Brandschutz-Nachweis Nachweis eines brandschutztechnischen Gesamtkonzeptes nach

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1 Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Vorbeugenden Brandschutz IHK zu Leipzig Nachweisberechtigter für vorbeugenden Brandschutz nach 63d ThürBO (Thüringen) Listen-Nr B-I-05 gem. 3 Abs. 1 NBVO (Hessen) Listen-Nr. B-234A-IngKH Ing.-Büro für Brandschutz Wolfshöhe Grimma Tel Fax Brandschutz-Nachweis Nachweis eines brandschutztechnischen Gesamtkonzeptes nach Sächsischer Bauordnung (SächsBO) Industriebaurichtlinie PROJEKT.-NR.: 035/2015 DATUM: VERSION: 1.0 OBJEKT: BAUHERR: ENTWURFSVERFASSER / PLANER: Batterieinstandsetzung-; -ersatzteilgewinnungsund Recyclinganlage Ludwig-Erhardt-Straße Glauchau ubatt GmbH Leibnizstr Gera WM Projekt GmbH Fronmüllerstr Fürth ANMERKUNGEN:

2 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung Problemstellung und Auftrag Unterlagen Vorgehensweise bei der brandschutztechnischen Beurteilung Beurteilungsgrundlagen und Literaturhinweise Landesbauordnung Bauaufsichtliche Behandlung von Industrie- und Gewerbebauten Literaturnachweise Berechnung nach DIN Anwendungsbereiche Grundlegende Anforderungen an den Brandschutz Brandlastberechnung Ermittlung der anrechenbaren Nutzflächen Erfassung der brennbaren Stoffe Rechnerische Brandbelastung Umrechnungsfaktor c Wärmeabzugsfaktor w Berechnung der äquivalenten Branddauer Sicherheitsbeiwert γ Zusatzbeiwert α L Berechnung der erforderlichen Feuerwiderstandsdauer Ermittlung der Feuerwiderstandsklasse Anforderungen nach der Industriebaurichtlinie Bestimmung der Sicherheitskategorie Ausführung ohne brandschutztechnische Bemessung der Bauteile Anforderungen an die Gebäudekonstruktion Maximal zulässige Brandbekämpfungsabschnittsfläche nach Tabelle Brandschutzkonzept nach vfdb 01/ Anwendungsbereich Allgemeine Angaben Beschreibung des Gebäudes und angrenzender Umgebung Nutzungsbeschreibung Schutzziele Vorbeugender Brandschutz Baulicher Brandschutz Zugänglichkeit, Zufahrten, Umfahrten Erster und zweiter Rettungsweg Anordnung von Brandabschnitten und Nutzungseinheiten Anordnung und Ausführung von Rauchabschnitten Anforderungen an Bauteile und Gebäudeteile Allgemeine Anforderungen Tragende und aussteifende Bauteile Außenwände Innenwände Decken Dächer Treppen und Treppenräume Einbauten Organisatorischer Brandschutz Max. Brandbelastung der Bereiche Seite 2 von 15

3 5.4.2 Kennzeichnung der Rettungswege und Sicherheitseinrichtungen Bereitstellung von Kleinlöschgeräten Brandschutzbelehrungen Pflichten des Betreibers Abwehrender Brandschutz Löschwasserversorgung und rückhaltung Abweichungen Zusammenfassung Seite 3 von 15

4 1 Einleitung 1.1 Problemstellung und Auftrag Der Bauherr plant den Neubau einer Betriebsstätte für die Instandsetzung und das Recycling von Industriebatterien. Für dieses Bauvorhaben ist ein Brandschutz-Nachweis zu erstellen. 1.2 Unterlagen Als Unterlagen wurden übergeben: Eingabeplan mit Grundrissen, Schnitt und Ansichten Lageplan 1.3 Vorgehensweise bei der brandschutztechnischen Beurteilung Die Begutachtung erfolgt auf Basis der DIN (Baulicher Brandschutz im Industriebau) und der Industriebaurichtlinie. Mit Hilfe der DIN wird die erforderliche Feuerwiderstandsdauer der Bauteile bestimmt und daraus die Feuerwiderstandsklasse abgeleitet. Auf Basis dieser Feuerwiderstandsklasse werden die Brandschutzklasse und die brandschutztechnischen Anforderungen nach der Ind- BauRL bestimmt. Die Anforderungen an die Standsicherheit der Bauteile richten sich nach der Richtlinie über den baulichen Brandschutz im Industriebau (Industriebaurichtlinie IndBauRL). Die brandschutztechnische Bemessung von Bauteilen beruht auf dem Nachweis ausreichender Feuerwiderstandsdauer, bezogen auf den Normbrand nach DIN Der Nachweis gilt als erbracht, wenn die Bauteile der zu ermittelnden Feuerwiderstandsklasse entsprechen. Für jeden Brandbekämpfungsabschnitt ist der globale Nachweis zur Bestimmung der Brandschutzklasse zu führen. Dabei ist von gemittelten Brandlasten und Ventilationsbedingungen auszugehen. Unter bestimmten Bedingungen darf der globale Nachweis für den Brandbekämpfungsabschnitt durch den Teilabschnittsnachweis ersetzt werden. Die Nachweise dienen zur Ermittlung der rechnerisch erforderlichen Feuerwiderstandsdauer t erf für die Brandsicherheitsklasse SK b 3 als Eingangswert für die Ermittlung der Brandschutzklasse nach der Industriebaurichtlinie. Seite 4 von 15

