3. QUARTAL Im Dienste Ihres Vermögens. Seit ANLAGEPOLITIK Die grosse Rotation aus Obligationen in Aktien dürfte sich beschleunigen

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1 INVESTOR 3. QUARTAL 2015 ANLAGEPOLITIK Die grosse Rotation aus Obligationen in Aktien dürfte sich beschleunigen SCHWERPUNKT In eigener Sache IMMOBILIEN-GALERIE Nebenwerte im Fokus Zur Rose Group AG Im Dienste Ihres Vermögens. Seit 1868.

2 Inhalt 3 Editorial Anlagepolitik 4 Anlagestrategie 7 Trends & Prognosen 8 Konjunktur 11 Obligationen 12 Aktien 13 Rohstoffe 14 Portfolio-Strukturen 16 Empfehlungen Aktien & Aktienfonds nach Regionen 17 Technische Analyse Aktien im Fokus Immobilien 18 Elektronisches Grundbuch und Register-Schuldbrief Schwerpunkt 20 IMMOBILIEN-GALERIE 22 Zur Rose Group AG Diese Publikation dient ausschliesslich Informationszwecken. Sie stellt keine Offerte oder Aufforderung von Lienhardt & Partner Privatbank Zürich AG oder in ihrem Auftrag zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder mit ihnen verbundenen Finanzinstrumenten oder zur Beteiligung an einer bestimmten Handelsstrategie in irgendeiner Rechtsordnung dar. Die Äusserungen und Kommentare, inklusive jene in Bezug auf die Anlagestrategie, widerspiegeln die derzeitigen Ansichten der Verfasser. Anlagen in den in dieser Publikation erwähnten Anlagekategorien sind unter Umständen nicht für alle Empfänger geeignet. Sie stellen keine persönliche Empfehlung für einen bestimmten Anleger dar. Bevor ein Anleger ein Geschäft abschliesst, sollte er prüfen, ob sich das betreffende Geschäft angesichts seiner persönlichen Umstände und Ziele für ihn eignet. Für die in dieser Publikation enthaltenen Informationen wird keine Zusicherung bezüglich ihrer Richtigkeit oder Vollständigkeit abgegeben. Lienhardt & Partner Privatbank Zürich AG lehnt jegliche Haftung für Verluste infolge der Verwendung dieser Publikation ab. Jede in dieser Publikation erwähnte Anlageklasse ist mit Risiken behaftet. Die bisherige Performance einer Anlage ist kein verlässlicher Indikator für deren zukünftige Entwicklung. Performance-Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Ergebnisse Diese Publikation darf nur in Ländern vertrieben werden, in denen der Vertrieb rechtlich erlaubt ist. Die hierin enthaltenen Informationen sind nicht für Personen aus Rechtsordnungen bestimmt, die solche Publikationen untersagen.

3 EDITORIAL Dr. Duri Prader CEO / Managing Partner Dr. Markus Graf Managing Partner Geschätzte Leserinnen und Leser Die Nachrichtenlage an den Aktienmärkten ist traditionell dünn vor der Berichtssaison der Halbjahreszahlen. Umso mehr zehrt die Hängepartie um die Schuldentilgung Griechenlands an den Nerven der Anleger. Ein «Grexit» oder ein «Graccident», wie ein möglicher Austritt Griechenlands aus der EU in der Presse häufig genannt wird, wirft Fragen auf: Was würde eigentlich passieren? Wie würde es für Griechenland ohne Euro weitergehen? Expertenmeinungen gibt es zuhauf, doch niemand weiss eine Antwort, denn es fehlt schlicht an vergleich - baren Erfahrungswerten. Was sagen uns die Märkte in dieser Situation? Auffallend ist vor allem die zunehmende Volatilität an den Obligationenmärkten. Wegen der sinkenden Rendi ten gehörten Kapitalgewinne auf Festverzinslichen zur Normalität. Mitte Mai wurde dieser Trend überraschend gestoppt. Überraschend war nicht, dass die tiefen Renditen gestiegen sind und die Obligationen an Wert verloren haben, sondern mit welcher Geschwindigkeit dies geschehen ist. Dem vor der Finanzkrise sehr liquiden Anleihenmarkt fehlten die Käufer. Dies könnte ein schlechtes Omen sein für die Obligationenmärkte, wenn die Rotation aus den festverzinslichen Anlagen in Aktien sich beschleunigen sollte. Der Konjunktur widmen wir uns ab Seite 8. Wir ziehen eine Zwischenbilanz nach sieben Jahren Euro-Krise und kommen zum Schluss, dass die Staaten wieder liquide, aber höher verschuldet sind, die Banken stabil dastehen und erste Reformen in der EU greifen. Die Realität scheint aus unserer Sicht besser zu sein, als die Wahrnehmung aus den Medien. Ein besonderes Thema, das wir auf Seite 18 aufgreifen ist das schweizweite elektronische Grundstück-Informationssystem (egris). Die Öffentlichkeit des Grundbuches wird wegen der Digitalisierung laufend erweitert. Dass diese Entwicklung auch in diesem Bereich voranschreitet, ist keine Überraschung, aber etwas unheimlich, denn im Grundbuch befinden sich sensible Daten. Wir wollen Sie über den Stand dieser Entwicklung und den dazugehörigen Datenschutz informieren. Im ersten Schwerpunktethema auf Seite 20 stellen wir unsere IMMOBILIEN-GALERIE vor. Carina Bobzin, unsere neue Leiterin steht in einem Interview Rede und Antwort zu Fragen über ihre Person, den Immobilienmarkt, den Verkaufsprozess und zum Auswahlprozess eines Maklers. Ihre Leidenschaft ist es mit Liebe und Freude, Objekte und Menschen zusammenzubringen. Das zweite Schwerpunktethema steht im Zeichen unserer halbjährlich erscheinenden Reihe «Nebenwerte im Fokus». In dieser Ausgabe des INVESTOR stellt Walter Oberhänsli, CEO Zur Rose Group AG, ein führendes Unternehmen im Bereich der Arzneimitteldistribution in der Schweiz, Deutschland und Österreich vor. Die Aktien der Zur Rose Group AG werden von Lienhardt & Partner als nicht kotierter Nebenwert gehandelt. Mehr hierzu ab Seite 22. Ihnen, geschätzte Leserinnen und Leser, wünschen wir wie immer eine angeregte Lektüre sowie viel Erfreuliches. Zürich, 18. Juni

