Ergänzungen zu. DIN EN und DIN EN /NA (Fassung 2013) Bild ENA 10 INFORMATIONSDIENST HOLZ. holzbau handbuch REIHE 3 TEIL 4 FOLGE 5

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1 INFORMATIONSDIENST HOLZ Ergänzungen zu EN 99-- und EN 99--/NA (Fassung 0) bauart Konstruktions GmbH & CO KG Spessartstraße, 6 Lauterbach Bild ENA 0 holzbau handbuch REIHE TEIL FOLGE 6 7

2 ERGÄNZUNGEN INHALT holzbau handbuch REIHE TEIL FOLGE Inhalt Seite _ Einleitung 6 _ Normative Verweisungen 6 _ Deutsche Normen 7 _ Europäische Normen _ Vorbemerkung _ Ergänzungen zu EN 99-- mit NA _ ErgNA. Bemessungswerte der Materialeigenschaften und Materialbeanspruchbarkeiten _ ErgNA.. Ungeschützte Oberflächen während der gesamten Branddauer _ ErgNA.. Methode mit reduziertem Querschnitt _ ErgNA.. Methode mit reduzierten Eigenschaften _ ErgNA.. Aussteifung _ ErgNA..6 Geklebte Flächen _ ErgNA..7 Konstruktionen mit Nagelplattenverbindung _ ErgNA. Durchbrüche und Ausklinkungen 6 _ ErgNA. Feuerwiderstandsklassen von Deckenkonstruktionen 6 _ ErgNA.. Beplankungen, Bekleidungen, Däschichten, Estriche 7 _ ErgNA... Beplankungen/ Bekleidung 9 _ ErgNA... Brandschutztechnisch notwendige Däschichten 0 _ ErgNA... Schwiende Estriche und schwiende Fußböden Seite 0 _ ErgNA... Putzbekleidungen 0 _ ErgNA.. Feuerwiderstandsklassen von Decken in Holztafelbauart _ ErgNA... Anwendungsbereich, Brandbeanspruchung _ ErgNA... Holzrippen _ ErgNA.. Feuerwiderstandsklassen von Holzbalkendecken _ ErgNA... Anwendungsbereich, Brandbeanspruchung _ ErgNA... Holzbalkendecken mit vollständig freiliegenden, -seitig dem Feuer gesetzten Holzbalken 8 _ ErgNA... Holzbalkendecken mit verdeckten Holzbalken 8 _ ErgNA... Holzbalkendecken mit teilweise freiliegenden, -seitig dem Feuer gesetzten Holzbalken _ ErgNA. Feuerwiderstandsklassen von Dächern Holz und Holzwerkstoffen _ ErgNA.. Anwendungsbereich, Brandbeanspruchung _ ErgNA.. Dächer mit Sparren oder Ähnlichem mit bestiten Abmessungen _ ErgNA.. Dächer mit Dach-Trägern, -Bindern oder Ähnlichem mit beliebigen Abmessungen 7 _ ErgNA.. Dächer mit vollständig freiliegenden, -seitig dem Feuer gesetzten Sparren oder Ähnlichem _ ErgNA.. Dächer mit teilweise freiliegenden, -seitig dem Feuer gesetzten Sparren oder Ähnlichem

3 INHALT ERGÄNZUNGEN holzbau handbuch REIHE TEIL FOLGE Seite _ ErgNA.6 Feuerwiderstandsklassen von Wänden _ ErgNA.6. Beplankungen, Bekleidungen, Däschichten, Estriche _ ErgNA.6.. Beplankungen/ Bekleidungen _ ErgNA.6.. Däschichten 6 _ ErgNA.6.. Anschlüsse 8 _ ErgNA.6.. Dampfsperren und hinterlüftete Fassaden 8 _ ErgNA.6. Feuerwiderstandsklassen von Wänden in Holztafelbauart 8 _ ErgNA.6.. Anwendungsbereich 8 _ ErgNA.6.. Holzrippen 8 _ ErgNA.6.. Bemessungswert der Spannungen in den Holzrippen _ ErgNA.6. Feuerwiderstand von -schaligen Wänden Holzwolle-Leichtbauplatten mit Putz _ ErgNA.6.. Anwendungsbereich _ ErgNA.6.. Mindestdicke der Wandschichten _ ErgNA.6.. Putz, Verspannung und Däschicht 6 _ ErgNA.6. Gebäudeabschlusswände (F 0-B) + (F 90-B) 7 _ ErgNA.6. Feuerwiderstand von Wänden Gipskarton- Bauplatten 7 _ ErgNA.6.. Anwendungsbereich Seite 8 _ ErgNA.6.. Beplankungen 9 _ ErgNA.6.. Ständer und Riegel 9 _ ErgNA.6.. Däschicht 9 _ ErgNA.6.. Anschlüsse 6 _ ErgNA.6.6 Feuerwiderstand von Fachwerkwänden mit gefüllten Gefachen 6 _ ErgNA.6.6. Anwendungsbereich 6 _ ErgNA.6.6. Fachwerk 6 _ ErgNA.6.6. Ausfüllung der Gefache 6 _ ErgNA.6.6. Bekleidung 6 _ ErgNA.6.7 Wände F0-B Vollholz-Blockbalken 6 _ ErgNA.6.7. Anwendungsbereich 67 _ ErgNA.6.7. Vollholz-Blockbalken 68 _ ErgNA.6.8 Verbretterte Wandscheiben 68 _ ErgNA 6. Verstärkungen 68 _ ErgNA 6.6 Allgemeine Regeln, Holzabmessungen 69 _ ErgNA 6.7 Firstgelenke und Gerbergelenke 7 _ ErgNA 6.9 Nagelverbindungen 7 _ ErgNA 6.0 Nagelplatten 7 _ ErgNA 6. Ring- oder Scheibendübel 7 _ ErgNA 6. Ziermannsmäßige Verbindungen 7 _ ErgNA 6. Zapfenverbindungen 7 _ ErgNA E.. Grundwerte der Wärmedäung 76 _ Anhang 76 _ ErgNA Anhang G Altbaukonstruktionen

