Kundschaft entsteht, die Erwartungen und Überzeugungen teilt, wird Ihre Aufgabe dadurch leichter? Ja und nein. Die Globalisierung fängt heute schon im Kindesalter an. Die Kinder unserer Kunden wachsen selten dort auf, wo sie geboren wurden. Sie lernen früh, sich in unterschiedlichen Kulturen zu bewegen. Ihr Wertesystem, ihr Verständnis von der Welt und die Akzeptanz von Technologien werden sich durch die Erziehung in internationalen Schulen und Universitäten angleichen. Aber gewisse kulturelle Eigenheiten werden immer bleiben. Lernen Sie Kunden oft persönlich kennen? Ich nutze jede Möglichkeit, um mit unseren Kunden ins Gespräch zu kommen. Wir können unsere Aufgaben nur dann gut machen, wenn wir genau wissen, was der Kunde will. Um mit meinen Kollegen und Mitarbeitern unsere Dienstleistung permanent zu verbessern, brauche ich ungefilterte Informationen direkt von unseren Kunden, und darauf lege ich großen Wert. Welche Bedeutung haben Innovationen für Ihre Kunden? Wir haben vor zwei Jahren das Deutsche Asset & Wealth Management mit dem Versprechen gegründet, einen Premiumservice für unsere Kunden weltweit anzubieten. Wir haben die Farbe Platin bewusst gewählt, weil sie für einen hohen Anspruch steht, den wir jeden Tag von Neuem für unsere Kunden erfüllen müssen. Das bedeutet natürlich, dass wir kontinuierlich in unsere Technologie und unsere Mitarbeiter investieren, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Dabei spielen Innovationen eine entscheidende Rolle. Wir hinterfragen uns, unsere Prozesse, unsere Arbeit permanent immer vor dem Hintergrund: Wie können wir besser werden? Welche Innovationen helfen uns und vor allem den Kunden weiter? Wir werden also dort innovativ sein, wo es dem Kunden nützt, wo die Innovation Mehrwert schafft. Das bedeutet nicht Produkt innovation um jeden Preis, das bedeutet kontinuierliche Verbesserung und Innovation auf allen Ebenen für das bestmögliche Ergebnis. Geht es um mehr Sicherheit und weniger Risiko? Heute ist es kaum noch möglich, Risiken komplett auszuschalten, so etwas wie den risikolosen Zins gibt es nicht mehr. Wer sein Geld nicht verlieren will, muss ins Risiko gehen aber eben mit Augenmaß. Wir als Asset Manager sind deshalb in erster Linie Risikomanager. Wir sind mit dem Kunden auf einem gemeinsamen Weg: Wir managen sein Geld, managen seine Sicherheit, managen sein Risiko. Dabei hängt übrigens die Bereitschaft eines individuellen Klienten, Risiken einzugehen, von vielen Faktoren ab: Alter oder kulturelle Prägung spielen zum Beispiel eine Rolle. Auch die Frage danach, ob es Vermögen der ersten Generation ist oder ob es Geld ist, das schon lange in der Familie ist, spielt eine Rolle. Jüngere Klienten sind oft eher bereit, für höhere Renditen auch mal ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen weil sie wissen, dass sie noch genug Zeit haben, eventuelle Einbußen wieder auszugleichen. Kunden in Lateinamerika oder Asien schauen mehr auf die Rendite und nehmen einen Ausrutscher auch mal gelassener hin. Bei altem Geld spielen Erhalt und Nachfolgeregelungen eine stärkere Rolle. Können Innovationsprozesse in der Wirtschaft durch Finanzierung innovativer Unternehmen gesteuert werden? Wir sind ein Treuhänder, uns sind fast eine Billion Euro anvertraut. Dieses Geld legen wir verantwortlich an. Was entscheidend dabei ist: Wir als Asset Manager investieren in die Zukunft und nicht in die Vergangenheit. Deshalb erhalten zukunftsträchtige und innovative Unternehmen von uns natürlich Geld. Denn wir sind nicht nur bereit für die Zukunft, wir wollen sie aktiv mitgestalten. Was man in diesem Zusammenhang nicht vergessen darf: Als Finanzintermediär haben wir auch eine gesellschaftliche Aufgabe, nämlich das Geld dort zu investieren, wo es Nutzen für die Gesellschaft hat und wo Nutzen ist, ist langfristig auch Rendite. ZUR PERSON MICHELE FAISSOLA Der 45-Jährige hat in Mailand studiert und arbeitet seit 1995 für die Deutsche Bank in London. Ab 2003 hat er als Chef der Abteilung Global Rates dazu beigetragen, die Deutsche Bank als eine der führenden globalen Investmentbanken zu positionieren. Seit Juni 2012 ist er Leiter Deutsche Asset & Wealth Management und Mitglied des Group Executive Committee der Deutschen Bank. Michele Faissola ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. 7

6 W E RT E / N IM TAL DER KREATIVEN 12 L ÄNDERREPORT / USA Silicon Valley eine Reise ins Mekka der Start-ups, auf der Suche nach den Ideen von morgen. WERTE sprach mit Experten und jungen Unternehmern über das Wachstumswunder Amerika. TEXT KARSTEN LEMM FOTOS ARMIN SMAILOVIC DOLORES PARK mit Ausblick auf San Francisco. Junge Kreative aus der ganzen Welt suchen ihr Glück hier an der Westküste der USA. 13

7 W E RT E / N IM TAL DER KREATIVEN 12 L ÄNDERREPORT / USA Silicon Valley eine Reise ins Mekka der Start-ups, auf der Suche nach den Ideen von morgen. WERTE sprach mit Experten und jungen Unternehmern über das Wachstumswunder Amerika. TEXT KARSTEN LEMM FOTOS ARMIN SMAILOVIC DOLORES PARK mit Ausblick auf San Francisco. Junge Kreative aus der ganzen Welt suchen ihr Glück hier an der Westküste der USA. 13

8 14 DUNCAN LOGAN hat in San Francisco eine Wohngemeinschaft für Start-ups eingerichtet.

9 KREATIVZONE. Neben Computer und schneller Datenleitung brauchen die Gründer viel Raum zur Entspannung und Entfaltung. 15

10 WERTE / N MICHAEL PERRY und seine Frau Alex feiern in einer Bar den ersten Geschäftserfolg ihres Start-ups. H Heute ist ein guter Tag. Die Telefonkonferenz vorhin mit der internationalen Hotelkette hätte gar nicht besser laufen können. Die Manager waren begeistert von der neuen»kit«- Version, mit etwas Glück werden sie unterschreiben. Michael Perry lehnt sich zurück und bestellt ein Bier. Das kommt nicht oft vor. Freitagabende verbringt er meist vor dem Rechner im Büro. Heute hat er sich Zeit genommen, um in dieser Bar auf den Geburtstag eines Freundes anzustoßen. Gleich wird seine Frau vorbeischauen, so können sie ein wenig freie Zeit miteinander verbringen. Der pure Luxus. Eigentlich hätte Perry, 28, sich längst zurücklehnen, das kalifornische Leben genießen können. Aufgewachsen in Oakland, gegenüber der Hightech-Pilgerstätte San Francisco, erwies er sich nach der Schule als begabter Autoverkäufer. Statt zur Uni zu gehen, fand Perry fleißig neue Fans für Audi. Schnell bot sich ihm ein Leben, nach dem sich andere sehnen. Trotzdem war Perry unglücklich.»ich kam mir vor wie ein Roboter. Ein Tag wie der andere, keine Herausforderungen, keine Erfüllung.«Dann lieber leiden im Dienste der Zukunft. Mit seinem Start-up Kit CRM will Perry die Beziehungen zwischen Firmen und Kunden verbessern. Mehr als das von Grund auf neu erfinden, revolutionieren geradezu.»die größte Unbekannte in der Werbung ist Irrelevanz«, erklärt er.»das eliminieren wir.«seine Software analysiert die»gefällt mir«- Klicks von Facebook-Nutzern, schaut sich an, wer besonders aktiv mit welchen Marken Verbindung hält, und errechnet daraus Werbestrategien für Unternehmen. Gerade hat er den ersten Investor gefunden.»wir heben ab«, strahlt Perry.»Die Frage ist jetzt nur noch: Wie viel von der Welt können wir erobern?«kleiner geht es nicht, darf es nicht gehen. Sonst müsste er gar nicht erst anfangen. Zu viele andere ringsherum träumen denselben Traum: San Francisco und das Silicon Valley erleben einen neuen Boom, so überschäumend, so betörend wie seit langem nicht mehr. Smartphones und Mobilsoftware, soziale Medien und die Datenwolken aus der»cloud«füttern die Innovationsmaschine mit immer neuen Ideen, Start-ups und Erfolgsgeschichten. Facebook, Pinterest, Snap chat, Twitter ein Jungstar nach dem anderen erobert in Rekordgeschwindigkeit die Welt, lässt etablierte Konkurrenten alt aussehen, gibt Investoren Hoffnung, mit ein paar hunderttausend Dollar, früh und richtig investiert, das große Los zu ziehen. Mehr als zwölf Milliarden Dollar pumpten Risikokapitalgeber im vorigen Jahr ins Silicon Valley und finanzierten damit gut 1200 Deals, allein der Twitter-Börsengang hat über tausend neue Millionäre geschaffen. Rekorde, Rekorde. Man muss bis ans Ende des vorigen Jahrhunderts zurückgehen, zum ersten Internet-Goldrausch, um höhere Zahlen zu finden.»doch im Augenblick ist dieser Boom noch weit schwächer«, sagt Duncan Logan mit Blick auf die ungestümen Dotcom- Jahre, in denen bis zu 33 Milliarden im Jahr ins Silicon Valley flossen und, ganz wichtig, dieser Aufschwung stehe auf solidem Boden.»Im ersten Internet-Boom wetteten die Investoren vor allem auf Ideen«, sagt Logan,»diesmal setzen sie auf Dinge, die schon gezeigt haben, dass sie funktionieren.«logan ist Gründer von Rocketspace, einem sogenannten Accelerator. Es gibt viele von ihnen, auch sie haben Konjunktur. Sie funktionieren wie eine große WG: Mehr als 150 Start-ups teilen sich bei Rocketspace Ressourcen, die sie sich sonst nicht leisten könnten von der 1A-Lage im Zentrum über Farblaserdrucker und Espressomaschinen bis zur ultraschnellen Datenleitung, die jeden WG-Bewohner mit Gigabit- Geschwindigkeit ins WWW aufbrechen lässt. 800 Dollar kostet das Paket im Monat, pro Kopf und Schreibtisch. Wichtiger aber als Kaffee, Müsliriegel und die Standleitung ins Datennetz sind die persönlichen Verbindungen hier. Nur ein paar Schritte von Michael Perry entfernt sitzen die Gründer von»first Job«, die es Uni-Absolventen leichter machen wollen, direkt nach dem Abschluss ihren Traumjob zu finden. Weiter hinten werkeln junge Dänen an ihrem»crowdcurity«-konzept, das Webseiten sicherer machen soll, indem Firmen Hacker anheuern, Lücken in ihrem System zu finden. Und so unterschiedlich die Ideen der Jungunternehmer sein mögen, die sich unter diesem Dach versammeln sie alle machen Erfahrungen, die sie austauschen, geben sich Tipps fürs»fundraising«, helfen sich auf dem Weg zu dem einen Ziel, das sie alle eint: Erfolg haben in einer Welt, die bisher noch nichts von ihnen weiß. Tracey Grose sieht darin eine typische Stärke des Silicon Valley diese Bereitschaft, Wissen zu teilen und zu kooperieren, selbst wenn man in mancher Hinsicht im Wettbewerb stehen mag.»im Silicon Valley herrscht eine grundsätzliche 16

