Standard Eurobarometer 78. DIE ÖFFENTLICHE MEINUNG IN DER EUROPÄISCHEN UNION Herbst 2012 NATIONALER BERICHT ÖSTERREICH

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1 Standard Eurobarometer 78 DIE ÖFFENTLICHE MEINUNG IN DER EUROPÄISCHEN UNION Herbst 2012 NATIONALER BERICHT ÖSTERREICH Durchgeführt im Auftrag der Europäischen Kommission, Generaldirektion Kommunikation und auch von dieser koordiniert. Dieser Bericht wurde für die Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich verfasst. Dieses Dokument repräsentiert nicht die Sichtweise der Europäischen Kommission. Die darin enthaltenen Interpretationen und Ansichten sind ausschließlich die der Autoren. Standard Eurobarometer 78 / Herbst 2012 TNS Opinion & Social

2 Inhaltsverzeichnis Österreicher als Bürger der Europäischen Union... 2 Die Europäische Bürgerinitiative... 6 Österreich und die EU... 8 a. Errungenschaften der EU... 8 b. Vorteile durch die EU... 9 c. Erwartungen an die EU Informiertheit und Informationsverhalten über die EU Hinweise: Zugunsten der Lesbarkeit haben wir auf eine männlich/weiblich Formulierung verzichtet. Sämtliche Ausdrücke, die männlich formuliert sind, gelten sinngemäß auch für Frauen. Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich die Referenzangaben der Prozentwerte auf die 77. Standard Eurobarometer Befragung aus dem Frühjahr 2012.

3 Einleitung Am 1. November 1993 trat der im niederländischen Maastricht vom Europäischen Rat unterzeichnete Vertrag über die Europäische Union in Kraft. Der Vertrag kann als einer der wichtigsten Meilensteine auf dem Weg zu einer gemeinsamen Europäischen Union bezeichnet werden, nicht zuletzt wurde in ihm das sogenannten Drei-Säulenmodell der EU erstmals geregelt. Mit dem Vertrag wurden aber auch zahlreiche weitere Punkte beschlossen, etwa den mit der Gründung der Europäischen Gemeinschaften eingeleiteten Prozess der europäischen Integration auf eine neue Stufe zu heben, die Stärkung und die Konvergenz ihrer Volkswirtschaften herbeizuführen und eine Wirtschafts- und Währungsunion zu errichten, die im Einklang mit diesem Vertrag eine einheitliche, stabile Währung einschließt, sowie eine gemeinsame Unionsbürgerschaft für die Staatsangehörigen ihrer Länder einzuführen. Zum Anlass des 20jährigen Bestehens der im Vertrag über die Europäische Union eingeführten Unionsbürgerschaft hat die Europäische Kommission das Jahr 2013 zum Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger ausgerufen. Gleichzeitig feiert heuer auch das Eurobarometer ein Jubiläum: 1973, also vor 40 Jahren, wurde die erste Umfrage mit Standarddaten veröffentlicht. Seit 1978 dient die repräsentative Umfrage der Europäischen Kommission dazu, die Meinung der EU- Bürger in regelmäßigen Abständen zu erheben. Der vorliegende österreichische Länderbericht präsentiert nun ausgewählte Ergebnisse der 78. Standard Eurobarometer Befragung, die zwischen dem 3. und 18. November 2012 durchgeführt wurde. Dazu wurden in Österreich 993 Personen vom Österreichischen Gallup Institut befragt, in Summe wurden in den 27 Mitgliedsstaaten persönliche Interviews mit Personen ab 15 Jahren geführt. Der Bericht beginnt mit dem Thema Unionsbürgerschaft und europäische Identität: inwieweit fühlen sich die Österreicher mittlerweile auch als Unionsbürger? Wissen sie über ihre Rechte als Bürger der Europäischen Union Bescheid? Und über welche Rechte und Möglichkeiten würden sie gerne mehr erfahren? Im Anschluss daran wird ein Blick auf die Europäische Bürgerinitiative geworfen. Die Bürgerinitiative stellt ein europaweites Verfahren der direkten Demokratie dar. Wie bekannt ist dieses Verfahren in Österreich, und wie viele Personen könnten sich vorstellen, dieses zu bestimmten Themen in Zukunft zu nutzen? Das dritte Kapitel stellt die Einstellungen und Meinungen der Österreicher gegenüber der EU dar: Welche positiven Errungenschaften hat die Europäische Union gebracht? Welche Erwartungen verbinden die Österreicher mit ihrer Mitgliedschaft? Abschließend geht es um den Informationsstand und das Informationsverhalten der Österreicher, insbesondere um die Frage, welche Medien die Befragten zur Information über europäische Angelegenheiten nutzen. Technische Spezifikationen und der Fragebogen finden sich im Anhang des Berichts. Autoren: Mag. Daniel Schönherr und Dr. Harald Pitters 1

4 Österreicher als Bürger der Europäischen Union Die Volksabstimmung über den Beitritt Österreichs zur Europäischen Union im Jahr 1994 war erst die zweite bundesweite Volksabstimmung in Österreich. Im Fokus stand auch die Frage einer neuen europäischen Identität. Die Wiener SPÖ warb damals etwa mit dem Slogan Wiener bleiben, Europäer werden für den Beitritt, die ÖVP machte klar: Wir sind Europäer. Österreicher bleiben wir. Umgekehrt dient der vermeintliche Verlust der nationalen Identität den EU-Gegnern im Land seit jeher als Argument gegen eine Mitgliedschaft Österreichs in der EU. Die Mehrheit der Österreicher begreift sich mittlerweile als Bürger der Europäischen Union. 63% (+3 Pp) stimmen der Aussage Ich fühle mich als Bürger der EU insgesamt zu. Österreich liegt damit exakt im Schnitt aller EU-Staaten. Deutlich höher liegt der Wert etwa in Luxemburg (87%) und Finnland (78%), am niedrigsten hingegen in Griechenland (46%), Bulgarien (47%) und dem Vereinigten Königreich (48%), wobei die Werte in Griechenland und Bulgarien seit dem Frühjahr 2012 um jeweils rund 3 bis 4 Pp. gesunken sind. Das Gefühl der europäischen Bürgerschaft liegt in Österreich im Schnitt der EU15- Staaten (63%) und knapp über dem Wert der NMS12 (62%). Das Zugehörigkeitsgefühl zur europäischen Union ist damit auch schon in den meisten der 2004 bzw beigetretenen Staaten Mittel- und Osteuropas mehrheitlich verbreitet. Unterschiede zeigen sich jedoch in der Betrachtung Euro-Zone / Nicht- 2

