Wie gesund ist Österreich? Pillen-Checker. Was kostet die Elga wirklich? Die strengen Kontrollen des BASG. Aufwände und Einsparungen im Überblick

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1 5 Euro Jänner / Februar 2013 Das unabhängige Magazin für Führungskräfte im öffentlichen Bereich Wie gesund ist Österreich? Worin unser Gesundheitswesen gut ist und wo es besser werden muss Foto Regina Hügli Interview: Alois Stöger über demografischen Wandel und steigende Gesundheitsausgaben Pillen-Checker Die strengen Kontrollen des BASG Was kostet die Elga wirklich? Aufwände und Einsparungen im Überblick P. b. b. Verlagspostamt 2340 Mödling, Zul.-Nr. 09Z038082M Postnummer 8

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3 Editorial Stefan Grampelhuber Chefredakteur Die ÄK als Treiber der Gesundheitsreform? Jürg Christandl Können die Nachwehen einer Jahrhundert-Finanzkrise tatsächlich der entscheidende Motor für Reformvorhaben sein? In Bezug auf das hiesige Gesundheitswesen kann man diese Frage zumindest nicht mehr völlig verneinen. Die Verhandlungen zwischen Bund, Ländern und SV-Trägern gehen zwar nicht gerade im Eilzugstempo über die Bühne und dauern bereits ein einhalb Jahre. Aber das ist bei politischen Reformen der Alpenrepublik kein Novum. Vor allem nicht bei Mammutprojekten dieser Größe (bis 2020 sollen schließlich elf Milliarden über eine System-Neuorganisation gespart werden). Zusätzlichen Antrieb erhält die Gesundheitsreform bei genauerer Betrachtung von unerwarteter Seite. Auch wenn es im ersten Moment paradox klingen mag: Die Ärztekammer (ÄK) ist nicht ganz unverantwortlich für das leicht aufflackernde Licht am Ende des Reformtunnels. Viele erinnern sich sicher noch an die ÄK-Inserate, auf denen Nackte mit dem Slogan Elga stellt Sie vor anderen bloß Panik machen. Dass dadurch auch klare Vorteile für Patienten (z.b. bessere Medikamentenkontrolle) und nicht zuletzt deutliche Einsparungen erreicht werden, wurde tunlichst verschwiegen. Auch bei anderen Themen kennen die Ärzte-Vertreter nur schwarz oder weiß, hopp oder drop. Die Holzhammer-Taktik zählt mittlerweile schon zu deren Standardrepertoire. Aktuelles Beispiel: Die zarten Pflänzchen der Gesundheitsreform versucht man nun ebenfalls, mit Plakatsprüchen wie Mein Spital ist weg niederzuwalzen. Mit der Realität hat dies alles wenig zu tun, denn Schließungen von Krankenhäusern standen oder stehen nicht zur Debatte, wie alle Verhandlungspartner nicht müde werden zu betonen. Das wiederkehrende kreischende ÄK-Njet gegen jede erdenkliche Systemoptimierung hat mittlerweile eine starke Gegenfront erzeugt. Dieser haben sich viele Gesundheitspolitiker auf Bundes- wie auch auf Landesebene und noch mehr SV-Spitzenfunktionäre angeschlossen und zwar über die Parteigrenzen hinweg. Auch wenn diese Personen durchaus unterschiedliche Interessen in anderen Fragen vertreten, vor allem wenn es um die Aufteilung von Kosten oder Einsparungen geht, eint sie die Abneigung gegen populistische Stimmungsmache. Gudrun Haigermoser Sandra Dudek Gertraud Eibl Für die Jänner-Schwerpunktstrecke holte REPUBLIK-Redakteurin Gudrun Haigermoser die Meinungen von Wissenschaftern und Spitzenmanagern der Gesundheitsverwaltung ein und verglich zahllose Studien, um das hiesige Gesundheitswesen einem ultimativen Faktencheck zu unterziehen. Herausgekommen ist dabei eine lesenswerte Titelgeschichte, die klar aufzeigt, in welchen Feldern die medizinische Versorgung im Lande die Nase tatsächlich vorne hat, aber auch wo Nachholbedarf besteht (S. 10). Die Kosten, die aufgrund der Elga-Umsetzung nun auf den Staatshaushalt zukommen, hat Sandra Dudek den prognostizierten Einsparungen von Gesundheitsökonomen gegenübergestellt und sich außerdem angesehen, welche Erfahrung andere Länder mit ähnlichen Systemen bereits gemacht haben (S. 22). Und Gertraud Eibl hat die Auswirkung der demografischen Entwicklung auf das nationale Gesundheitssystem unter die Lupe genommen (S. 26). Jänner / Februar

4 Inhalt IMPRESSUM Erstellt gemäß 25 Abs 2 MedienG in der Fassung ab Medieninhaber, Herausgeber und Verleger Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH Grünbergstraße 15, 1120 Wien T: (01) , F: (01) Unternehmensgegenstand: Herausgabe, Verlag, Druck und Vertrieb von Zeitungen und Zeitschriften sowie sonstigen periodischen Druckschriften. Geschäftsführer Thomas Zembacher DVR-Nr.: Objektleiter Stefan Böck T: (01) , E: Chefredakteur Stefan Grampelhuber T: (01) , E: Chef vom Dienst Stephan Strzyzowski T: (01) , E: IdeE und Projektberatung Feri Thierry WeiterE Mitarbeiter dieser Ausgabe Sandra Dudek, Gertraud Eibl, Gudrun Haigermoser, Ursula Horvath, Andrea Krieger Gesamtverkaufsleitung Franz Michael Seidl T: (01) , E: Anzeigenverkauf Erhard Witty T: (01) , E: Gesundheitswesen im Faktencheck: Ist Österreich das Land mit den gesündesten Einwohnern? 10 Anzeigenservice Nina Hewson T: (01) , E: Grafisches Konzept Dirk Merbach Grafik Design atelier bürger Hersteller Friedrich VDV, Vereinigte Druckereien- und Verlags-GmbH & CO KG, 4020 Linz Zamenhoferstr , Aboservice Aboservice Österr. Wirtschaftsverlag T: (01) , F: (01) E: Beteiligung Alleinige Gesellschafterin der Medizin Medien Austria GmbH (der Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH) ist die Süddeutscher Verlag Hüthig GmbH. Gesellschafter der Süddeutscher Verlag Hüthig GmbH sind die Süddeutscher Verlag GmbH mit 91,98 %, Herr Holger Hüthig mit 7,02 %, Frau Ruth Hüthig mit 0,45 %, Frau Beatrice Hüthig mit 0,28 % und Herr Sebastian Hüthig mit 0,28 %. Aus Gründen der Textökonomie verzichten wir auf geschlechtsspezifische Ausformulierung und den Verweis auf (nicht)akademische Titel. Diese Ausgabe entstand in Kooperation mit Wie viel die Gesundheitsakte Elga tatsächlich kostet, und welche Einsparungen man dadurch erwarten kann 22 4 Jänner / Februar 2013

