IN: TEAM. Schwerpunkt: Arbeit nach Maß

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "IN: TEAM. Schwerpunkt: Arbeit nach Maß"

Transkript

1 Ausgabe Gruppe Norddeutsche Gesellschaft für Diakonie IN: TEAM Das Magazin der Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe Schwerpunkt: Arbeit nach Maß Wir passen die Arbeit an die Menschen an Putzen kann ich am besten besser als ihr alle. Finger weg dann läuft s!

2 Liebe Leserinnen und Leser! Sie kennen den Witz: kommt ein kleiner Junge ohne Arme! zu seiner Mutter in die Küche mit den Worten: Mama, ich möchte gerne einen Keks. Antwortet die Mutter: Klar. Die Keksdose steht auf dem Schrank; kannst Dir einen herausholen! Der kleine Junge: Aber Mama, Du weißt doch: ich hab keine Arme! Entgegnet die Mutter: Keine Arme, keine Kekse... Sie lachen gar nicht? Kann ich verstehen. Ist auch überhaupt nicht lustig, sondern eher eine zynische Betrachtung des Alltags für die meisten Menschen mit Handicap: Du kannst etwas nicht, weil Dir dafür bestimmte Voraussetzungen fehlen? Pech gehabt, dann fällt die Teilhabe für Dich zumindest in diesem Bereich aus! Dies gilt leider auch noch immer für den Bereich Arbeit : Menschen, die aufgrund ihrer körperlichen, geistigen oder seelischen Versehrtheit bestimmte Dinge nicht er- oder verarbeiten können, werden eben davon ausgeschlossen sie können nicht teilhaben, weil die Natur oder das Schicksal oder was auch immer sonst das nicht vorgesehen hat. So entsteht die Mär von den Leistungsstarken und den Leistungsschwachen in dieser Gesellschaft. Das Prinzip dabei: Menschen müssen an die Arbeit, die ansteht, angepasst werden gelingt das nicht, fällt Teilhabe leider aus! Werkstätten sind angetreten, um Teilhabe für jeden Mitarbeitenden mit Handicap eben doch zu realisieren unabhängig von der Art und Schwere ihrer Beeinträchtigungen. Dabei steht auch der Wunsch jedes / jeder Einzelnen im Vordergrund: für die Rollstuhlfahrerin, die unbedingt in der Fahrzeugaufbereitung arbeiten möchte muss nicht zuerst geguckt werden, ob, sondern wie sich ein solcher Wunsch realisieren läßt. Das Prinzip dabei: Arbeit muss an die Menschen, die sie leisten wollen, angepasst werden. Arbeit, die so gestaltet wird, ermöglicht zum einen Teilhabe am Arbeitsleben und ist gleichzeitig qualifizierende und bildende Arbeit; sie kann deshalb angemessene Arbeit oder eben auch Maßarbeit genannt werden. Damit das gelingt, geben Fachkräfte für Arbeits- und Berufsförderung didaktische Hilfen, werden Arbeitsprozesse gemeinsam in Teilschritte zerlegt und technische Vorrichtungen erarbeitet. Arbeit wird also unter arbeitspädagogischen Gesichtspunkten gestaltet, damit es den Mitarbeitenden mit Handicap ermöglicht wird, in der Arbeit und durch sie vorhandene Fähigkeiten anzuwenden und damit ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen und gleichzeitig neue Fähigkeiten zu erwerben. 1 Auf den folgenden Seiten können Sie Beispiele für solche Maßarbeit nachlesen. Anregende Unterhaltung bei der Lektüre wünscht Ihnen Stephan Bruns Einrichtungsleiter 1 vgl. hierzu: Gerd Grampp: Angemessene Arbeit in der Werkstatt als Grundlage der Entwicklung von Leistungsfähigkritz und Persönlichkeit S. 97f in: Günter Mosen, Ulrich Scheibner (HG): Arbeit, Erwerbsarbeit, Werkstattarbeit. Vom Mythos zum neuen Arbeitsbegriff in Theorie und Praxis, Frankfurt am Main 2003

3 Wir passen die Arbeit an die Menschen an Birgit Möller Arbeiterzieherin im Rögen, Werkstatt 4 Petra Sippel Dipl. Sozialpädagogin begleit. Dienst in Elmenhorst/ Werkstatt 4, Werkstatt für psychisch behinderte Menschen Frau Möller, 54, ist eine erfahrene Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in einer Arbeitsgruppe Konfektionie rung. Sie machte zuerst eine Aus bildung zur Arbeiterzieherin und arbeitete in verschiedenen sozialpsychiatrischen Einrichtungen dieser Region. Daran schloss sich vor sieben Jahren eine sozialpsychiatrische Zusatzausbildung an. Seit sieben Jahren arbeitet Frau Möller in den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe. Petra Sippel: Frau Möller, der Titel unseres Heftes lautet: Arbeit nach Maß. Was fällt Ihnen dazu für ihre tägliche Arbeit ein? Birgit Möller: Wir passen die Arbeit an den Menschen an und nicht den Menschen an die Arbeit. Meine Erfahrung ist, dass Menschen mit einer psychischen Beein - trächtigung oftmals auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt die Erfahrung gemacht haben, dass sie gescheitert sind. Deshalb schaue ich als erstes welche Stärken und Wünsche die Mitarbeiter mit Handicap haben bzw. mitbringen. Ein Beispiel: Bei einem Mitarbeiter mit einer einseitigen Spastik schaue ich: Wie kann er am Gemeinschaftsauftrag mitarbeiten? Was kann er wie ist er ein Teil des Ganzen? Kommt ein Mitarbeiter mit Handicap neu in meine Gruppe wird er als Gesamtpersönlichkeit angenommen. Durch genaue Beobachtung und Gespräche wird gemeinsam ein vorläufiger individueller Förderplan entwickelt und seine Stärken können gezielt eingesetzt werden. Dies steigert das Selbstwertgefühl deutlich und mit diesem gesteigerten Selbstwertgefühl kann man sich auch an neue Dinge herantasten. Wie kann ich mir das konkret vorstellen? Bei jemandem, dessen Konzentration immer im Tagesverlauf sinkt und der gerne zählt, mache ich folgendes: morgens nutze ich die Stärke und derjenige zählt selbstständig. Am Mittag gibt es eine Zählhilfe, wenn derjenige das einfordert. Das war ja ein sehr praktisches Beispiel, wie aber gehen Sie mit den psychischen Schwierigkeiten um? Viele der psychisch beeinträchtigten Menschen können schlecht mit Druck umgehen: Sie setzten sich selbst unter Druck, weil sie alles perfekt machen wollen und überfordern sich damit. Dann sehe ich meine Aufgabe darin, dass ich Entlastungsmöglichkeiten anbiete. Das kann sein, dass ich jemanden auf die passende arbeitsbegleitende Maßnahme hinweise oder dass ich Unterbrechungen in die Tätigkeit einbaue. Nicht immer lässt sich Druck vermeiden z. B. wenn Lieferungen an den Kunden termingebunden sind Nun, dann sorge ich für Entlastung, indem ich aufzeige, dass ich die Verantwortung für den Auftrag habe. Ich finde es positiv, wenn die Mitarbeiter mitdenken, und Verantwortung für ihre Arbeit und den Auftrag übernehmen Wenn ich merke, die Zeit wird knapp, habe ich verschiedene Möglichkeiten für Entlastung zu sorgen, z. B. dadurch, dass uns eine andere Gruppe bei dem Auftrag unterstützt. Gibt es auch Beispiele dafür, wie jemand seinen Platz in der Gruppe entsprechend seinen Fähigkeiten erhält? Ja. Wenn ich weiß, dass jemand genau arbeitet und ich mich darauf verlassen kann, setze ich ihn für die Endkontrolle ein. Wenn jemand unruhig ist, dann kann er dem Bewegungsdrang nachgeben, indem er Nachschub holt, Kartons kleinmacht oder auch für die anderen Gruppenmitglieder kleine Hol- und Bringdienste übernimmt. Ist es schwer, für alle eine passende Aufgabe zu finden? Eigentlich nicht. Ich werde niemandem eine Aufgabe geben, bei der er überfordert sein könnte. Hauptziel meiner Ar - beit ist es, den Mitarbeitern mit Handicap Erfolgserlebnisse zu vermitteln und die Arbeit so herunterzubrechen, (z. B. in 2 10 Arbeitsschritten aufzuteilen) dass jeder einen Anteil an der pünktlichen und ordnungsgemäßen Auftragsabwicklung hat. Sie machen sich also einen individuell zugeschnittenen Arbeitsplan für Jeden? Das sehe ich so: Die Menschen, die in meine Arbeitsgruppe kommen, geben mir einen Auftrag, der für mich verbindlich ist. Danke für dieses Schlusswort. Das Interview führte Petra Sippel

