Wie mache ich mich selbstständig?

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1 Wie mache ich mich selbstständig? Der Schritt in die Selbstständigkeit verspricht vielfältige berufliche Perspektiven, wirtschaftliche Chancen und persönliche Erfüllung. In einer wettbewerbsorientierten Wirtschaft gibt es aber keine Garantie für einen sofortigen und dauerhaften Erfolg. Wer jedoch die persönlichen Voraussetzungen mitbringt und ein gut durchdachtes Unternehmenskonzept besitzt, wird die Herausforderungen der Selbstständigkeit bestehen. Sorgfältige Vorbereitungen sind hierzu unerlässlich. Mit den nachfolgenden Informationen bieten wir Ihnen eine erste Orientierung für die Aufnahme einer unternehmerischen Tätigkeit. Sowohl bei der Umsetzung Ihres Gründungsvorhabens als auch auf Ihrem späteren Weg steht Ihnen unsere Handelskammer mit einem umfangreichen Serviceangebot zur Seite. Wir sind Kooperationspartner des Hamburger Abendblatts für das Portal Dort finden Sie unter anderem zusätzlich spannende Gründergeschichten sowie viele nützliche Termine, Adressen und weitere Tipps zum Thema Gründung. Unser Angebot für alle, die sich im Norden Hamburgs selbstständig machen möchten: Besuchen Sie unsere Geschäftsstelle Norderstedt. Inhalt: 1. Fachliche, persönliche und unternehmerische Voraussetzungen für eine erfolgversprechende Gründung Seite 2 2. Gründung durch Übernahme eines Unternehmens Seite 3 3. Von der Geschäftsidee zum Businessplan Seite 5 4. Welche öffentlichen Finanzierungshilfen gibt es? Seite Welche gewerberechtlichen Voraussetzungen sind zu beachten? Seite Welche Rechtsform ist die zweckmäßigste? Seite Eine ordnungsgemäße Buchführung ist unerlässlich! Seite Steuern beachten! Seite Wie versichere ich mich und meinen Betrieb? Seite Was ist bei der Personaleinstellung zu beachten? Seite Ausbildung lohnt sich Seite 58

2 1. Fachliche, persönliche und unternehmerische Voraussetzungen für eine erfolgversprechende Gründung Wesentliche Grundlage für eine erfolgreiche selbstständige Tätigkeit sind fachliche, kaufmännische und unternehmerische Kompetenz. Wer also zunächst auch nur mit dem Gedanken spielt, sich selbstständig zu machen, sollte kritisch prüfen, ob er den künftigen Anforderungen gerecht werden kann. Tipp Zur Selbsteinschätzung dienen in dieser Phase sowohl ein Persönlichkeitstest als auch ein Wissens-Check, der in der Gründungswerkstatt Hamburg (www.gruendungswerkstatt-hamburg.de) durchgeführt werden kann. Mit dem Persönlichkeitstest werden Stärken und Schwächen ermittelt. Der Wissens-Check hilft, Erkenntnisse über das gegenwärtige Unternehmerwissen zu erlangen; gegebenenfalls werden gezielt Lerneinheiten vorgeschlagen. Grundsätzlich sollte sich jeder Gründungsinteressierte vorab bereits folgende Fragen stellen: Verfüge ich über eine Berufsausbildung und/oder längere Berufserfahrungen in der Branche, in der ich mich selbstständig machen möchte? Besitze ich fundierte kaufmännische oder betriebswirtschaftliche Kenntnisse? Habe ich genügend Kenntnisse auch in den Bereichen, in denen ich bisher noch nicht gearbeitet habe? Innerbetriebliche Organisation, Einkauf, Vertrieb, Personalführung dies sind beispielsweise Aufgaben, um die ich mich zumindest anfangs wahrscheinlich selbst kümmern muss Bin ich geistig und körperlich fit, um den Belastungen während der Anlaufphase und späteren Stress-Situationen standhalten zu können? Lernfähigkeit, Kreativität und Kontaktfähigkeit gehören ebenfalls zu den wichtigen Eigenschaften. Wie steht es damit bei mir? Habe ich ein ausreichendes finanzielles Polster für die Gründungsfinanzierung und zur Überbrückung der oft schwierigen Anlaufphase? Stehen Ehepartner/Lebensgefährte/Familie hinter meiner Gründung, damit ich den Rücken frei habe für den bevorstehenden Unternehmensaufbau? Auch wenn die eine oder andere Voraussetzung nicht oder nicht ganz erfüllt ist oder auf dem einen oder anderen Gebiet noch Kenntnisse fehlen, besteht noch kein Grund aufzugeben. In fachlicher Hinsicht lässt sich Vieles erlernen, erarbeiten oder durch Erfahrung verbessern. Es kann überlegt werden, ob ggf. Defizite selbst ausgeglichen oder eventuell durch einen Partner kompensiert werden können. Auch kann es unter Umständen sinnvoll sein, das Vorhaben auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. 2

