Gewaltverhalten unter Alkoholeinfluß: Bestandsaufnahme, Zusammenhänge, Perspektiven.

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Gewaltverhalten unter Alkoholeinfluß: Bestandsaufnahme, Zusammenhänge, Perspektiven."

Transkript

1 Gewaltverhalten unter Alkoholeinfluß: Bestandsaufnahme, Zusammenhänge, Perspektiven. (aus: DEUTSCHE HAUPTSTELLE GEGEN DIE SUCHTGEFAHREN (Hrsg.) 1996: Alkohol - Konsum und Mißbrauch, Alkoholismus - Therapie und Hilfe. Freiburg: Lambertus, S (= Schriftenreihe zum Problem der Suchtgefahren; 38). Michael Klein Umfang des Problems Jeden Tag geschehen in unserem Land mindestens drei Tötungsdelikte, bei denen der Tatverdächtige unter Alkoholeinfluß steht. Etwa alle 25 Minuten wird eine schwere oder gefährliche Körperverletzung begangen, bei der auf Seiten des Täters ebenfalls eine Alkoholintoxikation vorliegt. Häufig sind die Opfer aus dem allerengsten Umfeld, besonders Frauen und Kinder, bisweilen auch Mittrinker im Umfeld von Kneipen, Gastwirtschaften, Bierzelten, Discos usw.

2 Für die Wissenschaft gilt der enge räumliche und zeitliche Zusammenhang zwischen Alkoholtrinken, insbesondere Alkoholintoxikation, und übermäßig aggressivem Verhalten als hinlänglich bewiesen (BUSHMAN & COOPER 1990; MOSS & TARTER 1993). Von allen psychoaktiven Drogen ist Alkohol am häufigsten mit Gewalt assoziiert (MILLER & POTTER-EFRON 1989), wohl allein schon aufgrund der großen Verbreitung und des Alltagskonsums durch viele Menschen. Weitgehend offen ist bis jetzt jedoch die Frage geblieben, ob Alkoholtrinken nur ein Begleitumstand von Gewaltverhalten oder eine Hauptursache darstellt (MOSS & TARTER 1993). Ebenfalls ungeklärt und von immenser politischer Bedeutung ist die Frage, wie viele der bislang unter Alkoholeinfluß zu konstatierenden Gewaltverbrechen mit geringeren Alkoholkonsumraten zu verzeichnen wären, wie stark also die Gewaltkriminalität auf diesem Wege einzudämmen wäre. Die Mehrzahl der modernen Menschen scheint das Auftreten von Gewalttaten unter Alkoholeinfluß stillschweigend zu tolerieren, bisweilen kaum zur Kenntnis zu nehmen oder als unveränderbare Realität resignierend zu akzeptieren. Abgesehen von dem oft unermeßlichen menschlichen Leid, das für die Opfer von Gewalttaten (insbesondere Frauen und Kinder) entsteht, dürfte allein der volkswirtschaftliche Schaden, der durch alkoholinduzierte Gewalttaten verursacht wird, einen derartig immensen Betrag ausmachen, daß präventive und korrektive Maßnahmen unerläßlich sind und außerdem rentabel wären. Rechnet man die Unfälle im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluß zu dem Teil noch hinzu, zu dem sie durch aggressives Fahren ausgelöst wurden, erscheint Ausmaß der Problematik noch gravierender. Globale Zusammenhänge Der Einfluß des Alkohols auf das Gewaltverhalten einzelner Menschen kann vereinfachend als risikohaft auslösender und erleichternder (damit auf jeden Fall begünstigender) Faktor angesehen werden, keinesfalls jedoch als alleinige Ursache. Alkohol als solcher kann natürlich nicht Gewaltverhalten auslösen, sondern wird über die Vermittlung mit den entsprechenden biochemischen, neuropsychologischen und kognitiven Verarbeitungsmechanismen im Gehirn des Menschen zu einem potenten Risikofaktor für Gewaltverhaltensweisen. Im einzelnen sind folgende Konsequenzen und Wechselwirkungen zu unterscheiden: 1. Alkoholtrinken als "Trigger" für Gewaltverhalten. Bei dieser wohl häufigsten Form des Zusammenhangs werden Suchtmittel als Katalysatoren, Erleichterer, Beschleuniger oder Auslöser ("trigger") von Gewaltakten angesehen, wobei anzumerken ist, daß der Auslöser meist nicht identisch mit der Ursache eines Verhaltens sein wird. Diese Auslösung geschieht am ehesten, wenn die Rauschmittel lösgelöst von kulturell

3 überlieferten Ritualen in mißbräuchlicher Art konsumiert werden. Viele der heutzutage weit verbreiteten Alkoholkonsumstile (z.b. in jugendlichen Peer-Gruppen, bei Kneipen- und Diskobesuchen) zielen auf die stimmungs- und verhaltensverändernde Wirkung des Alkohols und begünstigen aggressive Verhaltensweisen, z.b. aufgrund der schnell eintretenden Intoxikation oder der mit dem Trinken bei den Gruppenmitgliedern verbundenen Erwartungen. Bisweilen ergibt sich dadurch eine Aggressionseskalation, die so ohne Suchtmittel unmöglich oder zumindest unwahrscheinlicher wäre. Es bleibt jedoch zu bedenken, daß Alkoholtrinken multiple Funktionen und Konsequenzen für Menschen besitzt und nur in einer Minderzahl aller relevanten Situationen zu Gewaltexzessen führt. Daher sind weitere Determinanten für das Zusammenspiel zwischen Alkoholtrinken und Gewaltverhalten zu berücksichtigen. sind. 2. Sucht infolge chronischer Gewalterfahrungen. Weiterhin können Sucht und Abhängigkeit die Folgen chronischer Gewalterfahrungen im Sinne der Opferposition, also der Viktimisierung, sein. Alkohol dient hier eher der Beruhigung, Angstunterdrückung und Steigerung bzw. Verlängerung der Leidensfähigkeit. 3. Gewalthandlungen nach chronischem Alkoholmißbrauch. Ferner können Gewalthandlungen auch die Folgen von chronischem Suchtmittelmißbrauch sein, etwa im Sinne von Persönlichkeitsveränderungen, moralisch-ethischem Verfall, kriminellen Fehlentwicklungen oder aufgrund der Haltung, daß aggressives Verhalten unter Alkoholeinfluß leichter zu entschuldigen ist ("Exkulpierung"). 4. Süchtige Eigendynamik gewalttätigen Verhaltens. Schließlich ist anzumerken, daß Gewaltverhalten selbst, insbesondere als exzessives Verhalten, einen rauschartigen Effekt im Gehirn nach sich ziehen kann. Diese durch Ausschüttung bestimmter Neurotransmitter ausgelösten Effekte im Rahmen des sogenannten Selbstbelohnungssystems des Gehirns sind auch von anderen exzessiven Verhaltensweisen bekannt. In der Kombination mit Drogen und Rauschmitteln kann dieses rauschhafte Erleben möglicherweise noch gesteigert bzw. einfacher und schneller herbeigeführt werden. Um die komplexen Zusammenhänge zwischen den beiden Bereichen Alkoholtrinken und Gewaltverhalten umfassend zu verstehen, ist die Berücksichtigung phramakologischer, endokrinologischer, neurobiologischer, genetischer, ethnologischer, situativer, kognitionspsychologischer, ökologischer, soziologischer und kultureller Determinanten erforderlich (vgl. REISS & ROTH 1993). Zur Erklärung der Entstehung gewalttätigen Verhaltens bietet sich das "ätiologische Dreieck", bestehend aus den Faktoren Person,

4 Umwelt und Droge, an. In je unterschiedlicher Gewichtung können die drei Faktoren zum Auftreten bzw. Nichtauftreten von Gewaltverhalten führen. Gewalt und Gewaltverhalten Der Gewaltbegriff wurde in der öffentlichen Diskussion der vergangenen Jahre zunehmend ausgeweitet, was einerseits den Blick für bislang vernachlässigte Phänomene schärfte, andererseits aber auch mit mehr Unklarheit und Mehrdeutigkeit einherging. Beispielsweise benennt KLOSINSKI (1994) als Formen zu berücksichtigender seelischer Gewalt Isolation und Ausschluß, Bedrohung und Beschämung sowie Erpressung und Korruption. Wichtig erscheint auch, Gewaltbereitschaft von Gewaltverhalten abzugrenzen. Obwohl beide in engem Zusammenhang stehen, muß es durchaus trotz vorhandener Gewaltbereitschaft nicht zu Gewaltverhalten kommen, etwa wenn die Auslösereize fehlen, zu schwach sind oder unterschiedlich bewertet werden. Möglicherweise spielt Alkohol für die Bahnung des Verhaltens von Gewaltbereitschaft zu Gewaltakten in vielen Fällen eine wichtige Rolle, insbesondere wenn es sich um spontanes, impulsives und wenig geplantes Verhalten handelt. Selbst der rein physische Gewaltbegriff ist schwierig zu definieren und konfundiert oft mit unklaren Vorstellungen über Aggression (vgl. MOSS & TARTER 1993). Zur besseren begrifflichen Klarheit werden im folgenden einige forschungsleitende Definitionen vorgestellt: HURRELMANN & PALENTIEN (1995, 15) konzentrieren sich auf die Gewalt als körperliche Aggression, "bei der ein Mensch einem anderen Menschen Schaden mittels physischer Stärke zufügt". Wichtig ist dabei die Absicht oder zumindest die Inkaufnahme seitens des Täters, daß dem Opfer ein körperlicher, seelischer und sozialer Schaden entstehen kann. RAUCHFLEISCH (1992, 11) sieht "Gewalt als eine Teilmenge, als eine spezifische Form der Aggression" an, bei der die grundsätzlich denkbaren positiven Funktionen von Aggressionen (z.b. angemessene Selbstbehauptung, Revierverteidigung, Notwehr) ausgeschaltet sind. Vielmehr wird Gewalt als eine spezifische Form der Aggression angesehen, "welche die Schädigung eines Objekts oder einer Person zum Ziel hat" (RAUCHFLEISCH 1992, 36). Daß Gewaltakte andererseits oft mit Ohnmachtsgefühlen und Risikoverhalten zu tun haben, machen ENGEL & HURRELMANN (1993, 31) deutlich, wenn sie davon sprechen, daß Gewalt "immer ein interaktives Produkt, das in sozialen Prozessen entsteht und am Ende von Kommunikationsschwierigkeiten und Konflikten stehen kann." Unter einer sozialpsychologischen Perspektive, die auch auf die Rolle von Randgruppen und Subkulturen fokussiert, kann zusätzlich zwischen personaler Gewalt als beabsichtigter