5 Inhalt PErsönlich 6 Porträt des Monats: Ingrid Reischl 8 Aufsteiger des Monats: Georg Palmisano 9 Austria Abroad: Diana Rubin Schwerpunkt WGKK-Obfrau Ingrid Reischl 06 und die Gesundheitsreform Gesundheitspolitik 10 Wie gesund ist Österreich Wo das hiesige Gesundheitssystem die Nase vorn hat 16 Es kostet nichts, gesünder zu leben Alois Stöger glaubt nicht an eine Explosion der Gesundheitsausgaben SErie Reportage 20 Die Pillen-Checker Wie das BASG neue Arzneimittel auf Herz und Nieren überprüft Interview 16 mit Minister Alois Stöger thema 22 Was kostet die Elga wirklich? Aufwand und Einsparungen der Gesundheitsakte im Vergleich 26 Alt und trotzdem gesund Was am Horrorszenario Demografie daran ist beschaffung 29 Mobilität Reportage: Wie das BASG herausfindet, 20 was in neuen Pillen wirklich enthalten ist. SErvice & info 30 Verwaltungspreise 31 Terminkalender Karrieren 32 Wer macht was Privat Alternative Antriebssysteme 29 auf dem Prüfstand 34 Eva Blimlinger: Ängstlich ging ich zur Frau Direktor! Jänner / Februar

6 Persönlich Ingrid Reischl hat von ihrem Büro im elften Stock der WGKK-Zentrale einen beeindruckenden Blick auf die Dächer des zehnten und zwölften Bezirks. Die schwarz-blaue Koalition war eine schwierige Zeit man sich bisher darauf geeinigt, dass alle drei Playern also Bund, Länder und SV-Träger die Spitäler und den extramuralen Bereich in Hinkunft gemeinsam planen und steuern, und dass es eine gemeinsame Finanzierungsverantwortung gibt. Der Bund gibt die Rahmenziele etwa die Versorgung oder die Qualität vor, die Details machen sich die Länder und Krankenkassen untereinander aus. Konkret hat das Sextett momentan eine 15a- Vereinbarung im Fokus. In dieser sollen die Details, etwa die Aufteilung der Einsparungen zwischen Ländern und SV-Trägern, festgeschrieben werden. Die letzte Verhandlungsrunde in diesem Jahr steht am 17. Dezember ins Haus, dann wollen die Partner den Sack zumachen und Ergebnisse präsentieporträt des monats: Ingrid Reischl zeigt sich in Sachen Gesundheitsreform zuversichtlich. Derzeit tüftelt die WGKK-Obfrau mit Vertretern des Bundes, der Länder und des Hauptverbandes an einer 15a-Vereinbarung, bei der es um viel Geld geht. Text Stefan Grampelhuber Foto Simon Jappel Ich bin optimistisch, dass wir bis Jahresende noch ein gutes Stück vorankommen, sagt Ingrid Reischl. Die Obfrau der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) spielt damit auf ihr momentan wichtigstes Vorhaben an: Auf Spitzenebene verhandelt Reischl eine essenzielle Weichenstellung für die Gesundheitsreform. Am Verhandlungstisch sitzen außerdem Hans Jörg Schelling, der Vorsitzende des Hauptverbandes (HVB), Gesundheitsminister Alois Stöger und Finanzministerin Maria Fekter, der oö. Landeshauptmann Josef Pühringer und Wiens Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely. Neben einer Kostendämpfung von 3,4 Mrd. Euro im nationalen Gesundheitswesen bis 2016 hat 6 Jänner / Februar 2013

7 Persönlich» Hans Sallmutter war ein strenger Vorgesetzter, aber auch ein wichtiger Mentor für mich. ren. Es sind harte, aber faire Verhandlungen gewesen, sagt Reischl, die derzeit die Chance, zu einem Ergebnis zu kommen, so hoch wie noch nie beurteilt. Denn 2013 stehen mehrere Landtagswahlen ins Haus. Noch davor wollen die Beteiligten alles unter Dach und Fach haben. Ihre berufliche Laufbahn startete Reischl als Erzieherin in einer Tagesheimschule der Stadt Wien, wo sie von 1977 bis 1985 tätig war. Nach Abschluss ihres Studiums (Politikwissenschaften mit einer Fächerkombination) wechselte die zweifache Mutter in die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA). Am Anfang war sie im Team von Vorsitzender Eleonora Hostasch, die danach Präsidentin der Arbeiterkammer (1994 bis 1997) und Sozialministerin wurde (1997 bis 2000), und GPA-Zentralsekretär Hans Sallmutter tätig stieg die heute 53-Jährige zur Leiterin des Grundsatzreferates auf, später war sie u. a. für die Geschäftsbereiche Internationales und Medienarbeit verantwortlich. Parallel dazu übernahm Reischl Anfang der 1990er-Jahre erste Funktionen in der Sozialversicherung (SV) in der damaligen Pensionsversicherungsanstalt der Angestellten. Reischl: Ich habe die Karriereleiter in der Gewerkschaft Schritt für Schritt erklommen, ohne dabei viel zu überspringen. Als Sallmutter 1997 an die Spitze des HVB berufen wurde, hatte dieser auch den Wunsch, dass Reischl ihm als Funktionärin dorthin folgen sollte. Ihre gemeinsame Zeit in der SV-Dachorganisation war allerdings von kurzer Dauer. Sallmutter wurde nämlich einen Monat nach Reischls Einstieg 2001 von der damaligen FP-Vizekanzlerin Susanne Riess- Passer seiner Funktion enthoben. Die schwarzblaue Koalition war eine schwierige Zeit für die SV. Es wurden Personen mit wenig Erfahrung auf Top-Positionen gesetzt. Damit war auch die Handschlagqualität passé, die vorher existiert hat, sagt Reischl heute rückblickend. Seit 2009 ist Ingrid Reischl nun die erste Frau in der WGKK-Chefetage und damit für rund Mitarbeiter und einen Umsatz von drei Mrd. Euro verantwortlich. Selbst die Frage über die Höhe ihres Gehalts lässt sie nicht lange unbeantwortet: Ich bin ja nach wie vor in der Gewerkschaft beschäftigt. Für meine Funktion als WGKK-Obfrau bekomme ich eine Funktionsgebühr von Euro brutto zwölfmal im Jahr. Das nennt man gelebte Transparenz. Jänner / Februar

