Alkohol und Jugendliche Eine Handreichung für Lehrkräfte als Begleitung der Schulausstellung»NA TOLL!«

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1 Alkohol und Jugendliche Eine Handreichung für Lehrkräfte als Begleitung der Schulausstellung»NA TOLL!«Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit

2 Das kennen Ihre Schüler aus der Schulausstellung Zu viel Alkohol macht dumm, fett, unattraktiv und impotent. Und wenn dir das noch nicht ausreicht: Alkohol hat schädliche Nebenwirkungen für dein Gehirn, deine Gesundheit, dein ganzes Leben. Es geht hier nicht um ein, zwei Gläser es geht um mehr: Es geht um dich! Du willst dich locker und lässig fühlen? Du willst begehrenswert sein? Du willst niemals einen Schwabbelbauch haben? Du willst vor deinen Freunden glänzen? Du willst immer cool auftreten? Du willst die Kontrolle über dich nicht verlieren? Trifft das auf dich zu? Dann ist Alkoholtrinken wohl nicht gerade toll für dich. Was sollte noch bedacht werden? Alkohol ist in unserer Gesellschaft ein beliebtes und weitverbreitetes Genussmittel. In geringer Menge genossen, wirkt es anregend und stimmungssteigernd, hebt das Selbstwertgefühl, erscheint hilfreich bei der Überwindung von Unsicherheiten und Hemmungen und beim Knüpfen von Kontakten. Bei mittleren oder höheren Dosierungen jedoch kann die gelöste, oft heitere Stimmung rasch in Gereiztheit, emotionale Unzugänglichkeit, Aggression und Gewalt umschlagen, Gehirnfunktionen werden zunehmend beeinträchtigt. Ein extrem hoher Alkoholkonsum kann bis zur Bewusstlosigkeit mit tödlichem Ausgang führen. Die schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen eines fortgesetzten hohen Alkoholkonsums werden oftmals unterschätzt, insbesondere, weil die Schädigungen oft schleichend eintreten. Alkoholische Getränke sind praktisch unbegrenzt erreichbar und in hohem Maße in das Gesellschaftsleben integriert. Alkohol ist eine legale Alltagsund Rauschdroge, von der nach Schätzungen 1,3 Millionen Menschen in Deutschland abhängig sind. Bei weiteren 2 Millionen liegt Alkoholmissbrauch vor. Konsum und Abhängigkeit von Alkohol beschäftigen und beunruhigen unsere Gesellschaft in vielen Bereichen. Das gilt ganz besonders für das Thema»Jugendliche und Alkohol«. Aktionsvorschlag für den Unterricht Warum trinken Menschen Alkohol? Die Schülerinnen und Schüler sollen in 10 Minuten überlegen, aus welchen Gründen und in welchen Situationen Frauen und Männer Alkohol trinken. Jeder Grund wird auf einen Zettel geschrieben und an einer Pinnwand oder an der Tafel befestigt. Anschließend sortieren alle gemeinsam, welche Gründe und Anlässe nachvollziehbar sind und welche nicht. Ziel: Die oft nicht nachvollziehbaren Gründe für das Alkoholtrinken sollen sich die Jugendlichen bewusst machen. 2

3 Die Ausstellung»NA TOLL!«will Jugendliche dazu anregen, sich mit den eigenen Einstellungen zum Konsum von alkoholischen Getränken auseinanderzusetzen und das Wissen über die gesundheitsschädigenden Folgen übermäßigen Alkoholkonsums erhöhen. Dabei geht es auch darum, die Zahl der Ereignisse des»rauschtrinkens«zu senken. Zugleich ist»na TOLL!«eine Aufforderung an Erwachsene, das eigene Trinkverhalten zu reflektieren und sich etwaiger Gefährdungen bewusst zu werden. Denn ihnen kommt aufgrund ihrer Vorbildfunktion eine große Bedeutung für die Konsumbereitschaft Jugendlicher zu! Jugendliche und Alkohol Das Einstiegsalter des ersten Alkoholkonsums liegt nach Angaben der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.v. (DHS) heute bei 13 Jahren, 1970 hatte es noch bei 15 Jahren gelegen. Je früher mit dem Konsum alkoholischer Getränke begonnen wird, desto größer ist die Gefahr, dass sich später eine Abhängigkeit entwickelt. Zudem ist der Organismus von Kindern und Jugendlichen besonders anfällig für Schädigungen durch Alkohol. Der Alkoholkonsum von Jugendlichen liegt nach wie vor auf vergleichsweise hohem Niveau, wenn auch die im Jahr 2007 von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) verzeichneten Mengen (durchschnittlich 50,4 Gramm reinen Alkohols pro Woche) etwas zurückgegangen sind konsumierten 12- bis 17-Jährige durchschnittlich 42,1 Gramm Reinalkohol pro Woche. Die Zahl von Teenagern, die mit einer Alkoholvergiftung in Krankenhäuser eingeliefert werden mussten, hat sich innerhalb weniger Jahre mehr als verdoppelt: Mit bundesweit Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 20 Jahren wurde 2007 die höchste Zahl seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2000 festgestellt (Drogenbericht der Bundesregierung, 2009). Die derzeit beobachteten Formen des Alkoholkonsums Jugendlicher können im Zusammenhang mit dem großen kulturellen Umbruch gesehen werden, dem unsere Gesellschaft derzeit ausgesetzt ist.»die sinnvollsten traditionellen Werte Arbeit und Familie, die den Eltern als Lebensinhalt noch selbstverständlich waren, verlieren an Bedeutung. Kontinuierliche Berufskarrieren verschwinden, Arbeitskraft wird weniger gebraucht, die vorhandene Arbeit reicht offenbar nicht für alle. Manch einer entspricht nicht den Anforderungen der heutigen Arbeitswelt. Früher feste Familienstrukturen lösen sich schneller auf oder werden erst gar nicht eingegangen. Jugendliche fragen nach einer tragfähigen Perspektive für ihr Leben. Rauschtrinken inklusive der Akzeptanz der Gefahr von Abhängigkeit erscheint manchen als ein gangbarer Weg aus der empfundenen inneren Leere mit dem radikalen Verschwinden von Sinnhorizonten und Perspektiven. Die gängige Formel für diese Ziellosigkeit lautet >Ich will alles, und zwar sofort!<.«(gostomzyk, 2005) Daten und Fakten Der durchschnittliche Alkoholkonsum lag in Deutschland 2007 bei 9,9 Liter reinem Alkohol je Einwohner, bei abnehmender Tendenz in den letzten Jahren (1990: 12,1 Liter/Einwohner). Im internationalen Vergleich liegt Deutschland damit auf Rang 6. Den ersten Platz nimmt Luxemburg mit jährlich 15,2 Liter/Einwohner ein; auf Platz 25 werden die USA mit 8,6 Liter/ Einwohner geführt, auf Platz 28 Japan mit 7,6 Liter/Einwohner (DHS, 2009). Analysen zu alkoholbezogenen Gesundheitsstörungen und Todesfällen gehen von jährlich mindestens Todesfällen in Deutschland aus, die durch Alkoholkonsum allein oder durch den Konsum von Alkohol und Tabak in Kombination verursacht werden. Damit ist Alkohol nach dem Rauchen und Bluthochdruck der bedeutendste gesundheitliche Risikofaktor. Neben dem menschlichen Leid bedeuten alkoholbezogene Erkrankungen auch immense finanzielle Lasten. Die durch alkoholassoziierte Erkrankungen bedingten volkswirtschaftlichen Kosten werden für die Bundesrepublik auf jährlich 20 Milliarden Euro geschätzt (DHS, 2007 und 2009). Und die Jugendlichen? 17,4 % der 12- bis 17-Jährigen konsumierten im Jahr 2008 regelmäßig, d.h. mindestens einmal pro Woche, mindestens ein alkoholisches Getränk (21,8 % der Jungen, 12,8 % der Mädchen). Damit ist der Anteil der regelmäßigen Alkoholkonsumenten im Vergleich zu den Vorjahren etwas gesunken (2004: 21,2 %). Etwa jeder fünfte Jugendliche (20,4 %) berichtet aktuell über riskante Konsummuster (Rauschtrinken) innerhalb des vergangenen Monats. Der Anteil derjenigen, die innerhalb des letzten Jahres überhaupt keinen Alkohol getrunken haben, liegt bei 32 %. (BZgA, Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2008) 3

