Chronische Hirnorganische Psychosyndrome / Demenz

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1 Chronische Hirnorganische Psychosyndrome / Demenz Bei chronisch Hirnorganischen Psychosyndromen, kurz HOPS genannt, handelt es sich um irreversible Folgezustände eines Hirnabbauprozesses, wie beispielsweise bei der Alzheimer Demenz. Sie können aber auch durch ein einmaliges Einwirkungen auf das Gehirn entstehen: Trauma, Vergiftung (besonders durch Alkohol) oder durch einen Tumor. Eine Funktionsstörung des Gehirns kann beim Menschen zu einer akuten reversiblen exogenen Psychose, oder zu einem chronischen irreversiblem Syndrom einer Demenz führen. Für die Diagnosestellung ist es wichtig wie lange die Störung andauert, so dass man von einer chronischen Erkrankung sprechen kann. Wir unterscheiden hier in drei Leitsymptome: 1. Pseudoneurasthenisches Syndrom Patient wirkt erschöpft und niedergeschlagen; 2. Organische Persönlichkeitsveränderung Das Wesen des Kranken verändert sich; 3. Demenz Irreversible Hirnabbauprozesse. In einigen Fällen entwickelt sich ein pseudoneurasthenisches Syndrom oder eine Persönlichkeitsveränderung, die jeweils unverändert bleiben. Was bedeutet, dass die Schwere und der Verlauf der Erkrankung unverändert bleiben. In den meisten Fällen kommt es zu progredienten Verläufen (fortschreitend) in denen alle drei genannten Formen des organischen Psychosyndroms bis hin zur Demenz durchschritten werden.

2 Pseudoneurasthenische Syndrom - depressiv Im frühen Stadium klagen die Betroffenen oft über das Nachlassen der Konzentrationsfähigkeit und des Gedächtnisses. Die Aufrechterhaltung der geistigen Leistungsbereitschaft bereitet bereits Schwierigkeiten, während die eigentliche Demenz noch nicht vorhanden ist. Weitere Symptome sind: Reizbarkeit Affektlabilität starke Antriebsminderung subjektive Schwächegefühle 2 Wie Sie bereits jetzt schon erkennen können, ist das Bild einer Demenz, eine der bedeutendsten Differentialdiagnosen zur Depression.

3 Organische Persönlichkeitsveränderung Wird nicht nur subjektiv wahrgenommen so wie die pseudoneurasthenische Veränderung, sondern ist auch objektiv durch andere Menschen zu beobachten. Oft wird die Person nur noch als Karikatur der einstigen Persönlichkeit wahrgenommen. Sie wirkt fast seelenlos. Übertreibung der prämorbiden Persönlichkeitszüge: der Sparsame wird geizig der Gereizte wird aggressiv der Treuherzige wird willenlos Die Entwicklung persönlichkeitsfremder Züge gehen einher mit: Verlust von Anstand, Takt, Scham Verlust der ethischen Werte (Über-Ich nach S. Freud) Bedürfnisse werden ohne Rücksicht auf Konsequenzen und sozialer Konvention verfolgt massive Wesensänderungen der Betroffenen, können für Angehörige zu wesentlichen Grenzerfahrungen werden 3 Veränderung des Antriebs und der Affekte: apathisch bis antriebsarm reizbar und enthemmt ungerechtfertigte Fröhlichkeit (inadäquate Witzelsucht) Veränderung des Sexualverhaltens kognitive Störungen (paranoide Züge) Veränderung der Sprachproduktion (Redefluss). Sonderformen: chronisch verlaufende Halluzinosen chronische körperlich begründbare Zustandsbilder mit psychotischer Symptomatik

4 Demenzen de menz = ohne Geist, geistlos Eine Demenz ist eine, nach Aneignung von Intelligenz, erworbene Intelligenzminderung, die in der Regel mit einem irreversiblen und progredienten Verlust früherer vorhandener intellektueller Fähigkeiten verbunden ist. Charakteristisch sind: Gedächtnis und Orientierungsstörungen Im späteren Verlauf vergessen die Betroffenen selbst ihren eigenen Namen, die Namen der Angehörigen und ihren Beruf sowie ihren Geburtstag. Es kommt zu Störungen der Begriffsbildung. Das logische Denken und die Fähigkeit Zusammenhänge zu erfassen, lassen nach. Die Selbstwahrnehmung sowie der Verlust von Entscheidungs-, Kritik-, Urteilsfähigkeit lassen deutlich nach. Daraus resultieren bestimmte Vermeidungsstrategien, um die kognitiven Defizite zu verbergen. In fortgeschrittenen Stadien kommt es zu Triebenthemmungen, zu leichten sexuellen Übergriffen auf das Pflegepersonal und zu persönlichkeitsfremden Handlungen. Die Fremdgefährdung ist in diesem Stadium besonders hoch, weil man die Kontrolle über einen eingeschalteten Gasherd vergessen kann und es besonders bei den männlichen Betroffenen, durch die Begleitsymptomatik einer Depression, zum Suizid kommen kann. 4 In einem späteren Stadium tritt Inkontinenz auf und die Betroffenen liegen nur noch teilnahmslos, apathisch im Bett. Die Oligophrenie ist eine sehr seltene Form der Demenz. Sie ist bereits angeboren und kann schon Kinder und Jugendliche befallen.

