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1 SUCHT Sucht kommt nicht vom Wortstamm suchen, sondern von siech (siechen = krank). Im Mittelalter bis hin zum 18. Jahrhundert kannte man daher auch Begriffe wie Wassersucht, Schwindsucht usw. Sucht ist ein schleichender Prozess, ein dahinsiechen. Niemand wird plötzlich süchtig, vielmehr entwickelt sich Abhängigkeit nach und nach. Meist fängt es harmlos an, werden die positiven Wirkungen einer Droge genutzt und für viele bleibt es harmlos. Bei manchen entsteht Gewohnheit und Missbrauch, bei einigen Sucht und Abhängigkeit. Alkohol ist eine legale Droge (bzw. eine Gesellschaftsdroge und deshalb für die meisten nicht als Rauschmittel angesehen) Alkohol entsteht bei der Vergärung von verschiedenen Obst- und Getreidesorten und wird mit anderen Flüssigkeiten vermischt. Enthält eine Flüssigkeit über 0.5 % Alkohol, muss dies auf der Flasche gekennzeichnet sein. Es gibt ihn in Form von Bier, Wein, Sekt, Spirituosen, aber auch in manchen Medikamenten ist Alkohol enthalten. Alkohol wirkt enthemmend und auflockernd, aber erhöht auch die Risikobereitschaft und die Aggressivität. Da der Körper ein falsches Wärmegefühl vorgespielt bekommt, kann es auch schnell zu einer Unterkühlung kommen (v. a. im Winter). Die Langzeitfolgen sind: Magen- und Leberschäden, erhöhtes Krebsrisiko (Speiseröhre, Magen, Darm), Herz- und Kreislaufstörungen und schäden, Abbau von Gehirnzellen, Verlust des Kurzzeitgedächtnis, Potenzverlust. Alkohol macht zunächst psychisch und erst nach längerer Einnahme körperlich abhängig. Auch wenn man einen Entzug hinter sich hat, Alkoholiker bleiben ein Leben lang rückfallgefährdet. Vorsicht: Die tödliche Dosis liegt bei Erwachsenen bei etwa 2 3,5 g/kg Körpergewicht, bei Kindern etwa bei 1g/kg Körpergewicht! Zusatzinformation: In Deutschland sterben jährlich mehr als Menschen an den Folgen von Alkoholkonsum. Es gibt 5 verschiedene Abhängigkeitstypen: Problemtrinker: Der Problemtrinker braucht Alkohol, um Angst und Spannungen abzubauen oder Ärger hinunterzuspülen. Gelegenheitstrinker: Der Gelegenheitstrinker greift nur zu bestimmten Anlässen wie Familienfeiern, Partys, in der Kneipe oder zur Entspannung vor dem Fernseher auf den Alkohol zurück. Klassischer Trinker: Der klassische Trinker leidet am so genannten Kontrollverlust, dem Nichtmehr-aufhören-können, das meist im Vollrausch endet. Spiegeltrinker: Der Spiegeltrinker muss immer einen bestimmten Alkoholspiegel aufrechterhalten, sonst reagiert sein Körper mit Entzugserscheinungen. Quartalstrinker: Der Quartalstrinker braucht normalerweise keinen Alkohol. Wenn er aber trinkt, dann unkontrolliert bis zur Bewusstlosigkeit.

