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1 Impulse für Gesellschaft, Politik, Hochschule, Ökonomie und Kultur in Stadt & Region DER Oktober bis Dezember KESSENER Jahrgang Kostenlos zum Mitnehmen... macht Würzburg zur Marke! click lokal buy lokal read lokal Tanzschule Bäulke auf der Sommerbühne, Theater Neunerplatz. (Seite 11)

2 9. Fünf regionale Förderprojekte im Vogel Convention Center VCC Festival am 7. November 2014 Strings Beginn 20:00 Uhr Lucerne Solist und musikalischer Leiter: Daniel Dodds Mit Werken von Mozart und Tschaikowsky Der gesamte Erlös des Konzertabends geht anfünf soziale und caritative Projekte. Kartenbestellung unter: Kartenpreis: 90 Euro Premiumsponsoren Veranstalter 2 Der Kessener 4/2014

3 Niemand ist allein es sei, Er (Sie) will es?! Wir zitieren Paul Nizon, der einmal schrieb: Ich suchte mit meiner Dichtung das Wunder des Lebens aus dem Stein zu schlagen. und an einer anderen Stelle: Der Tag ist jung, und ich habe Lust auf einfach alles. Wir vom Kessener sehen uns in diesen Gedanken bestätigt, denn auch wir sehen das Leben ähnlich. Wir Kirchweih Lindelbach wünschen vielen einen Tag mit seinen 24 Stunden, der überwiegend gestaltet sein sollte. Bürgerliche Scheinheiligkeit darf nicht zum Alibi für ein langweiliges, angepasstes und frustrierendes Alltagserleben werden. Wir versuchen Türen zu öffnen für einen spannenden Kosmos im täglichen Einerlei der Wiederholungen. Wir möchten einen persönlichen Fächer des Lebens andeuten, häufig vergessen durch die fehlenden Impulse. Trotz aller Widrigkeiten ist das Eintauchen in einen schöpferischen Akt der persönlichen individuellen Möglichkeiten immer gegeben. Was sollen Meldungen, die Würzburg sich in Inhalt und Aussage nur noch um negative Schlagzeilen kümmern und mögliche längst fällige Lösungen erst gar nicht erwähnen? Die phantasievolle Begegnung zwischen Menschen in gegenseitiger Achtung und Förderung bleibt bei solchen Hiobsbotschaften völlig außen vor! Für uns ist Franken eine bunte vielfältige Welt in einer malerischen Kulisse voller Anregungen, Begegnungen und Entdeckungen. Wir beginnen immer mit unseren Themen in Würzburg und schlagen dann einen Kreis, um letztlich wieder nach Würzburg zurück zu kehren. Gerne informieren wir Sie darüber, doch auch Ihr Zutun ist gefragt! Sie sind herzlich eingeladen: mail: Telefon: A H O I B.A.W. Letzte Infos: Landstreicherjubiläum am Tanzsaal Gasthaus Zum Löwen, Kleinrinderfeld, Tel Jahre Kunst vor Ort in Thüngersheim Infos über Marco Schraud - Bildhauerei ( ) oder Ulrich Jung Schmuck ( ) Spessart Winter, Lohr, auf der Kinobühne als Tipp und die Stadt für interessierte Denker und Diskutanten: programm die Reihe Stadt Museen mit Zukunft Uni Würzburg, Alte Uni,Domerschulstr. 16, Hörsaal 1,19 Uhr am , und und und de EVA MAISCH zeigt Schmuck von Carl Dau, Svenja John, Sabine Hauss, Eva Maisch: Module vom , kunstschätzeverlag & FZB-ATELIERBETRIEBE Margeritenstraße Gerchsheim Telefon Telefax Herrngasse, Rothenburg o. d. T. Mi-Fr Uhr, Sa-So Uhr Der Kessener 4/2014 3

4 Würzburg Apps für den Weg zur nächsten Synagoge Kooperationsprojekt Landjudentum wird ohne neuen Träger im November auslaufen Zwischen Blüte und Pogromen bewegt sich die Geschichte der Landjuden in Unterfranken. Doch oft beschränkt sich die Betrachtung auf die Zeit des Nationalsozialismus, bedauert die Judaistin Tabea Franz. Einen anderen Blick zu vermitteln, ist Ziel des im November 2011 gestarteten Kooperationsprojekts Landjudentum in Unterfranken, das Franz seit Februar koordiniert. Es umfasst die gesamte jüdische Geschichte. Eben dies reizte die junge Frau aus Freiburg, die seit Dezember in Würzburg wohnt. Zur Blütezeit des unterfränkischen Landjudentums lebten Juden in bis zu 200 Gemeinden der Region auf kleinen, abgelegenen Dörfern. Vor dem Ersten Weltkrieg ging es den Juden in Unterfranken so gut wie nie zuvor, erläutert Franz. Bedingt durch die Abschaffung des Matrikelparagraphen 1861, der bis dahin die Anzahl jüdischer Familien an einem bestimmten Ort begrenzte, konnten sie sich ungehindert entwickeln: Sie wurden erfolgreich und endlich akzeptiert. Daher resultierte auch der hohe Einsatz jüdischer Bürger im Ersten Weltkrieg: Man hatte das Gefühl, wirklich dazuzugehören, und wollte für seine Heimat Deutschland kämpfen. Über jüdische Sitten, Bräuche und Begräbnisrituale, Traditionen, Mythen und Legenden aufzuklären, ist Sinn und Zweck des Kooperationsprojekts. Dies geschieht durch eine Wanderausstellung, die noch bis Mai 2015 durch Unterfranken tourt, durch Exkursionen sowie durch Veranstaltungen wie jene zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur, der am 14. September stattfand. Heuer beteiligte sich Unterfranken erstmals gemeinsam an diesem Tag, so Tabea Franz. Inhaltlich drehten sich die Präsentationen um das Thema Frauen im Judentum. Hierzu gab es unter anderem in Karlstadt eine Führung von der Synagoge durch den Laudenbacher Judenhof zur Mikwe. Tabea Franz hat viele Ideen, wie sie die Arbeit ihrer Vorgängerin Rebekka Denz fortsetzen könnte. Doch leider bleibt ihr nicht viel Zeit: Im November soll das Projekt auslaufen. Möglicherweise wird es noch um ein paar Monate verlängert, schließlich tourt die Wanderausstellung noch in der ersten Hälfte des Jahres Doch wenn sich bis dahin kein neuer Träger findet, wird die ehrgeizige Initiative beendet. Das ist schade, denn die Möglichkeiten, Wissen über jüdische Kultur zu vermitteln, sind bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Tabea Franz würde zum Beispiel gerne Apps realisieren, die, Unter dem Titel Mitten unter uns tourt die Wanderausstellung des Kooperationsprojekts Landjudentum in Unterfranken koordiniert von Tabea Franz noch bis Mai 2015 durch die Region. Fotos: Pat Christ wenn man an einem bestimmten Ort ist, informieren, was es dort Interessantes zu sehen gibt. Historische Hörführungen Wer kennt zum Beispiel die Synagoge in Memmelsdorf? Wer den jüdischen Friedhof Altengronau an der hessisch-bayerischen Landesgrenze? Wer weiß, wo sich die Mikwe in Laudenbach befindet? Andere Regionen haben bereits Apps, die über jüdische Geschichte und Kultur informieren. So gibt es eine iphone-applikation, mit deren Hilfe Kulturinteressierte in einer zweistündigen Hörführung die jüdische Geschichte der Stadt Köln erleben können. Die Suche nach Stolpersteinen in Hamburg, Berlin, Trier oder München ist inzwischen ebenfalls per Mobiltelefon mittels einer kostenlosen Smartphone- Applikation möglich. Beteiligung wird bei dem unterfränkischen Kooperationsprojekt großgeschrieben. Ohne die Ehrenamtlichen ginge gar nichts, bestätigt Tabea Franz. Rund 70 interessierte Personen umfasst der Arbeitskreis, der auch die Wanderausstellung mit konzipiert hat. Das Engagement ist beachtlich: Schließlich sind die meisten Beteiligten berufstätig und haben von daher nicht viel Zeit. Der Arbeitskreis bestand schon, bevor das Kooperationsprojekt an den Start ging. Und er wird wohl auch nach dem Auslaufen weiterexistieren. Ob er jedoch künftig ohne hauptamtliche Unterstützung genauso effektiv arbeiten kann wie in den letzten Jahren, muss sich erst zeigen. Pat Christ WÜRZBURGER FAIR TRADE FESTIVAL 4 Der Kessener 4/2014

