Facility Management juristisch betrachtet

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Facility Management juristisch betrachtet"

Transkript

1 Facility Management juristisch betrachtet Sinan C. Odok, RA lic. iur., Zollikon-Zürich* 132 I. Einleitung 1. Facility Management ist mehr als Liegenschaftenverwaltung Die Konzentration von Unternehmen auf ihr Kerngeschäft und das gesteigerte Kostenbewusstsein der öffentlichen Hand 2 sind u.a. Auslöser für einen neuen und professionelleren Ansatz des Managements von Immobilien. So wurden in den letzten Jahren nicht nur grössere Immobilienbestände verkauft, 3 sondern auch Gebäudedienstleistungen von bedeutendem Umfang Zusammenfassung Der folgende Beitrag hat zum Ziel, allgemein in das Thema Facility Management (FM) 1 einzuleiten und Hinweise zu rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten bei Facility Management-Verträgen in der Schweiz zu geben. ausgelagert. 4 Während Verkäufer oft weiterhin Nutzer der Liegenschaften bleiben, indem sie z. B. Sale-andlease-back-Verträge 5 abschliessen, werden einzelne unternehmensintern erbrachte Dienstleistungen oder umfassende Leistungspakete an Dritte übertragen («Outtasking» bzw. «Outsourcing»). Eine im Jahr 2000 durchgeführte Umfrage hat nebst der Konzentration auf das Kerngeschäft die Professionalität externer Betreiber und Kostensenkungspotenziale als Motivationsgründe festgestellt. 6 In diesem bewegten Immobilienumfeld hat sich ein weiterer Gesinnungswandel vollzogen. Unternehmen mit grösseren Immobilienbeständen, Immobilienfonds und Immobilienaktiengesellschaften formulieren finanzielle Erwartungen an die von ihnen gehaltenen Immobilien im Rahmen ihres Corporate Real Estate Management. Analog wird im öffentlichen Sektor der Begriff Public Real Estate Management verwendet. Dahinter steht der Gedanke eines aktiven Portfoliomanagements, wonach Immobilien primär als investiertes Kapital betrachtet werden, das wie jede andere Investition Renditeziele zu erfüllen hat. Liegenschaften müssen deshalb nicht nur möglichst günstig erworben und zum gegebenen Zeitpunkt Gewinn bringend verkauft, sondern auch kostenoptimiert sowie wertschöpfend bewirtschaftet werden. Der Absicht zur Optimierung dient FM als Instrument. Im Lebenszyklus einer Immobilie, die sich von der Planung über die Erstellung und die Nutzung bis hin zum Abriss erstreckt, fokussieren derzeit die meisten FM-Betreiber überwiegend auf die effiziente Bewirtschaftung während der Nutzungsphase. 7 Soll die Wirtschaftlichkeit jedoch nachhaltig verbessert werden, ist es bei Neubauprojekten erforderlich, bereits in der Planungsphase Aspekte des FM umfassend zu berücksichtigen, da in diesen frühen Stadien die weitere Entwicklung der Betriebskosten festgelegt wird. Die Betriebskosten übersteigen die Erstellungskosten während des gesamten Lebenszyklus meist um ein Mehrfaches und sind von hoher Relevanz. FM bezieht sich deshalb idealerweise auf alle Phasen des Lebenszyklus einer Immobilie. 8

2 2. Definitionen Was ist unter Facility Management zu verstehen? Nachfolgend werden drei für den schweizerischen und deutschen Raum einflussreiche Definitionen dargestellt. Die International Facility Management Association (IFMA), 9 Houston, die 1980 als Verein zur Förderung von Belangen des FM gegründet wurde und heute mit über Mitgliedern in 67 Ländern vertreten ist, hat FM erstmals definiert: «Facility management is the practice of coordinating the physical workplace with the people and work of the organization. It integrates the principles of business administration, architecture and the behavioral and engineering sciences.» Damit wird ausgedrückt, dass Immobilienbewirtschaftung die Bedürfnisse der Benutzer berücksichtigen muss. Dies bedingt einen interdisziplinären Ansatz, der Elemente der Betriebswirtschaft, der Architektur sowie der Verhaltens- und Ingenieurwissenschaften integriert. Die GEFMA (German Facility Management Association) Deutscher Verband für Facility Management e.v., Bonn, 10 ein 1989 gegründeter Verband mit heute etwa 350 Mitgliedern, betont in ihrer Definition zielgerichtete unternehmerische Gesichtspunkte: «Facility Management ist ein unternehmerischer Prozess, der durch die Integration von Planung, Kontrolle und Bewirtschaftung bei Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen (facilities) und unter Berücksichtigung von Arbeitsplatz und Arbeitsumfeld eine verbesserte Nutzungsflexibilität, Arbeitsproduktivität und Kapitalrentabilität zum Ziel hat. Facilities werden als strategische Ressourcen in den unternehmerischen Gesamtprozess integriert.» Mit DIN , Gebäudemanagement (GM), setzte das Deutsche Institut für Normung e.v., Berlin, im August 2000 einen weiteren Standard v. a. für die Nutzungsphase. GM kann als Teilbereich von FM während der Nutzungsphase von Gebäuden verstanden werden und stellt in der Praxis das Schwergewicht dar. 11 Diese Norm bezweckt u. a. die Schaffung eines einheitlichen Sprachgebrauchs. Für die Anwendung von DIN gilt folgender Begriff: «Gebäudemanagement GM: Gesamtheit aller Leistungen zum Betreiben und Bewirtschaften von Gebäuden einschliesslich der baulichen und technischen Anlagen auf der Grundlage ganzheitlicher Strategien. Dazu gehören auch die infrastrukturellen und kaufmännischen Leistungen. Gebäudemanagement zielt auf die strategische Konzeption, Organisation und Kontrolle, hin zu einer integralen Ausrichtung der traditionell additiv erbrachten einzelnen Leistungen. Das Gebäudemanagement gliedert sich in drei Leistungsbereiche Technisches Gebäudemanagement TGM, Infrastrukturelles Gebäudemanagement IGM und Kaufmännisches Gebäudemanagement KGM. In allen drei Leistungsbereichen können flächenbezogene Leistungen enthalten sein. Darüber hinaus bestehen Schnittstellen zum Flächenmanagement des Immobilien-Eigentümers und Nutzers....» Weiter legt DIN fest, dass TGM alle Leistungen umfasst, die zum Betreiben und Bewirtschaften der baulichen und technischen Anlagen eines Gebäudes erforderlich sind (Betreiben, Dokumentieren, Energieund Informationsmanagement, Modernisieren, Sanieren, Umbauen und Verfolgen der technischen Gewährleistung). IGM bezieht sich auf alle geschäftsunterstützenden Dienstleistungen, welche die Nutzung von Gebäuden verbessern (Leistungen betreffend Hausmeister-, Gärtner- und Winterarbeiten, Verpflegung, interne Post, Kopieren und Druckerei, Parkraumbetreiben, Reinigung, Pflege, Sicherheit, Umzug, Waren und Logistik, Datenverarbeitung, zentrale Telekommunikation, Entsorgen und Versorgen). KGM schliesst alle kaufmännischen Leistungen aus den Bereichen TGM, IGM unter Beachtung der Immobilienökonomie (Beschaffungsmanagement, Kostenplanung und -kontrolle, Objektbuchhaltung und Vertragsmanagement) ein. Der Vorteil von DIN gegenüber anderen Definitionen liegt in der genauen Beschreibung der Leistungsbereiche und dem praxisbezogenen Ansatz. Ferner wird die inzwischen übliche Dreiteilung zwischen kaufmännischem, technischem und infrastrukturellem FM konsequent umgesetzt und durch das Flächenmanagement ergänzt. Die (bisher) heterogene Begrifflichkeit lässt den Eindruck entstehen, jeder FM-Anbieter verwende aus Marketinggründen eine eigene Definition. 12 Wohl zu Recht wird im deutschen und schweizerischen FM- Markt das Fehlen von ganzheitlichen Konzepten beanstandet