2 Amphetamine sind illegale Drogen. Amphetamine sind synthetische Stoffe, die in privaten Labors zusammengemischt werden. Diese Stoffe können geschluckt, gesnieft oder gespritzt werden. Es wird bei einer Einnahme die Müdigkeit reduziert und die Leistungsfähigkeit erhöht. Die Wirkungen und Nebenwirkungen sind denen von Ecstasy ähnlich. Z.B. Ritalin, Speed,... Die Langzeitschäden sind: Schlaflosigkeit, Ruhelosigkeit, Bluthochdruck durch Schädigung der Lunge, Herz und Nieren, Schädigung des Kreislaufes. Vorsicht: Man weiß nie wirklich, was in Amphetaminen enthalten ist! Anabolika sind verschreibungspflichtige, sonst illegale, Drogen. Anabolika wird gespritzt oder in Tablettenform zu sich genommen. Die Wirkungen sind Kraftschübe, Euphorie und Überschätzung der Kräfte. Aber die Liste der Nebenwirkungen ist lang, so erhöhen sich männliche Eigenschaften, wie Aggressivität, Selbstbewusstsein und der Sexualtrieb. Es entsteht Akne (meist auf dem Rücken), man leidet an Kurzatmigkeit, erhöhter Schweißproduktion und Hunger. Außerdem leidet man an Antriebslosigkeit, Bluthochdruck, Augendruck, Blutwertveränderung, Depressionen, Gewaltausbrüche, weibliche Brustbildung bei Männern, Haarausfall, Herzwachstum, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Unfruchtbarkeit und Vermännlichung der Frau. Es besteht ein höheres Risiko von Herzinfarkt, Schlaganfall, Leberschäden und Krebs (v. a. an der Prostata). Vorsicht: Es gibt sehr viele Fälschungen aus dem osteuropäischen und asiatischen Raum, bei denen man nie weiß, was drin ist, aber meistens sind es andere Inhaltsstoffe als beim Original. Cannabis ist eine illegale Naturdroge. Cannabis (lat. für Hanf) ist den Menschen schon seit mehreren Jahrhunderten bekannt. Meist wird es geraucht (Joint), aber es kann auch getrunken (Tee), gegessen (Space Cookies) und inhaliert (Bong) werden. Haschisch wird auch als Dope oder Shit bezeichnet. Er wird aus dem Harz, dem Pflanzensaft der Hanfpflanze, gewonnen und meist zu braunen oder schwarzen Klumpen gepresst. Marihuana wird auch als Gras bezeichnet. Es besteht aus den getrockneten Blüten, Blättern und Stängeln der weiblichen Hanfpflanze. Während beim Rauchen die Wirkung zwei bis drei Stunden anhält, hält sie bei oraler Einnahme sogar bis zu fünf Stunden an. Cannabis erzeugt Euphorie, Heiterkeit, Störungen des Denkens und der Konzentration, Illusionen, Erinnerungsstörungen und Gedächtnisstörungen. Die Langzeitwirkungen sind: Erkrankungen am Lungensystem, sexuelle Störungen (Impotenz), müde und schläfrig, Schädigung der Milz und des Fettgewebes, ständiges Hunger- und Durstgefühl, Steigerung der Herzfrequenz, Pupillenerweiterung, Blutdruckschwankungen, Angstzustände, Flashbacks, Depressionen und Verwirrtheit, schlechtes Kurzzeitgedächtnis. Cannabis macht psychisch abhängig, aber es kommt oft auch zum sozialen Drop-Out.