4 Anlagepolitik ANLAGESTRATEGIE «Die grosse Rotation aus Obligationen in Aktien dürfte sich beschleunigen» Dimitrios Manolidis Chief Investment Officer Strukturelle Trendwende bei Obligationen Eine neue Gefahr am Horizont wird immer deutlicher: Das Ende des über 30-jährigen strukturellen Obligationen-Bullmarktes dürfte eingeleitet sein. Jahrzehntelange Trends enden jedoch nicht abrupt. Die Bodenbildung bei den Zinsen erfolgt in einem Prozess, der bereits begonnen hat. Gegen Ende eines jeden Bullmarktes sind massive Übertreibungen zu beobachten. Im Falle der Obligationenmärkte sprechen hier die historisch tiefen und vor allem auch die vor kurzem teilweise sogar negativen Zinsen Bände. Die Bewertungen der Obligationenmärkte haben schwindelerregende Höhen erreicht. Die zehnjährigen deutschen Staatsanleihen notieren bei einer Rendite von 0.8%, was einem KGV von 120 entspricht. Hier von einer Blase zu sprechen, ist nicht übertrieben. Unterschätzte Liquiditätsrisiken Neben der exorbitanten Bewertung der Obligationenmärkte gilt es vor allem, sich der veränderten Marktstruktur bewusst zu werden. Erstens hat der elektronische Handel deutlich zugenommen und mit ihm auch die Bedeutung neuer Marktakteure wie z.b. die High Frequency Trader. Zweitens sind aufgrund der Regulierungswelle der vergangenen Jahre die Banken gezwungen, ihre Aktiven mit mehr Eigenmittel zu unterlegen. Entsprechend haben die Banken ihre Bilanzrisiken reduziert oder gewisse Marktsegmente ganz verlassen. Die Folge ist, dass weniger Marktakteure übrig bleiben, über die der Obligationenhandel läuft. Dies entzieht dem Markt wichtige Liquidität. Drittens führte die Finanzkrise 2008 zu hohen Kapitalflüssen in Obligationenfonds und -ETF s. Die Folge dieser veränderten Marktstruktur ist, dass es zu abrupten Kursrutschen kommen kann, da zu wenig Käufer auftreten. Solche starken Kursrutsche waren in den letzten Jahren immer wieder zu beobachten. Am 15. Oktober 2014 korrigierten die zehnjährigen US Staatsanleihen innerhalb einer Stunde um sagenhafte zwei Prozentpunkte, bevor sie sich wieder erholten. Angesichts dieser dramatischen Kursbewegungen blieben die Marktteilnehmer erstaunlich gelassen. Auch im Mai 2015 erfuhren die Obligationenmärkte einen spürbaren Schwächeanfall. Insbesondere die Rendite deutscher Staatsanleihen, eines der wichtigsten Papiere nebst den US Staatsanleihen, stieg innert zwei Wochen deutlich von 0.04% auf 0.72% an. Ein klares Zeichen dafür, dass hier einiges an Spekulation im Markt ist. Es ist davon auszugehen, dass dies erst ein Vorgeschmack auf zukünftige Verwerfungen war und mit weiteren plötzlichen Kursrutschen zu rechnen ist. Jamie Dimon, CEO von JP Morgan, hat im Frühjahr vor solchen Liquiditäts - risiken gewarnt. Umschichtung in Aktien eine Frage der Zeit Die Kombination einer starken Überbewertung bei gleichzeitig eingeschränkter Liquidität ist beunruhigend. Es ist davon auszugehen, dass sich die Spreads im Obligationenhandel ausweiten werden. Ein mit der Technologieblase am Aktienmarkt im Jahr 2000 vergleichbarer Crash ist am Obligationenmarkt jedoch nicht zu erwarten. Die Zentralbanken werden dafür sorgen, dass dies nicht passiert. Dennoch ist es wichtig sich bewusst zu werden, dass die Risiken heute vermehrt im Obligationenmarkt liegen. Entsprechend ist es eine Frage der Zeit, bis sich die Kapitalflüsse aus den Obligationen in den Aktienmarkt verschieben. Diese grosse Rotation dürfte sich beschleunigen, wenn aus einer Total Return Sicht 4

5 Anlagepolitik ANLAGESTRATEGIE ein negatives Jahr für Obligationen eintrifft. Die enorm hohen Obligationenbestände stellen ein grosses Potenzial für den Aktienmarkt dar, der eine spekulative Rallye vor sich haben dürfte. Noch ist es jedoch nicht soweit. Statistiken der Fund Flows zeigen auf globaler Basis weiterhin Zuflüsse in Obligationenfonds und -ETF s. Konjunkturerholung belastet Obligationen Nach dem starken Zinsrückgang in den letzten Quartalen kann argumentiert werden, dass die spürbaren Gegenbewegungen am Obligationenmarkt überfällig und rein technischer Natur waren. Es gibt jedoch auch fundamentale Gründe. Die aktuelle Konjunkturentwicklung zeigt ein global moderates Wachstum. Nach einem schwachen ersten Quartal scheint sich die US Konjunktur zu fangen und wieder auf Erholungskurs einzulenken. Der kürzlich veröffentlichte Einkaufsmanager-Index stieg wieder, bei gleichzeitig erfreulich zulegenden Auftragseingängen. Die Eurozone erlebt ebenfalls eine positive Konjunkturentwicklung. Der tiefe Ölpreis und der schwache Euro wirken hier unterstützend. Sowohl die Entwicklung in den USA als auch jene in der Eurozone sprechen für tendenziell steigende Inflationszahlen. Ein Blick auf die Inflationserwartungen zeigt, dass diese auf breiter Front gestiegen sind. Gleichzeitig steht in den USA nach wie vor eine Zinserhöhung auf der Agenda. Dieses fundamentale Umfeld spricht für Gegenwind an den Obligationenmärkten, da sich die Zinsen aus Wachstum, Inflation und Risikoprämie zusammensetzen. Die starken Bewegungen im Mai dürften primär eine erste Adjustierung der Risikoprämien dargestellt haben. Diese waren aufgrund des Quantitative Easing der EZB auf lächerliche Niveaus gefallen. Eine weitere gemächliche Normalisierung über die nächsten Quartale ist wahrscheinlich. Anlagestrategie Auch in diesem anspruchsvollen Umfeld halten wir an unserer Politik der ruhigen Hand fest. Wir bleiben in Obligationen untergewichtet, bei kürzerer Duration als die Benchmark. Solange sich der Aktienmarkt in der gegenwärtigen Konsolidierungsphase bewegt, halten wir an unserem leichten Untergewicht der Aktienquote fest. Da jedoch keine Rezession zu erwarten ist, werden wir die Aktienquote spürbar erhöhen, sobald die Marktverfassung dies zulässt. Dabei favorisieren wir Europa und die USA. Wir setzen in der Aktienquote auf solide Einzelwerte und Sektor-ETF s. Die Rohstoffquote bleibt unverändert untergewichtet. Auf der Währungsseite haben wir den Euro abgesichert, da das Risiko einer Staatspleite Griechenlands oder eines «Grexit» spürbar zugenommen hat. Der Konsens der Marktteilnehmer geht von erhöhter Volatilität aus, was eine Kaufgelegenheit darstellt. Obwohl wir diese Meinung teilen, stimmt uns diese «Sorglosigkeit» skeptisch. Die deutlich erhöhte Liquiditätshaltung gibt uns in diesem unsicheren Umfeld grosse Flexibilität, um von den sich bietenden Opportunitäten im zweiten Halbjahr profitieren zu können. Mehr Kapitalzuflüsse in Obligationen als in Aktien (Fund Flows Aktien minus Obligationen in Mrd. USD) Quelle: Business Insider / Lienhardt & Partner Privatbank Zürich Steigende Inflationserwartungen Deutschland USA Grossbritannien Quelle: Bloomberg / Lienhardt & Partner Privatbank Zürich 5