5 physischer und/oder psychischer Schädigung einer Person, von Lebewesen und Sachen durch eine andere Person und struktureller Gewalt als die systematische Benachteiligung, Ausgrenzung und Ungerechtigkeit in Gesellschaften unterschieden werden. Diese verschiedenen Gewaltformen, die auch als heiße und kalte Gewalt bezeichnet werden, gilt es bei der folgenden Analyse des suchtbedingten Kontextes von Gewalt nicht aus den Augen zu verlieren. Der soziale Nahbereich als Risikoumwelt Gewalterfahrungen sind für Personen im Umkreis des Konsums und Mißbrauchs von psychoaktiven Drogen ein durchaus in Betracht zu ziehendes Risiko. Die Familie ist für Frauen und Kinder im Verhältnis zu der Zahl der erlittenen Gewaltakte der gefährlichste Lebensort. Vermutlich nur ein Bruchteil der dort unter Alkohol- und Drogeneinfluß begangenen Gewalttaten wird bekannt. Bestimmte Substanzen sind besonders häufig mit Gewaltverhalten assoziiert. MILLER & POTTER-EFRON (1989) nennen in diesem Zusammenhang insbesondere Alkohol, Phencyclidin (PCP), Sedativa (insbes. Barbiturate), Amphetamine und Kokain. Der vorliegende Beitrag beschränkt sich auf den schon recht komplexen Bereich des Gewaltverhaltens unter Alkoholeinfluß, speziell in Kontexten von Alkoholintoxikation und -entzug sowie Alkoholmißbrauch und -abhängigkeit. Alkohol und Gewalt in Kriminalstatistiken Auch wenn nur wenige Alkoholintoxikationen zu gewalttätigen Verhaltensweisen führen, besteht in den Fällen, in denen es zu schweren Formen von Gewalttätigkeiten unter Alkohol kommt, auch die Gefahr einer engen Verbindung zur Kriminalität. Die Wahrscheinlichkeit, daß ein Alkoholiker wegen eines schwerwiegenden Verbrechens verurteilt wird, ist dreimal höher als daß dies einem Nicht-Alkoholiker passiert (Mc CORD 1995). COLLINS (1982) berichtet zusammenfassend, daß mehrere umfangreiche Untersuchungen zu Tötungsdelikten Alkoholisierungsquoten der Täter von um oder über 50% ergeben haben. Es zeigte sich auch, daß bei 88% der Tatverdächtigen von Messerstechereien (Mc CORD 1995) eine Blutalkoholkonzentration (BAK) von mehr als 0.1% nachzuweisen war. Auffällig bei zahlreichen Studien war außerdem, daß in vielen Fällen auch die Opfer intoxikiert waren. Die erfahrene amerikanische Gewaltforscherin Joan Mc CORD (1995) weist daraufhin, daß Verbrechen mit erhöhter Wahrscheinlichkeit dort passieren, wo potentielle Opfer trinken bzw. intoxikiert sind.

6 Die mögliche Verbindung zwischen Alkoholrausch und Gewaltkriminalität besteht generell eher in der Richtung, daß bei Gewalthandlungen eine Alkoholisierung wahrscheinlich ist, als daß bei einer Alkoholintoxikation ohne weiteres eine Gewalttat naheliegend ist. Aus deutschen Kriminalstatistiken ist zu entnehmen, daß die Alkoholisierungsquote der Tatverdächtigen unter allen Deliktgruppen für Gewaltkriminalität am höchsten ist (1993: 26.8%). Dabei liegt ein Alkoholeinfluß vor, "wenn dadurch die Urteilskraft während der Tatausführung beeinträchtigt war. Maßgeblich ist ein offensichtlicher oder nach den Ermittlungen wahrscheinlicher Alkoholeinfluß" (BUNDESKRIMINALAMT 1994, 116). Innerhalb der gewaltkriminellen Delikte ergibt sich mit der Schwere der Tat im wesentlichen auch eine Zunahme der Alkoholisierungsquote: Während % der Tatverdächtigen für gefährliche und schwere Körperverletzung unter Alkoholeinfluß standen, waren es bei Totschlagsdelikten 42.4% und bei Sexualmorden sogar 52.9%. Einzig die Tötungsdelikte, die eine Planung und im Einzelfall auch eine gewisse Impulskontrolle voraussetzen (z.b. Raubmorde) weisen mit 29.9% eine deutlich erniedrigte Alkoholisierungsquote auf. Es ist naheliegend, bei diesen Tatzusammenhängen gerade auf die potentiell affektauslösende und die Impulskontrolle störende Wirkung des Alkohols zu verweisen. Selbstberichtete Alkoholintoxikationen können natürlich auch den Versuch einer Exkulpierung für begangene Fehlverhaltensweisen darstellen. Insofern dürften hier - wenn kein andersartiger Nachweis geführt werden kann - auch Schutzbehauptungen aus Angst vor Bestrafung oder sozialer Verurteilung eine Rolle spielen. hier bitte Abb. 1 einfügen! Wie aus Abbildung 1 zu entnehmen ist, sind die absoluten Zahlen für Gewaltdelikte unter Alkoholeinfluß seit vielen Jahren nahezu konstant. Jährlich geschehen ca. 800 Totschlagsdelikte und schwere Körperverletzungen unter Alkoholeinfluß. hier bitte Abb. 2 einfügen! Die in Abbildung 2 dargestellten prozentualen Anteile spiegeln für beide Fragestellungen einen kontinuierlichen leichten Rückgang wider. Dieser wird jedoch eher durch eine Zunahme der Gesamtzahl der betreffenden Delikte, soweit sie nicht unter Alkoholeinfluß begangen wurden, verursacht als - wie Abb. 1 zeigt - durch einen Rückgang der absoluten Fallzahlen für die Taten unter Alkoholeinfluß.

7 Theorien und aktuelle Forschungsergebnisse Unter den theoretischen Modellen zur Erklärung des Zusammenhangs zwischen Alkohol und Gewalt dominierte lange Zeit die Disinhibitionstheorie, derzufolge die Wirkung des Alkohols auf das Gehirn eine Hemmung vieler Funktionen, so z.b. auch der Angst und der Unsicherheit, erzeuge. Über den Weg der "Hemmung der Hemmung" werde auch aggressives (oft zunächst nur verbales) und gewalttätiges Verhalten gebahnt. Es bleibt dabei jedoch offen, warum in manchen Situationen Gewaltverhalten gezeigt wird, während in anderen genau dies nicht geschieht oder sogar mit Rückzug reagiert wird. Daher betonen neuere Theorien die Wichtigkeit der zusätzlichen Berücksichtigung differentieller Faktoren, wie z.b. der konsumierten Alkoholmenge und -art, der neuropsychologischen Effekte des Alkohols, der sozial-kognitiven Erwartungen an die Alkoholwirkungen, zugrundeliegender oder coinzidentieller Persönlichkeitsfaktoren und Dispositionen sowie der jeweiligen Situations- und Kontextbedingungen. Im einzelnen liegen dazu folgende relevante Ergebnisse vor: (a) Die konsumierte Alkoholmenge scheint nur innerhalb eines bestimmten "Korridors" von Blutalkoholkonzentrationen (BAK) im Sinne einer kurvilinearen Funktion die Gewaltbereitschaft zu steigern. Sehr niedrige und sehr hohe BAKs legen eine niedrige, teilweise sogar erniedrigte Gewaltbereitschaft nahe, während mittlere Werte (geschätzt von 0.1% bis ca. 0.25% BAK) das Risiko für Gewaltverhalten steigern können. Innerhalb des Wirkungskorridors erzeugen höhere Dosen Alkohol aggressiveres Verhalten als niedrigere Dosen (BUSMAN & COOPER 1990). (b) Bei den Arten von konsumierten Alkoholika ergaben sich bei einer Stichprobe männlicher Trinker für destillierte Getränke höhere Werte für aggressives Verhalten als für einfach vergorene Getränke wie Bier und Wein (MOSS & TARTER 1993). Innerhalb der hochprozentigen Alkoholika zeigten Wodkatrinker eine stärkere Gewaltbereitschaft als Whiskytrinker trotz gleichen Alkoholgehalts im Blut (BUSHMAN & COOPER 1990; MOSS & TARTER 1993). (c) Zu den neuropsychologischen Effekten zählen neben der globalen Hemmungswirkung auf neuronale Prozesse insbesondere die Beeinträchtigung des Beurteilungs- und Wahrnehmungsvermögens, das Nachlassen der Aufmerksamkeit mit entsprechenden Gegensteuerungsreaktionen, die verstärkte Auslösung negativer Affekte (LEONARD & JACOB 1988), die Induktion von Unruhe und Irritierbarkeit, vermehrte Schlafdeprivation