3 Crack ist eine illegale Droge. Crack ist eine Mischung aus Kokain und Backpulver, es wird meistens geraucht, selten auch geschnupft und gespritzt. Die Wirkung dauert ca Minuten an. Der Konsument fühlt sich zunächst beängstigt, kontaktfreudig, euphorisch, voller Energie, Hebung des Sexualtriebes, akustische und optische Täuschungen, gedämpftes Hungergefühl, Gewaltbereit, Verfolgungswahn oder Angstzustände, das ändert sich aber schnell in Niedergeschlagenheit, Depressivität, Suizidgedanken und Entzugs ähnliche Erscheinungen. Auf längere Zeit magert man ab, verzweifelt und man hat Leberschäden. Das Herz- und Hirninfarkt Risiko ist ziemlich hoch. Weitere Schäden und Merkmale sind: Psychosen, Herzrasen, Pupillenerweiterung, Blässe, Krampfanfälle, Koordinationsstörungen, Blutdruckerhöhung, Erhöhung der Körpertemperatur, Störungen der Herzfunktion bis hin zu Herz- versagen, Hirnödeme und Schlaganfälle mit Lähmungen. Crack macht sehr stark psychisch und körperlich abhängig. Crystal Speed ist eine illegale synthetisch hergestellte Droge. Crystal Speed wird als Pulver gesnieft, seltener in Tablettenform geschluckt oder in Wasser aufgelöst injiziert. Die Wirkung dauert ca Stunden an (einige Konsumenten reden von bis zu 70 Stunden!!!), der Rausch äußert sich in gesteigertem Selbstbewusstsein, verringertem Schmerzempfinden, fast kein Hunger- und Durstgefühl, stark erhöhten Blutdruck, Aktivitätendrang und erhöhten Rededrang. Risiken und Langzeitschäden sind: Herzrasen, rasender Puls, Störungen des Herzrhythmus, Überhitzung (Fieber), Aggressivität, Gewichtsverlust, Hautentzündungen und Magenschmerzen und durchbruch. Bei Überdosierung sind Zuckungen, Brechreiz, Hirnblutungen mit plötzlichen Lähmungen, starke Kopfschmerzen, Bewusstlosigkeit und Herzstillstand zu erkennen. Crystal Speed macht psychisch abhängig. Vorsicht: Manchmal wird Crystal Speed sehr stark mit sehr sehr feinen Glassplittern gestreckt! Ecstasy ist eine illegale künstlich hergestellte Droge. XTC ist eine Pille. Hinter dem Namen Ecstasy verstecken sich verschiedene chemische Verbindungen, wie z.b.: MDA, MDMA, MDEA, MBDB. Die Wirkung dauert ca. 2-5 Stunden an und äußert sich in Bewusstseinsstörungen, Ruhe, Ausgeglichenheit, Verminderung der Angst und der Hemmungen, Aktivierung des Langzeitgedächtnisses, Erweiterung der Pupillen und Bronchien, man fühlt sich bärenstark, es prickelt und kribbelt überall, man hat eine tiefe Atmung und keinen Hunger. Doch wie alle anderen Drogen auch, hat Ecstasy eine lange Liste von Nebenwirkungen. Die Austrocknung des Mundes, extremes Schwitzen und Zittern, Verkrampfung der Gesichtsmuskeln, Schlaflosigkeit, Orientierungs- und Koordinationsschwierigkeiten, Übelkeit, Schwindel und Verfolgungswahn sind Langzeitschäden. XTC macht schnell körperlich & psychisch abhängig. Vorsicht: Da Ecstasy in privaten Labors zusammengemischt wird, weiß man nie, was in einer Pille enthalten ist!

4 Halluzinogene sind illegal. z.b. LSD Oral eingenommen, als sogenannte Micros, Papers Trips oder Pappen beginnt LSD nach ca. 45 Minuten zu wirken, und führt zu einem heftigen Rausch, der mehrere Stunden andauern kann. Die Pupillen weiten sich stark, mit der Folge, dass helles Licht als unerträglich empfunden wird. Im Stammhirn kommt es zu einer Reizung des Brechzentrums, was zu Übelkeit und Erbrechen führen kann. Es kommt zu starken Wahrnehmungsveränderungen und einer Intensivierung der Sinne (z.b. gesteigerte Brillianz von