5 Vom Großen Bären und rosa Blüten Beim 12. forum jugendhilfe ging es um naturwissenschaftliche Bildung in der Kita Früh übt sich, was einmal ein tüchtiger Naturwissenschaftler werden will. Und so experimentieren überall im Würzburger Landkreis Kita-Kinder mit Wasser, Zitronensaft, Luftballons, Alufolie, Zahnstochern, Batterien, Tinte und Rotkohl. Was alles möglich ist in Sachen naturwissenschaftlicher Bildung in der Kita, zeigte das Kreisjugendamt beim 12. forum jugendhilfe zum Thema Fragen - Forschen - Experimentieren auf. Um die 80 Elementarpädagoginnen und Bildungsexperten nahmen daran teil. Die Alma Mater hat ein großes Interesse daran, junge Menschen so früh wie möglich auf sich aufmerksam zu machen. Aus diesem Grund werden allerorten Kinderuniversitäten veranstaltet. Sie vermitteln den Kleinen auf spielerische Weise wissenschaftliches Denken. Das gibt es natürlich auch an der Würzburger Hochschule. Doch mit dem Projekt Initiative Junge Forscher (ijf) geht die Uni Würzburg seit drei Jahren darüber hinaus. Auch bei der ijf dreht sich alles darum, Kindern auf verständliche Weise Naturwissenschaften nahezubringen. Wobei die Initiative auch Erzieherinnen in den Blick nimmt. Denn die stehen den Naturwissenschaften oft sehr skeptisch gegenüber. Warum eigentlich haben Kinder mit spätestens zehn Jahren keinen Bock mehr darauf, zu lernen? Wo ist ihre Neugier hin? Auch diese Frage wurde beim Forum diskutiert. Günther Schuller, Initiator der Reichenberger Kinderwerkstatt, hat sich darüber so seine Gedanken gemacht. Alle Kinder, meint er, seien intrinsisch motiviert. Aus eigenem Antrieb wollen sie Neues entdecken, sich in Antwortversuchen zu ihren eigenen Fragen vertiefen, wollen sie lernen. Dass sie irgendwann bockig werden, dass sie sich zu verweigern versuchen, liegt nach seinen Erkenntnissen am Druck von außen. Liegt an der von der Schule eingeforderten Disziplin und der Pflicht, auf Anweisung eines Lehrers zu üben, zu wiederholen, zu reproduzieren. Schuller: Werden Kinder durch Benotungen mit extrinsischer Motivation konfrontiert, verlieren sie die intrinsische Motivation. Wie entsteht Schaum? Woher weiß eine Blumenzwiebel, dass die Blüten rosa werden sollen, die sie zur Blütezeit hervorbringen wird? Wie entsteht Schaum? Es gibt so viele Kinderfragen, die einfach abgewiegelt werden. Projekte wie die ijf oder das Haus der kleinen Forscher tun letztlich nichts anderes, als diese Fragen aufzugreifen und professionelle Unterstützung bei der kindlichen Antwortsuche zu geben. Anders als das Würzburger Gewächs ijf handelt es sich beim Haus der kleinen Forscher um ein bundesweites Programm. In Unterfranken wird es von Anna Rüthlein koordiniert. Von über 600 Kitas in der gesamten Region sind inzwischen rund 200 in das Programm integriert. Erzieherinnen muss nicht in allen Details das Kausalgesetz hinter einem Phänomen bekannt sein. Doch ein naturwissenschaftliches Basiswissen benötigen sie schon, um mit Kindern zu forschen. Ihre Rolle in den Experimentierwerkstätten ist dabei die einer Mitforschenden als Dozentinnen sollen sie sich explizit nicht verstehen. In beiden Projekten werden Erzieherinnen im Vorfeld der Experimentierphase in der Kita naturwissenschaftlich fit gemacht. Die Initiative Junge Forscher bietet Würzburg Mit großer Neugier gehen Kita-Kinder der katholischen Kindertagesstätte St. Elisabeth in Erlabrunn naturwissenschaftlichen Phänomenen auf den Grund. Foto: Pat Christ Fortbildungen für das gesamte Kita-Team an. Beim Haus der kleinen Forscher besuchen Erzieherinnen Themenworkshops. Zwei Workshops, und zwar zu den Themen Wasser und Luft, müssen verpflichtend absolviert werden. Rüthlein: Danach kann man die Themen frei wählen. Die einen möchten mit ihren Kindern über Magnetismus forschen. Andere den Strom unter die Lupe nehmen. Wieder andere interessieren sich für die Erscheinungen der Akustik. Keine Noten, keine Hausaufgaben Kita-Kinder müssen noch keine Hausaufgaben machen, nicht auf Proben büffeln und keine Prüfungen bestehen. Deshalb sind sie so begeistert bei der Sache. Das leuchtet ein. Und dennoch wirft die Erkenntnis, dass sich diese kindliche Neugier binnen weniger Jahre in Luft auflöst, ein merkwürdiges Licht auf die Bildungsinstanz Schule. Zum Glück geht es in Kitas noch anders zu trotz Bildungsplan und mit oder ohne offizielle Programme. In Waldkindergärten etwa entdecken Kinder ganz von selbst, das Ameisen bärenstark sind und Holz ein Werkstoff ist, der sich zu vielen tollen Sachen verwenden lässt. Aber auch Kitas, die sich nicht auf Waldpädagogik spezialisiert haben, tun eine Menge, um die kindliche Neugier aufzugreifen und spielerisches Forschen zu ermöglichen. Zum Beispiel bei Ausflügen zu Institutionen und Besuchen bei interessanten Menschen. Bei einer Nachtwanderung können der Große und der Kleine Bär entdeckt und die Wunder des Weltalls erahnt werden. In der Experimentierwerkstatt wird alles, was man draußen findet, näher analysiert. Eine solche Werkstatt gibt es zum Beispiel im Kinderhaus Blumenwiese in Hettstadt. Hier können Kinder sehen, was es mit dem Magnetismus auf sich hat. Unterm Mikroskop analysieren sie Knochen und Schlangenhäute. Das Ganze geschieht im Freispiel. Ganz nach Lust und Laune. Pat Christ Ihre Chance: Weiterbildung Sie wollen sich neben dem Beruf für Führungs- und Leitungsaufgaben weiterbilden? Wir bieten Ihnen hierfür berufsbegleitende Weiterqualifizierung: Geprüfte/r Wirtschaftsfachwirt/in (IHK) berufsbegleitend Dauer: 2 Jahre Start: Schweinfurt Start: Würzburg Geprüfte/r Fachwirt/in im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK) berufsbegleitend Dauer: 2 Jahre Start: Würzburg Start: Schweinfurt Kolping-Mainfranken GmbH Kolping-Akademie Kolpingplatz Würzburg / kolping-mainfranken.de Der Kessener 4/2014 5

6 Würzburg Weil ein Bild kein Foto ist Der Künstler Dmitri Evtuschenko lebt abwechselnd in Moskau und in Würzburg Motive auf Leinwand zu bannen, lernte Dmitri Evtuschenko schon früh. Mit zwölf Jahren besuchte er in Moskau, wo er aufwuchs, eine Kunstschule für Kinder. Mit 14 Jahren begann er, Kunst zu studieren. Während andere Jungs auf den Bolzplatz gingen, malte Evtuschenko. Ihn reizte es, Strukturen auf den Grund zu gehen. Farbharmonien zu finden. Mit etwa 14 Jahren wusste ich, dass ich Künstler werden wollte, erinnert sich der 39-Jährige. Nur der Sicherheit wegen mit einem Brotberuf vorliebnehmen, das wollte Evtuschenko nie. Seine Mutter, die sein Talent sah und förderte, unterstützt ihn bis heute auf seinem Weg zogen Evtuschenkos Eltern nach Würzburg. Seither pendelt der Künstler zwischen Würzburg und Moskau hin und her. Ein halbes Jahr lebt und malt er in Russland. Ein knappes halbes Jahr in der Residenzstadt am Main. In jedem Winter weilt er für einige Wochen in Venedig, eine Stadt, die er für ihre zahlreichen inspirierenden Motive liebt. Die Würzburger Festung mit ihrem trutzigen Maschikuliturm ist ein häufiges Motiv für Fotografen und Maler. Auch Dmitri Evtuschenko ließ sich von ihr anregen: Doch lieber noch sind mir die kleinen Gässchen. Dass er zum Malen kam, hat er einem Kunstband zu verdanken, der ihm im Alter von acht Jahren in die Hände fiel: Darin sah ich das Werk eines berühmten Kunstmalers sowie, daneben, ein Fragment. Dieses Fragment, das nur Pinselstriche zeigte, faszinierte den kleinen Jungen. Das wollte er auch können. Er griff zum Aquarellkasten und versuchte, es zu kopieren. Weitere Bilder und Skizzen folgten. Das Malen nahm immer breiteren Raum in seinem Leben ein. Inmitten gewaltiger Bilderfluten Das, was man im Leben vorfindet, lebensecht wiedergeben zu können, ist eine große Kunst die im Zeitalter der Fotografie und angesichts gewaltiger Bilderfluten allerdings kaum mehr gefragt ist. Doch ein Bild ist kein Foto, betont Evtuschenko. Ein Foto entsteht durch einen Klick auf die (Handy)Kamera: Ein Bild entwickelt sich in einem Prozess. Jeder Pinselstrich, so der fließend HIV/AIDS VERANTWORTUNG FÜR SICH UND ANDERE ÜBERNEHMEN RÖNTGENRING WÜRZBURG TELEFON Dieses Selbstporträt des Künstlers Dmitri Evtuschenko entstand mit dem Spiegel auf den Knien. Foto: Pat Christ Deutsch sprechende Maler, korrespondiert mit dem Pinselstrich in seiner Nachbarschaft. Im besten Fall entsteht eine Harmonie, die es ermöglicht, die Atmosphäre eines Augenblicks einzufangen. Das Leben, so Evtuschenko, wird dann erfolgreich in die Sprache der Malerei übersetzt. Soeben nimmt der Künstler eine Tube mit Terrakottafarbe, drückt einen Klecks auf die Palette und malt einen Strich, um sein jüngstes Werk zu vollenden: Eine Straßenansicht in Moskau. Ich verwende meist nur drei oder vier Farben, erklärt er. Im aktuellen Bild, dessen Skizze im Frühjahr entstand, jedoch eine herbstlichregnerische Atmosphäre ausstrahlen soll, verwendet der Emil Nolde-Liebhaber neben Terrakottarot hauptsächlich Schwarz und Titanweiß. Ein einziger grüner Klecks, nämlich der vom Ampellicht, lässt sich ausmachen. Melancholisch ist dieses Bild. Und ganz ähnlich einem anderen Werk, das an einem windigen Spätsommertag im Würzburger Residenzgarten entstand. Spuren von Dmitri Evtuschenkos Schaffen finden sich in Privatsammlungen in Deutschland, Russland und Italien. Auch in Würzburg waren seine Werke schon mehrfach zu sehen. Zum Beispiel in der Galerie Michel oder der Galerie Alexander Kopp. Vor zehn Jahren beteiligte er sich außerdem an einer Gemeinschaftsausstellung von Künstlern aus der ehemaligen Sowjetunion, die im Rathaus eröffnet wurde. Evtuschenko hat Erfolg, doch leicht ist sein Weg bei weitem nicht. Geschweige denn, dass man heute als Künstler ein Vermögen anhäufen könnte. Als Berufung erkannt Es gehört ein starker Wille dazu, an dem, was man als seine Berufung erkannt hat, auch dann festzuhalten, wenn die Umstände eher ungünstig sind. Dmitri Evtuschenko ist von diesem Willen getragen. Mit Leidenschaft geht er seiner Kunst nach. Manches Gemälde entsteht innerhalb weniger Stunden: An anderen male ich einen ganzen Monat, wobei ich ständig korrigiere. Leidenschaftlich gern unterrichtet er auch. Sein Traum wäre eine Dozentur irgendwo in Europa. Aber auch privat vermittelt Evtuschenko künstlerisches Basiswissen oder hilft Menschen, die bereits im Malen geübt sind, ihre Kunst zu vollenden. Dazu steht ihm im Würzburg ein Atelier zur Verfügung. Wer sich für Malunterricht bei Evtuschenko interessiert, kann unter der Mailadresse mit ihm Kontakt aufnehmen. Pat Christ 6 Der Kessener 4/2014

