Historie, Ptolemaios, Karte, Großer Germanien, die Kelten und Slaven in Mitteleuropa

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1 Historie, Ptolemaios, Karte, Großer Germanien, die Kelten und Slaven in Mitteleuropa Miloslav Toman : Die Karte des Großen Germaniens von C. Ptolemaios Aus dem Original bei. Miloslav Toman : Nachricht über einigen Forschungen und Erwägungen aus den Bereichen Historie, Botanik und Astronomie (Edition des Novum Verlages GmbH, Rathausgasse 73, A Neckenmarkt, Österreich (www.novumverlag.com; Ladenpreis inkl. MWSt Euro 23,9). A. Kartographische dentifikation der geographischen Angaben auf der sog. Karte des Großen Germaniens (= Mitteleuropa) von C. Ptolemaius aus dem 1. Jahrhunderts Sogenannte "Karte von C. Ptolemaios, die den alten Welt beschreibt, halt man für ein großen Rätsel. Ein seiner Teil befaßt sich mit der Mitteleuropa (sog. Großen Germanien). Sog. "Karte des C. Ptolemaios" ist nicht in der Tatsache einer Karte im eigenen Wortsinne. Es ist ein Zusammenstellung Angaben über die Koordinaten (geographische Länge und Breite). Ob zu diesem Material von einzelnen Fundorten irgendwann auch tatsächliche Karte zugehört ist nicht gewiß. Die überwiegende Mehrheit der Karten, die gibt die Karte an, befindet sich in der gegenwärtigen Geographie nicht. Alle bisherige Versuche die Angaben von Ptolemaios mit dem gegenwärtigen Welt glaubhaft vergleichen, verkrachen. E. Šimek konstruierte die Karte des Großen Germaniens so, wie es diese Karte nach den Ptolemäischen Angaben tatsächlich ausschaut. Auch diese Rekonstruktion keine dentifikation der Fundorte trägt. Die Karte von Šimek habe ich aber als Untergrund für unsere Arbeit benutzt. Ptolemaios gab seine Angaben zumeist von den heute verschollenen älteren Karten, namentlich aus den Karten von Marinus von Tyrus über. ch setze voraus, dass diese Vorlagenkarten in die Azimutalprojektion ausgebildet wurden. Ptolemaions gab diese Tatsache wahrscheinlich über und er diese Angaben so lokalisierte, ob sie in einer Kegelprojektion eingebildet waren. n unserem Absatz es war bei solcher Voraussetzung arbeitet. Dabei es wurde festgestellt, dass die Mehrheit der Siedlungen bei Ptolemaios (Poleis) ist mit dem keltischen Opiden identisch. Auf diesem Grund es wurde möglich auch die restliche Angaben der Ptolemäischen "Karte" übertragen. Als die Folgerung der durchgeführten Rekonstruktion wurde auch eine interessante Feststellung gemacht, nämlich das, dass die Slaven schon in der keltischen Zeit bewohnen das Ostböhmen, die Nordmähren, die nordwestliche Slowakei und das Westpolen. 1

2 A1.Einführung und Problemstellung Die Lokalisation der Angaben in der Geografiké Hyfégesis von Cl. Ptolemaios stellt Objekt einer umfangreichen Literatur dar. Als Unterlagen für unsere Arbeit, die das Gebiet des urzeitlichen Großen Germaniens erfaßt, dienten vor allem folgende Veröffentlichungen: Holder 1961, Steche 1937, Herrmann et al und Šimek Die letzte Monographie enthält auch ausführliche und kritische Exzerpte aus anderer Literatur und bietet deshalb eine gute Übersicht über die ganze Problematik. Wir hielten sie für Hauptuntergrund unserer Erwägungen. Aus der genannten Literatur können wir konstatieren, daß die Lokalisation der Angaben von Ptolemaios bei den verschiedenen Autoren sehr unterschiedlich ist. Das gilt vor allem für die Lokalisation der Poleis. Einige Poleis von Ptolemaios sind in der Literatur nur toponomastisch auf der Grundlage der lautlichen Ähnlichkeit der Namen, andere auf Grund der vorgenommenen geographischen Plazierung des Fundortes identifiziert. Die Lokalisation bindet sich zur weiteren Umgebung einiger Städte oder zu einigen Gebirgs- bzw. Flußteilen. Es fehlen aber überhaupt die Belege über die urzeitliche Besiedlung der Fundorte. Die Lösungen von zwei Verfassern sind nur selten identisch. Manchmal ist es notwendig, für Begründung der angetragenen Lösung einen rrtum oder eine unübliche Ungenauigkeit bei Ptolemaios voraussetzen. Solche Ungenauigkeit sollte dabei auch den Wert der ganzen geographischen Graden vorstellen. n der vorgelegten Arbeit wurde empirisch ein System der kartographischen dentifikation der Fundorte auf der Karte des großen Germaniens von Ptolemaios ausarbeitet. Es wurden dabei die wahrscheinlichen Änderungen im Gelände von der Zeit der Vorgänger des Ptolemaios respektiert. Die Plazierung der Poleis wurde mit einer durchschnittlichen Genauigkeit von 3 km determiniert. Es war auch notwendig keine rrtümer im Text von Ptolemaios vorauszusetzen. Für die lexikalische Korrektur des Textes danken wir Herrn Doc. H.-B. Zeidler (Dresden). A2. Methode Die uralte Struktur des sog. Großen Germaniens wurde von Ptolemaios in seiner Geogrefiké Hyfégesis, Bd. 2 Kap. 11, beschrieben. Die bisher unklaren Angaben dieses Materials wurden gründlich revidiert und mit kritischer Textrezeption erneut verglichen. Dazu nutzten wir die monographische Bearbeitung von Šimek ( ) aus. Dieser Vefasser hatte die Arbeit des Ptolemaios in ihrem ursprünglichen Text und auch in der tschechischen Übersetzung kritisch aufgenommen und die kartographische Veranschaulichung der Angaben des Ptolemaios (weiter angeführt als Karte des Ptolemaios ) geleistet. m Rückblick auf die Bearbeitung in der vorliegenden Arbeit dürfen wir feststellen, daß die Rekonstruktion von Šimek stellt eine fundierte Quelle vor, die als die verläßliche Untergründe für die Analyse gewonnen werden kann. n unserer Arbeit sind nur die Angaben von Ptolemaios Bd. 2 Kap. 11 bearbeitet. Dieser Teil der Arbeit von Ptolemaios stellt die Grundlage für die Kentnisse der ursprünglichen Beschreibung des Großen Germaniens. Die Bemerkungen über den Großen Germanien in anderen Teilen des Hyfégesis, die aber Šimek s (l.c.) Bearbeitung respektiert, sind unserer Meinung nach nur spätere, nicht organisch entstandene Ergänzungen. Ptolemaios hat überwiegend die Methode der Kompilation fremder Angaben einschließlich besseren Karten benutzt. Das geht aus seiner eigenen Beschreibung der Arbeitsmethode hervor (Šimek, l.c., Bd. 1, S. 5-6). Er hat diese Angaben in seinem Elaborat zusammengesetzt. n unseren Feststellungen sind wir dazu gekommen, daß die Angaben von Ptolemaios stellen die nicht organische Bindung etlicher unabhängig voneinander entstandenen Karten in der azimutalen Projektion vor. Diese Vorläge hatten verschiedene Maßstäbe und in einigen Fällen möglichst auch verschiedene Hauptpunkte. Das bewirkte die bekannte bisherige Unverständigkeit der Angaben von Ptolemaios für Großen Germanien. Eine Basis für die Entstehung unserer Arbeitshypothese über den azimutprojektionalen Charakter der Vorlagen des Ptolemaios bildete außer anderes die Richtungsentstellung der Jütlandischen (Kimbrischen) Halbinsel bei Ptolemaios. Es kommen aber nach den Angaben von Šimek (l.c. Bd. 1 S. 3-5) noch andere ähnliche auffällige 2

