STUDIUM DER HUMANMEDIZIN

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "STUDIUM DER HUMANMEDIZIN"

Transkript

1 Bildungsdepartement Berufs- und Studienberatung Studienberatung Huobstrasse Pfäffikon Telefon Telefax Stud&Be - Medizin und Gesundheit Studien- und Berufsalltag Studierende und Berufsleute informieren 18. September 2008 Organisiert und moderiert von Mily Samaz, Studienberatung Kanton Schwyz. Bericht von Annina Scherrer, Assistentin Berufs- und Studienberatung. Das Thema Medizin und Gesundheit der Stud&Be Veranstaltung vom 18. September 2008 lockte gut 20 interessierte Teilnehmende nach Goldau. Darunter waren vor allem Schülerinnen und Schüler der Matura- und Vormaturaklassen, die Beiträge von Studierenden, Dozierenden und Berufsleuten zu verschiedenen Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten im Bereich Medizin und Gesundheit hörten. STUDIUM DER HUMANMEDIZIN Universität Zürich Lisa Mutschler, Bachelor Studentin im 3. Semester Lisa Mutschler stieg in das Thema Medizinstudium mit einigen Kommentaren zum 1998 eingeführten Numerus clausus ein. Als erstes betonte sie, dass der Notendurchschnitt der Matura nicht zählt und jeder mit einer Maturität sich für diesen Eignungstest anmelden kann. Der Test fordert Leistungsbereitschaft und Selbstsicherheit. Er prüft sowohl naturwissenschaftliche Fähigkeiten, sowie die Fähigkeit, unter Druck zu arbeiten. Vom Resultat des Numerus clausus ist abhängig, ob man zum Medizinstudium zugelassen wird und an welcher Universität. Im Voraus gibt man Präferenzen für die bevorzugten Studienorte an, die erste Präferenz ist aber nur gewährleistet, wenn man im Test ein gutes Resultat erzielt. Als Beispiel für die Erfolgsquote nennt Lisa Mutschler Zahlen aus ihrem Numerus clausus Jahrgang: Es waren 2200 Anmeldungen für 580 Studienplätze eingegangen. Schlussendlich haben von den 1400 Kandidaten, welche auch tatsächlich zum Test erschienen waren, 580 bestanden. Nach Lisa Mutschlers Meinung stimmt die Aussage nicht ganz, dass man sich auf den Numerus clausus nicht vorbereiten kann. Sie hat nämlich bei sich selber beobachten können, dass sie in einem Untertest, welchen sie nicht geübt hatte, deutlich schlechter abgeschnitten hat als in den anderen Kategorien, welche sie im Vorfeld trainiert hatte. (Anmerkung der Studienberatung: Ein Büchlein mit einem Beispieltest kann im BIZ ausgeliehen werden. Weitere Informationen zum Numerus clausus findet man unter An zweiter Stelle ging die Referentin auf Unterschiede zwischen dem Gymnasium und dem Medizinstudium ein. Der Stundenplan im Medizinstudium unterscheidet sich vom Umfang her kaum von dem des Gymnasiums. Er ändert sich praktisch jede Woche, wobei normalerweise am Vormittag Vorlesungen stattfinden und am Nachmittag Praktika besucht werden (z.b. klinische Anatomie, Physiologie, Histologie). Es gibt nicht wie an der Mittelschule Klassen, sondern meist besucht man Vorlesungen mit einer grossen Gruppe, welche einen ganzen Hörsaal füllt. Allerdings ähneln die kleineren

2 Praktikumsgruppen den Klassen vom Gymnasium. Besonders interessant schien Lisa Mutschler das so genannte Problemorientierte Lernen, bei dem in einer Kombination aus Selbststudium und Diskussionen in Kleingruppen konkrete Fälle besprochen werden. Einen grossen Vorteil sieht sie in der Breite des Studiums: Es werden naturwissenschaftliche Fächer, aber auch Themen wie Kommunikation und Psychologie behandelt. Der Aufbau des Studiums besteht aus den ersten zwei vorklinischen Jahren und den restlichen vier klinischen Jahren, in denen man Patientenkontakt hat und über die Grundlagen hinaus auch Krankheiten lernt. Das fünfte Jahr verbringt man als Unterassistent/-in in verschiedenen Abteilungen unterschiedlicher Spitäler. Was die Einzelheiten der Stundenpläne anbelangt, ist das Medizinstudium an den Schweizer Universitäten unterschiedlich aufgebaut. So hat Problemorientiertes Lernen an der Uni Bern beispielsweise einen besonders hohen Stellenwert. Bis im vierten Jahr gibt es jedes Semester Prüfungen, welche aus Multiple Choice Aufgaben bestehen. Die Prüfungen finden normalerweise drei bis vier Wochen nach Beginn der Semesterferien statt, sodass in der vorlesungsfreien Zeit nur wenige Wochen zum Lernen bleiben. Dies erfordert Selbstdisziplin und regelmässiges, selbständiges Repetieren des Vorlesungsstoffes während des Semesters. Die Frage, weshalb sie sich für das Medizinstudium entschieden hat, beantwortet Lisa Mutschler damit, dass sie schon immer fasziniert war vom Funktionieren und Zusammenarbeiten des menschlichen Körpers. Zusätzlich wollte sie einen Beruf, in dem sie Kontakt mit Menschen pflegen kann. Während des Gymnasiums setzte sie sich genauer mit diesem Berufswunsch auseinander, indem sie in einem Spital schnupperte, wo sie auch bei einem Kaiserschnitt dabei sein durfte. Anfangs hatte sie etwas Respekt vor den Herausforderungen des Medizinstudiums, heute ist sie über ihre Studienwahl jedoch sehr glücklich. ABGESCHLOSSENES STUDIUM DER HUMANMEDIZIN Universität Zürich Ali Gibreil, Assistenzarzt im 2. Jahr am Spital Schwyz Um nach dem Medizinstudium praktizieren zu können, muss zuerst der Facharzt-Titel erworben werden (z.b. Facharzt in Chirurgie, Orthopädie, Geriatrie). Diese fünf bis neun Jahre dauernde Assistenzzeit bezeichnet Ali Gibreil als Mischung aus Arzt- und doch noch Student-Sein, da man sich ja immer noch aus- und weiterbilde. Er macht den Facharzt-Titel für Geriatrie, welche eine Unterkategorie der allgemeinen Medizin ist und sich mit älteren Menschen beschäftigt (z.b. Osteoporose, Vergesslichkeit, Urininkontinenz). Der Alltag am Spital ist stark von der vorherrschenden Hierarchie geprägt: Je nach Stufe unterscheiden und definieren sich die täglichen Aufgaben. Der Assistenzarzt ist stufenweise dem Ober- und dem Facharzt, dem leitenden Arzt und dem Chefarzt unterstellt. Der Chefarzt besucht Kongresse und liest Gutachten gegen. Die Rolle des Assistenzarztes und des Unterassistenzarztes (Studierende des 5. Jahres, die im Wahlstudienjahr sind) beschreibt Ali Gibreil mit dem Bild eines Verkehrskreisels: Vom Pflegepersonal über den Chefarzt bis hin zu den Angehörigen kommen alle an ihnen vorbei und sie haben die Aufgabe, den Verkehrsfluss zu gewähren. Diese Herausforderung verlangt spontane Intelligenz, denn es muss teilweise aus dem Stehgreif entschieden werden, ob man die benötigte Information vom Oberarzt per Telefon erfragt, oder ob man sie übers Internet selbst herausfinden kann. Einen typischen Tagesablauf beschreibt der Referent folgendermassen: Um 8.15 Uhr trifft man sich mit den Krankenschwestern und bespricht, wie die Nacht auf der Station gelaufen ist und was passiert ist. Danach geht es zum Rapport, wobei der Chefarzt nach Neueintritten fragt und z.b. montags die Röntgenbilder mit den Patienten besprochen werden. An anderen Tagen trifft man sich zur Weiterbildung im Team, wobei meist eine halbe bis eine ganze Stunde diskutiert wird. Jeweils ein Gruppenmitglied stellt ein Thema vor, zu dem es Informationen aus medizinischen Zeitschriften gesammelt hat. Von 9.00 bis 9.30 Uhr gibt es eine Kaffeepause. Danach begeben sich die Assistenzärzte gemeinsam mit den Krankenschwestern und den Unterassistenten (auch UHU also Unterhund genannt, da sie Mädchen für alles sind) auf Visite. Heutzutage arbeitet man in den Spitälern mit Stud&Be Medizin und Gesundheit 2

