HS Nettoeinkommen Pro Version 19.0

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1 HS Nettoeinkommen Pro Version 19.0 Nettolohnberechnung und Lohnsteuertabellen 1992 bis 2011 (Vorschau 2012) Handbuch 2010 Dr. Martin Hentrich Software Magdeburg

2 Inhaltsverzeichnis 1 Eingabe der Daten Eingaben im Hauptfenster Steuerjahr Lohnsteuertabelle Eingetragener Freibetrag Bruttoeinkommen Steuerklasse Kinderfreibeträge Z-Tabelle und Kindergeld-Markierungsfeld Krankenversicherungsbeitrag in % Eingaben im Einstellungsfenster Sozialversicherungen Einmalzahlungen Kirchensteuer Vermögenswirksame Leistungen Versorgung, Altersentlastung Geldwerter Vorteil Kammerbeitrag abweichendes SV-Brutto Arbeitgeber Umlagen und Berufsgenossenschaft Kurzfristige Beschäftigung Direktversicherung Steuerfreie Bezüge Netto Be- und Abzüge Integrierte Pfändungstabelle Arbeitnehmerfinanzierte U-kasse, Pensionskasse, -fonds Kindergeldauszahlung durch den AG ( ) Voreinstellungen nach Programmstart 20 2 Ergebnisanzeige Tabelle der Freibeträge Tabelle der Abgaben Anzeige der abzuführenden Steuersumme Anzeige der abzuführenden SV-Beiträge Anzeige der Personalkosten Anzeige in Euro (bis 2001) Druckmöglichkeiten Grafikausgabe und Grafikanzeige Vergrößerung des Hauptfensters 25 3 Besondere Berechnungen Hochrechnung von Netto auf Brutto (Nettolohnvereinbarung) Berechnung von Netto-Einmalzahlungen Berechnung mit dem Anfangs-, konstantem Steuersatz Hochrechnung von begrenzten Personalkosten Steuerklassenwahl bei Eheleuten Lohnsteuertabelle Vergleich privater steuerlich geförderter Altersvorsorge Auswirkungen von Lohn- oder Gehaltserhöhungen Umwidmung von VWL Statistische Darstellung 1992 bis Beispielberechnungen Gesellschafter/Geschäftsführer ohne SV-Pflicht Auszubildende mit Entgelt von 400 bis Beamte Private Krankenversicherung 42 5 Hilfen 43 Seite 2 von 45 2

3 1. Eingabe der Daten Seite 3 von 45 Mit dem Programm "HS Nettoeinkommen Pro" können Sie die verschiedensten Fälle der Lohnberechnung schnell und sicher berechnen. Bevor Sie einen neuen Fall durchrechnen, sollten Sie jedoch immer über das Menü Datei/Neu sämtliche Änderungen auf die Voreinstellungen zurücksetzen. Nur damit stellen Sie sicher, dass versteckte Eingabewerte einer älteren Berechnung die neue Berechnung nicht verfälschen! 1.1. Eingaben im Hauptfenster Bild 1: Hauptfenster Das Hauptfenster gliedert sich in Bereiche der Eingabe und der Ausgabe von Daten. Die notwendigen Schritte für die Eingabe der Daten erfolgen in Windows-typischen Steuerelementen, wie anklickbaren Auswahlboxen für Optionsfelder (Steuerklasse, Kinderfreibeträge), Markierungsfelder, Schieberegler, Eingabedialog etc. Die jeweiligen Eingaben im Hauptfenster sind interaktiv, das heißt, dass die Auswirkungen sofort berechnet und angezeigt werden. Unterstützt wird die Eingabe durch teilweise mehrfache Möglichkeit der Ausführung. So läßt sich das Bruttoeinkommen einmal über die Schieberegler einstellen, was jedoch recht mühsam ist. Ein Klick auf das gelbe Brutto-Feld öffnet jedoch einen Dialog, der eine schnelle und pfenniggenaue Eingabe ermöglicht. Zu diesem Dialog kommt man allerdings auch über das Menü Berechnungen/Direkteingabe Brutto sowie über die Tastenkombination Strg+B. Für die Eingaben, die nicht im Hauptfenster möglich sind, gibt es ebenfalls verschiedene Möglichkeiten. Zum einen sind sie über das Menü Einstellungen erreichbar. Im Menü sind auch die jeweiligen Tastenkombinationen aufgeführt. Eine weitere Möglichkeit ist die Buttonleiste. Über jeden Button erreichen Sie ein Einstellungen-Fenster, die anderen können immer über Registerblätter (sog. Tabs) erreicht können. Jedes Element ist jedoch schnell mit einem separaten Button erreichbar. Der Klick mit der linken Maustaste auf einzelne Ausgabefelder öffnet ebenfalls Dialogelemente, die speziell zur Änderung dieser Ausgabefelder geeignet sind. So öffnet z. B. ein Klick auf das Anzeigefeld des sonstigen eingetragenen Freibetrags einen Eingabedialog für diesen Wert. 3