3 Richtungsentstellungen vor, die den Raum außerhalb des Großen Germaniens betreffen. Sie sind in der Art, die typisch ist für Karten in der Azimutprojektion. Nach Klärung der Verwicklungen konnten wir feststellen, daß Ptolemaios für die Konstruktion seiner verschollenen Karte des Großen Germaniens vier weiter im unseren Text beschriebene Karten verwendet hat. Sie kamen wahrscheinlich aus der Hinterlassenschaft von Marinus von Tyrus her. Sie hatten kein Gradnetz. Das bekräftigen die Angaben von Ptolemaios, nämlich daß im Material von Marinus die Koordinaten fehlten (Šimek, l.c., Bd. 1 S. 6). Ptolemaios hat den Azimutcharakter der Vorlagen nicht gewahrt. Er hat die Karten der Vorlagen mit einem Gradnetz der Kegelprojektion überdeckt und als Karten in der Kegelprojektion übernommen. Verschiedene Maßstäbe und verschiedene Lagen der Hauptpunkte auf diesen Karten blieben für Ptolemaios unverständlich. Deshalb beim Streben über die Vergleichung der Karte von Ptolemaios mit den gegenwärtigen Karten ist sehr viel Unbekannten gewesen. Auch wir haben erfolglos viele Arbeitshypothesen überprüft. Die Erwägung über dem Bezug zwischen der Kegelprojektion bei Ptolemaios und Azimutprojektion bei seiner Vorgänger ist zuerst nur als eine aus mehreren Arbeitshypothesen entstanden. Wenn es wurde aber festgestellt, daß mit ihrer Hilfe ist möglich die vermutliche Ergebnisse erreichen, wurde diese Hypothese als richtige angenommen, allseitig bearbeitet und weitergeführt. Aufgrund unserer Hypothese ist es gelungen, alle Angaben aus der Hyfégesis von Ptolemaios Bd. 2 Kap. 11 mit Ausnahme des Flüsse auf glaubwürdige Weise zu lokalisieren. Wir haben Ptolemaios Karte mit den Karten in der Publikation von Vokálek, Janáčková et al., Karten und 45-46, verglichen. Diese Karten sind in der modernen Kegelprojektion hergestellt. Vergleicht man die Situation auf einer Karte in Azimutalprojektion mit einer im Kegelprojektion, dann müssen wir den Hauptpunkt auf der Karte in der Azimutprojektion mit einem beliebigen anderen Punkt mit einer Gerade verbinden. Die so entstandene Gerade wird weiter als Haptgerade bezeichnet. Ähnlich müssen wir auch die entsprechenden Punkte auf der Karte in der Kegelprojektion verbinden. Die Situation auf beider Karten ist dann identisch, wenn man in beiden Fällen alle Fundorte in gleich großen Winkel mit der Hauptgerade zusammenschließt und wenn man in allen Fällen die Beziehungen der Abstände aller Plätzen zum Hauptpunkt auf der Karte in der Azimutprojektion und zum ihm entsprechenden Punkt auf der Karte in der Kegelprojektion zeichnen eine regelmäßig steigende Kurve. Wie aus dem weiteren hervorgeht, ist das die Situation in unserem Fall. Die dentifikation beider Punkte auf beider Karten ist aber nicht eine einfache Sache gewesen. Man muß noch auf die Tatsache aufmerksam machen, daß ein Vergleich beider Karten mit dem üblichen Kilometermaßstab nicht möglich ist und nicht dargestellt werden kann. Auf den Karten in der Azimutprojektion sind die Maßstäbe in jedem beliebigen Teil der Karte verschieden. Vergleichbar sind nur die Abstände vom Hauptpunkt in Millimeter oder Zentimeter direkt auf den Karten gemessen. Diese Maßstäbe auf den Karten vor der Verkleinerung sind in den oberen linken Ecken der Abb. A2, A3, A4, A5 und A6 dargestellt. Mit einer verwickelten empirischen Weise es wurde festgestellt, daß die Angaben von Ptolemaios in seiner Hyfégesis Bd. 2 Kap. 11 aus den vier Karten verschiedenen Charakters übernommen wurden. Es gelang uns aber nicht festzustellen, was den Grund dafür darstellte, daß Ptolemaios identifiziert, allerdings aber unrichtig, die Hauptpunkte der mindestens drei aus vier Karten seiner Vorlagen auf einer Stelle (seine Koordinaten 48 geogr. Breite und 42 3 geogr. Länge). Diese Stelle entspricht nämlich in jener Vorlagenkarte eine andere Lokalität. Es ist möglich z.b. vorauszusetzen, daß die Vorlagen die Hauptpunkte bezeichnet haben. Ptolemaios kann unrichtig vorausgesetzt, daß alle diese Hauptpunkte zu ein und demselben Ort gehören. Die oben erwähnten vier Vorlagenkarten des Ptolemaios sind folgende gewesen : Karte A. Das ist die Karte aus dem Raum von Mitteleuropa, die endete im Norddeutschen Tiefland annähernd in der geographischen Breite von Bydgosc, Berlin und Hannover. Sie reichte im Süden zu den heutigen Städten Ljubljana und Verona, in Westen hinter der französischen Staatsgrenze und im Osten in die Mittelslowakei. Sie hatte den Hauptpunkt auf den Koordinaten 48 g.l. und 42 3 g.b. bei Ptolemaios. Als Hauptgerade stellten wir die Verbindungslinie Hauptpunkt Poleis Argelia dar. Poleis Argelia entspricht, wie es werde noch weiter dokumentiert, das Oppidum Závist nahe Zbraslav südlich von Prag. Die Hauptgerade entspricht auf den modernen Karten der Verbindungslinie Závist Vác s Mäander auf der Donau. Der Hauptpunkt auf der modernen Karten stellt einen Punkt auf der Hauptgerade zwischen den Städten Tura und Zsambok östlich von Budapest dar. Aus der Karte A hat Ptolemaios seine Poleis übernommen. Karte B. Diese Karte reicht vom Nordpunkt der Jütlandischen Halbinsel bis zum nördlichen Alpenrand und von der französischen annähernd bis zu der slowakischen Staatsgrenze. hr Hauptpunkt war zwischen der Stadt Puchov und der Gemeinde Červený Kámen in der Nordwestslowakei. Auf der Karte von Ptolemaios entspricht das denselben Koordinaten wie bei der Hauptpunkt auf der Karte A. Die Winkel sind zu einer Hauptgerade Hauptpunkt Kap Grenen (Danmark) gemessen, was einer Verbindungslinie Hauptpunkt - der nördlichste und der östlichste Punkt der Kimbrischen Halbinsel bei Ptolemaios entspricht. Aus dieser Karte hat Ptolemaios die Angaben über die Küste der Jütlandischen Halbinsel und anliegenden nseln wie auch über die Stammgebiete übernommen. 3

