Schwung! Auf mit. Jetzt als Mutmacher bewerben! Deutschlands erfolgreichste Mittelstandsinitiative geht in die vierte Runde.

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1 Ausgabe Nr. 1 Auf mit Schwung! Deutschlands erfolgreichste Mittelstandsinitiative geht in die vierte Runde Endlich: Der Wirtschaftsmotor Deutschland startet wieder durch. Vorsichtiger Optimismus breitet sich aus, die Horrormeldungen von Pleiten und Entlassungen verblassen. Zur positiven Stimmung im Lande hat Mutmacher der Nation erheblich beigetragen. Die Initiative von DasÖrtliche, den Bürgschaftsbanken in Deutschland und dem Magazin impulse hat über ganz normale Selbstständige und Unternehmer mobilisiert, hat tausende Schlagzeilen gemacht und Deutschland frische Vorbilder präsentiert. Nun geht der Mittelstandswettbewerb mit vollem Schub weiter. Es locken mehr als Euro Gewinne und jede Menge Anerkennung in der breiten Öffentlichkeit. Ab sofort heißt es deshalb: Jetzt bewerben!. Gesucht werden Frauen und Männer, die nicht über schlechte Rahmenbedingungen jammern, sondern ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Mittlerweile hat sich die Wirtschaftslage entspannt, und doch sind einsatzfreudige, mutige Macher gefragter denn je. Im Sog des Aufschwungs gilt es nun, die Zeichen für eine erfolgreiche Zukunft zu setzen. Um diese Erfolgsgeschichte fortsetzen zu können, brauchen wir Menschen, die mit Optimismus, neuen Ideen und Durchsetzungsvermögen ihre Ziele verfolgen, sagt Barbara Faber, Geschäftsführerin der DasÖrtliche Service- und Marketinggesellschaft. Als Motor der Wirtschaft soll der Mittelstand gezielt in den Blickpunkt gerückt werden. Auch die Schirmherren der Initiative, Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff und Prof. Dr. Lothar Späth, weisen mit Nachdruck auf die Bedeutung von Mutmacher der Nation hin. Denn man müsse sich vor allem auf ihn verlassen, um den Aufwärtstrend zu stabilisieren. Sonnige Siegerin Dagmar Vogt strahlt: Die Solar-Ingenieurin aus Berlin ist Mutmacherin der Nation 2006 und freut sich über Euro Preisgeld. Nachdem sie ihre ib vogt GmbH in einem jahrelangen Kraftakt zu internationalem Erfolg führte, ist dies die Anerkennung für eine herausragende unternehmerische Leistung. Seite 2» Jetzt als Mutmacher bewerben! Sind Sie selbstständig oder Unternehmer mit maximal 500 Mitarbeitern? Haben Sie Schwierigkeiten aus eigener Kraft bewältigt? Dann sind Sie fit für den Wettbewerb! Teilnahme unter oder bei DasÖrtliche, Postfach , Essen, Fax 0201/ , Mail: Wir bringen Sie in die Öffentlichkeit und Sie können Landes- oder gar Bundessieger 2007 werden.

