Diätetik, Lebensstil und Gleichgewicht. Grundsätze der gesunden seelischen und körperlichen Lebensführung in der antiken griechisch-römischen Medizin

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Diätetik, Lebensstil und Gleichgewicht. Grundsätze der gesunden seelischen und körperlichen Lebensführung in der antiken griechisch-römischen Medizin"

Transkript

1 Diätetik, Lebensstil und Gleichgewicht Grundsätze der gesunden seelischen und körperlichen Lebensführung in der antiken griechisch-römischen Medizin Philip van der Eijk Alexander von Humboldt-Professor für Klassische Altertumswissenschaften und Wissenschaftsgeschichte Humboldt Universität zu Berlin

2 Die Seele ist zurück!

3 Psyche Die antiken Wurzeln des modernen Seelenbegriffs in der griechisch-römischen Medizin und Philosophie Hippokrates ( v. Chr.) Platon ( v. Chr.) Aristoteles ( v. Chr.) Stoa (3. Jh. v. Chr.-2. Jh. n. Chr.) Epikur (4.-3. Jh. v. Chr.) Galen von Pergamon ( n. Chr.)

4 Kernfragen Worin besteht das seelische Gleichgewicht, wie erreicht man es und wie behält man seine Balance bei in unerwarteten Krisensituationen? Wie verhalten sich Gedanken und Gefühle zueinander? Welche Rolle spielen der Körper und die Körperplege für das gesunde seelische Funktionieren?

5 Die Seele im antiken griechischen philosophischen und medizinischen Denken Seele als Lebensprinzip Seele als Teil des Körpers Seele als Gestalt des Körpers Seele als Prinzip der Bewegung Seele als Prinzip der Auseinandersetzung mit der Umwelt Seele als Sitz der Persönlichkeit und des Bewusstseins Seele als derjenige Teil eines Lebewesens, der Anspruch auf Unsterblichkeit hat

6 Seele als umfassender Begriff für Wahrnehmung Aufmerksamkeit Bewusstsein Persönlichkeit Charakter Intelligenz Erkenntnis Gedächtnis und Erinnerung Gefühl und Emotionen Phantasie und Kreativität Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit Moralische Disposition und Lebenshaltung

7 Antike und moderne Definitionen der seelischen Gesundheit: Gutes Funktionieren der seelischen Vermögen (s. oben) Glück, glücklich sein Ein gelungenes Leben Flourishing Eudaimonia: Zustand eines gelungenen Lebens, des verwirklichten Potenzials Tranquillitas animi (Seelenruhe) Ataraxia (Freiheit von Verwirrung und Irrtum) Leben im Einklang der Natur Mens sana in corpore sano Unabhängigkeit von externen Umständen

8 Gleichgewicht und Balance als Voraussetzungen für ein gesundes seelisches Leben in der Antike: Gesundheit als isonomia, Gleichberechtigtheit der Elemente, die die Natur des Menschen konstituieren Gesundheit als eukrasia, Wohltemperiertheit, ideales Mischungsverhältnis zwischen den Konstituenten Gesundheit als harmonia, Wohlgefügtheit, gute Stimmung (wie ein Musikinstrument) Gesundheit als symmetria, Gleichgewicht, Wohlproportioniertheit Gesundheit als mesotês, das richtige Maß

9 Alternativen für die Balance -Auffassung von Gesundheit: Gesundheit als Extremität, als Steigerung der Fähigkeiten, als Spitzenleistung (asketische Weltanschauungen), als Peak experience Gesundheit als subjektives Wohlempfinden: Lust, bzw. Freiheit von Unlust und Schmerz (hedonistisch, epikureisch)

10 Zwei weitere Grundsätze der antiken Gesundheitsauffassung: Gradualistische Auffassung von Gesundheit: Gesundheit ist keine absolute Norm, sie ist verschieden nach Alter, Lebensbedingungen, usw. das Angemessene

11 Auffassungen über das Verhältnis zwischen Seele und Körper Materialismus: die Seele ist selbst physischer Natur, sie ist Teil des Körpers (Hippokrates) Dualismus: die Seele ist eine eigenartige, selbständige Substanz nichtkörperlicher Art; ihr Verhältnis zum Körper ist manchmal problematisch (Platon: der Körper ist das Gefängnis der Seele), manchmal aber auch konstruktiv (Galen und frühes Christentum: der Körper ist das Werkzeug (organon) der Seele Interaktionismus: Seele und Körper sind Aspekte eines Lebewesens: Aristoteles: die Seele ist die Form oder die Gestalt, der Körper die Materie eines Lebewesens

12 Konsequenzen für die seelische Gesundheit: Materialismus: Körperpflege, Diätetik: der Gedanke, dass unsere seelische Gesundheit weitgehend von unserer körperlichen Gesundheit abhängig ist Dualismus: die seelische Gesundheit besteht darin, dass unser seelisches Leben möglichst unabhängig von körperlichen Faktoren ist bzw. dass die Seele den Körper unter Kontrolle hält Interaktionismus: Abstimmung zwischen Seele und Körper, gegenseitige Wechselwirkung

13 Zwei Seelen in meiner Brust : Konflikte innerhalb der Seele selbst Platons Auffassung der drei Teile der Seele (Vernunft, Wille, Begierde), die miteinander in Konflikt geraten können Aristoteles Analyse des seelischen Konfliktes anhand des Beispiels der Willensschwäche (akrasia)

14 Die Antwort der Philosophie als Pflege der Seele Aristoteles Platon Quelle:

15 Die Antwort der Philosophie als Pflege der Seele Die Therapie des Wortes bzw. der Vernunft (logos) Der moralische und vernünftige Weg zur Tugend und zum glücklichen Leben (Erziehung, Bildung) Kontrolle bzw. kontrollierte Äusserungen der Gefühle und Emotionen (z.b. Zorn, Furcht) Kontrolle der Begierden und Ambitionen

16 Die Antwort der Medizin als Hüterin der körperlichen Gesundheit: die hippokratische Diätetik Quelle:

17 Die Diätetik als gesunde Lebensführung: Pflege des Körpers als solches Pflege des Körpers insofern er auf die Seele einwirkt Pflege des Körpers insofern er das Werkzeug der Seele darstellt Pflege der Seele insofern sie auf den Körper einwirkt

18 Die medizinische Behandlung der seelischen Krankheiten klinische Krankheitsbilder (z.b. Melancholie, Lethargie, Manie): seelische Störungen mit meist körperlichen Ursachen Behandlung meistens körperlicher Art (Diätetik, Medikamente), gelegentlich werden auch Musik-, Licht- und Farbentherapie und Lektüre empfohlen moralische Krankheitsbilder: Charakterschwächen, dispositionelle Fehlorientierungen, Komplexe, Formen von Sucht usw. Behandlung: Erziehung, Bildung, Betreuung durch einen Mentor ( critical friend, guide )

