Dezember 2008 Nr. 12/2008. Wirtschaft. in der TechnologieRegion Karlsruhe.

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1 Dezember 2008 Nr. 12/2008 Wirtschaft in der TechnologieRegion Karlsruhe

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5 Standpunkt Kampf gegen den Fachkräftemangel bleibt die wichtigste Zukunftsaufgabe In wenigen Tagen begehen wir das Weihnachtsfest und bereiten uns auf den Jahreswechsel vor. Zeit also, um einmal innezuhalten und zurückzublicken. Was haben Ehrenamt und Hauptamt der IHK Karlsruhe gemeinsam erreicht für die rund Mitgliedsunternehmen? Was waren die bestimmenden Themen? Wie sieht die Zukunft aus? Die Unsicherheit wird uns sicherlich ins nächste Jahr begleiten. Dennoch müssen wir uns eines immer wieder vor Augen führen: Der Kampf gegen den Fachkräftemangel wird weiter das bestimmende Thema sein. In diesem Jahr haben die Mitgliedsunternehmen für die höchste Zahl an neuen Ausbildungsplätzen seit 21 Jahren gesorgt. Dafür möchten wir uns bei den Ausbildungsbetrieben genauso bedanken wie bei den ehrenamtlichen Lehrstellenwerbern und der IHK-Ausbildungsabteilung. Aber ein weiteres Wachstum ist schwierig. Das liegt nicht an der Konjunktur, das liegt schlicht am Fehlen geeigneter Bewerber gab es in der TechnologieRegion Karlsruhe noch rund 400 Jugendliche ohne Lehrstelle. Dieses Jahr sind es nur noch 40. Und wenn man dann noch bedenkt, dass sich die Zahl der Schulabgänger bis 2020 um ein Viertel reduzieren wird, dann sieht man, vor welch einer Herausforde- rung wir stehen. Deshalb war es richtig und wichtig, dass wir das landesweite Pilotprojekt Wirtschaft macht Schule gestartet haben. Unser ehrgeiziges Ziel ist es, bis Ende 2009 jeder der rund 180 allgemeinbildenden Schulen in der TRK mindestens ein Unternehmen als Kooperationspartner an die Seite zu stellen. Da sind wir auf einem guten Weg. Ein halbes Jahr nach Projektbeginn werden in weit mehr als einem Drittel aller Schulen solche Kooperationen bereits gelebt. Was uns besonders erfreut ist, dass unsere Initiative Wirtschaft macht Schule Vorbild war für eine landesweite Bildungspartnerschaft zwischen Wirtschaft und Politik. Gemeinsam mit Ministerpräsident Günther Oettinger hat der BWIHK für alle zwölf Industrie- und Handelskammern im Land diese bundesweit einzigartige Vereinbarung unterschrieben. Das Thema Bildung ist von zentraler Bedeutung. Deshalb hatten wir auch die Wahl zur Vollversammlung unter das Motto Mehr Bildung. Mehr Fachkräfte. gestellt. Auf diesem Wege möchten wir uns bei allen Kandidaten bedanken. Mit der Kandidatur haben sie die Selbstverwaltung der Wirtschaft gestärkt. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein Frohes Weihnachtsfest und Alles Gute für Bernd Bechtold IHK-Präsident Prof. Hans-Peter Mengele IHK-Hauptgeschäftsführer

6 Inhalt Titel Standpunkt 1 Kampf gegen den Fachkräftemangel bleibt die wichtigste Zukunftsaufgabe 4 Titel 4 IHK initiiert bundesweit einzigartige Bildungspartnerschaft IHK initiiert bundesweit einzigartige Bildungspartnerschaft Auf Initiative der Industrie- und Handelskammer (IHK) Karlsruhe ist das bundesweit erste Bündnis zur Bildungspartnerschaft zwischen Wirtschaft und Politik zustande gekommen. Im Staatsministerium in Stuttgart unterzeichneten unter anderem Ministerpräsident Günther H. Oettinger sowie Bernd Bechtold als Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK) diese landesweit verbindliche Partnerschaft. IHK: von Karlsruhe nach Brüssel DIHK Berlin 13 Bildungsgipfel mit der Kanzlerin DIHK Brüssel 13 Europa im Zeichen der Unternehmer CCI Strasbourg 14 Nachfolger gesucht Ehrenamt 8 Bürokratisch und ungerecht: Fremdenverkehrsabgabe in Baden-Baden 9 IHK-Tourismusausschuss 31 Die gewählten Mitglieder der Vollversammlung IHK: Karlsruhe 10 Das sind die besten Auszubildenden der Region 12 Langjährige Prüfer mit Ehrenmedaille ausgezeichnet 60 Zahlen und Daten 66 Neujahrsempfang 2009 Geschäftsfelder Service 16 Eine Milliarde zusätzliche Liquidität Berufsbildung 16 Jahresprogramm Ausbildung der Ausbilder Industrie, Technologie, Energie, Umwelt 18 CRM-Umfrage 19 Ökodesign: neue Produktgruppen im Visier Außenwirtschaft, Handel, Tourismus 20 Kunden aus dem Elsass 21 Schönstes Casino der Welt 22 China-Kamingespräch in Ettlingen 2 Impressum Herausgeber: Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, Lammstraße 13/ Karlsruhe, Telefon (07 21) Telefax (07 21) , Internet: Redaktion: Michael Hölle (verantwortlich), Dr. Philipp Nickel, IHK Karlsruhe, Lammstraße 13/17, Karlsruhe Die mit dem Namen des Verfassers oder seinen Initialien gezeichneten Beiträge stellen die Meinung des Verfassers dar, aber nicht unbedingt die Ansicht der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe. Für die Rückgabe unverlangt eingeschickter Manuskripte, Fotos oder Karikaturen übernimmt die Redaktion keine Gewähr. Telefon (07 21) Erscheinungsweise: Monatlich einmal. Die Kammerzeitschrift Wirtschaft in der TechnologieRegion Karlsruhe ist das offizielle Organ der IHK Karlsruhe. Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der grundsätzlichen Beitragspflicht als Mitglied der IHK. Für Nicht-Mitglieder beträgt die jährliche Schutzgebühr 15,34 Euro, für ein Einzelheft 1,28 Euro. Verlag + Gesamtherstellung: B: VS G. Braun Verleger-Services GmbH, Lichtentaler Straße Baden-Baden, Telefon ( ) Telefax ( ) , Verlagsleitung: Wolfrüdiger W. Endriß, Telefon ( ) Anzeigenleitung: Barbara Rosenberger, Telefon ( )

7 Moderne 10 Büroraumplanung 70 Wenn deutsche Unternehmen neue Büroeinrichtungen planen, liegt das Hauptaugenmerk auf den Aspekten Ergonomie und Gesundheit. Das sind die besten Auszubildenden der Region Die 96 besten Auszubildenden im Gebiet der IHK Karlsruhe sind geehrt worden. I. Vizepräsident Richard Schmitz nahm die Auszeichnungen im IHK Haus der Wirtschaft vor. Betriebsreport 25 Regionale Wirtschaft 27 Meldungen Für die Praxis 29 Mit Familienfreundlichkeit punkten 30 Neue Wirtschaftszweigklassifikationen 43 Leitfaden zum Hackerparagraf 44 Börsen 44 Öffentliche Planung 48 Handelsregister 58 Neueintragungen 61 Veränderungen 69 Löschungen KIT: Stadt der Technologieplattform Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) besitzt jetzt mit der Karlsruhe Nano Micro Facility (KNMF) eine in Deutschland einzigartige Hochtechnologie-Plattform im Sinne eines verteilten Helmholtz-Großgeräts. Hochschule und Forschung 70 Karlsruhe hat die besten Ideen 70 KIT: Start der Technologieplattform 71 Innovationspreis für sicheres Wahlverfahren 71 Schnelle Boten Spektrum 45 Wirtschaftsjunioren 51 Veranstaltungen 51 Literatur 72 Wirtschaftspreise Schwerpunkt 46 Richtig sitzen Mehr Bewegung am Arbeitsplatz 48 Moderne Büroraumplanung Die Verlags-Sonderveröffentlichung Wirtschaftsstandort Stadt Ettlingen und Umgebung" finden Sie nach der Seite 51 Anzeigenservice: Sandra Diener, Telefon ( ) Zur Zeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 38 vom Oktober Die Mediadaten sowie die Schwerpunktthemen 2008 sind im Internet abrufbar unter: www. karlsruhe.ihk.de/presse. Grafik: PerfectPage, Karlsruhe, Bernhard Kutscherauer, Telefon (07 21) Druck: VVA/Wesel Kommunikation GmbH Dr.-Rudolf-Eberle-Straße 15, Baden-Baden Titel: fotolia.com, Composing: C. Rosemann IHK Karlsruhe Telefon (07 21) 174- Starthilfe, Unternehmensförderung -172 Aus- und Weiterbildung -201 Industrie, Technologie, Energie und Umwelt -142 Außenwirtschaft, Handel, Verkehr und Tourismus -122 Recht, Banken, Versicherungen -187 Presse, Mitgliederkommunikation -125 Verwaltung -152 Beitrag -333 ServiceCenter: Telefon (07 21) Montag Donnerstag 8.00 bis Uhr Freitag 8.00 bis Uhr 3