4 Seite 4 von 45 Bei vielen Elementen haben rechte und linke Maustaste vergleichbare Wirkungen. Einen Hinweis darauf, wie auch auf weitere Tips, erhalten Sie, wenn Sie mit der Maus über das Element fahren und die Anzeige in der unteren Statusleiste beobachten Steuerjahr Bild 2: Wahl des Steuerjahres und des Berechnungsmonats Das Steuerjahr, für das die Berechnung durchgeführt werden soll, wählen Sie aus den Optionsfeldern unten rechts oberhalb des großen Kommentarfensters. Wenn Sie das entsprechende Jahr anklicken, werden sämtliche Änderungen für das entsprechende Jahr vorgenommen. Nicht betroffen ist lediglich der variable Krankenversicherungssatz bzw. die entsprechenden Beiträge oberhalb der Bemessungsgrenze. Berücksichtigt sind folgende Änderungen (2009 nach Rechtsstand ): Beitragsbemessungsgrenzen der SV incl. Knappschaft, Beitragssätze, Solidaritätszuschlag 1992, ab 1996 Kinderfreibeträge und Kindergeld, Einkommensteuertabellen nach Tarifen 1990 (für 1992), 1996, 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005 ff. Zusatztabellen in den Jahren 1993 bis 1995, Berechnung der Vorsorgepauschalen, Satz der Pauschalbesteuerung, Änderungen in der Kirchensteuerberechnung, Grenzen der Direktversicherung. In den Jahren 1992, 1996, 1999, 2003, 2005, 2008 und 2009 änderten sich Berechnungsgrößen innerhalb eines Jahres. Bei Berechnungen ist daher in diesen Jahren unbedingt auch der betreffende Berechnungsmonat anzugeben! Der Berechnungsmonat ist auch für die Berechnung der SV-Beiträge auf Einmalzahlungen wichtig. Das jeweils ausgewählte Steuerjahr erscheint rot und wird an den Programmnamen im Programmfenster angefügt. Auf Ausdrucken wird ebenfalls das Steuerjahr angegeben. 1992: Solidaritätszuschlag von 7,5% auf die Lohnsteuer bis zum in der zweiten Jahreshälfte kein Solidaritätszuschlag 1996: Pflegeversicherung bis ,0%, danach 1,7% (incl. Sonderregelung in Sachsen) 1999: Rentenversicherung 20,3% bis Rentenversicherung 19,5% ab : Einführung der Mini-Jobs bis 400 und der SV-Gleitzone zwischen 400 und 800 ab : Anhebung des Beitrages zur Pflegeversicherung für Nicht-Kindererziehende um 0,25% ab (alleiniger Beitrag des Arbeitnehmers); ab ; Sonderbeitrag mit 0,9% zum Krankenversicherungsbeitrag allein durch den Arbeitnehmer. 2007: Erhöhung des Beitragssatzes zur ges. Rentenversicherung auf 19,9% und Senkung des Beitrages zur Arbeitslosenversicherung auf 4,2%. 2008: Pflegeversicherung bis ,7%, danach 1,95% (Sonderregelung in Sachsen); Senkung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung auf 3,3% 2009: Senkung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung auf 2,8%, einheitlicher Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung von 15,5% (AG 7,3% und AN 8,2%) ab 1.7. von 14,9% 2010: Lohnsteuersenkung durch Bürgerentlastungsgesetz (Ausnahme bei bestimmten Niedrigverdienern) Lohnsteuertabelle Bild 3: Wahl der Steuertabelle (Klick mit rechter Maustaste setzt SV-Werte auf Null) 4

5 Für Arbeitnehmer mit Rentenversicherungspflicht gilt die allgemeine Lohnsteuertabelle. Die besondere Lohnsteuertabelle gilt dann z. B. für Beamte oder Berufssoldaten. Seite 5 von 45 Die Steuertabelle läßt sich mit den Optionsfeldern oben rechts wählen. Je nach Wahl werden sofort die jeweiligen Berechnungen ausgeführt. Erfolgt die Wahl mit der rechten Maustaste, werden jeweils die SV- Beitragssätze auf Null gesetzt (beachten: besondere Tabelle für beherrschende Gesellschafter/Geschäftsführer und für Beamte; allg. für nicht rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer!). Unterhalb der Bemessungsgrenzen erscheinen dann keine SV-Beiträge, oberhalb nur die individuell vorprogrammierten Werte der freiwilligen/privat versicherten Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung. Ein nachfolgender Klick mit der linken Maustaste führt auf die normalen Beitragssätze zurück Eingetragener Freibetrag Bild 4: Eingabe eines zusätzlich auf der Lohnsteuerkarte eingetragenen Freibetrags Die Eingabe des Freibetrags erfolgt durch Klick auf das gelbe Anzeigefenster. Sie erreichen diesen Dialog ebenfalls über das Menü Einstellungen/eingetragener Freibetrag sowie über die Tastenkombination Strg+F. Bitte beachten Sie, dass Sie den auf der Lohnsteuerkarte für den Monat eingetragenen Freibetrag eingeben. Aus Gründen der Übereinstimmung wird dann im Fenster der 12fache Wert als Jahresfreibetrag angezeigt (die anderen angezeigten Werte sind auch Jahreswerte). Der auf der Lohnsteuerkarte eventuell auch angegebene Jahresfreibetrag kann ggf. davon abweichen Bruttomonatseinkommen Das Bruttoeinkommen können Sie zwar über die beiden Schieberegler für DM und Pfennig ( und Cent) einstellen, doch ist dies sehr mühsam für eine genaue Eingabe. Diese Möglichkeit ist eher dazu gedacht, den Einfluß von Erhöhungen schnell darstellen zu können. Klicken Sie im DM/ -Balken auf die kleinen Pfeile, dann verändert sich das Bruttoeinkommen um jeweils 1 DM/. Klicken Sie auf den freien Bereich im Balken oberhalb oder unterhalb der Marke, dann verändert sich der Wert um jeweils 10 DM/. Beim Pfg/Ct- Balken betragen diese Sprünge 10 bzw. 1 Pfennig/Cent. 5