6 Felix Eidenbenz zum Thema: «Relative Attraktivität von Aktien gegenüber Obligationen nimmt weiter zu»

7 Anlagepolitik TRENDS & PROGNOSEN Liquidität Liquidität bietet Flexibilität. Die Konsolidierungsphase am Aktienmarkt eröffnet Opportunitäten. Unsere Empfehlung: Wir empfehlen eine erhöhte Liquidität zu halten. Obligationen Hohe Bewertungen an den Obligationenmärkten sprechen für sehr bescheidenes Renditepotenzial. Wir erachten Obligationen als unattraktiv. Liquiditätsrisiken können Korrekturen verschärfen. Das Risiko stark steigender Zinsen wird von den Zentralbanken tief gehalten. Unternehmensanleihen sind zu favorisieren, das High Yield Segment zu meiden. Unsere Empfehlung: Wir empfehlen eine Untergewichtung der Obligationenquote. Geldmärkte Monate 12 Monate CHF 0.78 EUR 0.01 GBP 0.57 USD 0.28 JPY 0.10 Obligationenmärkte Monate 12 Monate CHF 0.14 EUR (Deutschland) 0.81 GBP 2.06 USD 2.32 JPY 0.48 Aktien Das langfristig fundamentale Bild spricht weiterhin für Aktien. Die aktuelle Konsolidierungsphase bietet gute Einstiegsgelegenheiten. Die expansive Geldpolitik der Zentralbanken wirkt unterstützend. Es ist mit erhöhter Volatilität zu rechnen. Risikoadjustiert favorisieren wir den US-Markt. Europa bietet im optimistischen Szenario das höchste Kurspotenzial. Unsere Empfehlung: Wir empfehlen die Aktienquote neutral zu gewichten. Europa und die USA sind unsere favorisierten Märkte. Aktienmärkte Monate 12 Monate SPI Euro Stoxx FTSE S&P Topix MSCI Emerging Markets MSCI World Rohstoffe Ein Angebotsüberhang drückt weiterhin auf die Preise. Der starke USD ist negativ für Rohstoffpreise. Der Rohstoffkomplex bietet wenig absolutes Renditepotenzial, ist aber als Portfoliodiversifikator interessant. Ein starker Anstieg des Ölpreises ist unwahrscheinlich. Gold bleibt unattraktiv. Unsere Empfehlung: Wir empfehlen die Rohstoffquote untergewichtet zu halten. Rohstoffe Monate 12 Monate Rohstoffe (CRB) Gold (Unze)

8 Anlagepolitik KONJUNKTUR Eine Zwischenbilanz nach sieben Jahren Euro-Krise: Wir wagen einen Überblick über die Ursachen, die getroffenen Massnahmen und deren Auswirkungen. Der erste Dominostein fiel in den USA, als die Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 unter der Last fauler und undurchsichtig strukturierter Hypothekarkredite zusammenbrach. Die Geldflüsse unter den Banken versiegten. Die Banken brauchten dringend Liquidität und mussten Bilanzrisiken reduzieren. Eine Abwärtsspirale begann zu drehen und die Kurse an den Börsen fielen schnell und stark. Als Nächstes brachen der spanische und englische Immobilienmarkt zusammen. Die Folge waren steigende Arbeitslosigkeit und noch mehr faule Kredite. Der Kreditfluss an die Privatwirtschaft kam praktisch zum erliegen. Verschiedene Schwachpunkte des EU-Konstrukts wurden sichtbar. «Der Markt» testete die Fähigkeit der EU-Staaten, ihre Schulden zu refinanzieren. Aufgrund der hohen Verschuldung einiger EU-Staaten und der äusserst risikoaversen Haltung der Investoren, schnellten die Zinsen der schwächsten Mitglieder so stark in die Höhe, dass verschiedene Staaten illiquid wurden. Schon wieder mussten die Banken grosse Bilanzverluste verbuchen. Die negative Spirale begann sich so schnell zu drehen, dass eine Depression im Stile der 1930er-Jahre zu befürchten war. Endlich begannen nationale Politiker, die EU-Kommission, die Europäische Zentralbank (EZB) und der Internationale Währungsfonds (IMF) Massnahmen zu ergreifen. Staatsschulden Der zur Krisenbewältigung ins Leben gerufene und 2012 vom ESM (European Stability Mechanism) abgelöste Euro- Rettungsschirm EFSF (European Financial Stability Facility) durfte keine Hilfsgelder direkt an Banken auszahlen. Die Staaten nahmen deshalb Hilfsgelder entgegen und leiteten diese an die Banken weiter, was dazu führte, dass die Staatsschulden weiter stiegen. Irland, Portugal, Zypern, Spanien und Griechenland konnten sich am Kapitalmarkt nicht mehr finanzieren und mussten mit Hilfspaketen der EU und des IMF liquide gehalten werden. Diese Hilfsgelder waren mit strengen Spar- und Reformauflagen verbunden. Einschneidende Austeritätsprogramme wurden beschlossen. Bis heute sind die Spar- und Reformprogramme in allen Ländern erfolgreich umgesetzt worden, so dass kein EU-Staat (ausser Griechenland) mehr von den Rettungsschirmen gestützt werden muss. Die Staatsdefizite wurden im EU-Durchschnitt seit 2008 von 6.4% auf 3.0 % des BIP reduziert (wobei die Defizite zwischen 0 % in Deutschland und 14.7 % in Slowenien breit gestreut sind). Weil mit Defiziten keine Bilanzen saniert werden, haben die Schulden dennoch weiter zugenommen. Im EU-Durchschnitt sind die Staatsschulden seit 2007 von 65% auf 93 % des BIP gestiegen, während das BIP rund 10 % höher liegt. Paradoxerweise ist im gleichen Zeitraum der Zins für eine 10-jährige Staatsanleihe im EU-Durchschnitt von 4.2% auf 0.6% gefallen. Für die tiefen Zinsen ist die EZB verantwortlich, die mit Worten und Taten klargestellt hat, dass keine zu hohen Zinsen toleriert würden. Fazit: Die Staaten sind zwar wieder liquide aber höher verschuldet denn je. Diese Problematik wird uns noch lange beschäftigen. Die Banken Es wurde beschlossen, die Eigenkapitalanforderungen an alle Banken markant zu erhöhen und die wichtigsten Banken unter die Aufsicht der EZB zu stellen. In der Folge stiegen die Eigenmittel der Banken durch zurückbehaltene Gewinne und Kapitalerhöhungen. Die UBS zum Beispiel (untersteht nicht der EZB) hat ihr (Tier 1-) Eigenkapital seit 2007 von 9.1% auf aktuell 20 % erhöht. Die mittlerweile gut kapitalisierten (Gross-) Banken mussten sich einem Stresstest unterziehen, bevor sie unter die Aufsicht der EZB gestellt wurden. Von 125 getesteten Banken haben nur deren 12 die Kapitalanforderungen im Stressfall nicht erfüllt. Als weitere Massnahme wurde ein gemeinsamer Abwicklungsmechanismus (SRM Single Resolution Mechanism) ins Leben gerufen. Dieser sorgt dafür, dass eine notleidende europäische Bank geordnet und nach einheitlichen Kriterien saniert oder liquidiert werden kann, ohne dass der Staat Geld einschiessen muss. Trotz genügender Kapitalausstattung und von der EZB grosszügig und zu besten Konditionen bereitgestellter Liquidität, wurden weiterhin zu wenige Kredite vergeben. Insbesondere in Südeuropa angesiedelte KMU s sahen sich mit einer Kreditklemme konfrontiert. Dieses Problem packte die EZB an, indem sie das TLTRO Programm (targeted longer-term refinancing operations) ins Leben rief. 8

