LSSH. Pubertät eine Chance für neue Wege

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1 Pubertät eine Chance für neue Wege Eltern im Dialog im Rahmen einer Veranstaltungsreihe Trinken, Zocken, Ritzen - Pubertät heute? Von der ATS Suchtberatungsstelle im Elsensee-Gymnasium, Quickborn Dr. Regina Kostrzewa,

2 1. Einführung in Pubertät/Adoleszenz 1.1 Definitionen 1.2 Kennzeichen von Pubertät/Adoleszenz 1.3 Einflussfaktoren/Auswirkungen 1.4 Großbaustelle Gehirn Gliederung 2. Eltern Kind Kommunikation 2.1 Schwierigkeiten 2.2 Adoleszenzkrisen 2.3 Eltern Kind Interaktion 3. Substanzkonsum in der Pubertät/Adoleszenz 3.1 Prävalenzen/Konsumverhalten 3.2 Gründe für den Alkoholkonsum 3.3 Folgen von Binge drinking 3.4 Lösungswege Allgemeine Gesprächsregeln Grundsätze bezügl. Alkoholkonsum Gesprächsinhalte bezügl. riskanten Alkoholkonsums 4. Eltern(schaft) im Dialog 4.1 Blick auf Elternschaf(f)t 4.2 Eltern sind auch Menschen 4.3 Alltagsstrategien 4.4 Chance für neue Wege Eltern im Dialog 2

3 1. Einführung in die Pubertät/Adoleszenz 3

4 1.1 Definitionen - Pubertät eine Phase des Wandels & der Veränderung (körperlich, seelisch, emotional & sozial) eine Zeit der Risiken & Gefährdungen das Experimentieren mit Genussmitteln, wie Zigaretten, Alkohol & der erste Rausch Ziel: Erwachsen werden 4

5 1.1 Pubertät und Adoleszenz Pubertät (lat. pubes = Schamhaar) Eintreten der Geschlechtsreife Abgrenzung von Kindheit und Jugend Adoleszenz (lat. adolescere= heranwachsen) Lebensabschnittnach beendeter Pubertät Unterteilung in frühe, mittlere und späte Adoleszenz Abgrenzung von Jugend und frühem Erwachsenenalter ( späte Adoleszenz ) Vgl. Oerter & Dreher S. 272f.

6 1.1 Verschiedene Stufen der Pubertät/Adoleszenz Vgl. Flammer & Alsaker, S

7 1.2 Kennzeichen von Pubertät/Adoleszenz Veränderungen Identitätsentwicklung Verunsicherung Experimentieren sich abgrenzen Verletzung von Normen & Werten (Grenz-)Erfahrungen 7

8 1.3 Einflussfaktoren/Auswirkungen Eltern/Schule Jugendliche Freunde/Peergroup Auseinander- setzungen Freundschaften/ Beziehungen aufbauen Streitigkeiten Grenzüber- einen Platz in der Sexualität schreitungen Gruppe finden erleben Übernahme von Verantwortung Elternsicht Eigenverantwortlich Pflichten erfüllen z.b. Hausaufgaben, Hausarbeit, Ordnung Halten, Pünktlichkeit Jugendsicht eigene Entscheidungen treffen z.b. lange aufbleiben, außer Haus bleiben, konsumieren was man will 8

9 1.4 Großbaustelle Gehirn Veränderung der Hirnstruktur effizientere Denk- und Kontrollmaschine Präfrontalhirn im Aufbau Einfluss auf Gefühle Nukleus verlangsamt Sensation seeking Hormonelle Veränderungen zeitlich verzögerte Melatoninproduktion Müdigkeit Entwicklung der Geschlechtsreife Weiterentwicklung der Psyche! Verhaltensänderung des Jugendlichen! Achtung wegen wichtiger Bauarbeiten an Hirn, Hormonen und Herz kommt es vorübergehend zu Unannehmlichkeiten! Jay Giedd 9

10 10

11 2. Eltern-Kind- Kommunikation 11

12 2.1 Gründe für Kommunikationsschwierigkeiten Bedürfnisse von Eltern Sicherheit, Kontrolle Jugendlichen Freiheit und Abenteuer Beständigkeit Geborgenheit/Schutz Veränderungen/Neugier auf Neues Sensation seeking 12