5 Euro-Zone : In den Ländern der Euro-Zone liegt das Gefühl, Bürger der Europäischen Union zu sein, demzufolge deutlich höher (66%) als in den Ländern außerhalb der Euro-Zone (58%). Ebenfalls sehr deutliche Unterschiede zeigen sich in der soziodemographischen Analyse der Österreich-Daten: Jüngere Österreicher fühlen sich der EU stärker verbunden: 73% aller 15 bis 24jährigen und 69% aller 25 bis 39jährigen sagen, sie fühlen sich als Bürger der EU. Unter 40 bis 54jährigen sind es 66%, die sich als EU-Bürger sehen, über 54jährige sagen dies nur noch zu 51%. Insgesamt gibt es in Österreich kaum gesellschaftliche Gruppen, die sich nicht mehrheitlich auch als EU-Bürger sehen. Am stärksten fühlen sich neben jüngeren auch noch Personen mit höherer formaler Bildung (80%) sowie selbständig Beschäftigte (76%) und Führungskräfte (78%) als EU- Bürger. Umgekehrt sehen sich neben älteren Österreichern und Pensionisten (49%) Personen mit maximal Pflichtschulabschluss (43%) und Arbeitslose (37%) mehrheitlich noch nicht als Bürger der EU. Das Gefühl, Bürger der Europäischen Union zu sein, teilen in Österreich und im Schnitt aller EU27-Staaten also 63% aller Befragten. Dieser Wert erweist sich in der Rückschau als äußerst stabil. Während das Gefühl der Unionsbürgerschaft in Österreich also stagniert, zeigt die Analyse der länderspezifischen Daten teils deutliche Veränderungen in anderen Ländern der Europäischen Union: Am stärksten gestiegen ist das Gefühl, Bürger der EU zu sein, in Lettland (57%, +13 Pp. seit 2010), Estland (73%, +11 Pp. seit 2010) und Frankreich (66%, +10 Pp. seit 2010). Ebenfalls gestiegen ist das Zugehörigkeitsgefühl in Dänemark (74%, +8 Pp. seit 2010) und Schweden (73%, +7 Pp. seit 2010). Umgekehrt ist das Gefühl, europäischer Unionsbürger zu sein, in Ungarn seit 2010 am deutlichsten gesunken nur noch 54% geben dies aktuell an, vor zwei Jahren waren es noch um 16 Pp. mehr. Ebenfalls stark gesunken ist der Wert in Belgien (68%, -7 Pp. seit 2010), Italien (51%, -7 Pp.) und der Slowakei (71%, -8 Pp. seit 2010). 3

6 Wie verankert die EU in den einzelnen Lebensbereichen von vielen Österreichern mittlerweile ist, zeigt sich ebenfalls in den vorliegenden Ergebnissen. Insbesondere in Bezug auf Aufenthalte in anderen EU-Ländern zeigen sich die Österreicher offen: Nach Luxemburg (91%), den Niederlanden (78%), Dänemark (76%) und Schweden (69%) liegt der Anteil an Personen, die in den vergangenen 12 Monaten ein anderes EU-Land besucht haben, in Österreich mit am höchsten (68%, -4 Pp.). 34% (-2 Pp.) aller Österreicher haben in den vergangenen 12 Monaten sogar mehrmals ein anderes EU-Land besucht, weitere 34% (-2 Pp.) ein oder zwei Mal. Am niedrigsten liegt der Wert hingegen in süd- und osteuropäischen Ländern wie Griechenland (17%), Portugal (20%), Bulgarien (20%) oder Rumänien (26%). Die Österreicher gehören damit zu den reisefreudigsten EU-Bürgern. Nicht zuletzt die Schengener Abkommen, die den freien Personenverkehr in mittlerweile alle Nachbarsstaaten Österreichs garantieren, ermöglichen den Österreichern diese hohe Besuchsfrequenz in anderen Ländern der EU. Die hohe Reisefreudigkeit der Österreicher sollte jedoch nicht mit eine per se hohen Mobilitätsbereitschaft in Hinblick auf längere Auslandsaufenthalte verwechselt werden. Zwar erfreuen sich europäische Mobilitätsprogramme wie ERASMUS oder Leonardo da Vinci auch hierzulande zunehmender Beliebtheit, der Anteil an Österreichern, die aber z.b. im Ausland arbeiten, studieren oder leben, liegt nach wie vor deutlich unter dem EU27-Durchschnitt (vgl. dazu auch Seite 12 des vorliegenden Berichts). Auch bei der Internetnutzung zeigen sich die Österreicher offener als der EU- Durchschnitt: Das Internet bietet heutzutage eine Vielzahl an Möglichkeiten, um mit Menschen aus anderen Ländern in Kontakt zu treten, aber auch um die Vorteile des Europäischen Binnenmarkts kennenzulernen. Im EU-Schnitt geben nur 20% (-1 Pp.) an, in den vergangenen 12 Monaten ein Produkt oder eine Dienstleistung aus einem anderen EU-Mitgliedsstaat per Internet erworben zu haben in Österreich sind es deutlich mehr (36%, -7 Pp.). Den Österreichern kommt hierbei sicherlich die gute Internetversorgung zugute: Fast 80% der österreichischen Haushalte besitzen laut offiziellen Daten von Eurostat 1 einen Internetzugang, Österreich liegt damit unter allen EU-Mitgliedsstaaten auf Platz 10 und um 3 Pp. über dem EU-Durchschnitt. Das Internet spielt aber nicht nur für den Kauf von Waren oder Dienstleistungen aus anderen EU-Mitgliedsstaaten eine Rolle, sondern auch wenn es darum geht, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten: Fast die Hälfte aller Österreicher (47%, -5 Pp.) hat mit Menschen aus einem anderen EU-Land in den letzten 12 Monaten Kontakte geknüpft. Vor allem Jüngere pflegen den Austausch mit Menschen über die Ländergrenzen hinweg: 68% der unter 25jährigen Österreicher sind mit Personen aus einem anderen Mitgliedsstaat bekannt, deutlich mehr als im EU27-Durchschnitt (58%). 1 Eurostat: Internet-Zugangsdichte Haushalte [http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/table.do?tab=table&init=1&language=de&pcode=tin00134&plugin=1] 4

