Wissensbilanz über das Berichtsjahr 2013 gemäß der Wissensbilanzverordnung 2010, BGBl. II Nr. 253/2013

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1 Wissensbilanz 2013

2 Wissensbilanz über das Berichtsjahr 2013 gemäß der Wissensbilanzverordnung 2010, BGBl. II Nr. 253/2013 Herausgegeben vom Rektorat der Technischen Universität Wien. Vom Universitätsrat am 24. April 2014 genehmigt.

3 2013 Wissensbilanz

4 Inhalt I.1 Wissensbilanz narrativer Teil 06 a) Wirkungsbereich, strategische Ziele, Profilbildung 06 b) Organisation 07 c) Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement 08 d) Personalentwicklung und Nachwuchsförderung 09 e) Forschung und Entwicklung 14 f) Studien und Weiterbildung 15 g) Gesellschaftliche Zielsetzungen 19 h) Internationalität und Mobilität 24 i) Kooperationen 25 j) Bibliothek 27 k) Bauten TU UNIVERCITY m) Ausgewählte Preise und Auszeichnungen 29 n) Resümee und Ausblick 29 Anhang Leistungsbericht I.2. Wissensbilanz Kennzahlen Intellektuelles Vermögen 30 1.A Humankapital 30 1.A.1 Personal 30 1.A.2 Anzahl der erteilten Lehrbefugnisse (Habilitationen) 31 1.A.3 Anzahl der Berufungen an die Universität 31 1.A.4 Frauenquoten 32 1.A.5 Lohngefälle zwischen Frauen und Männern (gender pay gap in ausgewählten Verwendungen) 33 1.B Beziehungskapital 33 1.B.1 Anzahl der Personen im Bereich des wissenschaftlichen/künstlerischen Personals mit einem mindestens 5-tägigen Auslandsaufenthalt (outgoing) 33 1.B.2 Anzahl der Personen im Bereich des wissenschaftlichen/künstlerischen Personals mit einem mindestens 5-tägigen Aufenthalt (incoming) 34 1.C Strukturkapital 34 1.C.1 Anzahl der in aktive Kooperationsverträge eingebundenen Partnerinstitutionen/ Unternehmen 34 1.C.2 Erlöse aus F&E-Projekten/Projekten der Entwicklung und Erschließung der Künste in Euro 34 1.C.3 Investitionen in Infrastruktur im F&E-Bereiche/Bereich Entwicklung und Erschließung der Künste in Euro Kernprozesse 37 2.A Lehre und Weiterbildung 37 2.A.1 Zeitvolumen des wissenschaftlichen/künstlerischen Personals im Bereich der Lehre in Vollzeitäquivalenten 37 2.A.2 Anzahl der eingerichteten Studien 38 2.A.3 Durchschnittliche Studiendauer in Semestern: Bachelor- & Masterstudien sowie Diplomstudien ohne Abschnittsgliederung 39 04

5 2.A.4 Bewerberinnen und Bewerber für Studien mit besonderen Zulassungsbedingungen 39 2.A.5 Anzahl der Studierenden 40 2.A.6 Prüfungsaktive Bachelor-, Diplom- und Masterstudien 40 2.A.7 Anzahl der belegten ordentlichen Studien 41 2.A.8 Anzahl der ordentlichen Studierenden mit Teilnahme an internationalen Mobilitäts programmen (outgoing) 42 2.A.9 Anzahl der ordentlichen Studierenden mit Teilnahme an internationalen Mobilitäts programmen (incoming) 43 2.A.10 Erfolgsquote ordentlicher Studierender 43 2.B Forschung und Entwicklung/Entwicklung und Erschließung der Künste 44 2.B.1 Personal nach Wissenschafts-/Kunstzweigen in Vollzeitäquivalenten 44 2.B.2 Doktoratsstudierende mit Beschäftigungsverhältnis zur Universität Output und Wirkungen der Kernprozesse 46 3.A Lehre und Weiterbildung 46 3.A.1 Anzahl der Studienabschlüsse 46 3.A.2 Anzahl der Studienabschlüsse in der Toleranzstudiendauer nach Studienart 48 3.A.3 Anzahl der Studienabschlüsse mit gefördertem Auslandsaufenthalt während des Studiums 51 3.B Forschung und Entwicklung/Entwicklung und Erschließung der Künste 51 3.B.1 Anzahl der wissenschaftlichen/künstlerischen Veröffentlichungen des Personals 51 3.B.2 Anzahl der gehaltenen Vorträge und Präsentationen des Personals bei wissenschaftlichen/künstlerischen Veranstaltungen 53 3.B.3 Anzahl der Patentanmeldungen, Patenterteilungen, Verwertungs-Spin-Offs, Lizenz- Options- und Verkaufsverträge 56 II. Bericht über die Umsetzung der Ziele und Vorhaben der Leistungsvereinbarung 60 A. Qualitätssicherung 60 B. Forschung/Entwicklung und Erschließung der Künste 62 B2. Internationale Großforschungsinfrastruktur 65 C1. Studien/Lehre 65 C2. Weiterbildung 67 D1. Gesellschaftliche Zielsetzungen 68 D2. Internationalität und Mobilität 69 D3. Kooperationen 70 D5. Bauvorhaben/Generalsanierungsvorhaben 72 Anhang Leistungsbericht Wissensbilanz 05

6 Leistungsbericht Leistungsbericht Wissensbilanz narrativer Teil I.1 Wissensbilanz narrativer Teil a) Wirkungsbereich, strategische Ziele, Profilbildung Aus dem Selbstverständnis der Technischen Universität Wien als Forschungsuniversität resultiert, dass die Profilbildung zunächst in der Forschung erfolgt. Das inhaltliche Angebot in der Lehre leitet sich von diesem Profil ab. Die TU Wien verbindet damit grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung und forschungsgeleitete Lehre auf hohem Niveau und Qualitätsstand. Ihre AbsolventInnen sowie ihre Forschenden tragen wesentlich zum Wissens- und Technologietransfer in die Gesellschaft und Wirtschaft bei. Damit leistet die TU Wien einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des Forschungsstandortes Österreich. Auf Basis des 2010 gestarteten Strategie- und Profilbildungsprozesses hat die TU Wien für die Periode einen Entwicklungsplan vorgelegt, der die strategischen Ziele in den wichtigsten Handlungsfeldern für die kommenden Jahre zusammenfasst und konkrete Maßnahmen für die Umsetzung definiert. Die Ziele werden im Folgenden kurz aufgelistet. Das Handlungsfeld Gesellschaft umfasst folgende strategische Ziele: Wissens- und Technologietransfer Unterstützung des lebensbegleitenden Wissenserwerbs Heranbildung des wissenschaftlichen/künstlerischen Nachwuchses Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern Strategische Ziele im Handlungsfeld Forschung/Entwicklung und Erschließung der Künste sind: Positionierung der TU Wien als Forschungsuniversität Kooperationen mit österreichischen Forschungseinrichtungen Kooperationen mit Wirtschaft und Körperschaften Internationalisierung Zu den strategischen Zielen im Handlungsfeld Lehre zählen: Profilierung des Studienangebots Verbesserung der Studienbedingungen effiziente Gestaltung des Studienbetriebs Steigerung der Internationalität der Ausbildung Sicherung der Qualität studienbezogener Verwaltungsprozesse Strategische Ziele der im Handlungsfeld Pflege und Entwicklung der Ressourcen sind: Sicherung der Qualität der Leistungen der TU Wien Stärkung der Position der TU Wien als attraktive Arbeitgeberin Finanzierungsstrategie Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur Standortoptimierung und -strukturierung Gegenwärtig sind weitere konkrete Empfehlungen für Maßnahmen im Bereich Internationalisierung sowie im Rahmen einer Innovationsstrategie in der Erarbeitung und universitätsintern in Diskussion. Bei Vorliegen entsprechender Strategiepapiere werden diese veröffentlicht. 06

7 b) Organisation Rektorat Das Rektorat der laufenden Funktionsperiode ( ) setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Sabine Seidler, Rektorin Johannes Fröhlich, Vizerektor für Forschung Adalbert Prechtl, Vizerektor für Lehre Paul Jankowitsch, Vizerektor für Finanzen Anna Steiger, Vizerektorin für Personal und Gender Im Berichtszeitraum 2013 fanden Neuwahlen des Universitätsrates sowie des Senates statt. Der folgende Absatz nennt die jeweiligen AmtsinhaberInnen bzw. die jeweiligen Vorsitzenden. Universitätsrat und Senat Am 26. März 2013 fand die konstituierende Sitzung des Universitätsrates der TU Wien für die Periode statt. Die drei vom Senat entsandten Mitglieder (Monika Fehrer, Peter Schuster, Gabriele Zuna-Kratky) und die drei von der Bundesregierung bestellten Mitglieder (Veit Sorger, Sabine Herlitschka, Herbert Tumpel) des Universitätsrates verständigten sich auf Manfred Broy als siebtes Mitglied. Im Anschluss wurde Veit Sorger zum neuen Vorsitzenden des Universitätsrats der TU Wien gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende wurde Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG, gewählt. Der Senat der TU Wien hat in der konstituierenden Sitzung am 24. Juni 2013 für die Funktionsperiode 1. Oktober 2013 bis 30. September 2016 mit Stimmenmehrheit folgende Personen zum neuen Vorsitz gewählt: Emmerich Bertagnolli zum Vorsitzenden, Simone Knaus zur ersten stellvertretenden Vorsitzenden, Andreas Frank zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden sowie Norbert Holzinger zum dritten stellvertretenden Vorsitzenden. Fakultäten Drei der acht Fakultäten der TU Wien haben seit 1. Jänner 2013 eine neue Leitung: Michael Drmota vom Institut für Diskrete Mathematik und Geometrie wurde Dekan der Fakultät für Mathematik und Geoinformation, Detlef Gerhard vom Institut für Konstruktionswissenschaften und Technische Logistik wurde Dekan der Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften, Rudolf Scheuvens wurde neuer Dekan der Fakultät für Architektur und Raumplanung. c) Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement Entwicklungsstand des Qualitätsmanagementsystems im Hinblick auf dessen Auditierung Qualitativ hochwertige Leistungen in allen Handlungsfeldern und deren Einbettung in ein Qualitätsmanagementsystem sind für eine autonome Universität unverzichtbar. Die TU Wien hat sich im Entwicklungsplan erneut dazu positioniert und in der laufenden Leistungsvereinbarung dazu verpflichtet, ein Quality Audit durchzuführen. Im Berichtsjahr 2013 wurde zur Vorbereitung auf diese Auditierung damit begonnen, relevante Schlüsselprozesse der TU Wien zu analysieren. Die Ergebnisse der Analyse sollen helfen, die Abläufe weiter zu verbessern, bei den verschiedenen bestehenden Instrumenten der Qualitätssicherung ein kohärentes System herzustellen und offene Regelkreisläufe zu schließen. Die TU Wien verfolgt dabei einen offensiven, selbstkritischen und optimierungsorientierten Ansatz. Weitere Details zur Audit-Vorbereitung siehe auch Vorhaben Nr.1 Quality Audit im Leistungsbericht. Evaluierungen Kontinuierliches Monitoring, das Kennzahlen sowie Ergebnisse von Befragungen und Evaluationen zusammenführt, ist ein Eckpfeiler der Qualitätssicherung der TU Wien. Evaluierungen in der Lehre Die studentische Lehrveranstaltungsbewertung an der TU Wien bietet den Studierenden die Möglichkeit, ihren Lehrenden Rückmeldung zu besuchten Lehrveranstaltungen zu geben, und trägt somit zur weiteren Verbesserung der Qualität in der Lehre bei. Jedes Semester werden zumindest alle Pflichtlehrveranstaltungen zur Bewertung gestellt. Im Sommersemester 2013 beteiligten sich Studierende mit mehr als Fragebögen an der Lehrveranstaltungsbewertung. Die Ergebnisse dieser Bewertung im Sommersemester Leistungsbericht Leistungsbericht Wissensbilanz narrativer Teil 07