3 elektronischen Krankengeschichten, was bedingt, dass man während der Visite die Informationen direkt in den mitgebrachten Laptop eingibt. Nach der Visite trifft sich Ali Gibreil mit seinem Chef. Sie fassen die Informationen der Visite zusammen und besprechen das weitere Vorgehen, beispielsweise, welche Medikamente man einem Patienten verabreichen soll. Meist gegen Ende des Tages wartet noch die eher mühsame Büroarbeit auf die Assistenzärzte. Es geht darum, Briefe zu schreiben und Befunde zu notieren. In der Geriatrie muss oft über Defizite und benötigte Hilfestellungen diskutiert werden. Zum Beispiel wird beschrieben, ob ein Patient in die Rehabilitation muss, oder ob man die Spitex organisieren soll. Durch den ganzen Tag verteilt sind immer wieder Koordinationsaufgaben zu erledigen. Allgemein beschreibt der Referent die Arbeit als grösstenteils Individualarbeit. Per Gesetz darf ein Assistenzarzt nicht länger als 55 Stunden pro Woche arbeiten. Den dichten Arbeitsalltag fasst Ali Gibreil treffend zusammen: Der Assistenzarzt arbeitet mehr als der Chefarzt, verdient aber weniger. Die Arbeit als Assistenzarzt ist abwechslungsreich: Neben den täglichen Aufträgen wie der Visite stehen auch wochentagsspezifische Aufgaben an. So findet beispielsweise mittwochs immer der interdisziplinäre Rapport statt, in dem sich Vertreter aus unterschiedlichen Disziplinen (Geriatriearzt, Psychiater, Physiotherapeut usw.) über die gemeinsamen Patienten austauschen. Einmal pro Woche arbeiten die Assistenzärzte auf der Notfallstation. Dies ist interessant, weil man unvorhergesehen mit ganz unterschiedlichen Krankheiten und Beschwerden konfrontiert wird. Allgemein sei die Medizin sehr breit gefächert, meint Ali Gibreil. Je nach Vorlieben kann man in den unterschiedlichsten Bereichen arbeiten: Vom Tropenmediziner, über den Notfallarzt, den Hausarzt, den Forscher in der Pharmaindustrie, den Arzt ohne Grenzen (leistet medizinische Nothilfe in Kriegs- und Krisengebieten), den geriatrischen Arzt, den Psychiater bis hin zur Arbeit in einer Suchtabteilung ist alles möglich. An der Medizin Interessierten empfiehlt der Referent ein Praktikum in einem Spital, einer Psychiatrie, einer Apotheke, aber auch allgemein im sozialen Bereich. PHARMAZEUTISCHE WISSENSCHAFTEN Franziska Nötzli, Absolventin Pharmazeutische Wissenschaften ETH Zürich Franziska Nötzli beginnt ihren Bericht mit einer Definition der Wissenschaft, deren Studiengang früher Pharmazie hiess und heute pharmazeutische Wissenschaften genannt wird: Pharmazie ist die Wissenschaft von den Arzneimitteln, ihrer Herstellung und Prüfung, sowie dem Handel mit Medikamenten. Dieses Studium ist recht breit gefächert und behandelt auch Biologie, Chemie und Medizin. Gerade diese fachliche Breite bereitete Franziska Nötzli anfangs Bedenken, rückblickend empfindet sie diese vielseitige Ausbildung jedoch als Vorteil. Sie bezeichnet das Pharmaziestudium allgemein als recht streng und zeitintensiv, wobei sie immer wieder betont, dass eine gesunde Portion Ausdauer und Zusammenhalt und Unterstützung der Mitstudierenden sehr hilfreich sind. Besonders gefallen hat ihr, dass auch während des Studiums neben der Theorie die Praxis einen wichtigen Stellenwert hat. Oft sind morgens Vorlesungen und nachmittags Praktika im Labor. Im dritten Jahr wird ein pharmazeutisches Praktikum absolviert. Der Anfang als Apotheker-Assistentin empfand Franziska Nötzli als besonders schwierig, da in den ersten beiden Jahren nur Grundlagenfächer wie Chemie, Biologie, Mathematik, Physik, Mikrobiologie, Anatomie, Physiologie unterrichtet wurden. Von der Anwendung verstand sie zu Beginn weniger als die Lehrtochter der Apotheke. Nach und nach lernte sie dann aber die Arbeit in der Apotheke besser kennen. Sie eignete sich die nötigen Arzneimittelkenntnisse an, indem sie Namen, Nebenwirkungen und Interaktionen der Medikamente lernte. Neben diesem Fachwissen war aber auch ihre soziale Kompetenz gefragt. Um an die Informationen zu gelangen, die sie für eine verantwortungsvolle Medikamentenabgabe benötigte, musste sie den Kunden die richtigen Fragen stellen. Darüber hinaus hatte sie die Verantwortung über die Entscheidung, ob es reicht, dem Kunden ein Medikament abzugeben, oder ob sie ihn zu einem Arzt Stud&Be Medizin und Gesundheit 3

4 schicken soll. Neben der Handhabung der Medikamentenabgabe lernte sie auch die hauseigene Herstellung von Salben, Sirup, Lösungen, Zäpfchen und Kapseln. Über diese praktischen Aspekte hinaus, war aber auch die Kenntnis von gewissen Gesetzen wie dem Betäubungsmittel-, Gift- und Alkoholgesetz, notwendig. Als Voraussetzungen für den Apothekerberuf nennt die Referentin Freude am Kontakt mit Personen, die Fähigkeit, Dinge einfach und verständlich zu erklären und auch in hektischen Stresssituationen einen klaren Kopf zu behalten, eine genaue und sorgfältige Arbeitsweise und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Rückblickend bezeichnet Franziska Nötzli das Assistenzjahr in der Apotheke als grösste Herausforderung des Studiums. Zum Abschluss des Studiums gehört eine viermonatige Diplomarbeit. Diese schrieb sie in einem Forscherteam am pharmazeutischen Institut über die Struktur der Niere des Froschembryos und mögliche neue Erkenntnisse daraus, welche für die Pharmazie relevant sein könnten. Im Jahr 2005 schloss sie ihr Studium an der ETH inklusive Apothekerdiplom erfolgreich ab. Wie eine Umfrage der ETH zeigt, arbeiten direkt nach dem Studium drei Viertel der Pharmazieabsolventen in einer Apotheke, einige Jahre später jedoch nur noch die Hälfte. Viele wechseln in die Industrie, oder dissertieren, weitere sind in Spitälern angestellt. Das Studium der pharmazeutischen Wissenschaften hat also nicht als logische Konsequenz zur Folge, dass man in einer Apotheke arbeitet, sondern bietet vielseitige Möglichkeiten. So arbeitete Franziska Nötzli nach ihrem Abschluss im Forschungslabor des Universitätsspitals Zürich. Während diesen zwei Jahren realisierte sie, dass für eine Laufbahn in der Forschung ein Doktortitel notwendig ist. Obwohl ihr diese Stelle im Labor gut gefallen hat, verzichtete sie auf eine Dissertation und stürzte sich auf den Arbeitsmarkt und suchte sich eine Stelle in der Pharmaindustrie. Die Stellensuche bezeichnet sie als schwierig, v. a. weil meistens Personen mit Arbeitserfahrung gesucht werden und ihr die Laborstelle nicht als solche anerkannt wurde. Grundsätzlich hatte sie mit ihrem Pharmaziestudium aber gute Voraussetzungen und Chancen auf eine Stelle. So fand sie bald ihre heutige Stelle als Regulatory Affairs Assistant im Bereich der Arzneimittelregistrierung - eine Tätigkeit, die ebenfalls nicht viel mit Apotheke am Hut hat. Ihre Hauptaufgabe ist es, Zulassung eines neuen Arzneimittels zu erhalten. Hierfür muss sie umfangreiche Dossiers, in denen die Arzneimittelqualität -sicherheit und -wirksamkeit beschrieben sind, auswerten. Sie kümmert sich auch ums Korrekturlesen und um die Druckfreigabe von Packungsbeilagen, Packmaterialien und Fachinformationen. Bei dieser Arbeit hat man es auch mit juristischen Fragestellungen zu tun und ein entsprechendes Interesse ist hilfreich. Aber auch Sprachkenntnisse sind von Vorteil, denn Franziska Nötzli übersetzt auch Patienten und Fachinformationen ins Französische und Italienische. Weiter gehören auch allgemeine Sekretariatsaufgaben wie kopieren, Briefe ablegen und Listen nachführen zu ihrem Arbeitsalltag. Als grosse Umstellung im Vergleich zur ETH und dem Labor des Universitätsspitals empfindet die Referentin, dass in der privatwirtschaftlichen Pharmaindustrie nicht die optimalste, sondern die effizienteste Lösung zählt. Time is money gilt auch in der Pharmafirma, in der Franziska Nötzli arbeitet: Die Firma ist ein gewinnorientiertes Unternehmen und es wird gearbeitet, um Geld zu verdienen und nicht für den reinen Erkenntnisgewinn. Weitere Arbeitsfelder in der Pharmaindustrie sind: Forschung und Entwicklung, Arzneimittelherstellung und Qualitätssicherung. Ein anderer Bereich ist die Arzneimittelsicherheit: Bekannt gewordene Meldungen über Arzneimittelrisiken werden gesammelt und bewertet und die notwendigen Massnahmen koordiniert. Weiter gibt es in einer Pharmafirma die medizinisch-wissenschaftliche Abteilung, welche Anfragen zu Arzneimitteln beantwortet, wissenschaftliche Produktbroschüren erstellt und Mitarbeiter schuld (z.b. den Aussendienst). Stud&Be Medizin und Gesundheit 4

