»Eleganz, Effizienz und der ökonomische Umgang mit Ressourcen sind mir wichtig.« N Das Magazin für Geist, Geld & Gesellschaft

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1 Das Magazin für Geist, Geld & Gesellschaft N »Eleganz, Effizienz und der ökonomische Umgang mit Ressourcen sind mir wichtig.«christoph INGENHOVEN (S.28)

2 WERTE / N SIMONE BAGEL-TRAH steht im Zentrum des Kraftwerks West als Aufsichtsratsvorsitzende der Henkel AG gibt sie dem Konzern und der WERTE-Region wichtige Impulse. 55 INNOVATIVE BAUSTOFFE verändern die Welt. Wie Architekten die Zukunft des Wohnens planen Fotos: Dorothea Schmid (Titel); Henkel; action press

3 Das Magazin für Geist, Geld & Gesellschaft CHRISTOPH INGENHOVEN (S.28) INHALT Innovation WERTE N Geist Geld Gesellschaft Werte Regional 6 /»VOR DRAMATISCHEN VERÄNDERUNGEN«Michele Faissola, Leiter Deutsche Asset & Wealth Management, über Innovationen und die Bank der Zukunft. 8 / MENSCHEN & INNOVATIONEN Von Catherine von Fürstenberg-Dussmann über Catharina van Delden und Christoph Niemann bis zu Tina Müller. 11 / WACHT AUF, VERKANNTE DIESER ERDE Ein Essay des Zukunftsforschers Matthias Horx über den Siegeszug der Kreativen Klasse. 12 / REISE INS SILICON VALLEY Vom Start-up zum Weltkonzern eine WERTE-Reportage aus dem Tal der Kreativen. 36 / ERLEBNIS KUNST Prof. Christoph Stölzl im Gespräch mit Max Hollein über den Wert der Museen für die Gesellschaft. 78 / TRESOR MENSCHEN, MARKEN & MYTHEN Große Geister, Ideen, Waren und Werke, die es wert sind, bewahrt zu werden. 22 / YES, WE CAN! Wohin steuern die USA? Ein Bericht zur Lage der Nation. 25 / PARTNER DER NÄCHSTEN GENE RATION Junge Unternehmer und ihre Bedeutung für die Gesellschaft. 26 /»WIR GEHEN DA HIN, WO NOCH KEINER IST«Der Internet-Unternehmer Oliver Samwer und seine Strategien. 39 / STRATEGIEN & MÄRKTE Experten von Deutsche Asset & Wealth Management über die Zukunft Chinas und professionelle Risikosteuerung. 51 / TIEF IM WESTEN Uwe Bork, Leiter Strategische Kunden Westdeutschland, über die Region Rhein-Ruhr. 75 / DAS EINMALEINS DER CASH-ANLAGE Über Chancen und Risiken im Umgang mit hoher Liquidität. 82 / SPITZENREITER WEALTH MANAGEMENT Euromoney-Auszeichnung als»best Private Bank«. 28 / ZUKUNFT DES BAUENS Wie neue Baustoffe das Bild unserer Städte verändern. 42 /»DER GEWINN KOMMT ZUM SCHLUSS«Wie der König der Drogerie- Discounter Götz Werner die Gesellschaft verändern will. 44 / GEMEINSAM NUTZEN STATT ALLEIN BESITZEN Wie die Share Economy die Gesellschaft verändert und der Wirtschaft neue Impulse gibt. 46 / WELTMACHT FUSSBALL Werte-Gespräch mit Borussia- Dortmund-Manager Hans- Joachim Watzke über das Geschäft mit dem Fußball. 70 / TRÄUMER UND REALIST Gewinne machen und Gutes tun das Erfolgsrezept des Philosophen und Unternehmers Brunello Cucinelli. 76 / WIR ZEIGEN VERANTWORTUNG Mitarbeiter des Wealth Management helfen in Bolivien; 25 Jahre Partnerschaft Deutsche Bank und Berliner Philharmoniker / EINE REISE IN DAS KRAFTWERK WEST Die Region zwischen Köln, Düsseldorf, Wuppertal und Essen gilt als Kerngebiet des europäischen Wirtschaftsraums. Auf 18 Seiten präsentiert WERTE Menschen, Institutionen und Unternehmen, die die Region stark machen. N »Eleganz, Effizienz und der ökonomische Umgang mit Ressourcen sind mir wichtig.«werte N O 10 Der Titel zeigt den Star architekten Christoph Ingenhoven. Wie der Düsseldorfer die Zukunft des Bauens sieht, lesen Sie ab Seite 28. = Experten von Deutsche Asset & Wealth Management geben Antworten. 5