4 Das kennen Ihre Schüler aus der Schulausstellung Mixgetränke sind meist nicht so harmlos, wie sie aussehen. Cab, Chilled Orange & Co. Keine Frage:»Mixgetränke«sehen einfach cooler aus als eine normale Bierflasche in der Hand. Dazu schmecken sie auch noch so richtig lecker süß. Durch Zucker und künstliche Aromastoffe wird der Alkoholgeschmack einfach überdeckt. Warum das gemacht wird? Damit Alkohol auch denen schmeckt, die normalerweise gar keinen trinken würden. Und es gibt gute Gründe, es nicht zu tun: Alkohol ist ein echter Dickmacher und Mixgetränke sind es erst recht: Süßigkeit und Alkohol in einem. Was bei Biertrinkern zum Bierbauch wird, wird also auch bei vielen, die Mixgetränke lieben, zu nichts anderem. Kein Wunder: Eine Flasche hat bis zu 200 Kalorien also fast so viel wie eine kleine Portion Pommes frites. Frische Flavors jähes Ende Spritzig-fruchtig, exotisch-frisch und belebend die coolen Biermixgetränk-Flaschen versprechen oft Partyfeeling pur. Doch schon nach wenigen Drinks dreht sich alles und der Abend findet einen üblen Abschluss. Schließlich steckt in den stylischen Flaschen doch nichts anderes als bis zu 85 % gewöhnliches Bier. Selbst bei 50 % ist es nicht wenig Alkohol, den man fast unbemerkt nebenbei konsumiert. Aber nicht nur die Menge macht s auch die übrigen Zutaten steuern zum jähen Ende einer Party bei: Kohlensäure und Zucker sorgen für eine noch schnellere Aufnahme des Alkohols. Und Koffein mit Alkohol kann in der Hitze des Abends sogar bis zum Herz-und-Kreislauf-Kollaps führen. Was sollte noch bedacht werden? Das Jugendschutzgesetz verbietet die Abgabe von Alkohol also auch von Mixgetränken, die Bier oder Wein enthalten an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Getränke, die hochprozentigen Alkohol enthalten (»Alkopops«), dürfen nicht an Jugendliche unter 18 Jahren abgegeben werden! Was sagt das Jugendschutzgesetz genau? 9 Alkoholische Getränke (1) In Gaststätten, Verkaufsstellen oder sonst in der Öffentlichkeit dürfen 1. Branntwein, branntweinhaltige Getränke oder Lebensmittel, die Branntwein in nicht nur geringfügiger Menge enthalten, an Kinder und Jugendliche, 2. andere alkoholische Getränke an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren weder abgegeben, noch darf ihnen der Verzehr gestattet werden. (2) Absatz 1 Nr. 2 gilt nicht, wenn Jugendliche von einer personensorgeberechtigten Person begleitet werden. (3) In der Öffentlichkeit dürfen alkoholische Getränke nicht in Automaten angeboten werden. Dies gilt nicht, wenn ein Automat 1. an einem für Kinder und Jugendliche unzugänglichen Ort aufgestellt ist oder 2. in einem gewerblich genutzten Raum aufgestellt und durch technische Vorrichtungen oder durch ständige Aufsicht sichergestellt ist, dass Kinder und Jugendliche alkoholische Getränke nicht entnehmen können. 20 Nr. 1 des Gaststättengesetzes bleibt unberührt. (4) Alkoholhaltige Süßgetränke im Sinne des 1 Abs. 2 und 3 des Alkopopsteuergesetzes dürfen gewerbsmäßig nur mit dem Hinweis»Abgabe an Personen unter 18 Jahren verboten, 9 Jugendschutzgesetz«in den Verkehr gebracht werden. Dieser Hinweis ist auf der Fertigpackung in der gleichen Schriftart und in der gleichen Größe und Farbe wie die Markenoder Fantasienamen oder, soweit nicht vorhanden, wie die Verkehrsbezeichnung zu halten und bei Flaschen auf dem Frontetikett anzubringen. Diesen Gesetzesauszug hält die LZG im Rahmen ihrer Kampagne»Keine Kompromille«als Merkblatt zum kostenlosen Download bzw. Ausdruck bereit: Stichwort»Keine Kompromille«Das Jugendschutzgesetz verbietet außerdem den Verkauf von Tabakwaren an Jugendliche und regelt die Abgabe von Filmen oder Computerspielen sowie Disco-Besuche. Eine übersichtliche Darstellung aller Regelungen findet sich unter: Stichwort»Alkohol und das Gesetz«Aktionsvorschlag für den Unterricht Manipulation durch Alkoholwerbung Die Schülerinnen und Schüler sammeln Alkoholwerbung oder tragen sie aus der Erinnerung zusammen und analysieren sie gemeinsam. Folgende Leitfragen können helfen: - Für welche alkoholischen Getränke wird geworben? Wie wird das jeweilige Produkt dargestellt? - Welche Eigenschaften des Getränks werden beschrieben? - In welcher Situation wird das Getränk gezeigt? - Wie sehen die abgebildeten Personen aus? Wie gehen sie miteinander um? - Welche Gemeinsamkeiten haben die Alkoholwerbungen? Welche Gefühle werden vermittelt? - Wie werden Menschen dadurch beeinflusst? Ziel: Erkennen der Alkoholwerbung als Manipulation Die Werbeaufwendungen für alkoholische Getränke lagen in Deutschland 2007 bei 557 Millionen Euro, der weitaus größte Anteil davon entfiel auf die Werbung für Bier. Aber auch Biermixgetränke werden mit erheblichem Aufwand beworben vor allem dort, wo die Zielgruppe zu finden ist. Sie gilt in den Augen der Werbestrategen als jung, trendy, erlebnisorientiert, gesellig und kontaktfreudig; die Werbebotschaften verheißen Lässigkeit und Coolness, Freundschaften oder Urlaubsflirts und laden dazu ein,»ein Teil der Party«zu sein. Darüber hinaus versuchen Hersteller, ihre Kunden durch aufwendig gestaltete Webseiten, Termintipps für Partys oder Konzerte und Promotion-Aktionen zu binden. In Deutschland gibt es keine gesetzlich verankerten Beschränkungen der Alkoholwerbung, einzige Ausnahme ist keine Werbung im Kino vor 18 Uhr ( 11 Jugendschutzgesetz). Die Werbebranche hat sich allerdings freiwillig zur Einhaltung bestimmter Regeln verpflichtet, nach denen u.a. keine trinkenden Jugendlichen gezeigt werden und keine Wirkung nahegelegt wird, die auf die Beseitigung oder Überwindung psychosozialer Konflikte oder die Verbesserung der physischen Leistungsfähigkeit durch Alkoholkonsum 4

5 Selber mixen selber schuld Selbst gemixte Drinks sind übrigens keinen Deut harmloser oder sogar»gesünder«als fertige Mixgetränke. Denn die Zugabe von eigentlich wertvollen Zutaten wie z.b. frischen Säften kann die schädigende Wirkung von Alkohol natürlich nicht aufheben seine unschönen Nebeneffekte selbstverständlich auch nicht. Achtung: Werbefalle! Hinter den Mixgetränken, wie auch hinter anderen Alkoholika, steht meist eine gigantische Werbemaschinerie. Der Auftrag: Möglichst viele Leute zum Kauf animieren. Die Bilder dazu sind fast immer gleich aufgebaut: Coole Typen und hübsche»chickas«tanzen und chillen in lockerer Atmosphäre lässig mit dem Drink in der Hand. Partyfeeling pur Manipulation pur! Das echte Leben sieht meistens anders aus oder hast du schon mal so eine Situation wie in der Werbung erlebt? Kleines Mixgetränk-Lexikon (Auswahl): Mixgetränk (330 ml) Alkoholgehalt reiner Alkohol in Gramm Becks Green Lemon 2,5 Vol.-% 6,6 g Bit Copa 3,4 Vol.-% 9,0 g Cab 2,5 Vol.-% 6,6 g Veltins V+Curuba 4,8 Vol.-% 12,7 g Das am häufigsten konsumierte alkoholische Getränk unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist Bier. Rund die Hälfte der 12- bis 25-Jährigen (47 %) trinkt es mindestens einmal im Monat. In der Häufigkeit folgen selbst gemixte Cocktails und Longdrinks (40 %), Wein und Sekt (30 %), bier- oder weinhaltige Mixgetränke (26 %) sowie Spirituosen (25 %). Spirituosenhaltige Alkopops, die vor einigen Jahren ungeachtet des Abgabeverbots an unter 18-Jährige noch als»das beliebteste alkoholische Getränk«unter Jugendlichen galten (BZgA 2005), werden heute vergleichsweise selten konsumiert (12 %; BZgA 2009). Die ehemals so populären Alkopops unterliegen seit 2004 einer Sondersteuer, erhoben im Rahmen des»gesetzes zur Verbesserung des Schutzes junger Menschen vor den Gefahren des Alkohol- und Tabakkonsums«. Seither ist der Konsum der süßen, mit hochprozentigem Alkohol versetzten Limonade- oder Fruchtsaft-Mischungen drastisch zurückgegangen. Die Hersteller reagierten: Sie brachten neue bier- oder weinhaltige Mixgetränke auf den Markt, die nicht der Sonderbesteuerung unterliegen und zudem bereits an 16-Jährige abgegeben werden dürfen und verzeichnen damit steigende Umsätze. Heute trinken 26,1 % der 12- bis 25-Jährigen mindestens einmal im Monat ein solches bier- oder weinhaltiges Mixgetränk. Mixgetränke mit Bier oder Wein: süßes Risiko Vielfach werden sie mit dem Image eines»erfrischenden Durstlöschers«beworben: Mixgetränke auf der Basis von Wein oder Bier, denen süße Limonaden verschiedenster Geschmacksrichtungen zugesetzt sind neben den»klassikern«cola oder Zitrone etwa Erdbeer, Banane, Holunder, Kaktusfeige oder Passionsfrucht, das Angebot ist groß. Die Süße der Getränke überdeckt ihren Alkoholgeschmack und macht sie bei Jugendlichen beliebt auch bei denjenigen, die alkoholische Getränke wegen des Geschmacks sonst eher nicht mögen, vor allem Mädchen und junge Frauen. Zucker und Kohlensäure in den Mixgetränken bewirken eine schnellere Aufnahme des Alkohols ins Blut und damit einen schnelleren Rausch. Wie für alle anderen alkoholischen Getränke gilt: Bereits nach dem Konsum geringer Mengen bestehen eine allgemeine Tendenz zu risikoreichem Verhalten und eine erhöhte Unfallgefahr. Und die angebliche Leichtigkeit Biermixgetränke enthalten 2,5 bis 3 Volumenprozent Alkohol verleitet dazu, häufiger bzw. mehr zu trinken. Dies kann dazu führen, dass der Einstieg in einen regelmäßigen Alkoholkonsum früher beginnt und damit auch das Risiko einer körperlichen und psychischen Gewöhnung oder gar Abhängigkeit (Sucht). abstellt. Grundsätzlich soll Werbung für Alkohol nicht in Medien platziert werden, die sich in erster Linie an Minderjährige richten. Weder auf Trikots für Kinder- und Jugendmannschaften noch beim Sponsoring für Veranstaltungen, die für Kinder und Jugendliche gemacht werden, soll es Alkoholwerbung geben. (Verhaltensregeln des Deutschen Werberats über die kommerzielle Kommunikation für alkoholhaltige Getränke, April 2009; Text im Wortlaut unter dient neben der Steigerung der Verkaufszahlen eines spezifischen Herstellers gegenüber konkurrierenden Anbietern auch der Absatzförderung insgesamt. So ist Werbung geeignet, das Image von alkoholhaltigen Getränken zu heben und eine Trinkkultur nachhaltig in der Bevölkerung und vor allem bei nachkommenden Generationen zu etablieren. Studien zeigen, dass junge Menschen, die vermehrt der Werbung für alkoholische Getränke ausgesetzt waren, positivere Einstellungen und Normen zu Alkohol ausbilden als junge Menschen ohne diese vermehrte Werbung.«(DHS, 2007) 5