6 Seite 6 von 45 Direkt können Sie das Bruttoeinkommen in DM/ eingeben, wenn Sie auf das Brutto-Feld mit der linken Maustaste klicken. Sie erreichen diesen Dialog auch über das Menü Berechnungen/Direkteingabe Brutto oder die Tastenkombination Strg+B. Klicken Sie bei Rechenjahren bis 2001 mit der rechten Maustaste, können Sie das Bruttoeinkommen in eingeben Steuerklasse Bild 5: Eingabe der Steuerklasse und der Kinderfreibeträge bis 2009, rechts ab 2010 zusätzlich bei Steuerklasse 4 der Faktor (immer kleiner 1 mit 3 Stellen) für das Faktorverfahren bei Doppelverdienern, wenn beide die Steuerklasse 4 wählen, dadurch ist eine sehr realitätsnahe Steuerbelastung zu erreichen. Der Faktor wird durch das zuständige Finanzamt auf der Lohnsteuerkarte eingetragen. Die Steuerklasse geben Sie über das Optionsfeld links oben im Hauptfenster ein. Je nach Wahl der Steuerklasse werden die Optionen der Kinderfreibeträge eingestellt. So wird in Steuerklasse 5 und 6 das Optionenfeld der Kinderfreibeträge abgeblendet und die Zahl auf kein gestellt. Ebenfalls beeinflußt wird das Markierungsfeld Kindergeld (ab 1996). Es ist nur dann aktiv, wenn tatsächlich Kinderfreibeträge vorhanden sind, jedoch auch in Steuerklasse 5, da der betroffene Ehepartner das Kindergeld in den Jahren 1996 bis 1998 über den Arbeitgeber ausgezahlt bekommen konnte Kinderfreibeträge Die Eingabe erfolgt über das Optionenfeld rechts neben dem Feld für die Steuerklasse (Siehe Bild 5). Sind mehr als 4 Kinderfreibeträge zu berücksichtigen, wird die Option "mehr" angeklickt. Es öffnet sich ein Fenster, in das der Wert eingegeben werden kann. Als Voreinstellung erscheint der vorher angeklickte Wert. Die steuerlich zu berücksichtigende Summe der Kinderfreibeträge erscheint in der Zeile darunter. In den Jahren 1992 bis 1995 wird diese Summe mit den anderen Freibeträgen aufsummiert und in der Gesamtsumme der Freibeträge berücksichtigt. Dies entspricht dann für diese Jahre dem steuerfreien Einkommen. Bei Einkommen ohne Kinderfreibeträge stimmt dies auch nach Sind hier jedoch Kinderfreibeträge zu berücksichtigen, ergibt sich das steuerfreie Einkommen, wenn das Bruttoeinkommen so eingestellt wird, dass die Summe der Steuern dem Kindergeld entspricht Z-Tabelle-Markierungsfeld bzw. Kindergeld-Markierungsfeld Bild 6: Markierungsfeld Z-Tabelle ( ) Bild 7: Markierungsfeld Kindergeld (ab 1996) 1993 bis 1995 wird vom Programm automatisch die Zusatztabelle zur Lohnsteuertabelle angewendet. Mit dem Schalter können Sie die Berechnung mit der Zusatztabelle ggf. wieder ausschalten. ACHTUNG: Wenn Sie Änderungen an den Einstellungen vornehmen, wird meist immer wieder auf die Z-Tabelle zurück geschaltet. Die Abschaltung der Zusatztabelle sollte also immer erst am Ende einer Berechnung erfolgen, wenn die anderen Eingaben bereits erfolgt sind. Ab 1996 erscheint rechts neben dem Feld zur Wahl der Kinderfreibeträge ein Markierungsfeld Kindergeld. Dies weist daraufhin, dass der Familienleistungsausgleich durch Zahlung von Kindergeld erfolgt, da ab 1996 die Berücksichtigung von Kinderfreibeträgen bei der Berechnung der Lohnsteuer nicht mehr erfolgt. 6

