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1 Der drohende Hausärztemangel im Kanton Schaffhausen: Fakten & Ansichten Maturaarbeit von Lukas Funke Betreut von Dr. Pablo Zarotti Kantonsschule Schaffhausen

2 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung Motivation Einführung in das Thema Leitfragen Vorgehen Methode Umfrage bei den Hausärzten Interview Resultat der Umfrageerhebung Demographische Angaben Einzel- oder Gruppenpraxis Ausstieg aus dem Hausarztberuf Arbeitszeit Pläne betreffend dem zukünftigen beruflichen Engagement Die Frage der Nachfolge Medikamentenabgabe Attraktivität des Hausarztberufes Hauptgründe des drohenden Hausärztemangels Ausbildung der Hausärzte Attraktivität der Einzel- und Gruppenpraxis Selbstständigkeit der Hausärzte Teilzeitstellen Feminisierung Die ärztliche Grundversorgung in der Zukunft Befindlichkeit der Hausärzte Diskussion Zukunftsszenario Gründe des Hausärztemangels Politische Situation

3 4.4. Folgen für die Zukunft Schlussfolgerungen Beantwortung der Leitfragen Zusammenfassung Danksagung Quellen Literatur- und Internetquellen Abbildungsverzeichnis Anhang Der Umfragebogen Das Interview

4 1. Einleitung 1.1. Motivation Durch den Arztberuf meines Vaters komme ich seit meiner Kindheit in den Kontakt mit gesundheitspolitischen Themen. Mit dem Alter wuchs auch mein Interesse an gesellschaftlichen und politischen Diskussionen. Heute ist der Hausärztemangel in der Schweiz ein aktuelles Thema und auch bei uns Zuhause wurde darüber gesprochen. Ich fragte meinen Vater, was es mit diesem Hausärztemangel auf sich habe. Er erklärte mir die Situation, in der sich die Hausärzte, aber auch das schweizerische Gesundheitssystem befindet. Ich war überrascht über die grossen Probleme der Hausarztmedizin, in einem fortschrittlichen, wohlhabenden Land wie der Schweiz. Ich fragte mich, wieso man nichts dagegen unternimmt. Es schien mir interessant, näher auf diese Problematik einzugehen und sie zu analysieren. Ich wollte genau wissen, wie die Situation wirklich aussieht, was man dagegen tun kann, wieso man nichts dagegen getan hat, was dieser Mangel für Folgen haben könnte. Nächstes Jahr beabsichtige ich das Studium der Humanmedizin an der Universität Zürich in Angriff zu nehmen. Mein Maturaarbeitsthema mit meinem Berufswunsch zu kombinieren empfand ich ideal und damit war die Idee für mein Thema geboren Einführung in das Thema Das Schweizerische Gesundheitswesen basiert auf 3 Säulen: Der Hausarztmedizin, der Spezialisten mit eigenen Praxen und der Spitäler. Die Hausärzte und Hausärztinnen behandeln 80-90% der Patienten abschliessend, ohne sie an einen Spezialisten oder in ein Spital zu überweisen. Obwohl sie den grössten Teil an Patientenbehandlungen bewältigen, betragen die Kosten der Hausarztmedizin lediglich 7% der gesamten Gesundheitskosten in der Schweiz. Eine gut funktionierende Hausarztmedizin hilft somit die Kosten im Gesundheitswesen tief zu halten. 1 Um die heutige Anzahl der Hausärzte halten zu können, wären jährlich 160 neue Hausärzte erforderlich. Im Durchschnitt der letzten 10 Jahre waren es jeweils weniger als 120. Gemäss 1 uns.html, Stand