7 Begegnung mit interessanten Menschen in der Region Marktheidenfeld Kapitän Stefan Ludorf Ach dies schöne Schifferleben werden viele Leute denken, die sehnsuchtsvoll zu den Schiffen hinüberwinken, die in gemächlicher Fahrt den Main mit ihren tief abgeladenen Motorschiffen in Richtung Rhein oder Donau passieren. Stefan Ludorf aus Marktheidenfeld lebt und arbeitet an Bord seines Motorschiffes Stark mit dem Heimathafen Triefenstein. Er sieht die Schifffahrt nicht unromantisch, denn nicht umsonst kann er sich kaum ein anderes Leben vorstellen. Die meiste Zeit seines Arbeitslebens verbringt er auf der Brücke seines 100 Meter langen Motorschiffes. Von hier hat er einen Überblick über das ganze Schiff und ist über moderne Navigations- und Kommunikationstechnik mit der Welt verbunden. Jede Reise gestaltet sich für ihn anders, kein Tag gleicht dem anderen, abgesehen von Land und Leuten, die er auf den weiten Fahrten zwischen der Nordsee und dem Schwarzen Meer erlebt. Hochwasser, Niedrigwasser, Wind und Wetter sind für ihn eine stete Herausforderung an seine berufliche Übung und sein Können als Schiffer. Stefan Ludorf gehört zu den Vollblutschiffern, der das Rüstzeug für seinen Beruf schon früh gelernt hat. Nicht zuletzt war das elterliche Schiff Dreh- und Angelpunkt aller familiären Entscheidungen. In den Schulferien und an verlängerten Wochenenden war die Familie stets an Bord. In der vom Vater Klaus Ludorf gegründete Company IZB Cargo übernimmt Stefan die logistische Seite an Bord. Mit der Öffnung des Kanals hat die IZB ihre Fahrgebiet auf die Donau ausgedehnt und sich innerhalb kurzer Zeit mit Spezial- und Sondertransporten in die Donauanliegerstaaten bis ans Schwarze Meer einen guten Namen gemacht. Verglichen mit den heutigen Reisen, die bis vier Wochen dauern, waren die Reisen für Stefan Ludorf bis zur Eröffnung des Main-Donau-Kanals eine gemütliche Pflichtübung. Das stellt ihn und seine Familie oft vor große Anpassungsleistungen. Und es gelingt ihm. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, fliegt er mal eben für einige Tage nach Hause. Ein Erlebnis ist es, dem Fahrensmann Stefan Ludorf zuzuhören, wenn er von seinen Abenteuern, seinen persönlichen Siegen und und Niederlagen spricht. Als ein Seeschiff auf seine Ladung wartete, und der Verlader ihn anflehte, den Termin nicht zu verpassen, obwohl Hochwasser schon eine bedenkliche Marke erreicht hatte, wagte er das halsbrecherische Manöver und fuhr mit hoher Drehzahl bei der das Schiff tiefer einsinkt durch eine Brücke, die für ihn schon unpassierbar schien. Eine Millimeterarbeit. In seinem Schifferleben hat Stefan schon viele Entwicklungen mitgemacht. Der Schritt vom altbewährten Handruder bis zum Automatikruder und von den alten 25 Jahre bewegt, mutig, gemeinsam stark Würzburg e. V. Verein gegen sexuelle Gewalt an Mädchen und Frauen Tel Schiffsdieseln an denen man noch selbst hantieren konnte bis zu den modernen computergesteuerten Maschinen an Bord seines Schiffes. Jeden Morgen verneigt er sich vor seinen Maschinen, wohl wissend, dass bei einer Störung oder Maschinenausfall sofort ein Laptop-Mann einfliegen muss, um die Daten auszulesen. Die alten Schiffe mit ihren Fahrensleuten, die ihm lange Zeit so vertraut waren, sind inzwischen verschwunden und durch hochmoderne 135 Meter lange Schiffseinheiten abgelöst, die bis zu 4000 Tonnen transportieren können. Die kollegiale Rücksicht von einst ist inzwischen einem hemdsärmeligen Egoismus gewichen. Dies ist besonders ärgerlich, wenn von den großen Schiffseinheiten Frachtraten ständig unterboten werden. Schiffer wie Stefan Ludorf sind ehrliche Kerle, pflichtbewußt und tugendhaft. Auf die Frage, ob er religiös sei, erhalte ich die Antwort, er könne es sich nicht leisten, seinen Engelschutz leichtfertig zu opfern. Wenn sich für ihn die Gelegenheit ergebe, besuche er im In- und Ausland eine Messe. Reiner Jünger TAGUNGEN STUDIENTAGE SEMINARE VORTRÄGE WERKSTATTGESPRÄCHE PODIUMSDISKUSSIONEN Akademieabend Freitag, 7. Nov., Uhr in Zusammenarbeit mit Akademie Frankenwarte, Rudolf-Alexander-Schröder- Haus und Kolping-Akademie Würzburg Wohin geht die Reise? Stadtentwicklung im Miteinander von Zivilgesellschaft, Kirchen und Politik Gesprächspartner: Prof. Dr. P. Nolte, OB Ch. Schuchardt, B. Hose, E. Peteler Eintritt frei Anmeldung erforderlich bei R.-A.-Schröder- Haus, Tel. 0931/321750, Katholische Akademie Domschule Würzburg Neubaustraße Würzburg Tel Fax Der Kessener 4/2014 7

8 Würzburg in Erwartung eines runden Geburtstages Über den Künstler Curd Lessig lange biografische Daten aneinanderzureihen, hieße Eulen nach Athen tragen. Dazu ist er viel zu bekannt, regional und darüber hinaus. Diese Bekanntheit hat er sich über Jahrzehnte erarbeitet, auf der Basis einer fundierten Ausbildung als Kirchenmaler, eines Studiums an der Akademie der Bildenden Künste in München und eines sich immer wieder Messens bei der Ausführung zahlreicher Aufträge, die ihm nicht zuletzt ermöglichten, seit 1957 als freier Künstler zu leben. Hinzu kamen zahlreiche Ausstellungen regional in den Künstlervereinigungen und Museen, seine Arbeiten gelangten aber auch ins Ausland von Frankreich bis nach Amerika. Unterbrochen wurde dieser Weg nur von Arbeitsdienst und Teilnahme am Krieg, aus dem er leicht verletzt in die zerstörte Heimat zurückkehren konnte. Handwerkliches Können, eine eigene Formensprache und intensive Beschäftigung mit Eva Lessig mit einem Bild aus den 1950er Jahren Curd Lessig in seinem Atelier dem Thema zeichnen seine Arbeiten aus. Katholische und evangelische Kirchen trauten ihm bald die Ausgestaltung ihrer Räume an mit Wandund Altarbildern, Kirchenfenstern, Glasmalerei, Kreuzwegen, Plastiken und mehr. Vorarbeiten und endgültige Ausführung führte er selbst aus, unterstützt von seiner Frau Eva, die ihm nicht nur im familiären Bereich bis heute den Rücken frei hält, sondern auch praktisch zur Hand ging. Besonders eindringlich sind die Glasfenster in der Maximilian- Kolbe-Kirche in Mespelbrunn, je ca. fünf Meter breit und zweieinhalb Meter hoch. Das linke Fenster nimmt Bezug auf eine Vision des jungen Kolbe, in der zwei Strahlenkronen das Motiv sind. Das rechte Bild zeigt die Todeszelle mit dem aufrecht stehenden, bis zum Skelett abgemagerten Kolbe, dahinter wie auf einem Fries die liegenden Zellengenossen in gleicher Figürlichkeit. Diese Gestaltung prägt sich dem Betrachter unvergesslich ein. Mit den zahlreichen religiösen Darstellungen hat er sicherlich die Wahrnehmung vieler Gläubiger, aber sicher auch Zweifelnder über Jahrzehnte hinweg beeinflusst in ihrem Ringen um Erkenntnis, eine gar nicht genug zu würdigende Leistung. Lessigs Kunst wird nie gegenstandslos, obgleich er auch das ausprobiert hat, aber für sich entschied, dass es zu unverbindlich sei und damit obsolet. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Landschaften, die er ab 1977 in Gouachetechnik ausführt. Sie sind gleichzeitig Früchte seiner Reisen in viele Länder und Erdteile. Er bildet nicht einfach ab. Er sieht die Landschaft neu, kombiniert ihre einzelnen Aspekte und eine fränkische Landschaft z.b. bleibt auch weiter als solche erkennbar. Fotos: Katalog 1999, B.A.W.K., si 8 Der Kessener 4/2014

9 Würzburg Maximilian-Kolbe-Kirche Mespelbrunn, 1974 Zu seinen Zeichnungen befragt, die viele Regale in seinem Atelier füllen, bekennt er: Jemand hat mir die Hand geführt, das bin ich gar nicht. Er setzt den Rapidographen an und vollendet in einem Strich das Motiv. Da wird nicht geschabt oder radiert. Das Ergebnis lässt staunen: Zeichnungen zu den Mythen der Antike, die Kämpfe der Götter, Nymphen und anderer Bewohner von Himmel und Erde, lebensvoll, immer mit hintersinnigem Humor, der zum Schmunzeln reizt. Ob Heiteres oder Ernstes, er arbeitet konzentriert, ungestört, abgeschirmt von seiner Umgebung, nur angeregt oder beruhigt von klassischer Musik, wovon auch eine reiche Plattensammlung Zeugnis ablegt. Der Träger des Kulturpreises der Stadt Würzburg von 1991 hat eine reiche Ernte eingefahren. Am 22. November wird er neunzig Jahre alt. si Weinberg am Kalkfelsen,1997 Ausstellungen zu Curd Lessigs Jubiläum: VKU im Spitäle an der Alten Mainbrücke, Würzburg Gouachen und Zeichnungen , Di-Do 11-18, Fr 11-20, Sa und So Uhr BBK Unterfranken im Kulturspeicher in Würzburg Feder und Tuschezeichnungen , Mi-Sa 14-18, So Uhr Museum im Kulturspeicher in Würzburg Sonderpräsentation zum 90. Geburtstag. Arbeiten aus dem eigenen Bestand der Städtischen Sammlung Di 13-18, Mi, Fr, Sa So und feiertags 11-18, Do Uhr. Der Kessener 4/2014 9

