Doppelter Abijahrgang 2013: Mehr Studienplätze, mehr Lehrende, ein Zeitfenstermodell und ein neues ÖPNV-Konzept

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1 11 7 Lernbiografien: Mehr als PISA, Schule, Uni. Zum Abschluss der Langzeitstudie LISA&KO 15 Netzwerk- Impulse für die Zukunft: Eine Vorschau auf das Alumni Career Forum The books are back in town : Europäisches Literaturfestival vielseitig startet am 25. Oktober Doppelter Abijahrgang 2013: Mehr Studienplätze, mehr Lehrende, ein Zeitfenstermodell und ein neues ÖPNV-Konzept Kaum ist das Wintersemester 2012/2013 angelaufen, richtet sich der Blick bereits ganz intensiv auf den Herbst Dann nämlich steht der so genannte Doppelte Abiturjahrgang an. Die Universität Siegen bereitet sich seit rund zwei Jahren darauf vor, trotz der erwarteten erhöhten Nachfrage nach Studienplätzen den jungen Leuten optimale Studienbedingungen zu bieten. Die Botschaft ist klar: Die Abijahrgänge 2013 sind an der Universität Siegen willkommen. Editorial Im Rahmen der NRW-Hochschulpakte wurde vereinbart, dass die Universität Siegen zwischen 2011 und 2015 rund 4900 zusätzliche Studienplätze für den Doppelten Abiturjahrgang aufbaut. Das ist eine große Herausforderung für zusätzliche Raum- und Lehrkapazitäten. Der Akquise zusätzlicher Räume sind dabei Grenzen gesetzt. Räume müssen für Studierende und Lehrpersonal erreichbar und gut an andere Universitätsstandorte angebunden sein. Neben dem Seminargebäude an der Weidenauer Straße und einer Halle in Weidenau für den Bereich Automotive stehen zusätzliche Seminarräume am Siegerlandkolleg zur Verfügung. Das Student Service Center wurde in Betrieb genommen. Im nächsten Frühjahr starten die Bauarbeiten am Unteren Schloss. Die Anmietungen im ehemaligen Klinikgebäude in der Siegener Oberstadt sollen bis zum Wintersemester 2014/15 für die Universität nutzbar sein; der rechte Flügel des Unteren Schlosses soll ab dem Sommersemester 2015 zur Verfügung stehen. Raum und Personal Unabdingbar ist auch die optimale Nutzung aller Räumlichkeiten werktags im Zeitraum zwischen 8 und 20 Uhr. Um grundlegende Veranstaltungen möglichst überschneidungsfrei anzubieten, wird eine Software installiert, die mittels eines sogenannten Zeitfenstermodells die Koordinierung der Lehrveranstaltungen ermöglicht. Die Software soll zum Sommersemester 2013 in einen Probelauf gehen und zum Wintersemester 2013/14 reibungsfrei einsetzbar sein. Um Raumgrößen und Teilnehmerzahlen in Einklang zu bringen, sind künftig Anmeldungen für alle Veranstaltungen notwendig. Eine kollektive Zulassungspflicht gibt es jedoch nicht. Um die Verpflegungssituation zu optimieren, soll im Wintersemester 2013/14 eine neue Cafeteria am Campus Hölderlinstraße zur Verfügung stehen. Für die Suche nach qualifiziertem zusätzlichem Lehrpersonal, das benötigt wird, um die Anzahl der Veranstaltungen erhöhen zu können, zeichnen die Fakultäten verantwortlich. Sowohl aus den Hochschulpakten I und II als auch aus dem LINUS-Programm (Exzellenzinitiative in der Lehre) stehen dafür erhebliche Mittel zur Verfügung. Auch Haushaltsmittel fließen in neue Stellen für die Lehre. Professuren können zeitweilig doppelt besetzt werden. Busse, Flyer, Website, Hotline und mehr Ein gewichtiger Aspekt ist die Anbindung der Campus an den ÖPNV. Ein neues Konzept wurde in Zusammenarbeit mit Universität, Anwohnern, Studierenden, Stadt Siegen, Zweckverband Personennahverkehr Westfalen- Süd und den Verkehrsbetrieben (VWS) erarbeitet; es läuft seit dem 1. Oktober. Erstmals gibt es drei Uni-Express-Linien. Eine Express-Linie fährt vom Busbahnhof Siegen direkt bis zur Turnhalle an der Adolf-Reichwein-Straße (Fahrdauer: 15 Min.), die zweite UX-Linie verläuft zwischen Bahnhof Weidenau und der Turnhalle AR (Fahrzeit 10 Min.), UX 3 verkehrt auf einem Rundkurs zwischen Bahnhof Weidenau und Hölderlinstraße. Rund um den Doppelten Abiturjahrgang wurde zudem der Service für Studieninteressierte, Eltern und Lehrer ausgeweitet. Neben einem Info-Flyer und einer neuen Website (erreichbar über die Uni-Starseite und dem Button Abi 2013 ) gibt es seit dem 1. Oktober eine Hotline für Fragen rund um den Doppelten Abijahrgang (montags bis freitags 14 bis 18 Uhr, Tel , Mail: Am 8. November findet im Audimax von 18 bis 20 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Kanzlernachfolge offen Die Universität Siegen hat die Verhandlungen mit Niels Helle-Meyer, der Nachfolger des aus Altersgründen ausscheidenden Uni-Kanzlers Dr. Johann Peter Schäfer werden sollte, beendet. Am 9. Juli 2012 wählte der Hochschulrat der Universität Siegen auf Vorschlag der Personalagentur Kienbaum mehrheitlich Niels Helle-Meyer zum künftigen Kanzler. Die Wahl wurde vom Senat bestätigt. Der 41-jährige Jurist sollte zum 1. Mai 2013 die Nachfolge von Kanzler Dr. Johann Peter Schäfer antreten, der am 30. April 2013 nach 20-jähriger Amtszeit als Kanzler der Universität Siegen in den Ruhestand tritt. Mit Bedauern sahen sich Hochschulrat und Hochschulleitung veranlasst, die Verhandlungen mit Niels Helle-Meyer abzubrechen, weil in Anbetracht zögerlicher Verhandlungen für beide Thema Doppelter Abiturjahrgang statt, bei der Rektor Prof. Dr. Holger Burckhart, Prorektor Prof. Dr. Franz-Josef Klein sowie Vertreter der Studienberatung, des Studentenwerks und der Studierendenschaft Auskunft über Studienbedingungen, Studienangebot und studentisches Leben geben werden. Seiten kein konstruktives Ergebnis mehr absehbar war und der Universität Siegen an einer zeitnahen Nachfolgeregelung gelegen ist. Das Bedauern fällt umso größer aus, als sich Hochschulrat, Senat und Rektorat sicher waren, mit Niels Helle- Meyer eine für die Universität Siegen zukunftsträchtige Wahl getroffen zu haben. Der hat mittlerweile seine Wahl zum Kanzler der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen angenommen. Das weitere Vorgehen in Sachen Kanzlerwahl werden Hochschulrat, Senat und Rektorat abstimmen. Liebe Erstsemester, Sie sind uns herzlich willkommen! Mit dem 1. Oktober beginnt für die meisten von Ihnen ein neuer Lebensabschnitt. Konnten Sie sich bisher im engen Rahmen von Stundenplan und Schulrhythmus bewegen, sind Sie nun gefordert, sich und Ihren weiteren Bildungs- und damit auch Berufsweg zu arrangieren. Das heißt Veranstaltungen suchen, Leistungen eigenverantwortlich erbringen, Lebensalltag organisieren Hierbei unterstützen wir, das sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Universität, Sie umfassend und hoffen, dass Sie nicht allein zum angestrebten Studienziel kommen, sondern auch gerne bei uns sind. Es beginnt aber nicht nur ein neuer Lernabschnitt für Sie, nein, Sie haben auch die Möglichkeit eine neue Qualität in ihr Leben zu bringen: Das akademische Leben in einer akademischen Stadt. Genießen Sie dieses akademische Leben mit seinen vielfältigen Anlässen und Angeboten zu Kultur, zu Reflexion und Diskussion, zu Austausch über Ihre Fächergrenzen hinaus. Auch hier bieten wir Ihnen vieles an, von modern strukturierten Lehrveranstaltungen bis zu kultur- und interdisziplinären Veranstaltungen unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Ich wünsche mir für Sie, dass es Ihnen gelingt, beides miteinander zu verbinden, den erwünschten Lernerfolg und das akademische Leben! Prof. Dr. Holger Burckhart Rektor

2 2 Neue Lese- und Arbeitsplätze in der UB Nach umfangreichen Räumarbeiten konnte auf Ebene 2 in der Hauptbibliothek Campus Adolf- Reichwein-Straße zusätzliche Fläche für die Einrichtung von Lese- und Arbeitsplätzen gewonnen werden. Möglich wurde dies durch die Aussonderung alter Lehrbuchbestände sowie durch den gezielten Abgleich vorhandener gedruckter Zeitschriften mit elektronischen Ausgaben, wie sie durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen der Nationallizenzen deutschlandweit und dauerhaft angeboten werden (vgl. Für die Ausstattung der Arbeitsplätze stellte die Hochschule einen Betrag von Euro aus den Qualitätsverbesserungsmitteln bereit, die gezielt zur kontinuierlichen Verbesserung von Lehr- und Studienbedingungen eingesetzt werden. Mit Hilfe dieser Mittel konnten neue Tische sowie farbenfrohe und bequeme Stühle erworben werden. Außerdem wurden zusätzliche Steckdosen für das Arbeiten mit Laptops installiert. Rechtzeitig vor Start des neuen Semesters stehen den Nutzerinnen und Nutzern der Universitätsbibliothek damit 40 weitere Arbeitsplätze in einer ruhigen und freundlichen Arbeitsatmosphäre zur Verfügung. Doris Schirra Rechenzentrum im Zeichen der Grünen IT Das im Juni eröffnete New Data Center Siegen (NDC) befindet sich sowohl bei der Informationstechnologie als auch hinsichtlich der Energieversorgung auf dem neuesten Stand der Dinge. Die 20-jährige Julia Gerbe aus Schmallenberg ist Lehramtsstudentin fürs Gymnasium mit den Fächern Mathematik und Chemie. Der 24-jährige Waldemar Kosmalla aus Waldbröl studiert Lehramt für das Berufskolleg. Beide wurden jetzt von Landrat Paul Breuer im Kreishaus empfangen. Sie erhalten jeweils ein Stipendium über Euro für ein Jahr. Die Hälfte des Gelds stiftet der Kreis, die andere Hälfte kommt vom Bund bzw. vom Land. Der Kreis Siegen-Wittgenstein unterstützt das Stipendienprogramm der Universität Siegen bereits seit seinem Start vor vier Jahren. Mit der Förderung von jährlich zwei Stipendien fördert der Kreis junge und motivierte Talente in dem Studiengang Lehramt am Berufskolleg sowie den Studienfächern aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die vier vom Kreis getragenen Berufskollegs stellen ein wichtiges Standbein der beruflichen Ausund Weiterbildung in der Region dar. Damit die Berufskollegs auch künftig über ausreichend qualifizierte Lehrer verfügen, engagiert sich der Kreis gemeinsam mit der Wirtschaft und der Universität Siegen bei deren Ausbildung. Bildung ist und bleibt auch für den Kreis Siegen-Wittgenstein ein zentrales Leitthema, unterstreicht Landrat Paul Breuer. Unsere Stärken sind die Menschen, die hier leben. Gut ausgebildete Fachleute ermöglichen es uns, im Wettbewerb der Regionen um Köpfe, Ideen und Investitionen erfolgreich zu bestehen. Unser Ehrgeiz als Kreis Siegen-Wittgenstein besteht deshalb auch darin, die ausgezeichnete Bildungs- und Ausbildungsinfrastruktur für eine überdurchschnittliche Qualifizierung junger Menschen in Siegen-Wittgenstein zu sichern und weiter zu entwickeln, so der Landrat. Seit der Gründung des Studienförderfonds Siegen e.v. sind in fünf Vergaberunden mit Unterstützung regionaler Förderer rund Zukunft gestalten Bildung fördern Kreis fördert zwei Stipendien im Studienförderfonds Siegen e.v. Zielstrebigkeit, Motivation und gute Studienleistungen von Julia Gerbe und Waldemar Kosmalla wurden jetzt belohnt. Die beiden Studenten der Universität Siegen hatten sich erfolgreich für ein Stipendium des Studienförderfonds Siegen e.v. beworben und können sich nun über eine finanzielle Förderung während ihres Studiums freuen. Empfang der neuen Stipendiaten im Kreishaus (v.l.): Waldemar Kosmalla, Ira Dexling (Geschäftsführerin Studienförderfonds Siegen), Landrat Paul Breuer, Julia Gerbe und Reinhard Kämpfer (Wirtschaftsreferent Kreis Siegen-Wittgenstein). 215 Stipendien an junge Studierende der Universität Siegen vergeben worden. Studierende der Uni Siegen werden so unabhängig vom Einkommen der Eltern gefördert, und zugleich können sie bereits während des Studiums einen direkten Kontakt zur regionalen Wirtschaft aufbauen, sagt Ira Dexling, Geschäftsführerin des Studienförderfonds Siegen e.v. Den fördernden Unternehmen bietet das Stipendienprogramm zudem die Gelegenheit, sich nachhaltig für die Qualifizierung des Nachwuchses zu engagieren und Talente schon früh zu fördern und kennenzulernen: eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Kreis Siegen-Wittgenstein Ein Leerstuhl gefällig? Im Audimax sind noch Plätze frei! 2007 wurde das komplett renovierte und umgebaute Audimax auf dem Campus Adolf Reichwein-Straße neu eröffnet und dazu die Aktion Leerstühle besetzen! zugunsten des Studienförderfonds Siegen e.v. ins Leben gerufen. Enthüllten symbolisch das New Data Center: Rektor Burckhart, CIO Prof. Roland Wismüller, Therese Yserentant (Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW) und Kanzler Dr. Schäfer (v. li.) Der Campus Hölderlinstraße der Universität Siegen stammt aus dem Jahr Hier wurde das erste Rechenzentrum errichtet. Im Verlauf der Jahre haben sich die Anforderungen an Komponenten wie Rechnerleistung, Stromversorgung, Klimatechnik und Brandschutzsysteme erheblich weiterentwickelt. Das jetzt eingeweihte NDC wurde im aktuellen Trend der Grünen Informationstechnologie (Green IT) konzipiert, d.h. der Reduktion von Energieverbrauch und Emissionen kam besondere Bedeutung zu. Deshalb wurde das NDC mit einem erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung kombiniert. Das BHKW dient der Stromversorgung der EDV sowie der Technischen Gebäudeausrüstung. Überschüsse können ins Stromnetz der Universität eingespeist werden. Auf der Serverbetriebsfläche von rd. 240 Quadratmetern können bis zu 72 Serverschränke Platz finden. Die Verantwortlichen, darunter Prof. Dr. Manfred Grauer, Leiter des Zentrums für Medien- und Informationstechnologie (ZIMT), und Prof. Dr. Roland Wismüller als Chief Information Officer (CIO) der Universität Siegen setzen für die Zukunft auf sogenannte virtuelle Rechner, die die Auslastung der Hardware um das Dreibis Zehnfache erhöhen können. Um einen schnellen und zuverlässigen Zugriff auf diese Server sicherzustellen, ist der weitere Ausbau des Hochschulnetzes vorgesehen. Glasfaserverbindungen zwischen den Universitätsstandorten sollen die bisherigen Richtfunkstrecken ersetzen. Für eine Spende von 250 Euro konnten Freunde, Ehemalige und Förderer der Universität Siegen ihren eigenen Stuhl symbolisch erwerben und, falls gewünscht, mit ihrem Namen oder Logo versehen lassen. Mit dem Projekt Leerstühle besetzen! wurde nicht nur Freunden und Förderern, Ehemaligen, Studierenden und Lehrenden sowie den sich der Universität verbundenen heimischen Unternehmen Gelegenheit gegeben, sich im größten Hörsaal der Uni zu verewigen, sondern zugleich auch mitzuhelfen den Studienförderfonds e.v./sff bei der Stipendienausstattung zu unterstützen. Noch 200 Leerstühle frei Seither sind rd. 400 der insgesamt 600 Plätze des aufsteigenden Runds verkauft worden, wie die vielen Schildchen zeigen, die die Stühle zieren. Das heißt aber auch: Es sind noch Stühle frei! Wer also Interesse daran hat, für eine Spende von 250 Euro einen Leerstuhl zu besitzen und auf diese Weise seine Verbundenheit zur Universität zu dokumentieren, sollte zugreifen. Mit dem Erlös werden die Sozialstipendien des SFF unterstützt, die Studierende in finanziellen Notlagen helfen. Interessierte wenden sich bitte an die Geschäftsführerin des SFF Ira Dexling sie wird die Formalitäten der Besetzung gerne bearbeiten. KLJ

