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1 aba Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.v. BetrAV Betriebliche Altersversorgung 31. Juli Jahrgang ISSN Aus dem Inhalt Der Kommentar Nahles, Mehr Betriebsrente wagen 389 Abhandlungen Hüther, Kostet Draghi uns die Altersvorsorge? 391 Gramke/Schumacher, Gemeinsame Einrichtungen gemäß TVG Praxiserfahrungen 395 Anzinger, Aktuelle Themen zum Bilanzsteuerrecht und ausgewählte Fragen zur Kapitaleinkommensbesteuerung 401 Informationen Übertragung von Versorgungsverpflichtungen und Versorgungsanwartschaften auf Pensionsfonds, Anwendung der Regelungen in 4d Absatz 3 EStG und 4e Absatz 3 EStG i.v.m. 3 Nummer 66 EStG BMF, Schreiben vom Kabinett beschließt Umsetzung der EU-Mobilitäts-Richtlinie 423 Schwind, Die Deckungsmittel der betrieblichen Altersversorgung in Rechtsprechung Beschränkung des Risikoschutzes für das zu begründende Anrecht auf eine Altersversorgung durch den Versorgungsträger BGH, Beschluss vom XII ZB 364/ Berechnungsdurchgriff bei Bestehen eines Beherrschungsvertrages BAG, Urteil vom AZR 739/13 454

2 aba-tagungen aba-tagung der Fachvereinigung Pensionskassen, Mannheim aba-tagung der Fachvereinigung Mathematische Sachverständige, Köln 3./ aba-herbsttagung mit den Fachvereinigungen Pensionsfonds und Direktversicherung, Köln aba-tagungen aba-infotag Versorgungsausgleich, Mannheim 25./ aba-jahrestagung, Berlin aba-forum Steuerrecht, Mannheim aba-forum Arbeitsrecht, Mannheim Tagung der Fachvereinigung Pensionskassen Mittwoch, 9. September 2015, 9.00 bis Uhr Mannheim Begrüßung, Einführung und Moderation Umsetzung der Mobilitätsrichtlinie in nationales Recht Arbeitsrechtliche Aspekte Rechtsprechungsübersicht TTYPE Einrichtung eines EU-weiten Pensions- und Rentenaufzeichnungsdienstes EIOPA-Stresstest und Qis II aus Sicht der Pensionskassen Aktuelle Regulierungsvorhaben auf europäischer Ebene Novellierung des Versicherungsaufsichtsgesetzes / Eigenständige Regelung für Versorgungseinrichtungen Volkswirtschaftlicher Ausblick Joachim Schwind Dr. Nicolas Rößler Prof. Dr. Anja Schlewing Peter Gramke Jürgen Rings Justin Wray Friedhelm Dresp Dr. Gertrud R. Traud Aktuelle Stunde Offene Diskussion Fragen aus dem Bereich Tagungen beantwortet: Frau Ulrike Schulz Telefon:

3 Inhaltsverzeichnis Der Kommentar Nahles, Mehr Betriebsrente wagen 389 Abhandlungen Hüther, Kostet Draghi uns die Altersvorsorge? 391 Gramke/Schumacher, Gemeinsame Einrichtungen gemäß TVG Praxiserfahrungen 395 Anzinger, Aktuelle Themen zum Bilanzsteuerrecht und ausgewählte Fragen zur Kapitaleinkommensbesteuerung 401 Pagels, Die bilanzsteuerrechtliche Behandlung von Übertragungen der betrieblichen Altersversorgung beim Arbeitgeberwechsel 409 Engelstädter/Kraft, Stärkere Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung durch Stärkung der Direktzusage 413 Melchiors, Insolvenzsicherung durch den PSVaG und aktuelle Fragestellungen 416 Informationen Aus der Gesetzgebung Übertragung von Versorgungsverpflichtungen und Versorgungsanwartschaften auf Pensionsfonds, Anwendung der Regelungen in 4d Absatz 3 EStG und 4e Absatz 3 EStG i.v.m. 3 Nummer 66 EStG BMF, Schreiben vom Rentenwertbestimmungsverordnung Einkommensteuerrechtliche Behandlung von Vorsorgeaufwendungen und Altersbezügen; Besteuerung der Versorgungsbezüge internationaler und europäischer Organisationen BMF, Schreiben vom Meinungen - Standpunkte Empfehlungen Ergänzende Arbeitgeberbeiträge oder staatliche Zulagen könnten Betriebsrenten fördern 435 Niedrigzinspolitik trifft alle 435 IG Metall mahnt weitere Sozialreformen an 436 Statistik