BIOLOGY Neurotoxine und Drogen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "BIOLOGY Neurotoxine und Drogen"

Transkript

1 BIOLOGY Neurotoxine und Drogen Hintergrundinformation Neurone kommunizieren untereinander vor allem chemisch durch Neurotransmitter und Neuromodulatoren, die in Synapsen spezifisch an Rezeptormoleküle binden und dadurch ein erregendes oder ein hemmendes Signal an die postsynaptische Zelle weitergeben. Bis heute kennt man über 100 solcher Moleküle. Manche sind relativ klein, z.b. ACh oder Derivate (Abkömmlinge) von Aminen und Aminosäuren; andere sind von mittlerer Grösse, wie z.b. Derivate von Lipiden; und wieder andere sind Makromoleküle (Proteine, Peptide). Die Anzahl an verschiedenen Rezeptoren ist noch grösser als die der Transmitter, da es für manche Transmitter mehr als einen Rezeptor gibt. Für ACh kennt man z.b. einen nikotinischen und zwei Arten von muscarinischen Rezeptoren. Neuromodulatoren, die ebenfalls von Synapsen freigesetzt werden, können den Effekt von Transmittern auf die postsynaptische Zelle modulieren, d.h. verstärken oder abschwächen. Je nach Häufigkeit der Freisetzung, können Transmitter und Modulatoren im Verlauf der Zeit die Neurone positiv oder negativ verändern: bei bestimmten Arten von Lernen, werden Synapsen durch intensive Nutzung vergrössert, wodurch die Übertragung verstärkt wird, wie z.b. bei Lernvorgängen, in anderen Fällen kann die Sensibilität von Synapsen dadurch abnehmen, dass die Rezeptorzahl schwindet. In Begriffen der Computertechnik ausgedrückt heisst dies, dass die «Software» (die elektrischen Signale) die «Hardware» (die Neurone bzw. das ganze Gehirn) verändern kann, was wiederum auf die «Software» zurückwirkt. Damit das Nervensystem funktionieren kann, müssen die Mengen von Transmittern und Modulatoren sowie die Empfindlichkeit und Mengen von Rezeptoren genau ausbalanciert sein. Zusätzlich muss die Zusammensetzung der extra- und intrazellulären Flüssigkeit stimmen, und die Verfügbarkeit von Sauerstoff, Glukose und andere Substanzen muss genau reguliert werden. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Blut-Hirn-Schranke, die genau kontrolliert welche Moleküle ins Gehirn gelangen dürfen und welche nicht. Im Verlauf der Evolution wurde eine grosse Anzahl verschiedener Moleküle selektiert, die von ihren Produzenten benutzt werden, um Parasiten und Fressfeinde abzuwehren oder zu töten, oder um Beute anzulocken, zu manipulieren, zu lähmen oder umzubringen. Viele dieser Moleküle wirken als Agonisten oder Antagonisten von Neurotransmittern und -modulatoren. Manche dieser Stoffe sind hochgiftig, aber andere andere verändern die komplexe Balance im Gehirn auf eine Art und Weise, die manche Personen deshalb als angenehm empfinden mögen, weil positive Gefühle und/oder veränderte Wahrnehmungen hervorgerufen werden. Zusätzlich zu solchen natürlichen Molekülen von Pflanzen, Tieren, Pilzen oder Einzellern, die zufällig auf ein Rezeptormolekül passen, gibt es auch künstliche Substanzen mit vergleichbaren Effekten. Viele dieser Stoffe werden als Pharmaka und Genussmittel gebraucht oder als Drogen missbraucht.

2 Aufgabe Jede Person bereitet folgendes vor einen Kurzvortrag von 4 Minuten Dauer... eine geschriebene Zusammenfassung aus maximal 200 Worten, die die zentralen Aussagen des Vortrages in eigenen Worten zusammenfasst. (Kopien aus dem WWW oder aus anderen Publikationen werden nicht akzeptiert) Benutze dafür das Template auf der Klassen-Partition der KSK-Homepage. Substanz(en) Name Datum 1. Ethanol Simon Dietrich 2. Cannabis Livia Greuter 3. Thujon Oliver Gross 4. Fliegenpilz-Gifte Laurie Hamann 5. Kokain Susanne Ilg 6. Halluzinogene Anina Leuch 7. Koffein Valentina List 8. Ecstasy Laura-Marie Michel 9. Opiate in der Medizin Fabrice Oehler 10. Opiate als Drogen Franziska Schleusser 11. Liquid Ecstasy Michelle Schneider 12. Botulinum Toxin Jonas Schnider 13. Nikotin Samuel Spycher 14. Beruhigungsmittel/Tranquilizer Thierry Trafelet 15. Ritalin Patrick Trösch 16. Amphetamine Bettina Weber 17. Tetrodotoxin und Saxitoxin Silvan Wyss 18. Atropin Carole Zahn 19. Bufotoxin und Bufotenin Raphael Zürcher Die Präsentation (Vortrag und Zusammenfassung) muss die folgenden Punkte beeinhalten: die chemische(n) Struktur(en) der Substanz(en) die Herkunft der Substanz(en) und ihre natürliche(n) Aufgabe(n) (bei Naturstoffen) die Anwendung in Medizin, Kosmetik, Küche den/die natürlichen Agonisten und/oder Angaben zu(m) Rezeptor(en) den Wirkmechanismus auf der Ebene der Neurone, des ZNS und des gesamten Organismus den erwünschetn Effekt unerwünschte Nebeneffekte kurzfristige und langfristige Auswirkung auf die Gesundheit und die psychische Verfassung von Konsumenten. das Suchtpotenzial und die Chance, von einer Sucht wieder freizukommen. andere Informationen zur Substanz (legal/illegal, wieviele Konsumenten...)

3 1. Ethanol Simon Dietrich Ethanol, umgangssprachlich auch Alkohol, ist eine leicht entzündliche Flüssigkeit mit der Summenformel C 2 H 6 O. Ethanol ist vor allem als Genussmittel (als Wein, Bier, Spirituosen) bekannt. Ethanol wird jedoch nicht nur als Genussmittel verwendet, sondern auch in der Medizin, in der Kosmetik- und Chemieindustrie sowie im Haushalt. Ethanol entsteht auf dem klassischen Weg durch Gärung von zuckerund stärkehaltigen Substanzen, beispielsweise aus Weintrauben (Wein), Malz und Hopfen (Bier). Ethanol kann auch alternativ durch Synthese von Wasser und Ethen hergestellt werden. Heute wird jedoch Ethanol hauptsächlich aus Biomasse gewonnen. Nimmt der Mensch Ethanol auf, so führ t dies zu Schädigungen von allen Körper- und Nervenzellen und nimmt Einfluss auf den Hirnstoffwechsel. Auch die Ionenenkanäle reagieren emp findlich auf Ethanol. Ethanol stimuliert GABA-Rezeptoren und hemmt die NMDA-Rezeptoren. Dies führt zu Reizübertragungen im zentralen Nervensystem. Je nach Dosis beeinflusst dies dann den Gleichgewichts- und den Sehsinn. Ausserdem führt eine hohe Dosis Ethanol zu Enthemmung. Neben den Nervensystem werden längerfristig folgende Körpereinheiten angegriffen: Leber, Bauchspeicheldrüse, Muskulatur, Stoffwechsel, Herz-Kreislaufsystem, Magen-Darm-Trakt. Ethanol kann leicht zur Sucht führen, da er gemäss der Altersfreigabe in den meisten Ländern frei erhältlich ist. In der Schweiz zählt man 7,7% der Bevölkerung, also ca Personen, zu den Alkoholkranken. Diese können einen Alkoholentzug durchführen. Nr.2 Cannabis Livia Greuter Cannabis ist eine Gattung zu welcher viele Hanfsorten zählen. Aus diesen können Rauschmittel gewonnen werden, diese werden ebenfalls Cannabis genannt. Die getrockneten und zerkleinerten harzhaltigen Blüten und kleine Blätter der weiblichen Pflanze werden Marihuana genannt und unverändert konsumiert oder zu den Produkten Haschisch oder Haschischöl weiterverarbeitet. Cannabinoide sind die Hauptwirkungsstoffe dieser Droge. Wirkstoffe - 9 -Tetrahydrocannabinol (THC), psychoaktiven Effekt von Cannabis - Cannabinol (CBN), muskelrelaxierende (krampflösende) Wirkung - Cannabidiol (CBD) wirkt dem THC-Effekt entgegen Wirkungsweise Seit den 80er Jahren ist bekannt, dass die Wirkung von THC durch das Zusammenwirken mit zwei spezifischen Rezeptoren zustande kommt, welche sich im Gehirn befindet. - CB1- Rezeptor, durch dessen Stimulation wir die Adenylatcyclaseaktivität, über ein G- Protein, gehemmt. Dieses Enzym sorgt für die Bildung von camp, welches als second messenger die Proteinkinasen und Ionenkanäle beeinflusst. Verminderung der Neurotransmitterfreisetzung - CB2- Rezeptor, durch die Stimmulation dieses peripheren Rezeptors wird die Makrophagen- Aktivität gehemmt und die Bildung Tumornekrosefaktors alpha vermindert. - Physiologische Symptome Mundtrockenheit, Rötung der Bindehaut, Erhöhung der Herzfrequenz, Abnahme des Augeninnendrucks, Immunsuppression, Appetitstimulation - Psychotrope Effekte Stimmungsveränderungen, Wahrnehmungsveränderungen Verfeinerung/Verschärfung von Sinneswahrnehmungen, Schwierigkeiten in Konzentration - Cannabis wirkt als Arznei gegen Multipler Sklerose, Arthritis, Depression, Anorexie, usw.