4 ERGÄNZUNGEN IMPRESSUM holzbau handbuch REIHE TEIL FOLGE Impressum Hergeber: Studiengemeinschaft Holzleimbau e. V. Heinz-Fangman-Straße D-87 Wuppertal 00 / Fax Mit finanzieller Unterstützung durch: Adolf Würth GmbH & Co. KG, Künzelsau Bundesverband Deutscher Fertigbau e. V. (BDF), Bad Honnef Deutsche Säge- und Holzindustrie e. V., Berlin Deutscher Holzfertigbau-Verband e. V., Ostfildern Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e. V. GIN, Ostfildern HECO-Schrauben GmbH & Co. KG, Schramberg Holzbau Deutschland, Bund deutscher Ziermeister im Zentralverband des deutschen Baugewerbes, Berlin Innungsverband des Zierer und Holzbaugewerbes Westfalen, Olsberg Qualitätsgemeinschaft Holzbau und Ausbau e. V., Berlin SFS Intec, Heerbrugg Studiengemeinschaft Holzleimbau e. V., Wuppertal Überwachungsgemeinschaft Konstruktionsvollholz e. V., Wuppertal Verbände des Zierer- und Holzbaugewerbes für Mitteldeutschland e. V., Leipzig Redaktion: Dr.-Ing. Tobias Wiegand, Wuppertal Bearbeitung: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Stefan Winter, München Dipl.-Ing. BA Veronika Hofmann, M.Sc., München Begleitende Arbeitsgruppe: Dipl.-Päd. Matthias Eisfeld Dipl.-Ing. Dieter Kuhlenkamp, Berlin Dipl.-Ing. Antje Wagner, Bad-Honnef Dr.-Ing. Tobias Wiegand, Wuppertal Gestaltung: Schöne Aussichten, Düsseldorf, Oliver Iserloh, Daniel Bolay Titelfotos: Feuerwehrh in Neuseddin (Roswag + Jankowski Architekten) Foto: Torsten Seidel Die technischen Informationen dieser Schrift entspre chen zum Zeitpunkt der Drucklegung den anerkannten Regeln der Technik. Eine Haftung für den Inhalt kann trotz sorgfältigster Bearbeitung und Korrektur nicht übernoen werden. Hinweise zu Änderungen, Ergänzungen und Errata unter: Erschienen: 07/0 ISSN-Nr holzbau handbuch Reihe Bauphysik Teil Brandschutz Folge Ergänzende Regeln zu EC--

5 EINLEITUNG ERGÄNZUNGEN holzbau handbuch REIHE TEIL FOLGE Einleitung Seit dem sind für die Bemessung von Bauwerken die in den Landeslisten der technischen Baubestiungen (LTB) veröffentlichten Teile der Eurocodes anzuwenden. In einigen Bundesländern galten noch bis zum..0 Koexistenzperioden mit nationalen Normen. Auf Ausnahmen bezüglich der weiteren Anwendung nationaler Bemessungsnormen über den..0 hin, z.b. für bestite, über nationale Zulassungen geregelte Bauarten, wird hier nicht weiter eingegangen. Für die Bemessung von Holzbauten im Brandfall wird in den LTB auf EN 99--:00- mit dem zugehörigen nationalen Anhang EN 99--/NA:00- Bezug genoen. Der nationale Anhang zur EN 99-- enthält, anders als der nationale Anhang zur EN 99--, keine über den Regelungsumfang der EN 99-- hin gehende Regelungen (so genannte NCIs = nicht im Konflikt zum Eurocode stehende ergänzende Regeln). Damit ist der Regelungsumfang der EN 99-- mit EN 99--/NA kleiner als der Regelungsumfang der EN 99-- mit EN 99--/NA ( kalte Bemessung). Er ist auch kleiner als der bisherige Regelungsumfang der nationalen Normen 0-, -/A und -. Längerem angekündigt, aber nicht veröffentlicht. Die noch in den LTB enthaltenen älteren Fassungen der 0-, -/A und - enthalten noch mit dem Eurocode in Konflikt stehende Regeln und nehmen in großem Umfang auf veraltete Produktregeln Bezug. Teile dieser älteren Fassungen der 0-, -/A und - werden aber weiterhin für die Brandschutzbemessung von Holzbauten dringend benötigt. Die vorliegenden Schrift fasst die nach Ansicht der Autoren und der Arbeitsgruppe nicht in Konflikt zum Eurocode stehenden Regelungen zusaen und aktualisiert diese hinsichtlich der Normbezüge. Zudem finden sich in der Schrift einige besonders kenntlich gemachte Ergänzungen, die über den Regelungsumfang der bisherigen 0-, -/A und - hingehen. Näheres erläutert der Abschnitt Vorbemerkungen, der auch wichtige Aussagen zum Gebrauch dieser Ergänzungen enthält. Diese Schrift ist eine Arbeitshilfe und weicht von den vom publizierten Normen ab! Es ist geplant, die vorliegende Schrift als Stellungnahme des Holzb zur E 0 oder für eine Überarbeitung der EN 99--/NA einzureichen. Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Schrift ist ein Entwurf einer überarbeiteten 0- seit