6 Das kennen Ihre Schüler aus der Schulausstellung Alkohol macht Birne hohl. Alkohol lässt dein Gehirn schrumpfen. Ein paar Bier in der Kneipe, ein paar Alkopops in der Disco und du kannst dich ganz flott um den Verstand saufen. Das heißt, du lallst nicht nur an einem Abend blöd rum, sondern für immer! Das menschliche Gehirn kann um etwa 15 % schrumpfen. Mit ca. 3 Gläsern Alkohol am Tag kannst du einen Gehirnschaden bekommen. Dein Gedächtnis verschlechtert sich, wenn du 4 bis 5 Jahre ständig so viel trinkst. Wenn du dann so weitermachst, kann es sein, dass du»korsakow«bekommst. Das ist kein Wodka, sondern eine Art von Gehirnschaden, der dich die Dinge nicht mehr so schnell kapieren lässt und deine Merkfähigkeit beeinträchtigt. Plump ausgedrückt: Du wirst immer dümmer. Ganz schön beschränktes Verhalten. Aggressivität aufgrund von Alkohol kommt häufig vor. Einer Untersuchung zufolge haben fast alle Jugendlichen beim Ausgehen schon einmal ähnliche Szenen erlebt. Von allen Jugendlichen, die durch ihr aggressives Verhalten aufgefallen sind, haben die meisten zu viel getrunken. Der viele Alkohol, häufig dazu noch laute Musik das alles heizt die aggressive Stimmung an. Da reicht ein leichtes Anrempeln und schon geht s los. Solchen Leuten gehst du am besten aus dem Weg. Was sollte noch bedacht werden? Alkohol gelangt über die Schleimhaut des Verdauungstraktes rasch in die Blutbahn und durchströmt den gesamten Organismus. Er beeinflusst vor allem das Gehirn: In geringen Mengen wirkt Alkohol zunächst anregend, in höheren Dosen kommt es zu erheblichen Funktionsstörungen. Trunkenheit: akute Alkoholvergiftung Charakteristisch für Trunkenheit, das heißt eine akute Alkoholvergiftung, sind die Abnahme der Besinnungs- und Kritikfähigkeit, oft verbunden mit impulsiven Handlungen und Bewusstseinstrübungen bis hin zum Koma. Leichte Trunkenheit (»angetrunken sein«) bewirkt zunächst ein beschwingtes Gefühl. Mit zunehmendem Rausch kommt es zu einer stärkeren Enthemmung, die Kritikfähigkeit sinkt, es zeigen sich Bewusstseinseinschränkungen bis zur Benommenheit. Der Zustand der Volltrunkenheit ist schließlich gekennzeichnet durch ungesteuerte Erregung und Enthemmung, den Verlust des Realitätsbezuges, die Zunahme von Desorientiertheit und Benommenheit mit Übergang bis zum Koma (Bewusstlosigkeit), später bleibt eine Gedächtnislücke zurück (»Filmriss«, Blackout). Die Bewusstlosigkeit bei Alkoholvergiftung ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der sofortige medizinische Überwachung und Behandlung erfordert! Alkoholkonsum, Aggression und Gewalt Studien belegen, dass Alkoholkonsum und Gewalt eng zusammenhängen: Unter der enthemmenden Wirkung von Alkohol ist aggressives Verhalten (nicht nur) unter Jugendlichen häufiger. Offenbar steigt bei häufigem Alkoholkonsum aber auch das Risiko, selbst Opfer einer Gewalttat zu werden, wie aus einer Studie an der Universität Cardiff hervorgeht. (Deutsches Ärzteblatt, ) Dauerkonsum verursacht Dauerschäden an Gehirn und Nervensystem Ein über längere Zeit fortgesetzter hoher Alkoholkonsum kann massive Schädigungen an Gehirn und Nervensystem hervorrufen. Es kommt unter anderem zu einer Hirnatrophie, das heißt einem Abbau von Hirngewebe, der nicht mehr rückgängig zu machen ist. Das sogenannte Korsakow- Syndrom, benannt nach einem russischen Psychiater des 19. Jahrhunderts, wird vor allem bei langjährigem Alkoholmissbrauch beobachtet: Es ist gekennzeichnet durch Gedächtnisschwund mit erheblichen Merk- Aktionsvorschlag für den Unterricht Geschichte und Geschichten Thema»Alkohol und Kultur«Jede Kultur pflegt einen anderen Umgang mit Alkohol. Die Schülerinnen und Schüler sollen Unterschiede zusammentragen und darüber diskutieren. Thema»Alkohol und Aggression«Haben Schülerinnen und Schüler entsprechende Beobachtungen gemacht oder auch ganz persönliche Erfahrungen? Wie wird enthemmt-aggressives Verhalten von der Umgebung empfunden? Wie kann man dem begegnen? Thema»Filmriss«Gibt es unter Schülerinnen und Schülern Beobachtungen und Erfahrungen zu Blackouts nach exzessivem Alkoholkonsum? Fragestellung: Möchte man das (noch einmal) erleben? 6

7 Blackouts sind vorprogrammiert. Wie bin ich nach Hause gekommen? Mit wem war ich zusammen? Zu viel Alkohol kann leicht zu einem Blackout, auch Filmriss genannt, führen. Bei dieser zeitweiligen Gehirnstörung weißt du am anderen Tag nicht mehr genau, was du am Vortag gemacht hast. Das kann natürlich auch ein Vorteil sein: Wenn du dich lächerlich gemacht hast, weißt du es nicht mehr. Der Nachteil: Du hast vielleicht Dinge getan, die dir später leidtun. Wer öfter einen derartigen Filmriss hat, trinkt deutlich zu viel Alkohol. Ein bleibender Gehirnschaden kann die Folge sein. fähigkeitsstörungen, Desorientiertheit und das Erzählen zufälliger Inhalte ohne jeden Bezug zur Situation (»Konfabulationen«). Die Folgen eines längerfristigen Alkoholmissbrauchs im Überblick Wer zu viel und zu oft trinkt, erleidet gesundheitliche Schäden. Anfangs sind die körperlichen Beschwerden eher unbestimmt (Magenbeschwerden, Müdigkeit, Schlafstörungen), mit der Zeit werden sie konkreter. Folgen zeigen sich außerdem im psychischen und im sozialen Bereich. Körperliche Schäden: Da Alkohol durch das Blut über den ganzen Körper verteilt wird, kommt es bei regelmäßig erhöhtem Konsum in praktisch allen Geweben zu Zellschädigungen. Sie betreffen vor allem Leber (Fettleber, Leberzirrhose), Bauchspeicheldrüse, Herz, Nervensystem (Hirnatrophie, Neuropathie) und Muskulatur. Das Risiko für Bluthochdruck und Schlaganfall steigt. Häufiges Trinken kann auch die Entstehung von Krebserkrankungen begünstigen (z.b. Mund-, Rachen-, Speiseröhrenkrebs, bei Frauen Brustkrebs). Psychische Schäden: Ein chronischer Alkoholkonsum über Monate oder Jahre führt zu gravierenden neurologischen und mentalen Schäden, häufigen Stimmungsschwankungen, Angstzuständen, Gedächtnisstörungen, Depressionen und Suizidgefährdung. Soziale Folgen: Häufige Konflikte mit Veränderungen des gesamten sozialen Umfeldes, persönliche Beziehungen zerbrechen, Verlust des Arbeitsplatzes, Verwahrlosung. 7

8 Das kennen Ihre Schüler aus der Schulausstellung Dein Level ist schnell erreicht die Alkohol-Level-Tabelle Die Auswirkungen von»ein paar Gläschen«Alkohol merkst du schneller, als du denkst. Wobei Mädchen schneller betrunken werden als Jungen, weil sie meist weniger Muskeln und damit weniger Körperflüssigkeit haben, auf die sich der Alkohol verteilen kann. Ganz abgesehen davon passieren im Körper einige Veränderungen, wenn man Alkohol zu sich nimmt. Wir haben das für dich mal aufgelistet. Die folgenden Angaben gelten für Erwachsene. Bei Mädchen und Jungen können die beschriebenen Wirkungen früher auftreten und stärker ausfallen, denn Alkoholkonsum beeinträchtigt den Körper von Jugendlichen generell sehr viel stärker.»0,2 bis 0,5 Promille: Gerade noch locker«0,2 bis 0,5 Promille Alkohol im Blut hat man etwa nach dem Konsum von 1 bis 3 Gläsern (»Standardgläsern«) Alkohol. Puls und Atmung sind beschleunigt, die direkt unter der Haut liegenden Blutgefäße erweitern sich, ein Wärmegefühl entsteht. Geschmackssinn und Sehfähigkeit sind leicht beeinträchtigt, auch die Schmerzempfindlichkeit nimmt ab. Der Appetit wird angeregt, die Urinproduktion steigt.»0,5 bis 1 Promille: Ganz schön blau«bei 0,5 bis 1 Promille hat man etwa 3 bis 5 Gläser Alkohol getrunken. Stimmung und Verhalten ändern sich spürbar: Selbstüberschätzung, sinkende Kritikfähigkeit und ein Gefühl des»aufgedrehtseins«können zunächst über die zunehmende Betäubung hinwegtäuschen. Erinnerungs- und Reaktionsvermögen nehmen ab, die Koordination verschlechtert sich. Es kommt zum»tunnelblick«, bei dem sich das Sehen immer weiter auf die Hauptsehachse einschränkt. Was sollte noch bedacht werden? Die Wirkung von Alkohol hängt ab von der aufgenommenen Menge und der Alkoholkonzentration des Getränks und von der individuellen körperlichen und seelischen Verfassung, dem Körpergewicht, der Trinkgewöhnung und der Toleranzentwicklung. Anhand der Blutalkoholkonzentration alleine kann keine klare Abgrenzung zwischen leichten, mittleren und schweren Rauschzuständen gezogen werden! Die Angaben der Alkohol-Level-Tabelle gelten für Erwachsene. Bei Jugendlichen können die beschriebenen Wirkungen früher auftreten und stärker ausfallen! Generell gilt: Alkoholkonsum beeinträchtigt den Körper von Jugendlichen sehr viel stärker als den erwachsener Menschen, da die Entwicklung der Organe noch nicht abgeschlossen ist die vollständige Reifung des Gehirns kann bis zum 20. Lebensjahr andauern! Auf die Menge kommt es an! Beim Konsum alkoholischer Getränke sollte immer darauf geachtet werden, wie viel reiner Alkohol darin enthalten ist. Der Alkoholgehalt wird in Prozent vom Volumen (Volumenprozent, abgekürzt Vol.-%, Anzahl der in 100 cm 3 einer Lösung enthaltenen cm 3 eines gelösten Stoffes) angegeben. Bier enthält etwa 5 Vol.-%, Wein 11 Vol.-%, Schnaps 35 Vol.-%, genaue Angaben finden sich jeweils auf dem Flaschenetikett (siehe dazu auch Tabelle auf Seite 11). Das spezifische Gewicht von Alkohol liegt bei 0,8 g/cm 3. Der Alkoholgehalt eines Getränks in Gramm errechnet sich daher nach der Formel: Volumen des Getränks in cm 3 x Alkoholgehalt in Vol.-% x 0,8 g/cm 3 Danach enthalten beispielsweise 0,5 l Bier: 500 cm 3 x 5/100 x 0,8 g/cm 3 = 20 g Alkohol 0,25 l Wein: 250 cm 3 x 11/100 x 0,8 g/cm 3 = 22 g Alkohol 0,02 l Korn: 20 cm 3 x 35/100 x 0,8 g/cm 3 = 5,6 g Alkohol Aktionsvorschlag für den Unterricht Promille: die Alkoholkonzentration im Blut Die Menge Alkohol im Blut (Blutalkoholkonzentration, Blutalkoholspiegel) wird in Promille ( 0 /00) angegeben, was der Alkoholmenge in Gramm pro g Blut entspricht. Die Alkoholkonzentration des Blutes kann näherungsweise mit folgender Formel berechnet werden: Für Männer: Getrunkener Alkohol in Gramm Körpergewicht in kg x 0,7 Für Frauen: Getrunkener Alkohol in Gramm Körpergewicht in kg x 0,6 Alkoholabbau Alkohol wird im Körper von der Leber in mehreren Stufen zu Wasser und Kohlendioxid abgebaut. Die Abbaurate verläuft linear und beträgt unabhängig von der konsumierten Menge etwa 0,1 g Alkohol pro Kilogramm Körpergewicht in der Stunde. Nur ein sehr geringer Teil des Alkohols (etwa 3 %) wird über Atem, Haut, Urin oder Stuhl direkt ausgeschieden. In einer Stunde sinkt der Alkoholgehalt des Blutes bei Männern durchschnittlich um ca. 0,15 Promille bei Frauen durchschnittlich um ca. 0,13 Promille Bis eine Blutalkoholkonzentration von 0,5 Promille abgebaut ist, dauert es also etwa drei bis vier Stunden. 8