11 ESSAY / RUBRIK XXX CHRISTIAN HANSEN will mit»crowdcurity«und mit Hilfe von Hackern Webseiten von Unternehmen sicherer machen.»im ersten Internet- Boom wurde auf Ideen gewettet. Jetzt setzen die Investoren auf Dinge, die funktionieren.«duncan LOGAN, ROCKETSPACE-GRÜNDER 17

12 WERTE / N »Der Wille zur Zusammenarbeit ist hier größer als an jedem anderen Ort der USA.«TRACEY GROSE, ÖKONOMIN AUSBLICK. Wenn die Ökonomin Tracey Grose aus dem Bürofenster schaut, blickt sie auf eine einzigartige Wirtschaft, die ständig im Wandel ist. 18

13 LÄNDERREPORT / USA Atmosphäre der Offenheit«, erklärt die Vizepräsidentin des Bay Area Council Economic Institute.»Der Wille zur Zusammenarbeit ist weit größer als an anderen Orten.«Eine Reihe von Faktoren komme zusammen: gemeinsame Begeisterung für das Neue, relative Freiheit von historischen Normen im jungen Kalifornien, ein dichtes Geflecht aus Firmen, die alle von Innovationen leben. Vor allem aber eine beispiellose Vielfalt aus Menschen, Ideen und Kulturen, die das Tal einzigartig machen:»diese Vielfalt bereitet den Boden für das Innovative, das nie Dagewesene, den ständigen, schnellen Wandel.«Andere möchten auch so sein. Immer wieder wird Grose, die lange in Deutschland gelebt hat, von Vertretern anderer Regionen gefragt: Wie schaffen wir es, auch so wie das Silicon Valley zu werden? Doch Grose ist skeptisch:»das Silicon Valley ist auf natürliche Art in seine Rolle hineingewachsen«, erklärt die 44-Jährige. Die Innovationsmaschine hatte jahrzehntelang Zeit, sich zu perfektionieren. Da sind die Elite-Unis Stanford und Berkeley. Die Geldgeber, die sich darauf spezialisiert haben, Innovationen im Embryostadium zu erkennen, um später Milliarden zu verdienen. Die Anwälte, Programmierer und Vorstandschefs, die bereit sind, für den Bruchteil ihres Normaltarifs zu arbeiten, wenn sie im Gegenzug Firmenanteile bekommen, die mit Glück übermorgen Gold wert sein könnten. All das lebt obendrein vor allem von einem kulturellen Element, das sich anderswo nicht einfach aus der Luft zaubern lässt.»ein ganz wichtiger Faktor«, sagt Grose,»ist die Bereitschaft, Risiken einzugehen. Diese Bereitschaft gibt es nicht in gleichem Maße im Rest der USA und ganz sicher nicht in Europa.«Risiken gehen alle ein, die sich hier am Innovationswettlauf beteiligen: Uni-Absolventen, die lieber auf eigene Faust ihr Glück versuchen, statt sichere Karrierepfade einzuschlagen. Professoren, die ihren Einserkandidaten persönlich Anschubfinanzierung geben, sei es als»angel«-investoren mit dem Scheckbuch oder als Berater. Risikokapitalgeber, die Millionen investieren, ohne mehr gesehen zu haben als eine überzeugende Präsentation oder einen Prototyp. Und nicht zuletzt Armeen von hochqualifizierten Mitarbeitern, die bereit sind, ihren sicheren Job zu verlassen, um sich in das Start-up-Abenteuer zu stürzen.»der große Unterschied zwischen dem Silicon Valley und dem Rest der Welt«, sagt Vineet Jain, ist:»scheitern wird hier nicht als ruinöser Makel gesehen.«jain, gebürtiger Inder, kam 1993 nach Kalifornien. Im Dotcom-Boom gründete der gelernte Programmierer mit Freunden eine Firma, die Business-Software entwickelte, aber nie recht flügge wurde musste das Start-up verkauft werden. Noch neun Jahre später merkt man ihm MADE IN Silicon Valley Google / 1998 Suchmaschine und Mediengigant; Umsatz: 59,7 Mrd. Dollar. Apple / 1976 Erfi nder des ipod, ipad und iphone; Umsatz: 170,9 Mrd. Dollar. ORACLE / 1977 Entwickelt Unternehmenssoftware; Umsatz: 37,1 Mrd. Dollar. Intel / Prozent Marktanteil bei Mikroprozessoren; Umsatz: 52,7 Mrd. Dollar. ERFOLG IM ZWEITEN ANLAUF. Vineet Jain, Mitgründer und CEO des Cloud-Software-Anbieters Egnyte. an, dass die Erfahrung geschmerzt hat. Er spricht vom Versagen, von Demut. Aber auch vom unbedingten Willen, nicht aufzugeben, es trotzdem zu schaffen wenn nicht im ersten Anlauf, dann eben im zweiten. Jain sitzt in seinem Büro in Mountain View, nicht weit von Google und Facebook entfernt. Die Wände sind frisch gestrichen, zusammengefaltete Umzugskartons, gleich neben dem Mountain Bike in der Ecke, führen vor Augen, dass seine Firma Egnyte gerade erst eingezogen ist. Das alte Büro wurde zu klein, 275 Mitarbeiter sind sie jetzt, Egnyte wächst und wächst. Egnyte ist ein Erfolg.»Hätte ich anderswo wieder Kapital finden können, so wie hier?«, fragt Vineet Jain.»Vergessen Sie's! Das Silicon Valley ist einzigartig darin, Scheitern hinzunehmen. Es wird nicht belohnt, aber es wird toleriert. Das gibt es nirgends sonst, auch nicht anderswo in den USA.«Gewiss, es hilft, im Trend zu liegen: Als Jain und seine Mitgründer sich 2008 überlegten, eine neue Art von Online-Speicher für Unternehmen anzubieten, entwickelte sich»die Cloud«gerade zum geflügelten Wort. Je stärker Daten dienste in den Mittelpunkt der Investoren rückten, umso günstiger wurden die Finanzierungsaussichten für Egnyte.»Venture-Kapitalgeber sind schlaue Geldverwalter«, sagt Jain,»aber sie laufen auch im Rudel und orientieren sich am Zeitgeist.«Was der eine hat, darf der andere nicht verpassen.»als Cloud-Firma sind wir im Moment der Darling«, sagt Jain.»Jeder will mit uns reden.«bei der jüngsten Finanzierungsrunde sammelte er 29,5 Millionen Dollar ein fünf Millionen mehr als geplant. Nur wer schon berühmt ist, muss sich um die Finanzen keine Sorgen machen.»das Geldfinden war das Einfachste von allem«, sagt Sebastian Thrun und lacht unbeschwert.»das hat sich immer so ergeben.«thrun ist in Technikkreisen ein Fotos: picture alliance / Rossetti/Emme; Apple; Oracle Corporation; Intel GmbH 19

14 FORMELN FÜR DIE ZUKUNFT Frisch eingezogen und mit viel Raum zum Wachsen das Egnyte-Büro im Silicon Valley. HACKERTREFF NOISEBRIDGE Elektronik-Pionier Stanley Lunetta führt Gründern einen seiner frühen Synthesizer vor. 20