5 Sämtliche brandschutztechnischen Anforderungen werden im brandschutztechnischen Gesamtkonzept zusammengefasst. 2 Beurteilungsgrundlagen und Literaturhinweise 2.1 Landesbauordnung Rechtsgrundlage bildet die Sächsische Bauordnung. 2.2 Bauaufsichtliche Behandlung von Industrie- und Gewerbebauten Industriebauten werden entsprechend der IndBauRL beurteilt, die als Technische Baubestimmung bauaufsichtlich eingeführt ist. Ziel ist es, Industriegebäude entsprechend ihrer Nutzung flexibel gestalten zu können und dabei die allgemeinen Schutzziele des Brandschutzes zu wahren. 2.3 Literaturnachweise Sächsische Bauordnung vom DIN Industriebaurichtlinie Fassung Juli 2014 DIN 4102 DIN EN DIN DIN ASR A1.3 ASR A2.2 3 Berechnung nach DIN Anwendungsbereiche Diese Norm gilt nur für Gebäude oder Teile davon, die für Produktions- oder Lagernutzungen eines Unternehmens bestimmt sind (Industriebauten). Seite 5 von 15

6 3.2 Grundlegende Anforderungen an den Brandschutz Die Anwendung dieser Norm setzt die nach den öffentlich-rechtlichen Vorschriften erforderlichen allgemeinen Brandschutzmaßnahmen voraus. Dies betrifft insbesondere die Lage der Grundstücke, die Zugänglichkeit der Gebäude, die Gebäudeabstände, Rettungs- und Angriffswege, das Brandverhalten von Baustoffen, Rauchabzugsvorrichtungen, Löschwasserversorgung und die Anordnung von Feuerlöschanlagen sowie betriebliche Brandschutzvorkehrungen. Abweichungen von diesen Anforderungen sind durch Einzelnachweis möglich. 3.3 Brandlastberechnung Die beiden Hallenbereiche haben unterschiedliche Brandbelastungen und eine unterschiedliche Bauweise (Warmhalle und Kalthalle). Eine globale Berechnung würde zu verfälschten Ergebnissen hinsichtlich der Feuerwiderstandsdauer führen Ermittlung der anrechenbaren Nutzflächen Werkhalle A G = 1152 m 2 A N = 1296 m 2 Anlieferung A G = 1152 m 2 A N = 1152 m Erfassung der brennbaren Stoffe s. Anlage 2.1 und Rechnerische Brandbelastung Werkhalle q r = 69,5 kwh/m 2 Anlieferung q r = 35,0 kwh/m 2 Seite 6 von 15

7 3.3.4 Umrechnungsfaktor c Der Umrechnungsfaktor c berücksichtigt den Einfluss des Wärmeabflusses durch die Umfassungsbauteile auf die Temperaturentwicklung im Brandbekämpfungsabschnitt. Werkhalle c = 0,25 Anlieferung c = 0, Wärmeabzugsfaktor w s. Anlage 3.1 und 3.2 Berücksichtigt wurden folgende Flächen: Dachoberlichter, Fenster, Tore und Türen Die RWA ist in den Oberlichtern integriert und wurde nicht einzeln ausgewiesen. Die Öffnungen wurden mit 85 % der Zeichnungsmaße berücksichtigt. Die Fensterflächen wurden nur zu 30 % berücksichtigt Berechnung der äquivalenten Branddauer t ä = q r * c * w Werkhalle t ä = 21 min Anlieferung t ä = 4,1 min Sicherheitsbeiwert γ Sicherheitsbeiwert γ ist gültig für Bauteile der Brandsicherheitsklasse Sk b 3. Dies trifft zu für Bauteile, die Brandbekämpfungsabschnitte trennen, deren Versagen zum Einsturz der tragenden Konstruktion des Brandbekämpfungsabschnittes führen kann, die Brandbekämpfungsabschnitte überbrücken (Lüftungsleitungen etc.) Seite 7 von 15

