Bayerische Staatsbibliothek Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen

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2 Bayerische Staatsbibliothek Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen Landesfachstelle München Zentrale Aufgaben und Zuständigkeitsbereich: Regierungsbezirke Oberbayern und Schwaben Kaulbachstr München Tel.: 0 89 / Fax: 0 89 / Außenstelle Nürnberg Zuständigkeitsbereich: Regierungsbezirke Mittel- und Oberfranken Praterstr Nürnberg Tel.: / Fax: / Außenstelle Regensburg Zuständigkeitsbereich: Regierungsbezirke Niederbayern und Oberpfalz Landshuter Straße Regensburg Tel.: / Fax: / Außenstelle Würzburg Zuständigkeitsbereich: Regierungsbezirk Unterfranken Ludwigkai Würzburg Tel.: / Fax: /

3 V o r w o r t I n h a l t s v e r z e i c h n i s Liebe Leserin, lieber Leser, sowohl virtuell wie auch in ihrer räumlichen Präsenz zeigen die bayerischen Bibliotheken Flagge. Einerseits wurden drei neue E-Medien Verbünde gegründet: E-Ausleihe-Franken (EAF) und Südbayern OnLeihe (SübO) sowie der landesweite Verbund emedienbayern mit 85 Bibliotheken aus allen sieben Regierungsbezirken Bayerns. Andererseits gab es Neu- bzw. Umgestaltungen wie in Karlsfeld und Kronach. Bibliotheken entwickeln sich folglich gemäß der Zielrichtung der neuen Kampagne des Deutschen Bibliotheksverbandes e.v. "Netzwerk Bibliothek": Bibliotheken sind auf dem Weg in die digitale Welt, ohne ihre Funktion als realen Treffpunkt aus den Augen zu verlieren. Diese zweigleisige Entwicklung muss im Bibliotheksalltag mit Leben gefüllt werden. Dies ist besonders die Aufgabe des beruflichen Nachwuchses. Deswegen soll in diesem Heft auch auf die Ausbildung zu Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FaMI) hingewiesen werden. Tagtäglich leisten Ausbildungsbibliotheken in ganz Bayern zwischen Aschaffenburg und Traunstein, Füssen und Hof ihr Bestes, um Auszubildende exzellent zu qualifizieren. Ein Zertifikat ermöglicht erstmals, dies öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Eine neue Kollegin hat auch bei der Landesfachstelle München ihre Arbeit aufgenommen. Kristina Schell ist FaMI und Bibliothekarin, sie freut sich schon sehr auf die neuen Aufgaben sowie die Bibliotheken in Oberbayern und Schwaben. Das Großereignis des letzten Jahres war der bayerische Bibliothekstag vom 20. bis 21. November 2014 mit rund 380 Besuchern und dem plakativen Motto "Bibliotheken zahlen sich aus". Im Blick zurück auf die beiden informationsreichen Tage in diesem Heft wirft schon ein neuer Kongress seine Schatten voraus: Der 104. Deutsche Bibliothekartag vom 26. bis 29. Mai 2015 in Nürnberg. Lassen Sie sich von dem Slogan "Bibliotheken - Von Anfang an Zukunft" beschwingt in das Bibliotheksjahr 2015 hineintragen. Ihre Landesfachstelle V o r w o r t 2 I m B l i c k p u n k t 3 A u s d e r L a n d e s f a c h s t e l l e 5 A u s V e r b ä n d e n u n d I n s t i t u t i o n e n 7 B a u u n d A u s s t a t t u n g 13 I n t e r n e t, E - M e d i e n, E D V 2 0 L e s e - u n d L i t e r a t u r f ö r d e r u n g 2 1 F a c h b i b l i o t h e k 2 7 F o r t b i l d u n g s a n g e b o t e 2 9 N a c h r i c h t e n a u s B i b l i o t h e k e n 3 0 M e d i e n 16 2

4 I m B l i c k p u n k t Er st es Zer t if ikat f ür anerkannte FaMI- Ausbildungsbibliotheken an Rosenheim Ein Zertifikat ermöglicht den anerkannten FaMI- Ausbildungsbibliotheken in Bayern erstmals, die Qualität ihrer Ausbildungstätigkeit öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Damit wird auch das moderne und attraktive Berufsbild Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste (FaMI) einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht. Im Rahmen des Bayerischen Bibliothekstages 2014 erhielten Susanne Delp, die Leiterin der Stadtbibliothek Rosenheim, und die hauptverantwortliche Ausbilderin Susanne Breitung das erste Zertifikat für anerkannte FaMI-Ausbildungsbibliotheken in Bayern. Bei der Verleihung würdigten Staatssekretär Bernd Sibler (Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst) und Dr. Rolf Griebel, Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek, das Engagement aller an der FaMI- Ausbildung beteiligten Personen und setzten damit ein Signal für den Stellenwert der Ausbildungstätigkeit. Tagtäglich leisten FaMI-Ausbildungsbibliotheken in ganz Bayern zwischen Aschaffenburg und Traunstein, Füssen und Hof exzellente bibliothekarische Ausbildung. Der Beschluss des Berufsbildungsausschusses FaMI und der Zuständigen Stelle, diese ins Licht zu rücken, war die Zielsetzung für die Konzeption der Zertifikate. Die Bescheinigungen honorieren das Engagement und die Leistung der Ausbildenden, die den Jugendlichen tatkräftig fachliche Kenntnisse vermitteln und verantwortungsvoll an ihrer Persönlichkeitsentwicklung mitwirken. Zugleich repräsentiert das Zertifikat den hohen Qualitätsstandard der FaMI-Ausbildung. Bibliotheken müssen im Anerkennungsverfahren und als aktive Ausbildungsbibliotheken einheitlich geregelte Anforderungen erfüllen. Dadurch ist für die jungen Menschen eine sehr gute Berufsausbildung zum FaMI gewährleistet. Nicht zuletzt muss die Ausbildungstätigkeit durch die Bereitstellung von finanziellen und personellen Mitteln gefördert werden. Alle anerkannten Ausbildungsbibliotheken können ein kostenloses Exemplar des gerahmten Zertifikats bei der Zuständigen Stelle anfordern. Weitere Informationen: Bayerische Staatsbibliothek/Zuständige Stelle Susanne Delp (Mitte l.) und Susanne Breitung (Mitte r.) aus Rosenheim bekamen das 1. Zertifikat für anerkannte FaMI- Ausbildungsbibliotheken überreicht; l.: Staatssekretär Bernd Sibler, r.: Generaldirektor der BSB Dr. Rolf Griebel Foto: BSB/Zuständige Stelle 3