4 Thujon Oliver Gross Aufbau: Thujon (C 10 H 16 O) gehört zur Gruppe der Terpene. Terpene sind aus Kohlenwasserstoffen aufgebaut und stark heterogen (unregelmässig). Terpene werden Sekundärstoffwechsel synthetisiert. Die Terpene werden noch feiner unterteilt, eine Untergruppe sind die Monoterpene. Diese Monoterpene bestehen aus genau 10 Kohlenstoffatomen. Folglich fällt auch Thujon unter diese Kategorie. Thujon wird von der Pflanze benötigt um Bestäuber, bzw. Samenverbreiter anzulocken. Wirkung: Thujon ist an sich ein Nervengift, welches bei einer Überdosis zu Krämpfen führen kann. Grund dafür ist, dass Thujon ein nicht-kompetitiver Antagonist zum GABA-Rezeptor ist. GABA ist einer der wichtigsten Inhibitoren des ZNS. Bindet nun statt GABA Thujon an den Rezeptor im ZNS entfällt diese hemmende Wirkung, das hat zur Folge das sämtliche Reize, speziell jene die für Reflexe zuständig sind, nicht mehr gehemmt werden. So kann es zu einer unkontrollierbaren Kontraktion der Muskeln kommen, also zu Krämpfen. Vorkommen: Thujon ist unter anderem ein Bestandteil von Thuja, Thymian, Wermut, Rainfarn, Rosmarin, Beifuß und Echtem Salbei Absinth: Absinth ist ein alkoholisches Getränk (>50 Vol.-%), welches aus Wermut destilliert wird. Ihm wird eine euphorisierende und aphorisirende Wirkung zugeschreiben. Jedoch wurde das Getränk verboten aufgrund der verheerenden Nebenwirkungen, welche dem Thujon zugeschreiben wurden. Da diese Folgen aber eher vom Alkoholgehalt herrühren wurde es später wieder legalisiert. 4: Fliegenpilz-Gifte Laurie Hamann Enthaltende Gifte: Ibotensäure: C 5 H 6 N 2 O 4 wandelt sich bei 60 oder einer längeren Lagerung durch Decarboxylierung (Abspaltung eines Kohlenstoff-Atoms) in Muscimol und CO 2 um. Muscimol: C 4 H 6 N 2 O 2 entsteht aus Ibotensäure und ist etwa 5-10 mal so stark Muscarin: C 9 H 20 NO 2 + gibt es nur in kleinen Mengen, weswegen es nicht von Bedeutung ist. Muscazon: C 5 H 6 O 4 N 2 entsteht aus Ibotensäure, nicht von Bedeutung Wirkung: ½ bis 3h Latenzzeit des Pantherina Syndroms. Die ersten Anzeichen ähneln eines Alkoholrausches (Sprachstörungen, Sehstörungen, motorische Unruhe usw.). Die psychischen Störungen sind vom jeweiligen Gemütszustand abhängig. Es kann zu Depressionen, Euphorie, Gleichgültigkeit usw. kommen. Häufig werden auch ein Tremor (rythmisches Zusammenziehen der Muskeln) und rasch aufeinanderfolgende Krämpfe beobachtet. Danach fällt man in einen tiefen Schlaf von 10 bis 15 Stunden, nachdem sie sich an nichts mehr erinnern können. Anwendungen: - Rauschmittel in Nordostasien und Sibirien - Nahrungsmittel in Japan und früher rund um Hamburg - In der Pharmaindustrie als Modellsubstanz für Verbindungen, die auf das GABA- Transmittersystem spezifisch einwirken Muscimol: Muscimol ist ein GABA-Mimetikum, das heisst es bindet an den gleichen Rezeptor und löst dieselbe Wirkung aus, wie der Neurotransmitter Gamma-Aminobuttersäure (GABA). GABA ist einer der wichtigsten hemmenden Transmitter des zentralen Nervensystems.

5 5 Kokain Susanne Ilg Aufbau: Kokain hat die Summenformel C 17 H 21 NO 4 und gehört zu den Tropan-Alkaloiden. Tropan besteht aus einem Pentanring, an dem eine Methylgruppe angehängt wird und welches mit einer Ethylgruppe erweitert wurde. Als Alkaloide werden Stoffe gezählt, die alkalisch Reagieren, also basische Verbindungen ausbildet. Des Weiteren ist ein Benzolring angehängt. Gewinnung: Kokain wird aus der Kokapflanze gewonnen. Die Blätter werden getrocknet und durch Zugabe von Kerosin, Kalk und Natriumcarbonat entsteht ein Brei. Aus dem Brei kann man durch Aceton die sogenannte Kokainbase gewinnen. Daraus wir dann Kokain hergestellt unter Einsatz von Salzsäure und Äther. Wirkung: Heute wird Kokain geschnupft, geraucht oder gespritzt und gelangt so in den Blutkreislauf. Dort wirkt es als Wiederaufnahmehemmer für Dopamin, Noradrenalin und Serotonin welche als Neurotransmitter arbeiten. Das hat zu Folge, dass die Rezeptoren für diese Stoffe dauerhaft gereizt werden. Dopamin verursacht ein Glücksgefühl. Noradrenalin arbeitet wie Adrenalin und steigert die Leistungsfähigkeit. Serotonin beeinflusst die Magen- Darm-Aktivität und Funktionen im Hirn. Folgen des Kokainkonsums können zu Herz- und Gehirninfarkte, Hirnblutungen und psychischen Störungen führen. Kokain ist stark suchterregend. Kokain im Alltag: Das Kauen von Kokablättern ist vor allem in Südamerika seit je her in der Kultur verankert. Des Weiteren sind Kokablätter ein wichtiger Bestandteil von Coca-Cola. 6. Halluzinogene Anina Leuch Zur Gruppe der Halluzinogene gehören alle Stoffe, die Sinnestäuschungen hervorrufen können. Die Wirkung dieser Drogen ist ein verändertes Wahrnehmen von Raum, Zeit und sich selbst, Farben und Formen werden intensiver gesehen und man verliert den Bezug zur Realität. Die Einnahme führt zu sogenannten Trips, die entweder als Hochgefühlen, oder als Horrortrips erlebt werden können. Letztere die von Angst- und Wahnzustände begleitet sind, kommen vor allem bei depressiven Personen vor. Es kann unter anderem auch zu Atemnot, Blutdruckabfall, Herzrasen, Bewegungs- und Gleichgewichtstörungen, Panik, Aggressivität, Verwirrtheit und Erregungs- und Wahnzuständen kommen. Eine Überdosis kann zum Tod führen. Bei häufiger Einnahme kann es zu Flash-backs (Rückfälle ohne erneute Einnahme) kommen. Halluzinogene sind oft Serotonin-Agonisten. Dies Bedeutet sie stimulieren die 5-HT-Rezeptoren. Serotonin ist allgemein als Glückharmon bekannt, da es unter anderem für die Stimmungslage zuständig ist. Serotonin hat viele verschiedene Wirkungen im Körper, vor allem aber im Herz-Kreislauf-System, Auge, Magen-Darm-System, Blutgerinnung und im zentralen Nervensystem. Auf Grund dieser Vielfältigkeit haben die Halluzinogene auch so verschiedene Wirkungen. (Strukturformel Lysergsäurediethylamid: LSD) Halluzinogene Wirkstoffe sind in über 100 verschiedene Pflanzen enthalten und werden heute zum grossen Teil auch synthetisch hergestellt. Vor allem verschiedene Pilze, Nachtschattengewächse und Kakteen enthalten den Wirkstoff. Früher und auch heute noch werden Halluzinogene bei rituellen Handlungen benutzt. In der Medizin wurden Halluzinogene früher für die Bekämpfung der Alkoholsucht eingesetzt. Heute ist die Bekämpfung von Depressionen und Suchten mit Hilfe von Halluzinogenen im Aufkommen. Die bekanntesten Halluzinogene sind die Designerdroge LSD und die Zauberpilze (Psilocybin).

6 Nr. 7 Koffein Valentina List Koffein kommt in Samen des Kaffeestrauches und des Guaranabaums, in den Blättern des Teestrauchs und der Matepflanze sowie in Früchten des Kakao- und Kolabaums vor. Koffein wird von der Pflanze zur Abwehr gegen Insekten eingesetzt. Es stört deren Nervensystem und wirkt wie ein natürliches Pestizid. Es wirkt in grossen Mengen als Nervengift. Koffein wird durch Extraktion von Kaffeebohnen und Teeblättern gewonnen, kann aber auch synthetisch hergestellt werden. Koffein ist ein wichtiger Bestandteil vieler Getränke, wie Kaffee, Tee, Cola oder Energydrinks, kommt jedoch auch in Schokolade, Haarshampoos, Augenpflegeprodukten oder Kopfschmerztabletten vor. Der Konsum von Koffein führt zur Anregung des zentralen Nervensystems (Dopamin-, Serotonin- Neuronen), erhöhter Herztätigkeit und als Folge steigen Puls und Blutdruck. Es steigt der Antrieb, die Stimmung, die Aufmerksamkeit und die Konzentrationsfähigkeit sowie das körperliche Leistungsvermögen beim Sport. Unerwünschte Nebenwirkungen können Herzrasen, Zittern, Angstanfälle, Schlaflosigkeit und Muskellähmung sein. Koffein hemmt die Phosphodiesterase, blockiert die Adenosin-Rezeptoren und verzögert die Umwandlung von cyclo-amp in AMP. Bei dauerhaftem Konsum hoher Dosen tritt ein Abhängigkeits-, bzw. Gewöhnungseffekt ein. Dadurch kann nicht dauerhaft eine positive Wirkung erzielt werden. Es können Entzugserscheinungen wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Reizbarkeit und depressive Verstimmungen eintreten. Nach etwa zwei Tagen, bei vollständigem Koffeinverzicht, klingen die Symptome wieder ab. Koffein ist eine legale Droge, steht jedoch im Sport auf der Dopingliste. Strukturformel 1,3,7-Trimethyl-2,6-purindion