5 einer Empfehlung des OECD Health Project 2 wären für ein hausarztzentrisches Gesundheitswesen 1 Hausarzt auf 1'000 Einwohner nötig. Für die Schweiz würde dies eine Zahl von 7'700 Hausärzten bedeuten. Um dieses Ziel erreichen zu können, müssten jährlich 270 neue Hausarztpraxen eröffnet werden. 3 Zudem werden uns, laut der Hausärztin und Nationalrätin Marina Carobbio, wegen geplanter Einstellungen der Praxistätigkeit bis zum Jahr 2016 ungefähr die Hälfte, rund 3200 Hausärzte, und bis zum Jahr 2021 ca. drei Viertel, rund 4700 Hausärzte, fehlen. 4 Die Aussage ist klar, die Schweiz braucht langfristig gesehen mehr Hausärzte. Die Ausbildung zusätzlicher Hausärzte muss gefördert werden, sonst droht uns ein baldiger Hausärztemangel und das schweizerische Gesundheitssystem steuert auf eine ungewisse Zukunft hin. Auch Bundesrat Didier Burkhalter hat dies erkannt und festgestellt, dass das Gesundheitswesen der Schweiz von der Gesundheitspersonalpolitik des Auslands abhängig ist Leitfragen In meiner Maturaarbeit beschäftige ich mich mit dem drohenden Hausärztemangel im Kanton Schaffhausen. Allgemein wird vom Hausärztemangel in der ganzen Schweiz gesprochen und gewarnt. Meine Untersuchung soll die Situation des Kantons Schaffhausen erfassen und mit derjenigen in der Schweiz im Allgemeinen verglichen werden. Ist der drohende Hausärztemangel in Schaffhausen weniger, gleich oder stärker ausgebildet als der prognostizierte in der Schweiz? Folglich lautet meine erste Leitfrage: Wie stark ist der Hausärztemangel, der dem Kanton Schaffhausen in den nächsten Jahren droht? Warum droht ein Hausärztemangel in Schaffhausen? Wer hat Schuld daran? Hat man zu spät auf den drohenden Mangel reagiert? Zusammengefasst lautet meine zweite Leitfrage: Was sind die Ursachen des drohenden Hausärztemangels? 2 Das OECD Health Project ist eine Studie der Organisation für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) zum Gesundheitswesen in den Industrieländern. 3 an- hausaerzten, Stand Carobbio M., Nationalrätin TI, Vizepräsidentin der SP Schweiz, Hausärztin, Die Grundversorgung zu gewährleisten ist Aufgabe der öffentlichen Hand, Bern, 27. Januar De Haller J., Gesundheitspolitische Standpunkte und Empfehlungen der FMH, Bern,

6 Sind die Ursachen bekannt, gilt es Lösungen zu finden, wie das Problem behoben werden kann. Dabei können auch neue Ideen und Strategien im Gesundheitswesen berücksichtigt und miteinbezogen werden. Meine dritte Leitfrage lautet: Wie könnte der drohende Hausärztemangel gemildert/abgefangen werden? Angenommen der Hausärztemangel wird real, was bedeutet das für unser Gesundheitssystem? Wäre die medizinische Grundversorgung in Gefahr? Welche Einschränkungen würde das für die Bevölkerung nach sich ziehen? Deshalb heisst meine vierte und letzte Leitfrage: Was wären die Folgen eines Hausärztemangels? 1.4. Vorgehen Zuerst werde ich das Interview der Hausärztebefragung im Kanton Schaffhausen auswerten, dann die Ergebnisse diskutieren, mit Einbezug des Interviews mit dem Studenten und der Literaturrecherche, um schliesslich meine Leitfragen zu beantworten. Die Arbeit beende ich mit einer Zusammenfassung meiner Arbeit. 5

7 2. Methode Zur Datenerhebung meiner Fragestellung dient ein Umfragebogen bei Hausärzten im Kanton Schaffhausen, ein Interview mit einem Studenten der Humanmedizin im 8. Semester, Angaben der Kantonalen Ärztegesellschaft Schaffhausen (KÄG SH) sowie eine Literaturrecherche Umfrage bei den Hausärzten Der Umfragebogen wurde an alle 66 Hausärzte des Kantons Schaffhausen verschickt. Die Rücklaufquote betrug 84 % innerhalb von zwei Monaten, dies entspricht 56 zurückgesendeten Umfragebögen. Der Hausärztemangel scheint für die Hausärzte ein brisantes Thema zu sein. Die hohe Beteiligung macht die Umfrage aussagekräftig. Der Fragebogen wurde anonymisiert zugestellt. Den Umfragebogen finden sie im Anhang (9.1.) Interview Um einen Einblick in die aktuelle Ausbildung zu erhalten, aber auch um häufig genannte Argumente, wie zum Beispiel Die Hausarztmedizin hat ein schlechtes Image an der Uni, überprüfen zu können, habe ich Ende September ein Interview mit einem Medizinstudenten durchgeführt, welcher sich im achten Semester des Humanmedizinstudiums befindet. Das Interview finden sie im Anhang (9.2.). 6