5 Störungen bei der Demenz - die 5 A s Aphasie Sprachstörung und Störungen der Wortfindung Agraphie Störungen beim Schreiben Akalkulie Störungen beim Rechnen Apraxie komplexe Handlungen können nicht mehr ausgeführt werden Agnosie Störungen der Sinneswahrnehmungen trotz intakter Organe; optische, taktile oder akustische Halluzinationen treten auf. 5 Die Vorsilbe A bedeutet immer das nicht/gegen. So heißt das Gedächtnis, das Denken können mnesie. Wenn man dann ein A vorsetzt bedeutet es Amnesie = nicht denken, erinnern können. Es gibt verschiedene Typen von Demenzen. Die Alzheimer Demenz ist mit 65% aller Demenzen die häufigste Die Vaskuläre Demenz folgt mit 20%, davon kombiniert regenerativ vaskulär 15% Eine der wichtigsten Differentialdiagnosen zur Demenz ist die Depression

6 Sehr häufig wird eine Depression von den kognitiven Zustandsbildern einer Demenz begleitet, so dass man hier von einer Pseudodemenz sprechen kann. Auch die Demenz wird häufig von einer depressiven Symptomatik, mit der dafür typischen Antriebsschwäche begleitet. Therapie Ursachen der Demenz erkennen internistische Basistherapie zur Herz- Kreislauf Stabilisierung Nootropika zur Verbesserung der psychischen Leistung Antidepressiva zur Verbesserung der depressiven Symptomatik Clomethiazol bei Unruhezuständen Haloperidol bei produktiver psychotischer Symptomatik Niederpotentes (sedierendes) Neuroleptika bei Schlafstörungen Die Therapie mit Nootropika ist umstritten. Sie gibt es chemisch und biologisch als Nahrungsergänzungsmittel wie: 6 Ginkgo Naftidrofuryl Benzyclan Moxaverin aber auch als organisches Mittel, wie: deproteinisiertes Hämodialysat aus Kälberblut (Bluteiweiß). Dementiell erkrankte Menschen leiden an Orientierungsstörungen und an Gedächtnisstörungen.

7 Abgrenzung der Demenz zur Depression: Demenz 1. Beginnt schleichend, heimtückisch 2. Schreitet stetig fort 3. Der Patient ist desorientiert 4. Wortfindungsstörung 5. Verleugnet seine Vergesslichkeit 6. Antwortet knapp daneben 7. Gleichmäßige Leistungsminderung 8. Nachts unruhig 9. Beschuldigt andere 10. Bestehlungsideen Depression 1. Beginnt schneller 2. Verläuft ungleichmäßig 3. Orientiert, aber das Denken ist gehemmt 4. Im Sprechen gehemmt 5. Überbewertet und beklagt Vergesslichkeit 6. Antwortet: weiß ich nicht 7. Leistungsschwankungen 8. Schlaflosigkeit 9. Beschuldigt sich u. hat Versagensängste 10. Schuld-/Krankheits- /Armutswahn Abgrenzung Alzheimer-Demenz zur vaskulären Demenz: Alzheimer 1. Beginnt schleichend 2. Verläuft stetig 3. Beginnt bei Frauen über Keine Krankheitseinsicht 5. Körperlich oft fit 6. Wortfindungsstörungen 7. Keine Lähmung 8. Atrophie* 1 Multi-Infarkt-Demenz 1. Beginnt plötzlich 2. Verläuft schubweise 3. Mehr Männer zwischen Krankheitseinsicht, Depressionen 5. Oft multimorbid* 4 6. Motorische Aphasie nach Schlaganfall 7. Lähmungen, hoher Blutdruck 8. C.T. Hirninfarkte 7 Abgrenzung Alzheimer-Demenz von anderen Demenzen: Charakteristische Symptome Diagnose 1. Anfangs depressiv 2. Verschlechterung nach Apoplex 3. Bewegungs- vor kognitiver Störung 4. Unverträglichkeit von Neuroleptika 5. Harninkontinenz vor Demenz 6. Persönlichkeits- vor Gedächtnisstörungen 7. Muskelzuckung, Ataxie, schneller Verlauf 1 Gewichtabnahme durch Auszehrung * 1. Depression 2. Vaskuläre Demenz 3. Parkinson 4. Lewi-Körper-Demenz 5. Hydrocephalus*² 6. frontotemperale Demenz*³ 7. Creutzfeld-Jakob *2 Erweiterung der liquorgefüllten (Hirn/Rückenmarksflüssigkeit) Ventricel. Hirnsubstanz nimmt ab *3 Vorrangig ist die Veränderung der Persönlichkeit, nicht der intellektuelle Abbau *4 Geht mit mehreren Krankheiten und Beschwerden einher