4 Putzen kann ich am besten besser als ihr alle. Arne Laß Teamleiter im Bildungszentrum der Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe Gabriele Wulff Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Hauswirtschaft Gabriele Wulfff arbeitet seit 33 Jahren in den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe. Die meisten Kollegen mit und ohne Handicap kennen sie nur als Hauswirtschafterin. Gabriele Wulff ist aus der Hauswirtschaft nicht wegzudenken. Sie verrichtet ihre Arbeit zuverlässig, ist gründlich und mit außerordentlichem Engagement am Werk. Dabei verliert sie selten ihre gute Laune außer aber das erfahren wir später! Arne Laß: Hallo Gabi, vielen Dank, dass du bereit bist, mit mir über deine Arbeit zu sprechen. Gabi: Aber gerne!! Ich würde gerne wissen, was du dir unter Arbeit nach Maß vorstellst? Ich kann mir nichts darunter vorstellen. Gabi, wie lange arbeitest du schon in der Werkstatt? Ich bin schon so lange hier, ich weiß das gar nicht genau. Bist du direkt von der Schule in die Werkstatt gewechselt? Ja, direkt von der Woldenhornschule in die Werkstatt nach Ahrensburg. Ich hab zuerst so etwas Ähnliches gemacht wie Berufsbildungsbereich. Ich habe mir verschiedene Gruppen angesehen, Praktika gemacht und dann habe ich begonnen in einer Arbeitsgruppe zu arbeiten. Ich hatte am Anfang einen Arbeitsplatz für mich alleine, weil ich meine Ruhe haben wollte. Ich konnte nicht so eng mit anderen zusammen arbeiten. Heute arbeite ich gerne im Team. Hast du damals schon in der Hauswirtschaft gearbeitet? Nein, in einer anderen Gruppe. Da habe ich mit Kollegen zusammen gearbeitet, die jetzt auch in Bad Oldesloe arbeiten: Anke, Horst, Ute, Beate. Warst du lange in der Arbeitsgruppe? Nein, ich bin bald in die Hauswirtschaft gewechselt. Ich habe viele Gruppenleiter erlebt, aber ich bin immer in der Hauswirtschaft geblieben erst in Ahrensburg und dann in Bad Oldesloe. Welche Arbeit machst du am liebsten? Toiletten reinigen und wenn ich Zeit habe Fensterputzen. Ich muss aber sehr mit meinen Kräften haushalten, weil ich starke Diabetes habe. Ich brauche regelmäßig Pausen und darf mich auch nicht so aufregen. Warum ausgerechnet Toiletten reinigen und Fenster putzen? Das kann ich am Besten. Besser als ihr alle. Keiner kann Toiletten so gut reinigen wie ich. Ich mache das auch so gerne, weil ich es richtig gut kann. Wenn es keine Hauswirtschaft mehr gäbe, würdest du auch in einer anderen Gruppe arbeiten? Na klar, ich arbeite doch gerne! Habt ihr etwa vor, die Hauswirtschaft abzuschaffen? Keine Sorge, das war eine was wäre wenn Frage Ach so!

5 Erst wenn kein Stäubchen mehr zu sehen ist wenn das Fenster blinkt dann gibt sich Gabriele Wulff mit dem Ergebnis zufrieden. Das macht ihr so schnell niemand nach! Gabi, kannst du auch gut arbeiten, wenn man dir sagt du sollst schneller arbeiten, weil etwas unbedingt fertig werden muss? Neeee, ich arbeite so, wie ich das will. Ich mach schließlich nichts falsch! Wie meinst du das? Manche Gruppenleiter wollen mir sagen, wie ich meine Arbeit erledigen soll. Wann ich mit welchem Lappen und mit wie viel Putzmittel reinigen soll und wann und wie ich den Abzieher benutzen soll. Aber so wie ich es mache, ist ja am Ende auch alles sauber. Außerdem sagt jeder Gruppenleiter was anderes. (Pause) Ich arbeite viel lieber, wenn die Menschen nett zu mir sind. Wenn sie nicht nett sind, macht arbeiten keinen Spaß und meistens werde ich dann traurig. Hast du schon einmal daran gedacht mit der Arbeit aufzuhören und zu Hause zu bleiben? Ja, vor kurzem hatte ich mit einem Gruppenleiter Stress. Der hat gesagt, ich solle die Türen sauber machen. Aber das geht doch nicht! Zuerst muss er mit René (Leiter der Hauswirtschaft) sprechen! Da wollte ich nicht mehr arbeiten. Ich bin dann zu René gegangen und war sehr traurig und sehr aufgewühlt. Es wurde immer schlimmer und ich wollte die Arbeit schon hinschmeissen. Was ist dann passiert? Stephan (Bruns) ist zu mir gekommen und hat mit mir geredet. Er hat mir gesagt, dass alles gut wird und ich mich nicht ärgern soll. Das hat mir geholfen und ich konnte weiter arbeiten. Hmm Willst du noch mehr wissen? Nein Gabi, ich denke das war s. Vielen Dank! Das Interview führte Arne Laß

6 Arbeit nach Maß... Cherno Kah Ergotherapeut Fachkraft zur Arbeitsund Berufsförderung der Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe Herr U. fand seinen Weg in die Stormarner Werkstätten vor 2,5 Jahren. Er begann mit dem 3-monatigen Eingangsverfahren im Bereich der beruflichen Bildung, welches jeder neue Mitarbeiter der Stormarner Werkstätten durchläuft. Im Gegensatz zu den meisten Teilnehmern dieser Maßnahme, kam Herr U. vom freien Arbeitsmarkt, auf welchem er zuvor sein gesamtes Erwachsenenleben bei der Deutschen Bahn arbeitete. Aufgrund eines tragischen Unfalls auf einem Bahnhof, bei welchem er schwere Kopf- und Hirnverletzungen erlitt, lag er für einen langen Zeitraum im Koma. Aus diesem erwacht, wurde ein bleibender Hirnschaden festgestellt, der sich besonders auf sein Erinnerungsvermögen und Kurzzeitgedächtnis auswirkte. Es wurde versucht, ihn wieder in den Arbeitsbereich der deutschen Bahn zu integrieren, was jedoch nur schwer umzusetzen war. Das Ziel musste nun sein, einen Arbeitsplatz zu finden, auf welchem Herr U. in den für ihn defizitären Bereichen gefördert wird. Die Konfrontation mit seinen Schwächen und die Gewissheit, dass seine Arbeitsleistung nicht mehr seinen Ansprüchen genügte, wirkte enorm frustrierend, somit musste eine Gruppe gefunden werden, welche ihm Sicherheit gab, einen festen Rahmen und wiederkehrende Aufgaben, die er selbstständig verrichten konnte. Im reichhaltigen Angebot verschiedenster Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Aspekten und Arbeitsaufträgen bot sich die Besteckkonfektionierung als erster Versuch an. Die Besteckgruppe bietet Arbeitsplätze, welche stark vorstrukturiert, und kleinschrittig arrangiert sind. Herr U. fand sich plötzlich auf einem Arbeitsplatz wieder, auf welchem er einzelne Besteckteile in Vorlegebretter legte, welche im späteren Verlauf an einer Konfektionierungsmaschine in Folien verschweißt werden. Dieser Arbeitsplatz ist wenig flexibel gestaltbar, und verlangt von Herrn U. einen gesamten Arbeitstag am selben Ort zu stehen und eine Sorte Bestecke in Bretter zu legen. Damit noch nicht genug, musste er sich jeweils nach links und rechts auf Kollegen mit Handicap einstellen, was besonders zu Beginn noch etwas befremdlich auf ihn wirkte und ihm das Gefühl gab, nicht wirklich zugehörig zu sein. Die Versuche ihn in das soziale Geflecht der Gruppe zu integrieren, wurden zu Beginn durch seine Haltung zur Bahn erschwert. Für Herrn U. war diese Werkstatt für behinderte Menschen nur eine Zwischenstation, die ihn bald wieder zur Deutschen Bahn führen würde. Dementsprechend oft fragte er, wann er wieder richtig anfangen könnte in seinem eigentlichen Beruf zu arbeiten. Die Versuche ihm schonend beizubringen, dass hier vermutlich für längere Zeit sein Arbeitsplatz sein würde, kamen nicht wirklich bei ihm an, und die Fragestellung wiederholte sich täglich. Herr U. sah sich immer noch als Mitarbeiter der deutschen Bahn, der nur kurzfristig anderweitig beschäftigt wurde. Er wusste, dass dies mit seinem Unfall zu tun hatte, doch die Problematik, die dieser mit sich brachte, war ihm nicht bewusst. Die starke Vorstrukturierung der Arbeit, kam Herrn U. sehr entgegen. Das simple Einlegen von Besteckteilen gefiel ihm, und nach kurzer Zeit hatte er diesen Arbeitsvorgang verinnerlicht, und war in der Lage, durch seine Geschwindigkeit mehrere Kollegen mit Arbeit zu versorgen. Seine Genauigkeit und Geschwindigkeit wurde sowohl von der Gruppenleitung als auch den Gruppenmitgliedern positiv gelobt, welches Herrn U.s Selbstbewusstsein langsam aber erheblich stärkte, und ihm wahrscheinlich maßgeblich dabei half, sich