7 9. Opiate in der Medizin Fabrice Oehler Als Opiate werden bestimmte Alkaloide im Opium bezeichnet. Es sind vollkommen natürliche Substanzen welche eine schmerzstillende Wirkung aufweisen. Um Opium zu gewinnen wird Schlafmohn benötigt. Dessen Samenkapseln werden angeritzt, wodurch der Milchsaft austritt. Übernacht oxidiert dieser zu einer schwarzen Masse, dem Rohopium. Daraus wiederum wird durch Erhitzen, Kneten, Rösten und weiteren Reaktionen das Rauchopium hergestellt. 25% dieses Endprodukts sind Opiate. Opiate wirken auf Opioidrezeptoren, welche im Thalamus mit einer hohen Dichte vorkommen. Das Opiat wirkt als Antagonist und verhindert oder hemmt die Schmerzweiterleitung. In der Medizin werden unter anderem die drei Opiate Morphin, Codein und Papaverin verwendet. Morphin ist ein Haupt-Alkaloid und ist im Rohopium zu 10% enthalten. Es ist eine Referenzsubstanz und wird zur Behandlung von starken und stärksten Schmerzen verwendet. Es wird oft angewendet da bei den meisten Menschen keine Nebenwirkungen eintreten. Codein ist nur zu 1-2% in Rohopium enthalten. Es wird oft in Kombination mit Paracetamol als Schmerzmittel verabreicht, dient aber Schlafmohn und Opium auch als Hustenstiller. Bei einem Heroinentzug wird es ausserdem als Substitutionsmittel verabreicht. Die dritte Substanz Papaverin ist lediglich zu etwa 1% in Rohopium enthalten. Papaverin wirkt krampflösend auf die glatte Muskulatur, und wird deshalb etwa bei Herzoperationen angewendet. Nr. 10 Opiate als Drogen Franziska Schleusser Opiate ist eine Gruppenbezeichnung von Wirkstoffen, die im Schlafmohn vorkommen. Im getrockneten Milchsaft (Opium), sind folgende Stoffe (genau, oder über einen Umweg) enthalten; Morphium, Codein und Heroin. Morphin, Heroin und Codein sind chemisch etwa gleich aufgebaut. Sie unterscheiden sich lediglich an drei verschiedene Anhängsel, die an Sauerstoff oder Nitrat gebunden sind. Morphin und Codein kommen zu 10% und 0,5% im Opium vor. Heroin jedoch stammt aus einer Reaktion mit Morphin und Essigsäure. Opiate werden auch in der Medizin verwendet ( Vortrag von Fabrice) Die erwünschten Effekte von Opiaten ist die Schmerzlinderung (Medizin) oder die Euphorie (Grund zum Drogenkonsum), die auftreten können. Zudem kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen, wie Übelkeit, Erbrechen und Schlaflosigkeit führen. Bei 4 bis 5maligen Einnehmen von Heroin wird es zu einer Sucht führen. Der Wirkmechanismus findet beim Opioidrezeptor statt. 3 Rezeptoren wirken, um die Schmerzinformationen zu unterdrücken. Der erste Rezeptortyp verhindert präsynaptisch der Calcium Einstrom, damit weniger Transmitter freigesetzt werden können. Der zweite Rezeptor hemmt die Kalium Kanäle (postsynaptisch), was zu einer Hyperpolarisierung führen kann. Der dritte schlussendlich ist ebenfalls präsynaptisch und wirkt wie der erste Rezeptor.

8 12. Botulinum Toxin Jonas Schnider Botulinum Toxin (lat. Botulus = Wurst), ist einerseits besser bekannt als das Kosmetikprodukt Botox, sowie durch seinen eigentlichen Ursprung; die Vergiftung Botulismus. Dies trat erstmals durch nicht sterilisierte Konserven auf, in denen sich unter anaeroben Zuständen das Bakterium Clostridium botulinum vermehrte und somit das vorangehend genannte Toxin bildete. Botulinum Toxin besteht aus zwei Proteinketten; einem schweren Hüllprotein und einem leichten, paralytisch wirkenden Neurotoxin. Sobald dieses Toxin, über Nahrungsmittel oder intravenös, in den Kreislauf aufgenommen wird, werden neuromuskuläre Verbindungen angegriffen. So dockt einerseits das Hüllprotein am präsynaptischen Nervenende an (und verschliesst dieses), andererseits greift die sich abspaltende, neurotoxische Proteinkette, das SNARE Protein an, welches für die Freisetzung des Neurotransmitters Acetylcholin benötigt wird. Durch diese Unterbindung des Informations-austausches zwischen Nerven- und Muskelzelle, wird ein Muskel gelähmt. Symptom für eine Vergiftung durch Botulinum Toxin (Botulismus) sind beispielsweise Sehschwierigkeiten, Unfähigkeit die Augen offen zu halten und Schluckbeschwerden. Botulismus kann bei einer zu hohen Dosis (LD 50 Wert bei Mäusen 0.26 ng/kg Körpermasse) zum Tode führen, dies aufgrund der Unfähigkeit zu atmen. Botulinum Toxin des Typs A und B (umgangssprachlich Botox) wird in der Medizin zur Behandlung von Muskelkrämpfen und in der plastischen Chirurgie zur Lähmung (daraus resultierenden Glättung) der Gesichtsmuskulatur eingesetzt (ebenfalls Tränen- und Schweissdrüsen). Die Lähmung eines Muskels, welche durch Zerstörung des Nervenendes resultiert, dauert ca. 3 Monate (Zeit zur Reparatur der Nervenzelle). Ein Suchtpotenzial von Botox ist nicht bekannt, es kann aber in manchen Fällen zu einer psychischen Abhängigkeit, aufgrund Schönheitswahn / Alterungsangst kommen.

9 13. Nikotin Samuel Spycher Nikotin (Summenformel C 10 H 14 N 2 ) kommt hauptsächlich in der Tabakpflanze (Gattung Nicotiana) vor, wo es zur Abwehr von Insekten, die der Pflanze schaden, dient. In der Raucherentwöhnungstherapie findet Nikotin Anwendung in Form von Pflastern, Sprays und Kaugummis. Beim Rauchen von Tabakwaren gelangt Nikotin an Teerteilchen gebunden über die Lunge ins Blut. Aufgrund der grossen Ähnlichkeit mit dem Botenstoff Acetylcholin kann Nikotin an dessen Rezeptor binden, wodurch Dopamin, Serotonin, Adrenalin und Endorphine ausgeschüttet werden. Dies hat einerseits eine Erhöhung der Herzfrequenz, eine Verengung der Blutgefässe mit einer daraus resultierenden Blutdruckerhöhung und ein Absinken der Hauttemperatur und andererseits eine kurzzeitige Steigerung der Aufmerksamkeit- und Gedächtnisleistung zur Folge. Durch Rauchen bzw. durch Aufnahme von Nikotin verringert sich der Appetit, es werden positive Gefühle ausgelöst und die Konsumenten fühlen sich weniger gestresst. In Wirklichkeit hat Nikotin jedoch keine stressabbauende Wirkung, sondern die Anspannung aufgrund des sinkenden Nikotin- Levels im Körper des Rauchers wird durch das Rauchen lediglich wieder aufgehoben, wodurch er sich weniger gestresst fühlt. Nikotin kann nicht alleine für die durch das Rauchen ausgelösten Auswirkungen auf die Gesundheit wie erhöhtes Krebsrisiko, Herzinfarktgefahr, verfrühte Menopause bei Frauen, Verlust der Potenz bei Männern und schnellere Alterung der Haut verantwortlich gemacht werden, da im Tabak noch viele weitere schädliche Stoffe sind. Nikotin hat ein extrem hohes Abhängigkeitspotenzial. Die verschiedenen Entzugstherapien sind zwar einigermassen erfolgreich, jedoch können die Symptome der körperlichen, sowie auch psychischen Abhängigkeit noch lange vorhanden sein. In der Schweiz ist das Rauchen legal und ca. 1/3 der Schweizer Bevölkerung sind Raucher. 14. Beruhigungsmittel/Tranquilizer Unbedingt Thierry Trafelet im ".doc"-format von MS-Word abspeichern (nicht PDF, ".docx", ) Beruhigungsmittel oder Tranquilizer werden Arzneimittel genannt, welche zur Behandlung von Angstzuständen und Schlaflosigkeit dienen. Sie wirken zudem entspannend. Unter den Tranquilizern gibt es mehrere Untergruppen: die Benzodiazepine, die Betablocker, die Neuroleptika, die Antidepressiva und einige pflanzliche Vertreter wie Baldrian oder Hopfenpräparate. Bei mittel- oder längerfristigem Konsum können die künstlich hergestellten Präparate negativ auf die Psyche einwirken. Typische Symptome sind unter anderen inhaltslose Euphorie und die Unfähigkeit planend vorauszudenken. Auch auf den Körper können sie negative Einflüsse wie etwa Albträume und Schlafstörungen oder Juckreiz haben. Mitunter die ersten genannten, psychischen Symptome sind auch Gründe warum viele Tranquilizer ärztlich verschrieben werden müssen (z.b. Benzodiazepine). Tranquilizer funktionieren im Prinzip ganz einfach. Sie treten in Kontakt mit einem auf sie passenden Rezeptor und lösen eine Reaktion aus, welche das Neuronen weniger empfindlich macht. Benzodiazepine wirken z.b. auf den GABAA-Rezeptor was das Einströmen von mehr Chlorid-Ionen zur Folge hat. Übermässiger Konsum von Beruhigungsmitteln kann zu Nebenwirkungen führen (Sucht, Benommenheit, Gleichgültigkeit) und in Extremfällen Lebensgefährlich werden (Suizid, Kreislaufstörungen). Ebenso können bei zu abruptem Absetzen der Medikamente heftige Entzugserscheinungen auftreten (epileptische Krämpfe, verstärkte zuvor bekämpfte Symptome).