5 22 junge Menschen des Ausbildungsjahrgangs 2011 bis 2014 beendeten mit den schriftlichen und mündlichen Prüfungen ihre dreijährige Ausbildung zum FaMI der Fachrichtung Bibliothek. Traditionell fand die Verleihung der Fachangestelltenbriefe im Friedrich-von-Gärtner-Saal der Bayerischen Staatsbibliothek statt, zu der Dr. Andreas Dahlem (Zuständige Stelle) eingeladen hatte. 17 FaMIs konnten am 17. September 2014 im Kreise der Familien, Ausbilder und Freunde ihre Zeugnisse aus den Händen von Generaldirektor Dr. Rolf Griebel entgegennehmen. In seinem Grußwort skizzierte Dr. Griebel die Entwicklung der FaMI-Ausbildung in Bayern von den Anfängen bis zur heutigen Popularität. Dr. Griebel würdigte die herausragenden Leistungen, die dieser Ausbildungsjahrgang in den zurückliegenden Wochen und Monaten demonstriert hat, und dankte den Ausbilderinnen und Ausbildern, die mit Engagement und Akribie den Auszubildenden die bibliothekarische Berufswelt eröffnet haben. Dr. Sabine Gillitzer, Vertreterin der Berufsschule für Medienberufe, ließ in ihrer Ansprache die Entwicklung der Klasse aus Lehrersicht Revue passieren: Die Schüler, die aus verschiedenen Orten Bayerns und unterschiedlichen Bibliotheken für den Unterricht nach München kommen, bringen jeweils eigene Ideen und Erfahrungen mit in die Klasse. Als Vertreter des Prüfungsausschusses wandte sich Dr. Stephan Schwarz (Bayerische Staatsbibliothek, Abteilung Benutzungsdienste) an die Jugendlichen und erinnerte noch einmal an den letzten großen Meilenstein im Rahmen der Abschlussprüfung, die erst zwei Tage zurückliegende Praktische Übung. Achtmal konnte die Bestnote "sehr gut" vergeben werden, neunmal die Note "gut", vier Auszubildende erreichten die Bewertung "befriedigend" und einmal vergab der Prüfungsausschuss die Note "ausreichend". Dr. Schwarz überreichte im Anschluss an seine Ansprache den vier besten Absolventinnen Urkunden für ihre herausragenden Leistungen. Den dritten Platz belegten dieses Jahr zwei Auszubildende aufgrund ihrer punktgleichen Gesamtnote. Zwei der Besten kamen aus Bibliotheken, die zum ersten Mal ausbildeten. Annette Jekl (Universitätsbibliothek der TU München), Sandra Eisenhuth (Stadtbibliothek Straubing mit zugleich der besten jemals erzielten Klausureinzelbewertung), Eva Baumann (Stadtbücherei Würzburg) und Corina Hausmann (Stadtbücherei Dillingen an der Donau) konnten sich über die Auszeichnungen freuen. Seit September ist bereits der neue Ausbildungsjahrgang gestartet. Sechs Auszubildende sind in wissenschaftlichen und 20 in öffentlichen Bibliotheken registriert. Zum ersten Mal bilden neben der Bayerischen Staatsbibliothek München und anderen wissenschaftlichen Bibliotheken die öffentlichen Bibliotheken in Fürstenfeldbruck, Penzberg und Schweinfurt aus. Andreas Dahlem, Esther Hoppe-Münzberg FaMI-Absolventen Foto: BSB I m B l i c k p u n k t 4 FaMI-Zeugnisverleihung in der Bayerischen St aat s bibliot hek

6 A u s d e r L a n d e s f a c h s t e l l e Neue Kollegin im Münchner Team Seit 1. Januar 2015 ist Kristina Schell neue Mitarbeiterin im Team der Landesfachstelle München. Nach ihrer Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FaMI) im ehemaligen Wirtschaftsministerium in Düsseldorf arbeitete sie von 2008 an als FaMI im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik in Bonn und anschließend in der Tolstoi-Bibliothek in München. Zusätzlich absolvierte sie im Jahr 2014 den Studiengang Bibliothekswesen an der FH Köln. Als Bibliothekarin unterstützt sie nun das Münchner Team. Zu ihren Schwerpunkten gehören: Allgemeine Fachberatung mit Außendienst, Referententätigkeit sowie Ausbildungsbetreuung der Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FaMI). Ihre Dienstzeiten: Montag bis Freitag ganztags Tel.: 0 89 / Fax: 0 89 / Bayernweiter Service für Schulbibliotheken - Wechsel im Team der Fachberater Seit 2011 unterstützen Lehrkräfte die Arbeit der Landesfachstelle bei der projektbezogenen Beratung von Schulen in Sachen Schulbibliothek und bei der Aus- und Fortbildung von Schulbibliotheksbetreuern. Grundlage ist die von den damals zuständigen Ministerien im Jahr 2006 getroffene "Interministerielle Vereinbarung zur Zusammenarbeit zwischen der Bayerischen Staatsbibliothek und den Schulen im Freistaat Bayern". Dieses Fundament wurde im Dezember 2012 durch die engere Kooperationsvereinbarung "Bibliothek und Schule" vertieft. So werden neben weiteren Absprachen nun regelmäßig Bayerische Schulbibliothekstage durchgeführt. Mit Beginn des Schuljahres 2014/15 kam es zu personellen Veränderungen. Seit 16. September 2014 wird Oberstudienrat Jochen Diel von den beiden neuen Schulbibliotheksberatern, Oberstudienrätin Bärbel Booge und Studienrat Reimar Dietz, unterstützt. Jochen Diel berät schon seit dem Beginn der schulbibliothekarischen Beratungs- und Informationsarbeit durch Pädagogen Schulen. Die drei Lehrkräfte sind mit acht Stunden ihrer Unterrichtspflichtzeit an die Landesfachstelle delegiert worden und bieten ihren schulbezogenen Service jeweils montags und dienstags während der Schulzeit an den Landesfachstellen an. Für die Ausbildungsbetreuung der Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FaMI) war bisher Frau Bähr zuständig. Roswitha Bähr ist zum ausgeschieden. Kristina Schell Foto: privat Oberstudienrat Jochen Diel mit Sitz in der Außenstelle Würzburg, Studienrat Reimar Dietz in der Außenstelle Nürnberg und Oberstudienrätin Bärbel Booge bei der Landesfachstelle München übernehmen die Fachberatung der Schulen in den jeweiligen regionalen Zuständigkeitsbereichen. Die Informationstätigkeit umfasst alle bibliotheksfachlichen Fragen, vom Bestandsaufbau über die Erschließung bis hin zur Organisation und Gestaltung der Schulbibliothek. Sie beinhaltet auch die Nutzung der Bibliothek im Unterricht, die Vermittlung von Kompetenzen für W- und P-Seminare in der gymnasialen Oberstufe bzw. dem Seminarfach an der Beruflichen Oberschule sowie die Zusammenarbeit 5

7 A u s d e r L a n d e s f a c h s t e l l e mit den öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken am Ort. Die pädagogischen Mitarbeiter wirken zudem bei überregionalen Aufgaben wie z.b. der Vergabe des Gütesiegels "Bibliotheken - Partner der Schulen" mit. Die Landesfachstelle bedankt sich bei den beiden Vorgängern herzlich für deren dreijährige Unterstützung! Mirjam Bachmeier (früher Liebel) hat sich ganz neuen Herausforderungen gestellt: Zusammen mit ihrem Mann ist sie an eine deutsche Schule nach Südafrika gegangen. Martin Lindemann hat seinen Fokus auf die Erwachsenenbildung verlegt und wirkt nun am Bayernkolleg Augsburg. Beide engagierten sich bei zahlreichen Dienstreisen für Schulbibliotheksprojekte in ihren jeweiligen Bezirken, Frau Liebel übernahm zudem bei schulischen Events die Berichterstattung für die Website und Bibliotheksforum Bayern. Kontakt: Jochen Diel, OStR Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen Außenstelle Würzburg Schulberatung Ludwigkai Würzburg Tel.: / Fax: / Arbeitszeit: Montag und Dienstag Reimar Dietz, StR Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen Außenstelle Nürnberg Schulberatung Praterstr Nürnberg Tel.: / Fax: / Arbeitszeit: Montag und Dienstag Bärbel Booge, OStRin Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen Schulberatung Kaulbachstr München Tel.: 0 89 / Fax: 0 89 / Arbeitszeit: Montag und Dienstag Weitere Informationen: Rubrik Bibliothek und Schule auf OeBiB.de Reimar Dietz Die Bayerische Staatsregierung hat in ihrer Kabinettsitzung am 24. Februar 2015 folgende Personalentscheidung getroffen: Der bisherige Stellvertretende Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek, Dr. Klaus Ceynowa, v.l.: Reimar Dietz, Bärbel Booge, Jochen Diel Dr. Klaus Ceynowa ab 1. April 2015 Generaldirektor der BSB wird mit Wirkung vom 1. April 2015 zum Generaldirektor ernannt. Der bisherige Generaldirektor Dr. Rolf Griebel ist mit Ablauf des Monats Dezember 2014 in den Ruhestand getreten. Bekanntmachung der BSB v Dr. Klaus Ceynowa Foto: BSB 6

