ERP Enterprise Resource Planning

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1 Wissen Kompakt Zeitschrift für erfolgreiche Produktion ERP Enterprise Resource Planning CRM Customer Relationship Management Berichterstattung: Fakten, Hintergründe, Trends Marktübersichten: ERP/CRM Anbieter Im Porträt: Anbieter und Produkte 2015 In Kooperation mit:

2 Leistungsstark. Agil. Einfach. Microsoft Dynamics AX Basis sicherer Entscheidungen Mit Microsoft Dynamics AX können Sie zentrale Geschäftsprozesse zusammenführen und Routineaufgaben automatisieren. Unternehmen optimal sind. So Unternehmens und sind für zukünftige Änderungen bestens vorbereitet.

3 Stiefkind Stammdaten Bei der Angebotserstellung zählen jeder Punkt und jedes Komma. Wenig später gehen die Konstrukteure mit höchster Sorgfalt an ihre Zeichnungen und Designs heran. Doch bei der Auslieferung der Waren führt ein Zahlendreher dazu, dass die Paletten nach Neustadt in Schleswig-Holstein rollen. Im Werk des Abnehmers in Neustadt, Hessen, stehen schon Maschinen still, weil das Material fehlt. Das Beispiel zeigt, dass die Wertschöpfungskette nur so robust wie ihr schwächstes Glied ist. Viele Unternehmen statten IT-basierte Effizienzinitiativen großzügig mit Ressourcen aus und vernachlässigen gleichzeitig die Pflege der Stammdaten. Auch das pfiffigste System kann seinen Nutzen nicht voll ausspielen, wenn die darin hinterlegten Daten ungenau, unvollständig oder falsch sind. Teil der IT- Strategie sollte daher sein, die Qualität der Stammdaten auf das geforderte Niveau zu heben und dieses zu halten. Dafür reicht es meist nicht aus, Mitarbeiter lediglich auf die Korrektur von achtlosen Dateneingaben anzusetzen. Mit regelmäßigen Schulungen und internen Richtlinien lässt sich zum Beispiel bei Anwendern das Bewusstsein verankern, dass ihr Umgang mit Daten schnell Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens haben kann. Wenn es aufgrund falscher Adressen im Enterprise Resource Planning-System zu Fehllieferungen kommt, lassen sich Schäden quantifizieren und die Fehler beheben. Schlechte Datenqualität im System für Kundenbeziehungsmanagement kann indes dazu führen, dass Angebote den Markt nicht vollständig erreichen und Umsatz verloren geht. Dieser Schaden bleibt im Dunklen und das Unternehmen büßt laufend einen Teil seiner Wettbewerbsfähigkeit ein. Noch gravierender können sich fehlerhafte Systemdaten auf das Reporting auswirken: Bei schlechter Datenbasis verlieren Analysen an Aussagekraft und das Risiko von Fehlentscheidungen steigt mit möglicherweise drastischen Folgen. Effekte wie diese lassen sich mit breit angelegter Stammdatenpflege in den Griff bekommen. Es entsteht aber auch Zusatznutzen: Sind sich Mitarbeiter erst einmal darüber im Klaren, wie wichtig die IT und die darin hinterlegten Daten für den Unternehmenserfolg sind, dürften sich auch künftige IT-Projekte reibungsloser umsetzen lassen. Denn die nächste Integration oder der Release-Wechsel kommt bestimmt. Redaktion IT&Production 3

4 Inhalt Stammdatenpflege Wie Unternehmen die Qualität ihrer Daten verbessern können S.06 Systemanalyse Den IT-Wirkungsgrad nachhaltig verbessern S.10 Seite 6 Bei produzierenden Unternehmen gehen 0,5 Prozent des Umsatzes durch mangelnde Datenqualität verloren. Datenqualitätsmanagement kann Wettbewerbsfähigkeit sichern. Bild: Proalpha Nutzenpotenzial von Unternehmenssoftware Administrativ und operativ wirksame Potenziale S.14 Marktübersicht Enterprise Resource Planning S.16 Analyse und Reporting Mehr Durchblick gewinnen S.22 Soziale Medien Zuhören, verstehen, mitreden S.24 Mobilität Das Büro in der Hosentasche S.26 Integrationsplattformen Der sanfte Weg zum Ziel S.28 IT-Trends für die Industrie Damit im Unternehmen keine Schatten-IT entsteht S.30 Seite 24 In der Produktion spielte Social Media bisher kaum eine Rolle. Mittlerweile setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass das zu kurz gedacht sein könnte. Bild: Infor Paralleler Systemeinsatz Two-Tier -Konzepte als Weg zur Modernisierung S.31 Computer Telefonie Integration Ein mächtiges Paar S.33 Kundenbindung Vetrauen schaffen mit Datenschutz S.35 Vetriebsunterstützung Verstecktes Potenzial aufdecken S.37 Seite 33 Gelingt es Unternehmen, zentrale Anwendungen mit der Geschäftskommunikation zu verzahnen, kann das helfen, Abläufe zu verschlanken. Bild: C4B Com For Business Kundenspezifische Produktion Kundenanfragen in Software gießen S.39 Marktübersicht Customer Relationship Management S.42 Zufriedenheitsstudie Das Tempo macht Probleme S.46 4 ERP/CRM Wissen Kompakt