3 Frauen als Unternehmerinnen Immer mehr Frauen wagen den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit: Etwa jedes dritte Unternehmen wird derzeit von einer Frau gegründet. Aus den Lebensumständen ergibt sich für Frauen häufig eine besondere Ausgangsposition mit Chancen, aber auch spezifischen Problemen. Das Für und Wider des Schrittes in die Selbstständigkeit sollte auch in dieser Hinsicht sorgfältig abgewogen werden. Frauen steht die Gründerinnen-Beauftragte der Handelskammer (Britta Heegardt, Tel.: ) für eine Beratung zur Verfügung. Sie ist auch Ansprechpartnerin für das Gründerinnen-Netzwerk»e trifft u«(existenzgründerin trifft Unternehmerin), das im Rahmen verschiedener Veranstaltungen Informationen und Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch bietet. Tipp In Hamburg gibt es vielfältige Informations- und Beratungsangebote, die Gründern helfen, sich richtig einzuschätzen. Mit Weiterbildungsmaßnahmen lassen sich manchmal auch fachliche Defizite ausgleichen. 2. Gründung durch Übernahme eines Unternehmens Spezielle Fragen treten bei der Übernahme eines Unternehmens auf: Welchen Ruf haben das zu kaufende oder zu pachtende Unternehmen und sein Eigentümer bei Kunden und Lieferanten? Warum will der derzeitige Eigentümer das Unternehmen verkaufen oder verpachten? Wie hat sich das Unternehmen in den letzten fünf Jahren z. B. hinsichtlich Gesamtumsatz, Umsatz der Einzelerzeugnisse, Gewinn (Verlust), Rentabilität des Eigen- und Gesamtkapitals, Kundenstruktur und Konkurrenzsituation entwickelt? Durch welche günstigen oder ungünstigen Umstände war die Entwicklung wesentlich beeinflusst? Welche dieser Faktoren fallen in Zukunft voraussichtlich weg? Wäre bei ungünstigen Standortfaktoren eine Verlegung an einen besseren Standort ratsam oder sollte nicht ggf. auf die Übernahme dieses Betriebes verzichtet werden? Liegen Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen vor? Sind die Abschlüsse des zu kaufenden oder zu pachtenden Unternehmens für die letzten fünf Jahre durch einen Sachverständigen zur Beurteilung des Kaufpreises oder des Pachtzinses geprüft worden? Die Schätzungen von Fachleuten über den Wert eines Unternehmens oder die angemessene Höhe des Pachtzinses gehen oft weit auseinander. Ist möglicherweise der Kaufpreis oder die Pacht für das Unternehmen höher als der zu erwartende Nutzen? 3

4 Tipp Ist möglicherweise eine Leibrente insbesondere auch steuerlich vorteilhafter als ein fester Kaufpreis? Steht das zu kaufende Unternehmen auch tatsächlich unter dem angegebenen Firmennamen im Handelsregister? Bestehen Verfügungsbeschränkungen (zum Beispiel Eigentumsvorbehalte, Sicherungsübereignungen) an Vermögensteilen, die übernommen werden sollen? Möchten die Beschäftigten, insbesondere die leitenden Angestellten, weiterhin mitarbeiten, ggf. unter welchen Bedingungen? Sind Vermieter und Verpächter mit der Fortsetzung der Miet- und Pachtverhältnisse einverstanden? Gibt es Verbindlichkeiten des Vorgängers, insbesondere auch solche, die nicht aus der Bilanz hervorgehen, zum Beispiel Steuerschulden oder Ruhegeldzusagen an Belegschaftsangehörige? Sind ggf. Gläubiger mit der Übernahme von Verbindlichkeiten einverstanden? Sind zur Aufrechterhaltung des Versicherungsschutzes die Versicherer von der Übernahme des Betriebes verständigt? Mit dem Kauf eines Unternehmens sind nicht selten schwierige Rechts- und Steuerfragen verbunden; Fehler wirken sich dabei oft langfristig aus. Einschlägige Experten sollten deshalb eingeschaltet werden. Auch die tätige Beteiligung an einem bestehenden Unternehmen ist als erster Schritt in die Selbstständigkeit anzusehen. Im Einzelnen wird es dabei auf Höhe und Wert des Anteils, den unternehmerischen Einfluss und die Perspektiven (mittelfristige Übernahme?) ankommen. Sind in diesem Fall Unternehmen und Beteiligungsbedingungen gründlich geprüft worden? Stimmt die Chemie unter den künftigen Partnern? Bei der Suche nach einer tätigen Beteiligung oder einem Firmenkauf können Handelskammer und Handwerkskammer behilflich sein. Über die nexxt-change- Unternehmensbörse werden bundesweit Kontakte zwischen Unternehmen und Gründungswilligen vermittelt (www.nexxt-change.org). Mit der Betriebsbörse vermittelt die Handwerkskammer Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Hamburg. Auch in Zeitschriften von Wirtschaftsverbänden kann man fündig werden. 4

5 3. Von der Geschäftsidee zum Businessplan 1. Zusammenfassung 2. Geschäftsidee Produkt/Dienstleistung Kunden Wettbewerb Standort Preispolitik Vertrieb 3. Unternehmen Gründer und Unternehmen Rechtliche Grundlagen Organisation und Mitarbeiter 4. Finanzen Privater Finanzbedarf Umsatz- und Ertragsvorschau Liquiditätsplanung Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplan 5. Was gehört zum Businessplan? Ein sorgfältig ausgearbeiteter Businessplan bildet die Grundlage für einen erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit. Je durchdachter und detaillierter eine Gründungsplanung ist, desto größer ist die Chance, dass das Vorhaben zum gewünschten Erfolg führt. Die Planung hilft, die Erfolgsaussichten des Unternehmens richtig einzuschätzen und dient Kreditinstituten, unserer Handelskammer oder anderen externen Stellen als Grundlage, die Realisierbarkeit des Vorhabens zu prüfen. Tipp Mit Hilfe unserer Gründungswerkstatt (www.gruendungswerkstatt.hk24.de) kann man den Businessplan online Schritt für Schritt erarbeiten und dabei von einem persönlichen Tutor unterstützt werden, wenn in Hamburg im gewerblichen Bereich gegründet werden soll. Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe weiterer Hilfsangebote, wenn es um die Erstellung eines Businessplanes geht (z. B. Checklisten und Broschüren vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie oder Formulare und Muster der Kreditinstitute). 5