8 Rechtliches zur Demenz In den Fällen wo eine offensichtliche Fremdgefährdung vorliegt, ist eine Betreuung nach dem Betreuungsgesetz (BtG) angezeigt. Rechtliche Einleitung einer Betreuung: Beispiel: Frau B. geht aus dem Haus und vergisst ihren Gasherd abzuschalten. Es kommt zu einem Wohnungsbrand, der Sie als Mieter/in des Hauses stark beeinträchtigt. Jedermann hat nun folgende Möglichkeiten: 1. In jedem Bezirksamt gibt es ein Betreuungsbüro, welches man aufsuchen kann mit seinem Anliegen. Dort schildert man den Verdacht, dass von Frau B. Fremdgefährdung ausgeht. 2. In jedem Amtsgericht gibt es ein Pflege- und Vormundschaftsgericht. Wenn man das Betreuungsbüro des Bezirkes übergeht und sich gleich an das zuständige Amtsgericht wendet, erspart man sich oft Wochen oder Monate der Wartezeit. Der Richter macht sich ein Bild über die Familie der Frau B, sowie über Frau B. selbst Der Richter benötigt ein ärztliches Gutachten. Dieses kann vom Amtsarzt gestellt werden, in akuten Notfällen auch von einem anderen Arzt. 4. Hat Frau B. keine Familie und weigert sie sich zu einer Untersuchung zu gehen, kann der Amtsarzt in Begleitung der Obrigkeit (Polizei), in die Wohnung der Frau B. eindringen und sie auch gegen ihren Willen untersuchen, bzw. begutachten. 5. Der Richter des Pflege- und Vormundschaftsgerichtes ordnet einen Termin an, zu welchem festgelegt wird, was im Einzelnen betreut wird. Bei Bedarf werden auch zwei, oder mehrere Betreuer festgelegt. Hat Frau B. ein gewichtiges Vermögen, so wird ein Notar zur Betreuung bestimmt. 6. Im Notfall wird auch über eine Unterbringung in eine Pflegeeinrichtung entschieden.

9 Weitere Formen und Ursachen der Demenz Die Alzheimersche Krankheit (Demenz vom Typ Alzheimer) ist die häufigste, aller Demenzformen und kann schon ab dem 48.-Lebensjahr auftreten. Sie wird unterschieden: präsenile Form ab dem 48.Lebensjahr senile Form ab dem 65.Lebensjahr Sie ist: degenerativ beginnt schleichend chronifiziert sich generalisierte Hirnathrophie ( das ganze Hirn ist betroffen) 9 Die Vaskuläre (gefäßbedingte) Demenz (Multiinfarkt Demenz, Morbus Binswanger) wurde früher auch mit arteriosklerotischer Demenz bezeichnet. Es kommt, verursacht durch ein Neglect (Ignoranz einer körperlichen Minderung nach einem Hirninfarkt), zu multiplen gefäßbedingten Hirnläsionen, wobei es zu bleibenden neurologischen Defiziten kommt. Diese Form der Demenz ist oft eine Folgeerkrankung von: Herzinsuffizienz Hypotonie Herz- Rhythmusstörungen Nikotin und Alkoholabusus Diabetes mellitus

10 Morbus Pick Präsenile, degenerative, genetisch bedingte Hirnerkrankung. Sie beeinträchtigt das Frontal- und Temporalhirn, wobei die Schläfen- und Stirnlappen betroffen sind. Betroffen sind immer nur kleine Regionen. Sie beginnt zwischen dem Lebensjahr. MP ist erblich. Diese Systemartrophie (mehrere Regionen betroffen) macht ca. 1% der Demenzerkrankungen aus. Ca. 7 Jahre nach Ausbruch der Krankheit stirbt der Mensch an den Folgen der Krankheit. Symptome: progrediente Persönlichkeitsveränderungen Verlust von Taktgefühl Verlust von Nähe und Distanz Euphorie Gedächtnisstörungen Sprachstörungen intellektuelle Störungen 10 Morbus Wilson Ist eine Erbkrankheit, die bereits in der Kindheit, oder Pubertät aufgrund eines gestörten Kupferstoffwechsels auftreten kann. Vorwiegend sind männliche Patienten betroffen. Ein Kupfermangel führt zur Zerstörungen des Gewebes und löst ein Nephrotisches Syndrom (Nierenleiden) aus. Symptome: Antriebsschwäche emotionale Verarmung Aggressivität und Reizbarkeit Interessenverlust eine Schizophrenie ähnliche Psychose.