13 2.1 Teufelskreis Kontrolle Nicht aushalten können, dass: - die Kinder sich distanzieren, - Geheimnisse haben, - nicht alles preisgeben Misstrauen und Verunsicherung bei den Eltern verstärkte Kontrolle verstärkte Abwehr seitens der Jugendlichen Überschreitung von Grenzen verstärkte Kontrolle seitens der Eltern eskalierende Machtkämpfe 13

14 2.1 Folgen von Kommunikationsschwierigkeiten Demonstrative Vorwegnahme von Erwachsenenverhaltensweisen Sozialer Protest Verletzung von Normen/Werten Riskante Verhaltensweisen Flucht in fremde Welten 14

15 2.2 Adoleszenzkrisen 1. Werteverwirrung durch unvereinbare Werte zwischen Familie und Jugendgruppen 2. Selbstwert: entspricht die eigene Kompetenz nicht den persönlichen Idealvorstellungen, kann es zur Krise kommen 3. Gefühle von Überforderung bei den Jugendlichen bezüglich anstehender Entwicklungsaufgaben 1. Psychische Veränderungen bis hin zu psychischer Morbidität; Verlaufsbeginn psychischer Erkrankungen wie z.b. Depression Vgl. Koch

16 2.3 Eltern-Kind-Interaktion Bewahrung gegenseitiger Freude aneinander Fairness und Gerechtigkeit durch Aushandeln von Regelungen gemeinsame bildungsintensive Freizeitaktivität in Frühphase der Adoleszenz wenig punitiver und stärker argumentationsorientierter Erziehungsstil Vermeidung von Überbehütung, aber Aufrechterhaltung unterstützender Maßnahmen Schaffung von Zwischenbereichen der Unabhängigkeit Konstruktion eines realistischen Bildes vom eigenen Kind Vgl. Fend 1998, S. 215f. 16

17 17

18 3. Substanzkonsum in der Pubertät/Adoleszenz 18

19 3.1 Prävalenzen Cannabis 12- bis 17-Jährige 18- bis 25-Jährige 30-Tage-Prävalenz 1,9% 5,4% 12-Monate-Prävalenz 4,6% 13,5% Lebenszeitprävalenz 6,7% 39,2% Alkohol 12- bis 17-Jährige 18- bis 25-Jährige 30-Tage-Prävalenz 42% 81,9% davon regelmäßig 14,2% 39,8% davon episodisches Rauschtrinken davon regelmäßiges Rauschtrinken 15,2% 41,9% 3,7% 12,9% BzgA,

20 3.1 Drogenaffinitätsstudie der BZgA Bezogen auf die Alkoholrauscherfahrungen der Jugendlichen lässt sich in den Zeitverlaufsdaten seit 1973 folgendes feststellen: Von betrug die Anzahl der weiblichen Jugendlichen, die in ihrem Leben schon sechs oder mehr Alkoholräusche gehabt haben, immer 6%. Ab 2001 nahm sie um das Doppelte zu (12%) 2004 waren es 14% ca. 17,6% 20

21 Drogenaffinitätsstudie der BzgA 2012 Regelmäßiger Konsum bei Jährigen: 1986: 28,5% 2011: 14,2% Rauschtrinken (mind. einmal mehr als 5 Gläser) 30-Tage-Prävalenz: 2004: 22,6% 2011: 15,2% 3,7% der Jährigen betreiben häufiges Rauschtrinken Alter des ersten Konsums bei Jährigen: Mädchen: 14,7 ; Jungs: 14,5 (seit ,4 Jahre später) Alter des ersten Rauschs: 2004: 15,5 2011: 15,9 essemitteilungen/pressemitteilungen_2012/drogenaffinitaets studie_bzga_2011.pdf 21

22 3.2 Gründe für den Alkoholkonsum bei Jugendlichen 1. Angst im Freundeskreis nicht akzeptiert zu werden. 2. NEIN sagen ist schwierig 3. Der Wunsch dem Alltag zu entfliehen 4. Schlechte Zukunftsperspektiven 5. Alkohol wird als vorübergehende Lösung für Probleme angesehen 6. Eigene Grenzen austesten und gesellschaftliche Grenzen bewusst überschreiten 22

23 3.2 Gründe für den Alkoholkonsum bei Jugendlichen 7. Langeweile und keine Alternativen zur Freizeitgestaltung 8. Um sich erwachsen zu fühlen, denn Alkohol und Feiern gehören zusammen 9. Kontaktaufnahme 10.Spaß und Lust am Rausch 23