8 A u s V e r b ä n d e n u n d I n s t i t u t i o n e n Bayerischer Bibliothekstag 2014 in Rosenheim Foto: KU'KO "Bibliotheken zahlen sich aus": Unter diesem Motto veranstaltete der Bayerische Bibliotheksverband e.v. vom 20. bis 21. November 2014 im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim den diesjährigen Bayerischen Bibliothekstag (BBT). Zum ersten Mal in der Geschichte dieser Veranstaltung fand er zusammen mit der Verbundkonferenz, der jährlichen Fachtagung für wissenschaftliche Bibliotheken in Bayern, statt. An der zweitägigen Veranstaltung nahmen rund 380 Besucher teil. Die feierliche Eröffnung des Bibliothekstages übernahm Staatssekretär Bernd Sibler, MdL, als 1. Vorsitzender des Bayerischen Bibliotheksverbandes e.v. (BBV). Er hob die Bedeutung der öffentlichen Bibliotheken als Knoten im Bildungsnetzwerk hervor. Dr. Rolf Griebel, Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek und Mitglied des BBV-Vorstandes, ging auf die Entwicklung des Bayerischen Bibliothekstages ein, der sich seit 2002 zu einem Fachforum für öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken entwickelt habe. Er dankte besonders Prof. Dr. Walter Eykmann, dem langjährigen Vorsitzenden des Verbandes, der in seiner Funktion sehr engagiert und erfolgreich Lobbyarbeit für Bayerns Bibliotheken geleistet habe. In seinem Grußwort wies er auf die gekürzten Fördermittel für öffentliche Bibliotheken hin. Seit 2004 stehen für die kommunalen öffentlichen Bibliotheken jährlich nur ca. 1,1 Millionen Euro an Fördergeldern zur Verfügung. Er forderte den Freistaat auf, die Förderung wieder auf die ursprüngliche Summe von 2,2 Millionen Euro anzuheben. Er sieht eine Gefahr für öffentliche Bibliotheken, da sie von vielen Kommunen als Einsparmaßnahme behandelt werden. Für den Eröffnungsvortrag konnte der renommierte Wirtschaftsprofessor Peter Bofinger von der Universität Würzburg gewonnen werden, einer der "fünf Wirtschaftsweisen", das Gremium der wirtschaftswissenschaftlichen Politikberatung. Wichtig sei eine gesunde Balance zwischen Markt und einem kraftvollen Staat, der für die Zukunft von Bildung und Forschung und damit auch für Bibliotheken Geld bereitstellt. Bei erneuerbaren Energien, Bildung und Forschung brauche Deutschland mehr Staat, um eine Weiterentwicklung durch Investitionen zu fördern. Aus volkswirtschaftlicher Sicht sei es sinnvoll, Bibliotheken zu unterstützen. Der Nachmittag und der folgende Tag standen im Zeichen von Vorträgen, die sich in verschiedene Themenkreise aufteilten. So gab Prof. Dr. Konrad Umlauf (Humboldt Universität Berlin) einen zeitlichen Überblick über die Entwicklung des Bibliotheksmarketings. Er benannte auch Defizite und empfahl den Bibliotheken den Abschied von einer "Bibliothek für alle"; als wichtigstes Marketingziel nannte er die Ausweitung der Öffnungszeiten. Prof. Cornelia Vonhof (Hochschule der Medien, Stuttgart) erläuterte ihr Konzept des Qualitätsmanagements. Die Aussage "Qualität kostet, Nicht- Qualität auch" machte auf charmante Art deutlich, warum es sich lohne, Ressourcen in ein Qualitätsmanagement zu investieren. Das von ihr vorgestellte Verfahren beruht auf der Basis von European Foundation for Quality Management (EFQM) und Common Assessment Framework (CAF). Es berücksichtigt vor allem die Besonderheit von Bibliotheken: Sie sind keine Unternehmen und deshalb nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet. Hat eine Bibliothek das Verfahren erfolgreich durchlaufen, wird ihr das öffentlichkeitswirksame Prädikat "Ausgezeichnete Bibliothek" verliehen. Im Rahmen der Veranstaltung fanden auch die Mitgliederversammlungen der bayerischen Landesverbände des Vereins deutscher Bibliothekare e.v 7

9 A u s V e r b ä n d e n u n d I n s t i t u t i o n e n (VDB) und des Berufsverbandes Information und Bibliothek e.v. (BIB) statt; der BBV wählte einen neuen Vorstand für die neue Amtszeit von 2014 bis (s.u.) Rosenheim stellte sich als gelungener Veranstaltungsort dar. Das Team der Stadtbibliothek, der Fachhochschule und des KU KOs waren perfekte Gastgeber. Das Bibliotheksfest, von der Stadtbibliothek Rosenheim organisiert, fand sowohl kulinarisch als auch in kultureller Hinsicht großen Anklang. Die Vorträge der Themenkreise sowie der Verbundkonferenz finden Sie nun unter Sie können entweder einzelne Präsentationen oder eine Sammel-Datei in PDF-Form herunterladen. (pal) Deutscher Bibliothekartag 2015: "Bibliotheken - von Anfang an Zukunft" Der 104. Deutsche Bibliothekartag wird vom 26. bis 29. Mai 2015, direkt in der Woche nach Pfingsten, im Nürnberg Convention Center Ost (NCC Ost) stattfinden. Das Motto lautet: "Bibliotheken - Von Anfang an Zukunft". Veranstalter sind der Verein Deutscher Bibliothekare e.v. (VDB) und der Berufsverband Information Bibliothek e.v. (BIB) in Kooperation mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.v. (dbv). Neuer Vorstand des BBV Staatssekretär Bernd Sibler, MdL, wurde als erster Vorsitzender des Bayerischen Bibliotheksverbandes e.v. (BBV) wieder gewählt. Zweite Vorsitzende ist Sabine Lutz, Bürgermeisterin von Grafenrheinfeld. Als Vertreterin für die öffentlichen Bibliotheken gehört künftig Evelyn Leippert-Kutzner, Leiterin der Stadtbibliothek Donauwörth, dem Vorstand an. Dr. Rolf Griebel, Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek a. D., vertritt die wissenschaftlichen Bibliotheken. Dr. Karl Südekum, Leiter der Universitätsbibliothek Würzburg und Vorsitzender des Beirats des BBV, sowie Ralph Deifel, Leiter der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, sind weiterhin kraft ihres Amtes im Vorstand des BBV. Neuer Vorstand des BBV Foto: Kathrin Gallitz Mit zehn Themenkreisen fokussiert der Bibliothekartag unterschiedliche Zielgruppen und Interessensgebiete. Die Veranstalter hatten in einem Call for Papers zunächst dazu aufgerufen, Vorschläge für Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops einzureichen. Eine Online-Registrierung zu Frühbucherpreisen ist bis zum 31. März 2015 möglich. Alle weiteren Informationen und das Programm finden Sie auf der Website Nutzen Sie die Gelegenheit, dass der Deutsche Bibliothekartag heuer in "fränkischen Gefilden" stattfindet. Dieser "Nähefaktor" wird hoffentlich viele Bibliotheksmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in Bayern motivieren, die größte und zentrale Fortbildungsveranstaltung für das Bibliothekswesen zu besuchen. 8