8 Leistungsbericht Leistungsbericht Wissensbilanz narrativer Teil 2013 zeigen, dass Studierende mit der Qualität der Lehre an der TU Wien generell zufrieden sind. In Orientierung am Schulnotensystem wurde der Lehre von den Studierenden im Sommersemester 2013 ein Wert von 1,6 ausgestellt. Insgesamt wurden im Sommersemester 2013 acht Lehrveranstaltungen von Studierenden kritisch beurteilt. Gemessen an allen zur Beurteilung freigegebenen Lehrveranstaltungen, bewegt sich der Prozentsatz auffallend schlecht beurteilter Lehrveranstaltungen damit unter 1 %. Die Darstellung der aggregierten, statistischen Auswertungen wurde anhand von Anregungen durch die Studiendekane weiter optimiert. Als Ergänzung zur Lehrveranstaltungsbewertung, die die studentische Zufriedenheit mit einzelnen Lehrveranstaltungen erhebt, soll mit der Curricula-Befragung studentisches Feedback zum gesamten Studium eingeholt werden. Der Fragebogen dazu gliedert sich in mehrere Teile: Zu Beginn werden soziodemografische Daten der Studierenden inklusive Informationen zu Schulbildung, Nebenjob und Studiendauer erhoben. Danach schließen Abschnitte zu den Themen Zufriedenheit mit dem Studium, Durchführung und Organisation des Studiums, Gründe für Studienverzögerung, Lernverhalten und Prüfung an. Im Jahr 2013 wurden die Fragebögen für die Studienrichtungen Technische Chemie (Bachelor und Master), Technische Mathematik (Bachelor) und Geodäsie (Bachelor) ausgewertet. Der Fragebogenrücklauf ist bei der Curricula-Befragung stets erfreulich hoch und lag 2013, gemessen an den Abschlüssen, bei 53 bis 70 %. Evaluierungen in der Forschung Im Bereich Forschung bzw. Nachwuchsförderung wurde 2013 ein neues Monitoring erarbeitet, welches die wissenschaftliche/künstlerische Leistung anhand von fünf Dimensionen (Publikationen, Drittmittel, Wissenstransfer, Vernetzung/Reputation und Nachwuchsförderung) näher bestimmen soll. Die Ergebnisse werden dem Rektorat sowie den Fakultäten jährlich zur Verfügung gestellt und jeweils den Zeitraum der letzten drei Jahre betrachten, um Entwicklungen aufzeigen und die Überprüfung der Zielerreichung realisieren zu können. Erste Ergebnisse werden im Frühjahr 2014 vorliegen wurden die Ergebnisse der Schwerpunktevaluierung (Publikationen, Projektvolumen und drittmittelfinanziertes Personal in den Forschungsschwerpunkten) für die letzten sechs Jahre zum zweiten Mal genauer analysiert und bestätigen die positive Entwicklung der TU-Forschungsmatrix (siehe dazu auch unter Abschnitt e) Forschung und Entwicklung ). Universitätsübergreifende Aktivitäten Ein wichtiges Ziel von Rektorin Sabine Seidler ist die Etablierung einer Kommunikationskultur, die stärker auf Austausch, Transparenz und Information setzt. Elemente dieser offenen Kommunikationsform sind: die Einführung regelmäßiger Stammtische der Rektorin, die von vielen Mitgliedern genutzt wird die Stärkung der Unileitungsrunde als ein Forum zum Austausch zwischen dem Rektorat und den Dekanen das Instrument der Einrichtung von größeren Arbeitsgruppen zur Entwicklung von Strukturmaßnahmen (Quality Audit etc.) der regelmäßige Austausch der Rektorin mit der HochschülerInnenschaft die Etablierung eines Abteilungstreffens zum Austausch zwischen dem Rektorat und den Führungskräften der zentralen und dezentralen Organisationseinheiten sowie auch zum Austausch der Führungskräfte untereinander die Bereitstellung von erarbeiteten Daten und Analysen der Abteilung Controlling sowie der neu geschaffenen Stabsstelle Studienbezogene Daten des Vizerektors für Lehre Akkreditierungen 2013 erhielten vier MBA-Programme durch die FIBAA (Foundation for International Business Administration Accreditation) eine Reakkreditierung für die maximal mögliche Dauer von sieben Jahren. Die Akkreditierung erfolgte ohne Auflagen, und die FIBAA hob hervor, dass die Qualitätsanforderungen bei zahlreichen Dimensionen sogar übertroffen wurden. Die GutachterInnen lobten die Kohärenz des Selbstreports, die Praxisorientierung der MBA-Programme, das Engagement der Vortragenden, die Betreuung durch die Lehrgangsleitung und das Programmmanagement des Weiterbildungszentrums CEC. Zudem wurde 2013 das MSc-Programm Environmental Technology & International Affairs mit dem QUESTE-SI Award (Quality System of Science and Technology Universities for Sustainable Industry) ausgezeichnet. Rankings Internationale Rankings von Universitäten finden weltweit ein großes mediales Echo. Die TU Wien konnte sich in den internationalen Rankings 2013 im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessern. Rankings von Hochschulen stellen ein einfaches Instrument dar, um sich rasch ein Bild von der Entwicklung einer Universität im internationalen Vergleich machen zu können. Ihre steigende weltweite Beachtung soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass ihre Aussagekraft aus methodischen Gründen begrenzt ist, die 08

9 beigezogenen Indikatoren unterschiedlich sind und sich über die Jahre ändern. Trends sind ablesbar, aber unter Berücksichtigung von länderspezifischen Besonderheiten: Besonderes Gewicht hat etwa im QS World University Ranking die sogenannte student-to-staff ratio, die Zahl der pro WissenschafterIn zu betreuenden Studierenden. Österreich ist eines der wenigen Länder, in denen es keine kapazitätenorientierte Koppelung zwischen der universitären Finanzierung und der Anzahl der zur Verfügung stehenden Studienplätze gibt. Dies wirkt sich negativ auf dieses Ranking aus, sodass die Verbesserung der TU Wien von der Gesamtposition Rang 274 im Jahr 2012 auf Rang 264 im Jahr 2013 im QS World University Ranking umso bemerkenswerter ist. d) Personalentwicklung und Nachwuchsförderung Berufungsmanagement Rektorin Seidler und ihr Rektorat haben seit 2011 zahlreiche Maßnahmen gestartet und in Teilen bereits umgesetzt, um die Leistungsfähigkeit der TU Wien unter Wahrung hoher Qualitätsstandards und den sich laufend ändernden Rahmenbedingungen zu sichern und zu stärken. In diesem Zusammenhang kommt dem Berufungsmanagement der Rektorin eine besonders wichtige Bedeutung zu. Mit dem neuen Budgetierungsmodell für die Fakultäten, dessen erste Stufe 2013 implementiert wurde, wurde eine neue effiziente Berufungsplanung gestartet, die u. a. auch die Dauer der Verfahren auf ein Jahr verkürzt hat. Zusätzlich wurde Ende 2013 das Instrument von Berufungen gemäß 99 Abs.3 UG geschaffen. Folgende Berufungen haben im Berichtsjahr 2013 stattgefunden: Name Fach Institut Beginn UG Franz Schuster Geometrische Analysis E (1) Udo Heterich Jeromin Differentialgeometrie E (1) Hans-Bernd Neuner Ingenieurgeodäsie E (1) Anton Friedl Verfahrenstechnik E Jörg Krampe Wassergütewirtschaft E Philipp Thurner Biomechanik E Tanja Zseby Kommunikationsnetze E Nachwuchsfördermaßnahmen und Umsetzung des Laufbahnmodells Die TU Wien betrachtet die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses als wesentliches strategisches Ziel und nutzt zur Nachwuchsförderung eine Vielzahl an Instrumenten (Weiterbildungsangebote, Doktoratsprogramme, Laufbahnstellen etc.). Als Querschnittsthema spiegelt sich das in fast allen Berichtsteilen wider. Zwei Instrumente hierzu sollen besonders hervorgehoben werden: Das Programm WINA+ (Wissenschaftlicher Nachwuchs+) wurde an der TU Wien eingerichtet und richtet sich speziell an MitarbeiterInnen auf Rotationsstellen. Junge WissenschafterInnen sollen durch dieses Programm dabei unterstützt werden, ihre Potenziale zu entdecken und zu entfalten, um nach dem Ablauf der befristeten Tätigkeit an der TU Wien über eine bestmögliche Ausgangslage zu verfügen. Das Herzstück dieses Programms ist eine Vereinbarung, die zwischen Führungskraft und MitarbeiterIn geschlossen wird und in der neben den Aufgaben und Zielen auch der Entwicklungsspielraum und die individuelle Förderung verbindlich festgelegt werden. Darüber hinaus richten sich spezielle Angebote an Nachwuchswissenschafterinnen (siehe dazu unter Abschnitt g) Frauenförderung und Gleichstellung ). Mit dem Ziel, eine attraktive Arbeitgeberin zu sein und dem wissenschaftlichen Nachwuchs Karriereaussichten zu bieten, wurden 2013 an der TU Wien elf Laufbahnstellen besetzt. Details dazu im Leistungs bericht, Vorhaben Nr. 17. Vereinbarkeit von Familie und Karriere Mit dem Wintersemester 2013/14 starten an der TU Wien einige Neuerungen, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter steigern sollen. Dazu gehören: neue Arbeitszeitmodelle, ein Tag der Generationen am unterrichtsfreien 15. November, die Erweiterung des Betriebskindergartens, ein mobiles Eltern-Baby-Zimmer sowie Adventworkshops für Kinder sind Maßnahmen, die bereits bis Ende 2013 umgesetzt wurden. Im September 2013 fand der erste TU-Familientag statt: Die TU Wien als moderne Arbeitgeberin stellt sich ihrer Verantwortung und arbeitet aktiv an einer familienbewussten Personalpolitik. Der Familientag bot Leistungsbericht Leistungsbericht Wissensbilanz narrativer Teil 09

