Medizinische Fakultät Bereich Lehre. Leitfaden. Studiengang Humanmedizin

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1 Medizinische Fakultät Bereich Lehre Leitfaden Studiengang Humanmedizin

2 Gliederung des Studienganges Humanmedizin nach der ÄAppO 1. (vorklinischer) Abschnitt Semester Lehrveranstaltungen Weitere Leistungen für M1 Gliederung Praktika, Kurse: Biologie, Biochemie, Chemie, Physik, Anatomie, Physiologie, Einführung in die Klin. Medizin, Medizinische Terminologie, Berufsfelderkundung, Medizinische Psychologie/ Soziologie Seminare mit klin. Bezug: Anatomie, Biochemie, Physiologie, Medizin. Psychologie/Soziologie, Wahlfach Erste-Hilfe-Kurs Krankenpflegedienst (3Monate) M1 Erste Ärztliche Prüfung 2. (klinischer) Studienabschnitt Semester Lehrveranstaltungen Zus. Leistungen Propädeutischer Block mit Praktika (vorwiegend Untersuchungskurse), Interdisziplinäre Klin. Curricula i-klic synchronisiert, Querschnittsbereiche, Kurse der Fächer (vorwiegend Praktika am Krankenbett Wochenpraktika) Wahlfach: Tübinger Curricula Klinische Forschung TüKliF Klinische Specials TüKlis Famulaturen (4 Monate) Doktorarbeit M2 Zweite Ärztliche Prüfung Praktisches Jahr in einem Lehrkrankenhaus oder Klinikum: Innere Medizin, Chirurgie und Wahlfach M3 Dritte Ärztliche Prüfung Abb. Die Ärztliche Approbationsordnung (ÄAppO) regelt den Ablauf und ist zugleich Prüfungsordnung für das Studium der Humanmedizin.

3 Inhalt 1. Das Studium der Medizin Schnupperstudium Der Studiengang Humanmedizin: Bewerbung und Zulassung Service für Studienanfänger und Studierende des 1. klin. Semesters sowie SIMED Gliederung des Studienganges Humanmedizin nach der ÄAppO Unterrichtsveranstaltungen Tübinger Studienordnung, Studienplan und Leitbild SPIRiT Anmeldung zu Kursen und Praktika Lehrinnovationen in Tübingen Klinisch-praktische Ausbildung vor und während des Studiums Praktikum im Krankenpflegedienst Famulaturen Praktisches Jahr (PJ) Prüfungen (Staatsexamina und universitäre Leistungsnachweise) Erster Abschnitt der Ärztlichen Prüfung ( Physikum nach alter ÄAppO, M1 ) Zweiter Abschnitt der Ärztlichen Prüfung ( 2. Ärztliche Prüfung, M2 ) Dritter Abschnitt der Ärztlichen Prüfung ( 3. Ärztliche Prüfung, M3 ) Allgemeine Informationen zum Thema Prüfung (Staatsexamen) Universitäre Prüfungen Ärztlicher Beruf und Weiterbildung Anhang: Nützliche Adressen Inhalt

4 1. Das Studium der Medizin Medizinstudium Der Ausbildungsgang des Medizinstudiums ist in der Approbationsordnung für Ärzte (ÄAppO) festgelegt. In einer Studienordnung der Medizinischen Fakultät wird zusätzlich der Ablauf des Studiums in Tübingen geregelt. Approbationsordnung und Studienordnung definieren das Ausbildungsziel und regeln Aufbau, Gliederung und Dauer des Studiums sowie die geforderten Unterrichtsfächer, außerdem Prüfungsstoff, Prüfungs-voraussetzungen und Prüfungsmodalitäten. Die ÄAppO gilt bundesweit, die Studienordnungen der Medizinischen Fakultäten dagegen weichen in ihren Vorgaben ab, sie enthalten Merkmale, die den jeweiligen Studienstandort charakterisieren. Es empfiehlt sich, die Approbations- und Studienordnung sorgfältig zu lesen. Einzusehen sind diese unter: y&id=80&itemid=104 Achtung: Die Approbationsordnung ist hier unter der jeweils gültigen Fassung gespeichert. Eine Novellierung derselben erfolgte im Juli Die zu unterschiedlichen Zeitpunkten in Kraft tretenden Änderungen sind nachzulesen in der Ersten Verordnung zur Änderungen der Approbationsordnung für Ärzte vom 17. Juli 2012 : Aktualitätendienst BGBI I 2012, Besonders aufmerksam sollten die 2 und 27 der Approbationsordnung (ÄAppO, seit WS 03/04 in Kraft) gelesen werden. Entsprechend dieser zeichnen sich die vorklinischen/ klinischen Studienabschnitte durch mehr Praxisbezug und stärkere Verzahnung von vorklinischer und klinischer Ausbildung, durch verstärktes Auslegen des Unterrichts auf problembasiertes und exemplarisches Lernen, das Einüben von Kommunikationsfähigkeit, den Erwerb von ethischer Kompetenz, Ausbau interdisziplinärer Veranstaltungen, einem (benoteten) Wahlfach im vorklinischen und klinischen Abschnitt aus. Tübingen setzt die Vorgaben der ÄAppO für beide Studienabschnitte seit dem WS 2003/04 um, notwendige Anpassungen, auch im Hinblick auf Internetentwicklung, finden ständig statt. An der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen werden vier in sich geschlossene Studiengänge angeboten: I. Humanmedizin Dieser Studiengang wird mit einem Staatsexamen abgeschlossen, das Voraussetzung für den Erwerb der Approbation als Arzt/ Ärztin ist. 4

