Zulassungen. Bauteile mit Feuerwiderstandsdauer von 30 und 60 Minuten. Einleitung

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1 Zulassungen Inhaltsverzeichnis ab Seite Übersicht Bauteilkatalog 1 1 Ausführungsbestimmungen 1.1 Grundlegende Bestimmungen Definition und Anforderungen an Baustoffe Unterkonstruktion, Befestigung, Fugenausbildung 4 Fugenausbildung MHS, 3S-Platten, HWS 5, Installationen, Einbauten Anschlüsse brandabschnittsbildender Bauteile 8 2 Bauteile mit von 30 und 60 Minuten Deckenvarianten 9 Ständerkonstruktionen 14 3 Bauteile, Bekleidungen mit von 90 Minuten 22 Ergänzung Ständerabmessungen Wandhöhen mm 23 Einleitung Das Kapitel «Zulassungen» basiert auf dem Dokument «Werkstoffoptimierte Bauteile Eternit» vom 10. Juli Dieses bildet den Anhang zum Stammdokument «Bauteile in Holz Decken, Wände und Bekleidungen mit Feuerwiderstand» der Lignum-Dokumentation Brandschutz (Ausgabe 2007). Die technische Kommission Brandschutz der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen TKB-VKF hat Kenntnis genommen vom Prüfungstestat des Instituts für Baustatik und Konstruktion der ETH Zürich, in Bezug auf die materielle Übereinstimmung. Dieser Publikation können auch weitere Angaben zum Nachweis des Feuerwiderstands von Holzbauteilen entnommen werden. 24

2 Übersicht Bauteilkatalog ab Seite Deckenvarianten 2.1 Balkendecken ohne brandschutztechnisch wirksamen Unterbau Balkendecken mit brandschutztechnisch wirksamem Unterbau Rippendecken Hohlkastendecken 13 Ständerkonstruktionen 2.5 Einseitig beplankte Ständerkonstruktionen ohne brandschutztechnisch wirksame Dämmung Einseitig beplankte Ständerkonstruktionen mit brandschutztechnisch wirksamer Dämmung Beidseitig beplankte Ständerkonstruktionen ohne brandschutztechnisch wirksame Dämmung Beidseitig beplankte Ständerkonstruktionen mit brandschutztechnisch wirksamer Dämmung 18 Bekleidungen, Bauteile 2.9 Bekleidung mit Brandschutzfunktion Bekleidung 90 Minuten Bauteile mit einer von 90 Minuten 22 1

3 Ausführungsbestimmungen 1.1 Zweischichtige Ausführung von MHS, 3S-Platten, HWS Bei 3S-Platten und HWS: Schichten mit einem Schraubenabstand 500 mm miteinander verschraubt Gleichgerichtete Fugen mindestens 60 mm versetzen Fugenausbildung gemäss Ausführungsbestimmungen, Abb. 1.1.x x Grundlegende Bestimmungen Die in den Tabellen angegebenen Dimensionen sind Mindestmasse bezüglich des Feuerwiderstands. Sie ersetzen keine anderen Nachweise, beispielsweise der Tragsicherheit bei Raumtemperatur, der Gebrauchstauglichkeit, des Schall-, Wärme- und Feuchteschutzes usw. Aus konstruktiven Überlegungen sind vielfach grössere Schichtdicken oder weitere Schichten, Verbindungen oder Verbindungsteile erforderlich. Beim Tragwerksentwurf ist zu berücksichtigen, dass brandschutztechnisch wirksame Beplankungen und Bekleidungen mit Brandschutzfunktion während der Brandeinwirkung ihre statische Wirksamkeit verlieren können. Verbindungen und Verbindungsmittel müssen den gleichen Feuerwiderstand aufweisen, der für das Bauteil gefordert ist. Der Nachweis ist gemäss der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation «Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen», der Norm SIA 265 oder der SIA/Lignum Dokumentation 83 zu führen. Die Anforderungen an die Bauteiloberflächen und Schichtaufbauten der Bauteile, wie sie aus der Brandschutzrichtlinie «Verwendung brennbarer Baustoffe» hervorgehen, sind zusätzlich zu beachten (siehe Lignum- Dokumentation Brandschutz, Publikation «Bauten in Holz Brandschutzanforderungen»). Die Angaben der Produkthersteller sind zu berücksichtigen. Folgende Modifikationen an den Bauteilen der Tabellen sind erlaubt: Stärker dimensionieren. Hinzufügen von Schichten (Bekleidungen, Lattenrost, Trennschichten usw.). Diese müssen mindestens BKZ 4.2, im Falle von Folien (Dämmschutzschicht, Dampfbremse, etc.) mindestens BKZ 4.1 aufweisen. Zusätzlicher Einbau von nicht brennbarer Dämmung (mindestens BKZ 6q.3). Zusätzlicher Einbau von brennbarer Dämmung (mindestens BKZ 4.2). Bei Gebäuden mit vier und mehr Geschossen, bei brandabschnitt-bildenden Treppenhauswänden und bei Bauteilen mit einer von 90 Minuten ist der Einsatz von brennbarer Dämmung eingeschränkt (siehe Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation «Bauten in Holz Brandschutzanforderungen»). Einsatz von «HWS vergütet» anstelle HWS. Die in den Tabellen für HWS angegebenen Mindestdicken dürfen dabei um 10% reduziert werden. Zwei- oder mehrschichtige Ausführung anstelle einschichtiger bei Massivholzschalungen, Dreischicht- Massivholzplatten und Holzwerkstoffen unter Berücksichtigung der Voraussetzungen in Abbildung und der Tragrichtung unter statischer Beanspruchung (in Wandkonstruktionen und Verkleidungen mit Brandschutzfunktion ist dabei die Schichtdicke um 10% zu erhöhen). Die massgebende Dicke von profilierten oder gefasten Holz- und Holzwerkstoffquerschnitten richtet sich nach Abbildung Fase 2 mm Chanfrein 2 mm Fase 2 mm Chanfrein 2 mm In Decken d erforderliche Schichtdicke d 1, d 2 15 mm In Wänden und bei Bekleidungen mit Brandschutzfunktionen d erforderliche Schichtdicke. 1,1 d 1, d 2 20 mm 1 Massgebende Dicke bei Massivholz Bei Querschnitten aus Massivholz, Leimholz, Brettschichtholz, Brettstapeln, Drei- und Mehrschicht- Massivholzplatten (inklusiv Sperrholz) müssen Fasen bis 2 mm Tiefe nicht berücksichtigt werden. Bei anderen Profilierungen wird die verbleibende Dicke massgebend. 2 Massgebende Dicke bei Holzwerkstoffen Bei Querschnitten aus Holzwerkstoffen (Span- und Faserplatten) müssen Fasen bis 2 mm Tiefe nicht berücksichtigt werden. Andere Profilierung sind nicht erlaubt. 2