19 Galen von Pergamon: der beste Arzt ist zugleich auch Philosoph Quelle:

20 Galen von Pergamon Die Vermögen der Seele sind von den Mischungsverhältnissen des Körpers abhängig Diätetik und Pharmakologie als Mittel zur Förderung der seelischen Gesundheit und sogar zur Steigerung der seelischen Leistungen

21 Galen von Pergamon Diagnose und Behandlung der seelischen Schwächen und Affekten Seelische Übungen unter Betreuung eines Beraters oder critical friend (wird verglichen mit Arzt); tägliche Selbstbetrachtung, Meditation, Lektüre, Dialog; Orientierung an Beispielen (sowohl positiv als negativ) Kontrollierte Äusserung von Emotionen (Aristoteles katharsis- Lehre): anger management Kognitive Therapie zur Bewältigung von irrationalen Seelenaffekten (z.b. Furcht) Pflege des Körpers als Werkzeug oder Instrument (organon) der Seele: man muss ihn stimmen wie ein Musikinstrument (harmonia)

22 Galen von Pergamon Das Vermeiden von Schmerz (alypia) Bewältigung von Krisensituationen (z.b. Verlust, Erkrankung)

23 Quelle: Galenhandschrift aus dem frühen 14. Jhd.

Seelische Krankheiten dürften so alt sein wie die Menschheit selbst. Die Depression gehören zu den häufigsten seelischen Erkrankungen und wurden

Seelische Krankheiten dürften so alt sein wie die Menschheit selbst. Die Depression gehören zu den häufigsten seelischen Erkrankungen und wurden 1 Seelische Krankheiten dürften so alt sein wie die Menschheit selbst. Die Depression gehören zu den häufigsten seelischen Erkrankungen und wurden schon in der Antike beschrieben. Die Geschichte der Depression

Mehr

Philosophie Ergänzungsfach

Philosophie Ergänzungsfach Philosophie Ergänzungsfach A. Stundendotation Klasse 1. Klasse 2. Klasse 3. Klasse 4. Klasse Wochenlektion 0 0 0 4 B. Didaktische Konzeption Überfachliche Kompetenzen Das Ergänzungsfach Philosophie fördert

Mehr

Psychosomatik aktuell?

Psychosomatik aktuell? Psychosomatik aktuell? Georg Fraberger Klinischer & Gesundheitspsychologe Univ. Klinik f. Orthopädie Allgemeines Krankenhaus Wien Ebene 7D Währinger Gürtel 18-20, A-1090 Wien Tel: 40400-4058 Mail: georg.fraberger@meduniwien.ac.at

Mehr

1.1 Die Disziplinen der Philosophie Der Begriff Ethik Der Aufgabenbereich der Ethik... 3

1.1 Die Disziplinen der Philosophie Der Begriff Ethik Der Aufgabenbereich der Ethik... 3 Inhalt Vorwort Einführung... 1 1 Philosophie und Ethik... 1 1.1 Die Disziplinen der Philosophie... 1 1.2 Der Begriff Ethik... 2 1.3 Der Aufgabenbereich der Ethik... 3 2 Moralische Urteile ethische Reflexion...

Mehr

Was bedeutet der Begriff Konflikt?

Was bedeutet der Begriff Konflikt? Was bedeutet der Begriff Konflikt? Sind Konflikte normal oder der Ausnahmefall? Seite 9 Seite 10 Was versteht man unter Emotionaler Intelligenz? Seite 11 1. Konflikt-Kultur so wichtig wie die Liebe Streit

Mehr

Kein freier Wille nicht schuldfähig?

Kein freier Wille nicht schuldfähig? Kein freier Wille nicht schuldfähig? Menschliche Verantwortung im Spannungsfeld von Gehirnforschung und Ethik Judith Hardegger Keiner kann anders, als er ist. Verschaltungen legen uns fest. Wir sollten

Mehr

Aristoteles. Nikomachische Ethik. (c) Dr. Max Klopfer

Aristoteles. Nikomachische Ethik. (c) Dr. Max Klopfer Aristoteles Nikomachische Ethik Nikomachische Ethik 1. Glück als Ziel menschlichen Handelns 2. Ethische Tugenden im Allgemeinen 3. Freiwilliges, Unfreiwilliges; Entscheidungen; Tapferkeit, Mäßigkeit 4.

Mehr

Burnout Prophylaxe: Wie entgehe ich der Burnout-Falle?

Burnout Prophylaxe: Wie entgehe ich der Burnout-Falle? Burnout Prophylaxe: Wie entgehe ich der Burnout-Falle? Workshop am 26. September 2013 Dr. Mada Mevissen Sozial- und Konfliktberatung an der TU Darmstadt 26. September 2013 Dr. Mada Mevissen Sozial- und

Mehr

Psychologische Grundfragen der Erziehung

Psychologische Grundfragen der Erziehung John Dewey Psychologische Grundfragen der Erziehung Der Mensch und sein Verhalten Erfahrung und Erziehung Eingeleitet und herausgegeben von Prof. Dr. WERNER CORRELL Ernst Reinhardt Verlag München Basel

Mehr

Schöpfungslehre, Anthropologie, Eschatologie (systemat.-theol.) Prof. Dr. Lucia Scherzberg WS 2009/10

Schöpfungslehre, Anthropologie, Eschatologie (systemat.-theol.) Prof. Dr. Lucia Scherzberg WS 2009/10 Schöpfungslehre, Anthropologie, Eschatologie (systemat.-theol.) Prof. Dr. Lucia Scherzberg WS 2009/10 Christus erfreut die Seele mit Geigenspiel (Buchmalerei um 1497 von Rudolf Stahel, Martinus-Bibliothek

Mehr

Keine Gesundheit ohne psychische Gesundheit - 10 Folien zum 10. Geburtstag am

Keine Gesundheit ohne psychische Gesundheit - 10 Folien zum 10. Geburtstag am Keine Gesundheit ohne psychische Gesundheit - 10 Folien zum 10. Geburtstag am 10.10. Dr. Thomas Götz Landesbeauftragter für Psychiatrie Q: Eames Office Keine Gesundheit ohne psychische Gesundheit aber

Mehr

Die Ur-Krankheiten. Holo-Cybernetisches System der Baumheilkunde

Die Ur-Krankheiten. Holo-Cybernetisches System der Baumheilkunde Die Ur-Krankheiten Holo-Cybernetisches System der Baumheilkunde Seminar 2 von 25 Ur-Krankheiten Ur-Krankheit im Holo-Cypernetischen System Landkarte des menschlichen Bewusstseins letzte Spalte Diese Ur-Krankheit