10 Leistungsbericht Leistungsbericht Wissensbilanz narrativer Teil einen konzentrierten Einblick in einige Maßnahmen: Im Mittelpunkt standen Themen wie familiengerechtes Management, Wiedereinstieg ins Berufsleben, Karenz und Kinderbetreuung oder die Pflege Angehöriger. Verschiedene Workshops boten die Möglichkeit, mit der Universitätsleitung und FachexpertInnen zu diskutieren, sowie Neues zu Entwicklungskonzepten zu erfahren. Start des Familientages war das Forum für Eltern und Kinder. Als erste österreichische Universität hat die TU Wien diese Plattform für karenzierte MitarbeiterInnen initiiert 2013 fand das Forum bereits zum vierten Mal statt. Im Anschluss folgte eine Informationsveranstaltung für pflegende und betreuende Angehörige. Unter dem Titel Mehr als ich kann war Austausch und Vernetzung mit Betroffenen und VertreterInnen der Interessengemeinschaft möglich. Als letzter Programmpunkt stand die feierliche Eröffnung der neuen vierten Gruppe des TU-Betriebskindergartens an. Für die Erweiterung wurden innerhalb der letzten sechs Monate ca. 200 m² neu adaptiert. Die Umsetzung erfolgte TU-intern durch die Abteilung Gebäude und Technik. VertreterInnen der Bezirksvorstehung Wieden und der KIWI-Leitung verschafften sich beim abschließenden Rundgang einen Eindruck von der neuen Räumlichkeiten. Die musikalische Begleitung übernahm der TU-Chor. Seit 2013 gibt es an der TU Wien ein mobiles Eltern-Baby-Zimmer. Hier gibt es Wickel- und Stillmöglichkeiten, einige Spielsachen und einen Teppich zum Krabbeln. Darüber hinaus kann auch Babynahrung gewärmt werden. Der aktuelle Standort kann jeweils beim Portier am Karlsplatz erfragt werden. Studie zur Bedarfserhebung Um noch besser auf die Bedürfnisse der MitarbeiterInnen eingehen zu können, hat die TU Wien 2012 erneut eine Studie zur Kinderbetreuungssituation an der TU Wien beauftragt. Die Ergebnisse dieser Bedarfserhebung werden hier kurz skizziert: An der Bedarfserhebung nahmen Personen (Studierende und MitarbeiterInnen) teil; 389 (15,6 %) der TeilnehmerInnen gaben an, Kinder unter 14 Jahren zu haben. Rund 77 % der Befragten sind im wissenschaftlichen und rund 23 % im nichtwissenschaftlichen Bereich tätig. Bei dieser Erhebung sahen 73,9 % der befragten MitarbeiterInnen einen Betriebskindergarten als sehr wichtig oder wichtig an. Im Gegensatz zur Umfrage aus dem Jahr 2008 gaben dies auch 69,2 % der Studierenden an (2008: 23 %). Als wichtigste organisatorische Anforderungen an eine Kinderbetreuungseinrichtung wurden genannt: Nähe zur Universität (84,4 %), Ganztagesbetreuung (73,2 %) und Nähe zum Wohnort (71,3 %). Als wichtig für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie wurden folgende Angebote hervorgehoben: Vormittagsbetreuung mit Mittagstisch (76,7 %), flexible, stundenweise Betreuung nach Bedarf (73,0 %) und regelmäßige Nachmittagsbetreuung (67,1 %). Eine Betreuung an Adventsamstagen wurde auch in dieser Bedarfserhebung (ähnlich wie 2008) nur von sehr wenigen Befragten als sehr wichtig oder wichtig bewertet (14,8 %). Von der Universität wünschten sich die befragten Personen folgende Unterstützungsformen: Informationsangebot (80,9 %), Beratung in rechtlichen Angelegenheiten (79,9 %), den Betriebskindergarten (70,3 %) sowie finanzielle Unterstützung (69,5 %). Angebot zur Arbeitszeitflexibilität Seit September 2013 gilt die Betriebsvereinbarung über die gleitende Arbeitszeit. Diese Betriebsvereinbarung gilt für Angehörige des allgemeinen Universitätspersonals sowie für BeamtInnen, die dem allgemeinen Universitätspersonal angehören. Gleitzeit bedeutet, dass eine/ein ArbeitnehmerIn ihre/seine Arbeit nicht täglich zu einer festgelegten Zeit beginnen oder beenden muss, sondern dies innerhalb einer bestimmten Gleitspanne selbst gestalten kann. Partnerschaftliches Verhalten am Arbeitsplatz Die TU Wien und die Betriebsräte für das wissenschaftliche sowie für das allgemeine Universitätspersonal haben eine Betriebsvereinbarung über partnerschaftliches Verhalten und Antidiskriminierung am Arbeitsplatz abgeschlossen. Partnerschaftliches Verhalten am Arbeitsplatz erscheint zwar selbstverständlich, doch stellt diese Betriebsvereinbarung ein sichtbares Zeichen dar, dass sich das Rektorat der TU Wien sowie die ArbeitnehmerInnenvertretungen dazu bekennen und Handlungsweisen, die dem Grundsatz des partnerschaftlichen Verhaltens an der TU Wien zuwiderlaufen, nicht tolerieren. Für den Umgang mit Konfliktsituationen sieht die Betriebsvereinbarung ein bestimmtes Verfahren vor: Im Wesentlichen erfolgt dies in drei Stufen, wobei das Verfahren stets bei der Handlungspflicht des/der Dienstvorgesetzten beginnt. Der/ die Dienstvorgesetzte hat sich rechtzeitig in eine Konfliktsituation einzuschalten und gemeinsam mit den Beteiligten eine Lösung zu suchen. Sollte dieser erste Schritt zu keiner Lösung führen, kann ein sogenannte runder Tisch eingeschaltet werden. In schwerwiegenden Fällen endet das Verfahren mit der Meldung an die Rektorin, die dann über dienst- und arbeitsrechtliche Sanktionen entscheidet. Die Betriebsvereinbarung über partnerschaftliches Verhalten und Antidiskriminierung am Arbeitsplatz gilt für alle MitarbeiterInnen der TU Wien und ist am 1. August 2013 in Kraft getreten. 10