8 (insbesondere bzgl. der REM-Phasen) und gestörte Denkabläufe (bis hin zu paranoiden Mustern) sowie das Auftauchen von Gedächtnislücken (MILLER & POTTER-EFRON 1989). Aggressive Handlungen sind bei ansteigender Blutalkoholkonzentration wahrscheinlicher sind als bei absteigender (BUSHMAN & COOPER 1990; REISS & ROTH 1993). Die Ursache hierfür liegt vermutlich darin, daß in dieser Phase die stimulierenden und euphorisierenden Effekte des Alkohols am stärksten sind. Im Alkoholentzug sind derartige Verhaltensweisen seltener, auch wenn es im Entzugsdelir zu unberechenbaren Handlungen kommen kann. (d) Zu den psychologischen Risiken, die eine vermittelnde Rolle zwischen Alkoholtrinken und Gewaltverhalten bedeuten können, zählen vor allem die Erwartung an die aggressionsfördernde Wirkung und angstvermindernde Wirkung des Alkohols sowie eine Zunahme der Euphorie und des unrealistischen Denkens. Da Alkohol auch allgemein als Ursache für Aggressionen angesehen wird, kann nicht ausgeschlossen werden, daß diese Erwartung das Auftreten von realen Gewaltakten begünstigt und darüber hinaus dem Individuum eine Selbstentlastungsmöglichkeit für das gezeigte Verhalten durch die Attribution auf die externe "Gewaltquelle Alkohol" (vgl. LEONARD & JACOB 1988) liefert. Alkohol hat dabei kognitiv manipulierende Wirkungen. So zeigten motivationspsychologischen Studien, daß Männer an das Alkoholtrinken die Erwartung einer Steigerung des Machtgefühls und eines Nachlassens von Ohnmachtsgefühlen hatten. Machtgefühle, insbesondere unrealistische Allmachtsphantasien, wiederum können durchaus die Hemmschwelle für aggressive und gewalttätige Verhaltensweisen absenken. (e) Bei den coinzidientiellen Persönlichkeitsfaktoren handelt es sich vor allem um antisoziale, aber auch aggressive, hyperaktive und impulsive Störungen. Von allen comorbiden Störungen ist die antisoziale Persönlichkeitsstörung am häufigsten mit Substanzmißbrauch kombiniert (MOSS & TARTER 1993). Zahlreiche Studien deuten darauf hin, daß stark aggressives Verhalten in der Kindheit ein Risikofaktor für Alkoholmißbrauch und gewalttätiges Verhalten im jungen Erwachsenenalter sein kann (REISS & ROTH 1993). Auch Personen mit narzißtischen Persönlichkeitsstörungen scheinen unter Alkoholeinfluß eher zu Gewalt zu neigen als andere Personen unter Alkoholeinfluß. Eine bereits seit langer Zeit vorhandene Gewaltbereitschaft oder aggressiv gefärbte Einstellungen und Werthaltungen können auf der Basis bestimmter Persönlichkeitstypen unter Alkoholeinfluß in gefährlich gewalttätiges Verhalten umgesetzt werden. (f) Zu den situativen Bedingungen zählen insbesondere solche, die aufgrund erhöhter Alkoholintoxikation einzelner Personen ein erhöhtes Risiko für Gewaltverhalten in sich bergen. Als besonders gefährlich haben sich solche Situationen erwiesen, in denen Provokationen stattfanden bzw. Personen ein Verhalten zeigten, das als provokativ empfunden wurde. Höhere Alkoholdosen gehen mit einem stärker aggressiven Reagieren auf Provokationen einher (MOSS & TARTER 1993). Auf der anderen Seite scheint Alkoholtrinken nicht zu verstärktem provokativem Verhalten zu führen. Die aggressiven Reaktionen alkoholintoxikierter Personen sind jedoch auch in starkem Maße von den antizipierten Folgen eines derartigen Verhaltens abhängig, da eine drohende Vergeltung durch einen aggressiven Bedroher eigenes aggressives Verhalten unwahrscheinlicher macht. So berichten BUSHMAN & COOPER (1990), daß sowohl Männer als auch Frauen sich Frauen

9 gegenüber aggressiver verhielten als Männern gegenüber. Offensichtlich wurden Frauen als weniger bedrohlich hinsichtlich ihres Vergeltungsverhaltens wahrgenommen. Neuere Studien weisen auch daraufhin, daß Frauen, die alkoholabhängig sind, einem größeren Risiko unterliegen, Gewaltopfer zu werden als andere Frauen. Leider liegen zu differentiellen geschlechtsspezifischen Zusammenhängen wenige brauchbare empirische Untersuchungen vor. Meistens konzentrieren sich die vorliegenden Studien ganz oder fast ganz auf männliche Trinker. O FARRELL & MURPHY (1995) konnten jedoch neuerdings in einer Studie unter Beteiligung 88 amerikanischer Paare zeigen, daß in Partnerschaften mit einem alkoholabhängigen männlichen Partner sich das Ausmaß des gewalttätigen Verhaltens zwischen den Partnern beiderlei Geschlechts nicht deutlich unterschied, während der Unterschied des gewalttätigen Verhaltens im Verhältnis zur Normalbevölkerung für Männer und Frauen jeweils deutlich erhöht war. Aufgrund des Wandels der Geschlechtsrollenstereotypen sind hier deutliche Veränderungen der jetzigen Täter - Opfer - Beziehungen auch in westeuropäischen Gesellschaften in Zukunft zu erwarten. Sogar üblicherweise wenig betrachtete situative Variablen wie die Temperatur der Umgebung scheinen einen Einfluß auf die alkoholassoziierte Gewalt zu haben; entsprechende Verhaltensweisen steigen in ihrer Frequenz ab einer Temperatur von knapp über 30 Grad Celsius sprunghaft an. An Abe nde n und Wo che nen den erre iche n Ge walt tate n unte r Alk ohol einf luß jew eils ihre Höh epu nkte. "Ho

10 mici des relat ed to alco hol... occ ur mos tly on eve ning s an wee ken ds" (BR AD FO RD et al , 616 ). Auc h unte rsch iedli che Vert eilu nge n in Abh ängi gkei t von Trin kort en und Stad tteil en

11 ("ris k area s") sind bek annt (RE ISS & RO TH 199 3). Sucht- als Gewalt- und Gewalt- als Suchtprävention Alkoholinduzierte Gewalt ist sowohl Gegenstand der Gewalt- als auch der Suchtprävention. Obwohl Gewaltverhalten nicht eindeutig kausal mit Alkoholabhängigkeit zusammenhängt, ist die Wahrscheinlichkeit gewalttätiger Verhaltensweisen bei Alkoholabhängigen besonders hoch, weil bei diesen mehr und häufiger Intoxikationszustände auftreten, die insbesondere bei aszendierendem Blutalkoholspiegel die Wahrscheinlichkeit gewalttätiger Verhaltensweisen begünstigen. In der Suchtprävention wird zwischen personen- und systemzentrierten, kommunikativen und strukturellen sowie zwischen substanzbezogenen und gesundheitsfördernden Maßnahmen unterschieden. Bei all diesen Ansätzen sind die gewaltpräventiven Aspekte der Suchtprävention mitzubedenken. Ähnlich verhält es sich mit den gewaltpräventiven Maßnahmen, die wiederum Chancen der Suchtprävention beinhalten. So können z.b. die Verringerung des durchschnittlichen Alkoholgehalts aller verkauften Alkoholika, die Verteuerung des Verkaufs alkoholhaltiger Getränke bei öffentlichen Veranstaltungen, das frühzeitige Verhaltenstraining bei hyperaggressiven Kindern, die bessere ökopsychologische Gestaltung bestimmter Risikogegenden durchaus sinnvolle Einzelmaßnahmen sein. Sie sollten jedoch im Gesamtzusammenhang eines notwendigen größeren sucht- und gewaltpräventiven Rahmen- und Aktionsplans gesehen werden, wie er inzwischen (nach Vorlage des Abschlußberichts der Gewaltkommission der Bundesregierung und Verabschiedung des nationalen Rauschgiftbekämpfungsplans) dringend erforderlich scheint.

12 Ausblick Die wissenschaftlichen Aussagen zum Themenkomplex sind eher schwierig und komplex. Zwar wird der enge und häufig empirisch bestätigte Zusammenhang zwischen übermäßigem Alkoholtrinken und Gewaltverhalten allgemein als gesichert angenommen (REISS & ROTH 1993), doch zeigen sich bei differenzierteren Fragestellungen, z.b. nach der Identifikation von Ursachen und Folgen, Funktionen des Alkohols für Gewaltverhalten, Situationskonstanz vs. - variabilität erhebliche theoretische und praktische Probleme, die eine genauere Erforschung der zugrundeliegenden Phänomene erforderlich machen. So ist z.b. wenig bekannt über die Unterformen gewalttätigen Verhaltens in ihrem Zusammenhang mit Alkoholintoxikation und die Varianz individueller Reaktionen auf vergleichbare Intoxikationen und Stimuli ("scattering"). Interessanterweise wurde bislang auch die Frage, inwieweit Menschen, nachdem sie Gewalttaten begangen oder erlitten haben, Alkoholmißbrauch betreiben, kaum berücksichtigt, und zwar unabhängig davon, ob sie zum Zeitpunkt des Gewaltdelikts intoxikiert waren oder nicht. Auch die Tatsache, daß Alkohol von Personen, die unter hohen Spannungen und einer geringen Frustrationstoleranz leiden, erfolgreich als Beruhigungsmittel eingesetzt wird (KAPLAN & DAMPHOUSE 1995), hat in der Forschung bislang wenig Interesse gefunden. Insgesamt verspricht die stärkere Berücksichtigung von Subgruppen bei der Betrachtung alkoholbedingter Gewalt klarere und eindeutigere Ergebnisse. Um die Effektivität von Suchttherapien zu verbessern, scheint die Integration des Themas Gewalt in entsprechende Therapiekonzepte unerläßlich. Während schon seit Jahren die Rolle der Opfer von Gewalttaten (z.b. im Bereich des sexuellen Mißbrauchs bzw. der sexuellen Mißhandlung) zu Recht thematisiert wird, stellt die Perspektive des Gewalttäters ein anscheinend viel größeres Tabu dar. Wie die praktische "Pionierarbeit" an einigen Orten (siehe z.b. VOGELGESANG et al. 1995) zeigt, ist in der therapeutischen Arbeit mit diesen Menschen ein hohes Ausmaß an Einfühlungsvermögen und Empathie nötig, damit diese sich öffnen und selbstkonfrontieren können. Eine rein anklagende oder moralisierende Haltung diesen Personen gegenüber stabilisiert ihre Verschlossenheit und die Exklusivität des Tabus "über eigene Gewalt spricht man nicht". Auch auf Gefahren, die das Aufzeigen der Zusammenhänge zwischen Alkohol und Gewalt in sich birgt, ist abschließend hinzuweisen. Insbesondere sollte auf eine frühzeitige Stigmatisierung von Gewalttätern als unverbesserliche Kriminelle verzichtet werden. Auch die Erwartung bzw. der Glaube, daß Alkoholtrinken - insbesondere bei Männern - die Aggressivität erhöhen müsse, kann als soziales Stereotyp die Bahnung von Gewaltbereitschaft zu Gewalttätigkeit begünstigen.