3 3 SAP-Dienstvereinbarung besiegelt Die Dienstvereinbarung zur Einführung der Verwaltungssoftware SAP wurde zwischen der Verwaltungsspitze der Universität Siegen vertreten durch Rektor Prof. Dr. Holger Burckhart und Kanzler Dr. Johann Peter Schäfer sowie Herwart Mudersbach als Vorsitzendem des nichtwissenschaftlichen Personalrats und Hans-Friedrich Schaeder als Vorsitzendem des wissenschaftlichen und künstlerischen Personalrats geschlossen und unterzeichnet. Die Dienstvereinbarung tritt zum 1. Januar 2013 in Kraft. Sie regelt die Verfahrensweisen zur Einführung von SAP. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Datensicherheit und dem Datenschutz. Kanzler Dr. Johann Peter Schäfer dankte den Personalräten für das Zustandekommen der Betriebsvereinbarung. Herwart Mudersbach: Wir sind froh, dass wir so weit sind, die Vereinbarung zu unterzeichnen, die die Beschäftigten begleitet und schützt. Auch Hans-Friedrich Schaeder unterstrich, dass mit der Dienstvereinbarung ein gewichtiger Schritt nach vorne getan sei. Rektor Burckhart betonte, dass die Vereinbarung nun Rechts- und Verfahrenssicherheit biete. Zweites TOTAL E-Quality-Prädikat Die Universität Siegen wird in diesem Jahr zum zweiten Mal mit dem TOTAL E-QUALITY-Prädikat für die Jahre 2012 bis 2014 ausgezeichnet. Das Prädikat wurde am 24. September 2012 in Berlin überreicht. Damit wird die erfolgreiche Umsetzung von Chancengleichheit gewürdigt. In der Juryentscheidung heißt es: In ihrer Zweitbewerbung zeigt die Universität, dass die Bemühungen um mehr Gleichstellung fortgeführt und sinnvoll ergänzt wurden. Die Frauen-Anteile in den Dekanaten, in den Fakultätsleitungen, bei Professuren und Habilitationen konnten signifikant gesteigert werden. Als herausragend werden Maßnahmen wie das Genderzertifikat, das frauenspezifische Mentoring FraMeS, die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen und Soft-Skills an alle wichtigen Akteure, der Einbezug beider Geschlechter in die Familienpolitik und die Integration von Gender in Forschung und Lehre genannt. Eingebracht worden war die Bewerbung von der Gleichstellungsbeauftragten Dr. Elisabeth Heinrich. Erster ERC Starting Grant für die Siegener Geisteswissenschaften Dr. Lars Koch, Literatur- und Medienwissenschaftler an der Universität Siegen, wirbt als erster Geisteswissenschaftler in Nordrhein-Westfalen erfolgreich Drittmittel in Millionenhöhe beim Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) ein. Lars Koch, dessen Arbeiten sich mit der kulturellen Prägung und literarisch-filmischen Verarbeitung von Phänomenen wie Gewalt, Angst und sozialer Denormalisierung beschäftigen, erhält für die kommenden fünf Jahre knapp 1,3 Millionen Euro an Fördergeldern für seine Forschungen zum Thema Das Prinzip Störung. Mit dem ERC Starting Grant erhält er die Möglichkeit, ein vierköpfiges Forscherteam zu etablieren, das sich auf der Grundlage neuer Methoden mit den Überlappungen von Fiktion und Realität auseinander setzt und dabei insbesondere Figuren (Amokläufer, Selbstmordattentäter, Piraten etc.) und Ereignisse der Störung (Großunfälle, Risiken der Biotechnologie etc.) in ihrer populärkulturellen Narrativierung analysiert. Lars Kochs zentrale These lautet: Nicht alleine von real eintretenden Störungen der Atomkatastrophe von Fukushima etwa gehen politische Effekte aus, sondern insbesondere von medialen Störungserzählungen, die unsere Wahrnehmung von Risiken und Gefahren vorformen. Ereignisse wie etwa der Amoklauf von Colorado werden so in einem breiteren kulturellen Rahmen eingeordnet, der über einfache psychologische Erklärungen der Täterpsyche hinausgeht. Ziel seines Projektes Das Prinzip Störung ist es, Störung als eine neue Grundlagenkategorie kulturwissenschaftlicher Forschung zu etablieren, die wesentlich zum tieferen Verständnis von soziokulturellen Selbstverständigungsprozessen westlicher Gesellschaften beitragen wird. Auch für die Universität Siegen und den Lehrstuhl Neuere Deutsche Literaturwissenschaft I von Professor Dr. Niels Werber, dessen wissenschaftlicher Mitarbeiter Lars Koch ist, bedeutet dieses Projekt, das die Profilbildung in den Geistes- und Kulturwissenschaften befördert, einen großen Erfolg und einen Beleg für die Forschungsstärke in diesen Bereichen. Der ERC Starting Grant ist eine Förderlinie des Europäischen Forschungsrats für exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler und wird seit 2008 vergeben. Das europaweite, hoch kompetitive Programm ist themenoffen und Dr. Lars Koch beschäftigt sich mit der kulturellen Prägung und literarischfilmischen Verarbeitung von Phänomenen wie Gewalt, Angst und sozialer Denormalisierung hat seinen Schwerpunkt in der Grundlagen- und Pionierforschung. Einmal jährlich werden nach einer Ausschreibung die besten Projektideen von internationalen Gutachtern zur Förderung ausgewählt. Hier erfolgreich zu sein, bedeutet eine große Auszeichnung für Wissenschaftler, ihre Forschung und ihre Universität. Philos. Fakultät Innovative Verbindung: BA-/MA-Schwerpunkt Medizinische Informatik Zum Wintersemester 2012/13 ist der Studiengang Informatik mit dem Schwerpunkt Medizinische Informatik an der Universität Siegen angelaufen. Mit dem neuen Bachelor- und Master-Angebot wird ein zukunftsträchtiges Forschungs- und Berufsfeld an der Schnittstelle zwischen Medizin und Informatik eröffnet. Durch die Verzahnung der universitären Informatikausbildung mit renommierten Gesundheitseinrichtungen der Region ergibt sich ein praxisorientiertes und interdisziplinäres Studium. Diese Zusammenarbeit eröffnet den Studierenden schon während des Studiums durch integrierte Klinikpraktika und praktische Übungen vor Ort einen fundierten Einblick in Arbeitsweisen und die technischen Herausforderungen von- Kliniken und Medizin. Die Medizinische Informatik ist heute aus dem Gesundheitswesen nicht mehr wegzudenken. Ob es um die Unterstützung von klinischen Einrichtungen und Arztpraxen bei alltäglichen Managementaufgaben, bei der Datenverwaltung und -auswertung oder der Erstellung komplexer Diagnosen und der Überwachung eines Therapieerfolges geht: Niemand will und kann mehr auf Informatik verzichten. Der wachsenden Bedeutung der Informatik in der modernen Medizin wird in Zukunft ein wachsender Bedarf an ausgebildeten Fachkräften für anspruchsvolle Tätigkeiten an der Schnittstelle zwischen Medizin und Informationstechnologie entsprechen. Die Universität Siegen kann auf eine langjährige Forschungstätigkeit in verschiedenen Bereichen der Medizinischen Informatik zurückblicken. Beispiele hierfür sind Forschungsaktivitäten zu Fragestellungen der Computerassistierten Chirurgie, der Medizinischen Bildverarbeitung oder der Entwicklung von Wissensbasierten Systemen für medizinische Anwendungen. Im Rahmen des sechssemestrigen Bachelor-Studiengangs werden zunächst Grundlagen in Informatik, Mathematik, Medizin und Medizintechnik vermittelt. Abschließend können sich die Studierenden im konsekutiven Master-Studium durch die Wahl ihrer Module je nach Interessensschwerpunkt etwa in den Bereichen medizinischer Bildverarbeitung oder medizinischer Informationssysteme spezialisieren. Während des Master- Studiums wird ihr medizinisches Wissen durch einen umfassenden Einblick in die High-Tech-Disziplinen der Medizin ergänzt. Dem Koordinator des Studienschwerpunktes, Prof. Dr. Rainer Brück, war es bei der Strukturierung des neuen Studienschwerpunkts wichtig, dass auch Absolventen und Studierenden der reinen Informatik, die sich für diese Studienrichtung interessieren, ein Einstieg möglich ist. Das Studium wird von Mentoren begleitet, die beraten und bei individualisierten Studienplänen helfen. Studienbeginn ist sowohl im Winter- wie im Sommersemester. Durch den neu strukturierten Ablauf aller Informatik- Studiengänge an der Universität Siegen ist es gut möglich, ein Auslandssemester zu integrieren. Siegener Professoren im Handelsblatt gut gerankt Beim neuen Handelsblatt - BWL-Ranking werden vier Professoren der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsrecht, Wirtschaftsinformatik bundesweit unter den besten 250 geführt. Der Wirtschaftsinformatiker Professor Dr. Erwin Pesch schaffte es hinsichtlich der Veröffentlichungen auf Platz 23 (2009: Rang 41). Was die Forschungsleistung der letzten fünf Jahre betrifft rangiert er auf Platz 17. Er ist damit der dritthöchst gerankte Wirtschaftsinformatiker im deutschsprachigen Raum. PD Dr. Björn Niehaves (Vertretungsprofessur) wird auf Rang 134 bei den Veröffentlichungen geführt, bei der Forschungsleistung der vergangenen fünf Jahre auf Rang 61. Prof. Dr. Volker Wulf liegt auf Platz 210 bei den Veröffentlichungen. Beide sind ebenfalls Wirtschaftsinformatiker. Auf Rang 145 bei den Veröffentlichungen landete Prof. Dr. Dirk Briskorn (BWL), bei den Forschungsleistungen der vergangenen fünf Jahre auf Platz 29. Letztlich ist die Universität Siegen sogar mit fünf Professoren unter den Top 250 vertreten, denn Professor Dr. Alfred Müller wird unter dem Fach Versicherungswirtschaft/Statistik auf Rang 83 bei den Veröffentlichungen geführt. Er gehört jedoch dem Department Mathematik der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät an. Zu den besten zwölf Professoren unter 40 Jahren gehören laut Ranking Prof. Niehaves und Prof. Briskorn.

4 4 Zu Gast in Siegen Baustatik ist dynamisch und international Humboldt-Stipendiaten zu Gast am Lehrstuhl für Baustatik Das Thema Baustatik: An der Universität Siegen ein dynamischer Bereich, denn am Lehrstuhl für Baustatik von Professor Dr.-Ing. habil. Chuanzeng Zhang (Bauingenieurwesen, Naturwiss.- Techn. Fakultät) finden sich internationale Wissenschaftler zu Forschungsaufenthalten und zur Durchführung internationaler Forschungsprojekte ein. Prof. Zhang unterhält internationale Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen in vielen Ländern, sie werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Eurpäischen Union, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, von der Alexander von Humboldt-Stiftung, vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst und der Industrie gefördert. Viele hochwertige wissenschaftliche Veröffentlichungen sind so entstanden. Im laufenden Jahr 2012 sind fünf Humboldt-Stipendiaten zu Gast am Lehrstuhl für Baustatik. 1,2 Mill. Euro für Quark-Forschung Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wird in der theoretischen Experimentalteilchenphysik eine neue Forschergruppe zum Thema Quark Flavour Physics and effective Field Theories einrichten. Geforscht wird erst einmal für die Dauer von drei Jahren. Dafür stehen rund 1,2 Millionen Euro zur Verfügung. Zudem besteht die Option, die Forschergruppe für drei weitere Jahre zu verlängern. Die der Forschergruppe zugrundeliegenden theoretischen Methoden sind eine Kombination aus Quanten- und Relativitätstheorie, die sogenannte Quantenfeldtheorie. Die Beschreibung der Natur bei kleinsten Abständen erfolgt im Rahmen des sogenannten Standardmodells der Elementarteilchenphysik, was eine auf Symmetrien basierende Quantenfeldtheorie ist. Dieses Modell ist erfolgreich, es wird aber angenommen, dass es (u.a. wegen seiner relativ großen Zahl von Parametern) nicht die fundamentale Theorie der Natur darstellt. In der neuen Forschergruppe sollen deshalb auch Rechnungen durchgeführt werden, die präzise Vorhersagen von Prozessen der verschiedenen Quark- Flavours machen. Zusammen mit den laufenden Experimenten am CERN und am KEK könnten damit erste Hinweise auf eine noch fundamentalere Theorie als das Standardmodell gefunden werden. Dr. Zhenjun Yang, Prof. Dr. Wen Chen und Prof. Dr. Guozheng Kang (v.li.) Dr. Abid Ali Shah ist seit 2009 Associate Professor in College of Engineering, King Saud University, Riyadh, Saudi-Arabien hat er an der Universität Leipzig promoviert und seitdem verschiedene Dozenturen in Pakistan und Südafrika innegehabt. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Zerstörungsfreie Materialprüfung im Bauwesen mit der nichtlinearen Ultraschall-Technik und der akustischen Emission. In Siegen wird er darüber forschen, wie Schädigungen im Beton und Stahlbeton mit Hilfe der nichtlinearen Ultraschall-Technik und der akustischen Emission zerstörungsfrei detektiert und bewertet werden können. Ergebnisse dieser Forschungen der Inspektion und In-Situ-Überwachung (Structural Health Monitoring) sind bei der Instandsetzung und Ertüchtigung von Tragwerken bedeutend. Dr. Jiangong Yu hat 2008 seine Promotion an der Beijing University of Technology, China, abgeschlossen. Seither ist er Associate Professor an der School of Mechanical and Power Engineering der Henan Polytechnic Universität in der Provinz Henan, China. Sein wissenschaftliches Interesse gilt den Gebieten Wellenausbreitungen in funktionsgradierten Materialien, in piezoelektrischen Materialien und in magnetoelektroelastischen Materialien. Er ist Projektleiter und Hauptmitglied verschiedener Forschungsprojekte, Gutachter zahlreicher renommierter Fachzeitschriften und er wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. In Siegen wird sich Dr. Yu mit Inverse identification of material properties of functionally graded structures beschäftigen. Dabei sollen die wesentlichen Parameter von funktionsgradierten Materialien durch eine inverse Analyse identifiziert werden. Diese Materialparameter sind maßgebend für die Entwicklungen, Optimierungen und Anwendungen innovativer multifunktionaler gradierter Materialien und Bauteile. Dr. Zhenjun Yang hat an der Zhejiang University in der VR China studiert (BSc und MSc) und an der University of Wolverhampton in Großbritannien promoviert. Seine Forschungsaktivitäten führten ihn nach Großbritannien und Australien. Seit 2012 ist er Senior Lecturer an der University of Manchester in Großbritannien und Projektleiter und -mitarbeiter bei elf Forschungsvorhaben. Er wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. An der Universität Siegen befasst er sich mit Efficient adaptive modelling of dynamic fracture and stress wave propagation. Das Ziel ist die Entwicklung eines adaptiven numerischen Models zur Simulation der dynamischen Bruchvorgänge und der elastischen Wellenausbreitungen. Prof. Wen Chen hat 1997 an der Southwest Jiaotong University, China, promoviert. Seit 2006 ist er Prodekan vom College of Civil Engineering, Chair Professor and Director von Institute of Soft Matter Mechanics, Hohai University, China. Seine bisherigen Tätigkeiten sind multidisziplinär und umfassen ein sehr breites Fachspektrum in Bauin- Dr. Abid Ali Shah (li.) und Dr. Jiangong Yu genieurwesen, Maschinenbau, Mathematik, Informatik und angewandter Mechanik. Er ist Mitglied im Editorial Board von mehreren Fachzeitschriften, er wurde mehrfach ausgezeichnet. In Siegen gilt sein Forschungsinteresse dem Multiscale modeling of frequency dependent ultrasonic dissipation in biomaterials. Der Fokus liegt auf der Anwendung der Mehrskalenmodellierung auf die Biomaterialien. Prof. Guozheng Kang promovierte 1997 an der Southwest Jiaotong University. Seit 2010 ist er dort Dekan des Department of Applied Mechanics and Engineering. Er war Gastwissenschaftler in Japan und Australien und von 2009 bis 2012 bereits Humboldt- Stipendiat für erfahrene Wissenschaftler an der Ruhr-Universität Bochum. Er ist der Träger mehrerer wissenschaftlicher Preise und Ehrungen. Schwerpunkte seiner Forschungstätigkeiten sind zyklische konstitutive Materialgesetze, Ermüdungsversagen, Bruchmechanik, Mikro- und Meso-Mechanik von Verbundwerkstoffen. In Siegen befasst sich Prof. Kang mit dem zyklischen viskoplastischen Materialmodel unter Berücksichtigung der Versetzungsbewegung und Zwillingsbildung sowie des zyklischen Kriechens (Ratchetting). Die Alexander von Humboldt- Stiftung fördert mit ihrem Forschungsstipendium jährlich etwa 800 hervorragende internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ein selbst gewähltes Forschungsvorhaben in Kooperation mit einem wissenschaftlichen Gastgeber an einer Forschungseinrichtung in Deutschland durchzuführen. Die Anzahl der Humboldt-Stipendiaten an einer Universität ist einer von vielen wichtigen Indikatoren für die internationale Sichtbarkeit und Attraktivität einer Universität in Deutschland. Die DFG-Forschergruppe (v. l.): Prof. Dr. Alexander Khodjamirian, Prof. Dr. Thomas Mannel, Prof. Dr. Alexej Pivivarov, Prof. Dr. Gudrun Hiller, Dr. Tobias Huber, Prof. Dr. Thorsten Feldmann, Dr. Björn Lange und Prof. Dr. Nikolaj Uraltsev Die neue Forschergruppe hat die elementaren Bausteine der Materie, die Quarks, zum Gegenstand. Nach derzeitigem Kenntnisstand gibt es sechs unterschiedliche Quark-Sorten, sogenannte Flavours (engl. Flavour = Geschmack), die in den Experimenten der Elementarteilchenphysik am CERN in Genf, aber auch am SLAC (Stanford Linear Accelerator Laboratory) in Stanford (USA) und am KEK (High Energy Accelerator Research Organisation) in Tsukuba (Japan) beobachtet werden. Aus den Wechselwirkungs- und Umwandlungsprozessen von Quarks verschiedener Flavours können wichtige Erkenntnisse gewonnen werden, unter anderem zu Fragen, woher der Überschuss von Materie relativ zur Antimaterie im Universum kommt und wie die Teilchen ihre Massen erhalten. In der Forschergruppe soll auch der Zusammenhang der Quark Flavours mit der kürzlichen Entdeckung am LHC (Large Hadron Collider), die sehr wahrscheinlich das schon lange vermutete Higgs-Teilchen ist, untersucht werden. Projektleiter der Forschergruppe ist Prof. Dr. Thomas Mannel, auch Prorektor für strategische Hochschulentwicklung der Universität Siegen. Mitglieder der Forschergruppe sind zudem Prof. Dr. Thorsten Feldmann, Prof. Dr. Alexander Khodjamirian. Dr. Tobias Huber sowie Dr. Björn Lange und als Vertreterin der TU Dortmund Prof. Dr. Gudrun Hiller. Zudem gehören der Gruppe zwei Gastprofessoren an: Prof. Dr. Alexej Pivivarov (Inst. for Nuclear Research, Moskau) und Prof. Dr. Nikolaj Uraltsev (St. Petersburg Inst. for Nuclear Research). Der Bewilligung ist ein zweistufiger Begutachtungsprozess vorausgegangen. Den Vollantrag hat eine internationale Gutachtergruppe in Hinblick auf dessen wissenschaftliche Exzellenz vor Ort in Siegen im Juli begutachtet. Auch Rektor Prof. Dr. Holger Burckhart freute sich über die positive Nachricht: Der Erfolg zeigt einerseits deutlich auf die starke Tradition der Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften und speziell der Physik an der Universität Siegen. Andererseits unterstreicht er besonders die individuelle Leistung der Antragsteller. Neben seinen Tätigkeiten in Forschung und Lehre sowie als Prorektor Großartiges hat Professor Mannel geleistet. Mit der Einrichtung einer DFG- Forschergruppe an der Universität Siegen gibt es nun neben den beiden Graduiertenkollegs ein weiteres DFG-finanziertes koordiniertes Programm.