9 »1 bis 2 Promille: Stark betrunken«bei 1 bis 2 Promille hat man etwa 5 bis 11 Gläser Alkohol getrunken. Alle genannten körperlichen Effekte werden stärker, Gleichgewichtssinn und Sprache sind beeinträchtigt, das Gesicht rötet sich, die Pupillen sind erweitert. Die Wahrscheinlichkeit, dass man sich übergeben muss, steigt. Zunehmende Enthemmung und Desorientiertheit.»Mehr als 3 Promille: Totaler Knockout«Dieser Zustand ist lebensbedrohlich: Atmung und Puls sind so langsam und schwach, dass Bewusstlosigkeit (Koma) eintritt. Es besteht die Gefahr des Herzstillstands. Das sogenannte»komatrinken«(»binge- Drinking«) als eine Art exzessiven Trinkverhaltens ist derzeit bei Jugendlichen zu beobachten.»2 bis 3 Promille: Stockbesoffen«Bei 2 bis 3 Promille hat man etwa 11 bis 17 Gläser Alkohol getrunken. Verlust des Realitätsbezuges, Desorientiertheit, massive Einschränkung des Bewusstseins, Benommenheit mit Übergang bis zur Bewusstlosigkeit sind die Folge. Anmerkung: Die Menge»1 Glas«, auf die in der Ausstellung Bezug genommen wird, steht für ein sogenanntes»standardglas«mit 10 Gramm reinem Alkohol. Diese Menge ist etwa in einem kleinen Bier (250 ml), einem kleinen Glas Wein (0,1l) oder einem Glas Schnaps (0,04 l) enthalten (siehe dazu auch Tabelle auf Seite 11). Erwachsene Frauen sollten am Tag nicht mehr als 12 Gramm reinen Alkohol, Männer nicht mehr als 24 Gramm reinen Alkohol (entsprechend etwa einem bzw. zwei Standardgläsern) zu sich nehmen und das jeweils an nicht mehr als 5 Tagen in der Woche. Denn täglicher Konsum von Alkohol bedeutet auch bei geringen Mengen immer eine Gewöhnung mit dem Risiko, eine Abhängigkeit zu entwickeln. Diese Mengenangaben werden als»risikoarmer Alkoholkonsum«bewertet. Einen völlig risikofreien Alkoholkonsum gibt es nicht! Die Empfehlungen gelten für gesunde Erwachsene! Ist die körperliche Entwicklung noch nicht abgeschlossen, sollte der Alkoholkonsum deutlich unter diesen Werten liegen. Keine Kompromisse, das heißt keinen Alkohol geben darf es in folgenden Situationen: im Straßenverkehr bei der Arbeit bei Medikamenteneinnahme in der Schwangerschaft für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren Bei bestimmten gesundheitlichen Risiken ist besondere Vorsicht geboten. Chronische Krankheiten können selbst durch geringe Mengen Alkohol ungünstig beeinflusst werden. Dazu gehören z.b. die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Lebererkrankungen, Depressionen und andere psychische Krankheiten. Wichtig zu wissen: Der Abbau von bereits im Blut befindlichem Alkohol wird nicht beschleunigt, wenn man sich erbrechen muss. Auch das Trinken von Kaffee, Wasser oder anderen Erfrischungsgetränken, Bewegung (Tanzen) oder eine kalte Dusche können den Abbau von Alkohol im Körper nicht beschleunigen! Die Schülerinnen und Schüler berechnen an gemeinsam ausgewählten Beispielen die Blutalkoholkonzentration. Ziel: Sensibilisierung für die verschiedenen Einflussfaktoren auf die Blutalkoholkonzentration und die Dauer des Rausches Beispiel 1: Eine 60 kg schwere Frau trinkt innerhalb kurzer Zeit drei Flaschen Mixgetränke à 330 ml (Gehalt an reinem Alkohol jeweils 12,7 g, siehe Tabelle Seite 5). Wie hoch ist näherungsweise die maximale Blutalkoholkonzentration? Nach welcher Zeit ist der Alkohol im Blut vollständig abgebaut? 38,1 g 60 kg x 0,6 = 1,06 0 / 00 Die maximale Blutalkoholkonzentration kann bei etwa 1,06 Promille liegen. Der Alkohol im Blut ist nach etwas mehr als acht Stunden abgebaut. Beispiel 2: Ein 80 kg schwerer Mann trinkt eine Maß Bier (Alkoholgehalt 5 Vol.-%, das entspricht 40 g reinem Alkohol). Wie hoch ist näherungsweise die maximale Blutalkoholkonzentration? Nach welcher Zeit ist der Alkohol im Blut vollständig abgebaut? 40 g 80 kg x 0,7 = 0,71 0 / 00 Die maximale Blutalkoholkonzentration kann bei etwa 0,71 Promille liegen. Der Alkohol im Blut ist nach etwa fünf Stunden abgebaut. 9

10 Das kennen Ihre Schüler aus der Schulausstellung Mit Alkohol ist die Idealfigur dahin. Alkohol eine echte Kalorienbombe. Ein Gramm Alkohol enthält 7 Kilokalorien (kcal), dies ist beinahe so viel wie in einem Gramm Fett (9 kcal) und mehr als in einem Gramm Zucker (4 kcal). Wenn der Körper mehr Kalorien aufnimmt, als er verbraucht, wird dieser Überschuss als Fett im Körper eingelagert. Noch schlimmer: Alkohol sorgt dafür, dass das körpereigene Fett langsamer abgebaut wird. Der Bierbauch-Effekt: Wo das überschüssige Fett im Körper eingelagert wird, hängt unter anderem vom Geschlecht ab. Männer werden meistens rund um den Bauch dicker (Bierbauch) und Frauen meistens um die Hüften und an den Oberschenkeln. Alkohol weckt den Heißhunger. Alkohol stimuliert die Magenschleimhaut und weckt so den Appetit. Und der will natürlich gestillt werden. Eine Frittenbude oder Fast-Food-Kette kommt da gerade recht. Schließlich soll s ja nur kurz was für den Hunger sein und dann geht s schon wieder ab auf die Piste. Aber: So viel kannst du den ganzen Abend in der Disco gar nicht tanzen, damit dein Körper die Kalorienbombe»Alkohol plus Fast Food«verbrennt. Ein Hamburger, eine Portion Pommes, drei Alkopops und du hast bereits deutlich mehr als die Hälfte deines täglichen Kalorienbedarfs aufgenommen. Was sollte noch bedacht werden? Wie viele Kalorien verbraucht ein Mensch täglich? Der tägliche Kalorienverbrauch eines Menschen setzt sich zusammen aus Grundumsatz und Leistungsumsatz. Der Grundumsatz ist die Energie, die der Körper für die Aufrechterhaltung der Lebensfunktionen (Kreislauf, Atmung, Stoffwechsel usw.) in Ruhe benötigt. Er ist unter anderem abhängig von Geschlecht, Alter, Gewicht und Gesundheitszustand. Der Leistungsumsatz ist die Energiemenge, die zusätzlich für körperliche Tätigkeiten (Bewegung, Arbeit, Sport etc.) benötigt wird. Je aktiver wir sind, je mehr wir unseren Körper bewegen, umso größer ist der Leistungsumsatz. Beide Werte können in Kilokalorien (kcal) angegeben werden [1 Kilokalorie (kcal) entspricht 4,1868 Kilojoule (kj)]. Zur Berechnung des Grundumsatzes gibt es komplexe Formeln. Eine näherungsweise Einschätzung erlaubt folgende Faustregel: Der Grundumsatz eines Erwachsenen beträgt ungefähr eine Kilokalorie pro Kilogramm Körpergewicht pro Stunde. Für einen 80 kg schweren Mann wären dies kcal, für eine 65 kg schwere Frau kcal am Tag. Hinzu kommt der Leistungsumsatz: Für jede Bewegung, sei sie auch noch so gering, wird zusätzliche Energie benötigt. Man geht je nach Tätigkeit von zusätzlich 800 kcal (leichte Tätigkeit) bis etwa kcal (körperliche Schwerarbeit) aus. Für die annähernde Berechnung addiert man zum Grundumsatz: 10 bis 20 Prozent des Grundumsatzes: für mäßige körperliche Bewegung 30 Prozent des Grundumsatzes: für leichte körperliche Tätigkeit 50 Prozent des Grundumsatzes: für mittelschwere körperliche Tätigkeit 70 bis 100 Prozent des Grundumsatzes: für schwere körperliche Tätigkeit Der oben beschriebene Mann mit 80 kg Körpergewicht hätte demnach bei mittelschwerer körperlicher Tätigkeit einen Energieverbrauch von kcal am Tag, die 65 kg schwere Frau bei leichter körperlicher Tätigkeit einen Energieverbrauch von kcal am Tag. Aktionsvorschlag für den Unterricht Alkohol so gehaltvoll wie ein... Hausaufgabe: Auf der Suche nach dem günstigen Apfelsaft Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Einhaltung des»apfelsaft-gesetzes«in Gaststätten der Umgebung. Der Preisvergleich verschiedener Getränke erfolgt anhand der vor den Eingängen ausgehängten Speisekarten. Ziel: Kennenlernen der gesetzlichen Bestimmungen, Sensibilisierung für die Frage der Einhaltung durch die Gastronomie Schülerinnen und Schüler sollen herausfinden, welche Nahrungsmittel anstelle von Alkohol verzehrt werden können bei etwa gleicher Kalorienzahl. Diese Aufgabe hinterlässt vor allem dann einen nachhaltigen Eindruck, wenn zum Vergleich besonders beliebte (und im Übermaß konsumiert leider auch gesundheitlich ungünstige) Snacks und Speisen herangezogen werden, etwa Hamburger, Eis oder Süßigkeiten. Die zum Vergleich benötigten Kalorienangaben (Kalorientabellen) finden sich u.a. in Informationsbroschüren zur gesunden Ernährung oder im Internet, hier beispielsweise auf den Seiten verschiedener Krankenkassen. Ziel: Sensibilisierung für den hohen Energiegehalt von alkoholischen Getränken 10

