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3 Werkstoffoptimierte Bauteile BRESTA INHALTSVERZEICHNIS Ausführungsbestimmungen. Grundlegende Bestimmungen. Baustoffe 5. Unterkonstruktion, Befestigung, Fugenausbildung 6. Installationen, Einbauten 9.5 Anschlüsse brandabschnittsbildender Bauteile Decken mit einer Feuerwiderstandsdauer von 0 und 60 Minuten. BRESTA -Decken. BRESTA Holz-Beton-Verbunddecken 5 Wände mit einer Feuerwiderstandsdauer von 0 und 60 Minuten 7 Bauteile mit einer Feuerwiderstandsdauer von 90 Minuten: 5

4 Seite Die Technische Kommission Brandschutz der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen TKB-VKF hat Kenntnis genommen vom vorliegenden Prüfungstestat des Instituts für Baustatik und Konstruktion der ETH Zürich, in Bezug auf die materielle Übereinstimmung. Das vorliegende Dokument bildet einen Anhang zum Stammdokument Lignum-Dokumentation Brandschutz, Bauteile in Holz Decken, Wände und Bekleidungen mit Feuerwiderstand, Ausgabe 007. Redaktionelle Hinweise: Bestimmungen aus dem Stammdokument sind grau hinterlegt. Es gilt das Literaturverzeichnis des Stammdokuments; sämtliche angeführten Quellen sind dort aufgeführt. Wo in den Tabellen das Zeichen steht, ist die entsprechende Schicht für die jeweilige Variante nicht erforderlich. Herausgeber: Lignum, Holzwirtschaft Schweiz Falkenstrasse 6, 8008 Zürich Tel , Fax Erarbeitung: Dr. Andrea Frangi, dipl. Bauingenieur ETH/SIA, ETH Zürich Dr. Vanessa Schleifer, dipl. Bauingenieur TU, ETH Zürich Tschopp Holzbau AG An der Ron Hochdorf FH/STV, Josef Kolb AG, Uttwil Tel Fax Jakob Studhalter, dipl. Holzbauingenieur Version: August 009

5 Seite Ausführungsbestimmungen. Grundlegende Bestimmungen - Die in den Tabellen angegebenen Dimensionen sind Mindestmasse bezüglich des Feuerwiderstands. Sie ersetzen keine anderen Nachweise, beispielsweise der Tragsicherheit bei Raumtemperatur, der Gebrauchstauglichkeit, des Schall-, Wärme- und Feuchteschutzes usw. Aus konstruktiven Überlegungen sind vielfach grössere Schichtdicken oder weitere Schichten, Verbindungen oder Verbindungsteile erforderlich. - Beim Tragwerksentwurf ist zu berücksichtigen, dass brandschutztechnisch wirksame Beplankungen und Bekleidungen mit Brandschutzfunktion während der Brandeinwirkung ihre statische Wirksamkeit verlieren können. - Verbindungen und Verbindungsmittel müssen den gleichen Feuerwiderstand aufweisen, der für das Bauteil gefordert ist. Der Nachweis ist gemäss der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen, der Norm SIA 65 oder der SIA/Lignum Dokumentation 8 zu führen. - Die Anforderungen an die Bauteiloberflächen und Schichtaufbauten der Bauteile, wie sie aus der Brandschutzrichtlinie Verwendung brennbarer Baustoffe hervorgehen, sind zusätzlich zu beachten (siehe Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Bauten in Holz Brandschutzanforderungen ). - Die Angaben der Produkthersteller sind zu berücksichtigen. Folgende Modifikationen an den Bauteilen der Tabellen sind erlaubt: - Stärker dimensionieren. - Hinzufügen von Schichten (Bekleidungen, Lattenrost, Trennschichten usw.). Diese müssen mindestens BKZ., im Falle von Folien (Dämmschutzschicht, Dampfbremse, etc.) mindestens BKZ. aufweisen. - Zusätzlicher Einbau von nicht brennbarer Dämmung (mindestens BKZ 6q.). - Zusätzlicher Einbau von brennbarer Dämmung (mindestens BKZ.). Bei Gebäuden mit vier und mehr Geschossen, bei brandabschnittsbildenden Treppenhauswänden und bei Bauteilen mit einer Feuerwiderstandsdauer von 90 Minuten ist der Einsatz von brennbarer Dämmung eingeschränkt (siehe Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Bauten in Holz Brandschutzanforderungen ). - Einsatz von HWS vergütet anstelle HWS. Die in den Tabellen für HWS angegebenen Mindestdicken dürfen dabei um 0 % reduziert werden. - Zwei- oder mehrschichtige Ausführung anstelle einschichtiger bei Massivholzschalungen, Dreischicht-Massivholzplatten und Holzwerkstoffen unter Berücksichtigung der Voraussetzungen in Abbildung und der Tragrichtung unter statischer Beanspruchung (in Wandkonstruktionen und bei Bekleidungen mit Brandschutzfunktion ist die erforderliche Schichtdicke um 0 % zu erhöhen).