8 3. Resultat der Umfrageerhebung Die Zahlen und Daten für die Resultate beziehe ich, wenn nicht anders angegeben, aus meiner Umfrage. Der Einfachheit halber werde ich den Begriff Hausärzte verwenden, damit meine ich selbstverständlich Hausärztinnen sowie Hausärzte Demographische Angaben Geschlecht Die Umfrage ergab, dass 68% der befragten Hausärzte männlichen Geschlechts sind. Knapp ein Drittel der Befragten, 32%, sind Frauen Alter Das Durchschnittsalter aller antwortenden Hausärzte beträgt 55 Jahre. Bei den Männern liegt der Schnitt bei 56.1 Jahren. Die Frauen sind im Durchschnitt jünger, nämlich 52.8 Jahre, was in der folgenden Grafik dargestellt ist (Abb. 1). Abb. 1: Durchschnittsalter der Hausärzte Verteilung der Hausärzte auf Stadt und Land Es ist wichtig die Hausärzte in der Stadt (vereinfachend für Schaffhausen und Neuhausen) und die Hausärzte auf dem Land (übrige Gemeinden des Kantons) separat zu betrachten, da Stadt und Land verschieden Rahmenbedingungen bieten (z.b. Medikamentenabgabe). 68% der Befragten üben ihre Tätigkeit in der Stadt aus, 32% auf dem Land. 7

9 Die Umfrage zeigt einen deutlichen Unterschied in der Geschlechterverteilung zwischen Stadt und Land. In der Stadt sind 42% der Hausärzte weiblich während auf dem Land nur 11% der Hausärzte Frauen sind (Abb. 2) Abb. 2: Praxisstandort und Geschlechterverteilung der Hausärzte 3.2. Einzel- oder Gruppenpraxis Arbeiten sie in einer Gemeinschaftspraxis? 30 der Befragten Hausärzte arbeiten in einer Gemeinschaftspraxis, während 26 Hausärzte in Einzelpraxen praktizieren. Auf dem Land arbeiten 30% der Hausärzte in einer Gruppenpraxis, während 70% in einer Einzelpraxis tätig sind. In der Stadt kehrt sich das Bild. Hier arbeiten mehr Ärzte in einer Gruppenpraxis, nämlich 60%, 40% sind in einer Einzelpraxis aktiv (Abb. 3) Abb. 3: Verteilung Einzel/Gruppenpraxen 3.3. Ausstieg aus dem Hausarztberuf Wie lange gedenken sie noch als Hausarzt zu arbeiten? 8

10 22 Hausärzte beabsichtigen noch 0-5 Jahre zu arbeiten. 15 Hausärzte gedenken noch 5-10 Jahre ihrer Tätigkeit nachzugehen und 19 Hausärzte planen ihren Beruf noch mehr als 10 Jahre auszuüben. Es wird deutlich, dass ein Grossteil der Hausärzte nach 0-5 Jahren ihre Praxistätigkeit aufgibt. Zudem sind im Jahre % der Hausärzte altershalber in Pension (Abb. 4). Abb. 4: Anzahl Hausärzte in 0, 5 und 10 Jahren unter Berücksichtigung der Pensionierungsabsichten 3.4. Arbeitszeit Wie hoch ist ihre Gesamtarbeitszeit pro Jahr in Stunden? Für die Schweiz gilt formal, nach Vorgabe des Tarmed- Tarifwerkes eine ärztliche Jahresarbeitszeit von 1920 Stunden als ein Vollzeitpensum. Meine Berechnungen stützen sich auf ein Vollzeitpensum von 44 Wochen (52 Wochen 4 Wochen Ferien, 2 Wochen Fortbildung, 2 Wochen Feiertage= 44 Wochen). 6 Die männlichen Hausärzte arbeiten zusammen jährlich Stunden, die weiblichen Hausärzte Stunden. Das heisst, dass 77% der Hausarztmedizin durch die Hausärzte und 23% durch die Hausärztinnen bewältigt wird. Im Durchschnitt arbeitet ein Hausarzt 54 Stunden pro Woche. Die durchschnittliche Hausärztin arbeitet 34 Stunden pro Woche. Ein Hausarzt (männlich und weiblich) in einer Gruppenpraxis arbeitet durchschnittlich 44 Stunden pro Woche, in einer Einzelpraxis arbeitet er/sie durchschnittlich 51 Stunden pro Woche. 6 Giger J., Dissertation: Hausärztliche Versorgungssituation 2005, Institut für Hausartmedizin der Universität Basel, Dezember 2008, S.82 9