5 II. Zahnmedizin Auch dieses Studium wird mit einem Staatsexamen abgeschlossen, aufgrund dessen die Bestellung zum Zahnarzt/ zur Zahnärztin erteilt wird. Informationen finden Sie auf der Homepage des Universitätsklinikums Tübingen, Portal Studierende: III. Bachelor Studiengang Molekulare Medizin Informationen finden Sie auf der Homepage des Universitätsklinikums Tübingen, Portal Studierende: Molekulare+Medizin_.html IV. Bachelor Studiengang Medizintechnik Informationen ebenfalls unter: Medizintechnik_.html Medizinstudium 2. Schnupperstudium Ausgewählte Veranstaltungen der Studiengäne I-IV werden unter im Schnupperstudiengang der Universität ausgewiesen. Eine Anmeldung zu diesen Veranstaltungen ist in der Regel nicht erforderlich. Curriculare Veranstaltungen ( scheinpflichtige Veranstaltungen im Studiengang Humanmedizin ) können im Schnupperstudium nicht belegt werden. 3. Der Studiengang Humanmedizin: Bewerbung und Zulassung Der Studiengang Humanmedizin zählt zu den Numerus Clausus- Fächern, deren Ausbildungsplätze für Studienanfänger zur Zeit nach Durchschnittsnote und/ oder Wartezeit im Allgemeinen Auswahlverfahren über die Vergabestelle von Studienplätzen Hochschulstart.de, Sonnenstrasse 171, Dortmund vergeben werden. Mehr als die Hälfte der Studienplätze werden über ein so genanntes Auswahlverfahren der Hochschulen vergeben. Eine Teilnahme am Auswahlverfahren der Hochschulen ist nur im Rahmen einer Bewerbung bei Hochschulstart.de möglich. Dabei 5

6 Bewerbung spielt es keine Rolle, nach welchen Kriterien die einzelnen Hochschulen ihr Auswahlverfahren durchführen. Die Teilnehmer am Auswahlverfahren der Hochschulen werden von Hochschulstart.de unter den Bewerberinnen und Bewerbern bestimmt, die im allgemeinen Auswahlverfahren nach Durchschnittsnote, Wartezeit oder als Härtefall nicht zugelassen werden konnten. Zur Vergabe von frei bleibenden Studienplätzen nach den von Hochschulstart.de organisierten Nachrückverfahren wird in Tübingen ein Losverfahren durchgeführt. Hochschulstart.de ist zuständig für deutsche Bewerber und Bewerber der EU sowie Bewerber aus Island, Lichtenstein, Norwegen und für alle sog. Bildungsinländer, d.h. jene Ausländer und Staatenlose, die eine deutsche Hochschulzugangsberechtigung erworben haben. Alle übrigen ausländischen Bewerber wenden sich an: Dezernat III - Internationale Angelegenheiten Abteilung 2 - Beratung und Zulassung internationaler Studierender (BEZIS) Nauklerstasse 2 D Tübingen Tel: Offene Sprechstunden: Mo: Uhr; Di, Do, Fr: Uhr Die Bewerbungssituation sieht an den einzelnen Hochschulen unterschiedlich aus. Erfahrungsgemäß schwankt die Hochschulquote auf den Studienort Tübingen zwischen 17 und 20 Bewerbungen auf einen Studienplatz. Im Bundesgebiet kamen im Mittel ca. 10 bis 12 Bewerbungen pro Studienplatz. Tübingen nimmt damit bundesweit einen der Spitzenplätze ein, in Baden-Württemberg liegt Tübingen auf Platz 1. Die Zulassung zum Medizinstudium erfolgt in Tübingen zweimal jährlich zum Sommer- und zum Wintersemester. Es werden derzeit 327 Studienanfänger pro Studienjahr, verteilt auf Winter- und Sommersemester, aufgenommen. Die Anmeldefristen für einen Studienplatz zum Sommer- bzw. Wintersemester laufen sowohl bei hochschulstart.de als auch im Studentensekretariat (www.unituebingen.de/studium.html) jeweils bis zum bzw (Ausschlussfrist) des jeweiligen Jahres. Für Altabiturienten endet die Bewerbungsfrist für das Wintersemester bereits zum