3 134 II. Gestaltungsmöglichkeiten im Verhältnis zwischen Eigentümer, Betreiber und Nutzer Bis heute haben erst wenige Unternehmen in der Schweiz sämtliche FM-Leistungen an externe Betreiber ausgelagert. Die Mehrheit vergibt Teilleistungen, während etwa ein Fünftel die meisten FM-Leistungen mit internen Ressourcen erbringt. 14 Die nachfolgenden Modelle stellen vier grundlegende Gestaltungsvarianten für das Erbringen von FM-Leistungen dar. In der Praxis sind jedoch zahlreiche weitere Variationen auszumachen. 1. Interne Lösungen Interne FM-Lösungen beruhen fast immer auf gewachsenen Strukturen, die sich aus dem Kauf und der Verwaltung von betriebsnotwendigen Liegenschaften von Unternehmen oder dem Gemeinwesen ergaben. Die für die Liegenschaftsverwaltung zuständigen Personen stehen meistens in einem Arbeitsvertragsverhältnis zum Immobilieneigentümer. Vorteile interner Lösungen können v. a. in der Wahrung der Vertraulichkeit sowie einfachen Führungsstrukturen mit direktem Weisungsrecht gesehen werden. Detailliertere Gebäude- und Benutzerkenntnisse dürften hingegen weniger ausschlaggebend sein, da diese lernbar sind. Nachteile ergeben sich jedoch aus der erschwerten Anpassungsfähigkeit bei strukturellen Veränderungen. So ist etwa ein unter Gesichtspunkten des Corporate Real Estate Management gefällter Entschluss, Betriebsliegenschaften zu veräussern, unmittelbar an Personalfragen gebunden, welche die Entscheidungsgrundlagen verzerren oder wirtschaftlich sinnvolle Lösungen gefährden können. Ausserdem wird dennoch benötigtes, qualifiziertes externes Know-how zum zusätzlichen Kostenpunkt, was FM-Leistungen verteuert. 2. Partielle Vergabe von FM-Leistungen Die meisten Unternehmen beschränken sich auf eine teilweise Vergabe von vorwiegend technischen und infrastrukturellen FM-Leistungen und betreuen das kaufmännische FM selber. 15 Während die internen kaufmännischen Facility Manager in einem Arbeitsvertragsverhältnis zum Unternehmen stehen, werden die Fremdleistungen bei externen Anbietern «einge- kauft». Die externalisierten Leistungsinhalte sind meistens auftrags-, kauf- oder werkvertragsrechtlicher Natur. Der Vorteil dieses Konzepts liegt in der internen Verwaltung vertraulicher Daten. Nachteile sind jedoch bei der Kompetenzordnung, der Personalführung und der Verantwortungszuweisung festzustellen. Da der Immobilieneigentümer gleichzeitig Auftraggeber ist, muss die fachliche Kompetenz intern vorhanden sein, um eine hohe Qualität der Auftragsvergabe, -koordination und -kontrolle sicherzustellen. Dennoch verfügt der Auftraggeber über kein arbeitsrechtliches Weisungsrecht gegenüber dem Auftragnehmer, wie es bei einer rein internen Lösung der Fall ist. Der Führungsaufwand für den Immobilieneigentümer ist nicht unbeachtlich, zumal er meistens auf mehrere Anbieter angewiesen ist. Ferner muss der Eigentümer als Vertragspartner eines Nutzers bei fremdgenutzten Immobilienbeständen dessen Zufriedenheit gewährleisten, obwohl er nicht selber Leistungserbringer ist. 3. Umfassendes Outsourcing von FM-Leistungen Im schweizerischen Markt sind bereits Betreiber tätig, die umfassende FM-Leistungen anbieten, wobei deren Angebote in regionaler Hinsicht unterschiedlich sind. Immobilieneigentümer beziehen diese Leistungen aus einer Hand und können sich auf ihr Kerngeschäft, ihre Immobilienstrategie und das Corporate Real Estate Management konzentrieren. Das Vertragsverhältnis zum Betreiber ist überwiegend auftragsrechtlich geregelt. Der Vorteil für den Eigentümer liegt in der geringen Bindung eigener Ressourcen sowie der leistungs- bzw. aufwandbezogenen Entschädigung des Betreibers. Bei fremdgenutzten Immobilien des Eigentümers kann der Nutzer zudem FM-Leistungen nach Bedarf direkt vom Betreiber beziehen. Dieser wiederum kann durch das Pooling von Kundennachfragen vorteilhaftere Einkaufskonditionen im Markt erzielen und an den Kunden weitergeben. Nachteile sind beim (einmaligen) zeit- und kostenintensiveren Outsourcing- Prozess auszumachen, der nebst einer umfassenden Due Diligence und Datenübertragung eventuell auch den Übergang von Arbeitsverhältnissen vom Eigentümer auf den Betreiber einschliesst. Während der Betreiber mit Outsourcing-Transaktionen meist grössere, längerfristige Kunden akquiriert, übernimmt er

4 zugleich die Verantwortung für stabile und qualitativ einwandfreie kaufmännische, technische und infrastrukturelle FM-Leistungen. Zudem muss er eine Softwarelösung bereitstellen, die aktuelle und leicht interpretierbare Gebäudedaten liefert und einen hohen Sicherheitsstandard aufweist. Da ein umfassender FM-Anbieter sämtliche Leistungen selber erbringt, hat er auch über angemessene eigene Personalressourcen zu verfügen. Das Weisungsrecht gegenüber seinen Angestellten erleichtert ihm jedoch die Führung. In diesem umfassenden Konzept wird das wirtschaftliche Risiko in beachtlichem Umfang vom Eigentümer auf den Betreiber übertragen. Strukturelle Veränderungen beim Eigentümer können den Betreiber somit unmittelbar treffen. Aufgrund seiner grösseren Personalressourcen kann der umfassende Betreiber weniger flexibel auf Marktveränderungen reagieren. Zudem muss er bei Expansionen in andere Landesteile eventuell einen nicht unerheblichen eigenen organisatorischen Aufwand erbringen. 4. Outsourcing von FM-Leistungen an einen Betreiber mit Subunternehmern Beim Konzept des Betreibers, der zur Erfüllung umfassender FM-Leistungen weitere Betreiber oder Subunternehmer bezieht, kann der Eigentümer wie beim umfassenden Outsourcing die Leistungen aus einer Hand beziehen. Es tritt ebenfalls ein einziger Ansprechpartner gegenüber dem Eigentümer und den Nutzern auf. Der Anbieter übernimmt somit nach aussen die federführende Rolle, während er im Innenverhältnis in ein Konsortium von mehreren Anbietern eingebunden ist. Der federführende Betreiber wird in der Regel das kaufmännische FM sowie die Datenverwaltung selber erbringen und die technischen und infrastrukturellen Leistungen seinen Konsortialpartnern übertragen. Das Innenverhältnis der Konsortialpartner wird meistens gesellschaftsrechtlich geregelt. Im Übrigen entspricht dieses Modell weitgehend demjenigen des umfassenden Outsourcing an einen einzigen Betreiber. Der Vorteil dieser baukastenartigen Lösung liegt in ihrer hohen personellen, organisatorischen und geografischen Flexibilität. Das Konsortium wird kundengerecht, optimal und kostengünstig strukturiert. Da unter den Konsortialpartnern jedoch kein arbeitsrechtliches Weisungsrecht besteht, ist die Personalführung durch den federführenden Partner erschwert. Leistungsvereinbarungen zwischen den Konsortialpartnern, die denjenigen zwischen dem Betreiber und dem Eigentümer bzw. den Nutzern entsprechen, bestimmen das Innenverhältnis. Dieses Konzept stellt mitunter hohe Anforderungen an die Qualität der Verträge, des Personals, der Leistungen, der Organisation und der Kommunikation. 16 III. Vertragsinhalte und Service Levels FM-Verträge können aufgrund der verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten nicht auf einen Standardvertrag oder auf gesetzlich geregelte Typen reduziert werden. 17 Vielmehr stellen die oft divergierenden Interessen von Immobilieneigentümern, FM-Betreibern und Nutzern hohe Anforderungen an die Kongruenz der verschiedenen Verträge zwischen den beteiligten Vertragspartnern. Da in diese Vertragsbeziehungen überdies Elemente des Schuld- (v. a. Auftrags-, Werkvertrags- und Kaufrecht), Gesellschaftsund Sachenrechts sowie des öffentlichen Rechts einfliessen können, ist im Einzelfall der Qualifikation der Leistungsbeziehungen zwischen den Parteien besondere Beachtung zu schenken. Aufgrund der oben dargestellten Unterteilung in die Bereiche kaufmännisches, technisches und infrastrukturelles FM empfiehlt es sich, bei der vertraglichen Gestaltung einen modularen Aufbau zu wählen. Da das Flächenmanagement wesentlich zur Optimierung der Bewirtschaftung beiträgt und eine zentrale Funktion bei der Bewertung und Veräusserung von Immobilien darstellt, kann es bei Bedarf ebenfalls als besonderes Modul ausgegliedert werden. In einem Rahmenvertrag können die für die Vertragsbeziehung allgemeinen Fragen geregelt werden, welche übergeordnet sind und einen geringeren Anpassungsbedarf aufweisen. Im Rahmenvertrag finden sich nebst einer Präambel, grundsätzliche Bestimmungen u.a. betreffend Vertragsgrundlagen, Leistungsinhalte und Vergütungen, Zahlungsbedingungen, Laufzeit, Kündigung, Haftung, Gewährleistung, Versicherungen, Immaterialgüterrechte, Geheimhaltung, Datenschutz, Erfüllungsort, anwendbares Recht und Gerichtsstand. 18 Je nach dem gewählten FM-Modell kommen Regelungen betreffend einer Betriebsübernahme oder des Subcontracting hinzu. Daneben können in Einzelverträgen, auf die im Rahmenvertrag verwiesen wird, detaillierte technische und praktische Fragen geregelt und bei Bedarf ohne grösseren Aufwand angepasst werden. Zweckmässig ist es wiederum in Anlagen zu den Ein- 135