11 e) Forschung und Entwicklung Forschungsschwerpunkte Die TU Wien hat fünf Forschungsschwerpunkte definiert (Computational Science and Engineering, Quantum Physics and Quantum Technologies, Materials and Matter, Information and Communication Technology sowie Energy and Environment). Davon ausgehend wurde die TU-Forschungsmatrix entwickelt: Dafür wurden die TU-Forschungsschwerpunkte mit sechs bis acht fakultätsübergreifenden, interdisziplinären TU- Forschungsfeldern hinterlegt, welche die TU-Forschungsexpertise repräsentieren. Unter dem Schirm TU-Bio wurden 2013 die Expertisen zu biowissenschaftlichen und biotechnischen Aktivitäten gebündelt, um diese sowohl intern als auch nach außen für Wissenschaft und Wirtschaft sowie für FördergeberInnen als interdisziplinäre Querschnittsmaterie sichtbar zu machen mit Erfolg: Gleich drei von sieben Projektförderungen zwischen und Euro des Wiener Wissenschafts-, Forschungsund Technologiefonds im Call New Ventures Beyond Established Frontiers für Lebenswissenschaften gingen an die TU Wien. Forschung für die Energiewende Ein Forschungsschwerpunkt, dessen Profil in den letzten fünf Jahren durch Einrichtung eines eigenen Forschungszentrums als Koordinationsstelle besonders geschärft werden konnte, ist Energie und Umwelt. Im Rahmen des Schwerpunktes gilt es, Antworten auf globale Herausforderungen zu finden, deren Bedeutung mit dem Bevölkerungswachstum unaufhaltsam zunimmt. Die Forschungsfelder des Schwerpunkts sind ganz bewusst auf dringliche Probleme unserer Gesellschaft abgestimmt: energieaktive Siedlungen und räumliche Infrastrukturen nachhaltige und emissionsarme Mobilität klimaneutrale Energieerzeugung, -speicherung und -verteilung umweltmonitoring und Klimaanpassung effiziente Nutzung von stofflichen Ressourcen nachhaltige Technologien, Produkte und Produktion Die Forschungsthemen im Bereich Energie und Umwelt stehen dabei immer an der Schnittstelle von Mensch, Natur und Technik an einer Schnittstelle also, die umfangreiche Kompetenzen aus unterschiedlichsten Bereichen und ein Hand-in-Hand-Arbeiten von Grundlagenforschung und angewandter Forschung erforderlich macht. Durch die Etablierung des Forschungszentrums Energie und Umwelt gelang es, die an der TU Wien vorhandenen Kompetenzen in den unterschiedlichen Disziplinen zu vernetzen und dadurch gezielt zu stärken. Der Wert dieser koordinierten, disziplinenübergreifenden Zusammenarbeit im Forschungsschwerpunkt Energie und Umwelt, zeigte sich durch steigende Erfolge bei der Drittmitteleinwerbung: So konnte das Projektvolumen im Zeitraum im Vergleich zu den Jahren um 100 % gesteigert werden. Von knapp über 9 Mio. Euro auf über 18,5 Mio. Euro pro Jahr. Dass sich solcher Erfolg auch akademisch niederschlägt, zeigt der Anstieg der SCI-Publikationen des Forschungsschwerpunkts: mit über 50 % mehr Publikationen im Zeitraum als in den Jahren Das Forschungszentrum für Energie und Umwelt schaffte bereits in den ersten fünf Jahren seiner Tätigkeit spürbare Erfolge in der wissenschaftlichen Ausbildung (Doktoratskollegs), Forschung (Projektvolumen, Publikationen) und Zusammenarbeit (interdisziplinäre Forschungsprojekte, Kooperationen). Diese Erfolge lassen sich zum einen auf die richtige Definierung von Forschungsfeldern zurückführen, zum anderen demonstrieren sie aber auch die Bedeutung von professionell koordinierter Teamarbeit in der Innovationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts einer Gesellschaft, zu der die TU Wien engagierte Beiträge leistet. Forschungscluster und -netzwerke Im Rahmen der HRSM-Kooperationsausschreibung wurden Mittel für die experimentelle und personelle Grundausstattung zum Ausbau und zur Festigung des Vienna Center for Quantum Science and Technology (VCQ) einer gemeinsamen Initiative der TU Wien, der Universität Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften beantragt und bewilligt. Zweck des VCQ ist die Erforschung der Grundlagen der Quantenphysik, die Entwicklung von Quantentechnologien und deren Anwendungen, sowie die Verbreitung des so erlangten Wissens durch Lehre und Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere zur Stärkung der MINT-Fächer. Eine der wesentlichen Säulen des VCQ ist die Nachwuchsförderung in Form von kompetitiven Fellowships für Postdocs und DoktorandInnen aus aller Welt und in Form von NachwuchsforscherInnengruppen. Weiters wurde gemeinsam mit der Universität Wien das interuniversitäre Kooperationszentrum Vienna Center for Leistungsbericht Leistungsbericht Wissensbilanz narrativer Teil 11

12 Leistungsbericht Leistungsbericht Wissensbilanz narrativer Teil Partial Differential Equations (ViennaPDE) eingerichtet. Neben der Vernetzung nach außen wurden auch die Vernetzungen innerhalb der TU Wien gezielt gefördert: Ein Schwerpunkt im Jahr 2013 war die Ausschreibung des internen Förderprogramms Innovative Projekte Personalförderung (siehe dazu Vorhaben Nr. 3 Profilschärfung durch Förderprogramme im Leistungsbericht). Beispiele für erfolgreiche Vernetzungen nach außen sind insbesondere Spezialforschungsbereiche (SFBs) und Doktoratskollegs (DKs) des Wissenschaftsfonds FWF, welche die TU Wien auch 2013 wieder erfolgreich einwerben konnte. Insgesamt ist die TU Wien an sieben Spezialforschungsbereichen und vier Doktoratskollegs des FWF beteiligt. In beiden Programmen werden jeweils drei Projekte von der TU Wien federführend geleitet. Spezialforschungsbereiche Durch die Schaffung von Forschungsnetzwerken nach internationalen Maßstäben werden außerordentlich leistungsfähige, eng vernetzte Forschungseinrichtungen zur interdisziplinären, langfristig angelegten Bearbeitung aufwendiger Forschungsthemen aufgebaut. Algorythmic and Enumerative Combinatorics (1. Förderperiode) Foqus (2. Förderperiode) FOXSI (1. Förderperiode) IRON (3. Förderperiode) Next Lite (1. Förderperiode) Transmembrane in Health and Disease (2. Förderperiode) Vienna Computational Material Laboratory (1. Förderperiode) Doktoratskollegs Doktoratskollegs des FWF sind Ausbildungszentren für hoch qualifizierten akademischen Nachwuchs und unterstützen die wissenschaftliche Schwerpunktbildung sowie deren Kontinuität und Impact gab es an der TU Wien folgende Kollegs: Dissipation and Dispersion (1. Förderperiode) Coqus (3. Förderperiode) Solid Fun (1. Förderperiode) WRS (2. Förderperiode) Forschungsgerätezentren In mehreren Infrastrukturzentren stellt die TU Wien erstklassige Forschungsgeräte zur Verfügung. Ohne solch hochwertige instrumentelle Ausstattung für Strukturaufklärung, (Bio)Material- und Werkstoffanalytik ist exzellente und kompetitive wissenschaftliche Forschung in den Materialwissenschaften und TU-Bio-Themenfeldern nicht möglich. TUW-Röntgenzentrum (X-Ray-Center XRC) Viele Materialeigenschaften lassen sich erst auf atomarer Skala verstehen. An der TU Wien gibt es eine große Zahl von Forschungsgruppen, die sich innerhalb des TU-Forschungsschwerpunktes Materials and Matter von der Grundlage bis zur Anwendung mit Struktur, Eigenschaften und Entwicklung von Werkstoffen, Wirkstoffen bis zu Biomaterialien beschäftigen. Um der Forschung des Hauses optimale High-End-Analysegeräte zur Verfügung zu stellen, wurden durch Bündelung vorhandener Instrumentierungen und darauf abgestimmten Neubeschaffungen Infrastrukturzentren eingerichtet. Im Jahr 2010 wurde als erstes, dem Vizerektorat für Forschung zugeordnetes Gerätezentrum am TU-Standort Getreidemarkt das TUW-Röntgenzentrum eingerichtet. Von Anbeginn standen durch Bündelung von Röntgenausrüstung aus den Instituten und Neubeschaffungen (finanziert aus Mitteln des Uni-Infra-Programmes des bmwf, des Universitätsinfrastrukturprogramms der Stadt Wien und Budget der TU Wien) leistungsfähige Geräte zur Analyse, basierend auf Diffraktionstechniken, zur Verfügung wurde durch eine Kooperation mit der Firma PANalytical der TU Wien ein zusätzliches Top-Röntgendiffraktometer kostenfrei zur Verfügung gestellt, das auch Dünnfilmcharakterisierungen sowie Spannungs- und Texturmessungen abdecken kann, was eine deutliche Anerkennung seitens eines renommierten Herstellers für die am XRC aufgebaute Expertise ist und den eingeschlagenen Weg der Einrichtung von Forschungsgerätezentren bestätigt. 12

13 Universitäre Serviceeinrichtung für Transmissions-Elektronen-Mikroskopie (USTEM) Statt mit elektromagnetischen Feldern, wie bei Röntgendiffraktion oder Kernspinresonanz, kann man Materialien auch mit Elektronen untersuchen. Die universitäre Serviceeinrichtung für Transmissions-Elektronenmikroskopie (USTEM) der TU Wien unterstützt die Forschungsgruppen des Hauses, wenn es darum geht, z. B. Nanopartikel zu charakterisieren oder Materialstrukturen auf winzigsten Größenskalen zu verstehen. Damit sind Auflösungen auf atomarer Ebene zu erzielen, wie sie mit anderen Methoden nicht erreichbar sind. Das im Jahr 2000 als eigene Organisationseinheit an der TU Wien eingerichtete USTEM mit angeschlossenem Präparationslabor, u.a. mit elektrochemischer Präparation und (Cryo-) Ultramikrotomie, bietet mit sieben wissenschaftlichen MitarbeiterInnen Expertise für verschiedene Instrumenttechniken, insbesondere im Bereich Transmissions-, Raster- und Feldemissions-Elektronenmikroskopie. Es werden jährlich mehr als 100 Forschungs- und Dienstleistungsprojekte umgesetzt. Neben Forschungsteams der TU Wien nehmen ebenso wie beim Röntgenzentrum auch FirmenkundInnen die Expertise des USTEM in Auftragsprojekten in Anspruch. Nicht zuletzt wird am USTEM zur Wahrung von State-of-the-Art-Kompetenz eigenständige Forschung betrieben: Die Methoden in der Elektronenmikroskopie werden ständig weiterentwickelt. TUW-Analytical Instrumentation Center (AIC) Auch die Einrichtung eines Zentrums für (bio)chemische und physikalische instrumentelle Analytik ist derzeit in Umsetzung: das Analytical Instrumentation Center (AIC). Es ist am Campus Technische Chemie/Getreidemarkt angesiedelt und wird wie die anderen Forschungsgerätezentren fakultätsübergreifend Expertise bei analytischen Fragestellungen anbieten. Das primäre Ziel ist die Bündelung von Kompetenzen und Ressourcen zur analytischen Charakterisierung von anorganischen, organischen sowie biologischen Materialien und Werkstoffen. Dafür steht eine breite Palette von Gerätegruppen und analytischen Techniken zur Verfügung: biologische, organische und anorganische Massenspektrometrie, Elementanalytik, Metabolomik, Mikro-/Nanoskopie, Elektronenspektroskopie, Schwingungsspektroskopie sowie Flüssigkeits- bzw. Gaschromatografie und deren Kopplungen mit anderen Spektroskopen ( hyphenated techniques ). Der instrumentelle Aufbau wurde Ende 2013 mit der Installation eines Photoelektronenspektrometers abgeschlossen (kofinanziert aus Mitteln des Universitätsinfrastrukturprogramms der Stadt Wien). Es gelang übrigens wie auch schon bei XRC bereits in der Planungsphase des AIC, einen renommierten Gerätehersteller und Kooperationspartner aus dem Bereich der Massenspektrometrie für die kostenfreie Bereitstellung der neuesten Produktlinie zu gewinnen: Das Metabolomics Lab powered by Shimadzu wurde mit MS- und GC/MS-Kopplungsausrüstung ausgestattet. Großforschungsinfrastruktur Die NMR-Spektroskopie ist eine Schlüsseltechnologie moderner Forschung in allen Bereichen der Chemie und Molekularbiologie und stellt durch die kontinuierliche methodische Weiterentwicklung eine der zukunftsträchtigsten Analysenmethoden dar. An der Universität Wien (NMR-Zentrum an der Fakultät für Chemie bzw. NMR Facility am MFPL) und der TU Wien (NMR-Zentrum TUW) werden durch einen NMR-Verbund kostenintensive Großgeräte gemeinschaftlich betrieben und durch die Etablierung komplementärer strukturanalytischer Technologien fachlich aufeinander abgestimmt. Zusammen mit der bereits vorhandenen Infrastruktur sollen die im Rahmen der HRSM-Kooperationsausschreibung bewilligten Mittel die individuellen Kompetenzen der beteiligten ProjektpartnerInnen und die Konkurrenzfähigkeit des Wiener Universitätsraums für Forschungskooperationen stärken. Durch den Verbund werden experimentelle Möglichkeiten geschaffen, die für die einzelnen NutzerInnen alleine nicht realisierbar wären. Abgesehen von den erzielbaren Einsparungen (optimierte Preisgestaltung bei Großgeräteinvestitionen), können enorme Synergieeffekte für alle bei fachlich fokussiertem Personaleinsatz erzielt werden. Weitere Details zu Großinfrastrukturen der TU Wien (ZMNS, VSC und TRIGA) siehe Vorhaben Nr. 4 bis 6 im Leistungsbericht. Wissenschaftliche/künstlerische Publikationen bzw. Leistungen sowie Veranstaltungen Die erfolgreiche Profilschärfung der letzten Jahre trägt in der laufenden Leistungsperiode Früchte. Im Rahmen der 2013 durchgeführten Evaluierung der Forschungsschwerpunkte, konnte ein Zuwachs der SCI- Publikationen in allen Forschungsschwerpunkten nachgewiesen werden. Betrachtet man die Aufteilung der Arbeitszeit gemäß der aktuellsten F&E-Erhebung der Statistik Austria, so beträgt der Forschungsanteil der ProfessorInnen über alle Wissenschaftszweige 53 %, in den Naturwissenschaften 56 % und liegt damit im Gesamtschnitt über alle Fachbereiche aller Universitäten (56 %, ohne Kliniken). Ein weiterer Beleg für die hohe wissenschaftliche Reputation der TU Wien findet sich in der großen Zahl von Mitgliedschaften in renommierten wissenschaftlichen Gesellschaften von Forschenden. Im Berichtsjahr 2013 kamen einige neue Mitgliedschaften dazu: Leistungsbericht Leistungsbericht Wissensbilanz narrativer Teil 13