8 Persönlich Spitalsreformer tritt in die Pedale Aufsteiger des Monats: Georg Palmisano will dafür sorgen, dass die Oberösterreicher künftig seltener im Spital nächtigen, öfter niedergelassene Ärzte frequentieren oder überhaupt keinen Doktor benötigen. Text Andrea Krieger Georg Palmisano, Landessanitätsamt OÖ Welldone Lounge / Periskop Seit einem Jahr sieht man den Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie werktags zum Linzer Bahnhofsplatz radeln. Dort arbeitet Georg Palmisano als oberösterreichischer Landessanitätsdirektor. So bezeichnet man den Leiter der Fachabteilung für das Gesundheitswesen in der Landesregierung. Präventionsprogramme stehen ganz oben auf Palmisanos Liste. Und der Drahtesel beweist: Er geht mit gutem Beispiel voran. Die zweite Nuss, die Palmisano gerade zu knacken versucht, ist die Spitalsreform: Die Oberösterreicher sind öfter und länger im Spital als der Bundesschnitt. Das hängt mit dem großen Angebot zusammen, kommt aber teuer. Wir konnten durch die Verlagerung in den ambulanten, tagesklinischen und niedergelassenen zur person Georg Palmisano, Medizin-Studium in Wien, anschließend uni-lehrgang für Toxikologie am Institut für Krebsforschung Facharztausbildung Institut für Umweltmedizin, Gesundheitsamt der Stadt Wien und am Institut für medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Ages in Linz Leitung Gespag-Hygienezentrum, nebenbei Lehraufträge auf der Fachhochschule OÖ seit Februar 2012 Landessanitätsdirektor im Amt der OÖ Landesregierung» Die Oberösterreicher sind länger und öfter im Spital als der Durchschnitt. Bereich die Krankenhaushäufigkeit bereits um 2,5 Prozent und die Verweildauer um 4,5 Prozent senken, sagt der 42-Jährige stolz wechselte der Kärntner nach Wien, um nach Absolvierung der Tourismusfachschule in Villach Medizin zu studieren. Es folgte der Turnus in Linz und die Facharztausbildung. Zwischen 2005 und 2012 leitete er schließlich das Hygienezentrum der Gespag, Oberösterreichs größten Krankenhausträgers. Da ging es um die Entwicklung infektionsvorbeugender Maßnahmen für die Spitäler und die Qualitätssicherung bei der Sterilisation chirurgischer Instrumente. Was er in seinem Leben gerne anders gemacht hätte? Ich habe bisher immer die falschen Lottozahlen angekreuzt, scherzt der Mann mit dem italienischen Urgroßvater. Statt des Glücksspiel-Gewinns wird Weihnachten im Kreise der Familie heuer für besondere Freude sorgen. Mit eineinhalb Jahren wird meine Tochter Elise die Bescherung erstmals bewusst miterleben, so Palmisano. Privat ist er viel in der Natur unterwegs, nicht nur per Rad, sondern auch wandernd und laufend. Weniger Gelegenheit gibt es für ein anderes, recht ausgefallenes Hobby: Ich verlege gerne Holzböden, verrät Palmisano. Ich mag das Material, und man sieht den Arbeitsfortschritt schnell. Reformen im Gesundheitswesen sind da schon eine zähere Sache. Testen Sie republik ein Jahr für 20,! Das unabhängige Magazin für Führungskräfte im öffentlichen Bereich So einfach geht s: Senden Sie eine mit Ihrer Postadresse an 8 Jänner / Februar 2013

