Das komplexe regionale Schmerzsyndrom CRPS Handtherapeutische Strategien in Kombination mit PNF

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1 Das komplexe regionale Schmerzsyndrom CRPS Handtherapeutische Strategien in Kombination mit PNF Bundeskongress Physiotherapie Oktober 2016 Dresden Barbara Dopfer, Physiotherapeutin, zertifizierte Handtherapeutin DAHTH/DGH IPNFA advanced Instruktorin

2 Agenda CRPS das klinische Bild Diagnose Hypothesen zu den Ursachen Therapiestrategien in Kombination mit PNF = Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation

3 Das klinische Bild bei CRPS Klagen der Frau J. am : Ich kann mit der rechten Hand nichts mehr machen. Ich leide unter ständigen Schmerzen. Meine rechte Hand ist wie ein Monster, ein ganz komisches Gefühl, als ob da drinnen ständig etwas wäre und arbeitet. Wegen der Schmerzen bin ich nachts häufig wach, sitze und weine. Dr. K. hat mir gesagt, dass ich mit diesen Schmerzen und dem Zustand der rechten Hand leben muss. Ich habe seit dem Unfall nicht mehr gearbeitet. Kommentar der Söhne: Die Mutter ist total verändert, weint sehr oft, sie war früher ein lustiger Mensch, sie kann jetzt nichts mehr machen.

4 Das klinische Bild Andauernde, primär nicht erklärbare Schmerzen autonome Störungen Hauttemperatur, Hautverfärbungen, Ödeme, Schwitzstörungen, Veränderungen der Nägel und Haarwuchs sensorische Störungen Hyperalgesie, Allodynie, Hyposensibilität motorische Störungen Gelenkkontrakturen, Paresen, Tremor

5 Das klinische Bild

6 Entscheidend ist: frühzeitiges Erkennen rechtzeitige Therapie besseres Endergebnis

7 Diagnose erfolgt klinisch IASP Diagnosekriterien für CRPS (Budapest Kriterien) Schmerzen, die durch das Anfangstrauma nicht mehr erklärt werden können Sensorisch: Hyperalgesie, Hyperästhesie, Allodynie Vasomotorisch: Hauttemperatur und -farbe Sudomotorisch: Schwitzen und Ödem Motorisch/trophisch: ROM, Tremor, Paresen, Haut- und Nägel Zum Untersuchungszeitpunkt: mindestens 1 Symptom aus 2 Kategorien Anamnestisch: mindestens 1 Symptom aus 3 Kategorien

8 CRPS Informationen Belastende Lebenssituationen und eine ängstliche Persönlichkeit sind Risikofaktoren Frauen: Männer = 3:1 Obere Extremität : untere Extremität = 2:1 Zweifach erhöhtes Risiko für Rezidiv Langer Krankheitsverlauf (Maihöfner et al. 2009)

9 Hypothesen zu den Ursachen gesteigerte neurogene Entzündung pathologische sympathiko-afferente Kopplung Veränderung der cortikalen Repräsentation

10 Multimodale Therapie Cortison, Antidepressiva, Antikonvulsiva, Opiate, DMSO, Bisphosphonate Medizinische Intervention Funktionsfähigkeit Handtherapie Psychologische Intervention S1 Leitlinie 2012

11 Evidenz der therapeutischen Interventionen Lucian M. Macrea et al. 2011, Daley et al.2009: Physical therapy and occupational therapy have a beneficial impact on the disorders and on how patients cope with the condition Edukation (DeJong et al.) Sensomotorische Therapie (Pleger et al.) Aktive Übungen (Singh et al.) Visuelles Feedback (McCabe et al.) Imagination (graded motor imagery) (Moseley) Patienten- und Potential- orientierte Wiederaufnahme von Aktivitäten

12 Edukation für ein besseres Kohärenzgefühl Salutogenese Pathogenese (A. Antonovsky 1970) Edukation Kohärenzgefühl Verstehbarkeit Handhabbarkeit Sinnhaftigkeit

13 Edukation hilft Schmerzen besser zu verarbeiten Edukation beinhaltet: Information über das Krankheitsbild Motivation und Hilfe zur Verhaltensänderung Instruieren von Übungen Vermittlung von Selbstwirksamkeit Setzen von Zielen: realistisch, konkret und attraktiv Der Therapeut hat viele Rollen: Lehrer, Berater, Motivator, Coach

14 Veränderung von Körperstruktur und funktion bei Schmerzen Immobilität Cortikale Repräsentation Schmerz Steifheit der Muskulatur Mobilität neuraler Strukturen Sympathikotonus Ph-Wert

15 Therapeutische Konsequenzen - Aktive schmerzfreie -arme Bewegungen Therapie - Stimulation der Mechanorezeptoren, Exterozeptoren - Verbesserung der muskulären und neuralen Mobilität - Förderung der Sauerstoffzufuhr

16 Aktives Bewegen

17 Verbesserung der Ausdauer und Sauerstoffzufuhr

18 Förderung der cortikalen Repräsentation Stimulation der Mechanorezeptoren

19 Förderung der cortikalen Repräsentation

20 Förderung der cortikalen Repräsentation

21 Förderung der cortikalen Repräsentation Graded motor imaging Spiegeltherapie Lateralisierung 2 x 2 Wochen > 7 x / Tag

22 Förderung der cortikalen Repräsentation Sensibilitätstraining 2 PD

23 Förderung der muskulären und neuralen Mobilität

24 Förderung der muskulären und neuralen Mobilität

25 Förderung der Sauerstoffzufuhr costale und abdominale Atembewegungen

26 Therapie motorischer Störungen

27 Therapie motorischer Störungen Aktivierung bei Muskelschwächen

28 Aktiv und alltagsnah

29 Passive Maßnahmen

30 Take home messages Für die Therapie Keine oder nur leichte Schmerzverstärkung Früher Behandlungsbeginn entscheidet über das Ergebnis Edukation und Aktive Behandlungen stehen im Vordergrund

31 Have A Nice Day PNF = People Need Fun

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