Schadenerfahrungen bei Holzhäusern aus Sicht der Versicherer Die neue Feuerwiderstandsklasse K 60

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1 Schadenerfahrungen bei Holzhäusern aus Sicht der Versicherer Die neue Feuerwiderstandsklasse K 60 Lutz Battran, München Gliederung: 1 Einleitung 2 2 Brandweiterleitung durch Holz 2 3 Schadenerfahrung Abhängigkeit Konstruktion - Schadenhöhe Umfang und Ergebnisse der Diplomarbeit Ablauf von Raumbränden Beurteilung von Wand- und Deckenbauteilen Beurteilung eines ausgewählten Anschlussdetails Sanierung von Brandobjekten Weitere Gründe für die ungünstige Schadenquote bei Holzbauten Weiteres Vorgehen 9 4 Neue Entwicklungen im Bereich des Baurechts und der europäischen Normung 9 5 Literaturhinweise 12

2 1 Einleitung -2- Holz als Baustoff hat in unseren Breiten eine sehr lange Tradition. Noch vor Jahren wurden fast alle Gebäude als Holzkonstruktionen errichtet. Aus Gründen veränderter gestalterischer Anforderungen, aber auch unter dem Eindruck großer Brandkatastrophen, wurde der Baustoff Holz im Bereich von Wohn-, Stall-, Industrieund Gewerbebauten sowie öffentlichen Gebäuden immer weiter zurückgedrängt. Teilweise wurde sogar die Verwendung von Holz im Decken- und Wandbereich von Stadthäusern generell verboten. Holz und Brandschutz stellen jedoch keinen generellen Widerspruch dar. Der richtige Einsatz von Holz ermöglicht es problemlos, abhängig vom Querschnitt eines Bauteiles, Konstruktionen zu errichten, die einem Brand 30, 60 oder gar 90 Minuten widerstehen. 2 Brandweiterleitung durch Holz Holz als brennbarer Baustoff, aber auch brennbare Einbauten, Möbel oder Lagergüter stellen eine Brandlast im und am Gebäude dar. In der Brandentstehungsphase ist es vor allem die Brandlast, die die Geschwindigkeit der Brandausbreitung wesentlich bestimmt. Beim Baustoff Holz spielt in diesem Zusammenhang neben seiner Menge auch die Rohdichte und der Querschnitt, sowie der Konstruktionsaufbau der betroffenen Bauteile eine wesentliche Rolle. Der weitere Brandverlauf wird außerdem vom Vorhandensein funktionierender Brandabschottungen (Trennwände, Decken) bestimmt. Diese müssen in der Lage sein, selbständig oder mit Unterstützung der Feuerwehr einen Brand innerhalb des Gebäudes auf einen bestimmten Bereich zu begrenzen und so eine Brandausbreitung zu verhindern. Abb. 1.: Temperaturverlauf bei einem Brand

3 -3- Darüber hinaus bestimmt der Feuerwiderstand im Bereich der Tragkonstruktion die Zeitdauer einer möglichen Zugänglichkeit von Gebäuden im Brandfall. Dies hat eine wesentliche Auswirkung auf die Flucht- und Rettungswegsituation, sowie die Zugänglichkeit für die Feuerwehr. 3 Schadenerfahrung Ein Beispiel für Brände bei Holzgebäuden, das unrühmlich Popularität gewann, war der Brand der Herzogstandhäuser: Trotz massivem Einsatz der Feuerwehr brannten die Gebäude bis auf die Grundmauern nieder. Ein vom Hüttenwirt im Bereich des Kachelofens entdeckter Brand wurde von diesem vermeintlich gelöscht. Einige Stunden später entdeckte er an dieser Stelle wieder Rauch, worauf er die Feuerwehr alarmierte. Mittlerweile breitete sich der Brand über nicht zugängliche Hohlräume immer weiter aus. Obwohl bereits knapp eine halbe Stunde später die erste Löschgruppe eintraf konnte diese, genauso wie die nachfolgenden Kräfte nicht verhindern, dass im Laufe der nächsten sechs Stunden alle drei Häuser abbrannten. Ein weiteres Beispiel hierfür stellt nachfolgender Schaden in einem Kindergarten dar (Abb. 2): Im vorliegenden Fall brach der Brand nicht einmal im Gebäude aus. Ausgangspunkt des Schadens war ein Müllcontainer, der vor dem Gebäude abgestellt war. Durch Brandstiftung wurde dieser entzündet. Das Feuer gelangte über den Giebel ins Gebäude und wurde in diesem Ausbreitungsstadium von der Feuerwehr gelöscht. Obwohl äußerlich und auch in den Kindergartenräumen selbst nur eine leichte bis mittlere Verrußung offensichtlich war, handelte es sich versicherungstechnisch nahezu um einen Totalschaden, wobei zu den reinen Wiederaufbaukosten auch noch die Abbruch- und Aufräumkosten zu rechnen waren. Summa summarum ein Schaden von ca. 1 Mio.. Abb. 2: Brand in einem Kindergarten Die Schadenerfahrungen zeigen, dass Totalschäden gerade bei solchen Holzbauten vorkommen, die mit Hohlräumen durchzogen sind.