5 Anbieter und Produkte AIDA ORGA 50 ALPHA Business Solutions AG 51 ams.solution AG 52 arvato Systems GmbH 53 COSMO CONSULT GmbH 54 CSB-System AG 55 Seite 54 Bilder: COSMO CONSULT Gruppe HELIUM V ERP Systeme GmbH 56 IFS Deutschland GmbH & Co. KG 57 itelligence AG 58 IT Vision Technology GmbH 59 KCS.net Firmengruppe 61 KUMAVISION AG 62 Media Soft Software Technology GmbH 63 Microsoft Deutschland GmbH 64 MODUS Consult AG 65 Seite 69 Bild: oxaion ag MQ result consulting AG 66 ORBIS AG 67 ORDAT GmbH & Co. KG 68 oxaion ag 69 proalpha Software GmbH 70 PSIPENTA Software Systems GmbH 71 SuperOffice GmbH 72 untersee Unternehmensberatung GmbH 73 Seite 72 Bild: SuperOffice Impressum S.74 5

6 Stammdatenpflege Clean Data Wie Unternehmen die Qualität ihrer Daten verbessern können Bild: Proalpha Schon heute gehen bei produzierenden Unternehmen 0,5 Prozent des Umsatzes durch mangelnde Datenqualität verloren. Das zeigt eine Studie des Forschungsinstituts für Rationalisierung. Wer mit einem unternehmensweiten Datenqualitätsmanagement dafür sorgt, dass Stammund Bewegungsdaten durchgängig korrekt generiert und fehlerfrei verwaltet werden, kann seine Wettbewerbsfähigkeit sichern und den Weg für Big Data ebnen. Enterprise Resource Planning-Lösungen können dafür einen Ansatzpunkt bieten. Die meisten Unternehmen haben erkannt, dass die Qualität ihrer Daten den Geschäftserfolg maßgeblich beeinflussen kann. Clean Data bildet eine Grundlage für korrekte Auswertungen des Datenbestands und damit auch die Voraussetzung für erfolgreiche Entscheidungen. Umgekehrt können unvollständige, redundante oder falsche Datensätze mehr Kosten verursachen, als auf den ersten Blick anzunehmen ist. Langfristige Schäden verursacht durch ein unzureichendes Datenqualitätsmanagement werden von den Verantwortlichen oft unterschätzt oder aber auf andere Gründe zurückgeführt. Fehlerhafte Rechnungen, Lieferverzögerungen et cetera können beim Kunden einen irreparablen Vertrauensverlust bewirken, von Imageschäden und Umsatzeinbußen ganz zu schweigen. Verluste und Fehlentscheidungen Auch in der Produktion verursachen Ungenauigkeiten im Datenbestand mitunter Verluste und folgenschwere Fehlentscheidungen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Konsequenzen fehlerhafter Daten nur unterschiedlich genau quantifizieren lassen. Zusätzliche Arbeitsstunden, Rückläufer oder Zinskosten können in der Regel exakt berechnet werden, während sich Imageverluste, Kundenabwanderung und sinkende Mitarbeitermotivation oft nur schwierig beziffern lassen. Dennoch fließen alle Kosten, die aus mangelhafter Datenqualität entstehen, direkt in das betriebswirtschaftliche Ergebnis ein und schmälern die Marge. Datenqualität verbessern Das Enterprise Resource Planning-System (ERP) des Unternehmens ist ein wichtiger Ansatzpunkt, um die Datenqualität zu erhöhen. Gerade bei der Neueinführung einer ERP- Lösung bietet es sich an, das Datenqualitätsmanagement genauer unter die Lupe zu nehmen und die Grundvoraussetzungen für Clean Data zu schaffen. Dabei gilt es zunächst, sich die Bedeutung der Datenqualität im eigenen Unternehmen vor Augen zu führen. Um die Auswirkungen 6 ERP/CRM Wissen Kompakt