7 Im Auswahlverfahren der Universität Tübingen erfolgt nach einer Vorauswahl (nur für Teilnehmer, welche die Universität Tübingen bei hochschulstart.de in 1. Ortspräferenz genannt haben und über eine Abiturdurchschnittsnote von mindestens 2.5 oder besser verfügen) das Ranking nach Abiturdurchschnittsnote sowie Testbonus, Berufsbonus, Wettbewerbsbonus und Freiwilligenbonus. Testbonus: Die Bonuspunktzahl aus der Teilnahme am freiwilligen Studierfähigkeitstest für medizinische Studiengänge: Medizinertest (TMS) beträgt für die besten 10 v. H. der Teilnehmer 0,6 Punkte, für die folgenden 20 v. H. der Teilnehmer 0,4 Punkte und für die danach folgenden 20 v. H. der Teilnehmer 0,2 Punkte. Liegt das Ergebnis eines Bewerbers unter diesen genannten Werten, so erhält er für den Test keinen Bonus. Der Test kann von jedem Teilnehmer nur einmalig absolviert werden. Die Teilnahmebedingungen finden Sie im Internet (www.tms-info.org). Der Test ist keine universitäre Leistung. Berufsbonus: Für die Anrechnung eines Berufsbonus kommen nur Berufe in einem medizinisch nahen Bereich in Betracht. Dabei kann die Berufsausbildung/ Berufstätigkeit nur einmal gewertet werden. Als Berufsbonus erhält der Bewerber eine Gutschrift von 0,1 Punkt (maximal 0,5) auf die Abiturdurchschnittsnote für je 6 Monate einer von der Fakultät anerkannten Berufsausbildung mit mindestens zweijähriger Regelausbildungszeit / Berufstätigkeit (Abgeschlossene 6 Monate zum Zeitpunkt der Bewerbung). Die Ausbildung braucht nicht abgeschlossen zu sein. Service Liste der relevanten Berufsausbildungen/ Berufstätigkeiten: Medizinisch- technische Assistenzberufe (MTA, RTA, CTA, BTA, PTA, OTA, vet. med. Assistent/ in, MTLA, Anästhesietechn. Assistent/ in, Orthopädietechniker/in mit Gesellenprüfung) Tierarzthelfer/ in = vet. med. Fachangestellte/ r Rettungsassistent/in: (1 Jahr: 0,2 Bonuspunkte, mit Urkunde: 0,4 Bonuspunkte, mit darauffolgenden 6 monatiger Berufstätigkeit: 0,5 Bonuspunkte) Achtung: Nicht Rettungssanitäter! Ernährungsberater/ in Chemie- Biologielaborant/ in Altenpflegeausbildung Heilerziehungspfleger/in Hebamme/ Entbindungspfleger Diätassistent/in Logopäde/ in Ergotherapeut/ in Physiotherapeut/ in Zahnarzthelfer/ in Zahntechniker/ in Gesundheits- und Krankenpfleger/ in Arzthelfer/ in = med. Fachangestellte/ r 7

8 Nachweis: Schulbescheinigung - nicht Ausbildungsvertrag! Service Wettbewerbsbonus (nur für Preise die frühestens während der gymnasialen Oberstufe und später erhalten wurden): (Boniert werden nur Einzelpreise, keine Teampreise!) Als Wettbewerbsbonus für den Preis für Arbeiten in einem naturwissenschaftlichen Bereich (einschließlich Mathematik und Geografie) auf deutscher Landes- oder Bundesebene (z.b. Jugend forscht ) oder einem europäisch vergleichbaren Wettbewerb wird einmal ein Bonus von 0,4 auf die Abiturdurchschnittsnote angerechnet. Freiwilligenbonus : Für die Anrechnung eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) bzw. des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) erhält der Bewerber einmalig eine Gutschrift von 0,1 auf die Abiturdurchschnittsnote für 6 Monate der Ableistung bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist, insgesamt maximal 0,2 auf die Durschnittsnote für mindestens 11 Monate der Ableistung bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist. Boni aus verschiedenen Bereichen sind akkumulierbar. Die insgesamt maximal erreichbare Bonuspunktzahl aus allen drei Bereichen beträgt 1,1. 4. Service für Studienanfänger und Studierende des 1. klinischen Semesters sowie SIMED Nach der Einschreibung durch das Studentensekretariat der Zentralen Verwaltung in der Wilhelmstrasse bekommen Studienanfänger im Studiendekanat Medizin im Geissweg 5/1 unter anderem ein Datenstammblatt. Dieses berechtigt sie zur Nutzung von SIMED, dem elektronischen Informations- und Anmeldesystem. Hier werden auch kurzfristige Informationen ständig aktualisiert. Die Studierenden bleiben so optimal auf dem Laufenden. Einen Leitfaden für Erstsemster-Studierende finden Sie im Netz unter: Er enthält Hinweise zum vorklinischen Studium und Angaben zu den Lehrveranstaltungen. Die Medizinische Fakultät bietet in Zusammenarbeit mit der Fachschaft Humanmedizin in der Woche vor Vorlesungsbeginn eine Einführungsveranstaltung mit Führung in Tübingen für Studienanfänger an. Der Besuch wird empfohlen (Men- 8

9 torenprogramm/ Tutorenpatenschaften). Bei dieser Gelegenheit wird auch der oben beschriebene Leitfaden gedruckt verteilt. Genaue Termine und Ortsangaben dazu erfahren Sie im Studiendekanat bzw. bei der Fachschaft Medizin (Adressen siehe hinten). Auch zum Eintritt in den klinischen Studienabschnitt werden eine Einführungsveranstaltung sowie ein Leitfaden vom Studiendekanat angeboten, welche die weitere Orientierung erleichtern und wichtige Fragen, den klinischen Studienabschnitt betreffend, beantworten. Service Hinweis für schwangere Studierende bzw. für studierende Eltern: Die MFT bietet einen ausgezeichneten Service bezüglich der Teilnahme an Lehrveranstaltungen für schwangere Studierende oder Studierende mit Kindern. Sie unterstützt die Resolution des Medizinischen Fakultätentags der Bundesrepublik Deutschland zur Familienfreundlichkeit in der Aus- und Weiterbildung von Medizinerinnen und Medizinern. (http://www.mft-online.de/dokument/2010_06_07_ MFT_Familienfreundlichkeit_Resolution.pdf) 9