10 Nr. 15 Ritalin Patrick Trösch Ritalin (oder Methylphenidat) wurde 1944 von Leandro Panizzon(Angestellter der Schweizer Firma Ciba, welche heute Novartis heisst) erstmals hergestellt. Obwohl es damals schon nicht üblich war, nahm er eine Probe für einen Selbstversuch mit nach Hause. Seine Frau Marguerite berichtete dann sie hätte viel besser Tennis spielen können. Aus ihrem Spitznamen Rita wurde dann Ritalin. Heute wird es vor allem verwendet um ADHS Kranken zu helfen. Aber auch bei Narkolepsie (Schlafkrankheit) wird es verwendet oder um die Wirksamkeit von Antidepressiva zu steigern. Ritalin verhindert die Wiederaufnahme von Dopamin und Noradrenalin in die Präsynapsen. Menschen mit ADHS haben jetzt den gleichen Dopamin-Spiegel wie normale. Bei Menschen ohne ADHS hat Ritalin zur Folge, dass die Konzentration von Dopamin und Noradrenalin im synaptischen Spalt erhöht wird. Dadurch wird der Rezeptor überreizt, was den Sympathikus (Teil des Nervensystems) aktiviert. Dies hat zur Folge, dass der Puls und der Blutdruck steigen und der Glukosespiegel im Blut erhöht wird. Als Folge fühlt man sich energiegeladener und aufmerksamer. Es können viele Nebenwirkungen auftreten, wie zum Beispiel Herzprobleme, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Schwitzen, Haarausfall, Nervosität, Schlaflosigkeit oder sogar Depressionen. Als Rauschmittel missbraucht werden kann Ritalin eher weniger, da es über einen langen Zeitraum wirkt und so ungeeignet für einen schnellen Kick ist. Nur bei Verwendung hoher Dosen, welche intravenös verabreicht werden, kann es zu einer überschwänglichen Euphorie Wirkung, wie der bei Kokain, kommen. Jedoch wird der verschreibungspflichtige Stoff eher als Aufputschmittel verwendet. Das Suchtpotenzial ist recht klein, nur bei langfristiger Anwendung könnte es zu einer Sucht kommen, das liegt aber am gestörten Dopamin-Haushalt (Folgen können Müdigkeit und Depressionen sein). Es besteht aber keine körperliche Abhängigkeit (also es treten keine Entzugserscheinungen auf). 16. Amphetamine (Bettina Weber) Amphetamin (auch Phenylisopropylamin oder, in der Drogenszene Speed genannt) ist eine künstlich hergestellte Droge, welche eine stimulierende Wirkung aufweist. Der Begriff Amphetamin wird jedoch für amphetaminartige Stoffe verwendet. Zur Gruppe der Amphetamine gehören auch Methamphetamine (auch Crank, Crystal, Crystal Meth oder Ice gennant), welche jedoch stärkere Wirkungen herbeiführen, sowie MDMA (Ecstasy), welches chemisch mit den Amphetaminen verwandt ist. Die erste Synthese von Amphetamin war Ende des 19. Jahrhunderts. In den 1930er Jahren entdeckte man, dass sie sich besonders gut als Arzneimittel anwenden lassen. Im zweiten Weltkrieg Abbildung 0 R-Amphetamin; S-Amphetamin wurden sie als Wachmacher (vor allem bei Piloten und Fallschirmspringern) eingesetzt. Später wurde es jedoch hauptsächlich als Aufputschmittel oder als appetithemmendes Medikament missbraucht, was zu gesundheitlichen und psychosozialen Folgen führte, weshalb Amphetamin in den 60er Jahren verboten wurde. Amphetamine wirken auf das ZNS (zentrales Nervensystem) und lösen eine Ausschüttung von Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin aus. Der Körper bekommt dadurch das Gefühl, in einer lebensbedrohlichen Lage zu sein. Nicht überlebensnotwendige Gefühle (wie Müdigkeit, Schmerzempfinden, Hunger) werden unterdrückt, das Konzentrationsvermögen sowie die körperliche Leistungsfähigkeit steigen. Während eines Entzuges sind häufige Erscheinungen Abgeschlagenheit, Erschöpfbarkeit und ein hohes Ess- und Schlafbedürfnis. Manchmal kommt es zudem zu Angstgefühlen und Konzentrationsstörungen.

11 17. Tetrodotoxin und Saxitoxin Silvan Wyss Tetrodotoxin und Saxitoxin sind Nervengifte, die von Bakterien und Algen gebildet und von verschiedenen Meerestieren, beim Tetrodotoxin allen voran dem Kugelfisch, angereichert werden. Für diese Tiere dienen die Gifte zur Verteidigung. Sie selbst sind im Laufe der Evolution durch Mutationen immun gegen die Gifte geworden. Vom Menschen werden Tetrodotoxin und Saxitoxin in der Forschung zum selektiven Blockieren von Natriumkanälen verwendet. Das Fleisch des Kugelfisches, das grössere Konzentrationen an Tetrodotoxin enthält, gilt ausserdem vor allem in Japan als Delikatesse. Der Verzehr einer solchen Fugu-Mahlzeit führt zu einem leichten Kribbeln und Taubheitsgefühl im Gaumenbereich. Dies sind erste Anzeichen für eine Vergiftung. Im Laufe dieser blockieren die Gift-Moleküle die Natrium-Kanäle, indem sie Natriumionen imitieren. Die Moleküle dringen in die Kanalpeptide ein und verstopfen diese. Die dabei entstehende Bindung ist äusserst eng, was sie beinahe irreversibel macht. Daher können von den betroffenen Nerven keine Aktionspotenziale mehr weitergeleitet werden. Direkte Folgen sind motorische und sensitive Lähmungen, die in 37% der Fälle zum Tod führen. Der Verzehr von Aktivkohle kann die Symptome lindern und damit lebensrettend wirken. Tetrodotoxin und Saxitoxin haben als Suchtmittel keine Bedeutung. Beide Gifte sind für Forschungszwecke legal. 18 Atropin Carole Zahn Atropin ist ein Racemat von D- und L-Hyoscyamin (Ester des Tropins mit Tropasäure). Es ist ein Parasympatholytikum, welches die Wirkung des Acetylcholins an den Rezeptoren der postsynaptischen Membran verhindert (kompetitiver Antagonist). Es ist Inhaltsstoff zahlreicher Nachtschattengewächse, wie zum Beispiel der Pflanze Atropa belladonna, welche früher von Damen benutzt wurde, um durch erweiterte Pupillen schöner zu wirken. In Mitteleuropa ist diese Pflanze auch unter dem Namen Tollkirsche bekannt. Wirkungen können vor allem beim Zentralnervensystem festgestellt werden: Erregungszustände bei hoher Dosierung, Delirien und Wärmestau, welcher auch lebensbedrohlich werden kann. Erwünschte sowie auch unerwünschte Nebeneffekte können sich bei den Verdauungsorganen, den Atemwegen, den Augen und dem Herz/Kreislauf bemerkbar machen. Atropin findet vor allem bei Augenuntersuchungen (Spiegelung des Augenhintergrundes) Verwendung, da man durch die erweiterten Pupillen den Fundus untersuchen kann. Doch es können auch Glaukomanfälle die Folge der Verwendung von Atropin sein. Wenn ein Patient aber einen zu langsamen Puls besitzt, kann durch das Atropin die Schlagfrequenz des Herzens erhöht werden. Die Speichelsekretion wird durch Atropin stark gehemmt, daher ist es auch wichtig bei einer allfälligen Vergiftung die Schleimhäute zu befeuchten. Vergiftungen zeigen sich durch maximal erweitere Pupillen, heiserer rauer Stimme, hochrotem Gesicht, motorischer Unruhe und Anzeichen von Halluzinationen. Die beschriebenen Symptome können ohne Gegenmassnahmen zum Tod führen.

Herzlich willkommen! Sucht und Gehirn 17. Jan. 2007. PD Dr. Bernd Grünewald PD Dr. Petra Skiebe-Corrette

Herzlich willkommen! Sucht und Gehirn 17. Jan. 2007. PD Dr. Bernd Grünewald PD Dr. Petra Skiebe-Corrette Herzlich willkommen! Sucht und Gehirn 17. Jan. 2007 PD Dr. Bernd Grünewald PD Dr. Petra Skiebe-Corrette Wie wirken Drogen im Gehirn? http://www.gfs-ebs.de/index.htm PD Dr. Bernd Grünewald Institut für

Mehr

beruhigende und angstlösende Mittel

beruhigende und angstlösende Mittel Sucht Sedativa der Zustand,in dem man bestimmte schädliche Gewohnheiten nicht mehr ändern kann; Abhängigkeit beruhigende und angstlösende Mittel LSD psychische Abhängigkeit körperliche Abhängigkeit dopen

Mehr

DROGEN. die der internationalen Kontrolle unterliegen

DROGEN. die der internationalen Kontrolle unterliegen DROGEN die der internationalen Kontrolle unterliegen 2 Inhalt Einleitung..................................................3 Cannabis...................................................4 Kokain.....................................................5

Mehr

Größe: 175 cm / Gewicht: 63 kg Beginn des Alkoholkonsums: Uhr Ende des Alkoholkonsums: Uhr

Größe: 175 cm / Gewicht: 63 kg Beginn des Alkoholkonsums: Uhr Ende des Alkoholkonsums: Uhr A Einzelarbeit Berechne den Promillewert der folgenden Personen. Verwende den Online-Promillerechner im Internet unter http://promillerechner.net. Schreibe das Ergebnis auf. Person : LISA Größe: 75 cm

Mehr

5_Arbeitsblatt_zum_Video_Kopie_neu.doc

5_Arbeitsblatt_zum_Video_Kopie_neu.doc Das folgende Arbeitsblatt erhalten die Schüler zum Film mit dem Titel Die physiologische Wirkung von Drogen. Dieser Film ist am LPM in Saarbrücken ausleihbar (4601025). Die im Arbeitsblatt enthaltene Abbildung

Mehr

Was versteht man unter einer Depolarisation bzw. einer Hyperpolarisation des Membranpotentials?

Was versteht man unter einer Depolarisation bzw. einer Hyperpolarisation des Membranpotentials? 1 Was versteht man unter einer Depolarisation bzw. einer Hyperpolarisation des Membranpotentials? 2 Was ist der Unterschied zwischen der absoluten und der relativen Refraktärzeit eines Aktionspotentials?