15 LÄNDERREPORT / USA Star. Der gebürtige Solinger kam 2003 als Roboterforscher nach Stanford und machte sich schnell als Vater des selbstfahrenden VW Stanley einen Namen. Er freundete sich mit den Google-Gründern an, half beim Aufbau von Street View und gründete das hausinterne Forschungslabor Google X, das jüngst mit der futuristischen Internet-Brille Google Glass die Welt verblüffte. Doch bei alldem gehört Thruns Aufmerksamkeit längst der nächsten Revolution: Er hat sich vorgenommen, mit seiner Firma Udacity dabei zu helfen, das Lernen für das 21. Jahrhundert neu zu erfinden.»vieles von dem, was in einem Unterrichtsraum passiert, kann sehr leicht digitalisiert werden«, sagt Thrun probierte er das zum ersten Mal selbst aus. Damals noch Stanford- Professor, bot er einen seiner Kurse auch im Internet an, samt Video-Übertragungen, Übungsaufgaben und Abschlusstest. Am Ende schauten von 200 Studenten nur noch 30 persönlich vorbei.»die anderen sagten: Wir sehen dich lieber im Internet. «Etliche mehr folgten ihm online, und die 412 besten Absolventen waren allesamt nicht in Stanford eingeschrieben, sondern kamen aus den Weiten des WWW. Thrun genügte dieses Experiment, um etwas vollkommen Neues zu wagen: Er gab seine Lebensstelle an der Elite-Universität auf, um sich als Unternehmer zu versuchen. Mehr als 20 Millionen Dollar gaben ihm Investoren bisher dafür, und nicht alles lief wie geplant. Kurse, die anfangs Zehntausende anlockten, waren am Ende weitgehend verwaist. Traditionelle Universitäten, die zunächst Kooperationsbereitschaft signalisierten, zierten sich plötzlich. Thrun lernte, lenkte um, tat alles, um nicht die Schlagzeilen zu bestätigen, die Udacity bereits zum kolossalen Flop erklärten.»man wird immer neu gezwungen, alles zu hinterfragen und zwar jeden Tag.«So wandelte sich, Schritt für Schritt, der Schwerpunkt von Ausbildung zu Fortbildung, wie sie große Unternehmen wünschen. Rund zwei Dutzend Firmen zahlen nun dafür, dass Udacity Online-Kurse anbietet, die ihre Bedürfnisse widerspiegeln: Web- Entwicklung mit Google, Grafikchip-Programmierung für Nvidia, Software-Design à la Facebook. Zwei kleine Fernsehstudios hat Udacity eingerichtet, und die Zentrale in einem unscheinbaren Bürokomplex in Mountain View bietet alles, was moderne Silicon-Valley-Arbeiter erwarten: kostenlose Verpflegung, Sitzecken, offene Arbeitsräume, Kicker-Tische, einen Wandhalter für Mountainbikes.»Andy!«, ruft Thrun einem Kollegen zu,»tischfußball?«spaß muss sein. Nur wer Mitarbeitern ein gutes Umfeld bietet, hat eine Chance, beim Wettkampf um die Besten mitzuhalten. Ein üppiges Gehalt versteht sich von allein. Schon das mittlere Einkommen liegt hier mit gut Dollar im Jahr über dem US-Durchschnitt. Fotos: Ebay Inc.; Hewlett-Packard Development Company, L.P.; Cisco Systems Inc.; Facebook ebay / 1995 Internet-Auktionshaus Nr. 1 weltweit; Umsatz: 16,1 Mrd. Dollar. Hewlett-Packard / 1939 Erster Technologiekonzern im Silicon Valley. Umsatz weltweit: 112,3 Mrd. Dollar. CISCO / 1984 Stellt die Infrastruktur des Internets. Umsatz: 48,6 Mrd. Dollar. Facebook / 2004 Weltgrößtes soziales Netzwerk; Mitglieder: 1,28 Mrd. Menschen. LERNERFOLG IM INTERNET. Der Deutsche Sebastian Thrun und Mitarbeiterin Sarah Spikes im TV-Studio seines Start-ups Udacity.»Man konkurriert hier als Arbeitgeber sehr stark«, sagt Katharina Rock, Senior Vice President Mobile Applications bei SAP. Die deutsche Softwareschmiede müht sich, dem Image der loka len Größen die Reize der weiten Welt entgegenzusetzen.»geeks wollen an internationalen Produkten arbeiten«, sagt Rock. Sie hat ein Faltblatt dabei, in dem SAP als einer der Top-Arbeitgeber ausgewiesen wird. Das Unternehmen hat sein Labor im Silicon Valley deutlich ausgebaut und mit dazu beigetragen, dass allein 2013 etwa neue Jobs entstanden sind. Am anderen Ende der Stadt sitzt Michael Perry am Laptop und arbeitet ebenfalls daran, die Welt zu verändern. Nie wieder sollen Firmen dank seiner Vermarktungssoftware auch nur einen Cent an ineffektive Werbung verschwenden. Schon wenn er nur einige tausend Kleinunternehmer findet, die bereit sind,»kit«auszuprobieren,»haben wir ein Millionengeschäft«. Aber auch die Großen zeigen ja nun Interesse, endlich Perry hat jahrelang auf diesen Moment hingearbeitet, musste mehr als einmal den Schwiegervater bitten, die Stromrechnung zu zahlen. Doch er kann nicht anders, das Unternehmertum liegt ihm im Blut.»Wenn ich geregelt von neun bis fünf arbei ten sollte, wäre das eine Qual für mich.«dabei schaut er aus dem Fenster, auf das Hochhaus gegenüber. Da sitzen sie an ihren Schreibtischen, die Arbeitsbienen in ihren Büros, die ein Gefühl von Sicherheit haben mögen, aber kein Leben, das er lebenswert findet.»ich garantiere Ihnen, die meisten hassen ihren Job«, sagt Perry.»Ich aber bin frei! Ich wache jeden Morgen auf und denke: Wieder ein Tag, an dem ich ein Stück besser werden kann.«21

16 W E RT E / N REPORT / ARCH I T EK T UR ZUKUNFT DES BAUENS TEXT IVO GOETZ GUTES KLIMA entsteht durch die Fassade des ParkroyalHotels in Singapur. Blumen und Bäume, Wasserfälle und Bäche auf Balkonen und Terrassen sorgen für frische Luft im Gebäude

17 W E RT E / N REPORT / ARCH I T EK T UR ZUKUNFT DES BAUENS TEXT IVO GOETZ GUTES KLIMA entsteht durch die Fassade des ParkroyalHotels in Singapur. Blumen und Bäume, Wasserfälle und Bäche auf Balkonen und Terrassen sorgen für frische Luft im Gebäude

18 PUBLIC FARM in New York nutzt freie Dachfl ächen für den Anbau von Obst und Gemüse mitten in der Stadt. FLIESSENDE FORMEN aus Holz machen moderne Computerprogramme möglich, wie hier im Hochhaus»1 Main Street«in Cambridge, Massachusetts. DAS MINI-HAUS»m-ch«soll Studenten auf 2,6 x 2,6 Meter Fläche alles bieten, was man zum Leben braucht Bett, Bad, Küche, Essplatz. Innovative Baustoffe und neue Technologien machen die Zukunft des Bauens vielfältig und flexibel. Sie nutzen Energie effizienter, schonen Klima und Umwelt und helfen den Menschen, gesünder zu leben. Sie vernetzen die Welt und lösen damit Probleme der Zivilisation. Es hat schon immer lange gedauert, bis die Zukunft des Bauens umgesetzt wurde erfand der Franzose Joseph Monier beispielsweise den Stahlbeton, um Blumen kübel stabiler zu machen. Bis zur Errichtung eines der ersten Stahl betonbauten in Deutschland, der König lichen Anatomie in München, vergingen dann aber noch einmal mehr als 40 Jahre.»Die ganze Architekturgeschichte ist eine einzige Ansammlung von Erfindungen und Innovationen dieser Art«, sagt der renommierte Architekt Frank Barkow.»Wo wären wir heute, wenn nicht jemand einfach mal versucht hätte, Bewehrung in Beton einzulegen, ein Stahlskelett besonders filigran auszubilden oder einen Raum mit einer dünnen Schale zu überspannen?«genau an so einem Punkt der Bau-Evolution sehen sich Architekten und Planer heute wieder. Doch anders als bisher, geht es jetzt noch mehr um eine vernünftige Einbindung der Architektur in ein komplexes System. Stadtentwicklungs- und Mobilitätskon zepte sind zu berücksichtigen, neue soziologische Erkenntnisse von Anfang an zu bedenken sowie Klima- und Umwelteinflüsse einzukalkulieren und bei aller Innovationsfreude sollte nie vergessen werden, dass sich die Menschen in dieser neuen Welt auch noch wohl fühlen müssen. Der Klimawandel zwingt zum Umdenken Dass es höchste Zeit ist, in der Architektur nachhaltig zu planen, ist spätestens seit Anfang April 2014 allen Beteiligten bewusst. Denn da erschien die neueste Studie des Weltkli- 30