11 Chorea Huntington Genetisch bedingte Erkrankung des Zentralnervensystems, die meistens zwischen dem Lebensjahr beginnt. Der Tod tritt nach Jahren auf. Bei dieser Systematrophie kommt es zu zuckenden Bewegungen in Gesicht, Rumpf und Extremitäten. Es führt zu Rigor (Zahnradbewegungen beim Laufen) und Tremor (starkes Zittern der Hände, fast schütteln). Symptome: Reizbarkeit Euphorie oder Depressivität Verwahrlosung Wahnbildungen Schizophrenie ähnliche Psychosen Creutzfeld-Jacob-Syndrom (oft mit BSE verwechselt) 11 Eine durch Viren verursachte Enzephalopathie, die nach ihrem Ausbruch zu einem schnellen Tod (1-2 Jahre) führen kann. Diese Form der Erkrankung ist bisher absolut therapieresistent. Symptome: Gedächtnisbeeinträchtigung Sprachverlangsamung Rigor Tremor Veränderung des formalen Denkens spastische Lähmung der Extremitäten Alexie Apraxie Aphasie rasch entwickelnde Demenz

12 Aids Aquired Immune Deficiency Syndrome Die durch HIV verursachte Demenz ist inzwischen als eine der häufigsten Demenzformen unter der jüngeren Weltbevölkerung bekannt. Bei ca. 30% der Betroffenen wird das Zentralnervensystem von den Aids Viren angegriffen. Symptome: Müdigkeit Leistungsabfall Gewichtsverlust Durchfall Kopfschmerz Schwindel Gedächtnisstörungen Depressionen Angstzustände Verwirrtheit Delir paranoid halluzinatorisches Syndrom 12 Progressive Paralyse Sie ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des Gehirns, aufgrund einer nicht ausbehandelten Syphilis im Spätstadium. Die anfängliche Gehirnentzündung geht in einen schwerstdementiellen Abbau über. Sie beginnt Jahre nach der Infektion, von der Männer häufiger betroffen sind als Frauen. Der Beginn ist schleichend, oft unbemerkt und der Tod tritt oft schon nach wenigen Jahren ein. Symptome: Reizbarkeit, Verstimmung Erschöpfungszustände Schlafstörungen Euphorische Phasen Enthemmung Paranoid/ depressives Syndrom

13 Morbus Parkinson Differentialdiagnose zur Alzheimer Demenz Es kommt zu einer Nervenzellendegeneration mit Dopamin Mangel. Die Systemathrophie tritt sporadisch und familiär bedingt auf. Es kommt zu keinem intellektuellen Abbau, so dass der progrediente Verlauf vom Kranken bewusst wahrgenommen wird. Symptome: Rigor Tremor Akinese (Erstarrung) Speichelfluss Hitzegefühl Schwitzen Sprachmonotonie kleinschrittiger Gang organische Wesensveränderung Depression mit Antriebsminderung. 13

14 Sucht und Abhängigkeiten Der Begriff Abhängigkeiten wurde von der WHO für den etwas älteren Begriff Sucht eingeführt, der nicht wie irrtümlich angenommen von dem Begriff suchen kommt, sondern von Siechtum, welches letztlich eine Folge der Abhängigkeiten sein kann. Man versucht der Realität zu entfliehen. Als Ursache dafür gibt es verschiedene Motive. Einige sind: Sorgen, Schmerzen, Belastungen, Einsamkeit, Sinnlosigkeit, Versagen, innere Leere etc. Die Abhängigkeiten lassen sich wie folgt unterteilen, egal ob diese nur psychisch oder physisch abhängig machen. Nicht nur die Substanzen selbst, sondern auch jedes Verhalten eines Menschen, jeder Abusus, kann in die Abhängigkeit führen. Stoffgebundene Abhängigkeit Nichtstoffgebundene Abhängigkeit 14 Alkohol Medikamente Drogen Flüchtige Lösungsmittel Genussmittel (Nikotin, Koffein) Spielsucht Arbeitssucht (Workaholik) Sammelsucht (bekannt als Messi) Kleptomanie (Stehlsucht) Poriomanie (Wandertrieb) nach Epilepsie und Fugue zu beobachten Pyromanie (Feuertrieb) etc. Die Endung -manie bedeutet Trieb. Weitere Fehlhaltungen sind: Sexsucht Putzsucht Fernsehsucht Sportsucht Internetsucht Essstörungen