13 Daß das mit dem Alkoholtrinken verbundene Risiko keine rein neuzeitliche Erscheinung ist, soll abschließend mit den Worten des griechischen Philosophen Epiktet (zit. nach SCHNEIDER 1988, 16) bewiesen werden, der bereits vor knapp 1900 Jahren schrieb: "Der Weinstock trägt drei Trauben: Die erste bringt die Sinneslust, die zweite den Rausch, die dritte das Verbrechen." Literatur BRADFORD, J.M.W., GREENBERG, D.M. & MOTAYNE, G.G Substance Abuse and Criminal Behavior. Clinical Forensic Psychiatry 15, BUNDESKRIMINALAMT (Hrsg.) Polizeiliche Kriminalstatistik Wiesbaden: Kriminalistisches Institut (KI 12) des BKA. BUSHMAN, B.J. & COOPER, H.M Effects of Alcohol on Human Aggression: An Integrative Research Review. Psychological Bulletin 107, COLLINS, J.J Alcohol Use and Criminal Behavior: An Empirical, Theoretical, and Methodological Overview. In: COLLINS, J.J. (Ed.) Drinking and Crime: Perspectives on the Relationships between Alcohol Consumption and Criminal Behavior. London: Tavistock Publications, p COLLINS, J.J. (Ed.) Drinking and Crime: Perspectives on the Relationships between Alcohol Consumption and Criminal Behavior. London: Tavistock Publications. ENGEL, U. & HURRELMANN, K Was Jugendliche wagen: Eine Längsschnittstudie über Drogenkonsum, Streßreaktionen und Delinquenz im Jugendlicher. Weinheim: Juventa.

14 HURRELMANN, K. & PALENTIEN, C Gewalt als "soziale Krankheit" der Gesellschaft. In: HURRELMANN, K., PALENTIEN, C. & WILKEN, W. (Hrsg.) Anti - Gewalt - Report. Handeln gegen Aggressionen in Familie, Schule und Freizeit. Weinheim: Beltz, S KAPLAN, H. B. (Ed.) Drugs, Crime, and other Deviant Adaptations. Longitudinal Studies. New York: Plenum Press. KAPLAN, H.B. & DAMPHUSE, K.R Self - Attitudes and Antisocial Personality as Moderators of the Drug Use - Violence Relationship. In: KAPLAN, H. B. (Ed.) Drugs, Crime, and other Deviant Adaptations. Longitudinal Studies. New York: Plenum Press, p KLOSINSKI, G Intrafamilale Gewalt. In: THIERSCH, H., WERTHEIMER, J. & GRUNWALD, K. (Hrsg.) "... überall, in den Köpfen und Fäusten". Auf der Suche nach Ursachen und Konsequenzen von Gewalt. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, S LEONHARD, K.E. & JACOB, T Alcohol, Alcoholism, and Family Violence. In: VAN HASSELT, V.B., MORRISON, R.L., BELLACK, A.S. & HERSEN, M. (Eds.) Handbook of Family Violence. New York: Plenum Press; p Mc CORD, J Relationship between Alcoholism and Crime over the Life Course. In: KAPLAN, H.B. (Ed.) Drugs, Crime, and other Deviant Adaptations. Longitudinal Studies. New York: Plenum Press, p MILLER, M.M. & POTTER - EFRON, R.T Aggression and Violence Associated with Substance Abuse. Journal of Chemical Dependency Treatment 3, MOSS, H.B. & TARTER, R.E Substance Abuse, Aggression, and Violence. What Are the Connections. The American Journal on Addictions 2,

15 O FARRELL, T.J. & MURPHY, C:M Marital Violence Before and After Alcoholism Treatment. Journal of Consulting and Clinical Psychology 63, RAUCHFLEISCH, U Allgegenwart von Gewalt. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. REISS, A.J. & ROTH, J.A. (Eds.) Understanding and Preventing Violence. Washington, D.C.: National Academy Press. SCHNEIDER, R Die Suchtfibel. Informationen zur Abhängigkeit von Alkohol und Medikamenten. München: Röttger (5. überarbeitete Auflage). VOGELGESANG, M., MARTIN, J., STAUFER, H. & WAGNER, A Gruppeninterventionsprogramm für Patienten mit aggressiven Störungen. Verhaltensmodifikation und Verhaltensmedizin 16, Korrespondenzanschrift: Prof. Dr. Michael Klein Katholische Fachhochschule Nordrhein - Westfalen Wörthstraße Köln

16 Netzwerk Psychologische Suchtforschung Research Dept of Experimental Psychology Psychological Institute Bonn University written by Michael Klein,

und Gewalt bei Jugendlichen Theorie und Epidemiologie

und Gewalt bei Jugendlichen Theorie und Epidemiologie Zusammenhänge zwischen Alkoholkonsum und Gewalt bei Jugendlichen Theorie und Epidemiologie Emmanuel Kuntsche, PhD Addiction Info Switzerland, Research Institute, Lausanne Schwerpunkte des Vortrags 1. Verbreitung

Mehr

1. Relevanz der Thematik

1. Relevanz der Thematik Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und junge Frauen Ausmaß, Folgen und Prävention Dr. Monika Schröttle Interdisziplinäres Zentrum für Frauenund Geschlechterforschung Universität Bielefeld Referat Fachtagung

Mehr

Entstehung und Entwicklung von Abhängigkeit

Entstehung und Entwicklung von Abhängigkeit Geisteswissenschaft Katharina Hilberg Entstehung und Entwicklung von Abhängigkeit Studienarbeit Entstehung und Entwicklung von Abhängigkeit Heutzutage ist Abhängigkeit ein großes gesellschaftliches Problem.

Mehr

Angst und Sucht aus neurobiologischer Perspektive: Einblicke in die moderne Hirnforschung

Angst und Sucht aus neurobiologischer Perspektive: Einblicke in die moderne Hirnforschung Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften, Fachrichtung Psychologie Dr. Markus Mühlhan Angst und Sucht aus neurobiologischer Perspektive: Einblicke in die moderne Hirnforschung Warum sind neurobiologische

Mehr

Lasst sie doch trinken und rauchen?- Suchtprävention für Menschen mit Behinderungen zwischen Laissez-faire und fürsorglicher Belagerung

Lasst sie doch trinken und rauchen?- Suchtprävention für Menschen mit Behinderungen zwischen Laissez-faire und fürsorglicher Belagerung Lasst sie doch trinken und rauchen?- Suchtprävention für Menschen mit Behinderungen zwischen Laissez-faire und fürsorglicher Belagerung Peter Schinner Diplom Psychologe/ Psychologischer Psychotherapeut

Mehr

Abhängigkeiten und Suchterkrankungen

Abhängigkeiten und Suchterkrankungen Ausbildung zum/r Psycholog. Berater/in und Psychotherapeutische/r Heilpraktiker/in Abhängigkeiten und Suchterkrankungen Begleitskript zum Seminar Inhalt Allgemeine Vorbemerkungen zu den Skripten Inhalt

Mehr

Gewalt und Alkohol: Ein ungemütlicher Mix Empfehlungen für die Prävention

Gewalt und Alkohol: Ein ungemütlicher Mix Empfehlungen für die Prävention Gewalt und Alkohol: Ein ungemütlicher Mix Empfehlungen für die Prävention 3. Nationale Konferenz Jugend und Gewalt Lugano, 21./22. Mai 2015 Gabriela Scherer Co-Leiterin Sektion Alkohol Bundesamt für Gesundheit

Mehr

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung EREV-Forum Luisentahl 29.22.2012 Die Borderline-Persönlichkeitsstörung Diplom-Psychologe Raphael Hartmann Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut i.a. Inhalt: I. Symptome II. Pathogenese Oder: Wie entwickelt

Mehr

1. Einführung: Zum allgemeinen Verhältnis von Medizin und Selbsttötung

1. Einführung: Zum allgemeinen Verhältnis von Medizin und Selbsttötung Michael Nagenborg Medizin in der Antike Struktur 1. Einführung: Zum allgemeinen Verhältnis von Medizin und Selbsttötung 2. Die antike Medizin 2.1 Allgemein 2.2 Psychiatrische Erkrankungen 3. Schluss und

Mehr

Wenn Alkohol zum Problem wird

Wenn Alkohol zum Problem wird Wenn Alkohol zum Problem wird Suchtgefahren erkennen - den Weg aus der Abhängigkeit finden Bearbeitet von Michael Soyka 1. Auflage 2009. Taschenbuch. 168 S. Paperback ISBN 978 3 8304 3415 3 Format (B x

Mehr

Der Umgang mit jugendlichen und heranwachsenden Sexualstraftätern Peter Hummel Dresdner Gesprächskreis Jugendhilfe und Justiz 01.