11 3.5. Pläne betreffend dem zukünftigen beruflichen Engagement Gedenken sie ihre Arbeitszeit in den nächsten Jahren zu reduzieren/erhöhen? Die Umfrage ergibt, dass 63% der Hausärzte ihr zukünftiges Arbeitspensum anders planen. 46% aller Hausärzte wollen ihre Arbeitszeit in den nächsten Jahren um 10-30% reduzieren. 9% der Hausärzte möchten ihre Arbeitszeit um mehr als 30% senken. Ihre Arbeitszeit erhöhen wollen 7% aller Hausärzte (Abb. 5). Abb. 5: Prozentuale Reduzierungs/Erhöhungsabsichten nach Hausärzten 3.6. Die Frage der Nachfolge Denken sie, dass es schwierig wird eine/n Nachfolger/in zu finden? 55 Hausärzte beantworteten diese Frage und das Resultat fällt sehr deutlich aus. 96% der Hausärzte denken, dass es schwierig wird eine/n Nachfolger/in zu finden. Nur 4% der Hausärzte behaupten das Gegenteil, diese 4% (entspricht 2 Hausärzten) haben aber auch schon eine/n Nachfolger/in gefunden. Mit der Folgefrage sollen die möglichen Gründe für einen Hausärztemangel erläutert werden. Falls ja, wieso? (Mehrfachnennungen möglich) Die Hausärzte legen die Schwergewichte des Nachfolgeproblems auf den Mangel an Hausärzten und das geringe Einkommen. Weniger wichtig sind die mangelnde Freizeit und die Unattraktivität des Berufes (Abb. 6). 10

12 Abb. 6: Anteile der Antworten auf die Frage Wieso wird es schwierig eine/n Nachfolger/in zu finden? Unter dem Punkt Anderes schrieben die Hausärzte folgende Gründe (Einzelnennungen): Fehlendes Prestige gegenüber Spezialisten Zukünftige Hausärztezentren in grösseren Orten (schlecht für Rekrutierung der Landärzte) Desinteresse an unternehmerischer Tätigkeit Unternehmerisches Risiko Zunehmende administrative Hürden Ungünstige Bedingungen in der Region Schaffhausen (Taxpunktwert zu tief, fehlende direkte Medikamentenabgabe in der Stadt) Notfalldienstbelastung zu hoch 3.7. Medikamentenabgabe Spielt die direkte Medikamentenabgabe (DMA) bei der Praxiswahl eine Rolle? 91% (siehe 5.2.7) der Hausärzte haben diese Frage mit ja beantwortet. 9% der Hausärzte sind der Meinung, dass die DMA bei der Praxiswahl keine Rolle spielt. Von den 5 Hausärzten, die diese Frage mit Nein beantwortet haben, praktizieren 2 auf dem Land und 3 in der Stadt. 11

13 Dürfen sie Medikamente abgeben? (DMA) 68% der Hausärzte dürfen keine Medikamente abgeben. Die restlichen 32% können direkt Medikamente abgeben Attraktivität des Hausarztberufes Wie könnte man den Hausarztberuf attraktiver gestalten? (Mehrfachnennungen möglich) Gemeinschaftspraxen und bessere Verdienstmöglichkeiten sehen die Hausärzte als beste Möglichkeiten, um ihren Beruf attraktiver zu gestalten (Abb.7). Abb. 7: Anteile der Antworten auf die Frage Wie könnte man den Hausarztberuf attraktiver gestalten?" Unter dem Punkt Anderes wurden folgende Gründe genannt (Einzelnennungen): Publicity, Image verbessern Weniger staatliche Einschränkungen DMA in der Stadt Kommunale Gesundheitszentren Geringere Belastung durch Notfalldienst Förderung bei der Ausbildung Lenkungsmassnahmen durch Politik Weniger Bürokratie (Weniger Versicherungsberichte, weniger administrativer Aufwand) Förderung durch Vorbilder, die Freude haben am Beruf 12

14 3.9. Hauptgründe des drohenden Hausärztemangels Was sind für sie die Hauptgründe des drohenden Hausärztemangels? Bei dieser Frage konnte jeder Befragte drei Gründe nennen. Diese werden nach Themengruppen sortiert und die jeweils am häufigsten Genannten aufgelistet. Ursachen in der Ausbildung: (34 Nennungen) 1. Fehlende Studienplätze/Zu wenige ausgebildete Ärzte (32%) 2. Numerus Clausus (18%) 3. Feminisierung (15%) Rahmenbedingungen des Hausarztberufes: (55 Nennungen) 1. Schlechtes Verhältnis Verdienst/ Arbeitszeit (58%) 2. Schlechte Tarife (11%) 3. Bürokratie/Bericht(un)wesen (7%) Politik: (10 Nennungen) 1. Mangelnde Unterstützung der Hausärzte durch die Politik (40%) 2. Verfehlte Gesundheitspolitik (30%) 3. Die Politik spart am falschen Ort (10%) Ansehen/Attraktivität: (32 Nennungen) 1. Spezialisierung ist attraktiver (25%) 2. Imageproblem (22%) 3. Fehlende Wertschätzung (13%) 4. Lohnschere zwischen Hausärzten und Spezialisten (13%) Einen Überblick über die Hauptgründe des Hausärztemangels gibt Abb