6 Seite Abbildung : Zweischichtige Ausführung von MHS, S-Platten und HWS Abbildung : Massgebende Dicke bei Holz und Holzwerkstoffen Massivholz Holzwerkstoffe

7 Seite 5. Baustoffe Holz und Holzwerkstoffe müssen der Norm SIA 65, Holzbau, entsprechen. Zusätzlich gelten die Definitionen und Anforderungen gemäss Abbildung. HOLZ UND HOLZWERKSTOFFE BRESTA Gedübelter Brettstapel, Lamellen mindestens Festigkeitsklasse C, Lamellendicke mindestens 0 mm. Massgebende Dicke/Höhe des Brettstapels: Nettoquerschnitt des Brettstapels ohne brandraumseitige Falz- oder Akustik-Profilierungen. Fasen bis und mit mm sinngemäss Abbildung müssen nicht berücksichtigt werden. MHS S-Platte Mehrschicht- Massivholzplatte HWS HWS vergütet Massivholzschalung, Nut und Kamm oder Nut und Feder; Holzarten: Fichte, Tanne, Föhre, Lärche, Douglas, Buche, Eiche; keine Ausfalläste; Rohdichte ρ 50 kg/m bei % Holzfeuchte Dreischicht-Massivholzplatten; Holzarten: Fichte, Tanne, Föhre, Lärche, Douglas; Schichtaufbau: gleichmässig, kreuzweise, symmetrisch; Rohdichte ρ 50 kg/m bei % Holzfeuchte Holzarten: Fichte, Tanne, Föhre, Lärche, Douglas; Rohdichte ρ 50 kg/m bei % Holzfeuchte Holzwerkstoffe, ausgenommen Massivholzplatten; Rohdichte ρ 580 kg/m ; mindestens BKZ. Holzwerkstoffe, ausgenommen Massivholzplatten; Rohdichte ρ 580 kg/m ; mindestens BKZ 5. MINERALISCH GEBUNDENE WERKSTOFFE GK Gipskartonplatten Typ A, D, E, F, H, I, R nach Norm EN 50 GF Unterlagsboden Gipsfaserplatten homogen mit Europäischer Technischer Zulassung (ETA); Rohdichte ρ 800 kg/m ; mindestens BKZ 6q.. Zementmörtel; Kalziumsulfat-Mörtel (Anhydrit-Mörtel); Kalziumsulfat- Fliessmörtel (Anhydrit-Fliessmörtel); Gipsmörtel; Asphalt DÄMMSTOFFE Holzfaser Holzfaserplatten nach EN 7; Rohdichte ρ 0 kg/m ; mindestens BKZ. Mineralwolle Mineralfaserplatten nach EN 6; mindestens BKZ 6q.; Ermittlung Schmelzpunkt nach DIN 0 Teil 7 Zellulose Zellulosedämmung geschüttet oder gespritzt, Rohdichte ρ 5 kg/m, mindestens BKZ 5. Abbildung : Definitionen und Anforderungen an Baustoffe

8 Seite 6. Unterkonstruktion, Befestigung, Fugenausbildung Baustoff Unterkonstruktion Befestigung Fugenausbildung MHS S-Platte HWS HWS vergütet GK GF Holzfaserdämmung Mineralwolle Zellulose Achsmass max. 700 mm Achsmass max. 700 mm Achsmass max. 700 mm Nach den Regeln der Baukunde Nach den Regeln der Baukunde Nach den Regeln der Baukunde Nach den Regeln der Baukunde Nut und Kamm oder Feder- Verbindung nach den Regeln der Baukunde. Profilierungen/Fasen zulässig gemäss Abbildung. Gemäss Abbildung 5. Wenn mehrere Lagen übereinander (auch in Kombination mit anderen Werkstoffen): Gleichlaufende Stösse wie in Abbildung gezeigt um 60 mm versetzt. Profilierungen/Fasen zulässig gemäss Abbildung. Gemäss Abbildung 5. Wenn mehrere Lagen übereinander (auch in Kombination mit anderen Werkstoffen): Gleichlaufende Stösse wie in Abbildung gezeigt um 60 mm versetzt. Profilierungen/Fasen zulässig gemäss Abbildung. Verspachtelt oder gemäss Herstellerangaben Bei flächiger Verlegung: Platten satt aneinander gestossen oder Nut und Kamm-Verbindung gemäss Herstellerangaben. Befestigung gemäss Herstellerangaben. Zwischen Lattenrost, Balkenlage, Rippen oder Ständer: satt eingepasst, durch Lattung oder Beplankung gesichert. Bei flächiger Verlegung: Platten satt aneinander gestossen. Befestigung gemäss Herstellerangaben. Zwischen Lattenrost: satt eingepasst, durch Lattung oder Beplankung gesichert. Zwischen Balkenlage, Rippen oder Ständer: mit 0 mm Übermass eingepresst. Keine Kreuz- oder T-Stösse. Durch Lattung oder Beplankung gesichert. gemäss Herstellerangaben Abbildung : Unterkonstruktion, Befestigung und Fugenausbildung für flächige Werkstoffe

9 Seite 7 Beplankungen auf linearen Elementen (Ständer, Balken, Lattung) Beplankungen auf vollflächiger Unterlage (BRESTA oder weitere Beplankung) In Wand In Decke Direkt auf Ständer oder Latte Über freiem Feld Direkt auf Balken oder Latte Über freiem Feld Anwendbare Anwendbare Fugentypen: Fugentypen: Typ : hinterlegt Typ : Typ : Doppel-Nut hinterlegt und Kamm/Doppelfeder Typ : Nut und Kamm/Feder Typ : stumpf (Beschrieb der Fugentypen in Abbildung 6) (Beschrieb der Fugentypen in Abbildung 6) Anwendbare Fugentypen: Typ : hinterlegt Typ : Doppel-Nut und Kamm/Doppelfeder Typ : Nut und Kamm/Feder Typ : stumpf (Beschrieb der Fugentypen in Abbildung 6) Anwendbare Fugentypen: Typ : hinterlegt Typ : Doppel-Nut und Anwendbare Fugentypen: Typ : hinterlegt Typ : Doppel-Nut und Kamm/Doppelfeder Kamm/Doppelfeder Typ : Nut und Typ : Nut und Kamm/Feder Kamm/Feder (Beschrieb der Fugentypen in Abbildung 6) Abbildung 5: Anwendbare Fugentypen für S-Platten und HWS in Abhängigkeit der Einbausituation. (Beschrieb der Fugentypen in Abbildung 6)