Der Umgang mit jugendlichen und heranwachsenden Sexualstraftätern Peter Hummel Dresdner Gesprächskreis Jugendhilfe und Justiz 01. Der Umgang mit jugendlichen und heranwachsenden Sexualstraftätern Peter Hummel Dresdner Gesprächskreis Jugendhilfe und Justiz 01. Dezember 2006 Individuelle Entwicklung körperliche Entwicklung Entwicklung

Mehr

Diplomlehrgang Sozial- und berufspädagogische/r TrainerIn. Teil 1: Sucht

Diplomlehrgang Sozial- und berufspädagogische/r TrainerIn. Teil 1: Sucht Diplomlehrgang Sozial- und berufspädagogische/r TrainerIn Teil 1: Sucht Zahlen I Zahlen II Pro Jahr sterben in Österreich: rund 20 000 Nikotinabhängige, rund 8000 Alkoholiker und zwischen 200 und 400 Drogenabhängige.

Mehr

Inhalt. Basiswissen. Grundlegende Informationen 11. Alkohol: Zahlen und Fakten 32. Vorwort 9. Was Sie über Alkoholismus wissen sollten 12

Inhalt. Basiswissen. Grundlegende Informationen 11. Alkohol: Zahlen und Fakten 32. Vorwort 9. Was Sie über Alkoholismus wissen sollten 12 Basiswissen Wie verläuft die Erkrankung? 23 Wie könnte die Gesellschaft vorbeugen? 25 Was können Betriebe vorbeugend tun? 27 Test: Ist mein Partner alkohol gefährdet? 29 Test: Bin ich alkoholgefährdet?

Mehr

Abhängigkeit: Krankheit oder Schwäche? Prof. Ion Anghelescu Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Abhängigkeit: Krankheit oder Schwäche? Prof. Ion Anghelescu Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Abhängigkeit: Krankheit oder Schwäche? Prof. Ion Anghelescu Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie SCHULD vs. KRANKHEIT SUCHT vs. ABHÄNGIGKEIT ABHÄNGIGKEIT vs. MISSBRAUCH PSYCHISCHE vs. PHYSISCHE ABHÄNGIGKEIT

Mehr

Klein, M. (2000a). Sucht und Gewalt. [Addiction and violence]. In: Stimmer, F. (Hrsg.). Suchtlexikon. München: Oldenbourg, S

Klein, M. (2000a). Sucht und Gewalt. [Addiction and violence]. In: Stimmer, F. (Hrsg.). Suchtlexikon. München: Oldenbourg, S Klein, M. (2000a). Sucht und Gewalt. [Addiction and violence]. In: Stimmer, F. (Hrsg.). Suchtlexikon. München: Oldenbourg, S. 590-598. Sucht und Gewalt 1. Einführung Gewaltverhalten tritt sowohl nach wissenschaftlicher

Mehr

Prävention suchtbedingter Gewalttaten am Beispiel von Kindern aus suchtbelasteten Familien - Eine Bestandsaufnahme der Ausgangsbedingungen.

Prävention suchtbedingter Gewalttaten am Beispiel von Kindern aus suchtbelasteten Familien - Eine Bestandsaufnahme der Ausgangsbedingungen. Prävention suchtbedingter Gewalttaten am Beispiel von Kindern aus suchtbelasteten Familien - Eine Bestandsaufnahme der Ausgangsbedingungen. (aus: HARTMANNBUND: VERBAND DER ÄRZTE DEUTSCHLANDS. LANDESVERBAND

Mehr

Volkswirtschaftliche Effekte der Alkoholkrankheit Teil 1: Kosten für das Gesundheitswesen

Volkswirtschaftliche Effekte der Alkoholkrankheit Teil 1: Kosten für das Gesundheitswesen Presseinformation 18.04.2013 Volkswirtschaftliche Effekte der Alkoholkrankheit Teil 1: Kosten für das Gesundheitswesen T. Czypionka, M. Pock, G. Röhrling, C. Sigl Institut für Höhere Studien (IHS), Wien

Mehr

Riskante Zukunft? Was uns bedroht und wie wir es erkennen können. Ortwin Renn 28.11.2013. Universität Stuttgart Institut für Sozialwissenschaften

Riskante Zukunft? Was uns bedroht und wie wir es erkennen können. Ortwin Renn 28.11.2013. Universität Stuttgart Institut für Sozialwissenschaften Riskante Zukunft? Was uns bedroht und wie wir es erkennen können 28.11.2013 Ortwin Renn Universität Stuttgart Institut für Sozialwissenschaften Was sind Risiken? Mögliche (nicht sichere) Folgen eines Ereignisses

Mehr

Gewalt im Kindesalter

Gewalt im Kindesalter Gewalt im Kindesalter Kriminologische Aspekte Ev. Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Bochum, Fachbereich Soziale Arbeit Ruhr-Universität Bochum, Masterstudiengang Kriminologie und Polizeiwissenschaft

Mehr

5. Drogenkonsum: Motive, Erlebnisse und Folgen

5. Drogenkonsum: Motive, Erlebnisse und Folgen 5. Drogenkonsum: Motive, Erlebnisse und Folgen Das Einstiegsalter beim Drogenkonsum ist für die wichtigsten Drogen weiter gesunken, wie Grafik 7 zu entnehmen ist. Grafik 7: Einstiegsalter bei Drogenkonsum

Mehr

Inhalt. Grundlegende Informationen Was Sie über Alkoholismus wissen sollten 12

Inhalt. Grundlegende Informationen Was Sie über Alkoholismus wissen sollten 12 I Wie verläuft die Erkrankung? 23 I Wie könnte die Gesellschaft vorbeugen? 25 l Was können Betriebe vorbeugend tun? 27 Test: Ist mein Partner alkoholgefährdet? 29 Test: Bin ich alkoholgefährdet? 30 Vorwort

Mehr

Alkohol am Arbeitsplatz in Europa 2. Fragebogen

Alkohol am Arbeitsplatz in Europa 2. Fragebogen Alkohol am Arbeitsplatz in Europa 2. Fragebogen Seit Mai 2013 nimmt Ihr Betrieb an dem Projekt Alkohol am Arbeitsplatz in Europa teil. Sowohl Führungskräfte als auch die Belegschaft beschäftigten sich

Mehr

Der Einfluss der Schullaufbahn auf die Jugendkriminalität

Der Einfluss der Schullaufbahn auf die Jugendkriminalität ESC UNIL 1015 Lausanne Nummer 31 April 2006 Der Einfluss der Schullaufbahn auf die Jugendkriminalität Das Wichtigste in Kürze Es gibt keine einfache Erklärung der Jugendkriminalität, da die Entstehung

Mehr

Alkohol und Gehirn. Vortrag im Rahmen der Gesundheitsschulung Fachklinik Hansenbarg. Dr. Stracke. www.hansenbarg.de

Alkohol und Gehirn. Vortrag im Rahmen der Gesundheitsschulung Fachklinik Hansenbarg. Dr. Stracke. www.hansenbarg.de Alkohol und Gehirn Vortrag im Rahmen der Gesundheitsschulung Fachklinik Hansenbarg Dr. Stracke www.hansenbarg.de Wie entsteht Sucht? Mensch Sinn? Spiritualität? Umwelt Droge Genauer betrachtet : Entstehungsbedingung

Mehr

Jugendliche zwischen Alkoholrausch, Langeweile, Spass und Risiko

Jugendliche zwischen Alkoholrausch, Langeweile, Spass und Risiko Voll ins Wochenende Jugendliche zwischen Alkoholrausch, Langeweile, Spass und Risiko Perspektiven geben Suchtprävention Aargau Prävention stärkt Mediothek -Wissen ist wichtig Projekte - damit Sucht nicht

Mehr

Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie

Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie Diplomarbeit von Dipl.-Ökonom Dan Litvan, vorgelegt am 27. August 2008, XOPA Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie A U S Z U G 6. Zusammenfassung und

Mehr

Geisteswissenschaft. Florian Zarling. Jugendalkoholismus. Studienarbeit

Geisteswissenschaft. Florian Zarling. Jugendalkoholismus. Studienarbeit Geisteswissenschaft Florian Zarling Jugendalkoholismus Studienarbeit INHALTSVERZEICHNIS 1. Einleitung 01 2. Alkohol 2.1. Definition Alkohol 02 2.2. Wirkungsweise von Alkohol 02 2.3. Definition Exzessives

Mehr

Stillen und Alkohol Ein Ratgeber für stillende Frauen

Stillen und Alkohol Ein Ratgeber für stillende Frauen Stillen und Alkohol Ein Ratgeber für stillende Frauen Stillen und Alkohol Alkohol ist nicht nur ein Genussmittel, sondern auch ein Rauschmittel, das für den Körper giftig ist. Ein Missbrauch führt zu körperlichen

Mehr

Sexuelle Gewalterfahrung in Kindheit und Jugend. Wichtige juristische Aspekte und Hintergrundinformationen für Psychotherapeutinnen und Beraterinnen

Sexuelle Gewalterfahrung in Kindheit und Jugend. Wichtige juristische Aspekte und Hintergrundinformationen für Psychotherapeutinnen und Beraterinnen Sexuelle Gewalterfahrung in Kindheit und Jugend Wichtige juristische Aspekte und Hintergrundinformationen für Psychotherapeutinnen und Beraterinnen Gliederung Straftatbestände Strafrechtliche Verjährung

Mehr

Heilpraktiker für Psychotherapie

Heilpraktiker für Psychotherapie Heilpraktiker für Psychotherapie 1. Klassifikation von Störungen Auszug Lernunterlagen 5.4. Therapie Vier Phasen Modell Dauerhafte Nachsorgephase Rückfall Abstinenz 3.Phase Entwöhnungsphase 1.Phase Motivationsphase

Mehr

Folgen des Partydrogenkonsums. Impressionen aus dem Forum von eve&rave

Folgen des Partydrogenkonsums. Impressionen aus dem Forum von eve&rave Folgen des Partydrogenkonsums Impressionen aus dem Forum von eve&rave 1 eve&rave (Schweiz) Eve&Rave ist eine unabhängige, szenennahe Organisation und setzt sich - mit einer akzeptierenden Haltung - für