19 MINIMALES WOHNEN AM SEE. 2by4-architects verbinden Haus und Natur. Bad und Bett klappen bei Bedarf aus der Wand. LEICHT UND STABIL ist der von Barkow- Leibinger verwendete Infraleichtbeton ILB, der eine zusätzliche Isolierung überfl üssig macht. Wände aus Infraleichtbeton werden wie herkömmlicher Beton gegossen, dann zusammengesteckt. marats der Vereinten Nationen (IPCC). Die Erkenntnisse, die sich daraus für das Leben gewinnen lassen, sind alarmierend: Das Fortschreiten des Klimawandels könne nur verlangsamt werden, wenn beim Planen und Bauen von Städten und Häusern radikale Veränderungen in Gang gesetzt würden. Die Häuser auf der Welt seien das Umweltproblem Nummer eins. Bis zu 40 Prozent der Treibhausgasemissionen würden in den Industrie ländern durch Gebäude und Gebäudetechnik verursacht. Erst dann kämen Emissionen, die durch Verkehr in die Atmosphäre gelangen.»häuser mit dicken Dämmplatten zu bekleben, die aus Erdölprodukten hergestellt wurden, reicht da einfach nicht mehr aus«, sagt Professor Klaus Sedlbauer vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP.»Man muss von Anfang an nachhaltig bauen statt Häuser nachträglich zu verpacken«, sagt auch der Architekt Christoph Mäckler, der an der Technischen Universität Dortmund Städtebau lehrt. Für Altbauten gibt es hingegen innovative Lehm- und Naturfaserplatten, Dämmstoffe aus Holzschaum oder ein aus der Raumfahrt abgeleitetes unbrennbares Aerogel, das als dünne, luftgefüllte Platte auf Altbaufassaden geklebt werden kann. Herausforderung Großstadt In naher Zukunft leben immer mehr Menschen in Megastädten werden es fast drei Viertel der Weltbevölkerung sein. Die Gebäude der Zukunft werden daher optimal an den begrenzten Raum in der verdichteten Stadt angepasst sein müssen, zugleich sollten sie flexibel in der Nutzung bleiben auch über mehrere Generationen hinweg. 40 % der Treibhausgasemissionen werden durch Gebäude verursacht. Da es immer mehr Single- und Seniorenhaushalte gibt, entsteht auch in Deutschland eine zunehmende Nachfrage nach Konzepten für minimales Wohnen. Gleichzeitig steht immer weniger Platz für großvolumiges, herkömmliches Bauen zur Verfügung. Nicht nur in den japanischen Ballungsräumen, wo sich Minihäuser seit Jahren in jede kleine Bau lücke quetschen, sondern auch bei uns gibt es mittlerweile ernst zu nehmende Konzepte. Der Italiener Renzo Piano ist einer der berühmtesten Ar chitekten der Welt. Er hat das New York Times Building, Kreuzfahrtschiffe und Kirchen entworfen. Und er ist der gefeierte Architekt von»the Shard«in London, dem mit 310 Metern zweithöchsten Gebäude Westeuropas. Doch auch Renzo Piano sieht die Zukunft des Bauens mittlerweile in kleinen, einfachen und mobilen Konzepten.»Man braucht jeden Tag ein bisschen Zeit für sich allein«, sagt er.»die Welt ist voll von Informationen und Lärm, davon muss man abschalten, die Stille suchen, in sich hineinhören, meditieren.«seine Lösung ist ein Minihaus, das maximal Euro kostet, nur 3,2 Meter hoch ist und 1,2 Tonnen wiegt. Es lässt sich überall aufstellen, nur Regenrinne und Rollläden müssen noch angeschraubt werden. Auf einer Ebene befinden sich hier Wohnzimmer, Küche und Bad, mit Platz für ein Ausziehbett und einen Tisch. Genügend Raum für ein bedürfnisloses Leben, wie es einst Diogenes im Fass geführt hatte weshalb Renzo Piano sein Minihaus auch nach dem Philosophen benannt hat.»diogenes versorgt einen mit dem, was man wirklich benötigt, und mit nichts sonst«, sagt er und meint unter anderem Photovoltaik-Zellen und Solar paneele für die Gewinnung von Strom. Fotos: Patrick Bingham-Hall; Elizabeth Efelicella; decoi Architects; Prof. Richard Horden; 2by4-architects; Barkow Leibinger 31

20 HÜLLE FÜR DIE NATUR. Beim»Eden Project«in Cornwall, England, erstreckt sich ein Membrandach über 50 Hektar Regenwald. Alle Herausforderungen haben gemein, dass Architekten und Ingenieure in kurzer Zeit Wohnraum bereitstellen müssen. Platzmangel, hohe Grundstückspreise und steigende Energiekosten erfordern ein ständiges Neuerfinden innova tiver Bautechniken. Die Materialien der Zukunft müssen zudem recycelbar, energiesparend und schon bei der Herstellung möglichst klimaneutral sein. Hanf, Jute und Glas machen Beton leicht Auf der Internationalen Bauausstellung in Hamburg präsentierte das Berliner Architekturbüro Barkow-Leibinger ei nen besonders leichten Infraleichtbeton (ILB). Darin ist recycel tes Glas enthalten, das Bauteile leicht, aber auch stabil macht.»grundsätzlich ist es nachhaltiger und ästhetisch weniger fragwürdig, wenn die tragende Struktur ihre Wärmedämmung schon mitbringt und diese nicht nachträglich aufgeklebt wird«, erklärt Frank Barkow die Idee.»Diese monolithische Bauweise hat den Vorteil, dass alle bauphysikalischen Eigenschaften der Fassade in einer Schicht vereint sind, das heißt, es bedarf keiner zusätzlicher Materialien mehr. Zudem fallen die Instandhaltungsmaßnahmen, die bei herkömmlichen Fassaden üblich sind, hier viel einfacher aus.«mit Glasfasern, die wir bisher hauptsächlich aus dem Automobil- und Schiffbau kennen, experimentierte auch der englische Stararchitekt Sir Norman Foster, der für sein Projekt»The Walbrook«in London eine Fassade aus geschwungenen, leichten Glasfaserelementen gestaltete. Professor Manfred Curbach von der TU Dresden möchte den Stahl im Beton durch Kohlenstofffasern ersetzen. Denn Carbon rostet nicht, ist extrem belastbar und langlebig. Mit Carbonbeton kann man filigraner bauen, da man Verstärkungen nicht so dick einpacken muss wie bisher den Bewehrungsstahl. THE WALBROOK in London mit Fassadenelementen aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Am Fraunhofer-Institut für Bauforschung in Stuttgart untersucht man hingegen bereits die Möglichkeit, Beton mit Naturfasern wie Hanf, Flachs und Jute zu verstärken. Vorteile wären die natürliche Verfügbarkeit und die einfache Möglichkeit des Recyclings. Naturfasern können nicht nur Beton verstärken, sondern auch Kunststoffe, aus denen dann Bauelemente hergestellt werden. Das ist günstig und umweltverträglich. Am Institut für Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen (ITKE) wurde ein Biokunststoff entwickelt, der zu unbrennbaren Fassadenteilen geformt werden kann. Das BIQ in Hamburg ist ein Gebäude, das in einer zweiten Haut aus Bioalgen steckt. Die Algen wachsen in transparenten Fassadenelementen heran, werden regelmäßig abgesaugt und in einer Biogasanlage in Energie umgewandelt, die dann zur Wassererwärmung des Hauses beiträgt das BIQ ist sozusagen sein eigener Bioreaktor. Noch einen Schritt weiter geht der Italiener Stefano Boeri. Er baut zurzeit in Mailand zwei Wohntürme, die vollständig bewaldet und bewachsen sind. Die Bepflanzung bindet CO 2 aus der Luft und erzeugt ein angenehmes Mikroklima um die Türme herum, Geräusche werden gedämpft, Staubpartikel aus der Luft gefiltert. Fassaden richten sich nach der Sonne Möchte man zwischen sich und der Umwelt nur eine dünne Schicht haben, die gerade mal vor Wind und Wetter schützt, bietet sich eine Membrankonstruktion an. Das aktuell größte 32

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

STEPHEN EMMOTT ZEHN MILLIARDEN. Aus dem Englischen von Anke Caroline Burger. Suhrkamp

STEPHEN EMMOTT ZEHN MILLIARDEN. Aus dem Englischen von Anke Caroline Burger. Suhrkamp Für die Herstellung eines Burgers braucht man 3000 Liter Wasser. Wir produzieren in zwölf Monaten mehr Ruß als im gesamten Mittelalter und fliegen allein in diesem Jahr sechs Billionen Kilometer. Unsere

Mehr

- NEWS - Facebook- Investor der ersten Stunde wird über Nacht zum Milliardär!

- NEWS - Facebook- Investor der ersten Stunde wird über Nacht zum Milliardär! - NEWS - Facebook- Investor der ersten Stunde wird über Nacht zum Milliardär! Crowdfunding Wie du in das Facebook von morgen investieren kannst! Die Tricks der Profis! Beispiel 1: Aus der Hall of Fame

Mehr

Besser bauen, besser leben

Besser bauen, besser leben Häuser mit Gütesiegel Besser bauen, besser leben Eine gute Gebäudehülle und effiziente Technik sorgen für Wohlsein im MINERGIE -Haus. Wohnhäuser, Schulen, Hotels, Büro- und Industriegebäude MINERGIE setzt

Mehr

Auch bei Facebook und Twitter finden Sie aktuelle Informationen über die HAW Hamburg:

Auch bei Facebook und Twitter finden Sie aktuelle Informationen über die HAW Hamburg: PRESSESPIEGEL 19. April bis 21. August 2012 Auch bei Facebook und Twitter finden Sie aktuelle Informationen über die HAW Hamburg: www.facebook.com/#!/haw.hamburg http://twitter.com/#!/haw_hamburg AKTUELL

Mehr

3-Punkte-Plan zur Rettung unserer Zukunft

3-Punkte-Plan zur Rettung unserer Zukunft 3-Punkte-Plan zur Rettung unserer Zukunft Wir Kinder haben uns überlegt, was wir täten, wenn wir die Mächtigen der Welt, also z.b. die Regierungschefs wären und auf den nächsten Klimagipfeln Entscheidungen

Mehr

Hallo Zukunft. GlobalHome. Die Zukunft kann sich darauf einrichten.