10 Würzburg Das Recht darauf, erwünscht zu sein Team der Schwangerenberatungsstelle im Landratsamt hilft in Konfliktsituationen Sie beraten während der Schwangerschaft, helfen beim Umgang mit dem Säugling und klären über Sexualität auf: Die Mitarbeiterinnen der Schwangerenberatungsstelle des Würzburger Landratsamtes decken eine breite Palette an Themen ab. Über 200 Frauen suchen die Einrichtung jedes Jahr auf. Manche haben medizinische Fragen. Manche psychologische Probleme. Andere wiederum plagen finanzielle Sorgen. Wie sollen sie sich das Kind in ihrem Bauch bloß leisten können? Spuckt der Bankautomat stets mehrere Tage vor Monatsende schon nichts mehr aus, stellt sich diese Frage zu Recht. Die Beraterinnen verweisen dann auf die Landesstiftung Hilfe für Mutter und Kind. 66 Mal stellte das Team der Beratungsstelle im vergangenen Jahr einen Erst- oder Zusatzantrag an die Stiftung. In einigen Fällen wurde der allerdings abgelehnt, weil die Einkommensgrenze der Frau oder des Paares nach eingehender Prüfung minimal überschritten wurde. Einige Paare sehen auch so gut wie keine Chance, eine angemessene Wohnung für sich und das Kind zu finden. Insgesamt übersteigt der Bedarf nach materiellen Hilfen das vorhandene Angebot laut Einrichtungsleiterin Gabriele Rottmann-Heidenreich deutlich: Wobei es oft nicht mit einmaligen Geldleistungen getan ist. Notwendig wäre eine materielle Zukunftssicherung, vor allem mit Blick auf eine adäquate Wohnung und sichere Arbeits- und Einkommensverhältnisse. Immer wieder machen blutjunge Schwangere Schlagzeilen. Tatsächlich haben es die Beraterinnen jedoch nur selten mit Teenagern zu tun. Dies ist sicher auch unserer Aufklärungsarbeit zu verdanken, so Rottmann- Heidenreich. Nur etwa sechs Prozent der Klientinnen, die sich 2013 wegen eines Schwangerschaftskonflikts an die Beraterinnen wandten, waren minderjährig. Mehr als die Hälfte der Frauen war zwischen 18 und 30 Jahren alt. Viele haben bereits zwei oder drei Kinder, so Rottmann-Heidenreich. Damit widerlegen sie der Sozialpädagogin zufolge das Vorurteil, reiner Egoismus würde die Frauen zum Abbruch bewegen. Sittenkodex als Problem Der in der Gesellschaft herrschende Sittenkodex wiederum ist etwas, das Frauen, die keine Alternative zum Abbruch sehen, stark belastet. Durch jede Frau geht ein Riss, bestätigt die Mitarbeiterin im Landratsamt. Da ist Städtisches Museum Kitzingen Landwehrstr Kitzingen Tel / Di Fr: Uhr Sa, So und Feiertag: Uhr Gabriele Rottmann-Heidenreich und Brigitte Hein (v.l.) vom Team der Schwangerenberatungsstelle des Würzburger Landratsamtes tauschen sich über aktuelle Entwicklungen in ihrer Einrichtung aus. Fotos: Pat Christ auf der einen Seite die Einstellung, dass das Ungeborene ein Recht auf Leben hat. Auf der anderen Seite steht das Recht der Frau, selbst zu bestimmen, ob sie (wieder) Mutter werden möchte. Rottmann-Heidenreich: Um eine gute Mutter zu sein, muss man sich freiwillig für das Muttersein entscheiden. In den Beratungsgesprächen wird keinerlei Druck auf die Frauen ausgeübt. Was viele überrascht: Sie denken, wir versuchen, sie zu überreden, das Kind auf jeden Fall zu bekommen. Das Gegenteil passiert in den Gesprächen. Die Beraterinnen ermutigen die Frauen, eine gute Entscheidung für sich sowie im Sinne des Kindes zu treffen: Vor dem Hintergrund, dass jedes Kind das Recht hat, erwünscht zu sein. Eine enge Vaterbindung ist für ein Kind genauso wichtig wie eine gute Bindung an die Mutter. Ganz allmählich setzt sich diese Erkenntnis durch. Das lässt sich zum Beispiel auch daran ablesen, dass zunehmend mehr Männer an den Veranstaltungen der Beratungsstelle zum Thema Bindung teilnehmen. Am 12. und 13. November wird es wieder einen Kurs Das Baby verstehen geben. Er findet an beiden Tagen von 15 bis 18 Uhr in der Ochsenfurter Bücherei statt. In der Volkshochschule Ochsenfurt wird am 27. Januar um 19 Uhr ein Vortrag zum Thema Bindung stärkt veranstaltet. Dabei erfahren die Zuhörer, was Bindung eigentlich ist, und wie Bindung geschieht. Alles über Sex fragen dürfen Worauf muss ich als vegan lebende Schwangere achten? Wie wirkt sich die Schwangerschaft auf meinen Partner aus? Welche Untersuchungen sind während der Schwangerschaft notwendig? In der allgemeinen Schwangerenberatung können Frauen alle Fragen stellen, die sie beschäftigen. Alles gefragt werden darf auch in den Schulstunden, die Brigitte Hein und Alexander Pfeiffer anbieten. Fast Jugendliche, Eltern und Lehrer klären sie jedes Jahr zu Fragen rund um das Thema Sexualität auf. Der Run auf das Angebot ist groß, bestätigt Sexualpädagogin Brigitte Hein: Wir sind immer rasch ausgebucht. Zwar weiß so gut wie jedes Mädchen heute, dass es Ovulationshemmer gibt. Doch rund um die Anti- Baby-Pille existiert laut Hein jede Menge Halb- oder Falschwissen: So glauben 14-Jährige, sie müssen nicht verhüten, solange sie ihre Tage noch nicht haben. Stimmt nicht. Intensiv sind oft die Gespräche über die monatliche Blutung. Es fällt vielen Mädchen schwer, zu akzeptieren, dass dieses Unangenehme von nun an Monat für Monat geschieht für viele Jahre. Hein: Hier versuchen wir, dazu beizutragen, dass dies als Aspekt der eigenen Weiblichkeit akzeptiert wird. Natürlich sind die Bauchschmerzen, die oft auftreten, lästig. Aber dagegen lässt sich schließlich meist etwas tun. Pat Christ 10 Der Kessener 4/2014

11 Der 1. Weltkrieg in Fernost Würzburg Die Ausstellung wird noch bis 26. Oktober im Obergeschoss des Siebold-Palais gezeigt, jeweils Dienstag mit Sonntag von Uhr. Sondervereinbarungen sind möglich. Im historischen Monat August dokumentiert das Siebold-Museum auf dem ehemaligen Bürgerbräugelände parallel zu zahlreichen anderweitigen Gedenkaktionen zum Ausbruch des 1. Weltkrieges in Europa das Übergreifen der Ereignisse auf den Fernen Osten. In einer Sonderausstellung zur Rolle Japans (letztlich auch Chinas) werden auch die echten Beweggründe zur Kriegserklärung gegenüber dem bis dahin befreundeten Kaiserreich Deutschland und zugleich Österreich erläutert. Die Tausenden von kriegsgefangenen Soldaten aus der besiegten deutschen Kolonie Tsingtau wurden im November 1914 in mehr als einem Dutzend Lager nach Japan verbracht, wo sie unter verschiedensten Umständen letztlich bis Anfang 1920 auf ihre Entlassung warteten. In diesem Zeitraum hat sich andererseits ein umfangreicher Kultur- und Wissensaustausch ergeben, der teilweise bis in die heutige Zeit prägend nachwirkt. Erstmalig werden in diesem Zusammenhang auch japanische Feldzeichen und Militärorden aus der Zeit von aus Privatsammlungen präsentiert. Siebold-Gesellschaft e.v., Siebold-Palais, Frankfurter Strasse 87, Wuerzburg, Tel. 0931/413541, Tanzfestival Würzburg tanzt fantastisch Beim Festival Würzburg tanzt fantastisch vom Juli 2014 fand auch eine Tanzmatinee im Theater Neunerplatz statt. Würzburger Profis aus Tanz und Ballett zeigten einen Querschnitt ihrer hervorragenden Einstudierungen. Neben anderen tanzte das Team der Tanzschule Bäulke eine beeindruckende Darbietung aus der Rock n Roll Zeit des Wirtschaftswunders Für Ballfans: Der Winterball am 13. Dezember 2014 im CCW ab 20 Uhr mit dem Savoy Ballroom Orchestra. Anfang 2015 beginnen die neuen Kurse für Schüler. Spezial-Tanzkurse starten ab 25. Oktober, Kurse für Erwachsene ab 6. November 2014 Tanzschule Bettina Bäulke, Hofstraße 10, Würzburg, Tel: 0931 / , Mail: music s got a home musicland VINYL CD DVD BÜCHER Peterplatz 2 Würzburg Tel / Offen: Mo Fr Uhr Sa Uhr Der Kessener 4/