Mehr

Mobilität philosophisch betrachtet

Mobilität philosophisch betrachtet Vortrag am 6.5.2015 im Rahmen der Tagung Moralische Aspekte der Verkehrsmittelwahl (mark.dahlhoff@li-hamburg.de) "Die Philosophie kann nicht so viele Fragen beantworten, wie wir gern möchten, aber sie

Mehr

LebensWert Arbeit Mein Leben Meine Arbeit

LebensWert Arbeit Mein Leben Meine Arbeit LebensWert Arbeit Mein Leben Meine Arbeit Vortrag an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt für Führungskräfte aus Österreich am 22. November 2013 Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz Mariannengasse 2 9020

Mehr

Die Individualpsychologie. Alfred Adlers. Die Individualpsychologie Alfred Adlers - Einführung

Die Individualpsychologie. Alfred Adlers. Die Individualpsychologie Alfred Adlers - Einführung Die Individualpsychologie Alfred Adlers Zentrale Bedürfnisse des Menschen Antworten der Individualpsychologie Defizitbedürfnisse Wachstumsbedürfnisse Einführung in die Individualpsychologie (IP) Themen

Mehr

Bernhard J. Schmidt Klartext kompakt. Das Asperger Syndrom für Eltern Bernhard J. Schmidt Klartext kompakt. Das Asperger Syndrom für Lehrer

Bernhard J. Schmidt Klartext kompakt. Das Asperger Syndrom für Eltern Bernhard J. Schmidt Klartext kompakt. Das Asperger Syndrom für Lehrer Bücher Autist und Gesellschaft ein zorniger Perspektivenwechsel. Band 1: Autismus verstehen Mit uns reden nicht über uns! Mit uns forschen nicht über uns! Mit uns planen nicht über uns hinweg! Auch nach

Mehr

Warnsignale von Körper und Psyche

Warnsignale von Körper und Psyche Warnsignale von Körper und Psyche Vortragsreihe der NÖGKK in Kooperation mit Dr. Schmid & Dr. Schmid Dr. Martina Schmid Ärztin für Allgemeinmedizin Fachärztin für Anästhesiologie und Intensivmedizin Dr.

Mehr

Hypnose-Grammatik und psychosomatische Heilung. Dirk Revenstorf, Dipl. Psych. Wolfgang Weitzsäcker, Dr. med. Universität Tübingen

Hypnose-Grammatik und psychosomatische Heilung. Dirk Revenstorf, Dipl. Psych. Wolfgang Weitzsäcker, Dr. med. Universität Tübingen Hypnose-Grammatik und psychosomatische Heilung Dirk, Dipl. Psych. Wolfgang Weitzsäcker, Dr. med. Universität Tübingen Vier nicht-reduzierbare Formen von Wissen (nach Wilber) Unbewusstes Bewusstes Individuelle

Mehr

1. Einführung: Zum allgemeinen Verhältnis von Medizin und Selbsttötung

1. Einführung: Zum allgemeinen Verhältnis von Medizin und Selbsttötung Michael Nagenborg Medizin in der Antike Struktur 1. Einführung: Zum allgemeinen Verhältnis von Medizin und Selbsttötung 2. Die antike Medizin 2.1 Allgemein 2.2 Psychiatrische Erkrankungen 3. Schluss und

Mehr

Definition von Behinderung

Definition von Behinderung Definition von Die Teilnehmenden erarbeiten selbst Definitionen von und lernen Definitionen von Gruppen und Institutionen kennen. Ziele Die Teilnehmer_innen denken darüber nach, was sie selbst unter verstehen.

Mehr

Vortrag: Was ist Glück?

Vortrag: Was ist Glück? Birte Schelling Seite 1 20.09.2010 Vortrag: Was ist Glück? Das Thema meines heutigen Vortrags ist eines, das die Menschen sicher schon seit Anbeginn unseres Daseins beschäftigt. Die Frage nach dem Glück

Mehr

Psychisch gesund trotz Krise

Psychisch gesund trotz Krise Psychisch gesund trotz Krise Krebsliga Aargau 26.4.2012 1 Dr. phil. hum. Alfred Künzler 2 Dr. phil. hum. Alfred Künzler 3 Dr. phil. hum. Alfred Künzler 1. Einleitung 2. Konzepte: Krise gesund Resilienz

Mehr

WOHLBEFINDEN WARUM WOHLBEFINDEN NICHT SELBSTVERSTÄNDLICH IST

WOHLBEFINDEN WARUM WOHLBEFINDEN NICHT SELBSTVERSTÄNDLICH IST WOHLBEFINDEN WARUM WOHLBEFINDEN NICHT SELBSTVERSTÄNDLICH IST BERNHARD STUDER, SEPTEMBER 2006 WOHLBEFINDEN WARUM WOHLBEFINDEN NICHT SELBSTVERSTÄNDLICH IST Wer will Wohlbefinden nicht haben, oder wer strebt

Mehr

Das David-und-Bathseba-Syndrom

Das David-und-Bathseba-Syndrom Das David-und-Bathseba-Syndrom 1 Erotisierung und Sexualisierung im aktuellen beraterischen Kontakt Die biblische Geschichte: 2. Buch Samuel, Kapitel 12 David und Bathseba als Metapher Reaktion bei sexuellen

Mehr

Autonomie am Lebensende ist denn das die Möglichkeit? Katrin Schlachte Hospizdienst Elisa Zwickau Sächsische Krebsgesellschaft Bad Elster 7.9.

Autonomie am Lebensende ist denn das die Möglichkeit? Katrin Schlachte Hospizdienst Elisa Zwickau Sächsische Krebsgesellschaft Bad Elster 7.9. Autonomie am Lebensende ist denn das die Möglichkeit? Katrin Schlachte Hospizdienst Elisa Zwickau Sächsische Krebsgesellschaft Bad Elster 7.9.2012 Autonomie am Lebensende oder gar autonomes Sterben - gibt

Mehr

Chronische Schmerzen - Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten

Chronische Schmerzen - Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten Chronische Schmerzen - Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten 07.10.2015 8. Gesundheitsforum Südniedersachsen Einbeck Bürgerspital Prof. Dr.med. Frank Petzke Schmerz Tagesklinik und Ambulanz Klinik für

Mehr

Epikureismus & Stoische Philosophie

Epikureismus & Stoische Philosophie Epikureismus & Stoische Philosophie Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug. Epikur von Samos J u l i u s R o h n k e & L i s a M u ß t o p f 1 2 l a t 1 GLIEDERUNG 1. Kurzbiografie Epikur 2. Epikureismus