10 Seite 8 Abbildung 6: Fugentypen für MHS, S-Platten, HWS (Einsatz gemäss Abbildung 5)

11 Seite 9. Installationen, Einbauten Leitungen in brandabschnittsbildenden Bauteilen Grundsätzlich sind Leitungen und Installationen so zu planen, dass sie nicht in brandabschnittsbildenden Bauteilen, sondern in Schächten, Installationskanälen oder Vorwandkonstruktionen geführt werden. Einzelne Leitungen dürfen innerhalb von brandabschnittsbildenden Bauteilen geführt werden, sofern ihr Durchmesser weniger als 0 mm beträgt. Beträgt der Durchmesser mehr als 0 mm, müssen die betroffenen Hohlräume mit Mineralwolle, Schmelzpunkt 000 C, ρ 6 kg/m, gefüllt werden. In allen Fällen sind die Vorgaben des Schweizerischen Elektrotechnischen Vereins SEV einzuhalten. Durchdringungen von Beplankungen brandabschnittsbildender Bauteile Durchdringungen von brandschutztechnisch wirksamen Schichten sind erlaubt, sofern sie weniger als 0 mm Durchmesser aufweisen, Restöffnungen mit Gips ausgespachtelt und dahinter liegende Hohlräume mit Mineralwolle, Schmelzpunkt 000 C, ρ 6 kg/m, gefüllt sind. Sind die Durchdringungen von grösserem Durchmesser und/oder in grosser Anzahl vorhanden, müssen diese abgeschottet werden. Einbau von Hohlwanddosen in brandabschnittsbildende Bauteile Der Einbau von Hohlwanddosen ist unter Einhaltung der folgenden Bedingungen zulässig:. Hohlwanddosen dürfen nicht unmittelbar gegenüberliegend angeordnet werden.. Hohlwanddosen müssen durch eine der folgenden Massnahmen ummantelt werden (Abbildung 7): Variante a) Gipsmörtel-Ummantelung, mindestens 0 mm dick Variante b) Kasten aus demselben Material und mit derselben Wandstärke wie für die Beplankung gefordert Variante c) Hohlraumfreie Ummantelung mit Mineralwolle, Schmelzpunkt 000 C, ρ 6 kg/m, gegen Verschieben gesichert. Die Mineralwolle muss die Hohlwanddose in allen Richtungen der Bauteilebene mindestens 50 mm umgeben; der Abstand von der Hohlwanddose zur gegenüberliegenden Beplankung muss mindestens 50 mm betragen. Hohlwanddosen dürfen näher an linearen Elementen eingebaut werden, wenn diese entweder nicht tragend sind oder im Bereich der Mineralwolle-Ummantelung mit demselben Material und in derselben Dicken wie für die Beplankung gefordert geschützt sind. Weitere Angaben zur Planung und Ausführung der Haustechnik können der Lignum- Dokumentation Brandschutz, Publikation Haustechnik Installationen und Abschottungen entnommen werden.

12 Seite 0 Abbildung 7: Ummantelung von Hohlwanddosen Hohlwanddosen in BRESTA -Bauteilen Bei brandabschnittsbildenden BRESTA -Bauteilen gelten die obenstehenden, grau hinterlegten Bestimmungen des Stammdokuments sinngemäss. Durchdringen Hohlwanddosen brandschutztechnisch wirksame Beplankungen, müssen sie ummantelt werden: Variante a) Gipsmörtel-Ummantelung Variante b) Kasten-Ummantelung brandschutztechnisch wirksame Beplankung evtl. brandschutztechnisch wirksame Beplankung Gipsmörtel-Ummantelung Hohlwanddose d d brandschutztechnisch wirksame Beplankung evtl. brandschutztechnisch wirksame Beplankung Hohlwanddose d d d = erforderliche Schichtdicke Abbildung 8: Ummantelung von Hohlwanddosen in brandabschnittsbildenden BRESTA -Bauteilen Bei nicht brandabschnittsbildenden BBRESTA -Bauteilen und auf Bauteiloberflächen, auf denen keine brandschutztechnisch wirksame Beplankung erforderlich ist, ist der Einbau von Hohlwanddosen ohne Ummantelung möglich. In der Tragwerksbemessung ist der Querschnittsverlust im Bereich von nicht ummantelten Hohlwanddosen zu berücksichtigen.