12 Würzburg Zum Gedenken an Wolfgang Lenz Am 21. September endete die umfassende Ausstellung zum Gedenken an Wolfgang Lenz im Kulturspeicher. 70 ausgewählte Werke aus dem Nachlass zeigten seine Frau und Tochter in dieser sehr gut besuchten und repräsentativen Zusammenstellung aus dem phantastischen Kosmos dieses Würzburger Malers. Eine subtile Welt öffnet sich dem Betrachter, vergänglich und schön, realistisch, keineswegs ohne Traum und Poesie. Für viele zu kurz präsentiert, denn wer kennt seine Werke nicht! Auch über Würzburg hinaus. Seine Tochter Barbara Lenz arbeitet ähnlich begabt und phantasievoll wie der berühmte Vater. Sie gestaltet eine Bach und Mendelssohn November 2014 würzburger 46. bach tage Bachchor und Bachorchester Würzburg Münchner Bachsolisten Thüringen Philharmonie Gotha Bernd Glemser Klazz Brothers & Cuba Percussion Johann Sebastian Bach Hohe Messe H-Moll Felix Mendelssohn Bartholdy Paulus Karten unter v.l.: Tochter Barbara Lenz, Ehefrau Hella Lenz, Dr. Henrike Holsing fabelhafte Welt in ihren Federfiguren, die gleichsam faszinieren und den Besucher, egal wie alt, sofort in ihren Bann ziehen. Ihre Kunstobjekte, überwiegend Tierwesen in Menschengestalt, wirken vertraut, neugierig und zugleich sehr zart und vornehm in ihrer künstlerischen Perfektion. Ein eingebauter Mechanismus erlaubt eine Performance, die die Magie dieser Wesen noch verstärkt. Wirklich fabelhaft diese Wesen. Ab 26. November bis 1. März 2015 auf der Festung, im Mainfränkischen Museum Würzburg. Telefon 0931/ Neuer Vorstand für Zonta Club Würzburg Electra Neue Präsidentin ist Dr. Edith Raab, Fachärztin für Orthopädie in Würzburg. Zur Seite stehen ihr die beiden Vizepräsidentinnen Rechtsanwältin Ingrid Waldhorn und Diplom-Psychologin Ingrid Schnug. Als Schriftfühv.l. Vizepräsidentin Ingrid Waldhorn, Vizepräsidentin Ingrid Schnug, Präsidentin Dr. Edith Raab, Schriftführerin Dr. Elisabeth Jentschke, Schatzmeisterin Yvonne Pechar rerin fungiert Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin. Das Amt der Schatzmeisterin erfüllt Flugbegleiterin Yvonne Pechar. Auch die neue Präsidentin wird sich in den zwei Jahren ihrer Amtszeit ganz im Sinne von Zonta einsetzen. Ziel ist die Verbesserung der Stellung der Frau in rechtlicher, gesundheitlicher, politischer, sozialer und beruflicher Hinsicht. SAVE THE DATE: 10. Januar 2015: Benefizkonzert um 19:00 Uhr in der Neubaukirche mit dem Jazz-Ensemble Kaleidoscopia mit Prof. Lackner von der HfM Würzburg und zuvor Vergabe 20. Zontapreis an junge Wissenschaftlerin. 12 Der Kessener 4/2014

13 TANZHERBST Seit Mitte September sind im TANZRAUM alle Kurse wieder angelaufen. Es gibt ein paar Änderungen im Wochenplan. JazzDance und Modernes Ballett mussten wir streichen, - dafür gibt es mehr Auswahl an Zeitgenössischem Tanz. Die Angebote für Körperarbeit konnten erweitert werden. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage Zum Auftakt des neuen Tanzjahres tanzte das TANZ- RAUM ensemble in Randersacker im Rahmen der Veranstaltung Main.Wein.Kunst. Der Maler Andi Schmitt hatte Lisa Kuttner und ihr Tänzerinnen eingeladen, für den Innenhof seines Ateliers ein Tanzstück zum Thema Wasser zu entwickeln. Die Tänzerinnen Bea Grohme, Sophie Schmid und Ilona Zilkowski konnten sowohl die Veranstalter als auch die zahlreichen Zuschauer mit der gelungenen Choreographie Nixenreigen begeistern. Im Oktober tritt Lisa Kuttner nicht nur als Choreographin auf sondern als Tänzerin. Am Sonntag, den 12. Oktober ist sie zusammen mit der Schweinfurter Performancekünstlerin Petra Blume, der Perkussionistin Petra Eisend und dem Saxophonisten Dirk Rumig in der Heiliggeistkirche in Schweinfurt zu sehen. Die vier Künstler Innen entwickeln zur Veranstaltung Kunst im sakralen Raum eine Performance zum Thema Schöpfer und Geschöpf, die am Vormittag vor dem Gottesdienst gezeigt wird. Am Samstag, den 25. Oktober, lädt das Kloster Bronnbach zur langen Klosternacht ein. Lisa Kuttner und Robin McBride passen ihr Duett ich sehe dich kannst du mich hören?, das sie im Rahmen des 2. Tanzfestivals Würzburg tanzt fantastisch! im Kreuzgang der Augustinerkirche mit großem Erfolg aufgeführt haben, an die örtlichen Begebenheiten des Klosters Bronnbach an. Am 25. November veranstalten die AWF im Theater am Neunerplatz einen weiteren Abend zum Thema Frauenstimmen in extremen Zeiten. Bettina Schmitz und Lisa Kuttner werden auch dieses Mal einen Ausschnitt aus ihrer TanzTextPerformance hinten runter gefallen für lilith! beitragen. Neben den fortlaufenden Kursen gibt es wieder viele Neues aus dem Kulturspeicher Würzburg Sonderveranstaltungen und Workshops an Wochenenden. ChiroIntergation & Tanz, Feldenkrais & Tanz, Atemtanz, Philosophie & Tanz, um nur einige zu nennen. Diese Angebote sind auch für wenig geübte Tänzer und Tänzerinnen geeignet. Ulli Wittemann kommt im Oktober mit einem Workshop für Contactimprovisation Tools and Toys in den TANZRAUM. An diesem Wochenende werden technische und spielerische Aspekte von CI erarbeitet, um die Tänze leichter und verbundener, einfacher und vielfältiger zu gestalten. Der Kurs ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Während der Herbstferien können Neugierige in eine für den TANZRAUM ganz neue Tanzart schnuppern. Agnes Renner, die Yoga unterrichtet und sich auch für indischen Tanz begeistert, hat mit Surangama Dasgupta eine Meisterin des Kathak eingeladen. Auftakt für die Workshop-Woche bildet eine Show am Montag, 27. Oktober um 19 Uhr: Demonstration, lecture and celebration! Eintritt: 12 Euro. Im November kommt die Tänzerin und Choreographin Barbara Bess an drei Samstagen in den TANZRAUM, um mit den Teilnehmerinnen ihres Projekts Composing Bodies. Renovating Spaces eine Performance zu entwickeln, die am letzten der drei Samstage, den 29. November, mit dem Publikum geteilt werden wird. Informationen und Anmeldungen für alle Workshops unter Der Freundeskreis Kulturspeicher wirbt für den Erwerb einer Skulptur von Marg Moll Der erste Spendenaufruf für die Figur einer Krugträgerin von der Bildhauerin Marg Moll hat bereits eine erfreuliche Resonanz gefunden. Die für den Ankauf der Skulptur benötigten Euro sind jedoch noch nicht eingenommen. Damit die Skulptur bald in der Städtischen Sammlung stehen kann, ruft der Freundeskreis Kulturspeicher Würzburg e.v. daher zu weiteren Spenden auf. Fine A.R.T.S Zum neunten Mal ist die Kunst- und Antiquitätenmesse Fine A.R.T.S. vom 17. bis 19. Oktober in den Ausstellungsräumen des Museums im Kulturspeicher zu Gast. 40 Aussteller, Kreative und Kunsthändler erwarten Kunstbegeisterte. Weiß Aspekte einer Farbe in Moderne und Gegenwart 8. November 2014 bis 22. Februar 2015 Die Ausstellung beleuchtet die Bedeutung der Farbe Weiß, ausgehend von 15 Bildern und Objekten der Sammlung Ruppert, ergänzt um Werke von Künstlern des 18. Jh. bis heute, die alle der Farbe Weiß ihre Referenz erweisen. Curd Lessig - Sonderpräsentation zum November 2014 bis 16. Januar 2015 Während Sonderausstellungen im Spitäle und in der BBK-Galerie einen umfangreichen Einblick in sein Schaffen ermöglichen, präsentiert das Museum im Kulturspeicher zu Ehren des Künstlers Arbeiten aus eigenem Bestand in der Städtischen Sammlung. Papst Franziskus ein Jesuit aus Lateinamerika Charisma Spiritualität Programm 22. Oktober 2014 Mittwoch, Uhr Prof. Dr. Michael Sievernich SJ Anmeldung im Exerzitienhaus Himmelspforten Mainaustraße 42 Würzburg Tel. 0931/ Himmels pforten Der Kessener 4/

14 Würzburg Es ist Zeit, Genossen! Für das 30. Festival der Jazzinitiative Würzburg!! Jubiläen sind zum Feiern da. Am 25. und 26. Oktober wird genau das im Stadtteilzentrum Grombühl, dem Felix-Fechenbach-Haus passieren. Das 30. Würzburger Jazzfestival erfüllt sich und seinem Publikum gleich mehrere Wünsche. Das historische Konzept eines stets modernen Clubs Gleich am Anfang, in den frühen 1980ern, wurden die Weichen gestellt. Da solidarisierten sich die Jazzer in Würzburg, gründeten eine Initiative, um die Bedingungen für ihre Kunst und ihr Berufsleben zu verbessern. Dazu gehörten Auftrittsmöglichkeiten. Eine davon sollte das Festival werden. Eben deswegen, weil es Musiker fördern soll, bringt das Ini-Festival ausschließlich modernen, zeitgenössischen Jazz, keine Frühschoppen- Mucke. Denn Dixieland-Schlager brauchen keine Förderung. Außerdem ist es der Jazzinitiative Würzburg e. V. wichtig, den Musikern ein Publikum zu bieten. Daraus folgt: Dieses Publikum wird im Fechenbach-Haus nicht durch Free-Jazz-Getöse verschreckt. Bei (fast) jeder Band aus den letzten 29 Jahren konnten die Hörer, auch die Laien nachvollziehen: Hier haben Künstler uns wirklich etwas zu sagen; und damit sie das können, beherrschen sie ihre Kunst. Festgäste zum Jubiläum Ein Wunsch des Geburtstagskinds stand fest, als Nik Bärtsch s Ronin beim Hafensommer sein Würzburg- Debüt gaben: Diese Band wollen wir noch einmal hören! Die leisten wir uns zum Dreißigsten. Das Schweizer Quartett beschließt den Festivalsonntag mit seiner Trance-Musik, der härtesten Ambient-Show der Welt. Ganz exklusiv und einmalig startet die Party: Der Sprechkünstler Mikka erweckt in einer Performance den Geist dreier Jahrzehnte Festgeschichte. Für dieses Ständchen hat er eigens eine Band zusammengestellt, u. a. mit dem langjährigen Publikumsliebling an der Trompete, Martin Klingeberg. Sieben Bands spannen an den beiden Abenden ihre Bögen zwischen Improvisation und den festen Pfosten in Harmonie und Melodie. So kommt der Kontrabassist Rudi Engel mal wieder vorbei. Er gehörte lange Zeit zu einem Würzburger Trio, das bspw. mit Charlie Mariano konzertierte. Diesmal begleitet Engels Band Trommelwirbel Ernie Watts! Der Name des Saxofonisten taucht auch in der Rockgeschichte alle Nase lang auf, bei Frank Zappa, den Rolling Stones und Tina Turner. Um neben solchen Kalibern auf der Bühne zu bestehen, muss man Start Me Up! Ernie Watts tourte 1981 mit den Rolling Stones. Jetzt wird er auch beim Jazzfestival Würzburg gefeiert. schon eine gewaltige Präsenz mitbringen. Am Samstag kann das Würzburger Publikum das kontrollieren. Ablauf Sa : Mikka & talk jazz, Dispact, Würzburg Art Ensemble, Ernie Watts Quartett. So : Big Band Würzburg, La Paloma das donnernde Leben! feat. Ulrich Gumpert & Günter Baby Sommer, Nik Bärtsch s Ronin. Eintritt Sa., So. je 35 (Stud. 30) Euro. VVK: , Tourist Information Falkenhaus, Buchladen Neuer Weg. Rahmenprogramm , Uhr Tiepolo-Keller: hetzel.thieme.volpert , 11 Uhr Felix-Fechenbach-Haus: Nachwuchswettbewerb. Die ersten drei Bewerber waren heuer Passion4Saxxes (Schweinfurt), Jazz Designs (Klaviertrio Darmstadt/Bensheim) und die Big Band des Röntgen- Gymnasiums Würzburg. Eintritt frei , Uhr Programmkino Central: Brother Yusef, Quintett Martin Seeliger & Many Moons , Uhr Kulturspeicher: Peter Fulda Immer prickelnd... NATURKAUFHAUS Body & Nature am unteren Markt in Würzburg 14 Der Kessener 4/2014