4 Ausführungsbestimmungen 1.2 Definitionen und Anforderungen an Baustoffe Holz und Holzwerkstoffe müssen der Norm SIA 265, Holzbau, entsprechen. Zusätzlich gelten die Definitionen und Anforderungen gemäss untenstehender Auflistung. Holz und Holzwerkstoffe Mineralisch gebundene Werkstoff Vollholz Leimholz BSH Festigkeitsklasse mindestens C24 Zweifach-, dreifach- oder kreuzverleimtes Konstruktionsholz Gesamtquerschnitt rechteckig; Festigkeitsklasse mindestens C24 Brettschichtholz Festigkeitsklasse mindestens GL24k DURIPANEL CEMSPAN CEMCOLOR SASMOX SASMOX COLOR Zementgebundene Spanplatte, BKZ 6q.3 Zementgebundene Spanplatte, BKZ 6q.3 Gipsgebundene Spanplatte, BKZ 6q.3 MHS 3S-Platte Massivholzschalung, Nut und Kamm oder Nut und Feder Holzarten: Fichte, Tanne, Föhre, Lärche, Douglas, Buche, Eiche; keine Ausfalläste; Rohdichte 450 kg/m 3 bei 12% Holzfeuchte Dreischicht-Massivholzplatten Holzarten: Fichte, Tanne, Föhre, Lärche, Douglas Schichtaufbau: gleichmässig, kreuzweise, symetrisch; Rohdichte 450 kg/m 3 bei 12% Holzfeuchte GK GF Unterlagsboden Gipskartonplatten Typ A, D, E, F, H, I, R nach Norm EN 520 Gipsfaserplatten homogen mit Europäischer technischer Zulassung (ETA); Rohdichte 800 kg/m 3 ; mindestens BKZ 6q.3. Zementmörtel Kalziumsulfat- Mörtel (Anhydrit-Mörtel) Kalziumsulfat-Fliessmörtel (Anhydrit-Fliessmörtel); Gipsmörtel; Asphalt Mehrschicht Massivholzplatte Holzarten: Fichte, Tanne, Föhre, Lärche, Douglas Rohdichte 450 kg/m 3 bei 12% Holzfeuchte HWS Holzwerkstoffe, ausgnommen Massivholzplatten Rohdichte 580 kg/m 3 ; mindestens BKZ 4.2 Dämmstoffe OSB OSB-Platten Typ OSB/3 oder OSB/4 nach den Normen EN 300 und EN Holzfaser Holzfaserplatten nach EN Rohdichte 130 kg/m 3 ; mindestens BKZ 4.2 HWS vergütet Holzwerkstoffe, ausgenommen Massivholzplatten Rohdichte 580 kg/m 3 ; mindestens BKZ 5.2 Mineralwolle Mineralfaserplatten nach EN mindestens BKZ 6q.3; Ermittlung Schmelzpunkt nach DIN 4102 Teil 17 3