9 Persönlich Nett, aber hartnäckig Austria Abroad: Diana Rubin treibt in Krisenzeiten Geld für den Kampf gegen eine Krankheit ein, die in den Industrieländern an Schrecken verloren hat. Text Andrea Krieger Wenn Diana Rubin über ihren Job redet, ist was los. Das österreichische Gesicht von Unaids, dem Aids-Bekämpfungsprogramm der Uno, redet mit Händen und Füßen. Außerdem enden deutsche Sätze schon einmal in Englisch. Das ist nichts Ungewöhnliches bei UN- Mitarbeitern, sagt die 33-Jährige. In ihrem Fall mischt sich noch ein Schuss Französisch dazu, weil der Organisationssitz Genf ist und Rubin im Lycée Français in Wien maturierte. Seit 2007 steht nun External Relations Officer, Resource Mobilization auf ihrer Visitkarte. Für sie spielt die Krankheit auch vor und nach dem Weltaidstag, der erst kürzlich am 1. Dezember stattfand, eine tragende Rolle. Rubin sammelt nämlich auf Staatenebene Beiträge. Wir sind auf freiwillige Leistungen angewiesen, erzählt Rubin, die an die 20 Spenderländer betreut. Vergangenes Jahr infizierten sich weltweit 2,5 Millionen Personen mit HIV, um 20 Prozent weniger als im Jahr zur person Diana Rubin, Doktoratstudium an der WU Wien Marketing- und Handelsbeauftragte an der israelischen Botschaft in Wien März Dezember 2006 Assistentin der Geschäftsführung bei Paylife April August 2007 Voluntariat bei der Ständigen Vertretung im Büro der Vereinten Nationen in Genf seit September 2007 External Relations Officer, Resource Mobilization von Unaids» Ich nehme ein Nein nicht gleich für ein Nein. lebten 34,2 Millionen Menschen mit HIV bzw. Aids. Die Herausforderung dabei: HIV und Aids sind heute vor allem in Entwicklungsländern ein Problem, die Betroffenheit in den Industrieländern hat hingegen stark abgenommen. Hinzu kommt, dass in Krisenzeiten bei Spendengeldern gespart wird. Für jeden Dollar, den wir eintreiben und 2012 waren dies 242 Millionen müssen wir dreimal so hart arbeiten als noch vor einigen Jahren. Gut, dass Rubin ein Nein nicht gleich für ein Nein nimmt. Auch erinnert sie die Staaten gern an ihre Verpflichtungserklärung zu HIV/Aids bei der Uno-Vollversammlung. Das Hochgefühl, als der Anruf mit dem Angebot für diesen Job kam, werde ich nie vergessen, sagt sie. Bereits während ihres Wirtschaftsstudiums jobbte Rubin, die auch Hebräisch spricht, ab 2003 an der israelischen Botschaft in Wien. Den Doktortitel in der Tasche, folgte 2006 ein Posten bei einem Anbieter für Systeme des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Aber ich sehnte mich nach dem internationalen Flair zurück, den ich aus meiner Botschaftszeit kannte. Im Jahr darauf brach sie die Zelte in Wien wieder ab, folgte ihrem Mann, einem Arzt, in die Schweiz und begab sich dort auf Arbeitssuche. Ein unbezahltes viermonatiges Voluntariat bei der Ständigen UN-Vertretung Österreichs in Genf war schließlich das Sprungbrett zum jetzigen Job. Privat wie beruflich ist die leidenschaftliche Surferin viel unterwegs. Einmal im Jahr geht es, vom Ehemann perfekt geplant, in die Ferne. Zuletzt nach China. Der größte Luxus, den sich das Paar nun leistet, ist aber eine etwas geräumigere Wohnung, trotz der hohen Mietpreise in Genf. Unaids Diana Rubin, Unaids Das unabhängige Magazin für Führungskräfte im öffentlichen Bereich Jänner / Februar

10 Schwerpunkt Wie gesund ist Österreich? Sotheby's / akg-images.de Im 16. und 17. Jahrhundert versuchten sich der ärztliche Stand in Europa verstärkt in eigenen Berufsvereinigungen zu organisieren, um sich gegenüber anderen Heilberufen zu behaupten, die bereits in Zünften organisiert waren wie die Bader oder Hebammen. Hier ist ein Gemälde aus dem Jahr 1660 mit dem Titel "Der Besuch des Arztes" des holländischen Künstlers Jan Steen zu sehen. Gesundheitspolitik Land der Berge, Land der Äcker, Land der Dome. Aber ist die Alpenrepublik auch das Land mit den gesündesten Einwohnern? REPUBLIK weiß, in welchen Bereichen das österreichische Gesundheitssystem die Nase vorn hat und wo Nachholbedarf besteht. Text Gudrun Haigermoser 10 Jänner / Februar 2013

11 Schwerpunkt Einschlägige Untersuchungen sind sich in ihren Schlussfolgerungen durchwegs einig: Die Alpenrepublik hat ein leistungsfähiges Gesundheitssystem mit gutem Zugang für alle Bevölkerungsschichten. Doch es gibt zu wenig an vorzeigbaren Ergebnissen, gemessen an der Investition. Die Kosten liegen deutlich über dem Durchschnitt der EU-15. Aufgrund der Höhe der Ausgaben müssten die Österreicher eigentlich gesünder sein. Dass dem nicht so ist, liegt unter anderem an doppelgleisigen Strukturen und vergleichsweise wenig Investition in die Prävention, sagt Maria M. Hofmarcher, Leiterin der Abteilung Health and Care beim Europäischen Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung. Die Ökonomin ist eine der Autorinnen des OECD-Arbeitspapiers zum österreichischen Gesundheitssystem. Alt, aber krank? Die Lebenserwartung bei der Geburt ist in Österreich in den vergangenen paar Jahrzehnten deutlich gestiegen. Frauen wurden 2011 im Durchschnitt rund 83 Jahre alt und damit 1,8 Jahre älter als noch Die Lebenserwartung bei Männern lag 2011 bei rund 78 Jahren, 2,5 Jahre höher als Während der Anstieg der Lebenserwartung in den vorigen hundert Jahren am Anfang vor allem durch den Rückgang der Säuglings- und Kindersterblichkeit erreicht wurde, trug die Verringerung der Sterblichkeit im höheren Alter zum Anstieg bei (Quelle: Statistik Austria; GÖG/Seniorenbericht 2012). Dieser positive Eindruck wird relativiert, betrachtet man die Lebenserwartung in gesunden Jahren. Denn hier schneidet Österreich im europäischen Vergleich schlecht ab. Sie liegt durchschnittlich bei 58,8 Lebensjahren, fast drei Jahre unter dem EU-Schnitt (61,5 Jahre), wir sind damit nur auf Platz 20. In Malta, Schweden und Großbritannien liegt die gesunde Lebenserwartung bei 68 Jahren, das sind zehn Jahre mehr als hierzulande. Die Ergebnisse einer OECD-Studie zeigten, dass die Lebenserwartung bei effizienterem Ressourceneinsatz um 2,5 Jahre höher sein könnte. Vorteil Niederschwelligkeit Georg Ziniel, Geschäftsführer der Gesundheit Österreich (GÖG), ist dieses Problem bewusst. Zum Teil liegt es in der starken Ausrichtung des Systems auf vor allem stationäre Behandlung begründet. Er sieht aber in Österreich auch vielerorts eine gute Ausgangsposition: Eine Besonderheit ist der ausgeprägt niederschwellige Zugang zum Gesundheitssystem. Das ist international gesehen nicht selbstverständlich. Die überwiegende Mehrheit der österreichischen Bevölkerung bewertet die Sicherheit der Versorgung und deren Qualität auch als hervorragend. Das ergab eine Eurobarometer-Umfrage im Jahr Weitere Ergebnisse: Während im EU-27- Schnitt die Hälfte der befragten Personen glauben, dass es wahrscheinlich ist, bei einer Krankenhausbehandlung Schaden davonzutragen, sehen diese Gefahr in Österreich nur 19 Prozent. Und das bedeutet Platz eins im EU-Ranking. Ein ambitioniertes Ziel Das Thema Prävention ist also das, was es anzugehen gilt. Um das große Ziel eine gesündere Bevölkerung zu erreichen, sollen Maßnahmen intersektoral gebündelt werden. Es geht nicht um eine Verdreifachung des Budgets, sondern um einen nachhaltigen Einsatz bestehender Ressourcen sowie um intersektorale Zusammenarbeit, sagt Pamela Rendi-Wagner, seit März 2011 Leiterin der Sektion III für öffentliche Gesundheit und medizinische Angelegenheiten im Gesundheitsministerium (BMG). Der strategische Überbau, der Verbesserungen in den Gesundheitserwartung bringen soll, heißt BMG» In der Gesundheitspolitik braucht man Weitsicht und langfristige Ziele. Pamela Rendi-Wagner, BMG Jänner / Februar