13 Seite.5 Anschlüsse brandabschnittsbildender Bauteile Die Anschlussbereiche brandabschnittsbildender Bauteile müssen dieselbe Feuerwiderstandsdauer (Abbildung 9, Situationen, und ) aufweisen wie die an sie angrenzenden Bauteile (Situation ). Es muss gewährleistet werden, dass Tragkonstruktion und Beplankungen nicht durch Abbrand von innen, der durch Schwachstellen im Anschlussbereich verursacht werden kann, geschwächt werden (Situation ). Im Anschlussbereich vorhandene Längsfugen, die insbesondere bei Elementbauten, Kasten- und Massivholzsystemen sowie bei Brettstapeln auftreten (Situation ), sind entweder durch Massnahmen an der Stirnseite (Dämmstreifen aus Mineralwolle, Schmelzpunkt 000 C, ρ 6 kg/m, Abdeckbrett oder ähnliches) oder durch Massnahmen in den Fugen selbst (Dichtungen) abzudichten. Allgemein gelten für die Ausführung von Anschlüssen brandabschnittsbildender Holzbauteile: Durchgehende Fugen sind zu vermeiden. Beplankungen sind in den Eckbereichen passgenau an das benachbarte Bauteil zu führen. Bei mehrschichtigen Beplankungen sind die Stösse auch in den Eckbereichen zu versetzen. Wände müssen kraftschlüssig an benachbarte Bauteile angeschlossen werden. Bei Deckenanschlüssen an Wände ist zu gewährleisten, dass die Auflager auch nach der geforderten Feuerwiderstandsdauer ihre statische Funktion erfüllen. Hohlräume im Anschlussbereich sind mit Mineralwolle, Schmelzpunkt 000 C, ρ 6 kg/m, zu füllen. Dem Schwind- und Quellverhalten von Holzbauteilen ist Rechnung zu tragen. Detaillierte Angaben und Konstruktionsvorschläge für Anschlusssituationen bei Bauteilen mit einer Feuerwiderstandsdauer von 0 oder 60 Minuten können der SIA/Lignum Dokumentation 8, Brandschutz im Holzbau und der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Bauteile in Holz Anschlüsse bei Bauteilen mit Feuerwiderstand entnommen werden. Abbildung 9: Schematische Darstellung der Risikosituationen im Anschlussbereich

14 Seite Decken mit einer Feuerwiderstandsdauer von 0 und 60 Minuten. BRESTA -Decken Voraussetzungen - Zwischen dem BRESTA -Element und den weiteren brandschutztechnisch wirksamen Schichten dürfen keine Hohlräume entstehen (ausgenommen Varianten G auf Seite 8 und H auf Seite 9). An diesen Stellen dürfen Schichten folgender Art eingefügt werden: - Vollflächige Schichten aus Materialien mit mindestens BKZ. - Lattenroste gefüllt mit Dämmmaterialien mit mindestens BKZ. - Folien (Dämmschutzschicht, Dampfbremse etc.) - Die Auswirkungen von Schwinden und Quellen sind in der brandschutztechnischen Ausbildung von Fugen und Anschlüssen zu berücksichtigen. Entsprechende Konstruktionsvorschläge können der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Bauteile in Holz Anschlüsse bei Bauteilen mit Feuerwiderstand entnommen werden. - Durchdringungen der brandschutztechnisch wirksamen Schichten sind zu vermeiden, beziehungsweise gemäss Kapitel. zu handhaben. - Erforderliche Schichtdicken gemäss nachfolgenden Tabellen (Angaben in mm)

15 Seite h REI 0 REI 0 (nbb) A B C D E F G Auflage MHS, S-Platte 7 6 HWS Bekleidung 7 5 Bekleidung GK, GF EI EI 0 (nbb) Unterlagsboden Trittschalldämmung/ Wärmedämmung Holzfaser 0 0 Mineralwolle 0 50 Mineralwolle, SP 000 C Tragkonstruktion BRESTA (h) 80 oder oder 6 oder 6 80 oder 6 80 oder 6 80 oder 6 Bemessung für Raumtemperatur Untere Beplankung MHS, S-Platte Bekleidung Bekleidung HWS EI 0 EI 0 (nbb) GK, GF 9.5 Rohdichte 500 kg/m zulässig Siehe Stammdokument Lignum-Dokumentation Brandschutz, Bauteile in Holz Decken, Wände und Bekleidungen mit Feuerwiderstand, Kapitel Bekleidungen mit Brandschutzfunktion Rohdichte 6 kg/m Rohdichte 50 kg/m, Schmelzpunkt 000 C 5 Rohdichte 0 kg/m, Schmelzpunkt 000 C 6 Bemessung für 0 Minuten einseitigen Abbrand gemäss dem Verfahren in der SIA 65 oder der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen. Dabei gelten βo = 0,7 mm/min und dred = 7 mm.

16 Seite h REI 60 REI 60 / EI 0 (nbb) A B C D E F G H Auflage MHS, S-Platte 5 HWS Bekleidung 5 Bekleidung Bekleidung GK, GF EI EI 0 (nbb) EI 60 / EI 0 (nbb) Unterlagsboden Trittschalldämmung/ Wärmedämmung Mineralwolle, SP 000 C 00 Tragkonstruktion BRESTA (h) 07 oder oder 5 oder 5 80 oder 6 00 oder 7 07 oder 5 87 oder 8 Bemessung für Raumtemperatur Untere Beplankung MHS, S-Platte Bekleidung 5 Bekleidung Bekleidung HWS EI 60 5 EI 0 (nbb) EI 60 / EI 0 (nbb) GK, GF Rohdichte 500 kg/m zulässig Siehe Stammdokument Lignum-Dokumentation Brandschutz, Bauteile in Holz Decken, Wände und Bekleidungen mit Feuerwiderstand, Kapitel Bekleidungen mit Brandschutzfunktion Rohdichte 0 kg/m, Schmelzpunkt 000 C Nicht erforderlich; falls vorhanden, mindestens BKZ 6q. 5 Bemessung für 60 Minuten einseitigen Abbrand gemäss dem Verfahren in der SIA 65 oder der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen. Dabei gelten βo = 0,7 mm/min und dred = 7 mm. 6 Bemessung für 7 Minuten einseitigen Abbrand gemäss dem Verfahren in der SIA 65 oder der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen. Dabei gelten βo = 0,7 mm/min und dred = 0 mm. 7 Bemessung für Minuten einseitigen Abbrand gemäss dem Verfahren in der SIA 65 oder der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen. Dabei gelten βo = 0,7 mm/min und dred = 0 mm. 8 Bemessung für 0 Minuten einseitigen Abbrand gemäss dem Verfahren in der SIA 65 oder der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen. Dabei gelten βo = 0,7 mm/min und dred = 0 mm.