Mehr

Verschiedene Kategorien von Psychopharmaka und ihre Wirkungen

Verschiedene Kategorien von Psychopharmaka und ihre Wirkungen Définition Ein Psychopharmakon ist ein Medikament, das einen Einfluss (verändernd oder verstärkend) auf das Gemüt, die Gefühle, die Empfindungen, das Bewusstsein und andere Faktoren des Erlebens und Verhaltens

Mehr

Drogen. Ketamin ist ein hochwirksames Narkosemittel - das einzig bekannte, dass die Atmung nicht unterdrückt.

Drogen. Ketamin ist ein hochwirksames Narkosemittel - das einzig bekannte, dass die Atmung nicht unterdrückt. Drogen Sabine K. wußte nicht was sie da schluckte. Freunde aus der Disco hatten ihr das 50 ml Fläschchen in die Hand gedrückt - dieselben Freunde, die mit der 14jährigen auch die ersten Ecstasy - Pillen

Mehr

HINTERGRUNDINFORMATION NIKOTIN- UND TABAKABHÄNGIGKEIT

HINTERGRUNDINFORMATION NIKOTIN- UND TABAKABHÄNGIGKEIT HINTERGRUNDINFORMATION NIKOTIN- UND TABAKABHÄNGIGKEIT Was ist Nikotin? Nikotin ist ein Nervengift, das in der Wurzel der Tabakpflanze (Nicotiana tabacum L., Abb. 1) gebildet und in deren Blättern gespeichert

Mehr

Symposium zu Neurotoxinen, Neuropharmaka und Drogen

Symposium zu Neurotoxinen, Neuropharmaka und Drogen Symposium zu Neurotoxinen, Neuropharmaka und Drogen Zusammenfassungen der Vorträge der Klasse 4Md Kantonsschule Kreuzlingen, 17.1.2013 1. Amphetamine Sandro Zweifel 2. Atropin Yannik Monti 3. Botulinum

Mehr

Suchtformen, Wirkungen, Folgen, Merkmale, Erkennen, Hilfestellung

Suchtformen, Wirkungen, Folgen, Merkmale, Erkennen, Hilfestellung Suchtformen, Wirkungen, Folgen, Merkmale, Erkennen, Hilfestellung Rainer Siedelberg Geschäftsführer der Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung MV 22.09.2009 www.lakost-mv.de siedelberg@lakost-mv.de

Mehr

Möglichkeiten, Pharmakologie und Interpretation von Drogentests

Möglichkeiten, Pharmakologie und Interpretation von Drogentests Möglichkeiten, Pharmakologie und Interpretation von Drogentests Dr. Katja Schulz Institut für Rechtsmedizin der TU Dresden Betäubungsmittel Amphetamin/Methamphetamin/ Designerdrogen Cannabis Kokain Opiate...

Mehr

Wiederholung: Dendriten

Wiederholung: Dendriten Wiederholung: Dendriten Neurone erhalten am Dendriten und am Zellkörper viele erregende und hemmende Eingangssignale (Spannungsänderungen) Die Signale werden über Dendrit und Zellkörper elektrisch weitergeleitet.

Mehr

Substitutionsbehandlung Substitution. Abhängigkeit

Substitutionsbehandlung Substitution. Abhängigkeit Substitutionsbehandlung Substitution Ersatz einer illegalisierten psychoaktiven Substanz durch eine legal zugängliche Substanz, die in der Lage ist, Entzugserscheinungen u. Suchtdruck zu beeinflussen Abhängigkeit

Mehr

Neue Drogen Wirkungen der neuen Stoffe

Neue Drogen Wirkungen der neuen Stoffe Landratsamt Regen Gesundheitsamt Neue Drogen Wirkungen der neuen Stoffe Regen, 19. Mai 2015 Medizinaloberrat Dr. med. Bernhard Edenharter, MPH Signalübertragung Signalübertragung im Gehirn durch Botenstoffe

Mehr

Kapitel 09.01: Sucht und Drogen

Kapitel 09.01: Sucht und Drogen 2 Inhalt Inhalt... 2 Einstieg in das Thema "Drogen"... 3 Kressekeimungsversuche... 3 Was sind Drogen Was versteht man unter Sucht?... 3 Suchtmittel Angriffsorte und Wirkung... 4 Wann beginnt die Sucht?...

Mehr

Neues aus der Welt der Stoffe GBL (GHB) (BDO)

Neues aus der Welt der Stoffe GBL (GHB) (BDO) Neues aus der Welt der Stoffe GBL (GHB) (BDO) Eva Gebauer Straßensozialarbeit Karlsruhe Helmholtzstr. 1 76133 Karlsruhe Tel: 0721/1335064 eva-gebauer@web.de GHB Gamma-Hydroxy-Buttersäure Medizinische Verwendung:

Mehr

Heroin (Diacetylmorphium)

Heroin (Diacetylmorphium) Heroin (Diacetylmorphium) Heroin ist die bekannteste, gefährlichste und härteste Droge der Welt. Sie wirkt sich katastrophal auf die körperliche und seelische Verfassung eines Menschen aus. Die Heroinsucht

Mehr

Erklärung von Fachbegriffen aus den Beipackzetteln für Cymbalta und Duloxetin Lilly

Erklärung von Fachbegriffen aus den Beipackzetteln für Cymbalta und Duloxetin Lilly Erklärung von Fachbegriffen aus den Beipackzetteln für Cymbalta und Duloxetin Lilly Fachbegriff abnorm Vom Normalen abweichend, unnormal Angststörung Bei Personen mit Angststörung können eigentlich harmlose

Mehr

rauchen (Joints, Wasserpfeife, Blubber, Bong, Eimer, Pfeife), essen (Kekse, Kuchen), trinken (Tee, Kakao)

rauchen (Joints, Wasserpfeife, Blubber, Bong, Eimer, Pfeife), essen (Kekse, Kuchen), trinken (Tee, Kakao) GRUPPE: Typen/Erscheinungsform Konsumform Wirkungsdauer Effekte auf den Körper Haschisch, Marihuana, Haschischöl rauchen (Joints, Wasserpfeife, Blubber, Bong, Eimer, Pfeife), essen (Kekse, Kuchen), trinken

Mehr

Opioide & Opioidrezeptoren

Opioide & Opioidrezeptoren Opioide & Opioidrezeptoren Geschichte des Opiums: Opium ist ein getrockneter Milchsaft, der aus den Samenkapseln des Schlafmohnes gewonnen wird. Dazu wird die Samenkapsel angeritzt, der austretende Saft

Mehr

Synaptische Transmission

Synaptische Transmission Synaptische Transmission Wie lösen APe, die an den Endknöpfchen der Axone ankommen, die Freisetzung von Neurotransmittern in den synaptischen Spalt aus (chemische Signalübertragung)? 5 wichtige Aspekte:

Mehr

Mitwirken & helfen. Fragebogen zur medizinischen Verwendung von Cannabisprodukten. Erhebung der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (CAM)

Mitwirken & helfen. Fragebogen zur medizinischen Verwendung von Cannabisprodukten. Erhebung der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (CAM) Mitwirken & helfen Fragebogen zur medizinischen Verwendung von Cannabisprodukten Erhebung der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (CAM) Hinweise zum Ausfüllen des Fragebogens: Bitte kreuzen Sie die

Mehr

Drogen. 1. Kapitel: Drogen was soll das?

Drogen. 1. Kapitel: Drogen was soll das? Drogen 1. Kapitel: Drogen was soll das? Das ist Little Joe Er raucht Haschisch, schluckt Ecstasy, schnüffelt Klebstoff und isst Pilze. Damit ist sogar Schule cool und es lebt sich viel besser denkt Joe.

Mehr

Drogenquiz oder Der Joint ist heiß

Drogenquiz oder Der Joint ist heiß Drogenquiz oder Der Joint ist heiß Material: Fragekärtchen großes Plakat Klebeband Teilnehmerzahl: ab 6 Dauer: 30 min Spielregel: Die Fragekärtchen werden verdeckt mit Klebeband auf ein großes Plakat geklebt,

Mehr

Joachim Letschert. Abhängigkeit und Sucht Einteilung, Diagnose & Behandlung von stoffgebundenen Abhängigkeiten

Joachim Letschert. Abhängigkeit und Sucht Einteilung, Diagnose & Behandlung von stoffgebundenen Abhängigkeiten Joachim Letschert Psychiatrisches Grundwissen Heilpraktiker für Psychotherapie Skript zur Aus- und Weiterbildung Abhängigkeit und Sucht Einteilung, Diagnose & Behandlung von stoffgebundenen Abhängigkeiten

Mehr

Auch eine Frage von. Landesstelle für Suchtfragen der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.v. Alkohol, Drogen,

Auch eine Frage von. Landesstelle für Suchtfragen der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.v. Alkohol, Drogen, Seelische Gesundheit Auch eine Frage von Landesstelle für Suchtfragen der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.v. Alkohol, Drogen, Medikamenten und Tabak Psychische Probleme oder Erkrankungen

Mehr

Accelerated Neuroregulation - ANR

Accelerated Neuroregulation - ANR Accelerated Neuroregulation - ANR Das Funktionsprinzip von ANR - erklärt anhand eines stark vereinfachten Modells Hier werden schematisch die verschiedenen möglichen Interaktionen der Agonisten (Opiat

Mehr

Unruhe und Angst. 7 Vorwort. 9 Psychopharmaka:Was sie sind und wie sie wirken. 9 Was sind»psychopharmaka«? 11 Wie wirken Psychopharmaka?