Mehr

Berliner Forum Gewaltprävention BFG Nr. 29. Psychische Gewalt in Paarbeziehungen: Ein Einblick in die Prävalenzforschung

Berliner Forum Gewaltprävention BFG Nr. 29. Psychische Gewalt in Paarbeziehungen: Ein Einblick in die Prävalenzforschung Ludger Jungnitz Psychische Gewalt in Paarbeziehungen: Ein Einblick in die Prävalenzforschung Psychische Gewalt in Partnerschaften wird als die psychische oder emotionale Form häuslicher Gewalt beforscht

Mehr

Und wie geht es den Angehörigen? Berücksichtigung des sozialen Umfeldes. Sonja Stutz

Und wie geht es den Angehörigen? Berücksichtigung des sozialen Umfeldes. Sonja Stutz Und wie geht es den Angehörigen? Berücksichtigung des sozialen Umfeldes Sonja Stutz Übersicht 1. Rolle der Angehörigen in der Suchttherapie 2. Einbezug der Angehörigen in die stationäre Therapie 3. Studie

Mehr

Prävention durch Schutzkonzepte. Jun.Prof. Dr. Martin Wazlawik, Universität Münster 13.11.14

Prävention durch Schutzkonzepte. Jun.Prof. Dr. Martin Wazlawik, Universität Münster 13.11.14 Prävention durch Schutzkonzepte Jun.Prof. Dr. Martin Wazlawik, Universität Münster 13.11.14 2 Wer sind Sie? Sie sind als Ehrenamtliche_r hier? Sie sind als Hauptamtliche_r hier? Sie kommen aus dem Bereich

Mehr

Alkohol in Europa 1. Alkohol und soziale Kosten. Alkohol und Arbeitsplätze

Alkohol in Europa 1. Alkohol und soziale Kosten. Alkohol und Arbeitsplätze Alkohol in Europa 1 Alkohol und soziale Kosten Die gesamten sozialen Kosten des Alkoholkonsums werden für das Jahr 2003 auf 125 Mrd. geschätzt. Das entspricht 650,- pro Haushalt/Jahr und entspricht damit

Mehr

Gene, Umwelt und Aktivität

Gene, Umwelt und Aktivität Neuigkeiten aus der Huntington-Forschung. In einfacher Sprache. Von Wissenschaftlern geschrieben Für die Huntington-Gemeinschaft weltweit. Ein aktiver Lebensstil beeinflusst vielleicht die Krankheitssymptome

Mehr

"Zeitlicher Zusammenhang von Schadenshäufigkeit und Windgeschwindigkeit"

Zeitlicher Zusammenhang von Schadenshäufigkeit und Windgeschwindigkeit 22. FGW-Workshop am 06. Mai 1997 "Einfluß der Witterung auf Windenergieanlagen" am Institut für Meteorologie, Leipzig Dipl.-Ing. Berthold Hahn, Institut für Solare Energieversorgungstechnik e.v., Kassel

Mehr

Literatur: Grundlegende Literatur:

Literatur: Grundlegende Literatur: Kurzbeschreibung der Methode und ihres Hintergrundes Die Vermittlung sozialer Kompetenz hat in der Verhaltenstherapie eine lange Tradition: Arnold Lazarus ging in den sechziger Jahren beispielsweise davon

Mehr

Auswirkungen von Hafterfahrungen auf Selbstbild und Identität rechtsextremer jugendlicher Gewalttäter

Auswirkungen von Hafterfahrungen auf Selbstbild und Identität rechtsextremer jugendlicher Gewalttäter Martin Brandenstein Auswirkungen von Hafterfahrungen auf Selbstbild und Identität rechtsextremer jugendlicher Gewalttäter & Berlin Vorwort Inhaltsverzeichnis 1. Fragestellung 1 2. Jugendliche rechtsextremistische

Mehr

3.3.5 Pflegeheim im Ausland

3.3.5 Pflegeheim im Ausland Pflege in neuen Wohn- und Versorgungsformen 47 Häufige Argumente für die Rund-um-die-Uhr-Pflege im eigenen Haushalt aus Sicht der befragten Bevölkerungsgruppe betonen vor allem die erwartete hohe Versorgungsqualität

Mehr

Persönlichkeitsstörung (ICD 10, DSM IV)

Persönlichkeitsstörung (ICD 10, DSM IV) Persönlichkeitsstörung (ICD 10, DSM IV) Rigide und wenig angepasste Verhaltensweisen, die eine hohe zeitliche Stabilität aufweisen, situationsübergreifend auftreten und zu persönlichem Leid und/oder gestörter

Mehr

Die Behandlung Therapie mit reiner Energie. Es werden keinerlei Medikamente verwendet. Auch die Diagnose erfolgt weniger durch Befragen des

Die Behandlung Therapie mit reiner Energie. Es werden keinerlei Medikamente verwendet. Auch die Diagnose erfolgt weniger durch Befragen des Die Behandlung Therapie mit reiner Energie. Es werden keinerlei Medikamente verwendet. Auch die Diagnose erfolgt weniger durch Befragen des Patienten, sondern hauptsächlich durch Befragen des Körpers selbst.

Mehr

Forum Suchtmedizin Ostschweiz Regionalkonferenz Ost 14. August Sucht und Trauma. Dr. med. Thomas Maier

Forum Suchtmedizin Ostschweiz Regionalkonferenz Ost 14. August Sucht und Trauma. Dr. med. Thomas Maier Forum Suchtmedizin Ostschweiz Regionalkonferenz Ost 14. August 2014 Sucht und Trauma Dr. med. Thomas Maier Chefarzt Akutpsychiatrie, Sucht- und Psychotherapie St. Gallische Psychiatrische Dienste Sektor

Mehr

Persönlichkeitsstörungen

Persönlichkeitsstörungen Persönlichkeitsstörungen Definition: Im Gegensatz zur Mehrheit der jeweiligen Population (Normalität, Durchschnitt) zeigen sich in der Persönlichkeit deutliche Abweichungen. Vorgänger des Begriffes: Psychopathie

Mehr

Sucht und Motivation. Was motiviert zur Sucht? Was macht Sucht mit Motivation? Sucht als Motivations killer?

Sucht und Motivation. Was motiviert zur Sucht? Was macht Sucht mit Motivation? Sucht als Motivations killer? Sucht und Motivation Was motiviert zur Sucht? Was macht Sucht mit Motivation? Sucht als Motivations killer? Sammlung im Plenum: Was macht Sucht mit Motivation? Sucht und Motivation Entstehung und Aufrechterhaltung

Mehr

Gewalt im Kindesalter

Gewalt im Kindesalter Gewalt im Kindesalter Kriminologische Aspekte Ev. Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Bochum, Fachbereich Soziale Arbeit Ruhr-Universität Bochum, Masterstudiengang Kriminologie und Polizeiwissenschaft

Mehr

Alkohol aus der Sicht des. Psychiaters

Alkohol aus der Sicht des. Psychiaters Alkohol aus der Sicht des Psychiaters A.-Univ.-Prof. Dr. Barbara Sperner-Unterweger Univ.-Klinik für Psychiatrie Abt. für Biologische Psychiatrie Die Welt in der wir leben Wir leben in der Ersten Welt

Mehr

informationen für angehörige von suchtkranken

informationen für angehörige von suchtkranken informationen für angehörige von suchtkranken K L I N I K U M A K A D E M I E F O R S C H U N G ANTON-PROKSCH-INSTITUT Suchterkrankungen, wie Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit sowie nicht

Mehr

Sucht im Alter - Altern und Sucht

Sucht im Alter - Altern und Sucht Sucht im Alter - Altern und Sucht Grundlagen, Klinik, Verlauf und Therapie Bearbeitet von Dr. Dirk K Wolter 1. Auflage 2011. Sonstiges. 302 S. ISBN 978 3 17 020904 6 Format (B x L): 15,5 x 23,2 cm Gewicht:

Mehr

Herzlich willkommen! 1. Vortrag mit kurzen Übungen und Tipps (ca. 50 Minuten) 2. Anschließend Möglichkeit zu Gesprächen mit Getränken und Snacks

Herzlich willkommen! 1. Vortrag mit kurzen Übungen und Tipps (ca. 50 Minuten) 2. Anschließend Möglichkeit zu Gesprächen mit Getränken und Snacks Herzlich willkommen! 1. Vortrag mit kurzen Übungen und Tipps (ca. 50 Minuten) 2. Anschließend Möglichkeit zu Gesprächen mit Getränken und Snacks Was ist Stress? Wenn Ist und Soll auseinander weichen Wenn

Mehr

Jugend in Gefahr: Alkohol-, Drogen- Onlinesucht. Selbsthilfe-Gruppen-Tagung. am 25.10.2008. Dr. med. Hubert Buschmann. www.wir-machen-unabhaengig.

Jugend in Gefahr: Alkohol-, Drogen- Onlinesucht. Selbsthilfe-Gruppen-Tagung. am 25.10.2008. Dr. med. Hubert Buschmann. www.wir-machen-unabhaengig. Jugend in Gefahr: Alkohol-, Drogen- Onlinesucht Selbsthilfe-Gruppen-Tagung am 25.10.2008 Dr. med. Hubert Buschmann www.wir-machen-unabhaengig.de Suchtprobleme bei Jugendlichen Zahlen, Fakten, Daten Alkohol

Mehr

t C Von der Ahnungslosigkeit zur Nachdenklichkeit: Sich Grundwissen zur Sucht und zu Suchtstoffen aneignen..

t C Von der Ahnungslosigkeit zur Nachdenklichkeit: Sich Grundwissen zur Sucht und zu Suchtstoffen aneignen.. t Einführung.......................... j j Gliederung Inhaltsverzeichnis...................... : j t C Von der Ahnungslosigkeit zur Nachdenklichkeit: Sich Grundwissen zur Sucht und zu Suchtstoffen aneignen..