4 -4- Auch bei Holzkonstruktionen, die durch den Einbau von Feuerschutzplatten auf einen bestimmten Feuerwiderstand ertüchtigt worden sind und deshalb Hohlräume erhielten, wurden Brandausbreitungen und damit verbundene Totalschäden beobachtet. In einem VdS- Seminar [6] wurden in diesem Zusammenhang folgende Thesen aufgestellt: Ist Holz frei zugänglich und weist darüber hinaus einen Feuerwiderstand auf, wirkt es in den meisten Fällen positiv hinsichtlich des Brandschutzes bzw. der Brandbekämpfung. Kommen Holzkonstruktionen mit Hohlräumen zur Anwendung führt dies zu größeren Schadenausmaßen, oft zu Totalschäden. Eine Verkleidung von Holzkonstruktionen, mit Schaffung von Hohlräumen, z.b. zum Erreichen einer Feuerwiderstandsklasse, kann brandschutztechnisch kontraproduktiv werden, wenn Feuer durch Steckdosen, Fugen, oder ähnliches in die Konstruktion eindringt. 3.1 Abhängigkeit Konstruktion - Schadenhöhe Verschiedene Schadenauswertungen innerhalb der Versicherungskammer Bayern zeigen, dass im Bereich Holzhäuser und Fertighäuser, die Schadensummen im Schnitt deutlich mehr als doppelt so hoch liegen, wie im Bereich der Massivhäuser. Einige Schadensachbearbeiter berichten sogar von deutlich höher als das Vierfache liegenden Schadensumme von Holzhäuser, gegenüber Massivgebäuden. Dies könnte durch die oben genannten Schadenerfahrungen erklärt werden, sind bei den meisten der heute anzutreffenden Holzbauten (ohne Berücksichtigung einfacher Holzhütten), Hohlräume anzutreffen. Hinzu kommt, dass die Schadenhäufigkeit bei Holzbauten etwa der von Massivbauten entspricht. Hinsichtlich der Versicherungsprämien reagieren die verschiedenen Versicherer momentan sehr unterschiedlich auf die genannten Erkenntnisse. Um genauere Anhaltspunkte für die Abhängigkeit von Konstruktion und Schadenhöhe zu erhalten, wurde von der Versicherungskammer Bayern ein Forschungsprojekt initiiert. Der Kernpunkt dieses Projekts besteht aus einer Diplomarbeit an der Universität Leipzig. Hier wurden zunächst Schadenakten ausgewertet und aktuelle Schäden konkret nach Brandausbreitungswege untersucht. Außerdem wurden die entsprechenden Konstruktionsprinzipien erfasst. Parallel hierzu fanden Gespräche mit namhaften Fertighausherstellern statt um aktuelle Konstruktionsdetails abzufragen und durch gezielte Konstruktionsmodifikationen erkannte Brandausbreitungswege zu unterbinden. 3.2 Umfang und Ergebnisse der Diplomarbeit Die untersuchten Gebäude sind freistehende Ein- oder Zweifamilienhäuser, bei denen über einem zweiten Vollgeschoss keine Aufenthaltsräume möglich sind. Ist das der Fall, werden in Bayern keine bauaufsichtlichen Brandschutzanforderungen an Bauteile gestellt (Gebäudetyp A). Ist der Dachraum über einem zweiten