4 Karte C. Diese Karte reicht aus dem Raum von Böhmen und Mähren bis zum Alpenraum und von Rhein bis in die Slowakei. hr Hauptpunkt ist annähernd Stadt Nová Dubnica bei Trenčín (Slowakei), was entspricht wieder der Koordinaten auf den Karten A und B bei Ptolemaios. Aus dieser Karte hat Ptolemaios die Angaben über die Orographie der Gelände übernommen. Wir haben die Winkel zur Gerade Hauptpunkt Stadt Görlitz (Deutschland) gemessen, was einer Verbindungslinie Hauptpunkt nordwestlicher Rand von dem Askinburgischen Gebirge bei Ptolemaios entspricht. Bei der Bearbeitung der Angaben von Ptolemaios ist es notwendig noch mit der Karte D mit dem Flußnetz zu rechnen. Seine Problematik wird in der Kap. A7 näher analysiert. A3. Vorlagenkarte A Auf die Karte aus dem Atlas světa ( Atlas der Welt : Vokálek, Janáčková et al. 1971) wurden nach der oben beschriebenen Methode die Winkel zu den Poleis aus der Karte von Ptolemaios (nach Šimek, l.c., Bd. 2) übertragen. Ein überwiegender Teil darunter führte knapp neben der keltischen Oppiden oder anderen wichtigen Fundorten aus der keltischen Zeit, wie es Filip (1956), Schaff et Taylor (1975), Grosvenor et al. (1977), Hermann et al. (1982), Novotný (1986) oder Moscati et al. (1991) gegeben haben. Vergleicht man graphisch die Abstände vom Hauptpunkt zu diesen Oppiden oder anderen wichtigen Fundorten aus der keltischen Zeit mit entsprechenden Poleis bei Ptolemaios auf der Karte von Šimek (l.c), erhalten wir eine annähernd regelmäßig steigende Kurve, einwenig zur Achse x geneigt (Abb. A1, schwarze Punkte und ununterbrochene Kurve). Das bekräftigt die dentität zwischen den Polei bei Ptolemaios und den keltischen Oppiden oder anderen wichtigen Fundorte aus der keltischen Zeit. Das bekräftigt auch, daß die Vorlagenkarte A spätestens in der keltischen Zeit entstanden ist. Bei dieser Analyse solche Fundorte wir zu den Oppiden rechnen, die mindestens in einem aus den oben angeführten Werten als Oppiden bezeichnet sind. Wir geben sie in der Tab. A1 als Fundorte der Kategorie. an. Andere wichtigen Fundorte aus der keltischen Welt nach der oben angegebenen Literatur sind die Fundstellen der Kategorie. Es sind das zumeist die umfangreichen Grabstätte oder Begräbnisse, sehr oft als fürstliche Begräbnisse bezeichnet. Wir setzen voraus, daß solche Fundorte indirekt die bisher unbekannten größere urzeitliche keltische Städte in der Umgebung dokumentieren. Nach der beschriebenen Weise wurde es möglich 67 (71 %) der Poleis von Ptolemaios mit den Oppiden aus der keltischen Zeit zu identifizieren. Davon identifizieren wir Pariena mit Oppidum Puchov und Assanka mit Oppidum Slovenské Pravno und halten beide für slawisch. Den Grund dazu geben folgende Erwägungen. Puchov (Pariena) liegt am Fluß Váh. Praktisch gibt es einen identischen Namen wie Oppidum ein Fluß im Stromgebiet von Váh bei Trnava, Parná. Wir setzen also voraus, daß dieser Name ursprünglich dem ganzen Stromgebiet des Váh und auch dem am Váh liegenden Fundort angehörte. Bis unserer Zeit ist er nur als ein Überrest in der Benennung eines Nebenflusses bewahrt. Hinsichtlich des Apostroph bei A in den Manuskripten, ist es möglich den Namen der Poleis Asanka ( Asanka) als Jasanka zu lesen. Denselben Namen hat z.b. ein Wald zwischen Vílov und Loučeň bei Kdyně in Südwestböhmen. n der nördlichen Umgebung des Oppidum Slovenské Pravno sind zahlreiche toponomastisch oder archäologisch dokumentierte Burgwälle. Es sind hier auch einige Ortsnamen, ähnlich wie Jasanka abgeleitet von "jasan" (Esche) : Jasenová, Horní a Dolní Jaseno, Turcianské Jaseno, Jasenská dolina. Wir identifizieren also Oppidum Slovenské Pravno mit dem Poleis Asanka. Dieses Vorgehen ist kartographisch möglich. n nordöstlichen Teil der Ptolemäischen Karte sind sechs weiteren wahrscheilich slawischen Poleis: Stragona, Rugion, Skurgon, Kalisia und Askaukalis und wahrscheinlich auch Lugidunon. Alle haben bis heute in ihrer kartographisch vorausgesetzten Umgebung einige vergleichbare Namenüberreste. Sie entsprechen aber keinem heute bekannten Oppiden. Stragona ist kartographisch fast pünktlich mit der Gemeinde Strážná bei Lanškroun (Nordwestböhmen) zu identifizieren. n ihrer Nähe kommt die umfangreiche Anhöhe Hradiska ( Burgwälle ), bisher nicht archäologisch durchforscht, vor. Lugidunon bedeutet mit der Anwendung des Ausdruckes "dun" aus der irischen Sprache "Festung der Lugien". Es ist identifiziertbar mit der Abweichung von 2 km mit der Ansiedlung Lužany, einen Teil der Gemeinde Olešnice in den Bergen Orlické (Adlergebirge) bzw. mit der Abweichung von 5 km mit der Gemeinde Lužany nad Trotinou. Beide diese Ortscheften liegen in den nordöstlichsten Böhmen. Es würde möglich auch erwägen, daß es sich um einen Lugien-Festung handelte, bei welchem gibt Ptolemaios keinen näheren Namen an. Rugion entspricht dem Namen des Wasserbeckens Ružín nahe Košice in der Slowakei. Kartographisch entspricht er dem Raum nördlich von Gniezdno in Polen. Dort kommt die Gemeinde Rogovo mit einer uralten Geschichte vor. Nicht weit davon ist die bekannte archäologische Lokalität Biskupice. 4

5 n der Nähe der Gemeinde Skorzecin auf dem See Skorzecinskie südöstlich von Gniezdno in Polen, ist es möglich kartographisch Poleis Skurgon zu plazieren. Sein Äquivalent ist im Namen Skuhrov (9 Gemeinden in Böhmen) zu suchen. Der Namen des Poleis Kalisia ist möglich als Kaliža oder Kalíška (= kleine Kalisz) zu lesen. hm verwandte sind z.b. Kaluža (Slowakei), Kalište (16 Gemeinden in Böhmen) oder Kalisz (einige Gemeinden in Polen). Kartographisch kann dieser Polei mit der Gemeinde Kalety südwestlich von Czenstochova vereinigt werden. Etwas Ähnliches ist auch bei Askaukalis, die ist möglich mit der Gemeinde Kalisz zu identifizieren. Diese Stadt ist nur 35 km von dem theoretischen Punkt des Poleis entfernt. Erste Teil des Namens, Askau-, ist aber nicht slawisch. Es kommt bei Ptolemaios auch in zwei weiteren Poleis-Namen selber Wortteil, in Askalingion und Askiburgion, vor. Es ist möglich hier ein Gegenstand zur nicht entfernte Kalisia sehen. Hinsichtlich zum spanischen Wörterbuch es würde möglich Askaukalis z.b. als Ekelhafte Kalis zu erklären. Bei der Analyse der slawischen Namen sind wir vor allem aus dem folgenden Werken ausgegangen: Profous et al , Lutterer, Majtán et Šrámek 1982, Hosák et Šrámek und Kropidlák et al Man kann allen angegebenen slawischen Namen der Polei in einem zusammenhängenden Streifen finden, der von Mittelpolen bis Nordostböhmen und in die Nordwestslowakei führt. Man kann annehmen, daß dieses Gebiet schon zur Zeit der Entstehung der Unterlagen zur Ptolemaios Arbeit, d.i. mindestens im Jahrhundert v. Chr., wahrscheinlich aber noch früher, slawisch wurde. Das dokumentiert gleichzeitig in diesem Raum die Kontinuität der slawischen Besiedlung mindestens von der Zeit der keltischen Oppiden. Diese Feststellung erinnert auf die Vorausetzung mehrerer Archäologen aus den dreisigsten Jahren des 2 Jahrhunderts, nämlich daß das Volk der Urnenfelder (sog. Lausitzer Kultur) war schon slawisch. Die Datierung der Entstehung der Vorlagenkarte A zur 1. bis 2. Jahrhundert v. Chr. haben wir damit begründen, daß in dieser Zeitspanne nach den archäologischen Angaben eine überwiegende Mehrheit der identifizierten Fundstellen noch existierte. Für die restlichen Fälle haben wir drei Erklärungen. Der Vorgänger des Ptolemaios konnte einige Oppiden in seiner Karte nach den älteren Angaben einzeichnen, die Differenz im Kulturniveau konnte von der ungleichmäßigen Entwicklung der keltischen Kultur bewirkt sein oder die Einwohnerschaft der verlassener Oppiden konnte in seiner nächsten Umgebung die neue bisher nicht bekannte Siedlungskonglomerate aufbauen. Die Tatsache, daß im nördlichen Teil des Gebiets mit den sieben genannten slawischen