8 Titel 4 Foto: AVAVA fotolia.com

9 Titel IHK initiiert bundesweit einzigartige Bildungspartnerschaft Auf Initiative der Industrie- und Handelskammer (IHK) Karlsruhe ist das bundesweit erste Bündnis zur Bildungspartnerschaft zwischen Wirtschaft und Politik zustande gekommen. Im Staatsministerium in Stuttgart unterzeichneten unter anderem Ministerpräsident Günther H. Oettinger sowie Bernd Bechtold als Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK) diese landesweit verbindliche Partnerschaft. Die Wirtschaft verpflichtet sich, jeder allgemeinbildenden Schule in Baden- Württemberg mindestens ein Unternehmen als Kooperationspartner an die Seite zu stellen. Im Gegenzug schafft die Landesregierung auf Schulseite die Voraussetzungen für eine solche Partnerschaft, sagte Bernd Bechtold, der noch einmal betonte, warum das Projekt Wirtschaft macht Schule so wichtig sei: Weil wir es uns als Wirtschaft wie als Gesellschaft nicht leisten können, auch nur einen Jugendlichen für den Arbeitsmarkt zu verlieren. Schon heute sei der Fachkräftemangel das größte Problem. Daran änderten auch kurzfristige Konjunkturabkühlungen nichts. Von links nach rechts: Wirtschaftsminister Ernst Pfister, Kultusminister Helmut Rau, Ministerpräsident Günther H. Oettinger, Bernd Bechtold, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK), Karl Schäuble, Vizepräsident der Landesvereinigung der Baden-Württembergischen Arbeitgeberverbände e. V., und Joachim Möhrle, Präsident des Baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT) Schon heute steige die Zahl der nicht zu besetzenden Lehrstellen kontinuierlich an und das trotz einer ebenfalls kontinuierlich steigenden Zahl an Ausbildungsverträgen. Die Ausbildungszahlen wären also noch besser, wenn es genügend ausbildungswillige und ausbildungsfähige Jugendliche geben würde, führte er weiter aus. Jeder könne sich ausmalen, wie die Situation sein werde, wenn sich die Zahl der Schulabgänger bis 2020 um ein Viertel verringere. Als großen Erfolg werte er es, dass nun gemeinsam mit der Landesregierung, den Handwerkskammern und den Arbeitgeberverbänden diese Vereinbarung zustande gekommen sei. Dabei machte BWIHK-Präsident Bernd Bechtold auch deutlich, dass alle Kooperationen gewisse Qualitätskriterien erfüllen müssten. Es geht nicht um Kooperationen um der Kooperationen willen, sondern um Kooperationen mit klar definierten Inhalten, mit einem klar definierten Kriterienkatalog für Schulen wie auch für die Unternehmen, sagte er. So wie dies die IHK Karlsruhe in ihrem landesweiten Pilotprojekt Wirtschaft macht Schule praktiziere. Dabei gebe es einen klar definierten Kriterienkatalog. Ein aus allen gesellschaftlich relevanten Gruppen bestehender IHK-Qualitätsbeirat habe diese Kriterien erarbeitet und ein unabhängiger Gutachter überprüfe diese. Und nur bei deren Erfüllung werde das IHK-Qualitätssiegel verliehen. Bernd Bechtold bekräftigte noch einmal das Ziel der IHK Karlsruhe, bis Ende 2009 mit jeder der rund 180 allgemeinbildenden Schulen zwischen Bühl und Bruchsal ein Kooperationsvertrag abgeschlossen zu haben. 5

10 Titel Wirtschaft macht Schule - Kooperationsunternehmen ALLDOS Eichler GmbH, Pfinztal Andrej Sinkovic, Kronau Annette Quint, Graben-Neudorf Anton Debatin GmbH, Bruchsal Anton Schlecker, Bruchsal Anzeneder Blechnerei-Sanitärinstallationen GmbH, Weingarten (Baden) Apotheke am Bahnhof, Graben-Neudorf Artur Seiler GmbH, Bühl Autohaus Friedmann GmbH, Bühl Autohaus Finger GmbH, Karlsruhe Autohaus Keller GmbH, Bruchsal Autohaus Konrad GmbH, Bruchsal Autohaus Kuntzmann, Graben-Neudorf Autohaus Wittemann, Bruchsal Autolackiererei Schlegel GmbH, Graben-Neudorf AWG Allgemeine Warenvertriebs-GmbH, Graben-Neudorf B & K Offsetdruck GmbH, Ottersweier b.i.g. gruppe-management GmbH, Karlsruhe Baden-Badener Winzergenossenschaft eg, Baden-Baden Badische Landesbühne e. V., Bruchsal Badischer Gemeinde-Versicherungs- Verband, Karlsruhe Badisches Staatstheater, Karlsruhe basi Schöberl GmbH & Co. KG, Rastatt Bechtold Fensterfabrik GmbH, Kronau Bernhard Weyand, Ötigheim Berufsförderungswerk der Südbad. Bauwirtschaft GmbH, Bühl BLANCO GmbH + Co KG, Oberderdingen Blumen-Bindekunst Udo Sieg, Bruchsal BOA Balg- und Kompensatoren- Technologie GmbH, Stutensee Böckeler s Cafe am Rathaus GmbH, Bühl Branko Ertl, Bruchsal Braun Auto-Service GmbH, Bruchsal Braun Metall Vertriebs-GmbH, Graben-Neudorf Brigitte Erck, Bad Schönborn CAS Software AG, Karlsruhe Daimler AG, Gaggenau Daimler AG, Rastatt Deutsche Bahn AG, Bruchsal Deutsche Telekom AG, Karlsruhe DG-Flugzeugbau GmbH, Bruchsal Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe- Rüppurr, Karlsruhe Dietmar Bender, Bad Schönborn dm-drogerie markt, Graben-Neudorf Dörfler & Kohl Dach-Wand-Abdichtungs- GmbH, Graben-Neudorf Dow Deutschland GmbH & Co. OHG, Rheinmünster Dr. Rohner + Partner GmbH, Sinzheim E.G.O. Elektro-Gerätebau GmbH, Oberderdingen Eckerle Industrie-Elektronik GmbH, Malsch Edeka Handelsgesellschaft Südwest, Graben-Neudorf Edinger Elektroinstallation und Handel GmbH, Kronau Edith Mandelc, Bad Schönborn Edith Haag und Wolfgang Reichert GdbR, Kronau Edwin Hees, Kronau Elektro-Mai GmbH, Weingarten (Baden) Elektrotechnik Zabler, Bad Schönborn Emine Öney, Bruchsal EnBW Kraftwerke AG, Forbach EnBW Systeme Infrastruktur Support GmbH, Karlsruhe Fäcks Optik GmbH, Weingarten (Baden) Forschungszentrum Karlsruhe, Eggenstein-Leopoldshafen Fotoladen Rolf E. Fülle, Graben-Neudorf Frank Bodenmüller, Graben-Neudorf Franz Kühner, Weingarten (Baden) Franz Hagen, Malermeister, Kronau Friedrich Rudat, Graben-Neudorf Gallus & Jung GmbH, Kronau GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG, Bühl Globus Handelshof St. Wendel, Waghäusel Gotthard-Schettler-Klinik GmbH, Bad Schönborn Graf Hardenberg GmbH, Eggenstein- Leopoldshafen GREISERDRUCK GmbH & Co. KG, Rastatt GRENKELEASING AG, Baden-Baden Guido Göbel, Bruchsal Hennicke Orthopädie-Schuhtechnik GmbH, Karlsruhe Händel GGG GmbH, Bruchsal Handelshof GmbH & Co. KG, Bühl Hans Reisig, Bruchsal Hans-Jörg Decker, Weingarten (Baden) Harman Becker Automotive Systems GmbH, Karlsbad Hartmann Spedition & Logistik AG, Muggensturm Hartmann & König GmbH, Graben- Neudorf Heinrich Deichmann-Schuhe, Bruchsal Heinrich Seipel GmbH, Graben-Neudorf Henry K. GmbH, Bad Schönborn Hermann van de Loo, Bruchsal Hermann Singer, Weingarten (Baden) Hofbrauhaus Hatz AG, Rastatt Hornung GmbH & Co KG, Stutensee HPI Hotelbetriebs GmbH, Karlsruhe Imtech Deutschland, Karlsruhe ITK Internationales Transport-Kontor GmbH, Karlsruhe Ivan Budulica, Weingarten (Baden) Josef Spinner Großbuchbinderei GmbH, Ottersweier Kaba Gallenschütz GmbH, Bühl Karl Herzog GmbH, Graben-Neudorf Klaus Heinz, Weingarten (Baden) Klebchemie M. G. Becker, Weingarten (Baden) Kleinkopf Stahlrohrmöbel GmbH, Ötigheim Klinger Schöneberg GmbH, Graben- Neudorf Klocke Verpackungs-Service GmbH, Weingarten (Baden) Köhler & Meinzer OHG, Eggenstein- Leopoldshafen Köhler s Landbäckerei, Graben-Neudorf Konrad Schweikert GmbH & Co. KG, Bruchsal Krüger Elektrotechnik GmbH, Bruchsal Kur-Apotheke Edith Hatt e. K, Bad Schönborn Landespolizeidirektion, Rastatt Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen, Bruchsal Leicht Fenster und Türen GmbH, Karlsdorf-Neuthard Leiser Holzbau GmbH, Ubstadt-Weiher Linhardt & Co., Hambrücken 6