Mehr

Integratives Wissensmanagement nach PAWLOWSKY

Integratives Wissensmanagement nach PAWLOWSKY Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Fakultät für Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften (FGSE) Institut Berufs- und Bertriebspädagogik (IBBP) Einführung Wissensmanagement SoSe 2007 Frau Sandra

Mehr

Inhalt. Geleitwort 7. Abkürzungen 15. 1 Einleitung 19

Inhalt. Geleitwort 7. Abkürzungen 15. 1 Einleitung 19 Geleitwort 7 Abkürzungen 15 1 Einleitung 19 2 Die gerontologische Perspektive Demografische, gesellschaftliche, sozialpolitische medizinische und neuropsychologische Rahmenbedingungen 25 2.1 Demographischer

Mehr

Hilfe für Kinder und Jugendliche, die ZeugInnen häuslicher Gewalt waren

Hilfe für Kinder und Jugendliche, die ZeugInnen häuslicher Gewalt waren Beratungsstelle Neue Wege, Alexandrinenstr. 9, 44791 Bochum Ärztliche und psychosoziale Beratungsstelle gegen Misshandlung, Vernachlässigung und sexuellen Missbrauch von Kindern Kinderschutzambulanz Alexandrinen

Mehr

Institut für Sozialpädagogik, Erwachsenenbildung und Pädagogik der Frühen Kindheit. Tatort Familie. Kinderschutz im Kontext häuslicher Gewalt

Institut für Sozialpädagogik, Erwachsenenbildung und Pädagogik der Frühen Kindheit. Tatort Familie. Kinderschutz im Kontext häuslicher Gewalt Tatort Familie Kinderschutz im Kontext häuslicher Gewalt 1 Gliederung 3 Perspektiven auf den Tatort Familie Die empirische Perspektive Familiäre Kindeswohlgefährdungen in Zahlen Die politische Perspektive

Mehr

effektweit VertriebsKlima

effektweit VertriebsKlima effektweit VertriebsKlima Energie 2/2015 ZusammenFassend - Gas ist deutlich stärker umkämpft als Strom Rahmenbedingungen Im Wesentlichen bleiben die Erwartungen bezüglich der Rahmenbedingungen im Vergleich

Mehr

Prozesstheorien der Mitarbeiterbeeinflussung

Prozesstheorien der Mitarbeiterbeeinflussung Prozesstheorien der Mitarbeiterbeeinflussung Seminar zur Personalführung Dennis Arendt, Frank Dehner 11. Mai 2005 Prozesstheorien der Mitarbeiterbeeinflussung Dennis Arendt, Frank Dehner 1 Gliederung (1)

Mehr

Beitrag zum Forum Jugendhilfe Alkohol. Gewalt. Kriminalität im Jugendalter Prävention und Hilfe am 18.11.2010

Beitrag zum Forum Jugendhilfe Alkohol. Gewalt. Kriminalität im Jugendalter Prävention und Hilfe am 18.11.2010 Beitrag zum Forum Jugendhilfe Alkohol. Gewalt. Kriminalität im Jugendalter Prävention und Hilfe am 18.11.2010 Anti-Aggressivitäts-Training (AAT ) und Anti-Gewalt-Training (AGT) Gesamtkonzept Gewalt und

Mehr

Modul Psychische und Verhaltensstörungen

Modul Psychische und Verhaltensstörungen Symposium zum Ersten Deutscher Männergesundheitsbericht Berlin, 28. Oktober 2010 Modul Psychische und Verhaltensstörungen PD Dr.rer.soc. Anne Maria Möller-Leimkühler Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Mehr

Sozialisation und Identität

Sozialisation und Identität Universität Augsburg Lehrstuhl für Soziologie Übung: Grundkurs Soziologie Dozent: Sasa Bosancic, M.A. Sebastian Schmidt, Marion Röder, Hanna Heß Sozialisation und Identität Inhaltsverzeichnis Biographie

Mehr

Überblick. Frühe Bildung als Thema in der Entwicklungspsychologie: Die Kindergruppe als bedeutsamer Entwicklungskontext

Überblick. Frühe Bildung als Thema in der Entwicklungspsychologie: Die Kindergruppe als bedeutsamer Entwicklungskontext Frühe Bildung als Thema in der Entwicklungspsychologie: Die Kindergruppe als bedeutsamer Entwicklungskontext Jacobs Center for Productive Youth Development, University of Zürich Prof. Dr. Sonja Perren

Mehr

5 Entwicklungspsychologie

5 Entwicklungspsychologie 5 Entwicklungspsychologie 5.1 Grundlagen Entwicklungspsychologie ist eine Grundlagendisziplin der Psychologie (vgl. Kap. 1). Sie kann auf eine etwa hundertjährige Geschichte zurückblicken. 5.1.1 Begriffsklärung

Mehr

Sucht und Motivation. Was motiviert zur Sucht? Sucht als Motivations killer?

Sucht und Motivation. Was motiviert zur Sucht? Sucht als Motivations killer? Sucht und Motivation Was motiviert zur Sucht? Was macht Sucht mit Motivation? Sucht als Motivations killer? Sucht und Motivation Sammlung im Plenum: Was motiviert zur Sucht? Welche Komponenten der Entstehung

Mehr

Fortbildung Kinderklinik Darmstadt am 28.5.09. Alkohol- Intoxikation Umgang mit Jugendlichen in der Klinik

Fortbildung Kinderklinik Darmstadt am 28.5.09. Alkohol- Intoxikation Umgang mit Jugendlichen in der Klinik Fortbildung Kinderklinik Darmstadt am 28.5.09 C2-H5-OH Fortbildung Kinderklinik Darmstadt am 28.5.09 Alkohol- Intoxikation Umgang mit Jugendlichen in der Klinik Aufgaben von Jugendlichen n Ablösung von

Mehr

Seite 1 von 5. Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen Klinische Beobachtungen, Gefahren und Vorbeugung. Stadien des Alkoholkonsums

Seite 1 von 5. Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen Klinische Beobachtungen, Gefahren und Vorbeugung. Stadien des Alkoholkonsums Stadien des Alkoholkonsums Probierkonsum Gelegentlicher Konsum Ansatzpunkte für Prävention Gewohnheitsmäßiger Konsum Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen Klinische Beobachtungen, Gefahren und

Mehr

PART 2000. Professional Assault Response Training

PART 2000. Professional Assault Response Training PART 2000 Professional Assault Response Training 1975 erstes Konzept, Workshop physische Intervention (Vermittlung schonender Festhaltetechniken) 1976 Überarbeitung, Management of assaultive behaviour

Mehr

Ansätze zur Suchtprävention für Seniorinnen und Senioren. Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.v. Büro für Suchtprävention

Ansätze zur Suchtprävention für Seniorinnen und Senioren. Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.v. Büro für Suchtprävention Ansätze zur Suchtprävention für Seniorinnen und Senioren Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.v. Büro für Suchtprävention Inhalte Suchtprävention als Gesundheitsförderung Risikofaktoren

Mehr

Diese Massnahmen hat die Schweizerische Alzheimervereinigung in einem Forderungskatalog festgehalten.

Diese Massnahmen hat die Schweizerische Alzheimervereinigung in einem Forderungskatalog festgehalten. Stellungnahme: Suizidwünsche bei Menschen mit Demenz: Die Schweizerische Alzheimervereinigung fordert eine umfassende Begleitung und Betreuung von demenzkranken Menschen In den letzten Jahren sind Fragen

Mehr

Interpersonelle Psychotherapie. von Klerman, Weissman, Rounsaville und Chevron

Interpersonelle Psychotherapie. von Klerman, Weissman, Rounsaville und Chevron Interpersonelle Psychotherapie von Klerman, Weissman, Rounsaville und Chevron Beeinträchtigung der zwischenmenschlichen Beziehungen und sozialen Rollen Depression Belastende Ereignisse im interpersonellen

Mehr

Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 1

Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 1 Sozialpsychologie Einführung in die Sozialpsychologie Soziale Wahrnehmung Soziale Einstellung Beziehungen zwischen Gruppen Sozialer Einfluss in Gruppen Prosoziales Verhalten Einführung in die Pädagogische

Mehr

Am liebsten geistig fit bis ins hohe Alter

Am liebsten geistig fit bis ins hohe Alter Am liebsten geistig fit bis ins hohe Alter Prof. Dr. Andreas Fellgiebel Universitätsmedizin Mainz Klinik für Psychiatrie und Das Nachlassen der geistigen Leistungsfähigkeit im Alter ist normal und führt

Mehr

Persönlichkeitsstörungen. Psychotherapie und Psychosomatik

Persönlichkeitsstörungen. Psychotherapie und Psychosomatik Psychotherapie und Psychosomatik APAW 8. Februar 201 Vorlesung im Modul 5.1 am 30.04.2012 Dr. med. Dirk v. Boetticher Kasuistik Frau M., 34 jährige Patientin, geschieden, 3 Kinder (8, 10 u. 12 J.), Floristin

Mehr

Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen

Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen Fachtagung Prävention von sexualisierter Gewalt:: Katholische Schulen und Internate in der Verantwortung am 12.11.2010 in Mainz Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen Zahlen, Daten und Fakten Dirk

Mehr

Verbreitung des legalen Drogenkonsums bei Jugendlichen

Verbreitung des legalen Drogenkonsums bei Jugendlichen Verbreitung des legalen Drogenkonsums bei Jugendlichen Gliederung 1. Studie: Entwicklung des Alkoholkonsums bei Jugendlichen 2. Studie: Die Drogenaffinität Jugendlicher in der BRD 2004 3. Studie: Neue

Mehr

Was wirkt? Frühintervention aus wissenschaftlicher Sicht Die Entwicklungen der letzten 10 Jahre Hans-Jürgen Rumpf Universität zu Lübeck Zentrum für Integrative Psychiatrie (ZIP) ggmbh Forschungsgruppe

Mehr

Depression Die Krankheit Nr. 1!!!

Depression Die Krankheit Nr. 1!!! Depression Die Krankheit Nr. 1!!! Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat festgestellt, dass die Erkrankung Depression in ca. 10 Jahren die häufigste Erkrankung in den Industrieländern darstellt, das

Mehr

Ein paar Fakten über trinken und betrunken werden...