6 Aus folgenden Elemente sollte ein Konzept bestehen: 1. Zusammenfassung Die Zusammenfassung enthält einen kurzen und übersichtlichen Abriss aller wichtigen Aspekte des Businessplans (grundsätzlich nicht mehr als eine Seite). Dieser Gliederungspunkt wird in aller Regel erst zum Schluss verfasst, wenn der gesamte Geschäftsplan fertiggestellt ist. Diese Fragen sollten hier beantwortet werden: Was ist meine Geschäftsidee? Über welche Kompetenzen verfüge ich bzw. mein Unternehmerteam und wie verteile ich ggf. die Managementaufgaben? Wie sieht meine Finanzplanung aus? Wo sehe ich Chancen und Risiken? 2. Geschäftsidee Produkt/Dienstleistung An den Anfang eines Unternehmenskonzeptes gehört zunächst eine präzise Beschreibung des Vorhabens. Darin sollten so kurz wie möglich, aber auch so ausführlich wie nötig die wesentlichen Elemente der Geschäftsidee in verständlicher Form zusammengefasst werden. Je nach Geschäftsidee werden die Schwerpunkte in der Beschreibung variieren. Es empfiehlt sich, das Produkt oder die Dienstleistung mit einfachen Worten zu beschreiben, so dass es auch ein Nicht-Fachmann versteht und attraktiv findet. Zudem geht es um die Herausstellung des»gewissen Etwas«: Was unterscheidet also das Unternehmen von allen anderen Mitbewerbern am Markt? Das Zauberwort lautet»alleinstellungsmerkmal«! Technische Details sind oft überflüssig. Stattdessen sollte besser versucht werden, dem Leser eine Vorstellung von der Idee zu vermitteln und ihm zu erklären, warum die Kunden das Produkt bzw. die Dienstleistung kaufen werden. Tipp Welche Produkte oder Dienstleistungen werden verkauft? Was ist das Besondere des Produkts bzw. der Dienstleistung? Erfüllt das Produkt/die Dienstleistung einen echten Wunsch der Kunden? Ist das Produkt/die Dienstleistung einzigartig oder gibt es zumindest ein klares Unterscheidungsmerkmal zur Konkurrenz? Die Geschäftsidee sollte möglichst auf eigenen Kenntnissen und Berufserfahrungen aufbauen. Vorsicht also bei der Kopie fremder, schwer verständlicher Konzepte oder dem Einstieg in wenig bekannte Branchen. 6

7 Kunden Eine genaue Vorstellung über Kundenzielgruppe und Markt ist wichtig. Nur wer genau weiß, wen er mit dem Produkt oder der Dienstleistung ansprechen will und wie sich die derzeitige Marktsituation darstellt, kann Preisgestaltung, Werbestrategie und Sortiment vernünftig planen. Folgende Fragen sollten u. a. beantwortet werden können: Wer ist mein Kunde? Bin ich von wenigen Großkunden abhängig? Besteht Bedarf an meinem Produkt / meiner Dienstleistung und wie ist das Kaufverhalten? (Kundenanalyse) Habe ich einen Überblick über den Markt meiner Produkte / Dienstleistungen? Wie ist die Branchenentwicklung? Eigene Umfragen können hier sehr aufschlussreich sein, ebenso wie Telefonate mit Unternehmen der Branche. Banken und Sparkassen verfügen oft über aktuelle Branchenuntersuchungen, die wertvoll sein können bei der Darstellung, wie sich das künftige Unternehmen im Vergleich dazu entwickeln wird. Tipp In vielen Branchen gibt es spezielle Informationsquellen, wie z. B. Fachverbände, Fachzeitschriften und Messen. Unsere Handelskammer (Service-Center, Tel.: ) weist Ihnen den Weg. Wettbewerb Wenn der angestrebte Markt profitabel ist, gibt es fast immer jemanden, der dort bereits aktiv ist oder sein wird. Es muss also ermittelt werden, wer zu den Konkurrenten zählt. Zur Recherche können hierfür z. B. das Internet, die»gelben Seiten«oder Informationen unserer Handelskammer oder des jeweiligen Fachverbandes genutzt werden. Wer sind meine wichtigsten Mitbewerber/welches sind die wichtigsten Konkurrenzprodukte? Welche Stärken und Schwächen haben meine Mitbewerber? Wie kann ich mich von der Konkurrenz abheben? Standort Der Standort spielt oft eine entscheidende Rolle für den Unternehmenserfolg. Die falsche Wahl setzt jungen Unternehmen oft Schranken im Wachstum oder führt sogar zum vorzeitigen Aus. Wo werden sich meine Betriebsräume befinden? Verfügt der Standort ggf. über die richtige Kundennähe? Hat das Einzugsgebiet genügend Größe und Kaufkraft? 7

8 Tipp Wie sieht es mit der Verkehrsanbindung und Parkmöglichkeiten aus? Eignen sich die vorgesehenen Betriebsräume für meine Zwecke, auch für spätere Erweiterungen? Wie hoch sind Miete und Nebenkosten, Kaution und Courtage? Bestehen behördliche Auflagen oder Veränderungspläne? Bei der Wahl des richtigen Standortes sind je nach Art des Gewerbes verschiedene gewerbe- und baurechtliche Auflagen zu beachten. Eine vorherige Kontaktaufnahme mit dem jeweiligen Bezirksamt, Bauprüfabteilung, ist daher zu empfehlen. Preispolitik Der Preis ist ein wichtiges Marketinginstrument. Er bestimmt nicht nur das Gewinnund Umsatzniveau eines Unternehmens, er hat auch entscheidenden Einfluss auf die Positionierung am Markt. Folgende Fragen sollten daher gestellt werden: Welche Kalkulation liegt meinen Preisen zugrunde? Welche Preise sind am Markt für mein Produkt bzw. meine Dienstleistung üblich? Welche Preisstrategie verfolge ich und warum (Hochpreis, Niedrigpreis)? Vertrieb Ein gutes Produkt oder ein hervorragender Service allein reichen heute nicht mehr aus, um erfolgreich am Markt bestehen zu können. Eine konkrete Vertriebsstrategie ist daher unbedingt erforderlich. Über folgende Fragen sollte man sich rechtzeitig Gedanken machen: Tipp Wie vermarkte und vertreibe ich mein Angebot? Welche Maßnahmen plane ich (Werbung, Akquisition, Kooperationen)? Bestehen bereits Kontakte zu potenziellen Kunden / Geschäftspartnern? Wer den Neuaufbau eines Unternehmens im Alleingang scheut, dem bietet das»franchising«eine interessante Alternative. In dieser Kooperationsform überlässt ein Partner (Franchise-Geber) ein erprobtes Geschäftskonzept einem anderen Partner (Franchise-Nehmer) zur Nutzung. Informationen über dieses Vertriebssystem enthält ein Merkblatt "Franchising" unserer Handelskammer (www.hk24.de, Dok.-Nr. 5068). 8