17 Seite 5. BRESTA Holz-Beton-Verbunddecken.. BRESTA Holz-Beton-Verbunddecken mit Kerve und Verbundschrauben Voraussetzungen - Erforderliche Schichtdicken gemäss nachfolgender Tabelle (Angaben in mm) h e fi REI 0 REI 60 A Betonplatte Betonplatte 60 mm; Überdeckung der Armierung Betonplatte 80 mm; Überdeckung der Armierung mindestens 0 mm mindestens 0 mm B BRESTA h 80 mm, efi 0 mm oder h 0 mm, efi 6 mm oder Bemessung gemäss Lignum-Merkblatt Brandschutz, Bemessung von Holz-Beton-Verbunddecken bis 60 Minuten Feuerwiderstand Bemessung gemäss dem Verfahren in der SIA 65 oder Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen für 0 respektive 60 Minuten einseitigen Abbrand. Dabei gelten β = 0,7 mm/min und dred = 7 mm.

18 Seite 6.. BBRESTA Holz-Beton-Verbunddecken mit Plus-Minus-Verbundsystem Voraussetzungen - Erforderliche Schichtdicken gemäss nachfolgender Tabelle (Angaben in mm) h REI 0 REI 60 A B Betonplatte Betonplatte 60 mm; Überdeckung der Armierung mindestens 0 mm BRESTA h 80 mm oder Betonplatte 80 mm; Überdeckung der Armierung mindestens 0 mm h 0 mm oder Bemessung gemäss Lignum-Merkblatt Brandschutz, Bemessung von Holz-Beton-Verbunddecken bis 60 Minuten Feuerwiderstand Bemessung gemäss dem Verfahren in der SIA 65 oder Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen für 0 respektive 60 Minuten einseitigen Abbrand. Dabei gelten β = 0,7 mm/min und dred = 7 mm.

19 Seite 7 Wände mit einer Feuerwiderstandsdauer von 0 und 60 Minuten Voraussetzungen - Wandhöhe maximal m (massgebend für die Standfestigkeit der Wände) - Zwischen dem BRESTA -Element und den weiteren brandschutztechnisch wirksamen Schichten dürfen keine Hohlräume entstehen (ausser in den Varianten, bei denen der geforderte Feuerwiderstand vollständig durch die Beplankung erbracht wird, z.b. Variante C auf Seite oder Varianten E und F auf Seite ). An diesen Stellen dürfen Schichten folgender Art eingefügt werden: Vollflächige Schichten aus Materialien mit mindestens BKZ. Lattenroste gefüllt mit Dämmmaterialien mit mindestens BKZ. Folien (Dämmschutzschicht, Dampfbremse etc.) - Die Auswirkungen von Schwinden und Quellen sind in der brandschutztechnischen Ausbildung von Fugen und Anschlüssen zu berücksichtigen. Entsprechende Konstruktionsvorschläge können der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Bauteile in Holz Anschlüsse bei Bauteilen mit Feuerwiderstand entnommen werden. - Durchdringungen der brandschutztechnisch wirksamen Schichten sind zu vermeiden, beziehungsweise gemäss Kapitel. zu handhaben. - Erforderliche Schichtdicken gemäss nachfolgenden Tabellen (Angaben in mm)

20 Seite 8 d R 0 EI 0 A B C D E F Beplankung MHS, S-Platte HWS Bekleidung Holzfaser EI 0 8 GK, GF Dämmung Holzfaser 0 Mineralwolle 0 Mineralwolle, SP 000 C 5 0 Zellulose 0 Tragkonstruktion BRESTA (d / max. q'd,fi) 70 mm / 7 76 mm / mm / mm / 6 00 mm / 6 oder 6 80 mm / 8 87 mm / mm / mm / 6 oder 7 Bemessung für Raumtemperatur 60 mm 60 mm 60 mm Beplankung MHS, S-Platte HWS Bekleidung Bekleidung Bekleidung Holzfaser EI 0 EI 0 EI GK, GF Rohdichte 500 kg/m zulässig Fugenausbildung Nut und Kamm Siehe Stammdokument Lignum-Dokumentation Brandschutz, Bauteile in Holz Decken, Wände und Bekleidungen mit Feuerwiderstand, Kapitel Bekleidungen mit Brandschutzfunktion Rohdichte 5 kg/m 5 Rohdichte 6 kg/m, Schmelzpunkt 000 C 6 Bemessung für 0 Minuten einseitigen Abbrand gemäss dem Verfahren in der SIA 65 oder der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen. Dabei gelten βo = 0,7 mm/min und dred = 7 mm. 7 Bemessung für Minuten zweiseitigen Abbrand gemäss gemäss dem Verfahren in der SIA 65 oder der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen. Dabei gelten βo =, mm/min und dred = 7 mm.