5 NEUROPSYCHOLOGIE Peter O. Bucher, Leiter Neuropsychologie / Rehabilitation, Kantonsspital Luzern Peter Bucher stellte den Teilnehmenden eine eher unbekannte Richtung der Psychologie vor. Sein Interesse für handfeste und nicht tiefenpsychologische Erklärungen vom menschlichen Verhalten brachte ihn nach seiner Erstausbildung in Heilpädagogik zur Neuropsychologie. Die Neuropsychologie ist ein relativ junger Zweig der Psychologie und stellt eine Schnittstelle dar zwischen den Neurowissenschaften Neurologie, Neurobiologie und Psychologie. Als klinischer Neuropsychologe am Kantonsspital Luzern befasst Peter Bucher sich mit der Wahrnehmungs-, Handlungs- und Denkfähigkeit, sowie mit dem emotionalen, sozialen und kommunikativen Verhalten eines hirnverletzten Menschen. Solche Hirnverletzungen können durch physikalische Einwirkungen (Hirntrauma) oder durch Erkrankungen wie Schlaganfall, Hirntumor oder Hirnentzündung entstehen. Folgen von Hirnverletzungen sind neuropsychische Funktionsstörungen wie etwa Aufmerksamkeits-, Gedächtnis-, Sprach- und Handlungsstörungen, sowie Denk- und Lernstörungen und psychosoziale, emotionale Störungen. Die Aufgabe eines klinischen Neuropsychologen ist es an erster Stelle, eine Diagnose zu erstellen. Als Mittel dazu stehen ihm Bildgebende Verfahren (z.b. MRI), standardisierte Tests, Verhaltensanalysen und Patienteninterviews zur Verfügung. Zweitens berät der Neuropsychologe den Patienten, die Angehörigen und eventuell den Arbeitgeber, sowie das interdisziplinäre Behandlungsteam (u. a. Oberarzt, Physiotherapeut, Logopäde, Pflegefachfrau ). Drittens kümmert er sich auch um die Therapie der betroffenen Personen, indem er mit ihnen in Lernsituationen Strategien entwickelt, die helfen sollen, sich wieder im Alltag zu bewegen. Als weitere Beispiele für den Arbeitsalltag eines klinischen Neuropsychologen nennt Peter Bucher die Erstellung von Versicherungsgutachten, die Beurteilung der Urteilsfähigkeit einer Person (und die eventuelle Notwendigkeit einer Bevormundung) oder der Fahreignung. Neben diesen verantwortungsvollen Aufgaben, bei denen Fehleinschätzungen unter Umständen fatale Konsequenzen haben können, übernimmt der Neuropsychologe aber auch vor, während und nach Operationen wichtige Aufgaben. Einerseits nimmt er prä- und postoperative Beurteilungen vor, um zu evaluieren, wie sich die Hirnfähigkeiten durch die Operation verändert haben. Andererseits arbeitet er während der Operation eng mit dem Neurochirurgen zusammen. Als interessantes Beispiel führte der Referent eine Hirnoperation an, bei der dem Patienten ein Hirntumor entfernt werden muss, der mitten in einem Sprachareal liegt. Um zu vermeiden, dass bei der Operation funktionstüchtige und wichtige Areale verletzt werden, stört der Neurochirurg mit einer Elektrode die tumornahen Gebiete. Gleichzeitig stellt der Neuropsychologe dem Patienten, der bei Bewusstsein ist, eine Frage, welche von dieser Hirnregion bearbeitet wird (z.b. zeigt er dem Patienten ein Bild von einem Hund und fragt ihn, was das sei). Stockt der Patient bei seiner Antwort (kann er z.b. das Wort Hund nicht aussprechen), so weiss der Chirurg, dass er diese Stelle, die er mit der Elektrode gestört hat, nicht verletzen darf. Peter Bucher bezeichnet es als Highlight, wenn es gelungen ist, einen solchen Tumor zu entfernen, ohne dass der Patient danach unter Sprachstörungen leidet. Weitere positive und spannende Aspekte seiner Arbeit sieht der Referent darin, dass er einen Beitrag leisten kann zur Reintegration eines hirnverletzten Menschen und dass er den medizinischen Fortschritt miterleben kann. Daneben gibt es aber auch Schattenseiten des Berufs, wie wenn eine bleibende Behinderung die Folge einer Krankheit oder eines Unfalls ist und auch die Therapie nur wenig Nutzen bringt. Oder wenn die Reintegration eines Patienten daran scheitert, dass seine Angehörigen wenig Zeit und Wille haben, ihn zu unterstützen. Als frustrierend empfindet Peter Bucher auch die Diskrepanz zwischen der Mentalität der Gesellschaft und der Natur: Die Gesellschaft meine, alles sei therapierbar und die Versicherungen üben Zeitdruck aus. Aber die Natur habe ihre eigenen Regeln, die manchmal rational nur schwer nachvollziehbar seien. Als notwendiges Übel bezeichnet er auch den administrativen Papierkram, der regelmässig zu erledigen ist. Abschliessend betont er aber, dass im Grossen und Ganzen die Sonnenseiten überwiegen und dass er es schätze mit unterschiedlichsten Personen und Situationen zu tun zu haben, welche ihm immer wieder vor Augen halten, dass seine Grundphilosophie nicht die einzig wahre sei. Stud&Be Medizin und Gesundheit 5

6 PHYSIOTHERAPIE Patrizia Stocker, Studentin im 3. Jahr, Fachhochschule Physiotherapie (SUPSI), Landquart Patrizia Stocker stieg in ihren Bericht vom Physiotherapiestudium in Landquart mit den Hauptunterschieden zwischen Gymnasium und Fachhochschule ein. Sie lerne jetzt nicht mehr nur noch, um die Prüfungen zu theoretischen Fächern zu bestehen, sondern könne die theoretischen Fächer mit den praktischen verbinden. So falle es ihr beispielsweise leicht, für das Fach Anatomie zu lernen, weil sie dieses Wissen beim Massieren einsetzen könne. Sie betont, dass die Fächer recht breit ausgelegt seien und man an der Fachhochschule nicht hauptsächlich Massieren lernt, wie viele Personen auf Anhieb denken, denen sie von ihrem Physiotherapiestudium berichtet. Die wichtigsten Fächer seien Anatomie (Lehre der Lage, Gestalt und Struktur von Körperteilen und Organen), Physiologie (Lehre von den physikalischen, biochemischen und Informationsverarbeitenden Funktionen von Lebewesen) und Palpation (Untersuchung des Körpers durch Betasten). Weitere Fächer sind: Bewegungslehre, Elektrotherapie, Wassertherapie, Tapen und eben das vielbesagte Massieren. Die schriftlichen und mündlichen Prüfungen Ende Semester bestehen jeweils aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Patrizia Stocker hält vor allem für die praktischen Prüfungen das Lernen zu zweit für besonders wichtig. Da nicht jeder Körper genau gleich sei, sei es wichtig, an unterschiedlichen Körpern zu üben. Allgemein bemerkt sie, dass man für diese Ausbildung keine Berührungsängste haben sollte, da zum Teil auch im praktischen Unterricht an Mitstudierenden geübt wird, und es so auch mal vorkommen kann, dass man in der Unterwäsche im Klassenzimmer sitzt. Diese Angewiesenheit auf enge Zusammenarbeit und die Tatsache, dass die Mitstudierenden quasi berufsbedingt ähnliche Interessen haben, stärkt den Klassenverband und bewirkt, dass auch Altersunterschiede von zum Teil 10 Jahren keine grosse Rolle spielen. Im vierten und fünften Semester werden mehrere Praktika absolviert. Patrizia Stocker macht gerade ein solches Praktikum im Spital Schwyz. Sie berichtete von der Zuteilung auf die verschiedenen Praktika: Man hat die Möglichkeit, eine Wunschliste einzureichen, wird dann aber zugeteilt. Ihrer Meinung nach ist Abwechslung in den verschiedenen Praktika wichtig, und so absolviere man am besten eines in einer Praxis, eines in einem Spital und eines in einer Rehabilitationsklinik. Die Referentin hält das obligatorische Praktikum, welches man vor Studienbeginn absolvieren muss, für sehr sinnvoll, da dann in diesen Praktika während des Studiums nicht so viel Neues auf einen zu kommt. Die Qualität des Praktikums sei auch vom Praktikumsbetreuer abhängig, dieser gibt Noten und beantwortet Fragen. Allgemein empfindet die Referentin die Praktika als wichtig, um konkrete Informationen über einen möglichen Arbeitsalltag zu gewinnen und die Arbeitserfahrung selbst zu machen. In ihrem ersten Praktikum in einer Herz-Reha-Klinik sei ihr der Anfang besonders hart gefallen, da sie sozusagen in kalte Wasser geworfen worden sei. Und in ihrem jetzigen Praktikum hat sie entdeckt, dass auch die Arbeit in einem Spital sie interessieren könnte - eine Möglichkeit, die für sie vor dem Praktikum nicht in Frage kam. Den Tagesablauf im Spital Schwyz beschreibt sie als sehr abwechslungsreich. Morgens wisse man zwar, welchen Patienten man zugeteilt wird, aber man kennt die genauen Beschwerden noch nicht. Zu den täglichen Aufgaben gehört es, mit stationären Patienten das Gehen an Krücken oder am Rollator zu üben, oder ambulante Patienten zu behandeln. Ebenfalls täglich findet eine Besprechung mit dem Praktikumsbetreuer statt. Weniger alltäglich im Praktikum ist die Teilnahme an Ärzterapporten und Fortbildungen. Im Grossen und Ganzen ist die Praktikumszeit für Patrizia Stocker die optimale Ergänzung zur Zeit in der Schule. Im Praktikum sei die Lerneffizienz besonders gross und in der Schule merke man dann, wie wichtig die Kenntnis von theoretischen Hintergründen für die Arbeit in der Praxis ist. Stud&Be Medizin und Gesundheit 6