5 Ausführungsbestimmungen 1.3 Unterkonstruktion, Befestigung, Fugenausbildung Holz und Holzwerkstoffe Mineralisch gebundene Werkstoff MHS 3S-Platte HWS HWS vergütet Unterkonstruktion Achsmass max. 700 mm Befestigung Nach den Regeln der Baukunde Fugenausbildung Nut und Kamm oder Feder- Verbindung nach den Regeln der Baukunde. Profilierungen/Fasen zulässig gemäss Abbildung 1.1.2, Seite 2 Unterkonstruktion Achsmass max. 700 mm Befestigung Nach den Regeln der Baukunde Fugenausbildung Gemäss Abbildungen Kapitel 1.3, Seite 5; bei Bekleidung mit Brandschutzfunktion gemäss den Angaben in Kap. 2.9, Seite 20. Wenn mehrere Lagen übereinander sind (auch in Kombination mit anderen Werkstoffen) müssen gleichlaufende Stösse wie in Abbildung 1.1.1, Seite 2 gezeigt um 60 mm versetzt werden. Profilierungen/Fasen zulässig gemäss Abbildung 1.1.2, Seite 2 Unterkonstruktion Achsmass max. 700 mm Befestigung Nach den Regeln der Baukunde Fugenausbildung Gemäss Abbildungen Kapitel 1.3, Seite 5; bei Bekleidung mit Brandschutzfunktion gemäss den Angaben in Kap. 2.9, Seite 20. Wenn mehrere Lagen übereinander sind (auch in Kombination mit anderen Werkstoffen) müssen gleichlaufende Stösse wie in Abbildung 1.1.1, Seite 2 gezeigt um 60 mm versetzt werden. Profilierungen/Fasen zulässig gemäss Abbildung 1.1.2, Seite 2 DURIPANEL CEMSPAN CEMCOLOR SASMOX SASMOX COLOR GK GF Dämmstoffe Holzfaserdämmung Mineralwolle Unterkonstruktion Achsmass max. 625 mm Befestigung In die Unterkonstruktion verschraubt in einem Abstand von max. 200 mm Fugenausbildung Gemäss Abbildungen 1.3, Seite 6; bei Bekleidungen mit Brandschutzfunktion gemäss den Angaben in Kapitel 2.9, Seite 20. Wenn mehrere Lagen übereinander sind (auch in Kombination mit anderen Werkstoffen) müssen gleichlaufende Stösse wie in Abbildung 1.1.1, Seite 2 gezeigt um 60 mm versetzt werden. Profilierungen/Fasen zulässig gemäss Abbildung 1.1.2, Seite 2 Unterkonstruktion Nach den Regeln der Baukunde Befestigung Nach den Regeln der Baukunde Fugenausbildung Verspachtelt oder gemäss Herstellerangaben Bei flächiger Verlegung Platten satt aneinander gestossen Zwischen Lattenrost, Balkenlage, Rippen oder Ständer satt eingepasst, durch Lattung oder Beplankung gesichert Bei flächiger Verlegung Platten satt aneinander gestossen Zwischen Lattenrost satt eingepasst, durch Lattung oder Beplankung gesichert Zwischen Balkenlage, Rippen oder Ständer mit 10 mm Übermass eingepresst. Keine Kreuz- oder T-Stösse. Durch Lattung oder Beplankung gesichert 4

6 Ausführungsbestimmungen 1.3 Anwendbare Fugentypen für MHS, 3S-Platten und HWS in Abhängigkeit der Einbausituation Für Bekleidungen mit Brandschutzfunktion gelten die Bestimmungen in Kapitel 2.9, Seite 20. Beplankungen auf linearen Elementen (Ständer, Balken, Lattung) Beplankungen auf vollflächiger Unterlage (Vollquerschnitt oder weitere Beplankung) d erforderliche Schichtdicke Direkt auf Balken oder Latte Über freiem Feld Direkt auf Balken oder Latte Über freiem Feld 1 Hinterlegt 2 Doppel-Nut und Kamm/Doppelfeder 3 Nut und Kamm/Feder 4 Stumpf 5

7 Ausführungsbestimmungen 1.3 Anwendbare Fugentypen für DURIPANEL, CEMSPAN, CEMCOLOR, SASMOX, SASMOX COLOR in Abhängigkeit der Einbausituation Für Bekleidungen mit Brandschutzfunktion gelten die Bestimmungen in Kapitel 2.9, Seite 20. Beplankungen auf linearen Elementen (Ständer, Balken, Lattung) Beplankungen auf vollflächiger Unterlage (Vollquerschnitt oder weitere Beplankung) d erforderliche Schichtdicke Direkt auf Balken oder Latte Über freiem Feld Direkt auf Balken oder Latte Über freiem Feld 5 Verspachtelt und hinterlegt. Stösse bei denen die Fuge nicht mit Nut und GEAFLEX-Feder ausgebildet werden, müssen immer mit einem Hinterlegungsstreifen ausgeführt werden. 6 Ohne Hinterlegungsstreifen mit Nut und GEAFLEX-Feder. Ab Plattendicke 16 mm möglich. Im Wandbereich dürfen die Fugen über freiem Feld nicht ohne Hinterlegungsstreifen ausgeführt werden. 7 Mit Hinterlegungsstreifen und GEAFLEX-Feder. Ab Plattendicke 16 mm möglich 6