Mehr

Inklusion von Kindern mit (drohender) Behinderung in die Kinder- und Jugendhilfe

Inklusion von Kindern mit (drohender) Behinderung in die Kinder- und Jugendhilfe Inklusion von Kindern mit (drohender) Behinderung in die Kinder- und Jugendhilfe 07.09.2009 Gisela Dittrich, DJI 1 Berichtsauftrag: Kinder und Jugendliche mit Behinderung einbeziehen Im Sinne des SGB IX

Mehr

Sokratische Cesprächsführung in Therapie und Beratung

Sokratische Cesprächsführung in Therapie und Beratung Harlich H. Stavemann Sokratische Cesprächsführung in Therapie und Beratung Eine Anleitung für Psychotherapeuten, Berater und Seelsorger 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage BEnZPVU Vorwort

Mehr

Fachgruppe Pflege Fachtagung Ingrid Stangl

Fachgruppe Pflege Fachtagung Ingrid Stangl Fachgruppe Pflege Fachtagung 14.5.2014 Ingrid Stangl GRUNDAUSSAGE ZUR TB Fachgruppe Pflege - Fachtagung Aktivierung Selbstheilungskräfte Unterstützung Wohlbefinden und Gesundung (körperlicher und seelischer

Mehr

M.Sc. Valentina Anderegg

M.Sc. Valentina Anderegg 1 Stressmanagement für Eltern 2 Stress als Ungleichgewicht Subjektiv eingeschätzte Bewältigungsmöglichkeiten der Person innere und äussere Anforderungen an die Person Prof. Dr. Guy Bodenmann 3 Arten von

Mehr

Psychiatrische Untersuchung

Psychiatrische Untersuchung Psychiatrische Untersuchung Ein Leitfaden für Studierende und Ärzte in Praxis und Klinik Sechste, überarbeitete Auflage Springer Inhaltsverzeichnis Einleitung 1 2 Das psychiatrische Untersuchungsgespräch

Mehr

Burnout Prophylaxe: Wie entgehe ich der Burnout-Falle?

Burnout Prophylaxe: Wie entgehe ich der Burnout-Falle? Burnout Prophylaxe: Wie entgehe ich der Burnout-Falle? Workshop am 15. September 2011 Dr. Mada Mevissen Sozial- und Konfliktberatung an der TU Darmstadt 15. September 2011 Dr. Mada Mevissen Sozial- und

Mehr

Delir akuter Verwirrtheitszustand acute mental confusion

Delir akuter Verwirrtheitszustand acute mental confusion akuter Verwirrtheitszustand acute mental confusion Störung von Bewusstsein und Wachheit Orientierung, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung Denken, Gedächtnis Wach-Schlaf-Rhythmus Psychomotorik Emotionalität Epidemiologie,

Mehr

Wie Beziehung Kinder und Erwachsene stark macht

Wie Beziehung Kinder und Erwachsene stark macht Willkommen zum Vortrag Wie Beziehung Kinder und Erwachsene stark macht Referentin: Carla Kronig Erziehungswissenschaftlerin und familylab Seminarleiterin Programm Erziehung vs. Beziehung Empathie Selbstwert

Mehr

Gesundheit von Menschen mit Behinderung Die Menschenrechtsperspektive. Vergessene Patienten, Düsseldorf, 17. April 2013 Susanne Schwalen 1

Gesundheit von Menschen mit Behinderung Die Menschenrechtsperspektive. Vergessene Patienten, Düsseldorf, 17. April 2013 Susanne Schwalen 1 Vergessene Patienten, Düsseldorf, 17. April 2013 Susanne Schwalen 1 Vergessene Patienten, Düsseldorf, 17. April 2013 Susanne Schwalen 2 Prof. Dr. med. Susanne Schwalen Geschäftsführende Ärztin der Ärztekammer

Mehr

Psychische Störungen bei Hypophysenerkrankungen: Wie erkennen? Wie behandeln? Dr. med. Elisabeth Frieß Max-Planck-Institut für Psychiatrie

Psychische Störungen bei Hypophysenerkrankungen: Wie erkennen? Wie behandeln? Dr. med. Elisabeth Frieß Max-Planck-Institut für Psychiatrie Psychische Störungen bei Hypophysenerkrankungen: Wie erkennen? Wie behandeln? Dr. med. Elisabeth Frieß Max-Planck-Institut für Psychiatrie Wie finde ich heraus, wie es mir psychisch geht? allgemeine Lebensqualität

Mehr

Seminar: Schönheit Erhabenheit Genie. Einführung in Kants Kritik der ästhetischen Urteilskraft

Seminar: Schönheit Erhabenheit Genie. Einführung in Kants Kritik der ästhetischen Urteilskraft Seminar: Schönheit Erhabenheit Genie. Einführung in Kants Kritik der ästhetischen Urteilskraft * Dr. P. H. Breitenstein SS 2011 HfBKDresden Mi 16.00-17.30 Uhr Güntzstr. 34/ R. 229 13.04.2011 Programm heute

Mehr

Die franz. Materialisten

Die franz. Materialisten Die franz. Materialisten Julien-Offray de la Mettrie *1709 St. Malo, 1751 Berlin Claude Adrien Helvetius *1715 Paris, 1771 Versailles 1 La Mettrie Hauptwerke: Naturgeschichte der Seele, 1745 Der Mensch

Mehr

Griechisch: eutychia und eudaimonia. Lateinisch: fortuna und beatitudo. Englisch: luck und happiness

Griechisch: eutychia und eudaimonia. Lateinisch: fortuna und beatitudo. Englisch: luck und happiness Auf der Suche nach dem Glück Griechisch: eutychia und eudaimonia Lateinisch: fortuna und beatitudo Englisch: luck und happiness Französisch: la bonne chance und le bonheur Philosophie In der Antike: Lebensberatung

Mehr

Angst und Atemnot in der Palliativpflege

Angst und Atemnot in der Palliativpflege Angst und Atemnot in der Palliativpflege Qualitätszirkel Pallium, Bühl, 16.03.2011, Psychoonkologin (DKG), Atemtherapeutin (AFA), Körperpsychotherapeutin Inhaltsverzeichnis Angst im palliativmedizinischen

Mehr

Thema. Demenz Wenn das Vergessen zur Krankheit wird

Thema. Demenz Wenn das Vergessen zur Krankheit wird Thema Demenz Wenn das Vergessen zur Krankheit wird Wenn das Vergessen zur Krankheit wird In Deutschland leiden bereits rund eine Million Menschen an Demenz-Erkrankungen 1 wie Alzheimer oder vaskulärer