7 von Fehlern zu erkennen, müssen diese immer im Bezug zum Prozess gesehen werden. Zudem sollte das Thema Datenqualität fest in der Unternehmensstrategie verankert und systematisch angegangen werden. Dabei sind im Wesentlichen zehn konkrete Maßnahmen zu beachten, wie Unternehmen nachhaltig für saubere Daten sorgen. Zehn Tipps für saubere Daten 1. Bewusstsein für das Thema auf allen Ebenen schaffen: Die Bedeutung einer hohen Datenqualität muss im Bewusstsein der Mitarbeiter verankert werden. Erst wenn sich das Management darüber im Klaren ist, dass Business Intelligence ohne Clean Data nicht recht funktioniert, kann das strategische Ziel saubere Datenhaltung erfolgreich ins Unternehmen getragen werden. Um die Mitarbeiter zusätzlich für das Potenzial einer sauberen Datenhaltung zu sensibilisieren, hilft es, konkrete Zielsetzungen zu formulieren. Diese können dann mit Datenqualitätsmanagement verfolgt werden, zum Beispiel die Verbesserung der Transparenz und Entscheidungsfindung im Unternehmen oder eine Stabilisierung der Kundenbeziehungen. 2. Datenbestände analysieren, um deren Qualität einzuschätzen: Der Ausgangspunkt zur Datenbereinigung ist das Wissen um die tatsächliche Qualität der eigenen Daten. Um den Ist-Zustand zu erfassen und abzubilden, stehen heute wirkungsvolle Analysetools und -verfahren zur Verfügung. Diese können mit überschaubarem Aufwand Probleme identifizieren und die Fehlerhäufigkeit als Größenordnung benennen. Typischerweise kommen hier redundante Stammdaten, unvollständige Datensätze und fehlerhaft erfasste Daten ebenso an die Oberfläche wie Widersprüche zwischen verschiedenen Datenbeständen. 3. Regeln definieren, wann Datensätze als relevant und sauber einzustufen sind: Bevor es an die konkrete Datenbereinigung geht, sollten Regeln ausgearbeitet werden, die klare Maßstäbe vorgeben, welche Daten relevant sind und wie ein sauberer Datensatz auszusehen hat. Ist beispielsweise die -Adresse erforderlich oder optional? Oder gilt bereits ein Datensatz mit Telefonnummer als vollständig? Aufgrund dieser Merkmale ist es möglich, den Datenbestand zu bewerten und festzulegen, was mit fehlerhaften Daten geschehen soll. Fünf Dimensionen der Datenqualität 4. Daten bereinigen und regelmäßig auf ihre Plausibilität hin untersuchen: Mit der systematischen Erstbereinigung fehlerhafter Daten lässt sich eine tragfähige Grundlage für eine dauerhafte Datenpflegestrategie schaffen make your data clean heißt die Devise. Hier gilt es festzulegen, welches Qualitätslevel in welcher Zeit durch einen ersten Bereinigungslauf erreicht werden soll. Datenqualitätssicherung darf jedoch keine einmalige Angelegenheit bleiben keep it clean lautet der Schlüssel zum langfristigen Erfolg. Um eine einwandfreie Datenqualität auch auf Dauer sicherzustellen, sollten Prozesse zu einer turnusmäßigen Qualitätskontrolle und Datenbereinigung etabliert werden. Leistungsstarke, ins ERP-System integrierbare Data-Mining- Tools unterstützen Unternehmen dabei mit zuverlässigen Datenqualitätsanalysen ohne großen Aufwand. 5. Eindeutige Verantwortlichkeiten für Dateninhalt und Datenpflege definieren: Für eine konsistente und redundanzfreie Datenhaltung sollten Verantwortliche für die Datenqualität in den Fachabteilungen, aber auch für das Gesamtunternehmen benannt werden. Klare Verantwortlichkeiten für die Dateneingabe und Fehlerbereinigung vermeiden verteilte Zuständigkeiten und eine partikuläre Datenhaltung in parallelen Datenbanken, die laufend synchronisiert und auf Redundanzen geprüft werden müssten. Zugleich benötigen die Verantwortlichen für Datenpflege aber auch Handlungsfreiräume und Zugang zum Management, um Verbesserungen anstoßen und durchsetzen zu können. Bild: Proalpha 7

8 Stammdatenpflege 6. Qualitätssicherung schon bei der Datenerfassung: Viele Fehler lassen sich durch einfache Maßnahmen direkt bei der Dateneingabe vermeiden. Situationsgerecht auf die Anwender zugeschnittene Eingabemasken sowie eine intuitiv zu bedienende Benutzeroberfläche schaffen die Grundlage für eine korrekte Datenerfassung. Ergänzend helfen in ERP- Systemen automatisierte Plausibilitäts- und Vollständigkeitsprüfungen der Feldinhalte, bei der Dateneingabe Anwenderfehler zu vermeiden. 7. Verbindliche Vorgaben für eindeutige und kurze Artikelbezeichnungen machen: Dubletten lassen sich durch sorgfältig ausgearbeitete Sachmerkmal-Leisten (SML) und treffende, eindeutig verständliche Produktbezeichnungen vermeiden. Abkürzungen etwa sind tabu. Darüber hinaus ist es hilfreich, alle Vorgaben von den Key-Usern auf Herz und Nieren prüfen zu lassen und gegebenenfalls den mehrheitlichen Nutzergewohnheiten anzupassen. 8. Möglichst viele Daten automatisch beziehungsweise über definierte Workflows erfassen: Durch integrierte Abläufe fließen bereits viele Daten automatisch ins System ein, beispielsweise wenn Lagerbewegungen per Transponder überwacht werden. Zudem lässt sich IT-gestützt sicherstellen, dass notwendige Informationen auch abteilungsübergreifend vollständig zusammengetragen und erfasst werden. ERP-Systeme können dies durch vollautomatische Workflows ermöglichen. Ein Beispiel: Legt ein Vertriebsmitarbeiter neue Kundenstammdaten an, so fordert ein entsprechender Workflow automatisch den zuständigen Sachbearbeiter auf, die ausstehende Kreditwürdigkeitsprüfung durchzuführen. Gleichzeitig erhält der Mitarbeiter in der Finanzbuchhaltung den Auftrag, den Kontenstamm zu pflegen. Sind diese beiden Schritte abgeschlossen, informiert der Workflow automatisch den Mitarbeiter, der für die Vergabe von Kreditlimits verantwortlich ist. Wenn dieser vordefinierte Prozess durchlaufen wurde, ist zuverlässig sichergestellt, dass die Datenanlage vollständig abgeschlossen ist. 9. Datenbestände durch gezielte Archivierung verkleinern: Je umfangreicher der Datenbestand wird, desto schwieriger kann es sein, diesen in durchgängig hoher Qualität zu verwalten und im Tagesgeschäft effektiv zu nutzen. Enthält beispielsweise eine Kundendatenbank 50 Prozent inaktive Kontakte, so müssen diese mitgepflegt werden, um die Daten konsequent aktuell zu halten. Ziel sollte es daher sein, das Datenvolumen auf das Nötigste zu reduzieren. Einige IT-Lösungen unterstützen hier beispielsweise mit Hilfe einer automatisierten Stammdatenarchivierung. 10. Regelmäßige Schulung der Mitarbeiter: Auch wenn die Mitarbeiter aktiv ins Datenqualitätsmanagement eingebunden sind, sollten sie regelmäßig geschult werden. Zum einen bleibt so das Thema Datenqualität im Tagesgeschäft präsent. Zum anderen lässt sich auf diese Weise sicherstellen, dass Faktoren, die nicht über Automatismen zu regeln sind, durchgängig beachtet werden darunter beispielsweise Vorgaben zu einheitlichen Schreibweisen oder zur Genauigkeit von Zeitbuchungen. Datenqualität kostet Geld Datenqualität herzustellen und konsequent zu sichern, kostet Geld. Mangelnde Datenqualität kann mittelfristig jedoch noch mehr kosten. Da sich die tatsächlichen Kosten fehlerhafter, unvollständiger und redundanter Daten jedoch nur schwer beziffern lassen, zögern viele Unternehmen Investitionen in ein gezieltes Datenqualitätsmanagement weiter hinaus. Die Investitionen in die Datenqualität sind nicht mit einem Return on Investment zu verbinden. Sie kann aber Voraussetzung sein, um das Geschäftsmodell erfolgreich weiterzuentwickeln und Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Unternehmen sollten Datenqualität daher zu einem strategischen Ziel machen. Denn Daten sind die DNA eines Unternehmens. Autor Rasmus Bangel ist Teamleiter Business Intelligence Competence Center bei Proalpha Consulting. 8 ERP/CRM Wissen Kompakt