Poleis drei Lugien- Stämme identifiziert werden (vgl. Kap.A5 und Abb. A4) halten wir für Bestätigung ihrer slawischer Ursprung. Sie sind diese Namen nicht aus dem Namen keltischen Gott Lugh entstanden, dann wir sie von dem slawischen Wort lug (=Aue) oder louže (=Pfütze) abgeleitet können. Wir müssen hier auch auf ihre enge regionale Bindung mit dem heutigen Lužice (Lausitz), auch von lug abgeleitet, aufmerksam machen. Der Streifen der slawischen Namen stellt das Zentrum des Gebietes dar, das später mit der przeworischer Kultur bedeutsam wurde. Man hält manchmal diese Kultur auch für slawisch (Hlinka 1985 S ). Es ist auffällig, daß wir bei der kartographischen dentifikation bei allen slawischen Poleis auf den entsprechenden Fundorten entsprechende Namen finden können. n den restlichen Teilen des Großen Germanien mit 88 Poleis wurden die Namen der Poleis nur sehr selten so identifiziert: Leufana ist am ehesten Leuphan südöstlich von Leipzig. Am Ende der Kap. A3 sind wenige weitere mögliche Beispiele dieser Typs beschreibt. Wir erklären das Überleben der slawischen Ortsnamen im nordöstlichen Teil unserer Region damit, daß in dem Raum, der wahrscheinlich zur Zeit der Vorgänger des Ptolemaios von Slawen besiedelt wurde, bis in unsere Zeit die Populationen dergleichen Nationalität überlebt haben. n der Tab. A1 sind die Polei bei Ptolemaios, die sind nur mit den ähnlichen Ortsnamen in der vorausgesetzten Lage identifiziert, als die Namen der Kategorie. angeben. Bei den restlichen Poleis, die wir mit keinem bekannten Ort vereinigen können (Kategorie V) bringt Tab. A1 nur ihre annähernde Lage. Die Ptolemaios schen Namen der slawischen Poleis stellen die ersten aufgezeichneten slawischen Wörter vor. Für die Tschechischen Republik ist diese Feststellung auch damit bedeutsam, daß sie dokumentieren, daß die Tschechische Republik schon in dem Zeitraum der Vorgänger des Ptolemaios in der nordöstlicher Teil mit dem slawischen Einwohnerschaft besiedelt wurde. Stragona (Strážná) ist die erste dokumentierte slawische Ortsname aus der Tschechischen Republik und gleichzeitig die erste historisch bekannte Lokalität im Gebiet. Die dentifikation der Poleis von Ptolemaios führen wir in der Tab. A1 an. Hier ist auch ihre geographische Position nach der Analyse von Šimek (l.c.), die Richtungsabweichung von der Hauptgerade und ein Abstand vom Hauptpunkt auf den beiden Karten angegeben. Die vorletzte Spalte trägt den theoretischen Abstand vom Hauptpunkt auf der Karte von Vokálek, Janáčková et al. (l.c.). Sie wurde aus der theoretischen Kurve festgestellt, die annähernd solcher entspricht, die auf der Abb. A1 mit der ununterbrochenen Linie aufgezeichnet ist. Die ursprüngliche Vorlage zur Abb. A1 selbstverständlich wesentlich feiner sein mußte. Wir müssen sie für die notwendige Verkleinerung bei der Veröffentlichung umarbeiten. Mit dem Abstand vom Hauptpunkt auf der ursprünglichen Vorlage der Abb. A1 abgezogen und mit dem Richtungsabweichung auf der Karte von Ptolemaios wurde die theoretische Position der Poleis festgestellt. Die letzte Spalte in der Tab. A1 gibt den Abstand zwischen den theoretischen und wirklichen Standorten an. m Durchschnitt ist es annähernd nur 3 km, was ist bei der so primitiven Quelle eine überraschende Feststellung. Dazu ist 5

6 notwendig noch zuzahlen, daß die geographische Position bei Ptolemaios zumeist in den Zehnten Minuten angegeben ist, was selbst bei der geographischen Länge eine Unpünktlichkeit 12 km, bei der geographischen Breite sogar 19 km bedeutet. Wie schon oben angeführt, bei 22 Lokalitäten (24 %) die gehören der Kategorie V. gibt die Tab. A1 nur die annähernde Position an. Mit Ausnahme der vier Fällen (Bibakon, Medoslanion, Tropaia Drusoi und Vomoi flavoi) befinden sich alle im Gebiet der deutschen oder polnischen Teilen des Norddeutschen Tieflands oder in ihren unmittelbaren Nähe. Die vorgelegte Studie ist nicht die erste Arbeit, die die Poleis aus dem Großen Germanien bei Ptolemaios mit dem keltischen Zivilisation identifiziert. Schon im Jahre 1896 führte HOLDER (Reprint HOLDER 1961) den überwiegenden Teil der Namen von Ptolemaios aus dem Großen Germanien als keltisch an. Daß es sich wahrscheinlich wirklich um die keltischen Wörter handelt, geht aus dem Vergleich in der Kap. A4 hervor, die auf einer Seite die Ortsbezeichnungen der Poleis von Ptolemaios gegenüber anderen ähnlich lautenden Wörter bei HOLDER (l.c.) (in der Kap. A4 hinter der Buchstabe K ) anführt. Darunter befinden sich keine Namen, die oben als slawische angegeben sind. Dazu ist es notwendig zu bemerken, daß das umfangreiche Werk von HOL- DER (l.c.) enthält zumeist die Eigennamen; nur sehr selten sind hier auch andere Wörter, die nur mit einer unsicheren Erklärung ihrer Bedeutung angegeben sind. Als Beitrag zur Kenntnis des Gesamtcharakters des altkeltischen Sprache haben wir in der Kap. A4 mit der Hilfe der Namen der Poleis bei Ptolemaios folgende Analyse gemacht. Wir gingen davon aus, daß die Bezeichnungen der Poleis bei Ptolemaios gehören überwiegend den keltischen Oppiden an. Wir haben einen Vergleich des Charakters dieser Wörter mit den ähnlich lautenden Wörtern in den verschiedenen europäischen Sprachen angestellt. Dabei erwies sich auch das phonetische Lesen als ein wirksames Vorteil, kommt doch dadurch der archaische Charakter des Wortmaterials zum Ausdruck. Aus der Analyse wurde ersichtlich, daß die Benennungen der Poleis auf die Wörter in der römischer Sprachen, d.i. auf die Spanische (S), Lateinische (L), Rumänische (R) und Französische (F) ähneln. Ostteil der Karte erinnert an türkische Wörter. Die Ausdruckähnlichkeit zur rischen () ist möglich in einen mittleren westöstlichen Streifen des Großen Germaniens festzustellen. m Gegenstand dazu, mit Ausnahme der Poleis, die oben aus slawischen Namen identifiziert wurden, ist der Bezug zu der slawischen oder germanischen Wörter selten. Wir verfolgen nicht den Zweck, die Semantik der Ausdrücke zu erklären, sondern nur den Charakter der altkeltischen Sprache zu finden. Daraus kann man schließen, daß die Kelten wahrscheinlich einen ethnischen Bestandteil des umfangreichen Stammkomplexes waren, der in der Zeit der Vorgänger des Ptolemaios das südliche und mittlere Europa besiedelte und dabei geographisch differenziert wurde. n der Zeit der Oppiden griff wahrscheinlich diese romanisch-keltische Ursprachsgruppe von den britischen nseln bis in die heutige Türkei und Süditalien. Die Sprachänderungen im Zusammenhang mit der römischen nvasion in das heutige Frankreich und Rumänien störten die Allmählichkeit der Übergänge und die nvasion der Germanen und Ungarn und Ausbreitung der Slawen bewirkten die heute wichtigsten Hiaten. Die ostkeltischen Stämme wirklich um das Jahr 2 v. Chr. seine Macht auf Kleinasien auszudehnen und