Mehr

VL März 2012 R Was ist der Mensch? Andreas Brenner FS 12

VL März 2012 R Was ist der Mensch? Andreas Brenner FS 12 VL 4 12. März 2012 R.3.119 Was ist der Mensch? Andreas Brenner FS 12 1 Der Mensch als moralisches Wesen 2 1. Der Mensch als moralisches Wesen: Aristoteles Die staatliche Gemeinschaft (besteht) der tugendhaften

Mehr

Klinische Psychologie: Körperliche Erkrankungen kompakt

Klinische Psychologie: Körperliche Erkrankungen kompakt Klinische Psychologie: Körperliche Erkrankungen kompakt Mit Online-Materialien Bearbeitet von Claus Vögele 1. Auflage 2012. Taschenbuch. 170 S. Paperback ISBN 978 3 621 27754 9 Format (B x L): 19,4 x 25

Mehr

Das Beste für die Betroffenen. Ethische Fallbesprechungen Eine Methode zum Umgang mit Konflikten im Gesundheitsbereich und in der Altenhilfe

Das Beste für die Betroffenen. Ethische Fallbesprechungen Eine Methode zum Umgang mit Konflikten im Gesundheitsbereich und in der Altenhilfe Das Beste für die Betroffenen Ethische Fallbesprechungen Eine Methode zum Umgang mit Konflikten im Gesundheitsbereich und in der Altenhilfe Wiederkehrende Fragen in der Berufspraxis: Wie werden wir den

Mehr

Im Schatten der Olympiade

Im Schatten der Olympiade 1-7 Im Schatten der Olympiade Pädagogisches Material zum Schwerpunktthema der alle welt 4/2008 Philosophie, Psychologie philosophisch untersucht Die folgende Unterrichtseinheit befasst sich mit folgenden

Mehr

Aristoteles über die Arten der Freundschaft.

Aristoteles über die Arten der Freundschaft. 1 Andre Schuchardt präsentiert Aristoteles über die Arten der Freundschaft. Inhaltsverzeichnis Aristoteles über die Freundschaft...1 1. Einleitung...1 2. Allgemeines...2 3. Nutzenfreundschaft...3 4. Lustfreundschaft...4

Mehr

Traditionelle und professionelle Thai-Yoga Massagen und ihre Preise (gültig ab )

Traditionelle und professionelle Thai-Yoga Massagen und ihre Preise (gültig ab ) Traditionelle und professionelle Thai-Yoga Massagen und ihre Preise (gültig ab 01.07.2015) Wohlfühlmassage - Ganzheitlichen Entspannung von Körper und Seele - Löst Verspannungen und fördert das Wohlfühlen

Mehr

Eltern sein plus! Beispiele von Elternbegleitung aus der Erfahrungswelt einer Praxis für f medizinische Genetik und vorgeburtliche Diagnostik

Eltern sein plus! Beispiele von Elternbegleitung aus der Erfahrungswelt einer Praxis für f medizinische Genetik und vorgeburtliche Diagnostik Eltern sein plus! Beispiele von Elternbegleitung aus der Erfahrungswelt einer Praxis für f medizinische Genetik und vorgeburtliche Diagnostik 1 zeitlich unterschiedliche Situationen Person mit besonderen

Mehr

Vorlesungsfolien Antike. QSB 2- Mo,

Vorlesungsfolien Antike. QSB 2- Mo, Vorlesungsfolien Antike QSB 2- Mo, 07.07.2014 Was ist typisch abendländisches Denken? Was ist Naturphilosophie im Gegensatz zu Mythos bzw. Religion? Was ist der Unterschied zwischen rationaler Naturphilosophie

Mehr

Denk Art. Ethik für die gymnasiale Oberstufe. Arbeitsbuch. Schöningh. Herausgegeben von: Matthias Althoffund Henning Franzen

Denk Art. Ethik für die gymnasiale Oberstufe. Arbeitsbuch. Schöningh. Herausgegeben von: Matthias Althoffund Henning Franzen IT Denk Art Arbeitsbuch Ethik für die gymnasiale Oberstufe Herausgegeben von: Matthias Althoffund Henning Franzen Erarbeitet von: Matthias Althoff Henning Franzen Stephan Rauer Nicola Senger Schöningh

Mehr

Praxis trifft Sportwissenschaft Sport mit Spaß Möglichkeiten & Grenzen von Emotionen im Sport. Dr. Peter Kovar

Praxis trifft Sportwissenschaft Sport mit Spaß Möglichkeiten & Grenzen von Emotionen im Sport. Dr. Peter Kovar Praxis trifft Sportwissenschaft Sport mit Spaß Möglichkeiten & Grenzen von Emotionen im Sport Dr. Peter Kovar Emotionen Sind komplexe Muster von Veränderungen, welche physiologische Erregung Gefühle kognitive

Mehr

Gerontopsychiatrische Aspekte

Gerontopsychiatrische Aspekte Gerontopsychiatrische Aspekte Dr. Peter Tonn, Hamburg 01.09.2014-02.09.2014 Ablauf und Inhalt Einführung Psychopathologischer Befund Recht und Ethik Krankheitsbilder Behandlungsmöglichkeiten Download:

Mehr

Klang wenn Worte fehlen

Klang wenn Worte fehlen Klang wenn Worte fehlen Integration von Klängen in der palliativen Begleitung von Menschen mit Demenz Einleitung Eigener Bezug zum Thema Bau und Erwerb diverser Klanginstrumente Kontext: Pflege- und Klangpraxis

Mehr

Kontextuelle Ethik Spuren des Schönen und Guten im Alltag des Sorgens

Kontextuelle Ethik Spuren des Schönen und Guten im Alltag des Sorgens Kontextuelle Ethik Spuren des Schönen und Guten im Alltag des Sorgens 8. Fachtagung 11.10.2013 Palliative Geriatrie Berlin patrick.schuchter@aau.at Die Spuren des Schönen und Guten? Eine Gesellschaft ist

Mehr

Seele und Emotion bei Descartes und Aristoteles

Seele und Emotion bei Descartes und Aristoteles Geisteswissenschaft Anne-Kathrin Mische Seele und Emotion bei Descartes und Aristoteles Studienarbeit Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung... 2 2. Das Leib-Seele-Verhältnis bei Descartes und Aristoteles...

Mehr

Kinderrechte und Glück

Kinderrechte und Glück Kinderrechte gibt es noch gar nicht so lange. Früher, als euer Urgroßvater noch ein Kind war, wurden Kinder als Eigentum ihrer Eltern betrachtet, genauer gesagt, als Eigentum ihres Vaters. Er hat zum Beispiel

Mehr

Abgrenzung zur Demenz: Delir und Depression Wie lautet Ihre Botschaft?