6 6 ERGÄNZUNGEN NORMATIVE VERWEISUNGEN holzbau handbuch REIHE TEIL FOLGE _ Normative Verweisungen In dieser Schrift wird auf nachfolgende Normen verwiesen. Sie sind beim Beuth Verlag, Berlin, erhältlich. Deutsche Normen 0 Entwurf, Berechnung und Bemessung von Holzbauwerken Allgemeine Bemessungsregeln und Bemessungsregeln für den Hochbau 07 Gespundete Bretter Nadelholz 0-:99-0 Brandverhalten von Btoffen und Bauteilen Teil : Zusaenstellung und Anwendung klassifizierter Btoffe, Bauteile und Sonderbauteile 0-/A:00- Brandverhalten von Btoffen und Bauteilen Teil : Zusaenstellung und Anwendung klassifizierter Btoffe, Bauteile und Sonderbauteile; Änderung A V :98-68 Brandverhalten von Btoffen und Bauteilen; Schmelzpunkt von Mineralfaser-Dästoffen; Begriffe, Anforderungen, Prüfung Anwendungsnorm zu 0- auf der Bemessungsbasis von Teilsicherheitsbeiwerten Nichttragende innere Trennwände Teil : Anforderungen und Nachweise Deckenplatten Gips; Plattenarten, Maße, Anforderungen, Prüfung ( dem Normenwerk zurückgezogen) Gipsplatten Arten und Anforderungen Gipsplatten im Hochbau Verarbeitung Zubehör für die Verarbeitung von Gipsplatten Teil : Profile Stahlblech Zubehör für die Verarbeitung von Gipsplatten Teil : Schnellbchrauben, Klaern und Nägel Putz und Putzsysteme Ausführung Putz Putze Mörteln mit mineralischen Bindemitteln ( dem Normenwerk zurückgezogen) Stulpschalungsbretter Nadelholz ( dem Normenwerk zurückgezogen)

7 NORMATIVE VERWEISUNGEN ERGÄNZUNGEN holzbau handbuch REIHE TEIL FOLGE 7 Europäische Normen EN 97- Zement Teil : Zusaensetzung, Anforderungen und Konformitätskriterien von Normalzement EN 00 Platten langen, schlanken, gerichteten Spänen (OSB) Definitionen, Klassifizierung und Anforderungen EN EN - EN 6 EN 0 EN 66 EN 998- EN 07 EN 6- EN 6 Spanplatten Anforderungen Sperrholz Qualität der Verklebung Teil : Anforderungen Holzfaserplatten Definition, Klassifizierung und Kurzzeichen Gipsplatten Begriffe, Anforderungen und Prüfverfahren Sperrholz Anforderungen Festlegungen für Mörtel im Mauerwerksbau Teil : Putzmörtel Holzbauwerke Prüfverfahren Verbindungen mit Nagelplatten Feuerwiderstandsprüfungen Teil : Allgemeine Anforderungen Feuerwiderstandsprüfungen für tragende Bauteile EN 99-- Eurocode : Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten Teil -: Allgemeine Bemessungsregeln und Regeln für den Hochbau EN 99--:00- Eurocode : Bemessung und Konstruktion von Holzbauten Teil -: Allgemeines Allgemeine Regeln und Regeln für den Hochbau EN 99--/NA 0-08 Nationaler Anhang - National festgelegte Parameter - Eurocode : Bemessung und Konstruktion von Holzbauten: Allgemeines Allgemeine Regeln und Regeln für den Hochbau EN 99--:00- Eurocode : Bemessung und Konstruktion von Holzbauten Teil -: Allgemeine Regeln: Tragwerksbemessung für den Brandfall EN 99--/NA:00- Nationaler Anhang National festgelegte Parameter Eurocode : Bemessung und Konstruktion von Holzbauten Teil -: Allgemeine Regeln: Tragwerksbemessung für den Brandfall EN Eurocode 6: Bemessung und Konstruktion von Mauerwerksbauten Teil -: Allgemeine Regeln für bewehrtes und unbewehrtes Mauerwerk

8 8 ERGÄNZUNGEN NORMATIVE VERWEISUNGEN holzbau handbuch REIHE TEIL FOLGE EN 996--/NA Nationaler Anhang National festgelegte Parameter Eurocode 6: Bemessung und Konstruktion von Mauerwerksbauten Teil -: Allgemeine Regeln für bewohntes und unbewohntes Mauerwerk EN 996- Eurocode 6: Bemessung und Konstruktion von Mauerwerksbauten Teil : Planung, Auswahl der Btoffe und Ausführung von Mauerwerk EN 996-/NA Nationaler Anhang National festgelegte Parameter Eurocode 6: Bemessung und Konstruktion von Mauerwerksbauten Teil : Planung, Auswahl der Btoffe und Ausführung von Mauerwerk EN 69 EN 69 EN 69 EN 67 EN 77 EN 6 EN 6 EN 6 EN 6 EN 66 EN 68 EN 79- Holzwerkstoffe Charakteristische Werte für die Berechnung und Bemessung von Holzbauwerken Teil : OSB, Spanplatten und Faserplatten Holzwerkstoffe Charakteristische Werte für die Berechnung und Bemessung von Holzbauwerken Teil : Sperrholz Holzwerkstoffe Charakteristische Werte für die Berechnung und Bemessung von Holzbauwerken Teil : Massivholzplatten Faserzement-Tafeln Produktspezifikation und Prüfverfahren Massivholzplatten Klassifizierung und Terminologie Wärmedästoffe für Gebäude Werkmäßig hergestellte Produkte Mineralwolle (MW) Spezifikation Wärmedästoffe für Gebäude Werkmäßig hergestellte Produkte expandiertem Polystyrol (EPS) Spezifikation Wärmedästoffe für Gebäude Werkmäßig hergestellte Produkte extrudiertem Polystyrolschaum (XPS) Spezifikation Wärmedästoffe für Gebäude Werkmäßig hergestellte Produkte Polyurethan-Hartschaum (PU) Spezifikation Wärmedästoffe für Gebäude Werkmäßig hergestellte Produkte Phenolharzschaum (PF) Spezifikation Wärmedästoffe für Gebäude Werkmäßig hergestellte Produkte Holzwolle (WW) Spezifikation Gipsbinder und Gips-Trockenmörtel Teil : Begriffe und Anforderungen