Unruhe und Angst. 7 Vorwort. 9 Psychopharmaka:Was sie sind und wie sie wirken. 9 Was sind»psychopharmaka«? 11 Wie wirken Psychopharmaka? 7 Vorwort 9 Psychopharmaka:Was sie sind und wie sie wirken 9 Was sind»psychopharmaka«? 11 Wie wirken Psychopharmaka? 12 Neurotransmitter, die Zelle und ihre Synapse 14 Das neuronale Netz 17 Psychische

Mehr

Bipolare Störung. Manisch depressive Erkrankung

Bipolare Störung. Manisch depressive Erkrankung Bipolare Störung Manisch depressive Erkrankung Inhalt Beschreibung Diagnostik Phasen Verlaufsformen Ursachen Behandlung Beschreibung psychische Störung, die zu den Affektstörungen zählt erste Beschreibung

Mehr

Das Nervensystem. Die Unterteilung des ZNS

Das Nervensystem. Die Unterteilung des ZNS Das Nervensystem Die Unterteilung des ZNS 1. Vorderhirn 1a. Telencephalon 1. Neocortex, Basalggl. Seitenventrikel (Prosencephalon) (Endhirn) limbisches System Bulbus olfact 1b. Diencephalon 2. Thalamus

Mehr

Mach dir die Tage leichter.

Mach dir die Tage leichter. In der Regel schmerzfrei. Mach dir die Tage leichter. Dismenol. Deine Wahl bei Schmerzen. Was versteht man unter Der Regel? Regel ist der umgangssprachliche Ausdruck für die Menstruation oder monatliche

Mehr

www.coolandclean.ch Respect your Future Tobacco Kills

www.coolandclean.ch Respect your Future Tobacco Kills www.coolandclean.ch Respect your Future Tobacco Kills Bild: Keystone 1 Tabak ist giftig richtig Tabak enthält Nikotin, eine Substanz, die vorwiegend in der Tabakpflanze und in geringerer Konzentration

Mehr

Folgen des Alkoholkonsums

Folgen des Alkoholkonsums Gruppe 1: Auswirkungen von Alkohol auf die Leber Info: Das am meisten gefährdete Organ bei Alkoholkonsum ist die Leber. Bei häufigem Alkoholkonsum kommt es zur Fetteinlagerung in den Leberzellen, was als

Mehr

Medizinisch-psychiatrische Auswirkungen

Medizinisch-psychiatrische Auswirkungen Drogenprobleme Medizinisch-psychiatrische Auswirkungen Suchtpotential Toxikologische Wirkung Auslösung von Psychosen, Suizid Soziale Auswirkungen Soziale Desintegration/Verelendung Kriminalität Viktimisierung

Mehr

Medikamentöse Behandlung von Depressionen

Medikamentöse Behandlung von Depressionen Medikamentöse Behandlung von Depressionen Priv.-Doz. Dr. med. T. Supprian Abt. Gerontopsychiatrie Rheinische Kliniken Düsseldorf Medikamente zur Behandlung einer Depression = Antidepressiva wesentliches

Mehr

Psychische Veränderungen und Erkrankungen im höheren Lebensalter

Psychische Veränderungen und Erkrankungen im höheren Lebensalter Psychische Veränderungen und Erkrankungen im höheren Lebensalter Bürgerforum Altenpflege am 09.11.2015 Dr. med. Irmgard Paikert-Schmid kbo Isar-Amper-Klinikum München Ost Psychische Störungen im Alter

Mehr

Was ist Wirkstoffdesign?

Was ist Wirkstoffdesign? Was ist Wirkstoffdesign? Eine Einführung für Nicht-Fachleute Arzneimittel hat vermutlich schon jeder von uns eingenommen. Vielleicht hat sich der eine oder andere dabei gefragt, was passiert eigentlich

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION

GEBRAUCHSINFORMATION GEBRAUCHSINFORMATION Bezeichnung Tramadol Sandoz 100 mg, Tabletten mit langfristiger Wirkung Tramadol Sandoz 150 mg, Tabletten mit langfristiger Wirkung Tramadol Sandoz 200 mg, Tabletten mit langfristiger

Mehr

WAS IST DIABETES? 1. Zucker - Kraftstoff des Menschen

WAS IST DIABETES? 1. Zucker - Kraftstoff des Menschen WAS IST DIABETES? 1. Zucker - Kraftstoff des Menschen Traubenzucker liefert Energie Bei jedem Menschen ist ständig eine geringe Menge Traubenzucker (Glukose) im Blut gelöst. Dieser Blutzucker ist der Kraftstoff

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort... 7. 1 Wissen Sie schon alles über das Rauchen?... 9

Inhaltsverzeichnis. Vorwort... 7. 1 Wissen Sie schon alles über das Rauchen?... 9 Inhaltsverzeichnis Vorwort................................................ 7 1 Wissen Sie schon alles über das Rauchen?......... 9 2 Frau Schmitt und die Zigaretten und Sie?......... 23 2.1 Erste Phase:

Mehr

Morgens. hatte Sie noch. Migräne. Mit Migräne-Tagebuch. Bei Migräne. Gratis für Sie zum Mitnehmen.

Morgens. hatte Sie noch. Migräne. Mit Migräne-Tagebuch. Bei Migräne. Gratis für Sie zum Mitnehmen. Morgens hatte Sie noch Migräne Mit Migräne-Tagebuch Bei Migräne Gratis für Sie zum Mitnehmen. Definition der Migräne Migräne eine Volkskrankheit Was ist Migräne? Sie leiden unter Migräne mit akut starken

Mehr

Was Sie über Herzrhythmusstörungen wissen sollten.

Was Sie über Herzrhythmusstörungen wissen sollten. Was Sie über Herzrhythmusstörungen wissen sollten. die Schilderung Ihrer Symptome und die Ergebnisse des durchgeführten LZ-EKG s (Elektrokardiogramm über 24 h) haben bestätigt, dass Sie Herzrhythmusstörungen

Mehr

Ein kurzer Überblick, zusammengestellt aus internationaler Literatur von A. Zverev 2006

Ein kurzer Überblick, zusammengestellt aus internationaler Literatur von A. Zverev 2006 Quelle: http://www.biokurs.de/skripten/5-htp.htm Ein kurzer Überblick, zusammengestellt aus internationaler Literatur von A. Zverev 2006 5-HTP, Modulator bei der Schmerzempfindung, Depression, Angst, Aggression,

Mehr

BIOLOGY Neurotoxine, Neuropharmaka und Drogen

BIOLOGY Neurotoxine, Neuropharmaka und Drogen Datum: Name: Klasse: BIOLOGY Neurotoxine, Neuropharmaka und Drogen Hintergrundinformation Neurone kommunizieren untereinander vor allem chemisch durch Neurotransmitter und Neuromodulatoren, die in Synapsen

Mehr

Alkohol. Ein Projekt von Marina Honvehlmann und Lisa Vogelsang

Alkohol. Ein Projekt von Marina Honvehlmann und Lisa Vogelsang Alkohol Ein Projekt von Marina Honvehlmann und Lisa Vogelsang Was passiert bei wie viel Promille? Ab 0,1 Promille: Ab 0,3 Promille: Ab 0,8 Promille: Die Stimmung hebt sich, das Gefühl ist angenehm. Konzentration,

Mehr

Ausdruck 1 Kuchendiagramm Drogen

Ausdruck 1 Kuchendiagramm Drogen Ausdruck 1 Kuchendiagramm Drogen 1 Ausdruck 2 Auflösung Kuchendiagramm Drogen 2 Ausdruck 3 Gebrauchsinformation Alkohol A l k o h o l Wirkstoff: Ethanol C2H5OH Arzneimittel müssen für Kinder unzugänglich

Mehr

Schlafstörungen Abhängigkeitsstörungen. DIPS-Seminar HS 2014 Dr. Esther Biedert, Universität Fribourg

Schlafstörungen Abhängigkeitsstörungen. DIPS-Seminar HS 2014 Dr. Esther Biedert, Universität Fribourg Schlafstörungen Abhängigkeitsstörungen DIPS-Seminar HS 2014 Dr. Esther Biedert, Universität Fribourg Übersicht Primäre Schlafstörungen I } Dyssomnien } Ein- und Durchschlafstörungen oder eine ausgeprägte

Mehr

Sinn Geruchssinn. Sinnesorgan Adäquater Reiz. Nenne alle Sinne und Sinnesorgane des Menschen und die entsprechenden Reizqualitäten!

Sinn Geruchssinn. Sinnesorgan Adäquater Reiz. Nenne alle Sinne und Sinnesorgane des Menschen und die entsprechenden Reizqualitäten! Sinne Sinnesorgan Adäquater Reiz Nenne alle Sinne und Sinnesorgane des Menschen und die entsprechenden Reizqualitäten! Sinn Geruchssinn Geschmackssinn Nase Zunge Adäquater Reiz chemische Substanzen chemische

Mehr

Begrüßung.

Begrüßung. Begrüßung Themenübersicht Einteilung Verbreitung & Anwendung Interaktionspotenzial Fallbeispiele & Diskussion Einteilung Bio-Drogen Synthetische Drogen Gesellschafts-Drogen Drogen in der medizinischen

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Gebrauchsinformation: Information für Anwender Gebrauchsinformation: Information für Anwender Tilidin N Lichtenstein Wirkstoffe: Tilidinhydrochlorid 50 mg in 20 Tropfen Naloxonhydrochlorid 4 mg in 20 Tropfen Für Erwachsene, Kinder ab 2 Jahre Lösung

Mehr

Medikamentöse Schmerztherapie

Medikamentöse Schmerztherapie Medikamentöse Schmerztherapie E. Winter Schmerzzentrum Tutzing Winter 7/99 eigentliche Schmerzmittel Nicht-Opioide Opioide eigentliche Schmerzmittel Opioide Schwache Opioide Starke Opioide WHO-Stufenschema

Mehr

Im Verlauf von Demenzerkrankungen treten sehr häufig Verhaltensauffälligkeiten auf. Diese können das Zusammenleben mit Demenzerkrankten massiv

Im Verlauf von Demenzerkrankungen treten sehr häufig Verhaltensauffälligkeiten auf. Diese können das Zusammenleben mit Demenzerkrankten massiv Im Verlauf von Demenzerkrankungen treten sehr häufig Verhaltensauffälligkeiten auf. Diese können das Zusammenleben mit Demenzerkrankten massiv belasten. Im Vordergrund der Behandlung von Verhaltensauffälligkeiten

Mehr

INFORMATIONSBROSCHÜRE FÜR PATIENTEN/BEZUGSPERSONEN. Bitte lies die Packungsbeilage vor der Anwendung des Arzneimittels ABILIFY sorgfältig durch.