Hallo Zukunft. GlobalHome. Die Zukunft kann sich darauf einrichten. Hallo Zukunft. GlobalHome. Die Zukunft kann sich darauf einrichten. GlobalHome. Hallo Zukunft. das Festlegen Loslassen. Die Welt ändert sich schnell, die Welt ändert sich ständig. Selfness, Silver Society,

Mehr

www.unsichtbarerfeind.de Kinder auf den Spuren des Klimawandels Energiesparen

www.unsichtbarerfeind.de Kinder auf den Spuren des Klimawandels Energiesparen www.unsichtbarerfeind.de Blatt 8 Energiesparen Wenn wir den Klimawandel aufhalten wollen, sollten wir uns alle überlegen, was wir konkret dagegen unternehmen können. Schließlich wirkt sich beim Klima erst

Mehr

Die Public Cloud als Königsweg

Die Public Cloud als Königsweg Die Public Cloud als Königsweg Die Public Cloud als Königsweg 2 Die Public Cloud erscheint auf dem Radarschirm aller CIOs, die künftige Computerstrategien für Ihr Unternehmen planen. Obwohl die Public

Mehr

Video-Thema Begleitmaterialien

Video-Thema Begleitmaterialien WOHNEN IN BÜROHÄUSERN In vielen deutschen Großstädten gibt es nicht genug Wohnungen. In Frankfurt am Main wurde deshalb damit begonnen, leer stehende Bürogebäude in der Bürostadt Niederrad zu Wohnhäusern

Mehr

Wir bauen Fintech-Unternehmen

Wir bauen Fintech-Unternehmen Wir bauen Fintech-Unternehmen Bestehende Unternehmen im Markt für Finanzdienstleistungen tun sich schwer, neue Produkte zum Wohl der Kunden zu entwickeln. Wir werden genau das ändern. Mit einem unabhängigen

Mehr

Smart Cities. Michael Ganser. Senior Vice President Cisco @MichaelGanser. Berlin, 19. Mai 2014

Smart Cities. Michael Ganser. Senior Vice President Cisco @MichaelGanser. Berlin, 19. Mai 2014 Internet of Everything: Smart Cities Michael Ganser Senior Vice President Cisco @MichaelGanser Berlin, 19. Mai 2014 Globales BIP in% 3 Trends verändern die Welt Wirtschaft Umwelt / Energie Gesellschaft

Mehr

Aufbau von Smart Citys, neuer Weg der Urbanisierung Chinas Rede des Botschafters Shi Mingde bei den Asien-Pazifik-Wochen ( Berlin, 06. 06.

Aufbau von Smart Citys, neuer Weg der Urbanisierung Chinas Rede des Botschafters Shi Mingde bei den Asien-Pazifik-Wochen ( Berlin, 06. 06. Aufbau von Smart Citys, neuer Weg der Urbanisierung Chinas Rede des Botschafters Shi Mingde bei den Asien-Pazifik-Wochen ( Berlin, 06. 06. 2013 ) Sehr geehrter Herr Vizekanzler Dr. Rössler, sehr geehrter

Mehr

Autoindustrie: China wird zum weltweit größten Markt für Premiumfahrzeuge

Autoindustrie: China wird zum weltweit größten Markt für Premiumfahrzeuge Medieninformation 4. März 2013 Autoindustrie: China wird zum weltweit größten Markt für Premiumfahrzeuge Bis 2020 USA überholt Wachstum in China verlangsamt sich, bleibt aber mit 12% p.a. auf hohem Niveau

Mehr

Hundertwasser lebt in Wien, Paris, Venedig, Neuseeland und Hamburg.

Hundertwasser lebt in Wien, Paris, Venedig, Neuseeland und Hamburg. - das ist ja ein komischer Name Könnt ihr euch vorstellen, dass es einen Menschen gibt, der SO heißt??? Ja, es gibt tatsächlich einen. Aber könnt ihr vielleicht erraten, was er von Beruf macht? Wer so

Mehr

FinTech Clark, Knip & Co - von High Tech bei FinTech keine Spur

FinTech Clark, Knip & Co - von High Tech bei FinTech keine Spur FinTech Clark, Knip & Co - von High Tech bei FinTech keine Spur Clark, Knip & Co - von High Tech bei FinTech keine Spur Foto: geralt/pixabay Was ist drin in den FinTech-Startups? Startups verkaufen Versicherungs-

Mehr

Globalisierung und Soziale Marktwirtschaft. Rede. Michael Glos, MdB. Bundesminister für Wirtschaft und Technologie

Globalisierung und Soziale Marktwirtschaft. Rede. Michael Glos, MdB. Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Globalisierung und Soziale Marktwirtschaft Rede Michael Glos, MdB Bundesminister für Wirtschaft und Technologie anlässlich der Veranstaltung zum 60. Jahrestag der Währungsreform am 16. Juni 2008 um 10:00

Mehr

Video-Thema Begleitmaterialien

Video-Thema Begleitmaterialien RENTE NEIN DANKE! In Rente gehen mit 67, 65 oder 63 Jahren manche älteren Menschen in Deutschland können sich das nicht vorstellen. Sie fühlen sich fit und gesund und stehen noch mitten im Berufsleben,

Mehr

Klug, klüger, Kopenhagen

Klug, klüger, Kopenhagen Klug, klüger, Kopenhagen Smartest Cities -Ranking - Kopenhagen ist die schlauste Stadt Europas Jetzt ist es raus: Kopenhagen ist die schlauste Stadt Europas. Überhaupt sind vi e- le der nordeuropäischen

Mehr

We create chemistry. Unsere Unternehmensstrategie

We create chemistry. Unsere Unternehmensstrategie We create chemistry Unsere Unternehmensstrategie Der Weg der BASF Seit Gründung der BASF im Jahr 1865 hat sich unser Unternehmen ständig weiterentwickelt, um Antworten auf globale Veränderungen zu geben.

Mehr

Rede Harald Krüger Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2015 3. November 2015, 10:00 Uhr

Rede Harald Krüger Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2015 3. November 2015, 10:00 Uhr 3. November 2015 - Es gilt das gesprochene Wort - Rede Harald Krüger Vorsitzender des Vorstands der BMW AG 3. November 2015, 10:00 Uhr Guten Morgen, meine Damen und Herren! Die nächsten Jahre werden neue

Mehr

Video-Thema Begleitmaterialien

Video-Thema Begleitmaterialien BERUFSAUSSTIEG ALS CHANCE Obwohl sie gut verdienen, sind viele Menschen in Deutschland mit ihrer Arbeit nicht zufrieden. Manche steigen deshalb aus ihrem alten Beruf aus und machen sich selbstständig.

Mehr

In diesem Heft stehen die wichtigsten Informationen vom Wahl Programm der GRÜNEN in leichter Sprache. MEHR GRÜN FÜR MÜNSTER. 1 grüne-münster.

In diesem Heft stehen die wichtigsten Informationen vom Wahl Programm der GRÜNEN in leichter Sprache. MEHR GRÜN FÜR MÜNSTER. 1 grüne-münster. In diesem Heft stehen die wichtigsten Informationen vom Wahl Programm der GRÜNEN in leichter Sprache. MEHR GRÜN FÜR MÜNSTER. 1 grüne-münster.de In diesem Heft stehen die wichtigsten Informationen vom Wahl

Mehr

Leseprobe. Florian Freistetter. Der Komet im Cocktailglas. Wie Astronomie unseren Alltag bestimmt. ISBN (Buch): 978-3-446-43505-6

Leseprobe. Florian Freistetter. Der Komet im Cocktailglas. Wie Astronomie unseren Alltag bestimmt. ISBN (Buch): 978-3-446-43505-6 Leseprobe Florian Freistetter Der Komet im Cocktailglas Wie Astronomie unseren Alltag bestimmt ISBN (Buch): 978-3-446-43505-6 ISBN (E-Book): 978-3-446-43506-3 Weitere Informationen oder Bestellungen unter

Mehr

Wie Du ohne Eigenkapital erfolgreich in Immobilien investieren kannst

Wie Du ohne Eigenkapital erfolgreich in Immobilien investieren kannst Wie Du ohne Eigenkapital erfolgreich in Immobilien investieren kannst Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Immobilien und Grundstücke dazu. - Danny Kaye INVESTIEREN OHNE EIGENKAPITAL

Mehr

Das Märchen von der verkauften Zeit

Das Märchen von der verkauften Zeit Dietrich Mendt Das Märchen von der verkauften Zeit Das Märchen von der verkauften Zeit Allegro für Srecher und Orgel q = 112 8',16' 5 f f f Matthias Drude (2005) m 7 9 Heute will ich euch von einem Bekannten

Mehr

Basispresseinformation zweipunktnull

Basispresseinformation zweipunktnull Basispresseinformation zweipunktnull Innovationen leben gelebte Innovationen. Unternehmen müssen die Technologien und Lösungsansätze ihrer Außenkommunikation zeitgerecht anpassen, damit Kunden und Interessenten

Mehr

Grünes Wahlprogramm in leichter Sprache

Grünes Wahlprogramm in leichter Sprache Grünes Wahlprogramm in leichter Sprache Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Baden-Württemberg ist heute besser als früher. Baden-Württemberg ist modern. Und lebendig. Tragen wir Grünen die Verantwortung?

Mehr

EKZ Eltop Gebäudeautomation

EKZ Eltop Gebäudeautomation EKZ Eltop Gebäudeautomation Zukunftsweisend: Das Wohnen von Morgen Ein Knopfdruck reicht und die Haustechnik erfüllt Ihnen jeden Wunsch. Ob Beleuchtung, Jalousien, Heizung, Alarm- oder Stereoanlage, Sie

Mehr

3fach klimafreundlich. SILVERSTAR TRIII - 3fach isoliert ist 3fach besser

3fach klimafreundlich. SILVERSTAR TRIII - 3fach isoliert ist 3fach besser 3fach klimafreundlich SILVERSTAR - 3fach isoliert ist 3fach besser 3fach verglast 3fach klimafreundlich Der Klimawandel ist Realität. Das Thema beschäftigt die Menschen auf dem ganzen Globus. Doch blosse

Mehr

Lenis großer Traum. Mit Illustrationen von Vera Schmidt

Lenis großer Traum. Mit Illustrationen von Vera Schmidt Lenis großer Traum Lenis großer Traum Mit Illustrationen von Vera Schmidt Leni ist aufgeregt! Gleich kommt ihr Onkel Friedrich von einer ganz langen Reise zurück. Leni hat ihn schon lange nicht mehr gesehen

Mehr

Syntrus Achmea Real Estate & Finance

Syntrus Achmea Real Estate & Finance Syntrus Achmea Real Estate & Finance Syntrus Achmea Real Estate & Finance macht mit Reaturn AM sein Immobilien Asset Management transparent Syntrus Achmea Real Estate & Finance ist ein Investment Manager,

Mehr

die taschen voll wasser

die taschen voll wasser finn-ole heinrich die taschen voll wasser erzählungen mairisch Verlag [mairisch 11] 8. Auflage, 2009 Copyright: mairisch Verlag 2005 www.mairisch.de Umschlagfotos: Roberta Schneider / www.mittelgruen.de

Mehr

Comunidad de Madrid, Madrid, Spanien Miriam. Fakultät Raumplanung 8. Semester 06.04.2015 05.06.2015

Comunidad de Madrid, Madrid, Spanien Miriam. Fakultät Raumplanung 8. Semester 06.04.2015 05.06.2015 Comunidad de Madrid, Madrid, Spanien Miriam Fakultät Raumplanung 8. Semester 06.04.2015 05.06.2015 Madrid, Spanien Madrid ist die Hauptstadt Spaniens und liegt in der gleichnamigen Autonomen Gemeinschaft,

Mehr

SETZEN SIE MIT UNS EIN ZEICHEN FÜR DAS KLIMA WENN DAS KLIMA GEWINNT, GEWINNEN WIR ALLE.