9 NORMATIVE VERWEISUNGEN ERGÄNZUNGEN holzbau handbuch REIHE TEIL FOLGE 9 EN 79- EN 0- Gipsbinder und Gips-Trockenmörtel Teil : Prüfverfahren Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten Teil : Klassifizierung mit den Ergebnissen den Prüfungen zum Brandverhalten von Bauprodukten EN 96 Materialien für das Verspachteln von Gipsplatten-Fugen Begriffe, Anforderungen und Prüfverfahren EN 080 Holzbauwerke Brettschichtholz und Balkenschichtholz Anforderungen EN 08- EN 9 Holzbauwerke Nach Festigkeit sortiertes Bauholz für tragende Zwecke mit rechteckigem Querschnitt Teil : Allgemeine Anforderungen Metallprofile für Unterkonstruktionen von Gipsplattensystemen Begriffe, Anforderungen und Prüfverfahren EN 6 Gipselemente für Unterdecken (abgehängte Decken) Begriffe, Anforderungen und Prüfverfahren EN 66 Mechanische Befestigungsmittel für Gipsplattensysteme Begriffe, Anforderungen und Prüfverfahren

10 0 ERGÄNZUNGEN VORBEMERKUNG holzbau handbuch REIHE TEIL FOLGE

11 VORBEMERKUNG ERGÄNZUNGEN holzbau handbuch REIHE TEIL FOLGE Vorbemerkung Diese Schrift enthält zusätzliche, EN 99-- (mit nationalem Anhang) nicht wider sprechende Regelungen und Erläuterungen. Sie sind hier als ErgNA bezeichnet.. Die Nuerierung der national festgelegten Parameter und der zusätzlichen nicht widersprechenden Regelungen und Erläuterungen schließt sich an diejenige von EN 99--:00- an. Bei den ErgNA wird die Absatznuerierung mit einem vorangestellten ENA. gekennzeichnet. Soweit schon Absatznuerierungen in den ursprünglichen Abschnitten von EN 99-- vorhanden sind, wird die Absatznuerierung fortgeführt. Die neuen Absätze werden ebenfalls mit ENA. gekennzeichnet. Ergänzungen, die sinngemäß 0- oder 0- entsprechen und somit einer eingeführten technischen Baubestiung unterliegen, sind mit einem rot unterstrichenem gekennzeichnet. Die Autoren und die Arbeitsgruppe gehen davon, dass diese Regelung von den Prüfingenieuren und Baubehörden akzeptiert wird. Es wird drücklich darauf hingewiesen, dass die in dieser Schrift vorgenoenen Aktualisierungen der Normbezüge nicht Bestandteil der 0- oder - sind. Ergänzungen, die in roter Schrift dargestellt sind, dienen der Erläuterung oder Ergänzung. Soweit sie baurechtlich relevant sind, ist mit dem Prüfingenieur abzustien, ob sie als gleichwertige Lösung im Sinne von MBO () akzeptiert werden, oder ob eine Zustiung im Einzelfall der zuständigen Obersten Baubehörde des jeweiligen Bundeslandes erforderlich ist. Die Angaben, die in Anlehnung an 0-:99-, 0-/A:00- und 0-:00-,. gemacht werden, gelten für freiliegende, auf Biegung oder Biegung mit Längskraft beanspruchte Holzbauteile mit Rechteckquerschnitt nach EN 99--:00- mit EN 99--/NA:00- Nadelschnittholz mindestens der Festigkeitsklasse C, Laubschnittholz mindestens der Festigkeitsklasse D 0 oder Brettschichtholz mindestens der Festigkeitsklasse GL c. Es wird unterschieden zwischen maximal -seitiger und -seitiger Brandbeanspruchung.