11 GETRÄNK INHALT ALKOHOLGEHALT ALKOHOLMENGE KALORIEN (reiner Alkohol) Bier Glas 0,3 l 5 Vol.-% ca. 12 g 126 kcal Biermixgetränk Flasche 0,33 l 2,5 Vol.-% ca. 6,6 g 135 kcal Alkopops Flasche 0,275 l 5 Vol.-% ca. 11 g 200 kcal Wein, Sekt Glas 0,125 l 11 Vol.-% ca. 11 g 100 kcal Apfelschorle Glas 0,25 l 0 Vol.-% ca. 0 g 63 kcal Mineralwasser Glas 0,25 l 0 Vol.-% ca. 0 g 0 kcal»apfelsaft-gesetz«nach 6 des Gaststättengesetzes darf in Gaststätten mindestens ein alkoholfreies Getränk nicht teurer sein als das billigste alkoholische Getränk. Der Preisvergleich erfolgt auf der Grundlage des hochgerechneten Preises für einen Liter der betreffenden Getränke. Die umgangssprachlich auch»apfelsaft-gesetz«genannte Regelung soll Gaststättenbesucher, die wenig Geld haben, davor schützen, aus Kostengründen zu alkoholischen Getränken greifen zu müssen. Beispiel: Ein Bier (0,5 l) kostet in einer Gaststätte 3,50 Euro, das billigste alkoholfreie Getränk, eine Cola (0,2 l), 2 Euro. Diese Kneipe verstößt gegen das Gesetz, denn: Ein Liter Bier würde hier 7 Euro kosten, ein Liter Cola 10 Euro. Beispiele: GETRÄNK KALORIENGEHALT SPEISE KALORIENGEHALT 1/2 Maß Bier (0,5 l) ca. 210 kcal 1 kleine Portion Pommes frites (ca. 80 g) ca. 230 kcal oder 3 mittelgroße Äpfel! ca. 210 kcal 1 Maß Bier (1l) ca. 420 kcal 2 Hamburger ca. 450 kcal oder ein großer griechischer Salat! ca. 430 kcal 1 Glas Wein oder Sekt ca. 100 kcal etwa 15 Gummibärchen ca. 100 kcal (0,125 l) oder ein großer Milchkaffee ca. 90 kcal 1 doppelter Schnaps (4 cl) ca. 80 kcal 1 Mohrenkopf ca. 80 kcal oder eine ganze Schale Erdbeeren (250 g)! ca. 80 kcal 1 Biermixgetränk ca. 135 kcal 1 Portion Vanillepudding ca. 130 kcal (0,33 l) oder 2 Minipizzen! ca. 140 kcal 3 Biermixgetränke ca. 400 kcal 5 Kugeln Eis ca. 420 kcal (3 x 0,33 l) oder eine Portion Spaghetti mit Tomatensauce! ca. 430 kcal 1 Alkopops-Mixgetränk (1 x 0,275 l) ca. 200 kcal 1 Schokoriegel ca. 244 kcal oder 2 Bananen! ca. 190 kcal Zum Vergleich: Ein Glas Mineralwasser (0,25 l) enthält 0 Kalorien, ein Glas Apfelschorle (0,25 l) ca. 63 Kalorien, ein Glas Cola (0,2 l) immerhin schon 88 Kalorien aber alle 0 g Alkohol! Anmerkung: Die hier angegebenen Werte sind Durchschnittswerte. Sie variieren je nach Portionsgröße und Zubereitung der Speisen. 11

12 Das kennen Ihre Schüler aus der Schulausstellung Nimm s lieber sportlich. Alkohol als Dopingmittel? Alkohol hat keinerlei positiven Einfluss auf sportliche Leistungen aber dafür jede Menge Nebenwirkungen: Die Blutgefäße erweitern sich. Das Herz muss dann größere Kraft aufwenden, um das Blut durch den Körper zu pumpen. Die Muskelkraft nimmt ab. Die Sprintgeschwindigkeit z.b. ist nach zwei Gläsern Alkohol um 10 % langsamer. Der Pulsschlag und die Atmung erhöhen sich, deine Kondition wird dabei schlechter. Die Kontrolle über den Körper (Augen-Hand-Koordination, Motorik, Gleichgewicht) lässt nach, die Sehkraft nimmt ab. Alkohol entwässert den Körper. Bei intensiver sportlicher Betätigung und starkem Schwitzen ist das pures Gift, da sich der Körper langsamer regeneriert. Der Abbau von Milchsäure, die zu Muskelschmerzen führt, wird verhindert. Der Körper kühlt schneller aus, da die Blutgefäße erweitert sind. Dadurch kannst du dich leicht unterkühlen. Die Gefahr von Sportverletzungen ist größer. Was sollte noch bedacht werden? Keine Kompromisse: Alkoholkonsum und Teilnahme am Straßenverkehr Dass Alkoholkonsum und die Teilnahme am motorisierten Straßenverkehr nicht vereinbar sind, gehört längst zum Allgemeinwissen. Doch Wissen und Handeln fallen oft auseinander: Von 18- bis 24-jährigen Autofahrern gab in einer Befragung jeder dritte an, schon einmal unter dem Einfluss berauschender Mittel unterwegs gewesen zu sein (Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung an der Universität Duisburg-Essen, 2005). Zielgruppe vs. Gesamtbevölkerung Anteil der 18- bis 24-Jährigen an der Gesamtbevölkerung Anteil der 18- bis 24-Jährigen bei tödlichen Verkehrsunfällen Angaben in Prozent (%) 8,2 20,6 Bereits nach dem Konsum geringer Alkoholmengen bestehen eine Tendenz zu risikoreichem Verhalten und eine erhöhte Unfallgefahr. Überproportional häufig sind Fahranfänger von alkoholbedingten Unfällen betroffen; Verkehrsunfälle sind in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen die häufigste Todesursache. Risikogruppe: Die 18- bis 24-Jährigen stellen nur rund acht Prozent der Bevölkerung, aber fast jeder fünfte Verkehrstote stammt aus dieser Altersgruppe ein Hinweis auf riskantes Verhalten im Straßenverkehr (Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenaufbereitung, 2009). In Bayern starben im Jahr junge Erwachsene, rund wurden zum Teil schwer verletzt viele von ihnen bei sogenannten»disco-unfällen«, den nächtlichen Fahrten zu und zwischen Vergnügungen von 20 Uhr bis 6 Uhr. Sehr oft ist dabei Alkohol im Spiel. Aktionsvorschlag für den Unterricht Who is the driver tonight? Wie komme ich nach der Party oder aus der Disco sicher wieder heim? Schülerinnen und Schüler diskutieren Lösungsmöglichkeiten. Anknüpfungspunkte bietet der Kurzfilm»Warum?«, der einen nächtlichen Disco-Unfall, seine unmittelbare Vorgeschichte und die Folgen in wenigen Minuten darstellt. Realistische Szenen und schnelle Schnitte reißen den Zuschauer in ein dramatisches Geschehen und bieten am Ende einen unerwarteten, positiven Ausweg mit der einfachen Botschaft: Alkoholkonsum und Autofahren schließen einander aus. Die LZG stellt den Film Schulen in Bayern kostenlos für die Präventionsarbeit zur Verfügung (Bestellanschrift im Impressum). Mal ehrlich, bist du fit für die Fahrpraxis? Wenn ja, dann gute Fahrt! Beantworte für dich folgende Fragen: - Fahre ich bei Stress aggressiver? - Fahre ich gerne am Limit? - Fahre ich auch, wenn ich übermüdet bin? - Kann ich mich konzentrieren, wenn im Auto Highlife herrscht? - Kann ich NEIN sagen, wenn mir jemand Alkohol anbietet, obwohl ich noch fahren will? - Wie reagiere ich, wenn Freunde unter Alkohol fahren wollen? - Was weiß ich über die Wirkung von Medikamenten und Drogen auf die Fahrtauglichkeit? (aus der Kampagne»Keine Kompromille«, Flyer»Erwachsen sein durch Führerschein?«, LZG 2007) 12

13 Wenn du»clean«bleiben willst Alkoholkonsum wird oftmals als Trinksport wahrgenommen. Da wird mit der Menge geprahlt, die man getrunken hat. Der Gruppendruck kann daher manchmal echt ganz schön groß sein. Wie man dem widerstehen kann, dazu mehr auf Seite 16/17»Rauschtrinken ist gefährlich«. Disco-Fieber Das Präventionsprojekt der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern (LZG) setzt sich ein für mehr Sicherheit im Straßenverkehr für Jugendliche und junge Erwachsene. Offenbar reichen Verbote, Aufklärung und Wissensvermittlung allein für ein verkehrsgerechtes Verhalten nicht immer aus. Eine andere Nachdenklichkeit entsteht, wenn Mitarbeiter aus Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei und Notfallseelsorge über ihre Erfahrungen berichten und mit jungen Menschen Gedanken austauschen, die zunächst persönliche Betroffenheit auslösen und Bereitschaft zur Risikominimierung in Zukunft. Das Konzept: Positive Emotionen eröffnen die Bereitschaft zu Verhaltensänderungen. In ganz Bayern arbeiten Schulen, Berufsschulen und Fahrschulen mit Disco-Fieber-Aktionstagen nach dieser Idee, unterstützt von der LZG. Informationen dazu gibt es unter: Die Rechtslage In Deutschland gilt im Straßenverkehr die 0,5-Promille-Grenze. Das heißt: Ab dieser Blutalkoholkonzentration ist das Autofahren nicht mehr erlaubt. Bei einem Unfall allerdings kann bereits ein geringerer Promillewert rechtliche Folgen haben unabhängig davon, ob der Unfall selbst verschuldet wurde oder nicht. Der Versicherungsschutz (z.b. Autohaftpflicht-, Teilkasko-, Unfallversicherung) kann teilweise oder ganz erlöschen und es drohen Strafen. Das gilt auch für Radfahrer und Fußgänger! Null-Promille-Grenze für Fahranfängerinnen und Fahranfänger Seit August 2007 gilt für Führerschein-Neulinge ein absolutes Alkoholverbot. Das Gesetz zur Einführung eines Alkoholverbots für Fahranfänger und Fahranfängerinnen betrifft alle, die sich in der Probezeit des Führerscheins befinden oder das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben (Straßenverkehrsgesetz, 24c). In der Begründung des Gesetzentwurfes heißt es:» gerade bei Fahranfängern und Fahranfängerinnen [erhöht] das Zusammentreffen von Unerfahrenheit und Alkohol am Steuer das ohnehin schon hohe Unfallrisiko dieser Personengruppe. Denn allgemein sind bei ihnen Wahrnehmungsstrategien und Automatismen der Fahrzeugbeherrschung erst im Aufbau begriffen. Sie müssen komplexere Fahraufgaben noch bewusst vollziehen und sind daher für die negativen Alkoholwirkungen besonders anfällig Es ist zu erwarten, dass die Einführung eines Alkoholverbots für Fahranfänger und Fahranfängerinnen während der Probezeit zu einem Rückgang der alkoholbedingten Verkehrsunfälle führen wird. Die Beschränkung des Alkoholverbots auf die Probezeit von in der Regel zwei Jahren ist ausreichend, da zu erwarten ist, dass nach Ablauf der Probezeit die Wahrnehmungsstrategien und Automatismen der Fahrzeugbeherrschung besser eingeübt sind und Anfängerrisiko und alkoholbedingtes Unfallrisiko nicht mehr aufeinander treffen.«(drucksache 16/5047 des Deutschen Bundestages) 13