SETZEN SIE MIT UNS EIN ZEICHEN FÜR DAS KLIMA WENN DAS KLIMA GEWINNT, GEWINNEN WIR ALLE. SETZEN SIE MIT UNS EIN ZEICHEN FÜR DAS KLIMA WENN DAS KLIMA GEWINNT, GEWINNEN WIR ALLE. DAS KLIMA GEWINNT! Das Klima selbst kann keinen Shop aufmachen daher machen wir das! Entdecken Sie in unserem Klima

Mehr

STRATEGISCH HANDELN 52,8 MRD 2,44 MRD KONZERNUMSATZ KONZERN-EBIT. im Geschäftsjahr 2011. im Geschäftsjahr 2011

STRATEGISCH HANDELN 52,8 MRD 2,44 MRD KONZERNUMSATZ KONZERN-EBIT. im Geschäftsjahr 2011. im Geschäftsjahr 2011 STRATEGISCH HANDELN 52,8 MRD KONZERNUMSATZ 2,44 MRD KONZERN-EBIT 2 EINFACH WACHSEN Der Vorstandsvorsitzende von Deutsche Post DHL ist überzeugt, dass die konsequente Umsetzung der Strategie 2015 Früchte

Mehr

www.geld-ist-genug-da.eu

www.geld-ist-genug-da.eu www.geld-ist-genug-da.eu - Geld ist genug da. Zeit für Steuergerechtigkeit Wir wollen ein Europa, in dem jeder Mensch Arbeit findet und davon in Würde leben kann. Wir wollen ein Europa, in dem erwerbslose,

Mehr

Thema Mögliche Fragestellungen berufsfeld/fach

Thema Mögliche Fragestellungen berufsfeld/fach LEARNING FOR THE PLANET Sie suchen eine Themeninspiration? Sie können die untenstehende Liste lesen und schauen, bei welchem Thema Ihr Interesse geweckt wird. Prüfen Sie die entsprechenden Fragestellungen

Mehr

Schritte 4. Lesetexte 11. Verkehr, Verkehr: Wie sind die Leute unterwegs? 1. Lesen Sie die Texte und ergänzen Sie die Tabelle.

Schritte 4. Lesetexte 11. Verkehr, Verkehr: Wie sind die Leute unterwegs? 1. Lesen Sie die Texte und ergänzen Sie die Tabelle. Verkehr, Verkehr: Wie sind die Leute unterwegs? 1. Lesen Sie die Texte und ergänzen Sie die Tabelle. Peter Herrmann (47) Ohne Auto könnte ich nicht leben. Ich wohne mit meiner Frau und meinen zwei Töchtern

Mehr

Die Cloud, die für Ihr Unternehmen geschaffen wurde.

Die Cloud, die für Ihr Unternehmen geschaffen wurde. Die Cloud, die für Ihr Unternehmen geschaffen wurde. Das ist die Microsoft Cloud. Jedes Unternehmen ist einzigartig. Ganz gleich, ob im Gesundheitssektor oder im Einzelhandel, in der Fertigung oder im

Mehr

So sieht Klimaschutz aus, der sich auszahlt.

So sieht Klimaschutz aus, der sich auszahlt. So sieht Klimaschutz aus, der sich auszahlt. CO Liebe Leserinnen und Leser, der Mensch verändert das Klima. Pro stoßen Kraftwerke, Fabriken, Autos und Wohnungen weltweit knapp 30 Milliarden Tonnen CO2

Mehr

Der alte Mann Pivo Deinert

Der alte Mann Pivo Deinert Der alte Mann Pivo Deinert He... Du... Lach doch mal! Nein, sagte der alte Mann ernst. Nur ein ganz kleines bisschen. Nein. Ich hab keine Lust. Steffi verstand den alten Mann nicht, der grimmig auf der

Mehr

99 bietet Dokumentarfilme an. Kostenlos. In sechs Sprachen.

99 bietet Dokumentarfilme an. Kostenlos. In sechs Sprachen. 99 bietet Dokumentarfilme an. Kostenlos. In sechs Sprachen. OFFEN MEHRSPRACHIG VERBREITUNG KREATIV 99 ist kostenlos, ohne Werbung und lizenzfrei. Videos, Untertitel, Texte: 99 ist in sechs Sprachen erhältlich!

Mehr

Öl-Multi-Milliardär lädt Sie in seine Firma ein

Öl-Multi-Milliardär lädt Sie in seine Firma ein Öl-Multi-Milliardär lädt Sie in seine Firma ein Lieber Anleger, haben Sie kürzlich im FOCUS Nr. 39/11 die Einladung des deutsch brasilianischen Öl Multi Milliardärs Eike Batista (54) an den reichsten Mann

Mehr

Arbeitsplätze mit erneuerbaren Energien

Arbeitsplätze mit erneuerbaren Energien 10 mehr Arbeitsplätze mit erneuerbaren Energien Erneuerbare Energien bieten 10 mehr Arbeitsplätze als AKW. Atomkraft = Auslaufmodell! Photovoltaik- und Windkraftwerke umfassen mehr als die Hälfte des europäischen

Mehr

CITIES NEXT GENERATION. Future Energy Forum 2016 in der Wissenschaftsstadt Aachen. Ideas. Networks. Solutions. Einladung zum

CITIES NEXT GENERATION. Future Energy Forum 2016 in der Wissenschaftsstadt Aachen. Ideas. Networks. Solutions. Einladung zum NEXT GENERATION CITIES Ideas. Networks. Solutions. Einladung zum Future Energy Forum 2016 in der Wissenschaftsstadt Aachen 22. April 2016 RWTH Aachen Wüllnerstraße 2 www.futureenergyforum.de Themen Stadtentwicklung

Mehr

Presseinformation. Herausforderndes Marktumfeld bietet auch Chancen. Neuer Vorstandsvorsitzender will Wachstum fortsetzen

Presseinformation. Herausforderndes Marktumfeld bietet auch Chancen. Neuer Vorstandsvorsitzender will Wachstum fortsetzen Presseinformation Herausforderndes Marktumfeld bietet auch Chancen Neuer Vorstandsvorsitzender will Wachstum fortsetzen Mario Mehren: Wintershall-Strategie hat sich bewährt 2. Juni 2015 Michael Sasse Tel.

Mehr

Echte Innovation schafft sich ihren Markt selbst

Echte Innovation schafft sich ihren Markt selbst Echte Innovation schafft sich ihren Markt selbst 18 Echte Innovation schafft sich ihren Markt selbst Echte Innovation schafft sich ihren Markt selbst Von Wonder Bread, Apple Newton und BMW i3 lernen Dr.

Mehr

T: Genau. B: Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Entscheidungen von Eltern, Freunden beeinflusst wurde?

T: Genau. B: Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Entscheidungen von Eltern, Freunden beeinflusst wurde? 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 Interview mit T B: Ich befrage Sie zu vier Bereichen, und vorweg

Mehr

Erfolgreiche Internationalisierung für kleine und mittlere Unternehmen

Erfolgreiche Internationalisierung für kleine und mittlere Unternehmen B a u s t e i n e Erfolgreiche Internationalisierung für kleine und mittlere Unternehmen Nutzen Sie die Chancen der Internationalisierung Die großen internationalen Konzerne solche Ausdrücke können den

Mehr

Das Wahl-Programm von CDU und CSU. Für die Bundes-Tags-Wahl. In Leichter Sprache

Das Wahl-Programm von CDU und CSU. Für die Bundes-Tags-Wahl. In Leichter Sprache Das Wahl-Programm von CDU und CSU. Für die Bundes-Tags-Wahl. In Leichter Sprache Erklärung: Das sind die wichtigsten Dinge aus dem Wahl-Programm. In Leichter Sprache. Aber nur das Original-Wahl-Programm

Mehr

2000-2003 Haupstudium der Landschaftsarchitektur an der FH Anhalt/Bernburg

2000-2003 Haupstudium der Landschaftsarchitektur an der FH Anhalt/Bernburg {tab=wer?} Wer bin ich? geboren 1972 in Suhl 1978-1988 Schulausbildung 1988-1990 Ausbildung zum Gärtner 1990-1991 Tätigkeit als Gärtner in Zella-Mehlis 1991-1993 Zivildienst 1993-1996 Besuch des Ilmenau-Kolleg

Mehr

CIRCULUS ZENTRUM FÜR SPANISCH-ÖSTERREICHISCHE KOOPERATIONEN

CIRCULUS ZENTRUM FÜR SPANISCH-ÖSTERREICHISCHE KOOPERATIONEN CIRCULUS ZENTRUM FÜR SPANISCH-ÖSTERREICHISCHE KOOPERATIONEN ZIELE Errichtung einer Plattform zum Ziele der Zusammenarbeit von Experten und Organisationen aus Spanien und Österreich, sowie aus anderen Ländern,

Mehr

Die Herausforderung. Die Lösung. Hallo,

Die Herausforderung. Die Lösung. Hallo, Hallo, Ich bin Kathrin, ich komme aus Deutschland und bin vor 2 Jahren nach Paris gezogen, um in einer SEA-Agentur arbeiten. Ein Umzug ins Ausland ist ein großes Abenteuer, aber es ist leichter gesagt

Mehr

Mehr als Sie erwarten

Mehr als Sie erwarten Mehr als Sie erwarten Dipl.-Kfm. Michael Bernhardt Geschäftsführer B.i.TEAM Gesellschaft für Softwareberatung mbh BBO Datentechnik GmbH Aus Visionen werden Lösungen B.i.TEAM und BBO bieten Ihnen spezifische

Mehr

Angebote einholen und vergleichen

Angebote einholen und vergleichen Angebote einholen und vergleichen Manches kauft man nur einmal im Leben: eine Küche z.b. einen Treppenlift oder eine Solaranlage. In dieser Situation fällt es oft schwer, eine gute Fachfirma und einen

Mehr

Andreas Korth und das GOOD GROWTH INSTITUT: Zwei Kompetenzführer für ethische Investments und Mikrokredite!