21 Seite 9 d REI 0 R 0 (nbb) EI 0 (nbb) REI 0 (nbb) A B C D E F Beplankung MHS, S-Platte HWS Bekleidung Bekleidung Holzfaser 8 EI 0 EI 0 (nbb) GK, GF Dämmung Holzfaser 0 Mineralwolle 0 Mineralwolle, 0 SP 000 C 5 Zellulose 0 Tragkonstruktion BRESTA (d / max. q'd,fi) 70 mm / 7 76 mm / mm / mm / 6 00 mm / 6 oder 6 70 mm / 7 76 mm / mm / mm / 6 00 mm / 6 oder 6 70 mm / 7 76 mm / mm / mm / 6 00 mm / 6 oder 6 60 mm / 7 67 mm / mm / mm / oder 7 Bemessung für Raum- Temperatur Bemessung für Raum- Temperatur Beplankung MHS, S-Platte HWS Bekleidung Bekleidung Bekleidung Holzfaser EI EI 0 EI 0 (nbb) GK, GF Rohdichte 500 kg/m zulässig Fugenausbildung Nut und Kamm Siehe Stammdokument Lignum-Dokumentation Brandschutz, Bauteile in Holz Decken, Wände und Bekleidungen mit Feuerwiderstand, Kapitel Bekleidungen mit Brandschutzfunktion Rohdichte 5 kg/m 5 Rohdichte 6 kg/m, Schmelzpunkt 000 C 6 Bemessung für 0 Minuten einseitigen Abbrand gemäss dem Verfahren in der SIA 65 oder der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen. Dabei gelten βo = 0,7 mm/min und dred = 7 mm. 7 Bemessung für Minuten einseitigen Abbrand gemäss dem Verfahren in der SIA 65 oder der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen. Dabei gelten βo =, mm/min und dred = 7 mm.

22 Seite 0 d R 60 A B C D E F Beplankung MHS, S-Platte 6 8 Bekleidung HWS 6 8 EI 60 GK, GF Dämmung Mineralwolle, SP 000 C 80 Tragkonstruktion BRESTA (d / max. q'd,fi) 87 mm / 5 00 mm / 07 mm / 8 0 mm / 50 oder 60 mm / 6 80 mm / 0 oder 0 mm / 7 mm / 69 0 mm / 5 7 mm / 00 oder 5 0 mm / 7 mm / 69 0 mm / 5 7 mm / 00 oder 5 87 mm / 6 00 mm / 07 mm / 9 0 mm / 70 oder Bemessung für Raum- Temperatur Beplankung MHS, S-Platte Bekleidung 6 6 Bekleidung Bekleidung HWS EI EI 60 EI 60 GK, GF Siehe Stammdokument Lignum-Dokumentation Brandschutz, Bauteile in Holz Decken, Wände und Bekleidungen mit Feuerwiderstand, Kapitel Bekleidungen mit Brandschutzfunktion Rohdichte 6 kg/m, Schmelzpunkt 000 C Bemessung für 60 Minuten einseitigen Abbrand gemäss dem Verfahren in der SIA 65 oder der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen. Dabei gelten βo = 0,7 mm/min und dred = 7 mm. Bemessung für Minuten zweiseitigen Abbrand gemäss dem Verfahren in der SIA 65 oder der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen. Dabei gelten βo =, mm/min und dred = 7 mm. 5 Bemessung für 6 Minuten zweiseitigen Abbrand gemäss dem Verfahren in der SIA 65 oder der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen. Dabei gelten βo =, mm/min und dred = 7 mm.

23 Seite d EI 60 A B C D E Beplankung MHS, S-Platte 7 HWS 6 Bekleidung Holzfaser 8 EI 60 GK, GF Dämmung Holzfaser 0 Mineralwolle 0 Mineralwolle, SP 000 C 5 0 Zellulose 0 Tragkonstruktion BRESTA (d) Bemessung für Raumtemperatur Beplankung MHS, S-Platte 7 HWS Bekleidung 6 Bekleidung Holzfaser EI EI 60 GK, GF Rohdichte 500 kg/m zulässig Fugenausbildung Nut und Kamm Siehe Stammdokument Lignum-Dokumentation Brandschutz, Bauteile in Holz Decken, Wände und Bekleidungen mit Feuerwiderstand, Kapitel Bekleidungen mit Brandschutzfunktion Rohdichte 5 kg/m 5 Rohdichte 6 kg/m, Schmelzpunkt 000 C

24 Seite d REI 60 A B C D E F Beplankung MHS, S-Platte 6 8 HWS 6 8 Bekleidung Holzfaser 8 EI 60 GK, GF Dämmung Holzfaser 0 Mineralwolle 0 Mineralwolle, SP C 5 Zellulose 0 Tragkonstruktion BRESTA (d / max. q'd,fi) 87 mm / 5 00 mm / 07 mm / 8 0 mm / 50 oder 6 87 mm / 5 00 mm / 07 mm / 8 0 mm / 50 oder 6 87 mm / 5 00 mm / 07 mm / 8 0 mm / 50 oder 6 80 mm / mm / 9 00 mm / 79 oder 7 80 mm / 58 Bemessung für 87 mm / 9 Raumtemperatur 00 mm / 79 oder 7 Beplankung MHS, S-Platte 6 6 HWS Bekleidung 6 6 Bekleidung Holzfaser EI EI 60 GK, GF Rohdichte 500 kg/m zulässig Fugenausbildung Nut und Kamm Siehe Stammdokument Lignum-Dokumentation Brandschutz, Bauteile in Holz Decken, Wände und Bekleidungen mit Feuerwiderstand, Kapitel Bekleidungen mit Brandschutzfunktion Rohdichte 5 kg/m 5 Rohdichte 6 kg/m, Schmelzpunkt 000 C 6 Bemessung für 60 Minuten einseitigen Abbrand gemäss dem Verfahren in der SIA 65 oder der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen. Dabei gelten βo = 0,7 mm/min und dred = 7 mm. 7 Bemessung für 6 Minuten einseitigen Abbrand gemäss dem Verfahren in der SIA 65 oder der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen. Dabei gelten βo = 0,7 mm/min und dred = 0 mm.