7 Seite 7 von 45 Das Markierungsfeld Kindergeld muß daher für korrekte Rechnungen immer angekreuzt sein. Wird die Markierung entfernt, erscheint ein Hinweis (siehe Bild 8). Dieser Hinweis erscheint nur, wenn die Warnmeldungen nicht ausgeschaltet sind (siehe Menü Ansicht/ohne Warnungen). Angezeigt wird dann die Lohnsteuer unter Berücksichtigung von Kinderfreibeträgen. Dies ist dann die Maßstabssteuer zur Berechnung des Solidaritätszuschlags und der Kirchenlohnsteuer, der informatorisch vom Programm angezeigt wird. Bild 8: Warnhinweis, wenn das Markierungsfeld Kindergeld im Hauptfenster deaktiviert wird Krankenversicherungsbeitrag in % Bild 9a: Eingabe des Krankenversicherungsbeitragssatzes Bild 9b: Fixer Beitragssatz ab 2009 Jahre 1992 bis 2008: Den Krankenversicherungsbeitrag geben Sie über den Schieberegler ein. Ein Klick auf die Pfeile verändert den Beitrag um 0,1% Ein Klick auf den Zwischenraum ändert ihn um jeweils 1%. Sie können aber auch bis zu 8 Krankenkassen mit ihren Beitragssätzen in der INI-Datei voreinstellen (Siehe Abschnitt 1.3). Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste auf das gelbe Beitragsfeld, erscheint die Auswahl entsprechend Bild 10. Die Pflege dieser Tabelle müssen Sie selbst übernehmen. Da die gesetzlichen Krankenversicherungen ihre Beitragssätze häufig anpassen, kann nicht für die Aktualität garantiert werden! Jahre ab 2009: Der Beitragssatz ist auf den für alle gesetzlichen Krankenkassen gültigen Wert von 14,6%+0,9% (Arbeitnehmer 8,2% und Arbeitgeber 7,3%) eingestellt und kann nicht verändert werden. Wenn man auf das Beitragsfeld klickt, dann wird ein entsprechender Hinweis gezeigt. Ab Juli 2009 gilt der allgemein gültige Wert von 14,0%+0,9% (Arbeitnehmer 7,6% und Arbeitgeber 7,0%). Bei beschäftigten Altersrentnern wird der jeweilige geminderte Wert verwendet! 7

8 Seite 8 von 45 Bild 10: Auswahl des Krankenversicherungs-Beitragssatzes aus der Liste der Voreinstellungen, links für die Jahre bis 2008, rechts für die Jahre ab Eingaben im Einstellungsfenster Die einzelnen Seiten des Einstellungenfensters erreichen Sie auch über die Button oder über das Menü Einstellungen. Der Menüpunkt gemerkte Dateien vergessen bewirkt, dass die im Menü Datei vermerkten letzten 4 geöffneten Dateien aus dem Menü gelöscht werden. Mit dem Menüpunkt Starteinstellungen können Sie bestimmte Werte festlegen, mit denen das Programm dann immer startet (Siehe Abschnitt 1.3) Mit Speicherorte festlegen können Sie die Ordner bestimmen, in denen Sie Dateien aus dem Programm heraus speichern möchten. Bild 11: Menü Einstellungen Sozialversicherungen Einzelne Einstellungen beeinflussen sich gegenseitig (z. B. Bundesland). Je nach der Vorauswahl alte oder neue Bundesländer, werden nur die jeweiligen Länder angeboten. Sie sollten die Einstellungen sorgfältig vornehmen und mögliche Hinweise in der Statuszeile des Hauptfensters beachten. Angezeigt, jedoch nicht geändert, werden die Beitragssätze und die Beitragsbemessungsgrenzen (BBG) und die Geringverdienerentgeltgrenze. diese Werte können jeweils für die alten oder neuen Bundesländer und die Knappschaft umgeschaltet werden. 8

9 Seite 9 von 45 Bild 12a: Besondere Einstellungen im Einstellungenfenster: Sozialversicherungen Für die besonderen Fälle von Pendlern, die z. B. in einem alten Bundesland wohnen und in einem neuen Bundesland arbeiten (oder umgekehrt) lassen sich für die Versicherungen KV/PV und/oder RV/AV die BBG der jeweils anderen als der eingestellten Ländergruppe wählen. Dies erfolgt mit dem Button rechts neben den Feldern der BBG und der Beitragssätze. Es erscheint dann unterhalb des Bundeslandes in rot das Wort Pendler. Ebenfalls abhängig vom Bundesland wird die für Sachsen ab erforderliche Abschaltung der Feiertagskompensation für den Beitragssatz der Pflegeversicherung deaktiviert (siehe Fenster Sozialversicherungen). Für alle anderen Bundesländer muß das Markierungsfeld "Feiertagskompensation" aktiviert sein, da außer in Sachsen die Abschaffung des Buß- und Bettages als Feiertag zur Kompensation der AG- Belastung durch die Anhebung des Pflegeversicherung-Beitragssatzes von 1% auf 1,7% erfolgt ist. Die Besonderheiten der Beitragsbemessungsgrenzen der Krankenversicherung im Ostteil Berlins ab 1995 (BBG der KV wie in den alten Ländern, die anderen BBG wie in den neuen Ländern) werden dann berücksichtigt, wenn "neue Bundesländer" aktiviert ist und als Bundesland "Berlin" gewählt wird. Die Einstellungen für den Westteil Berlins werden berücksichtigt, wenn "neue Bundesländer" nicht gewählt ist und als Bundesland "Berlin" gewählt wird. Für die Bundesländer Bremen und Saarland wird jeweils der zu berücksichtigende Kammerbeitrag bei Wahl des Landes eingestellt. Oberhalb der BBG werden für die Kranken- und Pflegeversicherung automatisch Beiträge für die freiwillige Mitglieder einer gesetzlichen Krankenversicherung berechnet, die auf dem eingestellten Beitragssatz und der BBG beruhen. Es kann unter drei Varianten der Rundung gewählt werden, da dies von Krankenkasse und Arbeitgeber variieren kann. Wenn diese Werte für den Einzelfall nicht zutreffen, insbesondere bei privater Krankenversicherung oder wenn der Arbeitgeber nicht die Beiträge abführt sondern nur den AG- Anteil erstattet, können über das Optionsfeld "individuell" andere Werte festgelegt werden, mit denen das Programm die Beiträge für KV und PV oberhalb der BBG berechnen soll. In diesem Fall erscheint auch ein Markierungsfeld "immer". Wird dieses angeklickt, dann rechnet das Programm auch unterhalb der BBG mit den individuell eingetragenen Werten. Die individuellen Werte können auch in der INI-Datei voreingestellt werden. Im Bereich unter 800 Euro gilt ab sozialversicherungsrechtlich die sogenannte Gleitzone, ein subventionierter Niedriglohnbereich. Unter 400 Euro rechnet das Programm mit der MiniJob-Regelung (beides gilt nicht für Auszubildende oder Praktikanten!) Beides können Sie nach Klick auf den Button der Optionen für MiniJob&Gleitzone anpassen: 9