P T A Pharmazeutisch-Technische Assistentin Pharmazeutisch-Technischer Assistent

P T A Pharmazeutisch-Technische Assistentin Pharmazeutisch-Technischer Assistent Pharmazeutisch-Technische Assistentin Pharmazeutisch-Technischer Assistent Ein Beruf für mich? Zu Ausbildungsmöglichkeiten lesen Sie bitte diese Beilage und fragen Sie in Ihrer Apotheke Was bedeutet PTA?

Mehr

Studieren- Erklärungen und Tipps

Studieren- Erklärungen und Tipps Studieren- Erklärungen und Tipps Es gibt Berufe, die man nicht lernen kann, sondern für die man ein Studium machen muss. Das ist zum Beispiel so wenn man Arzt oder Lehrer werden möchte. Hat ihr Kind das

Mehr

Juristenausbildung in China

Juristenausbildung in China Juristenausbildung in China von Yiying Yang, China University of Political Science and Law Wenn wir die Geschichte betrachten, dann wissen wir, dass die Magisterstudium/-ausbildung in Deutschland entstanden

Mehr

Medizin - Studium und Berufsbild

Medizin - Studium und Berufsbild Medizin - Studium und Berufsbild Dr. med. Nicolas Jorden Berufsforum im Gymnasium Donauwörth, 19.2.2009 Persönlicher Werdegang Dr. med. Nicolas Jorden 1996 Abitur am St.-Bonaventura-Gymnasium Dillingen

Mehr

Masterschwerpunkt Klinische Psychologie, Psychotherapie und Gesundheit der Friedrich- Schiller- Universität Jena

Masterschwerpunkt Klinische Psychologie, Psychotherapie und Gesundheit der Friedrich- Schiller- Universität Jena Masterschwerpunkt Klinische Psychologie, Psychotherapie und Gesundheit der Friedrich- Schiller- Universität Jena 1 Ziel und Dauer des Studiums Der Masterschwerpunkt Klinische Psychologie, Psychotherapie

Mehr

Informationen zum Studium. Pharmazie (Staatsexamen)

Informationen zum Studium. Pharmazie (Staatsexamen) Informationen zum Studium Pharmazie (Staatsexamen) ALLGEMEINES Naturwissenschaftlicher Staatsexamensstudiengang Regelstudienzeit 8 Semester Universitäre Ausbildung + 2 Semester Praktikum Abschluss Staatsexamen,

Mehr

Studien- und Berufsalltag Studierende und Berufsleute informieren

Studien- und Berufsalltag Studierende und Berufsleute informieren Erziehungsdepartement Berufs- und Studienberatung Studienberatung Huobstrasse 9, 8808 Pfäffikon Telefon 055 417 88 99 / Telefax 055 417 88 98 E-Mail bsb.ed@sz.ch / www.sz.ch/berufsberatung Stud&Be Studien-

Mehr

Valentin Wittmann: "Neu ist der Modulgedanke"

Valentin Wittmann: Neu ist der Modulgedanke Powered by Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustriebw.de/de/fachbeitrag/aktuell/valentin-wittmann-neu-istder-modulgedanke/ Valentin Wittmann: "Neu ist der Modulgedanke" Prof. Dr. Valentin Wittmann

Mehr

Informationsveranstaltung 1. Jahr BSc Pharmazeutische Wissenschaften

Informationsveranstaltung 1. Jahr BSc Pharmazeutische Wissenschaften 08.05.15 Freitag, 8. Mai 2014, HCI J4, 11.45 Uhr Informationsveranstaltung 1. Jahr BSc Pharmazeutische Wissenschaften D CHAB Themen Famulatur Samariterkurs Basisprüfung Übersicht KP im Bachelor Zweites

Mehr

Erweitertes Aufnahmeverfahren und Vorbereitungskurs

Erweitertes Aufnahmeverfahren und Vorbereitungskurs Erweitertes Aufnahmeverfahren und Vorbereitungskurs Pädagogische Hochschule Schwyz Ausbildung Zaystrasse 42 CH-6410 Goldau T +41 41 859 05 80 ausbildung@phsz.ch www.phsz.ch September 2015 Wege zum Studium

Mehr

FAQ. Frequently asked questions rund um das Pharmaziestudium an der FU Berlin

FAQ. Frequently asked questions rund um das Pharmaziestudium an der FU Berlin FAQ Frequently asked questions rund um das Pharmaziestudium an der FU Berlin Zusammengestellt durch: Prof. Dr. Mathias F. Melzig Geschäftsführender Direktor und Studienfachberater Königin-Luise Straße

Mehr

Sozialjahr JUVESO/NOWESA

Sozialjahr JUVESO/NOWESA Was kostet das Sozialjahr? Minimum fürs Maximum Ich bin sehr froh über meinen Praktikumslohn so muss ich nicht mehr immer den Eltern auf der Tasche liegen. Florian T. Im Praktikum erhältst du für deine

Mehr

Flexibel studieren mit reduzierter Präsenz

Flexibel studieren mit reduzierter Präsenz Flexibel studieren mit reduzierter Präsenz Lehrer oder Lehrerin werden neben Beruf oder Familie Möchten Sie Lehrperson auf der Primarstufe werden und brauchen Sie zeitliche Flexibilität, weil Sie sich

Mehr

Das Medizinstudium an der Universität Bern

Das Medizinstudium an der Universität Bern Medizinische Fakultät Institut für Medizinische Lehre IML Studienplanung Das Medizinstudium an der Universität Bern Überblick über die Berufsausbildung Das Medizinstudium ist eine eidgenössisch geregelte

Mehr

20 1 Die Entscheidung: Wieso? Weshalb? Vor allem aber Wie?

20 1 Die Entscheidung: Wieso? Weshalb? Vor allem aber Wie? 20 1 Die Entscheidung: Wieso? Weshalb? Vor allem aber Wie? Ich kann mir Dinge sehr gut merken, die ich höre oder lese. In Prüfungssituationen blühe ich erst richtig auf und Prüfungsangst war für mich schon

Mehr

Das Praktische Jahr. Informationen für Medizinstudenten

Das Praktische Jahr. Informationen für Medizinstudenten Das Praktische Jahr Informationen für Medizinstudenten Liebe Studenten, mit dem Einstieg in das Praktische Jahr beginnt für Sie eine neue Etappe in Ihrer medizinischen Laufbahn. Jetzt können Sie Ihr Wissen

Mehr

Hermann Jürgensen Bürobedarf GmbH

Hermann Jürgensen Bürobedarf GmbH Hermann Jürgensen Bürobedarf GmbH Schulpraktikum vom 21.September 2009 bis 09.Oktober 2009 Lara Stelle Klasse: 9a Politik- Gesellschaft- Wirtschaft bei Frau Böttger Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis

Mehr

STUDIENFÜHRER. Zahnmedizin STAATSPRÜFUNG. Zentrale Studienberatung

STUDIENFÜHRER. Zahnmedizin STAATSPRÜFUNG. Zentrale Studienberatung STUDIENFÜHRER STAATSPRÜFUNG Zahnmedizin Zentrale Studienberatung 1. STUDIENGANG: ZAHNMEDIZIN 2. ABSCHLUSS: Zahnarzt / Zahnärztin 3. REGELSTUDIENZEIT: 10 Semester und 6 Monate STUDIENBEGINN FÜR STUDIENANFÄNGER:

Mehr

Die Invaliden-Versicherung ändert sich

Die Invaliden-Versicherung ändert sich Die Invaliden-Versicherung ändert sich 1 Erklärung Die Invaliden-Versicherung ist für invalide Personen. Invalid bedeutet: Eine Person kann einige Sachen nicht machen. Wegen einer Krankheit. Wegen einem

Mehr

Wahlstudienjahr / PJ. Innere Medizin internistische Fächer. Unterassistenten-Stellen im ambulanten und stationären Bereich

Wahlstudienjahr / PJ. Innere Medizin internistische Fächer. Unterassistenten-Stellen im ambulanten und stationären Bereich Ressort Lehre, Innere Medizin Direktion Forschung und Lehre USZ Wahlstudienjahr / PJ Innere Medizin internistische Fächer Unterassistenten-Stellen im ambulanten und stationären Bereich Ausbildungs- und

Mehr

Diagnose: Reif für neue Herausforderungen.