7 Daneben stellt sich auch die Frage der Mediennutzung in anderen Sprachen: Insgesamt 26% (-2 Pp.) aller Österreicher haben ein Buch, eine Zeitung oder ein Magazin in einer anderen Sprache als Deutsch gelesen, 25% (-2 Pp.) haben Fernsehsendungen in einer anderen Sprache gesehen. Die Ergebnisse zeigen also, dass sich die Österreicher mehrheitlich als Unionsbürger begreifen und in vielen Bereichen auch deutlich offener als der EU-Durchschnitt sind, nicht zuletzt wenn es um den Besuch von anderen Ländern oder den Kauf von Waren oder Dienstleistungen im Internet geht. Die Österreicher können dabei auch jederzeit auf ihre Rechte als Unionsbürger zurückgreifen. Zu diesen unmittelbaren Rechten als EU-Bürger zählen u.a. das Freizügigkeitsrecht, das aktive und passive Kommunal- und Europawahlrecht, das Petitions- und Beschwerderecht sowie der diplomatische und konsularische Schutz in einem anderen Mitgliedsstaat. Wesentlich mehr Befragte in Österreich geben an, ihre Rechte als Unionsbürger zu kennen, als im EU-Durchschnitt. Knapp mehr als die Hälfte aller Österreicher (52%, -4 Pp.) sagt, dass sie ihre Rechte als EU-Bürger kennen. 6% davon sagen, sie kennen alle ihre Rechte gut, die relative Mehrheit von 46% hingegen sagt, sie kennt die Rechte nur bis zu einem gewissen Grad. EU-weit hat die Mehrheit der Unionsbürger hingegen das Gefühl, ihre Rechte nicht zu kennen (54%, +/-0 Pp.), nur 45% (+/-0 Pp.) sagen, sie kennen ihre Rechte zumindest in einem gewissen Ausmaß. Der Anteil der Menschen, die das Gefühl haben, ihre Rechte als EU-Bürger zu kennen, liegt in Österreich auch deutlich über dem Durchschnitt der EU15-Staaten (44%) bzw. der Euro-Staaten (44%). Am besten wissen die Finnen (67%), Luxemburger (63%) und Dänen (62%) über ihre Rechte Bescheid, am schlechtesten die Italiener (31%), Franzosen (33%), Rumänen und Portugiesen (jeweils 35%). Gerade die Frage, welche Rechte sie als EU-Bürger haben, scheint einen großen Teil der Befragten aber zu interessieren: 46% (-4 Pp.) der Österreicher geben an, gerne mehr über ihre Rechte erfahren zu wollen, im EU-Schnitt sind es 5