5 5 40 Jahre jung: Uni Siegen 1972 bis 2012 Am 1. August 1972 wurde die Universität Siegen als Gesamthochschule gegründet, zusammen mit den Universitäten Duisburg, Essen, Paderborn und Wuppertal. Wenn ein 40jähriges Bestehen auch kein klassisches Jubiläumsdatum darstellen mag, so ist es allemal Anlass, Geschichte und Zukunft zu reflektieren und auch zu feiern. Auch die Hochschulzeitung Querschnitt wirft in ihren sechs Ausgaben in diesem Jahr einen Blick auf 40 Jahre Universität Siegen und stellt mit einer Rubrik Menschen vor, deren Wirken entweder durch die Universität Siegen geprägt ist oder deren Wirken die Universität geprägt hat. Wie toll es in Siegen war Ich war begeistert, als ich 1977 nach Siegen kam, blickt Klaus Sturm auf seine Anfangszeit an der damaligen Gesamthochschule Siegen zurück. Und diese Hochschulform lässt ihn auch heute nicht los. Warum er im Modell der Gesamthochschule die Hochschule der Moderne im 20. Jahrhundert sah, welches er in Siegen zudem noch in besonderem Maße verwirklicht vorfand, erläutert er im Gespräch vor dem Hintergrund der ausgeprägten hochschulpolitischen Diskussionen der 60er Jahre. Als Vorsitzender des bundesweiten Rates der Wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitglied der Bundesassistentenkonferenz war er mittendrin in den intensiven Auseinandersetzungen dieser Zeit über die Großthemen Bildungs- und Hochschulreform. Deren wichtigstes Ziel im Sinne von Willy Brandts Idee Mehr Demokratie zu wagen, benennt er deutlich: Es war die Demokratisierung der wissenschaftlichen Bildung. Denn es ist und bleibt in seinen Augen elementares Ziel jeder Bildungsanstrengung, Studierende zu selbständigem wissenschaftlichem Denken zu befähigen, sie als Menschen zu Subjekten der Gesellschaft zu bilden, die aktiv und verantwortlich die Demokratie gestalten. Chancen eröffnet Alles das fand ich in Siegen, sagt Klaus Sturm. Hier wurde ein enger, aber eben auch offener und kollegialer Umgang gepflegt, die Türen standen immer offen, wir arbeiteten und lebten an fünf Tagen in der Hochschule. Neue Lehr- und Lernformen entstanden. Neben dem breiten Fächerspektrum in Siegen sei es die Flexibilität der integrierten Studiengänge gewesen, die ihn überzeugt habe, und vor allem: Die Studierenden hatten beim integrierten Studienmodell die Wahl des Abschlusses. Das sog. Y-Modell machte es möglich. Nach dem Vordiplom konnte sich entweder ein eher anwendungsbezogenes, kürzeres Hauptstudium oder ein wissenschaftlich orientiertes Langzeitstudium anschließen. Beide Varianten waren durchlässig. Hinzu kam der offene Hochschulzugang für Menschen mit einer Berufsausbildung, die aber nicht unbedingt über ein Abitur verfügten. Durch Brückenkurse bis zum Vordiplom erhielten sie die Möglichkeit, auch den wissenschaftlichen Langzeitstudiengang zu absolvieren. Die gehörten mit zu den Besten, so Klaus Sturm. Überhaupt sei Siegen geradezu eine idealtypische Gesamthochschule gewesen. Auch wenn in der Region mit der Pädagogischen Hochschule und der In- Kanzler Dr. Johann-Peter Schäfer (re.) und Rektor Sturm unterzeichneten 1994 eine Kooperationsvereinbarung mit der Beijing Polytechnic University und der Tsinghua University in China genieur-fachhochschule bereits Vorläufereinrichtungen bestanden, als Neugründung ist sie im eher hochschulfernen Raum entstanden. Hier konnten jetzt junge Menschen studieren, die es sonst nicht gewagt hätten. Umgekehrt erlebten die Professoren aus den Vorgängereinrichtungen bei allen Problemen der Personalstruktur während der Überleitung die Zusammenführung als horizonterweiternd, vor allem was die Freiheit eigener Forschung anbetraf. Klaus Sturm nennt dies eine gemeinsame Evolution. Politik und Ziele Klaus Sturm (geb.1934) studierte Theologie, Philosophie und Psychologie in Marburg, Göttingen und Bonn, wo er 1969 promovierte; 1977 erfolgte seine Habilitation an der damaligen Gesamthochschule Siegen, seitdem war er Professor für evangelische Theologie und ihre Didaktik. Er gehörte dem Siegener Gründungssenat an und war von 1983 bis 1989 Prorektor für Planung und Finanzen. Nach Artur Woll und Gerhard Rimbach wurde der Theologe 1989 zum dritten Rektor der Universität- Gesamthochschule Siegen gewählt, ein Amt, das er bis 1997 innehatte. Das war Intention der Landesregierung. Der damalige Wissenschaftsminister Johannes Rau, der 1972 die heute geradezu waghalsig anmutende Unternehmung der gleichzeitigen Gründung von fünf Gesamthochschulen (Duisburg, Essen, Paderborn, Wuppertal und Siegen) initiierte, formulierte als deren Ziele: Chancengleichheit, Durchlässigkeit und Flexibilität, Förderung der beruflichen Mobilität, höhere Effektivität bei der Vermittlung des wissenschaftlichen und technischen Fortschritts und mehr Humanität in der Gesellschaft. Diese Absichten bestehen in Zeiten von Bologna ebenso zeitlos wie aktuell. Wenn Klaus Sturm heute auf diese Ziele blickt, kann er nicht verbergen, dass er mit den jüngsten Entwicklungen der Hochschullandschaft nicht immer ganz einverstanden ist. Er sorgt sich um den demokratischen Anspruch, der im Zuge von Ökonomisierung, globalem Wettbewerb und zunehmender Komplexität droht, in den Hintergrund zu treten. Den Hochschulen attestiert er, an vielen Entwicklungen nicht ganz unbeteiligt zu sein. Denn bei der Umsetzung der Bachelor-/Master-Studienstrukturen, die ja genau die Flexibilität, Vergleichbarkeit, Mobilität erzeugen sollen, die bereits 1972 Zielsetzungen der hochschulpolitischen Reformbemühungen waren, ist sich in seinen Augen zu wenig um inhaltliche Studienreformen bemüht worden. Die Hochschulen machen zwar die Studiengänge, doch: Was sollen Studierende lernen, welche Qualifikationen sollen gefördert werden? Und wie sieht s eigentlich in anderen Ländern aus? Region und darüber hinaus Die Frage, wie es im internationalen Kontext denn andere machen, war ein wichtiger Aspekt auch während der Amtszeit des Rektors Sturm: Wenn schon Provinz, dann international. Viele Wissenschaftler der Universität-Gesamthochschule Siegen, auch diejenigen der Vorgängereinrichtungen, waren bereits früh gut, z.tl. hervorragend international vernetzt. So erinnert sich Klaus Sturm etwa an einen frühen Besuch mit einer kleinen Delegation der deutschen Hochschulrektorenkonferenz im Moskau der Jelzin-Zeit. Im Gegensatz zu den mitgereisten HRK-Mitgliedern kannten die Siegener Delegationsteilnehmer den Präsidenten des russischen Pendants. Stolz klingt mit, wenn er auf die umfangreichen Bemühungen seines Rektorats um internationale Sichtbarkeit und Anerkennung verweist. Als erste deutsche Hochschule überhaupt stellte sich die Universität Siegen Mitte der 90er Jahre dem Qualitäts-Audit der Europäischen Rektorenkonferenz CRE, einem europaweit wahrgenommenen Evaluationsverfahren, das in der Hand der Universitäten selber lag. Der CRE-Abschlussbericht bestätigte 1996: Die Universität-Gesamthochschule vereint die weltweit hochgeschätzte Humboldtsche Tradition mit den Bedürfnissen einer modernen Gesellschaft, insbesondere dort, wo sie den Zugang zu höherer Bildung für Studierende aller sozialer Schichten erweitert. NRW-Wissenschaftsministerin Anke Brunn überreicht Klaus Sturm 1989 die Ernennungsurkunde zum Rektor der Universität-Gesamthochschule Siegen Auch wenn sich die Bildungsideale der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sich von heutigen Vorstellungen in manchem unterscheiden, die Siegener Hochschule ob als Gesamthochschule, Universität-Gesamthochschule oder Universität war über 40 Jahre immer breit aufgestellt. Sie hat sich stabilisiert, sich immer neuen Herausforderungen gestellt und in Krisen bewährt, lautet das Fazit des ehemaligen Rektors Klaus Sturm. KLJ Baubeginn des Zentrums für Sensorsysteme/ZESS 1990: Prof. Dr. Rudolf Schwarte (Vorstand ZESS), Hans-Dieter Moritz (MdL), NRW-Wissenschaftsministerin Anke Brunn, Paul Breuer (MdB), Loke Mernitzka (MdL), Rektor Sturm und Siegens Bürgermeisterin Hilde Fiedler (v.li.)

6 6 Philipp Schmidt ist Dezernent für Studentische Angelegenheiten und Studienberatung Seit Juli 2012 ist Philipp Schmidt Dezernent für Studentische Angelegenheiten und Studienberatung in der Zentralverwaltung der Universität Siegen. Zuvor leitete er das Studierendenbüro und das Prüfungsamt der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim. Philipp Schmidt stammt aus Schwäbisch-Hall. Er studierte Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg (Vordiplom), woran er ein Studium zum Diplom-Verwaltungswirt an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl anschloss, mit dem Schwerpunkt Personal, Organisation und Kommunikation. Einen Master of Arts Erwachsenenbildung schloss er im März 2012 im Fernstudium an der Technischen Universität Kaiserslautern ab. Nach verschiedenen Dozententätigkeiten für Staatsbürgerund Gesetzeskunde übernahm er von 2004 bis 2006 zunächst die Leitung der Abteilung für Studierendenangelegenheiten an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg, bevor er 2006 an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst nach Mannheim wechselte. Der Grund für seinen Wechsel nach Siegen: Ich wollte gern an eine größere Hochschule, sagt der 36-Jährige, der sich mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn bereits in Siegen niedergelassen hat und die Nähe zur Natur schätzt. Ich halte den Zuschnitt des Dezernats mit Zentraler Studienberatung und Studierendensekretariat für sinnvoll. Die Zusammenführung von Beratung und administrativen Abläufen ist eine Voraussetzung für das Serviceversprechen an unsere Studierenden. KLJ Viel Erfahrung: Der neue Studierendenpfarrer Dietrich Hoof-Greve Mit Beginn Mai 2012 ist Dietrich Hoof-Greve neuer Pfarrer der Evangelischen Studierendengemeinde/ESG an der Universität Siegen. Der 50-Jährige hat viel Aufbauarbeit zu leisten. Der rote Hahn als Zeichen der ESG ist vielen jungen Leuten auf dem Haardter Berg nicht mehr präsent. Das soll sich ändern. Der 50-Jährige möchte die Evangelische Studierendengemeinde an der Universität Siegen wieder aufbauen und Studierende für die Mitarbeit und Teilhabe gewinnen. Mit diesem Vorsatz geht der gebürtige Oberfischbacher, der in Marburg und Heidelberg Ev. Theologie studierte und als Vikar ein Jahr lang in Jerusalem arbeitete, seine neue Tätigkeit an. Nach zweijähriger Vakanz ist die Vorstellung verschwunden, dass die ESG eine lebendige Gemeinde sein kann. Ich möchte die ESG wieder ins Bewusstsein der Universität Siegen bringen. Arbeitgeber ist der Kirchenkreis Siegen. Diesem und der Ev. Landeskirche von Westfalen liegt es am Herzen, an den großen Universitäten vertreten zu sein. Für Dietrich Hoof-Greve kommt die Bestellung dem sprichwörtlichen Sprung ins kalte Wasser gleich. Neun Jahre lang war er als Seelsorger an der DRK-Kinderklinik auf dem Wellersberg tätig, elf Jahre als Mitarbeiter der Ehe-, Familien- und Lebensberatung des Kirchenkreises Siegen. Es ist für mich schon ein bisschen überraschend, dass ich nun Studierendenpfarrer bin, gesteht er ein. Dass sein Beruf dabei nicht immer einfach sein wird, hat er ab und an bereits bemerkt. Viele Eindrücke und Offerten stürmen an der Universität auf die jungen Menschen ein: Die haben nicht unbedingt auf einen Pfarrer gewartet. Und dennoch oder gerade deswegen sieht sich der Kirchenmann am richtigen Fleck: Manche müssen daran erinnert werden, dass es auch noch Anderes gibt. Diesen anderen Blick auf das Leben und die Menschen jenseits von eigenen oder von anderen gesetzten Leistungsansprüchen möchte Dietrich Hoof- Greve vermitteln: Am Ende geht es darum, den Menschen etwas anzubieten, das Evangelium nahe zu bringen. Sein Arbeitsfeld sieht er zwischen Gottesdienst, Stille, Bildung, Wissenschaft, Kultur und Freizeit. Wenn die ESG wieder ein gemütlicher Ort der Begegnung, des Lernens, Arbeitens, Betens und Feierns wird, würde ich mich freuen. Für sich selbst wünscht sich der neue Studierendenpfarrer ein Image der guten Seele. Einen ersten Vorstoß hat Dietrich Hoof-Greve bereits gewagt. Er war mit einem Stand und einer Umfrage in der Mensa vertreten. Die Ergebnisse zeigen: Die Studierenden wünschen sich Aktivitäten der ESG im Bereich Freizeit. Aber auch der interreligiöse Dialog oder Meditation sowie Beratung und Hilfsangebote sind gefragt. Neben Pfarrer Hoof- Greve steht für Beratung in allen Lebenslagen bei der ESG auch Renate Helm zur Verfügung. Personalien Ruf angenommen an die Universität Siegen Dr.-Ing. Max Christian Lemme W3 Heisenberg-Professur Graphen-basierte Nanotechnologie (Naturwiss.-Techn. Fakultät,) an die Leuphana Universität Lüneburg Prof. Dr. Jörg Philipp Terhechte (Fakultät Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsrecht) Ruf erhalten an die Universität Stuttgart Prof. Dr.-Ing. Michael Weyrich (Naturwiss.-Techn. Fakultät, Fertigungsautomatisierung und Montage) an die TU Braunschweig Prof. Dr. Eckard Voigts-Virchow (Philos. Fakultät, Anglistik) Ernennung zum Juniorprofessor Dr. Tim Spier (Philosoph. Fakultät, Politikwissenschaft) Promotionen Florian Bagus (Naturwiss.-Techn. Fakultät, Mathematik) Thema: Strukturaussagen für die optimalen Ausübungsstrategien bei multiplen Stoppproblemen und Swing Optionen Irene Fuchs Künste/Psychologie) Thema: Familienbezogene Prävention an der Schnittstelle zwischen Psychologie und Sozialpädagogik Evaluation der Implementation des FaSt-Programms zur Familienstärkung Silvia Greiten Künste/Psychologie) Thema: Einblicke in Schulwelten intelligenter Grenzgänger Fallstudien über hochbegabte Underachiever Magdalena Johnson Künste/Psychologie) Thema: Schulische Inklusion in den USA ein Lehrbeispiel für Deutschland? Eine Analyse der Vermittlung von Ansätzen der Inklusion durch die Zusammenarbeit mit einem outside change agent Daniel Koch (Naturwiss.-Techn. Fakultät, Maschinenbau) Thema: Beitrag zur numerischen Simulation des selbsttätigen Losdrehverhaltens von Schraubenverbindungen Tobias Gerd Patrick Pontz (Fakultät Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsrecht) Thema: Ein dienstorientiertes Abrechnungsmodell für Wertschöpfungsnetze Entwurf, Entwicklung und Prototyp Stephanie Schür Künste/Psychologie) Thema: Umgang mit Vielfalt Integrative und Inklusive Pädagogik, Interkulturelle Pädagogik und Diversity Management im Vergleich Shabi Thankaraj Salammal (Naturwiss.-Techn. Fakultät, Physik) Thema: Structural and Morphological Investigations of Poly (3-alkylthiophene) Thin Films Prepared by Low and Room Temperature Casting and Spin Coating Techniques Obaid Ur-Rehmann (Naturwiss.-Techn. Fakultät, Elektrotechnik und Informatik) Thema: Applications of Iterative Soft-Deccision Decoding * 0,09 EUR/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 EUR/Min.