9 3. Unternehmen Gründer und Unternehmen Ob es die Wahl der Rechtsform, die Organisationsstruktur des Unternehmens oder die Auswahl der Mitarbeiter ist eine gut strukturierte und wohl überlegte Unternehmensplanung auch in dieser Hinsicht hat einen entscheidenden Einfluss auf den langfristigen Erfolg der Unternehmung. Diese Fragen sollten in diesem Zusammenhang beantwortet werden können: Wer gründet und führt das Unternehmen? Wer übernimmt schwerpunktmäßig welche Aufgaben? Welche persönlichen und unternehmerischen Voraussetzungen sind vorhanden? Welche fachlichen Vorerfahrungen und Kontakte bestehen? Rechtliche Grundlagen Welche Rechtsform ist für mein Vorhaben geeignet? Sind alle gewerberechtlichen Fragen geklärt (z. B. Konzession)? Sind die planungs- bzw. baurechtlichen Voraussetzungen gegeben? Organisation und Mitarbeiter Wie sieht die Betriebsorganisation (Aufbau- und Ablauforganisation) aus? Wie viele Mitarbeiter mit welchen Qualifikationen werde ich beschäftigen? 4. Finanzen Privater Finanzbedarf Eine Aufstellung der gesamten privaten Einnahmen und Ausgaben hilft bei der Beantwortung der Frage, wie viel mit dem Vorhaben erwirtschaftet werden muss, um den Lebensunterhalt zu sichern. Umsatz- und Ertragsvorschau Zu den wichtigsten, wohl aber auch schwierigsten Berechnungen im Rahmen der Gründungsplanung zählt die Umsatz- und Ertragsvorschau (Rentabilitätsvorschau). Wenn auch eine derartige Prognose naturgemäß mit Unwägbarkeiten behaftet ist, so sollte man doch in der Lage sein, die Erfolgschancen des Leistungsangebotes möglichst realistisch einzuschätzen. Bei der dafür notwendigen Ermittlung des Marktpotenzials und der Konkurrenz- und Standortanalyse können eigene Erfahrungen eingebracht oder auch erfahrene Fachleute (Unternehmensberater, Steuerberater, Bekannte mit Branchenkenntnis usw.) hinzugezogen werden. Über bestimmte Branchen, z. B. im Einzelhandel, liegen Betriebsvergleichsergebnisse vor, die Anhaltspunkte für die eigene Planung bieten können. Diese Informationsquellen können bei unserer Handelskammer oder den Fachverbänden erfragt werden. Zu 9

10 berücksichtigen ist jedoch, dass die geschäftlichen Erwartungen mit den individuellen betrieblichen Kapazitäten übereinstimmen. Tipp Die Rentabilitätsvorschau sollte mindestens zwei, besser drei volle Geschäftsjahre umfassen, da sich Umsätze, Kosten und Gewinne gerade in der Aufbauphase sehr dynamisch und unterschiedlich entwickeln können. Wenn der Lebensstandard gehalten und mindestens so viel verdient werden soll wie bisher als Angestellter, müssen die Gewinne je nach Familienstand und persönlicher Steuerbelastung bis zu 50 Prozent höher liegen als das bisherige Bruttogehalt, weil Unternehmer alle Sozialleistungen wie z. B. Rentenversicherung und Krankenversicherung allein zu tragen haben. Zu bedenken ist, dass die Gewinne nicht nur den Lebensunterhalt sicherstellen, sondern auch die Schuldentilgung und darüber hinaus die Substanzerhaltung sowie ein angemessenes Unternehmenswachstum ermöglichen sollen. Liquiditätsplanung Eine fundierte Liquiditätsvorschau zeigt die Zahlungsfähigkeit für einen bestimmten Zeitraum an. Die zu erwartenden Einnahmen sind den Ausgaben gegenüberzustellen (Monats- und Quartalsübersicht). Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplan Eine solide Finanzierung ist die Basis für jeden Unternehmensaufbau. Gründlich zu bedenken ist daher zunächst, wie viel Geld gebraucht wird für: Investitionen wie z. B. Grundstück, Gebäude, Einrichtungen, Maschinen, Fahrzeuge Warenlager, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe gründungsspezifische Ausgaben wie z. B. Notar- und andere Gebühren, Einführungswerbung Betriebsmittel, z. B. Anlaufkosten Privatbedarf zur Überbrückung der ersten Phase Nach Ermittlung des Finanzbedarfs ist zu überlegen, welche»bausteine«zur Finanzierung des Vorhabens in Betracht kommen. Die entscheidende Grundlage dafür bilden die Eigenmittel. Sie müssen in angemessenem Umfang eingesetzt werden, um eine solide und krisenfeste Finanzierung zu erreichen. Der Investitionsbedarf und auch ein Teil des Betriebsmittelbedarfs sollten durch Eigenkapital und/oder längerfristiges Fremdkapital (Bankkredite, öffentliche Kredite) finanziert werden. Zu prüfen ist, ob günstige staatliche Finanzierungshilfen (Darlehen, Zuschüsse, Bürgschaften) in Anspruch genommen werden können (s. Kapitel 4). Benötigt werden ausreichende kurzfristige Finanzmittel (Kontokorrentkredite). Erfahrungsgemäß sollte die Kreditlinie nicht zu niedrig angesetzt werden, da sonst Liquiditätsschwierigkeiten entstehen können. Eine 10