10 Gliederung des Studienganges Humanmedizin nach der ÄAppO 1. (vorklinischer) Abschnitt Semester Lehrveranstaltungen Weitere Leistungen für M1 Studiengang Praktika, Kurse: Biologie, Biochemie, Chemie, Physik, Anatomie, Physiologie, Einführung in die Klin. Medizin, Medizinische Terminologie, Berufsfelderkundung, Medizinische Psychologie/ Soziologie Seminare mit klin. Bezug: Anatomie, Biochemie, Physiologie, Medizin. Psychologie/Soziologie, Wahlfach Erste-Hilfe-Kurs Krankenpflegedienst (3Monate) M1 Erste Ärztliche Prüfung 2. (klinischer) Studienabschnitt Semester Lehrveranstaltungen Zus. Leistungen Propädeutischer Block mit Praktika (vorwiegend Untersuchungskurse), Interdisziplinäre Klin. Curricula i-klic synchronisiert, Querschnittsbereiche, Kurse der Fächer (vorwiegend Praktika am Krankenbett Wochenpraktika) Wahlfach: Tübinger Curricula Klinische Forschung TüKliF Klinische Specials TüKlis Famulaturen (4 Monate) Doktorarbeit M2 Zweite Ärztliche Prüfung Praktisches Jahr in einem Lehrkrankenhaus oder Klinikum: Innere Medizin, Chirurgie und Wahlfach M3 Dritte Ärztliche Prüfung Abb. Die Ärztliche Approbationsordnung (ÄAppO) regelt den Ablauf und ist zugleich Prüfungsordnung für das Studium der Humanmedizin. 10

11 6. Unterrichtsveranstaltungen 6.1. Tübinger Studienordnung, Studienplan und Leitbild SPIRiT Die Studienordnungen und Studienpläne für die einzelnen Studienabschnitte sind nicht bundeseinheitlich. Das Studium der Medizin in Tübingen orientiert sich mit seinem aktualisierten Studienplan an den Vorgaben der Approbationsordnung (ÄAppO), des gültigen Universitätsgesetzes und einer Studien- und Prüfungsordnung. In der Studienordnung und im Studienplan der Medizinischen Fakultät Tübingen wurden Eckpfeiler definiert, die das Qualifikationsprofil eines Studierenden der Medizin bestimmen sollen. Diese Säulen werden durch unser Leitbild SPIRiT, verkörpert. Es reflektiert sowohl das Ideal akademischen Lebens als auch die Haupteigenschaften unseres Curriculums (Studentenorientiert, Praxisbasiert, International, forschungsbezogen (Research) in Tübingen). Mit Fokus auf jeden einzelnen Studierenden ermuntern wir unsere Studierenden zum Lernen im Team. Dieses Lernen im Team wird durch ein Mentorenprogramm unterstützt. Ebenfalls angeboten werden individualisierte Stundenpläne, welche auf die speziellen Bedürfnisse unserer Studierenden zugeschnitten sind. Darüberhinaus wird durch die unmittelbare Einbeziehung der Studierenden eine Lernkultur gefördert, welche uns hilft, unsere Lehr- und Lernmethoden noch weiter zu verbessern. Im Rahmen der Praxisorientiertheit konzentrieren wir uns besonders auf eine kompetenzbasierte Ausbildung auf den Gebieten der Kommunikation und allgemeiner Fähigkeiten der Patientenversorgung und sicherheit. Hierfür haben wir ein spezielles Längsschnittcurriculum (siehe S.16) entwickelt, welches die Studierenden frühzeitig mit den entsprechenden Fertigkeiten vertraut macht, sowohl in unserem Lernzentrum Doclab als auch am Krankenbett. Unterricht durch Gleichgestellte, hier andere Studierende, bietet die Möglichkeit, auch das eigene Wissen zu erweitern und Erfahrungen im Lehren auf Universitätsniveau zu sammeln. Durch die Internationalisierung an unserer Fakultät und das Angebot von Austauschprogrammen mit den größten Medizinischen Fakultäten weltweit tragen wir zu einer Globalisierung von Kompetenzen und Engagement bei. Unsere Summer- und Winter-School bietet ein englischsprachiges Curriculum, welches sich sowohl mit ethischen Fragen als auch mit der Entwicklung praktischer Fertigkeiten beschäftigt. Es ist für internationale und tübinger Studierende ausgerichtet. Durch das Einbinden und Übertragen der neuesten Forschungsergebnisse und gegenstände in die klinische Praxis und die medizinische Ausbildung hilft die Expertise unserer Lehrenden dabei, eine fruchtbare Atmosphäre für Innovation und Fortschritt zu schaffen. Wir ermutigen unsere Studierende zu wissenschaftlichem Arbeiten und Forschungsinteresse und fördern ein Doktorandenstudium, welches auf eine wissenschaftliche Karriere vorbereitet. Unterricht 11