7 7 Lernbiografien: Mehr als PISA, Schule und Uni Zum Abschluss der Langzeitstudie LISA&KO Im Kürzel unterscheidet sie nur der Anfangsbuchstabe, ihre Erkenntnisziele dagegen könnten unterschiedlicher kaum sein. LISA soll PISA relativieren, resümiert Professor Dr. Hans-Werner Heymann nach zwölf Jahren Forschungen über Lernbiografien im schulischen und außerschulischen Kontext, kurz LISA&KO. Ein reichhaltiger Sammelband ist gerade erschienen. Prof. Heymann und Dr. Wagener (re.) sind sicher: Es braucht mehr solcher Studien. Den Ergebnissen von Leistungsstudien wie PISA, TIMSS oder IGLU und gelten in der bildungspolitischen Debatte und der öffentlichen Wahrnehmung große Aufmerksamkeit. Regelmäßige Lernstandserhebungen sind mittlerweile etabliert. Aber welche Aussagen lassen diese stichtagsbezogenen standardisierten Tests und ihre quantitativen Ergebnisse zu? Was bedeuten sie für die Lern- und Lebenssituation von Kindern, die ja nicht nur Schülerinnen und Schüler sind? Wissen, Kompetenzen und Fähigkeiten erwerben Kinder nicht nur in der Schule, sondern mindestens ebenso in Alltag und Freizeit, in der Familie und mit Freunden. Einzigartige Langzeitstudie Im Forschungsprojekt Lernbiografien im schulischen und außerschulischen Kontext, das die Erziehungswissenschaftler Hans- Werner Heymann und Hans Brügelmann 1999 initiiert und über zwölf Jahre lang an der Universität Siegen geleitet haben, wurde erforscht, wie sich fachliche Kompetenzen von Kindern zwischen fünf und 15 Jahren im Zusammenspiel von schulischen und außerschulischen Einflüssen über längere Zeiträume hinweg entwickeln, und zwar in ihrer je individuellen Geschichte. Als Langzeitstudie ist das einzigartig, sagt Heymann, denn der Lernbiographie des einzelnen Kindes in seinem schulischen, familiären, sozialen Kontext und seiner individuellen Entwicklung galt unser Interesse. PISA dagegen messe querschnittshaft immer verschiedene Kinder zu einem kurzen Zeitpunkt. Diese durchaus ja wichtigen quantitativen Erhebungen benötigen qualitative Relativierung, betont auch Dr. Anna Lena Wagener, langjährige Mitarbeiterin des Projekts LISA und Herausgeberin des eben erschienenen Sammelbandes.* Bei LISA&KO wurden Kinder aus dem Siegerland und angrenzenden Regionen im Abstand von jeweils zwei Jahren von Lehramtsstudierenden im Rahmen ihrer ersten Staatsarbeit portraitiert, die die Kinder über drei Monate begleiteten. Insgesamt sind so 260 Arbeiten über 138 Kinder entstanden, einige Kinder wurden gleich mehrfach portraitiert. Wenn auch die Untersuchungen im statistischen Sinne nicht repräsentativ sind, wurde doch eine breite Repräsentanz hinsichtlich Geschlecht, sozialer Schicht, Bildungshintergrund, Religion, Schulformen, Stadt/Land usw. erreicht. Resümee und Trends Die Stärken von LISA&KO sehen die Initiatoren darin, abstrakte Aussagen über Kindheit durch konkrete Beispiele zu veranschaulichen. Sie möchten methodisch und methodologisch bedingte Blindheiten der (notwendigen!) Großstudien durch einen komplementären Forschungsansatz sichtbar machen, wie sie in der Einleitung zum Abschlussband formulieren. Dazu gehört die Erkenntnis: Obwohl heutige Kindheiten sich sehr unterschiedlich darstellen, ähneln ihre Lebensthemen denen früherer Generationen. Kindern sind Familie und Freunde wichtig, sie möchten in ihrem Können und als Person anerkannt werden und brauchen Freiraum für eigene Entscheidungen. Auffällig im schulischen Bereich ist, wie abhängig Leistungen von äußeren Bedingungen sind, dass dabei schulische und außerschulische Kompetenzen oft unverbunden nebeneinander stehen. Viele Kinder sehen sich selbst anders als ihre Umwelt sie wahrnimmt. Umgekehrt zeigen die Befragungen etwa von Eltern, Schulpersonal und Bezugspersonen ebenfalls erstaunliche Abweichungen bei der Einschätzung desselben Kindes. Forschend lernen Aber nicht nur Dauer und Umfang und der spezielle Forschungsansatz der Langzeitstudie kennzeichnen ihre Besonderheit. Denn ebenso bemerkenswert ist ihre Bedeutung als Lehrforschungsprojekt für die Lehrerausbildung, die Verknüpfung von Forschung und Studium, wie Dr. Wagener hervorhebt. Die Studierenden wurden durch Methodenseminare, Kolloquien und Tutorien sowohl vorbereitet als auch begleitet. Die Vielfalt an Methoden, die standardisierten und interpretativen Verfahren, Befragungen und Beobachtungen erweitern die diagnostischen Fähigkeiten der zukünftigen Lehrer. Das Fazit der Examenskandidaten lautete denn auch regelmäßig: Es war ungemein zeitaufwändig und anstrengend, gehört aber zu den lohnendsten Erfahrungen des Studiums, denn: So gut werde ich kein fremdes Kind mehr kennenlernen. KLJ * Anna Lena Wagener (Hrsg.) Bill Gates, Kesha und Tom im Siegerland. Kinder und ihre Lernbiografien Beiträge aus dem Projekt LISA&KO Siegen 2012: Fakultät II der Universität Siegen, 10 Euro Beeindruckende Sammlung heimischer Tierarten Die Universität Siegen hat die naturwissenschaftliche Sammlung des Wilgersdorfers Artur Franz als Dauerleihgabe erhalten. Die präparierten Tiere sollen in der Ausbildung angehender Biologielehrerinnen und -lehrer zum Einsatz kommen. Ich habe schon lange genadelte Insekten und ausgestopfte Tiere gesucht. Prof. Dr. Klaudia Witte (Naturwiss.-Techn. Fakultät) ist von Haus aus Zoologin und Professorin für Biologie. Nach präparierten Tieren aus der heimischen Region hielt sie Ausschau, um sie für die Ausbildung angehender Biologielehrerinnen und -lehrer auf dem Haardter Berg nutzen zu können. Einer unserer Schwerpunkte ist die organismische Biologie. Damit kann man junge Leute fürs Fach begeistern. Und dafür sind nicht zuletzt genadelte Insekten hilfreich, die von den Studierenden bestimmt werden können. Die Suche der Hochschullehrerin hat nun ein Ende gefunden. Die Universität Siegen hat eine Dauerleihgabe erhalten, die in der Region nicht ganz unbekannt ist. Sie stammt vom Wilgersdorfer Naturforscher Artur Franz. Über viele Jahre hinweg sammelte der 2003 verstorbene Autodidakt Vogeleier, Insekten und präparierte Tiere vor allem aus der heimischen Region. Im Laufe der Zeit trug er eine Vielzahl von Eine beachtliche Bereicherung für die Lehr- und Studiensammlung: Prof. Klaudia Witte mit einer Insekten-Vitrine des Wilgersdorfers Naturforschers Artur Franz Exponaten zusammen. Hunderte Insekten sind säuberlich in Reih und Glied genadelt und werden sorgsam in Schaukästen mit Glasdeckeln, die exakt in dafür vorgesehene Schränke passen, verwahrt. Segelfalter, Apollofalter und Schwalbenschwanz können nebeneinander verglichen und bewundert werden. Ausgeblasene Vogeleier liegen in mit Watte ausgekleideten Setzkästen. Sie stammen von mehr als 60 unterschiedlichen Vogelarten. Teils sind sie nahezu 100 Jahre alt. Das bringt Prof. Witte auf eine Idee: Man könnte die Eier vermessen und mit heutigen vergleichen. In einem ist sich die Expertin sicher: Es gab damals mehr Vogelarten. Ob sich Eiergröße, Farbe oder Hülle im Verlauf der zurückliegenden Jahrzehnte verändert haben, können Studierende nun herausfinden. Die angehenden Lehrer finden die Sammlung toll, weiß Klaudia Witte. Viele Fingerabdrücke an den Vitrinenscheiben seien ein eindeutiges Zeichen. Von den präparierten Tieren der Sammlung hat Artur Franz keines geschossen oder gefangen. Auf seinen vielen Spaziergängen hat er die verendeten Körper gefunden oder Bekannte brachten Funde vorbei. Viele Vögel wurden von ihm selbst präpariert. Die Sammlung weist auch Raritäten auf. Zu finden sind beispielsweise Wasseramsel, Kreuzschnabel und Eisvogel. Eine Gelegesammlung zeigt eine Futterstelle zur Winterzeit. Zu sehen sind Gimpel, Star, Distelfink, Rotkehlchen, Fichtenkreuzschnabel, Seidenschwanz und mehr. Greifvögel können ebenso in den Vitrinen bewundert werden wie Hühnervögel, Eulen oder Spechte und Meisen. Unter den zusammengetragenen Laufkäfern haben etliche nichts an ihrer schillernden Farbpracht eingebüßt. Artur Franz wollte mit seiner Tätigkeit die Tier- und Pflanzenwelt des Siegerlandes abbilden. Seine Sammlung trägt nun dazu bei, angehenden Lehrerinnen und Lehrern und durch diese wiederum vielen Schülerinnen und Schülern das Wissen um heimische Tierarten weiterzugeben. So werden die Exponate gesehen und genutzt. Das ist aus unserer Sicht die optimale Lösung, sagt Sascha Stettner, Enkel von Artur Franz. Auch die Federsammlung, die noch in Wilgersdorf verblieben ist, soll bald an die Universität Siegen umziehen.

8 8 Im Bann der Wissenschaft für Lösungen von morgen Nobelpreisträger bewertet Doktorarbeit von Thomas Wahl mit summa cum laude Dass ein Studium zum Bauingenieur nicht zwingend eine Karriere in der Bauindustrie nach sich ziehen muss, sondern auch Wege in Forschung und Wissenschaft öffnet, zeigt der Werdegang von Dr. Thomas Wahl. Der Küsteningenieur beendete seine Promotion am Forschungsinstitut Wasser und Umwelt (fwu) der Universität Siegen mit Auszeichnung, bewertet durch seinen Siegener Betreuer Professor Jürgen Jensen und den britischen Nobelpreisträger Professor Robert Nicholls. Freude nach bestandener Disputation: Nobelpreisträger Prof. Nicholls, Dr. Thomas Wahl und Prof. Jensen Wie entwickelt sich der Meeresspiegel der Nordsee? Wann und wie extrem treten Sturmfluten in Deutschland auf, die Mensch und Küste gefährden? Das hat der 31-jährige Wissenschaftler aus Netphen in seiner Doktorarbeit erforscht. Unter Betreuung von Professor Jensen, dem Leiter des fwu hat Thomas Wahl dabei wichtige Erkenntnisse gesammelt, die ihn in die Riege der international anerkannten Experten in diesem Bereich aufsteigen ließen. Als Zweitbetreuer der Promotion nahm Professor Robert Nicholls im Juni dieses Jahres an der Verteidigung der Dissertation teil, das Ergebnis: Note 1,0. Nicholls ist einer der Hauptautoren des 4. Sachstandsberichts des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), der im Jahr 2007 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Dass einmal ein Nobelpreisträger meine Arbeit auszeichnet, habe ich mir zu Beginn meines Studiums nicht träumen lassen. In der Schule war ich noch nicht einmal besonders gut. Aber die Forschung hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Ich habe meinen Weg gefunden, sagt Thomas Wahl. Von Siegen in die Welt Als Student des Bauingenieurwesens war Thomas Wahl zunächst als Wissenschaftliche Hilfskraft am fwu der Universität Siegen, wo er noch heute als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig ist. Das Küsteningenieurwesen faszinierte ihn. Als Doktorand präsentierte er Forschungsergebnisse auf internationalen Konferenzen in Europa, den USA, Australien und Asien, häufig gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und den Deutschen Akademischen Austauschdienst. Bei einer Konferenz in den USA 2008 weckten seine Forschungsergebnisse das Interesse des britischen Professors Robert Nicholls, der sich mit ähnlichen Fragestellungen befasste gelang es Thomas Wahl, einen von Experten begutachteten Aufsatz in einer international angesehenen Fachzeitschrift zu veröffentlichen ein entscheidender Schritt in der Laufbahn eines jungen Wissenschaftlers. Weitere Fachbeiträge folgten, und auch den Kontakt zu Professor Nicholls vertiefte er bei einem Forschungsaufenthalt an der University of Western Australia in Perth im Frühjahr Novum: kumulative Dissertation Seine von Experten begutachteten Veröffentlichungen bildeten schließlich die Grundlage seiner kumulativen Dissertation, die erste ihrer Art im Department Bauingenieurwesen der Universität Siegen. Das Faszinierende an meinem Beruf ist, dass wir uns als Küsteningenieure mit einer der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit befassen, dem Erhalt der durch den Klimawandel bedrohten dicht besiedelten und ökologisch wertvollen Küstengebiete. Das ist nicht allein ein regionales Problem, sondern eine globale Herausforderung. Deshalb arbeiten wir eng mit Kollegen aus der ganzen Welt zusammen, so Wahl. Seine Mitwirkung an der Beantragung verschiedener internationaler Forschungsvorhaben mit Beteiligung internationaler Konsortien spiegelt auch die Kompetenzen des Forschungsinstituts für Wasser und Umwelt auf europäischer und internationaler Ebene wieder und etabliert das Institut auch für die Zukunft als interessanten Partner. Die Anzahl der Doktoranden am fwu hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Auch in Zukunft wird hier jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit geboten, sich in den Bereichen Wasser und Umwelt weiter zu qualifizieren und sich an zukunftsträchtigen Forschungsvorhaben mit nationalen und internationalen Partnern zu beteiligen. fwu/klj UNESCO zeichnet Forschungsstelle Kulturökologie und Literaturdidaktik aus Die Deutsche UNESCO-Kommission hat die von Prof. Dr. Berbeli Wanning gegründete Forschungsstelle Kulturökologie und Literaturdidaktik/KÖLI an der Universität Siegen als Projekt der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. Die Forschungsstelle KÖLI zeigt eindrucksvoll, wie zukunftsfähige Bildung aussehen kann. Das Votum der Jury würdigt das Projekt, weil es verständlich vermittelt, wie Menschen nachhaltig handeln, so Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees und der Jury der UN- Dekade in Deutschland. Wer wirklich nachhaltig das Umweltbewusstsein stärken will, muss bei der Lehrerbildung ansetzen. Die von Prof. Dr. Berbeli Wanning am Lehrstuhl für Literaturdidaktik II (Philos. Fakultät) gegründete Forschungsstelle KÖLI hat das Ziel, die Idee einer Bildung für nachhaltige Entwicklung als festen Bestandteil im Studium der Lehrämter für das zentrale Unterrichtsfach Deutsch zu verankern. Unter maßgeblicher Mitarbeit von Dr. Elisabeth Hollerweger entwickelte Prof. Wanning ein Konzept, das nun die Deutsche UNESCO-Kommission überzeugte. Um den Anschluss an die internationale Entwicklung zu halten, muss der Leitgedanke Nachhaltigkeit mit Inhalten gefüllt werden, für die sich Kinder und Jugendliche begeistern können. Das Thema Mensch, Natur und Umwelt, in Literatur und Medien facettenreich codiert, steht Direkteinstieg als Ingenieur/in in den Bereichen Sales Technical Development Process & Project Management Traineeprogramme in kaufmännischen und technischen Bereichen Studien-, Bachelor, Master- und Diplomarbeiten Wer nachhaltig das Umweltbewusstsein stärken will, muss auch bei der Lehrerbildung ansetzen. Prof. Berbeli Wanning (re.) und Dr. Elisabeth Hollerweger freuen sich über die Anerkennung durch die UNESCO im Mittelpunkt einer an interdisziplinären Inhalten ausgerichteten Literaturdidaktik, wie sie die Forschungsstelle KÖLI vertritt. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag, um in puncto Nachhaltigkeitsbildung vom Projekt zur Struktur zu kommen. Dies erhöht die Verbindlichkeit des Themas und unterstützt den Weg in die lernende Gesellschaft der Zukunft. Mit der Preisverleihung ehrt die Deutsche UNESCO- Kommission die Arbeit der Forschungsstelle KÖLI als wirksamen Schritt auf diesem Weg. UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung ( ) Nachhaltige Entwicklung funktioniert nur, wenn sich jeder für eine menschenwürdige Gesellschaft einsetzt. Die notwendigen Fähigkeiten dazu vermittelt Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE. Mit der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung ( ) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, diese Art des Lernens in ihren Bildungssystemen zu verankern. Auf Grundlage eines einstimmigen Bundestagsbeschlusses koordiniert die Deutsche UNESCO-Kommission die deutschen Aktivitäten zur UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung. Sie hat ein Nationalkomitee berufen und mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eine Dekade-Koordinierungsstelle eingerichtet. kulturoekologie/ Duales Studium/ Verbundstudium Maschinenbau: Fachrichtung Konstruktion/ Produktion Wirtschaftsingenieurwesen Betriebswirtschaft Praktika in kaufmännischen und technischen Bereichen