2 Den Aufschwung nutzen! Analysten, Ökonomen, Politiker alle waren überrascht, als sich nach fast fünfjähriger Konjunkturflaute plötzlich der Aufschwung einstellte. Woher kam er? Wer hat ihn bewirkt? Die Antwort ist einfach: die kleinen und mittleren Unternehmen, der Mittelstand war s. Während Großkonzerne im Zuge der Globalisierung oft Personal abbauen, um auf Weltmärkten konkurrenzfähig zu bleiben, zeigen die Mittelständler, dass man gerade für den globalisierten Wettbewerb Arbeitsplätze schaffen kann. Wer die Kraftquelle der deutschen Wirtschaft kennen lernen will, möge sich die vielen hundert Unternehmerinnen und Unternehmer anschauen, die letztes Jahr an unserer Initiative teilgenommen haben. Jede Unternehmensgeschichte ist Best-Practice ein Beispiel, das Mut macht. Die ganze Republik darf auf einen Konjunkturfrühling hoffen, weil von diesen häufig eher unscheinbar wirkenden Unternehmern eine enorme kollektive Kraft ausgeht. Der Aufschwung wird weitergehen, weil es diese Mutmacher gibt. Ich freue mich auf die vielen inspirierenden Erfolgsgeschichten, die uns auch in diesem Jahr begeistern und zuversichtlich stimmen werden. Die ersten gibt es schon in diesem Mutmacher-Magazin. Lesen Sie selbst! Ihre Barbara Faber Barbara Faber Geschäftsführerin DasÖrtliche Service- und Marketinggesellschaft mbh Ein Jahr lang Durststrecke! Siegerin Dagmar Vogt über harte und schöne Zeiten Feierliche Übergabe: Die Schirmherren Christian Wulff und Prof. Dr. h. c. Lothar Späth überreichten Dagmar Vogt im Rahmen der Gala Preisgeld und Pokal Frau Vogt, Sie bauen Solarfabriken. Kann es in dieser Branche überhaupt Krisen geben? Als 2001 die New Economy zusammenbrach, wirkte sich dies auch auf unsere Kunden in der Solarbranche aus. Kredite flossen nur zögerlich, Investitionen wurden verschoben und damit blieben auch unsere Aufträge aus. Die Durststrecke dauerte fast ein Jahr. Für ein kleines Unternehmen wie wir es damals waren, ist das eine beachtliche finanzielle und psychische Belastung. Haben Sie je ans Aufgeben gedacht? Wer hätte das nicht getan? Ich habe aber immer an das große Ganze geglaubt und mich nicht zuletzt auch wegen der Mitarbeiter fürs Kämpfen entschieden. Natürlich fließen insbesondere in schlechten Zeiten auch private finanzielle Mittel in die Firma. Ein hohes Risiko, aber es hat sich gelohnt: Ab 2002 ging es endlich bergauf. In den vergangenen drei Jahren sind wir jeweils um 100 Prozent gewachsen. Mit 90 Arbeitsplätzen und vollen Auftragsbüchern sind wir heute Marktführer in Deutschland. Darauf bin ich stolz. Wer hat Sie in Krisenzeiten unterstützt? Ich hatte das Selbstbewusstsein, an meinen Weg zu glauben. Darin haben mich Freunde und Familie unterstützt. Auch das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Mitarbeitern war sehr stark und motivierend. Schließlich hat auch die Bürgschaftsbank Berlin- Brandenburg eine wichtige Rolle gespielt und uns dringend benötigte Kredite auch ohne Sicherheiten besorgt. Heute geht es bergauf. Sind Mutmacher noch gefragt? Unbedingt. Für mich ist die Auszeichnung als Mutmacherin der Nation auch Verpflichtung, und ich hoffe, dass meine Geschichte anderen Mut macht. Der Aufschwung ist ja noch ein zartes Pflänzchen. Wir brauchen die Mutmacher der Nation! Modernste Technik: ib Vogt setzt neue Trends im Bereich der Solartechnik um Über 90 % der Patentanmeldungen kommen aus dem Mittelstand Deutsche Erfinder in Rekordlaune Auch wenn der Weg zum Patent mühsam ist: Wir bleiben europaweit unangefochtener Innovations-Champion, international liegen wir nach den USA und vor Japan auf Platz 2. Im Jahr 2005 reichten deutsche Erfinder rund Anträge monatlich beim Europäischen Patentamt ein, über 90 % stammen von kleinen Unternehmen und Einzelpersonen. Weltweit ist niemand erfinderischer als die Deutschen, wenn es um klassische Technologien wie Mechanik und Fahrzeugbau geht. Um die hohen Kosten und den bürokratischen Aufwand für eine Anmeldung zu reduzieren, soll zukünftig ein Großteil der Übersetzungen in alle Landessprachen entfallen. Bisher muss man zwischen Euro (deutschlandweit gültig) und Euro (Europäisches Patent) für den Patentschutz investieren. Nach drei Jahren sind weitere Gebühren fällig. Seite 2