12 Durch fortwährende Evaluation und Verbesserung/Weiterentwicklung unserer Ziele und Methoden bietet die Medizinische Fakultät Tübingen das Fundament für den Erfolg von über 2500 Studierenden der Humanmedizin. Unterricht Wissen und Fähigkeiten werden nicht nur in Vorlesungen passiv vermittelt, sondern z.b. in Kleingruppen- und Gruppenunterricht aktiviert und angewendet. Daneben gibt es kursvorbereitende oder -begleitende und ergänzende systematische Vorlesungen, deren Besuch dringend empfohlen wird. Der Lehrinhalt der Vorlesungen ist Stoff/ Grundlage von universitären Prüfungen. Vorklinischer Abschnitt Die bundesweit verbindliche neue ÄAppO in der Fassung vom schreibt für den vorklinischen Abschnitt Stoffgebiete und Unterrichtsveranstaltungen (Praktische Übungen, Kurse und Seminare) vor, deren erfolgreicher Abschluss nachzuweisen ist. Hinzu kommt ein benoteter Nachweis über den erfolgreichen Abschluss eines Wahlfaches (s. Studienordnung). Klinischer Abschnitt Für den klinischen Abschnitt listet die ÄAppO auf: * 21 Fächer, * 14 Querschnittsbereiche, * 5 Blockpraktika, zu denen jeweils ein benoteter Leistungsnachweis in der Zeit zwischen der Ersten Ärztlichen Prüfung (ehemals Physikum ) und der Anmeldung zur Zweiten Ärztlichen Prüfung erbracht werden muss. Hinzu kommt wiederum ein Wahlfach, das ebenfalls mit einem benoteten universitären Leistungsnachweis abzuschließen ist. Die Studienordnung gibt Praktika, Kurse, Plenumsvorlesungen und Seminare als teilnahmepflichtige (curriculare) Unterrichtsveranstaltungen für die einzelnen Fächer und Querschnittsbereiche vor. Die universitären Noten der Fächer und Querschnittsbereiche (QB) setzen sich zum Teil aus Teilnoten zusammen, die in Lehrveranstaltungen verschiedener Fachsemester zu erwerben sind. Der erfolgreiche und regelmäßige Besuch aller vorgeschriebenen Veranstaltungen und das Vorliegen entsprechender Leistungsnachweise berechtigt nach Einhaltung der vorgeschriebenen Mindest-Semesterzahl zur Anmeldung zur Zweiten Ärztlichen Prüfung, dem Eintritt in das Praktische Jahr und der Dritten Ärztlichen Prüfung. Praktische Übungen, Kurse und Seminare, deren Besuch bei der Meldung zum Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nachzuweisen sind: 12

13 1. Naturwissenschaftliche Grundlagen der Medizin 1.1 Praktikum der Physik für Mediziner 1.2 Praktikum der Chemie für Mediziner 1.3 Praktikum der Biologie für Mediziner 2. Praktikum der Physiologie 3. Praktikum der Biochemie/Molekularbiologie 4. Kursus der makroskopischen Anatomie 5. Kursus der mikroskopischen Anatomie 6. Kursus der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie 7. Seminar Physiologie 8. Seminar Biochemie/Molekularbiologie 9. Seminar Anatomie 10. Seminar der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie, jeweils mit klinischen Bezügen 11. Einführung in die Klinische Medizin: Längsschnittcurriculum (Basiskurs, Kommunikation und Interaktion + Famulatur Fit + OP-Führerschein) 12. Praktikum der Berufsfelderkundung 13. Praktikum der medizinischen Terminologie 14. Wahlfach Unterricht Benotete Leistungsnachweise (universitäre Benotung), die bei der Meldung zum Zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (nach Vorgabe der ÄAppO) nachzuweisen sind: I. Fächer: 1. Allgemeinmedizin 2. Anästhesiologie 3. Arbeitsmedizin, Sozialmedizin 4. Augenheilkunde 5. Chirurgie 6. Dermatologie, Venerologie 7. Frauenheilkunde, Geburtshilfe 8. Hals-Nasen-Ohrenheilkunde 9. Humangenetik 10. Hygiene, Mikrobiologie, Virologie 11. Innere Medizin 12. Kinderheilkunde 13

14 Unterricht 13. Klinische Chemie, Laboratoriumsdiagnostik 14. Neurologie 15. Orthopädie 16. Pathologie 17. Pharmakologie, Toxikologie 18. Psychiatrie und Psychotherapie 19. Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 20. Rechtsmedizin 21. Urologie 22. Wahlfach Mindestens drei Leistungsnachweise davon sind fächerübergreifend auszugestalten. Dies sind in Tübingen: 1. Innere Medizin, Allgemeinmedizin, Klinische Chemie/ Laboratoriumsdiagnostik 2. Chirurgie, Orthopädie, Urologie 3. Pädiatrie, Gynäkologie/ Geburtshilfe, Humangenetik II. Querschnittbereiche: 1. Epidemiologie, medizinische Biometrie und medizinische Informatik, Gesundheitsökonomie, Gesundheitssystem, Öffentliches Gesundheitswesen 2. Geschichte, Theorie, Ethik der Medizin 3. Klinische Onkologie, Strahlenbehandlung 4. Infektiologie, Immunologie 5. Klinisch-pathologische Konferenz 6. Klinische Umweltmedizin 7. Medizin des Alterns und des alten Menschen, Psychosomatik 8. Notfallmedizin, Akutes Abdomen, Transfusionsmedizin 9. Klinische Pharmakologie / Pharmakotherapie 10. Prävention, Gesundheitsförderung, Reise- und Tropenmedizin 11. Radiologie, Bildgebende Verfahren, Strahlenschutz 12. Rehabilitation, Physikalische Medizin, Naturheilverfahren 13. Palliativmedizin 14. Schmerzmedizin (nach Novellierung der ÄAppO vom Juli 2012: im Regelfall für Studierende, die im Oktober 2011 das Studium aufgenommen haben) 14