5 -5- Vollgeschoss aber so groß, dass Aufenthaltsräume möglich sind, erfolgt die Einstufung als Gebäudetyp B. An tragende Wände, Pfeiler und Stützen im Erd- und Obergeschoss sowie Decken zwischen den einzelnen Geschossen werden dann Brandschutzanforderungen gestellt (s. Abb. 3). Gebäudetyp A Gebäudetyp B Abb. 3: Untersuchte Gebäude, vgl [7] Bauaufsichtliche Brandschutzforderungen stellen nur einen in sich geschlossenen Grundschutz dar. Versicherungsanforderungen können deutlich darüber liegen Ablauf von Raumbränden Der Entstehungsbrand beginnt, wenn brennbare Materialien, Sauerstoff und eine Zündquelle vorhanden sind. Die Ausbreitung des Brandes ist von der Entzündbarkeit und der Energiefreisetzungsrate der vom Brand ergriffenen Stoffe abhängig. Ausgehend von der Verbrennungszone wird Wärme in alle Richtungen ausgestrahlt. Parallel dazu findet ein Wärmetransport durch Konvektion vorwiegend in vertikaler Richtung statt. Der Brand breitet sich dadurch schneller in höher gelegene Bereiche aus. Schon in dieser Frühphase eines Brandes steigen die Rauchgase infolge der Dichteunterschiede zur Umgebung in einem Plume nach oben auf und bilden eine Rauchgasschicht unter der Decke. Für den weiteren Brandverlauf spielt die Rauchgasschicht eine entscheidende Rolle. Sie ist vergleichbar mit einem Heizstrahler, der flächendeckend an der Decke montiert ist. Bei Brandfortschritt bewegt sie sich immer weiter nach unten. Vom Brandentstehungsort weiter entfernte Gegenstände werden hierdurch mit Wärme beaufschlagt und geben weitere Pyrolysegase ab. Beim Feuerübersprung (Flash-over) hat sich der Raum so weit aufgeheizt, dass die Pyrolysegase durchzünden. Durch den Flash-over geht das lokal begrenzte Feuer im Raum zu einem Vollbrand über. Die Raumtemperatur steigt sprunghaft an. Die Zeit bis zum Flash-over kann nach stofflichen und geometrischen Voraussetzungen sowie dem Sauerstoffangebot sehr unterschiedlich sein. Wird die Wärme in ausreichendem Maße abgeführt, ist ein Flash-over ausgeschlossen [8]. Nach Abbrand der Brandlasten oder nach Löschmaßnahmen kühlt der Raum in Abhängigkeit des Wärmespeichervermögens der umgebenden Bauteile und Öffnungen langsam ab.