11 ausreichende Reserve für den privaten Lebensunterhalt muss eingeplant werden, bis der neue Betrieb ausreichende Erträge abwirft. Das erforderliche Fremdkapital kann von Banken und Sparkassen zur Verfügung gestellt werden. Da deren Konditionen voneinander abweichen können, sollte man Vergleiche anstellen. Es empfiehlt sich jedoch, zunächst die eigene Hausbank anzusprechen. Tipp Finanzierungsprobleme sind die häufigsten Gründe für das Scheitern junger Unternehmen. Der Kapitalbedarf besonders die Betriebsmittel sollte daher nicht zu knapp kalkuliert werden. Genügend Eigenkapital (Faustregel: mindestens 15 bis 20 Prozent des gesamten Geldbedarfs) ist mit einzubringen. Zudem geht es darum, die richtigen Finanzierungsinstrumente bedarfsgerecht einzusetzen (s. auch Kapitel 4). 5. Was gehört zum Businessplan? Aus der Vielzahl der voranstehenden Überlegungen sollte dann das schriftliche Gründungskonzept zusammengefasst werden, das hilft, die wirtschaftlichen Erfolgsaussichten des Vorhabens richtig einzuschätzen. Zum Businessplan gehören: Tipp Beschreibung des Vorhabens Lebenslauf (beruflicher Werdegang, ggf. Befähigungsnachweise) Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplan Umsatz- und Ertragsvorschau Liquiditätsplan Kaufvertrag, Mietvertrag, Gesellschaftsvertrag (ggf. Entwürfe) bei Franchisegründung: Franchisevertrag (ggf. Entwurf) Bilanzen und GuV (bei Firmenkauf und -beteiligung) In unserer Gründungswerkstatt (www.gruendungswerkstatt.hk24.de) kann in einem geschützten Bereich der Geschäftsplan entwickelt und dabei u. a. auch im Rahmen der Finanzplanung kostenfrei die Businessplaner-Version der Software miniplan genutzt werden. Hierfür ist eine Registrierung erforderlich. 11

12 4. Welche öffentlichen Finanzierungshilfen gibt es? Öffentliche Finanzierungshilfen "Klassische" Gründungsvorhaben und Unternehmensübernahmen Kredite Bürgschaften Beteiligungen Innovative und technologieorientierte Gründungsvorhaben Kleine Gründungsvorhaben Beratungsförderung Existenzgründungen und junge Unternehmen werden von Bund und Ländern besonders unterstützt. Mit staatlicher Hilfe können Unternehmen ihre Finanzierungsvorhaben günstiger gestalten. Unternehmer und Existenzgründer sollten sich deshalb rechtzeitig und gründlich über die Möglichkeiten einer Förderung informieren und beraten lassen. Tipp Ausführliche Informationen über die Förderprogramme der Stadt Hamburg, des Bundes und die aktuellen Konditionen sind beim Beratungscenter Wirtschaft der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (www.ifbhh.de), der Handelskammer (www.hk24.de), der Handwerkskammer (www.hwk-hamburg.de), direkt bei der KfW (www.kfw.de) sowie durch die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (www.bmwi.de) im Internet erhältlich. Die Handelskammer führt regelmäßig Finanzierungssprechtage durch. Öffentliche Finanzierungshilfen lassen sich in verschiedene Förderarten kategorisieren: Förderart Vorteil Wichtige Programme Kredite Gängigste Form der Finanzierung von Investitionen und Vorhaben jeglicher Art und Größe Zinsgünstige Finanzierung Kurzfristige Liquiditätsverbesserung Diverse KfW-Programme Mikrokreditfonds Deutschland Hamburger Kleinstkreditprogramm Gründungsprogramm für Meisterinnen und Meister des Handwerks 12

13 Bürgschaften Ermöglichen Zugang zur Finanzierung bei unzureichenden eigenen Sicherheiten oder ergänzen diese, wenn Sicherheitenbedürfnis der Hausbank größer als die Möglichkeiten des Unternehmens sind Bürgschaften der Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg Beteiligungskapital Zuschüsse Beratungsförderung Bankübliche Sicherheiten nicht notwendig Höhere Eigenkapitalquote als Türöffner zu weiterer (darlehensbasierter) Finanzierung Know-how und Netzwerk des Investors Nicht-rückzahlbare Förderung Anschubfinanzierung für innovative Gründungsvorhaben oder Forschungs- u. Entwicklungsprojekte junger Unternehmen Gut geeignet, wenn Geschäftserfolge erst längerfristig erwartet werden Unterstützung des Lebensunterhalts Vermittlung betriebswirtschaftlichen Wissens Förderung erfolgreicher Unternehmensführung Beteiligungen der BTG Beteiligungsgesellschaft Hamburg Innovationsstarter Fonds Hamburg Mikromezzaninfonds- Deutschland High-Tech Gründerfonds InnoRampUp Programm für Innovation SIGNO-KMU-Patentaktion Gründungszuschuss der Bundesagentur für Arbeit Einstiegsgeld der Bundesagentur für Arbeit (SGB II) EXIST (Gründerstipendium, Forschungstransfer) Erasmus für Jungunternehmer (EU) H.E.I. Coaching- Programm "Selbstständigkeit kann man lernen" KfW Gründercoaching Deutschland Einige der Förderprogramme lassen sich auch miteinander kombinieren. Zudem ermöglichen verschiedene Förderprogramme, zunächst eine Unternehmensgründung im Nebenerwerb durchzuführen, etwa um eine mögliche Vollerwerbs- Selbstständigkeit zunächst zu testen, ohne gleich ein volles unternehmerisches Risiko einzugehen. 13