14 Das kennen Ihre Schüler aus der Schulausstellung Mit Alkohol ist nix los in der Hose. Die Sache mit dem Sex: Alkohol und Sex sind zwei Dinge, die nur auf den ersten Blick gut zusammenpassen. Alkohol hat eine betäubende Wirkung auf das Gehirn, wodurch Hemmungen wegfallen. Dadurch tust du möglicherweise Dinge, die du im nüchternen Zustand so niemals gemacht hättest. Okay, du gehst schneller auf andere zu aber du landest vielleicht auch schneller mit jemandem im Bett, obwohl du eigentlich nicht wolltest. Auch mit Leuten, denen du gar nicht wirklich vertraust. Manchmal wissen Leute auch nicht mehr, dass sie Sex hatten, weil sie so viel getrunken haben, dass sie einen heftigen Blackout haben. Dann ist echt was schiefgelaufen. Ganz schön flach, Mann! Alkohol beeinträchtigt die»standfestigkeit«von Männern. Denn durch Alkohol verringert sich der Testosteronspiegel im Blut. Der niedrigere Testosteronspiegel sorgt dafür, dass du nicht mehr so einfach eine Erektion oder einen Orgasmus bekommst. Das kann ganz schön frustrieren! Etwa jeder zehnte alkoholabhängige Mann leidet unter Impotenz und oft lässt sich das nicht mehr rückgängig machen. Für diese Männer ist der Zug in Sachen Sex abgefahren. Ungeschützt ins Risiko: Jeder weiß, dass man sich schützen muss, wenn man Sex haben will. Wenn du aber getrunken hast, dann denkst du viel schneller:»ach, das blöde Rumgefummel mit dem Kondom spar ich mir.«wenn du beim Sex keinen klaren Kopf hast, nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, dass du dir eine sexuell übertragbare Krankheit einfängst. Eine sexuell übertragbare Krankheit kannst du kriegen, ohne es zu merken, und oft dauert es eine Zeit, bis du entdeckst, dass du dich angesteckt hast. Einige dieser Krankheiten können dir noch jahrelang zu schaffen machen oder du wirst sie, wie zum Beispiel AIDS, nie mehr los. Was sollte noch bedacht werden? Alkohol baut Hemmungen ab. Was einerseits vermeintlich Kontakte erleichtert, bedeutet andererseits den Verlust an Selbstkontrolle, Urteils- und Kritikfähigkeit. Dies birgt Risiken auch im Bereich der Sexualität. Unter Alkoholeinfluss wird der Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten und vor ungewollten Schwangerschaften eher vernachlässigt. Auch das Risiko sexueller Gewalt nimmt zu. Verantwortungsbewusstsein: Verhütung Die Mehrheit von Mädchen und Jungen verhält sich bereits beim ersten Geschlechtsverkehr verantwortungsbewusst: Nur 9 % der Mädchen und 15 % der Jungen verwenden beim ersten Mal keine Verhütungsmittel. Dafür werden zwei Hauptgründe genannt: die Spontaneität des Geschehens sowie Sorglosigkeit, ausgedrückt in der Annahme, es werde»schon nichts geschehen«. 21 % der Mädchen und 12 % der Jungen nannten als Grund für das Nicht-Verhüten beim ersten Mal aber auch den Einfluss von Alkohol und Drogen. Fehlt eine feste Beziehung zum Partner, verschlechtert sich das Verhütungsverhalten auch im Weiteren. Die Gründe sind auch hier»es kam zu spontan«und»wird schon nichts passieren«. Etwa jeder fünfte Jugendliche (20 % der Jungen, 26 % der Mädchen) nennt aber auch den Einfluss von Alkohol und Drogen als Ursache (BZgA, Jugendsexualität 2005). Alkohol und die Pille Die Wirkungsweise von Hormontabletten zur Empfängnisverhütung (Antibabypille,»Pille«) wird durch den Konsum von Alkohol in der Regel nicht beeinträchtigt. Erbrechen oder Durchfall nach der Einnahme können jedoch die Wirksamkeit, d.h. den Empfängnisschutz, beeinträchtigen! Verantwortungsbewusstsein: Schutz vor sexuell übertragbaren Erkrankungen Die Häufigkeit sexuell übertragbarer Krankheiten nimmt in vielen europäischen Ländern zu. Eine Möglichkeit, sich davor zu schützen, ist die Verwendung von Kondomen beim Geschlechtsverkehr. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung berichtet, dass nach einer Phase nachlassenden Schutzes bei sexuell aktiven Menschen wieder ein Anstieg der Kondomnutzung beobachtet wird, die Kondomabsatzzahlen sind deutlich angestiegen (BZgA, Aids im öffentlichen Bewusstsein 2008). Insbesondere zu Beginn einer neuen Beziehung werden wieder vermehrt Kondome verwendet (2005: 75 % der Befragten, 2008: 81%). Aktionsvorschlag für den Unterricht Warnhinweise für Schwangere und Autofahrer? Nach einer im März 2007 vorgelegten Eurobarometer-Studie der Europäischen Kommission sprechen sich 77 % der befragten Europäer dafür aus, Warnhinweise auf Alkoholflaschen und Anzeigen anzubringen, um Schwangere und Autofahrer auf die Gefahren des Alkoholkonsums hinzuweisen. Im Herbst 2006 hatten Pläne der EU-Kommission für entsprechende Warnhinweise und weniger Alkoholwerbung bei der Alkohol- und Werbewirtschaft für Entrüstung gesorgt. (Deutsches Ärzteblatt/aerzteblatt.de, ) 14

15 Wichtig für die Zukunft: Kein Alkohol in der Schwangerschaft! Nimmt eine werdende Mutter Alkohol zu sich, gelangt dieser über Plazenta und Nabelschnur direkt in den Blutkreislauf des ungeborenen Kindes und verbreitet sich rasch im ganzen Körper. Die schädigende Wirkung des Alkohols hält jedoch beim Kind länger an als bei der Mutter, weil sein noch nicht vollständig entwickelter Organismus den Alkohol langsamer abbaut. Fehl- und Frühgeburten kommen bei regelmäßigem Alkoholkonsum in der Schwangerschaft häufiger vor. Das Risiko für gesundheitliche Schäden des Kindes steigt mit der Menge des getrunkenen Alkohols. Die schwerste Form der Schädigung wird als»fetales Alkoholsyndrom«bezeichnet. Die betroffenen Kinder kommen mit körperlichen Missbildungen auf die Welt und entwickeln Verhaltensstörungen, die oft nicht heilbar sind. Leider ist das nur die berühmte»spitze des Eisbergs«, denn nicht alle Neugeborenen, die während der Schwangerschaft durch Alkohol in ihrer Entwicklung behindert werden, weisen sichtbare Folgeschäden auf. Es gibt einen fließenden Übergang zu Schädigungen, die unter dem Begriff»Alkoholeffekte«zusammengefasst werden. Das heißt, die Schäden werden erst im Verlauf der Kindheit deutlich. Sie betreffen das Gehirn und äußern sich in intellektuellen sowie motorischen Fehlentwicklungen und Entwicklungsverzögerungen. Auch diese Defizite sind häufig nicht wieder auszugleichen und können zu lebenslangen Beeinträchtigungen führen (BZgA). Nach Angaben der DHS kommen in Deutschland jährlich etwa Kinder mit Schädigungen auf die Welt, die auf den Alkoholkonsum der Mütter in der Schwangerschaft zurückzuführen sind (DHS, Suchtwoche 2007). Diskussion: Wie würden die Schülerinnen und Schüler die Eurobarometer- Frage beantworten und warum?»würden Sie dem Anbringen von Warnhinweisen auf Alkoholflaschen und Werbeanzeigen zustimmen, mit dem Ziel, schwangere Frauen und Autofahrer vor den Gefahren des Alkoholtrinkens zu warnen, oder lehnen Sie dieses ab?would you agree or disagree to put warnings on alcohol bottles and adverts with the purpose to warn pregnant women and drivers of dangers of drinking alcohol?«die vollständige Eurobarometer-Umfrage (Attitudes towards alcohol. Eurobarometer 66.2) ist abrufbar unter 15