9 Anlagepolitik KONJUNKTUR Dieses wurde an die Bedingung geknüpft, mit dem Geld Kredite an Unternehmen ausserhalb der Finanzwelt zu vergeben. Ausserdem stellte die EZB in Aussicht, die vergebenen Kredite in verbriefter Form den Banken abzukaufen. Fazit: Die europäischen Banken sind weitgehend rekapitalisiert und willig, Kredite zu guten Konditionen zu vergeben. Das Bankensystem ist stabiler, schockresistenter und besser überwacht als vor der Krise. Strukturreformen Strukturreformen sollen sicherstellen, dass Europa wieder nachhaltig wächst und gegenüber anderen Wirtschaftsräumen konkurrenzfähig ist. Der Fokus der Reformen liegt auf dem Arbeitsrecht, dem Abbau von Bürokratie und Handelshemmnissen. Insbesondere Italien und Spanien (aber auch weitere EU-Staaten) haben grosse Fortschritte erzielt. Italien zum Beispiel hob den Kündigungsschutz für Neu anstellungen auf, während Spanien die Arbeitszeiten flexibilisierte. Frankreich hingegen tut sich sehr schwer den Arbeitsmarkt zu deregulieren. Mittlerweile ist Frankreich praktisch das einzige EU-Land mit steigender Arbeits losigkeit. Die Reformtätigkeit hängt stark von der Färbung der Regierung wie auch von der Stabilität der Mehrheitsverhältnisse ab. Die Reform des Wahlrechts in Italien sowie der dynamische und autokratische Regierungsstil von Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi lassen weitere wachstumsfördernde Reformen erwarten. In Spanien hingegen dürfte es mit der Zersplitterung des Parlaments und des sich abzeichnenden Linksrutsches schwieriger werden, weitere Reformen einzuleiten. Fazit: Wir stellen in vielen EU-Ländern grosse Fortschritte bezüglich der Gesetzgebung fest. Die positiven Auswirkungen sind klar erkennbar. Es ist aber entscheidend, dass der Reformwille trotz tiefer Zinsen nicht versiegt. Verschiedene Massnahmen haben dazu geführt, dass Europa ein relativ krisenresistentes und liquides Bankensystem hat, welches die Wirtschaft mit günstigen Krediten unterstützt. Strukturreformen haben dazu geführt, dass Firmen wieder vermehrt investieren und Personal einstellen. Als Folge ist die Arbeitslosigkeit im Euroraum rückläufig, was den privaten Konsum stützt. Die weiterhin sehr tiefen Zinsen, die schwache (exportfördernde) Währung und günstige Rohstoffpreise wirken wachstumsfördernd. Als Resultat beobachten wir eine deutliche Verbesserung in verschiedenen makroökonomischen Datenreihen. Gleichzeitig führt die EZB ein aggressives QE-Programm (Quan titative Easing Anleihenkäufe am Markt) durch. Das ist historisch einzigartig. Die für den Verlauf der Aktienmärkte sehr wichtigen Gewinnschätzungen steigen seit Jahren erstmals wieder an und zwar in Europa wie auch in den USA. Die Aussichten für die europäische Wirtschaft sind positiver, als sie in den vergangenen sieben Jahren jemals waren. Die auf Probleme fokussierten Medien vernebeln jedoch den Blick auf die Verbesserungen in Europa. An der «Casa Euro» sind noch etliche Renovationen durchzuführen, aber das europäische Haus ist bereits heute in einem besseren Zustand, als es auf den ersten Blick erscheint. Staatsschulden in % des BIP EU Staatsschulden in % des BIP 180% 160% 140% 120% 100% 80% 60% 40% 20% 94% 90% 86% 82% 78% 74% 70% 0% Estonia Luxembourg Slovakia Finland Slovenia Malta Netherlands Austria Gemany France Spain Belgium Cyprus Ireland Portugal Italy Greece 66% Quelle: EZB Quelle: EZB 9 Average ( ): %

