Projekt ALPS (Applicable Legislation Platform Switzerland)

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1 Projekt ALPS (Applicable Legislation Platform Switzerland) Robert Engel,

2 Applicable Legislation Anwendbares Recht (Sozialversicherungen) Ein Schweizer arbeitet einige Tage in Frankreich Entsendung: AK PDA1 Ein Schweizer arbeitet 3 Jahre in Deutschland Sondervereinbarung: BSV PDA1 Ein in der Schweiz wohnhafter Serbe arbeitet für 18 Monate in Deutschland Entsendung: AK CoC CH-DE Ein Deutscher arbeitet in der Schweiz, in Liechtenstein und in Oesterreich Mehrfachtätigkeit: AK PDA1 (falls in CH unterstellt) Ein Schweizer arbeitet 2 Jahre in Kuwait und nimmt Frau und Kinder mit Versicherter: Weiterversicherung AK Ehefrau: Beitritt in obligatorische AHV AK Kinder: Beitritt in freiwillige AHV SAK 2 Geschäftsfall Zuständigkeit Formulare

3 Bedeutung für eine korrekte Durchführung des Anwendbaren Rechtes Eine richtige Unterstellung ist wichtig, da Beitragsseitig die Beiträge an die Sozialversicherungen zwischen verschiedenen Ländern beträchtlich variieren Leistungsseitig die Unterstellung in einem Land auch den Leistungsanspruch an die dortige obligatorische Sozialversicherung beinhaltet Schadenspotential bei falscher Unterstellung Eine KMU wird vom Ausland aufgefordert, Beiträge im Wert von mehreren zehntausend CHF nachzuzahlen, da ihr Mitarbeiter im Ausland hätte unterstellt werden müssen Die obligatorische Versicherung weigert sich bei einem Unfall zu bezahlen, da der Verunfallte im Ausland hätte unterstellt werden müssen und deshalb nicht in die obligatorische Versicherung fällt. 3

4 Herausforderungen für das Projekt 1 Bundesamt >70 AHV- Ausgleichskassen > Firmen Innerhalb der Schweiz EESSI mit EU/EFTA Technologie Verträge Organisation Prozesse Freizügigkeitsabkommen mit EU und EFTA > 40 bilaterale Staatsverträge Heterogene Systemlandschaft Einhaltung Bundesstandards 4

5 ALPS Applicable Legislation Portal Switzerland Durchführungsstellen AK AKAK BSV Antragsteller sedex Firma Firma Firmen ALPS National Access Point (EESSI) EU EFTA IT-Systeme Stakeholder Firma Treuhänder AK- AK- Fachapplikation Fachapplikation Portale AK- Externe IT-Systeme Fabasoft, Register,.. GEVER Interne IT-Systeme 5

6 Erfolgsfaktoren iterativer, agiler Ansatz Release 1 BSV als einziger Anwender Minimales Set von Geschäftsprozessen (Sondervereinbarung) Release 2 Einbezug von Pilot-Firmen (Antragssteller) Gleiches Set von Geschäftsprozessen Release 3 Einbezug von Pilot-AHV-Ausgleichskassen Erweiterung Set von Geschäftsprozessen (Entsendung/Mehrfachtätigkeit) Release 4/5 Einbezug der Schweizerischen Ausgleichskasse Erweiterung Set von Geschäftsprozessen (Weiterversicherung, Familienangehörige) Voraussetzungen für Rollout schaffen 6

7 Erfolgsfaktoren - nutzbringende Ziele für alle Stakeholder erarbeiten (I) Firmen AHV-Ausgleichskassen BSV Direkte vereinfachte Erfassung von Anträgen im System Autocomplete Elektronische Datenerfassung auslagern Elektronische Datenerfassung auslagern Vollständig elektronische Abwicklung Gang zum Amt entfällt Kein manuelles Kopieren von Daten Kein manuelles Kopieren von Daten Stamm - und Bewegungsdaten zentral gespeichert, keine Mehrfacheingaben Zentrale Datenbank verbesserte Qualität der Entscheide Zentrale Datenbank verbesserte Qualität der Entscheide Beschleunigter Prozess, unmittelbare Antwort Bagatellfälle werden automatisch geprüft/genehmigt Bessere Qualität, Fachexperten entlastet von Routinetätigkeiten 7

8 Erfolgsfaktoren - nutzbringende Ziele für alle Stakeholder erarbeiten (II) Firmen AHV-Ausgleichskassen BSV Einheitliches Tool Keine teuren Eigenentwicklungen Höhere Qualität der gemeinsamen Applikation Integrierbarkeit von Prozessen und Dokumenten in eigene IT- Systeme Integration in GEVER des Bundes Ein Portal für alle Unterstellungsfragen, Prozessstand jederzeit ersichtlich Weniger Rückfragen, weniger falsch eingereichte Formulare Weniger Rückfragen, weniger falsch eingereichte Formulare Keine Anbindung des eigenen IT-Systems an EESSI notwendig Zentrale Anbindung an EESSI 8

9 Danke für die Aufmerksamkeit! 9

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