INFORMATIONSBROSCHÜRE FÜR PATIENTEN/BEZUGSPERSONEN. Bitte lies die Packungsbeilage vor der Anwendung des Arzneimittels ABILIFY sorgfältig durch. Die Europäischen Gesundheitsbehörden haben die Vermarktung des Arzneimittels ABILIFY an bestimmte Bedingungen geknüpft. Die vorliegenden Informationen sind Teil des obligatorischen Risikomanagementplans

Mehr

Benzodiazepine. Die Sucht und ihre Stoffe. Eine Informationsreihe über die gebräuchlichen Suchtstoffe

Benzodiazepine. Die Sucht und ihre Stoffe. Eine Informationsreihe über die gebräuchlichen Suchtstoffe Benzodiazepine 1 Die Sucht und ihre Stoffe Eine Informationsreihe über die gebräuchlichen Suchtstoffe Beruhigungs- und Schlafmittel: Benzodiazepine Benzodiazepine sind eine Gruppe von Arzneimittelwirkstoffen,

Mehr

t C Von der Ahnungslosigkeit zur Nachdenklichkeit: Sich Grundwissen zur Sucht und zu Suchtstoffen aneignen..

t C Von der Ahnungslosigkeit zur Nachdenklichkeit: Sich Grundwissen zur Sucht und zu Suchtstoffen aneignen.. t Einführung.......................... j j Gliederung Inhaltsverzeichnis...................... : j t C Von der Ahnungslosigkeit zur Nachdenklichkeit: Sich Grundwissen zur Sucht und zu Suchtstoffen aneignen..

Mehr

Tauchen und Wechselwirkungen durch Medikamente. Was geht und was läßt sich nicht einfach miteinander kombinieren?

Tauchen und Wechselwirkungen durch Medikamente. Was geht und was läßt sich nicht einfach miteinander kombinieren? Tauchen und Wechselwirkungen durch Medikamente Was geht und was läßt sich nicht einfach miteinander kombinieren? Wer eine gültige Tauchtauglichkeitsuntersuchung besitzt, ist nur schlecht untersucht! Analgetika

Mehr

9) Nervenzelle heißt in der Fachsprache

9) Nervenzelle heißt in der Fachsprache 1 Das Rennen : Nervensystem Fragebogen für die Spielleiterin/den Spielleiter. Das Spiel wird in Gruppen gespielt (vier bis fünf Schülerinnen und Schüler). Benennt in eurer Gruppe eine Spielleiterin oder

Mehr

Notfall Intoxikation. Notfall Intoxikation. Intoxikation

Notfall Intoxikation. Notfall Intoxikation. Intoxikation Notfall Intoxikation Notfall Intoxikation Definitionen, Statistiken 1. Medikamente 2. Pflanzen- und Tiergifte 3. synthetische Drogen 4. Chemikalien Diagnostik Therapie Definition: Intoxikation schädigende

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Grundlagen. II Präparate VII

Inhaltsverzeichnis. Grundlagen. II Präparate VII VII Inhaltsverzeichnis I Grundlagen 1 Pharmakologische Grundlagen........ 3 1.1 Pharmaka......................... 4 1.1.1 Pharmakologisch wirksame Stoffe......... 4 1.1.2 Wirkstoffentwicklung.................

Mehr

Sucht als Folge chronifizierten Stresserlebens

Sucht als Folge chronifizierten Stresserlebens Sucht als Folge chronifizierten Stresserlebens Psychische Ermüdung, herabgesetzte Vigilanz oder Stress sind Folgen von ungünstigen Arbeitsbedingungen. Demnach darf nicht verkannt werden, dass die Umgebungsfaktoren

Mehr

Charakteristische Wirkungen illegaler Drogen

Charakteristische Wirkungen illegaler Drogen Drogenseminar Institut für Rechtsmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover Charakteristische Wirkungen illegaler Drogen Stimulanzien Halluzinogene Dämpfende Wirkstoffe Amphetamine (Amphetamin, Methamphetamin)

Mehr

Untersuchung psychischer Störungen bei Epilepsie

Untersuchung psychischer Störungen bei Epilepsie epi-info Untersuchung psychischer Störungen bei Epilepsie www.diakonie-kork.de 1 Was sind psychische Störungen? Psychische Störungen ist der Oberbegriff für psychische Empfindungen und Zustände wie zum

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Die Macht der Sucht - ein Gruppenpuzzle zu Drogen (Klasse 9/10) Materialien im PDF-Format Das komplette Material finden Sie hier:

Mehr

5 Fakten zu Crystal Meth - Spektrum der Wissenschaft http://www.spektrum.de/wissen/wie-wirkt-und-schadet-crystal-meth/1...

5 Fakten zu Crystal Meth - Spektrum der Wissenschaft http://www.spektrum.de/wissen/wie-wirkt-und-schadet-crystal-meth/1... 1 von 5 06.09.2014 19:20 Startseite» Chemie» Wie wirkt und schadet Crystal Meth? Wissen 05.09.2014 RAUSCHDROGEN Nicht nur die Fernsehserie "Breaking Bad" hat Methamphetamin populär gemacht. In Teilen Deutschlands

Mehr

Milch und Milchprodukte

Milch und Milchprodukte Tag der Apotheke 2014: Kurztexte zu acht häufigen Wechselwirkungen Rückfragen an Dr. Ursula Sellerberg, ABDA-Pressestelle, Mail: u.sellerberg@abda.aponet.de Milch und Milchprodukte 95 % 1 der Bundesbürger

Mehr

VORSCHAU. zur Vollversion. Die Macht der Sucht ein Gruppenpuzzle zu Drogen. Das Wichtigste auf einen Blick

VORSCHAU. zur Vollversion. Die Macht der Sucht ein Gruppenpuzzle zu Drogen. Das Wichtigste auf einen Blick Der Mensch Beitrag 19 Ein Gruppenpuzzle zu Drogen (Klasse 9/10) 1 von 30 Die Macht der Sucht ein Gruppenpuzzle zu Drogen Ein Beitrag von Kerstin Fiedeldei, Osnabrück Mit Illustrationen von Julia Lenzmann,

Mehr

Abhängigkeiten und Suchterkrankungen

Abhängigkeiten und Suchterkrankungen Ausbildung zum/r Psycholog. Berater/in und Psychotherapeutische/r Heilpraktiker/in Abhängigkeiten und Suchterkrankungen Begleitskript zum Seminar Inhalt Allgemeine Vorbemerkungen zu den Skripten Inhalt

Mehr

Merkblatt Psychotrope Substanzen

Merkblatt Psychotrope Substanzen Merkblatt Psychotrope Substanzen Pressekonferenz: 15. DPT 1. Amphetamine oder -derivate Methylphenidat (z. B. Medikinet, Ritalin, Concerta ) Zugelassen für: Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom

Mehr

2. SUCHT UND SUCHTMITTEL

2. SUCHT UND SUCHTMITTEL 2. SUCHT UND SUCHTMITTEL 2.1 Wichtige Begriffe im Überblick Sucht: Der Begriff Sucht verbindet in einem Wort Krankheit, Abhängigkeit und Zwanghaftigkeit. Das alte deutsche Wort suht für Krankheit hat sich

Mehr

Die mysteriöse Tierseuche

Die mysteriöse Tierseuche Die mysteriöse Tierseuche Die Botulismus-Infektion hat innerhalb weniger Jahre in Deutschland weit über tausend Rinder das Leben gekostet. Auch Menschen und andere Haustiere sind schon daran erkrankt.

Mehr

Alles so schön bunt hier. Christian Kobel, Jugendberatung Streetwork

Alles so schön bunt hier. Christian Kobel, Jugendberatung Streetwork Alles so schön bunt hier Christian Kobel, Jugendberatung Streetwork Programm Einstieg: Alles so schön bunt hier Wer konsumiert wie viel? Konsumprävalenzen «Partydrogen», Medis, Neuroenhancement Was wird

Mehr

Anatomie/Physiologie 19.05.04 (Dr. Shakibaei) Nervengewebe. besteht aus 2 Bestandteilen:

Anatomie/Physiologie 19.05.04 (Dr. Shakibaei) Nervengewebe. besteht aus 2 Bestandteilen: Anatomie/Physiologie 19.05.04 (Dr. Shakibaei) Nervengewebe besteht aus 2 Bestandteilen: Nervenzelle ( Neuron : Signal aufnehmen, verarbeiten und weiterleiten) Gliazelle, Stützzelle: div. metabolische Funktionen

Mehr

Intoxikationen Seite - 1 - Intoxikationen

Intoxikationen Seite - 1 - Intoxikationen Intoxikationen Seite - 1 - Intoxikationen Häu Ca. 10.000 Vergiftungen im Jahr in Deutschland, davon 80% durch orale Aufnahme, 6% durch Hautkontakt und 5% durch Inhalation. Überwiegend betroffen sind Jugendliche

Mehr

Crystal Legal Highs GHB / GBL Tilidin Ketamin

Crystal Legal Highs GHB / GBL Tilidin Ketamin Neue Drogen Crystal Legal Highs GHB / GBL Tilidin Ketamin Crystal Meth Crystal Ice Pulver Piko Glass Meth Hard Pep Pervitin Yaba Crystal Speed Crystal Meth wird hergestellt aus... Pseudoephedrin Roter

Mehr

Ein paar Fakten über trinken und betrunken werden...