6 Beurteilung von Wand- und Deckenbauteilen Die Bewertung der raumabschließenden Wirkung von Wand- und Deckenbauteilen während eines Raumbrandes erfolgte mit dem Komponenten-Additiv-Verfahren [9], dass in die ENV , Ausgabe 1994 [10] eingebracht wurde. Dieses Verfahren bezieht sich auf Normbrandbedingungen. Es wird vorausgesetzt, dass die Brandbeanspruchung der Bauteile bei natürlichen Raumbränden durch eine fiktive Beanspruchung nach Einheits-Temperaturzeitkurve hinreichend abgebildet wird. Bei dem Komponenten-Additiv-Verfahren werden einzelne Schichten eines Bauteils entfernt und für diese Schicht die Durchbrandzeit ermittelt. Die Feuerwiderstandsdauer ist dann die Summe der Versagenszeiten der Einzelkomponenten. Für den Nachweis des Raumabschlusses sind folgende Kriterien einzuhalten: verbleibende Schichten müssen noch eine Versagenszeit von 15 Minuten aufweisen, Fugen und Stöße müssen mit einer verbleibenden Versagenszeit von 5 Minuten vor unmittelbarer Brandbeanspruchung geschützt werden, für Wände mit Hausinstallationen muss nach rechnerischer Entfernung von 45 mm Materialdicke die Versagenszeit noch 5 Minuten betragen. Mit diesem Verfahren können auch Aussagen über den Schädigungsgrad eines Holzbauteils getroffen werden. Indem die Durchbrandzeit einzelner Schichten bestimmt wird, können Rückschlüsse darauf gezogen werden, zu welchem Zeitpunkt der Brand auf die Tragkonstruktion übergreift Beurteilung eines ausgewählten Anschlussdetails Nachfolgend wird das Anschlussdetail Innenwand/Decke eines ausgewählten Brandobjektes bewertet. Die real brandgeschädigten Bauteile sind in Abb. 4 dargestellt. Abb. 4 Wohnzimmer nach Raumbrand a) Innenwand GKP sind großflächig abgefallen, mittlere Brandzehrung an darunter liegenden Sperrholzplatten b) Decke GKP und Lattung sind vollständig zerstört, Dämmung wurde durch Feuerwehr entfernt, Durchfeuchtung der Spanplatte durch Löschwasser Der Brand entstand hier durch die Implosion eines Fernsehgerätes im Wohnzimmer. Die Bewohner verließen umgehend das Haus und alarmierten über Nachbarn die Feuerwehr, die nach ca Minuten vor Ort eintraf. In dem Zeitraum zwischen Alarmierung und Eintreffen der Feuerwehr dehnte sich der Brand großflächig im Wohnzimmer aus. Die Ausbreitung in angrenzende Bereiche erfolgte u.a. über Schwachstellen der Anschlussfuge Erdgeschossdecke/Innenwand.

7 Anschlussdetail: Decke senkrecht zur Innenwand Decke: 1 - GKP 9,5 mm 2 - Dämmung (Mineralwolle) 60 mm 3 - Spanplatte 22 mm Innenwand: 1,5 - GKP 9,5 mm 2,4 - Sperrholzplatte 8 mm 3 - Dämmung (Mineralwolle) 84 mm Abb. 5: Nachweis Raumabschluss Bauteile Detaildarstellung 1) Innenwand Gipskartonplatte: t 1 = t 5 = 1,7 x t p = 1,7 x 9,5 = 16 min Sperrholz: t 2 = t 4 = t p / β 0 - t r = 8 / 1,0 4 = 4 min Dämmung: t 3 = 0,07 (t ins 20) ρ 0,5 ins = 0,07 (84 20) 30 0,5 = 24 min Kriterium I: = = 49 min Kriterium II: = 48 5 = 43 min Kriterium III: Wand: t Raumabschluss = 39 min = 39 min 2) Decke (ohne Fußbodenaufbau) Gipskartonplatte: t 1 = 1,7 x t p x ξ = 1,7 x 9,5 x 0,8 = 13 min Dämmung: t 2 = 0,07 (t ins 20) ρ 0,5 ins = 0,07 (60 20) 30 0,5 = 15 min Spanplatte: t 3 = t p x ξ / β 0 = 22 x 0,4 / 0,9 = 10 min Kriterium I: Kriterium II: Decke: t Raumabschluss = 23 min 3) Anschluss ohne Abschottung oberhalb der Innenwand = = 23 min = 28 5 = 23 min Gipskartonplatte: t 1 = 1,7 x h x ξ = 1,7 x 9,5 x 0,8 Dämmung: 15 min Anschluss Decke/Wand: = 13 min t Raumabschluss = 13 bis 28 min Eine raumabschließende Wirkung der Innenwand kann, ohne Berücksichtigung des Durchbrandes an den Anschlussfugen, für eine Zeit von 39 Minuten angesetzt werden. Für den Durchbrand der Decke (ohne Fußbodenaufbau) ist eine Zeit von 23 Minuten anzunehmen. Kritisch ist die anzunehmende, geringe Versagenszeit des Decken-Wand-Anschlusses. Um einem frühzeitigen Verlust der raumabschließenden Funktion durch die Brandübertragung entgegenzuwirken, muss oberhalb der Innenwand eine Abschottung ausgeführt werden. Die