Schwind, Die Deckungsmittel der betrieblichen Altersversorgung in Kröger, Rentenanpassung 2015 Ost-West-Angleichung schreitet voran 437 Knapp zwei Drittel der Deutschen kennen ihr Alterseinkommen nicht 440 Ein Viertel der Frauen ohne eigene Altersvorsorge 441 Unternehmen stellen sich den demografischen Herausforderungen 441 Rente mit 63: Ein Viertel der Betriebe versucht die Mitarbeiter zu halten 442 Europa EU-Altersbericht 2015 veröffentlicht 442 Rat der Europäischen Union: Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen vor dem Hintergrund der Bevölkerungsalterung 443 PensionsEurope s view on the Capital Markets Union 444 EIOPA highlights measures to facilitate the transfer of pension rights 445 Eine faire und effiziente Unternehmensbesteuerung in der Europäischen Union Fünf Aktionsschwerpunkte COM(2015) 302 final vom Sondersteuer auf Renten als Altersdiskriminierung? 448 Aus der Politik Kabinett beschließt Umsetzung der EU-Mobilitäts- Richtlinie 423 Herausforderungen des aktuellen Niedrigzinsumfelds für die bav und Aufsichtstätigkeit der BaFin BT-Drucksache 18/5454 vom Flexible und sichere Rentenübergänge ermöglichen BT-Drucksache 18/5212 vom Ein Jahr nach Inkrafttreten des Rentenpakets der Großen Koalition BT-Drucksache 18/5281 vom Anrechnung von Zeiten des Mutterschutzes BT-Drucksache 18/5279 vom Ungerechtigkeiten bei Mütterrente in Ostdeutschland und beim Übergangszuschlag beheben BT-Drucksache 18/4972 vom Empfehlung der Ausschüsse zur Rentenwertbestimmungsverordnung 2015 BR-Drucksache 206/1/15 vom Armuts- und Reichtumsbericht qualifizieren und Armut bekämpfen BT-Drucksache 18/5109 vom Rechtsprechung Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen Systemwechsel bei der VBL BVerfG, Beschluss vom BvR 1420/13 (PM) 448 Beschränkung des Risikoschutzes für das zu begründende Anrecht auf eine Altersversorgung durch den Versorgungsträger BGH, Beschluss vom XII ZB 364/ Angemessenheit pauschalierter Teilungskosten BGH, Beschluss vom XII ZB 74/12 (LS) 451 Versorgungsausgleich nach Ausübung des Kapitalwahlrechts BGH, Beschluss vom XII ZB 701/ Bedürfnis eines Elternunterhaltsverpflichteten für die Bildung eines eigenen Altersvorsorgevermögens BGH, Beschluss vom XII ZB 236/14 (LS) 453 Beschwerdefrist für einen formell nicht am Verfahren beteiligten Versorgungsträger OLG Düsseldorf, Beschluss vom II 8 UF 189/14 (LS) 453 Berechnungsdurchgriff bei Bestehen eines Beherrschungsvertrages BAG, Urteil vom AZR 739/ Inhaltsverzeichnis 1I

4 Dynamik einer Verweisungsklausel nach Betriebsübergang BAG, Beschluss vom AZR 61/14 (A) (PM) 458 Austrittsleistungen eines Grenzgängers aus einer schweizerischen Pensionskasse und Anlagestiftung BFH, Urteil vom VIII R 31/10 u.a. (PM) 459 Literatur Buchbesprechungen Höfer/Reinhard/Reich, Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung, Band I Arbeitsrecht, 17. Ergänzungslieferung 460 Horlemann (Hrsg.), Staatliche Förderung der Altersvorsorge und Vermögensbildung 461 Literaturhinweise 461 Nachrichten PSVaG legt Jahresabschluss 2014 vor 462 II Inhaltsverzeichnis