8 sogar 62% (-1 Pp.). Dass diese Gruppe in Österreich kleiner ist, liegt am höheren Anteil an Österreichern, die bereits gut über ihre Rechte Bescheid wissen. Von den 46%, die aber gerne mehr über ihre Rechte erfahren würden, sagen die meisten, dass sie gerne mehr über die medizinische Versorgung im Ausland sowie die Voraussetzungen für längere Auslandsaufenthalte wissen wollen würden: Insgesamt 32% (+/-0 Pp.) derjenigen, die sich mehr Informationen über ihre Rechte als Unionsbürger wünschen, würden gerne mehr über ihr Recht, auch in einem anderen Mitgliedsstaat der EU medizinische Versorgung in Anspruch zu nehmen, erfahren. 27% (+/-0 Pp.) würden gern mehr über die Möglichkeit, in anderen Mitgliedsländern zu arbeiten, erfahren. 25% (-12 Pp.) der Österreicher würden gerne mehr über die notwendigen Voraussetzungen wissen, um in einem anderen Land der EU zu leben. Vor allem Österreicher zwischen 25 und 44 Jahren interessieren sich mehrheitlich für ihre Rechte als EU-Bürger. Die Analyse der unterschiedlichen Themenbereiche zeigt aber sehr unterschiedliche Prioritäten je nach sozialer Gruppe: Jüngere Österreicher zwischen 15 und 24 Jahren, die sich mehr Informationen über ihre Rechte wünschen, interessieren sich am stärksten für ihre Möglichkeiten, ins europäische Ausland zu gehen, um dort entweder zu arbeiten (50%), zu studieren (39%) oder zu leben (39%). Die Werte entsprechen ungefähr dem EU-Durchschnitt: auch europaweit nennen 51% aller 15 bis 24jährigen, die gerne mehr über ihre Rechte erfahren wollen, zunächst das Thema im Ausland arbeiten gefolgt von den Möglichkeiten, im Ausland zu studieren (38%) oder zu leben (38%). Ältere Befragte über 54 hingegen interessieren sich am stärksten für die Inanspruchnahme von medizinischer Versorgung in einem EU-Mitgliedsland (41%). Das entspricht exakt dem EU-Durchschnittswert in dieser Gruppe. Für die Möglichkeit, in einem anderen Mitgliedsstaat der EU zu arbeiten, interessieren sich vor allem höher Qualifizierte, selbständig Beschäftigte und Führungskräfte jeweils rund 25% dieser Gruppen würden gerne mehr über die Vorrausetzungen dafür erfahren. Die Europäische Bürgerinitiative Der Ausbau der direkten Demokratie war in Österreich in den vergangen Monaten vermehrt Thema. Im Vorfeld der am 20. Januar 2013 abgehaltenen Volksbefragung zu Wehrpflicht oder Berufsheer wurde gleichzeitig auch die öffentliche Diskussion über eine verstärkte direkte Einbindung der Bevölkerung in den politischen Entscheidungsprozess angestoßen. Die Europäische Bürgerinitiative bietet seit 2012 über die Ländergrenzen hinweg allen wahlberechtigten Unionsbürgern die Möglichkeit, die Europäische Kommission aufzufordern einen Rechtsakt in jenen Bereichen vorzuschlagen, in denen die EU zuständig ist. Eine Bürgerinitiative muss dabei von mindestens einer Million EU-Bürgern aus mindestens sieben der 27 Mitgliedstaaten unterstützt werden. Bislang wurden 15 Bürgerinitiativen gestartet, darunter zuletzt eine Initiative zum bedingungslosen Grundeinkommen sowie ein Vorschlag zur Abschaffung der Roaming-Gebühren in der Europäischen Union zugunsten einer monatlichen Flatrate. 6

9 Im Vergleich zum Frühjahr 2012 halten es in Österreich aber wieder weniger Menschen für wahrscheinlich, sich in Zukunft an einer Europäischen Bürgerinitiative zu beteiligen. Aktuell schätzen lediglich 20% (-9 Pp.), dass sie diese zukünftig in Anspruch nehmen würden, das ist in etwa der Wert aus dem Jahr Im EU27-Durchschnitt geben dies 21% (+/-0 Pp.) an, wobei Befragte in Zypern (43%) und Lettland (40%) sich das am ehesten vorstellen könnten, während Deutsche, Ungarn und Dänen die Beteiligung an einer Europäischen Bürgerinitiative zu fast 80% als unwahrscheinlich bezeichnen. Österreich liegt mit einem Anteil von 20% in etwa gleichauf mit Ländern wie Portugal (20%), Großbritannien (20%) oder den Niederlanden (21%). Interessant ist der Trend, wonach die wahrscheinliche Beteiligung in Österreich wieder rückläufig ist, während sie im EU27-Schnitt stabil zu sein scheint. Tatsächlich ist der Wert nirgendwo so stark gesunken wie in Österreich; in Irland (33%, +10 Pp.), Lettland (40%, +7 Pp) oder Griechenland (36%, +5 Pp.) ist die Absicht, sich an einer europäischen Bürgerinitiative zu beteiligen, sogar deutlich gestiegen. Unabhängig davon, ob sie es für wahrscheinlich halten, ihr Recht auf die Beteiligung an einer europäischen Bürgerinitiative künftig in Anspruch zu nehmen, wurden den Befragten unterschiedliche Themen vorgelegt mit der Bitte, jene zu nennen, bei denen sie am ehesten davon Gebrauch machen würden. Dabei ergeben sich spannende Unterschiede zwischen den Prioritäten der Österreicher und jenen der anderen EU-Mitgliedsstaaten: Während im EU-Schnitt eindeutig das Thema Beschäftigung an erster Stelle steht (38%, +1 Pp.), würden sich in Österreich deutlich weniger (24%. -3 Pp.) an einer Europäischen Bürgerinitiative zu diesem Thema beteiligen. Vor allem Länder mit einer hohen Arbeitslosigkeit wie Spanien oder Griechenland fänden einer 7

10 Europäische Bürgerinitiative zum Thema Beschäftigung sinnvoll, während Österreich eine vergleichsweise niedrige Arbeitslosigkeitsrate und entsprechend andere Prioritäten aufweist. Am meisten Österreicher (34%, +2 Pp.) würden sich an einer Europäischen Bürgerinitiative zu den Grundrechten von EU-Bürgern beteiligen (EU27: 22%, -2 Pp.), gefolgt von den Themen Umwelt (28%, -2 Pp.; EU27: 19%, -1 Pp.), Konsumentenschutz (26%, -1 Pp.; EU27: 20%, +/-0 Pp.) und Einwanderung (26%, -7 Pp.; EU27: 12%, -3 Pp.). Österreicher, die es für wahrscheinlich halten, dass sie sich in Zukunft an einer Europäischen Bürgerinitiative beteiligen werden, nennen zu 51% das Thema Grundrechte als vorrangigstes Thema, gefolgt von Umwelt (43%), Beschäftigung (34%) und Konsumentenschutz (33%). Wenig Anklang sowohl in Österreich als auch auf europäischer Ebene finden die Themen Sport (4%, -3 Pp.; EU27: 4%, +/- 0 Pp.), Terrorismus (7%, -3 Pp.; EU27: 6%, -2 Pp.) und eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (11%, -3 Pp.; EU27: 9%, -1 Pp.). Österreich und die EU a. Errungenschaften der EU Die Befragten der 78. Standard Eurobarometer Befragung wurden weiters gebeten, die ihrer Meinung nach positivsten Errungenschaften der Europäischen Union zu benennen. Sie hatten dabei die Möglichkeit, zuerst die ihrer Ansicht nach positivste Leistung der Europäischen Union anzugeben, gefolgt von weiteren Nennungen. Betrachtet man nun alle abgegebenen Nennungen gesamt, zeigen sich zwei Antworten klar in der Mehrheit: 60% (-1 Pp.) der Österreicher und 52% (+1 Pp.) im EU27-Durchschnitt halten den freien Verkehr von Gütern, Personen und Dienstleistungen innerhalb der EU als die positivste Leistung der Europäischen 8