12 ERGÄNZUNGEN ERGÄNZUNGEN ZU EN 99-- MIT NA holzbau handbuch REIHE TEIL FOLGE Ergänzungen ErgNA. Bemessungswerte der Materialeigenschaften und Materialbeanspruchbarkeiten (ENA.6) Ergänzend zu EN 99--:00-, Tabelle. gelten die Werte der Tabelle ENA. Tabelle ENA.: (Interne Info bauart nicht für Herrn Iserloh - Vorgänger Beschriftung: Erg NA zu Tabelle. Werte für k Ergänzende Werte zu k fi der EN 99--:00-) fi Material Kombiniertes Brettschichtholz Nadelholz und Buche mit einer Höhe von h > 600 k fi 0,9 Brettschichtholz anderen Holzarten siehe bauaufsichtlicher Verwendbarkeitsnachweis ) Faserverstärkte Gipsplatten siehe bauaufsichtlicher Verwendbarkeitsnachweis ) Brettsperrholz siehe bauaufsichtlicher Massivholzplatten, Verwendbarkeitsnachweis Balkenschichtholz siehe bauaufsichtlicher Verwendbarkeitsnachweis ) Keilgezinktes Vollholz siehe bauaufsichtlicher Verwendbarkeitsnachweis ) ) ) Sofern dieser nicht vorliegt, sind die %-Quantilwerte auch für die Bemessung im Brandfall zu verwenden. ErgNA.. Ungeschützte Oberflächen während der gesamten Branddauer (ENA.0) Ergänzend zu EN 99--:00-, Tabelle. gelten die Werte der Tabelle ENA. Tabelle ENA.: Ergänzende Bemessungswerte der Abbrandraten β 0 und β n Tabelle ENA... Ergänzende Bemessungswerte der Abbrandraten o und n Brettsperrholz Material β0 /min siehe bauaufsichtlicher Verwendbarkeitsnachweis ) β n /min siehe bauaufsichtlicher Verwendbarkeitsnachweis ) Massivholzplatten Balkenschichtholz Keilgezinktes Vollholz siehe bauaufsichtlicher Verwendbarkeitsnachweis ) siehe bauaufsichtlicher Verwendbarkeitsnachweis ) siehe bauaufsichtlicher Verwendbarkeitsnachweis ) 0,9 siehe bauaufsichtlicher Verwendbarkeitsnachweis ) siehe bauaufsichtlicher Verwendbarkeitsnachweis ) ) ) Sofern dieser nicht vorliegt, dürfen für Brettsperrholz mit verleimten Schmalflächen der Brettlagen die Werte für Vollholz nach Tabelle. der 99--:00- verwendet werden. Dies gilt auch für Brettsperrholz mit Lamellendicken dl 8 und Fugen zwischen den Lamellen. Sofern dieser nicht vorliegt, dürfen für Balkenschichtholz und keilgezinktes Vollholz die Werte für Vollholz nach Tabelle. der 99--:00- verwendet werden.

13 ERGÄNZUNGEN ZU EN 99-- MIT NA ERGÄNZUNGEN holzbau handbuch REIHE TEIL FOLGE ErgNA.. Methode mit reduzierten Querschnitt (ENA. 6) Bei Biegeträgern, bei denen unter Normaltemperaturen der Schubnachweis gegenüber dem Nachweis auf Biegung oder auf Biegung mit Längskraft maßgebend wird, ist ein Schubnachweis für den Brandfall mit der Nachweismethode mit reduzierten Querschnitten zu führen. [In Anlehnung an 0-/A:00:, Abschnitt...] Es ist die Bedingungsgleichung (ENA.) einzuhalten. α Q b h, b(t req ) h(t req ),0 (ENA.) Dabei ist: α Q b(t req ) Ausnutzungsgrad der Schub- bzw. Scherspannung unter Normaltemperatur unter Berücksichtigung des Beiwertes k cr EN 99-- mit zugehörigem nationalen Anhang Breite des Restquerschnitts in Abhängigkeit von der Abbrandgeschwindigkeit (siehe Tabelle. EN 99--:0-) und der geforderten Feuerwiderstandsdauer t req ohne Berücksichtigung von k cr b(t req ) = b β n t req (ENA.) h(t req ) Höhe des Restquerschnitts in Abhängigkeit von der Abbrandgeschwindigkeit (siehe Tabelle. EN 99--:00-) und der geforderten Feuerwiderstandsdauer t req bei -seitiger Brandbeanspruchung: h(t req ) = h β n t req (ENA.) bei -seitiger Brandbeanspruchung: h(t req ) = h β n t req (ENA.) (ENA. 7) Für Querschnitte in Bauteilen mit veränderlichem Querschnitt oder gekrüter Form sind die verminderten Restquerschnitte für die jeweilige Beanspruchungsart zu ermitteln und der Nachweis nach der Methode mit reduzierten Querschnitten unter Anwendung der Nachweisbedingungen unter Normaltemperatur zu führen. (ENA. 8) [In Anlehnung an 0-:00-, Abschnitt...] Ein Nachweis planmäßiger Querzugspannungen ist für eine Feuerwiderstandsdauer von 0 Minuten für Querschnitte mit einer Mindestbreite von 60 und einem Seitenverhältnis h/b nicht erforderlich. In allen anderen Fällen ist ein Nachweis nach EN 99-- mit zugehörigem nationalen Anhang für den verbleibenden Restquerschnitt unter Berücksichtigung des ideellen Abbrandes sowie einer zusätzlichen Querschnittsreduzierung von d 0 =0 je beflater Querschnittsseite zu führen. Die Bemessung kann unter der