9 9 Kurz notiert Christian v. Tschilschke in Herausgebergremium berufen Ab August 2012 ist Prof. Dr. Christian von Tschilschke (Philos. Fakultät, Romanistik) in das Herausgebergremium der Zeitschrift Iberoamericana. América Latina España Portugal berufen worden. Die Iberoamericana ist eine interdisziplinäre Zeitschrift für Literatur, Geschichte und Sozialwissenschaften und eines der weltweit renommiertesten Publikationsorgane der Iberoromanistik. DAAD-Summerschool: Sicherheitsfragen im Südkaukasus und in Zentralasien 24 Studierende aus Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan und Deutschland diskutierten während der DAAD-Summerschool im August Konflikte und Sicherheitsfragen im Südkaukasus und in Zentralasien. Prof. Dr. Gerd Morgenthaler und sein Team (Fakultät III, Öffentliches Recht) organisierten die zweiwöchige Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Siegener Partnerhochschule Qafqaz University in Baku. Dort fand bereits vor zwei Jahren die erste derartige Summerschool statt. Nadine Klass zum stellvertretenden Mitglied des Verfassungsgerichtshofes NRW gewählt Prof. Dr. Nadine Klass (Fakultät III, Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht, insbesondere Immaterialgüterrecht und Medienrecht) wurde Anfang Juli 2012 vom Landtag als stellvertretendes Mitglied des Verfassungsgerichtshofes (VGH) für das Land Nordrhein-Westfalen vereidigt. Der Verfassungsgerichtshof in Münster ist das oberste Gericht Nordrhein-Westfalens. Stiftungsprofessur Technikdidaktik unter Dach und Fach Für die Stiftungsprofessur Technikdidaktik fließen fünf Jahre lang jährlich Euro an die Universität Siegen. Die Stifter unterzeichneten Anfang September den Vertrag: Achenbach Buschhütten GmbH, Deutsche Edelstahlwerke GmbH, Ejot Holding GmbH&Co. KG, Erndtebrücker Eisenwerk GmbH&Co.KG, Gräbener Pressensysteme GmbH&Co.Kg, IG Metall Siegen, SMS Siemag AG, Vetter Holding GmbH, Walzen Irle GmbH, Unternehmerschaft Siegen-Wittgenstein, IHK Siegen, Kreis Olpe, Kreis Altenkirchen und Kreis Siegen Wittgenstein. Generalkonsul beim Franz Böhm-Kolleg zu Gast Dr. Wolfgang Röhr, Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Shanghai, war zu Gast beim 15. Franz-Böhm-Kolleg. China Novum Quo vadis? lautete der Titel seines Festvortrags. Zuvor war der Diplomat eingeladen, sich im Beisein von Bürgermeister Steffen Mues ins Goldene Buch der Stadt Siegen einzutragen. TOTAL E-QUALITY-Prädikat: Bemühungen um Gleichstellung gewürdigt Die Universität Siegen wird in diesem Jahr zum zweiten Mal mit dem TOTAL E-QUALITY-Prädikat für die Jahre 2012 bis 2014 ausgezeichnet. Damit wird die erfolgreiche Umsetzung von Chancengleichheit gewürdigt. Der Frauen-Anteil konnte in allen Bereichen, etwa in den Fakultätsleitungen, bei Professuren und Habilitationen, signifikant gesteigert werden. DFG-Heisenberg-Stipendium für Martin Jörg Schäfer PD Dr. Martin Jörg Schäfer, Vertretungsprofessor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft (Philos. Fakultät), hat sich erfolgreich um ein Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft beworben. Das hoch dotierte Stipendium zählt zu den herausragendsten Fördermitteln der DFG für exzellente Nachwuchswissenschaftler. Honoriert werden insbesondere die Habilitation von PD Dr. Schäfer zu historischen bis zeitgenössischen Entwürfen und Alternativentwürfen der Arbeit sowie ein neues Projekt zur Vorgeschichte der Theatralität von aktuellen Erziehungs- und Bildungsmodellen. Campus APP verfügbar Das Studentenwerk Siegen hat einen neuen Service eingerichtet. Zum Wintersemester 2012/13 ist die Campus APP für iphone und Android-Handys verfügbar, die mit sechs Plattformen angelegt ist: Mensa, Marktplatz, Stadtplan von Siegen und Umgebung, Events, Service, Jobs: GI Usability Challenge 2012 : Erfolg für Siegener Studierende Siegener Studierende haben die ersten drei Plätze beim studentischen Wettbewerb GI Usability Challenge Der Preis ist mit Euro dotiert und wurde auf der diesjährigen Mensch und Computer - Konferenz in Konstanz übergeben. Bereits im letzten Jahr waren die Siegener bei diesem Wettbewerb erfolgreich. Die Teilnahme an dem Wettbewerb fand im Rahmen der von Prof. Dr. Volkmar Pipek (Fakultät III, Wirtschaftsinformatik) veranstalteten Lehrveranstaltung Human-Computer-Interaktion statt und wurde von Benedikt Ley und Torben Wiedenhöfer betreut. Fortsetzung auf S. 14 Breites Themenspektrum Wissenschaftlicher Nachwuchs der Philosophischen Fakultät tagte Dass es sich an der Uni Siegen gut promovieren lässt, zeigt die jährliche Tagung des wissenschaftlichen Nachwuchses der Philosophischen Fakultät, so auch im Juli im Artur-Woll-Haus. Acht Referenten sowie rd. 25 Teilnehmer gestalteten die Tagung unter der Schirmherrschaft der Prodekanin für Forschung Prof. Dr. Angela Schwarz selbstständig. Eröffnet wurde die Konferenz mit einem Vortrag der Bamberger Soziologin und ehemaligen Siegener Doktorandin Dr. Uta Liebeskind. In ihrem Vortrag Siegen, Paris, wieder zurück und darüber hinaus Eine kleine Lebensweltanalyse referierte Dr. Liebeskind nicht nur über Ergebnisse ihres 2010 abgeschlossenen Forschungsprojekts, sondern überdies von ihren Erfahrungen mit der Promotion an der Universität Siegen. Dabei hob die Soziologin vor allen Dingen die gute Betreuung und das kollegiale Miteinander hervor. Ich bin in dieser Zeit sowohl als Wissenschaftlerin als auch als Persönlichkeit sehr gereift, ich verdanke der Philosophischen Fakultät viel, betonte Liebeskind. Im Anschluss an diesen persönlichen und inspirierenden Vortrag stellten in zwei parallelen Sektionen jeweils vier Promovierende und Habilitierende ihre laufenden Forschungsprojekte vor. Die Themen reichten von der Analyse der Literaturvermittlung als Event bis zur Untersuchung der politischen und medialen Repräsentation der in Deutschland lebenden Muslime am Beispiel der Deutschen Islamkonferenz. Die anschließenden Nachfragen und Diskussionen im Plenum ergaben hilfreiche Anregungen für den Gang der eigenen Arbeit. Ich bin erfreut, sowohl über die große Vielfalt von äußerst interessanten Themen als auch über das hohe Niveau der Diskussion, lobte Prof. Schwarz nach der Tagung. Die Veranstaltung bietet eine ausgezeichnete Plattform für die Präsentation von Forschungen über den Kreis der eigenen Disziplin hinaus. Schon seit mehreren Jahren können Promovierende und Habilitanden der ehemaligen Fachbereiche 1 und 3 auf ein starkes Netz der Selbstorganisation des wissenschaftlichen Nachwuchses bauen. In dem Maße, in dem die Philosophische Fakultät zusammenwächst, nutzen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Dialog intensiver und bauen das Angebot an Freunde und Förderer ermöglichen Wittgensteiner Sprachatlas Die Bamberger Soziologin Dr. Uta Liebeskind referierte über ihre Erfahrung als Doktorandin an der Universität Siegen gemeinsamen Diskussionsrunden oder selbst organisierte Fortbildungen weiter aus. Doktoranden und Interessierte finden die Promotionsordnung, Ansprechpartner und eine Übersicht der die Angebote für den wissenschaftlichen unter: Nachwuchs phil/forschung/promotion Daniela Fleiß Durch eine Zuwendung der Freunde und Förderer der Uni Siegen e.v. wird nun nach Abschluss der Erhebungen zum Siegerländer Sprachatlas auch der Wittgensteiner Sprachatlas ermöglicht. Seit Sommer 2011 laufen die Erhebungen zum Siegerländer Sprachatlas (SiSal), durchgeführt von Petra Solau-Riebel und unter Leitung der Linguistin Prof. Dr. Petra M. Vogel (Philos. Fakultät). Mit Abschluss der Erhebungen in diesem Sommer beginnt die nächste Phase, d.h. die Auswertung der Ergebnisse und ihre Kartierung in Form eines Sprechenden Siegerländer Sprachatlas im Internet. Auch eine gedruckte Version ist geplant. Was bislang fehlte, war die Finanzierung für einen Wittgensteiner Sprachatlas (WiSal), um damit den Kreis Siegen-Wittgenstein komplett abdecken zu können. Durch eine Zuwendung der Freunde und Förderer der Uni Siegen e.v. wird nun auch hier eine Erhebung möglich. Befragungen sind im Verlauf dieses und des nächsten Jahres für die folgenden, aufgrund ihrer Verteilung statistisch erhobenen Orte geplant: Bad Berleburg, Bad Laasphe, Benfe, Birkelbach, Elsoff, Erndtebrück, Feudingen, Fischelbach, Puderbach, Richstein, Schüllar, Weidenhausen, Wingeshausen, Wunderthausen und Zinse. Wer mitmachen möchte, sollte 70 Jahre oder älter sowie ortsfest sein und den Ortsdialekt sicher sprechen können. Sie erreichen WiSal bei Interesse unter der Telefonnummer 0271/ (in jedem Fall donnerstags von 9 bis 11 Uhr) oder per an uni-siegen.de bzw. Sie schreiben einen Brief an WiSal, Philosophische Fakultät, Siegen. Ob weitere Orte in die Erhebung aufgenommen werden können oder ein Sprechender Wittgensteiner Sprachatlas bzw. eine gedruckte Version möglich ist, hängt auch von weiterer Unterstützung ab. Beide Projekte sind Teil der im Mai 2012 an der Philosophischen Fakultät neugegründeten Forschungsstelle Siegerland. Engagiert in der Verbraucherforschung phil/siegerland Prof. Dr. Hanna Schramm-Klein (Marketing) und Prof. Dr. Christoph Strünck (Politikwissenschaft) gehören mit ihren Teams zu den Gewinnern der ersten Ausschreibung Verbraucherforschung NRW des Wissenschaftsministeriums, Verbraucherschutzministeriums und der Verbraucherzentrale NRW. Sieben engagierte Verbraucherforscherinnen und -forscher an NRW-Hochschulen und an einer Forschungseinrichtung erhalten insgesamt Euro als Unterstützung in der Projektplanungsphase und beim Einwerben von Drittmitteln. Ziel des Projekts Kaufkompetenz von Kindern des Lehrstuhls für Marketing und des Zentrums für ökonomische Bildung (ZöBiS) ist die Beschreibung der Kaufkompetenz von Kindern sowie die Bestimmung von Ansatzpunkten zur Steigerung dieser Kaufkompetenz. Entwickelt wird ein Programm, das Eltern und Lehrer bei der Vermittlung von Kaufkompetenz an Kinder unterstützen soll. Es sollen Felder ermittelt werden, in denen Kinder aufgrund ihrer psychologischen Entwicklungsstufe und der eigenen eingeschränkten Erfahrungen schutzbedürftig sind. Basierend auf diesen Ergebnissen werden Schulungsunterlagen und Unterrichtskonzepte entwickelt. Ein Team um Prof. Dr. Strünck wird am Forschungskolleg Zukunft menschlich gestalten ein Erhebungsinstrument zur Erforschung der Energiearmut entwieln. Auch in Deutschland wächst die Zahl der Haushalte, die wegen hoher Energiekosten armutsgefährdet sind. Ziel ist, einen großen Projektantrag vorzubereiten, um erstmals repräsentative Erkenntnisse über die Ursachen, Verbreitung und Konsequenzen von Energiearmut zu gewinnen. Ein solches Projekt schließt nicht nur wichtige Forschungslücken, es ist auch politisch relevant. Denn die Europäische Kommission hat die Mitgliedsstaaten aufgefordert, die Gruppe der schutzbedürftigen Energienutzer zu definieren und Maßnahmen zur Bekämpfung von Energiearmut vorzuschlagen.