3 Nagelprobe Selbstständig gemacht Dispo weg Die ersten Bewerber 2007 Banken zeigen oft wenig Verständnis für Existenzgründer. Die Verschönerung von Fingernägeln scheint als besonders kreditunwürdig zu gelten, wie die Firmengeschichte von Manuela Müller zeigt. Zertifizierte Nagelkunst: Manuela Müller Zwischen allen Stühlen: Der Kontierer Als sie in Osterode/Harz ein Nagelstudio eröffnen will, streichen ihr die Banker gar den privaten Dispokredit. Die 28-Jährige aber weiß, was sie will. Während sie unbeirrt ihre Firma cascana nails aufbaut, hält sie sich mit einem Nebenjob über Wasser. Nach Feierabend wird gebüffelt. Denn eine professionelle Ausbildung ist der Grundstein zum Erfolg, glaubt die Jungunternehmerin. Als Einzige im Landkreis Osterode absolviert sie die freiwillige Prüfung als Nageldesignerin vor der IHK Heilbronn. Heute floriert das Geschäft nicht nur in Osterode, sondern auch in den Filialen in Bad Lauterberg und Bad Sachsa. Und Manuela Müller hat inzwischen vier Arbeitsplätze geschaffen. Buchführungsservice und -schulung, Organisationsberatung und Schreibdienst sind sein Geschäft. Elftausend Männer können sich nicht irren Ihr Modegeschäft im bayrischen Schongau ist ein Shoppingparadies für Herren: Kunden nach nur 16 Monaten! Ein Triumph für Franziska Eirenschmalz, die großen Widrigkeiten getrotzt hat. Weiß, was Männer wollen: Franziska Eirenschmalz Mit ihrem Mann führt sie 14 Jahre eine Unternehmensgruppe mit 160 Mitarbeitern. Dann die Trennung: Sie verliert Firma, Job und Wohnort. Baut als allein erziehende Mutter eine neue Existenz auf den Männerladen. Doch das herrliche Altstadthaus ist denkmalgeschützt, die Behörden verzögern den Ausbau monatelang mit immer neuen Auflagen. Inzwischen hat sie 13 Arbeitsplätze geschaffen, wurde als vorbildliche Existenzgründerin ausgezeichnet und bewirbt sich als Mutmacher der Nation. Kann heute wieder lachen: Kontierer Wolfgang Willems Weshalb nennt Wolfgang Willems seine Firma dann Kontierungsservice? Dieses Wort ist Ergebnis schlafloser Nächte und unzähliger IHK-Termine, sagt der Unternehmer aus dem saarländischen Sulzbach. Sein Problem war, dass Buchführung von der Steuerberaterkammer und von Abmahnvereinen als zu weitgehend für einen Kontierer betrachtet wird. Rechtsanwälte dagegen argwöhnen, dass Schreibservice an unerlaubte Rechtsberatung grenzt. Die Lösung: Kontierungsservice, korrekt, unverfänglich und umfassend. Dass Willems seine Kunden Kleinunternehmer und Privatpersonen fair auf die rechtlichen Einschränkungen hinweist, hat dem Geschäft nicht geschadet, sondern ihm sogar Sympathien verschafft. Seite 3

4 Der Initiator: DasÖrtliche Eine Marke mobilisiert den Mittelstand Wie kommt eine erfolgreiche Verlegergemeinschaft auf die Idee, die deutsche Wirtschaft in Schwung zu bringen? Dirk Schulte, Leiter Werbung und Kommunikation bei der DasÖrtliche Service und Marketinggesellschaft, hat drei Gründe parat: Wir kennen den Mittelstand aus dem Effeff; wir wissen, dass er unterschätzt wird und wir wollen ihm öffentliche Anerkennung verschaffen. Seit über 80 Jahren sei DasÖrtliche der traditionelle Verbündete der Selbstständigen: Wir kennen die wahren Fähigkeiten und die Probleme der mehr als 3,6 Millionen