15 III. Blockpraktika: 1. Innere Medizin 2. Chirurgie 3. Kinderheilkunde 4. Frauenheilkunde 5. Allgemeinmedizin 6.2. Anmeldung zu Kursen und Praktika In Tübingen absolvieren Sie insgesamt 11 Block- bzw. Wochenpraktika. Die gesamte Semesteranmeldung zu Kursen, Praktika und Seminaren (nicht zu verwechseln mit der Einschreibung bzw. Rückmeldung bei der Zentralen Verwaltung der Universität zu jedem Semester!) erfolgt für Studierende der vorklinischen und klinischen Semester online über das Studenteninformations- und Anmeldesystem der Medizinischen Fakultät (SIMED). Lehrinnovationen Für die Anmeldung in SIMED benötigen Sie ein persönliches Kennwort, das Sie im Studiendekanat nur bei persönlichem Erscheinen und Vorlage Ihrer Immatrikulationsbescheinigung ausgehändigt bekommen. Termine zu den Anmeldungen und Fristen finden Sie in SIMED oder in den Aushängen im Studiendekanat. Im Ersten Studienabschnitt (Vorklinik) erfolgt lediglich die Anmeldung für das Wahlfach beim jeweiligen Dozenten der entsprechenden Fakultät oder des Medizinischen Faches. Die Studierenden werden vor allem in den klinischen Abschnitten in jedem Semester festen Gruppen zugeordnet, in denen sie die Pflichtveranstaltungen absolvieren; Gruppenanmeldungen der Studierenden (Lerngruppen) werden dabei, soweit bei den bestehenden Platzvorgaben möglich, berücksichtigt. Wichtige Informationen werden regelmäßig per vom Studiendekanat an die Studierenden verschickt oder in SIMED unter Schwarzes Brett mitgeteilt. Studierende sollten daher unbedingt immer ihre einsehen. 7. Lehrinnovationen in Tübingen Die Medizinische Fakultät Tübingen passt mit Lehrinnovationen und -evaluationen das Studium ständig den zeitgemäßen Anforderungen an. Besondere Bedeutung wird einer intensiven Verknüpfung der vorklinischen und klinischen Ausbildung sowie einer verstärkten Interdisziplinarität in Vorklinik und Klinik beigemessen. Maßnahmen zum Ausbau und zur Sicherung der Lehrqualität betreffen vor allem 15

16 die Aus- und Fortbildung der Dozenten und Tutoren im Kompetenzzentrum für Hochschuldidaktik für Medizin, sowie die Evaluationen von Lehrveranstaltungen des Studiums der Humanmedizin und der universitären Prüfungen ( tuevalon ). Lehrinnovationen Da die ÄAppO die Einbeziehung klinischer Inhalte in die vorklinische Ausbildung vorschreibt, gibt es neuerdings die Tübinger Sectio chirurgica. Dies ist eine Lehrveranstaltung im Rahmen eines Wahlfachs, die eine echte Verknüpfung zwischen klinischem und vorklinischem Studienabschnitt herstellt. Sie soll fachspezifische Grenzen überwinden und als fallbezogene Veranstaltung den Studierenden den gegenseitigen Lernprozess von Wissenschaft und Praxis offenbaren. In ihr wird die Theorie der Vorklinik an die chirurgischen Disziplinen der Klinik angebunden. Teilnehmer sind sowohl Studierende des vorklinischen als auch des klinischen Studienabschnitts. Das Längsschnittcurriculum Klinische Praxis FamaFit 2. Semester 3. Semester 4. Semester Komm. Grundlagen Sectio chirurgica BK Gesprächsführung OP Führerschein Interdiszipl. Seminare Steigender Schwierigkeitsgrad 5. Semester 6. Semester 9. Semester. BK Skills Klinischer Blick AK Skills Sono BBN Verschreibungstraining Komplexgespräche Pädi Therapievermittlung TüPASS Differentialdiagnostik Die Idee dieses Längsschnittcurriculums ist, neben einer Integration der Vorklinik in den klinischen Studienabschnitt durch sich über das gesamte Studium ziehende aufeinander aufbauende Module, die Erweiterung des bisherigen Themenkatalogs um neue Felder und andere Schwerpunkte. Dabei gibt es drei Kategorien unter welchen diese Module angeordnet sind. 16