10 10 Neu erschienen Navigationen: Game Laboratory Studies Benjamin Beil, Thomas Hensel (Hrsg.) Reihe Navigationen Jg. 11 (2011), Heft 2, 13 Euro Siegen: universi ISSN Um die Analyse von Computerspielen aus produktionsästhetischer Perspektive zu erproben, lehnt sich der Band an die Akteur- Netzwerk-Theorie an. Mit ihr geht es ihm um die Frage nach den Aktanten des Game Design etwa: Welche Hard- und Softwarekomponenten kommen wann und wofür zum Einsatz; wie und mittels welcher Medien notieren Level-Designer ihre Ideen, und wie werden die Aufzeichnungen später von Programmierern implementiert; und welche Rolle spielt eigentlich eine Action-Figur auf dem Schreibtisch eines Textur- Artists? Anders formuliert: Es gilt vom technischen Standard über den Karriereverlauf eines Designers bis hin zum Post-it-Zettel möglichst vielfältige scheinbar naheliegende genauso wie untypische oder abseitige Aktanten in den Blick zu nehmen, um die Kreativitäten verstehen zu lernen, die an der Entstehung eines Computerspiels beteiligt sind. Insa Fooken Puppen heimliche Menschenflüsterer. Ihre Wiederentdeckung als Spielzeug und Kulturgut Mitarbeit: Robin Lohmann Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht Seiten, 17 farbige Abb., 29,95 Euro ISBN-10: ISBN-13: Puppen sind uralt als Kulturgut und Spielzeug. Sie sind mehr als Dinge aus Porzellan, Plüsch und Plastik und stehen für die menschliche Fähigkeit, Dinge symbolisieren und animieren zu können. Dennoch drohen sie im Überangebot der Spielzeugwelt unterzugehen bzw. auf erstarrte Formen reduziert zu werden. Dieses Buch ist eine vehemente Ermutigung, sich auf das freie Spiel mit Puppen und die Faszination, die von ihnen ausgeht, lustvoll einzulassen. Nach einer Skizzierung des Puppenthemas in der Kinderliteratur wird es hinsichtlich der psychologischen Bedeutung theoretisch verortet: bedeutsame Dinge, Übergangsobjekte, intermediärer Raum, Spiel und Spielverhalten. Verpuppen und Entpuppen werden als Menschwerdungsprozesse verstanden und kulturhistorisch eingeordnet. Der rapide Aufstieg des Kuscheltiers und seine aktuelle Omnipräsenz werden thematisiert. Historische und aktuelle empirische Studien beleuchten den Stellenwert von Puppen und Kuscheltieren als Kindheitsbegleiter und Sozialisationsagenten in der kindlichen Entwicklung. Sie ermöglichen Zugänge zur inneren Welt von Menschen, therapeutische Begleitung, Selbstreflexion und sprechen Fragen des Umgangs mit Geschlechterrollen an. Puppen sind Kinderkram und gleichzeitig mehr als das. Die hier angestellten Überlegungen sind zu verstehen als ein Plädoyer für wildes Denken, Fantasie und Imagination, für das Ausbalancieren großer und oft ambivalenter Gefühle und für die Erfahrung und Gestaltung sozialer Vielfalt im Spiel mit Puppen. Jens Schröter Verdrahtet. THE WIRE und der Kampf um die Medien Kultur & Kritik 6 Medien/Kultur 5 Berlin: Bertz + Fischer Seiten, 56 Fotos, 9,90 Euro ISBN THE WIRE gehört zum neuen, von der Kritik hochgelobten Quality- TV und gilt vielen Kommentatoren als die greatest TV-show ever made. Die FAZ feierte die von 2002 bis 2008 ausgestrahlte Serie mit einem ziemlich kühnen Vergleich als einen Balzac für unsere Zeit : Im urbanen Mikrokosmos Baltimore entsteht ein hochdifferenziertes Bild der sozialen Wirklichkeit Amerikas. Es geht um die soziale Verelendung der vom Kapital verlassenen amerikanischen Großstädte, die daraus erwachsende Schattenwirtschaft der Drogenkriminalität und ihre Folgeprobleme, die Hilflosigkeit und Korruption von Politik und Polizei, den virulenten Rassismus und einiges mehr. Ein Aspekt von THE WIRE ist bislang indes kaum thematisiert worden: die ständige Auseinandersetzung, ja der Kampf zwischen organisierter Kriminalität und Polizei um die Medientechnologien. Schon der Titel der Serie ist bezeichnend: wire (dt: Draht, Kabel, Leitung) verweist auf das Telefon, andere elektronische Kommunikationsmittel und Abhörgeräte. Die kleine Studie zeigt, dass THE WIRE einen zentralen Punkt der heutigen Gesellschaft trifft ihr Selbstverständnis ist durch und durch von Medien abhängig und von Medien geprägt. Doch wer hat Zugriff auf die Medien? Wer darf welches Wissen über wen erlangen? Mediatisierung ist immer auch ein Kampf den THE WIRE exemplarisch inszeniert. Ivo Ritzer, Marcus Stiglegger (Hrsg.) Global Bodies. Mediale Repräsentationen des Körpers Medien/Kultur 5 Berlin: Bertz + Fischer Seiten, 192 Fotos, 25 Euro ISBN Der menschliche Körper steht im Zentrum der audiovisuellen Medien. Mittels des Körpers wird nicht nur von existenziellen Dramen erzählt, sondern auch über interkulturelle Konflikte reflektiert über body politics. Der vorliegende Band diskutiert diese medialisierten Körperdarstellungen anhand zeitgenössischer Beispiele und entwirft so ein Panorama der gegenwärtigen Körpertheorie. Im Zentrum der Beiträge steht die Auseinandersetzung mit oft innovativen Kulturpraktiken der körperlichen Repräsentation im Spannungsfeld von medialer Technologie, Konstruktion von Geschlechtern und Identitäten sowie kulturellen Kontexten zwischen Nordamerika, Lateinamerika, Ost- und Westeuropa. Es zeigt sich hierbei vor allem eine immer stärker in den Vordergrund tretende Körperlichkeit der Medien selbst: die mediale Performanz. Unter anderem geht es um Filme von Darren Aronofsky ( Black Swan ), Claire Denis ( Nénette et Boni ), Philippe Grandrieux ( La vie nouvelle / Verraten und verkauft ), Lars von Trier ( Antichrist ), Sylvester Stallone ( The Expendables ), James Cameron ( Avatar ), Jaume Balagueró ( [REC] ), Wong Kar-wai ( 2046 ), Alexandre Bustillo und Julien Maury ( À l intérieur / Inside ), aber auch Beispiele aus anderen Feldern wie Fotografie, Computerspiele und Musikvideoclips. Dabei werden einige Forschungsansätze erstmals im deutschsprachigen Kontext vorgestellt. Dr. Ivo Ritzer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Filmwissenschaft / Mediendramaturgie der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Außerdem publiziert er als freier Autor und Essayist. Dr. Marcus Stiglegger lehrt Filmwissenschaft an der Universität Siegen. Ulrich Exner (Hrsg.) Raumbuch Siegen 2012 (erhältlich für 13,- Euro im Departmentbüro Architektur) Das Buch dokumentiert studentische Arbeiten aus dem Fachgebiet Raumgestaltung und Entwerfen im Department Architektur der Fakultät II, Bil- der Universität Siegen. Quasi als Rückblick einer sechsjährigen Lehrtätigkeit, werden Ergebnisse der Arbeiten, ihre unterschiedlichen Intentionen, persönlichen Prägungen und interdisziplinären Ansätze vorgestellt und machen deutlich, dass Raum mehr ist als nur ein Behältnis mit funktionalen Zuweisungen. Im Entwurfsprozess wird Basiswissen vermittelt und werden Theorie und Praxis anhand bestimmter Regeln und Gesetzmäßigkeiten schrittweise verknüpft. Bereits gefasste Standpunkte innerhalb der Entwurfsarbeit werden permanent in Frage gestellt und einander im Diskurs abweichende Meinungen und widersprüchliche Sichtweisen nicht als Ausschlusskriterium verstanden, sondern als Teil einer komplexen wechselseitigen im Dialog entstandenen Annäherung zum gestellten Thema. Dieser Prozess generiert ein Muster, das sich im Verlauf der Arbeit räumlich konturiert und auf diese Weise fassbar wird. Ein Vorgehen, das einerseits eine Vorstellung von Raum mit Hilfe zeichnerischer Darstellungsmethoden schult, andererseits aber auch die Defizite jedweder Einschränkung unserer Erfahrung reflektiert, z.b., wenn allein die zeichnerische Darstellungsmethode zum Einsatz kommt. Der im Dialog entstandene Entwurfsprozess vermittelt schrittweise (über das räumliche Zeichnen hinaus) das komplexe Zusammenspiel visueller, akustischer und haptischer Erfahrungen, anhand dessen wir als Planer eine Raumwirkung bewusst über den Einsatz von Licht, Material und akustische Qualitäten steuern und kontrollieren können. Die Arbeiten geben mit ihren unterschiedlichen Ansätzen, von der konzeptionellen Raumidee bis zu praxisorientierten Eins zu Eins Lösungen, die in öffentlichen Räumen in unterschiedlichen Städten installiert wurden, das Repertoire des Fachgebietes wieder. Walburga Hülk Bewegung als Mythologie der Moderne Vier Studien zu Baudelaire, Flaubert, Taine, Valéry Bielefeld: transcript S., 28,80 Euro ISBN Schwung, Wirbel und Elastizität hatten Konjunktur in der Moderne. In Schreibstätten, Ateliers und Laboratorien waren bewegte Formen in Mode: eine dynamisierte Antike, der Vitalismus der außereuropäischen Welt, die filmische Malerei Tintorettos, Meereswellen und Propeller, das Tanzen der Kreativität. Paul Valéry bezeichnete Bewegung gar als neue Mythologie und evozierte so die ästhetische und kulturphilosophische Energie, die das Thema dieses Buches ist. Walburga Hülk ruft mit Baudelaire, Flaubert, Taine und Valéry poetische, kunstkritische, physikalische sowie physiologische Figuren und Spekulationen auf und kontextualisiert sie. Es zeigt sich: Eigensinnig, schillernd und zuweilen dilettantisch umspannen sie Stile und Problemfelder, die in den Universitäten bislang getrennt waren. Impressum Herausgeber: Der Rektor der Universität Siegen Redaktion: Kordula Lindner-Jarchow M.A. (KLJ, verantwortl.), Katja Knoche (), Anschrift: Universität Siegen, Siegen Tel.: /4860 Fax: Layout: zettb.de Druck und Anzeigen: VMK-Verlag f. Marketing u. Kommunikation GmbH & Co. KG / Monsheim Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung von Herausgeber und Redaktion wieder. Redaktionsschluss dieser Ausgabe: 15. September 2012 Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 15. November 2012

11 11 RWE MEET 'N SPEED TOUR 2012: DAS KOMPAKTE BEWERBUNGSTRAINING. Sie studieren Ingenieur- oder Wirtschaftswissenschaften? Sie möchten Bewerbungsgespräche und Assessment-Center-Situationen für den Ernstfall trainieren? Stellen Sie sich der Herausforderung und profitieren Sie zudem von einem individuellen Beratungsgespräch, in dem Sie mehr über Ihre Stärken und Entwicklungspotenziale erfahren. Im November und Dezember steuern wir mit dem Bewerbungstraining zehn deutsche Städte an. Alle Details und Bewerbungsfristen gibt es hier: Dabei sein ist ein guter Anfang jetzt bewerben!

12 12 Workshopreihe GründerAKADEMIE: Selbständigkeit Das Gründerbüro der Universität Siegen bietet im Wintersemester 2012/13 wieder die erfolgreiche Veranstaltungsreihe GründerAKADEMIE an. Die insgesamt neun rund dreistündigen Workshops richten sich an alle Mitarbeiter und Studierende der Universität Siegen, die sich für Existenzgründung interessieren. Rund um das Thema Selbstständigkeit werden verschiedene Bereiche von Experten aus der Praxis beleuchtet. Die Reihe startet am 18. Oktober, 16 Uhr im Seminargebäude Weidenauer Straße mit dem Workshop Sozialversicherungen für Existenzgründer. Die weiteren Themen: 25. Okt Liquiditäts- und Rentabilitätsplanung 08. Nov SEO Marketing 16. Nov Marktpotentiale Gründer 1,5 tägiger Workshop 17. Nov Marktpotentiale Gründer 1,5 tägiger Workshop 06. Dez Ohne mich geht gar nichts Gründerpersönlichkeit im Fokus 13. Dez Das Wie macht den Unterschied: Business-Etikette für die Selbstständigkeit 17. Jan Finanzplanung und Finanzierungsmöglichkeiten 31. Jan PR für Gründer und Jung-Unternehmen: do s und dont s der Pressearbeit Wingbull GbR: Neues Team in der Gründerschmiede Mit der Wingbull GbR ist ein neues Team in die Gründerschmiede der Universität Siegen eingezogen. Victor Styrbul, Tim Wiersdörfer und Ramon Ising feilen künftig in den Räumen des Artur Woll-Hauses an ihrer Geschäftsidee. Dass sie einfallsreich sind, haben die drei Informatik-Studenten schon bewiesen. Bereits seit August 2011 leiten sie die Online-Community für das Spiel Minecraft mit mehr als Nutzern. Die Erfahrungen im Game Server Hosting sollen nun als Hauptstandbein in ein tragfähiges Geschäftsmodell einfließen. Menschen jeden Alters sollen ihre eigenen Spiele-Server auf unkomplizierte Weise mieten können, so die Vorstellung der Gründer. Hierzu wird von den Gesellschaftern ein vollautomatisiertes Webinterface entwickelt, so dass es für jeden kinderleicht möglich ist, sich mit nur wenigen Mausklicks und in Minutenschnelle, seinen eigenen Spiele-Server zu mieten und so zu konfigurieren, dass sofort zusammen mit Freunden gespielt werden kann. Die Gründerschmiede bietet die Möglichkeit, innovative Konzepte über das Coaching hinaus auch pragmatisch zu unterstützen. Dort stehen in einem Trakt im Artur Woll-Haus, für derzeit sieben Start Ups, Büros und technisches Equipment zur Verfügung. Speed Dating für Gründungsinteressierte und junge Gründer Kompakte Informationen von Unternehmern für Gründer: Am 8. November 2012 veranstaltet das Gründerbüro der Universität Siegen im Rahmen des Alumni Career Forums ( vgl. S. 15) ein Speed-Dating für Gründungsineressierte. Zehn Experten stehen für Fragen rund um das Thema Existenzgründung zur Verfügung. Neue Zeitschrift: Pop. Kultur und Kritik Eine neue Zeitschrift ist unter großer Beteiligung Siegener Wissenschaftler entstanden. Pop. Kultur und Kritik analysiert und kommentiert die wichtigsten Tendenzen der gegenwärtigen Popkultur in den Bereichen von Musik und Mode, Politik und Ökonomie, Internet und Fernsehen, Literatur und Kunst. Initiator ist Prof. Dr. Thomas Heen, der z.zt. eine Germanisitik- Vertretungsprofessur an der Universität Siegen wahrnimmt. Er ist auch Mitherausgeber und Redakteur. Verschiedene Siegener Wissenschaftler haben für das erste Heft, das im September erschienen ist, Aufsätze verfasst, so z.b. Marcus S. Kleiner und Jochen Venus oder sind Mitglieder des Beirats der Zeitschrift wie Niels Werber und Susanne Regener. Pop liefert feuilletonistische Artikel und Essays mit kritisch pointierten Zeitdiagnosen. Pop bietet wissenschaftliche Aufsätze, die sich in Überblicksdarstellungen zentralen Themen der zeitgenössischen Popkultur widmen. Die Zeitschrift richtet sich sowohl an Wissenschaftler und Studierende als auch an Journalisten und alle Leser mit Interesse an der Pop- und Gegenwartskultur. Im aktuellen ersten Heft geht es u.a. um Morrissey und Hebdige, Kriegsbilder, Energie und Burnout, Gedenken auf Facebook, Lady Gaga, Staat und Wall Street. Beiträger/innen sind u.a. Moritz Baßler, Dick Hebdige, Ruth Mayer, Nadja Geer, Mascha Jacobs, Marcus S. Kleiner, Georg Seeßlen, Detlef Siegfried, Wolfgang Ullrich. Daten aus der Tiefe Regenerative Energien stehen im zentralen Interesse unserer Gesellschaft. Hinter den Energiequellen Wasserkraft, Windund Sonnenenergie sowie Erdwärme steckt Technik, die auch im Zentrum für Sensorsysteme (ZESS) der Universität Siegen weiterentwickelt wird. Die Teilnehmer können Unternehmern der verschiedener Branchen jene Fragen zu stellen, die ihnen persönlich unter den Nägel brennen. Kurz, knapp und ohne lange vorab einen Termin vereinbart zu haben. Neben interessanten Kontakten steht hier vor allem die Weitergabe von Erfahrungen der alten Hasen im Vordergrund. Zwischen 5 und 10 Minuten, je nach Teilnehmerzahl, stehen die Experten für ein Date zur Verfügung. Die Veranstaltung ist teilnehmerbegrenzt! Ihre Anmeldung in Form eines Motivationsschreibens schicken Sie bitte bis zum 26. Oktober 2012 an Frank Ermert, Gründerbüro der Universität Siegen. Im Anschluss an das Speed- Dating werden in einem Vortrag Die 10 Todsünden bei einer Existenzgründung vorgestellt. Christian Schmidt, Geschäftsführer der Corus Finanzplanung aus Siegen und Mitglied der Wirtschaftsjunioren Südwestfalen wird referieren. Gründerbüro veranstaltet Softskill-Seminar Wie viel Unternehmer steckt in Dir? Dieser Frage können Gründungsinteressierte, Studierende und Mitarbeiter der Universität Siegen vom 1. bis 3. November auf den Grund gehen. Dann veranstaltet das Gründerbüro das Softskill-Seminar Get fit for E-ship. Kernstück des Seminars ist die Analyse des eigenen Persönlichkeitsprofils sowie die individuellen Chancen und Risiken für eine Unternehmensgründung der Teilnehmer. Unter Anleitung der beiden Psychologen und Führungskräftecoaches Prof. Jörg Felfe und Dr. Hans-Jürgen Resetka werden Potential und Geschäftsidee in zweieinhalb Tagen auf Herz und Nieren geprüft. Veranstaltungsort ist das Gästehaus Wilgersdorf. Den Teilnehmern entstehen keine Kosten für Verpflegung und Übernachtung. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Bewerbungen in Form eines Lebenslaufes inkl. Motivationsschreiben richten Sie bitte bis zum 19. Oktober 2012 an Frank Ermert. Kontakt: Frank Ermert, Tel.: , de Informationen zu allen Angeboten des Gründerbüros der Universität Siegen: M.Sc. Emmanuel Odei-Lartey (re., Stipendiat des Internationalen Promotionsprogramms MOSES am ZESS) und Labor-Diplomingenieur Wolf Twelsiek bei Tests auf dem Gelände des Baustoffhandels Klein In Kooperation mit der Firma STDSJantz aus Attendorn arbeitet z.zt. eine junge Forschergruppe unter der Leitung von Dr.-Ing. Klaus Hartmann an Sensoren, die während Erdbohrungen etwa für Erdwärme die Kommunikation vom Sensor in der Tiefe bis zur Datenverarbeitung an der Oberfläche ermöglichen. Bislang war das bei gleichzeitigem Betrieb nicht möglich. Das System befindet sich derzeit in der Erprobungsphase. Hierzu wurde ein Gelände gesucht, wo die Funkmodule in verschiedenen Bodenbeschaffenheiten getestet werden konnten. Der Baustoffhändler Rudolf Klein aus Wilnsdorf-Anzhausen stellte auf Anfrage sein Betriebsgelände für die Tests zur Verfügung. Er ermöglichte den Zugang zu Sand, Splitt und Erdreich und stellte auch einen Mitarbeiter mit Radlader zur Verfügung. Dank der Unterstützung des Betriebs Klein und mit Hilfe eines Versuchsrohres konnte die Empfangsqualität der darauf angeordneten Funkmodule in unterschiedlichen Materialien getestet werden. Dazu wurde das Rohr jeweils einen Meter tief eingegraben und die empfangenen Signale aufgezeichnet. Die ermutigenden Erkenntnisse führen dazu, dass bald ein originales Bohrgestänge mit den Sensoren ausgerüstet wird, die im laufenden Betrieb echte Daten aus dem Untergrund an die Oberfläche funken. ZESS/KLJ