4 WERTE / N »Uns stehen dramatische Verände run gen bevor«ein Gespräch mit Michele Faissola über Innovation, Kundenberatung nach Maß und die Bank der Zukunft. TEXT CHRISTIANE OPPERMANN Herr Faissola, diese WERTE-Ausgabe steht unter dem Begriff»Innovation«. Was verstehen Sie darunter? Innovationen sind Entwicklungen und Entdeckungen, die das Leben der Menschen zum Positiven verändern. Wir können dabei an große Erfindungen wie das Rad, das Penicillin oder auch so etwas auf den ersten Blick Schlichtes wie den Reißverschluss denken. Aber das sind jetzt nur die sehr greifbaren Verbesserungen. Innovationen können auch neue Ideen, neue Gedanken sein, die die Welt verändern. Welchen Stellenwert haben Innovationen in der Finanzbranche? Innovation wird in dieser Branche häufig nur als Synonym für neue Produkte verwendet, aber das greift viel zu kurz. Innovationen entstehen, wenn Menschen mit Neugierde und Begeisterung ihren Aufgaben nachgehen, wenn sie ihr Tun und ihre Arbeitsprozesse permanent hinterfragen, und zwar um Mehrwert zu schaffen. Das Ergebnis können neue Produkte sein, aber eben auch neue Prozesse oder eine neue Herangehensweise an alte Probleme. Innovation ist für uns vor allem dann ein Erfolg, wenn sie Wert für unsere Kunden schafft. Was die Finanzbranche angeht: Wir haben in den vergangenen 200 Jahren viele dramatische Veränderungen gesehen. Und in den kommenden zehn Jahren stehen uns noch dramatische Veränderungen bevor. Woran denken Sie dabei? Erstens: Die Bank als Gebäude aus Backsteinen und Zement ist nicht mehr wichtig. Viele Kunden erzählen mir 6 Foto: Deutsche Bank

5 GESPRÄCH / MICHELE FAISSOLA schon heute, dass sie seit Jahren keine Bank betreten haben. Die Interaktion wird künftig also noch mehr auf elektronischen Kommunikationswegen stattfinden. Das wird Auswirkungen auf die Organisation haben. Zweitens: Das Wissen der Kunden nimmt zu, die Art, wie sich Kunden über Kapitalmärkte und Dienstleistungen informieren, verändert sich. Auch das hat Folgen für die Aufstellung der Bank. Wenn wir den Anspruch haben, dass das Kundeninteresse für uns an erster Stelle steht, müssen wir diesen Weg nicht nur mitgehen, sondern müssen ihn mitgestalten. Wir müssen und wollen auch mehr sein als der reine Vermittler von Geldanlageprodukten: Wir sind der vertrauenswürdige Partner in allen finanziellen Angelegenheiten. Drittens: Unser Geschäft wird noch globaler, die Unterschiede zwischen Kunden in den USA, in Asien oder in Deutschland werden schwinden. Wenn eine globalisierte Kundschaft entsteht, die Erwartungen und Überzeugungen teilt, wird Ihre Aufgabe dadurch leichter? Ja und nein. Die Globalisierung fängt heute schon im Kindesalter an. Die Kinder unserer Kunden wachsen selten dort auf, wo sie geboren wurden. Sie lernen früh, sich in unterschiedlichen Kulturen zu bewegen. Ihr Wertesystem, ihr Verständnis von der Welt und die Akzeptanz von Technologien werden sich durch die Erziehung in internationalen Schulen und Universitäten angleichen. Aber gewisse kulturelle Eigenheiten werden immer bleiben. Lernen Sie Kunden oft persönlich kennen? Ich nutze jede Möglichkeit, um mit unseren Kunden ins Gespräch zu kommen. Wir können unsere Aufgaben nur dann gut machen, wenn wir genau wissen, was der Kunde will. Um mit meinen Kollegen und Mitarbeitern unsere Dienstleistung permanent zu verbessern, brauche ich ungefilterte Informationen direkt von unseren Kunden, und darauf lege ich großen Wert. Welche Bedeutung haben Innovationen für Ihre Kunden? Wir haben vor zwei Jahren das Deutsche Asset & Wealth Management mit dem Versprechen gegründet, einen Premiumservice für unsere Kunden weltweit anzubieten. Wir haben die Farbe Platin bewusst gewählt, weil sie für einen hohen Anspruch steht, den wir jeden Tag von Neuem für unsere Kunden erfüllen müssen. Das bedeutet natürlich, dass wir kontinuierlich in unsere Technologie und unsere Mitarbeiter investieren, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Dabei spielen Innovationen eine entscheidende Rolle. Wir hinterfragen uns, unsere Prozesse, unsere Arbeit permanent immer vor dem Hintergrund: Wie können wir besser werden? Welche Innovationen helfen uns und vor allem den Kunden weiter? Wir werden also dort innovativ sein, wo es dem Kunden nützt, wo die Innovation Mehrwert schafft. Das bedeutet nicht Produkt innovation um jeden Preis, das bedeutet kontinuierliche Verbesserung und Innovation auf allen Ebenen für das bestmögliche Ergebnis. Geht es um mehr Sicherheit und weniger Risiko? Heute ist es kaum noch möglich, Risiken komplett auszuschalten, so etwas wie den risikolosen Zins gibt es nicht mehr. Wer sein Geld nicht verlieren will, muss ins Risiko gehen aber eben mit Augenmaß. Wir als Asset Manager sind deshalb in erster Linie Risikomanager. Wir sind mit dem Kunden auf einem gemeinsamen Weg: Wir managen sein Geld, managen seine Sicherheit, managen sein Risiko. Dabei hängt übrigens die Bereitschaft eines individuellen Klienten, Risiken einzugehen, von vielen Faktoren ab: Alter oder kulturelle Prägung spielen zum Beispiel eine Rolle. Auch die Frage danach, ob es Vermögen der ersten Generation ist oder ob es Geld ist, das schon lange in der Familie ist, spielt eine Rolle. Jüngere Klienten sind oft eher bereit, für höhere Renditen auch mal ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen weil sie wissen, dass sie noch genug Zeit haben, eventuelle Einbußen wieder auszugleichen. Kunden in Lateinamerika oder Asien schauen mehr auf die Rendite und nehmen einen Ausrutscher auch mal gelassener hin. Bei altem Geld spielen Erhalt und Nachfolgeregelungen eine stärkere Rolle. Können Innovationsprozesse in der Wirtschaft durch Finanzierung innovativer Unternehmen gesteuert werden? Wir sind ein Treuhänder, uns sind fast eine Billion Euro anvertraut. Dieses Geld legen wir verantwortlich an. Was entscheidend dabei ist: Wir als Asset Manager investieren in die Zukunft und nicht in die Vergangenheit. Deshalb erhalten zukunftsträchtige und innovative Unternehmen von uns natürlich Geld. Denn wir sind nicht nur bereit für die Zukunft, wir wollen sie aktiv mitgestalten. Was man in diesem Zusammenhang nicht vergessen darf: Als Finanzintermediär haben wir auch eine gesellschaftliche Aufgabe, nämlich das Geld dort zu investieren, wo es Nutzen für die Gesellschaft hat und wo Nutzen ist, ist langfristig auch Rendite. ZUR PERSON MICHELE FAISSOLA Der 45-Jährige hat in Mailand studiert und arbeitet seit 1995 für die Deutsche Bank in London. Ab 2003 hat er als Chef der Abteilung Global Rates dazu beigetragen, die Deutsche Bank als eine der führenden globalen Investmentbanken zu positionieren. Seit Juni 2012 ist er Leiter Deutsche Asset & Wealth Management und Mitglied des Group Executive Committee der Deutschen Bank. Michele Faissola ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. 7