Abgrenzung zur Demenz: Delir und Depression Wie lautet Ihre Botschaft? Geriatrische Fachklinik Georgenhaus Meiningen Abgrenzung zur Demenz: Delir und Depression Wie lautet Ihre Botschaft? J. Zeeh 13. Alzheimer-Tag Thüringen, Weimar 27. September 2014 Mein Vortrag: 1.Demenz

Mehr

Mit Stress leben? Copyright by HEXAL AG 2008

Mit Stress leben? Copyright by HEXAL AG 2008 Mit Stress leben? 1 Copyright by HEXAL AG 2008 Mit Stress leben? Was passiert bei Stress im Körper? Was ist Stress? Wenn Stress krank macht: Körper und Geist Zusammenhang Stress, Anspannung/Schmerzen,Psyche

Mehr

Teil I Was ist überhaupt Philosophie? 25. Kapitel 1 Große Denker, tiefe Gedanken 27

Teil I Was ist überhaupt Philosophie? 25. Kapitel 1 Große Denker, tiefe Gedanken 27 Inhaltsverzeichnis Einführung 17 Über dieses Buch 18 Konventionen in diesem Buch 20 Was Sie nicht lesen müssen 20 Törichte Annahmen über den Leser 21 Wie dieses Buch aufgebaut ist 21 Teil I: Was ist überhaupt

Mehr

DIE NATUR DER GEDANKEN

DIE NATUR DER GEDANKEN DIE NATUR DER GEDANKEN Ein dreifacher Blick auf das, was wir Gedanken nennen. Bearbeitet von Gerd Peter Bischoff 1. Auflage 2014. Buch. 360 S. Hardcover ISBN 978 3 8495 8884 7 Format (B x L): 14 x 21 cm

Mehr

Was heißt erfolgreiche Berufsund Lebensgestaltung?

Was heißt erfolgreiche Berufsund Lebensgestaltung? Was heißt erfolgreiche Berufsund Lebensgestaltung? Beruflicher Erfolg als beruflicher Aufstieg (Außenperspektive) Sehr erfolgreicher Berufsverlauf kontinuierlicher Aufstieg in höchste Positionen Beispiel:

Mehr

Auch Pflegende brauchen Pflege

Auch Pflegende brauchen Pflege Auch Pflegende brauchen Pflege Umgang mit psychischen Belastungen bei pflegenden Angehörigen Vortrag forum Pflegende Angehörige 19. September 2008 Dr. in Martina Süss Auch Pflegende brauchen Pflege 1.

Mehr

-> Die drei Argumentationsformen u. ihr jeweiliges Kriterium

-> Die drei Argumentationsformen u. ihr jeweiliges Kriterium Gliederung -> Die drei Argumentationsformen u. ihr jeweiliges Kriterium -> Worauf rekurriert eine Naturrechtstheorie? -> Kurzer Einstieg: Der naturrechtliche Ansatz Martha C. Nussbaums in der modernen

Mehr

Dr. med. Ralf Künzel: Körperkunst Positive Auswirkung von Sport auf die Psyche

Dr. med. Ralf Künzel: Körperkunst Positive Auswirkung von Sport auf die Psyche Körperkunst Positive Auswirkung von Sport auf die Psyche Dr. med. Ralf Künzel Berlin (13. September 2011) - Mens sana in corpore sano - der Jahrtausende alte Glaube an den Zusammenhang zwischen einem gesunden

Mehr

Das gute Leben. Vision einer suffizient lebenden Gesellschaft. Marion Leng, Heidi Hofmann und Kirstin Schild CDE Universität Bern

Das gute Leben. Vision einer suffizient lebenden Gesellschaft. Marion Leng, Heidi Hofmann und Kirstin Schild CDE Universität Bern Das gute Leben Vision einer suffizient lebenden Gesellschaft Marion Leng, Heidi Hofmann und Kirstin Schild CDE Universität Bern 24.10.2014, 6. IPU Kongress 2014 in Zürich Vorgehen (14:00 16:00 Uhr) Kurze

Mehr

Sie sind Ihr bester Coach

Sie sind Ihr bester Coach Holger Fischer Sie sind Ihr bester Coach Gesundheit, Glück, Erfolg was hätten Sie denn gern? Inhaltsverzeichnis Vorwort 9 Das Buch für Ihre persönliche Entwicklung 11 Wer ist Holger Fischer? 17 Zu diesem

Mehr

Stefan Pfeiffer. Sinnes-Welten. Wunderwerk der Wahrnehmung

Stefan Pfeiffer. Sinnes-Welten. Wunderwerk der Wahrnehmung Stefan Pfeiffer Sinnes-Welten Wunderwerk der Wahrnehmung Wir nehmen die Welt mit unseren fünf Sinnen wahr. Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Fühlen. Unser Gehirn produziert ein Abbild der Welt in unserem

Mehr

Die 8 Elemente der Lebensbalance für Führungskräfte (im Vertrieb)

Die 8 Elemente der Lebensbalance für Führungskräfte (im Vertrieb) Glück und Erfolg sind machbar! Die 8 Elemente der Lebensbalance für Führungskräfte (im Vertrieb) von Cay von Fournier Wie geht es Ihnen? Diese Frage ist für mich keine Floskel, sondern sehr ernst gemeint.

Mehr

Therapie des Burnout. Ruhe statt Hektik - Anregung statt Aufregung. Vortrag Arbeitsmedizinisches Symposium Aachen 10.März 2007

Therapie des Burnout. Ruhe statt Hektik - Anregung statt Aufregung. Vortrag Arbeitsmedizinisches Symposium Aachen 10.März 2007 Therapie des Burnout Ruhe statt Hektik - Anregung statt Aufregung Vortrag Arbeitsmedizinisches Symposium Aachen 10.März 2007 Von Dr. Wolfgang Hagemann Chefarzt der Röher Parkklinik 1 Burn out gefährdet

Mehr

Medicine of the Mind, Philosophy of the Body: Discourses of Health and Well- Being in the Ancient World. forschung PHILIP VAN DER EIJK

Medicine of the Mind, Philosophy of the Body: Discourses of Health and Well- Being in the Ancient World. forschung PHILIP VAN DER EIJK forschung PHILIP VAN DER EIJK Medicine of the Mind, Philosophy of the Body: Discourses of Health and Well- Being in the Ancient World Aktualität der antiken Medizin Die Auffassungen von Gesundheit und

Mehr

Piagets Stufenmodell der Entwicklung

Piagets Stufenmodell der Entwicklung Piagets Stufenmodell der Entwicklung Schemata veränderbare, aus der Erfahrung gewonnene Denkstrukturen und Wissenseinheiten, die Erfahrungen integrieren und Handlungen ermöglichen Saugschema; Greifschema