13 13 Stadt, Region, Kultur und Sport MEPS-Studierende unterwegs Der im Wintersemester eingeführte neue VWL Masterstudiengang 'Master of Science in Economic Policy' kurz MEPS konnte im Sommersemester schon die zweite Gruppe Studierender begrüßen. Das MEPS-Programm vereint mittlerweile 67 Studentinnen und Studenten aus 28 Ländern von fünf Kontinenten, ein Ausweis für das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Siegen nicht nur für deutsche und internationale ausländische Studierende. Der Studiengang MEPS hat eine Regelstudienzeit von vier Semestern und besteht aus acht Pflicht- und zwei Wahlmodulfächern, die Spezialisierungen der wichtigsten volkswirtschaftlichen Themengebiete in sich vereinen. Mit Kristin Bernhardt werden die Studierenden von einer Inhaberin der neuen Academic- Advisor-Stellen betreut. Um neben dem Vorlesungsalltag auch das Gruppengefühl zu stärken und vor allen Dingen den internationalen Studierenden deutsche und europäische Kultur näher zu bringen, bemüht sich das MEPS Team um ein abwechslungsreiches Programm. MEPS Ausflug zur EZB nach Frankfurt Im Januar 2012 besuchte die MEPS Gruppe die Europäische Zentralbank in Frankfurt/M., wo es zwei eigens auf das Vorwissen und die Interessen der MEPS- Studenten abgestimmte Vorträge durch EZB-Referenten gab. Die Studierenden konnten viele Fragen stellen, gerade für diejenigen, die aus Nicht-EU Staaten kommen, ergaben sich neue Einblicke in das Euro-System. Vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen bzw. politischen Situation war der Besuch für alle Teilnehmer hoch spannend. Es blieb aber auch Zeit für eine kleine Stadtführung unter Leitung von MEPS-Programmdirektor Professor Günter Dr. Beck, der nicht nur als Makro-Professor, sondern auch als Stadtführer eine gute Figur machte. Zuerst ging es durch das Finanzzentrum, an der Alten Oper vorbei durch die City in Richtung Kleinmarkthalle, in der sich vor allem die internationalen Studenten von der schmackhaften German Wurst beeindruckt zeigten. Anschließend ging es weiter zum Römer, dem Rathaus, und dem Kaiserdom St. Bartholomäus, bevor es nach einem Gang über den Eisernen Steg zum gemütlichen Abschluss in einer urigen Frankfurter Stube und einem Bembel Äppelwoi kam. Fazit: Ein gelungener Ausflug, mit einer perfekten Mischung aus Lehre und Freizeit, der bei hoffentlich besserem Wetter künftig zum festen MEPS- Programm gehören wird. MEPS goes Media Zu Beginn des Sommersemesters 2012 gab es wieder eine MEPS- Einführungswoche, zu der auch die im Wintersemester begeistert aufgenommene Stadt-Rallye durch Siegen gehörte. Dieses Mal jedoch mit einem kleinen Extra: Ein WDR-Fernsehteam hat die internationalen Studierenden auf ihrer Tour durch Siegen begleitet. Noch am gleichen Abend wurde der Bericht in der WDR Lokalzeit gesendet (zum Nachschauen: MEPS beim 9. Siegerländer Firmenlauf Letztes großes Event war die Teilnahme des MEPS am 9. Siegerländer Firmenlauf im Juli Alle MEPS-Läufer und -Läuferinnen kamen gesund und glücklich im Ziel an Mit 42 gemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehörte das MEPS-Team zwar nicht zu den größten Gruppen, doch die bunte Mischung aus Professoren, Lehrstuhl-Mitarbeitern und Studierenden sorgte für viel Spaß und einen sportlichen Abschluss des Semesters. Bei 25 Grad und strahlendem Sonnenschein blieben keine Wünsche offen und alle Läufer und Läuferinnen kamen gesund und glücklich im Ziel an. Die Teilnahme des MEPS-Teams am Lauf im nächsten Jahr ist schon beschlossene Sache, ein kreatives Team arbeitet schon an Logo und Motto. Aufwachen! Vorteile sichern! Auch wenn Sie sich als Student sicherlich lieber mit schöneren Dingen beschäftigen Der Countdown läuft: Ab dem dürfen Versicherungsunternehmen nur noch Tarife anbieten, bei denen das Geschlecht für die Höhe von Leistungen und Prämien keine Rolle mehr spielt - sog. Unisex-Tarife. Und das bedeutet: Für Männer wird s oft teuer! Für Frauen unter Umständen auch! Denn durch die Einführung der Unisex-Tarife sind in vielen Fällen deutlich höhere Beiträge möglich. Sparte/Tarif Beitragsänderung ab in % Aufwachen! Vorteile sichern! Schnell sein lohnt sich! Denn ab dem werden mit der Einführung der so genannten Unisex-Tarife z. T. deutlich höhere Beiträge erwartet. Informieren Sie sich jetzt über mögliche Beitragsvorteile! Krankenversicherung* KV-Voll-Tarife % 0-15 % KV-Ergänzungstarife % 0-10 % Pfl egeergänzungsversicherung % 0-5 % Lebensversicherung** aufgeschobene Rentenversicherung 3-7 % 1-4 % Berufsunfähigkeitsversicherung 0-15 % 0-7 % Risiko-Lebensversicherung 5-10 % % Barmenia Krankenversicherung a. G. Barmenia Lebensversicherung a. G. Barmenia Krankenversicherung a. G. Bezirksdirektion Hindenburgstr Siegen Tel Fax *Eine echte Beitragsberechnung ist u. a. auf Grund fehlender gesetzlicher Rahmenbedingungen derzeit noch nicht möglich. In der KV handelt es sich deshalb bei den Angaben zu den prozentualen Veränderungen um eine grobe Abschätzung für die im Neugeschäft relevanten Eintrittsalter. Ein direkter Vergleich zwischen Bisex- und Unisex-Tarifen ist auch deshalb nicht möglich, da ggf. nicht alle aktuellen Produktangebote inhaltsgleich in die Unisex-Welt übernommen werden. **In der LV beziehen sich die dargestellten Prozentangaben auf einen durchschnittlich zu zahlenden Beitrag bei gleichbleibender Leistung. Auch diese unverbindlichen Richtwerte können je nach Eintrittsalter, Laufzeit, Beruf oder Endalter des Versicherungsvertrages auch höher oder niedriger ausfallen. Jetzt sind Sie jung und gesund. Und für junge Menschen ist private Vorsorge - z. B. eine Berufsunfähigkeitsversicherung - attraktiv, denn: Je jünger der Versicherte, desto günstiger der Beitrag! Und das macht eine vernünftige Absicherung auch für den kleinen Geldbeutel möglich. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt! Überprüfen Sie Ihren Versicherungsschutz. Denn wer vor dem handelt, sichert sich noch die vielfach günstigeren Bisex -Tarife. Informieren Sie sich frühzeitig!

14 14 Universitätsstadt fällt ins Auge Rund 120 Ortseingangsschilder werden ausgetauscht Das erste Schild mit der Aufschrift Universitätsstadt Siegen hielten Rektor Holger Burckhart und Siegens Bürgermeister Steffen Mues (li.) Anfang Juli symbolisch an den Mast, an dem es jetzt an der Leimbachstraße Ankommenden von der Stadt Siegen und ihrer Universität kündet. Zwölf Schilder weisen allein an den HTS-Abfahrten auf die Universitätsstadt Siegen hin. Kurz notiert Fortsetzung von S. 9 Erfolg für Juniorprofessur Industrial Engineering Prof. Dr.-Ing. Volker Grienitz und André-Marcel Schmidt (Naturwiss.-Techn. Fakultät, Institut für Produktionstechnik, Juniorprofessur Industrial Engineering) haben auf der Konferenz IEOM rd International Conference on Industrial Engineering and Operations Management in Istanbul für ihre Veröffentlichung Scenariobased Service Engineering den Best Track Paper Award im Themenschwerpunkt Service Engineering erhalten. Vorsitz für Sigrid Schubert Mit Prof. Dr. Sigrid Schubert (Naturwiss.-Techn. Fakultät, Didaktik der Informatik und E-Learning) wurde im Juli 2012 erstmals seit 1966 eine deutsche Wissenschaftlerin von den 53 Mitgliedern aus 24 Ländern zur Vorsitzenden der internationalen IFIP-Expertengruppe Informatics and ICT in Secondary Education gewählt. IFIP, International Federation for Information Processing (IFIP) ist der Weltverband der nationalen Informatikfachgesellschaften. Nicole Zimmermann erhält Gert-von-Kortzfleisch-Preis Für ihre Dissertation Dynamics of Drivers of Organizational Change wurde Jun.-Prof.'in. Dr. Nicole Zimmermann (Fakultät Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsrecht) mit dem Gert-von-Kortzfleisch-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird für wissenschaftlich hervorragende System-Dynamics-Arbeiten von der Deutschen Gesellschaft für System Dynamics verliehen. Webcam zeigt Freilegung und Umgestaltung der Sieg Das Forschungsinstitut Wasser und Umwelt der Universität Siegen hat am Parkhaus Heeser Straße eine Kamera installiert, die den Bereich der Sieg zwischen Hindenburg- und Bahnhofstraße überblickt, um den Fortgang der Bauarbeiten zum Abriss der Sieg-Platte und die Freilegung und Neugestaltung des neuen Sieg-Ufers zu dokumentieren: Doktorarbeit ausgezeichnet Auch der Landesbetrieb Straßen NRW beteiligt sich an der Aktion. Für Bürgermeister Mues ist der schrittweise Austausch der Ortstafeln eine durchaus überschaubare Geduldsprobe, schließlich hatte es lange gedauert, bis das erste solche Schild aufgehängt werden durfte. Zwar besteht der Wunsch schon seit etlichen Jahren. Verwaltungsvorschriften standen dem bislang entgegen. Dies ist ein wirklich bemerkenswertes Zeichen des Bekenntnisses der Stadt zu ihrer Universität. Ich sehe es als Auszeichnung für die bisher bereits gute Kooperation und als Vertrauen in eine noch bessere Zusammenarbeit zum Wohle von Stadt, Region und Universität, so Rektor Burckhart. Andrea Stahl wurde im Rahmen des 8. Kongresses des Frankoromanistenverbands in Leipzig für ihre an der Universität Siegen (Romanistik) entstandene Dissertation Artikulierte Phänomenalität. Der Körper in den Texten und Fotografien Claude Cahuns mit dem alle zwei Jahre gemeinsam vom französischen Botschafter in Deutschland und dem Frankoromanistenverband vergebenen Prix Germaine de Staël ausgezeichnet. Die Arbeit wurde von Prof. Dr. Christian von Tschilschke und Prof. Dr. Volker Roloff (Philos. Fakultät) betreut. Neue Auszubildende an der Uni Siegen begrüßt An der Uni Siegen wird nicht nur gelehrt, sondern auch ausgebildet: Elf junge Menschen beginnen zum neuen Ausbildungsjahr ihren beruflichen Weg auf dem Haardter Berg. Zwei angehende Industriemechaniker, ein Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste in der Universitätsbibliothek, ein IT-Systemelektroniker, ein Physiklaborant, ein Kaufmann und eine Kauffrau für Bürokommunikation, zwei im Bereich Technisches Produktdesign sowie zwei Werkstoffprüferinnen wollen ihre berufliche Qualifikation an der Universität erlernen. Im August wurden die neuen Auszubildenden an der Universität Siegen von Vertretern des Personaldezernats, dem Personalrat und der Jugend- und Auszubildendenvertretung willkommen geheißen. Alle wünschten den jungen Azubis neue Eindrücke, viel Erfolg und auch Spaß. Einen ersten Eindruck vom besonderen Arbeitsumfeld Universität erhielten die jungen Leute beim anschließenden Rundgang durch die verschiedenen Standorte auf dem Haardter Berg. Neben einer Bibliotheksführung gehörte etwa auch die Vorstellung des Uni-Sports dazu, bevor es zum gemeinsamen Essen in die Mensa ging. Katharina Born, die ihre Ausbildung zur Technischen Produktdesignerin beginnt, freut sich ebenso auf viele neuen Erfahrungen wie ihre Kollegin Meike Althaus, angehende Kauffrau für Bürokommunikation: Ich hoffe, dass die Arbeit abwechslungsreich wird. Gerade an einer Uni hat man mit vielen verschiedenen Menschen zu tun. Die Universität Siegen bietet Ausbildungsplätze in 15 verschiedenen Berufen an. Insgesamt 36 Azubi-Stellen können vergeben werden. Unter sind die freien Ausbildungsplätze für 2013 ausgeschrieben. Forschungsstelle Siegerland gegründet Im Mai 2012 haben 13 Forscherinnen und Forscher der Philosophischen Fakultät unter Leitung von Dekanin Prof. Dr. Petra Vogel einen Forschungsverbund gegründet, der sich dezidiert mit Siegen und dem Siegerland als einer in mehrfacher Hinsicht einmaligen Kulturregion beschäftigen beschäftigt. Die Forschungsstelle Siegerland knüpft an jene Forschungsstelle gleichen Namens an, die von 1958 bis etwa 2001 unter der Trägerschaft der Stadt Siegen und unter der Leitung mehrerer Direktoren des Siegerlandmuseums existierte. Bogie Technical Center entsteht in Siegen Bombardier Transportation wird in Siegen das Bogie (Drehgestell) Technical Center errichten. Mit ausschlaggebend dafür ist der Standortfaktor Universität Siegen und ihr guter Ruf im Bereich Fahrzeugtechnik und Sensorik sowie das Vorhaben der Universität, ihre Kooperation mit der RWTH Aachen in Richtung Schienenfahrzeugindustrie zu erweitern und eine entsprechende Prüf- und Testinfrastruktur auszubauen. Carsten Weiß Stipendiat von AICGS und NRW School of Governance Dr. Carsten Weiß, Dipl. Pädagoge, Dipl. Sozialpädagoge, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Christoph Strünck (Philos. Fakultät, Politikwissenschaft), ist diesjähriger Stipendiat des American Institute for Contemporary Studies (AICGS) und der NRW School of Governance (Universität Duisburg-Essen). Das Fellowship ermöglichte ihm einen zweimonatigen Forschungsaufenthalt am AICGS in Washington D.C., wo er zur Middle Class in der politischen Kommunikation in den Vereinigten Staaten forschte. Fachtagung Kind Krankheit Religion Dem vielschichtigen Themenkomplex von Religion und Bewältigung von Krankheit durch Kinder widmete sich im Juli die Fachtagung Kind Krankheit Religion, die in der evangelischen Akademie Loccum stattfand. Die Tagung wurde organisiert von Prof. Dr. Mirjam Zimmermann, Lehrstuhl für Religionspädagogik/Fachdidaktik der Evangelischen Theologie (Philos. Fakultät), dem Theologen und Psychologen Constantin Klein (Bielefeld) und dem Dortmunder Theologen Prof. Dr. Gerhard Büttner.