17 1. Das DocLab Es sollen zentral gesteuert die praktischen Fertigkeiten je nach Ausbildungsstand den Studierenden vermittelt werden. Nach dem Physikum werden dann die praktischen Aufgaben komplexer. Teil Skills (Rot) Vorklinik 2. Sem.: Famulatur-Fit 4. Sem.: OP-Führerschein Teil Klinischer Alltag (Gelb) Vorklinik 3. Sem.: Sectio chirurgica 4. Sem.: Seminare mit klinischem Bezug Lehrinnovationen Klinik 5. Sem.: Basiskurs 9. Sem.: Aufbaukurs 9. Sem.: Sonographie-Kurs Klinik 7. Sem.: Der klinische Blick (Dermatologie) 9. Sem.: Differentialdiagnose Vorlesung (fallbasiert) 9. Sem.: Verschreibungstraining 9. Sem.: TüPASS: Tübinger Patientensicherheits- und -simulationszentrum 2. Das itüpferl (In Tübingen psychosoziale Fertigkeiten erlangen) Veranstaltungen wie Anamnesegruppen oder Kommunikationsseminare sollen dazu beitragen, Studierende mit kommunikativer und sozialer Kompetenz auszustatten Hier werden spezifische Fähigkeiten im Bereich der Arzt-Patienten- Beziehung und der Teamarbeit vermittelt. Darüberhinaus sollen professionelles Verhalten und die Persönlichkeit gefördert werden, um für den klinischen Alltag gut gerüstet zu sein. Teil itüpferl (Blau) Vorklinik 2. Sem.: Grundlagen der Kommunikation und Interaktion 3. Sem.: Basiskurs Gesprächsführung Klinik 6. Sem.: Therapievermittlung 9. Sem.: Breaking Bad News 9. Sem.: Schwierige Gesprächssituationen mit Kindern 17

18 Praktische Ausbildung 3. Die Interdisziplinarität Ein Studienfach, welches eine solch große Stoffmenge beinhaltet kann nur dann richtig erfasst und verstanden werden, wenn es dem Studierenden gelingt, am Ende seines Studiums Verknüpfungen zwischen den einzelnen Bereichen herzustellen. Dies wird durch die feste Verankerung interdisziplinärer Veranstaltungen erreicht. Für den Klinischen Studienabschnitt des 1. und 2. klinischen Semesters werden nach einer Vorbereitungsphase von 6 Wochen (Propädeutik mit Veranstaltungen im Plenum oder Kursen und Praktika) die kursbegleitenden Veranstaltungen als interdisziplinärer Unterricht in überschaubaren Gruppen und einem Kursrotationssystem angeboten ( interdisziplinäre Klinische Curricula / i-klic). Sie sind meist in Wochenblöcken organisiert und zeichnen sich durch ihre organbzw. krankheits-/ symptomorientierten Themeneinheiten, den dialogischen Unterricht in Gruppen von Studenten und ihre inhaltliche und zeitliche Synchronisation mit geeigneten Pflichtkursen und -praktika aus. Ziel ist, frühzeitig im Studium klinisch-diagnostisches Denken zu erlernen und zu trainieren. Diese i-klic, als eine Besonderheit des reformierten Tübinger Studienplans, gibt es auch in höheren Semestern. Im Klinischen Studienabschnitt werden die in den 14 Tübinger Querschnittsbereichen (Pflichtveranstaltungen) definierten Schwerpunktthemen fächerübergreifend angeboten. Aufbauend auf dem Grundwissen der Seminare i-klic lernen die Studierenden fächerübergreifend vertieft die Diagnostik und vor allem die Therapie beispielhafter komplexer Krankheitsbilder, die für die umfassende medizinische Versorgung der Bevölkerung wichtig sind, kennen. Von verschiedenen Fächern werden die Seminare Tübinger Curricula Klinische Specials / TüKliS sowie Tübinger Curricula Klinische Forschung / TüKliF (jeweils Wahlpflichtveranstaltungen zur Absolvierung des Wahlfachs) angeboten, die den Studierenden patientenorientiert relevante Perspektiven in Diagnostik, Therapie und Forschung theoretisch und praktisch vermitteln. Dabei soll Kommunikationsfähigkeit eingeübt und ethische Kompetenz erworben werden. Zudem können Studierende in nahem Kontakt mit den Lehrenden ärztliche Persönlichkeit erleben. Der Unterricht im klinischen Studienabschnitt findet überwiegend in Form von geblockten Lehrveranstaltungen statt (Vorlesungen, Kurse und Praktika). Die Blockkurse werden komprimiert in 1- bis 3-wöchigen Kursen durchgeführt. Ein 2-wöchiges Blockpraktikum der Allgemeinmedizin bietet gegen Ende des universitären Studiums die Möglichkeit, einen Einblick in die Anforderungen und Aufgaben einer Allgemeinarztpraxis zu bekommen. Möglichkeiten des e-learning werden zunehmend in Kurse und Praktika eingebaut. Lerninhalte von Vorlesungen und Plenumveranstaltungen sind regelmäßig auf der Homepage der Fächer einzusehen. 18