15 Hier sollte man (meiner Meinung nach) ganz klar differenzieren zwischen einer schlechten Angewohnheit und einer Sucht. Nicht jeder Missbrauch, jede schlechte Eigenschaft führt zwingend in eine Sucht. Laut ICD-10 werden noch weitere, nicht stoffgebundene Abhängigkeiten unter Abnorme Verhaltensweisen und Störungen der Impulskontrolle (F63) benannt. Beispielsweise die Trichotillomanie (das Herausreißen und Verspeisen von Körperbehaarung). Störungen verursachende Substanzen: Alkohol Opioide Cannabinoide Sedativa Hypnotika Stimmulantien Kokain Halluzinogene flüchtige Lösungsmittel Tabak 15 Die 7 Prägnanz-Typen der Abhängigkeit von psychotropen Substanzen lt. WHO: Morphin-Typ - Drogen aus Schlafmohn Barbiturat-Alkohol-Typ - Veronal, Kontagan, Valium Kokain-Typ - aus der Kokapflanze Cannabis/Marihuana-Typ - Hanfpflanze Amphetamin-Typ - Ritalin, Ephedrin Halluzinogen-Typ - LSD, Pilze Khat-Typ - wird in Afrika und Jemen gekaut Die Einteilung erfolgt je nach Ähnlichkeit der Vergiftungs- und Entzugserscheinungen. Der gleiche Typ einer Substanz kann auch als Ersatz für das Fehlen des bevorzugten Stoffes benutzt werden. Ein Alkoholiker kann sich auch mit Barbituraten zufrieden geben und umgekehrt.

16 Begriffe aus der Abhängigkeit: Abusus (Missbrauch): unangemessener und nicht zweckmäßiger Gebrauch; Überdosierung einer Substanz; Mensch kann noch aus eigenem Antrieb loszukommen; dem fortgeführten Abusus folgt die Abhängigkeit. Psychische Abhängigkeit (craving): unwiderstehliches Verlangen, Zwang Befriedigung der Lust oder Vermeidung von Unlust und Frust. Physische Abhängigkeit: körperliche Abhängigkeit gesteigerte Toleranz des Körpers für die Substanz Leber eines Alkoholikers produziert mehr Enzyme verlangt mehr Alkohol Entzugserscheinungen nach dem Absetzen 16 Toleranzsteigerung: Körper hat sich an die kontinuierliche Zufuhr der Droge gewöhnt; Erhöhung der Dosis folgt, um den gleichen Effekt zu erzielen wie vor der Toleranzbildung; Zwang zur ständigen Steigerung der Einnahme einer Droge; Z. Bsp. Beim beschleunigten enzymatischen Abbau in der Leber, dem Absinken der Empfindlichkeit zellulärer Rezeptoren an den Wirkungsorten, verzögert sich die Aufnahme ins Gewebe.

17 Suchtpotential: Suchtpotential ist die Fähigkeit einer Substanz, eine Abhängigkeit zu erzeugen. Je höher das Suchtpotential, desto schneller und stärker die Abhängigkeit. Beim Heroin reichen schon 2-3 Spritzen aus, weil die Substanz innerhalb kürzester Zeit in die Blutbahn gerät und den erwünschten Effekt erzielt. Ein relativ niedriges Suchtpotential hat der Alkohol mit 5% Abhängiger von den Menschen, die Alkohol zu sich nehmen. Eine wesentlich höhere Dunkelziffer kann dabei nur grob geschätzt werden. Polytoxikomanie: Nennt man die Mehrfachabhängigkeit, also die gleichzeitige Einnahme verschiedener Suchtmittel. Eine eindeutige Diagnose zu stellen, ist dabei oft sehr schwierig, weil gerade in den Anfangsstadien noch sehr viele krankheitstypische Bagatellisierungen und Verleugnungen der Sucht bestehen. 17 Eine weitere Rolle für die Entwicklung einer Abhängigkeit spielen: Der Mensch mit seiner Persönlichkeitsstärke und Frustrationstoleranz seiner genetischen Disposition und (neurotischen) Entwicklung. Die Droge mit ihrer Verfügbarkeit ihrem Suchtpotential der Wirkung Die Umwelt: Die soziale Herkunft des Betroffenen, sein Zuhause und oft stecken