11 Titel Lothar Kraus, Östringen Lothar Scholl, Graben-Neudorf Löwen-Apotheke, Graben-Neudorf LuK GmbH & Co. OHG, Bühl Manfred Holzer Karosseriebau GmbH, Karlsdorf-Neuthard MAQUET GmbH & Co. KG, Rastatt Martin Baumer e. K., Steinmauern Mattmüller Getränke, Graben-Neudorf Mäuler Sportswear GmbH, Forst MEDIA MARKT, Bruchsal menzerna polishing compounds GmbH & Co. KG, Ötigheim Michael Baur, Bruchsal MICHELIN REIFENWERKE, Karlsruhe Mieter- u. Bauverein Karlsruhe eg, Karlsruhe Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG, Karlsruhe Muffenrohr GmbH, Ottersweier NDT Systems & Services, Stutensee Neff GmbH, Bretten Netto Marken-Discount, Graben-Neudorf OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co KG, Sinzheim ophelis Pfalzmöbel GmbH, Bad Schönborn Optik Benz GmbH, Weingarten (Baden) Peter Wolf, Weingarten (Baden) Peter Steinel GmbH, Philippsburg Peter s gute Backstube, Bühl Petra Gerberding, Bad Schönborn Petra Malsch, Weingarten (Baden) Pfeiffer & May, Karlsruhe Pfizer GmbH, Karlsruhe PII Pipetronix GmbH, Stutensee Pneuhage Management, Karlsruhe Polizeipräsidium Karlsruhe, Karlsruhe Precitec KG, Gaggenau Protektorwerk Florenz Maisch GmbH & Co KG, Gaggenau Punkt-Apotheke, Bruchsal Raiffeisen Baucenter, Weingarten (Baden) RAIFFEISENBANK HARDT-BRUHRAIN eg, Dettenheim Rainer Schlimm und Brigitte Dittes GdbR, Weingarten (Baden) Rauch Landmaschinenfabrik GmbH, Sinzheim Rewe, Graben-Neudorf Rhein-Apotheke, Lichtenau Rita Schumacher, Graben-Neudorf Robert Bosch GmbH, Karlsruhe Robert Bosch GmbH, Bühl ROCKSHOP, Karlsruhe Roland Götz, Ötigheim Roland Mockler Garten-und Landschaftsbau GmbH, Weingarten (Baden) Rüdiger Isenmann, Bruchsal Rüdiger Holzer, Bad Schönborn Rudolf Breuer, Kronau RZB Motorrad GmbH, Bruchsal S & G Automobil, Karlsruhe s.a.x. Service Gesellschaft mbh, Karlsruhe Sabine El Razouki, Weingarten (Baden) Schäfer Holz- und Fertighausbau e. K., Graben-Neudorf Schneider GmbH & Co. KG, Rheinstetten Schöck Aktiengesellschaft, Baden-Baden Schulz Holzbau GmbH & Co. KG, Weingarten (Baden) Selahattin Turhan, Weingarten (Baden) SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal Siemens Aktiengesellschaft, Karlsruhe Sigel-Klinik KG, Bad Schönborn Sofya Kara, Graben-Neudorf Spar- und Kreditbank Rheinstetten eg, Rheinstetten Sparkasse Rastatt-Gernsbach, Rastatt Sparkasse Bühl, Bühl Sparkasse Ettlingen, Ettlingen Sparkasse Karlsruhe, Karlsruhe Sparkasse Kraichgau, Bruchsal St. Vincentius-Kliniken, Karlsruhe St. Lambertus-Apotheke, Bad Schönborn Stadtwerke Heidelberg AG, Heidelberg Stefan Hertweck GmbH & Co KG, Gaggenau Stephanie Radtke, Eggenstein-Leopoldshafen Stora Enso Maxau GmbH, Karlsruhe TAKKO Holding GmbH, Graben-Neudorf Terex Deutschland GmbH, Bad Schönborn TheoPrax-Zentrum, Pfinztal Tierschutz Bruchsal und Umgebung e. V., Bruchsal Torsten Eiser, Ubstadt-Weiher Transport-Betz, Malsch UHU Vertrieb GmbH, Bühl VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH, Karlsruhe Veit Ruser und Partner, Karlsruhe Volker Thomas Barth, Weingarten (Baden) Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt eg, Oberhausen-Rheinhausen Volksbank Bruchsal-Bretten eg, Bretten Volksbank Bühl eg, Bühl Volksbank Karlsruhe eg, Karlsruhe Walksches Haus GmbH & Co. KG, Weingarten (Baden) WEB.DE GmbH, Karlsruhe Weickum GmbH, Weingarten (Baden) Wild design GmbH, Lichtenau Willi Stober GmbH & Co. KG, Karlsruhe ZaTeC Zahnräder GmbH & Co. KG, Malsch ZG Raiffeisen eg, Graben-Neudorf 7