Gewerbetreibenden aus erster Hand. Die mittelständischen Unternehmer vor Ort stellen zwar den Löwenanteil der Wirtschaftskraft, doch ihre Bedeutung wurde kaum öffentlich gewürdigt. Daher heckten die engagierten Telefonbuchmacher 2004 eine ungewöhnliche Optimismus-Offensive aus: Unbekannte vorbildliche Unternehmer sollten in der Öffentlichkeit für Aufbruchstimmung im Land sorgen. Mutmacher der Nation hat seither eine Woge der Begeisterung ausgelöst. Und während DasÖrtliche seine eigene Erfolgsgeschichte mit Millionen weißblauer Telefonbücher und seinem innovativen Internet-Suchportal weiter fortsetzt, stärkt es zugleich das Selbstbewusstsein in Wirtschaft und Gesellschaft. Über 100 Verlage und die Deutsche Telekom Medien GmbH tragen die inzwischen erfolgreichste Mittelstandsinitiative der Republik. DasÖrtliche symbolisiert selbst den erfolgreichen Mittelstand 100 Verlage, über verschiedene Ausgaben rund 34 Millionen Bücher pro Jahr bis zu 30 % des Datenbestandes werden jährlich aktualisiert gut Außendienstler kontaktieren jährlich 3,6 Millionen Gewerbetreibende über 1 Millionen Selbstständige und Unternehmer als Werbekunden bis zu 80 Millionen Seitenaufrufe monatlich auf über 90 % aller Deutschen kennen DasÖrtliche Bürgschaftsbanken in Deutschland Begleiter im konjunkturellen Aufschwung Ohne Geld keine Unternehmensentwicklung aber ohne Sicherheit kein Kredit. Damit Mittelständler nicht an dieser Zwickmühle scheitern, springen die Bürgschaftsbanken ein: Sie stellen gegenüber den Hausbanken die fehlenden Sicherheiten. Allein im ersten Halbjahr 2006 wurden mehr als Unternehmen neu gefördert, die ihrerseits Arbeitsplätze sicherten oder neu schufen. Die Bürgschaftsbanken sind in allen Bundesländern vertreten. Sie arbeiten effizient, geräuschlos und vor allem individuell. Wir prüfen nicht nur die Zahlen, sondern sehen uns auch die Menschen an, betont Hans-Herbert Strombeck, Präsident des Verbandes Deutscher Bürgschaftsbanken, Unternehmen mit Zukunft dürfen nicht an fehlender Finanzierung scheitern. Das macht die Bürgschaftsbanken nicht nur zum Wegbereiter des Aufschwungs, sondern auch zum idealen Partner für Mutmacher der Nation. Die Partner impulse Sprachrohr des Mittelstands Das Wirtschaftsmagazin impulse steht auf der Beliebtheitsskala deutscher Unternehmer an oberster Stelle. Jeden Monat erreicht das Blatt Entscheider aus der Wirtschaft. Mit kritischer Recherche, packenden Reportagen, Interviews und einer Fülle praktischer Tipps spiegelt die Redaktion das Wirtschaftsgeschehen wider. Für die Mutmacher-Initiative ist impulse der unabhängige Medienpartner der ersten Stunde. Beispielhafte Unternehmer vorzustellen ist nicht nur ein Vergnügen, sondern auch der beste Weg, redaktionell etwas zu bewegen, ist Chefredakteur Gerd Kühlhorn überzeugt. Seite 4

5 Prominent und kompetent: Schirmherren und Christian Wulff, niedersächsischer Ministerpräsident. Schirmherr & Prof. Dr. h. c. Lothar Späth, Ministerpräsident a. D. und Chairman bei der Investmentbank Germany & Austria Merrill Lynch. Schirmherr (c) Conny Winter 2005 Peter Dussmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Dussmann-Gruppe. Barbara Faber, Geschäftsführerin DasÖrtliche Service- und Marketinggesellschaft mbh. Prof. Dr. Gertrud Höhler, Wirtschafts- und Politikberaterin, Publizistin. Jette Joop, Designerin und Geschäftsführerin der Jette GmbH. Gerd Kühlhorn, Chefredakteur impulse. Hans-Herbert Strombeck, Vorstandsvorsitzender Verband Deutscher Bürgschaftsbanken. Seite 5