14 Leistungsbericht Leistungsbericht Wissensbilanz narrativer Teil Monika Ludwig und Peter Gruber wurden zu Fellows der American Mathematical Society ernannt. Die österreichische Akademie der Wissenschaften wählte neue Mitglieder: Unter ihnen sind Monika Ludwig, Josef Eberhardsteiner, Jörg Schmiedmayer und Michael Drmota. Schahram Dustdar und Siegfried Selberherr wurden Mitglieder der Academia Europaea. Für seine künstlerisch-wissenschaftlichen Leistungen und seine kritische Auseinandersetzung mit Architektur wurde Christian Kühn zum Kommissär für die Architektur-Biennale 2014 bestellt. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit ist Christian Kühn unter anderem Studiendekan für Architektur und Building Science an der TU Wien sowie Vorstand der Architekturstiftung Österreich. Eine neue Vortragsserie an der TU Wien startete 2013: Die Vienna Gödel Lectures holen Informatik- WissenschafterInnen von Weltrang zu öffentlichen Vorträgen an die TU Wien, um damit den Beitrag der Informatik als Wissenschaft zur Erklärung und Gestaltung der Welt zu verdeutlichen. Die Serie ist nach dem berühmten Mathematiker und Logiker Kurt Gödel benannt, der einen großen Teil seiner wissenschaftlichen Arbeit in Wien leistete. Zur Eröffnung der Vortragsreihe konnte ein besonders prominenter Gast gewonnen werden: Donald Knuth, Turing-Preisträger des Jahres Gestaltung der Doktoratsausbildung Die TU Wien bekennt sich zu einer qualitätsvollen Doktoratsausbildung und bietet neben der klassischen Form der Einzelbetreuung auch strukturierte Doktoratsprogramme in Form von Doktortatskollegs an (siehe dazu Vorhaben Nr. 18 Doktoratskollegs im Leistungsbericht). ppp-doktoratskolleg Urbanes Energie- und Mobilitätssystem (URBEM-DK) Liegt Österreich bei den öffentlichen Ausgaben für Wissenschaft und Forschung über dem EU- und OECD- Durchschnitt, so sieht dieses Bild bei den privaten Mitteln deutlich anders aus. Umso erfreulicher ist es, dass die TU Wien 2013 private Gelder für eine Doktoratsinitiative gewinnen konnte: Durch Kooperation mit der Wiener Stadtwerke Holding AG konnte ein neues ppp-modell eines Doktoratskollegs mit dem Titel Urbanes Energie- und Mobilitätssystem (URBEM-DK) eingerichtet und gestartet werden. Ziel ist die Erforschung und Entwicklung von Szenarien für den Weg zu einer nachhaltig versorgungssicheren, leistbaren und lebenswerten Stadt am Beispiel der Stadt Wien in einem ganzheitlichen und interdisziplinären Ansatz (Stichwort Smart City ). Im Rahmen dieser Kooperation erhalten zehn StudienabsolventInnen für die Dauer von drei Jahren eine Anstellung an der TU Wien mit dem Ziel, ihr Doktorat abzuschließen. Neben der allgemeinen Zielsetzung und der Stärkung des Wissenstransfers richtet sich der Fokus insbesondere auf: Analyse von Energieverbrauch und Mobilitätsverhalten der Bevölkerung optimierte Verkehrsmittelwahl im urbanen Raum zukunftsfähige Methoden für Bestandssanierung und Neubau von Gebäuden thermische, stoffliche sowie elektrische gebäudeübergreifende Energiesysteme Planung von IKT-Strukturen zur Steuerung der urbanen Energieversorgung betriebs- und volkswirtschaftliche Analysen und Risikomanagement städtischer Energie- und Mobilitätssysteme Einbindung von Beteiligten in Planungs- und Entscheidungsprozesse, u. a. durch virtuelle Umgebungen Das Doktoratskolleg URBEM bietet für die DissertantInnen eine einzigartige Ausbildungsumgebung. Durch die Integration eines großen Unternehmens wird unternehmerisches und wirtschaftliches Denken gefördert. Durch die Einbettung in einen hoch interaktiven Entwicklungsprozess erfolgt das Erlernen von Kompetenzen für erfolgreichen Teamarbeit (Kommunikation, Planung, Konfliktmanagement) im Zuge von Learning by doing unter der Supervision des Projektmanagements und des Lenkungsausschusses. 14

15 f) Studien und Weiterbildung Maßnahmen und Ziele des Europäischen Hochschulraums (Bologna-Prozess) Die TU Wien positioniert sich im europäischen Hochschulraum mit anspruchsvollen, nach internationalen Maßstäben hochwertigen Studien, die nach der Bologna-Studienarchitektur in Bachelor-, Master- und Doktoratsstudien gegliedert sind und die sich durch den inhaltlichen Studienaufbau deutlich von Fachhochschulstudien unterscheiden. Die TU Wien vertritt den Standpunkt, dass das beste Fundament für eine dauerhafte Beschäftigungsmöglichkeit ihrer AbsolventInnen durch die Vermittlung eines breiten Grundlagenwissens in den Bachelorstudien gelegt wird. Auf dieses Fundament können die Studierenden interessenspezifische fachliche Spezialisierungen während des Master- und Doktoratsstudiums setzen. Eine Ausbildung mit einem breiten und soliden Grundlagenwissen mit nachfolgenden Vertiefungsmöglichkeiten garantiert jene Flexibilität, um auf zukünftig wechselnde Anforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet zu sein (= die beste Befähigung für ein lebenslanges Lernen). Sie ist die solideste Basis für die zukünftige Beschäftigungsfähigkeit der AbsolventInnen. Die Einbeziehung von Master- und Doktoratsstudierenden in laufende Forschungsprogramme wird an der TU Wien als wichtiges Kriterium zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses gesehen und soll die beste Vorbereitung für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit sein. Um diese Ansprüche auch umsetzen zu können, ist der inhaltliche Aufbau der Studien wesentlich. Das Rektorat hat in Zusammenarbeit mit den Studiendekanen, dem Senat und den Studienkommissionen in den letzten Jahren den Inhalt und den Aufbau der Studien einer intensiven Überarbeitung unterzogen. Der Senat stellt für die Studienkommissionen einen einheitlichen Leitfaden für die Curricula-Erstellung zur Verfügung. Die Studien sind modular aufgebaut. Jedes Studium enthält neben den Angaben zum Aufbau und zu den studienrelevanten Inhalten auch Beschreibungen zum Qualifikationsprofil, zu fachlichen und methodischen Kenntnissen, zu kognitiven und praktischen Fertigkeiten, zu sozialen Kompetenzen, zur Studierbarkeit und Mobilität sowie zur internationalen Ausrichtung (fallweise bei englischsprachigen Studien). Als Qualitätsmerkmal wird der akademische Grad DiplomingenieurIn bewusst vergeben. In der sich immer mehr ausdifferenzierenden Bildungslandschaft gibt es bereits unterschiedlichste Bachelor- und Mastergrade, die inhaltlich von Firmen oder Personalverantwortlichen immer schwerer zu beurteilen sind. Die Vergabe des/der Diplomingenieurs/Diplomingenieurin der TU Wien soll hier mittel- bis längerfristig als Qualitätssiegel gelten wurden nach den Kriterien des Leitfadens für die Curricula-Erstellung die Studienpläne aller Masterstudien überarbeitet und konsequent modularisiert. Im Zuge dieser Studienplangestaltung kommt es zu einer Internationalisierung von Studien in dem Sinne, dass das Angebot an englischsprachigen Lehrveranstaltungen und Studien steigt (Architektur, Informatik, Elektrotechnik, Geodäsie- und Geoinformatik, Biomedical Engineering). Im Bereich der Soft Skills gab es auch 2013 ein umfangreiches Angebot an Lehrveranstaltungen zur Erhöhung von Zusatzqualifikationen: Sprachen: technisches Englisch, Französisch, Russisch, Italienisch, Spanisch, Chinesisch sowie computerunterstütztes Japanisch soziale Kompetenzen Medienkompetenzen rechts- und wirtschaftswissenschaftliche Kompetenzen Gender Awareness und sonstige Kompetenzen Für Doktoratsstudierende mit einem Arbeitsverhältnis mit der TU Wien steht auch das vielfältige Weiterbildungsangebot der internen Personalentwicklungsabteilung zur Verfügung. Ein umfangreiches Serviceangebot im Bereich von internationalen Mobilitätsprogrammen steht sowohl Outgoings als auch Incomings durch die Studiendekanate und das International Office zur Verfügung. Weiters werden die beruflichen Chancen der Studierenden sowie AbsolventInnen der TU Wien durch Beratung beim Berufseinstieg und -wechsel sowie hinsichtlich der Vermittlung von Employability gefördert. Für AbsolventInnen der TU Wien stehen dabei folgende Serviceleistungen zur Verfügung: Continuing Education Centers im Bereich der Weiterbildung TU Career Centers im Bereich der Stellenvermittlung in Wirtschaft und Industrie TU Alumni Clubs im Bereich der Netzwerkpflege Leistungsbericht Leistungsbericht Wissensbilanz narrativer Teil Ein aktives Kontakt- und Beziehungsnetz zwischen der TU Wien, den Alumni, der Wirtschaft und der Öffentlichkeit wird gepflegt. 15