Diagnose: Reif für neue Herausforderungen. Berufsvorbereitung Berufliche Grundbildung Höhere Berufsbildung Weiterbildung Nachholbildung Fachfrau / Fachmann Gesundheit Berufs-, Fach- und Fortbildungsschule Bern... eine Institution des Kantons Bern

Mehr

STAATSINSTITUT FÜR SCHULQUALITÄT UND BILDUNGSFORSCHUNG MÜNCHEN SELBSTERKUNDUNGSHEFTE. Beruf und Studium BuS. Typ BA

STAATSINSTITUT FÜR SCHULQUALITÄT UND BILDUNGSFORSCHUNG MÜNCHEN SELBSTERKUNDUNGSHEFTE. Beruf und Studium BuS. Typ BA STAATSINSTITUT FÜR SCHULQUALITÄT UND BILDUNGSFORSCHUNG MÜNCHEN SELBSTERKUNDUNGSHEFTE Beruf und Studium BuS Typ BA Startseite Typ A wichtige Information, daher bitte genau lesen! Sie stehen am Anfang Ihrer

Mehr

Merkblatt zum Studienplatztausch / Humanmedizin (höhere Fachsemester)

Merkblatt zum Studienplatztausch / Humanmedizin (höhere Fachsemester) Christian-Albrechts-Platz 5, 24118 Kiel Telefon: 0431/880-4840, Telefax: 0431/880-7326 Merkblatt zum Studienplatztausch / Humanmedizin (höhere Fachsemester) Eine Antragstellung auf Studienplatztausch ist

Mehr

Fakultät für. Psychologie. Psychologie. Bachelorstudium. psycho.unibas.ch

Fakultät für. Psychologie. Psychologie. Bachelorstudium. psycho.unibas.ch Fakultät für Psychologie Psychologie Bachelorstudium psycho.unibas.ch «Psychologie verbindet theoretische Aussagen mit naturwissenschaftlich ausgerichteten empirischen Methoden, um das Verhalten und Erleben

Mehr

Fachhochschule Lübeck. Erfahrungsbericht zu meinem ERASMUS-Aufenthalt in Valéncia

Fachhochschule Lübeck. Erfahrungsbericht zu meinem ERASMUS-Aufenthalt in Valéncia Fachhochschule Lübeck Informationstechnologie und Gestaltung 19.07.2011 Erfahrungsbericht zu meinem ERASMUS-Aufenthalt in Valéncia Markus Schacht Matrikelnummer 180001 Fachsemester 6 markus.schacht@stud.fh-luebeck.de

Mehr

Liebe Studentinnen und Studenten!

Liebe Studentinnen und Studenten! Universität zu Lübeck Sektion Medizin Der Studiengangsleiter Ratzeburger Allee 160 23562 Lübeck Studierenden des 1. Semesters Studiengang Humanmedizin Der Studiengangsleiter Medizin Tel.: +49 451 500 4000

Mehr

Fähigkeiten. Was kann ich gut / was fällt mir schwer? Was denkt mein/e Lehrer/in darüber? Machen mir mathematische Aufgaben Spaß? Warum?

Fähigkeiten. Was kann ich gut / was fällt mir schwer? Was denkt mein/e Lehrer/in darüber? Machen mir mathematische Aufgaben Spaß? Warum? Neben den genauen Informationen über ein Studium / einen Beruf ist es auch wichtig, herauszufinden, ob ich als Person zu diesem Beruf passe. Daher sollen Ihnen die nachfolgenden Fragen helfen, sich genauer

Mehr

Lernen zu lernen. Sekundarstufe I

Lernen zu lernen. Sekundarstufe I Lernen zu lernen Sekundarstufe I EINFÜHRUNG Dort wo Menschen sind, gibt es immer etwas zu tun, gibt es immer etwas zu lehren, gibt es immer etwas zu lernen. Paulo Freire TIPPS FÜR DEN UNTERRICHT Pflege

Mehr

Chemie für Studierende der Human- und Zahnmedizin FAQ

Chemie für Studierende der Human- und Zahnmedizin FAQ Chemie für Studierende der Human- und Zahnmedizin FAQ Fragen Allgemeine Fragen: 1. Warum erhalte ich keine Antwort auf meine E-Mail? 2. Wo finde ich detaillierte Informationen zum Fach Chemie für Studierende

Mehr

Gesundheit Institut für Ergotherapie

Gesundheit Institut für Ergotherapie Gesundheit Institut für Ergotherapie Können abgewiesene Personen, die Medizin studieren wollten für andere Gesundheitsberufe gewonnen werden? Swiss Congress for Health Professions Bern, 11.3.2014 Ursula

Mehr

Beruflichen Gymnasiums. - Erziehung/Soziales - Technik

Beruflichen Gymnasiums. - Erziehung/Soziales - Technik Ernährung Sozialwesen - Technik Informationen zu den Bildungsgängen des Beruflichen Gymnasiums in den Bereichen - Erziehung/Soziales - Technik Allgemeines Abitur und einen Berufsabschluss im Bereich Erziehung/Soziales

Mehr

Aber ich kann doch kein Blut sehen. 24.9.2013, Berufsinformationsabend; Katrin Scherer

Aber ich kann doch kein Blut sehen. 24.9.2013, Berufsinformationsabend; Katrin Scherer Berufsbild Chirurg: Aber ich kann doch kein Blut sehen 24.9.2013, Berufsinformationsabend; Katrin Scherer Warum Medizin studieren: Interesse ammenschlichen menschlichen Körper Menschen helfen Weil das

Mehr

Studiengang Physiotherapie

Studiengang Physiotherapie 1.Jahr 1.Semester Fächerkombination Kürzel Grundlagenwissenschaften 6 Angewandte Physik FIS/07 2 Biochemie BIO/10 2 Biologie BIO/13 1 Mikrobiologie MED/07 1 Anatomie des Menschen und Histologie 7 Anatomie

Mehr

Bachelor- und Masterstudium Humanmedizin

Bachelor- und Masterstudium Humanmedizin Bachelor- und Masterstudium Humanmedizin Humanmedizin studieren in Linz Neu im Studienangebot der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz ist ab Herbst 2014 das Studium der Humanmedizin. Als erste österreichische

Mehr

Themenblock Zielgerichteter Auswahl der Studienplatzbewerber

Themenblock Zielgerichteter Auswahl der Studienplatzbewerber Maßnahmenvorschläge der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) und der Deutschen Region der Internationalen Biometrischen Gesellschaft (IBS-DR) Masterplan

Mehr

4. Forum Beruf Asienwissenschaften: Einstieg in den internationalen Arbeitsmarkt mit Asienwissenschaften

4. Forum Beruf Asienwissenschaften: Einstieg in den internationalen Arbeitsmarkt mit Asienwissenschaften 4. Forum Beruf Asienwissenschaften: Einstieg in den internationalen Arbeitsmarkt mit Asienwissenschaften 13.01.2016 18 Uhr, Hörsaal I und Säulenhalle Das Forum Beruf Asienwissenschaften fand zum 4. Mal

Mehr

Lernstrategieinventar für Schülerinnen und Schüler

Lernstrategieinventar für Schülerinnen und Schüler WLI Schule Wie lerne Ich? Christoph Metzger, Claire E. Weinstein, David R. Palmer Lernstrategieinventar für Schülerinnen und Schüler Der Fragebogen ist beigelegt in : Metzger, C., 2006: WLI-Schule. Eine

Mehr

Lebensläufe / Berufe. ehemaliger Schüler und Schülerinnen des Kranich Gymnasiums

Lebensläufe / Berufe. ehemaliger Schüler und Schülerinnen des Kranich Gymnasiums Lebensläufe / Berufe ehemaliger Schüler und Schülerinnen des Kranich Gymnasiums Bericht über den Apotheker Jan Weber von Janine Michel, Jill Biethan, Laura Burgdorf und Nina Katschke im Schuljahr 2010/11-1

Mehr

Diagnose: Kompetent für Pflege und Betreuung.