18 Eltern betroffener Jugendlicher und Kinder selbst in Krisen. Die Vorbildwirkung der Eltern, denn für geschädigte Kinder ist oft kein Gleichgewicht mehr möglich, weil sie nur in Gegner des Alkohols und Trinker einordnen. Der Gruppenzwang und das Zugehörigkeitsgefühl bei den Freunden. Sehr schnell wenden sich andere Menschen vom Nichttrinker ab, weil er zum fleischgewordenen Vorwurf für sie geworden ist. Konfliktsituationen Beruf soziokulturelle Einflüsse, etc. Abhängigkeitssyndrom nach ICD-10: Es besteht ein starker Wunsch, die Substanz zu konsumieren und eine nachlassende Kontrollfähigkeit. Entzugssymptome körperlicher Art, woraus der Wunsch nach neuem Konsum entsteht. Es folgt die Toleranzentwicklung und Steigerung der Dosis und der gleichzeitige Abbau sozialer Kompetenzen und Interessen. 18 Trotz psychischer Beeinträchtigung, sozialer Nachteile und gesundheitlicher Schäden wird der Konsum fortgesetzt.

19 Sucht und Abhängigkeiten - Alkohol 1968 wurde der Alkoholismus erstmals als Krankheit anerkannt und ist in Deutschland aus sozialmedizinischer Sicht das größte Problem. Durch den Alkoholismus kommt es zu Fehlzeiten, herabgesetzten Arbeitsleistungen, Betriebsunfälle, aber auch zu vielseitigen Folgekrankheiten und somit zu erhöhten Behandlungskosten. Die wirtschaftliche Belastung für Deutschland aufgrund von Alkohol, wird jährlich auf rund 50 Milliarden Euro geschätzt. Die Kriminalität in Deutschland, aber auch die Suizidrate sowie Suizidversuche, steigen maßgeblich unter dem Einfluss von Alkohol an. Dabei noch nicht berücksichtig, das tägliche Leid und der Schaden der Angehörigen sowie für die Betroffenen selbst. Die Lebenserwartung eines Alkoholikers reduziert sich um ca. 15 %. In Deutschland sterben geschätzte Menschen pro Jahr an den Folgen von Alkohol. 19 Pro Kopf und Jahr nimmt Deutschland mit einer Abhängigkeitsrate von 3-5% die Weltspitze ein. Jeder Deutsche trinkt 12 Liter reinen Alkohol im Jahr und jedes Jahr wird es mehr. Männer sind ca. 5mal so häufig betroffen wie Frauen, wobei die Abhängigkeit bei den Frauen steigend ist. Betroffen ist häufig die untere und soziale Mittelschicht mit ungelernten und angelernten Arbeitern, aber gerade auch Freiberufler, Selbständige, Menschen in der Führungsebene, aber auch Mitarbeiter der sozialen Berufe. In frühen Stadien wird der Alkoholismus oft noch nicht erkannt. Die Geschädigten gehen eher wegen ihrer gastrointestinalen Beschwerden oder Herz- Kreislauferkrankungen zum Arzt, als wegen ihres erhöhten Alkoholmissbrauchs.

20 Durch den Alkohol sterben bei jedem Rausch Gehirnzellen ab, weil in der Leber ein chemischer Prozess ausgelöst wird. Es entsteht Kohlendioxid, welches über die Blutbahn zum Gehirn transportiert wird. Definition eines Alkoholikers laut WHO Exzessive Trinker, deren Abhängigkeit vom Alkohol einen solchen Grad erreicht hat, dass sie deutliche geistige Störungen oder Konflikte in ihrer körperlichen und geistigen Gesundheit, ihren mitmenschlichen Beziehungen und ihren sozialen und wirtschaftlichen Funktionen aufweisen; oder sie zeigen Prodrome einer solchen Entwicklung; daher brauchen sie Behandlung. 20 Definition nach Jellineck Unter Alkoholismus versteht man jeglichen Gebrauch von alkoholischen Getränken, der einem Individuum oder der Gesellschaft oder beiden Schaden zufügt.

21 Phasenverlauf nach Jellinek in 4 Schritten: 1. Präalkoholische Phase: Spannungsreduktion durch gemäßigtes Trinken von Alkohol (Erleichterungstrinken) leichte Toleranzerhöhung. 2. Prodromalphase (Vorboten): Konsum und Toleranzentwicklung nehmen weiter zu andauerndes Denken an Alkohol Verniedlichung des Alkoholismus in Gesprächen gieriges Trinken des ersten Glases heimliches Trinken mit Schuldgefühlen Anlegen von Alkoholvorräten (co-abhängige Partner füllen sogar Verstecke auf) erste Gedächtnislücken nach dem Trinken 3. Kritische Phase: nach Trinkbeginn folgt der Kontrollverlust Erklärungen und Ausreden werden nötig das soziale Verhalten des Menschen ändert sich es folgen Zittern und morgendliches Trinken Mangelerscheinungen durch schlechte Ernährung Chronische Phase: verlängerte (tagelange) Rauschzustände ethischer und sozialer Abbau Trinken mit Personen weit unter dem eigenen Niveau Minderung der bisher erhöhten Alkoholtoleranz Bildung von Alkoholintoleranz Trinken wird zur Besessenheit Auftreten von Alkoholpsychosen (exogene Psychosen) Angstzustände, Zittern, körperliche Komplikationen dementieller Abbau Korsakow, innerhalb von Tagen bis Wochen