16 Leistungsbericht Leistungsbericht Wissensbilanz narrativer Teil Verringerung der Zahl der StudienabbrecherInnen Das österreichische Studiensystem ist in Bezug auf die Aufnahme von Studierenden ein offenes System. Zulassungsvoraussetzung ist die allgemeine bzw. die besondere Universitätsreife. Dieser mögliche Vorteil für StudienbeginnerInnen kann sich jedoch besonders bei technisch-naturwissenschaftlichen Studien bei mangelnder Berufsplanung, bei mangelnden Vorkenntnissen und Fähigkeiten sehr schnell in einen Nachteil verwandeln, der nicht selten zu einem Studienabbruch führt. Um die Zahl der StudienabbrecherInnen zu verringern, wurden im Jahr 2013 etliche Maßnahmen, die im Einflussbereich der TU Wien stehen, umgesetzt (siehe dazu auch Abschnitt Studienberatung und Studienwahl ): Schnittstelle Schule und Universität: Hilfestellung beim Übergang vom schulischen Lernen zum selbstorganisierten Studium Die TU Wien finanziert genau an dieser Schnittstelle beginnend eigens entwickelte Auffrischungskurse in Mathematik, genannt AKMATH. Auch 2013 wurden diese Kurse in weiterentwickelter Form angeboten. Immer im September, also vor dem offiziellen Studienbeginn, wird AKMATH als Blended-Learning-Lehrveranstaltung angeboten. Sie enthält Elemente der klassischen Präsenzlehre und ein Maple-TA-E-Learning-System. StudienbeginnerInnen sollen ihre Kenntnisse in Schulmathematik prüfen und verbessern, was auch durch eine begleitende Testanalyse zwischen Anfangs- und Abschlusstestergebnissen nachweislich gelingt. Studieneingangs- und Orientierungsphasen Im Zuge der Studienplanüberarbeitung der Bachelorcurricula, die 2011 in Kraft traten, kam es zu einer studienrichtungsspezifischen Implementierung von Studieneingangs- und Orientierungsphasen. Die Studienrichtung Informatik hat einen aufwändigen Prozess, der beginnend mit einem Motivationsschreiben, weiterführend mit einem Studieneingangsgespräch, zur Zulassung führt. Die Studieneingangsphase wurde so gestaltet, dass Studierende sehr schnell innerhalb der ersten 2 3 Semester erkennen können, ob das Studium auch das richtige für sie ist. Die Studienkommission der Studienrichtung Architektur hat 2013 die Studieneingangsphase im Bachelorstudienplan neu gestaltet. Der Orientierungskurs wurde neu konzipiert. Mithilfe einer externen Beratungsleistung wurden die Übungen überarbeitet, und ein eigener Kriterienkatalog wurde erstellt, eine Informationsbroschüre für MentorInnen zur Förderung der Studienmotivation und Berufswahlkompetenz wurde im Rahmen von Workshops erarbeitet. Durchlässigkeit 2013 wurde im Bereich des Vizerektorats Lehre intensiv an der Frage der Durchlässigkeit gearbeitet. Einerseits gab es eine Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Durchlässigkeit im tertiären Sektor der Hochschulkonferenz und andererseits wurde das Thema Durchlässigkeit im Rahmen der Zusammenarbeit innerhalb von TU Austria bearbeitet. Beide Ergebnispapiere wurden intern mit den Studiendekanen diskutiert und Schwachstellen wurden identifiziert: Gerade in technischen Natur- oder Ingenieurwissenschaften ist die theoretische Basis oft dieselbe. Jede der Universitäten hat jedoch ihr spezifisches Profil, ihren wissenschaftlichen Fingerabdruck. Diese definierten Kompetenzen bilden sich in Forschung und Lehre ab. In einem Katalog mit klaren Leitlinien sind die Voraussetzungen für ein Studium an der jeweils anderen Universität nun einfach und übersichtlich definiert. Studierende können damit für ihr Masterstudium ab sofort aus deutlich mehr Schwerpunkten wählen als bisher. Voraussetzung ist selbstverständlich ein facheinschlägiges Bachelorstudium. Nach erfolgreichem Abschluss kann die nächste Stufe auf der Bildungsleiter, also das Masterstudium, künftig innerhalb des TU-Austria-Verbunds flexibler und einfacher an einer anderen technischen Universität absolviert werden. Studienberatung und Studienwahl Das Team der Studieninformation vertritt die TU Wien auf den wichtigsten Bildungsmessen des Landes und berät zukünftige Studierende aller Stufen über das Studienangebot. Neben den persönlichen Beratungsgesprächen treffen auch die gedruckten Informationsmaterialien (Studienhandbuch, Studieninfoflyer) auf rege Nachfrage. Im Jahr 2013 wurden die folgenden vier Veranstaltungen bespielt: BeSt³ Wien, Jugend & Beruf Wels, BeSt³ Graz und BeSt³ Salzburg. Sämtliche Messen in den Bundesländern werden von MitarbeiterInnen des Teams Studieninformation betreut. Während der BeSt³ in Wien beraten WissenschaftlerInnen und Studierende aller Fakultäten zu Studienmöglichkeiten und Karriereoptionen. Häufige Beratungsbedürfnisse betreffen die konkreten Inhalte der Studienpläne, die Studienbedingungen in verschiedenen Studiengängen, den Vergleich der TU mit Fachhochschulen, die Aufnahmevoraussetzungen, die Nachfrage (BeginnerInnenzahlen) und die Berufsaussichten. Unentschlossene StudieninteressentInnen lassen sich häufig einen Überblick über das Studienangebot geben. Der gemeinsame Auftritt der Technischen Universitäten Österreichs unter dem Namen TU Austria wird auch bei den Messen umgesetzt. Die benachbarte Anordnung der Messestände zeigt den BesucherInnen das gesamte Angebot auf einen Blick und ermöglicht dem Beratungspersonal auch den Querverweis auf das Angebot der Partneruniversitäten. 16