Diagnose: Kompetent für Pflege und Betreuung. Berufsvorbereitung Berufliche Grundbildung Höhere Berufsbildung Weiterbildung Nachholbildung Fachfrau / Fachmann Gesundheit Berufs-, Fach- und Fortbildungsschule Bern... eine Institution des Kantons Bern

Mehr

Qualitätsbedingungen schulischer Inklusion für Kinder und Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung

Qualitätsbedingungen schulischer Inklusion für Kinder und Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung Forschungsprojekt: Qualitätsbedingungen schulischer Inklusion für Kinder und Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung Leichte Sprache Autoren: Reinhard Lelgemann Jelena

Mehr

STUDIENFÜHRER. Medizin STAATSPRÜFUNG. Zentrale Studienberatung

STUDIENFÜHRER. Medizin STAATSPRÜFUNG. Zentrale Studienberatung STUDIENFÜHRER STAATSPRÜFUNG Medizin Zentrale Studienberatung 1. STUDIENGANG: MEDIZIN 2. ABSCHLUSS: Arzt/Ärztin (Prüfung Staatsexamen) 3. REGELSTUDIENZEIT: 6 Jahre und 3 Monate STUDIENBEGINN FÜR STUDIENANFÄNGER:

Mehr

Interne Richtlinien zu den Möglichkeiten der Zweisprachigkeit

Interne Richtlinien zu den Möglichkeiten der Zweisprachigkeit Service de l enseignement secondaire du deuxième degré Amt für Unterricht der Sekundarstufe 2 Collège Sainte-Croix Kollegium Heilig Kreuz Interne Richtlinien zu den Möglichkeiten der Zweisprachigkeit Rechtliche

Mehr

BACHELOR + MASTER Publishing

BACHELOR + MASTER Publishing BACHELOR + MASTER Publishing Akademische Austausch Dienst DAAD). Neben der Information, ob Kurse anerkannt werden, erfährt man über die Institute auch die weiteren Bedingungen, die erfüllt werden müssen,

Mehr

Modul 3: Recherchieren von Informationen

Modul 3: Recherchieren von Informationen Bildungsdepartement Berufs- und Studienberatung Studienberatung Huobstrasse 9 8808 Pfäffikon Telefon 055 417 88 99 Telefax 055 417 88 98 www.sz.ch/berufsberatung studienberatung.bsb@sz.ch Modul 3: Recherchieren

Mehr

Das Medizinstudium an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich

Das Medizinstudium an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich Das Medizinstudium an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich Prof. Dr. med. P. Groscurth, Prodekan Lehre Vorklinik Prof. Dr. med. W. Vetter, Prodekan Lehre Klinik UNIVERSITAS TURICENSIS MDCCC

Mehr

Physiotherapie. Ausbildung

Physiotherapie. Ausbildung Physiotherapie Ausbildung Infos zum Berufsbild Physiotherapie Physiotherapeut werden! Menschen, die sich dem Wohlergehen ihrer Mitmenschen widmen, sind gefragter denn je. Warum also nicht einen Beruf wählen,

Mehr

0. Wo finde ich detaillierte Informationen zum Fach Chemie für Human- und Zahnmediziner?

0. Wo finde ich detaillierte Informationen zum Fach Chemie für Human- und Zahnmediziner? FAQ -Übersicht 0. Wo finde ich detaillierte Informationen zum Fach Chemie für Human- und Zahnmediziner? 1. Warum wird meine Email nicht beantwortet? 2. Ich kann zu den Sprechzeiten nicht vorbeikommen,

Mehr

Leseabschrift. Vom 1. August 2007. zuletzt geändert durch Satzung vom 12.06.2008. Inhaltsübersicht

Leseabschrift. Vom 1. August 2007. zuletzt geändert durch Satzung vom 12.06.2008. Inhaltsübersicht Leseabschrift Studienordnung (Satzung) für Studierende des Bachelorstudienganges Medizinische Ingenieurwissenschaft an der Universität zu Lübeck mit dem Abschluss Bachelor of Science zuletzt geändert durch

Mehr

INSTITUT FÜR POLITISCHE WISSENSCHAFT. Informationen der Fachstudienberatung

INSTITUT FÜR POLITISCHE WISSENSCHAFT. Informationen der Fachstudienberatung INSTITUT FÜR POLITISCHE WISSENSCHAFT Informationen der Fachstudienberatung FAQ: Die Anerkennung politikwissenschaftlicher Studienleistungen aus dem Ausland Stand Dezember 2011 Tobias Ostheim, Fachstudienberater

Mehr

Erstsemester-Begrüßung Informationen zum Studium

Erstsemester-Begrüßung Informationen zum Studium Platzhalter für Bild, Bild auf Titelfolie hinter das Logo einsetzen Erstsemester-Begrüßung Informationen zum Studium Studiengangskoordinatorin Studium - Lehrveranstaltungen Woraus besteht das Studium?

Mehr

1. Praktisches Jahr 2. Praktikumsort

1. Praktisches Jahr 2. Praktikumsort 1. Praktisches Jahr Das Medizinstudium ist in einen vorklinischen und in einen klinischen Abschnitt geteilt, wovon der vorklinische die ersten zwei Jahre und der klinische die restlichen vier Jahre darstellen.

Mehr

Herzlich willkommen zum Info-Abend über die Wahlpflicht-Fächer

Herzlich willkommen zum Info-Abend über die Wahlpflicht-Fächer Herzlich willkommen zum Info-Abend über die Wahlpflicht-Fächer Ablauf des Abends Vorstellung der Wahlpflichtfächer allgemein Möglichkeiten nach der Realschule Vorstellung des bilingualen Angebotes 19.45

Mehr

BoGy- Praktikumsbericht

BoGy- Praktikumsbericht BoGy- Praktikumsbericht Maha Ahmed, 10d Ansprechpartnerin: Frau Haase Max-Planck-Gymnasium Böblingen Telefon: 07031 9812422 Praktikumszeitraum: 25.-29.05.15 Inhaltsverzeichnis 1. Persönliche Eignung und

Mehr

26.07.2004. letzte Änderung STUDIENORDNUNG DER UNIVERSITÄT HEIDELBERG FÜR DEN STUDIENGANG PHARMAZIE. Aufbau und Inhalt des Studiums

26.07.2004. letzte Änderung STUDIENORDNUNG DER UNIVERSITÄT HEIDELBERG FÜR DEN STUDIENGANG PHARMAZIE. Aufbau und Inhalt des Studiums 26.07.2004 04-1 STUDIENORDNUNG DER UNIVERSITÄT HEIDELBERG FÜR DEN STUDIENGANG PHARMAZIE 1 Aufbau und Inhalt des Studiums Aufbau und Inhalt des Studiums (1) Das Universitätsstudium mit einer Regelstudienzeit

Mehr

STUNDENENTWURF. Thema der Unterrichtsstunde: Soziale Sicherheiten. Versicherungen in Deutschland

STUNDENENTWURF. Thema der Unterrichtsstunde: Soziale Sicherheiten. Versicherungen in Deutschland Fach: Geschäftsdeutsch Klasse: 11 B Schülerzahl: 19 Datum: 15.03.2006 Lehrerin: Chomenko W.G. STUNDENENTWURF Thema der Unterrichtsstunde: Soziale Sicherheiten. Versicherungen in Deutschland SITUATIONSANALYSE

Mehr

IB Medizinische Akademie Tübingen. Logopäde (m/w)

IB Medizinische Akademie Tübingen. Logopäde (m/w) IB Medizinische Akademie Tübingen Logopäde (m/w) In aller Munde! Sprache und Kommunikation stehen im Mittelpunkt Logopädie ist ein interessanter Beruf mit einer vielseitigen Ausbildung. Logopäden und Logopädinnen

Mehr

VERWALTUNGS- UND WIRTSCHAFTS-AKADEMIE BRAUNSCHWEIG. Arts) in der VWA Braunschweig im Studiengang Betriebswirtschaft

VERWALTUNGS- UND WIRTSCHAFTS-AKADEMIE BRAUNSCHWEIG. Arts) in der VWA Braunschweig im Studiengang Betriebswirtschaft VERWALTUNGS- UND WIRTSCHAFTS-AKADEMIE BRAUNSCHWEIG Anschlussstudiengang zum Erwerb des Bachelor-Abschlusses (Bachelor of Arts) in der VWA Braunschweig im Studiengang Betriebswirtschaft für VWA- Absolventen

Mehr

Fragebogen Englisch Unterricht Karin Holenstein

Fragebogen Englisch Unterricht Karin Holenstein Fragebogen Englisch Unterricht Karin Holenstein 6. Klasse (Klassenlehrperson F. Schneider u. S. Bösch) 2012 / 2013 insgesamt 39 Schüler Informationen 16 Schüler haben ab der 3. Klasse mit dem Lehrmittel

Mehr

Karriere ohne Uni. Mit einer Ausbildung als Notarfachangestellte oder Notarfachangestellter. abwechslungsreich lukrativ sicher

Karriere ohne Uni. Mit einer Ausbildung als Notarfachangestellte oder Notarfachangestellter. abwechslungsreich lukrativ sicher Karriere ohne Uni Mit einer Ausbildung als Notarfachangestellte oder Notarfachangestellter abwechslungsreich lukrativ sicher Beste Aussicht auf Karriere - ohne Uni! Interesse an einem juristischen Beruf?