5 136 zelverträgen Leistungsverzeichnisse, Richtlinien, technische und andere Dokumentationen und Zeichnungen, Vollmachten, Preislisten etc. aufzuführen. Besonders sorgfältig und ausführlich sind die einzelnen Leistungsvereinbarungen, so genannte Service Level Agreements (SLA), zu verfassen. SLA beschreiben detailliert den Gegenstand der zu erbringenden Leistungen, deren Qualität und Umfang sowie die Konsequenzen der Nichterfüllung. Um den Erfüllungsgrad messen zu können, sind entsprechende Controlling-Instrumente vorzusehen. 19 Erstrebenswert ist auf dieser Ebene eine möglichst hohe Konfliktprävention, indem potenzielle Streitpunkte früh offen gelegt werden. Obwohl Standardverträge oder Vertragsmuster nur mit Vorsicht auf den Einzelfall anzuwenden sind und bei komplexeren Verhältnissen nicht unbesehen übernommen werden dürfen, bieten sie eine wesentliche Unterstützung bei der Vertragsgestaltung, um Lücken zu vermeiden oder schwierige Klauseln präziser zu formulieren. Eine besondere Bedeutung kommt Musterverträgen dort zu, wo sie von den Parteien als Standard anerkannt werden und so den Verhandlungsaufwand reduzieren. Für den deutschsprachigen Raum ist als Beispiel einer Vertragsstruktur für das Outsourcing von FM-Leistungen auf GEFMA 502 zu verweisen. 20 In der Einleitung zu dieser Richtlinie wird u. a. festgehalten: «Der überwiegende Teil der benötigten Regelungen setzt sich mit technischen oder wirtschaftlichen Sachverhalten auseinander. Hier kann der Jurist erst tätig werden, wenn die an der Vertragsgestaltung beteiligten Techniker, FM-Fachleute und Einkäufer ihre Wünsche eindeutig formuliert haben. Ohne ihre sachkundige Hilfe ist der Jurist bei den meisten Textteilen nicht arbeitsfähig. Er sollte aber bereits bei Beginn der Vertragsarbeit eingeschaltet werden, um die notwendigen juristischen Vorgaben zu machen und während der Vertragsentwicklung zu erkennen, wie sachliche und juristische Aussagen sinnvoll zu verbinden sind.» IV. Stolpersteine 1. Freies Widerrufsrecht im Auftragsrecht Das Schweizerische Bundesgericht geht seit 1989 davon aus, dass der Liegenschaftsverwaltungsvertrag dem Auftragsrecht (Art. 394 ff. OR) unterstehe. 21 Diese Rechtsprechung ist für das FM von Bedeutung, da der Auftrag als Verpflichtung des Beauftragten, die ihm übertragenen Geschäfte im Interesse des Auftraggebers zu besorgen, auf viele FM-Leistungen anwendbar ist. Im Hinblick auf die Vertragsdauer ist hierbei zentral, dass der Auftrag gemäss Art. 404 Abs. 1 OR von jedem Vertragsteil jederzeit widerrufen oder gekündigt werden kann. Dies stellt eine heikle Ausgangslage bei der Gestaltung von FM-Verträgen dar. Das Bundesgericht hielt überdies fest, dass das freie Widerrufsrecht nicht durch eine Konventionalstrafe eingeschränkt werden dürfe. 22 Immerhin ist eine solche bei einem Widerruf zur Unzeit (Art. 404 Abs. 2 OR) zulässig, sofern sie keinen Strafcharakter aufweist und den Wert von 10% der bis zum nächsten Auflösungstermin vereinbarten Honorare nicht übersteigt Betriebsübernahme Beim Outsourcing von ganzen Betriebsteilen in (neue) FM-Unternehmen, z. B. im Rahmen der Übernahme der Immobiliensparte eines Verkäufers von Immobilien, ist die Regelung von Art. 333 OR zu beachten. Danach haben die Arbeitnehmer das Recht, den Übergang ausdrücklich innert einer gewissen Frist abzulehnen. Gehen sie über, bleibt ihr Besitzstand (Dienstaltervorteile) gewahrt. Die Betriebsübernahme erfolgt mittels Arbeitsvertragsübernahmevereinbarung und ist nur bezüglich nicht personenbezogenen Arbeitnehmern, d. h. weder besonders qualifizierten Arbeitnehmern noch Managern oder Gesellschaftern, möglich. Rechtsvergleichend ist die schweizerische Regelung, etwa im Gegensatz zum deutschen 613a BGB, arbeitgeberfreundlich, weshalb die in der ausländischen Literatur dargestellten Rechtsfragen nicht unbesehen für die Schweiz übernommen werden können. 3. Einfache Gesellschaft Das Recht der einfachen Gesellschaft (Art. 530 ff. OR) kann zur Anwendung gelangen, wenn Vertragsparteien einen gemeinsamen Zweck verfolgen und sich nicht ausdrücklich anders, z. B. in Form einer Körperschaft (AG oder GmbH) organisiert haben. Dies trifft in der Praxis häufig auf so genannte Konsortien oder Joint-Ventures zu. 24 Dabei ist nicht nur das formlose Zustandekommen zu beachten, sondern auch die unlimitierte Haftung der Gesellschafter, die mit ihrem ganzen Vermögen primär, unbeschränkt und solida-

6 137

7 138 risch für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haften. Bevor mehrere FM-Betreiber nach aussen geschlossen auftreten, sollten die rechtlichen Wirkungen im Innenund Aussenverhältnis sorgfältig geprüft werden. V. Schlussbemerkungen FM ist nicht nur hinsichtlich der Begrifflichkeit, sondern auch der konzeptionellen Gestaltung ein vielschichtiges Gebiet, das an die Gestaltung der Rechtsbeziehungen zwischen den beteiligten Parteien hohe Ansprüche stellt. Während der Wunsch nach Musterverträgen mangels Identität von FM-Modellen im Einzelfall (meistens) unerfüllt bleiben muss, obliegt es den Vertragsparteien, das gewählte FM-Konzept sorgfältig zu überprüfen und ihre Bedürfnisse im Rahmen einer aktiven Kommunikation mit dem Juristen genau zu formulieren. Die Praxis zeigt mitunter, dass der Erfolg einer FM-Lösung wesentlich von der Optimierung der vertraglichen Beziehungen und der Effizienz des Vertragsmanagements abhängt. * Der Autor ist Rechtsanwalt und Partner bei Rickenbach & Partner, Rechtsanwälte, Zollikon-Zürich. Ich danke Herrn George Büttner, eidg. dipl. IT, Corporate Real Estate Manager, KPMG Fides Immobilien- und Bauberatung, für seine wertvollen Hinweise. 1 Der englische Begriff «Facilities» ist in diesem Zusammenhang als «Gebäude, Anlagen und Einrichtungen» zu verstehen. 2 Vgl. z.b. NZZ , Nr. 292, S Z.B. Swisscom im Jahr 2001 oder UBS im Jahr Z.B. Credit Suisse im Jahr 1997/98. 5 Dieses Verfahren hat nicht nur den Vorteil, dass das in der Liegenschaft investierte Eigenkapital freigesetzt wird, was die Liquidität erhöht, sondern auch einen gewissen Off-Balance-Effekt bewirkt. Grosse Unternehmen verfügen oft über einen gewachsenen Immobilienbestand, dessen Rentabilität unter den Erwartungen liegt. Es besteht jedoch die Pflicht zur Offenlegung von Leasingverbindlichkeiten (vgl. Art. 663b Ziff. 3 OR sowie IAS 17). 6 Vgl. die Studie von Travis AG, Zürich, Swiss Facility Management 2000, S Vgl. Erik Staudt / Bernd Kriegesmann / Markus Thomzik, Facility Management Der Kampf um Marktanteile beginnt, Zürich 1999, S. 39 ff. 8 Staudt et al. (FN 7), S. 43; vgl. auch Hans-Peter Braun / Peter Haller / Eberhard Oesterle, Facility Management Erfolg in der Immobilienbewirtschaftung, 2. Aufl., Berlin, Heidelberg, New York, 1999, S. 168 f. 9 <http://www.ifma.org/>. 10 <http://www.gefma.de/>. 11 Staudt et al. (FN 7), S Travis AG (FN 6), S. 8 und 12: Die Autoren der Umfrage haben festgestellt, dass noch kein einheitliches Verständnis von FM besteht. 13 Markus Thomzik / Friedrich Kerka, Facility Management: Der Markt muss erst «gemacht» werden!, in: Der Facility Manager, Oktober 2000, S. 16 f. Zum Flächenmanagement vgl. jedoch auch DIN 277 (Grundflächen und Rauminhalte von Bauwerken im Hochbau) und sia d0165 (Kennzahlen im Immobilienmanagement). 14 Travis AG (FN 6), S Travis AG (FN 6), S. 14 f. 16 Vgl. Jochen Bauer, Outsourcing im Facility Management: Vertrauenssache?, in: Der Facility Manager, Juli/August 2001, S. 36 f. 17 Vgl. GEFMA 502 (FN 10), Facility Management-Vertrag, Entwurf September 2000: «Der häufig geäusserte Wunsch nach einem Mustervertrag oder Textbausteinen für das Outsourcing von FM- Dienstleistungen muss unerfüllt bleiben. Jeder Vertrag hat andere Anforderungen zu erfüllen und besondere Objekte und Funktionen zu berücksichtigen. Das widerspiegelt, dass kaum zwei FM-Fälle wirklich übereinstimmen. Darüber hinaus wird der Vertrag für einen bestimmten Fall durchaus unterschiedlich gestaltet sein, abhängig davon, ob er vom Auftraggeber oder Auftragnehmer entwickelt wird.» 18 Helmuth Baumeister, Tips für die Vertragsgestaltung bei Dienstleistungen im Outsourcing, in: Der Facility Manager, 1. Quartal 1996, S. 24 f.; GEFMA 502 (FN 10). 19 Vgl. auch Travis AG (FN 6), S GEFMA 502 (FN 10). 21 Hierzu ausführlich: Willi Fischer, Der Liegenschaftsverwaltungsvertrag, AJP 4/2000, S. 397 ff. 22 BGE 109 II 467 f. 23 Fischer, a.a.o. (FN 21), S Eine einfache Gesellschaft kann grundsätzlich jeden rechtlich erlaubten Zweck anstreben, nicht jedoch ein nach kaufmännischer Art geführtes Gewerbe. In diesem Fall kommt, ebenfalls formlos, das Recht der Kollektivgesellschaft (Art. 522 ff. OR) zur Anwendung. Da die Kollektivgesellschaft wiederum nur natürlichen Personen offensteht, werden in der Praxis dennoch einfache Gesellschaften mit juristischen Personen als Gesellschafter zur Führung eines kaufmännischen Gewerbes geduldet. Vgl. hierzu: Arthur Meier-Hayoz / Peter Forstmoser, Schweizerisches Gesellschaftsrecht, 8. Aufl., Bern 1998, 12 N