15 Würzburg Charity-Event für 5 Förderprojekte Das 9. Würzburger Benefizkonzert präsentiert das renommierte Kammerorchester Festival Strings Lucerne Das 9. Benefizkonzert der Druck- und Medienunternehmen Würzburg findet am Freitag, den 7. November 2014 um 20:00 Uhr im Vogel Convention Center in Würzburg statt. Für dieses Konzertereignis wurde ein ganz besonderes, internationales Kammerorchester eingeladen: Die Festival Strings Lucerne. Die künstlerische Leitung des Ensembles übernimmt dabei Daniel Dodds, welcher das Orchester auch als Solist an der Violine begleitet. Das Musikprogramm zeichnet sich durch Werke von Mozart und Tschaikowsky aus. Traditionell steht das große Würzburger Charity-Event unter einer guten Tat. Im Sinne von Teilhabe am Leben geht 2014 der Erlös des Benefizkonzerts in fünf wichtige und wirkungsvolle soziale und caritative Projekte: 46. Würzburger Bachtage Im Zeichen von Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy November Vielleicht hätten Bachs Werke noch viel länger im Verborgenen geschlummert, hätte der junge Mendelssohn nicht den für seine Zeit ungewöhnlichen Mut besessen, Bachs Matthäus-Passion nicht nur für sich selbst zu studieren, sondern sie 1829 dem Berliner Konzertpublikum vorzuführen. Dies war der Auslöser für eine wahre Bachrenaissance! Die Beziehung des romantischen Komponisten zu seinem historischen Vorbild thematisiert Prof. Dr. Ulrich Konrad in seinem eröffnenden Festvortrag am 21. November, 19 Uhr im Toskanasaal der Residenz, bevor sie bei dem folgenden vielfältigen Konzertprogramm zu erleben ist. Am 22. November ist Mendelssohns Oratorium Paulus zu hören. Bernd Glemser spielt am 25. November Bach in Bearbeitungen u. a. von Liszt und Busoni. Das Orchesterkonzert am 27. November ist ganz Werken von Mendelssohn gewidmet, am 28. November heißt es Bach meets Cuba. Das Förderkonzert am 29. November im Toscanasaal wird von Cello- und Klavierwerken geprägt, am Abend gibt es in der Johanniskirche Bachs Hohe Messe in h-moll. Und ganz nach barocker 1. PSA - Pädagogische Soziale Assistenzen 2. Die Würzburger Streetworker des Underground 3. Der Verein angestöpselt e.v. 4. Das Projekt Brücken bauen in Würzburg 5. Der Förderverein Bahnhofsmission Würzburg Mit dem Würzburger Benefizkonzert haben die vier Veranstalter, Koenig & Bauer, Mediengruppe Main- Post, Robert Krick Verlag und Vogel Business Media, für Würzburg alljährlich ein großes gesellschaftliches Charity-Event etabliert. Tickets sind ab sofort für 90 Euro im Vorverkauf erhältlich. oder Tel. 0931/ Tradition werden bei den Festgottesdiensten in der Johanniskirche am 23. und 30. November Bach-Kantaten in den liturgischen Ablauf integriert, die Kantaten Schmücke dich, o liebe Seele und Süßer Trost, mein Jesu kömmt. Johann-Sebastian-Bach-Gesellschaft Würzburg e.v., Hofstallstr. 5, Würzburg, Ticket-Hotline Der Bachchor Würzburg mit Christian Kabitz Der Kessener 4/

16 Würzburg Benefizkonzert des Symphonischen Blasorchesters Kürnach am Sonntag, 9. November 2014, 17 Uhr, in der Kirche St. Alfons, Würzburg-Keesburg Anfang Juli dieses Jahres wurde das 50-jährige Bestehen der Seniorenwohnanlage am Hubland, das frühere Kreisaltersheim, mit Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitern, Ehrenamtlichen, Geschäftspartnern sowie der Bevölkerung in Stadt und Landkreis Würzburg groß gefeiert. Auch der Freundeskreis Seniorenwohnanlage am Hubland e.v., der das Haus seit 15 Jahren fördert, möchte mit einer besonderen Veranstaltung seine Verbundenheit zur Senioreneinrichtung zum Ausdruck bringen: Am Sonntag, 9. November 2014, um 17 Uhr findet unter Leitung des Dirigenten Wolfgang Heinrich ein Benefizkonzert mit dem Symphonischen Blasorchester Kürnach in der Kirche St. Alfons, Würzburg-Keesburg, Matthias- Ehrenfried-Straße 2, statt. Der Freundeskreis und Landrat Eberhard Nuß laden im Anschluss zu angeregten Gesprächen bei Wein und Häppchen in den großen Pfarrsaal ein. Der Erlös des Konzerts kommt direkt dem Freundeskreis zugute. Das Symphonische Blasorchester Kürnach mit seinen rund 60 Musikern hat sich in den 35 Jahren seines Bestehens zu einer beständigen und unentbehrlichen Kultureinrichtung auf regionaler und überregionaler Ebene etabliert. Der langjährige Dirigent des Symphonischen Blasorchesters Kürnach, Wolfgang Heinrich, u.a. Gewinner des Silbernen Taktstockes beim internationalen Dirigierwettbewerb in Baden/Schweiz, widmet sich mit großem Engagement dem Orchesterdirigat und der Komposition. Das Programm Lebenslinien, das neben festlichen Werken auch Musik zum Reflektieren und Sinnieren Raum gibt, beginnt in der mystischen Ruhe von O Magnum Mysterium von Morten Lauridsen. Hauptwerk wird Jubilate von Jacob de Haan sein. Fragen zum Benefizkonzert beantwortet Tobias Konrad, Ansprechpartner des Freundeskreises Seniorenwohnanlage am Hubland e.v., Telefon , Mathias Repiscus Gerade Bayern braucht Persönlichkeiten mit einem Standpunkt, der gestandene Einheimische liebt, doch erst recht dieses Verhalten so `gradnaus` Ein politisches Kabarett ist notwendig und die Menschen sind sensibilisiert durch die stetig steigenden Unwahrheiten und permanenten Ausreden. Wer zeigt Verantwortung bis zur persönlichen Konsequenz, aber bitte vor dem Stühlerücken? Mathias hat seit Jahren sein Ohr am Herz der Menschen, ihren Sorgen, Unzulänglichkeiten und auch Eitelkeiten. Seine Regie, temperamentvoll, herausfordernd und liebvoll führend, machte zahlreiche Kabarettisten zu Stars. Glück, Begabung und Können liegen in der Philosophie des Bockshorns nur dann zum Greifen nah auf der Bühne, wenn der von Mathias Ausgeschaute diese Gelegenheit in seinem Leben ergreift. Häufig waren es seine Ideen und kritischen Augen, die dann uns Zuschauer und -hörer das Licht aufgehen ließen. Ein unvergeßlicher Abend im Bockshorn! Würzburg sollte dieses Mekka des politischen Kabaretts mehr schätzen. Der Apfel von diesem Baum der Erkenntnis kann persönlich nur weiterhelfen im Leben. Unsere Stadt braucht dieses Salz in ihrer täglichen Minestrone. BAW 16 Der Kessener 4/2014