10 Seite 10 von 45 Liegt der Bruttolohn im Bereich unter 800 Euro wird im Hauptfenster im Bereich der Sozialversicherungen durch ein kleines rotes Wort MiniJob oder Gleitzone darauf hingewiesen. Mittels Rechtsklick können Sie dies dort sehr einfach ein- oder ausschalten Einmalzahlungen Bild 12b: Optionen für MiniJob und Gleitzone Die Berechnung von Einmalzahlungen (Sonderzahlungen) wie Weihnachts- und Urlaubsgeld ist auf zwei Arten möglich. Liegen keine genauen angaben vor, erfolgt die Berechnung automatisch. Bild 13: Automatische Berechnung von Einmalzahlungen Für die Berechnung wird bei automatischer Berechnung angenommen, daß die eingegebenen Werte für jeden Monat des Jahres gelten und andere Einmalzahlungen nicht zu berücksichtigen sind. Ist in einem nachzurechnenden Fall davon abgewichen worden (z. B. schwankendes Brutto oder Krankheit) kommt es zu Abweichungen. 10

11 Seite 11 von 45 Eine genauere Berechnung ist dann möglich, wenn bisherige Einmalzahlungen in ihrer Höhe bekannt sind und das bis einschließlich Vormonat zu versteuernde Einkommen und SV-pflichtige Einkommen ebenfalls bekannt sind. Zusätzlich ist dann noch die Kenntnis der zu berücksichtigenden SV-Tage erforderlich. Bild 14: Genaue Berechnung von Einmalzahlungen Durch Doppelklick auf das Optionsfeld "genau" werden die bei der automatischen Berechnung berücksichtigten Werte eingetragen. In Januar bis März wird die Option der Märzklausel sichtbar. Bild 15: Option zur Anwendung der Märzklausel 11

12 Seite 12 von 45 Für genaue Berechnungen nach der Märzklausel ist im Jahr 2002 zu beachten, dass die SV-pflichtigen Beträge des Jahres 2001 in DM einzugeben sind. Die Zahlen für 2002 jedoch in! Sind die Einstellungen erfolgt und wird das Fenster mit "Schließen" geschlossen, wird der Vorgang durchgerechnet und die durch die Einmalzahlung bedingten Abgaben werden in kleinen gelb unterlegten Feldern neben den Gesamtbeiträgen im Hauptfenster angezeigt. ACHTUNG: Wenn Sie nun das Einstellungenfenster erneut öffnen (zweckmäßigerweise mit dem Button), dann können Sie die SV-pflichtigen Anteile an der Einmalzahlung ablesen getrennt nach KV, AV und RV (außerhalb der Knappschaft sind die Werte für AV und RV gleich) Kirchensteuer Im Dialog für die Einstellungen zur Kirchensteuer kann die Kirchensteuerpflicht ein- und ausgeschaltet werden. Die pauschale Kirchensteuer muß ggf. gesondert abgeschaltet werden. Die Werte ergeben sich durch die Wahl des Bundeslandes, kann jedoch noch geändert werden. Bild 16: Besondere Einstellungen: Kirchensteuer Da die Kirchensteuer regional unterschiedlich erhoben wird, muß auf die richtige Einstellung des Bundeslandes geachtet werden. Die anfallenden Kirchensteuersätze werden angezeigt. Ebenfalls wird die Mindestkirchensteuer bzw. Mindestbetragskirchensteuer angezeigt, falls dies in dem Bundesland zutrifft. Das Programm berücksichtigt auch im Lohnsteuerberechnungsverfahren die Kappung der Kirchensteuer. Sie müssen dies ggf. abschalten! Vermögenswirksame Leistungen In einzelnen Optionsfeldern können die Werte für vermögenswirksame Leistungen eingestellt werden. Der Gesamtbeitrag (Summe, die vom AG an die Bank/Bausparkasse gezahlt wird) wird im obersten Optionenfeld gewählt. Es sind nur Stufungen von 10 bis 40 (bis 2001 von 13 DM bis zu 78 DM) möglich (ab 1999 beliebige und höhere Werte). Geben Sie bitte bei anderen Werten die Werte direkt ein (als anderer Wert ). Der Anteil des AG wird im mittleren Optionenfeld festgelegt. Es ist auch die Eingabe eines abweichenden Wertes außerhalb der 13 DM / 10 Stufung möglich, wie z. B. im Baugewerbe üblich. Im unteren Optionenfeld wird festgelegt, ob der Arbeitgeberanteil bereits in der im Hauptfenster angegebenen Bruttosumme enthalten ist oder nicht. 12