Mehr

Hauptsache gesund!? Gesundheitliche Entwicklung von Jungen und jungenbezogene Gesundheitsbildung in Kitas

Hauptsache gesund!? Gesundheitliche Entwicklung von Jungen und jungenbezogene Gesundheitsbildung in Kitas Sozialwissenschaftliches Institut Tübingen Forschung Beratung Konzepte Qualifizierung Ein richtiger Junge! Hauptsache gesund!? Gesundheitliche Entwicklung von Jungen und jungenbezogene Gesundheitsbildung

Mehr

Aristoteles, Nikomachische Ethik Zur aristotelischen Glückskonzeption (Sitzung 3: )

Aristoteles, Nikomachische Ethik Zur aristotelischen Glückskonzeption (Sitzung 3: ) TU Dortmund, Sommersemester 2011 Institut für Philosophie und Politikwissenschaft C. Beisbart Aristoteles, Nikomachische Ethik Zur aristotelischen Glückskonzeption (Sitzung 3: 18.4.2011) 1 Fragestellung:

Mehr

P1 Grundlagen der Pathologie. Inhalt. Gesundheit und Krankheit. Terminologie. Krankheitsursachen. Krankheitsverlauf. Ausgang und Folgen der Krankheit

P1 Grundlagen der Pathologie. Inhalt. Gesundheit und Krankheit. Terminologie. Krankheitsursachen. Krankheitsverlauf. Ausgang und Folgen der Krankheit Inhalt Gesundheit und Krankheit Terminologie Krankheitsursachen Krankheitsverlauf Ausgang und Folgen der Krankheit Krankheitsbehandlung Altern und Tod Klinische Untersuchung des Patienten Lernziele Die

Mehr

Psychosoziale Gesundheit

Psychosoziale Gesundheit Psychosoziale Gesundheit Susanne Borkowski (MSW) KinderStärken e.v. WHO-Definition von Gesundheit Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein

Mehr

Erkenntnistheorie I. Der klassische Wissensbegriff: Wissen ist wahre, gerechtfertigte Überzeugung

Erkenntnistheorie I. Der klassische Wissensbegriff: Wissen ist wahre, gerechtfertigte Überzeugung Erkenntnistheorie I Platon II: Das Höhlengleichnis Die Ideenlehre Wiederholung Der klassische Wissensbegriff: Wissen ist wahre, gerechtfertigte Überzeugung Was kann man ( sicher ) wissen? Wahrheiten über

Mehr

Kommunikation mit Krebskranken

Kommunikation mit Krebskranken Kommunikation mit Krebskranken Gefühle Tatsachen Interpretationen LAGO Brandenburg e.v. 1. Brandenburger Krebskongress; Potsdam, 27. November 2009 Meine Interpretation Die Interpretation Wahrnehmung: Relevanz

Mehr

Trudi Bühler. Inhalt meiner Therapiearbeit. Ayurveda Fachfrau

Trudi Bühler. Inhalt meiner Therapiearbeit. Ayurveda Fachfrau Inhalt meiner Therapiearbeit Ayurveda Ernährungsberatung 1 5 Elemente gestalten das Leben 2 Ayurveda Gesundheitspflege 3 persönlich 4 praktisch 4 natürlich 4 Begleitung sanft heilen mit Ayurveda 5 Kochen

Mehr

Platon, Frühdialoge Gorgias. Wer hat Macht und wer lebt gut? Das Gespräch Sokrates vs. Polos Stichpunkte zum

Platon, Frühdialoge Gorgias. Wer hat Macht und wer lebt gut? Das Gespräch Sokrates vs. Polos Stichpunkte zum TU Dortmund, Wintersemester 2010/11 Institut für Philosophie und Politikwissenschaft C. Beisbart Platon, Frühdialoge Gorgias. Wer hat Macht und wer lebt gut? Das Gespräch Sokrates vs. Polos Stichpunkte

Mehr

Szenarien einer zukünftigen Gesundheitsversorgung Faktoren der Bedarfsänderung und Folgen für das Angebot an Versorgungsleistungen: Ethische Sicht

Szenarien einer zukünftigen Gesundheitsversorgung Faktoren der Bedarfsänderung und Folgen für das Angebot an Versorgungsleistungen: Ethische Sicht Szenarien einer zukünftigen Gesundheitsversorgung Faktoren der Bedarfsänderung und Folgen für das Angebot an Versorgungsleistungen: Ethische Sicht Georg Marckmann Universität Tübingen Institut für Ethik

Mehr

Thorsten Adelt, Psychologischer Psychotherapeut, Bonn

Thorsten Adelt, Psychologischer Psychotherapeut, Bonn Thorsten Adelt, Psychologischer Psychotherapeut, Bonn Thorsten Adelt Stört es Sie wenn ich rauche Heidelberg 2010 Stört es Sie, wenn ich rauche Psychische Aspekte bei einer Krebserkrankung, speziell bei

Mehr

Einleitung. Lebensqualität. Psychosomatik. Lebensqualität bei Contergangeschädigten Kruse et al. Abschlussbericht Bundesstudie 2012

Einleitung. Lebensqualität. Psychosomatik. Lebensqualität bei Contergangeschädigten Kruse et al. Abschlussbericht Bundesstudie 2012 Psychosomatik Lebensqualität und psychische Begleiterkrankungen Prof. Dr. med. Christian Albus Einleitung Niethard, Marquardt und Eltze, 1994; Edworthy et al. 1999; Nippert et al., 2002; Kennelly et al.,

Mehr

Die fünf Säulen der Naturheilkunde

Die fünf Säulen der Naturheilkunde Die fünf Säulen der Naturheilkunde Naturheilkunde ist das Wissen um das Heilen mit den Mitteln der Natur. Die Therapie beruht auf fünf grundlegenden Säulen. Diese sind Licht Luft Wasser Bewegung Diätetik

Mehr

Einführung/ Diagnostik

Einführung/ Diagnostik Einführung/ Diagnostik Definitionen Definitionen der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) Die KJP beschäftigt sich mit der Diagnose und Behandlung von Störungen des Verhaltens und Befindens im Entwicklungsalter.

Mehr

Gesunder Schlaf I Gesundheits-Coaching I Ernährungs-Umstellung I Akut-Programme bei Erschöpfung I Mentale Stärkung I Spass an Bewegung

Gesunder Schlaf I Gesundheits-Coaching I Ernährungs-Umstellung I Akut-Programme bei Erschöpfung I Mentale Stärkung I Spass an Bewegung Gesunder Schlaf I Gesundheits-Coaching I Ernährungs-Umstellung I Akut-Programme bei Erschöpfung I Mentale Stärkung I Spass an Bewegung Bogengold Gesundheitszentrum Lättenstrasse 6a, CH-8185 Winkel Telefon

Mehr

Im folgenden will ich diese Entwicklung etwas skizzieren und die Konsequenzen darlegen.