6 W E RT E / N IM TAL DER KREATIVEN 12 L ÄNDERREPORT / USA Silicon Valley eine Reise ins Mekka der Start-ups, auf der Suche nach den Ideen von morgen. WERTE sprach mit Experten und jungen Unternehmern über das Wachstumswunder Amerika. TEXT KARSTEN LEMM FOTOS ARMIN SMAILOVIC DOLORES PARK mit Ausblick auf San Francisco. Junge Kreative aus der ganzen Welt suchen ihr Glück hier an der Westküste der USA. 13

7 W E RT E / N IM TAL DER KREATIVEN 12 L ÄNDERREPORT / USA Silicon Valley eine Reise ins Mekka der Start-ups, auf der Suche nach den Ideen von morgen. WERTE sprach mit Experten und jungen Unternehmern über das Wachstumswunder Amerika. TEXT KARSTEN LEMM FOTOS ARMIN SMAILOVIC DOLORES PARK mit Ausblick auf San Francisco. Junge Kreative aus der ganzen Welt suchen ihr Glück hier an der Westküste der USA. 13

8 14 DUNCAN LOGAN hat in San Francisco eine Wohngemeinschaft für Start-ups eingerichtet.

9 KREATIVZONE. Neben Computer und schneller Datenleitung brauchen die Gründer viel Raum zur Entspannung und Entfaltung. 15