8 -8- brandschutztechnische Optimierung kann durch ein formstabiles Dämmschott oder das Einfügen eines Stellbrettes erfolgen. Diese Maßnahme hat einen unmittelbaren Einfluss auf das Schadenausmaß nach einem Brand. Die Eingrenzung des Brandes auf den Entstehungsort bewirkt eine deutliche Reduzierung der Schadensumme. Im vorliegenden Fall fehlte die Abschottung. Der Brand konnte sich großflächig ausdehnen, wodurch das Schadenausmaß deutlich erhöht wurde Sanierung von Brandobjekten Vor dem Beginn einer möglichen Sanierung von Brandschäden müssen zum einen die Brandfolgeprodukte und zum anderen der Schädigungsgrad brandbeanspruchter Bauteile bewertet werden. In vielen Fällen muss auf Erfahrungswerte der Schadenabteilungen der Versicherung zurückgegriffen werden, da keine allgemeinen Bewertungsmaßstäbe existieren. Die Abgrenzung zwischen Total- und Teilschaden vollzieht sich in mehreren Schritten: Zunächst wird festgestellt, ob die Schäden an dem betreffenden Objekt technisch überhaupt beseitigt werden können. Ist eine Reparatur technisch nicht möglich, liegt ein technischer und wirtschaftlicher Totalschaden vor. Ist eine Reparatur technisch möglich und kann der weitere Gebrauch dem Versicherungsnehmer zugemutet werden, handelt es sich um einen technischen Teilschaden. Die Abrechnung auf Reparaturkostenbasis setzt voraus, dass eine Reparatur wirtschaftlich sinnvoll ist. In einem letzten Schritt wird die Reparaturwürdigkeit überprüft. Liegen die Reparaturkosten über dem Gebäudewert, handelt es sich technisch um einen Teilschaden, aber wirtschaftlich um einen Totalschaden. Das Gebäude wird nicht repariert. Bei der Prüfung der Reparaturwürdigkeit bleibt der Zeitwert außer Betracht. Bei der Auswertung der Brandschäden wurde deutlich, dass eine Einteilung der Bauteile in brennbar und nicht brennbar keine Aussage über das Schadenausmaß einer Konstruktion nach einem Brand zulässt. Aus diesem Grund wurde ein neues Bewertungssystem für die Versicherungskammer Bayern erarbeitet, dass eine wirklichkeitsnahe Bewertung von Holzbauweisen im Vergleich zu Massivbauten zulässt. 3.3 Weitere Gründe für die ungünstige Schadenquote bei Holzbauten Neben der aufgeführten wissenschaftlichen Untersuchungen hinsichtlich der Ausbreitung von Feuer und Schadstoffen innerhalb von Gebäuden und Gebäudekonstruktionen wurden auch Interviews mit den technischen Schadensachbearbeitern durchgeführt. Dabei stellte es sich heraus, dass die oben aufgeführten Ergebnisse im Wesentlichen mit deren Beobachtung an den Schadenorten übereinstimmt. Darüber hinaus kristallisierte sich jedoch noch ein weiterer Grund für die hohe Schadenquote bei Holzgebäude heraus: Durch eingebrachtes Löschwasser wurde