24 Jugendliche und Rauschtrinken Studie 2009 des BMG Ergebnisse: 1. Alkoholkonsum findet ritualisiert in Jugendgruppen in der Freizeit statt 2. Experimentierraum 3. Dabei hat Alkohol die Funktion der kulturellen Chemie 4. In altersheterogenen Gruppen ist das Einstiegsalter für den Alkoholkonsum früh 5. Rauschtrinken als kontrollierter Kontrollverlust Bundesministerium für Gesundheit(Hrsg.) (2009): JuREinflussfaktoren, Motivation und Anreize zum Rauschtrinken bei Jugendlichen. Berlin. 24

25 3.3 Risiken durch übermäßigen Alkoholkonsum Je früher der Beginn mit Alkoholkonsum bei Jugendlichen, desto schwerwiegender können die gesundheitlichen Folgen sein. Eine geringe Menge reicht aus für: den Eintritt von Seh-und Koordinationsstörungen. die Schädigung der Organe. die Beeinträchtigung der Gehirnreifung. 25

26 3.3 Risiken durch übermäßigen Alkoholkonsum Aufgrund von Selbstüberschätzung steigt das Unfallrisiko Betrunkene werden häufiger Opfer von Gewaltdelikten. Die Gewaltbereitschaft steigt. Betrunkene Mädchen werden häufiger Opfer von sexueller Gewalt. Depressive Verstimmungen können auftreten. 26

27 3.3 Folgen von Binge-Drinking 1. Senkung des Blutzuckerspiegels mit der Folge eines lebensbedrohlichen Komas 2. Alkohol entzieht dem Körper viel Flüssigkeit 3. Lebenswichtige Reflexe werden ausgeschaltet 4. Epileptischer Anfall 5. Atemstillstand 6. Plötzlicher Herztod 27

28 3.3 Experimentierkonsum nicht grundsätzlich als negativ zu bewerten! Unterschied zwischen Probier- bzw. Experimentierkonsum und missbräuchlichen Konsumformen Ausprobieren von psychoaktiven Substanzen als zum Jugendalter dazugehörig gewertet (in der Sucht- und Jugendforschung) Erfahrungen sammeln, Grenzen austesten, verantwortungsvollen und risikobewussten Umgang mit einzelnen Substanzen erlernen 28

29 aber problematisch wird es, wenn Konsum von legalen & illegalen Drogen sehr früh beginnt Konsum exzessiv und/oder regelmäßig stattfindet Konsum in direkter Kombination mit anderen problematischen Verhaltensweisen auftritt Suchtmittelkonsum zur Problembewältigung genutzt wird 29

30 3.3 Mögliche Folgen durch den problematischen Konsum psychoaktiver Substanzen schwere Entwicklungsstörungen physiologische Effekte ebenso wie organische Schäden (schneller als bei Erwachsenen) Zeitspanne vom Missbrauch bis hin zur Abhängigkeit gegenüber dem erwachsenen Organismus verkürzt 30

31 3.4 Lösungswege Allgemeine Gesprächsregeln Grundsätze bezügl. Alkoholkonsum Gesprächsinhalte bezügl. riskantem Alkoholkonsum 31

32 3.4 Allgemeine Gesprächsregeln Empathische Grundhaltung - Bestätigung durch Lob - Vertrauen zeigen - Offene Fragen stellen - Aktives Zuhören - Verbalisieren der Sichtweise des Jugendlichen Mit dem Ziel: Förderung der Eigenverantwortung Hilfe bei der Entscheidungsfindung 32

33 3.4 Grundsätze bezüglich Alkoholkonsum Kein Alkohol im Straßenverkehr Nie bei einem alkoholisierten Fahrer einsteigen Nie unter Alkoholeinfluss schwimmen bzw. winterliche Temperaturen ungeachtet lassen Keinen ungeschützten Geschlechtsverkehr Immer Schutz vor Übergriffen/Gewalt bei Trunkenheit 33

34 3.4 Gesprächsinhalte bezügl. Riskantem Alkoholkonsum Keine Vorwürfe Keine Diagnosen Keine düsteren Prognosen Keine moralischen Predigten Sondern: Ruhe bewahren Sorge äußern Eigenverantwortlichkeit fördern Vorbild sein Vereinbarungen treffen Mit dem Ziel Vermeidung riskanten Alkoholkonsums 34