10 WERTE / N MICHAEL PERRY und seine Frau Alex feiern in einer Bar den ersten Geschäftserfolg ihres Start-ups. H Heute ist ein guter Tag. Die Telefonkonferenz vorhin mit der internationalen Hotelkette hätte gar nicht besser laufen können. Die Manager waren begeistert von der neuen»kit«- Version, mit etwas Glück werden sie unterschreiben. Michael Perry lehnt sich zurück und bestellt ein Bier. Das kommt nicht oft vor. Freitagabende verbringt er meist vor dem Rechner im Büro. Heute hat er sich Zeit genommen, um in dieser Bar auf den Geburtstag eines Freundes anzustoßen. Gleich wird seine Frau vorbeischauen, so können sie ein wenig freie Zeit miteinander verbringen. Der pure Luxus. Eigentlich hätte Perry, 28, sich längst zurücklehnen, das kalifornische Leben genießen können. Aufgewachsen in Oakland, gegenüber der Hightech-Pilgerstätte San Francisco, erwies er sich nach der Schule als begabter Autoverkäufer. Statt zur Uni zu gehen, fand Perry fleißig neue Fans für Audi. Schnell bot sich ihm ein Leben, nach dem sich andere sehnen. Trotzdem war Perry unglücklich.»ich kam mir vor wie ein Roboter. Ein Tag wie der andere, keine Herausforderungen, keine Erfüllung.«Dann lieber leiden im Dienste der Zukunft. Mit seinem Start-up Kit CRM will Perry die Beziehungen zwischen Firmen und Kunden verbessern. Mehr als das von Grund auf neu erfinden, revolutionieren geradezu.»die größte Unbekannte in der Werbung ist Irrelevanz«, erklärt er.»das eliminieren wir.«seine Software analysiert die»gefällt mir«- Klicks von Facebook-Nutzern, schaut sich an, wer besonders aktiv mit welchen Marken Verbindung hält, und errechnet daraus Werbestrategien für Unternehmen. Gerade hat er den ersten Investor gefunden.»wir heben ab«, strahlt Perry.»Die Frage ist jetzt nur noch: Wie viel von der Welt können wir erobern?«kleiner geht es nicht, darf es nicht gehen. Sonst müsste er gar nicht erst anfangen. Zu viele andere ringsherum träumen denselben Traum: San Francisco und das Silicon Valley erleben einen neuen Boom, so überschäumend, so betörend wie seit langem nicht mehr. Smartphones und Mobilsoftware, soziale Medien und die Datenwolken aus der»cloud«füttern die Innovationsmaschine mit immer neuen Ideen, Start-ups und Erfolgsgeschichten. Facebook, Pinterest, Snap chat, Twitter ein Jungstar nach dem anderen erobert in Rekordgeschwindigkeit die Welt, lässt etablierte Konkurrenten alt aussehen, gibt Investoren Hoffnung, mit ein paar hunderttausend Dollar, früh und richtig investiert, das große Los zu ziehen. Mehr als zwölf Milliarden Dollar pumpten Risikokapitalgeber im vorigen Jahr ins Silicon Valley und finanzierten damit gut 1200 Deals, allein der Twitter-Börsengang hat über tausend neue Millionäre geschaffen. Rekorde, Rekorde. Man muss bis ans Ende des vorigen Jahrhunderts zurückgehen, zum ersten Internet-Goldrausch, um höhere Zahlen zu finden.»doch im Augenblick ist dieser Boom noch weit schwächer«, sagt Duncan Logan mit Blick auf die ungestümen Dotcom- Jahre, in denen bis zu 33 Milliarden im Jahr ins Silicon Valley flossen und, ganz wichtig, dieser Aufschwung stehe auf solidem Boden.»Im ersten Internet-Boom wetteten die Investoren vor allem auf Ideen«, sagt Logan,»diesmal setzen sie auf Dinge, die schon gezeigt haben, dass sie funktionieren.«logan ist Gründer von Rocketspace, einem sogenannten Accelerator. Es gibt viele von ihnen, auch sie haben Konjunktur. Sie funktionieren wie eine große WG: Mehr als 150 Start-ups teilen sich bei Rocketspace Ressourcen, die sie sich sonst nicht leisten könnten von der 1A-Lage im Zentrum über Farblaserdrucker und Espressomaschinen bis zur ultraschnellen Datenleitung, die jeden WG-Bewohner mit Gigabit- Geschwindigkeit ins WWW aufbrechen lässt. 800 Dollar kostet das Paket im Monat, pro Kopf und Schreibtisch. Wichtiger aber als Kaffee, Müsliriegel und die Standleitung ins Datennetz sind die persönlichen Verbindungen hier. Nur ein paar Schritte von Michael Perry entfernt sitzen die Gründer von»first Job«, die es Uni-Absolventen leichter machen wollen, direkt nach dem Abschluss ihren Traumjob zu finden. Weiter hinten werkeln junge Dänen an ihrem»crowdcurity«-konzept, das Webseiten sicherer machen soll, indem Firmen Hacker anheuern, Lücken in ihrem System zu finden. Und so unterschiedlich die Ideen der Jungunternehmer sein mögen, die sich unter diesem Dach versammeln sie alle machen Erfahrungen, die sie austauschen, geben sich Tipps fürs»fundraising«, helfen sich auf dem Weg zu dem einen Ziel, das sie alle eint: Erfolg haben in einer Welt, die bisher noch nichts von ihnen weiß. Tracey Grose sieht darin eine typische Stärke des Silicon Valley diese Bereitschaft, Wissen zu teilen und zu kooperieren, selbst wenn man in mancher Hinsicht im Wettbewerb stehen mag.»im Silicon Valley herrscht eine grundsätzliche 16

11 ESSAY / RUBRIK XXX CHRISTIAN HANSEN will mit»crowdcurity«und mit Hilfe von Hackern Webseiten von Unternehmen sicherer machen.»im ersten Internet- Boom wurde auf Ideen gewettet. Jetzt setzen die Investoren auf Dinge, die funktionieren.«duncan LOGAN, ROCKETSPACE-GRÜNDER 17

12 WERTE / N »Der Wille zur Zusammenarbeit ist hier größer als an jedem anderen Ort der USA.«TRACEY GROSE, ÖKONOMIN AUSBLICK. Wenn die Ökonomin Tracey Grose aus dem Bürofenster schaut, blickt sie auf eine einzigartige Wirtschaft, die ständig im Wandel ist. 18