sich mit Pergamon gegen die Galater zu verbünden. Aber erst im Jahr 25 konnte Rom Galatien niederwerfen. Zur Problematik der dentifikation der Poleis mit den Oppiden führen wir noch an, daß die Nordgrenze der Vorlagenkarte A mit der Grenze zwischen der germanischen und keltischen Gebiet, die Südgrenze mit der Grenze zwischen den keltischen und römischen Gebiet, wie es SCHAAFF und TAYLOR (1975) angeben, annähernd einstimmen. m Zusammenhang mit der Nationalproblematik im Gebiet der sog. keltischen Kultur in der Zeit der Oppiden wie auch zu den Beziehungen zu den romanischen und keltischen Kulturen haben wir es für möglich, daß die identifizierte materielle Kultur nicht notwendigerweise Ausdruck der nationalen dentität darstellen muß. Die Ausbreitung einer Kultur muß nicht immer Ergebnis einer fremden Expansion einer fremden Bevölkerung bedeuten. m Gegenstand dazu kann eine und dieselbe Kultur mehrere Nationalitäten umgeben. Das uns folgende Beispiele zeigen. Wenn wir für die historische Zeit nach Christi nur die Erzeugnisse der materiellen Kultur zur Disposition haben und die Historiker die gleiche Methode zur Bewertung ihrer Analysen anwenden wie an prähistorischen Gegenständen, dann müßte sich die Ausbreitung des Christentum im ägäischen Raum wie später in Mitteleuropa als die Ausbreitung ein und desselben ethnischen Stammes geäußert haben. Man setzt dann für die gotische Zeit voraus, die Durchdringung eines anderen Volkes, das sich fortschreitend in der ganzen gotischen Europa ausbreitete und in der Renaissance wieder mit einem anderen Volk verändert wurde. n der Zeit des früheren Christentums könnte dann die nationale dentität der Tschechen mit den Deutschen, den Franzosen und taliener angenommen werden. m Gegensatz dazu, die heidnische Baltischen Slawen und die Polabischen Slawen, der Tschechen in der Wirklichkeit die nahe verwandte Einwohnerschaft, mußte vollkommen anderes, im Bild abweichendes Volk. Es ist notwendig an dieser Stelle eine Bemerkung zum Namen der Poleis Marobudon zu machen. Nach der Meinung von Steche (1937) und Ondrouch (1959) mußte diese Gemeinde keinen gemeinsamen Namen mit dem historischen Führer der Markomannen, Marobud, haben. Obige Annahme, daß die Unterlagenkarte 6

7 A der Situation in keltischer Zeit entspricht, könnte die Ausführen von Steche (l.c.) und Ondrouch (l.c.) bestätigen. Das bedeutet, daß es nicht notwendig ist, Marobudon im Gebiet der Markomaner zu suchen. Beispielsweise ist es auch möglich, daß nicht Marobudon nach Marobud, sondern Marobud nach Marobudon genannt wurde. So konnte es nach der Germanisation nördlicher Alpenhänge geschehen. Ähnliche Vorgehensweise, nämlich den Adel nach Ortsnamen oder Landschaftsbezeichnungen zu benennen, wurde im Mittelalter zur Regel. nteressant ist nämlich auch, im Gegensatz zur Lokalisieren des Marobudon auf der Vorlagenkarte A, die Angabe der Markomanen auf der Vorlagenkarte B (Abb. A4) bei der Böhmisch-Mährisch-Österreichischen Grenze. Auf den Nordhängen von Alpen befindet sich Poleis Bergion. Seinen Namen es möglich ist auch aus der germanischen Sprache (vgl. Berg ) ableiten. Tab. A1 gibt Bergion im Fundort Dürenberg (vgl. Name) an. n der weiteren Umgebung sind auch die Gemeinden Bergen und Bergheim. Poleis Marobudon ist auch in diesem Gebiet zu suchen. Tab. A1 identifiziert Marobudon als Hallstadt. Auch hier es möglich ist, den germanischen Ursprung voraussetzen (z.b. mären und buddeln). Germanische Semantik der Poleis konnte so mit den historischen Salzgruben beim Fundort entsprechen. Vielleicht wir also auch können, damit in der keltischen Welt eine Enklave der Urgermanen zwischen der Österreichtschechischen Grenze und den Nordalpen voraussetzen. Der dentifikation der Poleis bei Ptolemaios mit den bedeutenden keltischen Fundstellen, stehen anscheinend die Lokalitäten Vomoi flavoi und Tropaia Drusoi wider. Jedoch die Analyse von Šimek (l.c. Bd. 3 S. 8) bekräftigt, daß es sind zwei aus drei Namen, die Ptolemaios aus den anderen Quellen als die sonstige übernommen hat. Es ist auch auffällig, daß es sind zwei aus den vier Namen südlich von 51 N.B., die es gelangte nicht mit den bedeutenden keltischen Fundstellen zu identifizieren. Die lautliche Ähnlichkeit der Namen dieser zwei Poleis, wie ist in der Kap. A4 dokumentiert, konnte auch seine andere semantische Bedeutung bekräftigen als ist die, die der keltischen Oppiden bzw. Ptolemäischen Poleis üblich zuerkennt ist. A4. Liste der Poleis mit der Anführung ihrer sprachlichen Ähnlichkeiten n folgenden Text der Arbeit sind hinter den Namen der Poleis bei Ptolemaios die ähnlich lautende Wörter in den ausgewählten europäischen Sprachen angeben. Wir führen im weiteren die Wörterbücher, die als Unterlagen zur Vergleichung dienten und die Symbole der vergleichenen Sprachen : K (Keltische : Holder 1961), S (Spanische : Dubský 1993), L (Lateinische : Říha 1889), F (Französische : Neumann et Hořejší 1992), R (Rumänische : Staca 1961), ( rische : Dinneen 1927) und T (Türkische : Steuerwald 1966). Die Bedeutung dieser Liste wurde in der Kap. A3 erklärt. Abiluon K : Abileia, Abilia, Abilius. S: abierte. L: abluo, ab, lugeo, illue. F: abime. R: abil. : ab, lua. T: abis. Aleison K: Aleinus, sono-, sonno, Sonius. S: alejar, son. L: alea, sono. F: alea, son. R: son. : a leit, son, sonn. T: alay, son. Aleisos K: Aleinus, Sosa, Sosiacus, Sosianus, Soso. S: alejar, sosa. F: alea. L: alea. R:. : a leit, sos. T: alay. Alkiomoenis K: Alce, alce, Alcianus, Alcius, Alciodorus, Menos, Menii, meno, menogenus. S: alcion, alcor, menor. L: alcis, mens. F: mener. R: meni, menire. : meon. T: alci, meni. Amisia K: Amitius, amma, Amma. S:. L: amisio. F: amission. R:. : amasaim, amasan. T:. Anavon K: Anavo, Anavos. S: anavia, ana. L: anas. F:. R:. : annaom. T: anavan, anavatan. Anduaition K: Andueia, Andus, Andura, Aita, Aiteia, Aitula. S: anduariales, andar, anduana, aiton. L:. F: andouille. R:. : annduir, anduine, anduil, aitionnlad, aitim, aitiompail. T: ait. Argelia K: Argela. S:. L: Argilla. F: argent. R:. : argal, argail, arg. T: argal, argin. Arsikua K: Arsius, Arsiaco, Arsax. S:. L: ars, sica, siccus, ico. F:. R: arsic, arsikar. : arsuigim, arsa. T: ara, arsa. Arsonion K: Arsius, Arsiaco, Arsax. S: arzon, son. L: ars, son, sono, sonitus. F:. R: ars, son. : arsuigim, arsa. T: arsa, ar, son. Artaunon K: Artas, Artaunus, Artelia, Aunius, Aunia, Aunon, Aunus. S: arte, aunar. L: ars (artis), arte. F: art, auna. R: arta. : art, arta. T: ar, tau, taun. Askalingion K: Ascattinius, Asconis fossa, Asconius, Asconia, Lingaron, Lingauster, Lingones. S: asko. L: ascia. F: linge. R: linge. : asc, lingead, lingim. T: asik, aski, as-, as. Askaukalis K: Ascattinius, Asconis fossa, Asconius, Asconia, Aulinus, Auliquiacus, Aulon. S: asco, cauce. L: as, ascia, caulis. F: caule. R: asculta. : asc. T: aski, asik, as-, as. Askiburgion K: Ascattinius, Asconis fossa, Asconius, Asconia, Burgion, Burgogiate, Burgonnum. S: asco, burgo. L: as, ascia, burgus. F: bourg, bourgion. R: asculta, bour. T: aski, asik, as-, as, burc. 7