8 Feuerschutzabschlüsse und Abschottungen in Trennwänden von Brandbekämpfungsabschnitten und Stützkonstruktionen von Behältern mit ϕ<1 γ = 1, Zusatzbeiwert α L Der Zusatzbeiwert α L berücksichtigt die Behinderung der Brandausbreitung aufgrund der brandschutztechnischen Infrastruktur. Gewertet wird das Vorhandensein von Brandmeldeanlagen, Werkfeuerwehren und Löschanlagen. Berücksichtigt wird keine brandschutztechnische Infrastruktur. α L = 1, Berechnung der erforderlichen Feuerwiderstandsdauer erf t F = t ä * γ * α L Werkhalle erf t F = 21 min Anlieferung erf t F = 4,1 min Ermittlung der Feuerwiderstandsklasse Für das Objekt gilt die Feuerwiderstandsklasse R Anforderungen nach der Industriebaurichtlinie 4.1 Bestimmung der Sicherheitskategorie Für das Objekt gilt die Sicherheitskategorie K1. Seite 8 von 15

9 4.2 Ausführung ohne brandschutztechnische Bemessung der Bauteile Anforderungen an die Gebäudekonstruktion An die Gebäudekonstruktion bestehen hinsichtlich der Feuerwiderstandsdauer keine Anforderungen Maximal zulässige Brandbekämpfungsabschnittsfläche nach Tabelle 7 Die zul. Brandbekämpfungsabschnittsfläche für erdgeschossige Gebäude der Sicherheitskategorie K1 und einer äquivalenten Branddauer von 21 min beträgt nach Tabelle 7 der IndBauRL 7600 m 2. Bedingung hierfür ist eine max. Gebäudebreite von 72 m und eine Wärmeabzugsfläche von mind. 1,6 % der Grundfläche. Das Objekt hat eine max. Breite von 48 m und eine Grundfläche von 2304 m 2. Als Wärmeabzugsflächen können berücksichtigt werden: 2 Dachlichtbänder je 2,5 m x 30 m 127,50 m 2 Das entspricht 5,5 % der Grundfläche. Die Nebenbedingungen werden eingehalten. 5 Brandschutzkonzept nach vfdb 01/ Anwendungsbereich Der Bauherr/Betreiber des Objektes wendet das Brandschutzkonzept an als Grundlage bei der Planung des Gebäudes, der Nutzung des Gebäudes, der Organisation des betrieblichen Brandschutzes, der Ausbildung der Mitarbeiter und der Planung von Umbauten und Nutzungsänderungen. Es dient als Grundlage Seite 9 von 15

10 für die bauaufsichtliche Beurteilung/Genehmigung, für die Fachplanung, Bauausführung und Koordination der Gewerke, für die Abnahme und wiederkehrenden Prüfungen, für die privatrechtliche Risikobeurteilung, für die Brandsicherheitsschauen und für die Einsatzplanung der Feuerwehr. 5.2 Allgemeine Angaben Beschreibung des Gebäudes und angrenzender Umgebung Bei dem Objekt handelt es sich um eine eingeschossige Werkhalle 24 m x 48 m mit einen 6 m x 24 m großen Einbau. An der Längsseite ist eine eingeschossige Kalthalle mit den gleichen Abmessungen geplant. Daraus ergibt sich eine Gesamtfläche von 2304 m 2. Die Hallen sind Gebäude der Gebäudeklasse 3 und ein Sonderbau Nutzungsbeschreibung In der Werkhalle werden Industriebatterien repariert und recycelt. In der Anlieferung werden die Batterien mittels Lkw vom Kunden antransportiert und in Regalen zwischengelagert. Die Lagerguthöhe in den Regalen ist < 7,50 m Schutzziele Das Schutzziel ist in 14 der SächsBO definiert. Darüber hinaus gehende Schutzziele bzw. versicherungstechnische Belange sind nicht Gegenstand der Begutachtung. 5.3 Vorbeugender Brandschutz Baulicher Brandschutz Zugänglichkeit, Zufahrten, Umfahrten Das Objekt ist auf einen erschlossenen Grundstück geplant und von einer öffentlichen Verkehrsfläche aus zugänglich. Die Hallen sind allseitig zugänglich. Seite 10 von 15