7 an seine neue Situation und an seinen neuen Arbeitsplatz zu gewöhnen. Die Rückmeldung, die er von seinen Kollegen erhielt, baute Herrn U. sichtlich auf, und je länger er in der Gruppe tätig war, desto seltener fragte er nach seinem Engagement bei der deutschen Bahn. Abgesehen davon, gewöhnte er sich an seine Mitarbeiter und schloss Freundschaften mit Gruppenmitgliedern und Mitarbeiterinnen außerhalb seines direkten Gruppenumfelds. Nach 2 Jahren ist Herr U. voll akzeptierter Teil seiner Arbeitsgruppe und ein gern gesehener Gast im Pausenhof, wo er bei Kaffee und Kippe die sozialen Aspekte der Arbeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen genießt. Eine wilde Horde gänzlich unterschiedlicher Charaktere, mit unterschiedlichen Hobbies, Eigenarten, Motivationen und Persönlichkeitszügen, die trotz der eben genannten Individualitäten ein starkes Team bilden, in welchem jeder herzlich willkommen ist, so lange er sich einbringen will. Da passt einer von der Bahn ganz gut, oder? Da das Leben ein Prozess ist, ist auch Herr U. noch nicht am Ende des Lernprozesses angelangt. Cherno Kah

8 Angepasste Arbeit Herrn M. berichtet aus seinem Arbeitsalltag Jörn Erich Baasner ist Produktionsleiter der Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe Ursprünglich wollte ich ein Interview mit Sascha Mecklenburg zum Thema Arbeit nach Maß führen und auch so aufschreiben. Im Gespräch mit Herrn Mecklenburg war es sehr schwierig für ihn konkret auf meine Fragen zu antworten. Immer wieder sprach er von Begebenheiten, die ihn gerade beschäftigten. Es ging teils um aktuelle, aber auch lang zurückliegende Geschichten. Oft sprach er von seinem Lieblingskollegen Herrn S. (Kurierfahrer in den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe). Diesem Kollegen hilft er täglich beim Be- und Entladen der Essenbehälter. Oder von der Fahrt mit dem LKW nach Hamburg, als er dort mittags mit dem Fahrer in einem Imbiss Pommes gegessen hat. Diese Tour liegt schon viele Jahre zurück. Weitere Themen waren die Fahrten mit dem Schulbus zur Arbeit, die anstehende Faschingsfeier, Erlebnisse mit Kollegen und viele andere Ereignisse aus dem Arbeitsalltag. Herr Mecklenburg ist 35 Jahre alt und arbeitet seit 1997 in den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe. Er war über mehrere Jahre im Recyclingbereich für Elektro geräte tätig, sowie in unter - schiedlichen Montage- und Verpackungsgruppen. Herr Mecklenburg ist ein freundlicher und hilfsbereiter Mitarbeiter, der sich gern und viel bewegt. Bei Montagetätigkeiten kann er sich nur über einen kurzen Zeitraum konzentrieren und versteht nur kurze Arbeitsanweisungen mit wenigen Arbeitsschritten. Steht er unter Zeitdruck oder versteht die Arbeitsanleitung nicht umzusetzen, wird er schnell ungeduldig und beschimpft dann seine Kollegen. Daher ist Herr Mecklenburg nur bedingt für einen Tischarbeitsplatz in der Montagegruppe geeignet. Heute ist er, neben den Montage- und Verpackungstätigkeiten zuständig für die Entsorgung des entstehenden Verpackungsmülls. Anfangs nur in seiner Arbeitsgruppe, mittlerweile entsorgt er auch für andere Gruppen und ist in der gesamten Werkstatt unterwegs. Jeden Morgen steht Herr Mecklenburg selbstständig auf (einen Wecker braucht er dafür nicht) und macht sich von der Wohnstätte mit dem Schulbus auf den Weg zur Arbeit. Bevor er sich in die Arbeitsgruppe begibt, geht er zu ausgesuchten Kollegen um sie zu begrüßen. Nachdem er sich die Arbeitskleidung angezogen hat, holt er die Essenmarken für die Kollegen seiner Arbeitsgruppe aus der Küche. Anschließend räumt er die Kartons und andere Pappabfälle vom Vortag auf einen Rollwagen und geht damit zum Pappcontainer. Manchmal geht er mehrfach, denn der Rollwagen darf nicht zu vollgeladen werden. Sonst fallen unterwegs die Kartons herunter und müssen mühsam wieder eingesammelt werden. Nach dem Frühstück geht Herr Mecklenburg durch die anderen Gruppen und entsorgt dort den anfallenden Verpackungsmüll. Gegen 11 Uhr hilft er beim Beladen der Essenbehälter, die am Nachmittag auch wieder mit abgeladen werden. Die weiteren Tätigkeiten am Nachmittag gestaltet er je nach Bedarf; Manchmal ist noch mehr zu entsorgen, sonst hilft er in der Gruppe und montiert oder verpackt. Gern hilft er auch mal dem Hausmeister oder sammelt vergessene Kaffeebecher in der Raucher ecke ein. Seit Herr Mecklenburg diese unterschiedlichen Aufgaben wahrnimmt, ist er wesentlich ausgeglichener. Er lernt mit Frustration umzugehen, wenn s mal nicht so klappt und ist mittlerweile auch in der Lage sich Unterstützung und Hilfe zu holen.

9

10 Finger weg dann läuft s! Interview mit Peter Heitmann, Mitarbeiter mit Handicap im Büroservice Falko Wildgrube Abteilungsleiter Werkstatt 4 rechte Seite: Herr Heitmann seit mehr als sechs Jahren im Büroservice der Werkstatt 4 nicht mehr wegzudenken. Ob Kuvertierungsarbeiten, Dokumenten vernichten oder faxen Er hat sich seinen Arbeitsplatz und seinen Arbeitsbereich bestens eingerichtet Maßarbeit. Falko Wildgrube: Hallo Herr Heitmann. Ich freue mich, dass Sie sich bereit erklärt haben, dieses Interview mit mir zu führen. P. Heitmann: Das mache ich sehr gern. Herr Heitmann, seit wann sind Sie in den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe tätig? Ich habe 2007 begonnen, hier zu arbeiten, im Herbst werden es sieben Jahre. Wie sind Sie dazu gekommen, hier arbeiten zu wollen? Ich habe von 2003 bis 2007 in der Fertigungstherapie im Haus Ingrid gearbeitet. Dann wollte ich testen, ob ich auch einen ganzen Tag am Arbeitsplatz durchhalte. Außerdem wollte ich auch Geld verdienen. Aus diesem Grund habe ich mich damals um einen Werkstattplatz beworben. In welchem Bereich der Werkstatt sind Sie tätig? Ich arbeite im Büroservice, Werkstatt 4 in Elmenhorst. Warum haben Sie sich für diesen Bereich entschieden? Ich habe verschiedene Arbeitsbereiche ausprobiert, z.b. den Montagebereich. Hier im Büro konnte ich mich an meinem Arbeitsplatz jedoch am Besten orientieren. Darf ich fragen, warum Sie Schwierigkeiten haben, sich am Arbeitsplatz zu orientieren. Das kann ich Ihnen gern erklären. Ich habe eine starke Sehbeeinträchtigung. Welche Aufgaben haben Sie Büroservice? Ich mache den Telefondienst. D.h., ich nehme eingehende Anrufe an, leite diese weiter oder schreibe eine Gesprächsnotiz dazu. Dann arbeite ich auch an Kuvertieraufträgen für verschiedene Kunden und vernichte alte Akten mit dem Aktenvernichter. Was benötigen Sie, um diese Aufträge bearbeiten zu können? bzw. Wie muss Ihr Arbeitsplatz eingerichtet sein? Für den Telefondienst habe ich ein Headset. Das benötige ich, weil ich dann meine Hände frei habe und mich an meinem Schreibtisch besser orientieren kann. Gerade auch, wenn ich handschriftliche Notizen mache, benötige ich meine Finger, um mich zu orientieren. Bei den Kuvertieraufträgen stecke ich die Briefe in den Umschlag. Diese Aufträge bearbeite ich meistens mit einem Kollegen. Er falzt die Briefe und packt sie mir auf einen Stapel, immer in gleicher Richtung und mit der Adressezeile nach oben. Somit weiß ich, dass ich den Brief richtig herum einstecke. Bei der Aktenvernichtung muss ich vorher erfühlen, ob alle Klammern entfernt sind, dann kann ich die Blätter selbständig einführen. Herr Heitmann, wie muss Ihr Arbeitsplatz eingerichtet sein? Ich habe alle meine Arbeitsmaterialien an einem bestimmten Ort. Das Telefon steht z.b. rechts neben mir. Der Aktenvernichter steht links neben mir. Ich muss diese Dinge alle in meiner Nähe haben, damit ich sie schnell finde. Wenn jemand diese Sachen ohne mich zu fragen woanders hinlegt oder hinstellt, dann ist es schwer für mich, die Sachen ohne fremde Hilfe wieder zu finden. Das passiert oft mit meinen Kugelschreibern. Im Gebäude dürfen in den Fluren und Räumen keine Gegenstände im Weg stehen, weil ich diese nicht sehe. Ich habe zwar einen Stock, den nutze ich aber nur im Außenbereich. Wo steht der gerade? immer links neben meinem Spint. Herr Heitmann, ich danke Ihnen für dieses Gespräch. Gern geschehen. Das Interview führte Falko Wildgrube