10 A u s V e r b ä n d e n u n d I n s t i t u t i o n e n Volkshochschule und Bibliothek: Treffpunkt Bildung - ein Mehrwert für die Region Der Vorsitzende des Bayerischen Bibliotheksverbandes e.v. (BBV), Bernd Sibler, Staatssekretär im Kultusministerium, und der Vorsitzende des Bayerischen Volkshochschulverbandes (bvv), Prof. Dr. Klaus Meisel, Managementdirektor der Münchner Volkshochschule, gaben am 18. September in Regensburg mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung den Auftakt für eine engere Zusammenarbeit der Volkshochschulen und Bibliotheken. Die beiden Verbände empfehlen ihren Mitgliedseinrichtungen, zum Nutzen der Institutionen, Kommunen und Kunden verstärkt zu kooperieren. Initiiert und unterstützt hat der bvv diese Kooperation durch das zweijährige Forschungs- und Entwicklungsprojekt "Treffpunkt Bildung - Volkshochschulen und Bibliotheken gemeinsam". Unter wissenschaftlicher Begleitung von Prof. Dr. Richard Stang, Hochschule der Medien in Stuttgart, erforschten die Volkshochschulen und Bibliotheken der Standorte Regensburg Stadt (Amt für Weiterbildung), Nürnberg (Bildungscampus) und Bayreuth (RW21) ihre Gemeinsamkeiten, definierten die Arbeitsfelder und Zielgruppen und loteten Produkte für Kooperationsangebote sowie neue Vermarktungswege aus. Die Projektergebnisse zeigen viele Gründe für die verstärkte Zusammenarbeit von Volkshochschulen und Bibliotheken auf. Bibliotheken und Volkshochschulen unterstützen beispielsweise Menschen in allen Lebensphasen und Lebensbereichen, verdeutlichte Klaus Meisel. Der BBV unterstrich, dass öffentliche Bibliotheken die Aufgabe haben, den Zielen der Bildung und Weiterbildung zu dienen und der Bevölkerung die Aneignung von Allgemeinwissen sowie von Kenntnissen für Leben und Beruf zu ermöglichen. Die Vereinbarung setzt auf Freiwilligkeit und benennt konkrete Handlungsfelder und Themenschwerpunkte. Gefördert werden sollen inhaltliche, zeitliche und dauerhafte Kooperationsformen mit dem Ziel, langfristige Zusammenarbeit auch institutionell zu verankern. Die Volkshochschule der Stadt Regensburg und die Stadtbücherei arbeiten zum Beispiel seit 2004 erfolgreich unter einem organisatorischen, inhaltlichen und zum Teil auch räumlichen Dach. Zum Beispiel versendet die Volkshochschule der Stadt Regensburg die Infokarten für die E-Book Ausleihe der Stadtbücherei an ihren Verteiler. Im Gegenzug gibt die Stadtbücherei bei den ogabüchern Hinweise auf die Kurse der Volkshochschule. Weitere Beispiele sind unter anderem der Zeitungslesekurs für Migranten, Bibliothekseinführungen für fremdsprachige Gruppen, Elterntalk in verschiedenen Sprachen etc. Die Internetplattform bietet für interessierte Einrichtungen eine Vielzahl an Best Practice Beispielen der Projektpartner und zeigt verschiedene Formen der Kooperation an vielen Standorten Bayerns und auch über die Landesgrenzen hinaus auf. Pressemitteilung des bvv / dg l.: Prof. Dr. Klaus Meisel (bvv) und r.: Staatssekretär Bernd Sibler (BBV) Karl-Preusker-Medaille 2014 für den Medienexperten Thomas Feibel Der Dachverband der Bibliotheksverbände, Bibliothek & Information Deutschland (BID) e.v., hat die Karl-Preusker-Medaille 2014 an den Journalisten, 9

11 A u s V e r b ä n d e n u n d I n s t i t u t i o n e n Thomas Feibel Carlsen Verlag Kinderbuchautor und Medienexperten Thomas Feibel verliehen. Die Bundesvereinigung würdigte damit Feibels herausragendes Engagement im Bereich der Leseförderung und der Vermittlung elektronischer Medien für Kinder und Jugendliche. Die Auszeichnung wurde am 31. Oktober in der Bibliothek am Luisenbad in Berlin übergeben. In ihrer Begründung hob die Jury insbesondere hervor, dass sich Thomas Feibel in seinen Publikationen über Jahre hinweg kritisch und sehr fundiert mit dem Thema Computerspiele und Lernsoftware, mit sozialen Netzwerken und anderen elektronischen Medien für Kinder auseinandergesetzt habe. Er begleite die Veränderung der Medienwelt mit sehr viel Fachkompetenz und sei ein wichtiger Ratgeber für öffentliche Bibliotheken geworden. Sein Engagement habe wesentlich dazu beigetragen, dass Videospiele und Lernsoftware für Kinder heute in Bibliotheken angeboten werden. Feibel leitet das Büro für Kindermedien FEIBEL.DE (www.feibel.de) in Berlin. Dort entsteht seit 1995 der Kindersoftware-Ratgeber, in dem kontinuierlich elektronische Medien für Kinder auf ihre Qualität und Eignung hin geprüft und bewertet werden. Längst haben sich Feibels berühmte Mäuse als Gütesiegel etabliert. Die Kindersoftware-Sammlung des Preisträgers - mit rund Titeln die größte in Deutschland - befindet sich in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin. In seinen Fortbildungen bringt Feibel den Bibliotheken den Wert guter Kindersoftware nahe und macht deutlich, in welche Richtung sich Kinder- und Jugendmedien aktuell entwickeln. Immer wieder realisiert er innovative Medien-Projekte in Bibliotheken, wie zum Beispiel den Deutschen Kindersoftwarepreis TOMMI (www.kindersoftwarepreis.de - siehe unter Medien), den er in Zusammenarbeit mit dem Family Media-Verlag und dem Deutschen Bibliotheksverband e.v. (dbv) jährlich vergibt. Im letzten Jahr hat eine Kinderjury aus über Kindern die eingereichten Computerspiele in zwanzig Bibliotheken vier Wochen lang kritisch geprüft. In jüngster Zeit veröffentlichte Feibel das E-Book "Der verlorene Sohn", das ausschließlich in Bibliotheken angeboten wird und jugendliche Bibliotheksbesucher zum Schreiben ermuntern soll. Die Veranstaltung bildete zugleich den Abschluss der bundesweiten Aktionswoche 2014 der neuen Imagekampagne "Netzwerk Bibliothek" des dbv, die wichtige digitale Angebote und Services, zeitgemäße Veranstaltungsformate und aktuelle Trends der Bibliothekslandschaft aufzeigt. Die Karl-Preusker-Medaille erinnert an Karl Benjamin Preusker (1786 bis 1871), der am 24. Oktober 1828 im sächsischen Großenhain eine Schulbibliothek gründete, aus der wenig später die erste öffentliche Bibliothek in Deutschland hervorging. Die Medaille wird seit 1996 an Personen und Institutionen verliehen, die den Kultur- und Bildungsauftrag des Bibliothekswesens fördern und unterstützen, Preisträger waren u.a. Bundespräsident a. D. Horst Köhler und Ranga ogeshwar. Presseinformation BID vom BID tief erschüttert über Anschlag auf Meinungs- und Pr es sefreiheit in Paris Der Dachverband der bibliothekarischen Verbände in Deutschland Bibliothek & Information Deutschland (BID) zeigt sich zusammen mit dem Deutschen Bibliotheksverband (dbv), dem Berufsverband Information Bibliothek (BIB) sowie dem Verein Deutscher Bibliothekare (VDB) tief erschüttert über den niederträchtigen Anschlag auf die Pariser Redaktion der französischen Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" am 07. Januar Diese blutige Tat ist nicht nur ein Angriff auf das Leben der französischen Bürgerinnen und Bürger und die innere Sicherheit Frankreichs. Sie stellt auch Auswahlhil 1 0