14 ERGÄNZUNGEN ERGÄNZUNGEN ZU EN 99-- MIT NA holzbau handbuch REIHE TEIL FOLGE Annahme erfolgen, dass Festigkeits- und Steifigkeitseigenschaften nicht durch den Brand beeinflusst werden. ErgNA.. Methode mit reduzierten Eigenschaften (ENA.) [In Anlehnung an 0-:00-, Abschnitt... b) ] Der Modifikationsfaktor, der die Auswirkungen von Temperatur auf die Festigkeit und Steifigkeit berücksichtigt, darf für den Schubmodul nach Gleichung (ENA.) ermittelt werden: k mod,fi = - Dabei ist: p A r (ENA. ) p Umfang des dem Feuer gesetzten Restquerschnitts in m A r die Fläche des Restquerschnitts in m Bei Biegeträgern, bei denen unter Normaltemperaturen der Schubnachweis gegenüber dem Nachweis auf Biegung oder auf Biegung mit Längskraft maßgebend wird, ist ein mögliches Schubversagen für den Brandfall durch die Anwendung der Methode mit reduzierten Querschnitten (siehe EN 99--:00-,..) zu führen. ErgNA.. Aussteifung [In Anlehnung an 0-:00- Abschnitt...] (ENA.) EN 99 --:00-, Abs... () darf auch für Anschlüsse mit Stabdübeln angewendet werden. (ENA. ) Der Stabilitätsnachweis druck- und biegebeanspruchter Bauteile ist nach EN 99--:00-, 6. und den Regeln des zugehörigen nationalen Anhangs unter Verwendung des verbleibenden Restquerschnitts und gegebenenfalls einer Reduzierung der Festigkeits- und Steifigkeitsparameter zu führen. Wenn die Aussteifung während der maßgebenden Brandbeanspruchung versagt, ist der Nachweis wie für einen ungesteiften Stab zu führen. Ist das Versagen der Aussteifung mit einem gleichzeitigen oder vorherigen Versagen der lasteinleitenden Konstruktion verbunden, kann ein Stabilitätsnachweis druckoder biegebeanspruchter Bauteile entfallen. Anmerkung: In bestiten Fällen, z.b. im Industriebau, werden an die tragende Dachhaut keine, an die Haupttragteile jedoch Anforderungen bezüglich der Feuerwiderstandsdauer gestellt.

15 ERGÄNZUNGEN ZU EN 99-- MIT NA ERGÄNZUNGEN holzbau handbuch REIHE TEIL FOLGE ErgNA..6 Geklebte Flächen (ENA. ) Für geklebte Flächen ist nachzuweisen, dass sie keine Temperaturen erreichen, die die Tragfähigkeit oder den Verbund mit Holz beeinträchtigen. Sofern keine genaueren Nachweise vorliegen, gilt dies als erfüllt, wenn die im Brandfall noch tragend angesetzten Klebefugen für die Dauer der Brandbeanspruchung vollständig innerhalb des ideellen Restquerschnitts liegen, d.h. wenn die Überdeckung dieser Klebefugen des Ausgangsquerschnitts an allen brandbeanspruchten Querschnittseiten größer als die ideelle Abbrandtiefe d ef nach Gleichung (.), EN 99--:00- ist. Genauere Nachweise sind über baurechtliche Verwendbarkeitsnachweise zu führen. Bei der Ermittlung der ideellen Abbrandtiefe für Brettsperrholz nach Gleichung (.) EN 99--:00- ist d 0 = anzunehmen, sofern keine genaueren Nachweise erfolgen. Anmerkung: Als genauerer Nachweis für die Brandbemessung von Brettsperrholz-Elementen kann z.b. verwendet werden: [A. Frangi, M. Klippel: Einfluss des Klebstoffes auf das Brandverhalten von Holzbauteilen; 7. Internationales Holzbau-Forum; Dezember 0] (ENA. ) Für den Nachweis von: - geklebten Biegestäben mit schmalen Stegen und - geklebten Tafelelementen sind bauaufsichtliche Verwendbarkeitsnachweise erforderlich. ErgNA..7 Konstruktionen mit Nagelplattenverbindungen Für den Nachweis von Konstruktionen mit Nagelplattenverbindungen ist ein bauaufsichtlicher Verwendbarkeitsnachweis erforderlich. ErgNA. Durchbrüche und Ausklinkungen [In Anlehnung an 0-:00-,...] (ENA.) Verstärkungen von Durchbrüchen und geklinkten Bauteilen müssen nicht gesondert nachgewiesen werden, wenn folgende Vorsetzungen erfüllt sind: Innen liegende Verstärkungen werden so eingebracht, dass die Verstärkung für die Dauer der Brandbeanspruchung vollständig innerhalb des ideellen Restquerschnitts liegt (siehe EN 99--/NA, NCI NA 6.8 Verstärkungen). Außen liegende Verstärkungen weisen unter Berücksichtigung des rechnerischen Abbrandes nach Tabelle. EN 99--:00- nach der geforderten Zeitdauer des Feuerwiderstandes noch eine Restdicke t nach Gleichung (ENA. 6) auf. t 0,6 t r (ENA. 6)