Im folgenden will ich diese Entwicklung etwas skizzieren und die Konsequenzen darlegen. Das Ende der Seele Für Naturalisten ist es selbstverständlich, dass es kein Weiterleben nach dem Tod gibt. Für sie sind die seelischen Eigenschaften höhere Funktionen des Körpers und gehen mit diesem zugrunde.

Mehr

Angehörige(narbeit) in Niedrigschwelligen Betreuungsangeboten. Angehörige beraten aber wie?

Angehörige(narbeit) in Niedrigschwelligen Betreuungsangeboten. Angehörige beraten aber wie? Angehörige(narbeit) in Niedrigschwelligen Betreuungsangeboten Angehörige beraten aber wie? Hannover, 6. Dezember 2011 Christa Matter, Dipl.-Psych. Geschäftsführerin Alzheimer-Gesellschaft Berlin e.v. Friedrichstr.

Mehr

Klasse 7. Bildungsstandards: Anthropologie (allgemein menschliche Lebensbedingungen und die Erfahrungswelt der Schüler)

Klasse 7. Bildungsstandards: Anthropologie (allgemein menschliche Lebensbedingungen und die Erfahrungswelt der Schüler) Curriculum für das Fach Ethik, Klasse 7-10; Vorbemerkung: Gemäß unserem Schulprofil legen wir im Fach Ethik besonderen Wert auf die Erziehung - zu Toleranz, Gewaltlosigkeit und Antirassismus, worunter

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Titel. Unumgängliche Voraussetzung zum Verständnis dieser Schrift Vorwort

Inhaltsverzeichnis. Titel. Unumgängliche Voraussetzung zum Verständnis dieser Schrift Vorwort Das Leben richtig leben Inhaltsverzeichnis Unumgängliche Voraussetzung zum Verständnis dieser Schrift Vorwort Gutes und Wertvolles tun... Der Mensch muss das Leben wieder zu leben lernen... Der Mensch

Mehr

Helfen macht müde - was macht wieder munter?

Helfen macht müde - was macht wieder munter? Helfen macht müde - was macht wieder munter? Vortrag 18. September 2008 Dr. in Martina Süss Helfen macht müde - was macht wieder munter? 1. Was macht am Helfen müde? 2. Burnout 3. Was macht wieder munter?

Mehr

Medizinische Indikationen. 29. September Dr. Thomas Friede Patentanwalt European Patent Attorney

Medizinische Indikationen. 29. September Dr. Thomas Friede Patentanwalt European Patent Attorney Medizinische Indikationen 29. September 2010 Dr. Thomas Friede Patentanwalt European Patent Attorney Gliederung Patentschutz für Pharma-Erfindungen Heilverfahren Chirurgische Verfahren Diagnostizierverfahren

Mehr

Fleherstraße Düsseldorf-Bilk Tel Fax

Fleherstraße Düsseldorf-Bilk  Tel Fax Fleherstraße 1 40223 Düsseldorf-Bilk www.krebsberatungduesseldorf.de Tel. 0211-30 20 17 57 Fax. 0211-30 32 63 46 09.04.2014 Sabine Krebsgesellschaft Deiss - Krebsberatung NRW Düsseldorf Thema Psychoonkologische

Mehr

GESUNDHEIT ODER DER WEG INS LEBEN

GESUNDHEIT ODER DER WEG INS LEBEN GESUNDHEIT ODER DER WEG INS LEBEN BERNHARD STUDER, SEPTEMBER 2007 2 GESUNDHEIT ODER DER WEG INS LEBEN WISSEN SIE, WAS GESUND IST? Ist es gesund, wenn ich mich zwei- bis viermal wöchentlich sportlich betätige?

Mehr

Veränderte Kindheit? Wie beeinflusst der aktuelle Lebensstil die psychische Gesundheit von Kindern?

Veränderte Kindheit? Wie beeinflusst der aktuelle Lebensstil die psychische Gesundheit von Kindern? Tag der Psychologie 2013 Lebensstilerkrankungen 1 Veränderte Kindheit? Wie beeinflusst der aktuelle Lebensstil die psychische Gesundheit von Kindern? 2 Überblick Lebensstilerkrankungen bei Kindern Psychische

Mehr

Eigenschaften der Seele

Eigenschaften der Seele Eigenschaften der Seele Auszug aus dem Buch Die Weisheit der erwachten Seele von Sant Rajinder Singh In uns befinden sich Reichtümer, großartiger als alles, was wir in dieser Welt anhäufen können. Wir

Mehr

Inhalt. Vorwort 10. Zum Thema 15. Stimmungstief Trauer Depression 17. Mögliche Ursachen von Depressionen 33

Inhalt. Vorwort 10. Zum Thema 15. Stimmungstief Trauer Depression 17. Mögliche Ursachen von Depressionen 33 Vorwort 10 Zum Thema 15 Stimmungstief Trauer Depression 17 Niedergeschlagen, deprimiert oder depressiv? 18 Stimmungsschwankungen 20 Trauer und Trauerarbeit 22 Den Schmerz bewusst durchleben und überwinden

Mehr

Verhalten beginnt im Gehirn. Wie entsteht unser Bewusstsein? Nehmen und Geben Wie stark ist unser Egoismus?

Verhalten beginnt im Gehirn. Wie entsteht unser Bewusstsein? Nehmen und Geben Wie stark ist unser Egoismus? Forschungsfeld Gehirn Impulsvorträge zu den neuesten Erkenntnissen aus dem Bereich der Neurowissenschaften (60 Minuten) Mag. Gisela C. Polli Die Themen: Tatort Gehirn Auf den Spuren des Verbrechens wieweit

Mehr

Schulinternes Curriculum für das Fach Philosophie

Schulinternes Curriculum für das Fach Philosophie 1 Schulinternes Curriculum für das Fach Philosophie Einführungsphase EPH.1: Einführung in die Philosophie Was ist Philosophie? (Die offene Formulierung der Lehrpläne der EPH.1 lässt hier die Möglichkeit,

Mehr

Psychologie des Glücks

Psychologie des Glücks Anton A. Bucher Psychologie des Glücks Handbuch EEHZPVU Inhalt Einführung xi Teil I Was ist Glück? 1 Qualitative Annäherungen an das Glück 2 1.1 Literarische Schilderungen von Glück 3 1.2 Subjektive Glückskonzepte

Mehr