12 Ehrenamt Nachruf Robert Rauch Vizepräsident der IHK Karlsruhe Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Karlsruhe hat mit Robert Rauch einen herausragenden Unternehmer und vor allem einen aufgeschlossenen und liebenswürdigen Menschen verloren. Der Geschäftsführende Gesellschafter der weltweit erfolgreichen familieneigenen Landmaschinenfabrik GmbH in Sinzheim war vor zwei Jahren zum Vizepräsidenten der IHK Karlsruhe gewählt worden. Im Präsidium repräsentierte er die Industrie als wichtigen Wirtschaftszweig der Region und war deren Stimme in diesem Gremium. Die Vollversammlung, der er seit 2005 angehörte, hatte mit ihrer einstimmigen Wahl das ehrenamtliche Engagement sowie die unternehmerische Leistung von Robert Rauch gewürdigt. Fast ein Jahrzehnt engagierte er sich in verschiedenen IHK-Gremien. In seiner Funktion als Vorsitzender des Industrieausschusses initiierte und förderte er den Austausch zwischen den Unternehmen in der Region. Aus seiner eigenen unternehmerischen Praxis heraus wusste er, dass von diesem Austausch jeder profitieren und am Ende die TechnologieRegion Karlsruhe gestärkt werden würde. Von den Vorteilen dieses Standorts war Robert Rauch fest überzeugt. Als er vor der Entscheidung stand, aufgrund des starken Wachstums seines Familienbetriebs einen neuen Standort suchen zu müssen, entschied er sich für einen Standort in der TechnologieRegion Karlsruhe. Diese Entscheidung zeugt zum einen von seiner Standortverbundenheit und zum anderen von seiner unternehmerischen Weitsicht, frühzeitig die Weichen für weitere Entwicklungsmöglichkeiten des Familienbetriebs zu schaffen. Diese Weitsicht bewies er auch als langjähriger Prüfungsvorsitzender im Ausbildungsberuf Industriekaufmann, Fachrichtung Eisen und Metall. Robert Rauch erkannte sehr früh die Bedeutung des Engagements der Wirtschaft in den Schulen und ganz allgemein in Bildungsfragen. Nachdrücklich unterstützte er unter anderem das landesweite Pilotprojekt Wirtschaft macht Schule. An seinem Standort lebte er diese Partnerschaft mit den Schulen und setzte sich für weitere Kooperationen ein. Bürokratisch und ungerecht: Fremdenverkehrsabgabe Baden-Baden Die IHK Karlsruhe begrüßt die Entscheidung des baden-württembergischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH) zur Fremdenverkehrsabgabe in Baden-Baden und fordert die endgültige Abschaffung dieser Sondersteuer. Ein Unternehmer aus Baden-Baden hatte gegen die seit drei Jahren erhobene Abgabe geklagt und Recht bekommen. Der VGH hat die kurstädtische Satzung zur Erhebung von Fremdenverkehrsabgaben für unwirksam erklärt. Die Satzung schreibt für verschiedene Branchen unterschiedliche Beitragssätze fest und befreit einzelne Berufsgruppen ganz von der Abgabe. Das Gericht hat unsere Einschätzung bestätigt, es ist nun Zeit, den Baden-Badener Sonderweg zu beenden, kommentieren die beiden IHK- Vizepräsidenten aus Baden-Baden Richard Schmitz und Wolfgang Grenke die Entscheidung. Die IHK hat sich von Anfang an für den Verzicht auf diese Sondersteuer eingesetzt, die ungerecht und mit enormem Bürokratieaufwand verbunden ist. Die Unternehmen haben bereits ihren Teil zur Haushaltskonsolidierung und für die notwendigen Investitionen in die touristische Infrastruktur geleistet. Wie jedes Un- TOU-Ausschuss bei Siemens Qualitativ hochwertige und vor allem sichere elektrische und elektronische Geräte lassen sich nur durch entwicklungs- und produktionsbegleitende Tests und Prüfungen sicherstellen. Über den dafür notwendigen technologischen Aufwand informierten sich die Mitglieder des IHK-Ausschusses Technologieorientierter Unternehmen (TOU) bei einem Besuch des Siemens Typprüfzentrums im Siemens Industriepark Karlsruhe. Wolfgang Richter, Leiter des Typprüfzentrums, erläuterte, dass insbesondere richtlinien- und normenkonforme Prüfverfahren Qualität und Sicherheit fördern. ternehmen muss auch die öffentliche Hand ihre Kosten kritisch überprüfen und nicht weiter an der Stellenschraube drehen, betonen Schmitz und Grenke und verweisen auf die sprudelnden Gewerbesteuereinnahmen von Baden-Baden, die sich seit 2001 fast verdreifachte von rund 14 Millionen Euro auf etwas mehr als 38 Millionen Euro im Jahr Die IHK warnt davor, die rechtswidrige Fremdenverkehrsabgabe jetzt noch auf weitere Berufsgruppen auszudehnen und damit aus ihr eine Art zweite Gewerbesteuer zu machen. Der Gemeinderat Baden-Baden muss die städtische Satzung überarbeiten, wenn die schriftliche Begründung des Gerichtsentscheids vorliegt. Das Typprüfzentrum ist Teil des Siemens- Standorts Karlsruhe. Mit aktuell Mitarbeitern ist die Siemens AG Karlsruhes größter privater Arbeitgeber. Foto: reises fotolia.com 8

13 Ehrenamt Nachruf Hans Brandau Senator E. h. Die Industrie- und Handelskammer hat im November Abschied von Hans Brandau genommen. Bis zu seinem Ausscheiden 2005 war Hans Brandau 25 Jahre im Vorstand des Badischen Gemeinde-Versicherungs-Verbandes. Die Region hat einen erfolgreichen Unternehmenslenker, engagierten Fürsprecher der regionalen Wirtschaft und bewundernswerten Menschen verloren. Von 1993 bis 2005 war Hans Brandau Mitglied der Vollversammlung der IHK Karlsruhe und setzte sich dort stets für die Versicherungswirtschaft ein. Seiner Initiative ist es mit zu verdanken, dass 1978 unter dem Dach der IHK ein Versicherungsausschuss gegründet wurde. Er selbst leitete diesen Ausschuss bis Die IHK Karlsruhe würdigte sein herausragendes Engagement mit einer ihrer höchsten Auszeichnungen, der Nebenius-Medaille in Silber. Für seine Verdienste im Dienst der Allgemeinheit war Hans Brandau auch mit der Würde als Ehrensenator der Berufsakademie Karlsruhe und dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. Seinen Weggefährten war Hans Brandau bekannt als charmanter und humorvoller Mensch, der immer ein offenes Ohr für die Anliegen Anderer hatte. IHK-Tourismusausschuss Nur vernetztes Handeln bringt in der Tourismusbranche langfristigen Erfolg. Das war die Quintessenz der Diskussion in der Sitzung des gemeinsamen Tourismusausschusses der Industrie- und Handelskammern Nordschwarzwald und Karlsruhe. Statt auf Unterstützung aus der Politik zu hoffen, sollten die in der touristischen Dienstleistungskette tätigen Unternehmer gemeinsame Ziele definieren und zusammenarbeiten, so Peter Wagner, Vorsitzender des Tourismusausschusses und Geschäftsführer der Reisebüro Eberhardt GmbH. Viel Energie gehe aus Angst vor der Konkurrenz in Einzelaktivitäten verloren. Sinnvoller sei es, unter dem Dach einer starken Regionalmarke, wie etwa der Marke Schwarzwald oder einem speziellen Reisemotiv, wie Wellness oder Wandern Netzwerke zu bilden und mit gemeinsamen Aktivitäten auf sich aufmerksam zu machen. Ein herausragendes Beispiel für gelungene regionale Kooperationen ist das UNIMOG-Museum in Gaggenau, dem Tagungsort des Ausschusses. Mit dem Museum hat das Murgtal ein Alleinstellungsmerkmal erhalten, von dem nicht nur die umliegenden Betriebe und Einrichtungen in Gaggenau profitieren, sondern der gesamte Tourismus im unteren Murgtal. Ein Besuchermagnet im Murgtal: Das UNIMOG- Museum/Gaggenau. 9