Farben,Sinnestäuschungen, Lichtblitze, Entfremdungserleben, verändertes Farb- und Formsehen). Die Problematik sind Horrortripps, verbunden mit extremer Angst, Erregung, Denkstörungen und Halluzinationen. Hier kann es auch zu Flashbacks kommen ( Wahrnehmungsstörungen ohne erneute Drogenzufuhr, die anfallartig auftreten). Ein durch Dauerkonsum möglicher Realitätsverlust ist jedoch in ihrem Ausmaß nicht zu unterschätzen. LSD ist kein Suchtgift, d.h. es führt zu keiner körperlichen Abhängigkeit. Heroin ist illegal und ein Opiat. Heroin wird geraucht, gesnieft oder gespritzt. Die Wirkung dauert ca. 3-5 Stunden. In geringen Mengen äußert sich die Droge in Unternehmungslust, Verminderung des Hungergefühls und der Müdigkeit. Die größte Gefahr besteht in Atemstillstand und Muskellähmung. Die Langzeitschäden sind: Abmagerung, Menstruationsaussetzung und Gedächtnislücken. Heroin schafft besonders am Anfang ein besonderes Hochgefühl, den so genannten Kick. Es hat eine Halbwertszeit von vier Stunden, das bedeutet: Nach vier Stunden wirkt nur noch die Hälfte der Substanz. Das heißt, ein Heroinkonsument, der körperlich abhängig ist (wenn bei einem Absetzen Entzugserscheinungen auftreten: muss mehrmals am Tag Heroin konsumieren. Entzugserscheinungen: Das bedeutet, dass der Körper und die Seele sich an die Droge gewöhnt haben und sie brauchen. Der Körper zeigt, dass ihm etwas fehlt. Entzugserscheinungen können sein: Schlafstörungen, Gereiztheit, Depressionen und Zittern.) Wenn er eine längere Zeit abhängig ist, wird er keinen Kick mehr verspüren, er konsumiert dann nur noch, um die Entzugserscheinungen zu vermeiden. Koffein ist eine legale Droge. Koffein ist in Tee, Kaffee, Energy Drinks und Cola enthalten. Es gibt auch Koffeintabletten. Die Wirkungsdauer beträgt zwischen 2 und 3 Stunden. Die Wirkung zeigt sich in Milderung von Kopfschmerzen, muntert und putscht auf, hält wach. Nikotin fördert den schnellen Abbau von Koffein. Die Langzeitschäden sind Herzschäden und Nervosität. Entzugserscheinungen sind: Kopfschmerzen, Nervosität, Konzentrationsstörungen und Reizbarkeit. Die psychische Abhängigkeit ist höher als die körperliche.

5 Kokain ist illegal. Kokain ist eine aus den getrockneten Blättern der Kokapflanze natürlich gewonnene oder vollsynthetisch hergestellte Droge. Andre Bezeichnungen sind Koks oder Schnee. Kokain wird in verschiedenen chemischen Formen (Hydrochlorid, Freebase und Crack) und auf unterschiedliche Art und Weise (inhalieren, rauchen und injizieren) angewendet. Die Wirkung beinhaltet Konzentrationssteigerungen mit einer gleichzeitigen Entstehung eines Hochgefühls, manchmal Wärme- oder Schwindelgefühle. Die Langzeitschäden sind körperliche und geistige Verfallserscheinungen (Sinnesverwirrungen, Rausch und Krämpfe) durch Funktionsstörungen im Gehirn. Stark ausgeprägt ist die psychische Abhängigkeit. Hochgefährlich ist die Kombination mit Heroin (Psychosen, Wahnvorstellungen, Sehstörungen,...). Infektionen können aufgrund von Verunreinigungen und riskanter Praktiken auftreten, z.b. durch den gemeinsamen Gebrauch einer Spritze ("needle sharing"), wodurch Hepatitis- und HIV- Infektionen entstehen können. Medikamente sind legal In Deutschland gibt es verschiedene Medikamente, die unterteilt werden können in Aufputsch-, Schmerz- und Schlaf- und Beruhigungsmittel: Aufputschmittel steigern den Blutdruck, lassen das Herz schneller schlagen und wirken bei zu hohen Mengen auch auf das Gehirn. Man stellt außerdem eine Steigerung der Aufmerksamkeit, ein