Mehr

Klinische Psychologen (Universitäts- oder Fachhochschulabschluss), Sozialdienstmitarbeiter mit eidgenössisch anerkanntem Diplom,

Klinische Psychologen (Universitäts- oder Fachhochschulabschluss), Sozialdienstmitarbeiter mit eidgenössisch anerkanntem Diplom, DEPARTEMENT GESUNDHEIT UND SOZIALES Gesheitsversorgung SPITALLISTE 2015 PSYCHIATRIE Anhang 12: Anforderungen pro psychiatrische Leistungsgruppe Folgende Hauptleistungsgruppen sind definiert: Erwachsenenpsychiatrie

Mehr

1. Linzer Patientinnen Krebskongress... was die Frau über Krebs wissen sollte!

1. Linzer Patientinnen Krebskongress... was die Frau über Krebs wissen sollte! Pressekonferenz der Landes- Frauen- und Kinderklinik Linz und des AKh Linz 1. Linzer Patientinnen Krebskongress... was die Frau über Krebs wissen sollte! Donnerstag, 22. Jänner 2015, 11 Uhr Als Gesprächspartner

Mehr

1. Woran hat die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen in den letzten 3 Jahren gearbeitet? 2. Was steht im Aktions-Plan für Dresden?

1. Woran hat die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen in den letzten 3 Jahren gearbeitet? 2. Was steht im Aktions-Plan für Dresden? Tätigkeitsbericht der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen 2012 / 2013 / 2014 Inhalt 1. Woran hat die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen in den letzten 3 Jahren gearbeitet? Seite 2 2. Was

Mehr

Bachelor of Science Psychologie

Bachelor of Science Psychologie Bachelor of Science Psychologie Der Bachelor-Studiengang Psychologie mit den zwei alternativen Schwerpunkten Kognitive Neurowissenschaften und Beratung und Intervention vermittelt in sechs Semestern Kenntnisse

Mehr

Der Weg zum Führerschein

Der Weg zum Führerschein Der Weg zum Führerschein Für Menschen mit Behinderungen Stand: Dezember 2004 Seite 1 von 6 Autofahren trotz Behinderung Der Weg zum Führerschein Oftmals stehen die Betroffenen relativ hilflos vor der großen

Mehr

Reformbedarf der Zahnärztlichen Approbationsordnung. Maja Nickoll Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland e.v.

Reformbedarf der Zahnärztlichen Approbationsordnung. Maja Nickoll Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland e.v. Reformbedarf der Zahnärztlichen Approbationsordnung von 1955! Maja Nickoll Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland e.v., Berlin Meine Damen und Herren! Vielen Dank für die Einladung, als

Mehr

Merkblatt zur Anerkennung von Studienleistungen im Ausland (Stand 31. Januar 2012)

Merkblatt zur Anerkennung von Studienleistungen im Ausland (Stand 31. Januar 2012) Merkblatt zur Anerkennung von Studienleistungen im Ausland (Stand 31. Januar 2012) Grundsätzliches Das Medizinstudium ist in Fächer, Querschnittsbereiche und Blockpraktika unterteilt. Diese Aufteilung

Mehr

Physiotherapie Staatlich anerkannte Vollzeit-Ausbildung

Physiotherapie Staatlich anerkannte Vollzeit-Ausbildung Physiotherapie Staatlich anerkannte VollzeitAusbildung Ein Beruf mit Zukunft! Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:200812 Berufsbild und Arbeitsmöglichkeiten Die Aufgaben des Physiotherapeuten bestehen darin,

Mehr

Neuropsychologie Was ist das eigentlich?

Neuropsychologie Was ist das eigentlich? Neuropsychologie Was ist das eigentlich? Ein neuropsychologischer Ratgeber für Betroffene & Angehörige Ruhr-Universität Bochum Psychologische Fakultät Institut für Kognitive Neurowissenschaft Was ist Neuropsychologie?

Mehr

Österreichische Tierärztekammer. Veterinärmedizin. Ein Studium mit vielen Berufsmöglichkeiten

Österreichische Tierärztekammer. Veterinärmedizin. Ein Studium mit vielen Berufsmöglichkeiten Österreichische Tierärztekammer Veterinärmedizin Ein Studium mit vielen Berufsmöglichkeiten Das Studium beendet Und jetzt? Das Studium der Veterinärmedizin bietet viele Möglichkeiten. Schon allein der

Mehr

Optimal A2/Kapitel 4 Ausbildung Informationen sammeln

Optimal A2/Kapitel 4 Ausbildung Informationen sammeln Informationen sammeln Das Schulsystem in Deutschland eine Fernsehdiskussion. Hören Sie und notieren Sie wichtige Informationen. Was haben Sie verstanden. Richtig (r) oder falsch (f)? Alle er ab 6 Jahren

Mehr

Meine Lernplanung Wie lerne ich?

Meine Lernplanung Wie lerne ich? Wie lerne ich? Zeitraum Was will ich erreichen? Wie? Bis wann? Kontrolle Weiteres Vorgehen 17_A_1 Wie lerne ich? Wenn du deine gesteckten Ziele nicht erreicht hast, war der gewählte Weg vielleicht nicht

Mehr

Warum lohnt sich ein Aufstieg? Seite 9

Warum lohnt sich ein Aufstieg? Seite 9 Warum lohnt sich ein Aufstieg? Seite 9 Wie schiebt man seine Karriere an? Seite 13 Wer wird am Ende befördert? Seite 14 1. Die Karriere-Rallye Die Antwort darauf, ob sich ein Aufstieg für Sie lohnt, steht

Mehr

Fachbezogene Berechtigung. beruflich qualifizierter Personen. zum Universitätsstudium INFORMATIONEN. Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion

Fachbezogene Berechtigung. beruflich qualifizierter Personen. zum Universitätsstudium INFORMATIONEN. Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Fachbezogene Berechtigung beruflich qualifizierter Personen zum Universitätsstudium INFORMATIONEN - 2 - Was bedeutet Fachbezogene Berechtigung zum Universitätsstudium? Seit dem Wintersemester 1996/97 können

Mehr

PSYCHOLOGY. www.fernuni.ch. Meine Uni Wann ich will, wo ich will! Bachelor of Science (B Sc) in. Studium, Arbeit, Familie oder Freizeit? Warum wählen?

PSYCHOLOGY. www.fernuni.ch. Meine Uni Wann ich will, wo ich will! Bachelor of Science (B Sc) in. Studium, Arbeit, Familie oder Freizeit? Warum wählen? Bachelor of Science (B Sc) in PSYCHOLOGY Deutsch oder zweisprachig Deutsch / Französisch Studium, Arbeit, Familie oder Freizeit? Warum wählen? www.fernuni.ch Ein Fernstudium - die perfekte Lösung Ein Fernstudium

Mehr

AugeNKLiNiK. Kataraktoperation (grauer Star)

AugeNKLiNiK. Kataraktoperation (grauer Star) AugeNKLiNiK Kataraktoperation (grauer Star) Sehr geehrte patientin, sehr geehrter patient Ihr Wohl und eine qualitativ hochstehende Behandlung und Versorgung stehen im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns.