17 Verschiedene höhere Schulen bieten ihren Abschlussjahrgängen Informationsveranstaltungen an, um sie über den weiteren Bildungsweg zu informieren. Diese Veranstaltungen können als Vortragsreihe oder Infomesse gestaltet sein und werden in der Regel von einem/r StudienassistentenIn des Büros für Öffentlichkeitsarbeit auf Anfrage der jeweiligen Schule betreut. Im Jahr 2013 war die TU Wien bei 13 entsprechenden Veranstaltungen vertreten. Bei den Studieninformationsveranstaltungen der Schulen werden auch die gedruckten Studieninformationsmaterialien angeboten. Schulen, die nicht persönlich besucht werden, erhalten Informations material auf Anfrage per Post. Besuche auch internationaler SchülerInnengruppen an der TU Wien werden vom Team Studieninformation organisiert. Im Allgemeinen erhalten die SchülerInnen und ihre Begleitpersonen eine Führung durch die zentralen Einrichtungen und das Hauptgebäude, gefolgt von einer Präsentation des Studienangebots. BesucherInnengruppen aus dem Ausland werden auch die Aufnahmeformalitäten erläutert. Abhängig vom Interessensschwerpunkt der Gruppe und den Möglichkeiten der Institute werden im Anschluss an die Orientierung auch Laborbesuche vermittlet. Im Jahr 2013 wurden elf Gruppen empfangen. Das Interesse an der TU ist vonseiten der SchülerInnen groß, und unsere Institute bemühen sich, Laborbesuche zu ermöglichen. Um StudienbeginnerInnen besser über Inhalt und Berufsaussichten der Studien im Bau- und Planungsbereich zu informieren, startete die TU Wien im Jänner 2013 gemeinsam mit dem Verein movens das Projekt PORTICUS. Die derzeit stattfindenden interdisziplinären Studien- und Berufsorientierungstage für SchülerInnen der letzten drei Schuljahrgänge bieten umfassende Informationen zu Architektur, Bauingenieurwesen, Raumplanung und Geodäsie. Das Team Studieninformation unterstützt das Projekt im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und im Webseitenbereich. Sämtliche Studiengänge sind auch auf den Internetseiten der TU Wien (www.tuwien.ac.at/lehre) detailliert beschrieben. Diese Inhalte werden durch das Team Studieninformation jährlich im Zuge der Studienhandbucherstellung überarbeitet und bei Bedarf laufend aktualisiert. Im Unterschied zum Studienhandbuch werden die Informationen im Internet in deutscher und englischer Sprache angeboten. Auch der allgemeine Bereich von studium.tuwien.ac.at wird betreut bzw. werden Fakultäten bei der Aktualisierung ihrer Inhalte unterstützt. Viele Anfragen zum Studienangebot und insbesondere zu den Aufnahmeverfahren für ausländische StudienbewerberInnen erreichen die TU Wien per (im Jahr 2013 bearbeitete s gesamt 1.854). Im vergangenen Jahr herrschte auch Unsicherheit betreffend einer Einführung möglicher Aufnahmeverfahren in den Studienrichtungen Informatik und Architektur. Weitere Details zur Studienberatung und -information finden Sie im Leistungsbericht, Vorhaben Nr. 12. Verbesserung der Betreuungsrelationen Das Qualitätspaket Lehre ist ein Element der laufenden Leistungsperiode (im Hinblick auf die geplante schrittweise Einführung der Studienplatzfinanzierung), um die Qualität in der Lehre durch verbesserte Betreuungsrelationen in überdurchschnittlich stark nachgefragten Fächern zu verbessern. An der TU Wien betrifft dies die beiden Studienrichtungen Informatik und Architektur, bei denen durch den Ausbau der Personalausstattung eine Entlastung geschaffen wird (Details dazu siehe im Leistungsbericht, Vorhaben Nr. 15 Qualitätspaket Lehre ). Bei den modernen Lehr- und Lernformaten spielt das E-Learning eine zentrale Rolle. E-Learning ist an der TU Wien bereits erfolgreich verankert. Neben der studierendenfreundlichen Flexibilität dieser Lehrform besteht der Mehrwert in der Ansprache der einzelnen Studierenden, die bei Großlehrveranstaltungen zu kurz kommen kann. Hierin sieht die TU Wien einen Ansatz, um der Herausforderung erhöhter Studierendenzahlen und Diversität der Studierenden erfolgreich begegnen zu können. Der Tag der Lehre an der TU Wien stand 2013 mit dem Motto Uni-Lehre XL: Lehren in Zeiten hoher Studierendenzahlen im Zeichen von steigenden Studierendenzahlen und widmete sich dem Thema qualitätsvoller Lehre bei hohen Studierendenzahlen mit Vorträgen und anschließender Podiumsdiskussion. Weitere Details zur Hochschuldidaktik finden Sie im Leistungsbericht, Vorhaben Nr. 13. Angebote für berufstätige Studierende und Studierende mit Betreuungspflichten Technisch-naturwissenschaftliche Studien sind grundsätzlich Vollzeitstudien, wenn sie in der Regelstudienzeit absolviert werden sollen. Es ist ein hoher Anteil an Präsenz besonders in den (Labor-)Übungen erforderlich. Dennoch konnte in den letzten Jahren im Rahmen von Studienplanüberarbeitungen durch eine konsequente Modularisierung sowohl der Bachelor- als auch der Masterstudien erreicht werden, dass zum Teil eine individuelle Gestaltung des Studienverlaufs ermöglicht wird. Studierenden wurde es in diesem Rahmen erleichtert, den persönlichen Workload übersichtlich und transparent selbst zu bestimmen, wobei die dabei naturgemäß entstehende Verlängerung der Studiendauer für diese Studierendengruppe zu berücksichtigen ist. Zudem gibt es das Angebot für diese Studierendengruppe, Lehrveranstaltungen mit Übungen bzw. Labors bei Bedarf zu Tagesrandzeiten abzuhalten. Leistungsbericht Leistungsbericht Wissensbilanz narrativer Teil 17

18 Leistungsbericht Leistungsbericht Wissensbilanz narrativer Teil Das Continuing Education Center bietet im Weiterbildungssektor berufsbegleitende Universitätslehrgänge (gem. 56 UG), Zertifikatskurse und Seminare an. Das Angebot ist fachlich untergliedert in die Bereiche Engineering School, Business School und TU College. Es werden die akademischen Grade MSc, MEng und MBA vergeben. Maßnahmen für Studierende mit gesundheitlicher Beeinträchtigung Zur Unterstützung und Förderung behinderter Studierender an der TU Wien ist im Teaching Support Center der Fachbereich Barrierefrei studieren eingerichtet. Dieser Fachbereich wird durch die Behindertenbeauftragte koordiniert und bot im Berichtsjahr 2013 folgende Formen der Studienunterstützung für Studierende mit Behinderungen an: Beratung, Information und Unterstützung in allen Fragen, die im Zusammenhang mit dem Thema Studium und Behinderung stehen Unterstützung bei der Studienorganisation bei Bedarf Unterstützung im Universitätsalltag durch TutorInnen Beratung in Fragen der barrierefreien Lehre, der barrierefreien Zugänglichkeit und der barrierefreien Infrastruktur Aufbereitung von Lehr- und Lernunterlagen in einer für sehbehinderte und blinde Personen lesbaren Form Einschulung durch einen Mitarbeiter des VIP-Computerarbeitsplatzes zur selbstständigen Nutzung des Arbeitsplatzes in der Bibliothek der TU Wien 2013 wurde verstärkt versucht, an Studierende mit nicht sichtbaren Behinderungen, wie z. B. Menschen mit chronischen Erkrankungen, heranzutreten. Dies ist bei Studierenden mit Asperger-Syndrom und vor allem bei schwerhörigen Studierenden gut gelungen. Insgesamt haben im Jahr Kontakte mit der Servicestelle stattgefunden. Von 39 Studierenden mit den unterschiedlichsten Behinderungsformen aus den Studienrichtungen Medieninformatik, Wirtschaftsinformatik, Medizinische Informatik, Technische Physik, Technische Chemie, Architektur, Maschinenbau, Software Engineering, Technische Mathematik und Bauingenieurwesen wurde die Servicestelle Barrierefrei studieren regelmäßig in Anspruch genommen. Davon hatten neun Studierende einen hohen Unterstützungsbedarf. Dies bedeutet, dass diese Personen das Studium ohne laufende Unterstützung kaum oder nur unter sehr erschwerten Bedingungen absolvieren könnten. Für diesen Unterstützungsbedarf wurden TutorInnen im Ausmaß von 100 Semesterwochenstunden (SWS) zur Verfügung gestellt. Für sehbehinderte Studierende wurden 3 Lehrbücher, 50 Folien und 93 Grafiken sowie Formeln zugänglich gemacht. Die Finanzierung der Servicestelle GESTU ( Gehörlos Erfolgreich Studieren ) ist bis Februar 2016 gesichert. GESTU ist eine Serviceleistung der TU Wien und ermöglicht es gehörlosen Studierenden aus dem Raum Wien, unter entsprechenden Rahmenbedingungen an Universitäten und (Fach-)Hochschulen in Wien zu studieren. Die Servicestelle koordiniert die Einsätze der GebärdensprachdolmetscherInnen und TutorInnen sowie die notwendige technische Ausstattung der Lehrveranstaltungen. Die TU Wien erbringt hier im Auftrag des bmwfw für andere Universitäten und Bildungseinrichtungen im Raum Wien eine wichtige Dienstleistung. Von den zuletzt 16 betreuten gehörlosen Studierenden studiert nur einer an der TU Wien (Wirtschaftsinformatik). Die anderen studieren an der Universität Wien (Geschichte, Literaturwissenschaft, Molekularbiologie, Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Sportwissenschaft, Sprachwissenschaft), an der FH Campus Wien und an der Pädagogischen Hochschule Wien. Die Studentin der Molekularbiologie hat ihr Diplomstudium im Dezember 2013 mit Auszeichnung absolviert. Bisher haben insgesamt vier Studierende im Rahmen von GESTU ein Studium abgeschlossen. Da noch weitere Studierende, die an GESTU teilnehmen, kurz vor dem Studienabschluss stehen, wurde im Wintersemester 2013/14 an der TU Wien die Lehrveranstaltung Wissenschaftliches Schreiben für gehörlose Studierende abgehalten. Unterrichtssprache ist die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS). Dies ist die erste Lehrveranstaltung an einer österreichischen Universität, die ausschließlich in ÖGS abgehalten wird und damit für gehörlose Personen uneingeschränkt zugänglich ist. Weiterbildung Um die fachliche Kompetenz im Weiterbildungsbereich zu bündeln sowie die organisatorische Abwicklung von Weiterbildungsprogrammen zu optimieren, wurde im März 2005 das Continuing Education Center (CEC) als eigene Abteilung der TU Wien gegründet. Alle bestehenden Weiterbildungsangebote der TU Wien wurden dabei in einer einzigen Abteilung zusammengefasst. Das Continuing Education Center positioniert sich als kompetenter Partner für internationale postgraduale Programme sowie für spezifisch technikorientierte Höherqualifizierung auf höchstem Qualitätsniveau. Die ständige Erweiterung und Internationalisierung des Angebots erfolgt durch Vernetzung der Fakultäten, die Kooperation mit ausgewählten externen Partnerinstitutionen (z. B. Baruch College, BOKU, Diplomatische 18