25 Seite d R 60 / EI 0 (nbb) A B C D Beplankung MHS, S-Platte Bekleidung Bekleidung Bekleidung HWS EI 0 (nbb) EI 0 (nbb) EI 60 / EI 0 (nbb) GK, GF 8 Dämmung Tragkonstruktion BRESTA (d / max. q'd,fi) 80 mm / 5 87 mm / 0 00 mm / 6 07 mm / 00 oder 0 mm / 5 7 mm / 8 60 mm / 69 oder 0 mm / 6 7 mm / 7 0 mm / 5 oder 5 Bemessung für Raumtemperatur Beplankung MHS, S-Platte Bekleidung Bekleidung Bekleidung HWS EI 60 / EI 0 (nbb) EI 0 (nbb) EI 60 / EI 0 (nbb) GK, GF 8 Siehe Stammdokument Lignum-Dokumentation Brandschutz, Bauteile in Holz Decken, Wände und Bekleidungen mit Feuerwiderstand, Kapitel Bekleidungen mit Brandschutzfunktion Nicht erforderlich; falls vorhanden, mindestens BKZ 6q. Bemessung für 0 Minuten einseitigen Abbrand gemäss dem Verfahren in der SIA 65 oder der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen. Dabei gelten βo = 0,7 mm/min und dred = 0 mm. Bemessung für 0 Minuten zweiseitigen Abbrand gemäss dem Verfahren in der SIA 65 oder der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen. Dabei gelten βo =, mm/min und dred = 7 mm. 5 Bemessung für 6 Minuten zweiseitigen Abbrand gemäss dem Verfahren in der SIA 65 oder der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen. Dabei gelten βo =, mm/min und dred = 7 mm.

26 Seite d EI 60 / EI 0 (nbb) REI 60 / EI 0 (nbb) A B C D E Beplankung MHS, S-Platte Bekleidung Bekleidung Bekleidung Bekleidung HWS EI 0 (nbb) EI 60 / EI 0 (nbb) EI 0 (nbb) EI 60 / EI 0 (nbb) GK, GF 8 Dämmung Tragkonstruktion BRESTA (d / max. q'd,fi) 80 mm 67 mm Bemessung für Raumtemperatur 80 mm / mm / 6 oder Bemessung für Raumtemperatur Beplankung MHS, S-Platte Bekleidung Bekleidung Bekleidung Bekleidung HWS EI 0 (nbb) EI 60 / EI 0 (nbb) EI 0 (nbb) EI 60 / EI 0 (nbb) GK, GF 8 Siehe Stammdokument Lignum-Dokumentation Brandschutz, Bauteile in Holz Decken, Wände und Bekleidungen mit Feuerwiderstand, Kapitel Bekleidungen mit Brandschutzfunktion Nicht erforderlich; falls vorhanden, mindestens BKZ 6q. Bemessung für 0 Minuten einseitigen Abbrand gemäss dem Verfahren in der SIA 65 oder der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen. Dabei gelten βo = 0,7 mm/min und dred = 0 mm.

27 Seite 5 Bauteile mit einer Feuerwiderstandsdauer von 90 Minuten Brandmauern REI 90 Bauteilkonstruktionen mit Feuerwiderstand Voraussetzungen - Wandhöhe maximal m (massgebend für die Standfestigkeit der Wände) - Die Bauteile dieses Kapitels sind für den Einsatz als Brandmauern in Reiheneinfamilienhäusern im Sinne von Kapitel. der Publikation Brandmauern Konstruktion REI 90 der Lignum-Dokumentation Brandschutz bestimmt. Die Grundlegenden Ausführungsbestimmungen dieses Dokuments und die Angaben bezüglich Montagestössen und Konstruktionsdetails sind zu beachten. Zusätzlich müssen die Konstruktionsdetails in Kapitel 0 beachtet werden. - Die Auswirkungen von Schwinden und Quellen sind in der brandschutztechnischen Ausbildung von Fugen und Anschlüssen zu berücksichtigen. Entsprechende Konstruktionsvorschläge können der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Bauteile in Holz Anschlüsse bei Bauteilen mit Feuerwiderstand entnommen werden. - Wandhöhe maximal m (massgebend für die Tragfähigkeit der Ständer) - Erforderliche Schichtdicken gemäss Tabelle in Kapitel 0 (Angaben in mm)