8 Ausführungsbestimmungen 1.4 Installationen Einbauten Leitungen in brandabschnittsbildenden Bauteilen Grundsätzlich sind Leitungen und Installationen so zu planen, dass sie nicht in brandabschnittsbildenden Bauteilen, sondern in Schächten, Installationskanälen oder Vorwandkonstruktionen geführt werden. Einzelne Leitungen dürfen innerhalb von brandabschnittsbildenden Bauteilen geführt werden, sofern ihr Durchmesser weniger als 30 mm beträgt. Beträgt der Durchmesser mehr als 30 mm, müssen die betroffenenen Hohlräume mit Mineralwolle (Schmelzpunkt C, 26,0 kg/m 3 ) gefüllt werden. In allen Fällen sind die Vorgaben der Electrosuisse (früher SEV) einzuhalten. Durchdringungen von Beplankungen in brandabschnittsbildenden Bauteilen Durchdringungen von branschutztechnisch wirksame Schichten sind erlaubt, sofern sie weniger als 30 mm Durchmesser aufweisen, Restöffnungen mit Gips ausgespachtelt und dahinter liegende Hohräume mit Mineralwolle - Schmelzpunkt C, 26,0 kg/m 3 - gefüllt sind. Sind Durchdringungen von grösseren Durchmessern und/oder in grosser Anzahl vorhanden, müssen diese abgschottet werden. Einbau von Hohlwanddosen in brandschnittsbildende Bauteile Der Einbau von Hohlwanddosen ist unter Einhalten der folgender Bedingungen zulässig: 1. Hohlwanddosen dürfen nicht unmittelbar gegenüberliegend angeordnet werden. 2. Hohlwanddosen müssen durch eine der folgenden Massnahmen abgeschottet werden: Variante A Gipsmörtel-Ummantelung, mindestens 30 mm dick Variante B Kasten aus demselben Material und mit derselben Wandstärke wie für die Beplankung Variante C Holhraumfreie Ummantelung mit Mineralwolle [1], Schmelzpunkt C, 26,0 kg/m 3 - gegen verschieben gesichert. Die Mineralwolle muss die Hohlwanddose in allen Richtungen der Bauteilebene mindestens 150 mm umgeben; der Abstand von der Hohlwanddose zur gegenüberliegenden Beplankung muss mindestens 50 mm betragen. Hohlwanddosen dürfen näher an linearen Elementen eingebaut werden, wenn diese entweder nicht tragend sind, oder im Bereiche der Mineralwolle-Ummantelung mit demselben Material und in derselben Dicke, wie für die Beplankung gefordert, geschützt sind. Weitere Angaben zur Planung und Ausführung der Haustechnik können der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Haustechnik - «Installationen und Abschottungen» entnommen werden. A B C 1 Hohlwanddose d Erforderliche Schichtdicke [1] Schmelzpunkt C, Rohdichte 26,0 kg/m 3, gegen Verschieben/Herausfallen gesichert [2] Keine Anforderung bei nicht tragenden Bauteilen 7

9 Ausführungsbestimmungen 1.5 Anschlüsse brandabschnittsbildender Bauteile Die Anschlussbereiche brandabschnittsbildender Bauteile müssen dieselbe (Fig , Situation 2, 3 und 4) aufweisen, wie die an sie angrenzenden Bauteile (Situation 1). Es muss gewährleistet werden, dass Tragkonstruktion und Beplankungen nicht durch Abbrand von innen, der durch Schwachstellen im Anschlussbereich verursacht werden kann, geschwächt werden (Situation 3). Detaillierte Angaben und Konstruktionsvorschläge für Anschlusssituationen bei Bauteilen mit einer von 30 oder 60 Minuten können der SIA/Lignum Dokumentation 83, Brandschutz im Holzbau und der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation «Bauteile in Holz - Anschlüsse bei Bauteilen mit Feuerwiderstand» entommen werden. Im Anschlussbereich vorhandene Längsfugen, die insbesondere bei Elementbauten, Kasten- und Massivholzsystemen sowie bei Brettstapeln auftreten (Situation 4), sind entweder durch Massnahmen an der Stirnseite (Dämmstreifen aus Mineralwolle, Schmelzpunkt C, 26,0 kg/m 3, Abdeckbrett oder ähnliches) oder durch Massnahmen in den Fugen selbst (Dichtungen) abzudichten. Schematische Darstellung der Risikosituationen im Anschlussbereich Allgemein gilt für die Ausführung von Anschlüssen brandabschnittsbildender Holzbauteile: Durchgehende Fugen sind zu vermeiden. Beplankungen sind in den Eckbereichen passgenau an das benachbarte Bauteil zu führen. Bei mehrschichtigen Beplankungen sind die Stösse auch in den Eckbereichen zu versetzen. Wände müssen kraftschlüssig an benachbarte Bauteile angeschlossen werden. Bei Deckenanschlüssen an Wänden ist zu gewährleisten, dass die Auflager auch nach der geforderten ihre statische Funktion erfüllen. Hohlräume im Anschlussbereich sind mit Mineralwolle, Schmelzpunkt C, 26,0 kg/m 3 zu füllen. Dem Schwind- und Quellverhalten von Holzbauteilen ist Rechnung zu tragen. 8