35 35

36 4. Eltern(schaft) im Dialog 36

37 Ballübung Bitte halten Sie den Ball fest in der Hand (Pause) Jetzt lassen Sie ihn bitte los. 37

38 4.1 Blick auf Eltern/schaf(f)t Festhalten Loslassen Fallenlassen Entwicklung wird blockiert Entwicklung wird gestärkt Entwicklung ohne Eltern-Kind- Beziehung Bedürfnisse der Elternim Vordergrund Bedürfnissevon Eltern und Kind berücksichtigt Konflikte zwischen Eltern und Kind Unsicherheit beim Kind Selbstsicherheitdes Kindes Kind fühlt sich allein gelassen 38

39 4.2 Eltern sind auch Menschen Eigener Lebensprozess - kontinuierliche Veränderungen - familiäre Belastungen - berufliche Anforderungen - eigene Gesundheit/Wohlbefinden Der Mensch als Ganzes Das humanistische Menschenbild! 39

40 4.3 Alltagsstrategien Irren ist menschlich! Fehler inkl. Nimm es mit Ruhe und Gelassenheit Ironie und Humor ermöglichen Distanzierungen Frei gewordene Zeit bringt Freizeit 40

41 4.4 Chance für neue Wege Arbeitsauftrag/Arbeitsbogen Eine Gesprächsregel Ein neuer Weg für mich Ein neuer Weg für mein Kind Eltern im Dialog! 41

42 Literatur Fend, Helmut: Eltern und Freunde. Soziale Entwicklung im Jugendalter, Bern (Huber) Flammer, August, Franҫois D. Alsaker: Kap Wissenschaftliche Vorschläge, in: ders., Entwicklungspsychologie der Adoleszenz. Die Erschließung innerer und äußerer Welten im Jugendalter [1. Auflage], Bern et al. (Huber) Koch, Sannah: Ein trauriger und sehr seltsamer Mensch. Pubertät und Depressionen. In Geowissen Nr. 41 S Oerter, Ralf, Eva Dreher: Kapitel 8. Jugendalter, in: Rolf Oerter, Leo Montada (Hrsg.), Entwicklungspsychologie [6. Auflage], Weinheim, Basel (Beltz) Thomasius, Schulte-Markwort, Küstner, Riedesser: Suchtstörungen im Kindes- und Jugendalter. Das Handbuch: Grundlagen und Praxis, Stuttgart (Schattauer) 2004 Willenbrock, Harald: Vorsicht: Umbauarbeiten!. Geowissen Nr. 41, S n=com_content&itemid=54, letzter Zugriff am , 09:49. letzter Zugriff am , 09:51. Bundesministerium für Gesundheit (Hrsg.): JuR Einflussfaktoren, Motivation und Anreize zum Rauschtrinken bei Jugendlichen. Berlin. (2009) nbeauftragte.pdf 42

43 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Dr. Regina Kostrzewa T 0431 / F 0431 / Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein e.v. Schreberweg Kronshagen Dr. Regina Kostrzewa 43

44 3.2 Entwicklungspsychologische Aspekte Entwicklungsaufgaben Lebensgestaltung, -planung Funktionen des Substanzkonsums Teilhabe an subkulturellem Lebensstil Spaß haben und genießen Eigenes Wertesystem entwickeln Gewollte Normverletzung Ausdruck sozialen Protests Entwicklungsprobleme Ersatzziel Stress- und Gefühlsbewältigung Silbereisen/Reese,

45 3.2 Entwicklungspsychologische Aspekte Entwicklungsaufgaben Wissen, wer man ist und was man will; Identität Funktionen des Substanzkonsums Ausdruck des persönlichen Stils Suche nach grenzüberschreitenden, bewusstseinserweiternden Erfahrungen und Erlebnissen Aufbau von Freundschaften; Aufnahme intimer Beziehungen Individuation von den Eltern Silbereisen/Reese, 2001 Erleichterung des Zugangs zu Peer groups Exzessiv ritualisiertes Verhalten Abbau von Hemmungen beim Flirten, sexuellen Erfahrungen Unabhängigkeit von Eltern demonstrieren Bewusste Verletzung elterlicher Kontrolle 45

46 Eltern im Beruf Berufliche Kontakte persönlich nutzen Reden hilft voneinander zu lernen Pausen für Gespräche nutzen Entlastung für den Alltag Vorteile für den Arbeitgeber erhöhte Arbeitsmotivation Entspanntere Arbeitsatmosphäre Bessere Arbeitsergebnisse positives Betriebsklima! 46

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