11 Eine Feuerwehrzufahrt auf das Grundstück ist nicht erforderlich Erster und zweiter Rettungsweg Die max. Rettungsweglänge beträgt in Abhängigkeit von einer mittleren Höhe von 8 m 44 m. Die Rettungsweglänge wird in Luftlinie gemessen. Die tatsächliche Lauflänge beträgt max. das 1,5 fache der Luftlinie und beträgt im vorliegenden Fall 66 m. Gemäß IndBauRL muss von jeder Stelle eines Produktions- und Lagerraums in < 15m Lauflinie ein 2 m breiter Hauptgang erreichbar sein. Die Hauptgänge sind so anzuordnen, dass diese in beide Richtungen jeweils ins Freie führen. Die Lage der Hauptgänge muss Bestandteil der Bauvorlagen sein, d.h. diese sind anhand des Layouts bzw. eines Einrichtungsplans verbindlich festzulegen. Räume > 200 m 2 müssen mind. 2 Ausgänge haben. Türen im Zuge von Rettungswegen müssen, solange Personen auf diese Rettungswege angewiesen sind, in Fluchtrichtung ohne weitere Hilfsmittel nutzbar sein 1. Für Nutzungen mit definierten Betriebszeiten kann es genügen, wenn die Türen während der Betriebszeit nicht versperrt sind, sofern der Betreiber die Verantwortlichkeiten klar geregelt hat. Die Werkhalle hat 3 Ausgänge ins Freie. Der Einbau ist < 200 m 2 und benötigt nur einen Abgang über eine Treppe. Die Rettungsweglänge beträgt aus dem OG im ungünstigsten Fall 19 m (12 m im OG bis zur Treppe + 2 x die Höhe 3,5 m). In der Anlieferung sind an den Giebelseiten 2 ständige Öffnungen geplant. Der Verlauf der Rettungswege ist in Anlage 1 dargestellt. Die Anforderungen an die Rettungswege werden eingehalten Anordnung von Brandabschnitten und Nutzungseinheiten Das gesamte Objekt bildet einen Brandabschnitt und eine Nutzungseinheit. 1 Siehe auch VVB 22 (2.) Seite 11 von 15

12 Anordnung und Ausführung von Rauchabschnitten Produktions-, Lagerräume und Ebenen müssen zur Unterstützung der Brandbekämpfung entraucht werden können. Die Anforderung ist bei Räumen < 1600 m 2 insbesondere erfüllt, wenn diese Räume an der obersten Stelle Öffnungen zur Rauchableitung mit einem freien Querschnitt von mind. 1 % der Grundfläche haben oder im oberen Drittel der Außenwände angeordnete Öffnungen, Türen oder Fenster mit einem freien Querschnitt von insgesamt 2 % der Grundfläche haben. Im unteren Wanddrittel ist eine Zuluftfläche von mind. 12 m 2 erforderlich. Die Werkhalle hat ein Grundfläche von 978 m 2. Erforderlich sind Öffnungen im Dach (z.b. Lüftungsflügel) mit einer geometrischen Öffnungsfläche von 9,78 m 2. Die Anlieferung hat eine Grundfläche von 1152 m 2. Erforderlich sind Öffnungen im Dach (z.b. Lüftungsflügel) mit einer geometrischen Öffnungsfläche von 11,52 m 2. An den Funktionserhalt bestehen hier keine Anforderungen. Die Zuluft wird über die geplanten Tore und ständige Öffnungen bereitgestellt Anforderungen an Bauteile und Gebäudeteile Allgemeine Anforderungen Es dürfen keine Baustoffe der Baustoffklasse B3 (leichtentflammbar) verwendet werden Tragende und aussteifende Bauteile Die tragenden und aussteifenden Wände müssen mind. nichtbrennbar sein. Geplant ist eine nichtbrennbare Stahlkonstruktion Außenwände Die Außenwände müssen mind. schwerentflammbar sein. Geplant sind schwerentflammbare PUR-Sandwichpaneele und nichtbrennbare Trapezbleche Innenwände An die Innenwände bestehen keine weiteren Anforderungen. Seite 12 von 15