13 Seite 13 von 45 In Rahmen eines Vorher/Nachher-Vergleichs für den Einstieg in die betriebliche Altersvorsorge kann entschieden werden, die vermögenswirksamen Leistungen aufzulösen und diese Mittel in die betriebliche Altersvorsorge zu stecken. Dabei kann dann ein vorhandener AG-Zuschuß auch noch aufgestockt werden (z.b. wegen der AG-Einsparungen). Bild 17: Besondere Einstellungen: Vermögenswirksame Leistungen Die vermögenswirksamen Leistungen werden im Hauptfenster angezeigt, wenn der Einstellungen-Dialog durch Schließen verlassen wird. Ist der AG-Anteil im Brutto bereits enthalten, erfolgt die Anzeige der VWL in Klammern links neben dem Bruttofeld. Erfolgt die Zahlung zusätzlich zu dem eingegebenen Brutto wird die Höhe des AG-Anteils ohne Klammern mit einem angefügten "+" angezeigt und der Wert zusätzlich bei der Bemessung der Lohnsteuer und der SV-Beiträge berücksichtigt (siehe Bilder 18) a) AG-Anteil der VWL ist im Brutto enthalten b) AG-Anteil der VWL nicht im Brutto enthalten Bild 18: Anzeige der Arbeitgeber-Anteile an VWL im Hauptfenster Versorgung, Altersentlastung Die Eingabe von Versorgungsbezügen führt zur Berücksichtigung des Versorgungsfreibetrages. Die Versorgungsbezüge werden nicht SV-mindernd berücksichtigt. Ist dies der Fall, ist in den sonstigen Einstellungen ein abweichendes Sozialversicherungsbrutto einzustellen. Der Versorgungsfreibetrag wird ab dem Jahr 2005 langsam abgeschmolzen. Daher ist neben dem aktuellen Versorgungsbezug auch der Bezug im Januar 2005 bzw. im ersten vollen Monat anzugeben. Die Angabe einer voraussichtlichen Sonderzahlung des Versorgungsbezugs sowie das Jahr der erstmaligen Gewährung werden ab 2005 zur Ermittlung des Versorgungsfreibetrags benötigt. Wurde spätestens im vorangegangenen Kalenderjahr das 64. Lebensjahr vollendet, ist das entsprechende Markierungsfeld anzukreuzen. Der Altersentlastungsbetrag wird dann ebenfalls berücksichtigt. Bei der Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge entfällt dann der AN-Beitrag in die RV und AV. Der AG- Beitrag wird weiter berechnet. Die Angabe des Geburtsjahrgangs ist für die Ermittlung des Altersentlastungsbetrages wichtig, da dieser in den Jahren ab 2005 langsam abgeschmolzen wird. 13

14 Seite 14 von 45 Bild 19: Besondere Einstellungen: Versorgungsbezüge bzw. Anspruch auf Altersentlastungsbetrag Geldwerter Vorteil Im Dialogfenster sonstiger Einstellungen 1 ist in der oberen Zeile die Eingabe eines geldwerten Vorteils möglich. Bitte beachten Sie, dass der eingetragene geldwerte Vorteil steuerpflichtig und ggf. SV-pflichtig ist. In der Darstellung des Programms wird der Betrag wieder abgezogen und taucht in der Abrechnung als "Abzug für geldwerten Vorteil" auf. Bild 20: Besondere Einstellungen: Sonstiges 1 14

15 Seite 15 von 45 Zur Erleichterung der pauschalen Berechnung ab 1996 wurde für die private Nutzung eines betrieblichen PKW eine kleine Rechenhilfe integriert (Siehe Bild 21). Der jeweilige geldwerte Vorteil ist aus dem Brutto- Listenpreises des PKW (nicht dem Kaufpreis!) und den Entfernungskilometern berechenbar. Die speziellen Daten (Listenpreis, Kennzeichen, Nutzungsart und Entfernung) für einen PKW können mit Auto speichern gespeichert und mit Auto Laden wieder geladen werden. Weitere geldwerte Vorteile können ebenso angegeben werden und werden dann als Gesamtsumme übernommen. In der Abrechnung ist eine besondere Benennung oder eine Auflistung geldwerter Vorteile nicht vorgesehen. Pauschal zu versteuernder geldwerter Vorteil ist nicht berechenbar! Kammerbeitrag Bild 21: Besondere Einstellungen im Einstellungenfenster: geldwerter Vorteil Bild 22: Besondere Einstellungen im Einstellungenfenster: Kammerbeitrag Die Daten von Bild 22 werden automatisch aktiv, wenn als Bundesland Bremen oder Saarland gewählt werden. Die Werte sind in der INI-Datei voreingestellt (Siehe Abschnitt 1.3) Der Kammerbeitrag wird vom monatlichen Bruttoeinkommen berechnet, jedoch nicht von den Einmalzahlungen abweichendes SV-Brutto Bild 23: Besondere Einstellungen im Einstellungenfenster: abweichendes SV-Brutto Ein abweichendes SV-Brutto ist ggf. nach anklicken des Markierungskästchens einzugeben. Dies trifft insbesondere für Zahlungen nach dem BAT zu zur Berücksichtigung der Zusatzversorgungskasse. Dann ist der zusätzlich zu versteuernde Anteil des Arbeitnehmers als geldwerter Vorteil ebenfalls einzugeben. 15