22 Frühes Stadium: Magen- und Darmerkrankungen Kreislaufbeschwerden Fortgeschrittenes Stadium: Ulcus (Geschwüre) und Gastritis (Magenschleimhautentzündung) Leberschädigung (Fettleber, Zirrhose, Hepatitis). Rötung der Handinnenflächen. Spider neavus (Sternchenförmige arterielle Gefäßerweiterung) Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung) Herzmuskelerkrankungen Osteoporose Krampfanfälle (alkoholbedingte Epilepsie) Polineuropathie (staksen, kann nicht mehr normal laufen) Hirnorganische Folgen: Alkoholdelir (Delirium Tremens) kann aufgrund eines Kreislaufzusammenbruches tödlich sein und tritt zu 90% im Entzug ein; akute Alkoholintoxikation Alkoholhalluzinose (Beschimpfungen durch Stimmen) organische Persönlichkeitsstörungen (zerebrale Veränderung) Hirnatrophie (Korsakow-Syndrom und Wernicke-Enzephalopathie) 22

23 Alkoholtypen nach Jellinek Art d. Alkoholkonsums Typisierung Abhängigkeit Suchtkennzeichen Häufigkeit a Alpha Konflikttrinker zeitweilig psychisch Kein Kontrollverlust Fähigkeit zur Abstinenz ca. 5% β Beta Gelegenheitstrinker keine kein Kontrollverlust ca. 5% Wochenendtrinker Fähigkeit zur Abstinenz γ Gamma süchtiger Trinker erst psychisch, Kontrollverlust, jedoch ca. 65% dann physisch zeitweise Fähigkeit zur Abstinenz 23 δ Delta Gewohnheitstrinker physisch kein Kontrollverlust, ca. 20% Spiegeltrinker Unfähigkeit zur Abstinenz, rauscharmer, kontinuierlicher Alkoholkonsum ε Epsilon episodischer psychisch Kontrollverlust ca. 5% Trinker, Fähigkeit zur Abstinenz Quartalstrinker (Dipsomanie)

24 Therapie Bedingt durch die mangelnde Motivation der Abhängigen sind die Behandlungserfolge leider sehr begrenzt. Den Absprung von der Sucht und somit den Weg in die Abstinenz, schaffen nur etwa ein Drittel aller Abhängigen. Günstige Therapievoraussetzungen haben sozial integrierte Menschen, mit einem höheren Lebensalter, einer guten Schulbildung, einer beruflichen Tätigkeit und einem festen Lebenspartner. Ungünstige Voraussetzungen sind das Vorliegen einer organischen Persönlichkeitsveränderung mit dem Verfall der ethischen und moralischen Werte (Depravation). Bedingt durch den Gruppendruck, sind jugendliche Alkoholiker schwieriger zu behandeln, solange es zu keinem Milieuwechsel kommt. 1. Phase nach Jellineck die Kontakt- und Motivationsphase Erkennen des Alkoholismus und die Motivation des Alkoholikers zu einer Therapie. Die Motivation kann durch das spirituelle Ausfüllen der inneren Leere geschehen, wenn das Trinken als Lebensinhalt aufgegeben wird. 24 Sinnvolle Lebensinhalte müssen neu entdeckt und vermittelt werden, hier können Beratungsstellen helfen. Das Erstellen eines Therapieplans ist sinnvoll und kann mit Hilfe eines Beraters geschehen. 2. Die Entgiftung auch Entzug genannt Der Entzug sollte in der ausgeprägten Phase des Alkoholismus stationär durchgeführt werden, um dem Patienten den Entzug zu erleichtern. Ein dabei auftretendes Delirium, kann aufgrund eines möglichen Kreislaufzusammenbruchs, lebensbedrohlich werden.