19 8. Klinisch-praktische Ausbildung vor und während des Studiums 8.1. Praktikum im Krankenpflegedienst Vor Beginn des Studiums oder in der vorlesungsfreien Zeit vor der 1. Ärztlichen Prüfung (früher Physikum ) muss ein dreimonatiger Krankenpflegedienst abgeleistet werden (3 Kalendermonate à 30 Kalendertage = 90 Kalendertage, 12 Wochen sind demnach nicht ausreichend!). Eine Aufteilung in maximal drei Teilabschnitte ist möglich, wobei ein Abschnitt mindestens 30 Tage betragen muss. Der Krankenpflegedienst ist keine universitäre Leistung und hat den Zweck, den Studienanwärter oder Studierenden in Betrieb und Organisation eines Krankenhauses einzuführen und ihn mit den üblichen Verrichtungen der Krankenpflege vertraut zu machen. Er kann nur in einem staatlich anerkannten Krankenhaus abgeleistet werden, seit der AO-Novelle vom Juli 2012 ab sofort auch in Reha-Einrichtungen mit vergleichbarem Pflegeaufwand. Welche Tätigkeiten als Krankenpflegedienst angerechnet werden, wird in der ÄAppO 6 ausführlich beschrieben. Mit der Novelle der AO vom Juli 2012 kann ab sofort ein abgeleisteter Bundesfreiwilligendienst in der Krankenpflege auf das Krankenpflegepraktikum angerechnet werden. Folgende Ausbildungen werden zusätzlich als Krankenpflegepraktikum anerkannt: Rettungsassistent, Altenpfleger, Alten- oder Krankenpflegehelfer, sofern die Ausbildung mindestens 1 Jahr umfasste. Ein Informationsblatt zum Krankenpflegedienst mit Zeugnisvordruck kann eingesehen bzw. ausgedruckt werden unter: Praktisches Jahr 8.2. Famulaturen Während des klinischen Studiums müssen bis zum Beginn des Praktischen Jahres mehrwöchige, ganztägige klinische Tätigkeiten unvergütet in der unterrichtsfreien Zeit (Semesterferien) absolviert werden. Indem die Studierenden über einen längeren Zeitraum kontinuierlich im stationären und ambulanten Bereich der ärztlichen Patientenversorgung eingebunden werden, sollen sie das bereits Erlernte vertiefen, praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten ausbilden und ärztliche Tätigkeiten einüben. Mit diesem Ziel werden im klinischen Studienabschnitt die klinischen Praktika durch die Famulaturen (Gesamtdauer mindestens 4 Monate) ergänzt. Davon müssen mindestens zwei Monate im Krankenhaus und ein Monat in der ambulanten Krankenversorgung bei einem niedergelassenen Arzt oder bei einer Einrichtung des öffentlichen Gesundheitswesens oder der Rehabilitation absolviert werden. Für den übrigen Monat ist das Absolvieren in einer Einrichtung der hausärztlichen Versorgung (nach Novellierung der ÄAppO vom Juli 2012) vorgesehen. Die Famulatur darf in maximal 5 Abschnitte aufgeteilt werden, wobei ein Abschnitt mindestens 14 Tage betragen muss. Sie kann auch im Ausland absolviert werden. Es sind die 19

20 Prüfungen Bedingungen zu beachten, die auch für inländische Famulaturen gelten. Ein Infoblatt kann unter eingesehen werden. Dem Infoblatt hängen auch Zeugnisvordrucke in deutscher, englischer, französischer und spanischer Sprache an, die als Bescheinigungen bei der Meldung zum Zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung vorzulegen sind Praktisches Jahr (PJ) Der letzte klinische Studienabschnitt, das Praktische Jahr (PJ), ist eine ganztägige, zusammenhängende klinisch-praktische Ausbildung von insgesamt 48 Wochen. Es findet im letzten Jahr des Medizinstudiums statt und kann erst begonnen werden, wenn alle bis dahin geforderten benoteten Leistungsnachweise und Famulaturen, sowie der erfolgreiche Zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung vorliegen. Das PJ umfasst jeweils 16 Wochen praktische Tätigkeit in der Inneren Medizin, in der Chirurgie und in der Allgemeinmedizin oder einem anderen klinisch-praktischen Wahlfach. Es kann entweder an einer Universitätsklinik oder in einem von der Universität benannten und evaluierten Akademischen Lehrkrankenhaus (ALK) absolviert werden. Das Wahlfach Allgemeinmedizin kann auch in einer, von der Universität benannten, allgemeinmedizinischen Lehrpraxis abgeleistet werden. In Tübingen wird das PJ von einem strukturierten Unterricht und einem Logbuch begleitet, das eine Synchronisation der Lehrinhalte in den verschiedenen ALK gewährleistet. Die im Logbuch genannten Inhalte dienen als Richtlinie und werden vom Lehrenden mit Unterschrift zertifiziert. Die Logbücher müssen im Studiendekanat vorgelegt und überprüft werden. Die Verteilung auf die verschiedenen Ausbildungsplätze übernimmt die Medizinische Fakultät. Die patientennahe Einbeziehung der Studierenden in die Routine des Krankenhausbetriebs ist das Ziel der Ausbildung während des PJ. Die Studierenden sollen die während des vorhergehenden Studiums erworbenen ärztlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vertiefen und erweitern. Sie sollen lernen, sie auf den einzelnen Krankheitsfall anzuwenden und unter ärztlicher Anleitung an allen Aufgaben der Diagnostik, Therapie und Betreuung von Patienten sowie an pathologischen und arzneimittel-therapeutischen Konferenzen teilnehmen. Teile des PJ können nach Absprache mit dem Studiendekanat auch im Ausland absolviert werden. 20

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