16 Arbeitgeber: Umlagen und Berufsgenossenschaft Seite 16 von 45 Mit dem Programm kann eine ungefähre Berechnung der direkten Personalkosten des Arbeitgebers für einen Mitarbeiter durchgeführt werden (AG-SV-Beiträge, Umlage 1 und 2 sowie Berufsgenossenschaft). Dazu werden die AG-Beiträge zur Sozialversicherung sowie die Beiträge zur Berufsgenossenschaft (gesetzliche Unfallversicherung) und die Umlagen dem Bruttoeinkommen hinzugerechnet. Die Vorgabewerte sind in der INI-Datei festgelegt (Siehe Abschnitt 1.3) und können im Einstellungendialog angepaßt werden. Im Hauptfenster kann mit dem Button "Arbeitgeber" / "Arbeitnehmer" zwischen dem auszuzahlenden Netto und den Personalkosten umgeschaltet werden Kurzfristige Beschäftigung Wird eine Abrechnung für eine kurzfristige Beschäftigung erstellt, ist dieses Markierungsfeld anzukreuzen. Bild 24: Markierungsfeld für Abrechnung einer kurzfristigen Beschäftigung Direktversicherung Bild 25: Einstellungen zur Direktversicherung Bei den Angaben zu einer Direktversicherung sind je nach Jahr und Durchführungsweg mehrere Optionen zu beachten. Es wird nur jeweils der maximale monatliche Betrag zugelassen. Größere Werte sind nur im Rahmen von Einmalzahlungen möglich. Die Befreiung von der pauschalen Kirchensteuer ist definitiv einzugeben, ebenfalls ist einzugeben, ob der AG eventuell die pauschalen Steuern übernimmt. Die Höhe der pausch. Lohnsteuer ergibt sich durch die Einstellung des Steuerjahres (15% bis 1995, 20% ab 1996). Bitte beachten Sie: Gehaltsverzicht bedeutet immer Entnahme aus regelmäßigem Lohn. Die Entnahme aus Einmalzahlungen/Sonderzahlungen ist kein Gehaltsverzicht in diesem Sinne. Ist Gehaltsverzicht eingestellt, sollte die Begrenzung auf den höchstmöglichen Beitrag immer aktiviert sein. Sie sollten die Begrenzung im Falle von Gehaltsverzicht nur dann deaktivieren, wenn der etwas größere zulässige Höchstbetrag im Falle der Durchschnittsbildung innerhalb einer Gruppenversicherung zu behandeln ist oder wenn eine quartalsweise Zahlung erfolgt. Wird der Beitrag in die Direktversicherung einer Einmalzahlung oder Sonderzahlung entnommen, dann muß die Begrenzung aufgehoben werden! Eine zwangsweise Kombination der Einstellungen ist leider wegen vielfältiger gesetzlicher Möglichkeiten nicht möglich! Achtung: Bei der aktuellen Direktversicherung nach 3 Nr. 63 EstG ist in der Voreinstellung nur ein Betrag von 150 Euro im Monat als lediglich steuerfrei voreingestellt. Besteht allein diese Direktversicherung, dann müssen Sie das Häkchen bei nur steuerfrei entfernen! Diese Markierung wechselt dann zum Bereich Pensionskasse/Pensionsfonds. Der Sinn liegt darin, dass so eine Kombination einer Direktversicherung und einer Pensionskasse möglich ist, da nach 3 Nr. 63 nicht nur beträge bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung (west) steuer- und beitragsfrei sind, sondern zusätzlich noch 150 Euro im Monat nur steuerfrei (unter bestimmten Bedingungen!). 16

17 Steuerfreie Bezüge Seite 17 von 45 Sind in dem angegebenen Bruttoeinkommen auch allgemeine steuerfreie Bezüge enthalten (z.b. Nachtoder Feiertagszuschläge), sind diese noch in den besonderen Einstellungen im ersten Feld anzugeben. Diese steuerfreien Bezüge werden auch als SV-frei behandelt. In zwei weiteren Feldern werden steuerfreie Bezüge aus der BAV-Förderung vom Programm automatisch dargestellt, diese Werte dürfen nicht geändert werden. Bild 26: Besondere Einstellungen im Einstellungenfenster: Steuerfreie Bezüge Netto Be- und Abzüge Unabhängig von den steuerpflichtigen Einkünften können drei unterschiedliche Netto- Be- oder Abzüge eingegeben werden. Deren Benennung kann dabei individuell vorgenommen werden. Quasi eine halbautomatische Unterstützung ist vorgesehen für den Eintrag von Pfändungen als Nettoabzug 1 Entgeltumwandlung (U-Kasse etc.) als Nettoabzug 2 Kindergeld als Nettozahlung 3 (1996 bis 1998) Integrierte Pfändungstabelle Zur Berechnung von Lohnpfändungen wurde die Monats-Pfändungstabelle integriert. Da die Pfändung vom aktuellen Nettoeinkommen als fester Wert berechnet wird, ist diese Option erst nach einer Berechnung ohne Pfändung sinnvoll. Integriert ist die Pfändungstabelle nach 850 ZPO für die Pfändung sonstiger Geldforderungen. Sie ist für die Pfändung für Unterhaltsleistungen nicht anzuwenden. Es ist möglich, dass diese integrierte Pfändungstabelle für die Anwendung auf spezielle Fälle nicht ausreicht. Benutzen Sie dann ein separates Programm. Je nach Berechnungsjahr und monat werden die entsprechenden Pfändungstabellen verwendet. Bild 27: Die integrierte Pfändungstabelle 17