10 30 und 60 Minuten Balkendecken ohne brandschutztechnisch wirksamen Unterbau Balkenabstand (Achsmass) maximal 625 mm Maximale Nutzlast: gemäss Norm SIA 261, Einwirkungen auf Tragwerke, Gebäudenutzung Kat. B, q K = 3,0 kn/m 2 (massgebend für die Tragfähigkeit der Tragschicht und der Balkenlage) Dieses Kapitel bezieht sich nicht auf Rippendecken mit starrem Verbund zwischen Balken und Tragschicht nachfolgenden Tabellen (Angaben in mm) 1 Auflage MHS, 3S-Platte HWS 2 Trittschalldämmung Holzfaser Mineralwolle Mineralwolle, SP C 3 Tragschicht MHS, 3S-Platten HWS 4 Balkenlage (bh) REI 30 REI 60 A B C D E F 18 [1] [1] 28 [1] 14 [2] 25 [1] 18 [1] [1] 12 [2] 27 [1] 19 [1] 51 [1] 43 [1] 27 [1] 18 [1] 50 [1] 42 [1] 40 [3] 40 [3] [6] 40 [6] 22 [6] 51 [6] 67 [6] 43 [6] [8] [8] [8] var. [7] var. [7] var. [7] [1] Unter Berücksichtigung der Tragrichtung auf mindestens zwei Balken aufliegend [2] Fugen der Auflage gegenüber den Fugen der Tragschicht sinngemäss Figur 1 um min. 60 mm versetzt [3] In Bauten mit brennbaren Tragwerken und mit vier und mehr Geschossen müssen die Dämmschichten nicht brennbar sein [4] Rohdichte 26,0 kg/m 3 [5] Rohdichte 50,0 kg/m 3, Schmelzpunkt C [6] Deckschichten der 3S-Platte quer zur Balkenlage [7] Bemessung für 30 Minuten dreiseitigen Abbrand gemäss dem entsprechenden Kapitel des Stammdokuments [8] Bemessung für 60 Minuten dreiseitigen Abbrand gemäss dem entsprechenden Kapitel des Stammdokuments Nicht erforderlich 9

11 30 und 60 Minuten Balkendecken ohne brandschutztechnisch wirksamen Unterbau Balkenabstand (Achsmass) maximal 625 mm Maximale Nutzlast: gemäss Norm SIA 261, Einwirkungen auf Tragwerke, Gebäudenutzung Kat. B, q K = 3,0 kn/m 2 (massgebend für die Tragfähigkeit der Tragschicht und der Balkenlage) Dieses Kapitel bezieht sich nicht auf Rippendecken mit starrem Verbund zwischen Balken und Tragschicht nachfolgenden Tabellen (Angaben in mm) 1 Auflage 3S-Platte, HWS REI 60 REI 60 / EI 30 (nbb) A B C 18 [1] 18 [1] 18 [1] 18 [1] 18 [1] 18 [1] 30 [1] 2 Mittellage 3S-Platte, HWS 18 [2] 18 [2] 18 [2] 18 [2] 18 [2] 18 [2] 32 [2] 3 Tragschicht 3S-Platte, HWS [3] 4 Balkenlage (bh) [4] [5] var. [6] 5 Bekleidung der Balkenlage EI 60 / EI 30 (nbb) EI 30 (nbb) [1] Unter Berücksichtigung der Tragrichtung auf mindestens zwei Balken aufliegend [2] Fugen der Auflage gegenüber den Fugen der Tragschicht sinngemäss Figur 1 um min. 60 mm versetzt [3] Deckschichten der 3S-Platte quer zur Balkenlage [4] Bemessung für 60 Minuten dreiseitigen Abbrand gemäss dem entsprechenden Kapitel des Stammdokuments [5] Bemessung für Raumtemperatur [6] Bemessung für 30 Minuten dreiseitigen Abbrand gemäss dem entsprechenden Kapitel des Stammdokuments Nicht erforderlich 10

12 30 und 60 Minuten Balkendecken mit brandschutztechnisch wirksamem Unterbau Balkenabstand (Achsmass) maximal 625 mm Maximale Nutzlast: gemäss Norm SIA 261, Einwirkungen auf Tragwerke, Gebäudenutzung Kat. B, q K = 3,0 kn/m 2 (massgebend für die Tragfähigkeit der Tragschicht und der Balkenlage) Dieses Kapitel bezieht sich nicht auf Rippendecken mit starrem Verbund zwischen Balken und Tragschicht nachfolgenden Tabellen (Angaben in mm) 1 Auflage 3S-Platte, HWS GK GK Typ F, GF Unterlagsboden 2 Trittschalldämmung Holzfaser Mineralwolle [4] Mineralwolle, SP C [5] 3 Tragschicht DURIPANEL. CEMSPAN, CEMCOLOR MHS, 3S-Platten HWS 4 Balkenlage (bh) 5 Hohlraumdämmung Holzfaser Mineralwolle [12] Minerallwolle, SP C [13] 6 Untere Beplankung MHS, 3S-Platte, HWS GK GK Typ F, GF REI 30 REI 60 A B C D E F G H [1] [2] [1] [1] [2] [1] [1] [2] [1] , ,5 12,5+12,5 12,5+12, [3] 30 [3] 30 [3] [6] 16 [6] 18 [6] 14 [6] 14 [6] 27 [6] 16 [6] 16 [6] var. [8] var. [9] var. [9] var. [11] var. [7] var. [7] var. [9] var. [10] 50 [3] 50 [3] 40 [3] ,5 12,5 12, , ,5 12,5 12, ,5+12,5 12,5 [1] Unter Berücksichtigung der Tragrichtung auf mindestens zwei Balken aufliegend [2] Fugen der Auflage gegenüber den Fugen der Tragschicht sinngemäss Figur 1 um min. 60 mm versetzt [3] In Bauten mit brennbaren Tragwerken und mit vier und mehr Geschossen müssen die Dämmschichten nicht brennbar sein [4] Rohdihte 26 kg/m 3 [5] Rohdichte 50,0 kg/m 3, Schmelzpunkt C [6] Deckschichten der 3S-Platte quer zur Balkenlage [7] Bemessung für 18 Minuten dreiseitigen Abbrand gemäss dem entsprechenden Kapitel des Stammdokuments [8] Bemessung für 8 Minuten dreiseitigen Abbrand gemäss dem entsprechenden Kapitel des Stammdokuments [9] Bemessung für 15 Minuten dreiseitigen Abbrand gemäss dem entsprechenden Kapitel des Stammdokuments [10] Bemessung für 36 Minuten dreiseitigen Abbrand gemäss dem entsprechenden Kapitel des Stammdokuments [11] Bemessung für 43 Minuten einseitigen Abbrand gemäss dem entsprechenden Kapitel des Stammdokuments [12] Rohdichte 15,0 kg/m 3 [13] Rohdichte 26,0 kg/m 3, Schmelzpunkt C Nicht erforderlich 11