13 LÄNDERREPORT / USA Atmosphäre der Offenheit«, erklärt die Vizepräsidentin des Bay Area Council Economic Institute.»Der Wille zur Zusammenarbeit ist weit größer als an anderen Orten.«Eine Reihe von Faktoren komme zusammen: gemeinsame Begeisterung für das Neue, relative Freiheit von historischen Normen im jungen Kalifornien, ein dichtes Geflecht aus Firmen, die alle von Innovationen leben. Vor allem aber eine beispiellose Vielfalt aus Menschen, Ideen und Kulturen, die das Tal einzigartig machen:»diese Vielfalt bereitet den Boden für das Innovative, das nie Dagewesene, den ständigen, schnellen Wandel.«Andere möchten auch so sein. Immer wieder wird Grose, die lange in Deutschland gelebt hat, von Vertretern anderer Regionen gefragt: Wie schaffen wir es, auch so wie das Silicon Valley zu werden? Doch Grose ist skeptisch:»das Silicon Valley ist auf natürliche Art in seine Rolle hineingewachsen«, erklärt die 44-Jährige. Die Innovationsmaschine hatte jahrzehntelang Zeit, sich zu perfektionieren. Da sind die Elite-Unis Stanford und Berkeley. Die Geldgeber, die sich darauf spezialisiert haben, Innovationen im Embryostadium zu erkennen, um später Milliarden zu verdienen. Die Anwälte, Programmierer und Vorstandschefs, die bereit sind, für den Bruchteil ihres Normaltarifs zu arbeiten, wenn sie im Gegenzug Firmenanteile bekommen, die mit Glück übermorgen Gold wert sein könnten. All das lebt obendrein vor allem von einem kulturellen Element, das sich anderswo nicht einfach aus der Luft zaubern lässt.»ein ganz wichtiger Faktor«, sagt Grose,»ist die Bereitschaft, Risiken einzugehen. Diese Bereitschaft gibt es nicht in gleichem Maße im Rest der USA und ganz sicher nicht in Europa.«Risiken gehen alle ein, die sich hier am Innovationswettlauf beteiligen: Uni-Absolventen, die lieber auf eigene Faust ihr Glück versuchen, statt sichere Karrierepfade einzuschlagen. Professoren, die ihren Einserkandidaten persönlich Anschubfinanzierung geben, sei es als»angel«-investoren mit dem Scheckbuch oder als Berater. Risikokapitalgeber, die Millionen investieren, ohne mehr gesehen zu haben als eine überzeugende Präsentation oder einen Prototyp. Und nicht zuletzt Armeen von hochqualifizierten Mitarbeitern, die bereit sind, ihren sicheren Job zu verlassen, um sich in das Start-up-Abenteuer zu stürzen.»der große Unterschied zwischen dem Silicon Valley und dem Rest der Welt«, sagt Vineet Jain, ist:»scheitern wird hier nicht als ruinöser Makel gesehen.«jain, gebürtiger Inder, kam 1993 nach Kalifornien. Im Dotcom-Boom gründete der gelernte Programmierer mit Freunden eine Firma, die Business-Software entwickelte, aber nie recht flügge wurde musste das Start-up verkauft werden. Noch neun Jahre später merkt man ihm MADE IN Silicon Valley Google / 1998 Suchmaschine und Mediengigant; Umsatz: 59,7 Mrd. Dollar. Apple / 1976 Erfi nder des ipod, ipad und iphone; Umsatz: 170,9 Mrd. Dollar. ORACLE / 1977 Entwickelt Unternehmenssoftware; Umsatz: 37,1 Mrd. Dollar. Intel / Prozent Marktanteil bei Mikroprozessoren; Umsatz: 52,7 Mrd. Dollar. ERFOLG IM ZWEITEN ANLAUF. Vineet Jain, Mitgründer und CEO des Cloud-Software-Anbieters Egnyte. an, dass die Erfahrung geschmerzt hat. Er spricht vom Versagen, von Demut. Aber auch vom unbedingten Willen, nicht aufzugeben, es trotzdem zu schaffen wenn nicht im ersten Anlauf, dann eben im zweiten. Jain sitzt in seinem Büro in Mountain View, nicht weit von Google und Facebook entfernt. Die Wände sind frisch gestrichen, zusammengefaltete Umzugskartons, gleich neben dem Mountain Bike in der Ecke, führen vor Augen, dass seine Firma Egnyte gerade erst eingezogen ist. Das alte Büro wurde zu klein, 275 Mitarbeiter sind sie jetzt, Egnyte wächst und wächst. Egnyte ist ein Erfolg.»Hätte ich anderswo wieder Kapital finden können, so wie hier?«, fragt Vineet Jain.»Vergessen Sie's! Das Silicon Valley ist einzigartig darin, Scheitern hinzunehmen. Es wird nicht belohnt, aber es wird toleriert. Das gibt es nirgends sonst, auch nicht anderswo in den USA.«Gewiss, es hilft, im Trend zu liegen: Als Jain und seine Mitgründer sich 2008 überlegten, eine neue Art von Online-Speicher für Unternehmen anzubieten, entwickelte sich»die Cloud«gerade zum geflügelten Wort. Je stärker Daten dienste in den Mittelpunkt der Investoren rückten, umso günstiger wurden die Finanzierungsaussichten für Egnyte.»Venture-Kapitalgeber sind schlaue Geldverwalter«, sagt Jain,»aber sie laufen auch im Rudel und orientieren sich am Zeitgeist.«Was der eine hat, darf der andere nicht verpassen.»als Cloud-Firma sind wir im Moment der Darling«, sagt Jain.»Jeder will mit uns reden.«bei der jüngsten Finanzierungsrunde sammelte er 29,5 Millionen Dollar ein fünf Millionen mehr als geplant. Nur wer schon berühmt ist, muss sich um die Finanzen keine Sorgen machen.»das Geldfinden war das Einfachste von allem«, sagt Sebastian Thrun und lacht unbeschwert.»das hat sich immer so ergeben.«thrun ist in Technikkreisen ein Fotos: picture alliance / Rossetti/Emme; Apple; Oracle Corporation; Intel GmbH 19

14 FORMELN FÜR DIE ZUKUNFT Frisch eingezogen und mit viel Raum zum Wachsen das Egnyte-Büro im Silicon Valley. HACKERTREFF NOISEBRIDGE Elektronik-Pionier Stanley Lunetta führt Gründern einen seiner frühen Synthesizer vor. 20