15 Abb. 8: Anteile der 4 Hauptgruppen am drohenden Hausärztemangel Ausbildung der Hausärzte Wo sehen sie die Probleme bei der Ausbildung der Hausärzte? (Mehrfachnennungen möglich) Die ungenügende Betreuung und Kanalisierung während der Ausbildung wird von den Hausärzten als grösstes Problem angesehen. Gefolgt vom Numerus Clausus und den fehlenden Studienplätzen (Abb. 9). Abb. 9: Anteile der Antworten auf die Frage Wo sehen sie die Probleme bei der Ausbildung der Hausärzte?" Unter dem Punkt Anderes schrieben die Hausärzte folgende Gründe (Einzelnennungen): 14

16 Politische Situation Image Aktuelle Zukunftsperspektive ungewiss/mangelhaft Ungenügender Kontakt mit der Hausarztmedizin in der Ausbildung Medizin studieren ist weniger in Job als KMU nicht rentabel Schwer, curriculumartige 7 Stellen zu erhalten als Assistenzarzt Zu wenige Praxisassistenzplätze Spezialisierung wird gefördert Falsches/schlechtes Berufsbild an der Uni Feminisierung, Ungenügende Starthilfe Fehlende Wertschätzung, Prestige Fehlende Ausbildung in Hausarztpraxis, Kommunikation, Buchhaltung, Unter- nehmensführung, Fremdsprachen Attraktivität der Einzel- und Gruppenpraxis Ist der Hausarztberuf attraktiver in einer Einzel- oder in einer Gruppenpraxis? 46% der Hausärzte sind der Meinung, dass der Hausarztberuf in einer Gruppenpraxis attraktiver ist. 54% geben an, dass der Hausarztberuf sowohl in einer Einzelpraxis als auch in einer Gruppenpraxis attraktiv sein kann. Kein einziger der Befragten gibt an, dass der Hausarztberuf in einer Einzelpraxis attraktiver ist Selbstständigkeit der Hausärzte Sollte der Hausarzt selbständig oder angestellt arbeiten? (Mehrfachnennungen möglich) Die Hausärzte favorisieren das Praxismodell Selbstständig in Gruppenpraxis. Selbständig in einer Einzelpraxis folgt an zweiter, angestellt von einer Ärzte- AG an dritter Stelle. Nur 4% können sich vorstellen Arbeitnehmer einer anderen juristischen Person (Unternehmer) zu sein. Keiner wünscht,angestellter einer Versicherung zu sein (z.b. Swica- Modell). Die 7 Curriculum = Lehrprogramm 15

17 Hausärzte bevorzugen also eine selbständige Tätigkeit (85%), sei dies in einer Einzel- oder Gruppenpraxis (Abb. 10). Abb. 10: Anteile der Antworten auf die Frage Sollte der Hausarzt selbständig oder angestellt arbeiten? Teilzeitstellen Sollten mehr Teilzeitstellen geschaffen werden? 86% beantworteten diese Frage mit einem Ja, 13% mit einem Nein. Falls ja, wie? 59% bevorzugen eine Teilzeitstelle. 41% möchten im Jobsharing arbeiten Feminisierung Stellt die Feminisierung ein Problem für die Hausarztmedizin dar? Die Hälfte der Hausärztinnen und zwei Drittel der Hausärzte, sehen ein Problem in der Feminisierung (Abb. 11). 16

18 Abb. 11: Feminisierung als Problem Die ärztliche Grundversorgung in der Zukunft Sehen sie die ärztliche Grundversorgung in Zukunft gefährdet? Die Umfrage zeigt, dass 95% der Hausärzte die ärztliche Grundversorgung in Zukunft als gefährdet sehen. Nur 5% der Hausärzte verneinen diese Frage. Falls ja, inwiefern? (Mehrfachnennungen möglich) 86% der Hausärzte sehen die ärztliche Grundversorgung in Zukunft durch die ungenügende Abdeckung des Bedarfes an ärztlicher Leistung gefährdet. Einen eingeschränkten Notfalldienst sehen 54% der Hausärzte als direkte Folge eines Hausärztemangels. Unter dem Punkt Anderes wurden folgende Gründe genannt: Unnötig teures Gesundheitswesen durch zu viele Spezialinteressen Noch weniger Hausärzte, wenn die Attraktivität weiter sinkt Fehlen eines Koordinators Zu grosser Einfluss der Versicherungen und zu starke Reglementierung der Tätigkeit Mangelnde Wertschätzung Delegation von Verantwortung an Spitäler Befindlichkeit der Hausärzte Wie drücken sie ihre aktuelle Befindlichkeit gegenüber dem Hausarztberuf aus? (Mehrfachnennungen möglich) 17