Kostenoptimiertes Planen und Bauen

Kostenoptimiertes Planen und Bauen FORUM VERLAG HERKERT GMBH Mandichostraße 18 86504 Merching Telefon: 08233/381-123 E-Mail: service@forum-verlag.com www.forum-verlag.com Kostenoptimiertes Planen und Bauen Liebe Besucherinnen und Besucher

Mehr

Information zur Weiterbildung im Gebäude- und Facility Management. Der Arbeitsmarkt benötigt zeitgemäße Objektmanager!

Information zur Weiterbildung im Gebäude- und Facility Management. Der Arbeitsmarkt benötigt zeitgemäße Objektmanager! Information zur Weiterbildung im Gebäude- und Facility Management Der Arbeitsmarkt benötigt zeitgemäße Objektmanager! Facility Management ist ein stetig wachsender Markt und demzufolge wird eine Vielzahl

Mehr

hfm Hälg Facility Management AG schafft frei raum!

hfm Hälg Facility Management AG schafft frei raum! schafft frei raum hfm Hälg Facility Management AG schafft frei raum! hfm Hälg Facility Management AG bietet Ihnen kompetente Unterstützung mit professionellen Dienstleistungen im gesamten Facility Management.

Mehr

Facility Management Wir halten Ihnen den Rücken frei!

Facility Management Wir halten Ihnen den Rücken frei! Facility Management Wir halten Ihnen den Rücken frei! Technisches Infrastrukturelles Kaufmännisches Energie - Contracting Gebäudemanagement Gebäudemanagement Gebäudemanagement Nutzen mehren und Aufwand

Mehr

Corporate.FM Sicherheit durch Qualität. Transparenz durch Partnerschaft

Corporate.FM Sicherheit durch Qualität. Transparenz durch Partnerschaft Sicherheit durch Qualität. Transparenz durch Partnerschaft SPIE, gemeinsam zum Erfolg Corporate.FM Sicherheit durch Qualität. Transparenz durch Partnerschaft 0 Immer einen Schritt voraus mit Corporate.FM!

Mehr

Strategien und Konzepte des Facility Management Sourcing fmpro Fachtagung, 22.April 2015

Strategien und Konzepte des Facility Management Sourcing fmpro Fachtagung, 22.April 2015 Strategien und Konzepte des Facility Sourcing fmpro Fachtagung, 22.April 2015 Institut für Facility an der ZHAW Ronald Schlegel 1 Facility in erfolgreichen Unternehmen Erfolgreiche Unternehmen sind in

Mehr

FMWizard 2007. Beratung für Software Jörg Höhn. Softwarelösung für die Ausschreibung von Serviceleistungen im Facility Management

FMWizard 2007. Beratung für Software Jörg Höhn. Softwarelösung für die Ausschreibung von Serviceleistungen im Facility Management Beratung für Software Jörg Höhn FMWizard 2007 Softwarelösung für die Ausschreibung von Serviceleistungen im Facility Management Beratung für Software Jörg Höhn 51429 Bergisch Gladbach 2 Inhaltsverzeichnis

Mehr

H & E UNTERNEHMERISCHE BETEILIGUNGEN UND NACHFOLGEREGELUNGEN FÜR MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMER H&E KAPITALBETEILIGUNGEN GMBH & CO.

H & E UNTERNEHMERISCHE BETEILIGUNGEN UND NACHFOLGEREGELUNGEN FÜR MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMER H&E KAPITALBETEILIGUNGEN GMBH & CO. UNTERNEHMERISCHE BETEILIGUNGEN UND NACHFOLGEREGELUNGEN FÜR MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMER H&E KAPITALBETEILIGUNGEN GMBH & CO. KG Fokus PARTNERSCHAFT BRAUCHT ECHTE PARTNER. H&E beteiligt sich als unternehmerischer

Mehr

Service-Level-Agreement

Service-Level-Agreement Service-Level-Agreement 10. Swiss Public Real Estate Forum des VSLI Max Marti, Immobilien Agenda Kontext Service-Level-Agreement (SLA) Praxis im Immobilienmanagement VBS Erfahrungen 2 Kontext FM-Monitor,

Mehr

FACHWIRT IMMOBILIENVERWALTUNG. Skript. Schnittstellenkompetenz Immobilienverwaltung Teil III Infrastrukturelles Gebäudemanagement

FACHWIRT IMMOBILIENVERWALTUNG. Skript. Schnittstellenkompetenz Immobilienverwaltung Teil III Infrastrukturelles Gebäudemanagement FACHWIRT IMMOBILIENVERWALTUNG Skript Modul 5: Schnittstellenkompetenz Immobilienverwaltung Teil III Infrastrukturelles Gebäudemanagement INHALT 1 INFRASTRUKTURELLES GEBÄUDEMANAGEMENT... 3 1.1 Gebäudemanagement

Mehr

Cordula E. Niklaus, Fürsprecherin ll.m. Anwaltskanzlei Niklaus, Zürich - www.niclaw.ch. niclaw

Cordula E. Niklaus, Fürsprecherin ll.m. Anwaltskanzlei Niklaus, Zürich - www.niclaw.ch. niclaw Blindflug im Wolkenmeer? Rechtliche Aspekte zum Cloud Computing Last Monday vom 27. Juni 2011 Cordula E. Niklaus, Fürsprecherin ll.m. Anwaltskanzlei Niklaus, Zürich - www..ch Persönliches Cordula E. Niklaus,

Mehr

INFORMATIK-BESCHAFFUNG

INFORMATIK-BESCHAFFUNG Leistungsübersicht Von Anbietern unabhängige Entscheidungsgrundlagen Optimale Evaluationen und langfristige Investitionen Minimierte technische und finanzielle Risiken Effiziente und zielgerichtete Beschaffungen

Mehr

Anforderungen an die Eignerstrategie aus Sicht von kantonalen EVU

Anforderungen an die Eignerstrategie aus Sicht von kantonalen EVU Institut für Systemisches Management und Public Governance Anforderungen an die Eignerstrategie aus Sicht von kantonalen EVU Dr. Roger W. Sonderegger Projektleiter Public Corporate Goverance Schweizerische

Mehr

Rundschreiben 2008/7 Outsourcing Banken

Rundschreiben 2008/7 Outsourcing Banken Häufig gestellte Fragen (FAQ) Rundschreiben 2008/7 Outsourcing Banken (Letzte Änderung vom 6. Februar 2015) 1. Nach welchen Kriterien beurteilt sich die Anwendbarkeit des Rundschreibens 2008/7? Ein Outsourcing

Mehr

AUSWIRKUNGEN DES CLOUD COMPUTING AUF DIE VERTRAGSGESTALTUNG IM OUTSOURCING

AUSWIRKUNGEN DES CLOUD COMPUTING AUF DIE VERTRAGSGESTALTUNG IM OUTSOURCING B M T AUSWIRKUNGEN DES CLOUD COMPUTING AUF DIE VERTRAGSGESTALTUNG IM OUTSOURCING 4. Fachtagung Dynamisierung des Mittelstands durch IT Schloss Vollrads 7. September 2010 Büsing Müffelmann & Theye Rechtsanwalt

Mehr

Grundsätze zur Ausgestaltung von Qualitätsmanagementsystemen. im gesundheitlichen Verbraucherschutz formuliert.