vermindertes Schlafbedürfnis, eine Hemmung des Appetits und eine Steigerung des Selbstwertgefühls fest. Ritalin ist ein Medikament, das man kleinen Kindern gibt, die unter einem krankhaftem Bewegungsdrang leiden. Appetitzügler und Ritalin sind verschreibungspflichtige Medikamente, die man nur mit einem Rezept von einem Arzt erhält. Nimmt man zuviel von den Aufputschmitteln und bekommt einen Rausch, ist man am Anfang besser gelaunt man spricht dann von einer sogenannten Stimmungsaufhellung. Anschließend bekommt man jedoch Blutdruckkrisen und Herzrasen. Außerdem wird man sehr traurig (tiefe Depression) und bekommt Wahnzustände. Schmerzmittel sind Medikamente, die Schmerzen und Fieber senken. Sie werden auch gegen rheumatische Erkrankungen eingesetzt. Der Schmerzmittelverbrauch in der ganzen Welt ist unvorstellbar groß. Allein in Deutschland werden pro Jahr ungefähr 180 Millionen Packungen von Ärzten verschrieben. Viele Schmerzmittel sind jedoch rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Nimmt man Schmerzmitteln nur manchmal, ist das ungefährlich. Nimmt man sie jedoch regelmäßig, kann man davon süchtig werden. Nach längerem, regelmäßigem Gebrauch entsteht einen psychische Abhängigkeit. Schlaf- und Beruhigungsmittel nennt man auch Tranquilizer oder Benzodiazepine. Wenn jemand innerlich sehr unruhig ist oder unter krankhaften Erregungszuständen leidet, bekommt er solche Medikamente vom Arzt verschrieben. Sie wirken angstlösend und bei manchen Menschen kommt es zur Aufhellung einer depressiven Verstimmung, das bedeutet, es hilft Menschen nicht immer traurig zu sein. Doch man muss bei diesen Medikamenten vorsichtig sein. Die Medikamenten können einen leichtsinnig werden lassen, da man denkt, dass einem nichts passieren kann. Schon nach kurzer Zeit kann sich einen psychische Abhängigkeit entwickeln. Versucht der süchtige Mensch das Medikament nicht mehr zu nehmen, bekommt er Kopfschmerzen, Unruhe, Angst und ist gereizt.

6 Opiate sind illegale Drogen. Bei Patienten mit Krebsschmerzen oder ungeklärtem Dauerschmerz ist der Einsatz von Opiaten häufig die letzte Möglichkeit zur Verbesserung der Lebensqualität. Tatsächlich unterbleibt bei ihrem Einsatz zu Therapiezwecken die Euphoriewirkung, die Schmerzdämpfung steht ganz im Vordergrund. Opium ist ein Produkt aus dem getrockneten Saft der Schlafmohnkapsel. Zu der Opiaten-Gruppe gehören Opium, Morphium, Heroin, Codein und Methadon. Opium ist der Ausgangsstoff für eine Reihe von Substanzen, von denen Morphium und Heroin am bekanntesten sind, zu denen aber auch das Codein zählt, welches in vielen Husten- und Schmerzmitteln enthalten ist. Opiate haben eine schmerzdämpfende und stark euphorisierende Wirkung. Infolge schneller Abhängigkeit und Toleranzentwicklung ist eine ständige Dosissteigerung nötig. Der chronische Gebrauch von Opiaten verursacht Antriebslosigkeit und Wesensänderung, Depressionen, Einengung der Interessen, Abnahme des Pflichtgefühls, Verwahrlosung und soziale Desintegration. Im Gegensatz zu Heroin, wirkt Methadon wesentlich länger. Seine Halbwertszeit beträgt 24 Stunden. Man kann daher mit dieser Droge Entzugserscheinungen verhindern und braucht nur einmal am Tag Methadon zu sich zu nehmen. Der zweite wesentliche Unterschied liegt darin, dass durch Methadon kein besonderes Hochgefühl erzeugt wird. Allerdings kann Methadon nicht von der Sucht befreien, es verhindert lediglich die Entzugserscheinungen. Methadon wird bei der Entziehung zur Überbrückung