17 Trotz Bauxit bitterarm Würzburger Ehepaar setzt sich seit 15 Jahren für ein Dorf im afrikanischen Guinea ein In welchem Maße wir im Luxus leben, wird klar, wenn man in ein Land reist, in dem die Menschen extrem arm sind. Wie zum Beispiel in Guinea. Mindestens 20 Mal, wahrscheinlich noch öfter, waren Monika und Aloys Böske in diesem Land. Doch das Würzburger Ärzteehepaar sieht sich in Guinea nicht nur um. Seit genau 15 Jahren engagieren sich die beiden für ein Dorf, das 360 Kilometer von der Hauptstadt Conakry entfernt liegt. Dow-Bodié heißt es. Das Land Guinea, das im Norden an den Senegal und Mali, im Osten an Côte d Ivoire und im Süden an Liberia grenzt, ist eigentlich reich. Es besitzt das größte Bauxitvorkommen der Welt. Bauxit ist ein Erz, das in der Aluminiumherstellung genutzt und besonders in der Automobilindustrie benötigt wird. Dennoch zählt Guinea zu den ärmsten Ländern weltweit. Es gibt Tage, da haben die Menschen nichts im Bauch denn Hunger ist verbreitet. Der Weltgesundheitsorganisation zufolge hungern in Guinea mehr Menschen als in Ruanda oder dem Senegal. Der UN-Wohlstandsindikator Human Development Index führt das Land auf Platz 178 von 187 Ländern. 40 Prozent der Bevölkerung leben in absoluter Armut. Im ländlichen Raum, wo fast 70 Prozent der Menschen zu Hause sind, ist sogar mehr als jeder zweite absolut arm. Eine Reise nach Guinea vorzubereiten, ist für Deutsche nicht besonders kompliziert, sagt Monika Böske. Ein Visum ist erforderlich, aber leicht zu bekommen. Auch sind Impfungen und eine Malaria-Prophylaxe nötig. Schwierig ist das Reisen innerhalb des Landes, erzählt die Kinderärztin: Für die 360 Kilometer von Conakry nach Dow-Bodié benötigen wir zwölf Stunden. Nach Dow-Bodié kamen die Böskes 1999 durch ein befreundetes Ehepaar: Yango und Djiwo Diallo Keita. Die vier hatten sich während des Chemie-Studiums von Yango Keita in Würzburg kennen gelernt. Bei ihrem Besuch in Yangos Heimatdorf Dow-Bodié erlebten die Böskes die große Not der Menschen. Schule und Gesundheitszentrum In Dow-Bodié hat niemand Geld auf der Bank. Monika Böske: Die Menschen besitzen auch keine Uhr und keinen Kalender. Was dem Personal im Gesundheitszentrum oft Probleme bereitet: Man weiß nie, ob die Patienten kommen. Das Gesundheitszentrum ist eines von vielen Projekten, die das Ehepaar Böske zusammen mit 25 Mitstreitern im Verein Schulprojekt Ecole de la Solidarité seit 1999 realisierte. Bereits seit 2000 gibt es eine Schule, die heute von 300 Schülerinnen und Schülern besucht wird. Die Vorrangigkeit dieses Projekts wurde 1999 durch Gespräche mit der örtlichen Frauenkooperative deutlich. Die Frauen litten darunter, dass sie nicht lesen und schreiben konnten. Vor allem für ihre Töchter wünschten sie sich eine Schule. Als die realisiert war, konnte das nächste Projekt in Angriff genommen werden: Das Gesundheitszentrum wurde es eröffnet. Ein Jahr danach entstand eine Nähwerkstatt, 2009 wurde eine Schulküche errichtet. Das Geld für die Projekte aufzutreiben, erlebt Aloys Böske nicht als Sisyphusarbeit. Denn die Solidarität mit dem Verein ist groß. Als wir begannen, schrieb ich jeden Arzt in Würzburg an und stellte unser Projekt vor, berichtet er. Spontan spendeten die Kollegen. Umgerechnet kamen fast Euro zusammen. Viele der Würzburg Zahlreiche Erinnerungsstücke brachten Monika und Aloys Böske von ihren über 20 Reisen nach Guinea mit nach Hause. Foto: Pat Christ einstigen Spender unterstützen das Projekt bis heute. Daneben konnten Kindertagesstätten und Schulen in der Region als Unterstützer gewonnen werden, berichtet Monika Böske: Zum Beispiel die Schule in Eibelstadt, das Matthias-Grünewald-Gymnasium in Würzburg oder das Gymnasium in Veitshöchheim. Gewalt ist viel virulenter Das Land Guinea, das just in die Schlagzeilen geriet, weil von dort die Ebola-Epidemie ausging, ist den Böskes inzwischen vertraut und doch noch immer fremd. Die soziale Struktur zu durchschauen, ist uns nicht möglich, gibt Aloys Böske zu. Ganz anders als Deutschland ist Guinea. Gewalt ist zum Beispiel viel virulenter, ergänzt Monika Böske. Zu erklären sei dies mit dem Frust über die schwierigen Lebensbedingungen: Neid ist aus diesem Grund ebenfalls weit verbreitet. Der Frust kann sich aus einer Banalität heraus entladen: Ein benachbartes Fußballteam wollte unser Gesundheitszentrum zerstören, weil es bei einem Spiel den Pokal nicht gewann. Die Guineer sind, wie Afrikanerinnen und Afrikaner überhaupt, von einer Emotionalität, die man bei Menschen in Deutschland kaum findet, sagt Monika Böske: Die Leute sind sehr freundlich, sie lachen viel. Doch ebenso, wie die Lebensfreude überschäumen kann, können auch negative Reaktionen wie Wut oder Hass überquellen: In Dow-Bodié sah ich den ersten hysterischen Anfall eines Menschen. Es ging um die Kinderfahrräder, die das Ehepaar regelmäßig mit ins Dorf bringt: Denn der Weg zur Schule ist weit. Doch nicht alle Kinder können auf einmal Räder erhalten. Einer Mutter, deren Kind leer ausging, wurde darum so wind und weh, dass sie sich über dieses Unglück vor Monika Böske auf die Erde schmiss, bitterlich schrie und jammerte. Und war kaum wieder zu beruhigen. Pat Christ Weitere Informationen sowie die Spendenadresse: Der Kessener 4/

18 Würzburg Warum nicht Lettland? International Office der Universität wirbt für Auslandsaufenthalte in abseitigen Ländern Einmal das heimelige Nest zu verlassen, schadet nichts. Es ist vor allem kinderleicht zumindest für Studentinnen und Studenten. Man sollte sich allerdings nicht auf eine einzige Universität fixieren, meint Florian Evenbye vom International Office der Würzburger Universität. Der Wunsch, unbedingt nach London, New York oder Uppsala zu gehen, ist oft nicht erfüllbar. Wer hingegen offen ist und gern auch ins polnische Krakau oder nach Estland reist, dem steht nichts im Weg. Bevor der Gurt im Flieger angelegt wird, ist allerdings schon das eine oder andere zu überlegen. Dabei helfen die 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des International Office. Viele Fragen rund ums Thema Ausland werden bereits auf der Homepage der Uni-Einrichtung beantwortet. Studierende mit speziellen Fragen oder exotischen Studienfächern können sich intensiv beraten lassen. Zum Beispiel über die verschiedenen Wege, die ins Ausland führen. Evenbye zufolge gibt es etliche Programme für Auslandssemester oder Auslandspraktika. Unterschiedlich ist der jeweilige Turnus der Ausschreibung. Es gibt verschiedene Fristen einzuhalten. Und es gibt unterschiedlich viel Geld. Das bekannteste Programm, Erasmus+, staffelt neuerdings seinen Mobilitätszuschuss abhängig davon, wie hoch die Lebenshaltungskosten im jeweiligen Land sind. Hier gibt es extreme Unterschiede. Schon nach dem Abi in die Welt In Städten mit Wohnungsnot muss man damit rechnen, eine hohe Kaution für ein Zimmer oder eine kleine Wohnung hinzulegen und teure Mieten zu zahlen. In weniger überlaufenen Städten kommt man für unter 100 Euro in einem Studentenwohnheim unter. Besonders teure Länder sind Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Österreich, Schweden und die Schweiz. Studierende, die günstig wohnen und leben wollen, lassen sich auf einen Auslandsaufenthalt in Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei oder Ungarn ein. Heute planen viele junge Menschen, dieweil sie das Abitur machen, eine Weltreise. Es sind vor allem auch sie, die während des Studiums ins Ausland gehen möchten, sagt Evenbye. Weil sie die Welt schon ziemlich gut kennen gelernt haben, reicht ihnen meist ein Semester. Wobei der Berater vom International Office prinzipiell zu einem Jahr im Ausland rät: Nach drei Monaten kann TAGUNGEN STUDIENTAGE SEMINARE VORTRÄGE WERKSTATTGESPRÄCHE PODIUMSDISKUSSIONEN Akademienachmittag Freitag, 21. November, Uhr in Zusammenarbeit mit dem Ökumenereferat der Diözese Würzburg, dem Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Ansbach-Würzburg und der Griechisch-Orthodoxen Gemeinde Würzburg Ökumenisch weitergehen. 50 Jahre Dekret über den Ökumenismus Unitatis redintegratio Referenten: Kirchenrat Andreas Werner, Domvikar PD Dr. Petro Müller, p. Martinos Petzolt Ort: Dompfarrheim, Kardinal-Döpfner-Platz 5, Würzburg Anmeldung erforderlich. Katholische Akademie Domschule Würzburg Neubaustraße Würzburg Tel Fax Florian Evenbye zeigt einer Studentin auf, wie stark die Lebenshaltungskosten in den einzelnen Ländern variieren. Foto: Pat Christ man noch kein Experte für das jeweilige Land sein. Nach einem kompletten Jahr hingegen kennt man die Strukturen an der Hochschule und kennt sich auch politisch und wirtschaftlich ganz gut aus. Auch hat man Freunde gefunden, mit denen man oft lebenslang in Verbindung bleibt. Was später beruflich von Nutzen sein kann. Überhaupt ist der Blick auf das spätere Berufsleben ein entscheidender Grund dafür, ins Ausland zu gehen. Junge Menschen, die sich den Wind um die Nase wehen ließen, sind beliebt bei Arbeitgebern. Was Evenbye bestätigt: Für Chefs spielen Auslandserfahrungen eine sehr große Rolle. Sie sind meist wichtiger als Noten oder die Studiendauer. Mehr Stress im Studium Dass Studierende heute viel länger über den Büchern sitzen müssen als ihre Kommilitonen aus den 1990er Jahren, liegt an eben jenem Bologna genannten Prozess, der die studentische Mobilität eigentlich befördern sollte. Der Stress im Studium ist jedoch seit Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge à la Bologna beträchtlich gewachsen. Das wiederum hält viele junge Leute davon ab, ins Ausland zu gehen. Insgesamt können sich die Zahlen zwar sehen lassen: Rund Würzburger Studierende gehen jedes Jahr ins Ausland. Doch musste die Uni nie zuvor so viel Aktivität entfalten, um diese Zahl auch zu erreichen. Es ist also nicht allein die Frage, ob genug Bares zur Verfügung steht, was den Ausschlag für ein Ja oder Nein zum Auslandsaufenthalt gibt. Das Bologna- System selbst ist in mehrfacher Weise hinderlich. So stehen nur drei Jahre bis zum Bachelor-Abschluss zur Verfügung. Weil die verschiedenen Programme oft längere Fristen haben, heißt dies, dass man sich schon nach einem Studienjahr entscheiden muss. Doch dann ist man gerade mal so an der Uni angekommen. Außerdem hat man bereits den Abschluss im Blick. Trifft man dann nicht auf Dozenten, die für einen Auslandsaufenthalt begeistern, bleibt man. Würzburg ist ja auch nicht schlecht. Pat Christ 18 Der Kessener 4/2014