13 Decken Die Decke zwischen EG und OG muss mind. nichtbrennbar sein. Geplant ist eine nichtbrennbare Stahlbetondecke Dächer Die Bedachung des Gebäudes muss widerstandsfähig gegen strahlende Wärme und Flugfeuer sein, d.h. die Anforderungen an eine harte Bedachung erfüllen. Geplant ist eine Dacheindeckung aus Trapezblech mit PS-Hartschaumdämmung als harte Bedachung. Die Anlieferung hat nur eine Trapezblecheindeckung Treppen und Treppenräume Die Treppe muss aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen. Ein notwendiger Treppenraum ist nicht erforderlich Einbauten Bei Geschossen und Ebenen sind Einbauten ohne brandschutztechnische Bemessung bis max. 400 m 2 und max. 25 % der Grundfläche zulässig. Die Grundfläche beträgt 1152 m 2. Zulässig wäre damit ein Einbau mit einer Grundfläche von 288 m 2. Der geplant Einbau hat eine Grundfläche von 144 m 2 und unterschreitet die zul. Fläche. 5.4 Organisatorischer Brandschutz Max. Brandbelastung der Bereiche q rmax 200 kwh/m Kennzeichnung der Rettungswege und Sicherheitseinrichtungen Die Rettungswege sind mind. mit lang nachleuchtenden Schildern nach ASR A1.3 zu markieren. Das gilt auch für die Standorte der Kleinlöschgeräte. Seite 13 von 15

14 5.4.3 Bereitstellung von Kleinlöschgeräten Für die Erstbrandbekämpfung ist das Objekt mit einer Feuerlöscherausstattung nach der ASR A2.2 auszurüsten. Die Mitarbeiter sind regelmäßig im Umgang mit den Feuerlöschgeräten zu schulen Brandschutzbelehrungen Die Betriebsangehörigen sind bei Beginn des Arbeitsverhältnisses und danach im Abstand von höchstens zwei Jahren über die Lage und die Bedienung der Feuerlöschgeräte, der Brandmelde- und Feuerlöscheinrichtungen sowie über die Brandschutzordnung zu belehren Pflichten des Betreibers Änderungen der brandschutztechnischen Infrastruktur sowie eine Erhöhung der Brandlast erfordern eine Überprüfung des Brandschutzkonzeptes. Ergibt sich daraus eine niedrigere Sicherheitskategorie, eine höhere äquivalente Branddauer t ä oder eine höhere rechnerisch erforderliche Feuerwiderstandsdauer erf t F oder eine höhere Brandschutzklasse nach Tabelle 2, so liegt eine Nutzungsänderung vor. Solche Nutzungsänderungen bedürfen dann eines Bauantrages und einer Baugenehmigung, wenn sich aus ihnen höhere Anforderungen ergeben. Dies gilt auch bei Änderungen und Ergänzungen des Brandschutzkonzeptes nach Erteilung der Baugenehmigung. 5.5 Abwehrender Brandschutz Löschwasserversorgung und rückhaltung Für das Objekt ist eine Löschwasserversorgung von 96 m³/h (1600 l/min) über einen Zeitraum von 2 h erforderlich. Eine Löschwasserrückhaltung wird erforderlich bei der Lagerung von wassergefährdenden Stoffe von mehr als 100 t WGK 1 10 t WGK 2 1 t WGK 3 Seite 14 von 15

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16 A 8,36 7,65 7,14 A B C D E 48m F G H 6m I H I Dachneigung 5 grad Dachneigung 2 grad OK Lagergut max. 6,00 m OK 5. Lagerebene 6,50 OK 4.Lagerebene OK 3.Lagerebene 3,20 OKFFB 0,00= 242,00 NN OK 2.Lagerebene OKFFB 0,00= 242,00 NN Bodenplatte mit 2 % 1.Lagerebene Gef lle SCHNITT A - A 1 2 B m 24m 60 Paletten 2,50 2, Paletten 30,00 36,00 70 Paletten 70 Paletten 70 Paletten 45 Paletten 25 Paletten 30 Paletten WC H 0.8 7,10 qm GS 1 FLUR , VORRAUM 0.7 9,10 qm PAUSENRAUM ,60 qm WC , FLUR , B BÜRO III BESPRECHUNG WC H 1.5 5,0 WC D 1.4 4,7 qm AR/SERVER BÜRO IV PAUSEN- VERSORGUNG RAUM V OBERGESCHOSS ,21 7,50 A B C D E F G A H I Brandschutzplan 8,36 6,50 2,00 1,00 5,00 OKFFB 0,00= 242,00 NN 3,20 1, ,50 3, ,00 8,36 Bauvorhaben Neubau Batterieinstandsetzungs- und Recyclinganlage Ludwig-Erhardt-Str Glauchau Bauherr ubatt GmbH Leibnizstr Gera Datum Maßstab 1:200 SCHNITT B - B A B C D E F G H I Dipl.-Ing. Karsten Seidel Ingenieurbüro für Brandschutz Wolfshöhe Grimma Geschoss EG + OG Plan-Nr. 1