Grundsätze zur Ausgestaltung von Qualitätsmanagementsystemen. im gesundheitlichen Verbraucherschutz formuliert. Grundsätze zur Ausgestaltung von Qualitätsmanagementsystemen im gesundheitlichen Verbraucherschutz 1 Vorwort Die in der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates über amtliche

Mehr

Entwurf Gemeindereglement Pflegewohnheim Bärgmättli AG

Entwurf Gemeindereglement Pflegewohnheim Bärgmättli AG Entwurf Gemeindereglement Pflegewohnheim Bärgmättli AG Stand: Verabschiedet durch Projektausschuss Strategie Zukunft Bärgmättli: 5.09.05 und durch den Gemeinderat: 5.0.05 Die Gemeindeversammlung der Gemeinde

Mehr

IT OUTSOURCING. Wie die IT durch Transparenz zum internen Dienstleister wird. Herford, 13.09.2012, Steffen Müter

IT OUTSOURCING. Wie die IT durch Transparenz zum internen Dienstleister wird. Herford, 13.09.2012, Steffen Müter IT OUTSOURCING Wie die IT durch Transparenz zum internen Dienstleister wird Herford, 13.09.2012, Steffen Müter Vorurteile gegenüber IT Abteilungen...ihr seid zu langsam...es gibt immer Ausreden, wenn etwas

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen. der

Allgemeine Geschäftsbedingungen. der Seite: Seite 1 von 5 Allgemeine Geschäftsbedingungen der Seite: Seite 2 von 5 Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeines... 3 2. Abschluss eines Vertrages... 3 3. Art und Umfang der Leistungen... 3 3.1 Industrielle

Mehr

HSW Forum für Facility Management Outsourcing / Insourcing im Facility Management

HSW Forum für Facility Management Outsourcing / Insourcing im Facility Management HSW Forum für Facility Management Outsourcing / Insourcing im Facility Management Dr. Karl Klügel HOCHSCHULE WÄDENSWIL Facility Management Saurer Lastwagen: 1903-2003 2003 ff., Dr. Karl Klügel, HSW FM

Mehr

Cloud Computing: Rechtliche Aspekte

Cloud Computing: Rechtliche Aspekte Cloud Computing: Rechtliche Aspekte Information Center und IT-Services Manager Forum Schweiz 22. März 2012 Dr. iur., Rechtsanwalt Froriep Renggli gegründet 1966 Büros in Zürich, Zug, Lausanne, Genf, London

Mehr

PROJEKTENTWICKLUNG PROJEKTMANAGEMENT NUTZER-PROJEKTMANAGEMENT FM-CONSULTING

PROJEKTENTWICKLUNG PROJEKTMANAGEMENT NUTZER-PROJEKTMANAGEMENT FM-CONSULTING PROJEKTENTWICKLUNG PROJEKTMANAGEMENT NUTZER-PROJEKTMANAGEMENT FM-CONSULTING K U R Z P R O F I L KOMPETENT PROFESSIONELL INNOVATIV Dipl.-Ing. Axel Moritz Geschäftsführender Gesellschafter Wertorientierter

Mehr

Ausschluss der Sachmängelhaftung beim Verkauf durch eine Privatperson

Ausschluss der Sachmängelhaftung beim Verkauf durch eine Privatperson Ausschluss der Sachmängelhaftung beim Verkauf durch eine Privatperson Aus gegebenem Anlass wollen wir nochmals auf die ganz offensichtlich nur wenig bekannte Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm vom

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Strategische Entscheidungen im Industriellen Facility Management... 1 (Henning Balck)

Inhaltsverzeichnis. Strategische Entscheidungen im Industriellen Facility Management... 1 (Henning Balck) Inhaltsverzeichnis Strategische Entscheidungen im Industriellen Facility Management... 1 (Henning Balck) Wertschöpfungsketten im Industriellen Facility Management...... 9 (Henning Balck) 1 Einführung................................

Mehr

Bewegung industriell

Bewegung industriell lässt sich Bewegung industriell herstellen? InfraServ Knapsack. Ein Partner für alles, was Sie weiterbringt. Anlagenplanung und -bau Anlagenservice standortbetrieb www.infraserv-knapsack.de 2 Wie bringt

Mehr

IT & Recht - Wien - 08. März 2011. Vertragsmanagement Spider Contract

IT & Recht - Wien - 08. März 2011. Vertragsmanagement Spider Contract IT & Recht - Wien - 08. März 2011 Vertragsmanagement Spider Volker Diedrich Senior Business Consultant 1 1989-2010 brainwaregroup Themen Risikomanagement und Compliance- Anforderungen im Vertragsmanagement

Mehr

Ih r FM.d e. Ih r e F a c il it ie s in G u t e n H ä n d e n

Ih r FM.d e. Ih r e F a c il it ie s in G u t e n H ä n d e n Ih r FM.d e IhrFM steht nicht nur für professionelles Facility Management, sondern auch für Ihren Zugang zu: Flexiblen und Kompetenten Fachkräften & Maßgeschneiderten Lösungen für ihre Gebäude. Über uns

Mehr

Outsourcing kaufmännischer Aufgaben

Outsourcing kaufmännischer Aufgaben Outsourcing kaufmännischer Aufgaben speziell für Existenzgründer und kleine Unternehmen 7-it Forum am 1.12.2003 Outsourcing Fragen Was ist eigentlich Outsourcing? Für welche betrieblichen Aufgaben ist

Mehr

Eine Kommunikationsplattform für alle Beteiligten und Interessierten an der Immobilie

Eine Kommunikationsplattform für alle Beteiligten und Interessierten an der Immobilie ID Eine Kommunikationsplattform für alle Beteiligten und Interessierten an der Immobilie FM Portal das Unternehmen: InterDialog Software AG Zumikon (CH) Gründung 1976 Stammkapital CHF 800.000 ca. 20 Mitarbeiter

Mehr

BEWIRTSCHAFTUNG VERMARKTUNG BERATUNG GLOBAL SERVICES

BEWIRTSCHAFTUNG VERMARKTUNG BERATUNG GLOBAL SERVICES BEWIRTSCHAFTUNG VERMARKTUNG BERATUNG GLOBAL SERVICES WILLKOMMEN IN DER IMMOBILIENWELT ALS EIGENTÜMERGEFÜHRTES UNTERNEHMEN GEHEN WIR UNSEREN EIGENEN, INDIVIDUELLEN WEG. DARAUF SIND WIR STOLZ SEIT 1917.

Mehr

Alles eine Frage der Organisationsstruktur - Erfolgsfaktor des Immobilienmanagements!

Alles eine Frage der Organisationsstruktur - Erfolgsfaktor des Immobilienmanagements! Alles eine Frage der Organisationsstruktur - Erfolgsfaktor des Immobilienmanagements! 4. Deutscher Real Estate Asset Kongress Frankfurt am Main, 09. und 10. November 2010 Hans-Peter Thieves, Generali Deutschland

Mehr

KOMPETENZ EXZELLENZ FUR INVESTOREN UNTERNEHMEN BANKEN UND PRIVATANLEGER PORTFOLIO OBJEKT PROJEKTE

KOMPETENZ EXZELLENZ FUR INVESTOREN UNTERNEHMEN BANKEN UND PRIVATANLEGER PORTFOLIO OBJEKT PROJEKTE REAl ESTATE KOMPETENZ EXZELLENZ FUR INVESTOREN UNTERNEHMEN BANKEN UND PRIVATANLEGER PORTFOLIO OBJEKT PROJEKTE ENTWICKLUNG THE WOHNEN ASSET REAL MANAGEMENT ESTATE INVESTMENT ESTATE FONDS MAKLER PEOPLE VERMIETUNG

Mehr

Unternehmens-, Positions- und Anforderungsprofil.

Unternehmens-, Positions- und Anforderungsprofil. Unternehmens-, Positions- und Anforderungsprofil. Property Manager (m/w), Düsseldorf Das Unternehmen. die ThyssenKrupp Business Services GmbH ist Teil der Global Shared Services Organisation mit Hauptsitz

Mehr

DR. LUTZ H. MICHEL. Effizientes Anwaltsinkasso. Erfolgskriterien für erfolgreiche Kooperationen

DR. LUTZ H. MICHEL. Effizientes Anwaltsinkasso. Erfolgskriterien für erfolgreiche Kooperationen Whitepaper Effizientes Anwaltsinkasso Erfolgskriterien für erfolgreiche Kooperationen Mit der Zunahme der Komplexität von Verfahren und Prozessen sowie der marktbedingten Notwendigkeit für Unternehmen,

Mehr

Outsourcing und Offshoring. Definition und Abgrenzung

Outsourcing und Offshoring. Definition und Abgrenzung Outsourcing und Offshoring Definition und Abgrenzung INHALT Outsourcing und Offshoring... 1 Outsourcing und Offshoring... 3 Definition und Abgrenzung... 4 Outsourcing... 5 Offshoring... 7 Outsourcing und

Mehr

Vertraulichkeitserklärung / Non Disclosure Agreement - zwischen:

Vertraulichkeitserklärung / Non Disclosure Agreement - zwischen: success seo-nerd digital success seo-nerd digital success seo-nerd digital success seo-nerd digital success seo-nerd digital success seo- Präambel Die jeweiligen Vertragspartner haben die Absicht, auf