12 Schwerpunkt Todesfälle Bevölkerungswachstum (in Mio.) 8,5 8,25 Quelle: Statistik Austria, ,75 7,5 7, Höhere Lebenserwartung, mehr Bevölkerung Im Vergleich zu 1970 starben in Österreich heuer rund Personen weniger pro Jahr. Die Sterblichkeitsrate stagniert allerdings in den vergangenen zehn Jahren und ist heute ungefähr auf dem gleichen Niveau wie Im Gegenzug dazu wuchs die Bevölkerung zwischen 1971 und 2011 um rund eine Million Einwohner an. Rahmen-Gesundheitsziele für Österreich. In der Gesundheitspolitik braucht man Weitsicht und langfristige Ziele. So wurden im BMG in Zusammenarbeit mit vierzig anderen Institutionen zehn Ziele ausgearbeitet, die im Ministerrat beschlossen wurden und für zwanzig Jahre gelten. Der gemeinsame Vorsatz: die gesunde Lebenserwartung um zwei Jahre zu verlängern. Das ist durchaus ein ambitioniertes Ziel, sagt die Sektionschefin, die einen Master an der London School of Hygiene and Tropical Medicine machte. Die studierte Medizinerin mit dem Schwerpunkt Impfforschung bescherte den Österreichern im Übrigen schon während ihrer wissenschaftlichen Arbeit eine Erleichterung: Das empfohlene Intervall für die Zeckenschutzimpfung wurde von drei auf fünf Jahre hinaufgesetzt. Guter Durchschnitt Österreich sticht nirgends hervor, ist aber überall guter Durchschnitt, sagt Maria Hofmarcher. Eine erfreuliche Entwicklung sieht die Expertin bei der vermeidbaren Mortalität. Dieser Indikator bildet die Qualität des Gesundheitssystems annäherungsweise ab. Daran gemessen zeigt Österreich in einigen wichtigen Bereichen mit Ausnahme der vermeidbaren Sterblichkeit 12 Jänner / Februar 2013

13 Schwerpunkt infolge von Selbstmord gegenüber vergleichbaren Ländern gute Ergebnisse. Optimale Werte weisen wir bei Infektionskrankheiten auf. Und das trotz einer geringen Impfrate, so Hofmarcher. Rendi-Wagner wiederum bescheinigt dem Land ein gutes Abschneiden bei der Akutversorgung, bei der Transplantationsmedizin und der Therapie onkologischer Erkrankungen. Details dazu: Rund Österreicher erkranken jährlich an Krebs, das bedeutet einen Anstieg. Gleichzeitig ging die Sterblichkeit durch Krebs zurück. Dies ist auf frühere Diagnosestellungen, die durch Screeningprogramme erreicht werden können, zurückzuführen, sagt Julian M. Hadschieff, Obmann des WKÖ-Fachverbandes der Gesundheitsbetriebe und Sprecher der Plattform Gesundheitswirtschaft. Schnelle Behandlung nach Schlaganfall Im internationalen Vergleich wirklich gut aufgestellt ist Österreich bei der Behandlung von Schlaganfällen. Der hier zur Qualitätsmessung herangezogene Indikator die Überlebensrate 30 Tage nach Spitalseinweisung liegt bei 3,2 Toten pro hundert Personen (2009). Zum Vergleich: Spitzenreiter Dänemark hat einen Faktor von 2,6. Den schlechtesten Wert liefert Slowenien mit 9,7 Todesfällen. Dieser Indikator ist international anerkannt und bildet die Qualität der Versorgung in den Spitälern gut ab, so Hofmarcher. Er ist zudem ein Indiz für ein effizientes Rettungswesen, das gut mit anderen Gesundheitseinrichtungen zusammenarbeitet. Einen Schönheitsfehler gibt es allerdings: Die Menschen überleben zwar zu einem hohen Prozentsatz einen Schlaganfall. Dies führt jedoch oft zu längerfristigem Ressourcenbedarf, da viele dieser Patienten zu chronisch Kranken oder zu Pflegefällen werden. Kinder im Fokus Die gute Nachricht: Die Säuglingssterblichkeit ist stark zurückgegangen. Gab es 1980 noch 14 Todesfälle je tausend Lebendgeburten, waren es 2010 nur mehr 3,9. Damit liegt Österreich heute im unteren EU-Durchschnitt, der bei 4,06 Promille liegt (EU-15: 3,34 im Jahr 2010). Diese Entwicklung ist teilweise dem Gesundheitssystem, aber auch den verbesserten Lebensbedingungen zuzuschreiben. Ich möchte das Thema aber damit nicht schönreden. Denn wir haben im Bereich der Kindergesundheit eindeutig Problemlagen, sagt GÖG-Geschäftsführer Ziniel. Eine Herausforderung sind vor allem die sich ändernden Krankheitsbilder: Akute Erkrankungen können besser behandelt werden. Dafür Fotostudio Floyd» Österreich ist gut darin, Leben zu retten. Maria M. Hofmarcher, Euro Centre Best Practice Frische Lebensmittel und weniger Salz Finnland hat nicht nur in Sachen Unterrichtspolitik die Nase vorn, sondern gilt auch als vorreiter in Gesundheitswesen. Ein internationales Vorzeigebeispiel in Sachen Gesundheitsintervention und Prävention ist Finnland. In den 1970er-Jahren noch führend bei der Invalidität und mit einer hohen Sterblichkeitsrate durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle belastet, hat man das Problem heute im Griff lag Finnland in der Statistik der Sterblichkeit nach Schlaganfällen bereits an vorletzter Stelle im Vergleich der EU-15. Als ein Grund für den schlechten Gesundheitszustand der Bevölkerung wurde einst falsche Ernährung durch den hohen Einsatz salzhaltiger Fertiggerichte in Kindergärten, Schul- und Betriebsküchen identifiziert. Durch mehr Organisation in der Zusammenarbeit mit der Lebensmittelindustrie wurde der Salzgehalt reduziert und mehr frische Ware angeboten. Der so erzielte Erfolg gilt heute als Musterbeispiel in der internationalen Gesundheitspolitik. Jänner / Februar