Mehr

BLUTHOCHDRUCK UND NIERE

BLUTHOCHDRUCK UND NIERE BLUTHOCHDRUCK UND NIERE Hilfreiche Informationen zu Ihrer Nierengesundheit Bluthochdruck und Niere Die Nieren sind die Organe unseres Körpers, die den Blutdruck regeln. Der Blutdruck ist der Druck, der

Mehr

Praxisbegleitung und Praxisaufträge

Praxisbegleitung und Praxisaufträge Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe GmbH Praxisbegleitung und Praxisaufträge für Auszubildende und Ausbilder Stand 15.02.2010 Definition Praxisbegleitung: Konzept 2 Abs. 3 Praktische Ausbildung, KrpflAPrV

Mehr

Physiotherapie Staatlich anerkannte Vollzeit-Ausbildung

Physiotherapie Staatlich anerkannte Vollzeit-Ausbildung Physiotherapie Staatlich anerkannte VollzeitAusbildung Ein Beruf mit Zukunft! Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:200812 Berufsbild und Arbeitsmöglichkeiten Die Aufgaben des Physiotherapeuten bestehen darin,

Mehr

Eignungstest für das Medizinstudium (EMS) Statistischer Bericht der Session Schweiz 2014

Eignungstest für das Medizinstudium (EMS) Statistischer Bericht der Session Schweiz 2014 UNIVERSITÉ DE FRIBOURG SUISSE UNIVERSITÄT FREIBURG SCHWEIZ ZENTRUM FÜR TESTENTWICKLUNG UND DIAGNOSTIK AM DEPARTEMENT FÜR PSYCHOLOGIE CENTRE POUR LE DEVELOPPEMENT DE TESTS ET LE DIAGNOSTIC AU DEPARTEMENT

Mehr

Das Berufliche Gymnasium für Gesundheit

Das Berufliche Gymnasium für Gesundheit Das Berufliche Gymnasium für Gesundheit Liebe Leserin, lieber Leser, eine am Menschen orientierte gesundheitliche Versorgung erfordert vor allem eines: gut ausgebildetes und motiviertes Fachpersonal. Durch

Mehr

Video-Thema Begleitmaterialien

Video-Thema Begleitmaterialien Ein Tag im Leben eines Studenten Lukas Rübenach studiert Chemie. Zusätzlich zu seinen Vorlesungen an der Universität macht er auch ein Praktikum, in dem er das theoretische Wissen anwenden kann. Durch

Mehr

Assessmentverfahren im Medizinstudium. Erfahrungen aus Praktika und Prüfungen

Assessmentverfahren im Medizinstudium. Erfahrungen aus Praktika und Prüfungen Kompetenzorientierte Leistungsbeurteilung Weiterbildungstagung PHBern 14.2.2013 Assessmentverfahren im Medizinstudium Erfahrungen aus Praktika und Prüfungen Prof. Dr. med. Andreas Stuck Vizedekan Masterstudium

Mehr

Ausbildung zum staatlich anerkannten Altenpfleger (m/w)

Ausbildung zum staatlich anerkannten Altenpfleger (m/w) A u s in b 3 berufsbegleitende Jahren i d l n u g Ausbildung zum staatlich anerkannten Altenpfleger (m/w) Ein zukunftsorientierter Beruf, der viele Karrierewege und Arbeitsfelder in der Praxis bietet Von

Mehr

Der Patient. im Mittelpunkt. www.pharmig.at www.aerztekammer.at

Der Patient. im Mittelpunkt. www.pharmig.at www.aerztekammer.at Der Patient im Mittelpunkt www.pharmig.at www.aerztekammer.at Die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pharmaindustrie Eine Information von Ärztekammer und Pharmig ÄRZTESCHAFT UND PHARMAINDUSTRIE ARBEITEN

Mehr

Hilfe, mein SCRUM-Team ist nicht agil!

Hilfe, mein SCRUM-Team ist nicht agil! Hilfe, mein SCRUM-Team ist nicht agil! Einleitung: Laut unserer Erfahrung gibt es doch diverse unagile SCRUM-Teams in freier Wildbahn. Denn SCRUM ist zwar eine tolle Sache, macht aber nicht zwangsläufig

Mehr

Master-Studiengang Medicinal and Industrial Pharmaceutical Sciences (MIPS)

Master-Studiengang Medicinal and Industrial Pharmaceutical Sciences (MIPS) zum Studienreglement 2007 für den Master-Studiengang Medicinal and Industrial Pharmaceutical Sciences (MIPS) vom 31. August 2010 (Stand am 1. November 2011) Gültig für Eintritte, inkl. Wiedereintritte

Mehr

Physiotherapie im Überblick

Physiotherapie im Überblick Physiotherapie im Überblick UNSER THERAPIEANGEBOT Physiotherapie im Überblick Das Ziel jeder physiotherapeutischen Behandlung ist es, die körperliche Leistungsfähigkeit von Patientinnen und Patienten möglichst

Mehr

Schwerpunkt Hals- und Gesichtschirurgie

Schwerpunkt Hals- und Gesichtschirurgie Weiterbildungskonzept für Facharzt Otorhinolaryngologie und Schwerpunkt Hals- und Gesichtschirurgie Anerkennung als Weiterbildungsstätte Facharzt Oto-rhino-laryngologie Schwerpunkt Hals- und Gesichtschirurgie

Mehr

Wortschatz zum Thema: Studium

Wortschatz zum Thema: Studium 1 Rzeczowniki: das Studium das Fernstudium das Auslandsstudium die Hochschule, -n die Gasthochschule, -n die Fachrichtung, -en die Fakultät, -en die Ausbildung die Hochschulausbildung der Student, -en

Mehr

Fähigkeitsausweis Klassische Homöopathie SVHA

Fähigkeitsausweis Klassische Homöopathie SVHA PROGRAMM 2014 www.ikom.unibe.ch Fähigkeitsausweis Klassische Homöopathie SVHA Klassische Homöopathie Eine Bereicherung im Praxisalltag Die Klassische Homöopathie ist ein seit über zweihundert Jahren weltweit

Mehr

Die Universität stellt sich vor

Die Universität stellt sich vor Die Universität stellt sich vor Prof. Dr. Till Tantau. Juni Überblick Die Universität zu Lübeck Exzellente Forschung...... führt zu exzellenter Lehre Die Universität in Zahlen Studierende. Professoren

Mehr

Nr. 809b Reglement über Ausbildung und Diplomierung an der Schule für Physiotherapie am Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe des Kantons Luzern

Nr. 809b Reglement über Ausbildung und Diplomierung an der Schule für Physiotherapie am Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe des Kantons Luzern Nr. 809b Reglement über Ausbildung und Diplomierung an der Schule für Physiotherapie am Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe des Kantons Luzern vom. März 00* Stand 5. April 006 Der Regierungsrat des

Mehr

Kombinierte Operation (grauer und grüner Star)

Kombinierte Operation (grauer und grüner Star) AUGENKLINIK Kombinierte Operation (grauer und grüner Star) PATIENTENINFORMATION Vor dem Spitaleintritt Vor dem Spitaleintritt müssen Sie sich einer Untersuchung an der Augenklinik des Kantonsspitals Winterthur

Mehr

Jetzt kann die Party ja losgehen. Warte, sag mal, ist das nicht deine Schwester Annika?

Jetzt kann die Party ja losgehen. Warte, sag mal, ist das nicht deine Schwester Annika? Zusammenfassung: Da Annika noch nicht weiß, was sie studieren möchte, wird ihr bei einem Besuch in Augsburg die Zentrale Studienberatung, die auch bei der Wahl des Studienfachs hilft, empfohlen. Annika

Mehr

Medizinstudium an der Universität Zürich

Medizinstudium an der Universität Zürich Infoveranstaltung Studium Humanmedizin Medizinstudium an der Universität Zürich Prof. Dr. R. H. Wenger Prof. Dr. E. W. Russi Prodekane Lehre Medizinische Fakultät Universität Zürich Infoveranstaltung Studium

Mehr

FAQs zum Bachelorstudiengang Molekulare Medizin PO-Version 2011. Allgemeine Informationen zum Bachelorstudiengang Molekulare Medizin

FAQs zum Bachelorstudiengang Molekulare Medizin PO-Version 2011. Allgemeine Informationen zum Bachelorstudiengang Molekulare Medizin FAQs zum Bachelorstudiengang Molekulare Medizin PO-Version 2011 Allgemeine Informationen zum Bachelorstudiengang Molekulare Medizin Wann kann das Studium begonnen werden? Nur im Wintersemester Ist das

Mehr

Fachmaturitäts. chule. Kanton Basel-Landschaft. Die Fachmaturitätsschule FMS bietet einen Weg zu den Höheren Fachschulen und Fachhochschulen

Fachmaturitäts. chule. Kanton Basel-Landschaft. Die Fachmaturitätsschule FMS bietet einen Weg zu den Höheren Fachschulen und Fachhochschulen 09 chule Kanton Basel-Landschaft Fachmaturitäts Die Fachmaturitätsschule FMS bietet einen Weg zu den Höheren Fachschulen und Fachhochschulen an. Sie bereitet insbesondere auf die Ausbildungen und Studiengänge

Mehr

Dschungel Psychotherapie - Antworten auf die wichtigsten Fragen

Dschungel Psychotherapie - Antworten auf die wichtigsten Fragen Dschungel Psychotherapie - Antworten auf die wichtigsten Fragen von Dr. Christine Amrhein und Fritz Propach In diesem Dossier behandeln wir u.a. folgende Themen: Was ist Psychotherapie? Was ist ein Psychotherapeut?

Mehr

Walliser Milchverband (WMV), Siders //

Walliser Milchverband (WMV), Siders // Walliser Milchverband (WMV), Siders // Arbeitgeber Olivier Jollien, Verantwortlicher HR und Finanzen Herr Z. hat schon während seiner Berufsmatura ein Praktikum beim Walliser Milchverband (WMV, Dachorganisation

Mehr