Ein paar Fakten über trinken und betrunken werden... Teste deinen Alkoholkonsum! Mit dem Test auf Seite 6 Ein paar Fakten über trinken und betrunken werden... Ein Leben ohne Alkohol? Darum geht es hier gar nicht. Denn es kann durchaus Spaß machen, Alkohol

Mehr

Angst und Sucht aus neurobiologischer Perspektive: Einblicke in die moderne Hirnforschung

Angst und Sucht aus neurobiologischer Perspektive: Einblicke in die moderne Hirnforschung Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften, Fachrichtung Psychologie Dr. Markus Mühlhan Angst und Sucht aus neurobiologischer Perspektive: Einblicke in die moderne Hirnforschung Warum sind neurobiologische

Mehr

Epilepsie und Endocannabinoide

Epilepsie und Endocannabinoide Gesellschaft zur Förderung Kynologischer Forschung Abschlussbericht Epilepsie und aus der gkf-info 39 Juni 2014 Abschlussbericht Epilepsie und Felix Gesell und Andrea Tipold von der Tierärztlichen Hochschule

Mehr

Die Top 5 der Botulinumtoxin-Behandlung

Die Top 5 der Botulinumtoxin-Behandlung < Leben bewegen Die Top 5 der Botulinumtoxin-Behandlung In welchen Bereichen kann Botulinumtoxin erfolgreich eingesetzt werden? Nützliche Tipps von Dr. Markus Ebke* *Dr. Markus Ebke ist Chefarzt der Abteilung

Mehr

Notfälle in der Psychiatrie

Notfälle in der Psychiatrie Notfälle in der Psychiatrie Intervention mit medizinischem Schwerpunkt (Intoxikation, Delirien); meist ist eine intensive Behandlung nötig (verschiedene Therapien in Abhängigkeit von der Ätiologie); Intervention

Mehr

Alkoholabhängigkeit. OÄ Dr. med. A. Kopf

Alkoholabhängigkeit. OÄ Dr. med. A. Kopf Alkoholabhängigkeit OÄ Dr. med. A. Kopf BRD: 5 % der Männer und 3 % der Frauen (1/3 der Patienten in psychiatrischen Krankenhäusern) ICD-10-Kriterien: Alkoholabhängigkeit 1. Toleranzentwicklung 2. Kontrollverlust

Mehr

Maaloxan 25 mval Suspension/Maaloxan 25 mval Liquid/ Maaloxan 25 mval Kautablette/Maaloxan Soft Tabs

Maaloxan 25 mval Suspension/Maaloxan 25 mval Liquid/ Maaloxan 25 mval Kautablette/Maaloxan Soft Tabs Maaloxan 25 mval Suspension/Maaloxan 25 mval Liquid/ Maaloxan 25 mval Kautablette/Maaloxan Soft Tabs Anwendungsgebiete: Maaloxan 25 mval Liquid, Maaloxan Soft Tabs und Maaloxan Suspension: zur symptomatischen

Mehr

Schienle Leutgeb. Angst vor Blut und Spritzen. Ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige

Schienle Leutgeb. Angst vor Blut und Spritzen. Ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige Schienle Leutgeb Angst vor Blut und Spritzen Ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige Inhalt Vorwort 7 1 Was ist eine Blut-Spritzen-Verletzungs phobie? 8 11 Wie äußert sich diese? 8 12 Warum spielt Ohnmacht

Mehr

Zelluläre Kommunikation

Zelluläre Kommunikation Zelluläre Kommunikation 1. Prinzipien der zellulären Kommunikation?? 2. Kommunikation bei Nervenzellen Die Zellen des Nervensystems Nervenzellen = Neuronen Gliazellen ( Glia ) Astrozyten Oligodendrozyten

Mehr

Anatomie des Nervensystems

Anatomie des Nervensystems Anatomie des Nervensystems Gliederung Zentrales Nervensystem Gehirn Rückenmark Nervensystem Peripheres Nervensystem Somatisches Nervensystem Vegetatives Nervensystem Afferente Nerven Efferente Nerven Afferente

Mehr

Beispielhaft sollen zwei dieser Produkte gegenübergestellt werden.

Beispielhaft sollen zwei dieser Produkte gegenübergestellt werden. Fluch oder Segen? ENERGY DRINKS im Vergleich Energy Drinks haben unser Leben verändert. Weltweit werden mehr als 5 Milliarden Dosen pro Jahr konsumiert Tendenz steigend. Müdigkeit, Unkonzentriertheit,

Mehr

Merkblatt Methadonbehandlungen für PatientInnen:

Merkblatt Methadonbehandlungen für PatientInnen: Merkblatt Methadonbehandlungen für PatientInnen: Was ist Methadon?: Methadon ist ein vollsynthetisches Opioid, welches als Heroinersatz verwendet wird. Dabei verhindert Methadon die bei bestehender Heroinabhängigkeit

Mehr

Psychiatrische Erkrankungen. KL Pharmazie

Psychiatrische Erkrankungen. KL Pharmazie Psychiatrische Erkrankungen KL Pharmazie Chronisches Müdigkeitssyndrom Keine psychiatrische Krankheit!!! Ursache unbekannt, persistierende Müdigkeit, schwere Störung der Leistungsfähigkeit, Schmerzen,

Mehr

Behandlung mit gerinnungshemmenden Substanzen Was bedeutet Blutgerinnung?

Behandlung mit gerinnungshemmenden Substanzen Was bedeutet Blutgerinnung? Behandlung mit gerinnungshemmenden Substanzen Was bedeutet Blutgerinnung? In unverletzten Blutgefäßen ist das Blut beim gesunden Menschen stets dünnflüssig und gerinnt nicht. Eine nach einer Verletzung

Mehr

1. Allgemeines. 1. Allgemeines. Therapie der Spastik bei MS. 1. Allgemeines. Spastik

1. Allgemeines. 1. Allgemeines. Therapie der Spastik bei MS. 1. Allgemeines. Spastik Therapie der Spastik bei MS 2. Therapie 1. Orale Antispastika (Tabletten) 2. Botulinumtoxin 3. Baclofenpumpe 4. Intrathekale Cortisontherapie 3. Pragmatisches Vorgehen Spastik Definition Geschwindigkeitsabhängiger

Mehr

Medikamente im Straßenverkehr

Medikamente im Straßenverkehr Medikamente im Straßenverkehr Die SchülerInnen sollen behalten Medikamente können die Fahrfähigkeit ebenso wie Alkohol beeinflussen. Selbst bei niedrigen Dosierungen sind Beeinträchtigungen möglich. Besonders

Mehr

Entstehung und Entwicklung von Abhängigkeit

Entstehung und Entwicklung von Abhängigkeit Geisteswissenschaft Katharina Hilberg Entstehung und Entwicklung von Abhängigkeit Studienarbeit Entstehung und Entwicklung von Abhängigkeit Heutzutage ist Abhängigkeit ein großes gesellschaftliches Problem.

Mehr

Seminar Suchtmedizin

Seminar Suchtmedizin Seminar Suchtmedizin 18.06.2009, Kantonsspital Olten Bruno Liniger Facharzt FMH für Rechtsmedizin Institut für Rechtsmedizin, Universität ZH Verkehrsmedizin & Klinische Forensik 1 Themen-Palette Medikament

Mehr

Jetzt werde ich rauchfrei durchstarten.

Jetzt werde ich rauchfrei durchstarten. Jetzt werde ich rauchfrei durchstarten. Die Raucherentwöhnung ist eine Ihrer wichtigsten Entscheidungen: Erfüllen Sie sich jetzt den Wunsch nach einem neuen Leben! Sie wünschen sich schon lange, mit dem

Mehr

ANWEISUNGSKARTE FÜR DEN PATIENTEN

ANWEISUNGSKARTE FÜR DEN PATIENTEN Der Plan zur Risikobegrenzung in Belgien, zu dem diese Information gehört, ist eine Maßnahme, die ergriffen wurde, um eine sichere und wirksame Anwendung fon ZypAdhera TM zu garantieren. (RMA modifizierte

Mehr

Tutoriat zur VL Psychotropika, Neurotoxine, Drogen im Herbstsemester 2010

Tutoriat zur VL Psychotropika, Neurotoxine, Drogen im Herbstsemester 2010 Tutoriat zur VL Psychotropika, Neurotoxine, Drogen im Herbstsemester 2010 Was ist das wesentliche Hindernis zwischen der Blutbahn und dem Gehirn, das den Übertritt von Substanzen vom Blut ins Gehirn behindert

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER. Sirdalud 4 mg - Tabletten Tizanidin

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER. Sirdalud 4 mg - Tabletten Tizanidin GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER Sirdalud 4 mg - Tabletten Tizanidin Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.

Mehr

Vicky Schuckel & Nick Dunken WS 2015/2016. Bipolare Störung - Symptome, Ursachen und Behandlung

Vicky Schuckel & Nick Dunken WS 2015/2016. Bipolare Störung - Symptome, Ursachen und Behandlung Bipolare Störung - Symptome, Ursachen und Behandlung Inhaltsverzeichnis - Einleitung - Verlauf - Symptome - Formen - Ursachen - Diagnose - Therapie - Berühmte Beispiele Einleitung - Affektive Störungen

Mehr

PHV-issue: Codein for the treatment of cough or cold in paediatric patients

PHV-issue: Codein for the treatment of cough or cold in paediatric patients BASG / AGES Institut LCM Traisengasse 5, A-1200 Wien Datum: Kontakt: Abteilung: Tel. / Fax: E-Mail: Unser Zeichen: Ihr Zeichen: 27.05.2015 Mag. pharm. Dr. Ulrike Rehberger REGA +43 (0) 505 55 36258 pv-implementation@ages.at

Mehr

Stressbewältigung im Alltag durch Progressive Muskelentspannung

Stressbewältigung im Alltag durch Progressive Muskelentspannung Kongress Pflege 2015 30. und 31. Januar 2015 Workshop 11 16.30 18.00 Uhr Stressbewältigung im Alltag durch Zuviel Stress macht krank aktuelle Umfrage Rückenschmerzen, Muskelverspannungen 73 Erschöpfung,

Mehr