11 Michael Hahn Qualitätsmanagement, Öffentlichkeitsreferat, Foundraising Byron Petzold ist seit dem bei den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe beschäftigt. Wie alle Mitarbeiter mit Handicap fand er den Einstieg über den Berufsbildungsbereich in die Werkstatt. Anfangs waren wir uns nicht sicher, ob die Werkstatt für Herrn Petzold der richtige Ort ist. Er hatte große Schwierigkeiten mit dem Wechsel von der Schule in die Einrichtung. Mittlerweile ist er ein sehr engagierter Mitarbeiter im Förderbereich. Hier bekommt er die nötige Anleitung und Unterstützung um seine Arbeiten zu erledigen. Er ist in der Vormontage der Seiten besen von Kehrmaschinen tätig. Außerdem verpackt er gerne Honig und Ölmessstäbe und erledigt einfache Konfektionierungsarbeiten. Herr Petzold hat auch gelernt, sich mit Unterstützung Arbeitsmaterialien selbstständig in der Werkstatt zu besorgen. Ist einmal die Luft raus, gibt es für ihn die Möglichkeit sich zurückzuziehen und zu entspannen. Herr Petzold kommt mit Freude zur Arbeit und hat einen passgenauen Arbeitsplatz gefunden. Er redet nicht viel, aber wenn er zuhause ist, erzählt er mit Freude von der Arbeit und berichtet, was er alles erledigt hat. Es macht Spaß bei einer solch tollen Entwicklung dabei sein zu dürfen. Da Herr Petzold selbst eher ein Mann der Tat ist, habe ich ergänzend zum Interview mit ihm seine Mutter und Daniel Springborg, die verantwortliche Fachkraft, befragt. Michael Hahn

12 Kurz & Gut Schon aussortiert? Endlich wieder Flohmarkt! 2014 ist Jubiläumsjahr: 25 Jahre Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe! CREATE_PDF _ _1.1.eps;(91.60 x mm);20. Mar :47:52 Frühjahrsaktion im Rad Oldesloe! Die neuen Fahrradmodelle sind da! Besonders stolz sind wir auf unsere umfangreiche City und Hollandradkollektion. Neu im Angebot sind in Kooperation mit der Firma E-Bike-Center Nord GmbH, diverse E-Bikes der Firma Flyer. Unsere Werkstatt bietet eine Frühjahrsinspektion an, zu der sie sich telefonisch anmelden können. Es freut sich auf ihren Besuch, das Team des RAD-Oldesloe Am 11. Mai findet unser Frühlingsflohmarkt statt. Wir freuen uns auf rege Teilnahme! Bitte reservieren Sie sich telefonische einen Platz. Telefon: 04531/ Neu- u. Gebrauchtfahrräder Rögen Bad Oldesloe Tel / Zubehör - Service - Reparatur Jeder Cent zählt... Möchten auch Sie uns unterstützen? Unser Spendenkonto für laufende und zukünftige Projekte führen wir bei der Volksbank Stormarn: BIC: GENODEF1HH4 IBAN: DE Endlich auch bei facebook: Jetzt Jetzt liken! Wir freuen uns über jeden Cent. Herzlichen Dank. IMPRESSUM Kontakt Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe Rögen Bad Oldesloe Redaktion Stephan Bruns und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Gestaltung Fotos Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe; Fotolia.com Mai 2014

Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings bei PINK entstanden

Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings bei PINK entstanden Alles gut!? Tipps zum Cool bleiben, wenn Erwachsene ständig was von dir wollen, wenn dich Wut oder Aggressionen überfallen oder dir einfach alles zu viel wird. Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings

Mehr

Lenis großer Traum. Mit Illustrationen von Vera Schmidt

Lenis großer Traum. Mit Illustrationen von Vera Schmidt Lenis großer Traum Lenis großer Traum Mit Illustrationen von Vera Schmidt Leni ist aufgeregt! Gleich kommt ihr Onkel Friedrich von einer ganz langen Reise zurück. Leni hat ihn schon lange nicht mehr gesehen

Mehr

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch Mimis Eltern trennen sich... Eltern auch Diese Broschüre sowie die Illustrationen wurden im Rahmen einer Projektarbeit von Franziska Johann - Studentin B.A. Soziale Arbeit, KatHO NRW erstellt. Nachdruck

Mehr

Deine Kinder Lars & Laura

Deine Kinder Lars & Laura Bitte Hör auf! Deine Kinder Lars & Laura Dieses Buch gehört: Dieses Buch ist von: DHS Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. Westring 2, 59065 Hamm Tel. 02381/9015-0 Fax: 02381/9015-30 e-mail: info@dhs.de

Mehr

Erklär mir bitte die Aufgaben! Während der Erklärung kommt ihr Kind vielleicht selbst auf den Lösungsweg.

Erklär mir bitte die Aufgaben! Während der Erklärung kommt ihr Kind vielleicht selbst auf den Lösungsweg. 10 Hausaufgaben-Tipps Versuch es erst einmal allein! Wenn du nicht weiter kommst, darfst Du mich gerne rufen. So ermuntern Sie ihr Kind selbstständig zu arbeiten. Erklär mir bitte die Aufgaben! Während

Mehr

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: ich weiß wer ich bin! Ich bin das Licht Eine kleine Seele spricht mit Gott Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!" Und Gott antwortete: "Oh, das ist ja wunderbar! Wer

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Verbale Beschreibung Vorschläge zur Formulierung

Verbale Beschreibung Vorschläge zur Formulierung Verbale Beschreibung Vorschläge zur Formulierung Verhalten Nun hast du das. Schuljahr mit Erfolg abgeschlossen. Dein Verhalten den anderen Kindern gegenüber war sehr rücksichtsvoll und kameradschaftlich.

Mehr

Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach.

Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach. Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach. Tom und seine Teddys In Toms Kinderzimmer sah es wieder einmal unordentlich aus. Die Autos, Raketen, der Fußball und die Plüschtiere lagen

Mehr

Der Paten-Club. Laura:

Der Paten-Club. Laura: Ricarda-Huch-Gymnasium Gelsenkirchen Städtische Schule der Sekundarstufen I u. II mit englisch bilingualem und naturwissenschaftlichem Zweig Telefon 02 09 / 957 000 Fax 02 09 / 957 00 200 E-Mail rhg@rhg-ge.de

Mehr

Heilsarmee Brocki, Zürich

Heilsarmee Brocki, Zürich Heilsarmee Brocki, Zürich Karin Wüthrich, Sozialpädagogin, Heilsarmee Als Herr K. im Herbst 2008 krankgeschrieben wurde, habe ich vom Brockileiter Schweiz den Auftrag bekommen, die Wiedereingliederung

Mehr

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern-

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern- Janine Rosemann Es knarzt (dritte Bearbeitung) Es tut sich nichts in dem Dorf. Meine Frau ist weg. In diesem Dorf mähen die Schafe einmal am Tag, aber sonst ist es still nach um drei. Meine Frau ist verschwunden.