Ein paar Fakten über trinken und betrunken werden... Teste deinen Alkoholkonsum! Mit dem Test auf Seite 6 Ein paar Fakten über trinken und betrunken werden... Ein Leben ohne Alkohol? Darum geht es hier gar nicht. Denn es kann durchaus Spaß machen, Alkohol

Mehr

Die Definition von New Life Performance

Die Definition von New Life Performance Die Definition von New Life Performance Die Definition von New Life Performance DIE DEFINITION VON NEW LIFE PERFORMANCE Für New Life Performance gibt es keine umfassende Darstellung in einem eindeutigen

Mehr

Neue psychotrope Substanzen Keine Party ohne Drogen?

Neue psychotrope Substanzen Keine Party ohne Drogen? Neue psychotrope Substanzen Keine Party ohne Drogen? KOMPETENT UND GEMEINSAM FÜR LEBENSQUALITÄT Programm Vorstellung Psychiatrischen Dienste Graubünden (PDGR) Vortrag Neue psychotrope Substanzen Keine

Mehr

Umgang mit elektronischen Medien Inhalt:

Umgang mit elektronischen Medien Inhalt: Umgang mit elektronischen Medien Inhalt: 1. Einleitung... 2 2. Leitsätze zum Umgang mit elektronischen Medien im Heizenholz... 2 3. Definitionen/Begriffe... 3 4. Unterstützung bei der Nutzung von Medien...

Mehr

5. Untersuchungsdesigns

5. Untersuchungsdesigns Dr. habil. Rüdiger Jacob Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung Vorlesung mit Diskussion 5. Untersuchungsdesigns Experimente als Instrument zur Prüfung von Kausalität Kohortenstudien, Fall-Kontroll-Studien,

Mehr

Sexuelle und psychische Gewalterfahrungen bei jugendlichen Straftätern

Sexuelle und psychische Gewalterfahrungen bei jugendlichen Straftätern Sexuelle und psychische Gewalterfahrungen bei jugendlichen Straftätern Dr. phil. Marcel Aebi Psychiatrische Universitätsklinik Zürich Klinik für forensische Psychiatrie E-Mail: marcel.aebi@puk.zh.ch Seite

Mehr

Leseprobe aus: Engelmann, Therapie-Tools Resilienz, ISBN 978-3-621-28138-6 2014 Beltz Verlag, Weinheim Basel

Leseprobe aus: Engelmann, Therapie-Tools Resilienz, ISBN 978-3-621-28138-6 2014 Beltz Verlag, Weinheim Basel http://www.beltz.de/de/nc/verlagsgruppe-beltz/gesamtprogramm.html?isbn=978-3-621-28138-6 Kapitel 3 Selbstwirksamkeit Das höchste Gut ist die Harmonie der Seele mit sich selbst. Seneca Für den dritten Resilienzfaktor

Mehr

Schulungseinheit Nr. 4: Herausforderndes Verhalten bei Demenz

Schulungseinheit Nr. 4: Herausforderndes Verhalten bei Demenz Schulungseinheit Nr. 4: Herausforderndes Verhalten bei Demenz Schulungsziel Zielgruppe Zeitrahmen Schulungsinhalt Teilnehmer kennen die Bedeutung der Kommunikation mit Demenzkranken und wissen, wie Sie

Mehr

Drogen im Straßenverkehr

Drogen im Straßenverkehr http://www.gib-acht-im-verkehr.de/0002_verkehrssicherheit/0002g_unfallursachen/0002g_unfallursachen_vt/drogen.htm Drogen im Straßenverkehr ein Problem, das uns alle angeht. Ein großer Teil der Rauschgiftkonsumenten

Mehr

Vom Probierkonsum zur Abhängigkeitsentwicklung. Helmut Horn Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie Ev. Krankenhaus Lütgendortmund

Vom Probierkonsum zur Abhängigkeitsentwicklung. Helmut Horn Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie Ev. Krankenhaus Lütgendortmund Vom Probierkonsum zur Abhängigkeitsentwicklung Helmut Horn Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie Ev. Krankenhaus Lütgendortmund Was ist Alkohol? Name: Ethanol Chemische Summenformel: C2H5OH Ethanol

Mehr

Verband der TÜV e. V. STUDIE ZUM IMAGE DER MPU

Verband der TÜV e. V. STUDIE ZUM IMAGE DER MPU Verband der TÜV e. V. STUDIE ZUM IMAGE DER MPU 2 DIE MEDIZINISCH-PSYCHOLOGISCHE UNTERSUCHUNG (MPU) IST HOCH ANGESEHEN Das Image der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) ist zwiespältig: Das ist

Mehr

Alkohol. Ein Projekt von Marina Honvehlmann und Lisa Vogelsang

Alkohol. Ein Projekt von Marina Honvehlmann und Lisa Vogelsang Alkohol Ein Projekt von Marina Honvehlmann und Lisa Vogelsang Was passiert bei wie viel Promille? Ab 0,1 Promille: Ab 0,3 Promille: Ab 0,8 Promille: Die Stimmung hebt sich, das Gefühl ist angenehm. Konzentration,

Mehr

Poster zu den abgeschlossenen Master Thesen Jahrgang PP5 / 2012 2014

Poster zu den abgeschlossenen Master Thesen Jahrgang PP5 / 2012 2014 Poster zu den abgeschlossenen Master Thesen Jahrgang PP5 / 2012 2014 Lehrgang für Provokationspädagogik Department Migration und Globalisierung Im Folgenden werden die wissenschaftlichen Poster zu den

Mehr

Beratungsstelle Gewaltprävention

Beratungsstelle Gewaltprävention Beratungsstelle Gewaltprävention Verschlossen, verstört und aggressiv die potentiellen Verlierer des Systems Dr. Christian Böhm Leiter der Beratungsstelle Gewaltprävention, Schulbehörde Hamburg christian.boehm@bsb-hamburg.de

Mehr

Themenvorschläge für BA- und MA-Arbeiten am Lehrstuhl für empirische Sozialforschung und Demographie

Themenvorschläge für BA- und MA-Arbeiten am Lehrstuhl für empirische Sozialforschung und Demographie Themenvorschläge für BA- und MA-Arbeiten am Lehrstuhl für empirische Sozialforschung und Demographie Hinweise: Alle Vorschläge können gerne abgewandelt oder kombiniert werden. Wenden Sie sich bei Interesse

Mehr

Alkoholsucht Ratgeber

Alkoholsucht Ratgeber 1 Alkoholsucht Ratgeber 2 Impressum Zarenga GmbH, Bonn 2015 Zarenga GmbH, Pfaffenweg 15, 53227 Bonn Alle Rechte sind vorbehalten. Dieses Buch, einschließlich seiner einzelnen Teile ist urheberrechtlich

Mehr

BEWERBERBOGEN DER ADOPTIONS- UND PFLEGEKINDERDIENSTE DES KREISES SOEST. überreicht durch

BEWERBERBOGEN DER ADOPTIONS- UND PFLEGEKINDERDIENSTE DES KREISES SOEST. überreicht durch BEWERBERBOGEN DER ADOPTIONS- UND PFLEGEKINDERDIENSTE DES KREISES SOEST überreicht durch Stadt Soest Abt. Jugend und Soziales -Pflegekinderdienst- Vreithof 8 59494 Soest Tel.: 02921/103-2326 BEWERBERBOGEN

Mehr

DROGENKONSUMRÄUME RETTEN MENSCHENLEBEN

DROGENKONSUMRÄUME RETTEN MENSCHENLEBEN 1 DROGENKONSUMRÄUME RETTEN MENSCHENLEBEN Im Rahmen des von der Deutschen AIDS-Hilfe veranstalteten jährlichen Treffens des Arbeitskreises Drogenkonsumräume (AK Konsumraum) ist es gelungen, ein bundesweit

Mehr

Übersicht Verständnisfragen

Übersicht Verständnisfragen Übersicht Verständnisfragen Herz-Kreislauf-Erkrankungen Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) Übergewicht und Adipositas Diabetes mellitus Krebserkrankungen HIV und AIDS Rheumatische Erkrankungen

Mehr

Teil 1 Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft

Teil 1 Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft Teil 1 Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft In der pädagogischen Praxis von Kindertagesstätten hat die Elternarbeit in den vergangenen Jahren einen zunehmend höheren Stellenwert bekommen. Unter dem

Mehr

Ein Fragebogen zum Selbsttest bei psychischen Problemen

Ein Fragebogen zum Selbsttest bei psychischen Problemen Ein Fragebogen zum Selbsttest bei psychischen Problemen Der folgende Fragebogen enthält Aussagen über Beschwerden und Probleme, die bei vielen Menschen im Laufe des Lebens auftreten. Dabei beschränken

Mehr

Diabetes und Alkohol. einfachgewinnt. Bayer Austria Ges.m.b.H Herbststraße 6-10 1160 Wien 0800/220 110 www.bayerdiabetes.at

Diabetes und Alkohol. einfachgewinnt. Bayer Austria Ges.m.b.H Herbststraße 6-10 1160 Wien 0800/220 110 www.bayerdiabetes.at Diabetes und Alkohol Bayer Austria Ges.m.b.H Herbststraße 6-10 1160 Wien 0800/220 110 www.bayerdiabetes.at Diese Informationsbroschüre ist nicht als medizinischer Ratgeber zu betrachten und ist kein Ersatz

Mehr

Internationales Marketing: Planung des Markteintritts eines Baumschulbetriebes in die GUS-Länder

Internationales Marketing: Planung des Markteintritts eines Baumschulbetriebes in die GUS-Länder Internationales Marketing: Planung des Markteintritts eines Baumschulbetriebes in die GUS-Länder Viktor Martynyuk > Vortrag > Bilder 315 Internationales Marketing: Planung des Markteintritts eines Baumschulbetriebes

Mehr