11 Union, gefolgt von 57% (-3 Pp.) der Österreicher und 50% (-3 Pp.) der Europäer, die den anhaltenden Frieden zwischen den Mitgliedstaaten positiv erwähnen. Auch EU-weit sind dies die häufigsten zwei Nennungen, wobei auffällt, dass die Österreicher die Errungenschaften der EU deutlich stärker hervorheben als der Durchschnitt aller EU27-Bürger. Der Euro wird in Österreich etwa von insgesamt 40% (-4 Pp.) aller Befragten als positive Errungenschaft der Europäischen Union gesehen, im Durchschnitt aller europäischen Mitgliedsstaaten jedoch nur von 25% (- 3 Pp.). QD4T. Welche sind Ihrer Meinung nach die positivsten Errungenschaften der EU? AT EU27 Der freie Personen-, Waren- und Dienstleistungsverkehr 60% 52% Frieden unter den Mitgliedsstaaten der EU 57% 50% Der Euro 40% 25% Die Wirtschaftskraft der EU 38% 20% Der politische und diplomatische Einfluss der EU im Rest der Welt 32% 20% Austauschprogramme für Studenten, wie beispielsweise ERASMUS 31% 22% Das Niveau der Sozialfürsorge (Gesundheitsfürsorge, Bildung, Pensionen) 27% 18% Die gemeinsame Agrarpolitik 22% 11% Andere 6% 1% Nichts davon 15% 13% Vor allem den Euro, die gemeinsame Agrarpolitik in Europa, die Wirtschaftskraft und den politischen und diplomatischen Einfluss der EU im Rest der Welt beurteilen die Österreicher im Vergleich zu den anderen Mitgliedsstaaten deutlich häufiger als positive Errungenschaft der EU. Die Wirtschaftskraft Europas wird zum Beispiel von fast 40% aller Österreicher als positive Errungenschaft angesehen, in Ländern wie Schweden (7%), Luxemburg (11%), Finnland oder England (12%) ist es gerade einmal jeder Zehnte. In der soziodemographischen Analyse zeigen sich teils spannende Unterschiede zwischen den einzelnen Gruppen: Die europäische Sozialfürsorge wird von Frauen (29%) etwas häufiger als Errungenschaft der EU angegeben als von Männern (25%). Das Niveau der Sozialleistungen wird von Personen, die sich selbst in der Mitte (29%) oder am oberen Ende der Gesellschaft (30%) sehen, deutlich positiver bewertet als von jenen Gruppen, die sich als sozial benachteiligt sehen (17%). Jüngere Österreicher unter 25 sehen die Gestaltung von Austauschprogrammen für Studenten naturgemäß positiver (37%) als etwa 40 bis 54jährige (25%). Im Schnitt sagen in Österreich 15%, dass für sie keine der angeführten Errungenschaften auf die Europäische Union zutreffe. Dieser Wert liegt etwas höher unter älteren Österreichern über 54 (19%) und sozial benachteiligten gesellschaftlichen Gruppen wie z.b. Personen mit maximal Pflichtschulabschluss (21%) oder Arbeitslose (21%). b. Vorteile durch die EU 9

12 Die am stärksten wahrgenommenen Vorteile durch die Mitgliedschaft in der Europäischen Union sind in Österreich wie auch im Durchschnitt aller EU27-Staaten: keine bzw. weniger Grenzkontrollen beim Reisen (59%, -1 Pp.; EU27: 41%, -3 Pp.), geringere Kosten bei der Benutzung eines Mobiltelefons in einem anderen EU-Land (37%, -1 Pp.; EU27: 26%, +1 Pp.), sowie günstigere Flüge und eine größere Auswahl an Fluggesellschaften (30%, EU27: 26%). Dabei gibt allerdings nur in Bezug auf die wegfallenden bzw. weniger werdenden Grenzkontrollen beim Reisen eine Mehrheit der Österreicher (59%, -1 Pp.) an, davon in der Vergangenheit profitiert zu haben. In allen anderen abgefragten Bereichen sagt eine Mehrheit, sie hätte noch nicht davon profitiert. Erklärbar ist dies auch dadurch, dass sehr spezielle Bereiche abgefragt wurden, die nicht für jeden Befragten in Frage kommen. So gibt etwa nur eine kleine Anzahl an Personen an, sie hätte vom Freizügigkeitsgesetz profitiert, d.h. sie haben in einem anderen EU-Land gearbeitet, gelebt oder studiert. Gerade der Aufenthalt in einem anderen EU-Land wird dabei von jüngeren Generationen stärker in ihren Lebensentwurf eingeplant: 23% der Studenten in Österreich sagen, sie haben von der Möglichkeit, in einem anderen EU-Land zu studieren, profitiert, das sind deutlich mehr als im EU- Durchschnitt (14%). 12% der unter 25jährigen haben schon in einem anderen EU- Land gelebt, das sind in etwa gleich viele wie im EU-Durchschnitt (13%). Im Vergleich zu den Durchschnittswerten aller europäischen Befragten zeigen sich drei nennenswerte Unterschiede: Deutlich mehr Österreicher geben an, von den wegfallenden Grenzkontrollen profitiert zu haben (59%, -1 Pp.). Im EU-Schnitt gibt dies weniger als die Hälfte an (41%, -3 Pp.). Ebenfalls deutlich mehr Österreicher sagen, sie hätten von den geringeren Kosten bei der Benutzung eines Mobiltelefons in einem anderen EU-Land profitiert (37%, -1 Pp.), europaweit sagen dies im Durchschnitt um 11 Pp. weniger (26%, +1 Pp.). Umgekehrt geben in Österreich weniger Befragte an, sie hätten davon profitiert, dass sie im europäischen Ausland gearbeitet haben (5%, -4 Pp.). Im Europaschnitt sagen dies 11% (-2 Pp.). QD6. Können Sie mir bitte für jede der folgenden Errungenschaften der Europäischen Union sagen, ob Sie davon profitiert haben oder nicht? [habe profitiert] AT EU27 Keine/Weniger Grenzkontrollen beim Reisen 59% 41% Geringere Kosten bei der Benutzung eines Mobiltelefons in einem anderen EU-Land 37% 26% Günstigere Flüge und eine größere Auswahl an Fluggesellschaften 30% 26% Stärkung der Verbraucherrechte beim Kauf von Produkten oder Dienstleistungen in einem anderen EU-Land 25% 20% Stärkung der Rechte von Flugreisenden in der EU 22% 17% Anspruch auf medizinische Leistungen in einem anderen EU-Land 10% 12% Leben in einem anderen EU-Land 6% 11% Arbeiten in einem anderen EU-Land 5% 11% Studieren in einem anderen EU-Land 4% 9% 10