10 Felix Eidenbenz zum Thema: «Zu negative Wahrnehmung über den Zustand Europas»

11 Anlagepolitik OBLIGATIONEN Macht der Worte Die Ankündigung von EZB Präsident Mario Draghi, den Euro um jeden Preis zu retten, war der Startschuss für die Anleger, europäische Staatsanleihen zu kaufen. In der Folge gab es für Obligationen europäischer Länder nur noch eine Richtung. Die Zinsen fielen immer tiefer. Trotz der bereits sehr tiefen Renditen kündigte die europäische Zentralbank (EZB) ein Anleihenkaufprogramm (Quantitative Easing QE) an, was noch mehr Druck auf die Zinsen auslöste. Wegen der sinkenden Renditen gehörten Kapitalgewinne auf Obligationen zur Normalität. So erstaunte es nicht, dass immer mehr Marktteilnehmer trotz tiefer, teils sogar negativer Renditen in Anleihen investierten. Vermeintlich sichere Anlagen Mitte Mai wurde dieser Trend überraschend gestoppt. Aus Kapitalgewinnen wurden schmerzhafte Kapitalverluste. Obligationen mit langer Duration verloren überdurchschnittlich. So fiel die vermeintlich risikolose Anlage «10-jährige Deutsche Staatsanleihe» innerhalb weniger Tage von über 104% auf 98 % ( 6%), bis gegen Mitte Juni sogar auf 96.5% ( 7.5%). Weltweit erfuhren alle Obligationen eine vergleichbare Preiskorrektur. Marktbeobachter begründeten die Bewegung mit verbesserten Konjunkturdaten oder mit schwindenden Deflationsrisiken in Europa. Tatsächlich sind die Inflationserwartungen gestiegen. In einem solchen Szenario ist das Halten von Obligationen mit einer negativen Rendite noch unattraktiver. Obligation werden sich zum Zeitpunkt der Zinsänderung den neuen Marktgegebenheiten anpassen. Das heisst, die Preise der Anleihen werden sinken. Den gegenteiligen Effekt kann man bei sinkenden Zinsen beobachten. Deshalb konnten Anleger in den letzten Jahren von sinkenden Zinsen profitieren, indem ihre Anleihen stetig an Wert gewannen. Die Sensitivität des Obligationenpreises auf eine Änderung des Marktzinses wird mit der Duration ausgedrückt. Ausrichtung Die Volatilität am Bondmarkt dürfte weiter anhalten. Die Unsicherheiten um Griechenland, die steigenden Wachstums- und Inflationserwartungen und die Ungewissheit um die weiteren Schritte der US-Notenbank werden die Märkte prägen. Mittelfristig erwarten wir ein höheres Zinsniveau. Wir bleiben im Bereich der Obligationen stark untergewichtet und favorisieren Unternehmensanleihen mit einer Duration unter Benchmark. Verlauf der Rendite einer zehnjährigen deutschen Staatsanleihe Zinssensitivität des Preises Warum verlieren Obligationen mit einer langen Laufzeit bei steigenden Zinsen überdurchschnittlich? Steigen die Zinsen, so hat der bereits investierte Anleger eine tiefere Rendite, als dies bei einer Neuinvestition der Fall wäre. Je länger die Laufzeit ist, desto länger ist auch der tiefere Coupon fixiert. Die Rendite auf Verfall sowie der Preis der Quelle: Bloomberg / Lienhardt & Partner Privatbank Zürich Empfehlungen Regionen & Länder Gewichtung Strategie vs. BM 1 Duration BM Duration Strategie vs. BM Schweiz Untergewicht 6.95 Jahre kürzer Europa Untergewicht 6.08 Jahre kürzer Schwellenländer Untergewicht 7.46 Jahre kürzer 1 BM Benchmark 11

12 Anlagepolitik AKTIEN Die Aktienmärkte stehen im Spannungsfeld zwischen erhöhten Bewertungen, der erwarteten US Zinserhöhung, dem Eventrisiko (Griechenland, Ukraine) und der konjunkturellen Aufhellung in Europa. In Schweizer Franken gerechnet haben die westlichen Aktienmärkte seit Jahresbeginn in einer sehr volatilen Seitwärtsbewegung den Vorjahresanstieg konsolidiert. In Lokalwährung verzeichneten die europäischen Indizes aber einen beeindruckenden Anstieg. Der Aktienmarkt in Mailand notiert fast 25% höher als zu Jahresbeginn, aber auch Japan und China konnten je rund 17% zulegen. Eurokrise vorbei? Die Anzeichen, dass die EU die jüngste Krise hinter sich lässt und ein Aufschwung bevorsteht, verdichten sich. Einzig Griechenland schwebt als Damoklesschwert über europäischen Aktien. Aber dieser Schwebezustand kann nicht mehr lange anhalten. Es wird ein Entscheid fallen. Im negativen Fall erwarten wir eine Korrektur, die als Kaufgelegenheit interpretiert werden sollte und im positiven Fall rechnen wir mit einem nachhaltigen Ausbruch der Märkte nach oben wobei ein Zeitfenster von einigen wenigen Jahren als «nachhaltig» bezeichnet werden muss, denn das Problem der zu hohen Staatsverschuldung bleibt bestehen. Die technische Analyse bringt verschiedene Warnsignale zum Vorschein. Das ist nach 4 6 Jahren Bullmarkt nichts Aussergewöhnliches. Werden aber die langen Preistrends nicht verletzt, bleibt der Bullmarkt intakt. Das Risikomanagement rückt in einer solchen Phase noch stärker ins Zentrum. Weitere Risiken fussen in der erhöhten Bewertung auf Basis des KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis). Dieses basiert jedoch in entscheidendem Ausmass auf konservativen Gewinnschätzungen, welche die positive konjunkturelle Dynamik zu wenig berücksichtigen. Jüngst sind, nach langer Zeit erstmals, wieder steigende Gewinnschätzungen in allen westlichen Märkten zu beobachten. Sollte unser Makroszenario eintreffen, werden die Gewinne höher ausfallen als erwartet. Das würde die aktuell hoch erscheinenden Bewertungen stark relativieren. Die Geldflut der Europäischen, Japanischen und neuerdings auch der Chinesischen Zentralbanken treibt die Nachfrage nach Aktien immer von neuem an. Die Nullrenditen der festverzinslichen Anlagen verstärken diese zusätzlich. Dem Anleger bietet auf absehbare Zukunft nur eine Anlagekategorie eine positive erwartete Rendite, nämlich Aktien. Positionierung Aufgrund der strikten Umsetzung unseres Risikomanagementansatzes bei Einzeltiteln, haben unsere Portfolios aktuell eine leicht unter der Zielgrösse liegende Aktienquote. Wir erwarten aber in der zweiten Jahreshälfte steigende Aktienkurse, wenn auch mit erhöhter Volatilität. Sobald die Märkte korrigieren oder nach oben ausbrechen, werden wir in europäische und amerikanische Aktien investieren. Positive Dynamik der Gewinnschätzungen für MSCI Europa 5 Risiken Gewinnrevisionen (%) Jan 14 Apr 14 Jul 14 Oct 14 Jan 15 Apr 15 Quelle: Bankhaus Lampe / Lienhardt & Partner Privatbank Zürich Empfehlungen Regionen & Länder Gewichtung Strategie vs. BM 1 Bevorzugte Sektoren/Regionen & Länder (nach Priorität) Schweiz Untergewicht Gesundheit, Technologie Europa Übergewicht Zyklische Konsumgüter, Technologie, Gesundheit USA Leichtes Übergewicht Finanzwerte, Zyklische Konsumgüter, Technologie, Gesundheit Schwellenländer Untergewicht Asien 1 BM Benchmark 12