9 -9- die Konstruktion derartig durchnässt, dass eine Sanierung nicht möglich war. Außerdem gelangten durch den Wassereintrag auch unkontrolliert Schadstoffe in die Gebäudesubstanz. Dieser hohe Wassereinsatz der Feuerwehr resultierte allerdings oft aus einem Brandeintrag in die unzugänglichen Hohlräume. 3.4 Weiteres Vorgehen Als weiterer Schritt werden zur Zeit im Rahmen einer Promotion die Ergebnisse weiter systematisiert und bestimmte Detailausbildungen genauer untersucht. In diesem Zusammenhang sind Laboruntersuchungen in größerem Stil, unter Beteiligung der Holzwirtschaft, vorgesehen. Das Ziel des Gesamtprojektes liegt darin, die Schadenhöhen im Holzbau deutlich zu reduzieren. Außerdem sollen die technischen Grundlagen geschaffen werden, Holz versicherungstechnisch differenziert zu betrachten. Darüber hinaus soll, im Zusammenwirken mit den Feuerwehren, zum Beispiel durch Ausbildungsmaßnahmen und dem Einsatz neuer Löschmittel und Löschtechniken der Durchnässung von Gebäuden bei Löschmaßnahmen entgegengewirkt werden. 4 Neue Entwicklungen im Bereich des Baurechts und der europäischen Normung Sowohl im Bereich des Baurechts, als auch bei der Normung, stehen gewaltige Neuerungen an. Die Musterbauordnung 2002 macht die Anforderungen an die tragenden Bauteile von der Einteilung in Gebäudeklassen abhängig. Die Gebäudeklassen werden hierbei folgendermaßen definiert: Gebäudeklasse 1: a) freistehende Gebäude mit einer Höhe bis zu 7 m und nicht mehr als zwei Nutzungseinheiten von insgesamt nicht mehr als 400 m² und b) freistehende land- oder forstwirtschaftlich genutzte Gebäude, Gebäudeklasse 2: Gebäude mit einer Höhe bis zu 7 m und nicht mehr als zwei Nutzungseinheiten von insgesamt nicht mehr als 400 m², Gebäudeklasse 3: sonstige Gebäude mit einer Höhe bis zu 7 m, Gebäudeklasse 4: Gebäude mit einer Höhe bis zu 13 m und Nutzungseinheiten mit jeweils nicht mehr als 400 m², Gebäudeklasse 5: sonstige Gebäude einschließlich unterirdischer Gebäude. Die angegebenen Höhen beziehen sich auf das Maß der Fußbodenoberkante des höchstgelegenen Geschosses, in dem ein Aufenthaltsraum möglich ist, über der Geländeoberfläche im Mittel.

10 -10- Abb. 6.: Gebäudeklassen nach MBO 2000 Für den Holzbau von Interesse wird die Gebäudeklasse 4 werden. Hier wird für die tragende Konstruktion eine hochfeuerhemmende Konstruktion vorgegeben. Daneben greift hier eine ebenfalls neue Muster-Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an hochfeuerhemmende Bauteile in Holzbauweise, deren Inhalte an anderer Stelle dieses Seminars besprochen werden. Über diese, im allgemeinen Sprachgebrauch als Holzbaurichtlinie bezeichnete Vorgabe und die Anlage 0.1 / 0.2 der Bauregelliste, wird die Anforderung hochfeuerhemmend jedoch nicht mit F 60-B nach DIN 4102 definiert, sondern mit K 60 nach DIN EN Die neuen (europäischen) Feuerwiderstandsklassen R, E, I sind bereits seit einigen Jahren in die Normung aufgenommen. Hierbei ergeben sich folgende Bedeutungen: Herleitung des Kurzzeichens R (Résistance) E (Étanchéité) I (Isolation) Kriterium Tragfähigkeit Raumabschluss Wärmedämmung unter Brandeinwirkung Durch Kombination der Buchstaben kann die Leistungsfähigkeit des Bauteils abgelesen werden. Ein Bauteil, das hinsichtlich Raumabschluss und Wärmedämmung unter Brandeinwirkung, im Rahmen der entsprechenden Prüfbedingungen, einen Widerstand von 60 Minuten erreicht, erhält zum Beispiel die Bezeichnung EI 60, eine Stütze R 60. Dies entspricht etwa der klassischen Feuerwiderstandsklasse F 60 nach DIN 4102 für raumabschließende bzw. tragende Bauteile.