13 Die länderspezifische Analyse zeigt ebenfalls deutliche Unterschiede: 13 Mitgliedsstaaten geben mehrheitlich an, von den geringeren bzw. wegfallenden Grenzkontrollen beim Reisen profitiert zu haben neben Österreich (59%) sagen das vor allem die Luxemburger (76%), Niederländer (66%) und Slowaken (66%). Umgekehrt sagen die Befragten in süd- und osteuropäischen Ländern wie Bulgarien (19%), Portugal (20%), Rumänien (21%), Ungarn (21%) oder Griechenland (22%) am seltensten, dass sie von den weniger werdenden Grenzkontrollen profitiert haben. Von der Stärkung der Verbraucherrechte beim Kauf von Produkten oder Dienstleistungen in einem anderen EU-Land haben in Österreich 25% profitiert. In ganz Europa gibt es nur ein Land, wo die Mehrheit der Befragten dies angibt, und das ist Malta (53%). Ebenfalls noch häufiger davon profitiert haben Länder wie Irland (45%), die Slowakei (41%) und Belgien (36%). Am wenigsten häufig geben dies hingegen Befragte in süd- und osteuropäische Staaten wie Ungarn (9%), Bulgarien (9%), Portugal (12%) und Italien (15%) an. In Bezug auf die innereuropäische Mobilität zeigen sich die Österreicher deutlich seltener bereit, in einem anderen EU-Land zu arbeiten bzw. zu studieren. Während nur 6% aller Befragten in Österreich angeben, von der Möglichkeit, in einem anderen EU-Land zu arbeiten, profitiert zu haben, sind es in Ländern wie der Slowakei (38%) oder Polen (36%) deutlich mehr als 30%, in Luxemburg, Tschechien und Irland mehr als 20% der Befragten, die schon einmal in einem anderen Land gearbeitet haben. Ähnliches lässt sich für die Möglichkeit, in einem anderen Land zu studieren, feststellen auch hier liegt der Wert in Ländern wie Luxemburg (37%), der Slowakei (32%) oder Polen (30%) deutlich über jenem in Österreich (4%). c. Erwartungen an die EU Obwohl die Österreicher mit deutlicher Mehrheit die vergangenen positiven Errungenschaften der Europäischen Union sehen und anerkennen, bestehen auch sehr konkrete Erwartungen und Wünsche an die EU. Die meisten Nennungen in Österreich lassen sich unter dem Schwerpunkt Wirtschaft/Krisenbekämpfung zusammenfassen. 72% (+2 Pp.) aller Österreicher erwarten sich von der EU in diesem Bereich in Zukunft mehr politische Akzente. Vor allem in den Bereichen Lebensqualität, d.h. Lebensstandard, Erhöhung der Kaufkraft und der Gehälter (25%, +12 Pp.) und Umgang mit Defiziten und Schulden (23%, -6 Pp.) setzen die Österreicher Erwartungen in die EU. Weitere Nennungen in Bezug auf die Wirtschaft waren Wachstum (13%, -3 Pp.) und Regulierung der Finanzmärkte (10%, +7 Pp.). 11

14 QD1. Erwartungen an die EU im Bereich Wirtschaft/Bekämpfung der Wirtschaftskrise AT EU27 Lebensqualität, d.h. Lebensstandard, Erhöhung der Kaufkraft und der Gehälter 25% 12% Beschäftigung, Arbeitsplätze, Jugendarbeitslosigkeit 19% 15% Stabilität: Finanzielle Absicherung, Hilfe in Rezession, Finanzielle Unterstützung 7% 10% Regulierung der Finanzmärkte 10% 3% Umgang mit Defiziten und Schulden, Stop der EU-Zahlungen an Krisenländer 23% 5% Wachstum schaffen 13% 4% Krisenbekämpfung, Unterstützung von KMUs 6% 9% Euro, den Euro stützen 6% 1% Armut bekämpfen 5% 3% Neben dem großen Themenbereich Wirtschaft formulieren die Österreicher weitere Erwartungen an die EU im Bereich Governance und Zusammenarbeit (48%, +3 Pp.). Konkret erwarten sich die Österreicher Verbesserungen sowohl auf nationalstaatlicher Ebene, z.b. die Verringerung von Bürokratie, mehr Transparenz und Bekämpfung von Korruption (13%, -5 Pp.), aber auch auf EU-Ebene ( Harmonisierung von Gesetzen und Verbesserung der Funktionsweise der EU : 14%, +7 Pp.). Der dritte große Themenbereich betrifft die Bürgerschaft 30% der Österreicher (+2 Pp.) stellen auch in diesem Zusammenhang konkrete Erwartungen an die EU. Diese reichen von der Verteidigung der europäischen Werte, Frieden, Gleichheit zwischen Männern und Frauen sowie Gerechtigkeit (19%, + 1Pp.) über die Anhörung der Anliegen der EU-Bürger, z.b. in Form der europäischen Bürgerinitiative (11%, +2 Pp.) bis hin zur Verteidigung der Menschenrechte und Demokratie (5%, +2 Pp.). Gerade der Wunsch an die EU, die direkte Demokratie etwa mittels europäischer Bürgerinitiative auszubauen, entspricht den oben 12