18 Arbeitnehmerfinanzierte Unterstützungskasse/Pensionsfonds/Pensionskasse Seite 18 von 45 Durch die Reform des Betriebsrentengesetzes wird verstärkt von den Möglichkeiten einer betrieblichen Altersversorgung auf der Basis arbeitnehmerfinanzierter Unterstützungskassen, Pensionskassen Pensionsfonds oder der Einrichtung von Lebensarbeitszeitkonen Gebrauch gemacht. Dabei ist ein Teil des betrages oder der gesamte Beitrag steuerfrei und SV-frei. Die SV-Freiheit für Unterstützungskasse, Pensionskasse, Pensionsfonds und die Direktversicherung nach 3 Nr. 63 EstG ist ab dem Jahr 2002 auf 4% der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung (west) begrenzt. Bild 28: Einstellungen für BAV Die Eingabe erfolgt entweder als Direktversicherung und/oder nach Drücken des entsprechenden Buttons. Es erscheint dann folgender Dialog: Bild 29: Beitrag in eine Pensionskasse 18

19 Seite 19 von 45 Die Formen der betrieblichen Altersvorsorge lassen sich entsprechend berechnen, die Änderungen durch das Alterseinkünftegesetz ab 2005 wurden berücksichtigt. Da nicht immer sämtliche möglichen Eingaben automatisch auf Schlüssigkeit geprüft werden können, ist bei der Eingabe der Daten sorgfältig vorzugehen. In ähnlicher Weise lassen sich auch Einzahlungen in eine Pensionskasse oder einen Pensionsfonds berechnen. Dabei werden die Zahlbeträge wie folgt steuerlich und SV-rechtlich berücksichtigt: 2004 steuerlich sozialversicherungsrechtlich AN finanzierte U-Kasse steuerfrei, unbegrenzt SV-frei bis 4% BBG-RV, darüber SV-pflichtig Pensionskasse Steuerfrei bis 4% BBG-RV, darüber SV-frei bis 4% BBG-RV, darüber pauschalbesteuert mit 20% SV-pflichtig Pensionsfonds Steuerfrei bis 4% BBG-RV, darüber regelbesteuert Lebensarbeitszeitkonto Steuerfrei, unbegrenzt SV-frei, unbegrenzt SV-frei bis 4% BBG-RV, darüber SV-pflichtig 2005 u.s.f. steuerlich sozialversicherungsrechtlich AN finanzierte U-Kasse steuerfrei, unbegrenzt SV-frei bis 4% BBG-RV, darüber SV-pflichtig Pensionskasse, Pensionsfonds, Direktversicherung 3Nr.63 Steuerfrei bis 4% BBG-RV, weitere Euro steuerfrei möglich, wenn keine DV nach 40b besteht SV-frei bis 4% BBG-RV, darüber SV-pflichtig Lebensarbeitszeitkonto Steuerfrei, unbegrenzt SV-frei, unbegrenzt Bei Pensionskasse+Pensionsfonds müssen Sie ggf. markieren, ob die Zusage ab erfolgte oder ein Altvertrag vorliegt. Soll zu einer bestehenden Maßnahme in einer weiteren Form lediglich die monatlich 150 Euro steuerfrei umgewandelt werden, ist die Markierung entsprechend zu setzen Kindergeldauszahlung durch den Arbeitgeber (1996 bis 1998) 1996 bis 1998 (danach optional) ist die Berechnung des Kindergeldes als Nettobezug 3 durch das entsprechende Markierungsfeld möglich. Wenn das Markierungsfeld "Kindergeld als Nettobezug 3" aktiviert wird, wird das aus der Zahl der Kinderfreibeträge berechnete Kindergeld entsprechend vom Programm eingetragen. Weicht der tatsächliche Betrag von diesem automatisch angezeigten Wert ab, ist dieser abweichende Wert separat OHNE anklicken des Markierungsfeldes einzugeben. 19

20 1.3. Voreinstellungen nach Programmstart Seite 20 von 45 Über den Menüpunkt Einstellungen/Starteinstellungen startet ein Programm zur Verwaltung der Initialisierungsdatei (INI-Datei) des Programms. (Auch über Startmenü unter Programme/Nettoeinkommen Pro/ Werte anpassen). Sie können hier Einstellungen festlegen, die Ihren besonderen Bedürfnissen entsprechen. Bild 30 : Programm zur Anpassung der Starteinstellungen Übersicht der Voreinstellmöglichkeiten: Ländergruppe, Bundesland, Krankenversicherungsbeitrag, Kirchensteuerpflicht, allgemeine/besondere Lohnsteuertabelle, Knappschaftliche Rentenversicherung, Einstellungen beim Druck, insbesondere Fußzeilentexte Anzeige von Tooltips (Sprechblasenhilfe), Statuszeile und Buttonleiste (Symbolleiste), BBG und Beitragssätze sowie Kinderfreibetrag und Solibeitrag für die Vorschau 2001, Beiträge für private KV, Beitragssätze und Namen von 8 gesetzlichen Krankenversicherungen, sieben Stundenlöhne für den Stundenlohnrechner, Höhe von Umlage 1 und 2 sowie Beitrag zur Berufsgenossenschaft, Passwort Farbbild des Programms in individueller Form Mit der Angabe eines Passwortes läßt sich ein leichter Schutz vor unbefugten Programmbenutzern einrichten. Bitte beachten Sie, dass Änderungen gespeichert werden müssen und dass diese Änderungen nur bei einem Neustart des Hauptprogrammes wirksam werden! 20

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