15 LÄNDERREPORT / USA Star. Der gebürtige Solinger kam 2003 als Roboterforscher nach Stanford und machte sich schnell als Vater des selbstfahrenden VW Stanley einen Namen. Er freundete sich mit den Google-Gründern an, half beim Aufbau von Street View und gründete das hausinterne Forschungslabor Google X, das jüngst mit der futuristischen Internet-Brille Google Glass die Welt verblüffte. Doch bei alldem gehört Thruns Aufmerksamkeit längst der nächsten Revolution: Er hat sich vorgenommen, mit seiner Firma Udacity dabei zu helfen, das Lernen für das 21. Jahrhundert neu zu erfinden.»vieles von dem, was in einem Unterrichtsraum passiert, kann sehr leicht digitalisiert werden«, sagt Thrun probierte er das zum ersten Mal selbst aus. Damals noch Stanford- Professor, bot er einen seiner Kurse auch im Internet an, samt Video-Übertragungen, Übungsaufgaben und Abschlusstest. Am Ende schauten von 200 Studenten nur noch 30 persönlich vorbei.»die anderen sagten: Wir sehen dich lieber im Internet. «Etliche mehr folgten ihm online, und die 412 besten Absolventen waren allesamt nicht in Stanford eingeschrieben, sondern kamen aus den Weiten des WWW. Thrun genügte dieses Experiment, um etwas vollkommen Neues zu wagen: Er gab seine Lebensstelle an der Elite-Universität auf, um sich als Unternehmer zu versuchen. Mehr als 20 Millionen Dollar gaben ihm Investoren bisher dafür, und nicht alles lief wie geplant. Kurse, die anfangs Zehntausende anlockten, waren am Ende weitgehend verwaist. Traditionelle Universitäten, die zunächst Kooperationsbereitschaft signalisierten, zierten sich plötzlich. Thrun lernte, lenkte um, tat alles, um nicht die Schlagzeilen zu bestätigen, die Udacity bereits zum kolossalen Flop erklärten.»man wird immer neu gezwungen, alles zu hinterfragen und zwar jeden Tag.«So wandelte sich, Schritt für Schritt, der Schwerpunkt von Ausbildung zu Fortbildung, wie sie große Unternehmen wünschen. Rund zwei Dutzend Firmen zahlen nun dafür, dass Udacity Online-Kurse anbietet, die ihre Bedürfnisse widerspiegeln: Web- Entwicklung mit Google, Grafikchip-Programmierung für Nvidia, Software-Design à la Facebook. Zwei kleine Fernsehstudios hat Udacity eingerichtet, und die Zentrale in einem unscheinbaren Bürokomplex in Mountain View bietet alles, was moderne Silicon-Valley-Arbeiter erwarten: kostenlose Verpflegung, Sitzecken, offene Arbeitsräume, Kicker-Tische, einen Wandhalter für Mountainbikes.»Andy!«, ruft Thrun einem Kollegen zu,»tischfußball?«spaß muss sein. Nur wer Mitarbeitern ein gutes Umfeld bietet, hat eine Chance, beim Wettkampf um die Besten mitzuhalten. Ein üppiges Gehalt versteht sich von allein. Schon das mittlere Einkommen liegt hier mit gut Dollar im Jahr über dem US-Durchschnitt. Fotos: Ebay Inc.; Hewlett-Packard Development Company, L.P.; Cisco Systems Inc.; Facebook ebay / 1995 Internet-Auktionshaus Nr. 1 weltweit; Umsatz: 16,1 Mrd. Dollar. Hewlett-Packard / 1939 Erster Technologiekonzern im Silicon Valley. Umsatz weltweit: 112,3 Mrd. Dollar. CISCO / 1984 Stellt die Infrastruktur des Internets. Umsatz: 48,6 Mrd. Dollar. Facebook / 2004 Weltgrößtes soziales Netzwerk; Mitglieder: 1,28 Mrd. Menschen. LERNERFOLG IM INTERNET. Der Deutsche Sebastian Thrun und Mitarbeiterin Sarah Spikes im TV-Studio seines Start-ups Udacity.»Man konkurriert hier als Arbeitgeber sehr stark«, sagt Katharina Rock, Senior Vice President Mobile Applications bei SAP. Die deutsche Softwareschmiede müht sich, dem Image der loka len Größen die Reize der weiten Welt entgegenzusetzen.»geeks wollen an internationalen Produkten arbeiten«, sagt Rock. Sie hat ein Faltblatt dabei, in dem SAP als einer der Top-Arbeitgeber ausgewiesen wird. Das Unternehmen hat sein Labor im Silicon Valley deutlich ausgebaut und mit dazu beigetragen, dass allein 2013 etwa neue Jobs entstanden sind. Am anderen Ende der Stadt sitzt Michael Perry am Laptop und arbeitet ebenfalls daran, die Welt zu verändern. Nie wieder sollen Firmen dank seiner Vermarktungssoftware auch nur einen Cent an ineffektive Werbung verschwenden. Schon wenn er nur einige tausend Kleinunternehmer findet, die bereit sind,»kit«auszuprobieren,»haben wir ein Millionengeschäft«. Aber auch die Großen zeigen ja nun Interesse, endlich Perry hat jahrelang auf diesen Moment hingearbeitet, musste mehr als einmal den Schwiegervater bitten, die Stromrechnung zu zahlen. Doch er kann nicht anders, das Unternehmertum liegt ihm im Blut.»Wenn ich geregelt von neun bis fünf arbei ten sollte, wäre das eine Qual für mich.«dabei schaut er aus dem Fenster, auf das Hochhaus gegenüber. Da sitzen sie an ihren Schreibtischen, die Arbeitsbienen in ihren Büros, die ein Gefühl von Sicherheit haben mögen, aber kein Leben, das er lebenswert findet.»ich garantiere Ihnen, die meisten hassen ihren Job«, sagt Perry.»Ich aber bin frei! Ich wache jeden Morgen auf und denke: Wieder ein Tag, an dem ich ein Stück besser werden kann.«21

16 W E RT E / N REPORT / ARCH I T EK T UR ZUKUNFT DES BAUENS TEXT IVO GOETZ GUTES KLIMA entsteht durch die Fassade des ParkroyalHotels in Singapur. Blumen und Bäume, Wasserfälle und Bäche auf Balkonen und Terrassen sorgen für frische Luft im Gebäude