Mehr

Die Lerche aus Leipzig

Die Lerche aus Leipzig Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen Cordula Schurig Die Lerche aus Leipzig Deutsch als Fremdsprache Ernst Klett Sprachen Stuttgart Cordula Schurig Die Lerche aus Leipzig 1. Auflage 1 5 4 3 2 2013 12

Mehr

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion

SELBSTREFLEXION. Selbstreflexion INHALTSVERZEICHNIS Kompetenz... 1 Vergangenheitsabschnitt... 2 Gegenwartsabschnitt... 3 Zukunftsabschnitt... 3 GOLD - Das Handbuch für Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen Selbstreflecion Kompetenz Die

Mehr

Adverb Raum Beispielsatz

Adverb Raum Beispielsatz 1 A d v e r b i e n - A 1. Raum (Herkunft, Ort, Richtung, Ziel) Adverb Raum Beispielsatz abwärts aufwärts Richtung Die Gondel fährt aufwärts. Der Weg aufwärts ist rechts außen - innen Ort Ein alter Baum.

Mehr

Herr Müller möchte anderen Menschen helfen. Er bekommt kein Geld für diese Arbeit. Aber die Arbeit macht ihm Freude.

Herr Müller möchte anderen Menschen helfen. Er bekommt kein Geld für diese Arbeit. Aber die Arbeit macht ihm Freude. 26 Und wie finde ich ein freiwilliges Engagement? Leichte Sprache Herr Müller möchte etwas Gutes für andere Menschen tun. Weil es ihm Spaß macht. Herr Müller möchte anderen Menschen helfen. Er bekommt

Mehr

Schritte 4. Lesetexte 11. Verkehr, Verkehr: Wie sind die Leute unterwegs? 1. Lesen Sie die Texte und ergänzen Sie die Tabelle.

Schritte 4. Lesetexte 11. Verkehr, Verkehr: Wie sind die Leute unterwegs? 1. Lesen Sie die Texte und ergänzen Sie die Tabelle. Verkehr, Verkehr: Wie sind die Leute unterwegs? 1. Lesen Sie die Texte und ergänzen Sie die Tabelle. Peter Herrmann (47) Ohne Auto könnte ich nicht leben. Ich wohne mit meiner Frau und meinen zwei Töchtern

Mehr

Wenn der Papa die Mama haut

Wenn der Papa die Mama haut Pixie_Umschlag2 22:48 Uhr Herausgegeben von: Seite 1 Wenn der Papa die Mama haut Sicherheitstipps für Mädchen und Jungen Landesarbeitsgemeinschaft Autonomer Frauenhäuser Nordrhein-Westfalen Postfach 50

Mehr

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki EINSTUFUNGSTEST A1 Name: Datum: Bitte markieren Sie die Lösung auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Antwort. 1 Guten Tag, mein Name Carlo. a) bin b) heißt c) ist d) heißen 2 Frau Walter: Wie

Mehr

Zeitmanagement. Gut organisiert. Mit richtigem Zeitmanagement den Überblick behalten

Zeitmanagement. Gut organisiert. Mit richtigem Zeitmanagement den Überblick behalten Folie 1 Gut organisiert Mit richtigem Zeitmanagement den Überblick behalten Carpe diem. Gar nicht so einfach. Folie 2 Zeit ist für uns Menschen eine wichtige und leider begrenzte Ressource. Das ist mit

Mehr

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1)

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Name: Datum: Was passt? Markieren Sie! (z.b.: 1 = d) heisst) 1 Wie du? a) bin b) bist c) heissen d) heisst Mein Name Sabine. a) bin b) hat c) heisst d) ist Und kommst

Mehr

Was passiert bei Glück im Körper?

Was passiert bei Glück im Körper? Das kleine Glück Das große Glück Das geteilte Glück Was passiert bei Glück im Körper? für ein paar wunderbare Momente taucht man ein in ein blubberndes Wohlfühlbad Eine gelungene Mathearbeit, die Vorfreude

Mehr

SySt-Organisationsberatung Toolkarte

SySt-Organisationsberatung Toolkarte Tool Zuhören als Empfänger und als Sender Entwickelt von Insa Sparrer Anwendungskontext Die SySt-Miniatur Zuhören als Empfänger und als Sender bietet die Möglichkeit eines Probehandelns für eine künftige

Mehr

A-1 ICH. Prüferblatt SUULINE OSA 2012. I. Bildbeschreibung + Gespräch Der Prüfling muss mindestens 10 Sätze sagen.

A-1 ICH. Prüferblatt SUULINE OSA 2012. I. Bildbeschreibung + Gespräch Der Prüfling muss mindestens 10 Sätze sagen. A-1 ICH 1. Wo ist dein Lieblingsplatz? Wann bist du da und was machst du da? 2. Warum ist es schön, ein Haustier zu haben? 3. Welche Musik und Musiker magst du? Warum? Wann hörst du Musik? Ihr(e) Schüler(in)

Mehr

Einstufungstest Teil 2 (Schritte plus 3 und 4) Bitte markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Lösung.

Einstufungstest Teil 2 (Schritte plus 3 und 4) Bitte markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Lösung. Bitte markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Lösung. 51 Warum willst du eigentlich in Deutschland arbeiten? ich besser Deutsch lernen möchte. a) Denn b) Dann c) Weil

Mehr

Anwendungstipps FOCUS FACT. für die Arbeit mit dem Zencover Notizbuch. 1. Der Allgemeine Aufbau des Zencover Notizbuchs

Anwendungstipps FOCUS FACT. für die Arbeit mit dem Zencover Notizbuch. 1. Der Allgemeine Aufbau des Zencover Notizbuchs Anwendungstipps für die Arbeit mit dem Zencover Notizbuch 1. Der Allgemeine Aufbau des Zencover Notizbuchs Zencover ist ein Notizbuch, das Dir hilft, Deinen Alltag produktiver zu gestalten. Du musst keine

Mehr

Auf dem der ideen. diese für seine Arbeit als Designer. Wie er dabei genau vorgeht, erzählt er. oder Schneekugeln. Er sammelt Funktionen und nutzt

Auf dem der ideen. diese für seine Arbeit als Designer. Wie er dabei genau vorgeht, erzählt er. oder Schneekugeln. Er sammelt Funktionen und nutzt Tim Brauns ist Sammler. Doch er sammelt weder Briefmarken, noch Überraschungseifiguren oder Schneekugeln. Er sammelt Funktionen und nutzt diese für seine Arbeit als Designer. Wie er dabei genau vorgeht,

Mehr

Kater Graustirn. (Nach einem russischen Märchen)

Kater Graustirn. (Nach einem russischen Märchen) Kater Graustirn (Nach einem russischen Märchen) Es war einmal. Ein alter Bauer hat drei Söhne. Der erste Sohn heißt Mauler. Der zweite Sohn heißt Fauler. Der dritte Sohn heißt Kusma. Mauler und Fauler

Mehr

Fragebogen für Jugendliche

Fragebogen für Jugendliche TCA-D-T1 Markieren Sie so: Korrektur: Bitte verwenden Sie einen schwarzen oder blauen Kugelschreiber oder nicht zu starken Filzstift. Dieser Fragebogen wird maschinell erfasst. Bitte beachten Sie im Interesse

Mehr

Was kann ich jetzt? von P. G.

Was kann ich jetzt? von P. G. Was kann ich jetzt? von P. G. Ich bin zwar kein anderer Mensch geworden, was ich auch nicht wollte. Aber ich habe mehr Selbstbewusstsein bekommen, bin mutiger in vielen Lebenssituationen geworden und bin

Mehr

die taschen voll wasser

die taschen voll wasser finn-ole heinrich die taschen voll wasser erzählungen mairisch Verlag [mairisch 11] 8. Auflage, 2009 Copyright: mairisch Verlag 2005 www.mairisch.de Umschlagfotos: Roberta Schneider / www.mittelgruen.de

Mehr

HORIZONTE - Einstufungstest

HORIZONTE - Einstufungstest HORIZONTE - Einstufungstest Bitte füllen Sie diesen Test alleine und ohne Wörterbuch aus und schicken Sie ihn vor Kursbeginn zurück. Sie erleichtern uns dadurch die Planung und die Einteilung der Gruppen.