15 dargestellten positiven Ergebnissen zu Unionsbürgerschaft und zunehmender Öffnung gegenüber der EU. Das europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger 2013 findet somit auch in den Erwartungen der Österreicher und Europäer an die EU seinen Ausdruck. Die Ergebnisse der vorliegenden 78. Standard Eurobarometer Befragung zeigen, dass sich die Österreicher mittlerweile mehrheitlich auch als Bürger der Europäischen Union fühlen. Als solche bewerten sie die gebotenen Vorteile und Rechte durchgehend positiv, stellen aber auch sehr präzise Erwartungen an die EU, wenn es um künftige Herausforderungen und Ziele geht. 13

16 Informiertheit und Informationsverhalten über die EU Der Informationsstand über europäische Themen und Angelegenheiten wird von der Mehrheit der Befragten als niedrig eingeschätzt, allerdings deutlich besser als im EU27-Schnitt. Für sich persönlich sagen 36% (-5 Pp.) der Österreicher, dass sie sich gut informiert fühlen, 4% (-1 Pp.) davon sagen, sie seien sehr gut informiert. EU-weit bezeichnen sich nur 31% (-2 Pp.) insgesamt als gut informiert. Etwas weniger, nämlich 32% (-1 Pp.) der Österreicher glauben, dass die Menschen in Österreich gut informiert seien über europäische Angelegenheiten allerdings glauben nur 2% (+/-0 Pp.) davon, dass die Menschen im Land sehr gut informiert seien. EU-weit glauben 22% (-2 Pp.), dass die Bevölkerung im eigenen Land gut informiert sei. Während der subjektive, d.h. persönliche Informationsstand im EU-Schnitt in den letzten Jahren weitestgehend stabil ist, ist der Informationsstand der Österreicher im Sinken. Im Ländervergleich liegt Österreich in der Frage der subjektiven Informiertheit im mittleren Bereich. Am besten informiert und zwar mehrheitlich fühlen sich die Luxemburger (54%) und Dänen (51%), aber auch in Ländern wie Finnland (48%), Irland (45%) oder Deutschland (41%) liegt der Anteil noch über 40%. Umgekehrt fühlen sich die Portugiesen (22%), Spanier (22%), Italiener (23%), Franzosen und Griechen (24%) am wenigsten gut informiert über europäische Angelegenheiten. Der rückläufige Trend in Österreich zeigt sich dabei noch stärker in südeuropäischen Ländern wie Portugal und Italien, wo der subjektive Informationsstand allein im letzten Jahr um jeweils fast rund 10 Pp. gesunken ist. Die soziodemographische Analyse der Österreich-Daten zeigt weiters: Sowohl die jüngsten als auch die ältesten Befragten fühlen sich am schlechtesten informiert: 15 bis 24jährige glauben dies nur zu 33%, über 54jährige zu 30%. Zwischen subjektiver Informiertheit und Ausbildungsdauer scheint ein direkter Zusammenhang zu bestehen: so sagen nur 20% derjenigen, die mit 15 Jahren die Ausbildung beendet hat, dass sie sich als informiert betrachten, 14