Mehr

real estate real service

real estate real service real estate real service Unsere Stärken Ihr Erfolg RECON ist ein Consulting und Management Dienstleister im Bereich Real Estate mit Hauptsitz in Berlin. Wir betreuen Immobilien und Immobilienbestände unterschiedlicher

Mehr

Post Immobilien Management und Services AG Immobilienkompetenz für die Schweiz

Post Immobilien Management und Services AG Immobilienkompetenz für die Schweiz 1 Post Immobilien Management und Services AG Immobilienkompetenz für die Schweiz 2 Post Immobilien Management und Services AG Post Immobilien die vielseitige Immobilienpartnerin der Schweizerischen Post

Mehr

NACHHALTIGKEITSFAKTOREN ZUR BEWERTUNG VON DIENSTLEISTUNGEN

NACHHALTIGKEITSFAKTOREN ZUR BEWERTUNG VON DIENSTLEISTUNGEN NACHHALTIGKEITSFAKTOREN ZUR BEWERTUNG VON DIENSTLEISTUNGEN O R G A N I S A T I O N Auftraggeber Kunde Endnutzer Hauptprozesse B E D A R F Hauptaktivitäten S P E V Z O I N F I S K L A A T I O N Strategisch

Mehr

Proseminar Unternehmensübergreifende IT-Transformationen. Kerri Gereltuya Batbold 06.06.2011. TU München

Proseminar Unternehmensübergreifende IT-Transformationen. Kerri Gereltuya Batbold 06.06.2011. TU München Proseminar Unternehmensübergreifende IT-Transformationen Kerri Gereltuya Batbold 06.06.2011 TU München Der Begriff des s ist ein Kunstwort,das sich aus den Worten outside, resource und using zusammensetzt

Mehr

Asset Management Vortrag: nach dem Outsourcing folgt das Insourcing?!

Asset Management Vortrag: nach dem Outsourcing folgt das Insourcing?! Asset Management Vortrag: nach dem Outsourcing folgt das Insourcing?! Verfasser: Norbert Rolf MRICS - Leiter Property Companies STRABAG Property and Facility Services GmbH; Datum: [03.04.2014] Die Asset

Mehr

ISO9001 2015 QM-Dienstleistungen Holger Grosser Simonstr. 14 90766 Fürth Tel: 0911/49522541 www.qm-guru.de

ISO9001 2015 QM-Dienstleistungen Holger Grosser Simonstr. 14 90766 Fürth Tel: 0911/49522541 www.qm-guru.de ISO9001 2015 Hinweise der ISO Organisation http://isotc.iso.org/livelink/livelink/open/tc176sc2pub lic Ausschlüsse im Vortrag Angaben, die vom Vortragenden gemacht werden, können persönliche Meinungen

Mehr

IT-Strategie der zentralen Leistungserbringer der UZH 2014-2016

IT-Strategie der zentralen Leistungserbringer der UZH 2014-2016 Universität Zürich Prorektorat Rechts- und Künstlergasse 15 CH-8001 Zürich Telefon +41 44 634 57 44 www.rww.uzh.ch IT-Strategie der zentralen Leistungserbringer der UZH 2014-2016 Version vom 6. Juni 2014

Mehr

Organisatorische Neuausrichtung des Technischen Gebäudemanagements bei der KfW Bankengruppe

Organisatorische Neuausrichtung des Technischen Gebäudemanagements bei der KfW Bankengruppe Organisatorische Neuausrichtung des Technischen Gebäudemanagements bei der KfW Bankengruppe 4. Bundesfachtagung Betreiberverantwortung am 24. März 2015 in Frankfurt am Main Dr. Michael Simon Technisches

Mehr

Anlage 3. - mindestens das für die Ausführung der Leistung geltende Mindestentgelt zu zahlen, das

Anlage 3. - mindestens das für die Ausführung der Leistung geltende Mindestentgelt zu zahlen, das Besondere Vertragsbedingungen zur Erfüllung der Verpflichtung zur Tariftreue und Mindestentlohnung nach dem Niedersächsischen Tariftreue- und Vergabegesetz (NTVerG) 1. Zahlung von Mindestentgelten Der

Mehr

Muster eines Beratungsvertrages. (Dienstvertrag)

Muster eines Beratungsvertrages. (Dienstvertrag) Muster eines Beratungsvertrages (Dienstvertrag) Stand: 1. Januar 2004 Vorwort Der Unternehmer schließt im Laufe seiner Geschäftstätigkeit eine Vielzahl von Verträgen ab. Um eine Orientierungshilfe zu bieten,

Mehr

Facility Management. Einer. für alles. Gelebte Qualität aus einer Hand!

Facility Management. Einer. für alles. Gelebte Qualität aus einer Hand! Facility Management Einer für alles Gelebte Qualität aus einer Hand! Dienste von Qualität Die Götz-Gruppe Sie suchen einen zuverlässigen und kompe tenten Partner für alle Bereiche Ihres Gebäudes? Dann

Mehr

Ergebnisorientierte Leistungsvereinbarungen bei PPP-Modellen. Inhaltsverzeichnis

Ergebnisorientierte Leistungsvereinbarungen bei PPP-Modellen. Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis... III Tabellenverzeichnis... V Abkürzungsverzeichnis... VI Anlass/ Zielsetzung/ Vorgehensweise... 1 I Public-Private-Partnership ein alternativer Beschaffungsansatz...

Mehr

Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel Fachbereich Versorgungstechnik

Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel Fachbereich Versorgungstechnik Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel Fachbereich Versorgungstechnik Master Outsourcing in der Instandhaltung Potentiale Chancen Risiken Christoph Loy Matrikel Nr.: 20074139 Erstprüfer: Professor Dr.-Ing.

Mehr

Rahmenvertrag. zwischen der

Rahmenvertrag. zwischen der Rahmenvertrag zwischen der Innung für Orthopädie-Technik NORD, Innung für Orthopädie-Technik Niedersachsen/Bremen, Landesinnung für Orthopädie-Technik Sachsen-Anhalt Bei Schuldts Stift 3, 20355 Hamburg

Mehr

Ziel der Prüfung und Bezeichnung des Abschlusses

Ziel der Prüfung und Bezeichnung des Abschlusses Besondere Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfung Fachwirt/in für Gebäudemanagement (HWK) Aufgrund der Beschlüsse des Berufsbildungsausschusses vom 11.10.2005 und der Vollversammlung vom 01.12.2005

Mehr

Rahmenbedingungen erfolgreicher Auslagerung

Rahmenbedingungen erfolgreicher Auslagerung Institut für Systemisches Management und Public Governance Rahmenbedingungen erfolgreicher Auslagerung Dr. Roger W. Sonderegger SGVW Wintertagung /. Januar 05 Inhalte Terminologie und Definitionen Instrumente

Mehr

Immobilienwirtschaftliche Berufsbilder

Immobilienwirtschaftliche Berufsbilder Immobilienwirtschaftliche Berufsbilder Markus Amon MRICS Vizepräsident gif e. V. Wilhelmstr. 12 D - 65185 Wiesbaden Telefon: +49 (0)611 23 68 10 70 Telefax: +49 (0)611 23 68 10 75 E-Mail: info@gif-ev.de

Mehr

Service Level Agreements (SLA)

Service Level Agreements (SLA) Service Level Agreements (SLA) Rechtliche Aspekte Inhaltsübersicht Anwendungsbereich von SLAs Einordnung von SLAs Inhalt Rechtliche Qualifizierung Risiken Wichtige Punkte bei der Gestaltung Folgen der

Mehr

Einführung eines zentralen Facility Management im Mittelstand

Einführung eines zentralen Facility Management im Mittelstand Einführung eines zentralen Facility Management im Mittelstand Dieses Management Summary hat das Anliegen die Einführung eines zentralen Facility Management mit entsprechenden Nutzenpotentialen für Firmen

Mehr

Folgen für die Aktionäre und sonstige Angaben. PATRIZIA Immobilienmanagement GmbH ist der Abschluss des neuen Gewinnabführungsvertrages

Folgen für die Aktionäre und sonstige Angaben. PATRIZIA Immobilienmanagement GmbH ist der Abschluss des neuen Gewinnabführungsvertrages Gemeinsamer Bericht des Vorstands der PATRIZIA Immobilien AG und der Geschäftsführung der PATRIZIA Immobilienmanagement GmbH gemäß 293a AktG über einen Gewinnabführungsvertrag zwischen der PATRIZIA Immobilien

Mehr

Kompetenz Centrum für Facility Management. Wir stellen uns vor

Kompetenz Centrum für Facility Management. Wir stellen uns vor Wir stellen uns vor Planung und Bewirtschaftung Der professionelle Berater für die Entwicklung, den Vergleich, die Auswahl und die Einführung Ihrer Lösung Ausschreibungen und Datenerfassung Ihr professioneller

Mehr

Verträge mit anderen Planern, TU Dresden Verträge mit anderen Planern

Verträge mit anderen Planern, TU Dresden Verträge mit anderen Planern Verträge mit anderen Planern 1/22 Ingenieurvertrag Subplaner Tragwerksplanung Zwischen dem Architekturbüro... und dem Ingenieurbüro... wird nachfolgende Vereinbarung geschlossen: 2/22 Präambel Das Architekturbüro...