13 30 und 60 Minuten Rippendecken Rippenabstand (Achsmass) maximal 625 mm Maximale Nutzlast: gemäss Norm SIA 261, Einwirkungen auf Tragwerke, Gebäudenutzung Kat. B, q K = 3.0 kn/m Starrer Verbund zwischen Rippen und Tragschicht, nicht aber zwischen Rippen und unterer Beplankung nachfolgender Tabelle (Angaben in mm) 1 Auflage MHS, 3S-Platte, HWS GK GK Typ F, GF Unterlagsboden 2 Trittschalldämmung Holzfaser Mineralwolle [2] Mineralwolle, SP C [3] 3 Tragschicht (statisch wirksam) 3S-Platte OSB 3 4 Rippe (bh) 5 Hohlraumdämmung Minerallwolle, SP C [3] 6 Untere Beplankung 3S-Platte, HWS 7 Deckenverkleidung GK GK Typ F, GF REI 30 REI 60 A B C D E F G H J , ,5+12,5 12, ,5+12,5 12, , [1] 30 [1] 30 [1] [4] , , [1] In Bauten mit brennbaren Tragwerken und mit vier und mehr Geschossen müssen die Dämmschichten nicht brennbar sein [2] Rohdichte 26,0 kg/m 3 [3] Rohdichte 50,0 kg/m 3, Schmelzpunkt C [4] Andere (auch grössere) Schichtdicken nur mit rechnerischem Nachweis [5] Rohdichte 26,0 kg/m 3, Schmelzpunkt C Nicht erforderlich 12

14 30 und 60 Minuten Hohlkastendecken Rippenabstand (Achsmass) maximal 700 mm Maximale Nutzlast: gemäss Norm SIA 261, Einwirkungen auf Tragwerke, Gebäudenutzung Kat. B, q K = 3.0 kn/m 2 Starrer Verbund zwischen Rippen und Tragschicht wie auch zwischen Rippen und unterer Beplankung nachfolgender Tabelle (Angaben in mm) 1 Auflage MHS, 3S-Platte, HWS GK GK Typ F, GF Unterlagsboden 2 Trittschalldämmung Holzfaser Mineralwolle [2] Mineralwolle, SP C [3] 3 Tragschicht (statisch wirksam) 3S-Platte OSB 3 4 Rippe (bh) 5 Hohlraumdämmung Mineralwolle, SP C [5] 6 Untere Beplankung (statisch wirksam) 3S-Platte OSB 3 7 Deckenverkleidung GK, GF REI 30 REI 60 A B C D E F G , ,5+12,5 12, ,5+12, [1] 30 [1] [4] 2760 [4] , ,5 12,5 [1] In Bauten mit brennbaren Tragwerken und mit vier und mehr Geschossen müssen die Dämmschichten nicht brennbar sein. [2] Rohdichte 26,0 kg/m 3 [3] Rohdichte 50,0 kg/m 3, Schmelzpunkt C [4] Andere (auch grössere) Schichtdicken nur mit rechnerischem Nachweis [5] Rohdichte 26,0 kg/m 3, Schmelzpunkt C Nicht erforderlich 13

15 30 und 60 Minuten Einseitig beplankte Ständerkonstruktionen ohne brandschutztechnisch wirksame Dämmung Ständerabstand (Achsmass) maximal 625 mm Die Berechnungen basieren auf einer max. Wandhöhe von 3000 mm (massgebend für die Tragfähigkeit der Ständer); für höhere Konstruktionen ist ein spezieller Nachweis erforderlich (siehe Tabelle Seite 23) Die tragenden Wände sind auf folgende vertikalen, zentrisch eingeleiteten Lasten ausgelegt: R 30: q d, fi = 20 kn/m 2 R 60: q d, fi = 50 kn/m 2 nachfolgender Tabelle (Angaben in mm) Variante G + H 1 Beplankung 2 Ständer (bh) 3 Bekleidung des Ständers R 30 EI 30 REI 30 R 60 EI 60 REI 60 R 60/EI30 (nbb) EI 60/EI 30 (nbb) REI 60/EI 30 (nbb) A B C D E F G H [3] [4] var. 1] var. [1] var. [2] var. [2] EI 60/EI 30 (nbb) EI 30 (nbb [1] Bemessung für 30 Minuten dreiseitigen Abbrand gemäss Knicken um beide Achsen [2] Bemessung für 60 Minuten dreiseitigen Abbrand gemäss Knicken um beide Achsen [3] Bemessung für Raumtemperatur. Knicken um beide Achsen [4] Bemessung für 30 Minuten dreiseitigen Abbrand gemäss Knicken um beide Achsen Nicht erforderlich 14