12 A u s V e r b ä n d e n u n d I n s t i t u t i o n e n Leitungs wechs el beim Bibliotheksverband Mittel- und Oberfranken e.v. Lucille Clerc einen Angriff auf das europaweit verbriefte Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit dar, ein Kernelement unserer freiheitlich-demokratischen Kultur. Die BID unterstützt das Team des für seine religionskritischen Karikaturen bekannten Satire-Magazins nachdrücklich. Sie bekräftigt die große Bedeutung der Pressefreiheit und des freien Zugangs zu allen Informationen und Ausdrucksformen für unsere Gesellschaft, was eine freie Presse genauso wie z.b. frei zugängliche Bibliotheken voraussetzt. Der BID-Präsident Dr. Heinz-Jürgen Lorenzen: "Diese gezielte Tötung von Menschen im Namen einer extremen Ideologie, dieser Angriff auf die Meinungsund Pressefreiheit ist durch nichts zu rechtfertigen. Wir trauern um den Chefredakteur Stéphane Charbonnier und seine Mitarbeiter. Ich möchte den Opfern des Terroranschlages, ihren Familien und allen französischen Bürgerinnen und Bürgern mein aufrichtiges Beileid und mein persönliches Mitgefühl aussprechen." Eine Beschneidung der persönlichen Freiheiten oder auch politische Extreme können keine adäquate Reaktion auf die Ereignisse sein und bieten keine Lösung. Gemeinsam muss es uns gelingen, die Meinungs- und Pressefreiheit zu wahren. Pressemitteilung BID vom Bei der Mitgliederversammlung des Bibliotheksverbandes Mittel- und Oberfranken e.v. am 12. November 2014 stand auch die Neuwahl des Vorstandes an. Helmut Bautz, Bürgermeister der Gemeinde Büchenbach (Mfr.), wurde erneut zum Ersten Vorsitzenden gewählt. Stefan Pöhlmann, Bürgermeister der Stadt Helmbrechts (Ofr.), ist nun sein Stellvertreter. Neu in den Vorstand gewählt wurden Helmut Weiß, Landrat des Landkreises Neustadt/ Aisch - Bad Windsheim (Mfr.), und die Bürgermeister Wolfgang Rast (Igensdorf, Ofr.), Klaus Jaschke (Schönwald, Ofr.) und Robert Pfann (Schwanstetten, Mfr.). Als Leiter der Landesfachstelle, Außenstelle Nürnberg, gehört Norbert Hellinger dem Vorstand weiterhin als beratendes Mitglied an. Frau Dr. Birgit Seelbinder, Alt-Oberbürgermeisterin von Marktredwitz (Ofr.), die seit 1991 Zweite Vorsitzende zunächst des Büchereiverbandes Oberfranken und nördliche Oberpfalz und dann des vereinigten Bibliotheksverbandes Mittel- und Oberfranken war, wurde für ihr langjähriges Engagement für die öffentlichen Bibliotheken, insbesondere auch in Oberfranken, vom Ersten Vorsitzenden mit herzlichem Dank aus dem Vorstand verabschiedet. Gleichzeitig wurde auch eine Änderung in der Geschäftsstelle des Bibliotheksverbandes Mittel- und Oberfranken bekannt gegeben: Irmgard Herrmann, die seit 2000 beim Bibliotheksverband tätig ist, hat seit 1. Dezember 2014 die Geschäftsführung übernommen. Als Nachfolgerin von Marion Meyer war die Buchhändlerin Bianca Thoma seit 2009 Geschäftsführerin des Bibliotheksverbandes. Frau Thoma geht in Elternzeit und möchte auf eigenen Wunsch hin diese Funktion nicht mehr ausüben. (he) 11

13 A u s V e r b ä n d e n u n d I n s t i t u t i o n e n Alter und neuer Vorstand sowie die Geschäftsführerinnen des BV Mittel- und Oberfranken e.v. Zuvor war Gisela Burger lange Jahre beim Bibliotheksverband Unterfranken e.v. tätig, seit 1969 als Buchhändlerin und seit 1987 als Geschäftsführerin. Kontakt: Bibliotheksverband Mittel- und Oberfranken e.v. Praterstr Nürnberg Telefon: / Fax: / Internet: Die BSB/Landesfachstelle (vormals Staatliche Beratungsstelle) Würzburg bedankt sich - auch im Namen vieler Bibliotheken - sehr herzlich für die z.t. schon lange, konstruktive Zusammenarbeit! Das Würzburger Fachstellenteam wünscht Frau Burger einen aktiven Unruhestand und Gelegenheiten, noch viele Wunschreiseziele anzusteuern. Neue Ansprechpartnerin für alles rund um die Buchbestellungen und Abonnements ist Caroline Ritter- Rauh, Diplom-Bibliothekarin Petra Kramer-Herrmann bleibt Ansprechpartnerin für alle bibliothekarischen Fragen. 45 Jahre im Dienst der unter f ränkischen Bibliot heken: G is ela Bur ger im Ruhestand Eine Ära ist zu Ende gegangen: Gisela Burger, zuletzt Ansprechpartnerin bei Schöningh Bibliotheksservice, ist in den Ruhestand getreten. Wer sporadisch, projektbezogen oder gar laufend mit ihr zu tun hatte, wird sie vermissen, die fröhliche und dynamische Buchhändlerin, die seit 1969 viele kleinere neben- und ehrenamtlich, ebenso hauptamtlich geleitete Bibliotheken kompetent beraten und begleitet hat. Der Schöningh Bibliotheksservice ist im Jahr 2009 aus dem Bibliotheksverband Unterfranken e.v. (BVU) hervorgegangen. Er unterstützt öffentliche Bibliotheken und deren Leitungen bei allen Arbeiten der Medienbeschaffung, Einarbeitung, Erschließung sowie Reorganisation, berät in Kooperation mit der BSB/Landesfachstelle bei der Beantragung von Förderprojekten und bietet Sonderleistungen wie Ausstellungen und Themenlisten an. Gisela Burger Kontakt: Schöningh Bibliotheksservice Tel.: / (Free Call / ) Fax: / (Free Fax / ) Internet: 1 2