14 Welche Förderung passt für welche Art von Existenzgründung? Auch Gründungen lassen sich in verschiedene Kategorien mit jeweils eigenen Finanzierungsbedarfen und Fördermöglichkeiten unterteilen: Klassische Gründungsvorhaben und Unternehmensübernahmen Innovative und technologieorientierte Gründungsvorhaben Kleine Gründungsvorhaben (Finanzierungsbedarf i.d.r < Euro) Welche Finanzierung wofür beantragt werden sollte, hängt u.a. von der persönlichen Ausgangssituation des Existenzgründers, seinem Finanzierungsbedarf und den mit dem neuen Produkt verbundenen Aktivitäten (z.b. Entwicklung neuer Technologien) ab. Im Folgenden werden für jede Kategorie einige Programme und ihre wichtigsten Fakten kurz vorgestellt. Klassische Gründungsvorhaben und Unternehmensübernahmen Viele Gründer haben ein fertiges Produkt oder eine Dienstleistung, einen überzeugenden Businessplan, verfügen über einige Sicherheiten und einen Grundstock an Eigenkapital, kennen ihren Markt, etwa aus einem langjährigen Angestelltenverhältnis, und haben im Idealfall schon erste Kunden. Diese Gründer benötigen in erster Linie Kapital, um die wichtigsten Investitionen tätigen zu können, ihre Liquidität zu sichern und ihren Marktauftritt aufzubauen. Kredite Einer der wichtigsten Programmträger für die Mittelstandsfinanzierung in Deutschland ist die KfW. Für Gründer und junge Unternehmer stellt die KfW mehrere Förderprogramme mit unterschiedlichen Laufzeiten und Förderhöchstsummen zur Verfügung, die über die Hausbank beantragt werden. Die Förderung besteht beispielsweise in einer Zinsvergünstigung und tilgungsfreien Anlaufzeiten für die Kredite. Bei einigen Angeboten übernimmt die KfW darüber hinaus für die Hausbank einen Anteil oder das gesamte Kreditausfallrisiko, denn oft sind Banken erst durch diese Risikoübernahme zur Finanzierung eines Vorhabens bereit. Tipp Investitionsvorhaben, mit denen vor der Antragstellung bereits begonnen wurde, können nicht mehr gefördert werden. Daher sollten keine finanziellen Bindungen eingegangen werden, ohne sich über die Förderprogramme informiert und sie vorher beantragt zu haben. 14

15 Dies sind die wichtigsten Fakten der KfW-Programme für Gründer: ERP-Gründerkredit StartGeld Fördergegenstand: Finanzierung nahezu aller Vorhaben (Investitionen und Betriebsmittel) Fördervolumen/Konditionen: Kredithöchstbetrag Euro (Betriebsmittelanteil max Euro); Finanzierung von bis zu 100 Prozent des Gesamtfremdfinanzierungsbedarfs; Laufzeit bis zu 10 Jahre mit max. 2 tilgungsfreien Jahren; 80 Prozent Haftungsfreistellung der Hausbank ERP-Gründerkredit Universell Fördergegenstand: Finanzierung nahezu aller Vorhaben, auch im Ausland, in vollem Umfang Fördervolumen/Konditionen: Kredithöchstbetrag 10 Mio Euro; bis zu 20 Jahre Laufzeit; bis zu 3 tilgungsfreie Anlaufjahre ERP-Kapital für Gründung Tipp Fördergegenstand: Finanzierung hauptsächlich von Investitionen, Erstausstattung des Waren- oder Materiallagers, erste Messeteilnahme, bei Übernahme Geschäftsführerfunktion auch Kauf eines Unternehmens oder Unternehmensanteils; keine Finanzierung der laufenden Betriebsmittel; es sind mindestens 15 Prozent Eigenmittel einzubringen Fördervolumen/Konditionen: Kredithöchstbetrag Euro; 100 Prozent Haftungsfreistellung der Hausbank; Kreditlaufzeit 15 Jahre, davon 7 Jahre tilgungsfreie Anlaufzeit Auch spätere Erweiterungsinvestitionen können mit günstigen öffentlichen Krediten und Investitionshilfen gefördert werden. Informationen geben die Hamburgische Investitions- und Förderbank, die Handelskammer, die Handwerkskammer oder die Hausbank des Unternehmers. Auch hier gilt: Förderung vor Beginn der Maßnahmen beantragen! Die Freie und Hansestadt Hamburg bietet ein eigenes Darlehensprogramm für Existenzgründer im Handwerk an: Gründungsprogramm für Meisterinnen und Meister des Handwerks der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) Fördergegenstand: Gründung oder Übernahme eines Handwerksunternehmens oder tätige Beteiligung; Gründungsinvestitionen Fördervolumen/Konditionen: Darlehenshöhe Euro Euro; Mindestlaufzeit 66 Monate; bei Schaffung/Sicherung eines Arbeits- oder Ausbildungsplatzes Zuschuss von Euro, max Euro 15

16 Bürgschaften Verfügt ein Gründer bei Aufnahme eines Kredites nicht über die geforderten banküblichen Sicherheiten, beispielsweise Grundschulden oder Barsicherheiten, so braucht daran die Finanzierung nicht zu scheitern. Für diese Fälle können öffentliche Bürgschaftsbanken, so auch in Hamburg, eine Bürgschaft stellen. In vielen Fällen entscheidet sich die Bank erst dann für eine Finanzierung, wenn diese durch eine Bürgschaft abgesichert ist. Bürgschaften der Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg GmbH Fördervolumen/Konditionen:Die Ausfallbürgschaft deckt bis zu 80 Prozent des Kreditrisikos. Der Höchstbetrag einer Ausfallbürgschaft beträgt 1,25 Mio Euro. Während der Dauer der Ausfallbürgschaft sind neben den Kreditzinsen außerdem jährlich 1,25 Prozent des Darlehensrestbetrages als Provision zu zahlen. Beantragt wird diese Bürgschaft nach dem Hausbankprinzip, d.h. die Hausbank beantragt für den Gründer bzw. den Unternehmer eine Ausfallbürgschaft. Diese Ausfallbürgschaften der BG ersetzen fehlende Kreditsicherheiten gegenüber der Hausbank. Bürgschaft BG-Start! der Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg GmbH Die Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg GmbH kann Existenzgründern durch BG- Start! erfahrene Firmenkundenbetreuer an die Seite stellen. Zielgruppe:Existenzgründungen und Übernahmen, tätige Beteiligungen Fördergegenstand: Gründer erhalten eine 12monatige Begleitung durch einen Firmenkundenbetreuer, das Controllingtool Minicontrol sowie einen Einführungsworkshop. Mit Minicontrol und wenig Aufwand lässt sich die Unternehmensentwicklung erfassen, analysieren und planen. Fördervolumen/Konditionen: Neben dem üblichen Bürgschaftsentgelt werden einmalig 300 Euro fällig. Beteiligungen Wenn ein Unternehmen bereits erste Schritte mit einem vielversprechenden Produkt auf den Markt gemacht hat und nun allmählich sein Geschäft erweitern will, braucht es oft weitere Finanzierungsmittel. Wenn ihm dafür aber Eigenkapital und Sicherheiten fehlen, etwa um einen Kredit von seiner Hausbank zu bekommen, sollte es prüfen, ob eine Beteiligung durch öffentliche Förderung infrage kommen kann. Beteiligungen der BTG Beteiligungsgesellschaft Hamburg mbh Fördergegenstand: Stille Beteiligungen zu mittelstandsnahen Konditionen Fördervolumen/Konditionen: Beteiligungshöhe bis zu Euro Innovative und technologieorientierte Gründungsvorhaben Eine besondere Zielgruppe der Gründungsförderung sind diejenigen Gründungen, bei denen es um innovative Produkte, Dienstleistungen, Prozesse oder Technologien 16