9 Wir lösen das für Sie. Fujitsu und Ihre SAP-Welt wird einfacher. Thomas Baus, Leiter SAP-Architektur Eine Idee einfacher er SAP -Lösungen von Fujitsu. Kunden und Märkte werden immer anspruchsvoller das macht die Unternehmens-IT zunehmend komplex. Denn: Gestalten Sie diesen Wandel für Ihr Unternehmen jetzt eine Idee einfacher: Mit SAP-Lösungenn und Services von Fujitsu. >> Testen Sie uns: fujitsu.com/de/sap-angebote

10 Systemanalyse Optimieren oder investieren? Den IT-Wirkungsgrad nachhaltig verbessern Unternehmen, die im vergangenen Jahrtausend ein neues Unternehmenssystem eingeführt haben, stehen heute vor der Frage, inwieweit dies noch den aktuellen Herausforderungen entspricht. Der permanente Ausbau der Supply Chain, die Anbindung neuer Werke im Ausland oder eine erhöhte Produktkomplexität, die eine Feinplanung der Produktion erfordert, sind nur einige Beispiele dafür, dass die Anforderungen an eine moderne IT in den letzten Jahren permanent gestiegen sind. Die meisten Anbieter von Enterprise Resource Planning- Lösungen (ERP) sind aktuellen Trends gefolgt und bieten heute Systeme an, die eine große Bandbreite der Anforderungen abdecken. Aber wie sieht es mit den Prozessen in den Unternehmen aus? Viele Firmen haben ihre Prozesse zwar entsprechend den ihnen bekannten Möglichkeiten der Systeme angepasst, deren vollumfänglichen Funktionalitäten sind aber nur selten bekannt. Es gibt aber auch noch Unternehmen, die sich die Frage stellen müssen, ob sie Ihre Abläufe auch wirklich an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst haben, oder ob diese noch auf dem Stand von vor 15 Jahren sind. Wenn die Unternehmensperformance dann nicht mehr stimmt, werden häufig Stimmen laut, die ein neues ERP-System fordern. Die Einführung eines neuen IT-Systems ist aber immer mit hohem und häufig unterschätztem Aufwand sowie entsprechenden Kosten verbunden. Und nur weil ein Unternehmen ein neues ERP-System eingeführt hat, muss sich nicht automatisch das Antwortzeitverhalten gegenüber dem Kunden erhöhen, werden keine Bestände optimiert und auch nur selten die administrative Produktivität gesteigert. Den IT-Wirkungsgrad ermitteln Bevor ein Unternehmen also die Einführung eines neuen ERP- Systems in Erwägung zieht, sollte es sich die Frage stellen: Wie hoch ist eigentlich unser IT-Wirkungsgrad? Nicht bekannte oder genutzte Funktionalitäten, unzureichend geschulte Mitarbeiter oder diverse Medienbrüche im Prozess sind nur einige Indikatoren, die den Wirkungsgrad eines ERP- Systems nachhaltig beeinflussen. Um diesen konkret zu ermitteln, wendet man eine Kombination aus Swimlane- und Wertstromanalyse an. Während mit der Swimlane-Analyse vorrangig die administrativen Abläufe bewertet werden wer führt welche Tätigkeit mit welchem System und welchem Ergebnis durch? gibt die Wertstromanalyse eindeutige Hinweise auf die Effizienz in der Planung und der Produktion. Als Ergebnis erhält man daraus einerseits ein an den Unternehmensprozessen orientiertes Anforderungsprofil an die IT, andererseits ein Abbild der tatsächlich vorhandenen IT- Unterstützung und eine Antwort auf die Frage, welche Prozessschritte durch welches IT-Tool in welchem Umfang unterstützt werden. Hierbei werden auch die Schnittstellen zu anderen Systemen respektive Prozessen untersucht. Mehrstufige Analyse In mehreren Stufen wird bei der Bewertung des IT-Wirkungsgrads entlang des Auftragsabwicklungs-Prozesses jeder wesentliche Prozessschritt dahingehend untersucht: inwieweit dort Prozessunterstützung notwendig ist, in welchem Umfang die heutige IT-Landschaft dort unterstützt welche Intensität einer IT-Unterstützung man sich vorstellen kann 10 ERP/CRM Wissen Kompakt