16 30 und 60 Minuten Einseitig beplankte Ständerkonstruktionen mit brandschutztechnisch wirksamer Dämmung Ständerabstand (Achsmass) maximal 625 mm Die Berechnungen basieren auf einer max. Wandhöhe von 3000 mm (massgebend für die Tragfähigkeit der Ständer); für höhere Konstruktionen ist ein spezieller Nachweis erforderlich (siehe Tabelle Seite 23) Die tragenden Wände sind auf folgende vertikalen, zentrisch eingeleiteten Lasten ausgelegt: R 30: q d, fi = 20 kn/m 2 R 60: q d, fi = 50 kn/m 2 Die brandschutztechnisch wirksame Dämmung muss, wie in der Abbildung gezeigt, positioniert sein (allfällig vorhandene Hohlräume müssen sich auf der Seite der Beplankung befinden) nachfolgender Tabelle (Angaben in mm) 1 Beplankung 2 Ständer (bh) 3 Dämmung Mineralwolle, SP C [2] R 30 EI 30 REI 30 R 60 EI 60 REI 60 A B C D E F var. [1] var. [1] [3] [4] [1] Bemessung für 30 Minuten einseitigen Abbrand gemäss Knicken um beide Achsen [2] Rohdichte 26,0 kg/m 3, Schmelzpunkt C [3] Mindestens 120 mm, ganzer Hohlraum ausgefüllt [4] Mindestens 140 mm, ganzer Hohlraum ausgefüllt 15

17 30 und 60 Minuten Beidseitig beplankte Ständerkonstruktionen ohne brandschutztechnisch wirksame Dämmung Ständerabstand (Achsmass) maximal 625 mm Die Berechnungen basieren auf einer max. Wandhöhe von 3000 mm (massgebend für die Tragfähigkeit der Ständer); für höhere Konstruktionen ist ein spezieller Nachweis erforderlich (siehe Tabelle Seite 23) Die tragenden Wände sind auf folgende vertikalen, zentrisch eingeleiteten Lasten ausgelegt: R 30: q d, fi = 20 kn/m 2 R 60: q d, fi = 50 kn/m 2 nachfolgenden Tabellen (Angaben in mm) 1 Beplankung 1 GK, GF 2 Beplankung 2 3S-Platte HWS GK, GF 3 Ständer (bh) 4 Dämmung R 30 EI 30 REI 30 A1 [1] A2 [1] B1 [1] B2 [1] C D1 [1] D2 [1] E 12,5 12,5 12, [2] var. [3] var. [4] var. [5] [1] Die Bauteile müssen in ihrem Aufbau nicht symmetrisch sein. Die Schichten 1 und 2 dürfen innerhalb der Varianten, z. B. A 1 und A2, kombiniert werden in dem Sinne, dass der Ständer auf der einen Seite einfach und auf der anderen Seite doppelt beplankt ist. [2] Fugenausbildung: Direkt auf Ständer verspachtelter Stoss ist ohne Hinterlegung möglich [3] Bemessung für 8 Minuten vierseitigen Abbrand gemäss Knicken um beide Achsen [4] Bemessung für 8 Minuten dreiseitigen Abbrand gemäss Knicken um beide Achsen [5] Bemessung für 12 Minuten dreiseitigen Abbrand gemäss Knicken um beide Achsen Nicht erforderlich 16

18 30 und 60 Minuten Beidseitig beplankte Ständerkonstruktionen ohne brandschutztechnisch wirksame Dämmung Ständerabstand (Achsmass) maximal 625 mm Die Berechnungen basieren auf einer max. Wandhöhe von 3000 mm (massgebend für die Tragfähigkeit der Ständer); für höhere Konstruktionen ist ein spezieller Nachweis erforderlich (siehe Tabelle Seite 23) Die tragenden Wände sind auf folgende vertikalen, zentrisch eingeleiteten Lasten ausgelegt: R 30: q d, fi = 20 kn/m 2 R 60: q d, fi = 50 kn/m 2 nachfolgenden Tabellen (Angaben in mm) 1 Beplankung 1 GK, GF 2 Beplankung 2 3S-Platte, HWS GK GK Type F, GF 3 Ständer (bh) 4 Dämmung R 60 EI 60 REI 60 A1 [1] A2 [1] B1 [1] B2 [1] C1 [1] C2 [1] , ,5+12,5 12,5+12,5 12,5+12, var. [2] var. [2] var. [3] var. [3] [1] Die Bauteile müssen in ihrem Aufbau nicht symmetrisch sein. Die Schichten 1 und 2 dürfen innerhalb der Varianten, z. B. A 1 und A2, kombiniert werden in dem Sinne, dass der Ständer auf der einen Seite einfach und auf der anderen Seite doppelt beplankt ist. [2] Bemessung für 15 Minuten vierseitigen Abbrand gemäss Knicken um beide Achsen [3] Bemessung für 15 Minuten dreiseitigen Abbrand gemäss Knicken um beide Achsen Nicht erforderlich 17