16 6 ERGÄNZUNGEN ERGÄNZUNGEN ZU EN 99-- MIT NA holzbau handbuch REIHE TEIL FOLGE Dabei ist: t r die erforderliche Mindestdicke der Verstärkung bei Normaltemperatur. (ENA.) Die Ausführungen des ersten Absatzes gelten auch für innen liegende Querzugverstärkungen querzugbeanspruchter Bauteile. ErgNA. Feuerwiderstandsklassen von Deckenkonstruktionen ErgNA.. Werkstoffe (ENA.) Der in 0- verwendete Begriff Rohdichte beschreibt, sofern im Folgenden keine anderen Angaben gemacht werden, die charakteristische Mindestrohdichte des Btoffs. (ENA.) Es werden folgende Kurzbezeichnungen verwendet: GKB für eine Gipskarton-Bauplatte. Diese Platte ist gleichwertig mit EN 0 Typ A und H. GKF für eine Gipskarton-Feuerschutzplatte. Diese Platte ist gleichwertig mit EN 0 Typ F. GKP für eine Gipskarton-Putzträgerplatte. Diese Platte ist gleichwertig mit EN 0 Typ A und P. (ENA.) Holzbalken sind Balken Vollholz mit und ohne Keilzinkung, Balken Brettschichtholz oder Balkenschichtholz. (ENA.) Für die Zuordnung der in den Tabellen genannten Feuerwiderstandsdauern wird auf die Festlegungen der Bauregelliste verwiesen. (ENA.) Der Begriff Dampfsperren wird ergänzend als ein Synonym für Dampfbremsen und Luftdichtheitsfolien verwendet. (ENA.6) Bestandsdecken können nach Tabelle I.A.ENA. und Tabelle I.A.ENA. im informativen Anhang beurteilt werden. ErgNA.. Beplankungen, Bekleidungen, Däschichten, Estriche [In Anlehnung an 0-: 99-0, 0-/A:00- und 0-:00- Abschnitt ] Die Angaben von Abschnitt ErgNA.. gelten für von unten oder oben beanspruchte Decken in Holztafelbauart nach EN 99--.

17 ERGÄNZUNGEN ZU EN 99-- MIT NA ERGÄNZUNGEN holzbau handbuch REIHE TEIL FOLGE 7 ErgNA... Beplankungen/Bekleidung (ENA.) Als untere Beplankungen bzw. Bekleidungen siehe auch Schema-Skizzen in den Tabellen ENA. bis ENA. können verwendet werden: Beplankungen : a) Baufurniersperrholz nach EN 66 b) Spanplatten nach EN c) Holzfaserplatten nach EN 6 d) Gipsplatten GKB und GKF nach EN 0 in Verbindung mit 880 e) OSB-Platten nach EN 00 Bekleidungen: f) Gipskarton-Putzträgerplatten (GKP) nach EN 0 in Verbindung mit 880 g) Stülpschalungsbretter Nadelholz nach 68 h) Profilbretter mit Schattennut nach EN 9 i) gespundete Bretter Nadelholz nach 07 j) Holzwolle-Leichtbauplatten nach EN 68 k) Deckenplatten Gips nach EN 6 (ENA.) Als obere Beplankungen oder Schalungen siehe auch Schema-Skizzen in den Tabellen ENA. bis ENA. können verwendet werden: a) Sperrholzplatten nach EN 66 b) Spanplatten nach EN c) Gespundete Bretter Nadelholz nach 07 (ENA.) Alle Platten und Bretterschalungen müssen eine geschlossene Fläche besitzen. Die Rohdichte der Holzwerkstoffplatten muss 600 kg/m sein siehe auch die Angaben in den Tabellen ENA. bis ENA.. (ENA.) Alle Platten und Bretter sind auf Holzrippen dicht zu stoßen. Eine Ausnahme hiervon bilden jeweils dicht gestoßene Längsränder von Brettern sowie die Längsränder von Gipsplatten, wenn die Fugen nach 88 in Verbindung mit EN 96 verspachtelt sind; dies gilt sinngemäß auch für die Längsränder von Holzwolle-Leichtbauplatten. Ränder von Holzwerkstoffplatten, deren Stöße nicht auf Holzrippen liegen, sind mit Nut und Feder oder über die Spundung dicht zu stoßen. Bei Deckenplatten Gips sind die Stöße nach den Angaben von EN 6 zubilden. Bei mehrlagigen Beplankungen und/oder Bekleidungen sind die Stöße zu versetzen. Beispiele für Stoßbildungen sind in Bild ENA. wiedergegeben.

18 8 ERGÄNZUNGEN ERGÄNZUNGEN ZU EN 99-- MIT NA holzbau handbuch REIHE TEIL FOLGE Bild ENA.: Beispiele für Stöße von Beplankungen, Bekleidungen und Schalungen (Schema) Schwiender Estrich oder schwiender Fußboden Beplankung oder Schalung (oben) Feder Holz oder Holzwerkstoffen Verbindung, z.b. Bolzen oder Stahlteil Beplankung oder Schalung (unten) Bild ENA.: Beispiele für Stöße von Beplankungen, Bekleidungen und Schalungen (Schema) (ENA.) Dampfsperren beeinflussen die in Abschnitt ErgNA. bis ErgNA.6 angegebenen Feuerwiderstandsklassen nicht. (ENA.6) Gipsplatten sind nach 88 in Verbindung mit EN 66 mit Schnellschrauben, Klaern oder Nägeln zu befestigen. (ENA.7) Bei Bekleidungen an der Deckenunterseite darf zwischen den Holzrippen und der Bekleidung eine Lattung Grundlattung oder Grund- und Feinlattung, auch in Form von Metallschienen nach 88 in Verbindung mit EN 9 angeordnet werden. Für Stöße, Fugen und Befestigungen der Bekleidung gelten obige Angaben. (ENA.8) Die Mindestdicke und zulässige Spannweite der Beplankungen und Bekleidungen ist den Angaben der Tabellen ENA. bis ENA. zu entnehmen. Die Ausführungs-Schema- Skizzen in den Tabellen ENA. bis ENA. sind ohne Lattung nach (ENA.7) dargestellt. Die zulässige Spannweite ist auf den Abstand der vorliegenden Unterkonstruktion d. h. auf den Abstand der Lattung bzw. der Holzrippen zu beziehen. (ENA.9) Bei Bekleidungen Brettern ist die Dicke d d nach Bild ENA. maßgebend.