17 W E RT E / N REPORT / ARCH I T EK T UR ZUKUNFT DES BAUENS TEXT IVO GOETZ GUTES KLIMA entsteht durch die Fassade des ParkroyalHotels in Singapur. Blumen und Bäume, Wasserfälle und Bäche auf Balkonen und Terrassen sorgen für frische Luft im Gebäude

18 PUBLIC FARM in New York nutzt freie Dachfl ächen für den Anbau von Obst und Gemüse mitten in der Stadt. FLIESSENDE FORMEN aus Holz machen moderne Computerprogramme möglich, wie hier im Hochhaus»1 Main Street«in Cambridge, Massachusetts. DAS MINI-HAUS»m-ch«soll Studenten auf 2,6 x 2,6 Meter Fläche alles bieten, was man zum Leben braucht Bett, Bad, Küche, Essplatz. Innovative Baustoffe und neue Technologien machen die Zukunft des Bauens vielfältig und flexibel. Sie nutzen Energie effizienter, schonen Klima und Umwelt und helfen den Menschen, gesünder zu leben. Sie vernetzen die Welt und lösen damit Probleme der Zivilisation. Es hat schon immer lange gedauert, bis die Zukunft des Bauens umgesetzt wurde erfand der Franzose Joseph Monier beispielsweise den Stahlbeton, um Blumen kübel stabiler zu machen. Bis zur Errichtung eines der ersten Stahl betonbauten in Deutschland, der König lichen Anatomie in München, vergingen dann aber noch einmal mehr als 40 Jahre.»Die ganze Architekturgeschichte ist eine einzige Ansammlung von Erfindungen und Innovationen dieser Art«, sagt der renommierte Architekt Frank Barkow.»Wo wären wir heute, wenn nicht jemand einfach mal versucht hätte, Bewehrung in Beton einzulegen, ein Stahlskelett besonders filigran auszubilden oder einen Raum mit einer dünnen Schale zu überspannen?«genau an so einem Punkt der Bau-Evolution sehen sich Architekten und Planer heute wieder. Doch anders als bisher, geht es jetzt noch mehr um eine vernünftige Einbindung der Architektur in ein komplexes System. Stadtentwicklungs- und Mobilitätskon zepte sind zu berücksichtigen, neue soziologische Erkenntnisse von Anfang an zu bedenken sowie Klima- und Umwelteinflüsse einzukalkulieren und bei aller Innovationsfreude sollte nie vergessen werden, dass sich die Menschen in dieser neuen Welt auch noch wohl fühlen müssen. Der Klimawandel zwingt zum Umdenken Dass es höchste Zeit ist, in der Architektur nachhaltig zu planen, ist spätestens seit Anfang April 2014 allen Beteiligten bewusst. Denn da erschien die neueste Studie des Weltkli- 30

19 MINIMALES WOHNEN AM SEE. 2by4-architects verbinden Haus und Natur. Bad und Bett klappen bei Bedarf aus der Wand. LEICHT UND STABIL ist der von Barkow- Leibinger verwendete Infraleichtbeton ILB, der eine zusätzliche Isolierung überfl üssig macht. Wände aus Infraleichtbeton werden wie herkömmlicher Beton gegossen, dann zusammengesteckt. marats der Vereinten Nationen (IPCC). Die Erkenntnisse, die sich daraus für das Leben gewinnen lassen, sind alarmierend: Das Fortschreiten des Klimawandels könne nur verlangsamt werden, wenn beim Planen und Bauen von Städten und Häusern radikale Veränderungen in Gang gesetzt würden. Die Häuser auf der Welt seien das Umweltproblem Nummer eins. Bis zu 40 Prozent der Treibhausgasemissionen würden in den Industrie ländern durch Gebäude und Gebäudetechnik verursacht. Erst dann kämen Emissionen, die durch Verkehr in die Atmosphäre gelangen.»häuser mit dicken Dämmplatten zu bekleben, die aus Erdölprodukten hergestellt wurden, reicht da einfach nicht mehr aus«, sagt Professor Klaus Sedlbauer vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP.»Man muss von Anfang an nachhaltig bauen statt Häuser nachträglich zu verpacken«, sagt auch der Architekt Christoph Mäckler, der an der Technischen Universität Dortmund Städtebau lehrt. Für Altbauten gibt es hingegen innovative Lehm- und Naturfaserplatten, Dämmstoffe aus Holzschaum oder ein aus der Raumfahrt abgeleitetes unbrennbares Aerogel, das als dünne, luftgefüllte Platte auf Altbaufassaden geklebt werden kann. Herausforderung Großstadt In naher Zukunft leben immer mehr Menschen in Megastädten werden es fast drei Viertel der Weltbevölkerung sein. Die Gebäude der Zukunft werden daher optimal an den begrenzten Raum in der verdichteten Stadt angepasst sein müssen, zugleich sollten sie flexibel in der Nutzung bleiben auch über mehrere Generationen hinweg. 40 % der Treibhausgasemissionen werden durch Gebäude verursacht. Da es immer mehr Single- und Seniorenhaushalte gibt, entsteht auch in Deutschland eine zunehmende Nachfrage nach Konzepten für minimales Wohnen. Gleichzeitig steht immer weniger Platz für großvolumiges, herkömmliches Bauen zur Verfügung. Nicht nur in den japanischen Ballungsräumen, wo sich Minihäuser seit Jahren in jede kleine Bau lücke quetschen, sondern auch bei uns gibt es mittlerweile ernst zu nehmende Konzepte. Der Italiener Renzo Piano ist einer der berühmtesten Ar chitekten der Welt. Er hat das New York Times Building, Kreuzfahrtschiffe und Kirchen entworfen. Und er ist der gefeierte Architekt von»the Shard«in London, dem mit 310 Metern zweithöchsten Gebäude Westeuropas. Doch auch Renzo Piano sieht die Zukunft des Bauens mittlerweile in kleinen, einfachen und mobilen Konzepten.»Man braucht jeden Tag ein bisschen Zeit für sich allein«, sagt er.»die Welt ist voll von Informationen und Lärm, davon muss man abschalten, die Stille suchen, in sich hineinhören, meditieren.«seine Lösung ist ein Minihaus, das maximal Euro kostet, nur 3,2 Meter hoch ist und 1,2 Tonnen wiegt. Es lässt sich überall aufstellen, nur Regenrinne und Rollläden müssen noch angeschraubt werden. Auf einer Ebene befinden sich hier Wohnzimmer, Küche und Bad, mit Platz für ein Ausziehbett und einen Tisch. Genügend Raum für ein bedürfnisloses Leben, wie es einst Diogenes im Fass geführt hatte weshalb Renzo Piano sein Minihaus auch nach dem Philosophen benannt hat.»diogenes versorgt einen mit dem, was man wirklich benötigt, und mit nichts sonst«, sagt er und meint unter anderem Photovoltaik-Zellen und Solar paneele für die Gewinnung von Strom. Fotos: Patrick Bingham-Hall; Elizabeth Efelicella; decoi Architects; Prof. Richard Horden; 2by4-architects; Barkow Leibinger 31