19 30 und 60 Minuten Beidseitig beplankte Ständerkonstruktionen mit brandschutztechnisch wirksamer Dämmung Ständerabstand (Achsmass) maximal 625 mm Die Berechnungen basieren auf einer max. Wandhöhe von 3000 mm (massgebend für die Tragfähigkeit der Ständer); für höhere Konstruktionen ist ein spezieller Nachweis erforderlich (siehe Tabelle Seite 23). Ausnahmen: Varianten R 30 B Wandhöhe maximal 2500 mm Die tragenden Wände sind auf folgende vertikalen, zentrisch eingeleiteten Lasten ausgelegt: R 30: q d, = 20 kn/m 2 R 60: q d, = 50 kn/m 2 nachfolgenden Tabellen (Angaben in mm) 1 Beplankung 1 GK, GF R 30 EI 30 REI 30 A B C D E 2 Beplankung 2 3S-Platte, HWS GK, GF [1] [1] , ,5 12,5 9,5 3 Ständer (bh) [3] var. [4] var. [5] var. [2] 4 Dämmung Holzfaser Mineralwolle [7] Mineralwolle, SP C [8] 40 [6] 40 [6] [9] [10] [1] Fugenausbildung: Direkt auf Ständer verspachtelter Stoss ist ohne Hinterlegung möglich [2] Bemessung für 13 Minuten zweiseitigen Abbrand (gegenüberliegende Seiten hinter den Beplankungen) gemäss dem entsprechenden Kapitel des Stamm-- dokuments. Knicken um beide Achsen [3] Wandhöhe maximal 2500 mm [4] Bemessung für 13 Minuten dreiseitigen Abbrand gemäss Knicken um beide Achsen [5] Bemessung für 20 Minuten einseitigen Abbrand gemäss Ständer gegen Knicken in Wandebene gesichert [6] In Bauten mit brennbaren Tragwerken und mit vier und mehr Geschossen müssen die Dämmschichten nicht brennbar sein. [7] Rohdichte 15,0 kg/m 3 [8] Rohdichte 26,0 kg/m 3, Schmelzpunkt C [9] Mindestens 60 mm, ganzer Hohlraum ausgefüllt [10] Mindestens 80 mm, ganzer Hohlraum ausgefüllt Nicht erforderlich 18

20 30 und 60 Minuten Beidseitig beplankte Ständerkonstruktionen mit brandschutztechnisch wirksamer Dämmung Ständerabstand (Achsmass) maximal 625 mm Die Berechnungen basieren auf einer max. Wandhöhe von 3000 mm (massgebend für die Tragfähigkeit der Ständer); für höhere Konstruktionen ist ein spezieller Nachweis erforderlich (siehe Tabelle Seite 23). Ausnahmen Varianten EI 60 D: Wandhöhe maximal 2500 mm Die tragenden Wände sind auf folgende vertikalen, zentrisch eingeleiteten Lasten ausgelegt: R 30: q d, = 20 kn/m 2 R 60: q d, = 50 kn/m 2 nachfolgenden Tabellen (Angaben in mm) 1 Beplankung 1 GK, GF 2 Beplankung 2 3S-Platte, HWS GK, GF 3 Ständer (bh) 4 Dämmung Holzfaser Mineralwolle [7] Mineralwolle, SP C R 60 EI 60 REI 60 A1 [1] A2 [1] B1 [1] B2 [1] C D E1 [1] E2 [1] 12,5 12,5 12, [2] [4] var. [3] var. [3] var. [5] var. [5] 40 [6] 40 [6] [8] 120 [8] 40 [9] 40 [9] 80 [10] 60 [11] 120 [8] 120 [8] [1] Die Bauteile müssen in ihrem Aufbau nicht symmetrisch sein. Die Schichten 1 und 2 dürfen innerhalb der Varianten, z. B. A1 und A2, kombiniert werden in dem Sinne, dass der Ständer auf der einen Seite einfach und auf der anderen Seite doppelt beplankt ist. [2] Fugenausbildung: Direkt auf Ständer verspachtelter Stoss ohne Hinterlegung möglich [3] Bemessung für 34 Minuten zweiseitigen Abbrand (gegenüberliegende Seiten hinter den Beplankungen) gemäss Knicken um beide Achsen [4] Wandhöhe maximal 2500 mm [5] Bemessung für 32 Minuten einseitigen Abbrand gemäss Ständer gegen Knicken in der Wandebene gesichert [6] In Bauten mit brennbaren Tragwerken und mit vier und mehr Geschossen müssen die Dämmschichten nicht brennbar sein. [7] Rohdichte 15,0 kg/m 3 [8] Rohdichte 26,0 kg/m 3, Schmelzpunkt C Mindestens 120 mm, ganzer Hohlraum ausgefüllt [9] Rohdichte 26,0 kg/m 3, Schmelzpunkt C [10] Rohdichte 30,0 kg/m 3, Schmelzpunkt C [11] Rohdichte 60,0 kg/m 3, Schmelzpunkt C Nicht erforderlich 19

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