14 IHK: von Karlsruhe bis Brüssel IHK Karlsruhe Das sind die besten Auszubildenden der Region Die fünf allerbesten Absolventen (Christoph Gebele, Robert Bosch GmbH, Frank Hauser, Forschungszentrum Karlsruhe GmbH, Andreas Noffke, Audi Zentrum Karlsruhe GmbH, Benjamin Witt, Netplans GmbH und Franziska Lehberger, Mann Mobilia GmbH) erhielten neben einer Ehrenurkunde und einem Buchpreis einen Einkaufsgutschein. gestellt: Die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe verzeichnete zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres den höchsten Stand an Lehrverträgen seit 21 Jahren. Um 6,6 Prozent hat deren Zahl gegenüber Oktober 2007 zugelegt. In absoluten Zahlen bedeutet das ein Plus von über 400 neuen Ausbildungsverträgen auf insgesamt Sie, die Azubis von gestern, sind die dringend benötigten Fachund Führungskräfte der Zukunft. In wenigen Jahren wird es ein Ringen um Experten wie Sie geben. Ihnen stehen alle beruflichen Türen offen. IHK-Vizepräsident Richard Schmitz machte den jahresbesten Auszubildenden der TechnologieRegion in einer Feierstunde im IHK Haus der Wirtschaft Mut. Er lobte ihre hervorragenden Leistungen, für die die über 100 jeweils besten Auszubildenden ihrer Berufsgruppen geehrt wurden. Schmitz sprach von einer ganzen Reihe an Herausforderungen, die es auf dem langen Weg zu dieser Auszeichnung zu überstehen galt. Zunächst die Qual der Wahl, vor einer schier unendlich langen Liste von 350 dualen Ausbildungsberufen zu stehen und sich für einen Beruf zu entscheiden. Schmitz: Woher weiß man, was man sein Leben lang tun möchte? Ob man am Schreibtisch sitzen oder im Blaumann schwitzen möchte, ob man kreativ oder kommunikativ sein will, Filme drehen oder Versicherungen verkaufen will. Die nächsten Herausforderungen waren Suchen und Finden eines Ausbildungsplatzes, die Ausbildung selbst und am Ende das erfolgreiche Bestehen der Prüfungen. Sie haben alle Hürden überwunden. Und das mit Bravour. Die fünf allerbesten Absolventen (Christoph Gebele, Robert Bosch GmbH, Frank Hauser, Forschungszentrum Karlsruhe GmbH, Andreas Noffke, Audi Zentrum Karlsruhe GmbH, Benjamin Witt, Netplans GmbH und Franziska Lehberger, Mann Mobilia GmbH) erhielten aus den Händen des Vizepräsidenten neben einer Ehrenurkunde und einem Buchpreis einen Einkaufsgutschein. Schmitz hob aber auch die Bedeutung des deutschen dualen Bildungssystems insgesamt hervor. Wir sollten auf die unbestrittene Stärke der deutschen Berufsbildung aber noch entschlossener zurückgreifen, um mehr Menschen auf höchstem Niveau zu qualifizieren. Bund, Länder, Hochschulen und Sozialpartner müssen dies systematischer und umfassender voranbringen. Ein,zweiter Königsweg zu Höchstqualifikationen im Berufsbildungssystem wäre effizient, flexibel und bedarfsgenau und würde stärker in die Breite wirken als die bloße Konzentration auf eine Steigerung der Studierquote. Die Weichen für eine steigende Zahl der Fachkräfte seien derzeit gut Die fünf Jahrgangsbesten Gebele; Christoph; Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel; Fachrichtung: Außenhandel; Robert Bosch GmbH; Karlsruhe Hauser; Frank; Chemielaborant/-in; Forschungszentrum Karlsruhe GmbH; Eggenstein-Lepoldshafen Noffke; Andreas; Automobilkaufmann/-frau; Audi Zentrum Karlsruhe GmbH; Karlsruhe Witt; Benjamin; Fachinformatiker/-in; Fachrichtung: Systemintegration; Netplans GmbH; Ettlingen Lehberger; Franziska; Kaufmann/-frau im Einzelhandel; Mann Mobilia GmbH; Karlsruhe Die 96 Besten aus ihrem Beruf Crecelius; Lena; Mediengestalter/-in Bild und Ton; Südwestrundfunk Funkhaus Baden-Baden; Baden-Baden Bentz; Sebastian; Leichtflugzeugbauer/-in; Güntert + Kohlmetz GmbH; Bruchsal Schneider; Manuela; Pharmakant/-in; Deutsche Homöopathie-Union DHU-Arzneimittel GmbH & Co KG; Karlsruhe Hatwig; Julia; Fachkraft im Gastgewerbe; Wilfried Serr; Baden-Baden Stevens; Corinna; Bürokaufmann/-frau; 1 & 1 Internet AG; Karlsruhe Grave; Manuel; Elektroniker/-in für luftfahrttechnische Systeme; Aerotechnic Vertriebs- und Service GmbH; Rheinmünster Jäger; Ramona; Verkäufer/-in; ALDI GmbH & Co KG; Rastatt Fritzenschaft; Tobias; Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen; Fachrichtung: Versicherung; Allianz Private Krankenversicherung Aktiengesellschaft; Karlsruhe Stefan; Paul; Fachkraft für Schutz und Sicherheit; b. i. g. sicherheit gmbh OBJEKT- UND PERSONENSCHUTZ; Karlsruhe Glasstetter; Heiko Thorsten; Servicekaufmann/-frau im Luftverkehr; Baden-Airpark GmbH; Rheinmünster Kühner; Andreas; Konstruktionsmechaniker/-in; BLANCO GmbH + Co KG; Oberderdingen Kumm; Stefanie; Florist/-in; Blumen-Dürr GmbH; Karlsruhe Linder; Lisa Maria; Hotelfachmann/-frau; Brenner s Park Hotel GmbH; Baden-Baden Zimmer; Peter; Elektroniker/-in für Geräte und Systeme; BRUKER ELEKTRONIK GMBH; Rheinstetten Kreischer; Laura; Fachkraft für Lagerlogistik; BSH Hausgeräte Service Nauen GmbH; Bretten Skubatz; Tobias; Verpackungsmittelmechaniker/-in; Casimir Kast Verpackung und Display GmbH & Co. KG; Gernsbach