20 HÜLLE FÜR DIE NATUR. Beim»Eden Project«in Cornwall, England, erstreckt sich ein Membrandach über 50 Hektar Regenwald. Alle Herausforderungen haben gemein, dass Architekten und Ingenieure in kurzer Zeit Wohnraum bereitstellen müssen. Platzmangel, hohe Grundstückspreise und steigende Energiekosten erfordern ein ständiges Neuerfinden innova tiver Bautechniken. Die Materialien der Zukunft müssen zudem recycelbar, energiesparend und schon bei der Herstellung möglichst klimaneutral sein. Hanf, Jute und Glas machen Beton leicht Auf der Internationalen Bauausstellung in Hamburg präsentierte das Berliner Architekturbüro Barkow-Leibinger ei nen besonders leichten Infraleichtbeton (ILB). Darin ist recycel tes Glas enthalten, das Bauteile leicht, aber auch stabil macht.»grundsätzlich ist es nachhaltiger und ästhetisch weniger fragwürdig, wenn die tragende Struktur ihre Wärmedämmung schon mitbringt und diese nicht nachträglich aufgeklebt wird«, erklärt Frank Barkow die Idee.»Diese monolithische Bauweise hat den Vorteil, dass alle bauphysikalischen Eigenschaften der Fassade in einer Schicht vereint sind, das heißt, es bedarf keiner zusätzlicher Materialien mehr. Zudem fallen die Instandhaltungsmaßnahmen, die bei herkömmlichen Fassaden üblich sind, hier viel einfacher aus.«mit Glasfasern, die wir bisher hauptsächlich aus dem Automobil- und Schiffbau kennen, experimentierte auch der englische Stararchitekt Sir Norman Foster, der für sein Projekt»The Walbrook«in London eine Fassade aus geschwungenen, leichten Glasfaserelementen gestaltete. Professor Manfred Curbach von der TU Dresden möchte den Stahl im Beton durch Kohlenstofffasern ersetzen. Denn Carbon rostet nicht, ist extrem belastbar und langlebig. Mit Carbonbeton kann man filigraner bauen, da man Verstärkungen nicht so dick einpacken muss wie bisher den Bewehrungsstahl. THE WALBROOK in London mit Fassadenelementen aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Am Fraunhofer-Institut für Bauforschung in Stuttgart untersucht man hingegen bereits die Möglichkeit, Beton mit Naturfasern wie Hanf, Flachs und Jute zu verstärken. Vorteile wären die natürliche Verfügbarkeit und die einfache Möglichkeit des Recyclings. Naturfasern können nicht nur Beton verstärken, sondern auch Kunststoffe, aus denen dann Bauelemente hergestellt werden. Das ist günstig und umweltverträglich. Am Institut für Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen (ITKE) wurde ein Biokunststoff entwickelt, der zu unbrennbaren Fassadenteilen geformt werden kann. Das BIQ in Hamburg ist ein Gebäude, das in einer zweiten Haut aus Bioalgen steckt. Die Algen wachsen in transparenten Fassadenelementen heran, werden regelmäßig abgesaugt und in einer Biogasanlage in Energie umgewandelt, die dann zur Wassererwärmung des Hauses beiträgt das BIQ ist sozusagen sein eigener Bioreaktor. Noch einen Schritt weiter geht der Italiener Stefano Boeri. Er baut zurzeit in Mailand zwei Wohntürme, die vollständig bewaldet und bewachsen sind. Die Bepflanzung bindet CO 2 aus der Luft und erzeugt ein angenehmes Mikroklima um die Türme herum, Geräusche werden gedämpft, Staubpartikel aus der Luft gefiltert. Fassaden richten sich nach der Sonne Möchte man zwischen sich und der Umwelt nur eine dünne Schicht haben, die gerade mal vor Wind und Wetter schützt, bietet sich eine Membrankonstruktion an. Das aktuell größte 32

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