Mehr

IGB IGB HANDBUCH. Qualitäts- Managementsystem des Bereiches Gebäudetechnik. Ingenieurbüro Katzschmann. PCK Systemhaus. Qualitätsmanagementsystem

IGB IGB HANDBUCH. Qualitäts- Managementsystem des Bereiches Gebäudetechnik. Ingenieurbüro Katzschmann. PCK Systemhaus. Qualitätsmanagementsystem Katzschmann + Katzschmann + Katzschmann + Katzschmann + Katzschmann HANDBUCH Qualitäts- Managementsystem des Bereiches Gebäudetechnik Ingenieurbüro Katzschmann Am Oberen Luisenpark 7 68165 Mannheim EDV-Technische

Mehr

AUFWERTUNG. durch Kompetenz. Globale Trends im Corporate Real Estate 2015

AUFWERTUNG. durch Kompetenz. Globale Trends im Corporate Real Estate 2015 AUFWERTUNG durch Kompetenz Globale Trends im Corporate Real Estate 2015 Dritte zweijährliche globale CRE-Umfrage von JLL Nord- und Südamerika 20% 544 teilnehmende CRE-Manager 44% APAC 36 Länder EMEA 36%

Mehr

Compliance. Grundsätze guter Unternehmensführung der Servicegesellschaft mbh für Mitglieder der IG Metall

Compliance. Grundsätze guter Unternehmensführung der Servicegesellschaft mbh für Mitglieder der IG Metall Compliance Grundsätze guter Unternehmensführung der Servicegesellschaft mbh für Mitglieder der IG Metall Inhaltsverzeichnis WAS BEDEUTET COMPLIANCE FÜR UNS? 2 UNSERE UNTERNEHMENSSTRATEGIE 2 WERTE UND PERSÖNLICHE

Mehr

Verordnung über die Banken und Sparkassen

Verordnung über die Banken und Sparkassen Verordnung über die Banken und Sparkassen (Bankenverordnung, BankV) Entwurf Änderung vom Der Schweizerische Bundesrat verordnet: I Die Bankenverordnung vom 17. Mai 1972 1 wird wie folgt geändert: Gliederungstitel

Mehr

Informatikleitbild der Kantonalen Verwaltung Zürich

Informatikleitbild der Kantonalen Verwaltung Zürich Informatikleitbild der Kantonalen Verwaltung Zürich Vom KITT verabschiedet am 26. Oktober 2006, vom Regierungsrat genehmigt am 20. Dezember 2006 Einleitung Zweck des Leitbildes Mit dem Informatikleitbild

Mehr

Softwareprojektverträge Rechtliche Aspekte

Softwareprojektverträge Rechtliche Aspekte Softwareprojektverträge Rechtliche Aspekte Rechtsanwalt Marcus Beckmann BECKMANN UND NORDA RECHTSANWÄLTE Welle 9-33602 Bielefeld http://www.beckmannundnorda.de info@beckmannundnorda.de fon 0521/98628-0

Mehr

PRIVATE BANKING. Mustersparkasse hier einfügen. Unsere Leistungen im Immobilienmanagement.

PRIVATE BANKING. Mustersparkasse hier einfügen. Unsere Leistungen im Immobilienmanagement. PRIVATE BANKING Mustersparkasse hier einfügen Unsere Leistungen im management. Unsere Leistungsfelder für Ihr management. portfolio, rund Seite 2 von 5 rund Unser Angebot: management. Unser Private Banking

Mehr

Das Frachtgeschäft; wichtige Normen

Das Frachtgeschäft; wichtige Normen Das Frachtgeschäft Gegenseitiger Vertrag, der den Frachtführer verpflichtet, das Gut zum Bestimmungsort zu befördern und dort an den Empfänger abzuliefern, und den Absender verpflichtet, die vereinbarte

Mehr

Facility Services Homecare Management Lifestyle Services. Purexa Facility Services: Ordnung und Sauberkeit bedeuten Sicherheit und Lebensqualität.

Facility Services Homecare Management Lifestyle Services. Purexa Facility Services: Ordnung und Sauberkeit bedeuten Sicherheit und Lebensqualität. Facility Services Homecare Management Lifestyle Services Purexa Facility Services: Ordnung und Sauberkeit bedeuten Sicherheit und Lebensqualität. Um den Werterhalt von Immobilien langfristig sicherzustellen,

Mehr

Die IT-Service AG. Beratung, Technologie, Outsourcing

Die IT-Service AG. Beratung, Technologie, Outsourcing Die IT-Service AG Beratung, Technologie, Outsourcing QUALITÄT B e r a t u n g Erfahrungen aus der Praxis. Aus unzähligen Projekten. Spezialwissen und objektive Analysen. Mit uns überwinden Sie Hindernisse

Mehr

Amtliches Mitteilungsblatt

Amtliches Mitteilungsblatt Nr. 13/12 Amtliches Mitteilungsblatt der HTW Berlin Seite 119 13/12 26. April 2012 Amtliches Mitteilungsblatt Seite Grundsätze der Informationssicherheit der HTW Berlin vom 18. April 2012.................

Mehr

Risiken und Haftungsfragen für Sicherheits- und Führungskräfte

Risiken und Haftungsfragen für Sicherheits- und Führungskräfte Risiken und Haftungsfragen für Sicherheits- und Führungskräfte mag. iur. Maria Winkler Geschäftsführerin der IT & Law Consulting GmbH SSI-Fachtagung vom 28.10.2010 Unternehmenssicherheit - Neue Herausforderungen

Mehr

your IT in line with your Business Geschäftsprozessmanagement (GPM)

your IT in line with your Business Geschäftsprozessmanagement (GPM) your IT in line with your Business Geschäftsprozessmanagement (GPM) Transparenz schaffen und Unternehmensziele effizient erreichen Transparente Prozesse für mehr Entscheidungssicherheit Konsequente Ausrichtung

Mehr

Mustervertrag über einen Auslandsaufenthalt von Auszubildenden Blatt 1 von 6

Mustervertrag über einen Auslandsaufenthalt von Auszubildenden Blatt 1 von 6 Mustervertrag über einen Auslandsaufenthalt von Auszubildenden Blatt 1 von 6 Mustervertrag Mustervertrag über einen Auslandsaufenthalt zwischen deutschem und ausländischem Betrieb sowie dem/der Auszubildenden

Mehr

Die Beurteilung normativer Managementsysteme

Die Beurteilung normativer Managementsysteme Die Beurteilung normativer Managementsysteme Hanspeter Ischi, Leiter SAS 1. Ziel und Zweck Um die Vertrauenswürdigkeit von Zertifikaten, welche durch akkreditierte Zertifizierungsstellen ausgestellt werden,

Mehr

Facility Management: Spannende Studienwelten. Prof. Dr. Klaus Homann, DHBW Stuttgart

Facility Management: Spannende Studienwelten. Prof. Dr. Klaus Homann, DHBW Stuttgart Facility Management: Spannende Studienwelten Prof. Dr. Klaus Homann, DHBW Stuttgart (An)Spannung! Das Imageproblem Die landläufige (tradierte) Fehlinterpretation: Facility Management ist das technische,

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen Allgemeine Geschäftsbedingungen Prepared by: Brenton Withers, Freiberuflicher Übersetzer 21. Oktober 2014 Word-Transfer 1 Geltungsbereich 1 - Für die gesamten gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsbeziehungen

Mehr

Immobilien sind bleibende Werte. Mit uns sogar steigende Werte.

Immobilien sind bleibende Werte. Mit uns sogar steigende Werte. Immobilien sind bleibende Werte. Mit uns sogar steigende Werte. Large Asset Management Das Unternehmen Imtech Von Haus aus effizient. Eins haben wir in rund 160 Jahren Gebäude- und Anlagentechnik gelernt:

Mehr

Datenschutzrechtliche Vereinbarung nach 11 BDSG zur Verarbeitung personenbezogener Daten

Datenschutzrechtliche Vereinbarung nach 11 BDSG zur Verarbeitung personenbezogener Daten Datenschutzrechtliche Vereinbarung nach 11 BDSG zur Verarbeitung personenbezogener Daten Auftraggeber: Auftragnehmer: 1. Gegenstand der Vereinbarung Der Auftragnehmer erhebt / verarbeitet / nutzt personenbezogene

Mehr

Was Sie vom Provider (auch) verlangen sollten

Was Sie vom Provider (auch) verlangen sollten 25.1.2005 Rechtliche Vorgaben beim Outsourcing von Bank-IT: Was Sie vom Provider (auch) verlangen sollten David Rosenthal Die «üblichen» Vorgaben - Übergang von Arbeitsverhältnissen bei Betriebsübergang

Mehr

Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9000ff

Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9000ff Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9000ff Die Qualität von Produkten und Dienstleistungen ist ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor. Soll dauerhaft Qualität geliefert werden, ist die Organisation von Arbeitsabläufen

Mehr

Obligationenrecht (Revision des Widerrufsrechts)

Obligationenrecht (Revision des Widerrufsrechts) Obligationenrecht (Revision des Widerrufsrechts) Vorentwurf Änderung vom Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, nach Einsicht in den Bericht der Kommission für Rechtsfragen des Ständerates