15 IHK: von Karlsruhe bis Brüssel Kuzbicki; Anna; Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistungen; ConLog GmbH; Rastatt Carrasco Grau; Niria Estrella; Kaufmann/-frau für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen; Courier Systeme ak GmbH; Ettlingen Fuhrmann; Sergey; Fertigungsmechaniker/-in; Daimler AG, Gaggenau Kublik; Marco; Informatikkaufmann/-frau; Daimler AG, Gaggenau Wegmann; Alexander; Kraftfahrzeugmechatroniker/-in; Daimler AG Mercedes- -Benz Werk Rastatt; Rastatt Sonntag; Christopher; Fertigungsmechaniker/-in; Daimler AG Mercedes-Benz Werk Rastatt; Rastatt Albert; Michael; Kaufmann/-frau für Verkehrsservice; DB Fernverkehr Aktiengesellschaft; Karlsruhe Wagner; Robert; Eisenbahner/-in im Betriebsdienst; Fachrichtung: Fahrweg; DB Netz Aktiengesellschaft; Karlsruhe Soulier; Marc; Gleisbauer/-in; DB Netz Aktiengesellschaft; Karlsruhe Springer; Eugen; Tiefbaufacharbeiter/-in; DB Netz Aktiengesellschaft; Schmeier; Amadeus; Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen; Deutsche Post AG; NL BRIEF; Karlsruhe Woll; Silvia Maria; Drogist/-in; Drogerie Franz Woll; Bruchsal Barklam; Vivien; Buchbinder/-in; Fachrichtung: Druckweiterverarbeitung (Serie); Engelhardt & Bauer Druck- und Verlags GmbH; Karlsruhe Born; Jens; Elektroniker/-in für Betriebstechnik; EnBW Systeme Infrastruktur Support GmbH; Karlsruhe Schaar; Simon; Anlagenmechaniker/-in; EnBW Systeme Infrastruktur Support GmbH; Karlsruhe Müller; Felix Kristian; Produktionsmechaniker/-in Textil; ETTLIN Spinnerei und Weberei Produktions- GmbH; Ettlingen Klotz; Christina; Fachangestellte/-r für Medien- und Informationsdienste; Fachrichtung: Information und Dokumentation; Fachinformationszentrum Karlsruhe, Gesellschaft für wissenschaftl.-techn. Information mbh; Eggenstein-Leopoldshafen Baust; Johannes; Drucker/-in; Fachrichtung: Digitaldruck; FORMAT GmbH Digitale Druckvorlagenherstellung, Ettlingen Meyer; Michaela; Holzmechaniker/-in; Fachrichtung: Möbel- und Gehäuseindustrie, Industrien des Innenausbaus und des Ladenbaus; Forschungszentrum Karlsruhe GmbH; Eggenstein-Leopoldshafen Breitinger; Cornelius; Industriemechaniker/-in; Forschungszentrum Karlsruhe GmbH; Eggenstein-Leopoldshafen Dittus; Rebecca; Biologielaborant/-in; Forschungszentrum Karlsruhe GmbH; Eggenstein-Leopoldshafen Schwab; Jessica; Technische/-r Produktdesigner/-in; Forschungszentrum Karlsruhe GmbH; Eggenstein-Leopoldshafen Mayl; Florian; Mikrotechnologe/-in; Forschungszentrum Karlsruhe GmbH; Eggenstein-Leopoldshafen Pflüger; Sylvia; Medienkaufmann/-frau für Digital und Print; G. Braun Telefonbuchverlage GmbH & Co. KG; Karlsruhe Bötcher; Patrick; Teilezurichter/-in; Harman Becker Automotive Systems GmbH; Karlsbad Hättich; Johannes; Zimmer/-in; Harsch Bau GmbH & Co KG, Bretten Mettke; Alexander; Baugeräteführer/-in; Harsch Bau GmbH & Co KG, Bretten Siebert; Rico; Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen; Heimstiftung Karlsruhe -Stiftungsverwaltung; Karlsruhe Förschler; Oliver; Industriekaufmann/-frau; Herrmann Ultraschalltechnik GmbH & Co. KG; Karlsbad Zeitsch; Anne; Kaufmann/-frau für audiovisuelle Medien; HOFA GmbH; Karlsdorf-Neuthard Schmidt; Stephan; Verfahrensmechaniker/-in für Beschichtungstechnik; HO-TEC Oberflächentechnik GmbH & Co KG; Gaggenau Borowski; Henning; Baustoffprüfer/-in; Universität Karlsruhe (TH) Forschungsuniversität Institut für Bodenmechanik und Felsmechanik; Karlsruhe Lindenfelser; Michael; Physiklaborant/-in; Universität Karlsruhe (TH) Forschungsuniversität Institut für Mechan. Verfahrenstechnik und Mechanik; Karlsruhe Hamberger; Katrin; Bürofachkraft; Internationaler Bund Verbund Baden Berufsbildungszentrum, Karlsruhe Meyer; Diana; Textillaborant/-in; INVISTA (Deutschland) GmbH; Östringen Zeilfelder; Torsten; Zerspanungsmechaniker/-in; ISCAR Germany GmbH; Ettlingen Heinkel; Stefan; Betonfertigteilbauer/-in; Kronimus Aktiengesellschaft; Iffezheim Zahan; Andreas; Verfahrensmechaniker/-in in der Steine- und Erdenindustrie; Fachrichtung: vorgefertigte Betonerzeugnisse; Kronimus Aktiengesellschaft; Iffezheim Horner; Michaela; Kaufmann/-frau in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft; LBS Immobilien GmbH; Karlsruhe Fritz; Pascal; Technische/-r Zeichner/-in; Fachrichtung: Maschinen- und Anlagentechnik; LuK GmbH & Co. ohg; Bühl Oberfrank; Manuela; Gestalter/-in für visuelles Marketing; Mann Mobilia GmbH; Karlsruhe Kuhn; Susanne; Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation; Marschner + Kühn GmbH & Co. KG; Karlsruhe Bölzner; Max; Fachkraft für Veranstaltungstechnik; Megaforce Bühnen- und Veranstaltungstechnik GmbH; Weingarten (Baden) Merz; Nadine; Bauzeichner/-in; Millioud Beratender Ingenieur; Karlsruhe Krause; Thorsten; Chemikant/-in; Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG; Karlsruhe Friedmann; Sebastian; Fluggerätemechaniker/-in; Fachrichtung: Instandhaltungstechnik; motorflug baden-baden GmbH, Rheinmünster Schneider; Martin; Musikalienhändler/-in; Musikhaus Schlaile GmbH; Karlsruhe Ernst; Jasmin; Sport- und Fitnesskaufmann/-frau; Norbert Restle, Gaggenau Naumann; Sebastian; Restaurantfachmann/-frau; Hotel-Restaurant Villa Hammerschmiede KG, Pfinztal Weber; Timea; Immobilienkaufmann/-frau; OBA Immobilien und Management GmbH; Karlsruhe Ihly; Nikolaus; Drucker/-in; Fachrichtung: Flachdruck; Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt Weiler; Marcello; Fachlagerist/-in; Pfizer Deutschland GmbH, Berlin Krehenbrink; Stefanie; Kaufmann/-frau für Bürokommunikation; Pfizer Deutschland GmbH, Berlin Raupp; Nina; Veranstaltungskaufmann/-frau; Pfizer Deutschland GmbH; Berlin Helter; Katharina; Werbekaufmann/-frau; pkonzept GmbH; Karlsruhe Ziegler; Stefanie; Buchhändler/-in; Presse-Grosso Mende GmbH & Co. KG; Karlsruhe Köbler; Christian; Brauer/-in und Mälzer/-in; Privatbrauerei Hoepfner GmbH; Karlsruhe Stölzle; Philipp; Müller/-in; Rheintal Mühlen GmbH; Stutensee Pfitzner; Bastian; Fachinformatiker/-in; Fachrichtung: Anwendungsentwicklung; SBS Software GmbH, Bretten Lepold; Karin; Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel; Schneidersöhne Deutschland GmbH & Co. KG, Ettlingen Callsen; Lars; Informations- und Telekommunikationssystem-Kaufmann/-frau; Schultheiss Langner & Co GmbH; Bühl Rosenthal; Andre; Informations- und Telekommunikationssystem-Elektroniker/-in; Siemens Aktiengesellschaft; Karlsruhe Metz; Michael; Elektroniker/-in für Automatisierungstechnik; Siemens Aktiengesellschaft, Karlsruhe Huck; Patrick; Mechatroniker/-in; Siemens Building Technologies HVAC Products GmbH, Rastatt Weßbecher; Manuel; Verpackungsmittelmechaniker/-in; Smurfit Kappa Baden Packaging GmbH; Weisenbach Meier; Sebastian; Bankkaufmann/-frau; Stadtsparkasse; Baden-Baden Weyh; Andrea; Maskenbildner/-in; Stadtverwaltung Baden-Baden Personalamt; Baden-Baden Münch; Daniel; Papiertechnologe/in; Fachrichtung: Papier, Karton und Pappe, Stora Enso Maxau GmbH; Karlsruhe Sperber; Pola Mercedes; Bühnenmaler/-in und plastiker/in; Fachrichtung: Plastik; Südwestrundfunk Funkhaus Baden-Baden; Baden-Baden Kafka; Magdalena; Mediengestalter/-in für Digital- und Printmedien; Fachrichtung: Mediendesign; TAC Office Marketing e. K.; Karlsruhe Kalms; Michael; Fachmann/-frau für Systemgastronomie; TD Gastronomie GmbH, Berlin Beying; Kevin; Maschinen- und Anlagenführer/-in; ThyssenKrupp Metallcenter GmbH; Wörth am Rhein Reichert; Philipp; Koch/Köchin; Walksches Haus GmbH & Co. KG Gastronomiebetriebe; Weingarten (Baden) Weber; Pirmin; Beton- und Stahlbetonbauer/-in; Weisenburger Bau GmbH, Rastatt Merkel; Julius; Hochbaufacharbeiter/-in; Weisenburger Bau GmbH, Rastatt Schölzel; Markus; Siebdrucker/-in; werba print & display GmbH & Co. KG; Bühl Ernst; Andreas; Verfahrensmechaniker/-in für Kunststoff- und Kautschuktechnik; Wild design GmbH; Lichtenau Müller; Christian; Werkzeugmechaniker/-in Formentechnik; Wild design GmbH; Lichtenau Liebig; Vanessa; Reiseverkehrskaufmann/-frau; Wolfgang Lübeck TUI TRAVEL STAR; Bretten Said; Jasmin; Versicherungskaufmann/-frau; Württembergische Lebensversicherung AG; Karlsruhe 11