14 B a u u n d A u s s t a t t u n g Karlsfelds neue Bücherei Jahrelang fristete die Bibliothek ein trauriges Keller- Dasein auf knapp 200 m² Fläche im Untergeschoss des Rathauses. Sie war den aktuellen Anforderungen und Aufgaben, die Bibliotheken heute zu leisten haben, nicht mehr gewachsen. Schon lange sollten das Team und die Medien neue Räumlichkeiten bekommen, immer wieder wurden Standorte geprüft und wieder verworfen. Im Jahr 2013 wurden schräg gegenüber dem bisherigen Standort Sparkassenräume mit einer Fläche von 300 m² frei. Da mittelfristig keine andere, den ursprünglichen Planungen entsprechende Lösung in Sicht war, hat die Gemeinde die Gelegenheit ergriffen und die Räumlichkeiten gekauft. Die Bibliothek ist nun ebenerdig und damit barrierefrei zugänglich, sie liegt an einem schönen Platz in unmittelbarer Nähe einer Buchhandlung und sie gibt diesem Teil von Karlsfeld einen Hauch von einem Ortskern. Die Gemeinde beauftragte den erfahrenen Architekten Robert Spitzhirn aus Poing mit der Planung der Bibliothek. Zusammen mit dem Karlsfelder Bautechniker Alexander Reichl und Bibliotheksleiterin Brigitte Speer ist es gelungen, den ehemals dunklen Sparkassenraum in eine helle, moderne und luftige Bibliotheksfläche zu verwandeln. Es steht genügend Raum für Sitzmöglichkeiten und für die Präsentation der Medien zur Verfügung, was der Aufenthaltsqualität zugutekommt. In der Bibliothek selbst befindet sich rechterhand die Theke mit zwei Arbeitsplätzen, dahinter wurde ein Arbeitsraum für das Bibliotheksteam abgetrennt. So kann flexibel zwischen internen Tätigkeiten und Kundenservice gewechselt werden. Auffällig ist der Schriftzug an der Theke: Service. Der eindrucksvollste Bereich, das Herzstück der Bibliothek, befindet sich inmitten des Raumes: ein großzügiger Lounge-Bereich, der mit modernen Sesseln und eigens gestalteten Lichtelementen zum Lesen und Verweilen einlädt. Um den Bereich herum sind Kaffee-Automat, Zeitschriften, AV-Medien- Tröge, Romane sowie die Präsentation der Neuheiten angeordnet. Die Lamellen der Lichtelemente finden sich auch in anderen gestalterischen Elementen der Bibliothek wieder - so wurden auch die vorhandenen Säulen im Thekenbereich damit verkleidet. Im vorderen Teil der Bibliothek, an der Fensterfront, werden die Jugendmedien präsentiert. Die breite Fensterbank mit Sitzkissen bietet Platz zum Schmökern. Der Kinderbereich bekam eine großzügige Foto: Gemeindebücherei Karlsfeld 1 3

15 B a u u n d A u s s t a t t u n g Fläche am hinteren Ende der Bibliothek zugedacht. Ein Lesepodest, umrahmt von Bilderbuchtrögen, und eine großzügige Kissenlandschaft in ungewöhnlichen Farben geben dem Bereich seine besondere Note. Einige der Kissen sind mosaikartig an der Wand befestigt. So entsteht in diesem Bereich ein ganz eigenes Raumgefühl. Viele technische Details machen die Bibliothek zukunftstauglich. Im Eingangsbereich wurde der ehemalige Vorraum mit Nachttresor für die automatische Buchrückgabe mittels RFID genutzt. Je eine Station für die Buchausleihe und -rückgabe zur Selbstbedienung befindet sich in der Nähe der Theke, so dass das Team die Kunden bei Bedarf unterstützen kann. Zur Information und Recherche stehen vier Tablet-PCs zur Verfügung. Außerdem verfügt die Bibliothek über zwei festinstallierte Decken-Beamer und Leinwände. Zum einen für Veranstaltungen im Kinderbereich. Zum anderen kann der Lounge-Bereich damit bedient werden - für Lesungen und weitere Aktionen. WLAN vervollständigt die technische Ausstattung der Bibliothek. Außerdem steht ein fensterloser Raum zur Verfügung, der als Magazin und Aufbewahrungsort für Dekorationsmaterial u.a. verwendet werden kann. Das Büro der Bibliotheksleitung musste mit dem Sozialraum kombiniert werden, im Gegenzug wurde mehr Nutzfläche für die Leser und Medien geschaffen. Internet: unter Bildung & Soziales Leitung: Brigitte Speer Kronach - Neueröffnung im Schulzentrum Nach Abschluss der Generalsanierung wurde am 18. November 2014 die Kreisbibliothek Kronach (Ofr.) neu eröffnet. Zur Einweihung konnte Landrat Oswald Marr zahlreiche Gäste begrüßen. Vor 36 Jahren war die damalige "Kreisbücherei im Schulzentrum" als zentrale Schulbibliothek und als Bildungszentrum für alle Bürger des Landkreises eingerichtet worden. Damals wie heute stellt die Bildung für den Landkreis eine wichtige Aufgabe dar. Dass die Bibliothek in die nun anstehende Generalsanierung des Schulkomplexes miteinbezogen werden musste, daran war ein Wassereinbruch während der Sanierung der Decke über der Bücherei schuld. Eigentlich sollte zunächst als rein energetische Maßnahme nur die Außenfassade der Bibliothek erneuert werden. Jetzt aber wurde die Bibliothek konzeptionell neu überdacht. Einige Räume wurden verlagert und der Innenhof vergrößert und mit zusätzlichen Fenstern versehen. Entstanden ist eine helle, lichte, farbenfrohe Bibliothek mit neuen Möbeln und einem erweiterten Kinderbereich. Karlsfeld (Landkreis Dachau in Oberbayern, ca Einwohner) liegt an der Stadtgrenze zu München. Die Bibliothek hat momentan Medieneinheiten, die Anzahl der Entleihungen lag 2013 bei knapp Die Bibliothek nimmt am Onleihe-Verbund "netbib24.de" teil, der im Juli 2013 an den Start ging. (pal) Kenndaten: Gemeindebücherei Karlsfeld Rathausstr Karlsfeld Tel.: Fax: Die Selbstverbuchung hat nun Einzug gehalten, wozu die Medien mit RFID ausgestattet und gesichert wurden. Ein Briefkasten (mit dahinter liegendem Stauraum) ermöglicht die Rückgabe der Medien im rund um die Uhr zugänglichen Vorraum, selbst außerhalb der Öffnungszeiten. Auch sonst ist alles auf dem neuesten technischen Stand, es gibt Hotspots für mitgebrachte Laptops, Induktionsschleifen für Hörgeschädigte und einen multifunktionalen Vortragssaal mit einer interaktiven Präsentationswand. Während der Umbauphase war die Kreisbücherei vorübergehend in einem mitten in der Stadt gelegenen ehemaligen Schlecker-Geschäft untergebracht. Durch dieses Ausweichquartier wurden 1 4

16 B a u u n d A u s s t a t t u n g längere Schließzeiten vermieden. Außerdem brachte die Laufkundschaft ganz neue Benutzergruppen aus der Stadt Kronach in die vorübergehend fußläufig erreichbare Bibliothek, die nun hoffentlich auch den längeren Weg in die neue Kreisbibliothek im mehr am Stadtrand gelegenen Schulzentrum finden werden. Es lohnt sich! die gewichtige Rolle der Medien, wenn sie in den Unterricht integriert werden könnten. Den ganz praktischen Nutzen der Bibliothek hob als Vertreterin der Schulen Anita Dauer, Rektorin der Mittelschule, hervor: Die attraktive Bibliothek im Schulzentrum in unmittelbarer Umgebung der Schüler wecke die Lust am Lesen und fördere somit die Lesefähigkeit. Wilhelm Wenning, Regierungspräsident von Oberfranken, war gleichzeitig als Vorsitzender der Oberfranken-Stiftung gekommen, die neben dem Kulturfonds Bayern und der Staatlichen Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen die neue Kreisbibliothek großzügig gefördert hat. Er betonte, wie sehr sich Schule und Bibliothek idealerweise ergänzen, und bezog das nicht nur auf das umfangreiche Medienangebot. Der Bücherbus, dessen Garage in die Kreisbibliothek integriert ist, fahre zahlreiche Orte im Landkreis an und lasse so alle Bürger von der Kreisbibliothek profitieren. Wolfgang Beiergrößlein, Bürgermeister der Stadt Kronach und stellvertretender Vorsitzender des Zweckverbandes Schulzentrum, betonte ebenfalls Rudolf Pfadenhauer, Leiter der Kreisbibliothek, wies auf die neugestalteten Bereiche der Bibliothek hin, die nun mit Kinderecke, Lese- und Ruhezone, EDV- Arbeitsplätzen und modernem Vortragsraum für kulturelle Veranstaltungen viel mehr als bisher zur Kommunikation, Entspannung und Anregung der Büchereibesucher beitrügen. Zu guter Letzt kündigte er den Start der E-Medien- Ausleihe ab 1. Dezember 2014 an, wobei sich die Kreisbibliothek der FrankenOnleihe angeschlossen hat. (he) Kontakt: Kreis- und Autobibliothek Kronach Johann-Knoch-Gasse Kronach Tel.: / Fax: Internet: Leitung: Rudolf Pfadenhauer Imposante Rundtheke 1 5