15 15 Netzwerk-Impulse für die Zukunft: Siegener Alumni Career Forum 2012 Vom 7. bis 9. November bietet die Universität eine neue Plattform für Austausch und Vernetzung zwischen Studierenden, Alumni, Wissenschaftlern und Unternehmen an: das Siegener Alumni Career Forum, ein gemeinsames Projekt vom Alumniverbund, Career Service und Gründerbüro der Universität Siegen. Die Veranstaltung wartet mit einem Bündel von Infoveranstaltungen, Vorträgen, Workshops, Diskussionsrunden und Präsentationen auf. Dazu lädt die Universität alle aktuellen und ehemaligen Studierenden, Berufsaktive, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler herzlich ein! Das Wissen und die Erfahrungen ihrer Alumni sind für die Universität Siegen von großer Bedeutung. Mit dem Siegener Alumni Career Forum soll dieses Potential an der Universität eingebunden werden, zugleich erhalten die Alumni im Gegenzug die Möglichkeit, kontinuierlich vom Wissen und Potential ihrer Universität zu profitieren. Dieser Wissenstransfer in beide Richtungen begründet eine nachhaltige Verbindung zwischen Lehre, Wissenschaft und Praxis. Ein erfolgreicher Berufseinstieg ist für Studierende ein wichtiges Thema. Für viele Absolventinnen und Absolventen war und ist auch die Selbständigkeit ein attraktiver und erfolgreicher Weg in den Beruf. Mit ihren persönlichen Erfahrungen und Unternehmen sind sie wertvolle Partner für Studierende, Lehrende und Wissenschaftler. Im Siegener Alumni Career Forums treffen die Netzwerkarbeit des Alumniverbundes, die Beratungskompetenzen von Career Service und Gründerbüro zusammen. Alumni aus unterschiedlichen Branchen und regionalen und überregionalen Unternehmen (siehe Kasten) reisen für das Forum von Hamburg bis München und aus der Schweiz an. Personaler, Organisationsentwickler, Geschäftsführer, Key Account Manager, Gründer, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Unternehmensberater, Marketingstrategen, Risikomanager, Controller, Zentraler Veranstaltungsort für das Siegener Alumni Career Forum ist der Campus Adolf Reichwein Straße. Veranstaltungen des Forums finden im Senatssaal, der Graduiertenlounge und vielen anderen zentralen Räumen statt. Willkommen in Siegen: Die Universität freut sich auf ihre Gäste, wenn vom 7. bis 9. November die Veranstaltungen des ersten Siegener Alumni Career Forums alle Themen des Übergangs und der Vernetzung der Universität in den Mittelpunkt stellen. Projektmanager, Bauplaner, Entwicklungsingenieure, IT-Spezialisten, Qualitätsmanager-, Pressesprecher, Kommunikatoren, Medienplaner, Medienentwickler, Redakteure, Filmemacher: Sie stehen alle über das hochschulweite Netzwerk, den Alumniverbund mit den eingebundenen Alumni-Fachnetzwerken mit der Universität in Verbindung. Für das Siegener Alumni Career Forum haben sich insbesondere die Alumni-Gruppen Netzwerk Medienwissenschaft, Alumni Maschinenbau Siegen, Alumni Elektrotechnik und Informatik der Universität Siegen, Siegener Forum für Rechnungslegung, Prüfungswesen und Steuerlehre sowie Alumni Finanz- und Bankmanagement engagiert. Im Mittelpunkt des Forums steht der Austausch von Wissen, Erfahrung und Information. Prominente Alumni stellen ihre Unternehmen vor, berichten über aktuelle Entwicklungen und zeigen Perspektiven für die Zukunft auf. So wird Studierenden Know-How für ihre berufliche Orientierung und Hintergrundwissen vermittelt und für den erfolgreichen Berufseinstieg gibt es konkrete Praxis-Tipps. Auch Wissenschaftler sind im Forum in Kontakt mit ehemaligen Studierenden. In Diskussionsrunden entstehen Impulse für eine nachhaltige Zusammenarbeit von Universität und Unternehmen. Natürlich ist auch der informelle Austausch wichtig: Wenn abends, nach intensiven Diskussionen und regem Austausch an den Alumni-Tables über Praxiserfahrung und Karriereentwicklung, über Berufserfahrung und Berufsperspektive, gesprochen wird, können vielleicht sogar konkrete Projekte für Personalentwicklungskonzepte, Weiterbildungsund Kooperationsmöglichkeiten umgesetzt werden. So sieht erfolgreiches Networking aus. Die Schwerpunkte auf einen Blick: Zukunft gestalten : Hier können sich Studierende umfassend mit dem Thema Übergang Uni Beruf beschäftigen. Alumni wirken hier sowohl als Referenten als auch als aktive Teilnehmer. Bildung ist Zukunft : Hier treffen Wissenschaftler und Alumni aufeinander. Sie entwickeln neue Formen der Zusammenarbeit, erarbeiten Impulse für Kooperationen und beschäftigen sich mit Weiterbildungsangeboten. Unter dem Motto Zukunft gestalten und Bildung ist Zukunft werden die Beiträge in Schwerpunkten gebündelt: Zukunft Wertschöpfung und Märkte, Mobilität und Engineering, Medien und Kommunikation, Umwelt und Gesellschaft. Und was noch? Auch das Thema Unternehmensgründung steht im Fokus. Mit einem Speed Dating (vgl. S. 17) Die Referenten des Siegener Alumni Career Forums kommen u.a. aus den folgenden Unternehmen: Deutsche Telekom AG, D.K.C. Dr. Küching Consult GmbH, Heinrich Georg GmbH, secunet Security Networks AG, RWE Power AG, Avaloq Evolution AG, INDUREST GmbH, Continental Automotive GmbH, Adam Opel GmbH, Deloitte & Touche GmbH, MSO Medien Service, Flughafen Friedrichshafen GmbH, EJOT Holding GmbH & Co KG, Schweizer Radio und Fernsehen, SMS GmbH, K&P Treuhand GmbH WPG, Wessel-Werk GmbH, Dr. Gehre-Treuhand-GmbH, SiegRevision GmbH, KPMG AG, Sozietät Erkens Gerow Schmitz Zeiss, Open-Xchange GmbH, CST AG, BMW Financial Services, Gemmacon GmbH, Deutscher Basketball Bund, Westdeutscher Rundfunk Köln, seo-day.de, SAP Deutschland AG & Co. KG, Thomas Magnete GmbH, TriSolutions GmbH, HPP - Harnischfeger, Pietsch & Partner Strategie- und Marketingberatung GmbH werden erfahrene Gründer mit Gründungsinteressierten zusammengebracht. Der Gründer Christian Schmidt (Wirtschaftsjunioren Südwestfalen) referiert zum Thema Die 10 Todsünden einer Gründung. In einer begleitenden Ausstellung werden Projekte und Personalentwicklungsperspektiven aus verschiedenen Unternehmen vorgestellt. Workshops zu SEO Marketing, Persönlichkeitsentwicklung, Kompetenzermittlung, Selbstund Zeitmanagement sowie der Beitrag Schlaues Führen der Südwestfälischen Akademie für den Mittelstand (als Institut der Universität) und ein Seminar zum Thema (Alt)Baukunst von InKA, dem Interdisziplinären Kompetenzzentrum Altbau der Universität Siegen eröffnen Praktikern wie Berufseinsteigern Anregungen für die persönliche und berufliche Weiterbildung. Zeitgleich bietet der am Freitag vormittag stattfindende Siegener Bautag die Möglichkeit, sich zum dem Thema Bis an die Grenzen gehen... und darüber hinaus mit aktuellen Themen der Bauwirtschaft zu befassen. Das Siegener Alumni Career Forum wird auf eine besondere Weise unterstützt von den Sponsoren: Heinrich Georg GmbH, RWE Power AG, secunet Security Networks AG, Thomas Magnete GmbH und der Volksbank Siegerland eg. Das Siegener Alumni Career Forum beginnt am Mittwoch, den 7. November 2012 mit einem informellen Zusammentreffen. Überregional angereiste Gäste treffen sich mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Region. Nach einem gemeinsamen Auftakt beginnen am folgenden Tag die Impulsvorträge, Diskussionsrunden und Workshops. Das komplette Programm unter:

16 16 vielseitiger geht kaum Seit einigen Jahren haben Literaturevents Konjunktur. Auch in Siegen wird dieses Jahr wieder das Europäische Literaturfestival vielseitig stattfinden, und so heißt es vom 25. bis zum 28. Oktober: The Books are back in town! Das Besondere daran: Literaturvermittlung wird hier vor allem in ungewöhnlichen Lokalitäten betrieben. Ob Café oder Bar, Kulturhaus oder Museum für Gegenwartskunst: Für jeden Autor und jedes Buch wird ein passendes Ambiente geboten. Die Initiatoren und Leiter des vielseitig - Festivals Wolfgang Suttner (Leiter des Kreis-Kultur!Büros) und Professor Dr. Peter Gendolla (Philos. Fakultät) sowie die beiden Programmleiter, Patrick Zöller (Kultur!Büro) und Dr. Natasza Stelmaszyk (Philos. Fakultät) laden zum entspannten Flanieren von Lesung zur Lesung ein. Eröffnet wird vielseitig am Donnerstag, den 25. Oktober 2012 im Medien- und Kulturhaus Lÿz mit dem Literaturkabarett Wortwechsel. Dabei sind ARD- Literaturkritiker Denis Scheck (bekannt aus Druckfrisch ) und die Kleinkunstpreisträger Wolfgang Nitschke, Markus Jeroch und Christine Prayon, die aktuelle Bestsellerlisten, aber auch altehrwürdige Klassiker auf humorvolle Art und Weise auseinandernehmen werden. Kinderprogramm und Multivisionsshow Im Rahmen des Projektseminars unter der Leitung von Dr. Natasza Stelmaszyk nimmt zum zweiten Mal auch eine studentische Gruppe der Philosophischen Fakultät teil. Die Studentinnen werden mit einigen Beiträgen mit von der Partie sein. Sie organisieren das komplette Kinderprogramm, dass am Freitag (26. Oktober) mit der Monstergala, einer Mischung aus Lesung, Schauspiel und Gesang für Kinder ab vier Jahren, startet. Mädchen und Jungen ab zehn Jahren können sich von der portugiesischen Kultur und der kleinen Rebellin Filipa Maria dos Santos, die zwischen den Stühlen sitzt, verzaubern lassen. Für Jugendliche, aber auch für Erwachsene wird am Sonntag (28. Okt.) einzigartiges geboten: Im ungewöhnlichen Ambiente des Turms des Museums für Gegenwartskunst werden der Illustrator Felix Mertikat und die Texterin Verena Klinke in einer Multivisionsshow bzw. -lesung die Graphic Novel Steam Noir. Das Kupferherz präsentieren, eine düstere retrofuturistische Kriminalgeschichte, die ganz im Zeichen der Automaten- und Kunstmenschen bekannter Autoren wie E.T.A. Hoffmann und Marie Shelly steht, also des modernen Steampunk- Genres. Dozenten-Duelle, European Poetry Slam, Literaturmeile und vieles mehr vielseitig ist ein Angebot für Studierende und alle Bewohner von Stadt und Region. Und am Samstag finden zeitgleich die neu überarbeiteten Auflagen von All you can read und Dozenten- Duell. Lesung statt Vorlesung statt. Seit ihrer Premiere erfreuen sich diese Formate großer Beliebtheit beim Publikum. In der Musikbar Schellack wird ihnen die Möglichkeit geboten, ihre Dozenten von einer anderen Seite, fern des universitären Alltags kennenzulernen. Unter dem Motto Lesung statt Vorlesung präsentieren sich Dozentinnen und Dozenten aus unterschiedlichsten Fachbereichen der Universität Siegen. Anstatt wissenschaftlicher und fachspezifischer Lektüre stellen sie Passagen aus ihren Lieblingsbüchern vor. Der Clou dabei: Sie treten gegeneinander an, duellieren sich und müssen sich am Ende der Beurteilung des (sicher von ihnen begeisterten) Publikums stellen. Zu 18 Literaturpräsentationen in rd. 27 Stunden mit mehr als 35 Büchern, die im Mittelpunkt von 10 Nationen stehen, laden das Kultur!Büro sowie die Universität Siegen alle fanatischen Bücherwürmer, Nächtedurchleser, literarischen Abenteurer und alle, die es werden wollen, ein. Ein bücherreiches Wochenende, dass sich an jung und alt, Studierende, Lehrende, Eltern und Kinder richtet. Das komplette Programm und Karten unter: Ich bin froh, dass ich helfen konnte. Das Fazit von Jens Krippendorf klingt bescheiden. Und dennoch hat er einem ihm völlig fremden Menschen sehr helfen können. Der 40-jährige Feinmechaniker, der seit 24 Jahren im Department Maschinenbau der Universität Siegen beschäftigt ist, ließ sich bereits vor rund zehn Jahren als möglicher Stammzellspender typisieren. Im Dezember 2011 kam eine Anfrage aus den USA. Eine an Krebs erkannte Frau könnte für ihre Therapie Stammzellen des Irmgarteicheners gebrauchen. Jens Krippendorf: Die Frau ist offenbar mein genetischer Zwilling. Die Stammzellentnahme fand im Mai in Köln statt. Schmerzhaft, so der Spender, sei das keinesfalls gewesen. Die Stammzellen wurden aus seinem Blut gefiltert. Zwar kennt er die Empfängerin in den USA nicht, er hat aber erfahren, dass es ihr besser geht. Die Bereitschaft, Spender zu sein, basiert auf Erfahrung aus dem engen persönlichen Umfeld. Meine Schwägerin war erkrankt und brauchte eine Spende. Sie ist leider verstorben. Zwei Jahre nach der Stammzelltransplantation hätte Jens Krippendorf die Möglichkeit, die Frau, der er mit seiner Stammzellspende geholfen hat, kennen zu lernen. Das würde ich gerne, blickt er nach vorn. Bis dahin gibt es jedoch keine persönlichen Kontakte. Für diese zwei Jahre Stammzellspende: Jens Krippendorf half erkrankter Amerikanerin Dank einer Stammzellspende des Universitätsmitarbeiters Jens Krippendorf im Mai 2012 konnte eine Krebspatientin in den USA ihre Therapie fortsetzen. Uni-Kanzler Dr. Johann Peter Schäfer überreichte eine Urkunde der DKMS sowie ein kleines Geschenk der Universität als Dank für seine Stammzellspende an Jens Krippendorf (li.) kann es nämlich sein, dass die Patientin beispielsweise noch Abwehrzellen von Jens Krippendorf benötigen könnte. Für seine Spendenbereitschaft hat das Deutsche Rote Kreuz dem Mitarbeiter der Universität Siegen eine Urkunde zukommen lassen. Diese wurde von Kanzler Dr. Johann Peter Schäfer gemeinsam mit einem kleinen Geschenk seitens der Universität überreicht. Schäfer würdigte die Bereitschaft des 40-Jährigen, Stammzellen zur Verfügung zu stellen und machte anderen Mut, es Jens Krippendorf gleichzutun. Freiräume für Ihre Ideen. GEORG. Jetzt bewerben! US-Präsidentschaftswahl: Seeking Social Change in 2012 Auf Einladung von Prof. Dr. Kerstin Schmidt (Philos. Fakultät, Amerikanistik) wird Fulbright-Professor Martin Halpern am 5. November 2012 um 16 Uhr einen Vortrag zu den US-Wahlen 2012 halten. Vom 6. auf den 7. November findet ebenfalls im ZIMT die traditionelle Siegener Election Night Watch statt. Die Herausforderung für technische Talente mit Weitblick. Gute Aussichten für gute Ingenieure (m/w) > flache Hierarchien > vielseitige Projekte > große Gestaltungsfreiräume > internationale Teams > gute Verdienstmöglichkeiten und soziale Leistungen Einsatzfelder > Entwicklung & Konstruktion > Vertrieb Studienfelder > Maschinenbau > Elektrotechnik georg.com prinzip-zukunft.com Der Historiker Halpern unterrichtet amerikanische Geschichte des 20. Jahrhunderts mit besonderem Schwerpunkt auf American Labor History an der Henderson State University in Arkansas/ USA. Er ist unter anderem Autor von Unions, Radicals and Democratic Presidents: Seeking Social Change in the Twentieth Century (Greenwood Press 2003) und UAW Politics in the Cold War Era (State University of New York Press 1988). Einen Tag vor den US-Präsidentschaftswahlen spricht Professor Halpern zum Thema Labor, Radicals, and a Democratic President: Seeking Social Change in 2012? Vor dem spannenden Hintergrund eines laut Expertenmeinung sehr knappen Wahlausgangs vermittelt der Vortrag Studierenden und Uni- Angehörigen wertvolle Einblicke in die aktuelle politische Landschaft der Vereinigten Staaten von Amerika. Dabeisein: Election Night Watch Der Vortrag ist Bestandteil der Veranstaltungen rund um das politische und mediale Großereignis an der Universität Siegen. Vom 6. auf den 7. November findet ebenfalls im ZIMT die traditionelle Siegener Election Night Watch statt, bei der Studierende und Interessierte der Uni gemeinsam das Wahlgeschehen multimedial im amerikanischen Fernsehen und im Internet zu verfolgen und diskutieren zu können.

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