19 bauart Konstruktions GmbH & CO KG Spessartstraße, 6 Lauterbach ERGÄNZUNGEN ZU EN 99-- MIT NA ERGÄNZUNGEN holzbau handbuch REIHE TEIL FOLGE 9 Bild ENA dd Bild ENA dd dd Bild ENA.: Dicke d D von Brettern dd dd dd Details : ErgNA... Brandschutztechnisch notwendige Däschichten dd dd (ENA.) In Decken in Holztafelbauart nach den Angaben von Tabelle ENA. ist brandschutztechnisch eine Däschicht notwendig. Sie muss die gegebenen Bedingungen erfüllen. In Decken in Holztafelbauart nach den Angaben der Tabellen ENA. bis ENA. ist brandschutztechnisch keine : Däschicht notwendig In diesen Fällen bestehen hinsichtlich Details Däschicht-Art, -Dicke, -Befestigung usw. keine Bedingungen. Die klassifizierten Decken dürfen mit und ohne Däschicht geführt werden. dd (ENA.) Notwendige Däschichten müssen Mineralfaser-Dästoffen nach EN 6 bestehen, der Btoffklasse A oder A-s,d0 angehören und einen Schmelzpunkt 000 C nach 0-7 besitzen. : (ENA.) Plattenförmige Mineralfaser-Däschichten sind durch straes Einpassen Stauchung bis etwa cm zwischen den Rippen und durch Anleimen an den Rippen gegen Herfallen zu sichern. Mattenförmige Mineralfaser-Däschichten dürfen verwendet werden, wenn sie auf Maschendraht gesteppt sind, der durch Nagelung (Nagelabstände 00 ) an den Holzrippen zu befestigen ist. Sofern an der Deckenunterseite zwischen den Rippen und der Bekleidung eine Lattung angeordnet ist und die Mineralfaser-Däschicht hierauf dicht verlegt wird, darf das Anleimen bei plattenförmigen Däschichten und der Maschendraht einschließlich Annagelung bei mattenförmigen Däschichten entfallen. (ENA.) Fugen von stumpf gestoßenen Däschichten müssen dicht sein. Brandschutztechnisch am günstigsten sind ungestoßene oder -lagig mit versetzten Stößen eingebaute Däschichten. Mattenförmige Däschichten müssen eine Fugenüberlappung 0 cm besitzen. (ENA.) Die Mindestdicke (Nenndicke) und Mindestrohdichte (Nennmaß) der Däschicht sind den Angaben von Tabelle ENA. zu entnehmen.

20 0 ERGÄNZUNGEN ERGÄNZUNGEN ZU EN 99-- MIT NA holzbau handbuch REIHE TEIL FOLGE ErgNA... Schwiende Estriche und schwiende Fußböden (ENA.) Es ist ein schwiender Estrich oder schwiender Fußboden zum Schutz gegen Brandbeanspruchung von oben erforderlich. Auf den Einbau kann verzichtet werden, wenn die obere Beplankung oder Schalung a) 9 dicken Flachpressplatten nach EN und EN 69- mit einer Rohdichte von 600 kg/m oder dicken gespundeten Brettern Nadelholz nach 07 besteht und b) keine Nutzlasten >,0 kn/m zu tragen hat z. B. in Abseiten oder als Abschluss zum Spitzboden. Auf den Einbau kann bei der Feuerwiderstandsklasse F 0 ebenfalls verzichtet werden, wenn die obere Beplankung oder Schalung den Angaben von Aufzählung a) entspricht und die Decke nicht ihren Raumabschluss, sondern nur ihre steifende Wirkung 0 min beibehalten muss. (ENA.) Die Däschicht unter Estrichen oder Fußböden muss Mineralfaser-Dästoffen nach EN 6 bestehen, mindestens der Btoffklasse A oder A angehören und eine Rohdichte von 0 kg/m aufweisen. (ENA.) Die Mindestdicke der Däschicht und des Estrichs bzw. des Fußbodens ist den Angaben der Tabellen ENA. bis ENA. zu entnehmen. ErgNA... Putzbekleidungen (ENA.) Als Putze auf Putzträgern der Btoffklasse A und A-s,d0 können Putze der Mörtelgruppe I, II oder PIVa, PIV b und PIV c nach V 80 in Verbindung mit 80- :98- Tabelle sowie Putze nach Abschnitt (ENA.) verwendet werden. Als Putzträger eignen sich Putzträger der Btoffklasse A und A-s,d0, z. B. Drahtgewebe, Ziegeldrahtgewebe oder Rippenstreckmetall. Vorsetzungen für die brandschutztechnische Wirksamkeit der genannten Putze auf nichtbrennbaren Putzträgern sind: a) Der Putzträger muss reichend am zu schützenden Bauteil verankert werden, z. B. durch Anschrauben oder Anrödeln auch unter Zuhilfenahme von abstandhaltenden Stahlschienen. b) Die Spannweite der Putzträger muss 00 sein. c) Stöße von Putzträgern sind mit einer Überlappungsbreite von etwa 0 cm zuführen; die einzelnen Putzträgerbahnen sind mit Draht zu verrödeln. d) Der Putz muss die Putzträger 0 durchdringen. (ENA.) Als brandschutztechnisch geeignete Däputze, die auf Putzträgern nach Abschnitt (ENA.) aufzubringen sind, gelten: -lagige Vermiculite- oder Perlite-Zementputze oder -lagige Vermiculite- oder Perlite-Gipsputze mit folgenden Mischungsverhältnissen:

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