16 IHK: von Karlsruhe bis Brüssel IHK Karlsruhe Langjährige Prüfer mit Ehrenmedaille ausgezeichnet Auch das duale Ausbildungssystem hat seinen TÜV: Die ehrenamtlichen Prüfer, ohne die in Dienstleistung, Handel und Industrie keine Fachkraft an den Start gehen darf, wurden in einer Feierstunde für ihr langjähriges Engagement gewürdigt. Im IHK Haus der Wirtschaft erhielten sie aus den Händen von IHK-Vizepräsident Richard Schmitz, je nach Dauer ihrer Tätigkeit, eine bronzene oder silberne Nebeniusmedaille oder den von der Majolika gestalteten Ehrenteller. Schmitz lobte das außerordentliche, ehrenamtliche Engagement der Prüfer und unterstrich die Bedeutung des Ehrenamtes allgemein für die TechnologieRegion Karlsruhe: Menschen sind ehrenamtlich engagiert und stellen rund Arbeitsstunden zur Verfügung. Ein ganz wesentlicher Bestandteil dieses großen ehrenamtlichen Engagements ist Ihre Tätigkeit in den unterschiedlichsten Prüfungsausschüssen, erklärte Schmitz. Egal, ob es um Zwischenprüfungen oder Abschlussprüfungen geht, egal, ob diese in schriftlicher, mündlicher oder praktischer Form oder im Rahmen einer Projektarbeit vonstatten gehen Sie wachen mit Argusaugen, manchmal sicher mit bohrenden Fragen, aber immer mit jeder Menge Sachverstand darüber, dass die erforderlichen Qualitätskriterien erfüllt werden. Jeder Prüfling bringe viel Zeit und Mühe auf um für dieses alles entscheidende Zusammentreffen mit den Prüfern möglichst gut gerüstet zu sein. Obwohl man sich darüber in der Regel wenig Gedanken mache, gelte dies in gleicher Weise auch für die Prüfer. Dabei müssen Sie Ihren Prüflingen immer einen Schritt voraus sein. Denn die Leistungsprofile, Berufsbilder und Anforderungen entwickeln sich beständig weiter und es gilt immer up to date zu sein, die neuesten Vorgaben, Richtlinien und Vorschriften zu kennen. Natürlich können Sie auf den entsprechenden Background aus dem jeweiligen Unternehmen, dem Berufskolleg oder der Berufsschule, aus dem oder der Sie kommen, zurückgreifen. Aber angesichts der vielen und schnellen Veränderungen in fast allen Berufssparten ginge dies ohne beständige Weiterbildung auf keinen Fall. Neben all dieser Sach- und Fachkompetenz bedürfe es aber auch jeder Menge Fingerspitzengefühls und Verantwortungsbewusstseins. Eine Prüfung ist immer eine ganz besondere Stresssituation. Mit dieser Situation gelte es in angemessener Weise umzugehen. Neben einem hohen Fachwissen gehören Objektivität und Urteilsvermögen ebenso zum Portfolio eines Prüfers wie eine ausgeprägte pädagogische Kompetenz, psychologisches Gespür und Verantwortungsbewusstsein. Sie stehen für gleichbleibende Qualitätsstandards. Sie sind gewissermaßen das Gütesiegel für Ausbildung. Ehrenteller Theo Bachmeier Pensionär, Klaus Reith LuK GmbH & Co. ohg, Bühl, Helmut Späth Pensionär Silber-Medaillen Alois Boos Pensionär, Bruno Feigenbutz Feigenbutz Architekten, Manfred Fritz Daimler AG Gaggenau, Michael Fuder Robert Bosch GmbH Abt. TGA, Hans-Dieter Geiser SEW-Eurodrive GmbH & Co. KG, Helmut Henecka Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH, Hartmut Klingenfuß E.G.O. Elektro-Gerätebau GmbH, Wolfgang Leonhardt Neff GmbH BSHG, Alfred Lösel Walter-Eucken-Schule, Robert Malcharek Allianz Private Krankenversicherung - Aktiengesellschaft, Erich Weber Liebherr-Verzahntechnik Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Reinhold Weber Daimler AG Gaggenau Bronze-Medaillen Peter Lieske Betten Mangai GmbH, Alexander Berger Robert Bosch GmbH Abt. TGA, Michael Böhrer Gewerbeschule Durlach, Jürgen Burkard Luk GmbH & Co. ohg, Norbert Burkart Siemens Aktiengesellschaft, Ferdinand Dukowic Friedrich- List-Schule, Richard Fodor Forschungszentrum Karlsruhe, Andreas Franosch Pensionär, Helga Fuhrmann Robert-Schuman-Schule, Jörg Gaiser Papiermacherschule Gernsbach, Bernd Ganz Pfeiffer & May GmbH + Co. KG, Jürgen Guthmann Wilhelm-Röpke-Schule, Bettina Halaczinsky Deutsche Angestelltenakademie, Günter Herrmann Internationaler Bund Verbund Baden, Außenstelle Rastatt, Reinhard Karcher Ludwig-Erhard-Schule, Roland Klein Berufsfortbildungswerk Gemeinnützige Bildungseinrichtung des Deutschen Gewerkschaftsbundes GmbH (bfw), Hans-Dieter Klumpp Handelslehranstalt Rastatt, Oskar Kowalczyk Maus GmbH, Simone Kraft-Becker Andreas Kraft und Simone Kraft GdbR, Andreas Kratzmann Daimler AG Gaggenau, Inge Krüger Karstadt Warenhaus GmbH, Reinhold Kurz Papiermacherschule Gernsbach, Carmen Leonhardt- Sarica SEW-EURODRIVE GmbH & Co. KG, Bernd Lieb Fraunhofer-Institut f. Chemische Technologie (ICT), Roland Lorenz Robert Bosch GmbH Abt. TGA, Andreas Mader Spar- und Kreditbank eg, Anton Melischko Ludwig-Erhard-Schule, Claudia Merkel Daimler AG Gaggenau, Harald Morlock Heinrich-Hertz-Schule, Manfred Morlock Ludwig-Erhard-Schule, Rolf Ott Pensionär, Wolfgang Pelzer Pensionär, Barbara Preuss Badischer Gemeinde- und Versicherungsverband (BGV), Gerhard Rinderspacher Berufliche Schulen Bretten Gewerbliche Schule, Martin Schilli Gewerbeschule Bühl, Claudia Sattler IPSEN PHARMA GmbH, Martina Surmund Rezidor Hotel Karlsruhe GmbH, Michael Stein Handelslehranstalt Bruchsal, Franz-Dieter Stork Ludwig-Erhard-Schule, Peter Valenta Friedrich- List-Schule, Herbert Walterspacher UB Walterspacher Verwaltung-GmbH, Marco Wenz Siemens Aktiengesellschaft, Ingrid Windisch Handelslehranstalt Gernsbach, Peter Wunsch Florenz Maisch GmbH & Co. KG, Detlef Zerler Papiermacherschule Gernsbach, Ernst Zotz Daimler AG Mercedes Benz Rastatt 12

17 DIHK Berlin Bildungsgipfel mit der Kanzlerin Der Bildungsgipfel von Bund und Ländern brachte nicht den erhofften großen Wurf. Es gibt viele gute Absichtserklärungen: Einigung über höhere Aufwendungen für Bildung und Forschung bis 2015, Halbierung der Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss, mehr Berufsorientierung in Schulen, Öffnung der Hochschulen für beruflich Qualifizierte aber zu wenig Konkretes: Denn die Entscheidung über Finanzierung und Umsetzung der Maßnahmen wurden durch die Einsetzung einer Strategiegruppe faktisch bis nach der Bundestagswahl vertagt. Ökologische Industriepolitik Das Positionspapier des Bundesumweltministeriums (BMU) zu einer Ökologischen Industriepolitik lehnt der DIHK als zu dirigistisch, interventionistisch und bürokratisch ab. Der BMU-Vorlage fehlt vor allem ein intelligenter Ordnungsrahmen mit mehr Motivation zu eigenverantwortlichem Handeln statt staatlicher Bevormundung. Bisheriger Höhepunkt dieses Disputes zwischen BMU und DIHK war ein Streitgespräch zwischen BMU-Staatssekretär Matthias Machnig und DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben in der Wirtschaftswoche. DIHK Brüssel Europa im Zeichen der Unternehmer Mitte Oktober trat in Brüssel erstmals das Europäische Parlament der Unternehmen (EPE) zusammen. 750 Unternehmer aus 27 EU-Mitgliedstaaten versammelten sich im Plenarsaal des EU-Parlamentes, um aktuelle wirtschaftsrelevante Themen zu debattieren und abzustimmen. Hauptinitiator war die deutsche IHK-Organisation. Für Deutschland dabei waren 96 Unternehmer. Wir Unternehmer haben europaweit Gesicht und Stimme gezeigt, unterstrich DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun. Die 23 Millionen Unternehmen in Europa erwarten von den EU-Institutionen, dass ihre Anliegen berücksichtigt werden, ob es um das Gemeinschaftspatent geht oder den Bürokratieabbau. Themen wie Bildung, Internationaler Handel, Energie- und Klimapolitik oder auch Chancen des Unternehmertums, wurden mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering, EU-Binnenmarktskommissar Charly McCreevy sowie EU-Industriekommissar Günter Verheugen diskutiert. Am Ende stand eine Resolution. Sie wurde der französischen EU-Ratspräsidentschaft und weiteren europäischen Institutionen übergeben. IHK Karlsruhe geschlossen Die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe sowie ihre Geschäftsstellen in Baden-Baden und Bruchsal sind am 24. und 31. Dezember 2008 geschlossen. bleibt das Datum???