5 Der Kommentar Andrea Nahles, Berlin Mehr Betriebsrente wagen Die Gestaltung der Altersvorsorge ist eine politische Daueraufgabe. Wer hätte nicht viel lieber ein System, das sich über Jahrzehnte hinweg strukturell nicht ändert und so die Lebensplanung von Versicherten und Rentnern erleichtert? Aber das ist in einer Welt, die sich ständig wandelt, eine Wunschvorstellung. Die gesetzliche Rentenversicherung ist auch deswegen nach wie vor die zentrale Säule der Altersvorsorge, weil sie kontinuierlich umgebaut und den Erfordernissen der Zeit angepasst wurde. Auch die betriebliche Altersversorgung muss sich neuen Herausforderungen stellen. Vor diesem Hintergrund haben wir Anfang dieses Jahres ein Sozialpartnermodell Betriebsrente vorgestellt, das die Tarifvertragsparteien einlädt und darin bestärkt, sich noch mehr als bisher mit dem Thema Betriebsrente zu beschäftigen. Das bedeutet selbstverständlich keine Geringschätzung ihrer bisherigen Arbeit. Im Gegenteil: Den Sozialpartnern soll eine noch größere Bühne geboten werden, damit sie eine noch bedeutendere Rolle bei der Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung spielen können als bisher. Das ist dringend notwendig: Zwar sind rund 60 Prozent der Beschäftigten heute über eine betriebliche Altersversorgung zusätzlich abgesichert eine durchaus beeindruckende Zahl. Aber bei näherem Hinsehen zeigt sich: Seit zehn Jahren entspricht der Zuwachs nur noch der Zunahme der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Und Defizite bestehen besonders in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). So haben in Kleinstbetrieben mit weniger als zehn Mitarbeitern nur 30 Prozent der Beschäftigten eine Betriebsrentenanwartschaft. Damit wollen wir uns nicht abfinden. ber und Gewerkschaften sollen künftig auch sogenannte reine Beitragszusagen vereinbaren können. Gleichzeitig setzt das Modell voraus, dass die Beitragszusagen über gemeinsame Einrichtungen der Sozialpartner abgewickelt werden. Die Einstandspflicht des Arbeitgebers für die Rentenzahlung geht auf diese Einrichtungen über, sie garantieren eine Mindestleistung, der Pensions-Sicherungs-Verein ist Ausfallbürge. Auf diese Weise könnten Betriebsrenten künftig auf denkbar einfache Weise organisiert werden. Für Tarifverhandlungen über Betriebsrenten ergibt sich daraus eine ganz neue Ausgangslage. Wenn es keine Anknüpfungspunkte mehr gibt, die Arbeitgeber vor dem Thema betriebliche Altersversorgung zurückschrecken lassen, bestehen beste Voraussetzungen für mutige Schritte der Tarifpartner. Das Sozialpartnermodell kann so ein Schlüssel für eine stärkere Verbreitung werden. Man könnte einwenden, dass der Zeitpunkt für ein solches Modell angesichts des Niedrigzinsumfeldes ungünstig gewählt sei. Die niedrigen Zinsen schmälern gegenwärtig die Erträge kapitalge- Kern des Sozialpartnermodells ist es, wichtige Regelungen im Betriebsrentengesetz tarifoffen zu gestalten. Arbeitgedeckter Systeme und setzen sie zweifellos unter erheblichen Anpassungsdruck. Die derzeitigen Kapitalmarkt-Realitäten führen häufig dazu, dass Leistungsgarantien in der Höhe, wie sie in der Vergangenheit üblich waren, von Unternehmen für die Zukunft nicht mehr für tragbar gehalten werden. Daraus ergibt sich: Wir sehen einen Trend weg von ausgeprägten Leistungsgarantien, hin zu mehr beitragsorientierten Zusagen, und zwar nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Industrieländern. Vor diesem Hintergrund ist die Diagnose eines drohenden race to the bottom im Hinblick auf künftige Betriebsrenten- Zusagen durchaus nachvollziehbar. Diese Entwicklung ist aber kein Argument gegen unser Modell. Könnten denn Systeme dem herrschenden Anpassungsdruck auf Dauer widerstehen, wenn das Sozialpartnermodell Betriebsrente nicht umgesetzt würde? Wenn es aber unvermeidlich einen Strukturwandel in der Zusage-Landschaft gibt und weiter geben wird, wäre es dann nicht an der Zeit, diesen Wandel vonseiten der Sozialpartner intensiv zu begleiten und durchaus auch offensiv zu gestalten? Und wie könnte das besser und nachhaltiger geschehen als im Rahmen von gemeinsamen