Mehr

MUSTERVERTRAG WERBEAGENTUR

MUSTERVERTRAG WERBEAGENTUR MUSTERVERTRAG WERBEAGENTUR Zwischen Firma (nachfolgend Kunde) PLZ-Ort, Strasse und Firma (nachfolgend Agentur) PLZ-Ort, Strasse wird der nachfolgende Vertrag abgeschlossen. Der Vertrag untersteht dem Auftragsrecht

Mehr

it supreme - das Tüpfelchen auf Ihrer IT

it supreme - das Tüpfelchen auf Ihrer IT it supreme - das Tüpfelchen auf Ihrer IT IT-DOKUMENTATION DATENSCHUTZ IT PROJEKTMANAGEMENT www.koell.com i T supreme Aus unserer langjährigen Tätigkeit im High Quality Consulting und der umfangreichen

Mehr

Connecting People and Technology

Connecting People and Technology Connecting People and Technology Firmengründung Die erste Firmengründung der heutigen HR-GROUP wurde bereits 1992 ins Leben gerufen. HR GROUP Gründungsjahr 1997 GSI Consulting GmbH Gründungsjahr 1992 PRO

Mehr

IT BERATUNG AUS DER CLOUD DIE KOSTENFLEXIBLE IT-BERATUNG UND IT-UNTERSTÜTZUNG

IT BERATUNG AUS DER CLOUD DIE KOSTENFLEXIBLE IT-BERATUNG UND IT-UNTERSTÜTZUNG STC Stoll Consulting IT BERATUNG AUS DER CLOUD DIE KOSTENFLEXIBLE IT-BERATUNG UND IT-UNTERSTÜTZUNG STC Stoll Consulting Jürg P. Stoll Wollerauerstrasse 10A 8834 Schindellegi +41 79 414 3554 juerg.stoll@stollconsulting.ch

Mehr

Die neue ISO 9001:2015 Neue Struktur

Die neue ISO 9001:2015 Neue Struktur Integrierte Managementsysteme Die neue ISO 9001:2015 Neue Struktur Inhalt Neue Struktur... 1 Die neue ISO 9001:2015... 1 Aktuelle Status der ISO 9001... 3 Änderungen zu erwarten... 3 Ziele der neuen ISO

Mehr

Konzentrieren Sie sich auf Ihr Kerngeschäft! Wir sind Ihre Personalabteilung vor Ort.

Konzentrieren Sie sich auf Ihr Kerngeschäft! Wir sind Ihre Personalabteilung vor Ort. Konzentrieren Sie sich auf Ihr Kerngeschäft! Wir sind Ihre Personalabteilung vor Ort. Für Unternehmen, die in Deutschland investieren, ist das Personalmanagement ein besonders kritischer Erfolgsfaktor.

Mehr

Outsourcing Sweep Clauses

Outsourcing Sweep Clauses Outsourcing Sweep Clauses Theorie und Praxis Olaf Vogel Leiter Legal Services - T-Systems, Deutsche Telekom AG 05. April 2014 definition Sweep Clause Übersetzung: Sweep : Kehren, Rundumschlag, Reichweite,

Mehr

Rahmenmietvertrag. zwischen perpedalo Velomarketing & Event... Inhaber: Johannes Wittig... Leuchterstr. 160... 51069 Köln... im Folgenden Vermieterin

Rahmenmietvertrag. zwischen perpedalo Velomarketing & Event... Inhaber: Johannes Wittig... Leuchterstr. 160... 51069 Köln... im Folgenden Vermieterin Rahmenmietvertrag zwischen perpedalo Velomarketing & Event Inhaber: Johannes Wittig Leuchterstr. 160 51069 Köln im Folgenden Vermieterin Name, Vorname: und Straße, Hausnummer: PLZ, Ort: Telefon: Email-Adresse:

Mehr

Kernprozess? Auf die Verzahnung kommt es an! Dipl.Ing. Géza-Richard Horn, CFM

Kernprozess? Auf die Verzahnung kommt es an! Dipl.Ing. Géza-Richard Horn, CFM Facility Management Kernprozess? Auf die Verzahnung kommt es an 1 Kurzvita Dipl.Ing. Géza - Richard Horn, CFM Certified Facility Manager, IFMA, Houston, Texas, USA freier Architekt BDA Mitgliedschaften

Mehr

TGC arbeitet eng mit Anwaltskanzleien auf der ganzen Welt, und insbesondere mit Anwaltsfirmen aus London, Dublin, Frankfurt und New York, zusammen.

TGC arbeitet eng mit Anwaltskanzleien auf der ganzen Welt, und insbesondere mit Anwaltsfirmen aus London, Dublin, Frankfurt und New York, zusammen. TGC Corporate Lawyers Corporate Lawyers TGC hat es sich zum übergeordneten Ziel gesetzt, ihre Mandanten mit praktischen juristischen Ratschlägen, die den Mandanten von TGC bei deren gewerblicher Tätigkeit

Mehr

7. Berliner Forum. Kirchliche Immobilieneigentümer in ihrer unternehmerischen Verantwortung. Ertragsimmobilien schaffen

7. Berliner Forum. Kirchliche Immobilieneigentümer in ihrer unternehmerischen Verantwortung. Ertragsimmobilien schaffen 7. Berliner Forum Kirchliche Immobilieneigentümer in ihrer unternehmerischen Verantwortung Ertragsimmobilien schaffen RAin Dagmar Reiß-Fechter Ertragsimmobilien schaffen! Es setzt sich die Auffassung durch,

Mehr

Folgende Aspekte fließen in die Bewertung mit ein: 1. Vertragsverhältnis des Betriebspersonals zur nutzenden oder liegenschaftsverwaltenden

Folgende Aspekte fließen in die Bewertung mit ein: 1. Vertragsverhältnis des Betriebspersonals zur nutzenden oder liegenschaftsverwaltenden 1 Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) Relevanz und Zielsetzungen Beschreibung Eine effiziente Bewirtschaftung ist in hohem Maß abhängig von den Kenntnissen und Kompetenzen des Personals, das die

Mehr

Wir freuen uns, für Sie tätig werden zu dürfen.

Wir freuen uns, für Sie tätig werden zu dürfen. W Qu Wir freuen uns, für Sie tätig werden zu dürfen. G. S. Hausverwaltung GmbH Sulzbacher Strasse 105 92224 Amberg {t} +49 96 21 / 6 76 20 {f} +49 96 21 / 67 62 11 www.gshausverwaltung.de mail: info@gshausverwaltung.de

Mehr

Verhinderung von Interessenkonflikten. Reglement der KELLER Pensionskassenexperten AG Frauenfeld

Verhinderung von Interessenkonflikten. Reglement der KELLER Pensionskassenexperten AG Frauenfeld Verhinderung von Interessenkonflikten Reglement der KELLER Pensionskassenexperten AG Frauenfeld gültig ab 01.01.2015 P:\K-Exp\Projekte\2014-10 Reglement Verhinderung Interessenskonflikt\2015-01-13 Reglement

Mehr

CA Business Service Insight

CA Business Service Insight PRODUKTBLATT: CA Business Service Insight CA Business Service Insight agility made possible Mit CA Business Service Insight wissen Sie, welche Services in Ihrem Unternehmen verwendet werden. Sie können

Mehr

Fachkraft für das kommunale Gebäudemanagement

Fachkraft für das kommunale Gebäudemanagement I701 Fachkraft für das kommunale Gebäudemanagement Zielgruppe Interessierte aus dem Bereich des Gebäudemanagements Grundkenntnisse des Ausschreibungsrechts (Beschaffung), des Vertragsrechts nach VOB und

Mehr

Kapitel 1: Grundlagen

Kapitel 1: Grundlagen Kapitel 1: Grundlagen 1.1 Überblick über das betriebliche Immobilienmanagement und zugehörige Forschungsrichtungen 1.2 Entwicklung des Facility Managements 1.3 Begriffliche Abgrenzungen 1.4 Gründe für

Mehr

Beratungsvertrag Was ist zu klären?

Beratungsvertrag Was ist zu klären? Beratungsvertrag Was ist zu klären? Wer sich für die Inanspruchnahme von Beratungsleistungen entscheidet, sollte im Vorfeld konkret klären, was er von einem Berater erwartet, und eine sorgfältige Auswahl

Mehr

Ist der Einsatz von Facility Management im Krankenhaus notwendig?

Ist der Einsatz von Facility Management im Krankenhaus notwendig? Ist der Einsatz von Facility Management im Krankenhaus notwendig? Karsten Köchlin info@karsten-koechlin.de Berlin, den 05.01.2004 Technische Fachhochschule Berlin Luxemburger Straße 10, 13353 Berlin Facility

Mehr

Anzuwendende Vorschriften

Anzuwendende Vorschriften Anzuwendende Vorschriften Solvabilitäts- und Mindestkapitalanforderung, Eigenmittel Anlagegrundsätze 124 VAG n.f. Es sind die Vorschriften für kleine Versicherungsunternehmen ( 212 ff VAG n.f.) anzuwenden,

Mehr