19 Die Mehrheit der Hausärzte (66%) ist mit ihrem Beruf zufrieden. Nur 4% sind unzufrieden. 63% der Befragten haben Bedenken für die Zukunft des Hausarztberufes. 11% der Hausärzte würden heute einen anderen Beruf wählen (Abb. 12) Abb. 12: Befindlichkeit der Hausärzte Unter dem Punkt Anderes schrieben die Hausärzte folgende Bemerkungen (Einzelnennungen): Würde mich nicht mehr in Schaffhausen niederlassen Frustriert wegen Bürokratie Patienten verlangen Facharzt, was zu langweiligen Überweisungen führt Würde Spezialität wählen Setze mich im Rahmen der Standespolitik stark für bessere Rahmenbedingungen ein. 18

20 4. Diskussion 4.1. Zukunftsszenario Gemäss Angaben der Kantonalen Ärztegesellschaft Schaffhausen (KÄG SH) konnten in den vergangenen drei Jahren für zwei Praxen keine Nachfolger gefunden werden. 8 Laut meiner Umfrage wollen bis zum Jahr Hausärzte und bis zum Jahr 2021 weitere 15 Hausärzte ihre Tätigkeit einstellen. Das heisst, dass innerhalb der nächsten 5-10 Jahre 37 (66%) Hausärzte altershalber ihren Beruf aufgeben und ersetzt werden müssen, um die ärztliche Grundversorgung gewährleisten zu können. Dabei handelt es sich um 63% Vollzeitstellen und 37 % Teilzeitstellen (durchschnittlich 56% Arbeitspensum), gemäss Berechnungen der KÄG SH. Gemäss einer Berechnung der FMH benötigen wir heute für die Übernahme eines Vollpensums ca Ärzte, da die gleiche Arbeitsleistung von jüngeren Ärzten nicht mehr im gleichen Umfang geleistet werden möchte. Gründe sind der Wunsch nach mehr Freizeit, Familienleben und Zeit für Freunde. 9 Es resultiert ein Gesamtbedarf von ca. 40 Hausärzten mit einem Vollpensum. Die zunehmende Lebenserwartung der Bevölkerung bedingt eine vermehrte ärztliche Betreuung und verstärkt zusätzlich den Grundversorgermangel. Um den zukünftigen Bedarf an Ärzten eigenständig decken zu können, müssten wir in der Schweiz laut einem Bericht des Bundesrats zwischen 1200 und 1300 Ärzte und Ärztinnen pro Jahr ausbilden, 50% mehr als heute. 10 Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Ändern wir nichts, steuern wir in der Hausarztmedizin, aber auch in den Spezialdisziplinen, in Zukunft auf einen Mangel zu. 94% der befragten Hausärzte bestätigen dies und sehen die Hausarztmedizin in Zukunft gefährdet Gründe des Hausärztemangels Was sind die Ursachen des drohenden Hausärztemangels? Mehrere Faktoren, die ich nachfolgend diskutieren möchte, sind für die heutige Situation verantwortlich. 8 Funke E., Präsident der kantonalen Ärztegesellschaft Schaffhausen 9 König U., Hausarztmangel: Bericht der Arbeitsgruppe zur Förderung der Hausarztmedizin im Kanton St. Gallen, Primary Care 2005: Nr , S Bericht des Bundesrates: Strategie gegen Ärztemangel und zur Förderung der Hausarztmedizin, , S.6 19