Mehr

Bereich des Faches Schwerpunkt Kompetenzerwartung Lesen mit Texten und Medien umgehen. Texte erschließen/lesestrategien nutzen

Bereich des Faches Schwerpunkt Kompetenzerwartung Lesen mit Texten und Medien umgehen. Texte erschließen/lesestrategien nutzen Lernaufgabe: Verständnisfragen zum Anfang des Buches Eine Woche voller Samstage beantworten Lernarrangement: Paul Maar und das Sams Klasse: 3/4 Bezug zum Lehrplan Bereich des Faches Schwerpunkt Kompetenzerwartung

Mehr

German Beginners (Section I Listening) Transcript

German Beginners (Section I Listening) Transcript 2013 H I G H E R S C H O O L C E R T I F I C A T E E X A M I N A T I O N German Beginners (Section I Listening) Transcript Familiarisation Text FEMALE: MALE: FEMALE: Peter, du weißt doch, dass Onkel Hans

Mehr

DOWNLOAD VORSCHAU. Diebstahl im Klassenzimmer. zur Vollversion. Lesetext und Aufgaben in jeweils zwei Differenzierungsstufen.

DOWNLOAD VORSCHAU. Diebstahl im Klassenzimmer. zur Vollversion. Lesetext und Aufgaben in jeweils zwei Differenzierungsstufen. DOWNLOAD Barbara Hasenbein Diebstahl im Klassenzimmer Lesetext und Aufgaben in jeweils zwei Differenzierungsstufen auszug aus dem Originaltitel: Text 1 Zugegriffen Herr Albrecht hat gerade mit der Stunde

Mehr

Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten

Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten Das Thema von diesem Text ist: Geld-Verwaltung für Menschen mit Lernschwierigkeiten Dieser Text ist von Monika Rauchberger. Monika Rauchberger ist die Projekt-Leiterin von Wibs. Wibs ist eine Beratungs-Stelle

Mehr

Das Waldhaus. (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm)

Das Waldhaus. (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Das Waldhaus (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Es war einmal. Ein armer Waldarbeiter wohnt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in einem kleinen Haus an einem großen Wald. Jeden Morgen geht

Mehr

Hi, Christoph hier, Diese möchte ich Ihnen in dieser E-Mail vorstellen

Hi, Christoph hier, Diese möchte ich Ihnen in dieser E-Mail vorstellen Hi, Christoph hier, wie Sie wissen, steht mein neuer E-Mail-Marketing-Masterkurs ab morgen 10:30 Uhr zur Bestellung bereit. Ich habe mich entschlossen, dem Kurs einige noch nicht genannte Boni hinzuzufügen.

Mehr

Wer zu spät kommt Jugendgottesdienst für die Adventszeit

Wer zu spät kommt Jugendgottesdienst für die Adventszeit Wer zu spät kommt Jugendgottesdienst für die Adventszeit Glockengeläut Intro Gib mir Sonne Begrüßung Wir begrüßen euch und Sie ganz herzlich zum heutigen Jugendgottesdienst hier in der Jugendkirche. Wir

Mehr

Doppelte Buchhaltung

Doppelte Buchhaltung (Infoblatt) Heute möchte ich euch die Geschichte von Toni Maroni erzählen. Toni, einer meiner besten Freunde, ihr werdet es nicht glauben, ist Bademeister in einem Sommerbad. Als ich Toni das letzte Mal,

Mehr

Holcim (Schweiz) AG Arbeitgeber Cornelia Eberle, HR Business Partner mit Franz Schnyder, damaliger Leiter Interne Dienste

Holcim (Schweiz) AG Arbeitgeber Cornelia Eberle, HR Business Partner mit Franz Schnyder, damaliger Leiter Interne Dienste Holcim (Schweiz) AG Arbeitgeber Cornelia Eberle, HR Business Partner mit Franz Schnyder, damaliger Leiter Interne Dienste In einer Geschäftsleitungssitzung hat unser Management beschlossen, dass mehr Mitarbeitende

Mehr

Mit Leichtigkeit zum Ziel

Mit Leichtigkeit zum Ziel Mit Leichtigkeit zum Ziel Mutig dem eigenen Weg folgen Ulrike Bergmann Einführung Stellen Sie sich vor, Sie könnten alles auf der Welt haben, tun oder sein. Wüssten Sie, was das wäre? Oder überfordert

Mehr

news } Sommerferien mit dem z4 in der Badi 4 Juli September 2015 Offene Kinder- und Jugendarbeit Steffisburg 3/2015

news } Sommerferien mit dem z4 in der Badi 4 Juli September 2015 Offene Kinder- und Jugendarbeit Steffisburg 3/2015 Offene Kinder- und Jugendarbeit Steffisburg 3/2015 news Juli September 2015 } Kinder- und Jugendtreff neu einrichten 3 } Linda sagt «Tschüss», Emanuel & Annina «Hallo»! 6 } Sommerferien mit dem z4 in der

Mehr

Sicherheits-Beauftragte im Betrieb

Sicherheits-Beauftragte im Betrieb Sicherheits-Beauftragte im Betrieb Erklärt in Leichter Sprache FÜR EIN GESUNDES BERUFSLEBEN Sicherheits-Beauftragte im Betrieb Erklärt in Leichter Sprache Das Heft haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Mehr

Mein perfekter Platz im Leben

Mein perfekter Platz im Leben Mein perfekter Platz im Leben Abschlussgottesdienstes am Ende des 10. Schuljahres in der Realschule 1 zum Beitrag im Pelikan 4/2012 Von Marlies Behnke Textkarte Der perfekte Platz dass du ein unverwechselbarer

Mehr

WOLFGANG AMADEUS MOZART

WOLFGANG AMADEUS MOZART Mozarts Geburtshaus Salzburg WEGE ZU & MIT WOLFGANG AMADEUS MOZART Anregungen zum Anschauen, Nachdenken und zur Unterhaltung für junge Besucher ab 7 Jahren NAME Auf den folgenden Seiten findest Du Fragen

Mehr

dann Bring deine Zukunft Mit uns auf touren!

dann Bring deine Zukunft Mit uns auf touren! startklar? dann Bring deine Zukunft Mit uns auf touren! Ein tolles Team, der Kontakt mit den internationalen Kunden, anspruchsvolle Technik die Ausbildung bei 17111 bietet viele interessante Herausforderungen

Mehr

capitoberlin Büro für barrierefreie Information Musterexemplar 2 6= Werkstatt-Ordnung der faktura ggmbh im Leicht Lesen-Format

capitoberlin Büro für barrierefreie Information Musterexemplar 2 6= Werkstatt-Ordnung der faktura ggmbh im Leicht Lesen-Format capitoberlin Büro für barrierefreie Information 2 6= Werkstatt-Ordnung der faktura ggmbh im Leicht Lesen-Format Die faktura ggmbh ist eine anerkannte Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Berlin-Mitte.

Mehr

Machs! 68 Techniken gegen Aufschieberei. Silvio Gerlach

Machs! 68 Techniken gegen Aufschieberei. Silvio Gerlach Machs! 68 Techniken gegen Aufschieberei Silvio Gerlach 1. Erledige Deine Aufgabe SOFORT und Du ersparst Dir die restlichen 67 Tipps! Fange jetzt damit an! 2. 3. Nimm Dir jemanden als Aufpasser, Antreiber,

Mehr

10 Fehler, die Du als Führungskraft unbedingt vermeiden solltest!

10 Fehler, die Du als Führungskraft unbedingt vermeiden solltest! 10 Fehler, die Du als Führungskraft unbedingt vermeiden solltest! 1. Leere Versprechen (Unglaubwürdigkeit) Du solltest keine Versprechen machen, die Du nicht halten kannst. Dadurch werden bei Deinen Mitarbeitern

Mehr

Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten

Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten Erfahrungsbericht für BayBIDS-Stipendiaten Erfahrungsbericht zum Studium an der TU München (Name der Universität) Alter: 24 Studiengang und -fach: Architektur In welchem Fachsemester befinden Sie sich

Mehr

Rehabilitandenbefragung

Rehabilitandenbefragung (Version J) Rehabilitandenbefragung Rehabilitandenbefragung Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation Fragebogen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre Fragebogen-Version: J Anonymisierungsnummer Hinweise

Mehr

Rede. des Herrn Staatsministers. Prof. Dr. Bausback. beim. Geburtstagsempfang. von Herrn StM a. D. Dr. Manfred Weiß. am 26. Januar 2014.

Rede. des Herrn Staatsministers. Prof. Dr. Bausback. beim. Geburtstagsempfang. von Herrn StM a. D. Dr. Manfred Weiß. am 26. Januar 2014. Der Bayerische Staatsminister der Justiz Prof. Dr. Winfried Bausback Rede des Herrn Staatsministers Prof. Dr. Bausback beim Geburtstagsempfang von Herrn StM a. D. Dr. Manfred Weiß am 26. Januar 2014 in

Mehr

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu.