8 Astovia K: Asta, Astariacus, Astectus, Astoilunnus, Via, Viacus. S: asta, via. L: asto, astu, via. F: via. R: via. : asta, astal. T:. Bergion K: Bergium, Bergonius, Bergulla. S: Bergeantar. L:. F: berge, berger. R: berc. :. T:. Bibacon K: Bibali, Bibe, Bacona, bacis, bacon. S: bacca. L: bi, bacca. F: bac. R: baca. : bi, bacos. T: bac, baca. Bikurgion K: Bibali, Bibe, Bigorra, Bigur, Curion, Kurgia. S:. L: bi,curo, cura. F:. R: curge. :. T: kurgu. Bogadion K bogio-, Bogionius, Diodurum, Diogilium, Diolindum,Diona. S: bogar. L:. F: bogue. R: bogat. : bogadires, bog, dion. T: bogum. Budorgis K: Budares, Buddanus, Budenicum, buden, Budic, Orgius, Orgilus, Orgiacus, Orgus. S: budare. L: orgia. F: bouden, bouder, boudair, organe. R: buda, budur, budala, orgie. : bud. T: budun. Budorigon K: Budareo, Buddanus, Budenicum, buden, Budic, Origena, Origniacum. S: budare, rigor, riego. L: rigo, rigeo. F: Bouden, boudair, rigueur. R: buda, budur, budala, rigid. : bud. T: budun. Budoris K: Budares, Buddanus, Budenicum, buden, Budic, Orises, Orius. S: budare, oro. L: ora, or, origo, orior, F: bouden, bouder, boudair. R: buda, budur, budala, ori. : Bud. T: budun, ora. Bunition K: Buniones, Bunna, Buniaca. S:. L:. F:. R: bunicel, bunic. : bun, bunnos. T:. Devona K: Deva, Devoni, Devonia, devos. S: devenir. L:. F: devoir. R:. :. T: deva, devir. Eburodunon K: Eburacon, Eburianus, Eburobriga, Dunion, Dunius,Dunon, Dunus. S: eburneo, duna. L: ebur. F: ebouler. R: ebulite, dunare. : eibear, dun. T: ebru, dun. Eburon siehe Eburodunon. Fabiranon- K: Fabiacus, Fabriacus, ranna, Rannius. S: fabrica, fabricar, rano. L: fabre, faber, annona, anno. F: faber. R: ranit. : fabar. T:. Felikia K: Feliaca. S: felicidad. L: felix. F: felicité, feliciter. R: feluri, felicitare, felie. :. T: felek. Feugaron K: Garomanus, Garonius, Garos, Garra, Garunna. S: feuco, garra. L: garrio. F: feu, gare, garer. R: feud, gauri. :. T:. Fleum K:. S:. L: fleo. F:. F: fleos. :. T:. Furgisatis K: Furseus, Satia, Sation, Saton, Satinus, Sator, Satta. S: furoso, sato. L: furo, fur, satis. F: Fureur, satiété. R: fur, fura, furgon. : fur, fuargaire, satior, sation. T: furya, satis. Gravionarion K: Graviacae, Gravieius, Gravii, Gravinum, Narus,Narius, Narrissus. S: grava, gravo, narria, narigon, narrai. L: gravo, gravor, naris, narare. F: grave, narer. R: grava, grav, narui. : naraire. T: gravür, narin. Hegetmatia K: Egea, Egeus, Egeta, Eggius, Mattia, Mattium, Matton. S: hegemonia, mate. L:egeo, egens. F: hégémonie, matin, mâtiné. R: hegemonia, matua, mate. : mata. T: mat. Kalaigia K: Calladunon, Calaetus, Calaguritani. S: calar. L: calleo, caleo, aio. F: calé, caler, aiguille, aigle. R: cala. : calla, calas, calgaire. T: kale. Kanduon K: Canna, Caniacus, Cannicus, Canon, Duodecianus, duaogemel. S: can, cana, duo. L: cano, caneo, canus, canis, duo. R: canat, cana, canin, duo. : can. T: can. Kantioibis K: canta-, Cantarius, cantalon, Cantia, Cantiaca, Cantianus, Cantianilla, Cantii, Cantilia, oibelos. S: canto, ojo. L: canto. F: oie. R:. : canta. T: canta. Karrodunon K: Carrofulum, Carronenses, Dunion, Dunius, Dunon, dunus, S: carro, duna. L: careo, caro, carus. F: carré, carre. R: cari, dunare. : car, dun. T: kara, dun. Kasurgis K: Casuaria, Cassius, Cassion, Cassitalos, Cassilius, Uro, Urobiocae, Urogenia. S: casa, urgir. L: cassus, urgeo. F: cas, urger. R: casap, urgisi. : cas, urgnamaim, urgaire. T: kas, kasa,kase. Kelemantia K: Celeia, Celenses, Celena, Celenus, Mantius, Mantia, Mantiacus. S: cele, mato. L: cella, celo, mane, maneo. F: celer, manteau. R: cela, celar, mantus. : ceol, matair, mate. T: mat, manti. Koionoenon K: Coios, Coionius, Coione, Neu, Nenni. S: cojo,nena, nene. L: coicio, nenia. F: coi. R: cojor, nene. :. T: nenin. Kolankoron K: Colon, Colius, Coroniacum, Corrogenatus, Coronca. S: cola, corona, coro. L: corona, colo. F: cole, coron. R: colan, corogit. : col, colan, colann, coroin, corr. T: kolan, kol, koro. Koridorgis K: Coria, Coriacus, Corialis, Orgius, Orgilus, Orgiacus, Orgus. S: corito, orgia. L: corium, orgia. F: coriace, orgie. R: corijare, corija, orgie. :. T: koro. Lakiburgion K: Laciacus, Lacimurga, Laciomanis, Lacon, Burgion, Burgogiate, Burgonnum villa. S: lacio, laco, burgo, laca. L: lacus, lacer, burgus. F: lac, lacis, bourg, bourgeon. R: lac, lacis, bourg, bourgeon. R: lac, bour. : laca, burc. T: burc. Leufana K: Leucimaia, leuga, Leuconum. S: leudo, fana. L: leuca, fanum. F: leu, leuco, fanal. R: leu, fana. :. T: leu, fanus. Leucaristos - K: Leucimaia, leuga, Leuconum, Caristus, Carisso, Carisss. S: leudo, cari, caricia. L: leuca, cereo. F: leu, leuco, careo, carier. R: leu, cari. : carr, carran. T: karis. Limios alsos K: Limitium, Limistus, Alsa, Alsatis, Alsena. S: limite, alsa. L: limes, alsus. F: limite. :. T: lime. 8

9 Lirimeris K: Liria, Liricanus, Lirium, Lirinus. S: lirio, mero. L: mereor, meritium, merius. F: lier, meris. R: mereor. :. T:. Lokoriton K: Loccae, Loccon, Beneloci, Loconia, Locoverus, ritton, rito-, Ritona. S: loco. L: loco, locus, ritus. F: loco, rite. R: loc, rit. : locar, rit, ritim. T: loca. Lugidunon K: Lugi, Lugidamus, Lugidinus, Dunion, Dunius, Dunon, Dunus. S: lugar, duna. L: lugeo. F: lugubre, luge. R: lugubru, dunare. : lug, dun. T: dun. Lupfurdon K: Lupion, Lupiacus, Lupius. S: lupia,furo, furor, fuerte. L: lupa, lupus, furo. F: lupére, loup, fouir, fuir, fureur, fuire. R: lup. : luparan, lupaid, fuarda, fuard, fuar. T: lüp. Lupia siehe Lupfurdon. Marionis K: Marra, Marrilla, Marruca, Marius, Marus, maro-, Marilatus. S: marion. L: mare, marinus, (mas) maris. F: mari, maron, marier, marais. R: marital, mare. : mar. T: marj. Marionis etera siehe Marionis. Marobudon K: Marra, Marilla, Marruca, Marius, Marus, maro-, Marilatus, Budares, Buddanus, Budenicum, buden, budic. S: marion, budare. L: mare, marinus, (mas) maris. F: mari, maron, marier, marais, bouden, boudair. R: marital, mare, buda, budur, budala. : mar, marb, marbas, budan, bud. T: marj, budun. Matiakon K: Mattius, Matto, matiobarbulus, matiani, conaidus, Conantius, Conanus, Conbogius. S: matita, mato, con. L:. F: matier. R:. : mata, con. T: matia. Medoslanion K: Mediolon, Mediomano, Mediocantus, Slania. S: medio. L: medius. F: median. R: mediu, media, slanina. : meide, slain, slaine. T: medet, medyun. Mediolanion K: Mediolon, Mediomano, Mediocantus, Lannus, Lannius, Laniacus. S: medio, lanio. L: medio, lanion. F: median, lanier, lanaire. R: mediu, media, lancier. : meide, lana, lann. T: medet, medyun. Meliodunon K: Melina, Melior, Melisa, Melissus, Dunion, Dunius, Dunon, Dunus. S: melito, duna. L: mel. F: meler, duna. F: meler, duna. R: melian, dunare. : melim, meilit, meill, dun. T: melûl, melûn, dun. Melokabos K: Melodorum, Melus, Maela, Maelo, caballos, Caballos, Caballius, Cabalion. S: melar, caboso. L: mel. F: mêler, mêlée, cabosse. R: melanj. : meilim, meilit, meill, cabog. T: melûl, melûn, caba. Menosgada K: Menogenos, Menos, Menosca, Gadalis, Gadeni. S: menos. L:. F: mener, gade, gadoue. R: meni, gadina. : meon, gada, gad. T: gadder, gaddere, gadir. Mersovion K: Mersella, vio-, Viomantos, Viomina. S: mero, via. L: merso, via. F: merisa, via, vie. R: mereor, mereu, via. : meirse. T: mersin. Munition K: Muna, Munniacum, Munnius, Munus. S: municion. L: munitio. F: munition. R: munitis. : mun, munar. T: munis. Navalia K: Nava, Navia, Navica, Navius, Navionius. S: nava, naval, nave. L: navo, navis, navalis. F: naval. R: nava. :. T:. Nomisterion K: Nomantinus, Nommus, sterio-, Sterius, stero-, Stero. S: nomo. L: nomos, sterto, (sto) steti. F: nom. R: nomol, stare. : staire. T:. Novesion K: Novena, noven, novello, Noveniares, Novento. S:. L: novo, novus. F: nouveau. R: nou, novac. :. T:. Prodentia K: Prodanus, Prodilus. S: prodigo. L: prodeo, prodigus, prodo. F:. R: prodig. :. T:. Redituinon K: reda, redi-, Redeverus, Redones, Tuia, Tuidi, Tuillu. S: red, intuir. L: raeda, intueor. F: redition, intuitif, intuition. R: redije, intuito. : reidim, reide, intin, uin. T: reddiye. Riusiava K: Riusa, Riumanos, Riunda, Riuros, Ava, Avaka, -ava. S: riso. L: risus, avare. F: risée, aval, avalé. R: ris. :. T: riya, av. Segodunum K: sego-, Segobodium, Segobriga, Segodannianus, Segomaros, Dunion, Dunius, Dunon, Dunus. S: segar, duna. L: seges. F: sec. R: seca, dunare. : dun. T: dun. Setidava K: Setabis, Andaseta, Setanda, Setelsio, Davus, Ambidavus, Davius, Davanus. S: seto, davalar. L: saeta. F: davier. R: sete, davalm. :. T: setim, dava, davar. Siehe auch Setovia. Setovia K: Setu, Setubogios, Setuleia, Setunia, Via, Viacus. S: seto, via. L: saeta, via. F: seton, via R: sete, via. : seoto. T: setir, setim.- Siehe auch Setidava. Setuacoton K: Setu, Setubogis, Setuleia, Setunia, Cotton, cottos, Cottus, Cottu. S: seto, coto. L: saeta. F: seton, coton. R: sete, cotoi. : seoto, cotun. T:setim, setir.- Siehe auch Setidava. Siatuanda K: Siacon, Sianiacon, Sianus, Siarus, tu, Tuatuci,Tuboricon, anda-, Andaseta, Andavum, Ande. S: sia, tuatem. L:. F: tuat. R:. : sia, tuan. T: tual. Singoné K: Singoria, Singilla, Singiacus, Singidunon. S: singar, singao. L: singular. F: singeur. R: singe. : sin, goin. T:. Stereontion K: Sterius, Stero, stero. S:. L:. F:. R: steregie. :. T:. Strevinta K: Strenus, Streceia, Stremiacus, Vintancaestir, Vintedon, Vintilius, Vintion, Vintius, Vintia. S:. L: strenus. F: stress. R: strein, strajer, vint. : streabog usw., streara, streo. T:. Susudata K: su-, Sudini, Sudeta ore. S: sudante. L: sudo, (sudus) sudatus, sudis, susurr, udus. F: sud, sudation, sus. R: sudoare, sud, sus, uda, udatura. : susa, sudaire, data. T:. 9

10 Tarodunon K: taro, Taro, Taronius, Taroana, Taros, Dunion, dunius, Dunon, Dunus. S: tarro, duna. L:. F: taré, dune. R: tarim, dunare. : tar, tara, tarr, tarra, tarád, taraim, dun. T: dun. Tekelia K: Tecco, tecco, Tecessus, Tecos, Tecus. S: tecle, tecleo. L: tectum, tectus. F:. :. T: teke, tekel. Teuderion K: Teuda, Teudecianus, Teudericiaco, Teudicius, teudius, Teudus, Deri, -dero, Derro. S:. L:. F: teindre, teint. R: teu, deriva. :. T: dere. Treva K: Trevarium, trev-, Trevanacus, Treveri, Treverius, Treveriae. S:. L:. F: treve. R:. : tré, tré-, treabad, treabailte, treo. T:. Tropaia drusoi K: Tropos, Drusam, Drusiacus, Drusiacum, Drusianus, Drusinius, druso-, Druso, Drusus. S: tropa. L: tropaeum. F: trop, drouser. R: tropai, druid. : trop, druis, druidim. T:. Tulifurdion K: Tulia, Tulla, Tullio, Tullion, Tullo, Tullon, Furseus. S: tule, furo, fura, fuerte. L: (fero) tuli, furo. F: tuile, tuer, fureur. R: tuli, tulei, furoare. : tuilim, tulla, fuirim. T: tulû. Tulisurgion K: Tulia, Tulla, Tullio, Tullion, Tullo, Tullon, Surg, Suriacus, Surion, Surius. S: tule, surgir. L: (fero) tuli, surgo. F: surgir. R: tuli,tulei, surgun. : tuilim, tulla, suirgim. T: tulû. Usbion K: Ussia, usubim, Usura, Ussubium, Bio, Biocnos, Bionna, Bionta. S: uso, usual. L:. F: us, bion. R: usca, usa, uz. : us, bionn. T: us. Virition K: Vir, Vira, Viria, Viritus, Virisio, Virius. S: viril. L: vir, virido, viritim, viridis. F: viril. R: viril. : uiril, uirin, uirris. T: viraj, virane. Virunon K: Viruna. S: viruna. L: vir, virus, vireo. F: virer. R: viri. :. T: viraj, virane. Vomoi flavioi K: Vomun, Flaviacus, Flaviniacus, Flaviobriga, Flavionavia. S: vomito, flavo. L: vomo, flavus. F: vomi, vomir, flave. R: voma, vomita. :. T:. A5. Vorlagenkarte B Nach einer ähnlichen Weise wie bei der Vorlagenkarte A wurden die Winkel von der Hauptgerade der von Ptolemaios angegebenen geographischen Punkte (Abb. A2) der Kimbrischen (Jütlandischen) Halbinsel und der anliegenden nsel auf die Karte von Vokálek, Janáčková et al. 1971, Karte übertragen, und so in die am meisten wahrscheinliche Positionen in den festgestellten Richtungen (Abb. A3). Von dem Vergleich zwischen den Abständen auf der Karte von Ptolemaios und auf der Karte von Vokálek, Janáčková et al., l.c. (Abb. A3) ist wieder möglich, eine verlängerte Kurve zu erhalten (Abb. A1 leere Kreise und unterbrochene Kurve). Diese Kurve steht solcher von den Poleis (Abb. A1, schwarze Kreise und ununterbrochene Kurve) sehr nahe. Auf der Karte von Ptolemaios überrascht der inselartige Charakter von Südskandinavien. Die Sächsischen nseln stimmen mit dem heute insellosen Gebiet der Dogger Bank und die nseln Alokiai mit der Halbinsel in der Umgebung der Stadt Thisted überein. Es ist hier aber notwendig aufmerksam zu machen, daß alle diese Mängel nur scheinbar sein können. Es ist möglich, sie am ehesten mit einer wahrscheinlichen Geländeentwicklung seit der Entstehung der Vorlagenkarten des Ptolemaios erklären. Die seichte Dogger Bank erreicht an einigen Stellen nur eine Tiefe bis zu 2 m und in ihrer Nähe sind zahlreichen kleinen nsel. Hinsichtlich einer bekannten schnellen Reduktion des Festlandes auf der nicht entfernten nsel Helgoland ist es leicht möglich vorauszusetzen, daß in der Zeit der Entstehung der Vorlagenkarte B, in diesem Raum noch wichtigere nselgruppe gewesen sein könnte. Sie könnte von Ptolemaios als Sächsische nseln gezeichnet worden sein. Die Benennung Sächsische nseln für die nselgruppe auf der Dogger Bank konnte wieder befremdend sein. Hier ist aber notwendig auf einer Seite die Richtung der sächsischen Expansion in England zu mahnen. Sein Ergebnis ist, daß wir noch heute die Bezeichnung Engelsachsen für die Bewohner Englands benutzen. Dogger