17 geht. Diese Vorhaben sind meist geprägt von längeren Vorlaufzeiten und einem hohen Kapitalbedarf für Forschung und Entwicklung. Oft haben sie einen nur schwer einzuschätzenden Markt, da es sich um neue Produkte handelt, für die die Kundennachfrage erst geweckt werden muss. Deswegen ist ein Ziel der Innovationsförderprogramme, Anreize für Existenzgründer und Unternehmen zu schaffen, ihre Forschungs- und Innovationsaktivitäten zu erhöhen, indem u.a. ein Teil des damit verbundenen Risikos übernommen wird. Die Freie und Hansestadt Hamburg bietet ihren innovativen Gründern und Unternehmen über die IFB Hamburg mehrere Fördermöglichkeiten: InnoRampUp Fördergegenstand: Umsetzung innovativer Gründungsvorhaben: Förderung von Kosten des gesamten Prozesses von der Entwicklung bis zur Marktetablierung bzw. Verwertung neuartiger Technologien, Anwendungen, Produkte und Dienstleistungen, Methoden oder Prozesse Fördervolumen/Konditionen:Zuschuss in Höhe von max Euro; Förderquote bis 100 Prozent Innovationsstarter Fonds Hamburg Fördergegenstand:Frühphasenfinanzierung von jungen innovativen Technologieunternehmen Fördervolumen/Konditionen:Offene Beteiligung, ggf. Nachrangdarlehen, pro Finanzierungsrunde Investment bis Euro, insgesamt bis zu 1 Mio Euro pro Unternehmen; bei gleichzeitiger Beteiligung eines privatwirtschaftlichen Investors zu dessen Konditionen (pari-passu); Finanzierung wird ergänzt durch Coaching Programm für Innovation (PROFI) Fördergegenstand:Innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte bestehender Unternehmen, ggf. in Kooperation mit Hochschulen Fördervolumen/Konditionen:Zuschuss zwischen 25 und 80 Prozent der Projektkosten; max Euro Auch auf Bundesebene werden von den Bundesministerien für Wirtschaft und Energie sowie für Bildung und Forschung hoch innovative Vorhaben von Existenzgründern gefördert: HighTech Gründerfonds (HTGF) Fördergegenstand: Frühphasenfinanzierung von jungen Technologieunternehmen, damit sie ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben über die Bereitstellung eines Prototypen oder eines "proof of concepts" bis hin zur Markteinführung weiterentwickeln können. 17

18 Fördervolumen/Konditionen: Euro Risikokapital in einer ersten Finanzierungsrunde; HTGF stellt weitere 1,5 Mio Euro für Anschlussfinanzierungen zurück; Coaching für das Unternehmen KfW ERP-Startfonds (Beteiligungsfonds) Fördergegenstand:Alle Investitionen, die mit dem Betrieb eines kleinen innovativen Technologieunternehmens zusammenhängen Fördervolumen/Konditionen:Max. 5 Mio Euro; keine Sicherheiten notwendig; Beteiligung der KfW nur zusammen mit einem weiteren Beteiligungsgeber (Leadinvestor) gemäß dessen Beteiligungsform (pari-passu) EXIST des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie: EXIST Gründerstipendium Zielgruppe:Studierende, Absolventen sowie Wissenschaftler aus öffentlichen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, auch Gründerteams bis max. drei Personen Fördergegenstand: Innovative technologieorientierte Gründungsvorhaben oder innovative wissensbasierte Dienstleistungen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen Fördervolumen/Konditionen: Sicherung des persönlichen Lebensunterhalts; Zuschüsse zu Sachausgaben und Coaching; maximale Förderdauer ein Jahr; Antragstellung durch Hochschule/außeruniversitäre Forschungseinrichtung EXIST Forschungstransfer Zielgruppe:Förderung in zwei Phasen: Zielgruppe Phase 1: Forscherteams an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen und eine Person mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz; Phase 2: technologieorientierte Unternehmen, die im Verlauf von Förderphase I gegründet wurden Fördergegenstand: Phase 1: Entwicklungsarbeiten zum Nachweis der technischen Realisierbarkeit, Prototypenentwicklung, Ausarbeitung des Businessplans, Unternehmensgründung; Phase 2: Weitere Entwicklungsarbeiten bis zur Marktreife Fördervolumen/Konditionen: Phase 1: Personalkosten für maximal vier Personalstellen sowie Sachkosten bis zu Euro; Förderquote i.h.v. 90 Prozent für Gründungsvorhaben von außeruniversitären Forschungseinrichtungen; Förderdauer 18 Monate. Phase 2: Zuschuss von bis zu Euro, jedoch höchstens 75 Prozent der Kosten des Vorhabens; Eigenmittel des Unternehmens sowie ggf. Beteiligungskapital im Verhältnis 1:3 ( Euro). SIGNO-KMU-Patentaktion des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie Fördergegenstand: Schutzrechte für die Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung. Das Programm richtet sich unter anderem an 18