6 Mein persönlicher Mutmacher ist... Attempto! (dt.: Ich wage es ) lautete im 15. Jahrhundert die Mutmacher-Devise von Herzog Eberhard I. von Württemberg. Sie spornte den jungen Herrscher an und beeindruckte das Volk. Nationen und Könige, Generäle und Philosophen haben schon immer gern ihren Leitspruch formuliert. Dass solche Beschwörungsformeln tatsächlich wirken, wissen Hindus und Buddhisten seit Jahrtausenden. Bei ihnen dient das feierliche Rezitieren eines Mantras dem Freisetzen mentaler Energien. Auch unsere Bewerber kennen die magische Macht des Mottos: Sprüche wie Geht nicht gibt s nicht helfen durch den Alltag und motivieren. Wer sich morgens vorm Spiegel sein Mutmacher- Mantra hersagt, kann optimistisch in den Tag starten. Hier eine Auswahl der ersten Bewerber 2007:... der Briefträger, der bei jedem Wetter, bei Schnee, Eis, Sturm und großer Hitze jeden Tag kommt und mir die Post bringt. Jette Joop, Unternehmerin, hat sich nicht zuletzt mit der Gründung ihrer JETTE GmbH einen internationalen Namen als Schmuck- und Modedesignerin erarbeitet. Nach dem Abitur zog es sie zum Designstudium an das Art Center College in Kalifornien. Anschließend arbeitete sie für Barry Kieselstein-Cord und Polo Ralph Lauren New York. Mit der Firmengründung der JETTE GmbH begann für Jette Joop ein weiteres Erfolgsprojekt. Als Mutter einer achtjährigen Tochter ist sie ganz besonders an den Belangen von Kindern und Jugendlichen interessiert und auch deshalb seit 2003 als Kinderbotschafterin des Deutschen Roten Kreuzes aktiv. In diesem Jahr gehört sie erstmals der Mutmacher- an. Motto, Mantra und Magie Zauberformeln des Erfolgs Fair geht vor Hans-Peter Schmitt, res-bona group Oberflächenveredelung, Lahr Liebe das Leben und das Leben liebt dich! Jeannette Beißer, jobsteps Bewerbungscoaching, Augsburg Das Positive erkennen, sich nicht mit Negativem aufhalten Bettina Jürgensen, Lebensmittel Focus Personalservice und -vermittlung, Flensburg Jeden Tag läuft was Arno Roth Baukranhandel und -service, Baindt Erfolg ist oft nur einen Gedanken weit weg Julia Sohn, Bildungsinstitut vame-akademie, Düsseldorf Ich komme wie gerufen! Viola Frenzel, Kontierungs- und Büroservice, Königslutter am Elm/Glentorf Alles prima wenn die Reformen kommen Die Union Mittelständischer Unternehmen (UMU) plädiert für mehr Optimismus. Wir haben die niedrigsten Zinsen und Einkommenssteuern seit 1948, sehr gut ausgebildete Mitarbeiter, wenig arbeitslose Akademiker, den größten Warenexport der Welt und stabile wenn auch noch zu hohe Lohnnebenkosten, sagt UMU-Präsident Sturm, eine hervorragende Basis für die Zukunft. Jetzt müssten die dringendsten Reformen schnell umgesetzt werden, um die Konjunktur in Deutschland nachhaltig zu beleben und den Mittelstand zu unterstützen. Das fordert die UMU: Steuerrecht radikal vereinfachen, höchstens acht Steuerarten Gewerbesteuer abschaffen, Ausgleich für Kommunen Kündigungsschutz lockern, für Unternehmen bis 20 Mitarbeitern ganz aufheben Niedriglohnsektor statt gesetzlichem Mindestlohn Bürokratie-TÜV, weniger Statistikpflichten für Mittelständler, Abbau von Regulierungen Freier Wettbewerb der IHKs, Handels- und Berufskammern Mittelstandsfinanzierung beleben durch Mittelstands-Fonds und Wagniskapital Infrastruktur ausbauen, neue Hochgeschwindigkeitsbahnstrecken, bis achtspurige Autobahnen (Vollständiges Positionspapier unter Stichwort: UMU Die Union Mittelständischer Unternehmen (UMU) vertritt mit ihren angeschlossenen Verbänden derzeit circa mittelständische Unternehmer, Selbstständige und Angehörige Freier Berufe aus allen Branchen und Regionen Deutschlands. Dabei sieht sich die UMU als der Verband der kleinen Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern in diese Kategorie fallen mehr als 80 Prozent ihrer Mitglieder. Präsident der UMU ist der Münchener Diplom-Ingenieur Hermann Sturm. Seite 6