Bank liegt zwischen Niedersachsen und England und konnte also früher als England von Sachsen besiedelt sein. Auf anderer Seite konnte die Benennung Sächsischen nseln auch die Folgerung der Darstellung auf der Vorlagen der Karte von Ptolemaios sein. Die übliche Entstellung der Randgebiete auf den Karten mit der Azimutprojektion bewirkte, daß die nseln auf der heutigen Dogger Bank wurden dort nicht weit von den sächsischen Meeresufer abgebildet. Der Aufsteig des Festlandes von Südschweden nach der Entlastung des Geländes beim Rückzug des festländischen Gletschers ist eine allgemein bekannte Tatsache. Es ist auch die reiche Sedimentationsfähigkeit an den Küsten des Nordsees und Ostsees bekannt. Die Quartärsedimente erreichen z.b. im Küstengebiet des Niederlandes bis über 6 m der Mächtigkeit (Ložek 1973, S. 265). Noch im früherem Postglazial im Raum des heutigen Südskandinavien existierte kein Festland. Es ist also möglich, daß es auch aus der Zeit der Entstehung der Vorlagenkarte B bis heute in diesem Gebiet zu größeren Veränderungen kam. 1

11 Das Gebiet Südschwedens hat heute eine geringfügige Höhe über Meeresspiegel. Mit Ausnahme des Westteils des Halbinsel Skäne und der südöstlichen Küste mit den Gebieten Blekinge und dem Südteil der Provinz Kalmar ist diese Region mit zahlreichen Seen und Sümpfen durchsetzt. Die Vorlage des Ptolemaios konnte diesem entsprechen. n der Zeit ihrer Entstehung konnte diese Landschaft tiefer als heute liegen. Ein zusammenhängendes Festland konnte nur dort gewesen sein, wo sich heute das Gebiet ohne Sümpfen und Seen befindet. Die restlichen Teile des heutigen Festlandes konnten noch in dieser Zeit von Meer mit zahlreichen kleinen bzw. größeren nseln bedeckt sein. Das vorausgesetzte Festland in den Provinzen Kalmar und Blekinge konnte mit den Großen Skandien, das auf der Halbinsel Skäne mit dem Zentralinsel der Kleinen Skandien bei Ptolemaios identisch sein (Abb. A2 und A3). Aus ähnlichen Gründen nehmen wir an, daß zur Entstehungszeit der Vorlagen Karte des Ptolemaios, der südöstlichen Teil des Limfjorden bei der Stadt Alborg gesperrt sein konnte. Die Meerenge schritt in der Nähe der Stadt Fjerristlev, bzw. auch südwestlich von der Stadt Hjorring fort. Auch dort sind heute Sümpfe. So sind die nseln Alokiai entstanden. Die Beziehungen auf den Abb. A1 (leere Kreise), A2 und A3 dargestellt, bekräftigen auch diese These. Aus der Abb. A1 geht auch hervor, daß diese Beziehungen mit denen fast identisch sind, die für die Vorlage A festgestellt wurden. Hinsichtlich der Tatsache, daß der Hauptpunkt für die Darstellung der Kimbrischen (Jütlandischen) Halbinsel und den grenzenden nseln ausdrücklich außerhalb dieses Gebietes liegt und das die Stammesgebiete fast aus dem ganzen Raum der Karte von Ptolemaios angegeben sind, kann man vorauszusetzen, daß diese beide Typen aus derselben Vorlagenkarte stammen. Die Stammesgebiete sind aber bei Ptolemaios nicht mit seinen geographischen Koordinaten lokalisiert, sondern nur mit den Beziehungen zu anderen geographischen Charakteristiken. Nach diesen Angaben hat sie Šimek (l.c.) in seiner Fassung der Ptolemaios Karte identifiziert (Abb. A4). Beim Übertragen der geographischen Position der Stammesgebiete auf die Abb. A5 gingen wir völlig von der Lokalisation von Šimek (l.c.) aus. mmer identifizieren wir die Mitte der Stammesgebiete bei Šimek (l.c.). Hinsichtlich der Tatsache, daß aus dem Diagramm auf der Abb. A1 die fast identische Abstände bei den Vorlagenkarten A und B hervorgehen, benutzen wir hier zur Übertragen der dealkurve für Poleis, also die ununterbrochene Kurve auf der Abb. A1. Auf den Abb. A4 und A5 sind die Stammesgebiete mit folgenden Abkürzungen dargestellt : adk (Adrabaikampoi), ail (Ailuaiones), ang (Angrivarioi), aur (Auarpoi), bai (Baimoi), bat (Batenoi), bch (Bainochaimoi), bre (Brukteroi meizus), bri (Brukteroi mikroi), Bug (Burguntoi), bur (Lugoi Buroi), chm (Chaimai), chr (Chairuskoi), cht (Chatai), chu (Chaituroi), dan (Dandutoi), dug (Dulgumnioi), dun (Lugoi Dunoi), far (Faradenoi), fri (Frisioi), ink (nkriones), int (ntuergoi), kae (Kauchoi meizus), kai (Kauchoi mikroi), kal (Kalukones, kam (Kamavoi), kar (Karintoi), kas (Kasuarioi), kob (Kobandoi), kog (Kognoi), kor (Korkontoi), kua (Kuadoi), kur (Kuriones), lak (Lakkobardoi), mar (Markomanoi), mav (Marvingoi), net (Neretanoi), oma (Lugoi Omanoi), pak (Parmaikampoi), rat (Rakatai), rtr (Rakatrioi), rut (Rutikleioi), sab (Sabalingioi), san (Sueboi Angeiloi), sax (Saxones), sid (Sidenoi), sie (Sidones), sig (Sigulones), sil (Silingai), sla (Sueboi Langobardoi), sse (Sueboi Semnones), sud (Sudenoi), syg (Sygambroi), tea (Teutonoaroi), ten (Tenkeroi), teu (Teuriochaimai), tub (Turbantoi), tur (Turonoi), var (Vargiones), vas (Varistoi), vib (Visburgioi), vir (Virunoi), vis (Vispoi). Mit dem angewandten Vorgehen sind alle Unklarheiten über die Stammesgebiete, die Šimek (L.c. Bd. 2) bei dem Vergleich der Angaben von Ptolemaios mit anderen historischen Quellen vermerkt hat, beseitigt. Saxones liegen am linken Elbufer, Sygambroi am linken Rheinufer, Markomanoi sind in Südböhmen dokumentiert, Rakatai und Rakatriai im zentralen Österreich (Österreich ist z.b. tschechisch Rakousko) und Bainochaimai in der näheren Umgebung von Prag. Es ist auch interessant, daß das Stammesgebiet Soudenoi am Südfuß des Českomoravská vrchovina (Böhmisch-Mährische Bergland) liegt und daß dieses Gebirge nach der Analyse der Vorlagenkarte C (siehe Kap. A6) die Berge Soudeta darstellt. Šimek (l.c.) hat diese Möglichkeit der Namensverbindung angenommen, aber in der ursprünglichen Fassung der Karte von Ptolemaios konnte er es nicht bekräftigt. Mit der dentifikation der Českomoravská vrchovina mit den Soudeten bei Ptolemaios stimmt auch die Tatsache überein, daß nach der Dokumentation von Kliepert (1878) der Namen Sudeten für den Komplex der Gebirge an der tschechisch-mährisch-deutsch-schlesischen Grenze erst im Jahr 1558 benutzt wird. Wir setzen voraus, daß die Benutzung des Namens Sudeten im heutigen Sinn erst nach einer schlechten Lokalisieren des Textes des Ptolemaios entstanden ist. Es erscheint bei Ptolemaios noch einen anderen Namen der Poleis, wahrscheinlich von dem Namen des Stammes abgeleitet : Stammesgebiet Sidones und Gemeinde Susudata. Šimek (l.c. Bd. 2 S ) hat diese dentität auch vorausgesetzt, aber auf der ursprünglichen Fassung der Karte des Ptolemaios konnte wieder es nicht dokumentiert. Beide letzte Namen sind von uns am Nordfuß der Lausitzer Gebirge bzw. sergebirge kartiert. Es ist wahrscheinlich, daß der Grund dieser vier Ausdrücke in einer mitteleuropäisch-keltischen Sprache zur Zeit des Ptolemaios eine allgemeine Bedeutung hatte. Wahrscheinlich es bedeutete naß, feucht oder schwitzen 11

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