25 Der Entzug kann medikamentös oder mit einer psychologischen Begleitung des Betroffenen durchgeführt werden. Der Kampf gegen das starke Verlangen nach Alkohol, während der ersten Tage und Wochen, sollte in einer geschlossenen Abteilung unterstützt werden, weil sich der Betroffene selbst sich dort sicherer fühlt. Der Entzug sollte unmittelbar und mit völliger Abstinenz erfolgen. Ein Ausschleichen, so wie es bei Benzodiazepinen geboten ist, würde den Entzug unnötig erschweren und eventuell auch nur in ein kontrolliertes Trinken führen, statt in die völlige Abstinenz. Die körperliche Entgiftung dauert ca Tage an und kann sogar unmerklich, ohne spürbare Symptome geschehen. Barbiturate wie z.b. Dystraneurin kann die Therapie sinnvoll unterstützen, nach dem Motto: Pille statt Pulle, wobei man die Einnahmedauer so kurz wie möglich halten sollte, weil Dystraneurin ebenfalls ein hohes Abhängigkeitspotential besitzt. 3. Entwöhnungsphase Der Betroffene soll lernen, zukünftig ohne Alkohol zu leben. Dafür gibt es weitgefächerte Therapieprogramme, die bereits während der stationären Phase angeboten werden. 25 Sie dauert ca. 2 Monate und soll der Übernahme von Eigenverantwortung des Betroffenen und der Selbstfindung dienen. Sie erfolgt in Formen von Gruppenpsychotherapien, Psychotherapien, Ergotherapien, Entspannungstherapien, Strukturierungen des Tagesablaufes und Informationen über das Leben mit und ohne Alkohol.

26 4. Nachsorgephase Rehabilitation Ohne eine entsprechende, mehrjährige Nachsorge ist der Erfolg der Entwöhnungsphase stark gefährdet. Sie wird grundsätzlich ambulant und in verschiedensten Beratungsstellen durchgeführt. Auch eine Übergangswohnstätte im Rahmen einer WG mit betreutem Wohnen ist möglich. Einige erfolgversprechende Organisationen sind: Blaues Kreuz AA (Anonyme Alkoholiker) AN Anonyme Narkotika Guttempler Kreuzbund Kirchen christliche Vereine Komplikationen und Folgen der Abhängigkeit von Alkohol Akute Alkoholintoxikation Die akute Alkoholintoxikation ist ein vorrübergehender Zustand der nach der Aufnahme von Alkohol mit Störungen: der Wahrnehmung der Affekte, des Verhaltens Bewusstseinsstörungen geistige Funktionen einhergeht. Diese akute exogene Psychose wird wie folgt unterteilt: 26 Alkoholrausch (indirekte Psychose) Dabei handelt es sich um eine indirekte Psychose, weil sich die Persönlichkeit und das Verhalten des Menschen verändert: gehobene Stimmung Abbau von Ängsten und Hemmungen Beeinträchtigung der Urteilsfähigkeit Störungen der Aufmerksamkeit schnelle Ermüdung

27 Der Komplizierte Rausch Der komplizierte Rausch hat im Hinblick auf den Alkoholrausch die gleichen Symptome, nur sind diese stärker ausgeprägt. Betroffen sind häufiger Menschen, die bereits vor dem Alkoholgenuss eine Persönlichkeitsstörung hatten. Pathologischer Rausch Hier treten schwere psychopathologische Symptome, wie Erregungs- und Dämmerzustände mit Verkennung der jeweiligen Situation auf. Halluzinationen sind genauso zu beobachten wie Affektstörungen in Form von Gewalttaten. Ist der Mensch bereits zerebral geschädigt, kann der pathologische Rausch schon beim Konsum geringer Mengen Alkohol, mit anschließender Amnesie, entstehen. Alkoholdelir (Delirium Tremens) Tritt bei ca. 15% aller Alkoholiker auf und lässt sich in zwei Formen unterscheiden: 1. dass aus der Kontinuität des Alkoholgenusses heraus entstandene Kontinuitätsdelir; das wesentlich häufigere Alkoholentzugsdelir, welches sich 1-3 Tage nach Beginn des Alkoholentzuges entwickelt. Es dauert zwischen 2-7 Tage, selten auch länger bis zu 3 Wochen und tritt häufig in der Nacht, bzw. in den frühen Morgenstunden auf, wobei Probleme seelischer Art ein Delir noch begünstigen können. In der Regel beginnt es sehr plötzlich und kann auch als Prädelir oder vegetatives Entzugssyndrom auftreten, welches das Vorstadium eines Alkoholdelirs ist. Es kann mit Schlaflosigkeit, Unruhe, Angst, zittern sowie Aufmerksamkeitsstörungen einher gehen. Das Delir ist ein lebensbedrohlicher psychiatrischer Notfall, der ohne Behandlung bei ca. 20% der Abhängigen zum Tod durch Herzkreislaufversagen führt.

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