7 Bald wieder on tour: Mutmacher-Ausstellung Die Wanderausstellung 2006 war ein Riesenerfolg: Über Besucher an 19 Orten. Seit Anfang des Jahres reist Fotograf Kai Kremser quer durch die Republik, um die Landessieger der letzten Staffel zu porträtieren. An 30 Orten werden die 16 erfolgreichen Unternehmer mit ihren Geschichten, die Mut machen, zu sehen sein: Die Fotoausstellung zeigt auf zehn Leinwänden starke Frauen und Männer, die sich auch in Krisenzeiten nicht von ihren Zielen haben abbringen lassen. Hier die Ausstellungstermine: 27. Februar bis 14. März Kiel, Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr 26. Februar bis 16. März: IHK Akademie Nürnberg 15. bis 27. März: IHK Flensburg 19. bis 23. März: Dortmund, Berswordthalle 24. März bis 12. April: IHK Leipzig 28. März: Bundesverband Mittelständische Wirtschaft Berlin 30. März bis 13. April: Wirtschaftsagentur Neumünster 13. bis 30. April: IHK Hagen/Westfalen 16. bis 27. April: Zentrum für Energie und Technik, Rendsburg 30. April bis 14. Mai: IHK Ostthüringen zu Gera 30. April bis 14. Mai: HWK Frankfurt Rhein-Main 15. bis 29. Mai: Volksbank Magdeburg 15. bis 28. Mai: IHK Dresden 29. Mai bis 15. Juni: IHK Südwestsachsen, Chemnitz 30. Mai bis 8. Juni: IHK Schwerin 11. bis 29. Juni: Handelskammer Hamburg 18. bis 29. Juni: Haus der Wirtschaft, Stuttgart 2. bis 16. Juli: IHK Potsdam 2. bis 16. Juli: IHK Südlicher Oberrhein, Freiburg 16. bis 31. Juli: HWK Lübeck 17. bis 31. Juli: HWK/Bürgschaftsbank Bayern, München 1. bis 15. August: Volksbank Halle/Saale 1. bis 15. August: HWK der Pfalz Kaiserslautern 16. bis 31. August: HWK Bremen 16. bis 31. August: HWK Düsseldorf 3. bis 17. September: IHK Erfurt 3. bis 17. September: N.N. 18. bis 28. September: N.N. 18. bis 28. September: HWK/Rathaus/Bürgeramt Mut macht Boizenburg In den Mittelpunkt seines Neujahrsempfangs stellte Bürgermeister Harald Jäschke den Mutmacher der Nation 2006 Christian E. Oswald. Der Selfmademan aus Boizenburg hat aus bescheidenen Anfängen ein florierendes Logistikunternehmen mit 200 Fahrzeugen und 250 Mitarbeitern geschaffen. Schluss mit Jammern, forderte das Stadtoberhaupt, zeigen auch Sie Mut zu neuen Ideen, zur Zukunft. Seite 7

8 Mutmacher in den Medien: +++ News +++ Der Aufschwung setzt sich fort Nach einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages bleibt die Stimmung bei den heimischen Unternehmen rosig. Dabei nutzen viele Firmen das gute Klima und investieren so viel wie seit 16 Jahren nicht mehr. Und die insgesamt gute Lage der Gesamtwirtschaft wirkt sich auch auf den Mittelstand aus: Nach einer Umfrage des Beratungsunternehmens Weissmann & Cie erwarten viele Geschäftsführer ein exzellentes Jahr Zwei Drittel der 500 befragten Unternehmen rechnen mit Umsatzsteigerungen. Letzte Meldung Gefahr aus Fernost Deutschlands Mittelstand zählt zu den innovativsten der Welt eine Nachricht, die sich längst weltweit herum gesprochen hat. Doch daraus resultieren auch Gefahren: Wie der Verfassungsschutz mitteilt, werden aus China immer mehr Hackerangriffe auf die Server heimischer Unternehmen gestartet. Davon betroffen sind vor allem kleine und mittlere Betriebe, die nur selten in notwendige Sicherheitskonzepte investieren. Die jährlichen Verluste durch Industriespionage sind nicht exakt zu beziffern, Schätzungen aus dem Jahr 2004 gehen jedoch von einem gefährdeten Potenzial in Höhe von 50 Milliarden Euro aus. Impressum Herausgeber: DasÖrtliche Service- und Marketinggesellschaft mbh, Bamlerstraße 1a, Essen ViSdP: Dirk Schulte, Leiter Werbung & Kommunikation, DasÖrtliche Service- und Marketinggesellschaft mbh Layout und Redaktion: BlueChip - Agentur für Public Relations & Strategie GmbH, Bullmannaue 11, Essen Kontakt: D. Schulte, Tel.: S. Ucar, Tel.: Seite 8

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