21 Ausbildung Ein grundlegendes Problem ist die limitierte Anzahl an Studienplätzen. Es werden zu wenige Ärzte ausgebildet. Durch oben genannte Veränderungen, wie zum Beispiel die Feminisierung des Arztberufes (4.2.3), geregelte Arbeitszeit etc., brauchen wir heute mehr Ärzte als früher. Eine Statistik (Abb. 13) des BFS (Bundesamt für Statistik) zeigt, dass wir seit 1990 eine konstante Anzahl an Absolventen des Humanmedizinstudiums haben. Trotz steigendem Bedarf an Ärzten werden nicht mehr ausgebildet, was sind die möglichen Gründe? Abb. 13: Verteilung weibliche/männliche Absolventen des Humanmedizinstudiums (Quelle: BFS) Numerus Clausus Den Numerus Clausus sehen 59% der befragten Hausärzte als ein Problem. Der Numerus Clausus beschränkt jedoch nicht die Studienplätze, sondern er wählt die Studenten aus, welche für das Medizinstudium geeignet sind. Die Statistik (Abb. 13) zeigt, dass seit der Einführung des Numerus Clausus im Jahre 1998 keine Veränderung der Anzahl Absolventen stattgefunden hat. Eine Abschaffung des Numerus Clausus hätte zur Folge, das Studenten (3824 im Studienjahr 2010/2011) das Medizinstudium beginnen würden und die Universitäten ihre Kapazitäten massiv ausbauen müssten. Davon abgesehen, dass eine beliebige Erhöhung der klinischen Kapazitäten nicht möglich ist, hätte die Abschaffung des Numerus Clausus höhere Kosten und eine schlechtere Ausbildungsqualität zur Folge. 11 Daraus schliesse ich, dass aufgrund des Numerus Clausus nicht weniger Medizinstudenten 11 Bericht des Bundesrates: Strategie gegen Ärztemangel und zur Förderung der Hausarztmedizin, , S.26 20

22 ausgebildet werden und kann die Aussage der Hausärzte nicht bestätigen. Vielmehr müsste die Anzahl Studienplätze massiv erhöht werden. Diese Meinung teilen auch 50% der befragten Hausärzte Feminisierung Ein weiterer Faktor des drohenden Ärztemangels ist die Feminisierung des Hausarztberufes. Die Statistik (Abb. 13) verdeutlicht den stetigen Zuwachs weiblicher Studentinnen waren 35% der Studenten weiblich, heute sind es 61%. 63% der Hausärzte sehen in der Feminisierung ein Problem, darunter die Hälfte der weiblichen Hausärzte (Abb. 10). Das Problem der Feminisierung ist, dass eine weibliche Studentin einen ganzen Studienplatz braucht, jedoch häufig später im Beruf aus familiären Gründen nicht 100% arbeitet. Viele der Hausärzte haben beigefügt, dass dieses Problem durch mehr Studienplätze gelöst wäre, jedoch braucht es hiefür genügend finanzielle Mittel. Andere Hausärzte haben argumentiert, dass ohne die Feminisierung die ärztliche Grundversorgung noch eingeschränkter wäre, da gerade viele Frauen die Hausarztmedizin wählen, um später teilzeitlich arbeiten zu können. Die Vor- und Nachteile der Feminisierung halten sich die Waage Fehlende Kanalisierung und Betreuung 71% der befragten Hausärzte bemängeln bei der Rekrutierung neuer Hausärzte die fehlende Kanalisierung und Betreuung während der Studienzeit. Die Befragten beanstanden den ungenügenden Kontakt mit der Hausarztmedizin während der Ausbildung sowie die Förderung der Spezialisierung. Aus meinem Interview mit dem Studenten der Humanmedizin und meiner Literaturrecherche ergibt sich für mich ein anderes Bild. Der Student dementiert die Aussage, dass ein ungenügender Kontakt mit der Hausarztmedizin stattfindet. Kürzlich absolvierte er ein 6- tägiges Praktikum bei einem Hausarzt und von Zeit zu Zeit doziert eine Hausärztin oder ein Hausarzt an der Universität. 12 Meiner Meinung nach haben die Hausärzte ein falsches Bild von der jetzigen Situation, was vielleicht daran liegt, dass die Befragten ihr Studium vor längerer Zeit absolviert haben. Bereits haben Anpassungen des Studiums zum Abwenden des drohenden Hausärztemangels stattgefunden und weitere Massnahmen werden noch folgen müssen. Im März 2008 wurde das Institut für 12 Interview mit Christian Thüring 21