Andreas Korth und das GOOD GROWTH INSTITUT: Zwei Kompetenzführer für ethische Investments und Mikrokredite! Andreas Korth und das GOOD GROWTH INSTITUT: Zwei Kompetenzführer für ethische Investments und Mikrokredite! Titel des Interviews Name: Funktion/Bereich: Organisation: Homepage Unternehmen Andreas Korth

Mehr

Der verrückte Rothaarige

Der verrückte Rothaarige Der verrückte Rothaarige In der südfranzösischen Stadt Arles gab es am Morgen des 24. Dezember 1888 große Aufregung: Etliche Bürger der Stadt waren auf den Beinen und hatten sich vor dem Haus eines Malers

Mehr

Kundenerwartungen auf den verschieden Märkten machten auch in Zukunft die Entwicklungen rund um den Antriebsstrang spannend.

Kundenerwartungen auf den verschieden Märkten machten auch in Zukunft die Entwicklungen rund um den Antriebsstrang spannend. Indien und China - Getriebe-Märkte mit differenzierten Ansprüchen 10. Internationales CTI Symposium Innovative Fahrzeug-Getriebe, Hybrid- und Elektro-Antriebe (5. bis 8. Dezember 2012, Berlin) www.getriebe-symposium.de/presse

Mehr

ENERGIESPAREN LOHNT SICH EIN. ELEKTROAUTO? Kosten & Nutzen Neue Modelle im Vergleich Solar-Carports als eigene Tankstelle SPARTIPPS.

ENERGIESPAREN LOHNT SICH EIN. ELEKTROAUTO? Kosten & Nutzen Neue Modelle im Vergleich Solar-Carports als eigene Tankstelle SPARTIPPS. AKTION Kaminofen zu gewinnen! 5,80 Euro Nr. 11 Winter 2012/2013 ENERGIESPAREN Ein Sonderheft von Die besten SPARTIPPS vom Keller bis zum Dach HEIZUNG Neue Technik: Bis zu 50 % weniger Verbrauch EFFIZIENZHÄUSER

Mehr

COLORING THE WORLD 15053049/8-2015-07

COLORING THE WORLD 15053049/8-2015-07 COLORING THE WORLD Seit fast dreißig Jahren engagiert sich Movacolor dafür die Welt auf nachhaltige Weise farbenfroh zu machen. Hierfür entwickeln wir hochpräzise gravimetrische und volumetrische Dosiersysteme.

Mehr

DIE NEUEN WELTEN ZWISCHEN ÖKONOMIE UND ÖKOLOGIE. Bernhard Puttinger, Eco World Styria

DIE NEUEN WELTEN ZWISCHEN ÖKONOMIE UND ÖKOLOGIE. Bernhard Puttinger, Eco World Styria DIE NEUEN WELTEN ZWISCHEN ÖKONOMIE UND ÖKOLOGIE Bernhard Puttinger, Eco World Styria 1 Märkte, Trends, Technologien 2 Neue Welten tun sich auf 3 Wachstum durch Innovation Umwelt-Märkte wachsen weltweit

Mehr

Herr Dr. Hattendorf, was macht QSC, um das Arbeiten in der Zukunft angenehmer zu gestalten? Über unser Sprach-Daten-Netz binden wir Heimarbeitsplätze

Herr Dr. Hattendorf, was macht QSC, um das Arbeiten in der Zukunft angenehmer zu gestalten? Über unser Sprach-Daten-Netz binden wir Heimarbeitsplätze Herr Dr. Hattendorf, was macht QSC, um das Arbeiten in der Zukunft angenehmer zu gestalten? Über unser Sprach-Daten-Netz binden wir Heimarbeitsplätze und Außenstellen in das jeweilige private Firmennetzwerk

Mehr

Presse-Information. Seit 25 Jahren nah am Kunden: zwei Erfolgsgeschichten A-D-15007 07.07.2015

Presse-Information. Seit 25 Jahren nah am Kunden: zwei Erfolgsgeschichten A-D-15007 07.07.2015 Presse-Information A-D-15007 07.07.2015 Seit 25 Jahren nah am Kunden: zwei Erfolgsgeschichten Technische Büros Berlin und Jena bieten zum Jubiläum interessante Einblicke / Kontinuierliches Wachstum und

Mehr

Sehr geehrter Herr Botschafter

Sehr geehrter Herr Botschafter Es gilt das gesprochene Wort Rede der Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen in der Bayerischen Staatskanzlei Dr. Beate Merk, MdL, bei der Veranstaltung India-Germany-Business

Mehr

Fallstudie. Dell Computer: Netzwerke und Outsourcing

Fallstudie. Dell Computer: Netzwerke und Outsourcing ABWL Organisation und Personal Teilgebiet Organisation 401316/3 Dr. Markus Wiesner Wintersemester 2004/05 Fallstudie Dell Computer: Netzwerke und Outsourcing Tanja Hechberger (0105268) Nicole Ipsmiller

Mehr

Smarter Travel & Transport in the Age of Social Business Ivo Koerner Vice President Software Group, IMT Germany

Smarter Travel & Transport in the Age of Social Business Ivo Koerner Vice President Software Group, IMT Germany Smarter Travel & Transport in the Age of Social Business Ivo Koerner Vice President Software Group, IMT Germany 1 Welcome & Begrüßung Social Business = Social Networks Commerzialisierung von IT und anderen

Mehr

Digital Leadership Die Transformation beginnt im Kopf und nicht im Computer

Digital Leadership Die Transformation beginnt im Kopf und nicht im Computer Digital Leadership Die Transformation beginnt im Kopf und nicht im Computer Digitale Technologien schaffen neuen Unternehmen! Internet, Mobilfunk und ITV schaffen Plattformen für elektronische Geschäftsprozesse

Mehr

Anlageentscheidung. Wofür würdest du eigentlich sparen? 1 Sparen + Anlegen. Nele + Freunde. Sparmotive

Anlageentscheidung. Wofür würdest du eigentlich sparen? 1 Sparen + Anlegen. Nele + Freunde. Sparmotive 1 Wofür würdest du eigentlich sparen? Endlich 16 Jahre alt! Die Geburtstagsfeier war super, alle waren da. Und Nele hat tolle Geschenke bekommen. Das Beste kam allerdings zum Schluss, als die Großeltern

Mehr

Lumesse Insight paper. Agile Learning Der Umgang mit rasanten Veränderungen

Lumesse Insight paper. Agile Learning Der Umgang mit rasanten Veränderungen Lumesse Insight paper Agile Learning Der Umgang mit rasanten Veränderungen Die Welt befindet sich in einem dauerhaften Wandel, die heutige Arbeitswelt ist geprägt von immer kürzeren Produktlebenszyklen,

Mehr

Gold? Öl? Wein? "Kaufen"

Gold? Öl? Wein? Kaufen 27.1.2013 Gold? Öl? Wein? "Kaufen" Pimco-Gründer Bill Gross verwaltet den größten Publikumsfonds der Welt. Im Interview spricht er über Inflation, Währungskrieg und darüber, was ihn an München reizt. Von

Mehr

HG ESCH / GUANGZHOU 2010 HG ESCH / HANGZHOU 2011 HG ESCH / HONG KONG 2009 HG ESCH / SHANGHAI 2009 HG ESCH / SHENYANG 2010 CITIES UNKNOWN Hans-Georg Esch fotografierte unbekannte Millionenstädte in China

Mehr

intelligente Asset Allocation

intelligente Asset Allocation William J. Bernstein Die intelligente Asset Allocation Wie man profitable und abgesicherte Portfolios erstellt Aus dem Amerikanischen von Horst Fugger FinanzBuch Verlag Einführung Stellen Sie sich vor,

Mehr

Presseinformation. GOLDBECK steigert Gesamtleistung um fast 20 Prozent

Presseinformation. GOLDBECK steigert Gesamtleistung um fast 20 Prozent GOLDBECK GmbH Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Ummelner Straße 4-6 D-33649 Bielefeld Tel.: +49 (521) 94 88-1195 Fax: +49 (521) 94 88-1199 presse@goldbeck.de www.goldbeck.de Bielefeld, 3. September 2015

Mehr

Facebook-Analyse von. Facebook: Eine Aktie für jedermann? Die Potential-Analyse. www.aktien-strategie24.de. tom - Fotolia.com

Facebook-Analyse von. Facebook: Eine Aktie für jedermann? Die Potential-Analyse. www.aktien-strategie24.de. tom - Fotolia.com Facebook-Analyse von Facebook: Eine Aktie für jedermann? Die Potential-Analyse tom - Fotolia.com www.aktien-strategie24.de 1 Inhaltsverzeichnis 1. Allgemein... 3 2. Kursentwicklung... 5 3. Fundamental...