11 -11- Neu aufgenommen in die DIN EN wird zur Zeit die Feuerwiderstandklasse K (nicht zu verwechseln mit K nach DIN 4102). K wird abgeleitet von Kapselbauweise oder Kapselung. Bei EI und R wird der Feuerwiderstand mit dem kompletten Bauteil erreicht. Eine entsprechend dicke Holzstütze kann zum Beispiel einen relativ hohen Feuerwiderstand, auch ohne Bekleidung, erreichen, wenn bei einer Standsicherheitsberechnung, unter Berücksichtigung des Abbrandfaktors des Holzes, entsprechende Nachweise erstellt werden. Die Feuerwiderstandsklasse K spiegelt die Anforderung der Holzbaurichtlinie wieder, wonach Holztragkonstruktionen dann zulässig sind, wenn neben der ausschließlichen Verwendung nichtbrennbarer Dämmstoffe eine brandschutztechnisch wirksame Bekleidung vorhanden ist. Letzteres ist dann der Fall, wenn durch Bekleidungen aus nichtbrennbaren Baustoffen, bei raumabschließenden, tragenden und/oder aussteifenden Wand- und Deckenbauteilen, die Entzündungstemperatur von 300 C an der Holzoberfläche während der vorgegebenen Zeit nicht erreicht oder überschritten wird. Bei K60 nach DIN EN darf dies während eines Zeitraums von 60 Minuten nicht der Fall sein. max. 300 C K 60 F60-BA F60-B Abb. 7.: Gegenüberstellung Feuerwiderstandsklassen Die Fugen der Verkleidung sind mit Stufenfalz, Fugenversatz oder Nut- und Federverbindung auszuführen. Die beschriebene Anforderung führt einerseits dazu, dass tragende und raumabschließende Bauteile mit Anforderung an den Feuerwiderstand in der Gebäudeklasse 4 vollständig gekapselt sein müssen. Andererseits wird durch die beschriebene Konstruktion bei K60 nach DIN EN 13501eine effektive Feuerwiderstandsdauer von weit mehr als 60 Minuten erreicht, da zu diesem Zeitpunkt das Holz bzw. der Holzwerkstoff erst entzündet und damit sein eigener Feuerwiderstand zum Tragen kommt. Die Feuerwiderstandsklasse K nach DIN EN darf nicht verwechselt werden mit der Feuerwiderstandsklasse F...-BA die jahrelang in diversen Arbeitspapieren anzutreffen war und in Hessen sogar Einzug ins Baurecht nahm. Hier wurde zwar eine nichtbrennbare Verkleidung vorgeschrieben, die jedoch dann zusammen mit dem Bauteil aus Holz den erforderlichen Feuerwiderstand erbrachte...

12 -12-5 Literaturhinweise [1] Versicherungskammer Bayern: Brandschutzinformation Baulicher Brandschutz; [2] Mayr J.(Hrsg.): Brandschutzatlas; Feuertrutz GmbH Verlag für Brandschutzpublikationen 1995, ISBN , [3] Entwicklungsgemeinschaft Holzbau: Informationsdienst Holz; Holzbau - Handbuch, Reihe 3 Bauphysik Teil 4 Brandschutz Folge 2: Feuerhemmende Holzbauteile (F30-B) [4] Arbeitsgemeinschaft Holz e.v.: Informationsdienst Holz; Brandschutz: Bauen mit Holz in Bayern [5] Battran, L.: Der Holzbau aus Sicht der Versicherungswirtschaft, Tagungsband zur 9. DGfH Brandschutztagung; Deutsche Gesellschaft für Holzforschung e.v., München [6] Battran, L.: Schadenerfahrung mit Holzbauten, Tagungsband zur VdS-Fachtagung Baulicher Brandschutz 1995 (VdS 2441); VdS Schadenverhütung, Köln [7] Versicherungskammer Bayern: Brandschutz: Erforderliche Maßnahmen beim Selbstausbau von Dachgeschossen. München 2002 [8] Pulm, M.: Der Zimmerbrand das unbekannte Wesen. Brandschutz - Deutsche Feuerwehrzeitung. 4/2003 [9] Wesche, J.; Kersken-Bradley, M.: Ermittlung von Kriterien zur Beurteilung des Brandverhaltens von Decken und Wänden im Holzbau. Forschungsvorhaben im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Holzforschung, Abschlussbericht. Braunschweig 1993 [10] ENV : Entwurf, Berechnung und Bemessung von Holzbauten: Allgemeine Regeln Tragwerksbemessung für den Brandfall. Ausgabe 1994 [11] Scheer Claus und Kubowitz Petra: Stand der nationalen Brandschutznormung, Tagungsband zur 10. DGfH Brandschutztagung; Deutsche Gesellschaft für Holzforschung e.v., München 2004 Bilder:Versicherungskammer Bayern, Battran, Stein.

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