14 Schwerpunkt Ältere Menschen im europäischen Vergleich Das Land der Alten in europa ist Deutschland: Hier sind 20,6 Prozent der Bevölkerung 65 oder mehr Jahre alt. Österreich liegt mit 17,6 Prozent im EU-Durchschnitt. Den geringsten Anteil an alten Leuten gibt es in Irland, der Anteil an der Gesamtbevölkerung beträgt dort nur 11,6 Prozent. Quelle: Eurostat Datenbank der Europäischen Kommission, Bevölkerung und soziale Bedingungen; Bevölkerung zum Prozentueller Anteil von Menschen über 65 Jahre und mehr an der Gesamtbevölkerung 20,6 20,3 5,3 6 17,6 17,4 17,2 16,8 4,9 5 5,4 4 Prozentueller Anteil von Menschen über 80 Jahre und mehr an der Gesamtbevölkerung 13,6 11,6 3,5 2,8 Deutschland Italien Österreich EU-27 EU-15 Frankreich Polen Irland» Vorsorge ist in allen Lebensbereichen und damit auch für ältere Menschen enorm wichtig. Georg Ziniel, GÖG VCOE entstehen chronische Krankheiten und psychomentale Entwicklungsstörungen, die sich dann im Alter manifestieren, schon vermehrt in der Kindheit. Der Vergleich zeigt auch: Bei Kindern ist der Gesundheitszustand mehr als bei jeder anderen Altersgruppe durch das sozioökonomische Umfeld beeinflusst. Schlussfolgerung: Wer arm ist, wird öfter krank. Frühe Hilfen Die nachhaltigste Form, in Gesundheit zu investieren, ist die Konzentration auf Kinder. Denn die ersten Lebensjahre sind für das zukünftige Gesundheitsverhalten die entscheidendsten, so Rendi-Wagner. Das BMG, der Hauptverband der Sozialversicherungsträger (HVB) und die Länder haben aktuell zehn Millionen Euro für eine Vorsorgestrategie ausgeschüttet, die bundesweit Ernährungsprojekte mit Schwerpunkt Kinder und schwangere Frauen finanziert. Vor allem bei psychischen Krankheiten setzen die sogenannten Frühen Hilfen an. In Deutschland ist dieses Programm schon länger gefestigt, Österreich zieht nun nach. Im Konkreten soll belasteten Familien durch einen einfachen Zugang ohne ärztliche Überweisung geholfen werden. Georg Ziniel: Es gibt bereits im ganzen Land etablierte Initiativen mit unterschiedlichen Annäherungen. Neu ist, dass das BMG aus diesen Einzelanstrengungen eine Programmatik formieren will. Regionale Netzwerke wie das Kinder- und Jugendkompetenzzentrum Innviertel finanziert vom Land Oberösterreich und den Sozialversicherungsträgern zeigen, wie es bald bundesweit funktionieren könnte. Ein weiteres Vorbild: In Vorarlberg ist das Netzwerk Familie seit 2011 flächendeckend verfügbar. Durch die Ausarbeitung der Kindergesundheitsstrategie haben wir Nachholbedarf in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, in der Psychosomatik, in der Kinderrehabilitation erkannt, sagt auch Sektionschefin Rendi-Wagner. Ein wichtiger Partner in der Umsetzung ist u. a. der HVB, der an einem Rehabilitationsplan mit Kinderschwerpunkt arbeitet. Denn die Nachfrage ist groß: Die Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit machte anlässlich des Weltkinderrechtstages darauf aufmerksam, dass zumindest Kinder und Jugendliche ihre benötigten Therapien nicht bekämen. Es gebe bundesweit kein einziges Rehabilitationszentrum für junge Menschen. Vonseiten der GÖG wird eine Unterversorgung in den Be- 14 Jänner / Februar 2013

15 Schwerpunkt reichen Ergotherapie, Logopädie und Psychiatrie bestätigt. Diese betrifft rund Kinder und Jugendliche, hauptsächlich aus sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Im Burgenland gibt es zum Beispiel keinen Logopäden, in Niederösterreich keinen Ergotherapeuten auf Krankenschein. Mehr vom Leben Ältere Menschen haben heute durchaus mehr vom Leben. Wir leben nicht nur länger, sondern in der Phase zwischen 65 und 75 auch bei besserer Gesundheit, so Georg Ziniel. Eindeutig ist aber auch, dass ab 75 die Lebensqualität durch funktionale Einschränkungen und chronische Erkrankungen zunehmend sinkt. Das ist einerseits der Preis des Alters. Aber auch hier gilt: Nichts entwickelt sich naturgemäß, relativiert Ziniel. Bei Menschen, die sich zeit ihres Lebens gesund ernährten und auf ausreichend Bewegung achteten, ist die Zerbrechlichkeit nämlich weit weniger ausgeprägt. Womit wir wieder bei der Prävention wären. Ziniel: Vorsorge ist in allen Lebensbereichen und damit auch für ältere Menschen enorm wichtig. Expertin Hofmarcher ergänzt: Die Verantwortlichen in Österreich erkennen langsam, dass die Anzahl der älteren Menschen steigt und dass es deren Lebensqualität zu erhalten gilt. Denn das ist auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Noch sieht sie keine Bündelung der einzelnen Kräfte wie der des BMG und des HVB in Sachen Prävention. Die gemeinsamen Gesundheitsziele sind allerdings ein wichtiger Schritt. Hofmarcher: Es wird interessant, wie sich die Ziele in den Umbau der Versorgung übersetzen lassen. Fotostudio Floyd» Die Inanspruchnahme von Krebs- Screening- Programmen ist überdurchschnittlich gut. Julian M. Hadschieff, WKO Jänner / Februar