16 Das kennen Ihre Schüler aus der Schulausstellung Rauschtrinken ist gefährlich. Warnsysteme abgesoffen Mehr als 5 Gläser Alkohol sind kein Problem? Dass Rauschzustände peinlich sind, ist klar. Dass Alkoholkonsum schädlich ist, auch. Wie sieht es dann erst bei einem Totalausfall aus? Alkohol wirkt betäubend und blockiert dein zentrales Nervensystem. Dadurch können die Atmung und der Puls so schwach werden, dass du bewusstlos wirst. Das Schlimme daran: Alkohol schaltet wichtige Reflexe aus, sodass du beim Erbrechen ersticken kannst. Bereits vorher merkst du durch die hohe Alkoholmenge, die ja betäubt, oft nicht, wenn dir übel wird. Alkohol kann dieses natürliche Warnsystem ausschalten. Und: Dieses Warnsystem hat dein Körper bestimmt nicht umsonst. Feiern, bis der Arzt kommt Dein persönliches Abwehrsystem möchte ganz einfach Schlimmeres verhindern z.b. ins Koma zu fallen und nicht mehr aufzuwachen. Auf der Stufe der Bewusstlosigkeit hast du dich schon krankenhausreif getrunken. Mal ganz abgesehen davon, dass Rauschtrinken oder»binge-drinking«bleibende Schäden hinterlässt: Wer liegt schon gern gewickelt auf der Intensivstation und hat seinen Körper nicht mehr unter Kontrolle? Und wer möchte so von Eltern oder Freunden gesehen werden? Was sollte noch bedacht werden? Binge-Drinking Alkoholkonsum als Trinksport?»Komasaufen«oder»Kampftrinken«nennen Jugendliche einen exzessiven Alkoholkonsum, bei dem es gelegentlich mit Wettbewerbscharakter darum geht, innerhalb kurzer Zeit große Alkoholmengen zu konsumieren. Das als»binge-drinking«(rauschtrinken) bezeichnete Verhalten wird definiert als der Konsum von fünf oder mehr Gläsern Alkohol bei einer Gelegenheit;»to binge on something«steht umgangssprachlich für»sich mit etwas vollstopfen«. Dieses Trinkverhalten ist gesundheitlich besonders riskant, da es sehr schnell zu einer Alkoholvergiftung führen kann. Experten warnen zudem, dass Binge-Drinking langfristig problematische Konsumformen festigt: Wer bereits in jungen Jahren an das Trinken großer Mengen Alkohol gewöhnt ist, hat ein höheres Risiko, später eine Abhängigkeit zu entwickeln. Wohin geht der Trend? Berichte über»flatrate-partys«und dramatische Fälle wie der eines Berliner Schülers, der im Frühjahr 2007 nach dem Konsum von über 50 Tequila ins Koma gefallen und später gestorben ist, wecken Besorgnis. Etwa jeder fünfte Jugendliche (20,4%) berichtete im Jahr 2008 über riskante Konsummuster (Rauschtrinken) innerhalb des vergangenen Monats. Damit ist der Anteil exzessiv trinkender Jugendlicher noch immer auf hohem Niveau, wenn auch im Vergleich zu den Vorjahren ein leichter Rückgang verzeichnet werden kann: 2004 hatte ihr Anteil bei 23 % gelegen, 2007 sogar bei 25 % (BZgA 2009). Die Zahl junger Menschen, die alkoholbedingt stationär behandelt werden mussten, hat nach dem Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung innerhalb weniger Jahre dramatisch zugenommen: Im Jahr 2000 wurden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 10 bis unter 20 Jahren in Deutschland mit der Diagnose»akute Alkoholvergiftung«ins Krankenhaus eingeliefert, im Jahr 2007 waren es Besonders besorgniserregend: von ihnen waren erst zwischen 10 und 15 Jahren alt und damit in einer Altersgruppe, an die die Abgabe von Alkohol generell verboten ist. Und erstmals waren unter diesen jungen Patienten mit Alkoholintoxikation mehr Mädchen (1.942) als Jungen (1.837). (Deutsches Ärzteblatt, Januar 2009) Aktionsvorschlag für den Unterricht Sozialem Druck widerstehen»nein«sagen können Warum Alkohol trinken, wenn man eigentlich gar nicht möchte? Warum noch mehr trinken, wenn man längst genug hat? Weil es die anderen auch tun? Um nicht aufzufallen? Weil man nicht»nein«sagen kann? Nicht selten handeln Jugendliche gegen die eigene Überzeugung, um nicht alleine dazustehen. Das Durchsetzen eigener Überzeugungen, Wünsche und Bedürfnisse vor allem gegen die Meinung oder den Druck von anderen ist eine große Herausforderung für Heranwachsende. Wie können sie konkret in einer Situation reagieren, in der es um Alkoholkonsum geht? - Diskussionen in Kleingruppen oder im Klassenverband: Was ist Gruppendruck? Hast du so etwas schon einmal erlebt? Sammlung von Situationen. Hervorheben, dass es durchaus auch positiven Gruppendruck gibt (zusammen Sport machen, jemandem helfen usw.) und gemeinsam Beispiele erarbeiten. - Rollenspiele sind eine gute Ergänzung zu Diskussionen. Sie tragen dazu bei, problematisches Verhalten zu analysieren, Handlungsalternativen zu erarbeiten und neue, wünschenswerte Verhaltensweisen in einem geschützten Raum einzuüben. Bei der Rückmeldung an die Mitspielerinnen und Mitspieler ist es wichtig, vor allem das gelungene Verhalten zu betonen und möglichst noch einmal konkret zu beschreiben (nicht nur:»du hast schon viel sicherer gewirkt«, sondern:»du hast deinen Gesprächspartner angesehen und deinen Wunsch mit deutlicher Stimme vorgetragen. Das war super!«). Denn positive Rückmeldungen sind zur langfristigen Verhaltensmodifikation unerlässlich. (nach DAK, Aktion Glasklar: Alkoholprävention. Vorschläge für Unterricht, Jugendarbeit und Arztpraxis, Die Schülerinnen und Schüler tragen Situatio in denen Jugendliche durch Gruppendruck verleitet werden. In Diskussionen oder Rolle Auswege erarbeitet. Ein Tipp für Rollenspiel Kärtchen verteilt, auf denen die Rollen der T Teilnehmer beschrieben sind, etwa ob und trinkt und was das Lieblingsgetränk ist.»er dann für unerwartete Momente, zum Beispi einweisung eines Mitspielers. Ziel: Überredungsversuchen und Gruppe können, eigene Überzeugungen gegen G treten»nein«sagen können 16

17 Feiern bis zur Vergiftung Im Extremfall merkst du nichts von deinem Besuch im Krankenhaus weil du länger im Koma liegst und keiner weiß, wann und ob du überhaupt wieder aufwachst. Selbst wenn du wieder aufwachst, kann es sein, dass du wichtige Körperfunktionen nie wieder beherrschst und du für immer ein Pflegefall bleibst. Alkoholvergiftungen können aber auch direkt zum Tod führen. Ob Pflegefall, für immer bewusstlos oder tot wer zu viel trinkt, setzt sein Leben aufs Spiel. Feiern bis zum Unfall In Rauschzuständen steigt deine Unfallgefahr dramatisch dafür muss man nicht unbedingt mit dem Auto auf der Piste sein. Es reicht völlig aus, sich nicht mehr kontrollieren zu können oder Gefahren einfach langsamer zu bemerken. Betrunkene zeigen zudem meist eine höhere Gewaltbereitschaft. Selbst wenn sie sich friedlich verhalten: Im Allgemeinen werden sie häufiger zu Opfern gewaltsamer Übergriffe und überdurchschnittlich oft Opfer sexueller Gewalt.»Spaß haben«oder»frustsaufen«? Welche Gründe haben Jugendliche für das Rauschtrinken? Explizit danach gefragt, nennen sie an erster Stelle den Faktor»Spaß haben«. Getrunken wird, um»gut drauf zu sein«. Aber es gibt auch Hinweise auf Alkoholkonsum als Bewältigungsstrategie: Trinken in der Funktion des»frustsaufens«, um Stress mit Eltern, Schule, Partnerin oder Partner abzubauen und Probleme zu vergessen.»die Jugendlichen verfolgen beim Rauschtrinken das Ziel, einen >kontrollierten Kontrollverlust < zu erleben Rauschtrinken ist ein Gruppenphänomen (alleine wird nur selten getrunken), die Gruppe fungiert hier sowohl als Risiko- wie auch als Schutzraum. Es werden in vielen Gruppen durchaus Regeln verabredet, um negative Folgen zu begrenzen, was jedoch nicht immer gelingt.«(bundesgesundheitsministerium, Studie»Einflussfaktoren, Motivation und Anreize zum Rauschtrinken bei Jugendlichen«, Juli 2009) Clean bleiben: Die besten Schmettersprüche Manchmal muss man ganz schön stark sein, um Nein zu sagen. Deshalb: Wenn du keine Lust hast, Alkohol zu trinken, dann solltest du zu deiner Meinung stehen und ein paar Antworten parat haben, damit deine Freunde nicht ständig drängeln: - Einer muss euch ja nach Hause bringen. - Bei so einem Zwangsbesäufnis mache ich nicht mit. - Sorry, aber morgen will ich fit sein. - Nee danke, ich hab noch ein Date. Letztendlich kommt es nicht nur darauf an, was du sagst, sondern auch wie du jemandem entgegentrittst. Je bestimmter du auftrittst, umso eher wirst du in Ruhe gelassen. nsbeispiele zusammen, zum Alkoholkonsum nspielen werden e: Vor Beginn werden eilnehmerinnen und ie viel sie bzw. er eigniskarten«sorgen el die Krankenhausdruck widerstehen uppendruck ver- 17

18 Das kennen Ihre Schüler aus der Schulausstellung Einsatz ist besser als Ausfall! Was tun bei einer Alkoholvergiftung? Richtig gefährlich ist es, wenn eine Person nicht mehr ansprechbar ist, nur noch vor sich hindämmert. Lass sie nicht alleine, sondern hilf ihr: Rufe einen Notarzt (Notruf 112) und sage, dass es sich um eine Alkoholvergiftung handelt. Halte in der Zwischenzeit die Person wach. Bei Bewusstlosigkeit bring die Person am besten in eine stabile Seitenlage, und sorge dafür, dass sie nicht an ihrem Erbrochenen erstickt. Die Person darf auf keinen Fall unterkühlen. Deshalb decke sie zum Beispiel mit ein paar Jacken zu und lege sie möglichst nicht auf den kalten Boden. Was sollte noch bedacht werden? HaLT: eine Antwort auf Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen»Hart am Limit«, kurz»halt«, heißt eine wegweisende Aktion, die sich gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen wendet und als Bundesmodellprojekt im Lörracher Präventionszentrum Villa Schöpflin erprobt wurde. Projektstandorte gibt es inzwischen in fast allen Bundesländern; als erstes Bundesland begann Bayern 2008 mit der flächendeckenden Einführung des Projekts. Bis zum Sommer 2009 gibt es HaLT in 21 bayerischen Regionen, weitere Standorte sind in Vorbereitung. Vorbeugen und Reagieren: die HaLT-Bausteine Der proaktive Teil von HaLT will über einen verantwortungsvollen Alkoholkonsum aufklären und das Verantwortungsbewusstsein in der Gesellschaft stärken durch eine breite Öffentlichkeitsarbeit und die Zusammenarbeit von Einrichtungen und Organisationen vor Ort. Verantwortliche von Handel, Vereinen, Diskotheken und Festveranstaltungen sollen zur Mitarbeit gewonnen werden: für eine konsequente Umsetzung des Jugendschutzes! Der reaktive Teil des Projekts spricht Betroffene direkt an: Kinder und Jugendliche, die mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden, erhalten noch am Krankenbett eine sozialpädagogische Beratung, die sie dazu veranlassen soll, ihren Umgang mit Alkohol zu überdenken. In dieses»brückengespräch«werden auch die Eltern einbezogen. Die Jugendlichen erhalten zudem das Angebot, an einem erlebnispädagogischen»risiko-check«teilzunehmen. Bei Bedarf werden weiterführende Hilfen vermittelt. Aktionsvorschlag für den Unterricht Hättest du s gewusst? Was hättest du getan? Immer wieder wenden sich Jugendliche mit Fragen zum Thema Alkohol an das NA TOLL!-Team oder berichten ganz einfach über ihre Erfahrungen. Damit stehen sie für viele andere. Ihre Fragen, Erlebnisberichte und Kommentare können Ausgangspunkt oder Anregung für eine Diskussion in der Klasse sein. Hey ich hab mal eine frage an euch und zwar: meine Mutter sagt immer nie Alkohol, denn das schädigt deine Gehirnzellen aber schädigt Alkohol dann mit 16 nicht mehr das Gehirn? Warum müssen Jugendliche im Vergleich zu Erwachsenen besonders auf ihren Umgang mit Alkohol aufpassen? Hi! Mein Freund trinkt unter der Woche sehr selten Alkohol, aber auf Partys am Wochenende dann richtig heftig auch oft mit Filmriss Es gibt sehr viele Leute, die keinen»regelmäßigen«alk-konsum haben, aber sich auf Partys die Birne wegsaufen. Welche Gesundheitsschädigungen sind denn bei dieser Art Konsum zu erwarten? In meinem Alter gibt es schon viele die regelmäßig Alkohol trinken. ich hab diejenigen schon öfters mal gefragt ob das mit 13 Jahren sein muss und die anderen meinen immer, das ist doch nur ein Schluck. Davon stirbt man schon nicht, ist das dann schon Sucht? 18