17 Brandlasterfassung Firma Betriebsstätte Gebäude ubatt GmbH Glauchau Anlieferung Bezeichnung Material Menge Einzelgewicht kg Gesamtgewicht kg Heizwert kwh/kg Brandlast kwh m-faktor Faktor phi rechn. Brandlast kwh Holzpaletten Holz , E-Installation PVC , Lkw Sicherheitszuschlag 25 % Summe Summe Brandbelastung in kwh/m 2 bezogen auf 1152 m 2 kwh/m 2 36,1 kwh/m 2 35,0 Anlage 2.1

18 Brandlasterfassung Firma Betriebsstätte Gebäude ubatt GmbH Glauchau Werkhalle Bezeichnung Material Menge Einzelgewicht kg Gesamtgewicht kg Heizwert kwh/kg Brandlast kwh m-faktor Faktor phi rechn. Brandlast kwh Holzpaletten Holz , E-Installation PVC , Büro 70 m Nebenräume 100 m Sicherheitszuschlag 25 % Summe Summe Brandbelastung in kwh/m 2 bezogen auf 1152 m 2 kwh/m 2 72,0 kwh/m 2 69,5 Anlage 2.2

19 Kurzberechnung nach DIN Firma Betriebsstätte Gebäude ubatt GmbH Glauchau Anlieferung Fläche 1152 m 2 Höhe 11 m Fläche der horizontalen Wärmeabzüge Rauchabzüge 0 m 2 Oberlichter 63,75 m 2 Summe Ah 63,75 m 2 Fläche der vertikalen Wärmeabzüge Fenster 0 m 2 Tore 68 m 2 Türen 3,4 m 2 Sonstige 0 m 2 Summe Av 71,4 m 2 Zwischenergebnisse ah 0, av 0, βw 27, w0 0, αw 0, w 0,77 Faktor c 0,15 rechnerische Brandbelastung 35,0 kwh/m 2 äquivalente Branddauer tä 4,06 min Sicherheitsbeiwerte Skb 3 1 Skb 2 0,6 Skb 1 0,5 Zusatzbeiwerte Werkfeuerwehr 1 Brandmeldeanlage 1 Löschanlage 1 Faktor αl 1 Ergebnis erf. Feuerwiderstand Feuerwiderstandsklasse in min Bauteile Skb 3 4,1 ohne Bauteile Skb 2 2,4 ohne Bauteile Skb 1 2,0 ohne Anlage 3.1

20 Kurzberechnung nach DIN Firma Betriebsstätte Gebäude ubatt GmbH Glauchau Werkhalle Fläche 1152 m 2 Höhe 8 m Fläche der horizontalen Wärmeabzüge Rauchabzüge 0 m 2 Oberlichter 63,75 m 2 Summe Ah 63,75 m 2 Fläche der vertikalen Wärmeabzüge Fenster 15,3 m 2 Tore 0 m 2 Türen 10,2 m 2 Sonstige 0 m 2 Summe Av 25,5 m 2 Zwischenergebnisse ah 0, av 0,025 βw 24,2 w0 1, αw 0, w 1,21 Faktor c 0,25 rechnerische Brandbelastung 69,5 kwh/m 2 äquivalente Branddauer tä 20,98 min Sicherheitsbeiwerte Skb 3 1 Skb 2 0,6 Skb 1 0,5 Zusatzbeiwerte Werkfeuerwehr 1 Brandmeldeanlage 1 Löschanlage 1 Faktor αl 1 Ergebnis erf. Feuerwiderstand Feuerwiderstandsklasse in min Bauteile Skb 3 21,0 R 30 Bauteile Skb 2 12,6 ohne Bauteile Skb 1 10,5 ohne Anlage 3.2

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