verwendet, aber auch langfristig als Ersatzdroge an Heroinsüchtige verabreicht. Es hat zudem die Vorteile, dass Methadon unter kontrollierter Abgabe legal ist, billig herzustellen und ohne Verunreinigungen ist. Da Methadon meist getrunken wird, fällt außerdem das Risiko von Infektionen durch die Verwendung unsauberer Spritzen weg. Der Nutzen von Methadon besteht in der Möglichkeit der Resozialisierung, der Distanzierung von der Drogenszene, der Entkriminalisierung, der Senkung der Todesfälle und HlV-lnfektionen und auch in der Aussicht auf Abstinenz. Rauschpilze Rauschpilze werden auch "Psilos", Zauberpilze oder Magic Mushrooms genannt. Die Wirkstoffe dieser Pflanzen üben eine erregende Wirkung auf das Nervensystem des Menschen aus. Überdosierungen können zu schwersten Sinnestäuschungen führen, u.u. auch zum Tode. Etwa 20-30min nach der Pilzmahlzeit stellt sich zunächst eine leichte Schläfrigkeit ein, der Blutdruck sinkt ab und die Pupillen werden weit. Oft ist ein inneres Wärmegefühl vorhanden. Dann folgt eine Phase der Antriebsvermehrung mit einem Gefühl der Entspannung, nach innen gerichteter Versenkung" und passiver Aufmerksamkeit, die sich in übermäßiger Beachtung von Nebenreizen verliert. Nach und nach stellt sich eine meist euphorische Grundstimmung. Im Extremfall kann sich das zu starken Angstund Panikzuständen steigern.

7 Schnüffelstoffe sind legale Drogen Schnüffelstoffe sind organische Lösungsmittel, die in Verdünnern, Farben oder Lebestoffen enthalten sind. Sie haben einen sehr intensiven charakteristischen Geruch. Die Luft über den Farben oder Kleber ist immer angereichert mit den Gasen der Lösungsmittel. Sie rufen Rauschzustände hervor und verringern das Schmerzempfinden, schädigen aber auch Knochenmark, Gehirn, Leber Nieren und Herz. Hat man Schnüffelstoffe inhaliert, fühlt man sich erst benommen, dann leicht, sorglos und weniger gehemmt. Einige Zeit danach nimmt man die Umgebung fast gar nicht mehr wahr und ist nicht mehr ansprechbar. Die gesamte Körpermuskulatur macht unruhige Bewegungen. Schnüffelt man dann noch mehr, kommt es erst zur völligen Bewusstlosigkeit mit Erschlaffung der Körpermuskulatur und dann zum Atemstillstand. Häufig treten beim Inhalieren Erbrechen, Schnupfen, Husten und Nasenbluten auf. Bei allen Schnüffelstoffen handelt es sich um zum Teil sehr gefährliche Gifte. Durch das Schnüffeln werden die Schleimhäute der Nase und der Lunge angegriffen. Bei längerem Gebrauch werden die Leber, die Niere und das Gehirn angegriffen. Speed Unter Speed (Pep) versteht man vollsynthetisches Amphetamin und Methamphetamin. Bei beiden Wirkstoffen handelt es sich um stark aufputschende, kokainähnliche Psychostimulanzien. Meistens wird Speed als weißes (manchmal rosa oder oranges) Pulver, selten in Tablettenform angeboten. Die Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken sind wie bei allen potenten Wirkstoffen abhängig von der Dosis, der Dauer der Anwendung und der Verabreichungsform. Die Wirkungen reichen zeigen sich im erhöhten Blutdruck, beschleunigte Atmung, Verlust des Hungergefühls und der Schmerzempfindung, erhöhte Leistungsbereitschaft, Gefühl der Stärke, Euphorie, gesteigerter Rededrang ("Laberflash"),... Extreme Nebenwirkungen sind: starker Gewichtsverlust, Hautentzündungen, Magenschmerzen (im Extremfall Magendurchbruch), Herzryrhythmusstörungen. Ausführen von sinnlose ständig wiederholte Tätigkeiten, aggressives Verhalten, (akustische) Halluzinationen, paranoide Wahnvorstellungen.