28 Haus A Haus B Seite 6. Schichtaufbau d d Hohlraumdämmung nbb REI 90 REI 90 A B C Innere Beplankung MHS, S-Platte HWS GK, GF Tragkonstruktion BRESTA (d / max. q'd,fi) 80 mm / 87 mm / mm / 6 oder 00 mm / 0 07 mm / 66 0 mm / 9 oder Bemessung für Raumtemperatur (keine Anforderungen) Äussere Beplankung Bekleidung EI 60 (nbb) 5 Bekleidung EI 0 (nbb) 5 Bekleidung EI 90 (nbb) 6 Bekleidete Holzkonstruktion gemäss Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Brandmauern Konstruktion REI 90, Kap..: An die Holzkonstruktion werden keine Feuerwiderstandsanforderungen gestellt. Rohdichte 500 kg/m zulässig Bemessung für 0 Minuten einseitigen Abbrand gemäss dem Verfahren in der SIA 65 oder der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen. Dabei gelten βo = 0,7 mm/min und dred = 0 mm. Bemessung für 60 Minuten einseitigen Abbrand gemäss dem Verfahren in der SIA 65 oder der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Feuerwiderstandsbemessung Bauteile und Verbindungen. Dabei gelten βo = 0,7 mm/min und dred = 0 mm. 5 Siehe Stammdokument Lignum-Dokumentation Brandschutz, Bauteile in Holz Decken, Wände und Bekleidungen mit Feuerwiderstand, Kapitel Bekleidungen mit Brandschutzfunktion 6 Siehe Stammdokument Lignum-Dokumentation Brandschutz, Bauteile in Holz Decken, Wände und Bekleidungen mit Feuerwiderstand, Kapitel Bauteile mit einer Feuerwiderstandsdauer von 90 Minuten

29 Seite 7.. Konstruktionsdetails Grundsätzlich gelten für BRESTA -Brandmauern REI 90 die Konstruktionsdetails für Bauteilaufbauten mit Feuerwiderstand, wie sie in der Lignum-Dokumentation Brandschutz, Publikation Brandmauern Konstruktion REI 90 abgebildet sind. Bei einigen Konstruktionsdetails ergeben sich aufgrund der Brettstapelbauweise spezielle Anforderungen. Im Vergleich zu den Wandkonstruktionen mit Vollquerschnitten sind teilweise zusätzliche Einbinder/Schwellenhölzer notwendig. Diese sind in den nachfolgenden, BRESTA -spezifischen Konstruktionsdetails grün hervorgehoben. Es wird jeweils auf das Kapitel der Publikation Brandmauern Konstruktion REI 90 verwiesen, dem der entsprechende Anschluss zuzuordnen ist. Die aufgeführten Darstellungen gelten als Beispiele, die den Brandschutzvorschriften entsprechen. Andere, gleichwertige Lösungen sind ebenfalls möglich. Abweichungen sind mit der Brandschutzbehörde abzusprechen. Zu Kapitel.., Montagestoss mit Plattenversatz Vertikalschnitt Montagestoss bei BRESTA -Wänden Äussere Beplankung einlagig Äussere Beplankung zweilagig Wand unten Wand unten 0 0 Wand oben Wand oben Haus A Haus B Haus A Haus B

30 Seite 8 Zu Kapitel.., Montagestoss mit Brandschutzfugenband Vertikalschnitt Montagestoss bei BRESTA -Wänden Äussere Beplankung einlagig Äussere Beplankung zweilagig Wand unten 5 Wand unten Wand oben Wand oben Haus A Haus B Haus A Haus B Brandschutzfugenband Brandschutzfugenband

31 Seite 9 Zu Kapitel.., Decke in Brandmauer Vertikalschnitt Deckenanschluss Äussere Bekleidung EI 0 (nbb) oder GK/GF 8 mm mit Randholz 70 mm Äussere Bekleidung EI 60 (nbb) mit Randholz 0 mm Äussere Bekleidung EI 60 (nbb) mit zusätzlicher Bekleidung EI 0 (nbb), keine speziellen Dichtungen erforderlich b b Haus A Haus B Haus A Haus B Bekleidung EI 0 (nbb) Haus A Haus B Dichter Anschluss mit: - Verleimung oder - Vernagelung e 00 mm oder - Kompriband oder - Silikonfuge Bekleidung EI 0 (nbb) oder GK/GF 8 mm Bekleidung EI 60 (nbb) Randholz b 0 mm 5 Randholz b 70 mm 6 Verleimung im Werk

32 Seite 0 Zu Kapitel.., Anschlüsse an Dach in Sparrenrichtung, durchlaufende Dachfläche Vertikalschnitt Dachanschluss b b Haus A Haus B Dacheindeckung Mörtelbett Dämmung nicht brennbar (Rohdichte 00 kg/m ) Unterdach brennbar mm 5 Randholz Breite b 70 mm bei äusserer Bekleidung EI 0 (nbb) oder GK/GF 8 mm Breite b 0 mm bei äusserer Bekleidung EI 60 (nbb) 6 Verleimung im Werk 7 Hohlraumdämmung nbb

33 Seite Zu Kapitel.., Anschlüsse an Dach in Sparrenrichtung, versetzte Dachfläche Vertikalschnitt Dachanschluss b b Haus B Haus C Dacheindeckung Mörtelbett Dämmung nicht brennbar (Rohdichte 00 kg/m ) Unterdach brennbar mm 5 Randholz Breite b 70 mm bei äusserer Bekleidung EI 0 (nbb) oder GK/GF 8 mm Breite b 0 mm bei äusserer Bekleidung EI 60 (nbb) 6 Verleimung im Werk 7 Hohlraumdämmung nbb

34 Seite Zu Kapitel.., Anschlüsse an Dach quer zur Sparrenrichtung, Firstanschluss Vertikalschnitt Firstanschluss b Haus A b Haus B Dacheindeckung Firstlatte 0 mm Konterlattung/Hinterlüftung Unterdach mm 5 Abdeckbrett 0 mm 6 Randholz Breite b 70 mm bei äusserer Bekleidung EI 0 (nbb) oder GK/GF 8 mm Breite b 0 mm bei äusserer Bekleidung EI 60 (nbb) 7 Verleimung im Werk 8 Hohlraumdämmung nbb

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