11 Das Diagramm zeigt das Beispiel eines ERP-Wirkungsgrades für die Auftragsabwicklung. Bild: CIM Aachen GmbH inwieweit andere vergleichbare IT-Systeme an diesen Stellen Unterstützung bieten. Speziell an dieser Stelle ist die Zusammenarbeit mit externen Spezialisten mitunter wertvoll, da diese sowohl andere Unternehmen mit denselben Systemen als auch andere Systeme kennen und anbieterneutral bewerten können. Maßnahmen ableiten Im Anschluss daran lässt sich das Ergebnis mithilfe einer Gap- Analyse auch für Nicht-IT-Experten transparent darstellen. Die GAP-Analyse zeigt, wie und wo die aktuelle Nutzung der IT- Systeme vom Idealzustand abweicht. Der Idealzustand kann sich sowohl auf die vorhandene IT als auch auf ein ERP-Referenzmodell beziehen. Aus der Gap-Analyse kann man dann sehr schnell ersehen, wo die Schwachstellen der aktuellen IT liegen. Spiegelt man das an den vorhandenen Möglichkeiten der eingesetzten Systeme, lautet die Empfehlung häufig, einfach mehr aus dem vorhandenen System zu machen. Üblicherweise wird hier der Fokus auf die wichtigsten, erfolgversprechendsten Themen gerichtet. Doch Vorsicht: Nicht alle vermeintlichen Gaps erfordern eine verbesserte IT-Funktionalität. Beispiel hierfür ist die häufig von den Unternehmen vermisste Funktionalität einer Feinplanung der Produktion. Solange hier nicht eine entsprechende Komplexität vorliegt, lässt sich eine Fertigung auch mit gezielten Bordmitteln aus dem Lean-Baukasten effizient planen. Diese Komplexität definiert sich unter anderem durch die Anzahl der Stücklistenebenen, die Anzahl der Arbeitsfolgen oder die Anzahl der zu beplanenden Ressourcen. Muss gleich etwas Neues her? Das Potenzial entspricht der Größe der Lücke zwischen Ist- Zustand und denkbarer IT-Unterstützung. Und je nach Größer dieser Lücke bestehen zwei wesentliche Möglichkeiten: Entweder die vorhandene IT-Landschaft bietet ausreichende Reserven, um den IT-Wirkungsgrad zufriedenstellend zu steigern oder die Empfehlung geht doch in Richtung Anschaffung neuer ERP- und anderer Systeme. Um den Wirkungsgrad der vorhandenen IT-Landschaft zu steigern, bieten sich häufig folgende Ansätze an: Nutzung der vorhandenen IT-Möglichkeiten, gegebenenfalls auch durch ein Wechsel auf das aktuelle Release systematischer Aufbau eines prozesstragenden Systems, Wegfall von Insellösungen möglichst zentrale Datenhaltung zur Vermeidung von Redundanzen und Schnittstellen Schulung der Mitarbeiter an den Systemen beziehungsweise in den Anwendungen Umsetzung elektronischer Prozesse sequenziell aber auch parallel und Verwendung elektronischer Dokumente statt Papiere, Formulare und Postkörbchen 11

12 Systemanalyse Die Gap-Analyse zeigt den IT-Wirkungsgrad im Vergleich zum Potenzial. Bild: CIM Aachen GmbH Grundlage für ein Lastenheft Wenn auch mit größten Bemühungen der IT-Wirkungsgrad in der vorhandenen IT-Landschaft nicht zufriedenstellend verbessert werden kann, bilden die Ergebnisse der vorangegangenen Schritte die ideale Grundlage für ein qualifiziertes Lastenheft. Das ist ohnehin unerlässlich, wenn man über eine neue IT nachdenkt, denn: das an den Unternehmensprozessen orientierte Lastenheft bildet die Grundlage für den weiteren Auswahlprozess, die ERP-/IT-Anbieter-Workshops müssen sich dann an den Prozessen des Unternehmens orientieren und werden so nicht zu einer reinen Verkaufsveranstaltung der Anbieter werden das spätere Pflichtenheft orientiert sich ebenfalls an den funktionalen Gaps im Prozess und nicht an irgendwelchen Modifikationen der IT-Transaktionen das Lastenheft wird idealerweise auch Vertragsbestandteil, da so sichergestellt werden kann, dass die im Vorfeld definierten Prozesse auch Umsetzungsbestandteil sind. Kurzum: Das Lastenheft dient als Fahrplan für die Ein- führung des Systems. Viele Unternehmen könnten Ihr ERP-System deutlich wirkungsvoller einsetzen. Die Erfahrung zeigt, dass Unternehmen durchschnittlich nur 60 bis 70 Prozent der vorhandenen Möglichkeiten nutzen. Die Potenziale im Mittelstand liegen dabei in der Regel deutlich über denen von Großunternehmen, da diese in den meisten Fällen über entsprechendes internes Know-how verfügen. Als Ergebnis stehen dann häufig deutlich erhöhter Aufwand durch redundante Tätigkeiten, Fehler bei der Datenübertragung aufgrund unterschiedlicher Datenquellen oder einfach nur umfassende Beschäftigung mit Excel. Hierdurch werden Ressourcen gebunden, die gerade der Mittelstand deutlich wertschöpfender nutzen kann. Autor Der Autor Mario Zur ist Senior Consultant bei der CIM Aachen GmbH. 12 ERP/CRM Wissen Kompakt