17 M e d i e n Preise und Aus wahlhil Aus zeic hnungen D e u t s c h e r J u g e n d l i t e r a t u r p r e i s Bereits zum 59. Mal wurde im Rahmen der Frankfurter Buchmesse der Deutsche Jugendliteraturpreis (DJLP) verliehen, der alljährlich vom Arbeitskreis für Jugendliteratur e.v. (akj) ausgerichtet wird und als einziger staatlicher Literaturpreis besonders herausragende Kinder- und Jugendliteratur ehrt. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat am 10. Oktober die Preise in den Sparten Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch und Sachbuch sowie den Preis der Jugendjury und den Sonderpreis für das Gesamtwerk Übersetzung in feierlichem Rahmen an die Preisträger überreicht. Preisträger der Sparte Bilderbuch Claude K. Dubois (Text, Illustration): Akim rennt Moritz Verlag ISBN: "Die Betrachter werden vom verstörenden Inhalt des Buches nicht überrumpelt, sondern erhalten die Gelegenheit, sich langsam anzunähern. Dazu passt auch das versöhnliche Ende." Preisträger in der Sparte Kinderbuch Martina Wildner (Text): Königin des Sprungturms Beltz & Gelberg ISBN: " eine psychologisch ausgeleuchtete Erzählung aus dem Milieu des Leistungssports, an der Grenze zwischen Kinder- und Adoleszenzroman". Preisträger in der Sparte Jugendbuch Inés Garland (Text): Wie ein unsichtbares Band Fischer KJB ISBN: "Die Erzählerin nimmt sich Zeit, um den Empfindungen ihrer Kindheit nachzuspüren. Der fließende Rhythmus und die Sinnlichkeit der Sprache sind in der Übersetzung sehr gut wiedergegeben." Preisträger in der Sparte Sachbuch Heidi Trpak (Text) ; Laura Momo Aufderhaar (Illustration): Gerda Gelse Allgemeine Weisheiten über Stechmücken Wiener Dom-Verlag ISBN: "Das in jeder Hinsicht gelungene Werk über ein Tier, mit dem wohl jedes Kind schon einmal in Berührung kam, spricht die Neugier und Entdeckerfreude der Betrachter an und fördert eine aufgeschlossene Haltung der Natur gegenüber." Der Preis der Jugendjury Raquel J. Palacio (Text): Wunder Carl Hanser Verlag ISBN: "Das oft genutzte Motiv, dass es auf die inneren Werte ankommt, wird hier neu und ohne mahnenden Zeigefinger umgesetzt. Der Roman berührt den Leser und regt zum Nachdenken an." Sonderpreis 2014 für Angelika Kutsch Der mit Euro dotierte Sonderpreis für das Gesamtwerk ging dieses Jahr an die deutsche Übersetzerin Angelika Kutsch für ihr umfangreiches und vielseitiges Schaffen. Bilderbücher, Sachbücher und Romane für Jugendliche u.a. wurden von ihr ins Deutsche übertragen, ohne dabei an Witz, Charme oder auch Schrecken zu verlieren. Dabei hat sie viele der von ihr übersetzten Werke erst für den deutschen Markt entdeckt. Durch ihre Art, mit einem Text und der jeweils besonderen Sprache umzugehen, sei sie eine Inspiration für Nachwuchsübersetzer, so die Jury. Seit 2008 veranstaltet der Arbeitskreis für Jugendliteratur eintägige Praxisseminare unter dem Titel "Preisverdächtig!". Diese richten sich vorwiegend an Pädagogen, Buchhändler, Bibliothekare und alle Personen, die mit der Vermittlung von Kinder- und Jugendliteratur zu tun haben. Ziel ist, kreative Vermittlungsmethoden für die nominierten Bücher des Deutschen Jugendliteraturpreises zu verbreiten. Die aus den Seminaren entstandenen Praxiskonzepte stehen allen Interessierten zur Verfügung. Weitere Informationen: (fl nach Infos von akj) Angelika Kutsch Gesamtwerk Übersetzung Mario Steiner 1 6

18 M e d i e n Literatur-Nobelpreis 2014 für Patrick Modiano Hanser N o b e l p r e i s f ü r L i t e r a t u r f ü r P a t r i c k M o d i a n o Damit hatte kaum einer gerechnet - der französische Schriftsteller Patrick Modiano (69) erhielt den letztjährigen Literatur-Nobelpreis der Königlich-Schwedischen Akademie der Künste. Sein Werk, so das Nobelkomitee, thematisiere Erinnerung, Vergessen, Identität und Schuld. Modiano beherrsche die Kunst der Erinnerung, mit der er die unbegreiflichsten menschlichen Schicksale wachgerufen habe. Der Preisträger wurde im Pariser Vorort Boulogne-Billancourt als Sohn eines jüdischen Kaufmannes und einer Schauspielerin geboren. Als junger Mann führte ihn der Schriftsteller Raimond Queneau, ein Freund seiner Mutter, in die Welt der Literatur ein. Peter Handke entdeckte ihn Mitte der 1980er Jahre für die deutschen Leser. Zuletzt veröffentlichte Modiano die Romane "Im Café der verlorenen Jugend" (2007, dt. 2012) und "Der Horizont" (2010, dt. 2013), in deutscher Sprache beim Münchner Hanser Verlag erschienen. Schon 1988 erhielt er den französischen Prix Goncourt, 2012 den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. Modiano ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Töchter. Der Nobelpreis für Literatur, seit 1901 vergeben, ist mit acht Millionen Schwedischen Kronen (ca Euro) dotiert und wird traditionell am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters und Industriellen Alfred Nobel, in Stockholm verliehen. (ugä) Deutscher Buchpreis 2014 für Lutz Seiler Claus Setzer 1 7 D e u t s c h e r B u c h p r e i s f ü r L u t z S e i l e r 25 Jahre nach dem Mauerfall erhielt der 51-jährige gebürtige Thüringer Lutz Seiler den letztjährigen mit Euro dotierten Deutschen Buchpreis. Sein Roman "Kruso" sei, so die Jury, "poetisch, sinnlich mit einer ins Magische gehenden Sprache". Seiler, vielfach für seine Lyrikbände ausgezeichnet, beschreibt in seinem Debüt- Roman die letzten Monate der DDR auf der Ostseeinsel Hiddensee, auf der sich damals "Aussteiger" aller Art und Staatsflüchtlinge in spe versammelt hatten. "Kruso" sei auch, betonte das Kritikergremium, ein "Requiem" für alle, die auf der Flucht über die Ostsee ums Leben gekommen sind. Der Autor absolvierte in der DDR eine Lehre als Baufacharbeiter und studierte dann (wie sein Romanheld) Germanistik. Als Preisträger konnte er sich gegen weitere fünf Titel der "Shortlist" durchsetzen: "Pfaueninsel" (Thomas Hettche), "April" (Angelika Klüssendorf), "3.000 Euro" (Thomas Melle), "Panischer Frühling" (Gertrud Leutenegger) und "Der Allesforscher" (Heinrich Steinfest). Die Shortlist- Finalisten erhalten eine Prämie von jeweils Euro. Der Deutsche Buchpreis, die literarische Auszeichnung mit der wohl größten Publikumsresonanz in Deutschland, wird seit 2005 jeden Herbst am Vorabend der Frankfurter Buchmesse vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.v. verliehen. Weitere Informationen: (ugä) B a y e r i s c h e r B u c h p r e i s a n U l r i c h H e r b e r t u n d T h o m a s H e t t c h e In der Münchner Allerheiligen-Hofkirche wurde am 27. November 2014 erstmals der Bayerische Buchpreis vergeben: Die dreiköpfige Jury (Denis Scheck, Franziska Augstein, Carolin Emcke) votierte für den Freiburger Historiker Ulrich Herbert (63) in der Kategorie Sachbuch und den Berliner Romancier Thomas Hettche (50) in der Kategorie Belletristik. Den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten erhielt Silvia Bovenschen für ihr Lebenswerk. Die Berliner Literaturwissenschaftlerin und Essayistin (*1946) griff vielfach Themen wie Alter, Vergänglichkeit und Tod auf. Ihr Essayband "Älter werden" (2006) stand lange Zeit auf der Bestsellerliste. In der öffentlichen Jurysitzung diskutierten die Juroren in Anwesenheit der nominierten Autoren vor 400 geladenen Gästen über die Texte, bevor die