13 Anlagepolitik ROHSTOFFE Weniger Politik, mehr Markt Die stark gewachsene Fracking-Industrie in den USA hat den Energiesektor nachhaltig verändert. Die technologischen Fortschritte bei der Ölförderung haben einen Verdrängungskampf ausgelöst. Der Ölmarkt bewegt sich weg von der politisch geprägten Preissetzungsmacht der OPEC hin zu einer marktorientierten Preisfindung. Die Ölpreissensitivität der amerikanischen Fracking- Industrie ist im Vergleich zu den konventionellen Förderern sehr hoch. Für Saudi Arabien stellt selbst ein Ölpreis von weit unter USD 50 kurzfristig kein ernsthaftes Problem dar. Ihre Grenzkosten sind deutlich tiefer. Für die Saudis hat die Verteidigung ihrer Marktanteile höchste Priorität, wofür sie tiefere Preise in Kauf nehmen. Sie können es sich leisten. Inzwischen produziert Saudi Arabien wieder weit über 10 Millionen Barrels pro Tag und befindet sich mit dieser Förderquote auf Augenhöhe mit den USA. Die Anzahl in Betrieb stehender Ölbohrplattformen ist ebenfalls auf einem 20-jährigen Höchststand angelangt. Die Preisspanne wird sich tendenziell in engeren Bandbreiten bewegen. Innerhalb dieses Preisbandes dürfte die Volatilität aber hoch sein. Keine Drosselung der OPEC-Quote Auch wenn die Saudis einen markant tieferen Ölpreis als heute über mehrere Jahre unbeschadet verkraften können, benötigen sie für einen ausgeglichenen Staatshaushalt einen Preis von rund USD 100 pro Barrel Öl. Der budgetneutrale Preis aller OPEC-Länder liegt im Schnitt ebenfalls bei rund 100 USD, wobei die Streuung innerhalb der Mitgliedsländer relativ gross ist. Saudi Arabien versucht die US «Fracker» über tiefe Preise aus dem Markt zu drängen. Daher überrascht es nicht, dass die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) an ihrer Konferenz vom 5. Juni in Wien keine Drosselung der Förderquoten beschlossen hat. Weder das dominante Saudi Arabien noch ein anderes Mitglied beantragte eine Reduktion der Fördermenge. Somit bleibt die Quote bei unveränderten 30 Millionen Barrel pro Tag. Der Markt hat auf den Beschluss mit einer Seitwärtsbewegung reagiert. Unattraktive Rohstoffanlagen Auch bei anderen Rohstoffen herrscht ein Überangebot. Anders als beim Erdöl sind Produktionskürzungen bei den Industriemetallen träge. Die massiven Investitionen der vergangenen Jahrzehnte in Minen tragen massgeblich zum heutigen Überangebot bei. Auf der anderen Seite der Gleichung steht ein nachlassendes Nachfragewachstum nach verschiedenen Rohstoffen. Darüber hinaus sinken die Förderkosten durch die tiefen Energiepreise. All diese Faktoren verstärken den nach unten gerichteten Preistrend. Belastend wirkt auch der starke US Dollar. Die solide US-Konjunktur sowie die bevorstehende Zinserhöhung dürften den US Dollar weiter stärken, was den Druck auf die Rohstoffpreise aufrechterhalten wird. Positionierung Da weder eine Angebotsverknappung noch eine Nachfragesteigerung heute realistisch erscheinen, ist auf absehbare Zeit nicht mit einer nachhaltigen Erholung der Rohstoffpreise zu rechnen. Das aktuelle Umfeld macht den ge samten Rohstoffkomplex unattraktiv. Deshalb halten wir an einer Untergewichtung der Rohstoffquote in unserer Anlagestrategie fest. Anzahl aktiver Ölbohrplattformen in Saudi Arabien Quelle: Baker Hughes / Morgan Stanley 13

14 Anlagepolitik PORTFOLIO-STRUKTUREN REFERENZWÄHRUNG CHF 3.QUARTAL 2015 Taktische Asset Allocation in Prozenten Konservativ Übergewicht 1 Untergewicht 1 Rohstoffe 1.5 % Liquidität 18.5 % Anlagekategorien CHF EUR 2 USD EM TOTAL Aktien 23.0 % Liquidität Obligationen Aktien Rohstoffe Total Obligationen 57.0 % Taktische Asset Allocation in Prozenten Ausgewogen Rohstoffe 3.0 % Liquidität 23.5 % Anlagekategorien CHF EUR 2 USD EM TOTAL Liquidität Obligationen Aktien 44.5 % Obligationen 29.0 % Aktien Rohstoffe Total Taktische Asset Allocation in Prozenten Aktien Liquidität 16.5 % Anlagekategorien CHF EUR 2 USD EM TOTAL Liquidität Aktien Total Aktien 83.5 % 1 Veränderungen Die farblich gekennzeichneten Veränderungen der Anlagestruktur sind taktischer Natur. Veränderungen aus Konsistenzgründen werden nicht angezeigt. 2 EUR-Exposure Das gesamte EUR-Risiko ist mit einem Forward zu Gunsten CHF abgesichert. 14

15 IMMOBILIEN-GALERIE SONNENVERWÖHNTE OASE Neubauprojekt in Zürich-Affoltern: Unweit der ETH-Hönggerberg, entstehen in einem Park-Grundstück an erhöhter Lage, direkt angrenzend an die Freihaltezone, 4 Eigentumswohnungen. Sieht man den Baukörper inmitten der grünen Umgebung ruhen, wird man unweigerlich an eine Arche erinnert. Eine Oase mit faszinierender Rund- und Weitsicht im urbanen Zürich. OBJEKT LIEGENSCHAFT BEZUGSTERMIN VERKAUFSPREIS 2 x 4.5-Zimmer-Gartenwohnung mit Loggia 2 x 4.5-Zimmer-Wohnung im 1. OG mit Loggia und Balkon Mehrfamilienhaus mit 5 Parteien Oktober 2016 Erdgeschoss CHF / Obergeschoss CHF WIR FREUEN UNS, IHNEN DIE OASE VORZUSTELLEN IMMOBILIEN-GALERIE Lienhardt & Partner Privatbank Zürich AG Tel