13 Die SAP Business All-in-One-Lösung für die Nahrungsmittelindustrie» ERNÄHRUNG IST KOPFSACHE Mit FOODsprint profitieren Sie von einer zukunftsweisenden Software-Lösung, die alle Anforderungen Ihrer Branche abdeckt und einem starken Partner, der Ihre Investition in die Zukunft nachhaltig rentabel macht.» Aus Produktionsplanung wird Innovationskraft» Aus Chargendokumentation wird erhöhte Wettbewerbsfähigkeit» Aus topaktuellen Informationen wird Unternehmenswachstum /

14 Nutzenpotenzial von Unternehmenssoftware Administrativ und operativ wirksame Potenziale Bild: gunnar3000 / Fotolia.com Nutzenpotenziale von Enterprise Resource Planning-Systemen sind bereits in der Architektur dieser Klasse von Unternehmenssoftwarelösungen angelegt. Dabei kann man zwischen Nutzenpotentialen differenzieren, die administrativ wirksam werden und solchen, die unmittelbar operativ Nutzen erzeugen. Grundlage für die Merkmale von Enterprise Resource Planning-Systemen (ERP), die administrative Nutzenpotenziale eröffnen, ist die Eigenschaft dieser Lösungen, auf relationalen Datenbanken aufgebaut zu sein. Dies ermöglicht einerseits klare, nachvollziehbare Strukturen aufzubauen, zum anderen jedoch auch, logische Verbindungen und Verknüpfungen der Daten miteinander herzustellen und zu nutzen. Diese Eigenschaft von ERP ermöglicht einen modularen Aufbau der Software, die somit vollständig oder auch nur in Teilen genutzt werden kann. Darüber hinaus ist die Software beliebig skalierbar, sodass unterschiedliche Größen und Strukturen von Unternehmen komfortabel damit abgebildet werden können. Auch ist ERP damit Multi-User fähig, das bedeutet, dass eine Vielzahl von Benutzern gleichzeitig in unterschiedlichen oder auch im gleichen Softwaremodul arbeiten können, ohne dass Inkonsistenzen oder logische Fehler auftreten. Die Logik der in der Datenbank modellierten Prozesse sorgt für eine durchgängige, nachvollziehbare und korrekte Verarbeitung der Eingaben der jeweiligen Benutzer. Nachvollziehbare Protokolle Dabei wird für die Durchsetzung von Unternehmensinternen Compliance-Richtlinien durchaus bedeutsam jede Transaktion der Benutzer nachvollziehbar protokolliert, so- 14 ERP/CRM Wissen Kompakt