19 Würzburg Erklärtes Ziel: Zerstreuung Im Chambinzky treffen sich Theaterfans jeden Alters um des Vergnügens willen Den Zuschauer zu bannen, ist keine leichte Aufgabe für ein Theater im Multimediazeitalter. Oder? Nun, Rainer Binz könnte nicht bestätigen, dass die Vielzahl an Unterhaltungsmöglichkeiten die Lust am Theater getötet hätte. Seit 31 Jahren betreibt er inzwischen sein Theater Chambinzky: Doch die Zuschauerzahlen brachen nicht ein. Nur eines zeichnete sich immer deutlicher ab: Die Menschen wollen nach Feierabend nicht ins Theater gehen, um sich mit Problemen zu beschäftigen. Das Chambinzky verzichtet bewusst auf künstlerische Distanziertheit, subtile Zeitkritik und chiffrierte Inszenierungen. Hierher kommt man, um sich zu vergnügen. Um in witzige, skurrile oder märchenhafte Welten einzutauchen. Aus diesem Grund legen wir auch auf das Bühnenbild großen Wert, verrät Binz. Während es das moderne Theater in puncto Bühnenbild meist nur noch bei Andeutungen belässt, waltet im Theater Chambinzky old School. Das Bühnenbild ist meist bunt, plakativ, etwas zum Hingucken halt. Der Aufwand ist groß. Lohnt sich aber, wie der Publikumszuspruch bestätigt. Man will etwas erkennen. Und am liebsten etwas zum Wiedererkennen haben. Danach kann diskutiert werden Nachher kann man draußen auf gemütlichen Barhockern das Stück Revue passieren lassen. Oder bei Gesprächen über Gott und die Welt relaxen. Wobei es viele Zuschauer nach dem Theaterbesuch in eine andere Location zieht, sagt Binz. Das spürt die Kneipe, die nicht von ihm betrieben wird. Die Zeiten, als der Schankraum in war, als man sich am Chambinzky-Tresen drängelte und mit dem Bierglas in der Hand dicht an dicht stand, sind längst vorbei. Während das Theater Binz zufolge finanziell gesund ist, muss die Kneipe um ihre Existenz bangen. Ob es sie im nächsten und übernächsten Jahr noch geben wird, ist nicht sicher. Auch wie es nach einer Aufgabe weitergehen könnte, steht noch nicht fest. Anders als im Stadttheater muss sich niemand in Schale werfen, um eine Theaterpremiere im Chambinzky zu sehen. Dass es so leger zugeht, kommt vor allem jungen Theaterbesuchern entgegen. Wobei wir nichts speziell dafür tun, um junge Leute anzusprechen, sagt Binz. Auch dies ein Unterschied zum Stadttheater. Im KuZu Kellertheater ist die Quote der jungen Zuschauer höher als im Theatersaal. Der wird eher vom etwas älteren Theaterpublikum bevorzugt. Einige Saal- Vorstellungen sind schon Wochen vor der Premiere ausgebucht. Die Tabelle der beliebtesten Stücke wird in dieser Saison von Ziemlich beste Freunde angeführt. Viele haben den Film inzwischen gesehen. Und sind neugierig, wie man das Stück wohl auf der Bühne umsetzt. Nicht alle lieben leichte Themen Dass man gern ins Chambinzky geht, weil man sich hier oft vor Lachen den Bauch halten muss, ist ein Faktum, auf das sich die Schauspielerinnen und Schauspieler einzustellen haben. Nicht jeder Mime mag das. Es gibt Schauspieler, die Theater in erster Linie als Protest verstehen, sagt Binz. Sie möchten vermeintliche Helden vom Sockel stürzen, auf Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten hinweisen. Möchten zum Nachdenken bringen oder wachrütteln. Rainer Binz, der vor 31 Jahren das Chambinzky in Würzburg gegründet hat, vor der 2013 eingerichteten Probebühne in Gerbrunn. Bild: Pat Christ Wer diese Motivation in sich spürt, ist beim Chambinzky falsch. So gibt es Schauspieler, die zwar hier begannen, aber bald zum Beispiel zur Werkstattbühne wechselten. Wie etwa Britta Schram. Andere tragen die Linie von Binzens Bühne nur zu gern mit. Es macht ihnen Spaß, sich heute in einen Herrn im Smoking, morgen in einen Clown und übermorgen in einen Berber hineinzuverwandeln. Die Lust am Theaterspielen wurde durch multimediales Entertainment im Übrigen ebenso wenig getötet wie die Lust, sich ein Theaterstück anzuschauen. Darum hat Rainer Binz auch keine Nachwuchssorgen. Spielerfahrene Menschen jeden Alters wenden sich an ihn, um ihr Talent auf der Chambinzky- Bühne zu entfalten. Zu den Newcomern zählt Christel Riedel, die lange im Breisgau spielte. Sie wird ab dem 26. Oktober im KuZu Kellertheater in Würzburger Geheimnisse zu sehen sein. Pat Christ Tollhaus Sanderstraße Würzburg Tel Besucht uns jetzt auch auf Facebook Der Kessener 4/

20 Würzburg Atelierbesuch bei der bildenden Künstlerin Christiane Gaebert Ein Papierhaus in dem der Protagonist sich aus seinen Büchern ein Haus baut und darin einzieht, gibt es schon bei Carlos Maria Dominguez. Aber ein Buchrecycling, bei dem ein Buch aufgelöst und in Figuren und Objekte verwandelt wird, ist eine Idee von Christiane Gaebert. Mit ihrem gewinnenden Lachen, ihrer Berliner Schnauze und mit dem Temperament ihrer durchscheinenden sizilianischen Gene, ist die seit einigen Jahren in Franken lebende Künstlerin eine Bereicherung der Würzburger Kunstszene. Wie sensibel und kunstfertig sie dabei vorgeht zeigt das Buchprojekt Alice im Wunderland - ein (DDR)- Buchgeschenk aus Kindheitstagen. Die einzelnen Seiten verwandelt sie durch kunstvolle Schnitt -und Falttechnik in dreidimensionale Raumbild-Objekte. Auf diese Weise entstehen phantasievolle Bildszenen und Einzelfiguren, eine raumgreifende, schwebende Installation, deren Schattenspiel die Raumsituation scheinbar aufzulösen beginnt. Bei diesem Work-in-Progress-Projekt geht es der Künstlerin nicht unmittelbar darum, den Geist des Buches sichtbar zu machen, sondern um ein inszeniertes Gespräch mit dem Urtext, eine Rückschau in die eigene Vergangenheit. Damit will Christiane Gaebert auch die haptische, ästhetische und intellektuelle Präsenz eines Buches durch ein neugeschöpftes Kunstwerk vermitteln, vielleicht auch einen Kontrapunkt setzen gegen die alles beherrschende digitale Welt. Ein Buch wird zum Raumerlebnis. Wer ihr zuhört, erfährt hautnah die Geschichte der geteilten Stadt, in der sich ihre Eltern und Verwandten über die Grenze hinweg einrichten mussten. Ihre Geschichten und Erlebnisse machen Christiane Gaebert zu einer interessanten Zeugin jener Zeit. Hier zeigt sich auch ihr erzählerisches Talent, das sie durchaus zu nutzen versteht. Der Weg zur Kunst sei für sie der einzig denkbare gewesen. Schon als Kind habe sie sich in ihrer eigenen Welt verloren, die sie mit malen, zeichnen ausfüllte und auch alles Material (Brot, Wachs, Erde, Radiergummis) verwendete und verwandelte, das sich anbot. An der HdK Berlin, in der Malklasse Wolfgang Petrick, einem Kritischen Realisten und Anhänger eines künstlerischen Darwinismus - Zitat Ch. Gaebert fühlte sie sich weniger wohl als in den Räumlichkeiten der Druckwerkstätten, unter der fachkundigen Anleitung des Druckgrafikers Professor Eduard Franoszek. Wo sie die letzten 2 Jahre ihrer Studienzeit ausschließlich gearbeitet hatte. Wie kann man sehbehinderten Menschen möglicherweise Farben vermitteln? Dieser Aufgabe stellte sie sich mit ihren Schülern in dem Projekt: Kultur macht stark Bündnisse für Bildung, 2014, Kunst begreifen-kunst zum Anfassen, das vom Bayer. Kultusministerium gefördert wurde. Indem sie mit Kindern, im Alter von Jahren, in einer Gruppenarbeit im Anschluss an die intensive Auseinandersetzung mit der Sammlung für Konkrete Kunst im Kulturspeicher für bestimmte Farben sowie Schwarz und Weiß Muster und Strukturen entwickelte und den Farben unterlegte. Die eingestempelte Blindenschrift weist der Struktur eine Farbe zu. Eine Wellenbewegung zum Beispiel repräsentiert Blau, erhabene Punkte Weiß, bestimmte Linien Gelb, etc. Auf einer quadratischen Fläche sind diese strukturierten Kacheln montiert und laden ein, die Farben haptisch erfassen. Zu sehen ist die Arbeit in der Aula des Ernst-Keil-Schulgebäudes in Höchberg. Christine Gaebert arbeitet konzeptionell, indem sie eine Idee aufgreift, ausreizt und zur Vollendung bringt, so dass am Ende eine komplexe Werkgruppe steht. An ihren Arbeiten fällt eine hohe geistige Durchdringung und Sorgfalt, eine hohe Präzision und Leichtigkeit auf. An dieser Stelle tritt sie auch ihren Kritikern entgegen, die ihr vorhalten, nicht stringent zu arbeiten. Innerhalb ihrer Arbeiten und Werkgruppen sagt sie, sei sie sehr stringent. Letztendlich fügt sich alles wieder in eine Ordnung, aber es ist gerade der Wandel das Verwandeln, Veränderungen, Prozesse und Bewegung die sie interessieren, ungewohnte Perspektiven und Sichtweisen zuzulassen, zu überraschen. Das Christiane Gaebert aktuell das dritte Jahr in Folge mit überdimensionalen Marzipanplastiken zu den BBK- Weihnachtsausstellungen im Kulturspeicher überrascht, erscheint nur folgerichtig. Das ist es eigentlich, was der Kunstbetrachter erwartet, eine künstlerische Entwicklung und neue Ideen, an denen auch ihr Publikum mitwächst. Reiner Jünger Christiane Gaebert ist Mitglied im BBK Unterfranken und der Illustratoren-Organisation, Kontakt über oder 20 Der Kessener 4/2014

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