Einrichtungen? So betrachtet ergeben sich aus dem Einwand eines drohenden race to the bottom bedenkenswerte Argumente für unser Modell. Was die zentrale Frage betrifft, wie wir mit dem Modell auch den nicht tarifgebundenen Arbeitnehmern besonders in KMU zu einer Betriebsrente verhelfen können, gibt es zwei Antworten. Ein Weg wäre, dass die entsprechenden Tarifverträge für allgemeinverbindlich erklärt werden, was seit dem Tarifautonomie-Stärkungsgesetz von 2013 einfacher möglich ist als zuvor. Dieser sicher wirkungsvolle Weg setzt voraus, dass beide Sozialpartner ihn gehen wollen. Einen Automatismus gibt es nicht: Ohne Der Kommentar 389

6 den gemeinsamen Antrag der Tarifvertragsparteien ist dieser Weg versperrt. Ein anderer Weg kann die Öffnung der gemeinsamen Einrichtungen für nicht tarifgebundene Arbeitgeber und Beschäftigte sein. Die Wirkung wäre weniger umfassend als im Falle der Allgemeinverbindlicherklärung. Ein Fortschritt wäre ein solches Angebot an nicht tarifgebundene KMU aber dennoch. Wir haben unser Modell in den letzten Monaten mit den Sozialpartnern erörtert. Erfreulich ist, dass viele Beteiligte nicht nur Befürchtungen äußern, sondern durchaus auch die Chancen des Modells sehen und das umso mehr, je intensiver sie darüber nachdenken. Dennoch werden auch noch Einwände an uns herangetragen. Die Arbeitgeber machen geltend, dass es keine Notwendigkeit gebe, die Beitragszusage auf neue gemeinsame Einrichtungen zu beschränken. Auch die Einbindung des Pensions- Sicherungs-Vereins müsse aus ihrer Sicht noch erörtert werden. Gewerkschaften wie Arbeitgeber befürchten außerdem, dass die neuen gemeinsamen Einrichtungen zu einer Verdrängung der bestehenden Systeme führen könnten. Alle Beteiligten weisen schließlich darauf hin, dass ein wirklicher Schub für die Betriebsrente nur mit einem Maßnahmenpaket zu erhoffen sei, das auch eine verbesserte Förderung enthalte. Auch wenn ich viele der geäußerten Bedenken nicht teile, bin ich bereit, Änderungen zu diskutieren, die die Akzeptanz des Modells erhöhen, ohne das gemeinsame Ziel der Stärkung der betrieblichen Altersversorgung aus dem Blick zu verlieren. Ich greife einen Punkt heraus: Den gemeinsamen Einrichtungen muss ihre Organisationsform nicht vorgeschrieben werden. Die die gemeinsame Einrichtung tragenden Sozialpartner sollten vielmehr auch frei darüber entscheiden können, ob und wie sie gegebenenfalls das operative Geschäft auf Dritte übertragen. Das würde die Gründung solcher Einrichtungen erheblich erleichtern. Ein Verein oder eine GmbH können viel einfacher aus der Taufe gehoben werden als etwa eine Pensionskasse. Zudem wäre sichergestellt, dass die vorhandenen Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung besser eingebunden werden könnten und nicht befürchten müssten, durch die neuen gemeinsamen Einrichtungen langfristig verdrängt zu werden. Nicht zuletzt: Der auf diese Weise geöffnete und von den Sozialpartnern gesteuerte Wettbewerb kommt den Beschäftigten in Form höherer Betriebsrenten zugute. Wichtig ist mir, dass Gewerkschaften und Arbeitgeber eine Schlüsselstellung beim weiteren Auf- und Ausbau der Betriebsrente behalten. Denn sie verfügen sowohl über hervorragenden Sachverstand als auch über große Praxisnähe und wissen, welche Unterstützung die Betriebe und die Beschäftigten brauchen. Deshalb wollen wir ihnen das Instrumentarium an die Hand geben, damit sie betriebliche Altersversorgung mit hoher Verbindlichkeit, effizient, passgenau und möglichst einfach organisieren können. Und zwar ohne das legitime Interesse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an