15 dass die operativ ausgeführten Geschäftsprozesse transparent und prüfbar bleiben. ERP ist somit eine integrative und transparente Lösung zur Abbildung, Ausführung und Dokumentation betriebswirtschaftlicher Geschäftsprozesse. Ein besonderer Vorteil des Einsatzes von ERP liegt darin, dass Anwender unabhängig voneinander über unterschiedlichste verteilte Unternehmensstrukturen betriebswirtschaftliche Prozesse anstoßen und begleiten können und dennoch auf Grund des integrativen Charakters dieser Lösungen alle Vorgänge zentral geordnet und konsolidiert werden können. ERP ist somit ein zentrales Ablagesystem für alle betriebswirtschaftlichen Geschäftsprozesse betreffenden Informationen im Unternehmen, egal welchen Zuschnitt dieses auch haben mag. Es vernetzt diese Daten nach betriebswirtschaftlich sinnvollen Regeln und stellt sie in Echtzeit umfassend und für alle betroffenen und berechtigten Nutzer zur Verfügung. Moderne ERP-Lösungen setzen dabei auf hybride Nutzermodelle. Das heißt, dass sie sowohl klassisch in den Unternehmen auf Rechnern installiert und über eine physische Vernetzung über Kabel genutzt werden, als auch Online, also mobil und über die Cloud verfügbar sind. Der Nutzen der Systeme wird dadurch abgerundet, dass ERP-Lösungen über zahlreiche Standardschnittstellen zu anderen Unternehmenssoftwarelösungen, zum Beispiel für das Customer Relationship Managment, das Computer Aided Design oder das Produktdatenmanagment und auch zu Automatisierungskomponenten wie die Betriebs- und Maschinendatenerfassung, verfügen. Dort wo keine Standardschnittstellen verfügbar sind, ist auf Grund der Flexibilität von ERP eine Anbindung über eine Individualschnittstelle möglich. Operativ wirksame Potenziale ERP bildet die Beziehungen von Unternehmen in Wertschöpfungsnetzwerken ab. Alle kaufmännisch relevanten Informationen und Vereinbarungen zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden auf der einen Seite und den Lieferanten auf der anderen Seite werden strukturiert und nachvollziehbar abgebildet. Sie können so jederzeit in hoher Qualität und Prozesssicherheit genutzt und nachvollzogen werden und bilden somit das Rückgrat aller kaufmännischen Interaktion des Unternehmens. Dabei ist ERP sowohl Rollen- als auch Kontextbasiert. Das bedeutet, dass einerseits die unterschiedlichen Akteure in der kaufmännischen Abwicklung der Geschäftsprozesse des Unternehmens gemäß ihrer Rolle und ihrem Aufgabenbereich geführt und spezifisch unterstützt werden. Auf der anderen Seite werden aber auch betriebswirtschaftliche Abläufe derart abgebildet, dass sie in logischer Abfolge und vollständig, das heißt mit den notwendigen Informationen, in Form von Workflows durchgeführt werden. Dies dient erneut der Transparenz, der Nachvollziehbarkeit, der Prozesssicherheit sowie der Effizienz bei der Durchführung. Modellierte Rollen Dabei ist es möglich, die Rollen der beteiligten Benutzer sachgerecht und individuell durch Benutzerrechte zu modellieren und so die individuelle Methodik der Abläufe eines Unternehmens abzubilden. Über die operative Durchführung der kaufmännischen Geschäftsprozesse hinaus bietet ERP umfassende Möglichkeiten als Informationssystem zu Prozessen und Beziehungen. Als zentralen Informationssystem hält es alle relevanten Daten für beliebige Auswertungen, Reports und Berichte zur Unterstützung von Managemententscheidungen und für das Controlling des Unternehmens. ERP ist damit ein offenes System für alle kaufmännischen Belange und Bedürfnisse im Unternehmen. Als führendes System stellt es darüber hinaus auch die Brücke zu anderen im Unternehmen eingesetzten Unternehmenssoftwarelösungen und Subsystemen her und ist in den maßgeblichen Bereichen auch kommunikationsfähig zu den ERP-Lösungen innerhalb von Wertschöpfungsnetzwerken. Autor Volker Schnittler ist Fachreferent für kaufmännische Unternehmenslösungen beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in Frankfurt. 15

16 Marktübersicht Enterprise Resource Planning In dieser Marktübersicht stellen Anbieter von Enterprise Resource Planning-Systemen (ERP) sowie Dienstleister ihre Produkte vor. Nur ein ausgewähltes Spektrum abgefragter Spezifikationen und eine begrenzte Anzahl an Firmeneinträ gen haben an dieser Stelle Platz. Detaillierte Informationen bietet die ausführliche Marktübersicht unseres Online-Magazins Anbieter Internet-Adresse Produktname(n) Produktname S.50 S.51 S.52 S.53 S.54 S.55 Abas Software AG Abas Business Suite Acadon AG Branchenlösungen Adisy Consulting GmbH & Co. KG XDPPS V.3, Comarch ERP Enterprise Advaris Informationssysteme GmbH Advaris ERP Aida Orga Aida All for One Steeb AG SAP ERP, SAP Business Bydesign Allgeier IT Solutions GmbH Allgeier Cierp3 Alpha Business Solutions AG Proalpha, SAP Business Bydesign AMS.Solution AG AMS.ERP Arvato Systems GmbH Best4Manufacturing Ascara Software GmbH Ascara Business Solutions Atoss Software AG Atoss Staff Efficiency Suite Autinity Systems Autinity ERP Avista ERP Software GmbH & Co KG Avista.ERP Axavia Software GmbH Axavia ERP B.I.M.-Consulting mbh PDV/PDV-A B.I.Team Gesellschaft für Softwareberatung mbh Maschine Blauhut & Partner Informationssysteme GmbH Procos 4.6 Bleckmann Informationssysteme mesonic WinLine BLS Integration GmbH & Co KG Soluperium, Jonyx - ERP Framework CBG Informatik GmbH Infor ERP LX, Infor ERP LN Cobus Concept Cobus ERP/3 Comarch Comarch ERP Enterprise Complan & Partner GmbH Merkator IQ ERP Computenz Business Solutions GmbH Computenz Profect, Automotive Computerkomplett Steinhilberschwehr GmbH Abas Business-Software, Sts.Supply - Comarch ERP Cormeta AG Foodsprint Cosmo Consult AG Microsoft Dynamics NAV, Dynamics AX CPRO Industry Projects & Solutions GmbH SAP CSB-System AG CSB-System Delta Barth Systemhaus GmbH Deleco Demand Software Solutions GmbH Demand.ERP Epicor Software Deutschland GmbH Epicor ERP EVO Informationssysteme GmbH Evocompetition Fauser AG Jobdispo ERP Faveo Ag Mircosoft Dynamics NAV 2013 Freudenberg IT Mysap-ERP Fujitsu TDS GmbH Fujitsu TDS GmbH, MYTDS.Process 16 ERP/CRM Wissen Kompakt

17 Leistungen Zielgruppen Branchen Beratung zur Unternehmensstrategie Prozessberatung Geschäftsprozessmodellierung (GPM) Unternehmensgröße 1 50 Unternehmensgröße Unternehmensgröße Unternehmensgröße > 500 Einmalfertiger Einzel- und Kleinserienfertigung Serienfertigung Massenfertigung Fließ-/Prozessfertigung Chemie/Pharma Automotive Elektronik Konsumgüter Nahrungsmittel Textil/Holz Maschinen- und Anlagenbau Energiewirtschaft Die hier präsentierten Firmen sind selbst für ihre Einträge verantwortlich 17