19 Akademie Wien, Donau-Universität Krems, IHS, STU Bratislava, TU Graz, WIFIs der WKO und WU Wien) und die Einbindung internationaler Netzwerke. Zahlreiche internationale Akkreditierungen und Zertifizierungen (ASIIN, CEPI, FIBAA, QUESTE-SI und RICS) bestätigen die hohe Qualität des Weiterbildungsangebots. g) Gesellschaftliche Zielsetzungen Frauenförderung und Gleichstellung Gleichstellung ist an der TU Wien eine zentrale Aufgabe und direkt der Vizerektorin für Personal und Gender zugeordnet. Die TU Wien bekennt sich zu den Anliegen der Frauenförderung und zur Schaffung von positiven und karrierefördernden Bedingungen für Frauen. Sie sieht daher die Erreichung des Ziels, dass Frauen und Männer an der TU Wien die ihrer Qualifikation entsprechenden Entwicklungsmöglichkeiten haben und für Frauen bestehende Nachteile beseitigt bzw. ausgeglichen werden, als gemeinsame Aufgabe aller Universitätsangehörigen an. Die Koordinationsstelle für Frauenförderung und Gender Studies ist eine Serviceeinrichtung zur Erreichung dieser Ziele. Ihre Aufgaben erstrecken sich auf die Bereiche Genderforschung und Forschung zur Gleichstellung der Geschlechter, frauenspezifische Personalentwicklung für Mitarbeiterinnen, Förderungsmaßnahmen für Schülerinnen, Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen sowie Beratungstätigkeit. Die Aufgaben wurden 2013 neu strukturiert und bilden sich nun in vier Säulen ab: gender fair (Seminare, Karrierecoaching, technike, Sommerworkshops, Töchtertag,FIT Frauen in die Technik, Online-Mentoring, Events) gender studies + research (Forschung und Lehre) gender cooperations (Frauenförderungsplan, Zahlen und Fakten, Rahmenbedingungen, Maßnahmen, Sprache) gender consulting (Firmen) gender fair ist dabei das zentrale Projekt der TU Wien, das sich aktiv für die Umsetzung von Chancengleichheit für Frauen auf allen Ebenen der universitären Laufbahn einsetzt. Das Projekt gender fair unterstützt Schülerinnen sowie Studentinnen und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der TU Wien in ihrer beruflichen Orientierung und Weiterentwicklung. gender fair unterstützt damit die Umsetzung und Ziele des Frauenförderplanes der TU Wien. Das Projekt setzt Maßnahmen zur Anpassung der realen Quote an den Frauenförderplan für Schülerinnen, Studentinnen und Nachwuchswissenschafterinnen. Die Umsetzung von Genderfairness beinhaltet großen Eigennutzen für alle Beteiligten und dient deswegen auch als Motivation, Veränderungen durchzuführen. Ziel von gender fair ist das Erlangen der Balance zwischen den sozialen Geschlechtern (Gender) in allen Studien-, Arbeits- und Forschungsbereichen an der TU Wien. BAWAG P.S.K. Frauenpreis in Kooperation mit der TU Wien Die BAWAG P.S.K. und die BAWAG P.S.K. Fraueninitiative, eine seit dem Jahr 2009 in Frauenfragen engagierte Gruppe aus Bankmitarbeiterinnen, haben im Rahmen des Projekts gender fair der TU Wien am 18. November 2013 erstmals den BAWAG P.S.K. Frauenpreis vergeben: Ausgezeichnet wurde Dr. Ildiko Merta, eine exzellente Wissenschafterin der TU Wien. Ildiko Merta ist seit 2003 am Institut für Hochbau und Technologie an der TU Wien tätig. Neben ihrer Lehrtätigkeit im Bereich der Bautechnikgeschichte liegt ihr Forschungsschwerpunkt in der Entwicklung nachhaltiger Betone aus nachwachsenden recycelten Rohstoffen. Das Ziel ihrer Forschungsprojekte ist die Schaffung von neuartigen Betonverbundstoffen als Dämmalternative zu aktuell verwendeten umweltschädlichen Polystyrol- Platten, getreu dem Motto Technik für Menschen. Frau Ildiko Merta ist als role model Mitglied bei WISIA (Women in Science and Interdisciplinary Association), war mehrfach Vorsitzende internationaler Fachkonferenzen und wurde für ihre exzellente Forschungsleistung schon vielfach ausgezeichnet. Ebenfalls nominiert war die Wissenschaftlerin Dr. Iva Kovacic vom Institut für interdisziplinäres Bauprozessmanagement. In ihren Forschungsprojekten stellt sie sich interdisziplinären Herausforderungen, wie der Energieoptimierung in Fertigungsbetrieben, der Entwicklung integraler Planungsmethodiken für Planungsprozesse nachhaltiger Gebäude oder auch der Schaffung energieeffizienter, ressourcenschonender Strategien zum Erhalt und zur Renovierung bestehender Wohngebäude. Als weitere Nominierte war Dr. Nadja Adamovic bei der Preisverleihung anwesend. Sie forscht im Institut für Sensor- und Aktuatorsysteme, wo ihr Forschungsschwerpunkt im Bereich Photovoltaik, Solarzellen und erneuerbare Energien im Gebiet der Brennstoffzellen liegt. Neben ihrer Forschungstätigkeit ist sie renommierte Gutachterin und Mitglied in verschiedenen wissenschaftlichen Gesellschaften und engagiert sich an der TU Wien im Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen. Leistungsbericht Leistungsbericht Wissensbilanz narrativer Teil 19

20 Leistungsbericht Leistungsbericht Wissensbilanz narrativer Teil Verbesserung der sozialen Durchlässigkeit/Förderung von Diversität in den Studierendengruppen In Zeiten von Fachkräftemangel und beschränkten Ressourcen an den Universitäten ist die Analyse von Studienabbruch insbesondere in natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächern von großer gesellschaftlicher Relevanz. In ihrem, 2013 durch den Johanna-Dohnal-Förderpreis ausgezeichneten Dissertationsprojekt untersucht Mag. Elisabeth Günther das Phänomen Studienabbruch am Beispiel der TU Wien. Die Arbeit basiert auf einem intersektionellen Forschungsparadigma, welches die Verwobenheit und Wechselwirkung mehrerer soziodemografischer Indikatoren berücksichtigt. Elisabeth Günther schätzt aus den Inskriptionsdaten signifikante Effekte von soziodemografischen Faktoren (z. B. Geschlecht, Migration, Alter) auf den Studienerfolg und untersucht mit vertiefenden qualitativen Erhebungsmethoden jene Einflussfaktoren, die auf den Entscheidungsprozess, ein Studium abzubrechen oder weiterzuführen, wirken. Neben den wertvollen Erkenntnissen zum besseren Verständnis von Studienabbruchsentscheidungen zeigt Elisabeth Günther auch auf, wie die komplexe, vielschichtige soziale Realität umfassender erfasst werden kann, und liefert damit einen wichtigen Beitrag zur intersektionellen Methodenentwicklung. Die nun an der TU Wien folgende Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der Studie an der TU Wien kann eine wesentliche Verbesserung der Chancengleichheit und Diversität bei den Studierenden bewirken. Maßnahmen für AbsolventInnen Um die Studierenden, die nicht einen Karriereweg in der Wissenschaft einschlagen wollen, auf einen guten Berufsstart vorzubereiten, setzt die TU Wien auf Service und Beratung, dies auch in enger Kooperation mit der Wirtschaft. Mit dem TU Career Center stellt sie folgende Angebote zur Verfügung: inform.ing. (Newsletter, Karriereinformationen, Allgemeines über das TU Career Center) coach.ing. (Persönlichkeitsprofile, Bewerbungstraining) train.ing. (Lehrveranstaltungen, Workshops) meet.ing. (OnCampusEvents, TUday, TUtheTOP) recruit.ing. (Abschlussarbeiten, Stellenmarkt, Vermittlung) Das TU Career Center verzeichnet ein stetig wachsendes Interesse der nationalen und internationalen Firmen, die an der Jobmesse TUday der TU Wien als Aussteller dabei sein wollen. Auch 2013 waren die rund 100 verfügbaren Standflächen binnen weniger Wochen ausverkauft. Neben den Partnerunternehmen APG, BMW, EVN, itsv, Kapsch, ÖBB, OMV, SVC und VERBUND waren viele namhafte Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen wie Informationstechnologie, Automobil- und Automobilzulieferindustrie, Unternehmensberatung, Energiewirtschaft, chemische Industrie, Bank- und Versicherungswesen, Anlagenbau, Transport und Verkehr, u. v. m. vertreten und gaben so einen umfassenden Überblick zu den zahlreichen Einsatzbereichen von TechnikerInnen. TUtheTOP das High-Potential-Programm der TU Wien Das High-Potential-Programm der TU Wien startete 2013 bereits in seinen 7. Jahrgang. Ziel ist, mit dem Programm talentierte und engagierte Studierende zu fördern, ihre Leistungen anzuerkennen und ihnen die einmalige Möglichkeit zu geben, durch TUtheTOP Unternehmen im engen, persönlichen Kontakt kennenzulernen. In einem spannenden und abwechslungsreichen Rahmenprogramm erweitern die TeilnehmerInnen sowohl ihren fachlichen als auch ihren persönlichen Horizont und setzen dabei wesentliche Schritte in die eigene berufliche Zukunft. Am Ende eines TUtheTOP-Jahrgangs steht der von den TeilnehmerInnen selbst gestaltete Jahrgangsbericht, welcher mit Hintergrundgeschichten und zahlreichen Impressionen die vielfältigen Veranstaltungen, wie z. B. Workshops, Exkursionen oder Vorträgen, lebendig widerspiegelt. Wissenschaftskommunikation Die frühzeitige Vermittlung von Naturwissenschaft und Technik scheint Voraussetzung für eine bewusste Studienwahl der MINT-Fächer, insbesondere von jungen Frauen, zu sein; daher ist die KinderUniTechnik ein Schwerpunkt der Wissenschaftskommunikation der TU Wien. Den rund teilnehmenden Kindern wurden Lehrveranstaltungen von den WissenschafterInnen der TU Wien sowie Lehrveranstaltungen von den beteiligten Studierenden, die auch die Betreuung der Kinder übernahmen, angeboten. Die Organisation erfolgte an der TU im Büro für Öffentlichkeitsarbeit; Träger des Projekts KinderUni ist das Kinderbüro der Universität Wien, mit dem das Projekt eng abgesprochen wird. Spannende Forschungsergebnisse haben es verdient, in den Medien präsentiert zu werden. Das Büro für Öffentlichkeitsarbeit der TU Wien unterstützt daher die WissenschafterInnen des Hauses dabei, ihre Arbeit einer möglichst breiten Öffentlichkeit klar und verständlich näherzubringen. Das ist im Jahr 2013 gut gelungen: Es gab mehr Medienberichte über die TU Wien und ihre Forschungserfolge als je zuvor. Die Top-5-TU- Themen des Jahres 2013 mit der größten Medienresonanz waren: 20

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