Betriebsrenten, die ein ausgewogenes Verhältnis von Sicherheit und Attraktivität bieten, außer Acht zu lassen. Unser Versprechen einer ergebnisoffenen Diskussion unserer Vorschläge gilt weiter. Es ist auch klar, dass dieses Modell nicht der einzige Schritt bleiben kann, um die Verbreitung der Betriebsrente zu verbessern. In einem freiwilligen System geht es selbstverständlich auch immer um eine Optimierung der staatlichen Förderung, wie sie derzeit im Rahmen eines Forschungsvorhabens des Bundesministeriums der Finanzen erörtert wird. Beide Ansätze können und müssen sich ergänzen. Ich bin fest davon überzeugt, dass unser Modell, im Paket mit einer Optimierung der staatlichen Förderung, die betriebliche Altersversorgung ein gutes Stück voranbringen kann. Sozialpartnerschaft ist der beste Garant auch für Sicherheit im Alter. Andrea Nahles, MdB Bundesministerin für Arbeit und Soziales 390 Der Kommentar

7 Abhandlungen Abbildung 1: Zinsen auf Unternehmenskredite, Reaktionen auf Leitzinssenkung Prof. Dr. Michael Hüther, Köln Kostet Draghi uns die Altersvorsorge?* Die Euro-Krisenpolitik der letzten Jahre brachte historisch niedrige Zinsen. Im Zuge der Turbulenzen senkte die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins auf ein Niveau von nahezu null Prozent. Ausfallsichere Anlagen bringen keine oder wie im Fall der Bundesanleihen bei kurzfristiger Laufzeit mittlerweile sogar negative Zinsen. Die klassische, stimulierende Maßnahme der Geldpolitik, die Leitzinssenkungen, stößt an ihre Grenzen. Auf der einen Seite steht einer weiteren Senkung der Leitzinsen die natürliche Null-Prozent Grenze entgegen. Auf der anderen Seite wurden sinkende Leitzinsen nicht von den Banken an die Unternehmen weitergereicht wie das außerhalb von Krisenzeiten der Fall ist. Abbildung 1 zeigt, dass in der Folge der Leitzinssenkung der EZB im Mai 2003 in allen betrachteten Ländern (Deutschland, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland) die Zinsen auf Unternehmenskrediten sanken. Der untere Teil der Abbildung zeigt die regionalen Unterschiede nach Leitzinssenkungen der EZB im April 2013 auf. Während Banken im Zuge der Leitzinssenkung 2003 noch in allen Eurozonen-Ländern die Unternehmenskreditzinsen senkten, wurde der stimulierende Effekt der Leitzinssenkung im April 2013 besonders in den Peripherie-Ländern von einer generellen Unsicherheit überlagert. Dies hatte zur Folge, dass die Unternehmenszinsen in Deutschland und Portugal im weiteren Verlauf des Jahres 2013 leicht sanken, für die Unternehmen in Italien, Spanien und Griechenland im Gesamtergebnis jedoch sogar anstiegen. Besonders stark war dieser Effekt in Italien, wo das Zinsniveau ein Jahr nach der Leitzinssenkung zehn Prozent höher war als zum Zeitpunkt dieser geldpolitischen Maßnahme. Dies bedeutet nicht per se, dass die geldpolitische Maßnahme der Leitzinssenkung unwirksam war oder gar zu einer Zinssteigerung führte. Sie schaffte es jedoch auch nicht, die negativen Effekte zu überlagern und zu einer günstigeren Unternehmensfinanzierung zu führen. Der eingeengte Handlungsspielraum der EZB zeigt sich darüber hinaus an den Inflationserwartungen. Das oberste Ziel der Zentralbank in Europa ist die Gewährleistung von stabilen Preisen. Die EZB definiert stabile Preise bei einer Inflation von nahe aber unter zwei Prozent. Eine der wesentlichen Steuerungsgrößen der tatsächlichen Inflation in einer Ökonomie ist die Inflationserwartung der Wirtschaftsakteure. Seit der Einführung des Euro konnte die EZB durch ihre Geldpolitik und ihre Kommunikation die Inflationserwartung