18 Marktübersicht Enterprise Resource Planning Anbieter Internet-Adresse Produktname S.56 S.57 S.58 S.61 S.62 S.63 S.64 S.65 S.66 Geovision GmbH & Co. KG BIOS2000 Gewatec Systemlösungen GPPS GOB Software & Systeme Unitop GSD Software mbh Erpframe Headworkx GmbH WinLine Helium V ERP Systeme GmbH Helium V Hilmer Business IT GmbH Ferix Jsuite IAS Industrial Application Software GmbH Canias ERP Ibees GmbH Ibees.ERP Ibykus AG SAP ERP IDS Scheer Consulting GmbH Industry/Discrete.Performanceready IFS Deutschland GmbH & CO. KG IFS Applications 8 In-Integrierte Informationssysteme GmbH Weblet Production Detail Planning Infor (Deutschland) GmbH Verschiedene Lösungen Intelliact AG Softwareneutrale Beratung Inway Systems GmbH Microsoft Dynamics AX 2012, Dynamics AX ISM - Integral Systemtechnik GmbH Proalpha mit ISM-Plus Itelligence AG Itelligence Branchenlösungen ITML GmbH SAP Business All-in-One KCS.Net Holding AG Microsoft Dynamics AX, Branchenlösungen Kumavision AG Kumavision Factory, Microsoft Dynamics NAV M+W Process Automation GmbH SAP M.A.X. Informationstechnologie AG beratung.max-it.de SAP Media Soft Software Technology Otec Systemsoftware Media-Service Consulting & Solutions GmbH mesonic WinLine Mesonic Software GmbH WinLine Microsoft Deutschland GmbH Microsoft Dynamics AX 2012 Microtech GmbH ERP-Complete, Büro+ Midcom GmbH Midcom ERP-Modul MIP Management Informations Partner GmbH SAP Mitan Wirtschaftssoftware AG Mitan 4T ERP-System Modus Consult AG Microsoft Dynamics MOS-Tangram AG MOS-Choice MQ Result Consulting AG Consulting Novabit Informationssysteme GmbH Nuclos Open Source ERP Nuveon GmbH mhub O-B-S GmbH Obserwer.FLS - Fertigungsleitsystem Oboe Software GmbH 18 ERP/CRM Wissen Kompakt

19 Leistungen Zielgruppen Branchen Beratung zur Unternehmensstrategie Prozessberatung Geschäftsprozessmodellierung (GPM) Unternehmensgröße 1 50 Unternehmensgröße Unternehmensgröße Unternehmensgröße > 500 Einmalfertiger Einzel- und Kleinserienfertigung Serienfertigung Massenfertigung Fließ-/Prozessfertigung Chemie/Pharma Automotive Elektronik Konsumgüter Nahrungsmittel Textil/Holz Maschinen- und Anlagenbau Energiewirtschaft Die hier präsentierten Firmen sind selbst für ihre Einträge verantwortlich 19

20 Marktübersicht Enterprise Resource Planning Anbieter Internet-Adresse Produktname S.67 S.68 S.69 S.70 S.71 S.73 Octoflex Software GmbH Octoflex ERP OGS GmbH Ogsid Openz Openz OR Soft Jänicke GmbH Orsoft Manufacturing Workbench Oracle Deutschland B.V. & Co. KG Oracle E-Business Suite, JD Edwards Enterpriseone Orbis AG SAP ERP Ordat GmbH & Co. KG Foss Oxaion AG Oxaion Business Solution, Open PDS GmbH PDS Abacus Planat GmbH Consulting Software Service Fepa Planorg Informatik GmbH SAP All in One Prisma Informatik GmbH Microsoft Dynamics NAV Pro-Plantool GmbH & Co. KG Plantool Proalpha Software GmbH Proalpha Promatis Software GmbH Enterprise Resource Planning Psipenta Software Systems GmbH Psipenta ERP Ramco Systems Ltd. Ramco Enterprise Series Suite Ramsauer & Stürmer Software GmbH RS2 RIB Cosinus GmbH Microsoft Dynamics NAV Rikom Software & Consulting GmbH Isah Business Software Sage Software GmbH Sage ERP X3, ERP B7, Office Line, New Classic SAP Deutschland AG & Co. KG SAP ERP 6.0 Senex GmbH Solution 2 Softec AG Omnitec SOU Systemhaus GmbH & Co. KG Sou.Matrixx SPV AG Step Ahead AG Steps Business Solution SWP-Irma Software Partner GmbH Alfaplus SYS-Pro GmbH Profood, Proindustry Terna GmbH Infor M3, Microsoft Dynamics AX TH Data GmbH Inpac Topm GmbH Net 7 UB-Software Entwicklungs- und Vertriebs-GmbH Majesty ERP-System Uniorg Gruppe SAP Untersee GmbH Verschiedene Lösungen Visiondata Business Consult AG Microsoft Dynamics NAV Vlexsoftware+Consulting GmbH Vlexplus Wedderhoff IT GmbH Wias Professional Yaveon AG Yaveon Prolife, Probatch für Dynamics AX ERP/CRM Wissen Kompakt

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