19 Kleiner Selbst-Check: Wie steht s mit deinem Alkoholkonsum? Bist du schon einmal unter Alkoholeinfluss im Straßenverkehr unterwegs gewesen oder bei jemandem mitgefahren, der Alkohol getrunken hatte? Trinkst du, um dich zu entspannen, dich besser zu fühlen oder damit du dich unter Freunden und Bekannten wohler fühlst? Trinkst du Alkohol, wenn du alleine bist? Haben dir Familienangehörige oder Freunde schon einmal geraten, weniger zu trinken? Hast du schon mal vergessen, was du gemacht hast, als du Alkohol getrunken hast? Hast du schon mal Ärger mit anderen bekommen, als du Alkohol getrunken hattest? JA JA JA JA JA JA NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN HaLT in Bayern: Ansbach Augsburg Bad Tölz-Wolfratshausen Bamberg Coburg Erlangen-Höchstadt Fürth Garmisch-Partenkirchen Grafing/Ebersberg Hof Main-Spessart München Neustadt/Aisch Nürnberg Regensburg Rosenheim Starnberg/Ingolstadt Schweinfurt Traunstein Weißenburg-Gunzenhausen Würzburg (Stand: Juli 2009) Informationen und Hinweise zu den Projektstandorten unter Die Bayerische Akademie für Suchtfragen in Forschung und Praxis e.v. (BAS) koordiniert die Umsetzung von HaLT im Auftrag des Bayerischen Gesundheitsministeriums. Zweimal oder öfter»ja«angekreuzt? Werden zwei oder mehr Fragen mit»ja«beantwortet, kann dies ein Hinweis auf einen problematischen Alkoholkonsum sein. Mehr dazu erfährt man in den Selbsttests der BZgA unter Auf jeden Fall sollte darüber gesprochen werden mit einer Vertrauensperson oder mit den Fachleuten in den Beratungsstellen oder am Beratungstelefon. Mehr dazu auf Seite 21. Es war einfach nur: die anderen wollten trinken und ich wollte nicht uncool dastehen und hab mitgemacht. jetzt aber merke ich wenn ich NEIN sage bin ich noch cooler und so fühle ich mich besser und die meisten saufen dann auch nicht mehr mit. Ich habe sehr schlechte Erfahrungen mit übermäßigem Alkoholkonsum gemacht. Jedes Mal, wenn ich am Wochenende weg war und mit meinen Freundinnen getrunken hatte, war ich danach wie ein anderer Mensch. Ich beleidigte meine Freunde, verriet Dinge die sie mir im Vertrauen erzählt hatten und machte so vieles zunichte. Hallo! Ich bin eine Ehrenamtliche und werde im Sommer mit einer Jugendgruppe verreisen. Ab wann ist Alkohol erlaubt? Was darf man ab wann alles trinken? Ist das Trinken auf solchen Fahrten überhaupt erlaubt? Es wäre toll, wenn ihr mir helfen könntet. Liebe Grüße! Hallo, ich bin die Anna und wir schreiben bald eine Probe über Alkohol und Drogen, wir die ganze Klasse waren schon mal auf einer ihrer Ausstellungen und ich hoffe ich schaffe die Probe. danke Sie haben uns viele interessante Themen gezeigt die wir bestimmt nicht alle gewusst haben also bedanke ich mich für die ganze Klasse. Liebes Team, seit einem Jahr trinke ich auf Partys zu viel Alkohol. Mittlerweile ist es zur Gewohnheit geworden Meistens trinke ich noch über den betrunkenen Zustand drüber hinaus, d.h. dass ich komplett weg bin und nicht mehr weiß was ich tue. Nach jeder Party habe ich eigentlich einen Filmriss... Meine Freunde machen sich schon Sorgen und ich muss es irgendwie schaffen, das mit dem Alkohol in den Griff zu bekommen. Aber ich weiß nicht wie... Ist die einzige Möglichkeit, für immer auf Alkohol zu verzichten? 19

20 Das kennen Ihre Schüler aus der Schulausstellung Besser früher als später die Bremse ziehen. Der Auslöser: Probleme Ärger in der Schule, im Job oder zu Hause, Stress mit dem Partner oder in der Clique wie gehst du mit deinen Problemen um? Ganz gleich ob du sie direkt angehst oder lieber vor dir herschiebst auf jeden Fall wirst du dir wünschen, dass sie kleiner werden. Durch zu hohen und regelmäßigen Alkoholkonsum wirst du das allerdings nicht erreichen. Die Folge: ein Problem mehr Denn manchmal denkt man gerade in schwierigen Situationen, dass man es ohne Alkohol einfach nicht mehr schafft. Wenn jemand seine Probleme immer öfter wegtrinken will oder jede Gelegenheit sucht, um Alkohol zu konsumieren, kann die Grenze zur Abhängigkeit schon überschritten sein. Wenn man schon morgens damit anfangen will, ist das kritische Stadium der Alkoholabhängigkeit längst erreicht. Nur: Die Probleme werden davon nicht weniger. Was jetzt hilft: klare Gespräche führen, aufeinander zugehen und auf keinen Fall das Problem totschweigen! Fragen zum Thema Alkohol? Was sollte noch bedacht werden? Schädlicher Gebrauch kann in Abhängigkeit übergehen, aus Missbrauch wird Sucht. Der Entwicklung einer Abhängigkeit geht in der Regel eine längere Phase des schädlichen Gebrauchs voraus. Der Übergang in die Abhängigkeit entwickelt sich meist weniger aus Genuss- und Geselligkeitstrinken, sondern vielmehr aus sogenanntem Konflikt- oder Erleichterungstrinken. Alkohol soll die Lösung täglicher Probleme erleichtern, Alkohol wird als Mittel zur Lebensbewältigung eingesetzt. Eine Abhängigkeit entsteht nicht monokausal. Drei Elementarbereiche lassen sich stets ausmachen: Sie liegen in der Persönlichkeit, in der Umwelt und in der Droge. Die abhängige Persönlichkeit ist gekennzeichnet durch eine innere Leere in ihren tieferen Schichten. Die Umwelt ist in erster Linie die konkrete Lebens- und Arbeitswelt, aber auch die Gesellschaft mit ihren Wertvorstellungen. Bei der Droge sind ihre Erreichbarkeit, ihre gesellschaftliche Toleranz und ihre Wirkung wesentliche Faktoren. Die entscheidenden Charakteristika der Abhängigkeit sind das dringliche, übermächtige Verlangen nach Alkohol sowie ein fortgesetztes Verhalten zur Erlangung des Stoffes. Wird der über längere Zeit fortgesetzte, abhängige Alkoholkonsum plötzlich abgebrochen, ist mit psychischen und/oder körperlichen Entzugssymptomen zu rechnen. Sie reichen von innerer Unruhe, Erregungszuständen, Schlaflosigkeit, ängstlich-depressiven oder suizidalen Verstimmungen bis zu epileptiformen Anfällen. Bei der Entwicklung einer Alkoholabhängigkeit sind längerfristig wirksame Risikofaktoren, aber auch schützende (protektive) Faktoren auszumachen. Risikofaktoren: Art und Wirksamkeit einzelner Risikofaktoren ändern sich mit dem Lebensalter. Bei einer Abhängigkeitsentwicklung treffen meist verschiedene Faktoren zusammen. Neben einer gewissen Anlage (genetische Disposition) sind Erziehungsstile und Missbrauchverhalten in der Herkunftsfamilie von Bedeutung. Ebenso zu nennen sind aktuelle Belastungen in emotionalen Beziehungen (Familie, Partnerschaft), der Einfluss der Gruppe (Peers), die soziale Situation, der Lebensstil in Freizeit und Arbeitswelt sowie gegebenenfalls deren unbewältigte Veränderungen und vor allem die Verfügbarkeit von Alkohol. Protektive Faktoren: Selbstvertrauen, Befähigung zur Stressbewältigung, Verhaltenskompetenz im Umgang mit Alkohol, Kommunikations- und soziale Bindungsfähigkeit sowie die Fähigkeit und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für sich und andere. (Gostomzyk, 2005) Aktionsvorschlag für den Unterricht Was tun? In Diskussionen oder Rollenspielen suchen die Schülerinnen und Schüler nach Möglichkeiten, jemandem zu helfen, der offensichtlich zu viel trinkt. Ziel: Lernen, dass man Betroffenen einen Anstoß geben kann, Hilfe zu suchen und eine Beratung in Anspruch zu nehmen Was kannst du tun, wenn jemand, den du gut kennst, zu viel trinkt? Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung rät Jugendlichen: Es ist sehr schwierig, schwere Trinker davon zu überzeugen, weniger zu trinken. Wenn jemand schnell verspricht, sein Verhalten zu ändern, sollte man ihm allerdings nicht zu schnell Glauben schenken. Wenn du dich über jemanden ärgerst, der zu viel trinkt, und du ihm dies als Reaktion darauf vorwirfst, ändert das meistens nichts. Meistens wird dir dann unterstellt, dass das Problem bei dir liegt. Du kannst schon sagen, dass du dir ernsthaft Sorgen machst, da du findest, dass er/sie zu viel trinkt (fang darüber jedoch keine Diskussion an; es ist genug passiert und du musst darum an deiner Einschätzung nicht zweifeln). Du kannst sagen, dass du bestimmtes Verhalten inakzeptabel findest. Wichtig ist hierbei, deutlich zu machen, was du konkret meinst. Gib auch deine eigenen Grenzen an: Was akzeptierst du gerade noch und was nicht mehr. Geh nicht davon aus, dass du den Trinker verändern kannst oder musst; falls du dies versuchst, wirst du schnell merken, dass es nicht hilft. Er oder sie wird es selbst tun müssen. Indem du Aufmerksamkeit schenkst, 20

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