19 M e d i e n Entscheidung für die beiden Preisträger fiel. Folgende Bücher standen zur Aus wahlhil Auswahl: T O M M I D e u t s c h e r K i n d e r s o f t w a r e p r e i s Kategorie Sachbuch Andreas Bernard: "Kinder machen. Neue Reproduktionstechnologien und die Ordnung der Familie" (S. Fischer) Ulrich Herbert: "Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert" (C.H. Beck) Josef H. Reichholf: "Ornis. Das Leben der Vögel" (C.H. Beck) Kategorie Belletristik: Nino Haratischwili: "Das achte Leben (Für Brilka)" (Frankfurter Verlagsanstalt) Thomas Hettche: "Pfaueninsel" (Kiepenheuer & Witsch) Thomas Kapielski: "Je dickens, destojewski! Ein Volumenroman" (Suhrkamp) Der Preis ist dotiert mit jeweils Euro sowie einer Preisfigur aus Nymphenburger Porzellan, die vier anderen Nominierten erhalten jeweils Euro. Der Bayerische Buchpreis 2014 wird veranstaltet vom Landesverband Bayern im Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.v. und gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Als Medienpartner fungieren der Bayerische Rundfunk und DIE ZEIT. Der Bayerische Buchpreis ist der Nachfolger von "CORINE - Internationaler Buchpreis" (2001 bis 2011). (ugä) Der Deutsche Kindersoftwarepreis Tommi wurde dieses Jahr bereits zum 13. Mal in Frankfurt am Main verliehen Kinder testeten Spiele in 23 Bibliotheken, darunter auch vier bayerischen Bibliotheken, und wählten daraus ihre Favoriten. Auf dem Prüfstand waren PC-Spiele, Konsolenspiele und Apps. Erstmalig war dieses Jahr auch elektronisches Spielzeug dabei, das bei den Kindern besonderen Anklang fand. Die Preisträger Kategorie Konsolen-Spiele Platz 1: WiiU: Mario Kart8 (Nintendo) Platz 2: WiiU: Super Mario 3D World (Nintendo) Platz 3: Alle Konsolen: Skylanders Swap Force (Activision) Kategorie PC-Spiele Platz 1: PC: Child of Light (Ubisoft) Platz 1: PC: Dream Hills - Gestohlene Magie (S.A.D.) Platz 3: PC: Goodbye Deponia (Daedalic) Kategorie Elektronisches Spielzeug Platz 1: Story Starter (Lego Education) Platz 2: tiptoi: Der Millionen-Coup (Ravensburger) Platz 3: Tablet: Kurio Tablet (KD Germany) Kategorie Apps Platz 1: ios & Android: Oink Oink - Mein verrückter Bauernhof (Ravensburger Digital) Platz 2: ios & Android: Playmobil Knights (geobra Brandstätter) Platz 3: ios & Android: Meine kleine Welt: Werkstatt (Oetinger) Sonderpreis Kindergarten & Vorschule App für ios & Android: Squirrel & Bär (Good Evil) v.l.: Ulrich Herbert und Thomas Hettche Mathis Beutel Weitere Informationen: Der TOMMI wird von dem Family Media Verlag in Freiburg und dem Büro für Kindermedien FEIBEL.DE in Berlin herausgegeben und unterstützt von dem Kinder- und Jugendprogramm des ZDF, der Frankfurter Buchmesse, Google und dem Deutschen Bibliotheksverband e.v. (dbv). 1 8 Vicki B

20 M e d i e n Von den 23 teilnehmenden Bibliotheken beim TOM- MI 2014 kamen folgende aus Bayern: RW21 - Stadtbibliothek Bayreuth Stadtbücherei Landshut Münchner Stadtbibliothek, Stadtteilbibliothek Milbertshofen Stadtbibliothek Straubing Weitere Informationen: D e u t s c h e r K r i m i P r e i s Seit 1985 verleihen Buchhändler und Kritiker den Deutschen Krimi Preis. In diesem Jahr wählte die Jury die folgenden Preisträger aus. National 1. Platz: Franz Dobler, "Ein Bulle im Zug", Tropen 2. Platz: Oliver Bottini, "Ein paar Tage Licht", DuMont 3. Platz: Max Annas, "Die Farm", Diaphanes originell dem Genre neue Impulse geben". Auch ausländische Autoren wurden auf einer eigenen Liste prämiert. International 1. Platz: James Lee Burke, "Regengötter", Heyne Hardcore, Original: "Rain Gods", Deutsch von Daniel Müller 2. Platz: Liza Cody, "Lady Bag", Argument, Original: "Lady Bag", Deutsch von Laudan & Szelinski 3. Platz: Oliver Harris, "London Underground", Blessing, Original: "Deep Shelter", Deutsch von Gunnar Kwisinski Der Deutsche Krimi Preis ist nicht dotiert. Eine öffentliche Preisverleihung findet auch in diesem Jahr nicht statt. Unter der organisatorischen Obhut des Bochumer Krimi Archivs hat die Jury (Kritiker und Krimi-Buchhändler) die Neuerscheinungen des Jahres 2014 geprüft. Weitere Informationen: börsenblatt.net vom D e u t s c h e r H ö r b u c h p r e i s Die Gewinner des Deutschen Hörbuchpreises (DHP) 2015 stehen fest: Ausgezeichnet werden Maria Koschny als "Beste Interpretin" und Frederick Lau als "Bester Interpret", "Qualitätskontrolle oder warum ich die Räuspertaste nicht drücken werde!" als "Bestes Hörspiel", Roger Willemsen für "Das Hohe Haus" in der Kategorie "Bestes Sachhörbuch" sowie Wolf Haas für "Brennerova" als "Beste Unterhaltung". Den Preis für die "Beste verlegerische Leistung" erhält Lübbe Audio für "Easy does it. CRO, die Maske und der ganze Rest". Der Preisträger in der Kategorie "Bestes Kinderhörbuch","Der Junge, der mit den Piranhas schwamm", Deutscher Krimi Preis 2015 Tropen Mit der Auszeichnung werden jährlich Autoren gewürdigt, die "literarisch gekonnt und inhaltlich nach der Roman-Vorlage des britischen Autors David Almond wurde am 5. Februar von der Kinderjury gekürt. Das Hörbuch ist bei der "HÖRCOMPAN" erschienen, den Preis erhält Sprecher Jörg Pohl. Weitere Informationen: 1 9

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