8 Drogennachweisbarkeit: Im Allgemeinen gelten für alle Drogen, dass man sie im Blut und im Urin bis zu 3 Tagen nachweisen kann, in den Haaren bis zu mehreren Monaten!!! Cannabis: Nachweis im Urin: bis zu 8 Wochen Nachweis im Blut: bis zu 3 Wochen Nachweis in den Haaren: je nach Haarlänge bis zu mehreren Monaten Crystal Speed: Nachweis im Urin: 2-4 Tage Nachweis im Blut: 2-4 Tage Nachweis in den Haaren: ja nach Haarlänge bis zu mehreren Monaten Ecstasy: Nachweis im Urin: ca. 1-4 Tage Nachweis im Blut: ca. 1 Tag Nachweis in den Haaren: je nach Haarlänge bis zu mehreren Monaten Kokain: LSD: Nachweis im Urin: 2-4 Tage Nachweis im Blut: 1 Tag Nachweis in den Haaren: je nach Haarlänge bis zu mehreren Monaten Nachweis im Urin: 5 Tage Nachweis im Blut: kürzer als im Urin, jedoch nicht genau bestimmbar Nachweis in den Haaren: es gibt keine genauen Angaben! Speed: Nachweis im Urin: 2-4 Tage Nachweis im Blut: 2-4 Tage Nachweis in den Haaren: je nach Haarlänge bis zu mehreren Monaten

9 Zeitleiste: Urzeit: Fliegenpilz, Schnupfdrogen, Hexensalben : Ureinwohner Australiens erleben die Traumzeit durch Nachtschatten- Drogen 3050: Ötzi stirbt, mit Sporen von halluzinogenen Pilzen 3000: An der Küste Ecuadors wurden Coca-Blätter gekaut 2737: In China wird Haschisch als Heilmittel gegen Verstopfung und Rheuma verwendet 2. Jahrtausend: erste Herstellung von Bier 9. Jahrhundert: König Salomo besingt die erotisierende Wirkung von Wein um 300: Mohnsaft (Opium) wird in der Medizin eingesetzt; Mohnkapsel wird Zeichen des Morpheus (Gott der Träume und des Schlafes) und Thanatos (Gott des Todes) ca. 34: Jesus setzt beim Abendmahl Wein als Sakrament ein um 500: Hanofsamo taucht in Europa auf medizinischen Rezepten auf; in Ägypten steht Zähneausreißen auf den Gebrauch von Haschisch 6. Jahrhundert: Tee ist in China als Genussdroge in großen Umfang in Gebrauch um 800: die Araber bringen Tee nach Europa 1492: Kolumbus geht in Kuba an Land (Tabak ist weit verbreitet); bringt dafür Alkohol 1806: Morphin wird erstmals isoliert 1840: in Irland wird Äther ausgeschenkt 1849: Edgar Allan Poe stirbt am an Alkohol- und Opiumsucht 1870/71: während des deutschfranzösischen Krieg wird als schmerzstillendes Mittel vermehrt Morphin eingesetzt 1872: Wilhelm Busch in der Frommen Helene: Wer Sorgen hat, hat auch Likör! 1886: Coca Cola kommt auf den Markt Ende 19. Jahrhundert: erste Kokainwelle 1930: Marihuana wird in den USA als Killerdroge verfolgt 1938: LSD wird synthetisiert 1945: Hitler bringt sich um (Drogen- und Medikamentensucht vorhanden); Göring war viele Jahre morphinsüchtig 1950er Jahre: Parke Davis bringt PCP als Analgetikum (schmerzstillendes Mittel) auf den Markt, zieht es 65 wieder zurück 1965: Tetrahydrocanabinol wird entdeckt 1969: Easy Rider kommt in die Kinos (es wird mit Kokain gedealt und Marihuana geraucht); Jack Nicholson: Jeden Morgen ein Joint und der Tag ist dein Freund! 1980er Jahre: Crack taucht erstmals auf 1996: Folgende Drogenmengen werden beschlagnahmt: 160kg Amphetamine Konsumeinheiten Ecstasy kg Cannabis 898 kg Heroin kg Kokain Konsumeinheit

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