16 Schwerpunkt Gesundheitsminister Stöger ist nicht davon überzeugt, dass eine alternde Gesellschaft automatisch zu höheren Aus gaben im Gesundheitswesen führt: Dadurch, dass die Menschen leben, sind sie länger im Arbeitsprozess, zahlen länger Steuern. Dadurch können Kosten auch sinken. 16 Jänner / Februar 2013

17 Schwerpunkt Es kostet nichts, gesünder zu leben Gesundheitspolitik Die Österreicher werden immer älter, bleiben aber nicht unbedingt gesund. Manche sehen darin ein Indiz für eine baldige Explosion der Gesundheitskosten? Das muss nicht sein, sagt Gesundheitsminister Alois Stöger. Mit REPUBLIK sprach er über die Notwendigkeit vorzusorgen, die Lehren aus der Elga und Protestaktionen der Ärztekammer. Interview Gudrun Haigermoser Foto Regina Hügli In Österreich steigt die Lebenserwartung, die Aussichten auf gesunde Lebensjahre sind jedoch unterdurchschnittlich. Wie kann die älter werdende Bevölkerung länger gesund bleiben? Es ist ein klares Ziel, die gesunde Lebenserwartung zu erhöhen. Ganz wesentlich dabei ist es, Maßnahmen in Sachen Prävention zu setzen und Lebensbedingungen zu schaffen, die gesund machen. Dazu braucht es eine gesteigerte Sensibilität, beginnend schon bei den Kindern. Eines ist aber zu beachten: Durch die gute Diagnostik in Österreich werden viele Gesundheitsbeeinträchtigungen wahrgenommen, die in anderen Ländern vielleicht gar nicht in die Statistiken einfließen. Vergleichsstudien zeigen: Im Verhältnis zu den heimischen Ausgaben für die Gesundheitsvorsorge haben wir zu wenige gute Ergebnisse. Wie werden in Zukunft Kräfte und Finanzmittel gebündelt? Ich bin in dieser Diskussion etwas kritischer. Nicht alles, was man in Sachen Gesundheit tut, ist immer mit höheren Kosten verbunden. Es kostet nichts, gesünder zu leben. Eine gesunde Lebensweise ist eine Frage des Nachdenkens und hat viel mit Bewusstsein zu tun. Natürlich braucht es fördernde Initiativen. Der Nationale Aktionsplan Ernährung beispielsweise ist nicht teuer, zeigt aber eine nachhaltige Wirkung. Der demografische Wandel wird steigende Gesundheitsausgaben nach sich ziehen. Wie kann man einer Kostenexplosion entgegenwirken? Prävention ist sicher das, was später am besten hilft zu sparen. Ein Zusammenhang zwischen einer älter werdenden Bevölkerung und höheren Gesundheitsausgaben ist aber nicht automatisch gegeben. Man kann die Entwicklung sogar umgekehrt darstellen: Dadurch, dass die Menschen länger leben, sind sie länger im Arbeitsprozess, zahlen länger Steuern und kurbeln länger das gesellschaftliche Leben an. Dadurch können Kosten auch sinken oder gleich bleiben. Dennoch, um den Umbau des Gesundheitssystems in Hinblick auf den gesellschaftlichen Wandel wird man nicht umhinkommen. Wichtig ist die langfristige Aufrechterhaltung des Systems. Im Zuge der Gesundheitsreform wird festgelegt, wie das Angebot trotz wirtschaftlicher Krisen gestärkt und weiterentwickelt werden kann. Darin unterscheidet sich Österreich von anderen europäischen Staaten, die in Krisenzeiten Einschnitte im Gesundheits- und Sozialsystem zulassen oder bewusst vornehmen. Eines ist dabei aber gewiss: Die Kostensteigerung im Gesundheitssystem kann nicht höher sein als das Wirtschaftswachstum insgesamt.» Eine älter werdende Bevölkerung bedeutet nicht unbedingt ein Mehr an Kosten. Jänner / Februar