16 Anlagepolitik EMPFEHLUNGEN AKTIEN & AKTIENFONDS NACH REGIONEN Schweiz Land/ Währung Kurs Performance P/E-Ratio Dividenden- Markt- Empfehlung Region YTD Rendite kapitalisierung ABB CH CHF Kaufen ADECCO CH CHF Kaufen AUTONEUM CH CHF Kaufen CLARIANT CH CHF Kaufen COSMO PHARMACEUTICALS LU CHF n.a. 2.2 Kaufen HELVETIA CH CHF Kaufen LOGITECH CH CHF Kaufen NESTLE CH CHF Halten NOVARTIS CH CHF Halten PARTNERS GROUP CH CHF Halten ROCHE CH CHF Kaufen SCHINDLER CH CHF Halten SONOVA CH CHF Kaufen SWISSCOM CH CHF Kaufen SWISS RE CH CHF Halten SYNGENTA CH CHF Halten U-BLOX CH CHF Kaufen AMG SUBSTANZWERTE SCHWEIZ CH CHF Kaufen Europa BAYER DE EUR Kaufen CAP GEMINI FR EUR Kaufen CARREFOUR FR EUR Kaufen EVONIK DE EUR Kaufen GEMALTO NL EUR Kaufen INDITEX ES EUR Kaufen ING GROEP NL EUR Kaufen INGENICO FR EUR Kaufen TOTAL FR EUR Halten RANDSTAD NL EUR Kaufen RECKITT BENCKISER GB GBP Halten SIEMENS DE EUR Halten VODAFONE GB GBP Kaufen LYXOR ETF STOXX HEALTH CARE EU EUR Kaufen LYXOR ETF EURO STOXX 50 EU EUR Kaufen USA ANTHEM US USD Kaufen APPLE US USD Kaufen BROADCOM US USD Kaufen DANAHER US USD Kaufen DELPHI AUTOMOTIVE US USD Kaufen DOLLAR GENERAL US USD Kaufen GOLDMAN SACHS US USD Kaufen WALT DISNEY US USD Kaufen GOOGLE US USD n.a Kaufen LYONDELLBASELL US USD Kaufen MASTERCARD US USD Kaufen MCKESSON US USD Kaufen NIKE US USD Kaufen WABTEC US USD Kaufen SOURCE ETF US TECHNOLOGY US USD Kaufen SOURCE ETF US CONSUMER DISCR. US USD Kaufen SOURCE ETF US HEALTH CARE US USD Kaufen SOURCE ETF US FINANCIALS US USD Kaufen Schwellenländer GAM STAR NORTH SOUTH EM USDA EM USD Halten DBX MSCI EM ASIA EM USD Halten Das Anlageuniversum der Anlagekategorie Aktien und Aktienfonds der Lienhardt & Partner Privatbank Zürich AG umfasst die Anlageregionen Schweiz, Europa, Grossbritannien, USA, Japan und Übrige (Schwellenländer, Pazifik ex Japan, Non-EUR Länder ex GB). Die Empfehlungen sind per angegebenen Stichtag gültig, können jedoch jederzeit und ohne vorgängige Ankündigung ändern. 16

17 Anlagepolitik TECHNISCHE ANALYSE AKTIEN IM FOKUS Roche Zu Jahresbeginn ist die Aktie von Roche aus dem 1.5-jährigen Aufwärtskanal gefallen. Ein erstes Aufbäumen ist an der unteren Kanallinie gescheitert. Die Aktie dürfte sich somit in einer Konsolidierungsphase befinden und sich zwischen 240 und 300 CHF bewegen. Gefährlich wäre ein Bruch unter das wichtige Unterstützungsniveau von CHF 240, was nochmals deutliches Korrekturpotenzial bedeuten würde. Kurzfristig ist zwar mit tieferen Kursen zu rechnen, doch die Stabilisierung des mittelfristigen Momentums spricht für ein Halten der 240er Marke Cap Gemini Die Aktie von Cap Gemini bewegte sich nach dem Platzen der Internet-Blase für zwölf Jahre in einem Seitwärtstrend. In diesem Jahr ist ihr der Ausbruch aus dieser Konsolidierungsphase gelungen. Das technische Bild spricht für ein minimales Preisziel von EUR 100. Allerdings ist nach der starken Performance seit dem Ausbruch eine Verschnaufpause angezeigt. Das mittelfristige Momentum scheint denn auch zu drehen, was einen temporären Rücksetzer wahrscheinlich macht Google Das Bild von Google zeigt im 4. Quartal 2013 einen Sprung nach oben (sogenannter Gap). Seitdem verharrte die Aktie in einer volatilen Seitwärtsbewegung. Gaps werden in den meisten Fällen geschlossen. Der Zeithorizont hierfür ist jedoch offen. Zum Jahresbeginn 2015 hat der Kurs kurzfristig die USD 500 unterboten und damit den Gap zumindest einmal getestet. Insgesamt befindet sich die Aktie in einer Konsolidierungsphase. Solange sie keine neuen Impulse erfährt, dürfte sie weiterhin zwischen 490 und 610 schwanken Aktienkurs Momentum-Indikator Quelle: Bloomberg / Lienhardt & Partner Privatbank Zürich 17