18 IHK: von Karlsruhe bis Brüssel CCI Strasbourg Nachfolger gesucht In Frankreich werden sich in den kommenden Jahren tausende von Unternehmern zur Ruhe setzen. Die anstehenden Generationswechsel könnten zu interessanten Einstiegsmöglichkeiten für Investoren und Existenzgründer führen. Doch die Finanzkrise und die schlechten Konjunkturaussichten dürften viele potenzielle Käufer verunsichern. Unternehmen vor der Übergabe Innerhalb der nächsten zehn Jahre stehen in Frankreich rund Unternehmensübergaben an, schätzt die Chambre de Commerce et d Industrie de Strasbourg (CCI). Bei vielen Firmen erfolgt die Übergabe aus Altersgründen (53 Prozent), andere Firmeneigentümer wechseln den Geschäftsbereich oder sie planen eine andere Firma zu kaufen. Doch besonders die kleinen und mittleren Betriebe, die mehr als 90 Prozent der französischen Unternehmen ausmachen, sind für den Fall der Übergabe nicht oder nur unzureichend vorbereitet. Schwierig gestaltet sich häufig allein das Aufspüren geeigneter Übernahmekandidaten. Das Engagement der CCI Hilfestellung bei der Suche, Auswahl und Übernahme bieten Anwaltskanzleien, Firmenmaklerbüros und Banken. Im Elsass hat die CCI Strasbourg ein spezielles Programm für Gründung, Übernahme und Übergabe entwickelt. Eine Datenbank mit der Beschreibung aller Firmenaufkäufer und eine Internet-Seite mit der Liste aller zu übernehmenden Firmen (www.transmission.cci.fr) wurden dafür extra entwickelt. Mitarbeiter der CCI organisieren regelmäßig Konferenzen und Treffen. Berater geben den Unternehmern, Kaufleuten und potenziellen Übernehmern Informationen. Denn eine erfolgreiche Übergabe und Übernahme muss auch in finanzieller Hinsicht gut geplant und organisiert sein. Die derzeit schlechten Konjunkturaussichten wirken sich auch auf den Übergabe- Markt aus. Kreditgeber sind bei der Finanzierung zurückhaltender geworden. Das beeinflusst die Übernahme von französischen mittelständischen Betrieben deutlich. Aber auch wer mit dem Gedanken spielt seine Firma zu veräußern, sollte sich genau über den zu erwartenden Übernahmepreis informieren. Sonst droht vielleicht eine böse Überraschung. Firmenakquisitionen sind allerdings nicht nur eine Frage des Geldes. Gerade bei der Übernahme von Familienunternehmen ist es wichtig einige Regeln zu respektieren. Der bisherige Eigentümer sollte unbedingt eingebunden und die Leistung der Arbeitnehmer deutlich anerkannt werden. 14

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20 Geschäftsfelder Service Eine Milliarde zusätzliche Liquidität Mit einem weiteren Liquiditätsprogramm stellt die L-Bank eine Milliarde Euro zusätzliche Mittel für die Unternehmen im Land bereit. Gerade jetzt ist es notwendig, dass die mittelständischen Unternehmen wichtige Vorhaben verwirklichen können. Wir sehen in Baden-Württemberg keine Kreditkrise, wollen aber möglichen Sorgen der Unternehmen von vorneherein begegnen, sagte Christian Brand, der Vorsitzende des Vorstands der L-Bank. Die Finanzierungen werden unbürokratisch über die Hausbanken angeboten. Das Programm L-Mittelstand richtet sich an Unternehmen mit einem Jahresumsatz von maximal 500 Millionen Euro. Über die gesamte Laufzeit von fünf Jahren wird der Zins festgeschrieben, bis zu einem tilgungsfreien Jahr ist möglich. Den Vorgaben der EU gemäß ist der Zins nicht verbilligt. Das Angebot gilt für alle betrieblichen Zwecke. Im Unterschied zu den anderen Förderprogrammen sind mit L-Mittelstand Umschuldungen möglich. Auch Erweiterungen, Rationalisierungen, Modernisierungen oder die Umstellung von Produktionsverfahren oder Darlehen zum Erwerb von Unternehmen werden finanziert. Nicht berücksichtigt werden Sanierungsfälle. Darüber hinaus bieten die Gründungs- und Wachstumsfinanzierung (GuW) und L-Invest günstige Konditionen. Für Umschuldungen steht auch das bestehende Liquiditätshilfeprogramm weiterhin zur Verfügung. Diese Programme laufen ebenfalls über die Hausbanken. Die L-Bank setzt mit L-Mittelstand ein deutliches Signal. Zu unseren Kernaufgaben zählt es, die mittelständische Struktur der Wirtschaft im Land zu sichern und zu verbessern. Aktuell geht es uns darum, zu erreichen, dass der Mittelstand im Land von der Krise an den Finanzmärkten möglichst wenig spürt, so Brand. Gezielte Messeförderung Die Deutsche Messe AG, Hannover, organisiert zur Fachmesse Factory Automation, die im Rahmen der Hannover Messe 2009 (20. bis 24. April) stattfindet, den Gemeinschaftsstand Factory Automation Start up. Der Stand steht jungen kleinen und mittleren Betrieben (Unternehmensalter: unter 10 Jahre; Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme: höchstens 10 Millionen Euro) offen, denen vor Veranstaltungsbeginn das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle die Förderfähigkeit bescheinigt hat. Es werden 80 Prozent der Kosten gefördert, der Eigenanteil beträgt 20 Prozent. Gewährt wird eine Gesamtsumme von maximal Euro pro Aussteller und Messe. Anmeldeschluss ist der 25. Februar. Berufsbildung Jahresprogramm 2009 Wer seine Position im Unternehmen verbessern will, sollte sich beruflich weiterbilden. Aufstiegslehrgänge bietet seit drei Jahrzehnten das IHK-Bildungszentrum Karlsruhe an. Dessen neues Jahresprogramm 2009 enthält zahlreiche Aufstiegslehrgänge aus Betriebswirtschaft, Informatik, Technik, Sicherheit, Logistik, Medien und Event. Die Lehrgänge können am IHK-Bildungszentrum Karlsruhe oder an einer der Außenstellen in Rastatt und Baden-Baden absolviert werden. Für Kaufleute etwa führt ein klassischer Aufstiegsweg vom Geprüften Bilanzbuchhalter zum Geprüften Betriebswirt. Ein weiteres Beispiel für gelungene Aufstiegsfortbildung ist der Weg vom Facharbeiter zum Technischen Betriebswirt. Informationen Telefon (07 21) , Kurs für das Bewachungsgewerbe Ein fünftägiger Kurs am IHK-Bildungszentrum Karlsruhe vermittelt Mitarbeitern im Schutz- und Sicherheitsgewerbe die grundlegenden rechtlichen Vorschriften für die Ausübung von Wachaufgaben. Hierzu gehören: Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich Gewerbe- und Datenschutzrecht, Bürgerliches Gesetzbuch, Straf- und Verkehrsrecht einschließlich Umgang mit Waffen sowie Unfallverhütungsvorschriften für Wach- und Sicherheitsdienste. Der Umgang mit Menschen, insbesondere in Gefahrensituationen und Deeskalationstechniken, sind ebenso Gegenstand der Schulung. Das Unterrichtsverfahren für Arbeitnehmer im Bewachungsgewerbe startet am 12. Januar. Informationen Telefon (07 21) , 16

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