17 Personen, die zwischen 16 und 19 ihre Ausbildung beendet haben, sagen dies schon zu 36%, und Personen, die noch älter waren und vermutlich studiert haben, zu 57%. Ein weiterer Zusammenhang scheint zwischen Informationsstand und politischem Interesse zu bestehen: Österreicher, die sich stark für politische Themen interessieren, geben zu 60% an, sie seien auch gut über europäische Angelegenheiten informiert; die Informiertheit sinkt jedoch mit abnehmendem politischen Interesse auf 18% bei jenen, die sich gar nicht für Politik interessieren. Neben Alter, formaler Bildung und politischem Interesse zählt auch das Mediennutzungsverhalten zu jenen Faktoren, die den Grad der Informiertheit über politische Angelegenheiten wesentlich forcieren. Praktisch alle Österreicher (99%, +/- 1 Pp.) sehen zumindest einmal in der Woche fern, 93% (+3 Pp.) hören Radio, ebenso viele (+4 Pp.) lesen Zeitungen oder Zeitschriften. Nicht zuletzt das Internet dient dabei immer mehr Österreichern als Informationsmedium: 68% (+2 Pp.) nutzen das Internet mindestens ein Mal pro Woche, 19% (+1 Pp.) sehen über das Internet schon fern und 43% (+/- 0 Pp.) sind in sozialen Netzwerken aktiv. Alle diese Kanäle dienen den Österreichern in unterschiedlichem Ausmaß auch zur Information über nationale und europäische Politik. Die traditionellen Medien sind dabei nach wie vor die Hauptinformationsmedien der Österreicher, allen voran das Fernsehen: 85% (-2 Pp.) der Österreicher informieren sich im Fernsehen über nationale politische Angelegenheiten, gefolgt von Printmedien (70%, +/- 0 Pp.) und Radio (51%, -4 Pp.). Im Internet informieren sich 26% (+2 Pp.) aller Österreicher. Über europäische Angelegenheiten beziehen 79% (-2 Pp.) der Österreicher ihre Informationen aus Fernsehen, 67% (+1 Pp.) aus den Printmedien und 47% (-3 Pp.) aus dem Radio. 25% (+2 Pp.) nennen das Internet als weiteres Informationsmedium über europäische Angelegenheiten. In beiden Fällen also sowohl bei nationalen als auch bei europäischen Angelegenheiten zeigt sich eine tiefe Alterskluft in der Frage der genutzten Informationskanäle: Unter 25jährige, die bereits fast flächendeckend (96%) im Internet surfen, nennen zwar ebenfalls das Fernsehen als Hauptinformationsmedium das Internet changiert dahinter aber bereits auf ähnlichem Niveau wie Printmedien bzw. hat das Radio schon überholt. Fast die Hälfte (48%) der 15 bis 24jährigen informiert sich im Internet über politische Angelegenheiten, 46% über europäische Angelegenheiten. Im Gegensatz dazu informieren sich nur 26% der 40 bis 54jährigen und 10% der über 54jährigen im Internet über nationale Angelegenheiten, in etwa gleich wenige nutzen das Internet, um sich über europäische Nachrichten am Laufenden zu halten. Österreich stellt diesbezüglich aber keine Ausnahme dar: Europaweit ist es ebenfalls rund die Hälfte aller 15 bis 24jährigen, die das Internet als Informationsquelle zu nationalen oder europäischen Angelegenheiten nutzt, und der digital gap zwischen Jüngeren und Älteren ist auch im Durchschnitt aller EU27-Mitgliedsstaaten deutlich. Gleichzeitig belegen die Daten aber auch einen klaren digital divide zwischen einzelnen europäischen Mitgliedsstaaten: so nutzen in den EU15-Staaten schon 72% aller Menschen zumindest ein Mal pro 15

18 Woche das Internet, in den NMS12 sind es jedoch nur 57%. Vor allem in Ländern wie Rumänien (43%), Bulgarien (51%) oder Ungarn (57%) ist die Internetnutzung noch nicht flächendeckend gegeben, entsprechend informiert sich in diesen Ländern auch nur ein geringer Anteil der Bevölkerung selbstständig im Internet über nationale bzw. europäische Angelegenheiten. Es sind in erster Linie die jüngeren Befragten, die das Internet als Informationsquelle nutzen, währen die Älteren nach wie vor auf die traditionellen Medien vertrauen. Auf die Frage, welche Quellen sie nutzen, wenn sie nach Informationen über die Europäische Union, deren Politik und deren Einrichtungen aktiv suchen, nennen 49% der unter 25jährigen in Österreich erneut das Internet damit rangiert es in dieser Altersgruppe an erster Stelle (gemeinsam mit Gesprächen mit Verwandten, Freunden, Kollegen ). Gleichzeitig werden die traditionellen Medien Fernsehen, Tageszeitungen sowie Radio von immer weniger jüngeren Befragten als Informationsquelle herangezogen. Darüber hinaus antworten 19% der unter 25jährigen Österreicher, dass sie erst gar nicht nach Informationen über die Europäische Union, deren Politik und Institutionen suchen würden das ist der zweithöchste Wert nach den über 54jährigen. Das Internet löst in der jüngsten Altersgruppe die traditionellen Medien also langsam ab. Gleichzeitig fühlen sich die jüngeren Österreicher gemeinsam mit den ältesten am wenigsten informiert. Es bleibt abzuwarten, ob es sich dabei um einen Alters- oder Kohorteneffekt handelt, d.h. ob Informationsverhalten und Informationsstand der jüngeren Generation mit dem Älterwerden steigen, oder ob es in den kommenden Jahren zu einer gesellschaftlichen Verschiebung im Informationsverhalten und -stand kommen wird. Abschließend wurden die Befragten noch gebeten, das Ausmaß der Berichterstattung über die EU im eigenen Land zu beurteilen. In diesem Zusammenhang ist vor allem jene Gruppe interessant, deren Meinung nach zu wenig über die Europäische Union berichtet wird: 16

19 In Österreich glauben z.b. 18% (-4 Pp.), dass das Fernsehen, und 19% (-5 Pp.), dass das Radio zu wenig über europäische Angelegenheiten berichten, im EU-Schnitt sind es sogar jeweils 27% (-1 Pp. bzw. + 1 Pp.). Dass die Printmedien zu wenig über die EU berichten, glauben etwas weniger Österreicher (13%, -4 Pp.) und Europäer (18%, -1 Pp.). Schwer fällt den Befragten die Einschätzung des Informationsausmaßes im Internet fast 40% können dieses nämlich nicht einschätzen. Auffällig ist, dass der Anteil jener, denen zu wenig über die EU berichtet wird, etwas zurückgegangen ist. Mehr Österreicher glauben mittlerweile, dass die nationalen Medien im richtigen Ausmaß über die EU berichten. Eine mögliche Erklärung dafür könnte sein, dass die Berichterstattung über die EU im Zuge der Staatsschuldenkrise im Euroraum vor allem im Jahr 2012 zugenommen hat und die EU damit in den heimischen Medien häufiger präsent war. Wer aber glaubt, dass die gebotenen Informationen in Fernsehen, Radio und Presse nach wie vor zu wenig seien? Tendenziell sind das jüngere Befragte und Befragte im Alter zwischen 55 und 64, Personen mit höherer formaler Bildung und in Städten, die sich stark für Politik im Allgemeinen interessieren, sich aber nicht gut genug über die EU informiert fühlen. 17

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