19 Existenzgründungen, die zum ersten Mal ein Patent oder Gebrauchsmuster anmelden möchten. Begleitung durch SIGNO-Partner Fördervolumen/Konditionen: Branchenoffen; Zuschüsse; maximale Förderquote 50 Prozent; maximaler Zuschuss pro Unternehmen Euro; Förderzeitraum 18 Monate; Förderung in 5 Teilpaketen von der Recherche zum Stand der Technik bis hin zur Patent- oder Gebrauchsmusteranmeldung für das Ausland. Die Beratung und Antragstellung erfolgt beim IPC Innovations- und Patent-Centrum der Handelskammer Hamburg. Kleine Gründungsvorhaben Die Gründerszene wird immer bunter: Neue Arten von Existenzgründungen, wie etwa Solo-Selbstständige oder Existenzgründer aus der Erwerbslosigkeit, treten mit ihrer Idee in den Markt ein. Für diese Gründergruppen mit einem niedrigen Kapitalbedarf können folgende Förderprodukte interessant sein: Hamburger Kleinstkreditprogramm der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Stadt Hamburg Fördergegenstand: Gründungsinvestitionen und Betriebsmittel Fördervolumen/Konditionen: Höchstens Euro je Person und höchstens Euro pro Unternehmen; Beratung und Antragseinreichung bei der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung; Bewilligung durch IFB Hamburg Mikrokreditfonds Deutschland des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie Als Mikrofinanzinstitute sind mehrere Organisationen bundesweit akkreditiert, in Hamburg beispielsweise die Johann Daniel Lawaetz-Stiftung und.garage Mikrofinanz. Fördergegenstand: Unternehmerische Aktivitäten Fördervolumen/Konditionen: Kleinstbeträge; Laufzeit maximal 3 Jahre; typischerweise beträgt ein Mikrokredit rund Euro und läuft etwa 24 Monate. Mikromezzaninfonds-Deutschland Programmträger in Hamburg:BTG Beteiligungsgesellschaft Hamburg mbh Fördergegenstand: i.d.r. stille Beteiligung Fördervolumen/Konditionen:maximale Beteiligungshöhe Euro bei einer Laufzeit von 10 Jahren; Tilgung ab dem 7. Jahr; Sachsicherheiten nicht erforderlich Gründungszuschuss für Arbeitslose der Bundesagentur für Arbeit Fördergegenstand:Sicherung des Lebensunterhalts, soziale Absicherung Fördervolumen/Konditionen:Gründungszuschuss in zwei Phasen: 6 Monate Zuschuss in Höhe des zuletzt bezogenen Arbeitslosengeldes zur Sicherung des Lebensunterhalts und zusätzlich monatlich 300 Euro zur sozialen 19

20 Absicherung; weitere 9 Monate 300 Euro pro Monat zur sozialen Absicherung bei Darlegung intensiver Geschäftstätigkeit und hauptberuflicher unternehmerischer Aktivitäten Einstiegsgeld der Bundesagentur für Arbeit Fördergegenstand: Sicherung des Lebensunterhalts für erwerbsfähige Leistungsberechtigte nach SGB II Fördervolumen/Konditionen: Der Grundbetrag wird auf der Grundlage des individuellen monatlichen Regelbedarfs errechnet. Dazu kann man einen Betrag erhalten, der die vorherige Dauer der Arbeitslosigkeit und die Größe des Haushaltes berücksichtigt. Die Förderungsdauer beträgt maximal 24 Monate. Beratungsförderung Viele Gründer machen trotz einer guten Ausgangsposition typische Fehler, die die Existenz des Unternehmens gefährden können: Einige beschäftigen sich nicht ausreichend mit ihrem Marktauftritt und der Kundenakquisition. Andere unterschätzen das Liquiditätsproblem, das durch offene Forderungen gegenüber Kunden auftreten kann. Wiederum andere gründen mit Freunden oder Forschungspartnern aus der Universität und scheitern daran, dass sie im Geschäftsalltag unterschiedliche Vorstellungen über die unternehmerischen Aktivitäten und Prozesse haben. Kurz, es gibt auch jenseits von Finanzierungsthemen viele Fallstricke, die letztlich zum Ende einer eigentlich vielversprechenden Existenzgründung führen können. Ein Coaching während der Gründungsphase und danach kann helfen, Fehler zu vermeiden und das Vorhaben voran zu bringen. Hamburger ExistenzgründungsInitiative H.E.I. Für die Gründer in unserer Stadt steht die Hamburger ExistenzgründungsInitiative H.E.I. (www.hei-hamburg.de) mit Rat und Tat zur Verfügung. H.E.I. hat wichtige Fördereinrichtungen in Hamburg für Gründer vernetzt. Als erste Anlaufstelle ist die H.E.I. jedem angehenden Jungunternehmer mit Informationen und individuellen Beratungen bei der Planung eines erfolgreichen Starts in die Selbstständigkeit behilflich. Im Rahmen des Scheckheftes Selbstständigkeit kann man lernen! organisiert H.E.I. Weiterbildung von Gründungswilligen und die Qualitätssicherung in den jungen Unternehmen. Existenzgründer können einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro in Form von Wertschecks beantragen. Diese können bei den Seminaranbietern des Coaching-Programms eingelöst werden. Gründercoaching Deutschland Eines der wichtigsten Programme ist das "Gründercoaching Deutschland" der KfW, für das die Handelskammer und die Handwerkskammer Hamburg Regionalpartner sind. Hier können sich Unternehmer bis zum fünften Jahr nach der Gründung Beratungskosten mit 50 Prozent bezuschussen lassen. Förderfähig sind Coaching 20

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