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. Seite 2 7 Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt, dann stellen sich unweigerlich viele Fragen:

Mehr

Projektarbeit: Leben ohne Computer und Handy?!

Projektarbeit: Leben ohne Computer und Handy?! 2013 Projektarbeit: Leben ohne Computer und Handy?! Klasse 8d Mittelschule Gersthofen 29.11.2013 Inhaltsverzeichnis Projektbericht... 1 Interview: Wie war das Leben damals?... 2 Selbstversuch... 3 Ein

Mehr

BG Ingénieurs Conseil, Genf

BG Ingénieurs Conseil, Genf BG Ingénieurs Conseil, Genf Arbeitgeber Diego Salamon Cadschool hat uns im Auftrag der IV angefragt ob wir für drei Monate einen Praktikanten aufnehmen könnten. Cadschool ist ein Ausbildungsinstitut im

Mehr

Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4

Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4 Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4 Kapitel 1 S. 7 1. Was macht Frau Tischbein in ihrem Haus? 2. Wer ist bei ihr? 3. Wohin soll Emil fahren? 4. Wie heisst die

Mehr

Zentrale Mittelstufenprüfung

Zentrale Mittelstufenprüfung SCHRIFTLICHER AUSDRUCK Zentrale Mittelstufenprüfung Schriftlicher Ausdruck 90 Minuten Dieser Prüfungsteil besteht aus zwei Aufgaben: Aufgabe 1: Freier schriftlicher Ausdruck. Sie können aus 3 Themen auswählen

Mehr

Jojo sucht das Glück - 3 Folge 23: Der Verdacht

Jojo sucht das Glück - 3 Folge 23: Der Verdacht Übung 1: Auf der Suche nach Edelweiß-Technik Jojo will endlich herausfinden, was Lukas zu verbergen hat. Sie findet eine Spur auf seinem Computer. Jetzt braucht Jojo jemanden, der ihr hilft. Schau dir

Mehr

Leicht zu lesen. Leicht zu verstehen. Für alle, die es brauchen.

Leicht zu lesen. Leicht zu verstehen. Für alle, die es brauchen. Sachwalter-Recht Angehörige Sachwalterschaft Vorsorge Das Sachwalter-Recht Leicht zu lesen. Leicht zu verstehen. Für alle, die es brauchen. Das Sachwalter-Recht Leicht zu lesen. Leicht zu verstehen. Für

Mehr

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Formen des Zuhörens Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Prof. Dr. Claus Bischoff Psychosomatische Fachklinik Bad DürkheimD Gesetzmäßigkeiten der Kommunikation

Mehr

Frohe Ostern! Viel Glück! Toi, toi, toi! Alles Gute! Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Gute Reise! Frohe Weihnachten! Gute Besserung!

Frohe Ostern! Viel Glück! Toi, toi, toi! Alles Gute! Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Gute Reise! Frohe Weihnachten! Gute Besserung! Alles Gute! 61 1 1 Wünsche und Situationen Was kennst du? Was passt zusammen? 2 3 4 5 6 Frohe Weihnachten! Frohe Ostern! Gute Besserung! Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Gute Reise! Guten Appetit!

Mehr

WERKSTATTORDNUNG in LEICHTER SPRACHE

WERKSTATTORDNUNG in LEICHTER SPRACHE WERKSTATTORDNUNG in LEICHTER SPRACHE Lebenshilfe Werkstätten Leverkusen / Rhein-Berg ggmbh 2 WERKSTATTORDNUNG INHALT 1. Arbeit... 4 1.1 Arbeitszeiten..................................... 4 1.2 Pausenzeiten.....................................

Mehr

Anonymisiertes Beispiel für ein Ich-Buch

Anonymisiertes Beispiel für ein Ich-Buch Anonymisiertes Beispiel für ein Ich-Buch, carina_birchler@hotmail.com - alle Rechte vorbehalten Verwendung, Modifikation und Weitergabe an Dritte nur mit ausdrücklicher Erlaubnis der Autorin Ich-Buch Ein

Mehr

Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit

Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit Frau Dr. Eva Douma ist Organisations-Beraterin in Frankfurt am Main Das ist eine Zusammen-Fassung des Vortrages: Busines

Mehr

Die ganze Wahrheit Carsten Tsara hat Besuch

Die ganze Wahrheit Carsten Tsara hat Besuch Franz Specht Die ganze Wahrheit Carsten Tsara hat Besuch Deutsch als Fremdsprache Leseheft Niveaustufe B1 Hueber Verlag Worterklärungen und Aufgaben zum Text: Kathrin Stockhausen, Valencia Zeichnungen:

Mehr

3. Erkennungsmerkmale für exzessives Computerspielverhalten

3. Erkennungsmerkmale für exzessives Computerspielverhalten Kopiervorlage 1 zur Verhaltensbeobachtung (Eltern) en und Hobbys Beobachtung: Nennen Sie bitte die Lieblingsaktivitäten Ihres Kindes, abgesehen von Computerspielen (z. B. Sportarten, Gesellschaftsspiele,

Mehr

Unwissen macht Angst Wissen macht stark!

Unwissen macht Angst Wissen macht stark! Eine Informationsreihe der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.v. Unwissen macht Angst Wüssten Sie davon, wenn ein Kind sexuell missbraucht

Mehr

1 SCHÜLERFRAGEBOGEN Wir wollen kurz vorstellen, um was es geht: ist ein Projekt des Regionalverbands Saarbrücken. Das Ziel ist es, die Unterstützung für Schüler und Schülerinnen deutlich zu verbessern,

Mehr

IS24 Anbietervergleich: Profil von HYPOFACT in Potsdam - Rolf Ziegler

IS24 Anbietervergleich: Profil von HYPOFACT in Potsdam - Rolf Ziegler Seite 1 von 1 HYPOFACT-Partner finden Sie in vielen Regionen in ganz Deutschland. Durch unsere starke Einkaufsgemeinschaft erhalten Sie besonders günstige Konditionen diverser Banken. Mit fundierter persönlicher

Mehr

Erste Hilfe in all-täglichen Not-Fällen Heft 2: Kalte Heizung Kaputtes Wasser-Rohr Verstopfte Toilette

Erste Hilfe in all-täglichen Not-Fällen Heft 2: Kalte Heizung Kaputtes Wasser-Rohr Verstopfte Toilette Erste Hilfe in all-täglichen Not-Fällen Heft 2: Kalte Heizung Kaputtes Wasser-Rohr Verstopfte Toilette in leichter Sprache Liebe Leserinnen, Liebe Leser, die Leute vom Weser-Kurier haben eine Fortsetzungs-Geschichte

Mehr

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki EINSTUFUNGSTEST A2 Name: Datum: Bitte markieren Sie die Lösung auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Antwort. 1 Sofie hat Paul gefragt, seine Kinder gerne in den Kindergarten gehen. a) dass b)

Mehr

anfassen schlafen sprechen trinken fahren wohnen duschen geben

anfassen schlafen sprechen trinken fahren wohnen duschen geben Übung 1 Fülle die Lücken mit dem richtigen Infinitiv aus! 1. Möchtest du etwas, Nic? 2. Niemand darf mein Fahrrad 3. Das ist eine Klapp-Couch. Du kannst hier 4. Nic, du kannst ihm ja Deutsch-Unterricht

Mehr

dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke. Psalm 139, Vers 14

dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke. Psalm 139, Vers 14 Merkvers Ich danke dir dafür, dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke. Psalm 139, Vers 14 Herstellung Auf die Vorderseite eines Fotorahmens den ersten Teil der Wortstreifen

Mehr

aus der Armut 12-1 Haketa aus Togo

aus der Armut 12-1 Haketa aus Togo Bildung ist der beste Weg aus der Armut In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wird zwar der kostenlose Zugang des grundlegenden Unterrichts gefordert, für die meisten Kinder mit Behinderungen

Mehr

Meine Mutter, ihr Handy und ich

Meine Mutter, ihr Handy und ich Leseprobe aus: Alban Orsini Meine Mutter, ihr Handy und ich Mehr Informationen zum Buch finden Sie auf rowohlt.de. Copyright 2015 by Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg ALBAN ORSINI Meine Mutter,

Mehr

Wie Sie Klarheit über Ihr berufliches Ziel gewinnen und Ihre Karriereschritte langfristig planen

Wie Sie Klarheit über Ihr berufliches Ziel gewinnen und Ihre Karriereschritte langfristig planen Wie Sie Klarheit über Ihr berufliches Ziel gewinnen und Ihre Karriereschritte langfristig planen Für Studenten wird es immer wichtiger, schon in jungen Jahren Klarheit über die Karriereziele zu haben und

Mehr

Radio D Folge 10. Manuskript des Radiosprachkurses von Herrad Meese. Szene 1: Im Restaurant. Erkennungsmelodie des RSK

Radio D Folge 10. Manuskript des Radiosprachkurses von Herrad Meese. Szene 1: Im Restaurant. Erkennungsmelodie des RSK Manuskript des Radiosprachkurses von Herrad Meese Radio D Folge 10 Erkennungsmelodie des RSK Titelmusik Radio D Herzlich willkommen zur zehnten Folge des Radiosprachkurses Radio D. Wie Sie sich vielleicht

Mehr

Meine Frau war immer meine Stütze Gespräch mit Herrn Herbert Nowak

Meine Frau war immer meine Stütze Gespräch mit Herrn Herbert Nowak aktiv dabei 1 Meine Frau war immer meine Stütze Gespräch mit Herrn Herbert Nowak Herr Nowak ist am 17. März 1923 in Königshütte in Oberschlesien geboren. In Begleitung seiner Ehefrau und seiner Tochter

Mehr

Für Kinder ab 9 Jahren. Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter?