18 Schwerpunkt» Auch jetzt sind ja schon alle Daten gespeichert, nur nicht in der gesicherten Qualität von Elga. Zur Person Alois Stöger geb. 3. Sept in Linz Lehre als Maschinenschlosser in der Voest Alpine AG bis 1979, danach Facharbeiter Vorsitzender der österr. Gewerkschaftsjugend Hauptamtlicher Sekretär der Gewerkschaft Metall Bergbau Energie Studium der sozialen Praxis, Marc-Bloch-Universität, strasbourg und Linz; Diplôme des Hautes Etudes des Pratiques Sociales Funktionen innerhalb der Sozialversicherung seit Dezember 2008: Bundesminister für Gesundheit Gibt es dazu konkrete Zahlen? Für das Jahr 2016 wurde eine durchschnittliche Steigerung des BIP von 3,6 Prozent errechnet. In diesem Ausmaß sollen sich auch die Gesundheitskosten entwickeln. Gegenüber den bisher hochgerechneten zwanzig Jahren führt das zu einer Kostendämpfung. Fazit: Wir bauen das Gesundheitssystem aus, achten aber trotzdem auf die Ausgabenentwicklung. Es ist also wirklich so, dass die Durchgängigkeit derzeit ein Manko ist? Gesundheitsfragen werden immer aus dem Blickpunkt der Institution diskutiert. Das ist derzeit das größte Manko. Vor allem die Ärzte stellen ihre eigene Sichtweise in den Mittelpunkt. Die Perspektive muss sich verändern, die Vernetzung noch besser werden. Elga, die Elektronische Gesundheitsakte, ist beschlossene Sache. Von der Idee bis zur Umsetzung sind fast zehn Jahre vergangen. Was kann man aus dem langen Diskussionsprozess lernen? Das Gesundheitssystem ist komplex. Für dessen Umbau muss man sich einfach Zeit nehmen. Ich habe gelernt, Geduld zu haben, dranzubleiben und Neuerungen Schritt für Schritt umzusetzen. Als Gesundheitsminister muss man mit vielen Partnern reden, aber auch einmal eine Entscheidung treffen. Von einzelnen Details einmal abgesehen, war die Entstehung von Elga ein wichtiger und guter Prozess. Datenschützer haben nach wie vor Bedenken bezüglich Elga. Wie sicher ist das System wirklich? Auch jetzt sind ja schon alle Daten gespeichert, nur nicht in dieser gesicherten Qualität. Für Elga werden keine neuen Datenspeicher geschaffen, sondern bestehende werden mittels gesicherter Verbindungen verknüpft. Es gibt nicht nur einen Großrechner, der über alle Gesundheitsdaten verfügt, wie in anderen Ländern. Das bringt keine Aufweichung, sondern im Gegenteil eine massive Verbesserung des Datenschutzes. Zusätzlich bekommen Patienten erstmals die Chance, ihre eigenen Gesundheitsdaten zu sehen und sich über Zugriffe zu informieren. Stichwort Angst: Die Ärztekammer startete im November eine Protestaktion gegen die Gesundheitsreform. Sie haben einen offenen Brief an den ÄK-Präsidenten geschickt, in dem Sie ihn um Mäßigung anhalten. Wie wird der Kampf um die Gesundheitsreform weitergehen? Ein Arzt hat die Aufgabe, den Patienten Sicherheit zu geben. Eine Verunsicherung widerspricht seinem Berufsethos. Daran hat sich auch die Ärztekammer zu halten. Man kann politisch anderer Meinung sein und Dinge diskutieren. Aber es kann nicht sein, dass Ärzte die Patienten verunsichern, ja ihnen regelrecht Angst machen. Noch dazu, wenn es völlig falsch ist. Gibt es nun diese Schließungen, die von der Ärztekammer befürchtet werden? Es werden keine Standorte geschlossen. Natürlich werden Zuständigkeiten in den Krankenhäusern verändert. Es gibt neue Methoden der Medizin, auch die Bedürfnisse der Patienten verändern sich. Wenn es gelingt, mit anderen Methoden zu demselben Ergebnis zu kommen, braucht es eben manche Abteilungen nicht mehr. Es macht auch keinen Sinn, in jeder Region jedes Fachgebiet vorzuhalten, wenn es dort nicht die notwendige Zahl von Behandlungen gibt. In anderen Bereichen wird es dafür einen Ausbau brauchen. Die Protestmaßnahmen der ÄK werden von Woche zu Woche schärfer. Wie wollen Sie die Reform auf Schiene bringen, wenn eine wesentliche Gruppe die Ärzte nicht mitspielt? Die Verhandlungspartner sind sich über die Richtung grundsätzlich einig: Wir müssen jetzt handeln, um unser gutes Gesundheitssystem für die kommenden Generationen abzusichern. Darüber hinaus wird es jedes Jahr mehr Geld im Gesundheitswesen geben. Diesem Ziel stehen auch viele Ärzte positiv gegenüber. 18 Jänner / Februar 2013

19 Schwerpunkt Jänner / Februar

20 Serie Die Pillen-Checker Reportage Jährlich durchlaufen hunderte neue Arzneimittel strenge Kontrollen, bevor sie in die Apotheken dürfen. REPUBLIK blickt einem leitenden Gutachter über die Schultern. Text Andrea Krieger Fotos Simon Jappel Die Untersuchung illegaler Arzneimittel wird immer wichtiger. Dieses Gerät hilft herauszufinden, was wirklich in einer Pille drin ist. Ob rezeptpflichtig oder nicht, Original oder Generikum: Jedes Medikament, das in Österreich auf den Markt kommt, geht davor durch die Hände der Gutachter des Bundesamts für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG). Christoph Baumgärtel ist einer davon. Sobald eine neue Pille alle vorgeschriebenen Tests durchlaufen hat, erhält er eine DVD. Bedeutungsschwerer Inhalt: das Zulassungsdossier. Das sind tausende Seiten Dokumaterial der Herstellerfirma. Dann macht sich Baumgärtel an die Arbeit. Am Tag unseres Lokalaugenscheins, dem 8. November, ackert sich der leitende medizinische Gutachter durch die Unterlagen über eine Spritze gegen einen schweren Immundefekt. Der Allgemeinmediziner muss die Akten auf Plausibilität überprüfen, eruieren, wie sicher und wirksam das Novum tatsächlich ist und ob die Nebenerscheinungen vertretbar sind. Ab und zu kommt ihm etwas an den Angaben der Herstellerfirmen spanisch vor. Dann schwärmen seine Inspektoren aus. Sie machen sich auf den Weg in die Spitäler, wo die Studien stattfanden. Baumgärtel erinnert sich an einen Täuschungsversuch mit EKG-Kurven. Ein und derselbe Streifen wurde 50 Patienten zugeschrieben, Studienteilnehmer wurden also erfunden. Ein anderes Mal seien keine Nebenwirkungen angegeben worden, obwohl man wusste, dass es welche geben muss. Generell sei es aber schwierig, über so viele Seiten falsche Angaben zu machen. Reportage REPUBLIK widmet den spannendsten Berufen im Öffentlichen Dienst eine eigene Serie. Sie gibt Einblicke in die Arbeitsweisen und Spielräume, Sachzwänge und Herausforderungen eines Jobs im Öffentlichen Dienst. Alles neu Was ich tue, weiß kaum ein Arzt, erzählt der ausgebildete Allgemeinmediziner. Forschungserfahrung muss man für einen Gutachterjob mitbringen. Und auch dann darf man erst nach einem dreijährigen Training on the job selbstständig arbeiten. Der 39-Jährige selbst ist seit elf Jahren an Bord. Zwischenzeitlich hat sich sehr viel verändert. Baumgärtel: Früher waren wir ein Teil des Gesundheitsministeriums. Damals konnten die Anträge auf Zulassung oft nicht fristgerecht bearbeitet werden kam deshalb die Zäsur. Einerseits wurde das BASG gegründet. Die nachgeordnete Behörde des BMG hat die Aufgabe, gutachterliche Bescheide zu erstellen. Andererseits wurde die Medizinmarktaufsicht ausgegliedert und der Agentur für Ernährungssicherheit (Ages) zugeordnet. Diese GmbH stellt dem BASG nun Dienstleistungen, Mitarbeiter und Ressourcen zur Ver- 20 Jänner / Februar 2013

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