nahe an der gewünschten Zielinflation halten. In Folge der europäischen Banken- und Staatsschuldenkrise entkoppelten sich die Inflationserwartungen von dem durch die EZB definierten Zielband zwischen 1,7 und 1,9 Prozent nachhaltig. Auch wenn die Inflationserwartungen für die kommenden 12 und 24 Monate im zweiten Quartal 2015 erstmals wieder leicht gestiegen sind, liegen sie mit einem Wert von einem Prozent beziehungsweise 1,4 Prozent doch immer noch weit unter dem anvisierten Ziel. * Vortrag gehalten auf der aba-jahrestagung am in Berlin. Quelle: Europäische Zentralbank; Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Krisenpolitik: Draghis Dicke Bertha Neben der Senkung des Leitzinses und dem Versuch, die Inflationserwartungen durch entsprechende Kommunikation zu beeinflussen, nutzt die EZB auch Instrumente der Liquiditätsbereitstellung. Ein großes Programm, das sich hier zuordnen lässt, ist das sogenannte Programm zum Ankauf gedeckter Schuldverschreibungen, das Mario Draghi im Juni 2009 initiierte. Im Zuge dieses Programms wurden den Geschäftsbanken sehr günstige Kredite in einem Volumen von 60 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Eine Neuauflage des Programms gab es im November 2011, im Zuge dessen weitere Milliarden Euro den Banken bereitgestellt wurden. Seit dem 9. März 2015 hat Mario Draghi einen weiteren Pfeil aus dem Köcher der geldpolitischen Maßnahmen gezogen: Im Rahmen des Public Sector Purchase Program (PSPP) kauft die EZB bis Ende 2016 monatlich Anleihen im Wert von um die 60 Milliarden Euro (siehe Abbildung 2, S. 392). Begründet wird auch diese Intervention mit dem unbedingten Willen der EZB, ihrem primären Mandat nachzukommen und die Geldwertstabilität zu sichern. Die EZB sah sich offenbar zu dieser weiteren Maßnahme durch die negativen Inflationsraten, zuletzt im ersten Quartal 2015, gezwungen. Ähnlich wie im unmittelbaren Nachkrisenzeitraum haben sich am aktuellen Rand die Inflationserwartungen vom besagten Inflationszielband nach unten entkoppelt. Und ähnlich wie in diesem Zeitraum antwortet die Europäische Zentralbank mit einer Ausweitung ihrer Bilanzsumme. Im Nachkrisenzeitraum erweiterte die EZB durch die beschriebenen Maßnahmen ihre Bilanz, zwar nicht um die Geldwertstabilität zu wahren, sondern um einem ihrer Sekundärziele, nämlich der Unterstützung der wirtschaftlichen Aktivität, nachzukommen (Abbildung 2, links). Innerhalb weniger Monate erhöhte die EZB ihre Bilanz um etwa sechzig Prozent. Allerdings konnten die Marktteilnehmer bereits damals mit der damit ausgelösten Geldschwemme nur bedingt überzeugt werden: Denn die zirkulierende Geldmenge M3 stieg nur langsam (Abbildung 2, rechts). Insbesondere blieb die jährliche Wachstumsrate unter ihrem Referenzwert, der bei einer jährlichen Wachstumsrate von 4,5 Prozent liegt. Dies spiegelt die verstärkte Liquiditätspräferenz der Haushalte und Unternehmen sowie die noch nicht überwundene Bilanzrezession im Euroraum wider und liefert zusammen mit dem europaweit schwachen Potentialwachstum eine Erklärung für die hierauf folgenden niedrigen Inflationsraten. Ebenso wie die Leitzinssenkung es während des Krisenzeitraums nicht schaffte, die Unternehmensfinanzierung in Europa anzukurbeln, schlägt die Ausweitung der Eurosystem-Bilanzmenge nicht auf die zirkulierende Geldmenge durch. Bleibt das Wachstum der M3 Geldmenge dauerhaft unter ihrem Referenzwert, ist auch nicht mit einer Rückkehr zum Zielkorridor der Inflationserwartungen zu rechnen. Der Transmissions- Abhandlungen 391

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