23 Hausarztmedizin am Universitätsspital Zürich gegründet und ein Lehrstuhl für Hausarztmedizin an der Universität eingerichtet. 13 Neu wurden während des Studiums ein dreitägiger Blockkurs Hausarztmedizin, ein Einzeltutorat in einer Hausarztpraxis und ein Mentoring- Programm eingeführt. 14 Auch an anderen Universitäten wurden Hausarztinstitute und entsprechende Lehrstühle eingerichtet wurde in Zürich das Curriculum für Hausarztmedizin eingeführt. Seit Juli 2011 existiert ein solches auch in Schaffhausen. Ein angehender Hausarzt kann sich vollständig in einem Spital ausbilden lassen, ohne seinen Arbeitsort wechseln zu müssen. Für Assistenzärzte mit Familie ist dies ein grosser Vorteil. Mit diesem Curriculum könnten junge Hausärzte für die Region gewonnen werden. Fazit: Die Befürchtungen der befragten Hausärzte sind nur bedingt richtig, da Studienanpassungen eingeführt wurden, um die Hausarztmedizin den Studenten näher zu bringen Schlechtes Image an der Uni Ein paar wenige Hausärzte kritisieren, dass die Hausärzte an der Universität ein schlechtes Image geniessen. Sie behaupten, dass sie als unwissende Nichtskönner dargestellt werden. Mein Interviewpartner dementiert diese Aussagen abermals und erklärt, dass sich kein Dozent je negativ über Hausärzte äusserte. Im Gegenteil, die Dozenten erwähnen häufig, dass man als Hausarzt ein breites Wissen braucht und grosse Verantwortung trägt. Er muss beurteilen, ob die korrekte Abklärung und Behandlung durch ihn gewährleistet ist oder eine Zuweisung an einen Spezialisten erfolgt. 10 Darum beurteile ich diese Aussage als wenig stichhaltig Ansehen und Attraktivität Wie die Abbildung 8 zeigt, sehen die Befragten zu 24% einen Hauptgrund des drohenden Ärztemangels im Ansehen und in der Attraktivität des Hausarztberufes. Sie bemängeln, dass die Hausärzte ein Imageproblem haben und dem Hausarztberuf in der heutigen Gesellschaft der Glamour und die gebührende Wertschätzung fehle. Der Spezialist sei der Star und die Dienste der Hausärzte geraten in den Hintergrund. Zudem sei die Spezialisierung im Vergleich zur Hausarztmedizin attraktiver. Gründe dafür seien der Verdienst, das Prestige Rosemann T., Akademisierung der Hausarztmedizin an der Universität Zürich eine Bilanz nach drei Jahren,Schweizerische Ärztezeitung 2011;92: 16/17 22

24 und mögliche Aufstiegschancen. Es bestehen deutliche Anzeichen, dass das mangelnde Ansehen und die ungenügende Attraktivität des Hausarztberufes Medizinstudenten dazu bewegen, sich zu spezialisieren. Das Interview bestätigt dieses Bild. Der befragte Student sagte, der finanzielle Anreiz müsse sich verbessern, um die ärztliche Grundversorgung sicherzustellen. Der finanzielle Aspekt sei nicht das wichtigste Kriterium, spiele aber doch eine wichtige Rolle. 33% der befragten Hausärzte teilen diese Meinung. Einen weiteren wichtigen Punkt sieht er in der Regulierung der Arbeitszeit. Er sagt: Keiner will mit 50 Jahren schon ausgebrannt sein, weil er zuviel gearbeitet hat. Des Weiteren propagiert er ein Umdenken in der Gesellschaft. Nicht der Herzchirurg sollte der grosse Star sein, auch unsere Hausärzte seien sehr wichtig. Sie tragen die grösste Verantwortung im Gesundheitswesen da sie 80-90% der Patientenbehandlungen selbständig lösen. 15 Die Aussagen des Studenten und die Ansicht der Hausärzte stimmen überein. Folglich müssten durch ein besseres Ansehen und durch eine höhere Attraktivität mehr Medizinstudenten für die Hausarztmedizin gewonnen werden können Schlechte Rahmenbedingungen Zu 42% sehen die befragten Hausärzte die schlechten Rahmenbedingungen als Hauptgrund des drohenden Ärztemangels (Abb. 8) Schlechtes Verhältnis Verdienst/Arbeitszeit Der wichtigste Punkt ist das schlechte Verhältnis der Arbeitszeit im Vergleich zum Verdienst (Siehe 4.10). Die Grafik der KÄG SH (Abb. 14) zeigt den Durchschnittslohn der Schaffhauser Hausärzte im Vergleich zu einer angestellten Tätigkeit. Das AHV- pflichtige Einkommen von Fr. 200`000.- kann nicht als Vergleichslohn angesehen werden, da bei einer angestellten Tätigkeit die selbstgetragenen Sozialabgaben kleiner ausfallen. Der Hausarzt hat dadurch Mehrausgaben von Fr. 40' Wird die Arbeitszeit an eine 42 Stundenwoche angepasst, resultiert ein weiterer Abzug von Fr. 40' Zusätzlich, nicht auf der Abbildung 14 aufgeführt, fallen Reinvestitionskosten (Anschaffung und Ersatz von Geräten etc.) von Fr. 20`000.- an. 16 Ein so errechneter Monatslohn (inkl. 13. Monatslohn) beträgt Fr Interview mit Christian Thüring 16 Haefeli A., Ärzteverband Aargau, Kantonale Daten und Tarife, Stand

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