Für Kinder ab 9 Jahren. Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter? Für Kinder ab 9 Jahren Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea

Mehr

Denise Comando Ulrich Swiss AG Mövenstrasse 12 9015 St. Gallen

Denise Comando Ulrich Swiss AG Mövenstrasse 12 9015 St. Gallen Denise Comando Ulrich Swiss AG Mövenstrasse 12 9015 St. Gallen Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis...2 Flussdiagramm...3/4 Einführung in die Prozesseinheit...5 Prozessbeschreibung...5/6 Schlusswort...6

Mehr

Tipps und Fakten zur Nutzung von Internet und Handy

Tipps und Fakten zur Nutzung von Internet und Handy Beratungsstelle für Jungen Tipps und Fakten zur Nutzung von Internet und Handy Sicher kennst Du Dich gut aus mit Internet und Handy und hast vielleicht ja selber auch schon Dein eigenes. Beides kann sehr

Mehr

Ein Rückblick auf das erste halbe Jahr!

Ein Rückblick auf das erste halbe Jahr! Ein Rückblick auf das erste halbe Jahr! Das erste halbe Jahr ist schnell vergangen. Die Infopost zeigt, was bis jetzt passiert ist. Das Projekt: In Flensburg sollen alle Menschen gut leben können. Junge

Mehr

Ein Teddy reist nach Indien

Ein Teddy reist nach Indien Ein Teddy reist nach Indien Von Mira Lobe Dem kleinen Hans-Peter war etwas Merkwürdiges passiert: Er hatte zum Geburtstag zwei ganz gleiche Teddybären geschenkt bekommen, einen von seiner Großmutter und

Mehr

Das Märchen von der verkauften Zeit

Das Märchen von der verkauften Zeit Dietrich Mendt Das Märchen von der verkauften Zeit Das Märchen von der verkauften Zeit Allegro für Srecher und Orgel q = 112 8',16' 5 f f f Matthias Drude (2005) m 7 9 Heute will ich euch von einem Bekannten

Mehr

Ländervergleich: Sachsen Afghanistan

Ländervergleich: Sachsen Afghanistan Ländervergleich: Sachsen Afghanistan 1 zu B1a Aufgabe 1 a Seht euch die Deutschlandkarte im Textbuch an. Wo liegt Sachsen? Bayern? Berlin? Hamburg? b Sucht auf einer Europakarte: Wo liegt Österreich? Wo

Mehr

Öğrenci no. Wohin musst du jetzt gehen? Was willst du morgens essen? Wie lange willst du bleiben?

Öğrenci no. Wohin musst du jetzt gehen? Was willst du morgens essen? Wie lange willst du bleiben? 815 2380 2360 2317 2297 1 2 3 4 9. A Kannst du jetzt anrufen? Du rufst an. Will er jetzt nicht arbeiten? Er arbeitet jetzt nicht. Kann ich ab und zu nicht anrufen? Ich rufe ab und zu an. Wollen wir morgens

Mehr

Herzlich willkommen. Zum Gottesdienst Gemeinde Jesu Christi - GJC. Gemeinde Jesu Christi - Predigt 07.06.2015 Oliver Braun

Herzlich willkommen. Zum Gottesdienst Gemeinde Jesu Christi - GJC. Gemeinde Jesu Christi - Predigt 07.06.2015 Oliver Braun Herzlich willkommen Zum Gottesdienst Gemeinde Jesu Christi - GJC 1 Schweigen ist Silber Beten ist Gold! 2 Reden 1. Timotheus 6 / 20 : bewahre sorgfältig, was Gott dir anvertraut hat! Halte dich fern von

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Hueber-Hörbuch: Die schöne Frau Bär - Falsches Spiel mit Carsten Tsara - Lektüre Das komplette Material finden Sie hier: Download

Mehr

Optimal A2/Kapitel 4 Ausbildung Informationen sammeln

Optimal A2/Kapitel 4 Ausbildung Informationen sammeln Informationen sammeln Das Schulsystem in Deutschland eine Fernsehdiskussion. Hören Sie und notieren Sie wichtige Informationen. Was haben Sie verstanden. Richtig (r) oder falsch (f)? Alle er ab 6 Jahren

Mehr

$P:HJUDQG YRQ/XGZLJ(XOHQOHKQHU0 QFKHQ

$P:HJUDQG YRQ/XGZLJ(XOHQOHKQHU0 QFKHQ $P:HJUDQG YRQ/XGZLJ(XOHQOHKQHU0 QFKHQ Ein immer wiederkehrender Einsatz ist für mich als Beamter der I. Bereitschaftspolizeiabteilung in München der Trachten- und Schützenumzug am ersten Wiesn-Sonntag.

Mehr

Alkohol und Rauchen in der Schwangerschaft

Alkohol und Rauchen in der Schwangerschaft Alkohol und Rauchen in der alkohol in der Ihr Baby trinkt mit Wenn Sie in der Alkohol trinken, trinkt Ihr Baby mit. Es hat dann ungefähr die gleiche Menge Alkohol im Blut wie Sie selbst. Das stört die

Mehr

Mit dem. zum Traumjob

Mit dem. zum Traumjob Mit dem zum Traumjob Die passende Ausbildung finden. Aber wie? Bevor du dir Gedanken zu einem speziellen Ausbildungsberuf oder einer Studienrichtung macht, ist es wichtig dich mit deiner eigenen Person

Mehr

Wertschätzung Mensch Ideen für gesundes Arbeiten

Wertschätzung Mensch Ideen für gesundes Arbeiten Wertschätzung Mensch Ideen für gesundes Arbeiten Fortbildungsangebote Wenn du ein Leben lang glücklich sein willst, liebe deine Arbeit. Franka Meinertzhagen Wissen Klarheit Arbeitserleichterung Entlastung

Mehr

Stufenprüfung A2/B1 HV Hörtexte

Stufenprüfung A2/B1 HV Hörtexte Teil 1 Straßenszenen Szene 1 Mann A: Entschuldigen Sie bitte. Ich suche die nächste Post. Die Briefe müssen noch heute Abend weg. Mann B: Die Post? Warten Sie mal Die ist am Markt. Mann A: Aha. Und wo

Mehr

Leben 1. Was kannst Du tun, damit Dein Körper zu seinem Recht kommt?

Leben 1. Was kannst Du tun, damit Dein Körper zu seinem Recht kommt? Leben 1 1.Korinther / Kapitel 6 Oder habt ihr etwa vergessen, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, den euch Gott gegeben hat? Ihr gehört also nicht mehr euch selbst. Dein Körper ist etwas

Mehr

EINHEIT 5 ICH-BOTSCHAFTEN EINHEIT 5

EINHEIT 5 ICH-BOTSCHAFTEN EINHEIT 5 EINHEIT 5 ICH-BOTSCHAFTEN EINHEIT 5 1. Besprechung der Hausaufgaben Die Schüler lesen ihr Beispiel vor, welches sie sich für die Hausaufgabe ausgesucht haben. Es wird noch einmal herausgehoben, worauf

Mehr

Botschaften Mai 2014. Das Licht

Botschaften Mai 2014. Das Licht 01. Mai 2014 Muriel Botschaften Mai 2014 Das Licht Ich bin das Licht, das mich erhellt. Ich kann leuchten in mir, in dem ich den Sinn meines Lebens lebe. Das ist Freude pur! Die Freude Ich sein zu dürfen

Mehr