Mehr

Mein perfekter Platz im Leben

Mein perfekter Platz im Leben Mein perfekter Platz im Leben Abschlussgottesdienstes am Ende des 10. Schuljahres in der Realschule 1 zum Beitrag im Pelikan 4/2012 Von Marlies Behnke Textkarte Der perfekte Platz dass du ein unverwechselbarer

Mehr

Diese 36 Fragen reichen, um sich zu verlieben

Diese 36 Fragen reichen, um sich zu verlieben Diese 36 Fragen reichen, um sich zu verlieben Wie verliebt er oder sie sich bloß in mich? Während Singles diese Frage wieder und wieder bei gemeinsamen Rotweinabenden zu ergründen versuchen, haben Wissenschaftler

Mehr

Kundenbindung als Teil Ihrer Unternehmensstrategie

Kundenbindung als Teil Ihrer Unternehmensstrategie 6 bindung langfristig Erfolge sichern bindung als Teil Ihrer Unternehmensstrategie Systematische bindung ist Ihr Erfolgsrezept, um sich im Wettbewerb positiv hervorzuheben und langfristig mit Ihrem Unternehmen

Mehr

Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach Summer School 2015 Palo Alto, California

Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach Summer School 2015 Palo Alto, California Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach Summer School 2015 Palo Alto, California Prof. Dr. Stephan Hähre / Prof. Dr. Dirk Palleduhn / Silvia Geißler www.dhbw-mosbach.de Das Geheimnis von Silicon Valley

Mehr

Warum lohnt sich ein Aufstieg? Seite 9

Warum lohnt sich ein Aufstieg? Seite 9 Warum lohnt sich ein Aufstieg? Seite 9 Wie schiebt man seine Karriere an? Seite 13 Wer wird am Ende befördert? Seite 14 1. Die Karriere-Rallye Die Antwort darauf, ob sich ein Aufstieg für Sie lohnt, steht

Mehr

Naheliegend, sauber, effizient Fernwärme in Duisburg.

Naheliegend, sauber, effizient Fernwärme in Duisburg. Naheliegend, sauber, effizient Fernwärme in Duisburg. Neue Energie für Ihr Zuhause. Seit Jahren arbeiten die Stadtwerke Duisburg AG und die Fernwärmeversorgung Niederrhein GmbH erfolgreich zusammen. Diese

Mehr

Stadtentwicklung und Projektmanagement. Baugemeinschaftsforum

Stadtentwicklung und Projektmanagement. Baugemeinschaftsforum Stadtentwicklung und Projektmanagement Baugemeinschaftsforum 2013 1 10 vermeidbare Fehler und 10 Dinge, die Baugemeinschaften überzeugend machen! 2 1. Passivhaus ohne Südorientierung? Bauen Sie nur ein

Mehr

Nachhaltiges Wachstum und stabiles Jahresergebnis

Nachhaltiges Wachstum und stabiles Jahresergebnis 1 von 5 Nachhaltiges Wachstum und stabiles Jahresergebnis Vorstand stellt die Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres vor. Sparkasse auch 2014 auf solidem Kurs. Hohes Kundenvertrauen bestätigt das

Mehr

Jugend und Mobilität

Jugend und Mobilität Grüne Politik für Jugend und Mobilität Seite 02 Seite 03 Europäische Jugendpolitik voth/photocase.com, Titel: Mordechai/photocase.com Leider riskieren wir derzeit, eine ganze Generation für Europa zu verlieren.

Mehr

» Ein. » Willkommen. Unternehmen, zwei starke Marken.« bei den MeisterWerken.«

» Ein. » Willkommen. Unternehmen, zwei starke Marken.« bei den MeisterWerken.« 2 3» Ein Unternehmen, zwei starke Marken. Willkommen bei den MeisterWerken.«Willkommen im Sauerland. Willkommen bei uns, den Mitarbeitern der MeisterWerke. Lernen Sie uns auf den folgenden Seiten besser

Mehr

SYDNEY LONDON FRANKFURT DUBLIN PARIS NEW YORK LOS ANGELES

SYDNEY LONDON FRANKFURT DUBLIN PARIS NEW YORK LOS ANGELES SYDNEY LONDON FRANKFURT DUBLIN PARIS NEW YORK LOS ANGELES Arbeit mit GLOBAL DESIGN CONCEPTS Wir bei Global Design Concepts arbeiten mit Hingabe und Integrität daran, Ihre Inneneinrichtung zum Leben zu

Mehr

der führende gruppenreiseanbieter

der führende gruppenreiseanbieter der führende gruppenreiseanbieter 2 Wer wir sind www.kuonigrouptravel.com der weltweit führende gruppenreiseanbieter Kuoni Group Travel Experts ist das Ergebnis einer Fusion zwischen zwei außergewöhnlich

Mehr

Online Intelligence Solutions. meinestadt.de

Online Intelligence Solutions. meinestadt.de Online Intelligence Solutions meinestadt.de Die Webanalyse und Business Intelligence- Abteilung von meinestadt schuf einen umfassenden Reportingprozess für das Unternehmen und entwickelte eine eigene Datenkultur.

Mehr

Warum Zeitmanagement so wichtig ist

Warum Zeitmanagement so wichtig ist Warum Zeitmanagement so wichtig ist 1 In diesem Kapitel Qualität statt Quantität Testen Sie Ihre Zeitmanagement-Fähigkeiten Da aus Kostengründen immer mehr Arbeitsplätze eingespart werden, fällt für den

Mehr

Platz für Neues schaffen!

Platz für Neues schaffen! Spezial-Report 04 Platz für Neues schaffen! Einleitung Willkommen zum Spezial-Report Platz für Neues schaffen!... Neues... jeden Tag kommt Neues auf uns zu... Veränderung ist Teil des Lebens. Um so wichtiger

Mehr

Hausverwaltungen im digitalen Zeitalter Wie wichtig ist das Internet wirklich? Klaus Saloch Berlin, 11. November 2010

Hausverwaltungen im digitalen Zeitalter Wie wichtig ist das Internet wirklich? Klaus Saloch Berlin, 11. November 2010 Hausverwaltungen im digitalen Zeitalter Wie wichtig ist das Internet wirklich? Klaus Saloch Berlin, 11. November 2010 Wen wollen Sie erreichen? Spielt das Internet dabei ein Rolle? 2007 wurde mal gefragt:

Mehr

Familienurlaub goes Web 2.0 Trends & aktuelle Entwicklungen im Online Marketing

Familienurlaub goes Web 2.0 Trends & aktuelle Entwicklungen im Online Marketing Familienurlaub goes Web 2.0 Trends & aktuelle Entwicklungen im Online Marketing Thomas Hendele Hotelfachmann & Tourismusfachwirt (IHK) seit 3 Jahren selbstständig seit 8 Jahren beratend tätig seit 10 Jahren

Mehr

Auf einen Blick 2015

Auf einen Blick 2015 Auf einen Blick 2015 Die Vallourec-Gruppe ist Marktführer für rohrbasierte Premiumlösungen für die Energiemärkte und weitere anspruchsvolle industrielle Anwendungen. Innovative Rohre, Rohrverbindungen

Mehr

Die Invaliden-Versicherung ändert sich

Die Invaliden-Versicherung ändert sich Die Invaliden-Versicherung ändert sich 1 Erklärung Die Invaliden-Versicherung ist für invalide Personen. Invalid bedeutet: Eine Person kann einige Sachen nicht machen. Wegen einer Krankheit. Wegen einem

Mehr

Walliser Milchverband (WMV), Siders //

Walliser Milchverband (WMV), Siders // Walliser Milchverband (WMV), Siders // Arbeitgeber Olivier Jollien, Verantwortlicher HR und Finanzen Herr Z. hat schon während seiner Berufsmatura ein Praktikum beim Walliser Milchverband (WMV, Dachorganisation

Mehr

Garching / Nürnberg, 6. Mai 2013. UnternehmerTUM-Fonds und die KfW Bankengruppe investieren Millionenbetrag in die Orpheus GmbH

Garching / Nürnberg, 6. Mai 2013. UnternehmerTUM-Fonds und die KfW Bankengruppe investieren Millionenbetrag in die Orpheus GmbH UnternehmerTUM-Fonds und KfW investieren in die Orpheus GmbH, einen auf Einkaufscontrolling und Einsparungsmanagement spezialisierten Softwareanbieter in Nürnberg Garching / Nürnberg, 6. Mai 2013 UnternehmerTUM-Fonds

Mehr

Konzentrations- und AntistressTraining hinterm Lenkrad.

Konzentrations- und AntistressTraining hinterm Lenkrad. Gehen Sie im Fahren auf Antistresskurs! Konzentrations- und AntistressTraining hinterm Lenkrad. Tipps für stressfreies Autofahren von Dr. Wolfgang Schömbs Nutzen Sie Ihre Zeit im Auto heißt es im Covertext

Mehr

Das Nachhaltigkeitsverständnis der deutschen Chemie-Branche

Das Nachhaltigkeitsverständnis der deutschen Chemie-Branche Das Nachhaltigkeitsverständnis der deutschen Chemie-Branche Das Nachhaltigkeitsverständnis der deutschen Chemie-Branche Im Jahr 2050 werden neun Milliarden Menschen auf der Erde leben. Sie alle streben

Mehr

Gemeinsam erfolgreich. Unser Konzernleitbild

Gemeinsam erfolgreich. Unser Konzernleitbild Gemeinsam erfolgreich Unser Konzernleitbild Das Demag Cranes Konzernleitbild ist vergleichbar mit einer Unternehmensverfassung. Es setzt den Rahmen für unser Handeln nach innen wie nach außen und gilt

Mehr

Immobilien sind bleibende Werte. Mit uns sogar steigende Werte.

Immobilien sind bleibende Werte. Mit uns sogar steigende Werte. Immobilien sind bleibende Werte. Mit uns sogar steigende Werte. Large Asset Management Das Unternehmen Imtech Von Haus aus effizient. Eins haben wir in rund 160 Jahren Gebäude- und Anlagentechnik gelernt:

Mehr