18 Immobilien ELEKTRONISCHES GRUNDBUCH UND REGISTER-SCHULDBRIEF «Die Digitalisierung macht auch vor dem Grundbuch nicht halt.» René Felix Leiter Finanzierungen Auf den Grundbuchämtern der ganzen Schweiz ist eine heimliche Revolution im Gang, die von der breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird die Digitalisierung des Grundbuchs. Bis 2011 war ein Schuldbrief ein Wertpapier in physischer Form. Ebenso war das Grundbuch vor kurzem ein wirkliches Buch mit handschriftlichen Einträgen der Daten. Dass die Digitalisierung auch in traditionsreichen Ämtern voranschreitet, ist keine Überraschung. Es ist aber doch etwas unheimlich, denn im Grundbuch sind sensible Daten aufgeschrieben oder eher abgespeichert? Bereits in 10 Kantonen ist das nationale elektronische Informationssystem für Grundstückdaten (egris / Terravis) in Betrieb. Banken, Versicherungen, Pensionskassen, Notare, Anwälte, Geometer und Verwaltungen können somit über eine Internetverbindung Grundbuchdaten inklusive Grundpfandrechte abfragen und Aufträge erteilen. Der Kanton Zürich soll 2016 aufgeschaltet werden. Zugriff aufs Grundbuch Terravis in Betrieb Ein Zugang zu egris via das Portal Terravis ist für Behörden und bestimmte Berufsleute in den oben markierten Kantonen möglich. Dies wirft Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes auf. Zudem ist aus aufsichtsrechtlicher Sicht umstritten, dass die elektronische Plattform im Auftrag des Bundesamtes für Justiz durch die SIX Group betrieben wird ein privates Unternehmen, das mehrheitlich von den Banken und Versicherungen beherrscht ist. Was die wenigsten wissen: Die rechtliche Grundlage, das Grundbuch an einen privaten Anbieter auszulagern, muss erst noch geschaffen werden. Zu diesem Zweck liegt ein Vorschlag zur Änderung von Art. 949d des ZGB vor. Dieser wird voraussichtlich im Herbst 2015 in der Rechtskommission des Nationalrats behandelt nachdem die Hälfte der Kantone bereits auf den egris-zug aufgesprungen sind. Was für ein Desaster, falls das Parlament die ZGB-Änderung ablehnen sollte! Politischer Widerstand regt sich ausschliesslich vom Hauseigentümerverband und von Datenschützern. Diese Entwicklung ist aber insgesamt ein Beispiel dafür, wie sorglos wir unsere vertraulichen Daten digitalisieren lassen. Face book (ein anderes Buch ohne physische Seiten) lässt grüssen. Weniger brisant ist die Einführung des Register- Schuldbriefes, der seit 2012 als Alternative zu den Papier-Schuldbriefen errichtet werden kann. Die Vorteile dieses papierlosen Schuldbriefes liegen auf der Hand: Er verursacht tiefere Kosten, weil er nicht physisch ausgestellt, verwahrt und verschickt wird, und er kann nicht verloren gehen. Wer schon einmal erlebt hat, was ein verlorener Schuldbrief an Ärger, Suchaufwand und Kosten verursacht, weiss die Vorteile des Register-Schuldbriefes zu schätzen. Zudem sind physische Papier-Schuldbriefe nach wie vor möglich. Quelle: HEV Schweiz 18

19 SCHWERPUNKT In eigener Sache IMMOBILIEN-GALERIE Nebenwerte im Fokus Zur Rose Group AG

20 Schwerpunkt IMMOBILIEN-GALERIE LIENHARDT & PARTNER PRIVATBANK ZÜRICH Carina Bobzin: «Mein Credo ist es mit Liebe und Freude Objekte und Menschen zusammenzubringen.» Carina Bobzin Leiterin IMMOBILIEN-GALERIE Es ist die perfekte Aufgabe für Carina Bobzin. Sie hat per 1. April 2015 mit grosser Freude die Leitung der IMMOBILIEN- GALERIE der Privatbank Lienhardt & Partner übernommen. Sie tut dies mit persönlicher Note, mit Dynamik und Herzblut. Ihr Handwerk hat die Zürcherin bei einer renommierten Immobilienfirma gelernt. Parallel dazu hat sie sich intensiv weitergebildet und sich zu einer verkaufsstarken Persönlichkeit entwickelt. Mit ihrem Elan, ihrer Erfahrung und einer Portion Mut hat sie sich anschliessend in die Selbstständigkeit gewagt. Sie durfte in dieser Zeit tolle Immobilien verkaufen und folgte stets ihrem Credo, mit Liebe und Freude Objekt und Mensch zusammenzubringen. Das Verkaufen stand nie im Vordergrund, sondern das Verbinden. Sie hat bewiesen, dass dies trotzdem oder gerade eben deshalb lukrativ sein kann. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge musste sie sich dann vor sechs Jahren von ihrem Geschäft trennen, weil sie ihrem Mann wegen dessen beruflichen Veränderungen nach Brasilien gefolgt ist. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in der Nähe von Sao Paulo, kehrte sie 2014 nach Zürich zurück und ist wieder in der Immobilien branche aktiv geworden. Der INVESTOR hatte Gelegenheit, sich mit der neuen Leiterin der IMMOBILIEN GALERIE der Privatbank Lienhardt & Partner zu unterhalten. Investor: Carina Bobzin, was bedeutet es für Sie, wieder in heimischen Gefilden und in Ihrem ursprünglichen Beruf tätig zu sein? Carina Bobzin: Das Immobiliengeschäft ist für mich das Ein und Alles. Zürich ist ein faszinierender Ort mit unglaublichem Potenzial, hoher Lebensqualität und vielen Möglichkeiten. Auch wenn ich die letzten Jahre in einer Grossstadt gelebt habe und mit ganz anderen Dimensionen konfrontiert worden bin, ist mir der Blick für Lage, Potential, Details und all die kleinen, aber wesentlichen Besonderheiten eines Objektes geblieben. Ich würde sogar sagen, mein Auge ist durch die vielen neuen und fremden Eindrücke geschärft worden. Investor: Was fasziniert Sie nach so vielen Jahren immer wieder an ihrem Beruf? Carina Bobzin: Das immer wieder Neue, Individuelle. Es gibt keine Routine in meiner Tätigkeit. Bei jedem Mandat begegne ich neuen Menschen und Objekten. Manchmal fasziniert mich die Architektur oder die aussergewöhnliche Lage oder einfach die Liegenschaft als solches. Ein kleiner Garten kann begeistern und so viele Emotionen wecken, dass sie einen potentiellen Interessenten womöglich nicht mehr loslassen. Das Wichtigste für mich ist jedoch immer der Kontakt zu den Menschen. Der entscheidende Punkt ist zuzuhören, zu spüren, was im Raume vorgeht, unausgesprochene Wünsche wahrzunehmen. Es geht darum, die Einzigartigkeit jeder Person und jedes Objektes zu würdigen und den manchmal grossen oder sogar gewagten Schritt eines Verkaufs oder Kaufs sorgsam zu begleiten. Es mag sonderbar klingen, aber Liebe und Leidenschaft im Zusammenhang mit Kunde und Objekt sind für mich nicht einfach schöne Worte, sondern bilden das Wesen unseres Geschäftes. Investor: Was ist denn das Wichtigste für einen erfolgreichen Verkauf? Carina Bobzin: Das gegenseitige Vertrauen ist immer die Basis für eine erfolgreiche Abwicklung eines Immobilien- 20

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